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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Bildung einer Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie,
ein Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
durch Verwendung der wie vorstehend hergestellten, eine Tonerbildschicht
tragenden Bilderzeugungsfolie, und einen anorganischen Toner und
ein Bildübertragungsmedium,
das ein Tonerbild zur Verwendung in den vorstehenden Verfahren trägt.
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Ein Siebdruckverfahren ist als ein
Verfahren zur Bildung eines Farbbildes auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
bekannt, wie in JP-A-49-35407 offenbart.
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Bei diesem Siebdruckverfahren wird
ein Farbbild auf einem keramischen Produkt gemäß der folgenden Vorgehensweise
gebildet:
Eine wasserlösliche
Pasteschicht wird auf einer Papierunterlage gebildet. Auf die wasserlösliche Pasteschicht wird
ein Übertragungsmedium
gelegt, das wenn nötig
mit einer Harzschicht auf Vinyl- oder Cellulosegrundlage versehen
ist. Auf dieses Übertragungsmedium
wird mittels des Siebdruckverfahrens mit einer ein anorganisches
farbgebendes Material enthaltenden Farbe ein Bild gedruckt.
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Eine Schutzschicht aus Harz wird
auf dem gedruckten Bild angebracht, wodurch ein Bildübertragungspapier
hergestellt wird.
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Das derart hergestellte Bildübertragungspapier
wird in Wasser eingetaucht. Die Pasteschicht wird im Wasser aufgelöst, so dass
die Papierunterlage sich ablöst,
wodurch eine Harzfolie erhalten werden kann, die ein aus einem anorganischen
farbgebenden Material zusammengesetztes Bild trägt.
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Die derart erhaltene Harzfolie wird
auf dem Körper
eines keramischen Produktes angebracht und gebrannt, wodurch ein
keramisches Produkt, das ein Bild trägt, erhalten werden kann.
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Gemäß diesem Verfahren ist es erforderlich,
eine Druckplatte für
das Siebdrucken herzustellen. Weil eine grundlegende Druckart des
Siebdruckens Mehrfarbdrucken ist, werden gewöhnlich 10 oder mehr Arten von
Druckplatten benötigt,
um farbkräftige
Bilder zu erhalten. Deshalb sind die Kosten zur Herstellung solcher Druckplatten
hoch, und das Siebdruckverfahren neigt dazu, wegen des Problems
der Luftverschmutzung, die durch Abdampfen organischer Lösemittel
aus der beim Siebdruck verwendeten Farbe verursacht wird, die Arbeitsbedingungen
zu verschlechtern.
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JP-A-4-135798 schlägt ein Verfahren
zur Lösung
der vorstehend erwähnten
Probleme beim Siebdruckverfahren vor.
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Gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren
wird ein mit einer Glasur für
keramische Farben beschichtetes Bildübertragungspapier verwendet.
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Dann wird mittels eines Trockenkopiergerätes ein
Tonerbild auf dem Bildübertragungspapier
gebildet, wodurch ein ein Tonerbild tragendes Bildübertragungspapier
hergestellt wird. Das so hergestellte ein Tonerbild tragende Bildübertragungspapier
wird auf dem Körper
eines keramischen Produktes angebracht und gebrannt, wodurch ein
keramisches Produkt erhalten werden kann, auf dem das Tonerbild
fixiert ist.
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Gemäß diesem Verfahren wird jedoch,
weil ein Toner verwendet wird, der anorganisches Pulver enthält, das
Eisenpulver zum Zeitpunkt des Brennens entfärbt, so dass ein keramisches
Produkt mit einem Bild mit dem gewünschten Farbton nicht immer
erhalten werden kann. Überdies
sind mit diesem Verfahren erhaltene Bilder einfarbig, und es können keine
vollfarbigen Bilder erhalten werden.
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Weiterhin offenbart JP-A-62-22308
ein Verfahren zur Bildung von Bildern auf einem keramischen Produkt
mittels der Schritte des Bildens einer Tonerde tragenden Folie,
zusammengesetzt aus einer verbrennbaren Unterlagefolie und Tonerde,
die auf die Oberfläche
der Unterlagefolie beschichtet ist; Bilden eines Tonerbildes auf
der Oberfläche
der die Tonerde tragenden Folie, wodurch eine ein Tonerbild tragende
Folie hergestellt wird; und Brennen der ein Tonerbild tragenden Übertragungsfolie.
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Die gemäß diesem Verfahren erhaltenen
Bilder sind jedoch einfarbige, genauer gesagt braune, aus gebrannten
anorganischen magnetischen Materialien zusammen-gesetzte Bilder,
und vollfarbige Bilder können
nicht erhalten werden.
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DE-A-4041358 offenbart ein Verfahren
zur Herstellung einer Dekoration auf einem anorganischen, nichtmetallischen
Substrat, das das Übertragen
mittels eines Photokopierverfahrens eines farbigen Metall- oder
Metalloxidpulvers auf die Substratoberfläche und Glühen des Substrates umfasst.
Anorganische Pigmente umfassende Toner für die Elektrophotographie werden
zum Beispiel in EP-A-280378, JP-A-62-2272 und 62-105158 und US-A-4
990 427 beschrieben.
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Deswegen ist es ein erstes Ziel der
vorliegenden Erfindung, ein industriell verwendbares Verfahren zur Herstellung
einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie zur Verwendung
in einem bilderzeugenden Verfahren der Bildung irgendeines farbigen
Bildes, das ein vollfarbiges Bild sein kann, auf einer wärmebeständigen festen
Oberfläche
mittels Elektrophotographie bereitzustellen.
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Ein zweites Ziel der vorliegenden
Erfindung ist die Bereitstellung eines industriell verwendbaren
Bilderzeugungsverfahren des Bildens irgendeines farbigen Bildes,
das ein vollfarbiges Bild sein kann, auf einer wärmebeständigen festen Oberfläche unter
Verwendung der in dem ersten Ziel der vorliegenden Erfindung erhaltenen,
eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie.
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Ein drittes Ziel der vorliegenden
Erfindung ist die Bereitstellung eines anorganischen Toners zur
Verwendung in den vorstehend erwähnten
diesbezüglichen
Verfahren.
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Ein viertes Ziel der vorliegenden
Erfindung ist das Bereitstellen eines Bildübertragungsmediums, das eine
farbige Bildschicht trägt,
zur Verwendung in den diesbezüglichen
Verfahren des ersten und zweiten Ziels der vorliegenden Erfindung.
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Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung
kann mittels eines ersten Verfahrens der Bildung einer Tonerbildschicht,
umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie
erreicht werden, umfassend die Schritte:
Entwickeln eines latenten
elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher
einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu
einem farbigen Tonerbild,
einmaliges oder mehrmaliges Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material,
und
mindestens einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes
auf der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht
zu bilden.
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In der vorliegenden Erfindung kann
eine Tonerbildschicht, umfassend eine Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten,
auf einer Bilderzeugungsfolie zum Beispiel mittels irgendeinem der
folgenden Verfahren gebildet werden:
- (1) Verfahren
des aufeinanderfolgenden Bildens einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten
auf einem intermediären
Bildübertragungsmedium,
und Übertragen
der Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten auf eine Bilderzeugungsfolie
und Fixieren der farbigen Tonerbildschichten darauf.
- (2) Verfahren des aufeinanderfolgenden Übertragens einer Mehrzahl von
farbigen Tonerbildschichten auf eine Bilderzeugungsfolie und dann
Fixieren der farbigen Tonerbildschicht darauf.
- (3) Verfahren des Übertragens
einer farbigen Tonerbildschicht auf eine Bilderzeugungsfolie, und
Fixieren der farbigen Tonerbildschicht darauf; und Wiederholens
dieser Übertragungs-
und Fixierschritte.
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Wenn mehrere farbige Tonerbildschichten
auf einer Bilderzeugungsfolie gebildet werden können, kann auch eine solche
Bilderzeugungsfolie an Stelle der vorstehend erwähnten Verfahren verwendet werden.
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Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung
kann auch mittels eines zweiten Verfahrens zur Bildung einer Tonerbildschicht
erreicht werden, umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht
und mindestens eine wärmeschmelzbare
Tonerbildschicht auf derselben Bilderzeugungsfolie, unter Verwendung
von einem Verfahren A und einem Verfahren B in Kombination,
wobei
Verfahren A folgende Schritte umfasst:
Entwickeln eines latenten
elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher
einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu
einem farbigen Tonerbild;
Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material; und
Fixieren des farbigen Tonerbildes
auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige Tonerbildschicht darauf
zu bilden; und
wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst:
Entwickeln
eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren
Toner, welcher ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten,
glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird,
und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild;
Übertragen
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf die Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und
Fixieren
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
zu bilden.
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Das erste Ziel der vorliegenden Erfindung
kann auch mittels eines dritten Verfahrens zur Bildung einer Tonerbildschicht
erreicht werden, umfassend mindestens eine farbige Tonerbildschicht
auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren,
anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren
Toner auf der farbigen Tonerbildschicht vorgesehen ist, welches
die Schritte umfasst:
Entwickeln eines latenten elektrostatischen
Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganische
Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
einmaliges
oder mehrmaliges Übertragen
eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material umfasst;
mindestens einmaliges Fixieren
des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige
Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und
Bilden
einer Schicht von einem wärmeschmelzbaren,
anorganischen Material, umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches
Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht
von wärmeschmelzbarem
Toner, umfassend das wärmeschmelzbare,
anorganische Material und ein Bindemittelharz, auf der Farbtonerbild-Schicht.
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Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mittels eines ersten Verfahrens zur Bildung eines
farbigen Bildes auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, umfassend die Schritte:
Entwickeln eines latenten
elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher
einen anorganischen farbgebenden Material und ein Bindemittelharz
umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
einmaliges oder mehrmaliges Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, die umfasst ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material;
mindestens
einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der
Bilderzeugungsfolie, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende
Bilderzeugungsfolie gebildet wird, wobei die Tonerbildschicht mindestens eine
farbige Tonerbildschicht umfasst; und
Überschichten der eine Tonerbildschicht
tragenden Bilderzeugungsfolie über
die wärmebeständige, feste Oberfläche; und
Brennen
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem
Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare,
anorganische Material geschmolzen wird.
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Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann auch durch ein zweites Verfahren zur Bildung eines farbigen
Bildes auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
- (I) Herstellen einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie
durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige
Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
auf derselben Bilderzeugungsfolie durch Verwendung von einem Verfahren
A und einem Verfahren B in Kombination,
wobei Verfahren A folgende
Schritte umfasst:
Entwickeln eines latenten elektrostatischen
Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen
farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem
farbigen Tonerbild;
Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, umfassend ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material; und
Fixieren des farbigen Tonerbildes
auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht
zu bilden; und
wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst:
Entwickeln
eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren
Toner, welcher ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten,
glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird,
und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild;
Übertragen
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf die Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und
Fixieren
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
zu bilden, wodurch ein eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie
hergestellt wird; und
- (II) Überschichten
der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die
wärmebeständige, feste
Oberfläche;
und
Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie
in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische
Material geschmolzen wird.
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Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mittels eines dritten Verfahrens zur Bildung eines Farbbildes
auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
- (I) Herstellen einer ein Tonerbild tragenden Bilderzeugungsfolie
durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige
Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht
von einem wärmeschmelzbaren,
anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren
Toner auf der Farbtonerbild-Schicht vorgesehen ist, welches folgende
Schritte umfasst:
Entwickeln eines latenten elektrostatischen
Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen
Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material umfasst:
mindestens einmaliges Fixieren
des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige
Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und
Bilden
einer Schicht von wärmeschmelzbarem,
anorganischem Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches
Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht
von wärmeschmelzbarem
Toner umfassend das wärmeschmelzbare,
anorganische Material und ein Bindemittelharz auf der Farbtonerbild-Schicht,
wodurch eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt
wird; und
- (II) Überschichten
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die
wärmebeständige, feste Oberfläche; und
Brennen
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem
Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare,
anorganische Material geschmolzen wird.
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Das dritte Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mittels eines anorganischen Toners zum Entwickeln von
latenten elektrostatischen Bildern erreicht werden, umfassend ein
anorganisches farbgebendes Material, ein wärmeschmelzbares, anorganisches
Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und ein Bindemittelharz.
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Das dritte Ziel der vorliegenden
Erfindung kann auch mittels eines anorganischen Toners zum Entwickeln
von latenten elektrostatischen Bildern erreicht werden, umfassend:
- (a) einen Farbtoner, umfassend ein anorganisches
farbgebendes Material und ein Bindemittelharz; und
- (b) einen wärmeschmelzbaren
Toner, umfassend ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten,
glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, und
ein Bindemittelharz.
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Das vierte Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mittels eines Bildübertragungsmediums erreicht
werden, umfassend eine Bilderzeugungsfolie, welche ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material umfasst und eine Bilderzeugungsoberfläche bildet,
wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild und
mindestens eine wärmeschmelzbare
Tonerschicht umfasst, die auf der Bilderzeugungsfolie gebildet sind.
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Das vierte Ziel der vorliegenden
Erfindung kann auch mittels eines Bildübertragungsmediums erreicht werden,
umfassend eine Bilderzeugungsfolie, welche ein wärmeverschwindendes Material
und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material umfasst und eine Bilderzeugungsoberfläche bildet,
wobei eine Tonerbildschicht mindestens ein farbiges Tonerbild umfasst,
das auf der Bilderzeugungsfolie gebildet ist, und mit einer Schicht
von wärmeschmelzbarem,
anorganischem Material, die ein wärmeschmelzbares, anorganisches Material
umfasst, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen Feststoff
zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder mit einer Schicht
von wärmeschmelzbarem
Toner, die das wärmeschmelzbare, anorganische
Material und ein Bindemittelharz umfasst, die über die Farbtonerbild-Schicht
geschichtet sind.
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Ein vollständigeres Verständnis der
Erfindung und von vielen der mit ihr verbundenen Vorteile wird leicht
erhalten werden, weil diese mit Bezug auf die folgende detaillierte
Beschreibung besser verstanden wird, wenn sie in Verbindung mit
den begleitenden Zeichnungen überdacht
wird, in denen:
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1(a) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines Beispiels eines Bildübertragungsmedium
ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder
darauf trägt.
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1(b) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines Beispiels eines Bildübertragungsmedium
ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder
darauf trägt.
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2(a) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines anderen Beispiels eines
Bildübertragungsmediums
ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder
darauf trägt.
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2(b) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines anderen Beispiels eines
Bildübertragungsmediums
ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder
darauf trägt.
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3(a) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines weiteren Beispiels eines
Bildübertragungsmediums
ist, das keine erfindungsgemäßen Tonerbilder
darauf trägt.
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3(b) eine
schematische Ansicht im Querschnitt eines weiteren Beispiels eines
Bildübertragungsmediums
ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder
darauf trägt.
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3(c) eine
schematische Ansicht im Querschnitt noch eines anderen Beispiels
eines Bildübertragungsmediums
ist, das erfindungsgemäße Tonerbilder
darauf trägt.
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Als das anorganische farbgebende
Material für
den Farbtoner zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann
eine Vielfalt von bei Keramik verwendeten farbgebenden Materialien
verwendet werden.
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Beispiele eines solchen anorganischen
farbgebenden Materials zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung
beinhalten farbige wärmebeständige Teilchen,
wie Teilchen von Metalloxid, festen Lösungen von Metalloxiden, zusammengesetztem
Metalloxid, festen Lösungen
von zusammengesetzten Metalloxiden, Silicat, festen Lösungen von
Silicaten, Metallsulfid, Selenverbindungen oder Selensulfidverbindungen,
Metallpulver und Metallkolloiden.
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Spezielle Beispiele von Metalloxid
beinhalten rotes Oxid und Chromgrün.
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Spezielle Beispiele von festen Lösungen von
Metalloxiden beinhalten Manganrosa, Chromaluminiumoxidgrün, Chromtitangelb,
Vanadiumzinngelb, antimonhaltiges Zinnoxid und Vanadiumzirkoniumgelb.
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Spezielle Beispiele von zusammengesetzten
Metalloxiden beinhalten (Zn, Co)O·Al2O3, ZnO·(Al, Cr)2O3, (Zn, Co)O·(Al, Cr)2O3, ZnO·(Al, Cr,
Fe)2O3, MnO·Cr2O3, (Mn, Co)O·(Cr, Fe)2O3 und CuO·Cr2O3.
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Spezielle Beispiele fester Lösungen von
zusammengesetzten Metalloxiden beinhalten Antimongelb.
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Spezielle Beispiele von Silikat sind
Cobaltsilikat [Zusammensetzung: Cobaltolivin 2Co·SiO2],
Nickelgrün
[Zusammensetzung: Nickelolivin 2(Ni, Zn)·SiO2]
und Uvarovit.
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Spezielle Beispiele von festen Lösungen von
Silikat sind Chrom-Zinn-Rosa, Vanadiumblau, Türkischblau, Praseodymgelb und
Korallenrot.
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Spezielle Beispiele von Metallsulfid
beinhalten Cadmiumorange.
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Spezielle Beispiele von Selensulfidverbindungen
beinhalten Cadmiumrot und Selenrot.
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Spezielle Beispiele von Metallpulvern
beinhalten Pulver von Gold, Silber, Kupfer, Platin und Rhodium.
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Spezielle Beispiele von Metallkolloiden
beinhalten Kolloide von Gold, Silber, Kupfer, Platin und Rhodium.
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Die farbige Tonerbildschicht bei
dem vorstehend erwähnten
Verfahren kann mindestens zwei farbige Schichten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus einer Gelbtoner-Bildschicht, einer Magentatoner-Bildschicht,
einer Cyantoner-Bildschicht
und einer Schwarztoner-Bildschicht umfassen, so dass wenn ein vollfarbiges
Bild gebildet wird, ein gelber Farbtoner, ein magentafarbener Farbtoner,
ein cyanfarbener Farbtoner und ein schwarzer Farbtoner verwendet
werden.
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Weil in der vorliegenden Erfindung
die Tonerbildschicht, gebildet auf einem Bilderzeugungsfolie, über eine
wärmebeständige Oberfläche überschichtet
und dann gebrannt wird, ist es sehr wünschenswert, dass der Farbton
des verwendeten Toners sogar auf dem auf der wärmebeständigen Oberfläche gebildeten
gebrannten Farbbild erhalten bleibt. Deshalb ist es erwünscht, dass
die Veränderungen
im Farbton des in dem Farbtoner verwendeten anorganischen farbgebenden
Materials bei der Brenntemperatur minimal sind, insbesondere wenn
ein mehrfarbiges oder vollfarbiges Bild auf der wärmebeständigen Oberfläche gebildet
wird.
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Der Farbtoner zur Verwendung in der
vorliegenden Erfindung kann ferner als Farbstoff ein anorganisches
wärmeschmelzbares
Material umfassen, das wenn es erwärmt wird, geschmolzen oder
verschmolzen werden kann und in der Lage ist, einen transparenten,
glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird.
Der glasartige Feststoff kann farbig sein, solange er transparent
ist.
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Beispiele eines solchen anorganischen
wärmeschmelzbaren
Materials zur Verwendung in dem Farbtoner beinhalten eine einzelne
anorganische Verbindung, ein Gemisch einer Mehrzahl von anorganischen
Verbindungen, Glaspulver, ein natürliches Material und Tonerde.
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Ein bevorzugtes anorganisches wärmeschmelzbares
Material zur Verwendung in dem Farbtoner ist ein solches anorganisches
wärmeschmelzbares
Material, das einen transparenten, glasartigen Feststoff bildet, der
aus einem basischen Oxid, einem neutralen Oxid und einem sauren
Oxid zusammengesetzt ist.
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Spezielle Beispiele des basischen
Oxids beinhalten Na2O, K2O,
CaO, MgO, BaO, ZnO, FeO, MnO, PbO und CdO.
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Spezielle Beispiele des neutralen
Oxids beinhalten Al2O3,
B2O3, Fe2O3, Sb2O3 und Cr2O3.
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Spezielle Beispiele des sauren Oxids
beinhalten SiO2, TiO2 und
ZrO2.
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Das anorganische wärmeschmelzbare
Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann erhalten
werden durch Mischen eines Ausgangsmaterials aus basischem Oxid,
eines Ausgangsmaterials aus neutralem Oxid und eines Ausgangsmaterials
aus saurem Oxid derart, dass der vorstehend erwähnte glasartige Feststoff erhalten
werden kann, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird.
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Beispiele des Ausgangsmaterials aus
basischem Oxid beinhalten Alkalimetallverbindungen, Erdalkalimetallverbindungen
und natürliche
Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
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Beispiele des Ausgangsmaterials aus
neutralem Oxid beinhalten Aluminiumverbindungen, Borverbindungen
und natürliche
Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
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Beispiele des Ausgangsmaterials aus
saurem Oxid beinhalten Siliciumverbindungen, Titanverbindungen,
Zirkonverbindungen und natürliche
Materialien, die irgendeine der vorstehend erwähnten Verbindungen enthalten.
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Spezielle Beispiele des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials sind Aluminiumoxid (Al2O3), Bariumcarbonat (BaCO3),
Borax (Na2O·2B2O3·10H2O), Cadmiumsulfid (CdS), Calciumcarbonat
(CaCO3), Fluorit (CaF2),
Cobaltnitrat (Co(NO3)2·6H2O), Cobaltoxid, (Co2O4), Kupfer(II)oxid (CuO), Kupfer(I)oxid (Cu2O), Kaliumfeldspat, (K2O·Al2O3·6SiO2), Natriumfeldspat (Na2O·Al2O3·6SiO2), Calciumfeldspat (CaO·Al2O3·6SiO2), Eisenhydroxid, (Fe(OH)3),
Chromoxid (Cr2O3),
Manganoxid (MnO), rotes Manganoxid (Mn3O4), Bleisulfid (PbS), Nickeloxid (NiO), Siliciumoxid
(SiO2), Quarz (SiO2),
Natriumcarbonat (Na2CO3),
Natriumsilikat (NaSiO3), Zinn(IV)oxid (SnO2), Titanoxid (TiO2),
Zinkoxid (ZnO) und Kaolin (Al2O3·2SiO2·2H2O).
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Diese wärmeschmelzbaren anorganischen
Materialien können
allein oder in der Form eines Gemisches verwendet werden, oder in
der Form einer Fritte, die durch Verschmelzen eines Gemisches davon
und Pulverisieren des Gemischs gebildet wird. Fernerhin kann eine
solche Fritte in Kombination mit einem oder mehreren nicht verschmolzenen
wärmeschmelzbaren
anorganischen Materialien verwendet werden.
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In der vorliegenden Erfindung ist
es vorzuziehen, das wärmeschmelzbare
anorganische Material zu verwenden, das Glaspulver umfasst oder
das in der Form einer Fritte ist, die durch Pulverisieren eines
glasartigen Feststoffs gebildet werden kann, der durch Verschmelzen
des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials und Abkühlen
des verschmolzenen wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials erhalten wird.
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Alternativ kann das wärmeschmelzbare
anorganische Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung
derartiges Glaspulver umfassen.
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Spezielle Beispiele einer solchen
Fritte beinhalten eine bleihaltige Fritte, zusammengesetzt aus Na2O, K2O, CaO, PbO,
B2O3, Al2O3 und SiO2; und eine bleifreie Fritte, zusammengesetzt
aus Na2O, K2O, CaO,
B2O3, Al2O3 und SiO2.
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Es ist vorzuziehen, dass das wärmeschmelzbare
anorganische Material zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung
eine Schmelzinitüerungstemperatur
in dem Bereich von 400 bis 1200°C,
noch bevorzugter in dem Bereich von 500 bis 1000°C hat. Bei der Schmelzinitüerungstemperatur
weist mindestens ein Teil des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials eine flüssige
Phase auf.
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In der vorliegenden Erfindung wird
das wärmeschmelzbare
anorganische Material nicht nur in dem Farbtoner, sondern auch in
dem Bildübertragungsmedium
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung in der Form feinverteilter
Teilchen verwendet. Es ist vorzuziehen, dass die mittlere Teilchengröße seiner
Primärteilchen
in dem Bereich von 0,01 bis 50 μm,
noch bevorzugter in dem Bereich von 0,01 bis 10 μm; noch stärker bevorzugt in dem Bereich
von 0,5 bis 1 μm
liegt. Wenn das wärmeschmelzbare
anorganische Material in dem Toner enthalten ist, ist es vorzuziehen,
dass die mittlere Teilchengröße seiner
Primärteilchen
2 μm oder
weniger, noch bevorzugter in dem Bereich von 0,1 bis 1 μm ist.
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Spezielle Beispiele eines Bindemittelharzes
zur Verwendung in dem Farbtoner beinhalten Polymere von Styrol und
substituiertem Styrol, wie Polystyrol, Poly-p-chlorstyrol, Polyvinyltoluol; Copolymere
von Styrol wie Styrol-p-Chlorstyrol-Copolymer, Styrol-Propylen-Copolymer,
Styrol-Vinyltoluol-Copolymer, Styrol-Vinylnaphthalin-Copolymer,
Styrol-Methylacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylacrylat-Copolymer, Styrol-Butylacrylat-Copolymer,
Styrol-Octylacrylat-Copolymer, Styrol-Methylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylmethacrylat-Copolymer,
Styrol-Butylmethacrylat-Copolymer,
Styrol-Methyl-α-Chlormethacrylat-Copolymer,
Styrol-Acnlnitril-Copolymer,
Styrol-Vinylmethylketon-Copolymer, Styrol-Butadien-Copolymer, Styrol-Isopren-Copolymer,
Styrol-Acrylnitril-Inden-Copolymer, Styrol-Maleinsäure-Copolymer und Styrol-Maleinsäureester-Copolymer;
Polymethylmethacrylat; Polybutylmethacrylat; Polyvinylchlorid; Polyvinylacetat;
Polyethylen; Polypropylen; Polyester; Epoxidharz; Epoxypolyolharz;
Polyurethan; Polyamid; Polyvinylbutyral; Polyacrylharz; Kolophonium;
modifiziertes Kolophonium; Terpenharz; aliphatisches oder aromatisches
Mineralölharz;
chloriertes Paraffin; und Paraffinwachs.
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Diese Bindemittelharze können allein
oder in Kombination verwendet werden.
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Es ist vorzuziehen, dass der Farbtoner
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen den
gleichen mittleren Teilchendurchmesser wie derjenige von herkömmlicherweise
für die
Elektrophotographie verwendetem Toner hat, nämlich ein Volumenmittel des
Teilchendurchmessers von etwa 4,0 bis 12,0 μm, noch bevorzugter ein Volumenmittel
des Teilchendurchmessers von etwa 5,0 bis 9,0 μm.
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Wenn der Farbtoner das vorstehend
erwähnte
anorganische farbgebende Material, das Bindemittelharz und das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, ist es vorzuziehen, dass das Gewichts-Mengenverhältnis des
anorganischen farbgebenden Materials zu dem wärmeschmelzbaren anorganischen
Material in dem Bereich von 95 : 5 bis 5 : 95, noch bevorzugter
in dem Bereich von 80 : 20 bis 60 : 40 ist.
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Es ist vorzuziehen, dass das Mengenverhältnis des
Bindemittelharzes 40 Vol.-% oder mehr ist, noch bevorzugter 50 Vol.-%
oder mehr des Gesamtgewichtes des Farbtoners. Wenn das Mengenverhältnis des
Bindemittelharzes 60 Vol.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des Farbtoners
ist, können
die für
Toner für
die Elektrophotographie notwendigen Merkmale, wie stabile Merkmale
der Aufladung und der Fixierung, erhalten werden.
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Der anorganische Farbstoff hat eine
viel kleinere Absorption als die eines organischen Farbstoffs, so dass
wenn der relative Anteil des anorganischen farbgebenden Materials
in dem Farbtoner erhöht
wird, der letztlich durch den Farbtoner erhaltene Farbton dunkler
gemacht werden kann.
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Wenn fernerhin der relative Anteil
des Bindemittelharzes in dem Farbtoner verringert wird, wird die
Erhaltung der Form jedes Farbtonerteilchens schwierig.
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Deshalb gibt es im Falle eines Farbtoners,
der aus dem anorganischen farbgebenden Material, dem wärmeschmelzbaren
anorganischen Material und dem Bindemittelharz besteht, eine Beschränkung für die Gesamtmenge
des anorganischen farbgebenden Materials, die verwendet werden kann,
so dass der Fall auftreten kann, in dem Bilder mit einem befriedigend
dunklen Farbton nicht erhalten werden können.
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Ein solches Problem kann mittels
des vorstehend erwähnten
zweiten Verfahrens und des dritten Verfahrens gelöst werden,
mit denen das erste Ziel der vorliegenden Erfindung auch erreicht
werden kann.
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Der wärmeschmelzbare Toner zur Verwendung
in den vorstehend erwähnten
zweiten und dritten Verfahren umfasst ein wärmeschmelzbares anorganisches
Material und ein Bindemittelharz, die jeweils die gleichen wie vorstehend
erwähnt
sein können.
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Bei diesem wärmeschmelzbaren Toner ist es
vorzuziehen, dass das Gewichtsmengenverhältnis des wärmeschmelzbaren anorganischen
Materials 1 Gew.-% oder mehr ist, noch bevorzugter 5 Gew.-% oder
mehr des Gesamtgewichtes des wärmeschmelzbaren
Toners. Wenn insbesondere das Gewichtsmengenverhältnis des wärmeschmelzbaren anorganischen
Materials 10 Gew.-% oder mehr ist, hat der Toner eine zur Verwendung
in der Praxis ausreichende Fixierleistung oder Schmelzbarkeit auf
einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche.
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Fernerhin ist es vorzuziehen, dass
das Gewichtsmengenverhältnis
des Bindemittelharzes 40 Gew.-% oder mehr ist, noch bevorzugter
50 Gew.-% oder mehr des Gesamtgewichtes des wärmeschmelzbaren Toners. Wenn
insbesondere das Gewichtsmengenverhältnis des Bindemittelharzes
60 Gew.-% oder mehr ist, können
die für
Toner für
die Elektrophotographie notwendigen Merkmale, wie stabile Merkmale
der Aufladung und der Fixierung, erhalten werden.
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Der vorstehend erwähnte Farbtoner
und der wärmeschmelzbare
Toner können
mittels irgendeinem der herkömmlichen
Verfahren hergestellt werden, die in der Elektrophotographie verwendet
werden. Derartigen Tonern können
herkömmlicherweise
verwendete Hilfsmittel oder Additive, wie Mittel zur Steuerung der
Ladung, zugesetzt werden.
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Als ein derartiges Mittel zur Steuerung
der Ladung kann irgendeines der herkömmlich verwendeten Mittel zur
Steuerung der Ladung verwendet werden, wie Nigrosinfarbstofte, Triphenylmethanfarbstoffe,
chromhaltige Metallkomplexfarbstoffe, Molybdänsäure-Chelatfarbstoffe, Rhodaminfarbstofte,
Alkoxyamine, quaternäre
Ammoniumsalze (einschließlich
fluormodifizierte quaternäre
Ammoniumsalze), Alkylamide, Phosphor, Phosphorverbindungen, Wolfram,
Wolframverbindungen, Aktivierungsmittel auf Fluorgrundlage, Metallsalicylate
und Metallsalze von Salicylsäurederivaten.
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Diese Mittel zur Steuerung der Ladung
können
allein oder in Kombination verwendet werden.
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Die Menge eines derartigen in dem
Toner zu verwendenden Mittels zur Steuerung der Ladung hängt von
der Art des in Kombination mit dem Mittel zur Steuerung der Ladung
zu verwendenden Bindemittelharzes ab, der Anwesenheit oder Abwesenheit
eines Additivs, das wenn nötig
dem Toner zugesetzt wird, und auch von dem Herstellungsverfahren
des Toners, einschließlich
dem dabei verwendeten Dispergierverfahren, und kann deshalb nicht
ohne Berücksichtigung
dieser Bedingungen festgelegt werden. Jedoch ist es vorzuziehen, dass
die Menge eines derartigen Mittels zur Steuerung der Ladung 0,1
bis 10 Gewichtsteile; noch bevorzugter 2 bis 5 Gewichtsteile auf
100 Gewichtsteile des in Kombination mit dem Mittel zur Steuerung
der Ladung zu verwendenden Bindemittelharzes beträgt, um eine
zur Verwendung in der Praxis geeignete Ladungsgröße und ausreichende Aufladbarkeit
für den
Toner zu erhalten. Um genauer zu sein, wenn die Menge des Mittels
zur Steuerung der Ladung weniger als 0,1 bis 10 Gewichtsteile auf
100 Gewichtsteile des Bindemittelharzes ist, neigt die Ladungsmenge
des Toners dazu, nicht ausreichend zu sein, während wenn die Menge des Mittels zur
Steuerung der Ladung 10 Gewichtteile übersteigt, die elektrische
Anziehung zwischen dem Träger
und dem Toner dazu neigt, übermäßig anzusteigen,
so dass die Fluidität
des aus dem Träger
und dem Toner zusammengesetzten Entwicklers verringert wird und
die Bilddichte dazu neigt, verringert zu werden.
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Beispiele von anderen Additiven,
die dem Toner zugesetzt werden können,
beinhalten kolloidales Siliciumdioxid; hydrophobes Siliciumdioxid;
Metallsalze von aliphatischen Säuren
wie Zinkstearat und Aluminiumstearat; Metalloxide wie Titanoxid,
Aluminiumoxid, Zinnoxid und Antimonoxid; und Fluorpolymer.
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Ein Bildübertragungsmedium zur Verwendung
in der vorliegenden Erfindung umfasst eine Bilderzeugungsfolie,
umfassend ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material. Die Bilderzeugungsfolie kann auch eine mittels
eines Beschichtungsverfahrens gebildete Deckschicht sein, so lange
die Folie eine Toner-Bilderzeugungsoberfläche bildet, und hat in Bezug
darauf keine anderen Beschränkungen.
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Ein derartiges Bildübertragungsmedium
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug
auf die 1(a) bis 3(c) erklärt.
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1(a) zeigt
ein Bildübertragungsmedium,
das im Wesentlichen aus einer Folie 1 besteht, die ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material umfasst. Diese Folie kann als Bilderzeugungsfolie
verwendet werden.
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Eine Folie, die ein wärmeverschwindendes
Material umfasst, auf die als wärmeverschwindende
Folie Bezug genommen werden kann, ist aus einem verbrennbaren Material
oder einem wärmezersetzlichen
Material zusammengesetzt.
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Spezielle Beispiele einer solchen
wärmeverschwindenden
Folie beinhalten eine nicht schäumbare
Folie, eine schäumbare
Folie, Papier, synthetisches Papier, Stoff, Vliesstoff, und glasfaserverstärkte Harzfolie.
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Beispiele eines verbrennbaren Materials
und eines wärmezersetzlichen
Materials beinhalten Abarten von herkömmlicherweise bekannten synthetischen
Harzen wie thermoplastischem Harz und wärmehärtendem Harz, und natürlichen
Harze und Polymeren.
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Es ist vorzuziehen, dass eine derartige
wärmeverschwindende
Folie eine solche Dicke hat, dass ein Trockenkopiergerät Tonerbilder
darauf bilden kann, nämlich
eine Dicke von 30 bis 200 μm,
noch bevorzugter eine Dicke von 60 bis 160 μm.
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Fernerhin ist es vorzuziehen, dass
die wärmeverschwindende
Folie keine giftigen Gase erzeugt und keinen nachteiligen Effekt
auf die Bilderzeugung hat, wenn er verbrannt wird.
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Eine Folie, die ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material umfasst, auf die als Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material Bezug genommen werden kann, ist aus einem
wärmeschmelzbaren anorganischen
Material zusammengesetzt, das vorzugsweise eines Schmelzinitüerungstemperatur
von 400 bis 1200°C
hat, noch bevorzugter eine Schmelzinitiierungstemperatur von 500
bis 1000°C.
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Als ein derartiges wärmeschmelzbares
anorganisches Material zur Verwendung in der Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischen Material kann zum Beispiel das gleiche wärmeschmelzbare
anorganische Material wie dasjenige zur Verwendung in dem Farbtoner
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie
ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn es nach dem Schmelzen abgekühlt wird.
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So kann als eine derartige Folie
aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material eine an sich glasartige Folie verwendet werden.
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Es ist vorzuziehen, dass die Folie
aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material eine solche Dicke hat, dass sie eine ausreichende
Flexibilität
zur Verwendung in einem Trockenkopiergerät zur Bildung von Tonerbildern
darauf hat, nämlich
eine Dicke von 0,1 bis 200 μm,
noch bevorzugter eine Dicke von 60 bis 160 μm.
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Wenn die Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material zu dünn
ist, um mit Leichtigkeit handhabbar zu sein, kann sie verwendet
werden, indem die Folie auf eine Papierunterlage aufgebracht wird.
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Beispiele einer Folie, die sowohl
das wärmeverschwindende
Material und das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, beinhalten eine Harzfolie, die mit
einem Oberflächenfilm,
der das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, oder mit einer Schicht aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material als Oberflächenfilm versehen ist; und
eine Folie, die aus einem organischen Film, der aus einem Material
wie Papier, synthetischem Papier oder Vliesstoff hergestellt ist,
und dem wärmeschmelzbaren
anorganischen Material, das auf den organischen Film geschichtet
ist, zusammengesetzt ist, oder eine Folie, zusammengesetzt aus dem
vorstehend erwähnten
organischen Film, der mit dem wärmeschmelzbaren
anorganischen Material imprägniert
ist.
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Es ist vorzuziehen, dass die vorstehend
erwähnte
Folie, die sowohl das wärmeverschwindende
Material wie auch das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, eine Dicke von 0,1 bis 200 μm, noch bevorzugter
eine Dicke von 60 bis 160 μm
hat.
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Wie in 1(a) veranschaulicht,
bildet eine Seite des Bildübertragungsmediums
eine Bilderzeugungsoberfläche,
auf der ein Tonerbild gebildet wird, wenn das Bildübertragungsmedium
im Wesentlichen aus einer das wärmeverschwindende
Material und/oder wärmeschmelzbare
anorganische Material in seiner Gesamtheit umfassenden Folie besteht.
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1(b) ist
eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 1(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem
Tonerbilder A gebildet sind. Das Bildübertragungsmedium, das derartige
Tonerbilder A trägt, kann
auf die Oberfläche
eines festen Materials unter Verwendung eines Klebrigmachers oder
Klebstoffs aufgebracht werden.
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In diesem Fall wird das Bildübertragungsmedium
derart auf die Oberfläche
des festen Materials aufgebracht, dass seine nicht Toner tragende
Seite in Berührung
mit der Oberfläche
des festen Materials kommt. Alternativ kann das Bildübertragungsmedium
derart auf die Oberfläche
des festen Materials aufgebracht werden, dass seine Toner tragende
Seite in Berührung
mit der Oberfläche
des festen Materials kommt.
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Wenn das Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium
derart auf die Oberfläche
des festen Materials aufgebracht wird, dass seine Toner tragende
Seite in Berührung
mit der Oberfläche
des festen Materials kommt, muss darauf geachtet werden, dass auf
dem Bildübertragungsmedium
spiegelbildliche Bilder gebildet werden, so dass nach dem Brennen
keine spiegelverkehrten Bilder gebildet werden. Spiegelbildliche
Bilder sind solche Bilder, bei denen die rechten und linken Seiten
verkehrt sind, was in normale, den originalen Bildern gleichende
Bilder umgewandelt werden kann, wenn sie durch einen elektrophotographischen
Bilderzeugungsvorgang auf ein Bildaufnahmemedium übertragen
werden.
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2(a) zeigt
ein anderes Bildübertragungsmedium
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung, das eine Papierunterlage 4,
eine auf der Papierunterlage 4 gebildete Trennmittelschicht 3,
eine auf der Trennmittelschicht 3 gebildete Schicht aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff und eine das wärmeverschwindende Material
und/oder das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfassende Folie 1 umfasst.
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Als das Material für die Papierunterlage 4 können irgendwelche
Materialien ohne besondere Einschränkung verwendet werden, wie
Papier, synthetisches Papier, schäumbare oder aufgeschäumte polymere Folie,
Vliesstoft, Stoff und glasfaserverstärkte Harzfolie.
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Es ist vorzuziehen, dass die Papierunterlage 4 eine
Dicke von 20 bis 400 μm,
noch bevorzugter eine Dicke von 40 bis 100 μm hat.
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Die Trennmittelschicht 3 ist
dazu da, das Ablösen
der Folie 1 mit der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff von der Papierunterlage 4 zu erleichtern.
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Als ein Trennmittel zur Verwendung
in der Trennmittelschicht 3 können herkömmliche Trennmittel wie Siliconharz,
fluorhaltiges Harz, Paraffinwachs und höhere Fettsäuren verwendet werden.
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Es ist vorzuziehen, dass die Trennmittelschicht 3 eine
Dicke von 0,1 bis 10 μm,
noch bevorzugter eine Dicke von 1 bis 5 μm hat.
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Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff dient zum Erleichtern des Klebens oder Anhaltens
der von der Papierunterlage 4 abgelösten Folie 1 an der
Oberfläche
eines wärmebeständigen festen Stoffes.
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Spezielle Beispiele eines Klebrigmachers
oder Klebstoffs zur Verwendung in der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff sind ein wärmeschmelzender
Klebrigmacher; ein wasserlöslicher
Klebrigmacher; ein Klebrigmacher aus Lösemittel; ein Klebrigmacher
aus Kautschuk; ein Klebrigmacher aus Acryl; ein Klebrigmacher aus
Oligomer; ein härtender
Klebrigmacher; durch Wasser aktiviert werdende Klebrigmacher oder
Klebstoffe, wie Leim; Gelatine, Stärke, Dextrin, Polyvinylalkohol
und Polyacrylsäure;
und durch organische Lösemittel
aktiviert werdende Klebrigmacher oder Klebstoffe, einschließlich in
organischen Lösemitteln lösliche Klebstoffe
und mittels organischer Lösemittel
gequollene Klebstoffe.
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Es ist vorzuziehen, dass die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff eine Dicke von 1 bis 20 μm hat, noch
bevorzugter 1 bis 5 μm.
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Die Folie 1, die das wärmeverschwindbare
Material und/oder das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, bildet eine Toner-Bilderzeugungsoberfläche. Als
eine Folie aus wärmeverschwindbarem
Material und/oder Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material können
unterschiedliche Folien verwendet werden, wie mit Bezug auf das
in 1(a), und 1(b) gezeigte Bildübertragungsmedium
erklärt
wurde.
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Es ist vorzuziehen, dass die Folie 1 eine
Dicke von 0,1 bis 50 μm
hat, noch bevorzugter eine Dicke von 0,5 bis 30 μm.
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Das Bildübertragungsmedium mit der Struktur,
dass die Bilderzeugungsfolie 1 über die Papierunterlage 4 überschichtet
und daran zu haften veranlasst wird, wie in 2(a) veranschaulicht, wird zur Bildung
des Tonerbildes auf der Oberfläche
der Folie 1 verwendet.
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2(b) ist
eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 2(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem
Tonerbilder A gebildet sind.
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Dieses Bildübertragungsmedium, welches
die Tonerbilder A trägt,
kann auf eine feste Oberfläche
aufgebracht werden, indem die Folie 1 zusammen mit der
Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff von
der Trennmittelschicht 3 der Papierunterlage 4 abgelöst wird,
und kann durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff auf der festen Oberfläche befestigt werden.
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In dem Fall des in 2(a) und 2(b) gezeigten
Bildübertragungsmediums
wird die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
in Berührung
mit Wasser oder einem organischen Lösemittel gebracht, um die klebrigmachende
oder klebende Wirkung der Schicht 2 zu aktivieren, wenn
die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
eine durch Wasser aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff oder eine durch organische Lösemittel aktivierbare Schicht
aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff ist und die mit einer derartigen
Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff versehene
Folie 1 auf eine feste Oberfläche aufgebracht wird, indem
die Folie über
die feste Oberfläche überschichtet
und daran durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff befestigt wird.
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Bei dem in 2(a) und 2(b) gezeigten
Bildübertragungsmedium
ist die Trennmittelschicht 3 nicht immer notwendig, wenn
eine durch Wasser aktivierbare Schicht aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff oder eine durch organische Lösemittel aktivierbare Schicht
aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff als die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet wird. Das ist so,
weil die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
in Wasser oder dem organischen Lösemittel
aufgequollen oder teilweise gelöst
wird, wenn das in 2(b) gezeigte,
die Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium
derart mit Wasser oder einem organischen Lösemittel in Berührung gebracht
wird, dass mindestens die Papierunterlage 4 und die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in das Wasser oder das organische
Lösemittel eintauchen,
so dass die Folie 1 leicht von der Papierunterlage 4 abgezogen
werden kann.
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3(a) ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren Beispiels eines
Bildübertragungsmediums
der vorliegenden Erfindung, das eine Papierunterlage 4,
eine darauf gebildete Trennmittelschicht 3 und eine auf
der Trennmittelschicht 3 gebildete Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff umfasst. Die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff bildet eine Bilderzeugungsfolienschicht,
die als eine Bilderzeugungsoberfläche dient. In diesem Fall können als
die Papierunterlage 4 und als ein Trennmittel für die Trennmittelschicht 3 die
gleiche Papierunterlage und das gleiche Trennmittel wie die bei
dem in 2(a) gezeigten
Bildübertragungsmedium
verwendeten verwendet werden.
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Die als eine Bilderzeugungsoberfläche dienende
Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff kann
einen durch Wasser aktivierbaren Klebrigmacher oder Klebstoff oder
einen durch ein organisches Lösemittel
aktivierbaren Klebrigmacher oder Klebstoff umfassen. Die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff ist in einem trockenen Zustand
und weist im trockenen Zustand keine klebrigmachende oder klebende
Wirkung auf, aber es wird ihr eine klebrigmachende oder klebende
Wirkung verliehen, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff in Berührung
mit Wasser oder einem organischen Lösemittel kommt.
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Die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff kann leicht von der Trennmittelschicht 3 abgezogen
werden, indem die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff in Berührung
mit Wasser oder einem organischen Lösemittel gebracht wird. Es
ist vorzuziehen, dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff eine Dicke von 1 bis 50 μm hat, noch bevorzugter eine
Dicke von 2 bis 20 μm.
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Das Bildübertragungsmedium mit der Struktur,
dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
mittels der Trennmittelschicht 3 über die Papierunterlage 4 überschichtet
wird, wie in 3(a) veranschaulicht,
wird zur Bildung des Tonerbildes auf der Oberfläche der Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet.
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2(b) ist
eine schematische Ansicht im Querschnitt des in 3(a) gezeigten Bildübertragungsmediums, auf dem
Tonerbilder A gebildet werden.
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Bei diesem Bildübertragungsmedium, das die
Tonerbilder A auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff trägt,
wird die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
in Form einer Folie von der Trennmittelschicht 3 für die Papierunterlage 4 abgezogen
und auf eine feste Oberfläche
aufgebracht und darauf fixiert.
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Wenn die Schicht 2 aus dem
Klebrigmacher oder dem Klebstoff von der Trennmittelschicht 3 für die Papierunterlage 4 abgezogen
wird, ist ihre Handhabung schwierig, wenn die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff so dünn wie 10 μm oder weniger ist, insbesondere
wenn ihre Dicke so dünn
wie 2 bis 5 μm ist.
In diesem Fall ist es vorzuziehen, dass eine Deckschicht 1,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus einer ein wärmeschmelzbares anorganisches
Material umfassenden Schicht und einer wärmeschmelzbaren Tonerschicht,
auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff,
die Tonerbilder 2 darauf trägt, vor deren Abziehen, wie
in 3(c) veranschaulicht,
gebildet wird, und dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff zusammen mit der Deckschicht 1 abgezogen
wird, wenn die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem
Klebstoff von der Papierunterlage 4 abgezogen wird.
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Eine Schicht aus einer wärmeverschwindenden
Folie kann mittels verschiedener Verfahren auf den Tonerbildern
A gebildet werden, wie einem Verfahren des Verschmelzens einer polymeren
Folie auf der Oberfläche
des Tonerbildes A; einem Verfahren des Aufbringens einer Flüssigkeit
aus geschmolzenem Polymer auf die Oberfläche der Tonerbilder A und des
Kühlens
der aufgebrachten Flüssigkeit
aus geschmolzenem Polymer; einem Verfahren des Beschichtens einer
Lösung
oder einer Dispersion eines Polymers auf die Oberfläche der
Tonerbilder A und dann Trocknens der beschichteten Lösung oder
Dispersion; und einem Verfahren des Beschichtens einer härtbaren
Harzflüssigkeit
auf die Oberfläche
der Tonerbilder A und Härtens
der beschichteten härtbaren
Harzflüssigkeit.
Derartiges Beschichten kann mittels des Sprühbeschichtungsverfahrens durchgeführt werden.
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Es ist vorzuziehen, dass die wärmeverschwindende
Folienschicht 1 eine Dicke von 0,1 bis 50 μm hat, noch
bevorzugter eine Dicke von 0,5 bis 30 μm.
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Als das polymere Material für die wärmeverschwindende
Folienschicht 1 kann zum Beispiel Styrolharz, Styrol-Acrylharz,
Polyamidharz, Polyesterharz, Niedrigalkylmethacrylatharz, Epoxidharz
und Maleinsäureharz
verwendet werden. Von den vorstehend erwähnten polymeren Materialien
sind bevorzugte polymere Materialien diejenigen, die wenn sie verbrannt
werden keine giftigen Gase erzeugen und keine nachteiligen Wirkungen
auf die Bilderzeugung haben, insbesondere Styrolharz.
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Bei dem dritten Verfahren zur Bildung
einer Tonerbildschicht, die mindestens eine farbige Tonerbildschicht
auf einem Bilderzeugungsfolie umfasst, wobei eine Schicht aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material oder eine wärmeschmelzbare Tonerschicht
auf einer Farbtonerbildschicht, wie den Tonerbildern A, bereitgestellt
wird, kann die Schicht aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet
werden mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder
A mit einer Farbe, umfassend das wärmeschmelzbare anorganische
Material in der Form feinverteilter Teilchen und ein darin gelöstes oder
dispergiertes Bindemittelharz, und des Trocknens der beschichteten
Farbe; mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder
A mit einer wässrigen
Lösung
eines Alkalimetallsilikates (Na2O·nSiO2, n = 2 bis 4) (Wasserglas) und des Trocknens des
beschichteten Wasserglases; und mittels eines Verfahrens des Aufbringens
eines glasartigen Folie auf die Tonerbilder A unter Verwendung eines
Klebstoffs.
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Es ist vorzuziehen, dass die Schicht
aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material eine Dicke von 1 bis 500 μm hat, noch bevorzugter eine
Dicke von 1 bis 50 μm.
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Als das Material für die Schicht
aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material können
die gleichen verschiedenen wärmeschmelzbaren
anorganischen Materialien wie für
den Farbtoner verwendet werden.
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Fernerhin kann bei dem vorstehend
erwähnten
dritten Verfahren die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem
Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels
eines Verfahrens des Herstellens eines Bildübertragungsmediums, das darauf
die Tonerbilder A trägt,
und des Bildens eines festen Bildes auf den Tonerbildern A mittels
eines Trockenkopiergerätes,
das einen wärmeschmelzbaren
Toner verwendet; und einem Verfahren des Bildens einer dünnen Schicht
aus einem wärmeschmelzbaren
Toner auf den Tonerbildern A, und des Anwendens von Druck auf die
dünne Schicht
des wärmeschmelzbaren
Toners bei einer Temperatur, bei der das in dem wärmeschmelzbaren
Toner enthaltene Bindemittelharz geschmolzen wird.
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Es ist vorzuziehen, dass die wärmeschmelzbare
Tonerschicht eine Dicke von 20 bis 200 μm hat, noch bevorzugter eine
Dicke von 40 bis 100 μm.
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Bei dem Bildübertragungsmedium, das eine
Deckschicht 1 auf den vorstehend erwähnten Tonerbildern A umfasst,
kann die Deckschicht 1 zusammen mit der Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff, die die Tonerbilder A darauf
trägt,
von der auf der Papierunterlage 4 bereitgestellten Trennmittelschicht 3 abgelöst werden
und durch die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem
Klebstoff auf die Oberfläche
eines wärmebeständigen Feststoffs
aufgebracht werden.
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In dem Fall jedoch, wo die Tonerbilder
A auf der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff getragen
werden, und die Materialien für
die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
noch nicht in Wasser oder einem organischen Lösemittel aufgelöst sind,
kann die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff
ohne die Bildung einer Deckschicht 1 auf den Tonerbildern
A von der Papierunterlage abgelöst und
auf die Oberfläche
eines wärmebeständigen Feststoffs
aufgebracht werden.
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Wenn bei dem in 3(a), 3(b) und 3(c) gezeigten Bildübertragungsmedium
eine durch Wasser aktiv werdende Schicht aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff oder eine durch ein organisches Lösemittel aktiv werdende Schicht
aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff als die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff verwendet wird, ist die Trennmittelschicht 3 nicht
immer nötig.
Das ist so, weil die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff in Wasser oder dem organischen Lösemittel aufgequollen oder
teilweise gelöst
wird, wenn das in 3(b) gezeigte,
die Tonerbilder A tragende Bildübertragungsmedium
derart mit Wasser oder einem organischen Lösemittel in Berührung gebracht
wird, dass mindestens die Papierunterlage 4 und die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Wasser oder das organische
Lösemittel
eintauchen, so dass die Schicht 2 aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff leicht ohne die Trennmittelschicht 3 von
der Papierunterlage 4 abgezogen werden kann.
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Das vorstehend erwähnte Bildübertragungsmedium,
das den über
die Papierunterlage geschichteten wärmeverschwindenden Folie umfasst,
ist als ein Bildübertragungsmedium
für Keramikerzeugnisse
im Handel erhältlich.
Ein derartiges im Handel erhältliches
Bildübertragungsmedium
kann ebenfalls in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
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Wenn Papier als die Papierunterlage 4 für das in 2(a), 2(b) und 3(a) bis 3(c) gezeigte Bildübertragungsmedium
verwendet wird, kann mittels eines herkömmlichen Verfahrens eine Auffüll- oder
Abdichtdeckschicht auf der Oberfläche des Papiers bereitgestellt
werden, um die Oberfläche
des Papiers glatt zu machen, um die Bereitstellung der Trennmittelschicht 3 oder
der Schicht 2 aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf
dem Papier zu erleichtern.
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Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mittels eines ersten Verfahrens zur Bildung eines Farbbildes
auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, umfassend die Schritte:
Entwickeln eines latenten
elektrostatischen Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher
einen anorganischen Farbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, zu
einem farbigen Tonerbild;
einmaliges oder mehrmalig wiederholtes Übertragen
eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie, der umfasst ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material und gegebenenfalls ein wärmeverschwindendes Material; und
mindestens
einmaliges Fixieren des farbigen Tonerbildes auf der Oberfläche der
Bilderzeugungsfolie, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende
Bilderzeugungsfolie gebildet wird, wobei die Tonerbildschicht mindestens eine
farbige Tonerbildschicht umfasst; und
Überschichten der eine Tonerbildschicht
tragenden Bilderzeugungsfolie über
die wärmebeständige, feste Oberfläche; und
Brennen
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem
Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare,
anorganische Material geschmolzen wird.
-
Bei dem vorstehend erwähnten Verfahren
können
die Bildung des latenten elektrostatischen Bildes, dessen Entwicklung
zu einem farbigen Tonerbild durch Verwendung eines Farbtoners und
das Übertragen
des entwickelten farbigen Tonerbildes auf das Bildübertragungsmedium,
um mindestens ein farbiges Tonerbild auf dem Bildübertragungsmedium
zu bilden, mittels der Elektrophotographie durchgeführt werden.
-
Bei dem vorstehenden ersten Verfahren
für das
zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann ein einen anorganischen
Farbstoff und ein Bindemittelharz umfassender Farbtoner, der kein
wärmeschmelzbares
anorganisches Material enthält,
verwendet werden.
-
Ein derartiger Farbtoner ist besonders
nützlich,
wenn gedämpfte,
nicht glänzende
Farbbilder gewünscht
werden.
-
Glänzende Farbbilder können andererseits
durch Zusatz eines wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials zu dem Farbtoner oder zu der Oberfläche des
Bildübertragungsmediums
und/oder der Oberfläche des
wärmebeständigen Feststoffs
erhalten werden.
-
Bei dem vorstehend erwähnten ersten
Verfahren für
das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann ein mehrfarbiges
oder vollfarbiges Farbbild durch Verwendung einer Mehrzahl von Farbtonern
erhalten werden, mit einer Mehrzahl von Bildübertragungsschritten und mindestens
einem Bildfixierschritt.
-
Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann auch mittels eines zweiten Verfahrens zur Bildung eines
Farbbildes auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
- (I) Herstellen einer eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie
durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige
Tonerbildschicht und mindestens eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
auf derselben Bilderzeugungsfolie durch Verwendung von einem Verfahren
A und einem Verfahren B in Kombination,
wobei Verfahren A folgende
Schritte umfasst:
Entwickeln eines latenten elektrostatischen
Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen
farbgebenden Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem
farbigen Tonerbild;
Übertragen
des farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches umfasst eine Bilderzeugungsfolie umfassend ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material; und
Fixieren des farbigen Tonerbildes
auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine farbige Tonerbildschicht
zu bilden; und
wobei Verfahren B folgende Schritte umfasst:
Entwickeln
eines latenten elektrostatischen Bildes mit mindestens einem wärmeschmelzbaren
Toner, welcher ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material, das in der Lage ist, einen transparenten,
glasartigen Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird,
und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem wärmeschmelzbaren Tonerbild;
Übertragen
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf die Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie von dem Bildübertragungsmedium; und
Fixieren
des wärmeschmelzbaren
Tonerbildes auf der Oberfläche
der Bilderzeugungsfolie, um darauf eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
zu bilden, wodurch eine eine Tonerbildschicht tragende Bilderzeugungsfolie
hergestellt wird; und
- (II) Überschichten
der eine Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die
wärmebeständige, feste
Oberfläche;
und
Brennen der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie
in einem Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare, anorganische
Material geschmolzen wird.
-
Bei dem vorstehenden zweiten Verfahren
zum Erreichen des zweiten Ziels der vorliegenden Erfindung können der
Vorgang A und der Vorgang B mittels Elektrophotographie durchgeführt werden.
-
Noch genauer können die Bildung jedes elektrostatischen
latenten Bildes, die Entwicklung jedes elektrostatischen latenten
Bildes mit jedem Toner, die Übertragung
der entwickelten Tonerbilder auf das Bildübertragungsmedium, das Fixieren
der entwickelten Tonerbilder auf dem Bildübertragungsmedium mittels Verwendung
eines Trockenkopiergerätes
durchgeführt
werden. Insbesondere kann die Übertragung
der Tonerbilder auf das Bildübertragungsmedium
durch Verschmelzen des in jedem Toner enthaltenen Bindemittelharzes durchgeführt werden.
-
Um ein eine farbige Tonerbildschicht
tragendes Bildübertragungsmedium
zu erhalten, wie vorstehend erwähnt,
wird unter Verwendung eines elektrophotographischen Kopiergerätes ein
aus dem vorstehend erwähnten
Farbtoner zusammengesetztes Tonerbild auf dem Bildübertragungsmedium
gebildet. Bei dem elektrophotographischen Kopiervorgang, beinhaltend
die Schritte der Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes,
dessen Entwicklung zu einem Tonerbild, der Übertragung des entwickelten
Tonerbildes auf das Bildübertragungsmedium
und des Fixierens der übertragenen
Tonerbilder darauf, gibt es keine besonderen Beschränkungen
für die
Kopierbedingungen wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Ladungspotential,
Belichtungspotential, Entwicklungsspalt, Skalpellspalt, Wechsel-
oder Gleichspannungs-Entwicklungsvorspannung
und Bildübertragungsvorspannung.
-
Um ein eine wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
tragendes Bildübertragungsmedium
zu erhalten, wird ein aus dem vorstehend erwähnten wärmeschmelzbaren Toner zusammengesetztes
Tonerbild, entsprechend einem vorbestimmten Originalbild, auf einem
als das Bildübertragungsmedium
dienenden Kopierpapier mittels Verwendung eines elektrophotographischen
Kopiergerätes
gebildet und auf das Kopierpapier übertragen. In diesem Fall ist
es nicht immer nötig,
dass das wärmeschmelzbare
Tonerbild dem vorstehend erwähnten Originalbild
entspricht, sondern das wärmeschmelzbare
Tonerbild kann ein Volltonbild sein. Ein solches Volltonbild kann
durch Kopieren eines Originals mit einer farbigen Oberfläche, wie
einer schwarzen Oberfläche,
in seiner Gesamtheit erhalten werden.
-
Erfindungsgemäß können durch Wiederholen des
vorstehend erwähnten
Kopiervorgangs mittels Verwendung eines vorbestimmten Toners eines
oder eine Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten und eine oder eine
Mehrzahl von wärmeschmelzbaren
Tonerbildschichten auf dem selben Bildübertragungsmedium gebildet werden.
-
In diesem Fall kann die wärmeschmelzbare
Tonerbildschicht als die oberste Schicht oder Oberflächenschicht
auf der auf der Bildübertragungsschicht
gebildeten Tonerbildschicht, als die innerste Schicht, die dem Bildübertragungsmedium
benachbart ist, und als eine intermediäre Schicht zwischen einer Mehrzahl
von dieser benachbarten farbigen Tonerbildschichten positioniert
werden.
-
Bei der vorliegenden Erfindung ist
es vorzuziehen, dass mindestens die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
als die oberste Oberflächenschicht
bereitgestellt wird, wenn eine Tonerbildschicht über die Oberfläche eines
Feststoffs gelegt wird. Wenn die als die oberste Oberflächenschicht
bereitgestellte wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
auf der festen Oberfläche
gebrannt wird, bedeckt eine durch das Verschmelzen des wärmeschmelzbaren
Toners gebildete transparente glasartige Schicht die farbige Tonerbildschicht,
so dass ein schimmerndes, schönes
farbiges Bild auf der festen Oberfläche gebildet werden kann.
-
Wenn die wärmeschmelzbare Tonerbildschicht
zwischen einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten gebildet
und auf der festen Oberfläche
gebrannt wird, trennt jede wärmeschmelzbare
Tonerbildschicht eindeutig die Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten,
so dass der Farbton des in jeder farbigen Tonerbildschicht enthaltenen
anorganischen farbgebenden Materials bewahrt werden kann, und deswegen
ist das nach dem Brennen erhaltene farbige Tonerbild schön.
-
Erfindungsgemäß kann eine Tonerbildschicht
auf einem Bildübertragungsmedium
zum Beispiel mittels irgendeinem der folgenden Verfahren gebildet
werden: (I) dem Verfahren des Bildens von einer oder einer Mehrzahl
von farbigen Bildschichten auf einem Bildübertragungsmedium; (ii) dem
Verfahren des Bildens von einer oder einer Mehrzahl von farbigen
Tonerbildern und dann einer wärmeschmelzbaren
Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium;
(iii) dem Verfahren des aufeinanderfolgenden Bildens einer wärmeschmelzbaren
Tonerbildschicht, dann von einer oder einer Mehrzahl von farbigen
Tonerbildschichten und dann einer wärmeschmelzbaren Tonerbildschicht
auf einem Bildübertragungsmedium;
und (iv) dem Verfahren des aufeinanderfolgenden Bildens einer wärmeschmelzbaren
Tonerbildschicht, einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten,
einer wärmeschmelzbaren
Tonerbildschicht, einer oder einer Mehrzahl von farbigen Tonerbildschichten
und dann einer wärmeschmelzbaren
Tonerbildschicht auf einem Bildübertragungsmedium.
-
In den vorstehend erwähnten Verfahren
kann die wärmeschmelzbare
Tonerbildschicht nicht nur einem speziellen Original, sondern einem
Volltonbild entsprechen.
-
Erfindungsgemäß kann mittels Verwendung eines
Kopiergerätes
ein Bildübertragungsmedium,
das eine einfarbige oder mehrfarbige Tonerbildschicht oder eine
vollfarbige Tonerbildschicht darauf trägt, hergestellt werden.
-
Wenn ein derartiges Bildübertragungsmedium
mittels Verwendung eines Kopiergerätes erhalten wird, werden ein
Gelbtoner, ein Magentatoner, ein Cyantoner und ein Schwarztoner,
deren jeder der vorstehend erwähnte
anorganische Toner ist, verwendet, und ein Kopierpapier für das Kopiergerät wird als
das Bildübertragungsmedium
verwendet, und ein Original, das ein einfarbiges oder mehrfarbiges
Farbbild trägt
oder ein Original, das ein vollfarbiges Bild trägt; wird mittels des Kopiergerätes auf
das Kopierpapier kopiert, wodurch ein Bildübertragungsmedium, das eine
einfarbige oder mehrfarbige Tonerbildschicht oder eine vollfarbige
Tonerbildschicht darauf trägt,
erhalten werden kann.
-
Die vollfarbige Tonerbildschicht
ist aus einer gelben Tonerbildschicht, einer magentafarbenen Tonerbildschicht,
einer cyanfarbenen Tonerbildschicht und einer schwarzen Tonerbildschicht
zusammengesetzt.
-
Das zweite Ziel der vorliegenden
Erfindung kann mit einem dritten Verfahren zur Bildung eines Farbbildes
auf einer wärmebeständigen,
festen Oberfläche
erreicht werden, welches folgende Schritte umfasst:
- (I) Herstellen einer ein Tonerbild tragenden Bilderzeugungsfolie
durch Bilden einer Tonerbildschicht umfassend mindestens eine farbige
Tonerbildschicht auf einer Bilderzeugungsfolie, wobei eine Schicht
von einem wärmeschmelzbaren,
anorganischen Material oder eine Schicht von einem wärmeschmelzbaren
Toner auf der Farbtonerbild-Schicht vorgesehen ist, welches folgende
Schritte umfasst: Entwick
eln eines latenten elektrostatischen
Bildes mit mindestens einem Farbtoner, welcher einen anorganischen farbgebenden
Material und ein Bindemittelharz umfasst, zu einem farbigen Tonerbild;
einmaliges
oder mehrmaliges Übertragen
eines farbigen Tonerbildes auf eine Oberfläche einer Bilderzeugungsfolie
von einem Bildübertragungsmedium,
welches eine Bilderzeugungsfolie umfasst, die ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares,
anorganisches Material umfasst;
mindestens einmaliges Fixieren
des farbigen Tonerbildes auf der Bilderzeugungsfolie, um eine farbige
Tonerbildschicht auf der Bilderzeugungsfolie zu bilden; und
Bilden
einer Schicht von wärmeschmelzbarem,
anorganischem Material umfassend ein wärmeschmelzbares, anorganisches
Material, das in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn es nach Schmelzen gekühlt wird, oder einer Schicht
von wärmeschmelzbarem
Toner umfassend das wärmeschmelzbare,
anorganische Material und ein Bindemittelharz auf der Farbtonerbild-Schicht,
wodurch eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolie hergestellt
wird; und
- II) Überschichten
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie über die
wärmebeständige, feste Oberfläche; und
Brennen
der die Tonerbildschicht tragenden Bilderzeugungsfolie in einem
Temperaturbereich, in dem das wärmeschmelzbare,
anorganische Material geschmolzen wird.
-
Wie vorstehend erwähnt, wird
bei dem dritten Verfahren zum Erreichen des zweiten Ziels der vorliegenden
Erfindung eine Schicht aus wärmeschmelzbarem
Material oder eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Toner
gebildet, die in der Lage ist, einen transparenten, glasartigen
Feststoff zu bilden, wenn sie nach Schmelzen gekühlt wird, um die auf einem
Bildübertragungsmedium
gebildete Tonerbildschicht zu bedecken.
-
Es ist vorzuziehen, dass die Schicht
aus wärmeschmelzbarem
Material oder die Schicht aus wärmeschmelzbarem
Toner, die als eine Deckschicht für die Tonerbildschicht dient,
die gesamte Oberfläche
der Tonerbildschicht bedeckt.
-
Bei dem vorstehend erwähnten dritten
Verfahren zum Erreichen des zweiten Ziels der vorstehenden Erfindung
kann die Schicht aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet
werden mittels eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder
A mit einer Farbe, umfassend das wärmeschmelzbare anorganische
Material in der Form feinverteilter Teilchen und ein darin gelöstes oder dispergiertes
Bindemittelharz, und des Trocknens der beschichteten Farbe; mittels
eines Verfahrens des Beschichtens der Tonerbilder A mit einer wässrigen
Lösung
eines Alkalimetallsilikates (Na2O·nSiO2, n = 2 bis 4) (Wasserglas) und Trocknen
des beschichteten Wasserglases; und mittels eines Verfahrens des
Aufbringens einer glasartigen Folie auf die Tonerbilder A unter
Verwendung eines Klebstoffs.
-
Es ist vorzuziehen, dass die Schicht
aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material eine Dicke von 1 bis 500 μm hat, noch bevorzugter eine
Dicke von 1 bis 50 μm.
-
Fernerhin kann bei dem vorstehend
erwähnten
dritten Verfahren die Schicht aus wärmeschmelzbarem anorganischem
Material auf den Tonerbildern A zum Beispiel gebildet werden mittels
eines Verfahrens des Herstellens eines Bildübertragungsmediums, das darauf
die Tonerbilder A trägt,
und des Bildens eines Volltonbildes auf den Tonerbildern A mittels
eines Trockenkopiergerätes,
das einen wärmeschmelzbaren
Toner und ein als das Bildübertragungsmedium
dienendes Kopierpapier verwendet; und einem Verfahren des Bildens
einer dünnen
Schicht aus einem wärmeschmelzbaren
Toner auf den Tonerbildern A, und des Anwendens von Druck auf die
dünne Schicht
des wärmeschmelzbaren
Toners bei einer Temperatur, bei der ein in dem wärmeschmelzbaren
Toner enthaltenes Bindemittelharz geschmolzen wird.
-
Das Bildübertragungsmedium, umfassend
eine Folienoberfläche
die das wärmeverschwindbare
Material und/oder das wärmeschmelzbare
anorganische Material umfasst, wobei eine Tonerbildschicht auf der Folienoberfläche gebildet
wird, kann mit den vorstehend erwähnten verschiedenen Verfahren
hergestellt werden.
-
Es ist nicht immer notwendig, das
die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium auf die Oberfläche eines
wärmebeständigen Feststoffs
aufzubringen und denselben unmittelbar nach der Herstellung des
die Tonerbildschicht tragenden Bildübertragungsmediums zu brennen.
Das die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium kann zur
späteren
Verwendung aufbewahrt oder als ein unabhängiges Produkt vermarktet werden.
-
Es wird nun ein Verfahrensablauf
zum Aufbringen des derart hergestellten, die Tonerbildschicht tragenden
Bildübertragungsmediums
oder -Folie auf die Oberfläche
eines wärmebeständigen Feststoffs
und dann Brennen des aufgetragenen Bildübertragungsmediums zur Bildung
des Tonerbildes auf dem Körper
des wärmebeständigen Feststoffs
erläutert.
-
Wenn das Bildübertragungsmedium im Wesentlichen
aus einer wärmeverschwindenden
Folie und/oder einem Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material besteht, wie in 1(a) und 1(b) veranschaulicht,
wird das Bildübertragungsmedium
mittels Verwendung eines Klebrigmachers oder Klebstoffs auf die
wärmebeständige feste
Oberfläche
aufgetragen.
-
Wenn jedoch das Bildübertragungsmedium
eine Papierunterlage und eine ein Tonerbild tragende Bilderzeugungsfolienschicht
umfasst, die eine wärmeverschwindende
Folie und/oder eine Folie aus wärmeschmelzbarem
anorganischem Material umfasst, die durch eine Schicht aus dem Klebrigmacher
oder dem Klebstoff auf der Papierunterlage bereitgestellt ist, wie
in 2(a) und 2(b) veranschaulicht, wird
die das Tonerbild tragende Folienschicht von der Papierunterlage
abgelöst
und durch die Schicht aus dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff auf
die wärmebeständige feste
Oberfläche
aufgetragen.
-
Wenn fernerhin das Bildübertragungsmedium
eine Papierunterlage und eine Schicht aus dem Klebrigmacher oder
dem Klebstoff umfasst, die ein wärmeverschwindendes
Material und/oder ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material in der Form einer auf der Papierunterlage
bereitgestellten Folienschicht umfasst, wie in 3(a) und 3(b) veranschaulicht,
wenn nötig
mit der Bereitstellung einer Deckschicht 1 auf der Schicht aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff, wie in 3(c) veranschaulicht, wird die Schicht 2 aus
dem Klebrigmacher oder dem Klebstoff in Berührung mit Wasser oder einem
organischen Lösemittel
gebracht und dann von der auf der Papierunterlage 4 bereitgestellten
Trennmittelschicht 3 abgelöst, zusammen mit der Deckschicht 1 sofern
bereitgestellt, und dann auf die Oberfläche eines wärmebeständigen Feststoffs aufgebracht.
-
Das auf die Oberfläche eines
wärmebeständigen Feststoffs
aufgetragene, die Tonerbildschicht tragende Bildübertragungsmedium oder die
-Folie wird dann gebrannt. Die Brenntemperatur liegt in dem Bereich,
in dem die in dem Bildübertragungsmedium
oder der -Folie und dem darauf gebildeten Tonerbild enthaltenen wärmeschmelzbaren
Materialien vollständig
verschmolzen werden, um einen glasartigen Feststoff zu bilden, wenn
es nach Schmelzen gekühlt
wird.
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Der wärmebeständige Feststoff zur Verwendung
in der vorliegenden Erfindung hat eine solche Oberfläche, dass
das vorstehend erwähnte
auf dem Bildübertragungsmedium
oder der Folie gebildete Tonerbild nicht verschwindet, wenn es auf
der Oberfläche
gebrannt wird.
-
Beispiele einer solchen Oberfläche eines
wärmebeständigen Feststoffs
beinhalten eine aus Glas hergestellte feste Oberfläche, eine
aus einem wärmebeständigen Metall
oder einer ebensolchen Legierung hergestellte feste Oberfläche und
eine aus Keramik hergestellte feste Oberfläche.
-
Beispiele eines Produktes, dessen
Oberfläche
Glas umfasst, sind Töpferwaren
mit einer aus Fliesen, Porzellanemaille oder Glasur hergestellten
Oberfläche;
und wärmebeständiges Glas.
-
Beispiele eines Produktes, dessen
Oberfläche
ein wärmebeständiges Metall
oder eine ebensolche Legierung umfasst, sind Metallprodukte hergestellt
aus Titan, Zirkonium, Molybdän,
Wolfram, Eisen, Nickel, Cobalt, Vanadium, Aluminium, Kupfer, Silber,
Vanadium, Gold, Platin oder Edelstahl.
-
Beispiele von aus Keramik hergestellten
Produkten sind Produkte, hergestellt aus keramischem Glas, Töpferware,
Stein, Ton oder Zement.
-
Es ist vorzuziehen, dass eine Oberfläche eines
wärmebeständigen Feststoffs
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung einen hohen Weißegrad zur
Bildung klarer Bilder darauf hat.
-
Es ist vorzuziehen, dass die Oberfläche eines
wärmebeständigen Feststoffs
ein Reflektivität
von 93% oder mehr hat, noch bevorzugter 98% oder mehr, in Bezug
auf Licht mit einer Wellenlänge
von 450 bis 800 nm.
-
Es ist ebenfalls vorzuziehen, dass
die Oberfläche
eines wärmebeständigen Feststoffs
so glatt wie möglich
ist, nämlich
5 μm oder
weniger, noch bevorzugter 1 μm
oder weniger, in der Angabe der über
10 Punkte gemittelten Oberflächenrauhigkeit
Rz.
-
Fernerhin ist es vorzuziehen, dass
die Oberfläche
eines wärmebeständigen Feststoffs
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung teilweise oder in ihrer
Gesamtheit mit dem zuvor erwähnten
wärmeschmelzbaren
anorganischen Material bedeckt ist oder das wärmeschmelzbare anorganische
Material umfasst.
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Wenn die wärmebeständige feste Oberfläche mit
dem wärmeschmelzbaren
anorganischen Material in der Form einer Deckschicht bedeckt ist,
ist es vorzuziehen, dass die Deckschicht eine Dicke von 1 bis 20 μm, noch bevorzugter
von 3 bis 10 μm
hat.
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Die wärmebeständige feste Oberfläche, die
mit dem wärmeschmelzbaren
anorganischen Material bedeckt ist oder die wärmebeständige feste Oberfläche enthält, ist
wirksam zum Fixieren eines ein anorganisches farbgebendes Material
enthaltenden Toners darauf mittels Brennen oder Einbrennen.
-
Es ist nicht immer nötig, dass
das Produkt mit einer wärmebeständigen festen
Oberfläche
in seiner Gesamtheit aus einem wärmebeständigen Feststoff
hergestellt ist, sondern es kann ein Produkt, von dessen Oberfläche nur
ein Teil aus einem wärmebeständigen Feststoff
hergestellt ist, in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
-
Das Produkt mit einer wärmebeständigen festen
Oberfläche
kann ein solches Produktsein, dessen Oberfläche mit einer glasartigen Schicht
bedeckt ist.
-
Ein Produkt mit einer solchen glasartigen
Oberflächenschicht
hat den Vorteil gegenüber
anderen Produkten, dass eine Tonerbildschicht leicht auf das Produkt übertragen
werden kann, weil die glasartige Oberflächenschicht geschmolzen werden
kann, wenn ein eine Tonerbildschicht tragendes Bildübertragungsmedium oder
eine Folie über
die Oberflächenschicht überschichtet
und gebrannt wird.
-
Als ein Gerät zum Brennen des auf die wärmebeständige feste
Oberfläche
aufgebrachten, eine Tonerbildschicht tragenden Bildübertragungsmediums
oder der Folie kann irgendein Gerät verwendet werden, solange
es in der Lage ist, das Bildübertragungsmedium
und die wärmebeständige feste
Oberfläche
auf genügend hohe
Temperaturen zu erwärmen,
um das darin enthaltene wärmeschmelzbare
Material zu schmelzen.
-
Beispiele eines solchen Erwärmungsgerätes sind
ein Brennofen für
die Herstellung von Töpferwaren, ein
elektrischer Ofen, andere Öfen,
die Petroleum oder Gase als Wärmequelle
für sich
benutzen, ein dielektrischer Ofen und ein Mikrowellenofen.
-
Es ist vorzuziehen, dass das Wärmegerät derart
ist, dass die reduzierenden und oxidierenden Bedingungen und die
Brenntemperatur leicht geregelt werden können.
-
Andere Merkmale dieser Erfindung
werden im Verlauf der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen
ersichtlich werden, die der Veranschaulichung der Erfindung dienen
und mit denen nicht beabsichtigt wird, diese zu beschränken.
-
Herstellungsbeispiel 1-1
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials A]
-
Ein Gemisch d/er folgenden Komponenten
wurde in einer Stampfmühle
pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch
ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material A hergestellt wurde:
| | Gewichtsteile |
| PbO | 80 |
| B2O3 | 20 |
-
Herstellungsbeispiel 1-2
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials B]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einer Stampfmühle
pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch
ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material B hergestellt wurde:
| | Gewichtsteile |
| PbO | 70 |
| B2O3 | 15 |
| SiO2 | 15 |
-
Herstellungsbeispiel 1-3
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials C]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einer Stampfmühle
pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch
ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material C hergestellt wurde:
| | Gewichtsteile |
| Na2O | 1 |
| K2O | 2 |
| CaO | 15 |
| PbO | 2 |
| B2O3 | 13 |
| Al2O3 | 2 |
| SiO2 | 35 |
-
Herstellungsbeispiel 1-4
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials D]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einer Stampfmühle
pulverisiert und dann in einem Henschel-Mischer gemischt, wodurch
ein wärmeschmelzbares
anorganisches Material D hergestellt wurde:
| | Gewichtsteile |
| PbO | 70 |
| B2O3 | 20 |
| CaO | 10 |
-
Herstellungsbeispiel 2-1
-
[Herstellung des Farbtoners
A-1 (Schwarztoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 100 |
| (Mn,
Co)O·(Cr,
Fe)2°3 | 18 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-1 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-2
-
[Herstellung des Farbtoners
A-2 (Schwarztoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 100 |
| (Mn,
Co)O·(Cr,
Fe)2°3 | 18 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material A, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-1 | 80 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-2 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-3
-
[Herstellung des Farbtoners
A-3]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 100 |
| Manganrosa | 18 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material B, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-2 | 80 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-3 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-4
-
[Herstellung des Farbtoners
A-4 (Blautoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 60 |
| (Zn,
Co)O·Al2O3 | 15 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material D, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-4 | 80 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-4 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-5
-
[Herstellung des Farbtoners
A-5 (Schwarztoner))
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 600 |
| (Mn,
Co)O·(Cr,
Fe)2O3 | 100 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 | 300 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-5 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-6
-
[Herstellung des Farbtoners
A-6 (Gelbtoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 600 |
| Chromtitangelb | 100 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 | 300 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-6 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-7
-
[Herstellung des Farbtoners
A-7 (Rottoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 600 |
| ZnO·(Al, Cr)2O3 | 100 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material C, hergestellt im Herstellungsbeispiel 1-3 | 300 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-7 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-8
-
[Herstellung des Farbtoners
A-8 (Blautoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 600 |
| Vanadiumblau | 100 |
| wärmeschmelzbares
anorganisches Material C, hergestellt in Herstellungsbeispiel 1-3 | 300 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-8 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-9
-
[Herstellung des Farbtoners
A-9]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 100 |
| (Mn,
Co)O·(Cr,
Fe)2°3 | 40 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-9 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-10
-
[Herstellung des Farbtoners
A-10 (Gelbtoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Ddreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) | 600 |
| Chromtitangelb
200 | 200 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-10 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-11
-
[Herstellung des Farbtoners
A-11 (Magentatoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) | 600 |
| ZnO·(Al, Cr)2O3 | 200 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisieren pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 10 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-11 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 2-12
-
[Herstellung des Farbtoners
A-12 (Cyantoner)]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Dreiwalzenmühle über 3 Wege
verschmolzen und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 65°C) | 600 |
| Vanadiumblau | 200 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 2 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde gekühlt,
mit einem Pulverisierer pulverisiert, mit einer Strahlmühle fein
verteilt und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 10 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 0,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der Farbtoner A-12 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 3-1
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
Toners B-1]
-
Ein Gemisch der folgenden Komponenten
wurde in einem Mischer gemischt und in einer Zweiwalzenmühle verschmolzen
und geknetet:
| | Gewichtsteile |
| Polyesterharz
(Säurezahl
= 3, Hydroxylzahl = 25, Mn = 45000, Mw/Mn = 4,0, Tg = 60°C) | 100 |
| Glasflußmittel
(Handelsmarke "10034", hergestellt von
Degussa Japan Co., Ltd.) | 48 |
| Zinksalicylatderivat
(Handelsmarke "Bontron
E84", hergestellt
von Orient Chemical Industries, Ltd.) | 3 |
-
Das vorstehende geknetete Gemisch
wurde walzengekühlt,
pulverisiert und gesichtet, wodurch ein Toner mit einem Volumenmittel
des Durchmessers von 7,5 μm
erhalten wurde.
-
Zu 100 Gewichtsteilen dieses Toners
wurden 5,0 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen hydrophoben Siliciumdioxids
(Handelsmarke „R972", hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) zugesetzt und das Gemisch wurde in einem
Mischer gemischt, wodurch der wärmeschmelzbare
Toner B-1 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 3-2
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
Toners B-2]
-
Der Verfahrensablauf zum Herstellen
des wärmeschmelzbaren
Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass
das im Herstellungsbeispiel 3-1
verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-1
hergestellte wärmeschmelzbare
anorganische Material A ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare
Toner B-2 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 3-4
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
Toners B-4]
-
Der Verfahrensablauf zum Herstellen
des wärmeschmelzbaren
Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass
das im Herstellungsbeispiel 3-1
verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-3
hergestellte wärmeschmelzbare
anorganische Material C ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare
Toner B-4 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 3-5
-
[Herstellung des wärmeschmelzbaren
Toners B-5]
-
Der Verfahrensablauf zum Herstellen
des wärmeschmelzbaren
Toners B-1 im Herstellungsbeispiel 3-1 wurde wiederholt, außer dass
das im Herstellungsbeispiel 3-1
verwendete Glasflussmittel durch das im Herstellungsbeispiel 1-4
hergestellte wärmeschmelzbare
anorganische Material D ersetzt wurde, wodurch der wärmeschmelzbare
Toner B-5 hergestellt wurde.
-
Herstellungsbeispiel 4
-
[Herstellung des Trägers A]
-
Die folgenden Bestandteile wurden
in einem Homogenisiermischer 30 Minuten lang dispergiert, wodurch
eine Flüssigkeit
zur Bildung einer Deckschicht hergestellt wurde:
| | Gewichtsteile |
| Siliconharz
(Handelsmarke „KR50", hergestellt von Shin-Etsu
Chemical Co., Ltd.) | 100 |
| Ruß (Handelsmarke „BP2000", hergestellt von
Cabot Corporation) | 3 |
| Toluol | 100 |
-
Die wie vorstehend hergestellte Flüssigkeit
zur Bildung einer Deckschicht wurde in einem Beschichtungsgerät vom Fließbett-Typ
auf 1000 Gewichtsteile von kugelförmigen Ferritteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 50 μm beschichtet, um eine Deckschicht
auf den kugelförmigen
Ferritteilchen bereitzustellen, wodurch Träger A hergestellt wurde.
-
Beispiel 1
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-1 hergestellten Farbtoners A-1 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Entwickler wurde
in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein Tonerbild
auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, die von dem gleichen
Typ wie derjenige des in 3(a) veranschaulichten
Bildübertragungsmediums,
aber ohne eine Trennmittelschicht ist, umfassend eine Papierunterlage,
die aus einem unverleimten Papier mit einer aus in kaltem Wasser
unlöslicher
Stärke
hergestellten Schlichtungsschicht und einer ein in kaltem Wasser
lösliches
Dextrin umfassenden klebrigen Klebstoffschicht besteht.
-
Die derart hergestellte, ein Tonerbild
tragende Bildübertragungsfolie
wurde in eine wässrige
Dispersion des in dem Herstellungsbeispiel 1-3 hergestellten wärmeschmelzbaren
anorganischen Materials C eingetaucht. Wenn die klebrige Klebstoffschicht
begann, in der wässrigen
Dispersion aufgelöst
zu werden, wurde die ein Tonerbild tragende Bildübertragungsfolie aus der wässrigen
Dispersion herausgezogen und wurde dann auf eine ausreichend getrocknete,
im Handel. erhältliche
Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX
Co., Ltd.) aufgetragen.
-
Die Papierunterlage wurde dann von
der Bildübertragungsfolie
abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie
wurde dann bei 900°C
eine Stunde lang gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde allmählich abgekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein schwarzes Farbbild auf der Fliese gebildet
worden war, jedoch war das schwarze Farbbild leicht matt.
-
Beispiel 2
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-2 hergestellten Farbtoners A-2 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Entwickler wurde
in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein Tonerbild
auf einer Bildübertragungsfolie
gebildet, die aus einem im Handel erhältlichen „hakushi" Kent Papier, hergestellt von The Japan
Paper Industry Co., Ltd., einer darauf gebildeten dünnen Schicht
aus Gummi Arabicum und einer auf der Schicht aus Gummi arabicum
gebildeten Schicht aus Ethylcellulose mit einer Dicke von 20 μm bestand.
-
Die derart hergestellte, ein Tonerbild
tragende Bildübertragungsfolie
wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete,
im Handel erhältliche
Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von INAX
Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
-
Die Papierunterlage wurde dann von
der Bildübertragungsfolie
abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie
wurde dann bei 900°C
eine Stunde lang gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich abgekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes
Farbbild auf der Fliese gebildet worden war.
-
Beispiel 3
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-3 hergestellten Farbtoners A-3 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein erster Entwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte erste Entwickler
wurde in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein erstes Tonerbild auf
einer Bildübertragungsfolie
gebildet, die aus einem im Handel erhältlichen „hakushi" Kent Papier, hergestellt von The Japan
Paper Industn Co., Ltd., einer darauf gebildeten dünnen Schicht
aus Gummi arabicum und einer auf der Schicht aus Gummi arabicum
gebildeten Schicht aus Ethylcellulose mit einer Dicke von 20 μm bestand.
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-4 hergestellten Farbtoners A-4 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein zweiter Entwickler erhalten wurde.
-
Der in das Trockenkopiergerät eingebrachte
erste Entwickler wurde durch den wie vorstehend hergestellten zweiten
Entwickler ersetzt, und ein zweites Tonerbild wurde mit dem Trockenkopiergerät auf dem
gleichen Bildübertragungsmedium
derart hergestellt, dass das zweite Tonerbild teilweise dem ersten
Tonerbild überlagert
war.
-
Die derart hergestellte, erste und
zweite Tonerbilder tragende Bildübertragungsfolie
wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete,
im Handel erhältliche
Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
-
Die Papierunterlage wurde dann von
der Bildübertragungsfolie
abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie
wurde dann bei 900°C
eine Stunde lang gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde allmählich abgekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes
rotes Farbbild und ein glänzendes
blaues Farbbild auf der Fliese gebildet worden waren und der überlappende
Teil des roten Farbbildes und des blauen Farbbildes purpurfarbig
war.
-
Beispiel 4
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-5 hergestellten Farbtoners A-5 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein schwarzer Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte schwarze
Entwickler wurde in die Abteilung für Schwarz-Farbentwicklung eines im Handel erhältlichen
Farbkopiergerätes
(Handelsmarke „PRETER
550", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-6 hergestellten Farbtoners A-6 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Gelbentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Gelbentwickler
wurde in die Abteilung für
Gelb-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-7 hergestellten Farbtoners A-7 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Magentaentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Magentaentwickler
wurde in die Abteilung für
Magenta-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-8 hergestellten Farbtoners A-8 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Cyanentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Cyanentwickler
wurde in die Abteilung für
Cyan-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein mehrfarbiges Tonerbild wurde
mit dem Farbkopiergerät
auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, wodurch ein ein
mehrfarbiges Tonerbild tragendes Bildübertragungsmedium hergestellt
wurde.
-
Das derart hergestellte, ein mehrfarbiges
Tonerbild tragende Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht und dann auf eine ausreichend getrocknete,
im Handel erhältliche
Fliese (Handelsmarke „RS-252", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgetragen.
-
Die Papierunterlage wurde dann von
dem Bildübertragungsmedium
abgezogen, und die Fliese mit der darauf aufgetragenen Bildübertragungsfolie
wurde dann bei 900°C
eine Stunde lang gebrannt. Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich abgekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes
mehrfarbiges Bild auf der Fliese gebildet worden war.
-
Beispiel 5
-
[Bildung eines Tonerbildes
mittels Verwendung von Farbtoner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-9 hergestellten Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Entwickler wurde
in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht und es wurde ein farbiges Tonerbild
auf einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
-
[Bildung eines Bildes
mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem
Toner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-1 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-1 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner auf der gesamten Oberfläche
des Bildgebietes der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet, so dass das vorher
gebildete Tonerbild in seiner Gesamtheit bedeckt wurde.
-
Das das derart gebildete farbige
Tonerbild und das Volltonbild aus wärmeschmelzbarem Toner tragende
Bildübertragungsmedium
wurden mit einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der
das Tonerbild tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet
wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche
weiße
Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
-
Die Fliese mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 900°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes
Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Die Entwicklungsbedingungen für die Bildung
des vorstehend erwähnten
Tonerbildes auf dem Bildübertragungsmedium
waren wie folgt:
| Verarbeitungsgeschwindigkeit | 180
mm/sec |
| Ladungspotential | –650 V |
| Belichtungspotential | –100 V |
| Entwicklungsspalt | 0,6
mm |
| Skalpellspalt | 0,45
mm |
| Lineares
Geschwindigkeitsverhältnis
in Bezug auf den Photoleiter | 1,5 |
| Entwicklungsvorspannung | Wechselspannung
(Spitze-Spitze 1 KV + Gleichspannung (–500 V) |
| Gurtübertragungsvorspannung | 1400
V |
| Papierübertragungsvorspannung | 1300
V |
-
Beispiel 6
-
Der Verfahrensablauf für die Herstellung
des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt,
außer
dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch
den im Herstellungsbeispiel 3-2 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-2 ersetzt
wurde, wodurch ein schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Das derart erhaltene schwarze Bild
war jedoch leicht matt.
-
Beispiel 7
-
Der Verfahrensablauf für die Herstellung
des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt,
außer
dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch
den im Herstellungsbeispiel 3-3 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-3 ersetzt
wurde, wodurch ein schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Das derart erhaltene schwarze Bild
war jedoch leicht matt.
-
Beispiel 8
-
Der Verfahrensablauf für die Herstellung
des farbigen Bildes auf der Fliese in , Beispiel 5 wurde wiederholt,
außer
dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch
den im Herstellungsbeispiel 3-4 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-4 ersetzt
wurde, wodurch ein glänzendes
schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Beispiel 9
-
Der Verfahrensablauf für die Herstellung
des farbigen Bildes auf der Fliese in Beispiel 5 wurde wiederholt,
außer
dass der in Beispiel 5 verwendete wärmeschmelzbare Toner B-1 durch
den im Herstellungsbeispiel 3-5 hergestellten wärmeschmelzbare Toner B-5 ersetzt
wurde, wodurch ein glänzendes
schwarzes Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Beispiel 10
-
[Bildung eines Bildes
mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem
Toner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
-
[Bildung eines Tonerbildes
mittels Verwendung von Farbtoner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-9 hergestellten Toners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde weiter ein farbiges
Tonerbild auf der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
-
Das derart gebildete, ein Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner und ein farbiges Tonerbild tragende Bildübertragungsmedium wurde mit
einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der das
Tonerbild tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet wurde,
so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche
weiße
Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
-
Die Fliese mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 900°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein leicht mattes schwarzes Bild auf der
Fliese gebildet wurde.
-
Beispiel 11
-
[Bildung eines Bildes
mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem
Toner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
-
[Bildung eines Tonerbildes
mittels Verwendung von Farbtoner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
2-9 hergestellten Toners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde weiter ein farbiges
Tonerbild auf der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) gebildet.
-
[Bildung eines Bildes
mittels Verwendung von wärmeschmelzbarem
Toner]
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein anderes im Handel erhältliches Trockenkopiergerät (Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche der vorstehend erwähnten Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
-
Das derart gebildete, Tonerbilder
tragende Bildübertragungsmedium
wurde mit einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der
die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet
wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche
weiße
Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
-
Die Fliese mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 900°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes
Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Weil die oberste Tonerschicht ausreichend
transparent war, wurde in Bezug auf das auf der Fliese gebildete
Bild kein Rückgang
der Bilddichte beobachtet.
-
Beispiel 12
-
Es wurde ferner ein farbiges Tonerbild
gebildet, so dass es auf das in Beispiel 11 erhaltene Bildübertragungsmedium überschichtet
wurde, mittels Verwendung des selben, den Farbtoner 9 enthaltenden
Entwicklers wie in Beispiel 11 verwendet.
-
Das derart gebildete, Tonerbilder
tragende Bildübertragungsmedium
wurde mit einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der
die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet
wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche
weiße
Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
-
Die Fliese mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 900°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes schwarzes
Bild auf der Fliese gebildet wurde.
-
Ein schwarzes Bild in der obersten
Schicht, gebildet aus dem Farbtoner A-9, war leicht matt, aber der von
dem wärmeschmelzbaren
Toner B-4 gebildete Teil des Bildes war ausreichend glänzend.
-
Beispiel 13
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein fünfschichtiges Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-9 hergestellten schwarzen Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Schwarzentwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Schwarzentwickler
wurde in die Abteilung für
Schwarz-Farbentwicklung
eines im Handel erhältlichen
Farbkopiergerätes
(Handelsmarke „PRETER
550", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-10 hergestellten gelben Farbtoners A-10 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Gelbentwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Gelbentwickler
wurde in die Abteilung für
Gelb-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-11 hergestellten Magenta-Farbtoners A-11 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Magentaentwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Magentaentwickler
wurde in die Abteilung für
Magenta-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-12 hergestellten Farbtoners A-12 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt,
wodurch ein Cyanentwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Cyanentwickler
wurde in die Abteilung für
Cyan-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
-
Ein vollfarbiges Tonerbild wurde
auf der vorstehend erwähnten,
ein fünfschichtiges
Volltonbild aus wärmeschmelzbarem
Toner tragenden Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100", hergestellt
von Nittoshiko Co., Ltd.) . unter Verwendung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes gebildet, wobei
eine vollfarbige Photographie, die auf das Kontaktglas des Farbkopiergerätes gelegt
wurde, als ein Original dafür
verwendet wurde, wodurch eine ein vollfarbiges Tonerbild tragendes
Bildübertragungsfolie
hergestellt wurde.
-
Auf der derart hergestellten, ein
vollfarbiges Tonerbild tragenden Bildübertragungsfolie wurde mittels des
vorstehend erwähnten
Kopiergerätes
ein anderes fünfschichtiges
Volltonbild aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche des vollfarbigen Tonerbildes
der Bildübertragungsfolie
bedeckt wurde, wodurch ein ein vollfarbiges Tonerbild tragendes
Bildübertragungsmedium
hergestellt wurde.
-
Das derart gebildete, Tonerbilder
tragende Bildübertragungsmedium
wurde mit einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der
die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet
wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf eine im Handel erhältliche
weiße
Fliese (Handelsmarke „SP150", hergestellt von
INAX Co., Ltd.) aufgebracht.
-
Die Fliese mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 900°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Fliese wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes,
vollfarbiges Bild mit hoher Bilddichte auf der Fliese gebildet wurde.
-
Beispiel 14
-
Eine hellbraun gefärbte, unglasierte
Kachel aus Töpferware
wurde hergestellt.
-
Eine Beschichtungsflüssigkeit
wurde durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt:
| | Gewichtsteile |
| Farbweiß für die Töpferei (Handelsmarke „191230", hergestellt von
Degussa Japan Co., Ltd.) | 20 |
| Wasserlösliches
Medium (hergestellt von Isekyu Co., Ltd) | 100 |
-
Die derart hergestellte Beschichtungsflüssigkeit
wurde unter Verwendung eines Skalpells auf die unglasierte Kachel
aus Töpferware
beschichtet und eine Stunde lang bei 150°C getrocknet, wodurch eine Schicht aus
weißem
Pulver mit einer Dicke von 300 μm
darauf bereitgestellt wurde.
-
Die derart hergestellte, eine Schicht
aus weißem
Pulver tragende Kachel aus Töpferware
wurde eine Stunde lang bei 800°C
gebrannt, wodurch auf der Kachel aus Töpferware eine weiße Keramikschicht
mit einer Dicke von etwa 240 μm
gebildet wurde.
-
Die Oberfläche der weißen Keramikschicht hatte einen
hohen Weißgrad,
war glatt und hatte eine Reflektivität von 93 bis 98% in Bezug auf
das Licht mit einer Wellenlänge
von 480 bis 780 nm, wenn sie mit einem Spektrophotometer gemessen
wurde.
-
Eine andere Beschichtungsflüssigkeit
wurde durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt:
| | Gewichtsteile |
| Glasflussmittel
(Handelsmarke "10034", hergestellt von
Degussa Japan Co., Ltd.) | 20 |
| Wasserlösliches
Medium (hergestellt von Isekyu Co., Ltd) | 100 |
-
Die derart hergestellte Beschichtungsflüssigkeit
wurde unter Verwendung eines Skalpells auf die weiße Keramikschicht
beschichtet und eine Stunde lang bei 150°C getrocknet, wodurch eine Schicht
aus weißem Pulver
mit einer Dicke von 40 μm
darauf gebildet wurde.
-
Die derart hergestellte, eine Schicht
aus weißem
Pulver tragende Kachel wurde eine Stunde lang bei 800°C gebrannt,
wodurch auf der weißen
Keramikschicht eine transparente Keramikschicht gebildet wurde.
-
In der Weißheit der weißen Keramikschicht
wurden wegen der Bereitstellung der transparenten Keramikschicht
keine Veränderungen
beobachtet.
-
Ein Gemisch von 1000 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 25 g des in Herstellungsbeispiel
3-4 hergestellten wärmeschmelzbaren
Toners B-4 wurde in einer Kugelmühle
30 Minuten lang gerührt,
wodurch ein Entwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Entwickler
wurde in ein im Handel erhältliches
Trockenkopiergerät
(Handelsmarke „Imagio
MF530", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht, und es wurde ein fünfschichtiges Volltonbild
aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche einer im Handel erhältlichen Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100",
hergestellt von Nittoshiko Co., Ltd.) bedeckt wurde.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-9 hergestellten schwarzen Farbtoners A-9 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Schwarzentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Schwarzentwickler
wurde in die Abteilung für
Schwarz-Farbentwicklung
eines im Handel erhältlichen
Farbkopiergerätes
(Handelsmarke „PRETER
550", hergestellt
von Ricoh Company, Ltd.) eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-10 hergestellten gelben Farbtoners A-10 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Gelbentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Gelbentwickler
wurde in die Abteilung für
Gelb-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-11 hergestellten Magenta-Farbtoners A-11 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Magentaentwickler erhalten wurde.
-
Der derart hergestellte Magentaentwickler
wurde in die Abteilung für
Magenta-Farbentwicklung
des vorstehend erwähnten
Farbkopiergerätes
eingebracht.
-
Ein Gemisch von 400 g Träger A, hergestellt
in dem Herstellungsbeispiel 4, und 20 g des in Herstellungsbeispiel
2-12 hergestellten Cyan-Farbtoners A-12 wurde in einer Kugelmühle 30 Minuten
lang gerührt, wodurch
ein Cyanentwickler erhalten wurde.
-
Der so hergestellte Cyanentwickler
wurde in die Abteilung für
Cyan-Farbentwicklung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes eingebracht.
-
Ein vollfarbiges Tonerbild wurde
auf der vorstehend erwähnten,
ein fünfschichtiges
Volltonbild aus wärmeschmelzbarem
Toner tragenden Übertragungsfolie
für Töpferwaren
(Handelsmarke „OK
Series SN-100", hergestellt
von Nittoshiko Co., Ltd.) unter Verwendung des vorstehend erwähnten Farbkopiergerätes gebildet, wobei
eine vollfarbige Photographie, die auf das Kontaktglas des Farbkopiergerätes gelegt
wurde, als ein Original dafür
verwendet wurde, wodurch eine ein vollfarbiges Tonerbild tragendes
Bildübertragungsfolie
hergestellt wurde.
-
Auf der derart hergestellten, ein
vollfarbiges Tonerbild tragenden Bildübertragungsfolie wurde mittels des
vorstehend erwähnten
Kopiergerätes
ein anderes fünfschichtiges
Volltonbild aus wärmeschmelzbarem
Toner gebildet, so dass die gesamte Oberfläche des vollfarbigen Tonerbildes
der Bildübertragungsfolie
bedeckt wurde, wodurch ein ein vollfarbiges Tonerbild tragendes
Bildübertragungsmedium
hergestellt wurde.
-
Das derart gebildete, Tonerbilder
tragende Bildübertragungsmedium
wurde mit einer Lösung
von Polystyrol in Xylol besprüht,
wodurch eine als Schutzschicht dienende Polystyrolfolie auf der
die Tonerbilder tragenden Seite des Bildübertragungsmediums gebildet
wurde, so dass eine Tonerbildschicht gebildet wurde.
-
Das derart hergestellte Bildübertragungsmedium
wurde in Wasser eingetaucht, und die Tonerbildschicht wurde von
dem Bildübertragungsmedium
abgelöst.
Die derart abgelöste
Tonerbildschicht wurde dann auf die Oberfläche der transparenten Keramikschicht
der vorstehend erwähnten
Kachel aufgebracht.
-
Die Kachel mit der aufgebrachten
Tonerbildschicht wurde dann ausreichend getrocknet und 1 Stunde lang
bei 850°C
in einem elektrischen Ofen gebrannt.
-
Die gebrannte Kachel wurde dann allmählich gekühlt. Es
wurde beobachtet, dass ein glänzendes,
vollfarbiges Bild mit hoher Bilddichte auf der Kachel gebildet wurde. Überdies
war der Weißegrad
der weißen
Keramikschicht so hoch, dass die Klarheit des gebildeten Bildes
hervorragend war.