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DE69635300T2 - Verfahren und anordnung zur analyse von signalwellenformen - Google Patents

Verfahren und anordnung zur analyse von signalwellenformen Download PDF

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DE69635300T2
DE69635300T2 DE69635300T DE69635300T DE69635300T2 DE 69635300 T2 DE69635300 T2 DE 69635300T2 DE 69635300 T DE69635300 T DE 69635300T DE 69635300 T DE69635300 T DE 69635300T DE 69635300 T2 DE69635300 T2 DE 69635300T2
Authority
DE
Germany
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event
waveform
time
filter
data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69635300T
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English (en)
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DE69635300D1 (de
Inventor
Michael K. Williams
Daniel J. Coffey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Williams Michael K Wilbraham
Original Assignee
Williams Michael K Wilbraham
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Publication date
Application filed by Williams Michael K Wilbraham filed Critical Williams Michael K Wilbraham
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Publication of DE69635300D1 publication Critical patent/DE69635300D1/de
Publication of DE69635300T2 publication Critical patent/DE69635300T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/16Spectrum analysis; Fourier analysis

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)
  • General Factory Administration (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)
  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft im allgemeinen den Bereich der Signalmessung und im besonderen genaue Messungen und die genaue Analyse von Zeitintervalle betreffenden Parametern periodischer Signale, beispielsweise elektronischer Taktsignale.
  • Erläuterung des Standes der Technik
  • Zu Zeitintervalle betreffenden Parametern eines elektrischen Signals gehören im wesentlichen Periodendauer, Impulsbreite, Anstiegszeit, Abfallzeit und Frequenz. Diese und weitere zugehörige Merkmale des Signals werden von einem zu testenden System gemessen. Typischerweise ist das Signal periodisch. Da das Signal jedoch sehr oft nicht ideal ist, zeigen Schwankungen der Periodendauer, der Impulsbreite, der Frequenz und anderer Parameter die Wellenformstabilität des Signals insgesamt an. Diese Schwankungen werden als Flattern bezeichnet. Zur Zeit gibt es zwei Arten von Ausrüstungen, die zur Analyse von Signalen zur Verfügung stehen, um Zeitintervalle betreffende Parameter und Wellenformstabilität zu ermitteln.
  • Zu der ersten Art von Ausrüstungen zählen Oszilloskope. Oszilloskope funktionieren allgemein, indem sie Zeitfenster einer Wellenform überwachen und Abschnitte der überwachten Zeitfenster anzeigen. Beispielsweise kann man ein Oszilloskop derart einstellen, daß es bei einer speziellen Spannungsschwelle einer Wellenform ausgelöst wird. Wie in 20 zu sehen ist, überwacht das Oszilloskop die Wellenform 200 während eines ersten Zeitfensters 202 und zeigt von dem Zeitpunkt, zu dem die eingestellte Schwelle erfaßt wurde, den Beginn der Wellenform 204 während des ersten Zeitfensters 202 an. Es ist eine Totzeit 203 vorhanden, wonach das Oszilloskop die Wellenform während eines zweiten Zeitfensters 206 überwacht und den Teil der Wellenform 208 von dem zweiten Zeitfenster 206 an anzeigt, der zu einem Zeitpunkt beginnt, zu dem die eingestellte Schwelle erfaßt wurde. Diese Abfolge wiederholt sich viele Male sehr schnell, beispielsweise bei einem dritten Zeitfenster 209, so daß ein menschliches Auge nicht erfaßt, daß eine Totzeit 203, 205 zwischen den überwachten Zeitfenstern besteht. Die Totzeit kann man auch als Wiedereinrichtzeit bezeichnen, da sie oft die Zeit ist, die das Oszilloskop braucht, um den Auslöser wieder einzurichten.
  • Ein Benutzer betrachtet die Anzeige 210, die Teile der Wellenform übereinander liegend enthält, und interpretiert bestimmte Parameter. Beispielsweise wird die Dauer der Wellenform 212 in der in 21 gezeigten Weise von der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Anstiegszeiten bestimmt. Da die Wellenform sehr oft nicht vollkommen ist, zeigt das Anzeigefeld des Oszilloskops eine Anzahl von Linien, die einer Anzahl von Fällen einer ansteigenden Flanke der Wellenform entsprechen, die in 21 bei 214 gezeigt ist. Die Linien können einer Rekonstruktion einer digitalen Wellenform oder einer Zusammensetzung von diskreten Punkten entstammen. Das Intervall zwischen dem äußersten linken Rand der zweiten ansteigenden Flanke und dem äußersten rechten Rand der zweiten ansteigenden Flanke wird als Flattern bezeichnet, das als 216 gezeigt ist. In 21 tritt das Flattern als Zeitintervall auf, obwohl es eigentlich eine Schwankung der Anstiegszeiten unter mehreren Zyklen darstellt. Das Flattern kann jede Zeitschwankung eines Wellenformparameters bezeichnen und wird auch Wellenformstabilität genannt. Andere Beispiele sind Periodenflattern, Impulsbreitenflattern und Frequenzflattern. Das Flattern kann momentan auftreten und von Zyklus zu Zyklus sehr stark schwanken, oder ein langfristiges sein, in dem das Flattern selbst Verhaltenseigenschaften aufweist, die sich über die Zeit verändern. Das Flattern ist ein entscheidender Parameter in Bezug auf die Wellenformanalyse, da es unter anderem die Gesamtgleichmäßigkeit der Wellenform darstellt. Diese Messung kann insbesondere bei sehr schnell verlaufenden Verarbeitungsanwendungen entscheidend sein.
  • In einem Oszilloskop bestehen viele Fehlerquellen, die sich nachteilig auf die Meßgenauigkeit auswirken, beispielsweise auf das Flattern. Wie oben beschrieben, können die Totzeiten 203, 205 zu Ungenauigkeiten bei der Messung des Flatterns führen, da die Totzeiten 203, 205 viele Beispiele für Zyklen der Wellenform darstellen, die von einem Oszilloskop einfach nicht analysiert werden. Weiterhin stellt die auf dem Anzeigefeld beobachtete Ansicht nur einen Teil 204 des Fensters 202 dar, welches überwacht wurde. Deshalb stellt die Anzeige nur einen Bruchteil sämtlicher Zyklen der Wellenform dar, die während der Meß- und Anzeigezeit aufgetreten sind. Des weiteren ist ja die Anzeige eine Zusammensetzung von vielen ansteigenden und abfallenden Flanken, und deshalb können aus der Anzeige die Eigenschaften benachbarter Zyklen nicht mit Sicherheit bestimmt werden, auch wenn das Verhalten benachbarter Zyklen äußerst wichtig sein kann.
  • Eine andere Fehlerquelle in Oszilloskopen wird als Auslöseflattern oder Auslöseinterpolationsflattern bezeichnet. In einem digitalisierenden Oszilloskop wird die Wellenform zuerst in eine Reihe von Spannungen gewandelt. Dann wird die Reihe von Spannungen interpoliert, um eine kontinuierliche anzuzeigende Spannungswellenform bereitzustellen. Da die Wellenform jedoch interpoliert wird, muß auch der Punkt interpoliert werden, an welchem die Wellenform die Auslöseschwelle kreuzt, so daß sich der tatsächliche Auslösepunkt aus einer Interpolation ergibt. Demgemäß weisen selbst die allerbesten Echtzeit-Oszilloskope Fehler von bis zu 36 Picosekunden in einer Messung des Flatterns aus der Auslöseinterpolation heraus auf. Andere, weniger kostspielige Ausrüstungen weisen noch viel mehr Interpolations-Auslöseflattern auf.
  • Oszilloskope können entweder Echtzeit- oder Äquivalentzeit-Oszilloskope sein. Bei Echtzeit-Oszilloskopen ist das Abtasttaktflattern eine weitere Fehlerquelle der die Zeitintervalle betreffenden Parameter. Die digitalen Oszilloskope führen Analog-Digital-Wandlungen aus, die von einem Taktimpuls ausgelöst werden. Wenn der zum Auslösen der Analog-Digital-Wandlung verwendete Taktimpuls ungenau ist, dann spiegelt die zum Zeitpunkt des Taktimpulses gewandelte Spannung diese Ungenauigkeit wider. Äquivalentzeit-Oszilloskope können genauer sein, jedoch nicht auf der Basis von Zyklus zu Zyklus, da die entstandene Anzeige eine Zusammensetzung von mehreren Meßfenstern ist. Weiterhin stützt sich ein Äquivalentzeit-Oszilloskop auf mehrere Auslöseereignisse für eine Wellenformdarstellung und kann bei jedem Auslöseereignis einen Fehler einbringen.
  • Eine weitere Fehlerquelle bei Echtzeit- wie auch bei Äquivalentzeit-Oszilloskopen ist das vorderseitige Analograuschen, d.h. das den analogen Abschnitten des Oszilloskops innewohnende Rauschen. Zum Gesamtfehler trägt auch der Quantisierungsfehler bei, da ein Analog-Digital-Wandler eine endliche Anzahl von Bits aufweist, mit denen die Spannung der Wellenform an einem speziellen Punkt dargestellt wird. Auch bei der Erzeugung der Signalanzeige kann ein Fehler auftreten. Dieser Fehler, der als Digitalsignalverarbeitungsfehler bezeichnet wird, kann durch unvollkommene Interpolation oder andere Ungenauigkeiten bei der Erzeugung und Interpretation der Signalanzeige entstehen. Wie bei den meisten diskreten Zeitsystemen ist auch die Faltungsfrequenz eine Fehlerquelle. Schließlich gibt es Fehler bei der Rekonstruktion und Interpolation aus den quantisierten Daten, sobald diese auf dem Oszilloskop angezeigt werden sollen.
  • Während das Auslöseinterpolationsflattern allein für ein Rauschen von 36 oder mehr Picosekunden sorgt, verbinden sich sämtliche von den oben beschriebenen Fehlerquellen, um einen zusammengesetzten Fehler zu erzeugen. Auf Grund dieses zusammengesetzten Fehlers liegt die entstandene Ungenauigkeit selbst der zur Zeit erhältlichen Oszilloskope von höchster Qualität im Bereich von 50 Picosekunden oder darüber.
  • Eine zweite Art von Ausrüstungen, die gewöhnlich zur Zeit-/Wellenform-Analyse verwendet wird, sind die Zeitintervallanalysatoren. Ein Zeitintervallanalysator ist im wesentlichen ein sehr schnell laufender Zähler, der mit einer Schwelle und einem Neigungsdetektor verbunden ist, welcher eine Wellenform überwacht. Ein Benutzer wählt eine Schwelle und eine Neigung, und jedes Mal dann, wenn die gewählte Schwelle und die Neigung erfaßt werden, wird der Zähler ausgelöst, und es wird der Zeitpunkt, zu dem die Neigung erfaßt wird, als entsprechender Wert des Zählers zu diesem Zeitpunkt registriert. Der Zeitintervallanalysator führt die Analyse an den entstehenden Reihen von Auslösungspunkten aus.
  • In einem Zeitintervallanalysator sind mehrere Fehlerquellen vorhanden. Eine große Fehlerquelle sind die vorderendigen Analogschaltkreise, die dem Rauschen stark unterworfen sind. Eine andere Fehlerquelle ist der Zähler selbst, da die Genauigkeit des Zählers stark von einem Taktwerk abhängt, das den Zähler laufen läßt. Des weiteren kann zwischen Taktimpulsen ein Auslösungsereignis an dem Zähler auftreten, und der Zähler rundet entweder den vorhergehenden oder den nachfolgenden Zählerwert ab. Diese Fehlerquellen verbinden sich oft, um selbst bei den zur Zeit erhältlichen Zeitintervallanalysatoren höchster Qualität für ein Flattern von annähernd 600 Picosekunden zu sorgen.
  • In dem Dokument US-A-4 540 938 ist eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Videosignals offenbart, das sich zu Darstellung einer sich wiederholenden Wellenform eignet, die an einer Rasterabtastungs-Anzeigevorrichtung angezeigt werden soll. Die Vorrichtung umfaßt einen Differenzialverstärker, der ein Ausgangssignal bildet, das eine beschnittene Version der momentanen Differenz zwischen der Spannung der Wellenform und einer Spannung darstellt, welche die Position der dann auszuführenden Rastabtastlinie darstellt. Dann empfängt ein Absolutwert-Schaltkreis das Ausgangssignal des Differenzialverstärkers und erzeugt ein Ausgangssignal, das den absoluten Wert des Ausgangssignals des Differenzialverstärkers gegenüber einem Bezugspegel darstellt. Das Absolutwert-Signal wird umgekehrt und im Pegel umgesetzt und wird derart verstärkt, so daß seine Ausschläge eine vorgegebene Größe aufweisen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft die Verbesserung der Genauigkeit bei der Analyse von Signalwellenformen. Durch Festhalten von Wellenformdaten und sehr genaues Erzeugen einer Zeitmarkierungsliste, welche dem Auftreten eines Ereignisses von Interesse entspricht, wird der Auslösungsinterpolationsfehler sehr stark vermindert. Die Zeitmarkierungsliste wird genau generiert, indem entweder eine Reihe von Proben linear interpoliert wird, welche die Wellenformdaten darstellt, oder die Abtastrate bei der Reihe von Proben erhöht wird und die in der Abtastrate erhöhten Reihen zwecks Bestimmen der Zeitmarkierungen interpoliert werden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung steht eine Mehrzahl an Interpolationsfiltern zur Verfügung. Einer dieser Filter, der als zeitoptimaler Filter bezeichnet wird, wird zwecks genauer Reproduktion der ansteigenden und abfallenden Flanken der Wellenform optimiert.
  • Die Zeitmarkierungsliste kann zur Darstellung des Auftretens des Ereignisses von Interesse sowie der Statistik für das Ereignis von Interesse verwendet werden. Deshalb wird bei einer Ausführungsform der Erfindung eine Analyse von benachbarten Zyklen einer interessierenden Wellenform zustande gebracht. Bei einer anderen Ausführungsform wird das Bestimmen von zugehörigen Nulldurchgängen zwischen zwei verschiedenen Signalen erleichtert. Bei einer anderen Ausführungsform wird ein Jitterspektrum bzw. Flatterspektrum angezeigt, das dem Frequenzspektrum des Wellenformflatterns entspricht.
  • Eine veranschaulichende Ausführungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Analysieren von Zeitintervalldaten einer Wellenform, umfassend das Umwandeln der Wellenform in eine Reihe von digitalen Wörtern, wobei jedes Wort der Reihe von digitalen Wörtern eine Spannung der Wellenform und eine Abtastzeit darstellt, zu welcher die Spannung auftrat, das Auswählen eines Ereignisses von Interesse, das durch eine Eigenschaft der Wellenform definiert ist, und das Interpolieren der Reihe von digitalen Wörtern, um eine Mehrzahl an Ereignismarkierungen zu erzeugen, wobei die Ereignismarkierung eine Reihe von Zeitmarkierungen umfaßt und jede von der Reihe von Zeitmarkierungen einen Zeitpunkt darstellt, zu dem das Ereignis von Interesse aufgetreten ist.
  • Der Schritt des Interpolierens kann das Interpolieren gemäß einem von einem linearen Interpolationsfilter und einem zeitoptimalen Interpolationsfilter enthalten, der eine Kombination eines nichtlinearen Interpolationsfilters und des linearen Interpolationsfilters ist.
  • Der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse kann das Auswählen einer Schwellenspannung enthalten, wobei die Reihe von digitalen Wörtern einer Abtastfrequenz entspricht. Des weiteren kann der Schritt des Interpolierens gemäß einem Interpolationsfilter die Schritte des Bestimmens eines ersten digitalen Worts und eines zweiten digitalen Worts, welche die Schwellenspannung umgeben, des Bestimmens eines ersten Unterschieds zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, des Bestimmens eines zweiten Unterschieds zwischen dem ersten digitalen Wort und der Schwelle, des Bestimmens einer relativen Zeit als zweiten Unterschied, geteilt durch ein Multiplikationsprodukt des ersten Unterschieds und der Abtastfrequenz, und des Bestimmens von einer von der Reihe von Zeitmarkierungen als gleich einer Summe der Abtastzeit des ersten digitalen Worts und der relativen Zeit enthalten.
  • Der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse kann das Auswählen einer Differenzialmessung enthalten. Des weiteren kann der Schritt des Wandelns den Schritt des Wandelns einer ersten Wellenform in eine erste Reihe von digitalen Wörtern und den Schritt des Wandelns einer zweiten Wellenform in eine zweite Reihe von digitalen Wörtern enthalten, wobei jedes von der ersten Reihe von digitalen Wörtern einem von der zweiten Reihe von digitalen Wörtern entspricht, wobei die erste und die zweite Reihe von digitalen Wörtern einer Abtastfrequenz entsprechen. Auch kann der Schritt des Interpolierens gemäß einem linearen Interpolationsfilter umfassen, die Schritte des Bestimmens eines Unterschieds zwischen jedem digitalen Wort der ersten Reihe und dem entsprechenden digitalen Wort der zweiten Reihe zwecks Erzeugung einer Reihe von Unterschieden, des Bestimmens eines ersten Unterschieds und eines zweiten Unterschieds, welchen einen Nullwert umgeben, des Bestimmens eines dritten Unterschieds zwischen dem ersten Unterschied und dem zweiten Unterschied, des Bestimmens einer relativen Zeit als ersten Unterschied, geteilt durch ein Multiplikationsprodukt des dritten Unterschieds und der Abtastfrequenz sowie des Bestimmens enthalten, daß die Zeitmarkierung gleich einer Summe der Abtastzeit, zu welcher die digitalen Wörter abgetastet wurden, welche dem ersten Unterschied entsprechen, und der relativen Zeit ist.
  • Weitere Ausführungsformen enthalten Schritte des Erhöhens der Abtastrate bei der Reihe von digitalen Wörtern, um eine Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate zu erzeugen, des Bestimmens eines ersten digitalen Worts und eines zweiten digitalen Worts der Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate, welche die Schwellenspannung umgeben, und des Durchführens einer linearen Interpolation zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, um eine Zeitmarkierung zu bestimmen, welche dem Ereignis von Interesse entspricht. Die Wellenform kann eine Mehrzahl von Zyklen enthalten, wobei jeder von der Mehrzahl von Zyklen eine ansteigende und eine abfallende Flanke aufweist, und der Schritt des Erhöhens der Abtastrate kann das Bereitstellen eines Filters mit Eigenschaften, die optimiert werden, um die Wellenform an jeder ansteigenden und jeder abfallenden Flanke wieder genau zu erzeugen, des Einsetzens eines digitalen Worts mit einem Nullwert zwischen jedem benachbarten Paar von digitalen Wörtern in der Reihe von digitalen Worten, um eine Reihe von einen Nullwert aufweisenden digitalen Wörtern zu erzeugen, und des Filterns der einen Nullwert aufweisenden Reihe von digitalen Wörter gemäß dem Filter umfassen, um die Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate zu erzeugen.
  • Weitere Ausführungsformen umfassen das Bestimmen statistischer Eigenschaften der Zeitmarkierungsliste, das Anzeigen der Zeitmarkierungsliste und der statistischen Eigenschaften der Zeitmarkierungsliste in einem von einem Basismodus und einem Abweichungsmodus als einem von einer linearen Grafik, einem Text, einem Histogramm und einem Flatterspektrum. Der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse kann Schritte des Auswählens eines zu analysierenden Parameters als einem von Periodendauer, Impulsbreite, Frequenz und Verzögerung enthalten. Der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse kann des weiteren einen des Festlegens einer Schwellenspannung, des Auswählens einer vorgegebenen Spannung als eine von einer standardmäßigen TTL-Spannung, einer TTL-Spannung von 3,3 Volt, einer standardmäßigen ECL-Spannung, einer positiven ECL-Spannung, einer verschobenen ECL-Spannung und einer Erdungsspannung und einen des Auswählens von mehreren Schwellenspannungen von 0,8 Volt, 1,5 Volt und 2,0 Volt enthalten, von denen jede ein Ereignis von Interesse darstellt.
  • Bei weiteren Ausführungsformen werden örtlich synthetisierte Daten erzeugt und interpoliert.
  • Bei einer anderen Ausführungsform werden eine Analyse zwischen Erfassungen an verschiedenen Wellenformen oder verschiedene Erfassungen der gleichen Wellenform durchgeführt.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung umfaßt eine Meßkontrolleinheit, einen Zeitmarkierungsinterpolator und einen Ergebnisanalysator. Die Meßkontrolleinheit weist einen Eingang für das Empfangen der Wellenform und einen Ausgang auf, welcher eine Eingangsdatei bereitstellt, wobei die Eingangsdatei eine Reihe von digitalen Wörtern enthält, wobei jede von der Reihe von digitalen Wörtern eine Spannung der Wellenform und einen Eingangszeitpunkt darstellt, zu welcher die Spannung aufgetreten ist. Der Zeitmarkierungsinterpolator besitzt einen mit der Meßkontrolleinheit verbundenen Eingang zum Empfangen der Eingangsdatei und einen Ausgang, der eine Zeitmarkierungsliste gemäß einer Interpolation bereitstellt, wobei die Zeitmarkierungsliste eine Reihe von Zeitmarkierungen enthält, wobei jede von der Reihe von Zeitmarkierungen einen Ausgangszeitpunkt darstellt, zu welcher das Ereignis von Interesse während der Wellenform aufgetreten ist. Der Ergebnisanalysator besitzt einen Eingang, der mit dem Zeitmarkierungsinterpolator zum Empfangen der Zeitmarkierungsliste verbunden ist, und einen Ausgang, der die Reihe von Zeitmarkierungen und die Statistiken der Reihe von Zeitmarkierungen bereitstellt.
  • Der Ergebnisanalysator kann des weiteren einen Ausgang enthalten, um die Reihen von Zeitmarkierungen und die Statistiken der Reihe von Zeitmarkierungen an einen von einer Anzeige und einer Ausgangsdatei bereitzustellen.
  • Der Zeitmarkierungsinterpolator kann einen Tiefpaßfilter, der einen Eingang aufweist, der die Eingangsdatei empfängt, zum Erzeugen eines interpolierten Datenstroms mit erhöhter Abtastrate als Ausgang, einen linearen Interpolationsfilter, der einen Eingang aufweist, der die Eingangsdatei empfängt, zum Interpolieren basierend auf linearen Beziehungen zwischen Zeitmarkierungen, einen Zeitmarkierungsgenerator, der einen Eingang aufweist, der den interpolierten Datenstrom mit erhöhter Abtastrate empfängt, zum Vergleichen des interpolierten Datenstrom mit erhöhter Abtastrate mit dem Ereignis von Interesse enthalten, um die Zeitmarkierungslisten zu erzeugen.
  • Die Wellenform kann eine Abtastfrequenz aufweisen, und der Tiefpaßfilter kann einen zeitoptimalen Filter und mindestens einen Hybridfilter enthalten. Der zeitoptimale Filter kann einen Tiefpaßfilter von 500 Punkten mit einem Durchlaßband bis 0,25, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und ein Stoppband, das bei 0,35 beginnt, multipliziert mit der Abtastfrequenz, Mittel zum Versehen des Tiefpaßfilters von 500 Punkten mit einer höheren Abtastfrequenz in Bezug auf sich selbst, um einen Tiefpaßfilter mit 2500 Punkten zu erzeugen, einen Tiefpaßfilter von 1000 Punkten mit einem Paßband bis 0,25, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und ein Stoppband, das bei 0,4 beginnt, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und Mittel zum Versehen des Filters von 2500 Punkten mit einer höheren Abtastfrequenz in Bezug auf einen Filter mit 1000 Punkten enthalten, um einen Filter mit 25 000 Punkten zu erzeugen. Der mindestens eine Hybridfilter kann eine Kombination des linearen Interpolationsfilters und des zeitoptimalen Filters sein. Der zeitoptimale Markierungsinterpolator kann des weiteren eine Filterwahlvorrichtung enthalten, um einen von dem zeitoptimalen Filter und dem mindestens einen Hybridfilter auszuwählen.
  • Der Ergebnisanalysator kann des weiteren einen Ereignisprozessor mit einem Eingang, der die Ereignismarkierungsliste zum Verarbeiten der Ereignismarkierungsliste in Bezug auf das ausgewählte Ereignis von Interesse empfängt, um Daten zu erzeugen, die das Ereignis von Interesse als Ausgang anzeigen, einen statistischen Prozessor mit einem Eingang, der die Daten empfängt, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, um eine statistische Analyse zu den Daten durchzuführen, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, um statistische Daten als Ausgang zu erzeugen, und eine Anzeige-/Ausgangssteuerung umfassen, die mit dem statistischen Prozessor und dem Ereignisprozesor verbunden ist, und die einen Eingang aufweist, der die Daten, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, und die statistischen Daten empfängt, und die einen Ausgang aufweist, der Anzeigedaten bereitstellt, welche den Daten, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, und den statistischen Daten entspricht.
  • Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung umfaßt Mittel zum Wandeln der Wellenform in eine Reihe von digitalen Wörtern, wobei jedes Wort der Reihe von digitalen Wörtern eine Spannung der Wellenform und einen Abtastzeitpunkt kennzeichnet, zu dem die Spannung aufgetreten ist, Mittel zum Auswählen eines Ereignis von Interesse, das durch eine Eigenschaft der Wellenform definiert ist, und Mittel zum Interpolieren der Aufzeichnung, um eine Zeitmarkierungsliste zu erzeugen, wobei die Zeitmarkierungsliste eine Reihe von Zeitmarkierungen enthält, wobei jede der Reihe von Zeitmarkierungen einen Zeitpunkt kennzeichnet, zu dem das Ereignis von Interesse während der Wellenform aufgetreten ist.
  • Eine andere Ausführungsform des Verfahrens zum Interpolieren einer diskreten Zeitreihe, die Spannungen einer Wellenform kennzeichnet, umfaßt das Erhöhen der Abtastrate bei einer diskreten Zeitreihe, um eine diskreten Zeitreihe mit erhöhter Abtastrate zu erzeugen, das Bestimmen eines ersten digitalen Worts und eines zweiten digitalen Worts der Reihe von digitalen Wärtern mit erhöhter Abtastrate, welche die Schwellenspannung umgeben, und das Durchführen einer linearen Interpolation zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, um eine Zeitmarkierung zu bestimmen, die dem Punkt entspricht, an dem die Wellenform die Schwellenspannung kreuzt.
  • Eine weitere Ausführungsform ist eine Vorrichtung zum Interpolieren einer diskreten Zeitreihe, die Spannungen einer Wellenform darstellt, und umfaßt Mittel zum Erhöhen der Abtastrate bei der diskreten Zeitreihen, um diskrete Zeitreihen mit erhöhter Abtastrate zu erzeugen, Mittel zum Bestimmen eines ersten digitalen Worts und eines zweiten digitalen Worts der Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate, welche die Schwellenspannung umgeben, und Mittel zum Durchführen einer linearen Interpolation zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, um eine Zeitmarkierung zu bestimmen, die dem Punkt entspricht, an dem die Wellenform die Schwellenspannung kreuzt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform hervor, wobei die Beschreibung an Hand der anliegenden Zeichnungen erfolgt, in denen
  • 1 eine Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 3 Schritte einer Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung zeigt;
  • 3A Schritte einer alternativen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung zeigt;
  • 3B Schritte einer anderen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung zeigt;
  • 4 eine weitere Einzelheit des in 3 gezeigten Schritts 30 zeigt;
  • 5 eine weitere Einzelheit des in 4 gezeigten Schritts 40 zeigt;
  • 6 eine weitere Einzelheit des in 4 gezeigten Schritts 42 zeigt;
  • 7 eine weitere Einzelheit des in 3 gezeigten Schritts 36 zeigt; die 8, 9, 10 und 11 Ausführungsformen des in 7 gezeigten Schritts 78 zeigen;
  • 10A ein Diagramm der Filterkoeffizienten zur Verwendung bei einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • die 12, 13, 14, 15, 15A, 15B, 16 und 16A entstandene Anzeigen gemäß mehreren Ausführungsform der Erfindung zeigen;
  • die 17, 18 und 19 Anzeigen zeigen, die für in 3 gezeigte Schritte verwendet werden können;
  • 20 eine Wellenform zeigt und eine Datenerfassung mit Hilfe eines Oszilloskops darstellt;
  • 21 eine Anzeige einer Wellenform zeigt;
  • 22 eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt;
  • 23 ein Blockschaltbild für eine Meßsteuereinheit zeigt;
  • 24 ein Blockschaltbild für einen Zeitmarkierungsinterpolator zeigt; und
  • 25 ein Blockschaltbild für einen Ergebnisanalysator zeigt.
  • Ausführliche Beschreibung
  • In dieser Beschreibung werden mehrere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Die Beschreibung betrifft die Weise, in welcher eine Ausführungsform der Erfindung mit externen Systemen zusammenwirken kann. Es folgt eine ausführliche Beschreibung eines Verfahrens gemäß der Erfindung. Beispiele für Anzeigen werden ebenfalls beschrieben und werden von einer Beschreibung einer Ausführungsform einer Schaltung und von Abtastdateien gefolgt.
  • 1 zeigt eine veranschaulichende Ausführungsform der Erfindung. In 1 ist ein zu testendes System 2 über eine Datenschnittstelle 8 mit einem Meßsystem 4 verbunden. Das Meßsystem 4 kann beispielsweise ein modulares Oszilloskop der Reihe Hewlett-Packard 54700 sein. Alternativ liegt jede Datenquelle innerhalb des Umfangs der Erfindung. Beispielsweise kann eine Computerdatei mit Daten darin den Eingang darstellen. Die Datenschnittstelle 8 kann ein einziger Oszilloskopsensor sein, es können mehrere Oszilloskopsensoren, verschiedene Oszilloskopsensoren, ein Stromtester oder jedes Datenerfassungselement sein, das zum Übertragen von Daten zu dem Meßsystem 4 verwendet wird. Zum Überwachen eines Spannungssignals wird ein Stromtester verwendet, um Informationen, normalerweise in Form eines analogen Spannungssignals, zu dem Meßsystem 4 zu übertragen. Ein Oszilloskopsensor ist physisch mit einem Punkt an dem zu testenden System 2 verbunden, der elektrisch mit einer Klemme verbunden ist, welche die Wellenlänge von Interesse führt. Diese physische Verbindung stellt auch eine elektrische Verbindung her, so daß ein Strom in den Oszilloskopsensor fließt. Normalerweise ist erwünscht, daß ein Oszilloskopsensor eine hohe Impedanz wie auch einen hohen Widerstand und einen niedrigen kapazitiven Widerstand aufweist, so daß Stromflüsse durch den Sensor hindurch minimiert werden. Auf diese Weise werden nachteilige Wirkungen von dem Oszilloskopsensor auf das Wellenformsignal selbst minimiert. Aus dieser sehr kleinen Strommenge erzeugt ein Oszilloskopsensor ein stärkeres Signal, das die Spannung des zu überwachenden Signals kennzeichnet, und überträgt das verstärkte Signal zu dem Meßsystem 4, beispielweise zu einem digitalen Oszilloskop oder einem Analog-Digital-Wandler mit Spezialzweck.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein Analysesystem 6 über einen Schnittstellenbus 10 mit dem Meßsystem 4 verbunden. Bei dieser Ausführungsform kann der Schnittstellenbus 10 beispielsweise ein Hewlett-Packard-Schnittstellenbus (HPIB), der von Hewlett Packard erhältlich ist, oder ein Universalzweck-Schnittstellenbus (GPIB) sein, der unter anderem von Hewlett Packard, Tektronix und National Instruments erhältlich ist.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform des Analysesystems 6, bei welcher eine Zentraleinheit (CPU) 22 durch einen Verarbeitungsbus 18 mit einem Speicher 24, einem Speicher 25 und einer externen Schnittstelle 28 verbunden ist. Die CPU 22 umfaßt typischerweise einen Mikroprozessor und eine Ansteuerlogik. Es ist vorherzusehen, daß optische Computer mit ähnlichen Fähigkeiten zur Verfügung stehen werden. Die durch das Analysesystem 6 zu verarbeitenden Daten können Daten sein, die in einem Computer gespeichert waren, unbegrenzt gespeichert waren und zu einem anderen Analysesystem 6 übertragen wurden. Weiterhin können die Daten mehrmals verarbeitet werden. Der Speicher 24 und der Speicher 25 können jeweils ein Festplattenlaufwerk, eine Diskette, ein elektronischer Speicher wie ein Direktzugriffsspeicher (RAM), ein löschbarer programmierbarer Festwertspeicher (EPROM), ein elektrisch löschbarer Festwertspeicher (EEPROM), magnetische, optische oder magnetooptische Aufzeichnungsmedien oder Bänder und andere nichtflüchtige, linear zugängliche Medien oder eine Kombination derselben sein. Typischerweise ist der Speicher 24 ein flüchtiger Direktzugriffsspeicher, der entweder statisch oder dynamisch sein kann, und der Speicher 25 ist ein nichtflüchtiger Speicher, beispielsweise ein Festplattenlaufwerk. Alternativ kann eine einzige Speichereinheit genügen. Die externe Schnittstelle 28 stellt einen Schnittstellenanschluß 20 bereit, der mit dem Schnittstellenbus 10 verbunden werden kann. Mit der CPU 22 ist über einen Benutzer-Schnittstellenbus 16 eine Benutzeroberfläche 26 verbunden. Bei einer Ausführungsform kann die Benutzeroberfläche 26 ein Computeranzeigefeld, eine Tastatur und eine Maus sein. Die Benutzeroberfläche 26 ist typischerweise ein physisches Objekt, mit dem der Benutzer Befehle in die CPU 22 eingibt und Informationen aus dieser erhält. Die Benutzeroberfläche 26 kann eine Tastatur, eine Maus, ein Berührungsbildschirm, ein Steuerknüppel, eine Rollkugel, ein Berührungstablett oder eine Kommunikationsvorrichtung wie ein Netz, eine Netzschnittstelle, ein Modem usw. sein. Normalerweise stellt ein Anzeigefeld den primären Ausgang der CPU 22 dar, jedoch können auch gedruckte Medien und ein elektronischer Ausgang verwendet werden.
  • Zu den Anzeigevorrichtungen gehören Videanzeigen, beispielsweise Flüssigkristallanzeigen (LCDs), Kathodenstrahlröhrenanzeigen (CRTs) und andere Anzeigen.
  • Wenn die Erfindung in einer Client-Server-Beziehung verwendet wird, kann die Benutzeroberfläche 26 auch eine elektronische Schnittstelle zu einem Leitrechner bereitstellen. Bei einer solchen Aufführungsform ist der Leitrechner der Benutzer und kann die Befehle und Rückmeldungen bereitstellen, die in Bezug auf einen Benutzer erläutert werden. Das Analysesystem 6 kann in jedem Universalzweckprozessor ausgeführt sein und ist bei dieser Ausführungsform ein Personalcomputer, beispielsweise ein PC IBM 486 mit einer standardmäßigen Hewlett-Packard-HPIB-Instrumententafel als externe Schnittstelle 28. Der Petrsonalcomputer IBM 486 enthält ein DOS-Betriebssystem und eine WINDOWS-Umgebung und kann Programmiersprachen wie C++ unterstützen.
  • 3 ist ein Ablaufschema, das ein Verfahren gemäß der Erfindung beschreibt. 3 kann in Bezug auf 1 interpretiert werden. In Schritt 30 stellt der Benutzer oder ein externes System das Analysesystem auf. Das zu testende System 2 stellt elektrische Signale bereit, die von Interesse sind. Diese Signale, normalerweise analoge Signale, werden in Schritt 32 von dem Meßsystem 4 erfaßt und werden in Schritt 34 in eine Informationsaufzeichnung gewandelt. Diese Informationsaufzeichnung kann die Form einer Computerdatei aufweisen und kann als Matrixfeld angeordnete Daten enthalten. Im wesentlichen ist die Wellenform eine periodische Welle, beispielsweise eine Sinuswelle oder eine Impulsfolge. Oft enthält eine solche Wellenform Eigenschaften, welche die Wellenform unvollkommen machen, beispielsweise Spitzenschwankungen in den Amplituden oder den Impulsbreiten. Eine Impulsfolge ist eine zeitliche Abfolge, in welcher die Signalspannung zwischen einer hohen Spannung und einer niedrigen Spannung alterniert. Idealerweise ist eine solche Wellenform eine vollkommene Impulsserie. Jedoch können die Eigenschaften schwanken, insbesondere bei sehr hohen Frequenzen. Zu diesen Eigenschaften zählen Frequenzschwankungen, Impulsbreitenschwankungen, Schwankungen der Periodendauer und dergleichen.
  • Die in Schritt 34 erzeugte Informationsaufzeichnung enthält eine Reihe von Spannungen, die als diskrete digitale Signale einer Anzahl von Bits dargestellt sind, die gewöhnlich als Wort bezeichnet wird. Die Reihe von digitalen Wörtern kann man auch Abtastungen nennen. Jede der Abtastungen in der Reihe ist einem Zeitpunkt zugeordnet, zu dem die Wellenform in eine der Abtastungen gewandelt wurde. Wenn beispielsweise das Meßsystem 4 auf eine Abtastrate von 2 GHz eingestellt wird, dann würde eine beispielhafte Aufzeichnung idealer weise eine fortlaufende Liste von 250 000 Abtastungen enthalten, was 250 000 Spannungen entspricht, die über einen Zeitraum von 125 Mikrosekunden gemessen werden. Die Anzahl der tatsächlichen Punkte in einer Aufzeichnung hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. In dem Beispiel würde jede aufeinanderfolgende Abtastung in der fortlaufenden Liste die Spannung darstellen, die 0,5 Nanosekunden nach der vorhergehenden Spannung gemessen wird. Das Analysesystem analysiert die Aufzeichnung in Schritt 36 und zeigt die Ergebnisse in Schritt 38 an. 29 zeigt ebenfalls ein Beispiel für eine Aufzeichnung von diskreten Spannungen.
  • 3A zeigt eine Ausführungsform, in welcher auch örtlich synthetisierte Daten für die Analyse zur Verfügung stehen. Diese Schritte können nach dem Schritt 30 ausgeführt werden, in dem das Analysesystem aufgestellt wird. Örtlich synthetisierte Daten, die vorgespeichert werden können, werden in Schritt 31 gewählt. Die örtlich synthetisierten Daten werden in Schritt 33 in der gleichen Weise analysiert, wie die digitale Aufzeichnung in Schritt 36 analysiert wird. In Schritt 38 werden die Ergebnisse angezeigt, so daß ein Benutzer die Gültigkeit der Parameter feststellen kann, die in Schritt 30 eingestellt wurden. Wie im folgenden ausführlicher erläutert ist, kann ein Benutzer beispielsweise einen von mehreren Filtern auswählen. Deshalb kann der Benutzer die Ergebnisse der verschiedenen Filter an einer idealen Wellenform, beispielsweise den örtlich synthetisierten Daten, betrachten wollen.
  • 3B zeigt eine Ausführungsform, in welcher Schritt 32, Schritt 34 und Schritt 36 bei mehreren verschiedenen Wellenformen oder bei der gleichen Wellenform zu verschiedenen Zeitpunkten wiederholt werden. In Schritt 35 werden zwischen den Erfassungen liegende Statistiken erzeugt, und die Ergebnisse werden in Schritt 37 angezeigt. Zwischen den Erfassungen liegende Statistiken können sich aus den Verarbeitungen von Statistiken ergeben, die an den aus mehreren Wellenformen erzeugten Statistiken ausgeführt wurden.
  • In 4 sind beispielhafte Einzelheiten von Schritt 30 gemäß 3 gezeigt. 4 zeigt den Schritt 40 zum Wählen einer Messung, den Schritt 42 zum Festlegen einer Schwelle, Schritt 44 zum Wählen eines Interpolationsfilters und Schritt 46 zum Initiieren der Messung. Diese Schritte dienen dazu, ein Ereignis von Interesse auszuwählen. Ein Ereignis von Interesse kann beispielsweise jedes Mal dann vorliegen, wenn die Spannung der Wellenform 0,4 Volt überschreitet und dabei eine positive Neigung aufweist. "Positive Neigung" heißt einfach, daß die Spannung zu dem Zeitpunkt ansteigt, zu dem der Schwellenwert überschritten wird.
  • In 5 sind beispielhafte Einzelheiten von Schritt 40 gezeigt. In Schritt 52 wird ein zu analysierender Parameter ausgewählt. Es können beispielsweise Periodendauer, Impulsbreite, Frequenz oder Verzögerung ausgewählt werden. In Schritt 54 wird ein Präsentationsformat gewählt. Das Präsentationsformat kann beispielsweise ein Liniendiagramm für Zeitreihen, einen Text für Zeitreihen oder ein Histogramm enthalten. In Schritt 56 wird eine Analyseart gewählt, die normalerweise eine Grundart oder eine Abweichung ist. In Schritt 54 kann auch ein Flatterspektrum gewählt werden, um Frequenzkomponenten der Flatterparameter anzuzeigen. Die Frequenzkomponenten der Flatterparameter lassen sich beispielsweise durch Umformen eines Zeitbereichsignals ermitteln, das die Umformung des Flatterparameters in ein Zeitbereichsignal darstellt.
  • 6 zeigt beispielhafte Einzelheiten von Schritt 42 zum Festlegen einer Schwelle. In Schritt 60 kann ein Benutzer die Art des Eingangs entweder als differentiell oder als einseitig wählen. Wenn eine differentielle Eingabe gewählt wird, werden in Schritt 61 die Kanäle für die differentielle Messung gewählt, und in Schritt 62 wird die Polarität der Kanäle für jeden in Schritt 61 gewählten Kanal gewählt. Wenn in Schritt 61 eine einseitige Eingabe gewählt wird, dann werden in Schritt 63 die Kanäle gewählt, die während der Messung aktiv sein sollen. Bei einseitigen Messungen wird in Schritt 64 eine Neigung für jeden Kanal gewählt. Nach Schritt 64 kann der Benutzer in Schritt 65 eine spezielle Schwellenspannung festlegen oder kann in Schritt 66 eine vorgegebene Spannung wählen oder in Schritt 67 mehrere Spannungsanalysen wählen. Die Schritte 65, 66 und 67 sind als Wahlschritte gezeigt, da alternativ eine Vorgabe verwendet werden kann.
  • Zu den Spannungen, die gewählt werden können, gehören:
    eine standardmäßige Transistor-Transistor-Logikspannung (TTL-Spannung);
    eine TTL-Spannung von 3,3 Volt;
    eine standardmäßige emittergekoppelte Logikspannung (ECL-Spannung);
    eine positive ECL-Spannung;
    eine verschobene ECL-Spannung; und
    eine Erdungsspannung.
  • Weiterhin können mehrere Spannungen gewählt werden, damit jede Analyse an der gleichen Wellenform für jede Spannung ausgeführt wird. Bei einer Ausführungsform betragen diese Spannungen 0,8 Volt, 1,5 Volt und 2,0 Volt. Infolge dessen könnte beispielsweise dann, wenn die gewählte Statistik für die Analyse die Dauer der Wellenformen wäre, die Periodendauer der Wellenform für eine Wellenform in einer Verarbeitungsabfolge dreimal analysiert, je einmal für jeweils 0,8 Volt, 1,5 Volt und 2,0 Volt. Diese Fähigkeit ist von besonderem Nutzen, um Schaltungen zu testen, wenn in den Anforderungen für die Schaltungen Parameter festgelegt sind, die für mehrere Spannungen zu überprüfen sind. Durch das Merkmal der mehreren Spannungen wird die Überprüfung solcher Schaltungen erleichtert, da nur eine einzige Messung notwendig ist.
  • Wieder in 3 kann bei den Schritten 32 und 34 zum Erfassen von Daten und zum Wandeln der Daten in eine digitale Aufzeichnung jedes herkömmliche Verfahren angewandt werden. In 7 ist eine weitere Einzelheit von Schritt 36 gezeigt, welcher die digitale Aufzeichnung analysiert. 7 zeigt Schritt 72 zum Empfangen der Aufzeichnung, welche eine Liste von Spannungen ist, und Schritt 74 zum Bestimmen der durchschnittlichen Abtastrate. Der Kehrwert der durchschnittlichen Abtastrate ist der Zeitbetrag zwischen zwei benachbarten Abtastungen innerhalb der Aufzeichnung. In Schritt 76 wird die Abtasterhöhungsrate bestimmt, die ebenfalls von der Art des gewählten Filters abhängt. Die Abtasterhöhungsrate wird auch als Interpolationsverhältnis bezeichnet. In Schritt 78 wird eine Zeitmarkierung für ein Ereignis von Interesse innerhalb der Aufzeichnung bestimmt. Ein Beispiel für ein Ereignis von Interesse ist eine Spannung oder eine Überschreitung des Stromschwellenwertes mit einer positiven Neigung. In diesem Beispiel würde die in Schritt 79 erzeugte Zeitmarkierungsliste eine Liste von Zeitpunkten enthalten, wobei jeder Zeitpunkt die zugehörige Zeit darstellt, zu welcher die Wellenform von Interesse die gewählte Spannungsschwellenwert gekreuzt hat und dabei ansteigt, d.h. eine positive Neigung aufweist. Die Zeitmarkierungsliste wird zum Anzeigen von Ergebnissen wie in Schritt 38 gemäß 3 verwendet, was im folgenden ausführlicher erläutert wird.
  • 8 zeigt die innerhalb von Schritt 78 ausgeführten Schritte für den Fall, in welchen ein linearer Interpolationsfilter für eine einseitige Messung gewählt wird. In Schritt 82 wird der Vorgang derart gesteuert, daß er weitergeht, bis alle Datenpunkte der Aufzeichnung analysiert sind. In Schritt 84 werden die ersten und zweiten Datenpunkte analysiert, um festzustellen, ob sie die gewählte Schwelle mit der gewählten Neigung umgeben. In diesem Zusammenhang ist die gewählte Neigung von zwei Datenpunkten umgeben, wenn der eine der zwei Datenpunkte eine Größe von mehr als der gewählten Schwelle aufweist und der andere der zwei Datenpunkte eine Größe von weniger als der gewählten Schwelle aufweist. Weiterhin ist dann, wenn die gewählte Neigung positiv ist, der erste der zwei Datenpunkte normalerweise der Datenpunkt, der eine Größe von weniger als der gewählten Schwelle aufweist. In ähnlicher Weise ist dann, wenn die gewählte Neigung negativ ist, der erste der zwei Datenpunkte normalerweise der Datenpunkt, der eine Größe von mehr als der gewählten Schwelle aufweist. Wenn die zwei Datenpunkte die gewählte Rampe mit der gewählten Neigung umgeben, wird in Schritt 86 die Neigung zwischen diesen Punkten berechnet, welche den Unterschied zwischen den Punkten darstellt, multipliziert mit der Abtastfrequenz, da der Zeitunterschied zwischen zwei benachbarten Punkten die Abtastdauer oder der Kehrwert der Abtastfrequenz ist. Dann wird in Schritt 88 die relative Zeitmarkierung der Schwellenüberschreitung als Unterschied zwischen der Schwelle und der Spannung des ersten Datenpunktes ermittelt, geteilt durch den Unterschied zwischen den ersten zwei Punkten und weiter geteilt durch die Frequenz der Eingangsabtastungen. Zu dem Zeitpunkt, zu welchem der erste Datenpunkt abgetastet wurde, wird die zugehörige Zeitmarkierung addiert, um eine tatsächliche Zeitmarkierung zu erzeugen. Die Interpolation kann mit der folgenden Gleichung dargestellt werden, in welcher VTH die Schwellenspannung ist, V1 die Spannung des ersten Datenpunktes ist und FS die Abtastfrequenz ist:
  • Figure 00190001
  • Wenn der erste und der zweite Datenpunkt die gewählte Schwelle nicht umgeben, dann wird Schritt 84 wiederholt, und es wird ein Datenpunktpaar gesetzt, welches die Schwelle nicht umgibt. Die Schritte 86 und 88 werden normalerweise für je ein Datenpunktpaar ausgeführt, das die Schwelle umgibt.
  • Zur Erklärung dieser Schritte wird ein Beispiel gegeben. In dem Beispiel ist die gewählte Neigung positiv, und die gewählte Schwelle beträgt 4 Volt. Der erste Datenpunkt beträgt 3,5 Volt und tritt zu der Zeit = 10 Nanosekunden auf, und der zweite Datenpunkt beträgt 5 Volt und tritt zu der Zeit = 10,5 Nanosekunden auf. Demgemäß würden der erste Datenpunkt und der zweite Datenpunkt als die Schwelle mit der gewählten Neigung umgebend angesehen, da der Wert 4 überschritten wird, wenn eine kontinuierliche Wellenform von 3,5 auf 5 ansteigt. Da die Abtastrate 2 GHz beträgt, würde die relative Zeitmarkierung mit (4 – 3,5)/((5 – 3,5) × 2) = 0,166 ermittelt. Die tatsächliche Zeitmarkierung betrüge 0,166 Nanosekunden nach dem Zeitpunkt, zu welchem der erste Datenpunkt abgetastet wurde. Deshalb beträgt die tatsächliche Zeitmarkierung 10,166 Nanosekunden.
  • 9 zeigt die innerhalb von Schritt 78 ausgeführten Schritte für den Fall, in welchem ein linearer Interpolationsfilter für eine differentielle Messung gewählt wird. In einem solchen Fall wird der Vorgang in Schritt 92 derart gesteuert, daß jeder Datenpunkt untersucht wird. Jeder Datenpunkt in einer differentiellen Meßsituation umfaßt zwei Spannungen, je eine aus jedem Kanal. In Schritt 94 kann eine Datenumkehrung zwischen beliebigen zwei benachbarten Punkten erfaßt werden. Die Datenumkehrung stellt einen Periodendauerausgangspunkt in einem differentiellen Signal dar. Eine Datenumkehrung kann als ein Punkt definiert werden, an welchem der Unterschied zwischen zwei Signalen entweder vom Negativen zum Positiven oder vom Positiven zum Negativen kreuzt. In einem differentiellen Signal können sich die Signale in beiden Kanälen verändern, so daß das Ereignis von Interesse gewöhnlich der Punkt ist, an welchem sich die zwei Signale in jedem Kanal in der Amplitude kreuzen. Alternativ kann das Ereignis von Interesse eine relative Schwellenkreuzung zwischen zwei Signalen sein. Wenn eine Datenumkehrung erfolgt ist, wird in Schritt 96 die relative Zeitmarkierung durch lineares Interpolieren der Schnittstelle zweier Linien, welche die Spannung der zwei Kanäle darstellen, und Dividieren des Ergebnisses durch die Frequenz der Eingangsabtastungen ermittelt.
  • Wenn beispielsweise ein erster Datenpunkt den Kanal 1 mit 4 Volt und den Kanal 2 mit 1 Volt definiert und ein zweiter Datenpunkt den Kanal 1 mit 2 Volt und den Kanal 2 mit 3 Volt definiert, soll eine Datenumkehrung mit negativer Neigung stattgefunden haben. In diesem Beispiel wäre die relative Zeitmarkierung gleich dem Zeitpunkt, zu welchem sich die von den beiden Abtastungen von Kanal 1 definierte Linie mit der von den beiden Abtastungen von Kanal 2 definierten Linie schneidet. Wenn die zwei Linien mit der Formel y = mx + b dargestellt werden, dann wird die erste Linie durch y = –2x + 6 dargestellt, und die zweite Linie wird durch y = 2x – 1 dargestellt. Die Schnittstelle erhält man durch eine Lösung für x, wenn die Werte für y gleich sind. In diesem Fall ergibt das, wenn der erste Datenpunkt bei 1 Nanosekunde aufträte und der zweite Datenpunkt bei 2 Nanosekunden aufträte, die relative Zeitmarkierung von 0,75 Nanosekunden und eine tatsächliche Zeitmarkierung von 1,75 Nanosekunden.
  • 10 zeigt die innerhalb von Schritt 78 ausgeführten Schritte für den Fall, in welchem ein hybridartiger Interpolationsfilter oder ein zeitoptimaler Filter gewählt wird. Der hybridartige Interpolationsfilter ist sehr geeignet, da er die Genauigkeit einer sin(x)/x-Interpolation mit der Geschwindigkeit bzw. Rate eines linearen Filters kombiniert. Der hybridartige Interpolationsfilter erhöht die Abtastrate bei der Frequenz, mit welcher die Wellenform abgetastet wurde, um zusätzliche Datenpunkte zu erzeugen. Dann werden die zusätzlichen Datenpunkte als die tatsächlichen Datenpunkte behandelt, wie sie in dem oben beschriebenen linearen Interpolationsfilter behandelt wurden. Alternativ können mehrere Erhöhungen der Abtastrate rekursiv vorgenommen werden, um die zusätzlichen Abtastungen zu erzeugen.
  • Im allgemeinen kann ein digitaler Filter zum Erzeugen von zusätzlichen Datenpunkten verwendet werden, indem zusätzliche Nullabtastungen zwischen die tatsächlichen Zeitabtastungen eingefügt werden. Wenn Abtastungen durch einen Tiefpaßfilter geführt und mit der höheren Rate (der entstandenen Rate, wenn die eingefügten Nullabtastungen einbezogen werden) abgetastet werden, erbringt der Filter zusätzliche Abtastungen an den Punkten, an denen die Nullabtastungen eingegeben wurden.
  • Konzeptionell werden durch Einfügen von Nullabtastungen zusätzliche Komponenten in den Frequenzbereich eingebracht. Deshalb besitzt die Reihe, in der die Nullwerte vorhanden sind, mehrere Spektraldichten, jede mit einer halben Breite der Anfangsdichte, wobei angenommen wird, daß zwischen je zwei tatsächlichen Eingabepunkten nur eine Null eingefügt wurde. Der Tiefpaßfilter beseitigt die zusätzlichen Spektraldichten, so daß nur eine von den Spektraldichten verbleibt und eine umgekehrte diskrete Transformation an lediglich der unteren der zwei Spektraldichten vorgenommen werden kann. Auf diese Weise würde, wenn 8 tatsächliche Zeitabtastungen mit 8 Nullabtastungen an einen 16 Punkte aufweisenden Filter angelegt würden, das Ergebnis 16 Datenpunkte in dem Zeitbereich betragen. Wenn 4 tatsächliche Zeitabtastungen mit 12 Nullabtastungen bereitgestellt würden, betrüge das Ergebnis ebenfalls 16 Punkte in dem Zeitbereich. Diese 16 Punkte werden als genauere Darstellung einer Wellenform betrachtet. Demgemäß ist die zwischen diesen 16 Punkten ausgeführte lineare Interpolation genauer als eine zwischen den ursprünglichen 8 Punkten ausgeführte lineare Interpolation.
  • Da die Einheits-Reaktion in dem Zeitbereich eines Tiefpaßfilters eine Wellenform mit den allgemeinen Merkmalen einer Gleichung y = sin(x)/x ist, nennt man dieses Verfahren zur Erhöhung der Abtastrate sin(x)/x-Interpolation. Es gibt jedoch viele verschiedene Tiefpaßfilter und mehrere verschiedene Methoden zum Ausführen von jedem derselben. Deshalb wird diese Ausführungsform auf Grund der Merkmale der ausgewählten Filter sowie durch die Ausführung unter weiteren Ausgestaltungen der Erfindung sehr vorteilhaft gegenüber den zur Zeit zur Verfügung stehenden.
  • Eine Ausführungsform umfaßt einen Hybridfilter mit 5 Punkten, der 500 Filterkoeffizienten enthält, die ein sin(x)/x-Diagramm kennzeichnen. Bei dem Hybridfilter mit 5 Punkten können zwecks effektiver Erhöhung der Abtastrate von 5 vier Nullen zwischen je zwei benachbarten Eingangsabtastungen in einer Eingangsreihe eingefügt werden.
  • Eine Ausführungsform des Hybridfilters mit 25 Punkten enthält 2500 Filterkoeffizienten, die ein sin(x)/x-Diagramm kennzeichnen. Bei dem Filter mit 25 Punkten können zwecks effektiver Erhöhung der Abtastrate von 25 vierundzwanzig Nullen zwischen je zwei benachbarten Eingangsabtastungen in einer Eingangsreihe eingefügt werden.
  • Eine Ausführungsform des zeitoptimalen Filters enthält 25 000 Filterkoeffizienten. Bei dieser Ausführungsform werden zweihundertneunundvierzig Nullen zwischen jede Eingangsspannung in der Eingangsreihe eingefügt. Zwar könnte der Filter mit 25 000 Punkten mit einer Faltungsmaschine mit einem Schieberegister mit 25 000 Elementen, 25 000 Vervielfachern und einem Addierer für 25 000 Eingaben darin ausgeführt werden, jedoch würden die Vervielfacher nicht für die Nullwerte benötigt, da die Nullwerte bei Multiplizierung mit einem Koeffizienten immer noch Null ergeben würden. Demgemäß tragen die Nullwerte nichts zu der Summe bei, die den Ausgang des Filters darstellt. Deshalb ist es normalerweise wirksamer, die Nullen effektiv durch selektives Auswählen von Koeffizienten einzufügen, die beispielsweise in einer Koeffizientenmatrix gespeichert sind.
  • Bei einer Ausführungsform werden 100 Berechnungen während des Faltungsschritts für den Filter verwendet, um einen neuen Punkt für jeden von dem Hybrid mit 5 Punkten, dem Hybrid mit 25 Punkten und den zeitoptimalen Filter zu interpolieren. Bei dieser Ausführungsform weist der Hybridfilter mit 5 Punkten 500 Koeffizienten auf und wird um einen Faktor fünf in der Abtastrate erhöht, der Hybridfilter mit 55 Punkten weist 2500 Koeffizienten auf und wird um einen Faktor 25 in der Abtastrate erhöht, und der zeitoptimale Filter weist 25 000 Punkte auf und wird um einen Faktor 250 in der Abtastrate erhöht. Da die Berechnungen normalerweise nur an den nicht Null betragenden Datenpunkten ausgeführt werden, sind für jeden Filter in diesem Fall nur 100 Berechnungen notwendig.
  • Die Filterkoeffizienten können von der Abtastrate abhängig sein. Da ein Benutzer normalerweise eine Abtastrate wählen wird, die hoch genug zur Einhaltung der Nyquist-Grenzwerte ist, kann die gewählte Abtastrate oft mit der Primärfrequenz der Wellenform von Interesse korreliert werden. Alternativ könnte ein Benutzer einzelne gewünschte Koeffizienten wählen oder aus Filtern auswählen, die für jede Wellenform optimiert sind. Die Filter, die in Ausführungsformen der Erfindung wirken, sind in Bezug auf die ansteigenden und abfallenden Flanken der Wellenform optimiert, da das die Bereiche von Interesse sind, welche im wesentlichen zeitabstandsbezogene Parameter definieren.
  • 10A zeigt eine grafische Darstellung der Filterkoeffizienten bei einer Ausführungsform, die einen Filter mit 25 000 Punkten enthält. Bei dieser Ausführungsform wird der Filter mit 25 000 Punkten erzeugt, indem bei einem Filter mit 500 Punkten die Abtastrate mit sich selbst um einen Faktor von fünf erhöht wird, um einen Filter mit 2500 Punkten zu erzeugen. Dann wird bei dem Filter mit 2500 Punkten die Abtastrate um einen Faktor von zehn mittels eines Filters von 1000 Punkten erhöht, um den Filter mit 2500 Punkten zu erzeugen.
  • Der Filter mit 500 Punkten weist ein Paßband mit dem 0,25-fachen der Abtastfrequenz der Eingangswellenform auf. Die Abtastfrequenz ist der Kehrwert des Intervalls zwischen je zwei diskreten Abtastungen in der Reihe von Abtastungen. Das Stoppband des Filters mit 500 Punkten wird um 0,35 mit der Abtastfrequenz multipliziert. Demgemäß weist der Filter mit 500 Punkten ein Übergangsband von 0,1 auf, multipliziert mit der Abtastfrequenz.
  • Der Filter mit 1000 Punkten weist ein Paßband, das um 0,25 mit der Abtastfrequenz multipliziert ist, und ein bei 0,40 beginnendes Stoppband auf, das mit der Abtastfrequenz multipliziert ist, und umfaßt ein Übergangsband von 0,15, multipliziert mit der Abtastfrequenz.
  • Sowohl der Filter mit 500 Punkten als auch der Filter mit 1000 Punkten weisen einen Paßbandbrummfaktor von weniger als 0,1 dB auf, und das Stoppband befindet sich 60 dB unterhalb des Paßbands.
  • Demgemäß wird in Schritt 100 die Anzahl der Filterpunkte bestimmt, und in Schritt 101 beginnt sich die Eingangsreihe von Spannungen zu falten, um einen Startpunkt zu erzeugen. Der Startpunkt stellt den ersten Ausgang des Filters dar. Die Eingangsreihe umfaßt Nullwerte, die in der oben beschriebenen Weise eingefügt sind. In Schritt 102 wird der Vorgang derart gesteuert, daß die geeigneten Datenpunkte durch Inkrementieren jedes Punktes zur Ermittlung eines nächsten Punktes analysiert werden, bis eine ausreichende Anzahl von Punkten gefaltet ist. Die Faltung erfolgt in Schritt 103 zum Erzeugen des nächsten Punktes, und in Schritt 104 wird festgestellt, ob die gefilterten Punkte, die durch die Faltung entstanden sind, die Schwelle umgeben. Wenn ja, dann erfolgt in Schritt 105 eine binäre Suche, um festzustellen, welche interpolierten Punkte die Schwelle umgeben, so daß dann eine lineare Interpolation zwischen zwei benachbarten, interpolierten Punkten vorgenommen werden kann, um die Überschreitung der Schwelle zu ermitteln. Natürlich kann einer von den Punkten, welche die Schwelle umgeben, auch eine Originalabtastung sein. In Schritt 106 wird die Neigung der Punkte berechnet, welche die Schwelle umgeben. In Schritt 107 wird aus der Schwelle, dem interpolierten Punkt vor der Schwelle und der Neigung die Zeitmarkierung errechnet. Diese Schritte können wiederholt werden, um jede Zeitmarkierung zu bestimmen, zu welcher die Spannung mit der gewählten Neigung gekreuzt wird.
  • 11 zeigt den Faltungsvorgang für ein gegebenes Datenfeld von Werten, die an dem Element positioniert sind, das "Punkt" genannt wird. Der Beginn wurde in Schritt 100 gemäß 10 als Ausgangspunkt in dem Datenfeld berechnet und kann gleich der halben Anzahl der Filterkoeffizienten sein. In Schritt 112 wird der Vorgang derart gesteuert, daß er sich einmal pro jedem der Filterkoeffizienten wiederholt. In Schritt 114 wird jeder nicht Null betragende Datenpunkt mit einem entsprechenden Filterkoeffizienten multipliziert, und die entstandenen Produkte werden summiert. Diese Ergebnisse werden in Schritt 116 durch Multiplikation mit einem Normierungsfaktor normiert, um einen gefalteten Wert zu erzeugen. In diesem Fall besitzt der Normierungsfaktor einen Wert von 250.
  • Die 1216 stellen Abtastungsanzeigen dar, die aus den Schritt 38 "Anzeige von Ergebnissen" gemäß 3 erzeugt werden können, der auf den Schritt 54 "Auswahl Präsentationsformat" gemäß 5 ansprechfähig ist. Jeder dieser Bildschirme kann statistische Analysedaten enthalten, beispielsweise Minimumwert, Maximumwert, Mittelwert, Standardabweichung, größte negative Phasenverschiebung, größte positive Phasenverschiebung und Populationsgröße. Diese Statistiken beruhen auf dem gewählten Ereignis von Interesse, beispielsweise der Breite, Dauer, Frequenz oder Verzögerung von Impulsen. Die größte negative Phasenverschiebung bezieht sich auf den größten Betrag, um den das Ereignis von Interesse zwischen benachbarten Zyklen bei einer speziellen Wellenform abnahm. Wenn beispielsweise das gewählte Ereignis von Interesse die Impulsbreite ist, wird die Impulsbreite jedes Zyklus analysiert und mit der Impulsbreite des vorhergehenden Zyklus verglichen. Der größte negative Unterschied zwischen beliebigen benachbarten Zyklen innerhalb der Aufzeichnung, welche die Wellenform darstellt, ist die größte negative Neigungsverschiebung, während der größte positive Unterschied die größte positive Neigungsverschiebung ist.
  • 12 zeigt benachbartes Zyklusflattern. Dieser Bildschirm enthält sämtliche Zeitgabeinformationen für jeden Zyklus einer Wellenformaufzeichnung einschließlich von Informationen über die Reihenfolge des Eintreffens. Abhängig von der Wellenformwiederholungsrate befinden sich Zehntausende von aufeinanderfolgenden Zyklen in einer einzigen Aufzeichnung und stehen daher zur Anzeige zur Verfügung. Diese zyklenweise Anzeige ist von Nutzen, wenn ermittelt wird, ob eine Periodizität bei der unbeabsichtigten Phasenmodulation der Wellenform vorhanden ist, sowie das zeitliche Verhalten dieser Modulationen ermittelt wird. In 12 ist beispielsweise die x-Achse die Anzahl der Zyklen, während die y-Achse die Zeit in Nanosekunden für die Dauer jedes Zyklus ist. Des weiteren kann die in 12 gezeigte Anzeige gegenüber einem sich bewegenden Fensterdurchschnitt modifiziert werden, wie im folgenden in Bezug auf 15B erläutert ist.
  • 13 stellt ein Histogramm dar, das aus den Zeitmarkierungsdaten erzeugt werden kann. 13 zeigt die gleichen Daten wie 12, jedoch geordnet, um das relative Auftreten verschiedener Flatterwerte zu zeigen. Zwar bewahrt das Histogramm keine Informationen über die Abfolge der Änderungen in der Dauer auf, jedoch ist es sehr nützlich zum Bestimmen der Gesamtverteilung des Flatterverschiebung.
  • 14 zeigt eine Zeitreihenansicht im Textformat. Dadurch lassen ich die den einzelnen Ereignissen von Interesse zugeordneten Werte betrachten. Weiterhin können die Textdaten zwecks Verwendung in den Analyseprogrammen, Diagnoseprogrammen oder zur Analyse von Kalkulationsprogrammen in eine Textdatei oder andere Computerdateien eingefügt werden. Neben der Textdatenausgabe, welche die Zeitmarkierungsdaten enthält, können zusätzliche Textdatenausgaben erzeugt werden, welche die Ergebnisse enthalten, die auf einem der Bildschirme angezeigt werden. Beispielsweise kann die Textdatei Minimum-, Maximum- und Durchschnittswerte für die Parameter von Interesse enthalten.
  • 15 zeigt eine Anzeige für die Abweichungsansicht, die in Schritt 56 gemäß 5 gewählt werden kann. Die Abweichungsansicht stellt eine Größe für die Änderung zwischen benachbarten Zyklen für das Ereignis von Interesse dar. Beispielsweise stellt die Grafik in der in 15 gezeigten Ansicht einen Unterschied des Flatterns zwischen benachbarten Zyklen dar. Deshalb kann die Abweichungsansicht als erste Ableitung der Grundansicht gemäß 12 betrachtet werden.
  • 15A zeigt eine Ansicht eines Flatterspektrums. In der Ansicht des Flatterspektrums ist das Flattern des Ereignisses von Interesse in dem Frequenzbereich aufgezeichnet. Auf diese Weise können die Ursachen des Flatterns diagnostiziert werden. Beispielsweise können Frequenznuancen, welche eine verhältnismäßig niedrige Frequenz im Vergleich zu dem Signal von Interesse sind, an einer normalen Anzeige schwer wahrzunehmen sein. Wenn jedoch das Flatterspektrum ermittelt und angezeigt wird, kann es klare Spitzen zeigen. In dem in 15A gezeigten Beispiel liegt eine sehr markante Spitze bei 33 MHz vor, die anzeigen kann, daß ein Taktimpuls von 33 MHz zumindest eine Komponente des Flatterns verursacht. Alternativ kann eine Spitze mit einer verhältnismäßig niedrigen Frequenz, beispielsweise von 30 KHz, eine Schaltfrequenz zur Stromversorgung anzeigen.
  • 15B zeigt eine Alternative zum Diagnostizieren eines Flatterns. In 15B wurde ein sich bewegender Durchschnittswert gewählt, so daß die Anzeige einen zehn Zyklen umfassenden Durchschnittswert der Periodendauer und nicht die tatsächlichen Werte der Perioden anzeigt. Das kann man auch Schiebefenstermittlung nennen. Auf diese Weise wird eine Hochfrequenzmodulation für die Anzeige wirksam gefiltert, und ein Benutzer kann eine eindeutig abnehmende Tendenz in der Periodendauer betrachten. Natürlich kann diese Ansicht für andere Parameter als die Periodendauer verwendet werden, und zur Ermittlung der Anzahl der Zyklen pro Durchschnittswert kann jede ganze Zahl verwendet werden.
  • In 16 sind Skalierungs- und Verschiebungsmerkmale der Anzeigen beispielhaft dargestellt. Mit diesen Merkmalen kann ein Benutzer beispielsweise bei einer minimalen oder maximalen Periodendauer die größte positive oder negative Flatterverschiebung zoomartig einstellen oder die allgemeinen Zeitgabeeigenschaften eines Bereichs von Interesse in der Gesamtaufzeichnung untersuchen. In dieser Anzeige können statistische Daten sowohl für die gesamte Aufzeichnung als auch für den skalierten Bereich getrennt berechnet werden. Auf diese Weise kann ein Benutzer die statistischen Daten nur von den skalierten Bereichen betrachten, so daß sie mit den statistischen Daten der gesamten Aufzeichnung verglichen werden können. Das kann beispielsweise dann sehr nutzvoll sein, wenn ein Benutzer in einem speziellen Bereich skalieren würde, weil der Bereich einen Maximalwert enthielt. Durch Betrachten der statistischen Daten des skalierten Bereichs kann der Benutzer ermitteln können, daß andere statistische Parameter innerhalb des skalierten Bereichs korrelieren, und kann mithin zu diagnostischen Schlußfolgerungen kommen. An allen Anzeigen sind Anzeigemarken vorhanden, um einen Benutzer bei der Analyse zu unterstützen. Wenn der Benutzer entweder das in 16 gezeigte Skalierungsmerkmal oder die in 14 gezeigte Textausgabe nutzt, kann er benachbarte Zyklusparameter tatsächlich zwecks Analyse betrachten.
  • 16A zeigt eine Anzeige, welche für zwischen den Anzeigen angefertigte Statistiken verwendet wird. In 16A werden in der in Zusammenhang mit 3A erläuterten Weise die Ergebnisse von mehreren einzelnen Erfassungen 168 angezeigt. Des weiteren enthält die Anzeige eine Zusammenfassung 169, die Statistiken der Statistiken enthält. Beispielsweise kann in der Anzeige die Standardabweichung der Standardabweichung über mehrere Aufzeichnungen errechnet werden, damit ein Benutzer weiteren Einblick in die Wellenform oder die Wellenformen von Interesse gewinnen kann.
  • 17 zeigt eine Anzeige zum Ausführen der dem Schritt 30 gemäß 3 zugeordneten Schritte zum Aufbau eines Analysesystems. 17 zeigt Taster, die als Hardware-Schalter oder als wählbare Menus in einem Anzeigefenster in einem mit Maus betätigten System, beispielsweise einer auf Fenstern basierenden Software-Umgebung, ausgeführt werden können. Der Taster 171 wird zum Aktivieren einer Anzeige zum Auswählen einer Messung verwendet, die in 18 gezeigt ist. Der Taster 172 wird zum Aktivieren einer Anzeige zum Festlegen einer Schwelle verwendet, die in 19 gezeigt ist. Die Taster 173 dienen zum Auswählen unter einer Anzahl von Interpolationsfiltern. Zu den Wahlmöglichkeiten, die nominell zur Verfügung stehen, zählen ein linearer Filter, ein Filter mit 5 Hybriden, ein Filter mit 25 Hybriden und ein zeitoptimaler Filter entsprechend der obigen Erläuterung. Die Taster 174 dienen für Funktionen wie das manuelle Initiieren der Messung, das Initiieren der sich wiederholenden Messung, das Stoppen des Meßsystems und das Erzeugen von Ausgängen und das Ausführen weiterer administrativer Funktionen. Durch diese Taster kann beispielsweise ein Oszilloskop gesteuert werden, so daß es beim Erfüllen einer Schwellenbedingung eine Anzahl von Punkten erfaßt, und das System nimmt die gewählte Analyse an dieser Anzahl von Punkten vor und zeigt die fertige Analyse an. Alternativ kann das Oszilloskop einen kontinuierlichen Strom von Datenpunkten erfassen, und dann kann das System die gewählte Analyse kontinuierlich ausführen und die Anzeige, beispielsweise das Histogramm, kontinuierlich aktualisieren.
  • 18 zeigt eine Anzeige zum Wählen von Meßoptionen, wie im Hinblick auf 5 beschrieben wurde. 19 zeigt eine Anzeige zum Festlegen einer Schwelle, wie im Hinblick auf 6 beschrieben wurde.
  • 22 stellt eine Ausführungsform dar, in welcher Interimdateien zum Erzeugen der Ausgänge verwendet werden, und stellt auch eine Ausführungsform der Vorrichtung dar. Beispielsweise wurde die Eingangsdatei 220 als Ergebnis von Befehlen aus der Meßsteuereinheit 221 aus dem Meßsystem 4 erzeugt. Der Zeitmarkierungsinterpolator 223 interpoliert die Abfolge von Spannungen innerhalb der Eingangsdatei 220 zwecks Erzeugens einer Zeitmarkierungsliste 222. Die Zeitmarkierungsliste kann von dem Ergebnisanalysator 224 verwendet werden, um die Anzeigefenster 225 oder Ausgangsdateien 226, 227 anzulegen. Die Ausgangsdatei 226 kann die Textversionen für die Ergebnisse der Analyse enthalten. Die Ausgangsdatei 227 kann beispielsweise eine Grafikdatei sein, die zum Neugenerieren der Anzeigen verwendet werden kann. Bei einer Ausführungsform, bei welcher ein Computer auf Pentium-Basis mit einer WINDOWS-Betriebssystem-Umgebung verwendet wird, ist die Ausgangsdatei 227 eine Bitmap-Datei, die mit einer Zwischenablage-Funktion der Betriebssystem-Umgebung angelegt wurde. Es kann jedoch jedes Verfahren zum Anlegen einer Ausgangsdatei verwendet werden. Demgemäß kann die Ausgangsdatei 227 angezeigt oder zwecks weiterer Analyse in andere Dateien eingegeben werden. Beispielsweise deutet in dem Betriebssystem DOS eine Erweiterung .TXT in einem Dateinamen auf eine Datei hin, die einem Textstandard angehört, und eine Erweiterung .TIF in einem Dateinamen deutet auf eine Datei hin, die einem Grafikstandard angehört. In einer Umgebung, in der das Betriebssystem DOS verwendet wird, kann die Ausgangsdatei 226 eine .TXT-Datei sein, während die Ausgangsdatei 227 eine .TIF-Datei ist. Der Zeitmarkierungsinterpolator 223 sowie der Ergebnisanalysator 224 können als Schaltkreise, als in dem Speicher eines Universalcomputers befindliche Software oder als Kombination von Schaltkreisen und Software ausgeführt sein. 22 zeigt auch örtlich synthetisierte Daten 228, die in der in Bezug auf 3A erläuterten Weise zur Validierung der Anwendbarkeit der gewählten Parameter verwendet werden.
  • 23 zeigt ein Blockschaltbild einer Meßsteuereinheit 221. Dieses Blockschaltbild kann zwar in Software ausgeführt werden, ist jedoch beispielhaft für die Ausführung einer Hardware. Die Meßsteuereinheit 221 kann eine Meßwähl-/Steuereinheit 231 umfassen, die für eine Gesamtsteuerung sorgt. Des weiteren speichert die Meßwähl-/Steuereinheit 231 die Spezifik der gewählten Messungen, beispielsweise eine Schwellenspannung. Die Meßsteuereinheit 221 empfängt Eingabebefehle über eine Benutzeroberfläche/externe Schnittstelle 232. Mit einer Meßsteuerschnittstelle 233 wird für die Steuerung des Meßsystems 4 über eine Datenschnittstelle 235 gesorgt. Ebenfalls über die Datenschnittstelle 235 werden die Ursprungsdaten von dem Meßsystem 4 empfangen. Diese Ursprungsdaten können jede Form aufweisen. Eine Meßdatenschnittstelle 234 liefert die Ursprungsdaten zu einem Datenwandler 237, der wiederum über einen Ausgang 236 die Eingangsdatei 220 bereitstellt.
  • 24 zeigt ein Blockschaltbild eines Zeitmarkierungsinterpolators 223. Der Zeitmarkierungsinterpolator 223 umfaßt einen Filterwähler 241 und eine Ereignisverarbeitungs-Steuereinheit 242. Der Filterwähler 241 wählt unter Filtern zum Interpolieren aus, beispielsweise einem zeitoptimalen Filter 244, einem Filter 245 mit 25 Hybriden, einem Filter 246 mit 5 Hybriden und einem linearen Filter 247. In dem Zeitmarkierungsinterpolator können auch zusätzliche Filter ausgeführt sein. Die Ereignisverarbeitungs-Steuereinheit 242 empfängt Daten von der Eingangsdatei 220 und steuert den geeigneten Filter oder die Kombination von Filtern zum Verarbeiten der Daten gemäß dem Ereignis von Interesse. Wenn beispielsweise das Ereignis von Interesse eine Schwelle ist, dann steuert die Ereignisverarbeitungs-Steuereinheit den geeigneten Filter zwecks Interpolierung gegenüber der Schwelle. Ein Zeitmarkierungsgenerator 248 empfängt Ausgänge aus den Filtern und erzeugt die Zeitmarkierungsliste 222 aus dem Ausgang 249.
  • 25 zeigt ein Blockschaltbild für einen Ergebnisanalysator 224. Die Zeitmarkierungsliste 222 wird über den Eingang 252 durch einen Ereignisprozessor 251 empfangen. Der Ereignisprozessor 251 analysiert die Zeitmarkierungsliste gemäß Daten, die von der Benutzeroberfläche 254 empfangen werden, welche Befehle bezüglich der Wahl der Anzeige usw. von einem Benutzer oder einer externen Schnittstelle empfängt. Ein Statistikprozessor 253 liefert statistische Daten wie die mittlere, die standardmäßige Abweichung usw. Eine Anzeige-/Ausgangs-Steuereinheit 255 steuert eine Anzeige über einen ersten Ausgang 256 und kann über einen zweiten Ausgang 257 Ausgangsdateien 226, 227 bereitstellen.
  • Tabelle 1 zeigt ein Beispiel für eine aus einer Textansicht erzeugte Datei. Die Erfassungsdaten umfassen solche Informationen wie Schwelle, ausgewählten Filter und statistische Daten, die von Zeitmarkierungen für einzelne Ergebnisse gefolgt werden.
  • TABELLE 1
  • Erfassungsdaten
    • Schwellwert 1,0
    • Oszilloskopauflösung 250 ps
    • Filter LIN
    • Messart der Impulsbreite – Grundart
    • Neigung negativ
    • Anzahl der Zyklen 894
    • Minimalwert 4,17 ns
    • Maximalwert 51,993 ns
    • Mittelwert 14,871 ns
    • Standardabweichung 12,71 ns
    • Größte positive Verschiebung 44,433 ns
    • Lagestelle 886
    • Größte negative Verschiebung 44,792 ns
    • Lagestelle 887
      Zeitmarkierung Ergebnis
      0
      1777155075e-008 5.018e-009
      3.776980428e-008 1.1553e-008
      6.184929037e-008 3.5535e-008
      1.023602928e-007 1.0262e-008
      1.192196405e-007 4.427e-009
      1.370735534e-007 7.52e-009
      1.593523688e-007 5.1953e-008
      2.208885971e-007 7.161e-009
      2.380314614e-007 4.592e-009
      2.574774215e-007 1.0683e-008
      2.813039791e-007 3.5321e-008
      3.227623283e-007 1.1113e-008
      3.395404002e-007 4.788e-009
      3.571734497e-007 6.811e-009
      3.789129594e-007 1.478e-008
      4.040659724e-007 3.603e-008
      4.412413692e-007 7.89e-009
      4.0583096699e-007 4.304e-009
      4.772528012e-007 9.848e-009
  • Tabelle 2 zeigt ein Beispiel für eine aus einer Ansicht einer linearen Grafik erzeugte Datei und enthält Erfassungsdaten ähnlich den in Tabelle 1 gezeigten sowie Fensterdaten, welche die Daten beschreiben, die dem Anzeigefenster entsprechen, sowie die der linearen Grafik entsprechenden Ergebnisse.
  • TABELLE 2
  • Erfassungsdaten
    • Schwellwert 1,0
    • Oszilloskopauflösung 250 ps
    • Filter LIN
    • Meßart des Zyklus – Basic
    • Neigung negativ
    • Anzahl der Zyklen 895
    • Minimalwert 15,925 ns
    • Maximalwert 61,934 ns
    • Mittelwert 25,003 ns
    • Standardabweichung 10,944 ns
    • Größte positive Verschiebung 44,83 ns
    • Größte negative Verschiebung 39,919 ns
    • Eingabe Fenster
    • Anzahl der Zyklen 895
    • Minimalwert 15,925 ns
    • Maximalwert 61,934 ns
    • Größte positive Verschiebung 44,83 ns
    • Größte negative Verschiebung 39,919 ns
  • Ergebnis
    • 2.1454e-008
    • 1.7545e-008
    • 1.6729e-008
    • 4.1932e-008
    • 2.3689e-008
    • 1.9186e-008
    • 1.7104e-008
    • 6.1934e-008
    • 2.2015e-008
    • 1.7736e-008
    • 1.682e-008
    • 4.0986e-008
    • 2.3958e-008
    • 1.9717e-008
    • 1.7184e-008
  • Tabelle 3 zeigt ein Beispiel für eine aus einer Ansicht eines Histogramms erzeugte Datei. Wie zu sehen ist, enthält Tabelle 3 auch Erfassungsdaten, beispielsweise die gewählte Schwelle, den gewählten Interpolationsfilter und statistische Daten. Tabelle 3 enthält des weiteren auch tatsächliche Ergebnisdaten in einem Listenformat, welches einer Histogrammanzeige entspricht.
  • TABELLE 3
  • Erfassungsdaten
    • Schwellwert 1,0
    • Bereichsauflösung 250 ps
    • Filter LIN
    • Meßart der Frequenz – Basic
    • Neigung negativ
    • Anzahl der Zyklen 895
    • Minimalwert 16,146 MHz
    • Maximalwert 62,794 MHz
    • Mittelwert 45,706 MHz
    • Standardabweichung 13,727 MHzN
    • Spitze zu Spitze 46,648 MHz
      Startzeile Anzahl der Zyklen
      20.00259393 0.
      20.51572411 0.
      21.02885439 0.
      21.54198457 0.
      22.05511475 22.
      22.56824493 22.
      23.08137321 22.
      23.5935034 23.
      24.10763168 23.
      24.62076187 22.
      25.13389206 22.
      25.64702034 0.
      26.16015053 22.
  • Tabelle 4 zeigt ein Beispiel für eine Datei, die eine Eingabe in die Meßsteuereinheit 221 darstellt. Die Datei enthält eine Kopfzeile mit von einem Benutzer eingegebenen deskriptiven Informationen, Schwelleninformationen, Bereichsanfangsinformationen und einer Liste von Ursprungsdatenpunkten. Die Liste der Ursprungsdatenpunkte in diesem Beispiel entspricht einem Bildschirmpositionswert eines digitalen Oszilloskops.
  • Damit eine Eingangsdatei 220 angelegt wird, die eine Reihe von diskreten Spannungen enthält, kann der Bildschirmpositionswert in eine entsprechende diskrete Spannung umgewandelt werden.
  • TABELLE 4
  • Vorspann
    • 0.
    • 0.
    • 89599.
    • 0.
    • 2.5e-010
    • 0.
    • 0.
    • 0.
    • 0.
    • 0.
  • Länge
    • 89599
  • Daten
    • 0.
    • 0.4629789588
    • 0.9235251591
    • 1.379220757
    • 1.827677644
    • 2.266552091
    • 2.693559109
    • 3.106486455
    • 3.503208186
    • 3.881697684
    • 4.240040066
    • 4.576443905
    • 4.889252195
    • 5.17695248
    • 5.438186094
    • 5.671756462
    • 5.876636386
    • 6.051974303
    • 6.197099446
    • 6.311952904
    • 6.39495553
    • 6.447279703
    • 6.468579914
    • 6.459127182
    • 6.419380304
  • Ebenfalls in der in Tabelle 4 gezeigten Datei enthalten sein können die Abtastfrequenz und die Startzeit, so daß die relative und die tatsächliche Zeit jeder entsprechenden diskreten Spannung erzeugt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung kann eine genaue Zeitmarkierungsliste erzeugt werden, welche dem Auftreten eines Ereignisses von Interesse in Wellenform entspricht. Durch Erzeugen der Zeitmarkierungsliste durch lineare Interpolation oder durch eine Kombination der Erhöhung der Abtastfrequenz und der linearen Interpolation läßt sich der Auslöseinterpolationsfehler bei der Zeitintervallmessung sehr stark vermindern. Weiterhin können Informationen bezüglich benachbarter Zyklen einer Wellenform von Interesse genau interpretiert werden. Ebenso können relative Nullkreuzungen zwischen zwei differentiellen Signalen ermittelt werden.
  • Es sind mehrere Umsetzungen der Erfindung vorstellbar, darunter auch eine, bei welcher die Erfindung einen Personalcomputer umfaßt, der mit einem Oszilloskop verbunden ist. Weitere Ausführungen enthalten eine Softwarestruktur, die sich in einem Universalcomputer befindet, einen selbständigen Personalcomputer, der Computerdateien aufnimmt und eine Offline-Analyse bereitstellt, oder Spezial-Hardware, die der Ausführung der beschriebenen Funktionen gewidmet ist.
  • Es wurden mithin zwar mehrere spezielle Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, jedoch werden für den Fachmann ohne weiteres verschiedene Änderungen, Modifizierungen und Verbesserungen erkennbar. Beispielsweise kann bei der Erfindung ein anderer Universalcomputer als ein offenbarter genutzt werden, und sie kann mit anderen Meßsystemen ausgeführt werden. Des weiteren können weitere Verbesserungen an den offenbarten Filtern vorgenommen werden, um für genauere Darstellungen der Wellenform zu sorgen, oder um gewünschte Ergebnissen in kürzerer Zeit oder mit weniger Berechnungseinrichtungen zu erzielen. Auch betreffen die Ausführungsformen der oben erläuterten Erfindung elektrische Spannungsmessungen. Die Erfindung ist auch auf Strommessungen und andere Arten von Signalwellenformen anwendbar. Demgemäß ist die vorstehende Beschreibung lediglich beispielhaft und soll nicht einschränkend sein.

Claims (20)

  1. Verfahren zum Analysieren von Zeitintervalldaten einer Wellenform, umfassend den Schritt des Umwandelns der Wellenform in eine Reihe von digitalen Wörtern, wobei jedes Wort der Reihe von digitalen Wörtern eine Spannung der Wellenform und eine Abtastzeit darstellt, zu der die Spannung auftrat: dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren ferner die Schritte umfaßt: Auswählen eines Ereignisses von Interesse, das durch eine Eigenschaft der Wellenform definiert wird, und Interpolieren der Reihe von digitalen Wörtern, um eine Mehrzahl an Ereignismarkierungen zu erzeugen, wobei jede der Ereignismarkierungen aus der Mehrzahl der Ereignismarkierungen eine Zeit darstellt, zu der das Ereignis von Interesse während der Wellenform aufgetreten ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Interpolierens das Interpolieren enthält gemäß einem von: einem linearen Interpolationsfilter oder einem zeitoptimalen Interpolationsfilter, der eine Kombination eines nichtlinearen Interpolationsfilters und des linearen Interpolationsfilters ist.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse das Auswählen einer Schwellenspannung enthält, wobei die Reihe von digitalen Wörtern einer Abtastfrequenz entspricht und wobei der Schritt des Interpolierens das Interpolieren gemäß eines linearen Interpolationsfilters enthält, einschließlich der Schritte: Bestimmen eines ersten digitalen Wortes und eines zweiten digitalen Wortes, welche die Schwellenspannung umgeben, Bestimmen eines ersten Unterschieds zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, Bestimmen eines zweiten Unterschieds zwischen dem ersten digitalen Wort und der Schwelle, Bestimmen einer relativen Zeit als zweiten Unterschied, geteilt durch ein Multiplikationsprodukt des ersten Unterschieds und der Abtastfrequenz, und Bestimmen, daß eine der Zeitmarkierungen aus der Mehrzahl von Zeitmarkierungen gleich einer Summe der Abtastzeit des ersten digitalen Worts und der relativen Zeit ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Schritt des Auswählens eines Ereignisses von Interesse das Auswählen eines Differentialinstrumentes einschließt, wobei der Schritt des Umwandelns den Schritt des Umwandelns einer ersten Wellenform in eine erste Reihe von digitalen Wörtern und das Umwandeln einer zweiten Wellenform in eine zweite Reihe von digitalen Wörtern einschließt, wobei jedes der ersten Reihe von digitalen Wörtern einem aus der zweiten Reihe von digitalen Wörtern entspricht, wobei die erste und die zweite Reihe von digitalen Wörtern einer Abtastfrequenz entsprechen und wobei der Schritt des Interpolierens das Interpolieren gemäß eines linearen Interpolationsfilters enthält, einschließlich der Schritte: Bestimmen eines Unterschieds zwischen jedem digitalen Wort der ersten Reihe und dem entsprechenden digitalen Wort der zweiten Reihe, um eine Reihe von Unterschieden zu erzeugen, Bestimmen eines ersten Unterschieds und eines zweiten Unterschieds, die einen Nullwert umgeben, Bestimmen eines dritten Unterschieds zwischen dem ersten und dem zweiten Unterschied, Bestimmen einer relativen Zeit als ersten Unterschied, geteilt durch ein Multiplikationsprodukt des dritten Unterschieds und der Abtastfrequenz, und Bestimmen, daß die Zeitmarkierung gleich einer Summe der Abtastzeit, zu welcher die digitalen Wörter abgetastet wurden, welche dem ersten Unterschied entsprechen, und der relativen Zeit ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Schritt des Interpolierens das Interpolieren gemäß eines zeitoptimalen Interpolationsfilters enthält, einschließlich der Schritte: Erhöhen der Abtastrate bei der Reihe von digitalen Wörtern, um eine Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate zu erzeugen, Bestimmen eines ersten digitalen Wortes und eines zweiten digitalen Wortes der Reihe von digitalen Wörtern mit erhöhter Abtastrate, welche die Schwellenspannung umgeben, und Durchführen einer linearen Interpolation zwischen dem ersten digitalen Wort und dem zweiten digitalen Wort, um eine Zeitmarkierung zu bestimmen, welche dem Ereignis von Interesse entspricht.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Interpolierens das Bestimmen von mindestens einigen der Mehrzahl von Ereignismarkierungen basierend auf einer relativen vorbestimmten Schwellenkreuzung zwischen zwei von einem Paar Differentialsignalen einschließt.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, das ferner die Schritte enthält: Bestimmen statistischer Eigenschaften der Mehrzahl von Ereignismarkierungen, und Anzeige einer Angabe der statistischen Eigenschaften der Mehrzahl von Ereignismarkierungen.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner einen Schritt zum Bestimmen eines Vergleichs eines Attributs eines ersten Zyklus der Wellenform in Bezug auf einen zweiten Zyklus der Wellenform basierend auf einer Analyse von mindestens einigen der Mehrzahl von Ereignismarkierungen umfaßt.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Vergleich des Attributs einen Unterschied einer ersten Periode des ersten Zyklus im Vergleich zu einer Periode des zweiten Zyklus einschließt.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei der erste Zyklus in der Wellenform zum zweiten Zyklus benachbart ist.
  11. Vorrichtung zum Analysieren der Zeitintervalldaten einer Wellenform in Bezug auf ein Ereignis von Interesse, umfassend: eine Meßkontrolleinheit (221) die einen Eingang für das Empfangen der Wellenform und einen Ausgang aufweist, welcher eine Eingangsdatei (220) bereitstellt, wobei die Eingangsdatei eine Reihe von digitalen Wörtern enthält, wobei jede der Reihen von digitalen Wörtern eine Spannung der Wellenform und eine Eingangszeit darstellt, zu welcher die Spannung aufgetreten ist, einen Zeitmarkierungsinterpolator (223), der einen Eingang, der mit der Meßkontrolleinheit (221) zum Empfangen der Eingangsdatei (220) verbunden ist, und einen Ausgang aufweist, der eine Mehrzahl an Ereignismarkierungen (222) gemäß einer Interpolation bereitstellt, wobei jede der Mehrzahl von Ereignismarkierungen eine Ausgangszeit darstellt, zu welcher das Ereignis von Interesse während der Wellenform aufgetreten ist, und einen Ergebnisanalysator (224), der einen Eingang, der mit dem Zeitmarkierungsinterpolator (223) zum Empfangen der Mehrzahl von Ereignismarkierungen (222) verbunden ist, und einen Ausgang aufweist, der eine Angabe von mindestens einigen der Mehrzahl von Ereignismarkierungen und Statistiken der Mehrzahl von Ereignismarkierungen bereitstellt.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Ergebnisanalysator (224) ferner einen Ausgang enthält, um die Mehrzahl an Ereignismarkierungen und Statistiken der Mehrzahl an Ereignismarkierungen an eine Anzeige und eine Ausgangsdatei (226, 227) bereitzustellen.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei der Zeitmarkierungsinterpolator (223) folgendes enthält: einen Tiefpaßfilter, der einen Eingang aufweist, der die Eingangsdatei empfängt, zum Erzeugen eines interpolierten Datenstroms mit erhöhter Abtastrate als Ausgang, einen linearen Interpolationsfilter (247), der einen Eingang aufweist, der die Eingangsdatei empfängt, zum Interpolieren basierend auf linearen Beziehungen zwischen Zeitmarkierungen, und einen Zeitmarkierungsgenerator (248), der einen Eingang aufweist, der den interpolierten Datenstrom mit erhöhter Abtastrate empfängt, zum Vergleichen des interpolierten Datenstroms erhöhter Abtastrate mit dem Ereignis von Interesse, um die Mehrzahl an Ereignismarkierungen (222) zu erzeugen.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Wellenform eine Abtastfrequenz aufweist und wobei der Zeitmarkierungsinterpolator einen Tiefpaßfilter enthält, einschließlich: eines Zeitfilters, einschließlich: eines Tiefpaßfilters mit 500 Datenpunkten und eines Durchlaßbandes bis 0,25, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und eines Stoppbandes beginnend bei 0,35, multipliziert mit der Abtastfrequenz, Mitteln zum Versehen des Tiefpaßfilters mit einer höheren Abtastfrequenz in Bezug auf sich selbst, um einen Tiefpaßfilter mit 2500 Datenpunkten zu erzeugen, eines Tiefpaßfilters mit 1000 Datenpunkten und eines Durchlaßbandes bis 0,25, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und eines Stoppbandes beginnend bei 0,4, multipliziert mit der Abtastfrequenz, und Mittel, um den Filter mit 2500 Datenpunkten mit einer höheren Abtastrate in Bezug auf den Filter mit 1000 Datenpunkten zu versehen, um einen Filter mit 25000 Datenpunkten zu erzeugen, und mindestens eines Hybridfilters, der eine Kombination aus dem linearen Interpolationsfilter und dem Zeitfilter ist, wobei der Zeitmarkierungsinterpolator eine Filterauswahlvorrichtung enthält, um einen aus dem Zeitfilter und dem mindestens einen Hybridfilter auszuwählen.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Ergebnisanalysator (224) einschließt: einen Ereignisprozessor (251) mit einem Eingang (252), der die Mehrzahl an Ereignismarkierungen (222) zum Verarbeiten der Mehrzahl von Ereignismarkierungen in Bezug auf das ausgewählte Ereignis von Interesse empfängt, um Daten als Ausgang zu erzeugen, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, einen statistischen Prozessor (253), der einen Eingang aufweist, der die Daten, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, empfängt, um eine statistische Analyse der Daten durchzuführen, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, um statistische Daten als Ausgang zu erzeugen, und eine Anzeige-/Ausgangssteuervorrichtung (255), die mit dem statistischen Prozessor (253) und dem Ereignisprozessor (251) verbunden ist und die einen Eingang aufweist, der die Daten, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, und die statistischen Daten empfängt, und die einen Ausgang (256) aufweist, der Anzeigedaten bereitstellt, welche den Daten, die für das Ereignis von Interesse kennzeichnend sind, und den statistischen Daten entsprechen.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Zeitmarkierungsinterpolator mindestens einige der Mehrzahl von Ereignismarkierungen bestimmt, basierend auf einer relativen vorbestimmten Schwellenkreuzung zwischen zwei von einem Paar Differentialsignalen.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Ergebnisanalysator die statistischen Eigenschaften der Mehrzahl von Ereignismarkierungen bestimmt, wobei die Vorrichtung ferner eine Anzeige umfaßt, die eine Angabe der statistischen Eigenschaften der Mehrzahl der Ereignismarkierungen anzeigt.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Ergebnisanalysator einen Vergleich eines Attributs eines ersten Zyklus der Wellenform in Bezug auf den zweiten Zyklus der Wellenform bestimmt, basierend auf einer Analyse von mindestens einigen der Mehrzahl von Ereignismarkierungen.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei der Vergleich des Attributs einen Unterscheid einer Periode des ersten Zyklus im Vergleich zu einer Periode des zweiten Zyklus enthält.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 19, wobei der erste Zyklus in der Wellenform zum zweiten Zyklus benachbart ist.
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