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DE69631142T2 - Zustandsüberwachung eines Gasdetektors - Google Patents

Zustandsüberwachung eines Gasdetektors Download PDF

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DE69631142T2
DE69631142T2 DE69631142T DE69631142T DE69631142T2 DE 69631142 T2 DE69631142 T2 DE 69631142T2 DE 69631142 T DE69631142 T DE 69631142T DE 69631142 T DE69631142 T DE 69631142T DE 69631142 T2 DE69631142 T2 DE 69631142T2
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DE
Germany
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amplifier
sensor
test signal
gas sensor
test
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DE69631142T
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John Wimbourne Lindsey
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Honeywell Analytics Ltd
Original Assignee
Zellweger Analytics Ltd
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/4163Systems checking the operation of, or calibrating, the measuring apparatus

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verstärken der Ausgabe eines elektromechanischen Gassensors und zum Feststellen, ob der Sensor bedienungsfähig ist, wobei die Vorrichtung Verbindungsmittel zum Bereitstellen einer elektrischen Verbindung mit einem elektrochemischen Gassensor umfasst.
  • Elektrochemische Gassensoren umfassen typischerweise zwei oder drei Elektroden, die durch ein Elektrolyt getrennt sind. Diese Sensoren erzeugen Ströme im Ansprechen auf die Anwesenheit von Gas, z. B. Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Ammoniak, wofür sie ausgelegt sind. Bisher wurden Fehler bei solchen Sensoren, z. B. beschädigte Signaldrähte oder Elektrolytverlust, durch Zuführen einer Menge des zu detektierenden Gases zu einem Sensor erfasst, während die Sensorausgabe überwacht wurde. Wenn ein Draht beschädigt ist oder das Elektrolyt ausgelaufen ist, gibt es keinen, oder wenigstens einen verringerten Ausgangsstrom.
  • Der Bedarf danach, solche Sensoren durch Zuführen von Gasmengen zu testen, weist eine Anzahl von Nachteilen auf. Personal ist erforderlich, um jeden Sensor zu betrachten, was Zeit kostet und nicht wünschenswert ist, wenn sich ein Sensor in einer reinen Umgebung befindet, wie sie in Halbleiterverarbeitungsfabriken vorzufinden ist. Außerdem, wenn ein Sensor versagt, wird sein Versagen vor dem nächsten Test nicht detektiert. Dies ist natürlich dort unerwünscht, wo der Sensor verwendet wird, um ein toxisches Gas oder einen explosiven Stoff zu detektieren. Wenn das zu detektierende Gas toxisch ist, ist es zudem unerwünscht, dass es absichtlich während des Testprozesses entweicht, und insbesondere für den Hausgebrauch ist dieses Testverfahren recht ungeeignet.
  • WO 90/12315 beschreibt eine Schaltung zum Detektieren der Anwesenheit eines funktionstüchtigen Gassensors. Ein Potential wird zwischen einer Arbeits- und einer Referenzelektrode angelegt, so dass eine Änderung in der Ladung zwischen diesen beiden Elektroden bewirkt, dass ein Strom fließt, der die Anwesenheit eines funktionstüchtigen Sensors anzeigt. Dieser Strom wird detektiert.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten Probleme zu überwinden.
  • Grob gesagt, die vorliegende Erfindung stellt eine Gasdetektionsvorrichtung bereit, die in den beigefügten Ansprüchen definiert ist. Die Verbindungsmittel umfassen vorzugsweise einen Sockel. Die Verbindungsmittel können jedoch Mittel umfassen, an die ein Sensor auf herkömmliche Weise angelötet werden kann. Die physikalische Natur der Verbindungsmittel ist für die vorliegende Erfindung unkritisch, bei der das Schlüsselmerkmal die elektrische Beziehung zwischen dem Sensor und dem Verstärker ist. Es sollte bemerkt werden, dass das Testsignal nicht direkt am Sensor angelegt und das Ergebnis analysiert wird. Stattdessen wird die Anwesenheit eines gebrauchsfähigen Sensors indirekt aus der Ausgabe des Verstärkers bestimmt, die im Ansprechen auf das Testsignal erzeugt wird.
  • Da die Übertragungsfunktion des Verstärkers für das Testsignal durch die Anwesenheit oder Abwesenheit eines gebrauchfähigen elektrochemischen Gassensors beeinflusst wird, wird die Ausgabe des Verstärkers im Ansprechen auf das Testsignal abhängig von der Anwesenheit oder Abwesenheit eines gebrauchsfähigen Gassensors variieren. Die Übertragungsfunktion kann mit Hinsicht auf die Verstärkung des Verstärkers für das Testsignal oder die in das Testsignal durch den Verstärker eingebrachte Phasenverschiebung modifiziert werden. Vorzugsweise werden die Verbindungsmittel jedoch so konfiguriert, dass die Anwesenheit einer gebrauchsfähigen elektrochemischen Zelle die Verstärkung des Verstärkers für das Testsignal erhöht.
  • Wenn die Testmittel so konfiguriert werden, dass das Testsignal bewirkt, dass der Verstärker eine große Ausgabe ausgibt oder in Sättigung geht, wenn ein gebrauchfähiger elektrochemischer Sensor mit dem Verstärker durch die Verbindungsmittel verbunden wird, ist es relativ einfach, die Anwesenheit eines Sensors beispielsweise unter Verwendung eines digitalen oder analogen Komparators zu detektieren. Eine Schwelle für den Elektrolytverlust kann durch Austesten des Niveaus der Verstärkerausgabe zu einer vorgegebenen Zeitdauer nach dem Start des Testsignals eingestellt werden. Dies ist so, weil die niedrigeren Niveaus des Elektrolyts dazu führen werden, dass die Ausgabe des Verstärkers für kürzere Zeitdauern über der vorgegebenen Schwelle liegt.
  • Vorzugsweise ist der Verstärker einer Operationsverstärker, die Verbindungsmittel sind zum Verbinden einer elektrochemischen Zelle zwischen dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers und der Erde konfiguriert, und die Testmittel sind so konfiguriert, dass sie das Testsignal in den nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers eingeben.
  • Vorzugsweise umfasst das Testsignal einen Sprung (transient). Der Sprung kann durch ein Mittel zum Erzeugen einer Spannungsstufe und einer Differenziereinrichtung zum Differenzieren der Spannungsstufe erzeugt werden, um das Testsignal zu erzeugen. Die Spannungsstufe kann durch einen Potentialteiler erzeugt werden, der zwischen die Leistungsversorgungsleitungen des Verstärkers geschaltet ist. Der Sensor wird somit jedes Mal getestet, wenn der Verstärker mit Energie versorgt wird. Ein Sprung oder ein Wechselstromsignal können zu jeder Zeit angelegt werden. Das Anlegen eines Wechselstromsignals mit einer geeigneten Frequenz führt dazu, dass der Verstärker eine Serie von Impulsen ausgibt.
  • Bei einer batteriebetriebenen Vorrichtung wird der Leistungsverbrauch oftmals durch diskontinuierlich betriebene Schaltungen reduziert. Die Erzeugung des Testsignals, die mit dem Einschalten des Verstärkers verknüpft ist, ist für eine solche Vorrichtung besonders geeignet. Vorteilhafter Weise enthält die erfindungsgemäße Vorrichtung daher Steuermittel und Umschaltmittel zum Umschalten der Leistungsversorgung für den Verstärker und die Testmittel, wobei sich die Steuermittel so betätigen lassen, dass sie den Verstärker und die Testmittel zyklisch mit Energie versorgen.
  • Eine erfindungsgemäße Ausführungsform wird jetzt beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Schnittansicht eines elektrochemischen Gassensors ist;
  • 2 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist;
  • 3 ein Schaltplan der Verstärkerschaltung und der Umschaltschaltung der Vorrichtung von 2 ist;
  • 4 ein Flussdiagramm ist, welches den Betrieb der Vorrichtung von 2 zeigt;
  • 5(a) bis 5(d) Wellenformdiagramme sind, die den Betrieb der Schaltung von 3 zeigen.
  • In 1 umfasst ein elektrochemischer Sensor 1 eine im allgemeinen zylindrische Schale 2, die aus Kunststoffharzmaterial ausgebildet ist. Erste und zweite Kontaktstifte 3, 4 erstrecken sich durch die Grundfläche der Schale 2. Eine Schicht 5 aus einer Gießverbindung (Potting) befindet sich unmittelbar über dem Boden der Schale 2. Eine erste Elektrodenstruktur 6 liegt über der Gießverbindung. Ein Polstermaterial 7, das eine Rolle aus Glasfasertextilien umfasst, liegt oben auf der Elektrodenstruktur 6 auf. Das Polstermaterial 7 ist in einem Elektrolyt eingeweicht. Eine scheibenförmige Kappe 8 ist so bemessen, dass sie das offene Ende der Schale 2 verschließt. Die Kappe 8 weist ein axiales, zentrisch angeordnetes Loch 9 auf, um einem zu erfassenden Gas zu ermöglichen in die Schale 2 einzutreten. Ein erster Draht (nicht gezeigt) erstreckt sich vom ersten Kontaktstift 3 und liegt über der ersten Elektrodenstruktur 6. Ein zweiter Draht (nicht gezeigt) erstreckt sich vom zweiten Kontaktstift 4 innen an der Schale 2 nach oben und zwischen dem Polstermaterial 7 und der zweiten Elektrodenstruktur 11, um mit dieser eine Verbindung einzugehen.
  • Eine Öffnung 14 ist in der Seitenwand der Schale 2 vorgesehen. Diese Öffnung wird mit einem Stöpsel 15 verschlossen.
  • Die erste Elektrode 6 umfasst eine Scheibe aus Gasdurchlässigem PTFE, die auf der einen Seite mit Platinschwarz beschichtet ist. Die beschichtet Fläche bildet eine Elektrode und berührt das Polstermaterial 7 in dem zusammengesetzten Sensor 1. Die zweite Elektrodenstruktur 11 weist denselben Aufbau auf, und ihre beschichtete Fläche befindet sich auch mit dem Polstermaterial 7 in dem zusammengesetzten Sensor 1 in Kontakt.
  • Die erste Elektrode 6 ermöglicht den Durchtritt von Gas. Sie verhindert jedoch, dass das Elektrolyt durch das Loch 9 in der Kappe 8 entweicht. Das Polstermaterial fungiert als Docht, um sicherzustellen, dass die Elektrodenstrukturen 6, 11 in Kontakt mit dem Elektrolyt bleiben, wie auch immer die Orientierung des Sensors ist.
  • In 2 umfasst die Gasdetektionsvorrichtung eine Sensorschaltung 21, einen Mikrocomputer 22 zum analysieren der Ausgabe der Sensorschaltung 21, eine 3V-Batterie 23, eine Umschaltschaltung 24 zum selektiven Zuführen von Leistung zur Sensorschaltung 21 in Abhängigkeit eines Schaltsignals vom Mikrocomputer 22, eine Alarmschaltung 25 und einen mit der Alarmschaltung 25 verbundenen Lautsprecher 26.
  • Der Mikrocomputer 22 umfasst einen Mikroprozessor 27, einen Nur-Lesespeicher (ROM) 28, der ein Steuerprogramm speichert, einen Direktzugriffsspeicher (RAM) 29 zum Speichern von Daten und einen Analog/Digitalwandler (ADC) 30. Die Komponenten des Mikrocomputers 22 sind durch einen Daten- und Adressbus 31 verbunden. Der ADC 30 empfängt als Eingabe die Ausgabe der Sensorschaltung 21. Der Mikroprozessor 27 ist so konfiguriert, dass er zwei Anschlüsse mit 1-Bit-Breite aufweist, von denen der erste mit der Umschaltschaltung 24 und der zweite mit der Alarmschaltung 25 verbunden ist.
  • Der Mikroprozessor 27 ist von der Art (z. B. Motorola MC 146805E2), die einen WARTE-Modus mit geringem Leistungsverbrauch aufweist. Unterbrechungen, die durch einen CPU-Taktgeber erzeugt werden, werden verwendet, um den Mikroprozessor 27 aus seinem WARTE-Zustand aufzuwecken.
  • Im 3 umfasst die Umschaltschaltung 24 einen pnp-Schalttransistor 32 und eine widerstand 33, der zwischen die Basis des Transistors 32 und den ersten 1-Bit-Anschluss (1-bit wide port) des Mikroprozessors 27 geschaltet ist. Der Emitter des Transistors 32 ist mit dem positiven Anschluss der Batterie 23 verbunden.
  • Die Sensorschaltung 21 enthält einen Operationsverstärker (op-amp) 34, einen Rückkopplungswiderstand 35, der zwischen den Ausgang und den invertierenden Eingang des op-amp 34 geschaltet ist, einen Widerstand 36, der zwischen den invertierenden Eingang des op-amp 34 und die Erde geschaltet ist, einen Sockel 37 zum Aufnehmen eines einsteckbaren elektrochemischen Gassensors 38 und zu dessen Parallelschaltung mit dem Widerstand 36, einen Widerstand 39, der zwischen den nicht invertierenden Eingang des op-amp 34 und die Erde geschaltet ist, einen Potentialteiler, der zwei in Reihe geschaltete Widerstände 40, 41 umfasst, und einen Kondensator 42, der den zentralen Knoten des Potentialteilers mit dem nicht invertierenden Eingang des op-amp 34 verbindet. Ein Ende des Widerstands 40 ist mit dem Kollektor des Schalttransistors 32 verbunden, und ein Ende des Widerstandes 41 ist mit der Erde verbunden. Der positive Versorgungsanschluss des op-amp 34 ist außerdem mit dem Kollektor des Schalttransistors 32 verbunden.
  • Die Arbeitsweise der Gasdetektionsvorrichtung wird jetzt beschrieben.
  • Wenn in 4 der Mikroprozessor 27 aktiv wird, gibt er ein OV-Signal aus dem ersten 1-Bit-Anschluss aus (Schritt S1), um den Schalttransistor 32 einzuschalten. Hierdurch wird die Sensorschaltung 21 mit Leistung versorgt. Die Widerstände 40, 41 des Potentialteilers weisen Werte mit einem Verhältnis im Bereich von 99 : 1 auf. Die Spannung am zentralen Knoten des Potentialteilers steigt folglich rasch von 0 V bis etwa 30 mV (5(a)) an, wenn der Schalttransistor 32 eingeschaltet wird. Dies induziert einen entsprechenden Spannungsanstieg des Testsignals auf der anderen Seite des Kondensators 42 über dem Widerstand 39 (5(b)). Die Spannung über dem Widerstand 39 fällt dann exponentiell ab. Anders ausgedrückt, der Kondensator 42 und der Widerstand 39 bilden eine nicht perfekte Differenzierungseinrichtung. Die RC-Zeitkonstante des Widerstandes 40 und des Kondensators 42 sollte deutlich geringer sein als die des Widerstandes 39 und des Kondensators 42.
  • Wenn kein Gassensor 38 in die Schaltung eingesteckt ist, wird die Verstärkung des op-amp 34 durch das Verhältnis der Werte des Widerstandes 35 und des Widerstandes 36 bestimmt (die wohl bekannte Formel: Av = Rf/Rs). Dieses Verhältnis liegt in der Größenordnung von 10. Demgemäß wird ein 30 mV Spitzensignal über dem Widerstand 39 verstärkt und an den ADC 30 mit einem Spitzenwert von 300 mV ausgegeben (5(c)).
  • Jetzt liest der Mikroprozessor 27 den ADC 30 aus (Schritt S2). Der aus dem ADC 30 ausgelesene Wert wird mit einem ersten Schwellenwert, z. B. 1.5 V, verglichen (Schritt S3). Ohne vorhandenen Sensor 38 wird der aus dem ADC 30 ausgelesene Wert unter der ersten Schwelle liegen, und der Mikroprozessor 27 gibt dann ein Fehleralarmsignal vom zweiten 1-Bit-Anschluss an die Alarmschaltung 25 aus (Schritt S4). Das Fehleralarmsignal liegt normalerweise bei 0 V. Im Falle eines Fehlers gibt der Mikroprozessor 27 jedoch Impulspaare aus, wobei die Zeit zwischen den Paaren deutlich größer ist, als die Zeit zwischen den Impulsen eines Paares. Die Alarmschaltung 25 bewirkt, dass der Lautsprecher 26 einen Tonimpuls im Ansprechen auf jeden der Impulse vom Mikroprozessor 27 ausgibt.
  • Der Sensor 38 weist eine große Kapazität und folglich eine sehr geringe Impedanz für die Frequenzbereichkomponenten des Sprungs, d. h. des Testsignals, auf, die über den Widerstand 39 auftreten. Folglich ist die Verstärkung des op-amp 34 für das Testsignal sehr hoch. In der Tat ist die Verstärkung so hoch, dass die Ausgabe des op-amp typischerweise bei 2 V vom Start des Testsignals sättigt, bis es fast vollständig abgefallen ist (5(d)).
  • Wenn daher ein gebrauchsfähiger Sensor 38 vorhanden ist, wird der in Schritt S2 aus dem ADC ausgelesene Wert in Schritt S3 so bestimmt, dass er größer als die erste Schwelle ist. In diesem Fall wartet der Mikroprozessor 27 eine Sekunde lang (Schritt S5), um zu ermöglichen, dass die Ausgabe des op-amp 34 von ihrem Sättigungsniveau abfällt, und liest anschließend den ADC wieder aus (Schritt S6). Sobald der ADC zum zweiten Mal ausgelesen ist, braucht die Sensorschaltung 21 nicht länger aktiv zu sein. Folglich steigert der Mikroprozessor 27 die Ausgabe zu seinem ersten 1-Bit-Anschluss auf 3 V (Schritt S7), um den Schalttransistor 32 auszuschalten.
  • Der aus dem ADC in Schritt S6 ausgelesene Wert wird anschließend mit einer zweiten Schwelle Verglichen, die eine vorbestimmte Gaskonzentration darstellt (Schritt S8). Wenn der Wert oberhalb der Schwelle liegt, lässt der Mikroprozessor 27 einen Gasalarm ertönen (Schritt S9). Der Mikroprozessor 27 tut dies durch Ausgeben einer Reihe von gleich beabstandeten 1-Sekunden-Pulsen aus dem 1-Bit-Anschluss. Entsprechende Tonimpulse werden anschließend durch den Lautsprecher 26 ausgegeben.
  • Wenn die zweite Schwelle überschritten worden ist, geht der Mikroprozessor 27 in seinen Schlaf- oder WARTE-Zustand über (Schritt S10). Der Mikroprozessor 27 verbleibt in diesem Zustand, bis er durch eine Unterbrechungsanfrage aufgeweckt wird, die durch seinen CPU-Taktgeber erzeugt wird (Schritt S11). Wenn der Mikroprozessor 27 „aufgewacht" ist, kehrt er zu Schritt S1 zurück.
  • Voranstehend wurde die vorliegende Erfindung in den Fällen beschrieben, in welchen ein Sensor entweder vorhanden oder nicht vorhanden ist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch auch in der Lage zu detektieren, wann ein Sensor vorhanden ist, jedoch eine Fehlfunktion aufweist. Einer der Fehlermodi der elektrochemischen Sensoren ist eine Beschädigung in einem der Drähte, die zu den Elektroden führen. Wenn dies auftritt, fällt die Kapazität des Sensors drastisch ab, und der Sensor erscheint als einfache offene Schaltung. In diesem Fall benimmt sich die Sensorschaltung 21 so, als wäre kein Sensor vorhanden.
  • Ein weiterer Fehlermodus der elektrochemischen Sensoren ist der Verlust von Elektrolyt. Wenn dies auftritt, fällt die Kapazität des Sensors 38, wodurch die Verstärkung des op-amp 34 für das Testsignal reduziert wird. Dies bewirkt die Verkürzung der Länge der 2 V-Impulsausgabe durch den op-amp 34. Eine Schwelle, die einer akzeptablen Elektrolytmenge entspricht, kann durch Einbringen einer Verzögerung zwischen den Schritten S1 und S2 eingestellt werden. Bei einer solchen Anordnung gilt, je länger die Verzögerung, desto kleiner die Elektrolytmenge, die verloren gehen kann, bevor der Fehleralarm ertönt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde mit Bezug auf einen Gasalarm beschrieben. Sie lässt sich jedoch in gleicher Weise auf eine Vorrichtung zur Überwachung und/oder Aufzeichnung der Gaskonzentration anwenden, in der die Gasalarmfunktion optional ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit einer Zentralstation durch Direktverbindungen oder über ein Netzwerk verbunden werden. In solchen Systemen würden die Fehler- und Gasalarme der Zentralstation zur Kenntnis gebracht. Keine der Alarmbedingungen braucht notwendigerweise lokal angezeigt werden oder ertönen.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Verstärken der Ausgabe eines elektrochemischen Gassensors und zum Feststellen, ob der Sensor gebrauchsfähig ist, wobei die Vorrichtung Verbindungsmittel (37) zum Bereitstellen einer elektrischen Verbindung zum elektrochemischen Gassensor (38) und einen Verstärker (34, 35, 36) enthält, wobei die Verbindungsmittel (37) zum Verbinden des elektrochemischen Gassensors (38) mit dem Verstärker so angeordnet sind, dass der Verstärker zum Verstärken der Ausgabe des Sensors betätigt werden kann, wobei die Gasdetektionsvorrichtung Testmittel (32, 33, 40, 41, 42) zum Erzeugen eines Testsignals und Verarbeitungsmittel (22) umfasst, um ein Signal zu analysieren, das aus dem Testsignal abgeleitet wird, um festzustellen, ob ein gebrauchsfähiger elektrochemischer Gassensor mit den Verbindungsmitteln verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel so angeordnet sind, dass sie den elektrochemischen Gassensor mit dem Verstärker so verbinden, dass die Übertragungsfunktion des Verstärkers für das Testsignal durch die Anwesenheit von einem funktionierenden elektrochemischen Gassensor, der über die Verbindungsmittel (37) mit dem Verstärker verbunden ist, beeinflusst wird, dass die Testmittel (27, 32, 33, 40, 41, 42) angeordnet sind, um das Testsignal in einen Eingang des Verstärkers einzukoppeln, und dass die Verarbeitungsmittel (22) auf die Verstärkerausgabe ansprechen können, die im Ansprechen auf das Testsignal erzeugt wird, um festzustellen, ob ein gebrauchsfähiger elektrochemischer Gassensor durch die Verbindungsmittel mit dem Verstärker verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Verbindungsmittel so konfiguriert sind, dass die Anwesenheit eines gebrauchsfähigen Gassensors die Verstärkung des Verstärkers für das Testsignal erhöht.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die Komparatormittel (27) enthält, um festzustellen, ob die Verstärkerausgabe eine vorbestimmte Schwelle übersteigt, wobei die Testmittel so konfiguriert sind, dass das Testsignal bewirkt, dass die Verstärkerausgabe den vorbestimmten Schwellenwert übersteigt, wenn eine gebrauchsfähige elektrochemische Zelle durch die Verbindungsmittel mit dem Verstärker verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, die Mittel enthält, um festzustellen, ob die vorbestimmte Schwelle für eine vorbestimmte Zeitdauer überschritten wird.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Verstärker ein Operationsverstärker (34) ist, die Verbindungsmittel zum Verbinden einer elektrochemischen Zelle zwischen dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers und der Erde konfiguriert sind und die Testmittel so konfiguriert sind, dass sie das Testsignal am nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers anlegen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei dem das Testsignal einen Sprung umfasst.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei dem die Testmittel Mittel, um eine Spannungsstufe (27, 32, 33, 40, 41) zu erzeugen, und eine Differenzierseinrichtung zur Differenzierung der Spannungsstufe umfassen, um das Testsignal zu erzeugen.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der die mittel zum Erzeuger einer Spannungsstufe einen Potentialteiler (40, 41) erzeugen, der zwischen die Leistungsversorgungsleitungen des Verstärkers gekoppelt ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, die Steuermittel (27) und Schaltmittel (32, 33) zum Schalten der Leistungsversorgung für den Verstärker enthält, wobei die Steuermittel so betätigbar sind, dass sie den Verstärker zyklisch mit Energie versorgen.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, die einen elektrochemischen Gassensor (38) enthält, der mit den Verbindungsmitteln (37) verbunden ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der der Sensor zwei Elektroden aufweist.
DE69631142T 1996-10-29 1996-10-29 Zustandsüberwachung eines Gasdetektors Expired - Lifetime DE69631142T2 (de)

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