[go: up one dir, main page]

DE69630339T2 - Farbbildherstellungsverfahren unter Benutzung anorganischer Toner, anorganische Toner für die Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder und Bildtransfertmedium ein Farbbild tragend - Google Patents

Farbbildherstellungsverfahren unter Benutzung anorganischer Toner, anorganische Toner für die Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder und Bildtransfertmedium ein Farbbild tragend Download PDF

Info

Publication number
DE69630339T2
DE69630339T2 DE69630339T DE69630339T DE69630339T2 DE 69630339 T2 DE69630339 T2 DE 69630339T2 DE 69630339 T DE69630339 T DE 69630339T DE 69630339 T DE69630339 T DE 69630339T DE 69630339 T2 DE69630339 T2 DE 69630339T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
image
toner
layer
fusible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69630339T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69630339D1 (de
Inventor
Koichi Mishima-shi Oshima
Shinichi Numazu-shi Kuramoto
Hiromitsu Mishima-shi Kawase
Yoichiro Fuji-shi Watanabe
Takamichi Numazu-shi Enomoto
Masanaga Fujinomiya-shi Imamura
Katsumi Shizuoka-shi Kubojima
Jyunji Shizuoka-shi Toda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP13273496A external-priority patent/JPH09295453A/ja
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69630339D1 publication Critical patent/DE69630339D1/de
Publication of DE69630339T2 publication Critical patent/DE69630339T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00Developers
    • G03G9/08Developers with toner particles
    • G03G9/09Colouring agents for toner particles
    • G03G9/0902Inorganic compounds
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G7/00Selection of materials for use in image-receiving members, i.e. for reversal by physical contact; Manufacture thereof
    • G03G7/0093Image-receiving members, based on materials other than paper or plastic sheets, e.g. textiles, metals
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00Developers
    • G03G9/08Developers with toner particles
    • G03G9/097Plasticisers; Charge controlling agents
    • G03G9/09783Organo-metallic compounds

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, ein Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche durch Verwendung der wie vorstehend hergestellten, eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie, und einen anorganischen Toner und ein Bildübertragungsmedium, das ein Tonerbild zur Verwendung in den vorstehenden Verfahren trägt.
  • Ein Siebdruckverfahren ist als ein Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche bekannt, wie in JP-A-49-35407 offenbart.
  • Bei diesem Siebdruckverfahren wird ein Farbbild auf einem keramischen Produkt gemäß der folgenden Vorgehensweise gebildet:
    Eine wasserlösliche Pasteschicht wird auf einer Papierunterlage gebildet. Auf die wasserlösliche Pasteschicht wird ein Übertragungsmedium gelegt, das wenn nötig mit einer Harzschicht auf Vinyl- oder Cellulosegrundlage versehen ist. Auf dieses Übertragungsmedium wird mittels des Siebdruckverfahrens mit einer ein anorganisches farbgebendes Material enthaltenden Farbe ein Bild gedruckt.
  • Eine Schutzschicht aus Harz wird auf dem gedruckten Bild angebracht, wodurch ein Bildübertragungspapier hergestellt wird.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungspapier wird in Wasser eingetaucht. Die Pasteschicht wird im Wasser aufgelöst, so dass die Papierunterlage sich ablöst, wodurch eine Harzfolie erhalten werden kann, die ein aus einem anorganischen farbgebenden Material zusammengesetztes Bild trägt.
  • Die derart erhaltene Harzfolie wird auf dem Körper eines keramischen Produktes angebracht und gebrannt, wodurch ein keramisches Produkt, das ein Bild trägt, erhalten werden kann.
  • Gemäß diesem Verfahren ist es erforderlich, eine Druckplatte für das Siebdrucken herzustellen. Weil eine grundlegende Druckart des Siebdruckens Mehrfarbdrucken ist, werden gewöhnlich 10 oder mehr Arten von Druckplatten benötigt, um farbkräftige Bilder zu erhalten. Deshalb sind die Kosten zur Herstellung solcher Druckplatten hoch, und das Siebdruckverfahren neigt dazu, wegen des Problems der Luftverschmutzung, die durch Abdampfen organischer Lösemittel aus der beim Siebdruck verwendeten Farbe verursacht wird, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern.
  • JP-A-4-135798 schlägt ein Verfahren zur Lösung der vorstehend erwähnten Probleme beim Siebdruckverfahren vor.
  • Gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren wird ein mit einer Glasur für keramische Farben beschichtetes Bildübertragungspapier verwendet.
  • Dann wird mittels eines Trockenkopiergerätes ein Tonerbild auf dem Bildübertragungspapier gebildet, wodurch ein ein Tonerbild tragendes Bildübertragungspapier hergestellt wird. Das so hergestellte ein Tonerbild tragende Bildübertragungspapier wird auf dem Körper eines keramischen Produktes angebracht und gebrannt, wodurch ein keramisches Produkt erhalten werden kann, auf dem das Tonerbild fixiert ist.
  • Gemäß diesem Verfahren wird jedoch, weil ein Toner verwendet wird, der anorganisches Pulver enthält, das Eisenpulver zum Zeitpunkt des Brennens entfärbt, so dass ein keramisches Produkt mit einem Bild mit dem gewünschten Farbton nicht immer erhalten werden kann. Überdies sind mit diesem Verfahren erhaltene Bilder einfarbig, und es können keine vollfarbigen Bilder erhalten werden.
  • Weiterhin offenbart JP-A-62-22308 ein Verfahren zur Bildung von Bildern auf einem keramischen Produkt mittels der Schritte des Bildens einer Tonerde tragenden Folie, zusammengesetzt aus einer verbrennbaren Unterlagefolie und Tonerde, die auf die Oberfläche der Unterlagefolie beschichtet ist; Bilden eines Tonerbildes auf der Oberfläche der die Tonerde tragenden Folie, wodurch eine ein Tonerbild tragende Folie hergestellt wird; und Brennen der ein Tonerbild tragenden Übertragungsfolie.
  • Die gemäß diesem Verfahren erhaltenen Bilder sind jedoch einfarbige, genauer gesagt braune, aus gebrannten anorganischen magnetischen Materialien zusammen-gesetzte Bilder, und vollfarbige Bilder können nicht erhalten werden.
  • DE-A-4041358 offenbart ein Verfahren zur Herstellung einer Dekoration auf einem anorganischen, nichtmetallischen Substrat, das das Übertragen mittels eines Photokopierverfahrens eines farbigen Metall- oder Metalloxidpulvers auf die Substratoberfläche und Glühen des Substrates umfasst. Anorganische Pigmente umfassende Toner für die Elektrophotographie werden zum Beispiel in EP-A-280378, JP-A-62-2272 und 62-105158 und US-A-4 990 427 beschrieben.
  • Deswegen ist es ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein industriell verwendbares Verfahren zur Herstellung einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie zur Verwendung in einem bilderzeugenden Verfahren der Bildung irgendeines farbigen Bildes, das ein vollfarbiges Bild sein kann, auf einer wärmebeständigen festen Oberfläche mittels Elektrophotographie bereitzustellen.
  • Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines industriell verwendbaren Bilderzeugungsverfahren des Bildens irgendeines farbigen Bildes, das ein vollfarbiges Bild sein kann, auf einer wärmebeständigen festen Oberfläche unter Verwendung der in dem ersten Ziel der vorliegenden Erfindung erhaltenen, eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie.
  • Ein drittes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines anorganischen Toners zur Verwendung in den vorstehend erwähnten diesbezüglichen Verfahren.
  • Ein viertes Ziel der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Bildübertragungsmediums, das eine farbige Bildschicht trägt, zur Verwendung in den diesbezüglichen Verfahren des ersten und zweiten Ziels der vorliegenden Erfindung.
  • Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines ersten Verfahrens der Bildung einer Tonerbildschicht, umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie erreicht werden, umfassend die Schritte:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild,
    einmaliges oder mehrmaliges Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material, und
    mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht zu bilden.
  • In der vorliegenden Erfindung kann eine Tonerbildschicht, umfassend eine Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten, auf einer Bilderzeugungsfolie zum Beispiel mittels irgendeinem der folgenden Verfahren gebildet werden:
    • (1) Verfahren des aufeinanderfolgenden Bildens einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten auf einem intermediären Bildübertragungsmedium, und Übertragen der Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten auf eine Bilderzeugungsfolie und Fixieren der farbigen Tonerbildschichten darauf.
    • (2) Verfahren des aufeinanderfolgenden Übertragens einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten auf eine Bilderzeugungsfolie und dann Fixieren der farbigen Tonerbildschicht darauf.
    • (3) Verfahren des Übertragens einer farbigen Tonerbildschicht auf eine Bilderzeugungsfolie, und Fixieren der farbigen Tonerbildschicht darauf; und Wiederholens dieser Übertragungs- und Fixierschritte.
  • Wenn mehrere farbige Tonerbildschichten auf einer Bilderzeugungsfolie gebildet werden können, kann auch eine solche Bilderzeugungsfolie an Stelle der vorstehend erwähnten Verfahren verwendet werden.
  • Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch mittels eines zweiten Verfahrens zur Bildung einer Tonerbildschicht erreicht werden, umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf derselben Bilderzeugungsfolie, unter Verwendung von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination,
    wobei Verfahren A folgende Schritte umfasst:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
    Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material; und
    Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige Tonerbildschicht darauf zu bilden; und
    wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren Toner, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild;
    Übertragen des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf die Oberfläche der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und
    Fixieren des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zu bilden.
  • Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch mittels eines dritten Verfahrens zur Bildung einer Tonerbildschicht erreicht werden, umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren Toner auf der farbigen Tonerbildschicht vorgesehen ist, welches die Schritte umfasst:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganische Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
    einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst;
    mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und
    Bilden einer Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material, umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner, umfassend das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz, auf der Farbtonerbild-Schicht.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines ersten Verfahrens zur Bildung eines farbigen Bildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, umfassend die Schritte:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
    einmaliges oder mehrmaliges Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material;
    mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie gebildet wird, wobei die Tonerbildschicht mindestens eine farbige Tonerbildschicht umfasst; und
    Überschichten der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und
    Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch durch ein zweites Verfahren zur Bildung eines farbigen Bildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
    • (I) Herstellen einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf derselben Bilderzeugungsfolie durch Verwendung von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination, wobei Verfahren A folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild; Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, umfassend ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material; und Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht zu bilden; und wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren Toner, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild; Übertragen des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf die Oberfläche der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und Fixieren des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zu bilden, wodurch ein eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt wird; und
    • (II) Überschichten der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines dritten Verfahrens zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
    • (I) Herstellen einer ein Tonerbild tragenden Bilderzeugungsfolie durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren Toner auf der Farbtonerbild-Schicht vorgesehen ist, welches folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild; Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst: mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und Bilden einer Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner umfassend das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz auf der Farbtonerbild-Schicht, wodurch eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt wird; und
    • (II) Überschichten der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines anorganischen Toners zum Entwickeln von latenten elektrostatischen Bildern erreicht werden, umfassend ein anorganisches farbgebendes Material, ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz.
  • Das dritte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch mittels eines anorganischen Toners zum Entwickeln von latenten elektrostatischen Bildern erreicht werden, umfassend:
    • (a) einen Farbtoner, umfassend ein anorganisches farbgebendes Material und ein Bindemittelharz; und
    • (b) einen wärmeschmelzbaren Toner, umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz.
  • Das vierte Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines Bildübertragungsmediums erreicht werden, umfassend eine Bilderzeugungsfolie, welche ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst und eine Bilderzeugungsoberfläche bildet, wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerschicht umfasst, die auf der Bilderzeugungsfolie gebildet sind.
  • Das vierte Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch mittels eines Bildübertragungsmediums erreicht werden, umfassend eine Bilderzeugungsfolie, welche ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst und eine Bilderzeugungsoberfläche bildet, wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild umfasst, das auf der Bilderzeugungsfolie gebildet ist, und mit einer Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material, die ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder mit einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner, die das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz umfasst, die über die Farbtonerbild-Schicht geschichtet sind.
  • Ein vollständigeres Verständnis der Erfindung und von vielen der mit ihr verbundenen Vorteile wird leicht erhalten werden, weil diese mit Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung besser verstanden wird, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen überdacht wird, in denen:
  • 1(a) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines Beispiels eines Bildübertragungsmedium ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder darauf trägt.
  • 1(b) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines Beispiels eines Bildübertragungsmedium ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder darauf trägt.
  • 2(a) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines anderen Beispiels eines Bildübertragungsmediums ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder darauf trägt.
  • 2(b) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines anderen Beispiels eines Bildübertragungsmediums ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder darauf trägt.
  • 3(a) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines weiteren Beispiels eines Bildübertragungsmediums ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder darauf trägt.
  • 3(b) eine schematische Ansicht im Querschnitt eines weiteren Beispiels eines Bildübertragungsmediums ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder darauf trägt.
  • 3(c) eine schematische Ansicht im Querschnitt noch eines anderen Beispiels eines Bildübertragungsmediums ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder darauf trägt.
  • Als das anorganische farbgebende Material für den Farbtoner zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann eine Vielfalt von bei Keramik verwendeten farbgebenden Materialien verwendet werden.
  • Beispiele eines solchen anorganischen farbgebenden Materials zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung beinhalten farbige wärmebeständige Teilchen, wie Teilchen von Metalloxid, festen Lösungen von Metalloxiden, zusammengesetztem Metalloxid, festen Lösungen von zusammengesetzten Metalloxiden, Silicat, festen Lösungen von Silicaten, Metallsulfid, Selenverbindungen oder Selensulfidverbindungen, Metallpulver und Metallkolloiden.
  • Spezielle Beispiele von Metalloxid beinhalten rotes Oxid und Chromgrün.
  • Spezielle Beispiele von festen Lösungen von Metalloxiden beinhalten Manganrosa, Chromaluminiumoxidgrün, Chromtitangelb, Vanadiumzinngelb, antimonhaltiges Zinnoxid und Vanadiumzirkoniumgelb.
  • Spezielle Beispiele von zusammengesetzten Metalloxiden beinhalten (Zn, Co)O·Al2O3, ZnO·(Al, Cr)2O3, (Zn, Co)O·(Al, Cr)2O3, ZnO·(Al, Cr, Fe)2O3, MnO·Cr2O3, (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2O3 und CuO·Cr2O3.
  • Spezielle Beispiele fester Lösungen von zusammengesetzten Metalloxiden beinhalten Antimongelb.
  • Spezielle Beispiele von Silikat sind Cobaltsilikat [Zusammensetzung: Cobaltolivin 2Co·SiO2], Nickelgrün [Zusammensetzung: Nickelolivin 2(Ni, Zn)·SiO2] und Uvarovit.
  • Spezielle Beispiele von festen Lösungen von Silikat sind Chrom-Zinn-Rosa, Vanadiumblau, Türkischblau, Praseodymgelb und Korallenrot.
  • Spezielle Beispiele von Metallsulfid beinhalten Cadmiumorange.
  • Spezielle Beispiele von Selensulfidverbindungen beinhalten Cadmiumrot und Selenrot.
  • Spezielle Beispiele von Metallpulvern beinhalten Pulver von Gold, Silber, Kupfer, Platin und Rhodium.
  • Spezielle Beispiele von Metallkolloiden beinhalten Kolloide von Gold, Silber, Kupfer, Platin und Rhodium.
  • Die farbige Tonerbildschicht bei dem vorstehend erwähnten Verfahren kann mindestens zwei farbige Schichten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Gelbtoner-Bildschicht, einer Magentatoner-Bildschicht, einer Cyantoner-Bildschicht und einer Schwarztoner-Bildschicht umfassen, so dass wenn ein vollfarbiges Bild gebildet wird, ein gelber Farbtoner, ein magentafarbener Farbtoner, ein cyanfarbener Farbtoner und ein schwarzer Farbtoner verwendet werden.
  • Weil in der vorliegenden Erfindung die Tonerbildschicht, gebildet auf einem Bilderzeugungsfolie, über eine wärmebeständige Oberfläche überschichtet und dann gebrannt wird, ist es sehr wünschenswert, dass der Farbton des verwendeten Toners sogar auf dem auf der wärmebeständigen Oberfläche gebildeten gebrannten Farbbild erhalten bleibt. Deshalb ist es erwünscht, dass die Veränderungen im Farbton des in dem Farbtoner verwendeten anorganischen farbgebenden Materials bei der Brenntemperatur minimal sind, insbesondere wenn ein mehrfarbiges oder vollfarbiges Bild auf der wärmebeständigen Oberfläche gebildet wird.
  • Der Farbtoner zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann ferner als Farbstoff ein anorganisches wärmeschmelzbares Material umfassen, das wenn es erwärmt wird, geschmolzen oder verschmolzen werden kann und in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird. Der glasartige Feststoff kann farbig sein, solange er transparent ist.
  • Beispiele eines solchen anorganischen wärmeschmelzbaren Materials zur Verwendung in dem Farbtoner beinhalten eine einzelne anorganische Verbindung, ein Gemisch einer Mehrzahl von anorganischen Verbindungen, Glaspulver, ein natürliches Material und Tonerde.
  • Ein bevorzugtes anorganisches wärmeschmelzbares Material zur Verwendung in dem Farbtoner ist ein solches anorganisches wärmeschmelzbares Material, das einen transparenten, glasartigen Feststoff bildet, der aus einem basischen Oxid, einem neutralen Oxid und einem sauren Oxid zusammengesetzt ist.
  • Spezielle Beispiele des basischen Oxids beinhalten Na2O, K2O, CaO, MgO, BaO, ZnO, FeO, MnO, PbO und CdO.
  • Spezielle Beispiele des neutralen Oxids beinhalten Al2O3, B2O3, Fe2O3, Sb2O3 und Cr2O3.
  • Spezielle Beispiele des sauren Oxids beinhalten SiO2, TiO2 und ZrO2.
  • Das anorganische wärmeschmelzbare Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann erhalten werden durch Mischen eines Ausgangsmaterials aus basischem Oxid, eines Ausgangsmaterials aus neutralem Oxid und eines Ausgangsmaterials aus saurem Oxid derart, dass der vorstehend erwähnte glasartige Feststoff erhalten werden kann, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird.
  • Beispiele des Ausgangsmaterials aus basischem Oxid beinhalten Alkalimetallverbindungen, Erdalkalimetallverbindungen und natürliche Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
  • Beispiele des Ausgangsmaterials aus neutralem Oxid beinhalten Aluminiumverbindungen, Borverbindungen und natürliche Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
  • Beispiele des Ausgangsmaterials aus saurem Oxid beinhalten Siliciumverbindungen, Titanverbindungen, Zirkonverbindungen und natürliche Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
  • Spezielle Beispiele des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials sind Aluminiumoxid (Al2O3), Bariumcarbonat (BaCO3), Borax (Na2O·2B2O3·10H2O), Cadmiumsulfid (CdS), Calciumcarbonat (CaCO3), Fluorit (CaF2), Cobaltnitrat (Co(NO3)2·6H2O), Cobaltoxid, (Co2O4), Kupfer(II)oxid (CuO), Kupfer(I)oxid (Cu2O), Kaliumfeldspat, (K2O·Al2O3·6SiO2), Natriumfeldspat (Na2O·Al2O3·6SiO2), Calciumfeldspat (CaO·Al2O3·6SiO2), Eisenhydroxid, (Fe(OH)3), Chromoxid (Cr2O3), Manganoxid (MnO), rotes Manganoxid (Mn3O4), Bleisulfid (PbS), Nickeloxid (NiO), Siliciumoxid (SiO2), Quarz (SiO2), Natriumcarbonat (Na2CO3), Natriumsilikat (NaSiO3), Zinn(IV)oxid (SnO2), Titanoxid (TiO2), Zinkoxid (ZnO) und Kaolin (Al2O3·2SiO2·2H2O).
  • Diese wärmeschmelzbaren anorganischen Materialien können allein oder in der Form eines Gemisches verwendet werden, oder in der Form einer Fritte, die durch Verschmelzen eines Gemisches davon und Pulverisieren des Gemischs gebildet wird. Fernerhin kann eine solche Fritte in Kombination mit einem oder mehreren nicht verschmolzenen wärmeschmelzbaren anorganischen Materialien verwendet werden.
  • In der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, das wärmeschmelzbare anorganische Material zu verwenden, das Glaspulver umfasst oder das in der Form einer Fritte ist, die durch Pulverisieren eines glasartigen Feststoffs gebildet werden kann, der durch Verschmelzen des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials und Abkühlen des verschmolzenen wärmeschmelzbaren anorganischen Materials erhalten wird.
  • Alternativ kann das wärmeschmelzbare anorganische Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung derartiges Glaspulver umfassen.
  • Spezielle Beispiele einer solchen Fritte beinhalten eine bleihaltige Fritte, zusammengesetzt aus Na2O, K2O, CaO, PbO, B2O3, Al2O3 und SiO2; und eine bleifreie Fritte, zusammengesetzt aus Na2O, K2O, CaO, B2O3, Al2O3 und SiO2.
  • Es ist vorzuziehen, dass das wärmeschmelzbare anorganische Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung eine Schmelzinitüerungstemperatur in dem Bereich von 400 bis 1200°C, noch bevorzugter in dem Bereich von 500 bis 1000°C hat. Bei der Schmelzinitüerungstemperatur weist mindestens ein Teil des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials eine flüssige Phase auf.
  • In der vorliegenden Erfindung wird das wärmeschmelzbare anorganische Material nicht nur in dem Farbtoner, sondern auch in dem Bildübertragungsmedium zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung in der Form feinverteilter Teilchen verwendet. Es ist vorzuziehen, dass die mittlere Teilchengröße seiner Primärteilchen in dem Bereich von 0,01 bis 50 μm, noch bevorzugter in dem Bereich von 0,01 bis 10 μm; noch stärker bevorzugt in dem Bereich von 0,5 bis 1 μm liegt. Wenn das wärmeschmelzbare anorganische Material in dem Toner enthalten ist, ist es vorzuziehen, dass die mittlere Teilchengröße seiner Primärteilchen 2 μm oder weniger, noch bevorzugter in dem Bereich von 0,1 bis 1 μm ist.
  • Spezielle Beispiele eines Bindemittelharzes zur Verwendung in dem Farbtoner beinhalten Polymere von Styrol und substituiertem Styrol, wie Polystyrol, Poly-p-chlorstyrol, Polyvinyltoluol; Copolymere von Styrol wie Styrol-p-Chlorstyrol-Copolymer, Styrol-Propylen-Copolymer, Styrol-Vinyltoluol-Copolymer, Styrol-Vinylnaphthalin-Copolymer, Styrol-Methylacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylacrylat-Copolymer, Styrol-Butylacrylat-Copolymer, Styrol-Octylacrylat-Copolymer, Styrol-Methylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Butylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Methyl-α-Chlormethacrylat-Copolymer, Styrol-Acnlnitril-Copolymer, Styrol-Vinylmethylketon-Copolymer, Styrol-Butadien-Copolymer, Styrol-Isopren-Copolymer, Styrol-Acrylnitril-Inden-Copolymer, Styrol-Maleinsäure-Copolymer und Styrol-Maleinsäureester-Copolymer; Polymethylmethacrylat; Polybutylmethacrylat; Polyvinylchlorid; Polyvinylacetat; Polyethylen; Polypropylen; Polyester; Epoxidharz; Epoxypolyolharz; Polyurethan; Polyamid; Polyvinylbutyral; Polyacrylharz; Kolophonium; modifiziertes Kolophonium; Terpenharz; aliphatisches oder aromatisches Mineralölharz; chloriertes Paraffin; und Paraffinwachs.
  • Diese Bindemittelharze können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Es ist vorzuziehen, dass der Farbtoner zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen den gleichen mittleren Teilchendurchmesser wie derjenige von herkömmlicherweise für die Elektrophotographie verwendetem Toner hat, nämlich ein Volumenmittel des Teilchendurchmessers von etwa 4,0 bis 12,0 μm, noch bevorzugter ein Volumenmittel des Teilchendurchmessers von etwa 5,0 bis 9,0 μm.
  • Wenn der Farbtoner das vorstehend erwähnte anorganische farbgebende Material, das Bindemittelharz und das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, ist es vorzuziehen, dass das Gewichts-Mengenverhältnis des anorganischen farbgebenden Materials zu dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material in dem Bereich von 95 : 5 bis 5 : 95, noch bevorzugter in dem Bereich von 80 : 20 bis 60 : 40 ist.
  • Es ist vorzuziehen, dass das Mengenverhältnis des Bindemittelharzes 40 Vol.-% oder mehr ist, noch bevorzugter 50 Vol.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des Farbtoners. Wenn das Mengenverhältnis des Bindemittelharzes 60 Vol.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des Farbtoners ist, können die für Toner für die Elektrophotographie notwendigen Merkmale, wie stabile Merkmale der Aufladung und der Fixierung, erhalten werden.
  • Der anorganische Farbstoff hat eine viel kleinere Absorption als die eines organischen Farbstoffs, so dass wenn der relative Anteil des anorganischen farbgebenden Materials in dem Farbtoner erhöht wird, der letztlich durch den Farbtoner erhaltene Farbton dunkler gemacht werden kann.
  • Wenn fernerhin der relative Anteil des Bindemittelharzes in dem Farbtoner verringert wird, wird die Erhaltung der Form jedes Farbtonerteilchens schwierig.
  • Deshalb gibt es im Falle eines Farbtoners, der aus dem anorganischen farbgebenden Material, dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material und dem Bindemittelharz besteht, eine Beschränkung für die Gesamtmenge des anorganischen farbgebenden Materials, die verwendet werden kann, so dass der Fall auftreten kann, in dem Bilder mit einem befriedigend dunklen Farbton nicht erhalten werden können.
  • Ein solches Problem kann mittels des vorstehend erwähnten zweiten Verfahrens und des dritten Verfahrens gelöst werden, mit denen das erste Ziel der vorliegenden Erfindung auch erreicht werden kann.
  • Der wärmeschmelzbare Toner zur Verwendung in den vorstehend erwähnten zweiten und dritten Verfahren umfasst ein wärmeschmelzbares anorganisches Material und ein Bindemittelharz, die jeweils die gleichen wie vorstehend erwähnt sein können.
  • Bei diesem wärmeschmelzbaren Toner ist es vorzuziehen, dass das Gewichtsmengenverhältnis des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials 1 Gew.-% oder mehr ist, noch bevorzugter 5 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des wärmeschmelzbaren Toners. Wenn insbesondere das Gewichtsmengenverhältnis des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials 10 Gew.-% oder mehr ist, hat der Toner eine zur Verwendung in der Praxis ausreichende Fixierleistung oder Schmelzbarkeit auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche.
  • Fernerhin ist es vorzuziehen, dass das Gewichtsmengenverhältnis des Bindemittelharzes 40 Gew.-% oder mehr ist, noch bevorzugter 50 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des wärmeschmelzbaren Toners. Wenn insbesondere das Gewichtsmengenverhältnis des Bindemittelharzes 60 Gew.-% oder mehr ist, können die für Toner für die Elektrophotographie notwendigen Merkmale, wie stabile Merkmale der Aufladung und der Fixierung, erhalten werden.
  • Der vorstehend erwähnte Farbtoner und der wärmeschmelzbare Toner können mittels irgendeinem der herkömmlichen Verfahren hergestellt werden, die in der Elektrophotographie verwendet werden. Derartigen Tonern können herkömmlicherweise verwendete Hilfsmittel oder Additive, wie Mittel zur Steuerung der Ladung, zugesetzt werden.
  • Als ein derartiges Mittel zur Steuerung der Ladung kann irgendeines der herkömmlich verwendeten Mittel zur Steuerung der Ladung verwendet werden, wie Nigrosinfarbstofte, Triphenylmethanfarbstoffe, chromhaltige Metallkomplexfarbstoffe, Molybdänsäure-Chelatfarbstoffe, Rhodaminfarbstofte, Alkoxyamine, quaternäre Ammoniumsalze (einschließlich fluormodifizierte quaternäre Ammoniumsalze), Alkylamide, Phosphor, Phosphorverbindungen, Wolfram, Wolframverbindungen, Aktivierungsmittel auf Fluorgrundlage, Metallsalicylate und Metallsalze von Salicylsäurederivaten.
  • Diese Mittel zur Steuerung der Ladung können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Die Menge eines derartigen in dem Toner zu verwendenden Mittels zur Steuerung der Ladung hängt von der Art des in Kombination mit dem Mittel zur Steuerung der Ladung zu verwendenden Bindemittelharzes ab, der Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs, das wenn nötig dem Toner zugesetzt wird, und auch von dem Herstellungsverfahren des Toners, einschließlich dem dabei verwendeten Dispergierverfahren, und kann deshalb nicht ohne Berücksichtigung dieser Bedingungen festgelegt werden. Jedoch ist es vorzuziehen, dass die Menge eines derartigen Mittels zur Steuerung der Ladung 0,1 bis 10 Gewichtsteile; noch bevorzugter 2 bis 5 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile des in Kombination mit dem Mittel zur Steuerung der Ladung zu verwendenden Bindemittelharzes beträgt, um eine zur Verwendung in der Praxis geeignete Ladungsgröße und ausreichende Aufladbarkeit für den Toner zu erhalten. Um genauer zu sein, wenn die Menge des Mittels zur Steuerung der Ladung weniger als 0,1 bis 10 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile des Bindemittelharzes ist, neigt die Ladungsmenge des Toners dazu, nicht ausreichend zu sein, während wenn die Menge des Mittels zur Steuerung der Ladung 10 Gewichtteile übersteigt, die elektrische Anziehung zwischen dem Träger und dem Toner dazu neigt, übermäßig anzusteigen, so dass die Fluidität des aus dem Träger und dem Toner zusammengesetzten Entwicklers verringert wird und die Bilddichte dazu neigt, verringert zu werden.
  • Beispiele von anderen Additiven, die dem Toner zugesetzt werden können, beinhalten kolloidales Siliciumdioxid; hydrophobes Siliciumdioxid; Metallsalze von aliphatischen Säuren wie Zinkstearat und Aluminiumstearat; Metalloxide wie Titanoxid, Aluminiumoxid, Zinnoxid und Antimonoxid; und Fluorpolymer.
  • Ein Bildübertragungsmedium zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung umfasst eine Bilderzeugungsfolie, umfassend ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares anorganisches Material. Die Bilderzeugungsfolie kann auch eine mittels eines Beschichtungsverfahrens gebildete Deckschicht sein, so lange die Folie eine Toner-Bilderzeugungsoberfläche bildet, und hat in Bezug darauf keine anderen Beschränkungen.
  • Ein derartiges Bildübertragungsmedium zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 1(a) bis 3(c) erklärt.
  • 1(a) zeigt ein Bildübertragungsmedium, das im Wesentlichen aus einer Folie 1 besteht, die ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares anorganisches Material umfasst. Diese Folie kann als Bilderzeugungsfolie verwendet werden.
  • Eine Folie, die ein wärmeverschwindendes Material umfasst, auf die als wärmeverschwindende Folie Bezug genommen werden kann, ist aus einem verbrennbaren Material oder einem wärmezersetzlichen Material zusammengesetzt.
  • Spezielle Beispiele einer solchen wärmeverschwindenden Folie beinhalten eine nicht schäumbare Folie, eine schäumbare Folie, Papier, synthetisches Papier, Stoff, Vliesstoff, und glasfaserverstärkte Harzfolie.
  • Beispiele eines verbrennbaren Materials und eines wärmezersetzlichen Materials beinhalten Abarten von herkömmlicherweise bekannten synthetischen Harzen wie thermoplastischem Harz und wärmehärtendem Harz, und natürlichen Harze und Polymeren.
  • Es ist vorzuziehen, dass eine derartige wärmeverschwindende Folie eine solche Dicke hat, dass ein Trockenkopiergerät Tonerbilder darauf bilden kann, nämlich eine Dicke von 30 bis 200 μm, noch bevorzugter eine Dicke von 60 bis 160 μm.
  • Fernerhin ist es vorzuziehen, dass die wärmeverschwindende Folie keine giftigen Gase erzeugt und keinen nachteiligen Effekt auf die Bilderzeugung hat, wenn er verbrannt wird.
  • Eine Folie, die ein wärmeschmelzbares anorganisches Material umfasst, auf die als Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material Bezug genommen werden kann, ist aus einem wärmeschmelzbaren anorganischen Material zusammengesetzt, das vorzugsweise eines Schmelzinitüerungstemperatur von 400 bis 1200°C hat, noch bevorzugter eine Schmelzinitiierungstemperatur von 500 bis 1000°C.
  • Als ein derartiges wärmeschmelzbares anorganisches Material zur Verwendung in der Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischen Material kann zum Beispiel das gleiche wärmeschmelzbare anorganische Material wie dasjenige zur Verwendung in dem Farbtoner zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie ein wärmeschmelzbares anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach dem Schmelzen abgekühlt wird.
  • So kann als eine derartige Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material eine an sich glasartige Folie verwendet werden.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material eine solche Dicke hat, dass sie eine ausreichende Flexibilität zur Verwendung in einem Trockenkopiergerät zur Bildung von Tonerbildern darauf hat, nämlich eine Dicke von 0,1 bis 200 μm, noch bevorzugter eine Dicke von 60 bis 160 μm.
  • Wenn die Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material zu dünn ist, um mit Leichtigkeit handhabbar zu sein, kann sie verwendet werden, indem die Folie auf eine Papierunterlage aufgebracht wird.
  • Beispiele einer Folie, die sowohl das wärmeverschwindende Material und das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, beinhalten eine Harzfolie, die mit einem Oberflächenfilm, der das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, oder mit einer Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material als Oberflächenfilm versehen ist; und eine Folie, die aus einem organischen Film, der aus einem Material wie Papier, synthetischem Papier oder Vliesstoff hergestellt ist, und dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material, das auf den organischen Film geschichtet ist, zusammengesetzt ist, oder eine Folie, zusammengesetzt aus dem vorstehend erwähnten organischen Film, der mit dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material imprägniert ist.
  • Es ist vorzuziehen, dass die vorstehend erwähnte Folie, die sowohl das wärmeverschwindende Material wie auch das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, eine Dicke von 0,1 bis 200 μm, noch bevorzugter eine Dicke von 60 bis 160 μm hat.
  • Wie in 1(a) veranschaulicht, bildet eine Seite des Bildübertragungsmediums eine Bilderzeugungsoberfläche, auf der ein Tonerbild gebildet wird, wenn das Bildübertragungsmedium im Wesentlichen aus einer das wärmeverschwindende Material und/oder wärmeschmelzbare anorganische Material in seiner Gesamtheit umfassenden Folie besteht.
  • 1(b) ist eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 1(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem Tonerbilder A gebildet sind. Das Bildübertragungsmedium, das derartige Tonerbilder A trägt, kann auf die Oberfläche eines festen Materials unter Verwendung eines Klebrigmachers oder Klebstoffs aufgebracht werden.
  • In diesem Fall wird das Bildübertragungsmedium derart auf die Oberfläche des festen Materials aufgebracht, dass seine nicht Toner tragende Seite in Berührung mit der Oberfläche des festen Materials kommt. Alternativ kann das Bildübertragungsmedium derart auf die Oberfläche des festen Materials aufgebracht werden, dass seine Toner tragende Seite in Berührung mit der Oberfläche des festen Materials kommt.
  • Wenn das Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium derart auf die Oberfläche des festen Materials aufgebracht wird, dass seine Toner tragende Seite in Berührung mit der Oberfläche des festen Materials kommt, muss darauf geachtet werden, dass auf dem Bildübertragungsmedium spiegelbildliche Bilder gebildet werden, so dass nach dem Brennen keine spiegelverkehrten Bilder gebildet werden. Spiegelbildliche Bilder sind solche Bilder, bei denen die rechten und linken Seiten verkehrt sind, was in normale, den originalen Bildern gleichende Bilder umgewandelt werden kann, wenn sie durch einen elektrophotographischen Bilderzeugungsvorgang auf ein Bildaufnahmemedium übertragen werden.
  • 2(a) zeigt ein anderes Bildübertragungsmedium zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung, das eine Papierunterlage 4, eine auf der Papierunterlage 4 gebildete Trennmittelschicht 3, eine auf der Trennmittelschicht 3 gebildete Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff und eine das wärmeverschwindende Material und/oder das wärmeschmelzbare anorganische Material umfassende Folie 1 umfasst.
  • Als das Material für die Papierunterlage 4 können irgendwelche Materialien ohne besondere Einschränkung verwendet werden, wie Papier, synthetisches Papier, schäumbare oder aufgeschäumte polymere Folie, Vliesstoft, Stoff und glasfaserverstärkte Harzfolie.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Papierunterlage 4 eine Dicke von 20 bis 400 μm, noch bevorzugter eine Dicke von 40 bis 100 μm hat.
  • Die Trennmittelschicht 3 ist dazu da, das Ablösen der Folie 1 mit der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff von der Papierunterlage 4 zu erleichtern.
  • Als ein Trennmittel zur Verwendung in der Trennmittelschicht 3 können herkömmliche Trennmittel wie Siliconharz, fluorhaltiges Harz, Paraffinwachs und höhere Fettsäuren verwendet werden.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Trennmittelschicht 3 eine Dicke von 0,1 bis 10 μm, noch bevorzugter eine Dicke von 1 bis 5 μm hat.
  • Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff dient zum Erleichtern des Klebens oder Anhaltens der von der Papierunterlage 4 abgelösten Folie 1 an der Oberfläche eines wärmebeständigen festen Stoffes.
  • Spezielle Beispiele eines Klebrigmachers oder Klebstoffs zur Verwendung in der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff sind ein wärmeschmelzender Klebrigmacher; ein wasserlöslicher Klebrigmacher; ein Klebrigmacher aus Lösemittel; ein Klebrigmacher aus Kautschuk; ein Klebrigmacher aus Acryl; ein Klebrigmacher aus Oligomer; ein härtender Klebrigmacher; durch Wasser aktiviert werdende Klebrigmacher oder Klebstoffe, wie Leim; Gelatine, Stärke, Dextrin, Polyvinylalkohol und Polyacrylsäure; und durch organische Lösemittel aktiviert werdende Klebrigmacher oder Klebstoffe, einschließlich in organischen Lösemitteln lösliche Klebstoffe und mittels organischer Lösemittel gequollene Klebstoffe.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff eine Dicke von 1 bis 20 μm hat, noch bevorzugter 1 bis 5 μm.
  • Die Folie 1, die das wärmeverschwindbare Material und/oder das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, bildet eine Toner-Bilderzeugungsoberfläche. Als eine Folie aus wärmeverschwindbarem Material und/oder Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material können unterschiedliche Folien verwendet werden, wie mit Bezug auf das in 1(a), und 1(b) gezeigte Bildübertragungsmedium erklärt wurde.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Folie 1 eine Dicke von 0,1 bis 50 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 0,5 bis 30 μm.
  • Das Bildübertragungsmedium mit der Struktur, dass die Bilderzeugungsfolie 1 über die Papierunterlage 4 überschichtet und daran zu haften veranlasst wird, wie in 2(a) veranschaulicht, wird zur Bildung des Tonerbildes auf der Oberfläche der Folie 1 verwendet.
  • 2(b) ist eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 2(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem Tonerbilder A gebildet sind.
  • Dieses Bildübertragungsmedium, welches die Tonerbilder A trägt, kann auf eine feste Oberfläche aufgebracht werden, indem die Folie 1 zusammen mit der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff von der Trennmittelschicht 3 der Papierunterlage 4 abgelöst wird, und kann durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf der festen Oberfläche befestigt werden.
  • In dem Fall des in 2(a) und 2(b) gezeigten Bildübertragungsmediums wird die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Berührung mit Wasser oder einem organischen Lösemittel gebracht, um die klebrigmachende oder klebende Wirkung der Schicht 2 zu aktivieren, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff eine durch Wasser aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff oder eine durch organische Lösemittel aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff ist und die mit einer derartigen Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff versehene Folie 1 auf eine feste Oberfläche aufgebracht wird, indem die Folie über die feste Oberfläche überschichtet und daran durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff befestigt wird.
  • Bei dem in 2(a) und 2(b) gezeigten Bildübertragungsmedium ist die Trennmittelschicht 3 nicht immer notwendig, wenn eine durch Wasser aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff oder eine durch organische Lösemittel aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff als die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet wird. Das ist so, weil die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Wasser oder dem organischen Lösemittel aufgequollen oder teilweise gelöst wird, wenn das in 2(b) gezeigte, die Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium derart mit Wasser oder einem organischen Lösemittel in Berührung gebracht wird, dass mindestens die Papierunterlage 4 und die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in das Wasser oder das organische Lösemittel eintauchen, so dass die Folie 1 leicht von der Papierunterlage 4 abgezogen werden kann.
  • 3(a) ist eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren Beispiels eines Bildübertragungsmediums der vorliegenden Erfindung, das eine Papierunterlage 4, eine darauf gebildete Trennmittelschicht 3 und eine auf der Trennmittelschicht 3 gebildete Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff umfasst. Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff bildet eine Bilderzeugungsfolienschicht, die als eine Bilderzeugungsoberfläche dient. In diesem Fall können als die Papierunterlage 4 und als ein Trennmittel für die Trennmittelschicht 3 die gleiche Papierunterlage und das gleiche Trennmittel wie die bei dem in 2(a) gezeigten Bildübertragungsmedium verwendeten verwendet werden.
  • Die als eine Bilderzeugungsoberfläche dienende Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff kann einen durch Wasser aktivierbaren Klebrigmacher oder Klebstoff oder einen durch ein organisches Lösemittel aktivierbaren Klebrigmacher oder Klebstoff umfassen. Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff ist in einem trockenen Zustand und weist im trockenen Zustand keine klebrigmachende oder klebende Wirkung auf, aber es wird ihr eine klebrigmachende oder klebende Wirkung verliehen, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Berührung mit Wasser oder einem organischen Lösemittel kommt.
  • Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff kann leicht von der Trennmittelschicht 3 abgezogen werden, indem die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Berührung mit Wasser oder einem organischen Lösemittel gebracht wird. Es ist vorzuziehen, dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff eine Dicke von 1 bis 50 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 2 bis 20 μm.
  • Das Bildübertragungsmedium mit der Struktur, dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff mittels der Trennmittelschicht 3 über die Papierunterlage 4 überschichtet wird, wie in 3(a) veranschaulicht, wird zur Bildung des Tonerbildes auf der Oberfläche der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet.
  • 2(b) ist eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 3(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem Tonerbilder A gebildet werden.
  • Bei diesem Bildübertragungsmedium, das die Tonerbilder A auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff trägt, wird die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Form einer Folie von der Trennmittelschicht 3 für die Papierunterlage 4 abgezogen und auf eine feste Oberfläche aufgebracht und darauf fixiert.
  • Wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff von der Trennmittelschicht 3 für die Papierunterlage 4 abgezogen wird, ist ihre Handhabung schwierig, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff so dünn wie 10 μm oder weniger ist, insbesondere wenn ihre Dicke so dünn wie 2 bis 5 μm ist. In diesem Fall ist es vorzuziehen, dass eine Deckschicht 1, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer ein wärmeschmelzbares anorganisches Material umfassenden Schicht und einer wärmeschmelzbaren Tonerschicht, auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff, die Tonerbilder 2 darauf trägt, vor deren Abziehen, wie in 3(c) veranschaulicht, gebildet wird, und dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff zusammen mit der Deckschicht 1 abgezogen wird, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff von der Papierunterlage 4 abgezogen wird.
  • Eine Schicht aus einer wärmeverschwindenden Folie kann mittels verschiedener Verfahren auf den Tonerbildern A gebildet werden, wie einem Verfahren des Verschmelzens einer polymeren Folie auf der Oberfläche des Tonerbildes A; einem Verfahren des Aufbringens einer Flüssigkeit aus geschmolzenem Polymer auf die Oberfläche der Tonerbilder A und des Kühlens der aufgebrachten Flüssigkeit aus geschmolzenem Polymer; einem Verfahren des Beschichtens einer Lösung oder einer Dispersion eines Polymers auf die Oberfläche der Tonerbilder A und dann Trocknens der beschichteten Lösung oder Dispersion; und einem Verfahren des Beschichtens einer härtbaren Harzflüssigkeit auf die Oberfläche der Tonerbilder A und Härtens der beschichteten härtbaren Harzflüssigkeit. Derartiges Beschichten kann mittels des Sprühbeschichtungsverfahrens durchgeführt werden.
  • Es ist vorzuziehen, dass die wärmeverschwindende Folienschicht 1 eine Dicke von 0,1 bis 50 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 0,5 bis 30 μm.
  • Als das polymere Material für die wärmeverschwindende Folienschicht 1 kann zum Beispiel Styrolharz, Styrol-Acrylharz, Polyamidharz, Polyesterharz, Niedrigalkylmethacrylatharz, Epoxidharz und Maleinsäureharz verwendet werden. Von den vorstehend erwähnten polymeren Materialien sind bevorzugte polymere Materialien diejenigen, die wenn sie verbrannt werden keine giftigen Gase erzeugen und keine nachteiligen Wirkungen auf die Bilderzeugung haben, insbesondere Styrolharz.
  • Bei dem dritten Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht, die mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einem Bilderzeugungsfolie umfasst, wobei eine Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material oder eine wärmeschmelzbare Tonerschicht auf einer Farbtonerbildschicht, wie den Tonerbildern A, bereitgestellt wird, kann die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder A mit einer Farbe, umfassend das wärmeschmelzbare anorganische Material in der Form feinverteilter Teilchen und ein darin gelöstes oder dispergiertes Bindemittelharz, und des Trocknens der beschichteten Farbe; mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder A mit einer wässrigen Lösung eines Alkalimetallsilikates (Na2O·nSiO2, n = 2 bis 4) (Wasserglas) und des Trocknens des beschichteten Wasserglases; und mittels eines Verfahrens des Aufbringens eines glasartigen Folie auf die Tonerbilder A unter Verwendung eines Klebstoffs.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material eine Dicke von 1 bis 500 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 1 bis 50 μm.
  • Als das Material für die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material können die gleichen verschiedenen wärmeschmelzbaren anorganischen Materialien wie für den Farbtoner verwendet werden.
  • Fernerhin kann bei dem vorstehend erwähnten dritten Verfahren die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels eines Verfahrens des Herstellens eines Bildübertragungsmediums, das darauf die Tonerbilder A trägt, und des Bildens eines festen Bildes auf den Tonerbildern A mittels eines Trockenkopiergerätes, das einen wärmeschmelzbaren Toner verwendet; und einem Verfahren des Bildens einer dünnen Schicht aus einem wärmeschmelzbaren Toner auf den Tonerbildern A, und des Anwendens von Druck auf die dünne Schicht des wärmeschmelzbaren Toners bei einer Temperatur, bei der das in dem wärmeschmelzbaren Toner enthaltene Bindemittelharz geschmolzen wird.
  • Es ist vorzuziehen, dass die wärmeschmelzbare Tonerschicht eine Dicke von 20 bis 200 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 40 bis 100 μm.
  • Bei dem Bildübertragungsmedium, das eine Deckschicht 1 auf den vorstehend erwähnten Tonerbildern A umfasst, kann die Deckschicht 1 zusammen mit der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff, die die Tonerbilder A darauf trägt, von der auf der Papierunterlage 4 bereitgestellten Trennmittelschicht 3 abgelöst werden und durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufgebracht werden.
  • In dem Fall jedoch, wo die Tonerbilder A auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff getragen werden, und die Materialien für die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff noch nicht in Wasser oder einem organischen Lösemittel aufgelöst sind, kann die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff ohne die Bildung einer Deckschicht 1 auf den Tonerbildern A von der Papierunterlage abgelöst und auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufgebracht werden.
  • Wenn bei dem in 3(a), 3(b) und 3(c) gezeigten Bildübertragungsmedium eine durch Wasser aktiv werdende Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff oder eine durch ein organisches Lösemittel aktiv werdende Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff als die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet wird, ist die Trennmittelschicht 3 nicht immer nötig. Das ist so, weil die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Wasser oder dem organischen Lösemittel aufgequollen oder teilweise gelöst wird, wenn das in 3(b) gezeigte, die Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium derart mit Wasser oder einem organischen Lösemittel in Berührung gebracht wird, dass mindestens die Papierunterlage 4 und die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Wasser oder das organische Lösemittel eintauchen, so dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff leicht ohne die Trennmittelschicht 3 von der Papierunterlage 4 abgezogen werden kann.
  • Das vorstehend erwähnte Bildübertragungsmedium, das den über die Papierunterlage geschichteten wärmeverschwindenden Folie umfasst, ist als ein Bildübertragungsmedium für Keramikerzeugnisse im Handel erhältlich. Ein derartiges im Handel erhältliches Bildübertragungsmedium kann ebenfalls in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Wenn Papier als die Papierunterlage 4 für das in 2(a), 2(b) und 3(a) bis 3(c) gezeigte Bildübertragungsmedium verwendet wird, kann mittels eines herkömmlichen Verfahrens eine Auffüll- oder Abdichtdeckschicht auf der Oberfläche des Papiers bereitgestellt werden, um die Oberfläche des Papiers glatt zu machen, um die Bereitstellung der Trennmittelschicht 3 oder der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf dem Papier zu erleichtern.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann mittels eines ersten Verfahrens zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, umfassend die Schritte:
    Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
    einmaliges oder mehrmalig wiederholtes Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, der umfasst ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material; und
    mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie gebildet wird, wobei die Tonerbildschicht mindestens eine farbige Tonerbildschicht umfasst; und
    Überschichten der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und
    Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Bei dem vorstehend erwähnten Verfahren können die Bildung des latenten elektrostatischen Bildes, dessen Entwicklung zu einem farbigen Tonerbild durch Verwendung eines Farbtoners und das Übertragen des entwickelten farbigen Tonerbildes auf das Bildübertragungsmedium, um mindestens ein farbiges Tonerbild auf dem Bildübertragungsmedium zu bilden, mittels der Elektrophotographie durchgeführt werden.
  • Bei dem vorstehenden ersten Verfahren für das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann ein einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfassender Farbtoner, der kein wärmeschmelzbares anorganisches Material enthält, verwendet werden.
  • Ein derartiger Farbtoner ist besonders nützlich, wenn gedämpfte, nicht glänzende Farbbilder gewünscht werden.
  • Glänzende Farbbilder können andererseits durch Zusatz eines wärmeschmelzbaren anorganischen Materials zu dem Farbtoner oder zu der Oberfläche des Bildübertragungsmediums und/oder der Oberfläche des wärmebeständigen Feststoffs erhalten werden.
  • Bei dem vorstehend erwähnten ersten Verfahren für das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann ein mehrfarbiges oder vollfarbiges Farbbild durch Verwendung einer Mehrzahl von Farbtonern erhalten werden, mit einer Mehrzahl von Bildübertragungsschritten und mindestens einem Bildfixierschritt.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann auch mittels eines zweiten Verfahrens zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
    • (I) Herstellen einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf derselben Bilderzeugungsfolie durch Verwendung von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination, wobei Verfahren A folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild; Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie umfassend ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material; und Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht zu bilden; und wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren Toner, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild; Übertragen des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf die Oberfläche der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und Fixieren des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf der Oberfläche der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zu bilden, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt wird; und
    • (II) Überschichten der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Bei dem vorstehenden zweiten Verfahren zum Erreichen des zweiten Ziels der vorliegenden Erfindung können der Vorgang A und der Vorgang B mittels Elektrophotographie durchgeführt werden.
  • Noch genauer können die Bildung jedes elektrostatischen latenten Bildes, die Entwicklung jedes elektrostatischen latenten Bildes mit jedem Toner, die Übertragung der entwickelten Tonerbilder auf das Bildübertragungsmedium, das Fixieren der entwickelten Tonerbilder auf dem Bildübertragungsmedium mittels Verwendung eines Trockenkopiergerätes durchgeführt werden. Insbesondere kann die Übertragung der Tonerbilder auf das Bildübertragungsmedium durch Verschmelzen des in jedem Toner enthaltenen Bindemittelharzes durchgeführt werden.
  • Um ein eine farbige Tonerbildschicht tragendes Bildübertragungsmedium zu erhalten, wie vorstehend erwähnt, wird unter Verwendung eines elektrophotographischen Kopiergerätes ein aus dem vorstehend erwähnten Farbtoner zusammengesetztes Tonerbild auf dem Bildübertragungsmedium gebildet. Bei dem elektrophotographischen Kopiervorgang, beinhaltend die Schritte der Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes, dessen Entwicklung zu einem Tonerbild, der Übertragung des entwickelten Tonerbildes auf das Bildübertragungsmedium und des Fixierens der übertragenen Tonerbilder darauf, gibt es keine besonderen Beschränkungen für die Kopierbedingungen wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Ladungspotential, Belichtungspotential, Entwicklungsspalt, Skalpellspalt, Wechsel- oder Gleichspannungs-Entwicklungsvorspannung und Bildübertragungsvorspannung.
  • Um ein eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht tragendes Bildübertragungsmedium zu erhalten, wird ein aus dem vorstehend erwähnten wärmeschmelzbaren Toner zusammengesetztes Tonerbild, entsprechend einem vorbestimmten Originalbild, auf einem als das Bildübertragungsmedium dienenden Kopierpapier mittels Verwendung eines elektrophotographischen Kopiergerätes gebildet und auf das Kopierpapier übertragen. In diesem Fall ist es nicht immer nötig, dass das wärmeschmelzbare Tonerbild dem vorstehend erwähnten Originalbild entspricht, sondern das wärmeschmelzbare Tonerbild kann ein Volltonbild sein. Ein solches Volltonbild kann durch Kopieren eines Originals mit einer farbigen Oberfläche, wie einer schwarzen Oberfläche, in seiner Gesamtheit erhalten werden.
  • Erfindungsgemäß können durch Wiederholen des vorstehend erwähnten Kopiervorgangs mittels Verwendung eines vorbestimmten Toners eines oder eine Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten und eine oder eine Mehrzahl von wärmeschmelzbaren Tonerbildschichten auf dem selben Bildübertragungsmedium gebildet werden.
  • In diesem Fall kann die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht als die oberste Schicht oder Oberflächenschicht auf der auf der Bildübertragungsschicht gebildeten Tonerbildschicht, als die innerste Schicht, die dem Bildübertragungsmedium benachbart ist, und als eine intermediäre Schicht zwischen einer Mehrzahl von dieser benachbarten farbigen Tonerbildschichten positioniert werden.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass mindestens die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht als die oberste Oberflächenschicht bereitgestellt wird, wenn eine Tonerbildschicht über die Oberfläche eines Feststoffs gelegt wird. Wenn die als die oberste Oberflächenschicht bereitgestellte wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf der festen Oberfläche gebrannt wird, bedeckt eine durch das Verschmelzen des wärmeschmelzbaren Toners gebildete transparente glasartige Schicht die farbige Tonerbildschicht, so dass ein schimmerndes, schönes farbiges Bild auf der festen Oberfläche gebildet werden kann.
  • Wenn die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zwischen einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten gebildet und auf der festen Oberfläche gebrannt wird, trennt jede wärmeschmelzbare Tonerbildschicht eindeutig die Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten, so dass der Farbton des in jeder farbigen Tonerbildschicht enthaltenen anorganischen farbgebenden Materials bewahrt werden kann, und deswegen ist das nach dem Brennen erhaltene farbige Tonerbild schön.
  • Erfindungsgemäß kann eine Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium zum Beispiel mittels irgendeinem der folgenden Verfahren gebildet werden: (I) dem Verfahren des Bildens von einer oder einer Mehrzahl von farbigen Bildschichten auf einem Bildübertragungsmedium; (ii) dem Verfahren des Bildens von einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildern und dann einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium; (iii) dem Verfahren des aufeinanderfolgenden Bildens einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht, dann von einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten und dann einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium; und (iv) dem Verfahren des aufeinanderfolgenden Bildens einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht, einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten, einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht, einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten und dann einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium.
  • In den vorstehend erwähnten Verfahren kann die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht nicht nur einem speziellen Original, sondern einem Volltonbild entsprechen.
  • Erfindungsgemäß kann mittels Verwendung eines Kopiergerätes ein Bildübertragungsmedium, das eine einfarbige oder mehrfarbige Tonerbildschicht oder eine vollfarbige Tonerbildschicht darauf trägt, hergestellt werden.
  • Wenn ein derartiges Bildübertragungsmedium mittels Verwendung eines Kopiergerätes erhalten wird, werden ein Gelbtoner, ein Magentatoner, ein Cyantoner und ein Schwarztoner, deren jeder der vorstehend erwähnte anorganische Toner ist, verwendet, und ein Kopierpapier für das Kopiergerät wird als das Bildübertragungsmedium verwendet, und ein Original, das ein einfarbiges oder mehrfarbiges Farbbild trägt oder ein Original, das ein vollfarbiges Bild trägt; wird mittels des Kopiergerätes auf das Kopierpapier kopiert, wodurch ein Bildübertragungsmedium, das eine einfarbige oder mehrfarbige Tonerbildschicht oder eine vollfarbige Tonerbildschicht darauf trägt, erhalten werden kann.
  • Die vollfarbige Tonerbildschicht ist aus einer gelben Tonerbildschicht, einer magentafarbenen Tonerbildschicht, einer cyanfarbenen Tonerbildschicht und einer schwarzen Tonerbildschicht zusammengesetzt.
  • Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann mit einem dritten Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
    • (I) Herstellen einer ein Tonerbild tragenden Bilderzeugungsfolie durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren Toner auf der Farbtonerbild-Schicht vorgesehen ist, welches folgende Schritte umfasst: Entwick eln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild; einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie von einem Bildübertragungsmedium, welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst; mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und Bilden einer Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner umfassend das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz auf der Farbtonerbild-Schicht, wodurch eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt wird; und
    • II) Überschichten der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die wärmebeständige, feste Oberfläche; und Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  • Wie vorstehend erwähnt, wird bei dem dritten Verfahren zum Erreichen des zweiten Ziels der vorliegenden Erfindung eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Material oder eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, die in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn sie nach Schmelzen gekühlt wird, um die auf einem Bildübertragungsmedium gebildete Tonerbildschicht zu bedecken.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Schicht aus wärmeschmelzbarem Material oder die Schicht aus wärmeschmelzbarem Toner, die als eine Deckschicht für die Tonerbildschicht dient, die gesamte Oberfläche der Tonerbildschicht bedeckt.
  • Bei dem vorstehend erwähnten dritten Verfahren zum Erreichen des zweiten Ziels der vorstehenden Erfindung kann die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder A mit einer Farbe, umfassend das wärmeschmelzbare anorganische Material in der Form feinverteilter Teilchen und ein darin gelöstes oder dispergiertes Bindemittelharz, und des Trocknens der beschichteten Farbe; mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder A mit einer wässrigen Lösung eines Alkalimetallsilikates (Na2O·nSiO2, n = 2 bis 4) (Wasserglas) und Trocknen des beschichteten Wasserglases; und mittels eines Verfahrens des Aufbringens einer glasartigen Folie auf die Tonerbilder A unter Verwendung eines Klebstoffs.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material eine Dicke von 1 bis 500 μm hat, noch bevorzugter eine Dicke von 1 bis 50 μm.
  • Fernerhin kann bei dem vorstehend erwähnten dritten Verfahren die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels eines Verfahrens des Herstellens eines Bildübertragungsmediums, das darauf die Tonerbilder A trägt, und des Bildens eines Volltonbildes auf den Tonerbildern A mittels eines Trockenkopiergerätes, das einen wärmeschmelzbaren Toner und ein als das Bildübertragungsmedium dienendes Kopierpapier verwendet; und einem Verfahren des Bildens einer dünnen Schicht aus einem wärmeschmelzbaren Toner auf den Tonerbildern A, und des Anwendens von Druck auf die dünne Schicht des wärmeschmelzbaren Toners bei einer Temperatur, bei der ein in dem wärmeschmelzbaren Toner enthaltenes Bindemittelharz geschmolzen wird.
  • Das Bildübertragungsmedium, umfassend eine Folienoberfläche die das wärmeverschwindbare Material und/oder das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst, wobei eine Tonerbildschicht auf der Folienoberfläche gebildet wird, kann mit den vorstehend erwähnten verschiedenen Verfahren hergestellt werden.
  • Es ist nicht immer notwendig, das die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufzubringen und denselben unmittelbar nach der Herstellung des die Tonerbildschicht tragenden Bildübertragungsmediums zu brennen. Das die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium kann zur späteren Verwendung aufbewahrt oder als ein unabhängiges Produkt vermarktet werden.
  • Es wird nun ein Verfahrensablauf zum Aufbringen des derart hergestellten, die Tonerbildschicht tragenden Bildübertragungsmediums oder -Folie auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs und dann Brennen des aufgetragenen Bildübertragungsmediums zur Bildung des Tonerbildes auf dem Körper des wärmebeständigen Feststoffs erläutert.
  • Wenn das Bildübertragungsmedium im Wesentlichen aus einer wärmeverschwindenden Folie und/oder einem Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material besteht, wie in 1(a) und 1(b) veranschaulicht, wird das Bildübertragungsmedium mittels Verwendung eines Klebrigmachers oder Klebstoffs auf die wärmebeständige feste Oberfläche aufgetragen.
  • Wenn jedoch das Bildübertragungsmedium eine Papierunterlage und eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolienschicht umfasst, die eine wärmeverschwindende Folie und/oder eine Folie aus wärmeschmelzbarem anorganischem Material umfasst, die durch eine Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf der Papierunterlage bereitgestellt ist, wie in 2(a) und 2(b) veranschaulicht, wird die das Tonerbild tragende Folienschicht von der Papierunterlage abgelöst und durch die Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf die wärmebeständige feste Oberfläche aufgetragen.
  • Wenn fernerhin das Bildübertragungsmedium eine Papierunterlage und eine Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff umfasst, die ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares anorganisches Material in der Form einer auf der Papierunterlage bereitgestellten Folienschicht umfasst, wie in 3(a) und 3(b) veranschaulicht, wenn nötig mit der Bereitstellung einer Deckschicht 1 auf der Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff, wie in 3(c) veranschaulicht, wird die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Berührung mit Wasser oder einem organischen Lösemittel gebracht und dann von der auf der Papierunterlage 4 bereitgestellten Trennmittelschicht 3 abgelöst, zusammen mit der Deckschicht 1 sofern bereitgestellt, und dann auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufgebracht.
  • Das auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufgetragene, die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium oder die -Folie wird dann gebrannt. Die Brenntemperatur liegt in dem Bereich, in dem die in dem Bildübertragungsmedium oder der -Folie und dem darauf gebildeten Tonerbild enthaltenen wärmeschmelzbaren Materialien vollständig verschmolzen werden, um einen glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird.
  • Der wärmebeständige Feststoff zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung hat eine solche Oberfläche, dass das vorstehend erwähnte auf dem Bildübertragungsmedium oder der Folie gebildete Tonerbild nicht verschwindet, wenn es auf der Oberfläche gebrannt wird.
  • Beispiele einer solchen Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs beinhalten eine aus Glas hergestellte feste Oberfläche, eine aus einem wärmebeständigen Metall oder einer ebensolchen Legierung hergestellte feste Oberfläche und eine aus Keramik hergestellte feste Oberfläche.
  • Beispiele eines Produktes, dessen Oberfläche Glas umfasst, sind Töpferwaren mit einer aus Fliesen, Porzellanemaille oder Glasur hergestellten Oberfläche; und wärmebeständiges Glas.
  • Beispiele eines Produktes, dessen Oberfläche ein wärmebeständiges Metall oder eine ebensolche Legierung umfasst, sind Metallprodukte hergestellt aus Titan, Zirkonium, Molybdän, Wolfram, Eisen, Nickel, Cobalt, Vanadium, Aluminium, Kupfer, Silber, Vanadium, Gold, Platin oder Edelstahl.
  • Beispiele von aus Keramik hergestellten Produkten sind Produkte, hergestellt aus keramischem Glas, Töpferware, Stein, Ton oder Zement.
  • Es ist vorzuziehen, dass eine Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung einen hohen Weißegrad zur Bildung klarer Bilder darauf hat.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs ein Reflektivität von 93% oder mehr hat, noch bevorzugter 98% oder mehr, in Bezug auf Licht mit einer Wellenlänge von 450 bis 800 nm.
  • Es ist ebenfalls vorzuziehen, dass die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs so glatt wie möglich ist, nämlich 5 μm oder weniger, noch bevorzugter 1 μm oder weniger, in der Angabe der über 10 Punkte gemittelten Oberflächenrauhigkeit Rz.
  • Fernerhin ist es vorzuziehen, dass die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung teilweise oder in ihrer Gesamtheit mit dem zuvor erwähnten wärmeschmelzbaren anorganischen Material bedeckt ist oder das wärmeschmelzbare anorganische Material umfasst.
  • Wenn die wärmebeständige feste Oberfläche mit dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material in der Form einer Deckschicht bedeckt ist, ist es vorzuziehen, dass die Deckschicht eine Dicke von 1 bis 20 μm, noch bevorzugter von 3 bis 10 μm hat.
  • Die wärmebeständige feste Oberfläche, die mit dem wärmeschmelzbaren anorganischen Material bedeckt ist oder die wärmebeständige feste Oberfläche enthält, ist wirksam zum Fixieren eines ein anorganisches farbgebendes Material enthaltenden Toners darauf mittels Brennen oder Einbrennen.
  • Es ist nicht immer nötig, dass das Produkt mit einer wärmebeständigen festen Oberfläche in seiner Gesamtheit aus einem wärmebeständigen Feststoff hergestellt ist, sondern es kann ein Produkt, von dessen Oberfläche nur ein Teil aus einem wärmebeständigen Feststoff hergestellt ist, in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Das Produkt mit einer wärmebeständigen festen Oberfläche kann ein solches Produktsein, dessen Oberfläche mit einer glasartigen Schicht bedeckt ist.
  • Ein Produkt mit einer solchen glasartigen Oberflächenschicht hat den Vorteil gegenüber anderen Produkten, dass eine Tonerbildschicht leicht auf das Produkt übertragen werden kann, weil die glasartige Oberflächenschicht geschmolzen werden kann, wenn ein eine Tonerbildschicht tragendes Bildübertragungsmedium oder eine Folie über die Oberflächenschicht überschichtet und gebrannt wird.
  • Als ein Gerät zum Brennen des auf die wärmebeständige feste Oberfläche aufgebrachten, eine Tonerbildschicht tragenden Bildübertragungsmediums oder der Folie kann irgendein Gerät verwendet werden, solange es in der Lage ist, das Bildübertragungsmedium und die wärmebeständige feste Oberfläche auf genügend hohe Temperaturen zu erwärmen, um das darin enthaltene wärmeschmelzbare Material zu schmelzen.
  • Beispiele eines solchen Erwärmungsgerätes sind ein Brennofen für die Herstellung von Töpferwaren, ein elektrischer Ofen, andere Öfen, die Petroleum oder Gase als Wärmequelle für sich benutzen, ein dielektrischer Ofen und ein Mikrowellenofen.
  • Es ist vorzuziehen, dass das Wärmegerät derart ist, dass die reduzierenden und oxidierenden Bedingungen und die Brenntemperatur leicht geregelt werden können.
  • Andere Merkmale dieser Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen ersichtlich werden, die der Veranschaulichung der Erfindung dienen und mit denen nicht beabsichtigt wird, diese zu beschränken.
  • Herstellungsbeispiel 1-1
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials A]
  • Ein Gemisch d/er folgenden Komponenten wurde in einer Stampfmühle pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch ein wärmeschmelzbares anorganisches Material A hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    PbO 80
    B2O3 20
  • Herstellungsbeispiel 1-2
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials B]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einer Stampfmühle pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch ein wärmeschmelzbares anorganisches Material B hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    PbO 70
    B2O3 15
    SiO2 15
  • Herstellungsbeispiel 1-3
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials C]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einer Stampfmühle pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch ein wärmeschmelzbares anorganisches Material C hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Na2O 1
    K2O 2
    CaO 15
    PbO 2
    B2O3 13
    Al2O3 2
    SiO2 35
  • Herstellungsbeispiel 1-4
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren anorganischen Materials D]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einer Stampfmühle pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch ein wärmeschmelzbares anorganisches Material D hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    PbO 70
    B2O3 20
    CaO 10
  • Herstellungsbeispiel 2-1
  • [Herstellung des Farbtoners A-1 (Schwarztoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 100
    (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2°3 18
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-1 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-2
  • [Herstellung des Farbtoners A-2 (Schwarztoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 100
    (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2°3 18
    wärmeschmelzbares anorganisches Material A, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-1 80
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-2 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-3
  • [Herstellung des Farbtoners A-3]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 100
    Manganrosa 18
    wärmeschmelzbares anorganisches Material B, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-2 80
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-3 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-4
  • [Herstellung des Farbtoners A-4 (Blautoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 60
    (Zn, Co)O·Al2O3 15
    wärmeschmelzbares anorganisches Material D, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-4 80
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-4 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-5
  • [Herstellung des Farbtoners A-5 (Schwarztoner))
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 600
    (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2O3 100
    wärmeschmelzbares anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 300
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-5 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-6
  • [Herstellung des Farbtoners A-6 (Gelbtoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 600
    Chromtitangelb 100
    wärmeschmelzbares anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 300
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-6 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-7
  • [Herstellung des Farbtoners A-7 (Rottoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 600
    ZnO·(Al, Cr)2O3 100
    wärmeschmelzbares anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 300
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-7 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-8
  • [Herstellung des Farbtoners A-8 (Blautoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 600
    Vanadiumblau 100
    wärmeschmelzbares anorganisches Material C, hergestellt in Herstellungsbeispiel 1-3 300
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-8 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-9
  • [Herstellung des Farbtoners A-9]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 100
    (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2°3 40
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-9 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-10
  • [Herstellung des Farbtoners A-10 (Gelbtoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Ddreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) 600
    Chromtitangelb 200 200
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-10 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-11
  • [Herstellung des Farbtoners A-11 (Magentatoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) 600
    ZnO·(Al, Cr)2O3 200
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 10 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-11 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 2-12
  • [Herstellung des Farbtoners A-12 (Cyantoner)]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) 600
    Vanadiumblau 200
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 2
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde gekühlt, mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 10 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-12 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 3-1
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren Toners B-1]
  • Ein Gemisch der folgenden Komponenten wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen und geknetet:
    Gewichtsteile
    Polyesterharz (Säurezahl = 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) 100
    Glasflußmittel (Handelsmarke "10034", hergestellt von Degussa Japan Co., Ltd.) 48
    Zinksalicylatderivat (Handelsmarke "Bontron E84", hergestellt von Orient Chemical Industries, Ltd.) 3
  • Das vorstehende geknetete Gemisch wurde walzengekühlt, pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel des Durchmessers von 7,5 μm erhalten wurde.
  • Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners wurden 5,0 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids (Handelsmarke „R972", hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem Mischer gemischt, wodurch der wärmeschmelzbare Toner B-1 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 3-2
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren Toners B-2]
  • Der Verfahrensablauf zum Herstellen des wärmeschmelzbaren Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass das im Herstellungsbeispiel 3-1 verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-1 hergestellte wärmeschmelzbare anorganische Material A ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare Toner B-2 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 3-4
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren Toners B-4]
  • Der Verfahrensablauf zum Herstellen des wärmeschmelzbaren Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass das im Herstellungsbeispiel 3-1 verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-3 hergestellte wärmeschmelzbare anorganische Material C ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare Toner B-4 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 3-5
  • [Herstellung des wärmeschmelzbaren Toners B-5]
  • Der Verfahrensablauf zum Herstellen des wärmeschmelzbaren Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass das im Herstellungsbeispiel 3-1 verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-4 hergestellte wärmeschmelzbare anorganische Material D ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare Toner B-5 hergestellt wurde.
  • Herstellungsbeispiel 4
  • [Herstellung des Trägers A]
  • Die folgenden Bestandteile wurden in einem Homogenisiermischer 30 Minuten lang dispergiert, wodurch eine Flüssigkeit zur Bildung einer Deckschicht hergestellt wurde:
    Gewichtsteile
    Siliconharz (Handelsmarke „KR50", hergestellt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) 100
    Ruß (Handelsmarke „BP2000", hergestellt von Cabot Corporation) 3
    Toluol 100
  • Die wie vorstehend hergestellte Flüssigkeit zur Bildung einer Deckschicht wurde in einem Beschichtungsgerät vom Fließbett-Typ auf 1000 Gewichtsteile von kugelförmigen Ferritteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 50 μm beschichtet, um eine Deckschicht auf den kugelförmigen Ferritteilchen bereitzustellen, wodurch Träger A hergestellt wurde.
  • Beispiel 1
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-1 hergestellten Farbtoners A-1 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein Tonerbild auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, die von dem gleichen Typ wie derjenige des in 3(a) veranschaulichten Bildübertragungsmediums, aber ohne eine Trennmittelschicht ist, umfassend eine Papierunterlage, die aus einem unverleimten Papier mit einer aus in kaltem Wasser unlöslicher Stärke hergestellten Schlichtungsschicht und einer ein in kaltem Wasser lösliches Dextrin umfassenden klebrigen Klebstoffschicht besteht.
  • Die derart hergestellte, ein Tonerbild tragende Bildübertragungsfolie wurde in eine wässrige Dispersion des in dem Herstellungsbeispiel 1-3 hergestellten wärmeschmelzbaren anorganischen Materials C eingetaucht. Wenn die klebrige Klebstoffschicht begann, in der wässrigen Dispersion aufgelöst zu werden, wurde die ein Tonerbild tragende Bildübertragungsfolie aus der wässrigen Dispersion herausgezogen und wurde dann auf eine ausreichend getrocknete, im Handel. erhältliche Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgetragen.
  • Die Papierunterlage wurde dann von der Bildübertragungsfolie abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie wurde dann bei 900°C eine Stunde lang gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde allmählich abgekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein schwarzes Farbbild auf der Fliese gebildet worden war, jedoch war das schwarze Farbbild leicht matt.
  • Beispiel 2
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-2 hergestellten Farbtoners A-2 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein Tonerbild auf einer Bildübertragungsfolie gebildet, die aus einem im Handel erhältlichen „hakushi" Kent Papier, hergestellt von The Japan Paper Industry Co., Ltd., einer darauf gebildeten dünnen Schicht aus Gummi Arabicum und einer auf der Schicht aus Gummi arabicum gebildeten Schicht aus Ethylcellulose mit einer Dicke von 20 μm bestand.
  • Die derart hergestellte, ein Tonerbild tragende Bildübertragungsfolie wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete, im Handel erhältliche Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
  • Die Papierunterlage wurde dann von der Bildübertragungsfolie abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie wurde dann bei 900°C eine Stunde lang gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich abgekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes Farbbild auf der Fliese gebildet worden war.
  • Beispiel 3
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-3 hergestellten Farbtoners A-3 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein erster Entwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte erste Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein erstes Tonerbild auf einer Bildübertragungsfolie gebildet, die aus einem im Handel erhältlichen „hakushi" Kent Papier, hergestellt von The Japan Paper Industn Co., Ltd., einer darauf gebildeten dünnen Schicht aus Gummi arabicum und einer auf der Schicht aus Gummi arabicum gebildeten Schicht aus Ethylcellulose mit einer Dicke von 20 μm bestand.
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-4 hergestellten Farbtoners A-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein zweiter Entwickler erhalten wurde.
  • Der in das Trockenkopiergerät eingebrachte erste Entwickler wurde durch den wie vorstehend hergestellten zweiten Entwickler ersetzt, und ein zweites Tonerbild wurde mit dem Trockenkopiergerät auf dem gleichen Bildübertragungsmedium derart hergestellt, dass das zweite Tonerbild teilweise dem ersten Tonerbild überlagert war.
  • Die derart hergestellte, erste und zweite Tonerbilder tragende Bildübertragungsfolie wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete, im Handel erhältliche Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
  • Die Papierunterlage wurde dann von der Bildübertragungsfolie abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie wurde dann bei 900°C eine Stunde lang gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde allmählich abgekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes rotes Farbbild und ein glänzendes blaues Farbbild auf der Fliese gebildet worden waren und der überlappende Teil des roten Farbbildes und des blauen Farbbildes purpurfarbig war.
  • Beispiel 4
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-5 hergestellten Farbtoners A-5 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein schwarzer Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte schwarze Entwickler wurde in die Abteilung für Schwarz-Farbentwicklung eines im Handel erhältlichen Farbkopiergerätes (Handelsmarke „PRETER 550", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-6 hergestellten Farbtoners A-6 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Gelbentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Gelbentwickler wurde in die Abteilung für Gelb-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-7 hergestellten Farbtoners A-7 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Magentaentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Magentaentwickler wurde in die Abteilung für Magenta-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-8 hergestellten Farbtoners A-8 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Cyanentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Cyanentwickler wurde in die Abteilung für Cyan-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein mehrfarbiges Tonerbild wurde mit dem Farbkopiergerät auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, wodurch ein ein mehrfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsmedium hergestellt wurde.
  • Das derart hergestellte, ein mehrfarbiges Tonerbild tragende Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete, im Handel erhältliche Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
  • Die Papierunterlage wurde dann von dem Bildübertragungsmedium abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie wurde dann bei 900°C eine Stunde lang gebrannt. Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich abgekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes mehrfarbiges Bild auf der Fliese gebildet worden war.
  • Beispiel 5
  • [Bildung eines Tonerbildes mittels Verwendung von Farbtoner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-9 hergestellten Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein farbiges Tonerbild auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
  • [Bildung eines Bildes mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem Toner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-1 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-1 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner auf der gesamten Oberfläche des Bildgebietes der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, so dass das vorher gebildete Tonerbild in seiner Gesamtheit bedeckt wurde.
  • Das das derart gebildete farbige Tonerbild und das Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner tragende Bildübertragungsmedium wurden mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der das Tonerbild tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche weiße Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
  • Die Fliese mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 900°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Die Entwicklungsbedingungen für die Bildung des vorstehend erwähnten Tonerbildes auf dem Bildübertragungsmedium waren wie folgt:
    Verarbeitungsgeschwindigkeit 180 mm/sec
    Ladungspotential –650 V
    Belichtungspotential –100 V
    Entwicklungsspalt 0,6 mm
    Skalpellspalt 0,45 mm
    Lineares Geschwindigkeitsverhältnis in Bezug auf den Photoleiter 1,5
    Entwicklungsvorspannung Wechselspannung (Spitze-Spitze 1 KV + Gleichspannung (–500 V)
    Gurtübertragungsvorspannung 1400 V
    Papierübertragungsvorspannung 1300 V
  • Beispiel 6
  • Der Verfahrensablauf für die Herstellung des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt, außer dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch den im Herstellungsbeispiel 3-2 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-2 ersetzt wurde, wodurch ein schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Das derart erhaltene schwarze Bild war jedoch leicht matt.
  • Beispiel 7
  • Der Verfahrensablauf für die Herstellung des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt, außer dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch den im Herstellungsbeispiel 3-3 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-3 ersetzt wurde, wodurch ein schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Das derart erhaltene schwarze Bild war jedoch leicht matt.
  • Beispiel 8
  • Der Verfahrensablauf für die Herstellung des farbigen Bildes auf der Fliese in , Beispiel 5 wurde wiederholt, außer dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch den im Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-4 ersetzt wurde, wodurch ein glänzendes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Beispiel 9
  • Der Verfahrensablauf für die Herstellung des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt, außer dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch den im Herstellungsbeispiel 3-5 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-5 ersetzt wurde, wodurch ein glänzendes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Beispiel 10
  • [Bildung eines Bildes mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem Toner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
  • [Bildung eines Tonerbildes mittels Verwendung von Farbtoner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-9 hergestellten Toners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde weiter ein farbiges Tonerbild auf der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
  • Das derart gebildete, ein Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner und ein farbiges Tonerbild tragende Bildübertragungsmedium wurde mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der das Tonerbild tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche weiße Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
  • Die Fliese mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 900°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein leicht mattes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Beispiel 11
  • [Bildung eines Bildes mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem Toner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
  • [Bildung eines Tonerbildes mittels Verwendung von Farbtoner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 2-9 hergestellten Toners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde weiter ein farbiges Tonerbild auf der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
  • [Bildung eines Bildes mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem Toner]
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
  • Das derart gebildete, Tonerbilder tragende Bildübertragungsmedium wurde mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche weiße Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
  • Die Fliese mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 900°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Weil die oberste Tonerschicht ausreichend transparent war, wurde in Bezug auf das auf der Fliese gebildete Bild kein Rückgang der Bilddichte beobachtet.
  • Beispiel 12
  • Es wurde ferner ein farbiges Tonerbild gebildet, so dass es auf das in Beispiel 11 erhaltene Bildübertragungsmedium überschichtet wurde, mittels Verwendung des selben, den Farbtoner 9 enthaltenden Entwicklers wie in Beispiel 11 verwendet.
  • Das derart gebildete, Tonerbilder tragende Bildübertragungsmedium wurde mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche weiße Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
  • Die Fliese mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 900°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
  • Ein schwarzes Bild in der obersten Schicht, gebildet aus dem Farbtoner A-9, war leicht matt, aber der von dem wärmeschmelzbaren Toner B-4 gebildete Teil des Bildes war ausreichend glänzend.
  • Beispiel 13
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-9 hergestellten schwarzen Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Schwarzentwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Schwarzentwickler wurde in die Abteilung für Schwarz-Farbentwicklung eines im Handel erhältlichen Farbkopiergerätes (Handelsmarke „PRETER 550", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-10 hergestellten gelben Farbtoners A-10 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Gelbentwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Gelbentwickler wurde in die Abteilung für Gelb-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-11 hergestellten Magenta-Farbtoners A-11 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Magentaentwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Magentaentwickler wurde in die Abteilung für Magenta-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-12 hergestellten Farbtoners A-12 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Cyanentwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Cyanentwickler wurde in die Abteilung für Cyan-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein vollfarbiges Tonerbild wurde auf der vorstehend erwähnten, ein fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner tragenden Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) . unter Verwendung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes gebildet, wobei eine vollfarbige Photographie, die auf das Kontaktglas des Farbkopiergerätes gelegt wurde, als ein Original dafür verwendet wurde, wodurch eine ein vollfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsfolie hergestellt wurde.
  • Auf der derart hergestellten, ein vollfarbiges Tonerbild tragenden Bildübertragungsfolie wurde mittels des vorstehend erwähnten Kopiergerätes ein anderes fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche des vollfarbigen Tonerbildes der Bildübertragungsfolie bedeckt wurde, wodurch ein ein vollfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsmedium hergestellt wurde.
  • Das derart gebildete, Tonerbilder tragende Bildübertragungsmedium wurde mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche weiße Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
  • Die Fliese mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 900°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes, vollfarbiges Bild mit hoher Bilddichte auf der Fliese gebildet wurde.
  • Beispiel 14
  • Eine hellbraun gefärbte, unglasierte Kachel aus Töpferware wurde hergestellt.
  • Eine Beschichtungsflüssigkeit wurde durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt:
    Gewichtsteile
    Farbweiß für die Töpferei (Handelsmarke „191230", hergestellt von Degussa Japan Co., Ltd.) 20
    Wasserlösliches Medium (hergestellt von Isekyu Co., Ltd) 100
  • Die derart hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde unter Verwendung eines Skalpells auf die unglasierte Kachel aus Töpferware beschichtet und eine Stunde lang bei 150°C getrocknet, wodurch eine Schicht aus weißem Pulver mit einer Dicke von 300 μm darauf bereitgestellt wurde.
  • Die derart hergestellte, eine Schicht aus weißem Pulver tragende Kachel aus Töpferware wurde eine Stunde lang bei 800°C gebrannt, wodurch auf der Kachel aus Töpferware eine weiße Keramikschicht mit einer Dicke von etwa 240 μm gebildet wurde.
  • Die Oberfläche der weißen Keramikschicht hatte einen hohen Weißgrad, war glatt und hatte eine Reflektivität von 93 bis 98% in Bezug auf das Licht mit einer Wellenlänge von 480 bis 780 nm, wenn sie mit einem Spektrophotometer gemessen wurde.
  • Eine andere Beschichtungsflüssigkeit wurde durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt:
    Gewichtsteile
    Glasflussmittel (Handelsmarke "10034", hergestellt von Degussa Japan Co., Ltd.) 20
    Wasserlösliches Medium (hergestellt von Isekyu Co., Ltd) 100
  • Die derart hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wurde unter Verwendung eines Skalpells auf die weiße Keramikschicht beschichtet und eine Stunde lang bei 150°C getrocknet, wodurch eine Schicht aus weißem Pulver mit einer Dicke von 40 μm darauf gebildet wurde.
  • Die derart hergestellte, eine Schicht aus weißem Pulver tragende Kachel wurde eine Stunde lang bei 800°C gebrannt, wodurch auf der weißen Keramikschicht eine transparente Keramikschicht gebildet wurde.
  • In der Weißheit der weißen Keramikschicht wurden wegen der Bereitstellung der transparenten Keramikschicht keine Veränderungen beobachtet.
  • Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Entwickler wurde in ein im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio MF530", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-9 hergestellten schwarzen Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Schwarzentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Schwarzentwickler wurde in die Abteilung für Schwarz-Farbentwicklung eines im Handel erhältlichen Farbkopiergerätes (Handelsmarke „PRETER 550", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-10 hergestellten gelben Farbtoners A-10 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Gelbentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Gelbentwickler wurde in die Abteilung für Gelb-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-11 hergestellten Magenta-Farbtoners A-11 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Magentaentwickler erhalten wurde.
  • Der derart hergestellte Magentaentwickler wurde in die Abteilung für Magenta-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel 2-12 hergestellten Cyan-Farbtoners A-12 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten lang gerührt, wodurch ein Cyanentwickler erhalten wurde.
  • Der so hergestellte Cyanentwickler wurde in die Abteilung für Cyan-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
  • Ein vollfarbiges Tonerbild wurde auf der vorstehend erwähnten, ein fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner tragenden Übertragungsfolie für Töpferwaren (Handelsmarke „OK Series SN-100", hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) unter Verwendung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes gebildet, wobei eine vollfarbige Photographie, die auf das Kontaktglas des Farbkopiergerätes gelegt wurde, als ein Original dafür verwendet wurde, wodurch eine ein vollfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsfolie hergestellt wurde.
  • Auf der derart hergestellten, ein vollfarbiges Tonerbild tragenden Bildübertragungsfolie wurde mittels des vorstehend erwähnten Kopiergerätes ein anderes fünfschichtiges Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche des vollfarbigen Tonerbildes der Bildübertragungsfolie bedeckt wurde, wodurch ein ein vollfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsmedium hergestellt wurde.
  • Das derart gebildete, Tonerbilder tragende Bildübertragungsmedium wurde mit einer Lösung von Polystyrol in Xylol besprüht, wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
  • Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von dem Bildübertragungsmedium abgelöst. Die derart abgelöste Tonerbildschicht wurde dann auf die Oberfläche der transparenten Keramikschicht der vorstehend erwähnten Kachel aufgebracht.
  • Die Kachel mit der aufgebrachten Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang bei 850°C in einem elektrischen Ofen gebrannt.
  • Die gebrannte Kachel wurde dann allmählich gekühlt. Es wurde beobachtet, dass ein glänzendes, vollfarbiges Bild mit hoher Bilddichte auf der Kachel gebildet wurde. Überdies war der Weißegrad der weißen Keramikschicht so hoch, dass die Klarheit des gebildeten Bildes hervorragend war.

Claims (26)

  1. Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einem Bildbildungsfilm umfassend die Schritte: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst einen Bildbildungsfilm, der umfasst ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material, und mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf dem Bildbildungsfilm, um darauf eine farbige Tonerbildschicht zu bilden.
  2. Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche umfassend die Schritte: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst einen Bildbildungsfilm, der umfasst ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material, und mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche des Bildbildungsfilms, wodurch ein eine Tonerbildschicht tragender Bildbildungsfilm gebildet wird, wobei die Tonerbildschicht mindestens eine farbige Tonerbildschicht umfasst, und Überschichten des eine Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms über die wärmebeständige, feste Oberfläche, und Brennen des die Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  3. Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf demselben Bildbildungsfilm unter Verwendung von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination, wobei Verfahren A folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst einen Bildbildungsfilm, der umfasst ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, und Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche des Bildbildungsfilms, um eine farbige Tonerbildschicht darauf zu bilden, und wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren Toner, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild, Übertragen des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf die Oberfläche des Bildbildungsfilms von dem Bildübertragungsmedium und Fixieren des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf der Oberfläche des Bildbildungsfilms, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zu bilden.
  4. Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche, welches folgende Schritte umfasst: (I) Herstellen eines eine Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht auf demselben Bildbildungsfilm durch Verwendung von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination, wobei Verfahren A folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, Übertragen des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches umfasst einen Bildbildungsfilm umfassend ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, und Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche des Bildbildungsfilms, um darauf eine farbige Tonerbildschicht zu bilden, und wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren Toner, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild, Übertragen des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf die Oberfläche des Bildbildungsfilms von dem Bildübertragungsmedium, und Fixieren des wärmeschmelzbaren Tonerbildes auf der Oberfläche des Bildbildungsfilms, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zu bilden, wodurch ein eine Tonerbildschicht tragender Bildbildungsfilm hergestellt wird, und (II) Überschichten des eine Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms über die wärmebeständige, feste Oberfläche und Brennen des die Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  5. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 3 und 4 beansprucht, worin die Tonerbildschicht, die auf dem Bildbildungsfilm gebildet wird, eine äußerste Schicht und eine innerste Schicht aufweist, von denen mindestens eine die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht umfasst.
  6. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 3 bis 5 beansprucht, worin die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht zwischen einer Mehrzahl der farbigen Tonerbildschichten angeordnet wird.
  7. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 3 bis 6 beansprucht, worin die wärmeschmelzbare Tonerschicht eine Volltonbildfläche bildet.
  8. Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einem Bildbildungsfilm, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren Toner auf der farbigen Tonerbildschicht vorgesehen ist, welches folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganische Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches einen Bildbildungsfilm umfasst, der ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst, mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf dem Bildbildungsfilm, um eine farbige Tonerbildschicht auf dem Bildbildungsfilm zu bilden, und Bilden einer Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner umfassend das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz, auf der Farbtonerbild-Schicht.
  9. Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen, festen Oberfläche, welches folgende Schritte umfasst: (I) Herstellen eines ein Tonerbild tragenden Bildbildungsfilms durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einem Bildbildungsfilm, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren Toner auf der Farbtonerbild-Schicht vorgesehen ist, welches folgende Schritte umfasst: Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild, einmaliges oder mehrmaliges Übertragen eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche eines Bildbildungsfilms von einem Bildübertragungsmedium, welches einen Bildbildungsfilm umfasst, der ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst, mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf dem Bildbildungsfilm, um eine farbige Tonerbildschicht auf dem Bildbildungsfilm zu bilden, und Bilden einer Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner umfassend das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz auf der Farbtonerbild-Schicht, wodurch ein ein Tonerbild tragender Bildbildungsfilm hergestellt wird, und (II) Überschichten des die Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms über die wärmebeständige, feste Oberfläche und Brennen des die Tonerbildschicht tragenden Bildbildungsfilms in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische Material geschmolzen wird.
  10. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9 beansprucht, worin die farbige Tonerbildschicht mindestens zwei Schichten umfasst, die ausgewählt werden aus einer Gelbtoner-Bildschicht, einer Magentatoner-Bildschicht, einer Cyantoner-Bildschicht und einer Schwarztoner-Bildschicht.
  11. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht, worin der Farbtoner ferner ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird.
  12. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 10 und 11 beansprucht, worin ferner ein zusätzlicher Farbtoner umfassend ein anorganisches farbgebendes Mittel, ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz zusammen mit dem genannten Farbtoner verwendet wird.
  13. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht, worin der Farbtoner ferner einen wärmeschmelzbaren Toner umfasst, welcher ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz umfasst.
  14. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13 beansprucht, worin mindestens eines von dem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material für den Bildbildungsfilm oder dem wärmeschmelzbaren, anorganischen Material für die Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material Glaspulver umfasst.
  15. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 beansprucht, worin das Bildübertragungsmedium im wesentlichen aus dem Bildbildungsfilm besteht, wobei eine Seite davon eine Bildbildungsoberfläche bildet.
  16. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 15 beansprucht, worin das Bildübertragungsmedium eine Papierunterlage, eine darauf gebildete Schicht von einem Klebrigmacher oder einem Klebstoff und den Bildbildungsfilm, der auf der Schicht von dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff gebildet ist, umfasst.
  17. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 15 beansprucht, worin das Bildübertragungsmedium eine Papierunterlage, eine darauf gebildete Schicht aus einem trockenem Klebrigmacher oder einem trockenen Klebstoff und den Bildbildungsfilm, der auf der Schicht von trockenem Klebrigmacher oder trockenem Klebstoff gebildet ist, umfasst.
  18. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 16 und 17 beansprucht, worin eine Trennschicht zwischen der Papierunterlage und der Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff angeordnet ist.
  19. Verfahren wie in irgendeinem der Ansprüche 2, 4 und 9 bis 18 beansprucht, worin die wärmebeständige, feste Oberfläche glasartig ist.
  20. Anorganischer Toner zum Entwickeln von latenten elektrostatischen Bildern umfassend ein anorganisches farbgebendes Material, ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz, wobei das wärmeschmelzbare, anorganische Material eine mittlere Teilchengröße der Primärteilchen von weniger als 2 μm und eine Schmelzinitiierungstemperatur im Bereich von 400 bis 1200°C aufweist.
  21. Anorganischer Toner zum Entwickeln von latenten elektrostatischen Bildern umfassend: (a) einen Farbtoner umfassend ein anorganisches farbgebendes Material und ein Bindemittelharz und (b) einen wärmeschmelzbaren Toner umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz.
  22. Anorganischer Toner wie in Anspruch 21 beansprucht, worin das anorganische, wärmeschmelzbare Material eine Schmelzinitüerungstemperatur im Bereich von 400 bis 1200°C aufweist.
  23. Anorganischer Toner wie in irgendeinem der Ansprüche 20 bis 22 beansprucht, worin das wärmeschmelzbare, anorganische Material Glaspulver umfasst.
  24. Anorganischer Toner wie in irgendeinem der Ansprüche 20 bis 23 beansprucht, welcher ein Farbtoner ist, der aus einem Gelbtoner, einem Magentatoner, einem Cyantoner und einem Schwarztoner ausgewählt ist.
  25. Bildübertragungsmedium umfassend einen Bildbildungsfilm, welcher ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst und eine Bildbildungsoberfläche bildet, wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerschicht umfasst, die auf dem Bildbildungsfilm gebildet sind.
  26. Bildübertragungsmedium umfassend einen Bildbildungsfilm, welcher ein wärmeverschwindendes Material und/oder ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst und eine Bildbildungsoberfläche bildet, wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild umfasst, das auf dem Bildbildungsfilm gebildet ist, und mit einer Schicht von wärmeschmelzbarem, anorganischem Material, die ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material umfasst, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder mit einer Schicht von wärmeschmelzbarem Toner, die das wärmeschmelzbare, anorganische Material und ein Bindemittelharz umfasst, die über die Farbtonerbild-Schicht geschichtet sind.
DE69630339T 1995-06-26 1996-06-26 Farbbildherstellungsverfahren unter Benutzung anorganischer Toner, anorganische Toner für die Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder und Bildtransfertmedium ein Farbbild tragend Expired - Lifetime DE69630339T2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP18211895 1995-06-26
JP18211895 1995-06-26
JP13273496 1996-04-30
JP13273496A JPH09295453A (ja) 1996-04-30 1996-04-30 耐熱性固体表面に対する着色画像の形成方法、静電荷像現像用無機質トナー及び着色画像を有する転写媒体

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69630339D1 DE69630339D1 (de) 2003-11-20
DE69630339T2 true DE69630339T2 (de) 2004-07-22

Family

ID=26467251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69630339T Expired - Lifetime DE69630339T2 (de) 1995-06-26 1996-06-26 Farbbildherstellungsverfahren unter Benutzung anorganischer Toner, anorganische Toner für die Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder und Bildtransfertmedium ein Farbbild tragend

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5750299A (de)
EP (1) EP0751434B1 (de)
KR (1) KR100227926B1 (de)
CN (1) CN1154020C (de)
DE (1) DE69630339T2 (de)
ES (1) ES2207660T3 (de)

Families Citing this family (27)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BR9509622A (pt) * 1994-11-07 1998-01-06 Minnesota Mining & Mfg Artigo de sinalização e processo de produção do mesmo
FR2756942B1 (fr) * 1996-12-05 1999-10-01 Ricoh Kk Composition de developpateur, procede de formation d'image, materiau en feuille, et article a dessin fritte
JP3259026B2 (ja) * 1996-12-05 2002-02-18 株式会社リコー 静電荷像現像用トナー用着色剤の製造方法
US6165655A (en) * 1996-12-05 2000-12-26 Ricoh Company, Ltd. Toner composition and use thereof for forming sintered pattern on solid surface
US6248492B1 (en) 1996-12-24 2001-06-19 Xeikon Nv Method for electrostatographically producing master images for decoration of ceramic objects
DE69702292T2 (de) * 1996-12-24 2001-01-25 Agfa-Gevaert N.V., Mortsel Verfahren für die elektrostatographische Herstellung von Bildmotiven zur Dekoration keramischer Gegenstanden
GB2329480B (en) * 1997-09-17 2000-09-06 Ricoh Kk Method of forming toner image on transfer sheet, method of sintering image on heat-resistant solid surface, developer and toner image bearing transfer sheet
DE19744484C2 (de) * 1997-10-09 2001-06-07 Dmc2 Degussa Metals Catalysts Verfahren zur Herstellung keramischer Mehrfarbendrucke mit verbesserter Reproduktionsqualität und Mehrfarbensatz zu seiner Durchführung
GB9820352D0 (en) * 1998-09-19 1998-11-11 Polycarta Limited Tranfers
US20020192580A1 (en) * 1998-11-05 2002-12-19 Shinichi Kuramoto Color toners and image forming method using the color toners
US6403275B1 (en) 1999-08-31 2002-06-11 Ricoh Company, Ltd. Electrophotographic toner, and image forming method and apparatus using the toner
JP3946518B2 (ja) * 2001-12-28 2007-07-18 株式会社リコー 画像形成用カラートナー、画像形成装置及びトナー容器
CN100524044C (zh) * 2002-01-08 2009-08-05 肖特股份公司 用于电子摄像印刷的陶瓷调色剂
EP1586956B1 (de) 2002-01-31 2008-10-15 Ricoh Co., Ltd. Tonernachfüllvorrichtung und damit versehene Entwicklungsvorrichtung für ein Bilderzeugungsgerät
US7103301B2 (en) * 2003-02-18 2006-09-05 Ricoh Company, Ltd. Image forming apparatus using a contact or a proximity type of charging system including a protection substance on a moveable body to be charged
JP3905048B2 (ja) * 2003-03-17 2007-04-18 株式会社リコー 静電荷像現像用トナー、プロセスカートリッジ、定着方法、画像形成方法、及び画像形成装置
DE10336678A1 (de) * 2003-08-09 2005-03-17 Schott Ag Toner
DE10354346A1 (de) * 2003-11-20 2005-07-14 Schott Ag Nicht magnetischer, keramischer Einkomponenten-Toner
EP1744222B1 (de) * 2005-07-15 2011-02-02 Ricoh Company, Ltd. Toner, Entwickler, Bilderzeugungsverfahren und Tonerbehälter
US20070096646A1 (en) * 2005-10-28 2007-05-03 Van Nice Harold L Electroluminescent displays
US8034526B2 (en) * 2006-09-07 2011-10-11 Ricoh Company Limited Method for manufacturing toner and toner
CN103120996B (zh) * 2012-10-23 2015-06-03 董莹岩 以玻璃为书画材料的画笔
CN104536274A (zh) * 2014-12-20 2015-04-22 佛山铭乾科技有限公司 一种彩色印刷墨粉及其制备方法
CN104570634B (zh) * 2015-01-27 2019-05-24 珠海思美亚碳粉有限公司 碳粉组及制造方法
ES2666702B2 (es) * 2016-11-03 2018-10-01 Universidad Complutense De Madrid Perfeccionamiento en los soportes temporales para transferencia de imágenes electrográficas con el compuesto termoplástico transferidor de imágenes electrográficas y en los métodos de transferencia
WO2018171873A1 (en) 2017-03-21 2018-09-27 Hp Indigo B.V. Liquid electrophotographic adhesive composition
CN113870723B (zh) * 2021-11-26 2022-02-25 赛德半导体有限公司 一种可弯折盖板、制备方法、显示面板及显示设备

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4990427A (en) * 1983-04-08 1991-02-05 Minolta Camera Kabushiki Kaisha Toner for developing electrostatic latent images
JPH081521B2 (ja) * 1985-06-27 1996-01-10 三菱化学株式会社 静電荷現像用トナ−
JPS62105158A (ja) * 1985-10-31 1987-05-15 Mita Ind Co Ltd 光沢性付与カラ−トナ−
JPS6360456A (ja) * 1986-08-30 1988-03-16 Konica Corp 熱ロ−ラ定着用静電像現像用トナ−
US4855204A (en) * 1987-02-26 1989-08-08 Mita Industrial Co., Ltd. White toner containing a high purity titanium dioxide pigment
US5300383A (en) * 1989-11-20 1994-04-05 Mita Industrial Co., Ltd. Method and toner for full color development
DE4041358A1 (de) * 1990-12-20 1992-07-02 Mittelstaedt Mathis Christian Fotokeramik und verfahren zu deren herstellung
DE4120793C1 (de) * 1991-06-24 1992-07-30 Du Pont De Nemours (Deutschland) Gmbh, 6380 Bad Homburg, De

Also Published As

Publication number Publication date
KR100227926B1 (ko) 1999-11-01
US5750299A (en) 1998-05-12
EP0751434A3 (de) 1997-10-29
DE69630339D1 (de) 2003-11-20
EP0751434B1 (de) 2003-10-15
ES2207660T3 (es) 2004-06-01
CN1154020C (zh) 2004-06-16
EP0751434A2 (de) 1997-01-02
CN1169549A (zh) 1998-01-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69630339T2 (de) Farbbildherstellungsverfahren unter Benutzung anorganischer Toner, anorganische Toner für die Entwicklung latenter elektrostatischer Bilder und Bildtransfertmedium ein Farbbild tragend
DE4413168C2 (de) Verfahren zur Herstellung dekorierter Keramik- und Glaserzeugnisse und keramische Farbzusammensetzungen zur Durchführung des Verfahrens
DE60211785T2 (de) Bilderzeugungsverfahren
US2735785A (en) Process of electrostatic printing
EP1125171B1 (de) Vorrichtung zum aufbringen von dekors und/oder zeichen auf glas-, glaskeramik- und keramikerzeugnisse
US2735784A (en) Process of electrostatic printing
EP0647885A1 (de) Dekorierte Keramik- und Glaserzeugnisse, Verfahren zu deren Herstellung und keramische Farbzusammensetzungen zur Durchführung des Verfahrens
DE2353902A1 (de) Verfahren zur herstellung eines keramischen abziehbildes mit einer farb-bildlage sowie nach einem solchen verfahren hergestelltes farbabziehbild
DE60021294T2 (de) Transferfolie mit gesintertem Tonerbild und Methode zum Einbrennen des mit der Transferfolie übertragenen Tonerbildes
EP0898552B1 (de) Verfahren und farbzusammensetzungen zur herstellung dekorierter keramik- und glaserzeugnisse
DE4041358C2 (de)
DE69702292T2 (de) Verfahren für die elektrostatographische Herstellung von Bildmotiven zur Dekoration keramischer Gegenstanden
JP3259026B2 (ja) 静電荷像現像用トナー用着色剤の製造方法
DE2226292B2 (de) Verfahren zur herstellung von kopien
JP3785645B2 (ja) 静電荷像現像用トナー及び画像形成方法
US6153343A (en) Method of forming toner image on image transfer sheet, method of fire fixing image on heat-resistant solid surface, developer and toner-image bearing transfer sheet
US6165655A (en) Toner composition and use thereof for forming sintered pattern on solid surface
DE10354346A1 (de) Nicht magnetischer, keramischer Einkomponenten-Toner
JP3482453B2 (ja) 静電荷像現像用トナー及びこれを用いた画像形成シートと絵付け窯業製品
JP4255226B2 (ja) 皮膜形成転写シート及び皮膜樹脂液
DE10200412A1 (de) Keramischer Toner für elektrofotographischen Druck
JP3463084B2 (ja) 耐熱性固体表面の絵付け方法
JPH09197719A (ja) 無機質トナーを用いた着色トナー画像層形成方法、耐熱性固体表面に対する着色画像形成方法及び静電荷像現像用無機質トナー
JPH1178207A (ja) 転写シート
JPH1178206A (ja) 転写シート

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition