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DE696514C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Hohlkoerpern mittig zum Kernloch - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Hohlkoerpern mittig zum Kernloch

Info

Publication number
DE696514C
DE696514C DE1938D0078031 DED0078031D DE696514C DE 696514 C DE696514 C DE 696514C DE 1938D0078031 DE1938D0078031 DE 1938D0078031 DE D0078031 D DED0078031 D DE D0078031D DE 696514 C DE696514 C DE 696514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
machine
centering mandrel
mandrel
centering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938D0078031
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bauch
Dipl-Ing Hans Kronholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Eisenwerke AG
Original Assignee
Deutsche Eisenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Eisenwerke AG filed Critical Deutsche Eisenwerke AG
Priority to DE1938D0078031 priority Critical patent/DE696514C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696514C publication Critical patent/DE696514C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/04Devices for boring or drilling centre holes in workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

Es ist bekannt, zum Ausrichten von einendig geschlossenen Hohlkörpern, und zwar insbesondere solchen mit enger bzw. eingeschnürter Zutrittsöffhung, mittig zum Kerjiloch diese in ein oder mehrere Futter zu spannen, auszurichten und schließlich Bestimmungsflächen für 'die spätere Bearbeitung des Außenmantels auszuarbeiten. Nachteilig ist dabei "die "Abhängigkeit hinsichtlich der Gienauigkeit des Ausrichtungsyorganges von der Gewissenhaftigkeit 'und Geschicklichkeit des Bedienenden.
Es ist auch bekannt, solche Körper mit Hilfe eines senkrecht stehenden Zentrierdornes auszurichten. Der Hohlkörper wird dabei auf diesen Zentrierdom !aufgesetzt und mit diesem in Umdrehung versetzt. Da am auszurichtenden rohen Hohlkörper leicht 'ungleiche Gewichtsverteilung vorliegt, ergeben sich an den verschiedenen Stellen des Umfanges verschieden große Kräfte, so daß die Gefahr besteht, daß sich der Zentrierdorn verbiegt und' damit das Ausrichten sehr ungenau, wenn nicht gar unmöglich wird. · ~ -
Nach einem- weiteren, noch nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag wird der zu zentrierende, einendig geschlossene Hohl-■ körper zusammen mit einem vorher einge-. führten Zentrierdorn in senkrechter Lage mit dem geschlossenen Teil nach unten in eine Maschine eingesetzt, an der 'die Berührungsflächen für .eine spätere Bearbeitung des : Außenmantels angeärbeitet werden. Das Zentrieren mittig zum Kernloch geschieht dabei durch eine Reihe von versteülbiaiPein Klemmplatten auf umständliche Weise, ohne ein stets sicheres Ausrichten mittig zum Kernloch zu gewährleisten.
; Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der auszurichtende Hohlkörper an. dem aus ihm herausragenden Teil des Zentrierdornes mittig zur Achse der Bearbeitungsflächen am Maschinengestell hängend festgeklemmt wird.
. ■ ■ - - Auf diese Weise wird in außerordentlich einfacher Weise, lediglich durch Einhängen und Einspannen des aus dem auszurichten; den Hohlkörper herausragenden freien Endig, S des Zentrierdornes zwangsläufig eine Üb^ leinstimraung' der Achse des Zentrierdorris?; und damit auch der Achse des Kernloches mit der der Bearbeitungsflächen ohne weiteres erzielt. Gleichzeitig mit der Verbesserung ίο der Genauigkeit der Ausrichtung wird der Ausrichtvorgang selbst erheblich beschleunigt, so daß neben dem bereits angedeuteten technischen Fortschritt: auch noch ein wirt-." schaftlicheres Arbeiten gewährleistet ist. •15 Die Erfindung betrifft ferner noch eine Vorrichtung zur Ausführung des geschilderten Ausrichteverfahrens.- Sie besteht in ieiinem aufrecht stehenden Ständer, an dessen vorgewölbtem freiem Ende eine Festklemmvorso richtung angebracht ist, mit deren Hilfe das __ freie Zentrierdornende satt umschlossen wird. Die Festklemmvorrichtung besteht aus einer an Scharnieren o. dgl. auseinanderklappbaren bzw. verschiebbaren und- zusämmenschließbaren Büchse, in welche dann das entsprechend geformte Zentrier dornende eingehängt und festgeklemmt wird.
Es wird also dadurch, daß das aus dem auszurichtenden Hohlkörper .: herausragende -Zentrierdornende in einer spannkopfartig wirkenden Büchse eingehängt und darin verklemmt wird, zwangsläufig eine Übereinstim- : mung der Zentrierdornachse mit derjenigen der Büchse erreicht und damit mit derjenigen Achse, in welcher die Anarbeitung der Bestimmungsflächen, also beispielsweise das Einbohren eines Körnerloches im Hohlkörperboden, erfolgt.
Um das Einsetzen bzw. Einhängen des Zentrierdornendes in die Büchse zu erleichtern, kann diese verhältnismäßig lang und weiter noch mit mindestens einem hinterdrehten Ringteil versehen sein, und das Zentrierdornende weist dann eine entsprechend angepaßte Form auf. Das selbsttätige Ausrichten kann auch z. B. durch eine kegelförmige Büchse erreicht werden, wobei das Zentrierdornende eine entsprechende Kegelform aufweist. Die Büchse selbst kann mit auswechselbaren .Teilen versehen sein, die leicht ersetzt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes /in schematischer Darstellung gezeigt.
Abb. ι stellt dar die gesamte Vorrichtung mit eingehängtem Zentrierdorn unmittelbar vor dem Einbringen des Körnerloches in den Hohlkörperboden und
Abb. 2 einen Teilausschnitt der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab in Vorderansicht mit aufgeklappter Büchse mit einem schematischen Ausschnitt des freien Zentrierdornendes, das in diese Büchse zum Ausrichten des Hohlkörpers eingesetzt werden soll. Υ.'Ιη der Zeichnung ist 1 der auf recht stehende ^Ständer, an dessen freiem Ende die Büchse 2 .vorgesehen ist. Diese Büchse stellt das , eigentliche Ausrichtungsglied dar, und zwar deshalb, weil in diese Büchse 2 der aus dem Hohlkörper 3 herausragende Teil des Zen- 7<> trierdornes 4 eingehängt und festgeklemmt wird; Voraussetzung ist, daß die Innenmaße der Büchse mit denjenigen des freien Endes des Zentrierdornes 4 übereinstimmen. Mit 5 ist die Bohrvorrichtung bezeichnet. Diese; besteht aus einem mit einer Hohlwelle ausgerüsteten feststehenden Motor 6, wobei, lediglich die den Bohrer tragende, innerhalb der Hohlwelle liegende Bohrspindel axial verschoben wird 'und so das Körnerloch im "8o Boden des Hohlkörpers 3 bohren kann. Die Achse der Bohrvorrichtung 5 stimmt überein mit derjenigen der Büchse 2. Da in dieser Büchse das freie Ende des Zentrierdornes^ fest umschlossen gehalten wird, ergibt sich damit auch zwangsläufig die Übereinstimmung der Achse der Büchse 2 mit derjenigen des Zentrierdornes 4, wodurch der Hohlkörper 3 mittig zum Kernlöch ausgeichtet ist. .
Die beispielsweise angegebene Art der Ausführung der Büchse in Form eines -fest-> stehenden halbzylindrischen Teiles und eines weiteren, an 'diesem mittels Scharnier auf- und zuldappbar angeordneten, ebenfalls halbzylindrischen Teiles stellt Abb. 2 in vergrößertem Maßstab dat. Mit 2a ist dabei die mit dem Ständer fest verbundene halbzylindrische Büchsenschale und mit ib die in gleicher Weise ausgeführte, aber bewegliche andere Büchsenschale dargestellt. Beide Teile sind durch das Scharnier 7 miteinander verbunden, so daß Teil zb auf 2a geklappt bzw. auseinandergeklappt werden kann. Sind die beiden Büchsenhälften 2a und ib aufeinander- '°5 geklappt, so "erfolgt das Festhalten beider Teile mit 'Hilfe des um >einen Zapfen 8, der in Ansätzen 9 des Teiles za sitzt, verschwenkbaren Mutterkopfes to, der auf die Ansätze 11 des Büchsenteiles 2* festgeklemmt wird. > Im Ausführungsbeispiel weist die Innenform der Büchse einen hinterdrehten Ringteil 12 auf, dem am Zentrierdorn 4 der entsprechend verstärkte Teil 4° entspricht. Die übrigen Teile am Zentrier dorn 4 entsprechen in ihren «>5 Außenabmessungen bzw. in ihrem Außendurchmesser den übrigen Maßen der Büchse 2. Beim Ausrichten wird dabei so verfahren, daß der Teil 4« des Zentrierdornes 4 in den Ringteil 12 der Büchse 2 eingesetzt wird. Auf diese Weise - hängt der Zentrierdorn sofort frei im Büchsenteil 2". Beim Herumklappen
des Teiles 2b auf ■ ia erfolgt dann nur noch das eigentliche Verspannen des Zentrierdorlies 4 gegenüber der Büchse 2.
Das Einhängen des Zentrierdornes" 4 zusammeil mit dem auszurichtenden Hohlkörper erfolgt in-beliebiger .Weise, zweckmäßig unter Zuhilfenahme .eines Hebezeuges, einer Hebebühne, eines Kranes o. dgl., kann aber auch, falls es sich nicht um allzu große Teile handelt, von Hand erfolgen. Die Länge der Büchse 2 hängt von der Größe und Schwere des auszurichtenden Hohlkörpers 3 ab und wird auf alle Fälle so gewählt, daß ein Verecken bei der Anbringung der Bestimmungsfiächen für die spätere Bearbeitung des Außenmantels der Hohlkörper nicht eintritt. Die Art der Ausführung der Büchsen ist beliebig und ebenso die Art der Anbringung der, Bestimmungsfläche, so daß die Erfindung keineswegs auf das geschilderte Ausführungsbeispiel beschränkt sein soll.
Wesentlich bei der Erfindung ist, daß der auszurichtende Hohlkörper 3 im hängenden' Zustand, also bei freier Bodenfläche, zwangsläufig in einem irgendwie gearteten Fütter mit der Form, des vorhandenen ■ Zentrierdornendes genau entsprechenden Innenmaßen eingehängt und verspannt wird, so daß der Hohlkörper zusammen mit dem Zentrierdorn ein in bestimmter Lage festgehaltenes starres Ganzes ergibt, sich also bei der Anarbeitung der Bestimmungsflächen nicht verlagert.
Im Ausführungsbeispiel ist von auszurichtenden Hohlkörpern ausgegangen worden, bei welchen, insbesondere wegen der Art der Herstellung des verengten Mundloches, mit nur einer Bestimmungsfläche, also dem Einbohren eines Körnerloches im Hohlkörperboden, ausgekommen werden kann. Die Bearbeitung der Außenfläche des Hohlkörpers auf der Drehbank erfolgt dann in der Weise, daß an dem verengten Mundloch bzw. an der verengten Zutrittsöffnung ein Krauskopf und in die beim Ausrichten angebrachte Körnerbohrung die Reitstockspitze eingesetzt wird. :

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Ausrichten eines einendig geschlossenen Hohlkörpers, insbesondere mit enger bzw. eingeschnürtetr Zutrittsöffnung versehenen Hohlkörpers, mittig zum Kernloch auf 'einer Maschine zum Anarbeiten von Bezugsstellen bzw. Flächen für eine spätere Bearbeitung des Außenmantels, bei dem das Werkstück zusammen mit einem vorher eingeführten Zentrierdorn in senkrechter Lage mit dem geschlossenen Teil nach 'unten in die Maschine eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Hohlkörper (3) heraussagende Ende des Zentrierdornes (4) mittig zur ideellen Ausrichtungsachse am Maschinengestell hängend festgeklemmt wird. ·
    ,2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r,' dadurch, gekennzeichnet, ■ daß die im vorgewölbten, freien Ende des Maschinenständers angeordnete Festklemmvorrichtung als Klapplager bzw. zusammenschiebbare Büchse mit einer Ausnehmung (12) ausgebildet ist, mit deren Hilfe der entsprechend geformte Endteil (4°) des Zentrierdornes (4) satt umschlossen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2,. dadurch gekennzeichnet, daß das Klapplager (2) bzw. die zusammenschiebbare Büchse und entsprechend das Dornende an den Berührungsflächen nach unten zu kegelig verjüngt gestaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt-Zeichnungen
DE1938D0078031 1938-05-17 1938-05-17 Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Hohlkoerpern mittig zum Kernloch Expired DE696514C (de)

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