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DE696429C - Gefestigte, Glyzerin enthaltende Zubereitungen - Google Patents

Gefestigte, Glyzerin enthaltende Zubereitungen

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Publication number
DE696429C
DE696429C DE1936S0124983 DES0124983D DE696429C DE 696429 C DE696429 C DE 696429C DE 1936S0124983 DE1936S0124983 DE 1936S0124983 DE S0124983 D DES0124983 D DE S0124983D DE 696429 C DE696429 C DE 696429C
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DE
Germany
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glycerine
preparations
consolidated
preparations containing
substances
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936S0124983
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English (en)
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Publication of DE696429C publication Critical patent/DE696429C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/34Alcohols
    • A61K8/342Alcohols having more than seven atoms in an unbroken chain
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin

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  • Dermatology (AREA)
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  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

  • Gefestigte, Glyzerin enthaltende Zubereitungen Die vorliegende Erfindung betrifft gefestigte, salben- oder pastenförmige, hochprozentige, Glyzerin enthaltende Zubereitungen, die insbesondere für kosmetische Zwecke bestimmt sind. Die gute kosmetische Wirkung des Glyzerins ist seit langem bekannt, und es wird in großem Ausmaß als Hautpflegemittel verwendet. Seines flüssigen Aggregatzustandes sowie seiner klebenden und oft reizenden Wirkung wegen konnte jedoch das Glyzerin nur selten in konzentrierter Form für diese Zwecke verwandt werden.
  • Es fehlte nicht an Versuchen, das Glyzerin in feste Form zu bringen: So hat man Vorgeschlagen, Glyzerin mittels Weizenstärke, Traganths, Pektins, Leims, Gxler Gelatine zu verfestigen. Die erwähnten Verfestigungsmittel haben den Nachteil, daß sie von der Haut nicht vollständig resorbiert werden. Man hat auch schon vorgeschlagen, Glyzerin durch Zusätze von Natriumstearat oder anderen Seifen zu verfestigen. Diese Zusätze sind aber nicht immer erwünscht, weil sie infolge ihrer alkalischen Reaktion zu Hautreizungen Anlaß geben. Außerdem verhindern die alkalisch reagierenden Seifen den Zusatz von Desinfektionsmitteln, wie Salicylsäure u. dgl. Schließlich sind auch Mischungen bekannt, die neben Glyzerin und hochmolekularen Fettalkoholen Vaseline enthalten. Bei diesen Mischungen wird aber keine nennenswerte Verfestigung des Glyzerins erreicht, und beim Aufbewahren erfolgt sehr leicht eine Trennung in mehrere Schichten.
  • Bei den Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung werden die vorstehend ,erwähnten Nachteile dadurch vermieden, daß zur Verfestigung des Glyzerins zu einer salbenförmigen bis pastenförmigen Konsistenz solche Stoffe verwendet werden, die neutral reagieren und von der Haut vollständig resorbiert werden. Die erfindungsgemäßen Zubereitungen bestehen zum größten Teil, vorzugsweise zu etwa 9o o/o, paus Glyzerin, dem in homogener Mischung hochmolekulare ein-oder mehrwertige Fettalkahale und in geringer Menge neutral reagierende seifenartige Stoffe, wie z. B. Fettalkoholsulfon2te oder ähnliche neutral reagierende oberflächenaktive, emulgierende Substanzen, beigefügt sind. Je nach den Mengenverhältnissen der zur Verwendung gelangenden Stoffe erhält man Produkte verschiedenster Konsistenz. Als für die neuen Zubereitungeneignete hochmolekulare Fettalkohole seien beispielsweise Myristinalkohol, Cetylalkohol, Stearinalkohol, Dodecandiol, Hexadecandiol und Octodecandiol bxw. die technischen Gemische dieser Alkohole erwähnt.
  • Überraschenderweise .ergeben hochmolekulare Fettalkohole mit Glyzerin bei Verwendung der .erwähnten oberflächenaktiven Substanzenausgezeichnete homogene, verfestigte Glyzerinzubereitungen. Wie Vergleichsversucne zeigten, sind andere hochmolekulare Substanzen, die eine ähnliche Konsistenz und einen ähnlichen Schmelzpunkt wie hochmolekulare Fettalkohole ,aufweisen, -wie z. B. Paraffin, Bienenwachs, Walrat, Lanolin u. dgl., auch bei Gegenwart von oberflächenaktiven Mitteln nicht zur Erzielung von verfestigen Glyzerinzubereitungen geeignet. Im Gegensatz zu den erfindungsgemäßen homogen verfestigten Zubereitungen stellen die mit den erwähnten Substanzen erlzalten@en Produkte mehr oder weniger zerfallene Emulsionen dar.
  • Den neuen Glyzerinpräpar.aten fehlen weitgehend die dem reinen Glyzerin anhaftenden Nachteile, und zwar ist besonders die Klebrigkeit beträchtlich herabgesetzt.
  • Durch die neutrale Reaktion können diesen Präparaten die verschiedenst reagierenden Stoffe zugesetzt werden ohne Rücksicht darauf, ob sie sauer oder .alkalisch reagieren, wie z. B. Salicylsäure u. dgl. Ein Zerfall der Mischungen tritt dabei nicht ein.
  • Außer Glyzerin können auch die sog. Glyzerinersatzmittel, "wie z. B. Glykole, verfestigt werden. -Beispiel r 9o Gewichtsteile Glyzerin werden mit 9 Gewichtsteilen Myristinalkohol und t Gewichtsteil cetylschwefelsaurem Natrium auf dem Wasserbade aufgeschmolzen. Alsdann wird bis zum Erkalten weitergerührt. Man erhält ein salbenförmiges Produkt. Beispiel z Schmilzt man 97 Teile Glyzerin mit z Teilen Stearinalkohol und z Gewichtsteil cetylschwefelsaurem Natrium oder einer .andern bekannten oberflächenaktiven Substanz auf dem Wasserbad zusammen, dann erhält man nach dem Kaltrühren ein Produkt, das trotz dem außerordentlich hohen Giyzeringehalt noch eine salbenförmige Konsistenz besitzt.
  • Die Zubereitungen können außer für kosmetische auch für technische Zwecke, wie z. B. als Gleit- und Schmiermittel, verwendet ,werden. Ihre neutrale Reaktion ermöglicht den Zusatz von korrosionsverhindernden Mitteln, so daß sie besonders in .der Maschinenindustrie als Schmiermittel Anwendung finden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gefestigte, salben- oder pastenförmige Zubereitungen, insb esondere fürkosmetische Zwecke, bestehend zum größten Teil, vorzugsweise zu etwa 9o %, aus Glyzerin in homogener Mischung mit hochmolekularen ein- oder mehrwertigen Fettalkoholen und neutral reagierenden seifenartigen Stoffeil, wie z. B. Fettalkohoisulf onaten.
DE1936S0124983 1936-11-17 1936-11-18 Gefestigte, Glyzerin enthaltende Zubereitungen Expired DE696429C (de)

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DE1936S0124983 DE696429C (de) 1936-11-17 1936-11-18 Gefestigte, Glyzerin enthaltende Zubereitungen

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DE (1) DE696429C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907769C (de) * 1950-01-06 1954-03-29 Dr Walter Kinttof Verfahren zur Herstellung eines gelartigen Produktes aus niederen Alkoholen
DE1045600B (de) * 1956-11-03 1958-12-04 Walter Kinttof Dipl Chem Dr Verfahren zum Verfestigen von Glycerin und von Loesungen in Glycerin

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907769C (de) * 1950-01-06 1954-03-29 Dr Walter Kinttof Verfahren zur Herstellung eines gelartigen Produktes aus niederen Alkoholen
DE1045600B (de) * 1956-11-03 1958-12-04 Walter Kinttof Dipl Chem Dr Verfahren zum Verfestigen von Glycerin und von Loesungen in Glycerin

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