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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Einrichten eines Perch-Kanals, der jeder Basisstation
in einer Mobilkommunikation durch ein Zellularsystem zugeordnet
wird, in welchem eine Vielzahl von Dienstebereichen durch eine Vielzahl
von Basisstationen bereitgestellt werden.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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In dem Zellularsystem ist jeder Basisstation ein
Perch-Kanal zugeordnet und jede Basisstation führt eine Signalübertragung über den
zugeordneten Perch-Kanal durch, sowie eine Signalisierung der Perch-Kanalliste
für umgebende
Basisstationen. Eine Mobilstation misst Empfangspegel von Perch-Kanälen und
trifft eine Auswahl der nächsten Basisstationen
und eine Auswahl einer bewegten Zielbasisstation gemäß den gemessenen
Empfangspegeln. Ein ähnlicher
Prozess ist in EP-A-0 431 956 beschrieben. Nachdem die Perch-Kanalliste
für umgebende
Basisstationen bei der Mobilstation empfangen worden ist, können die
Perch-Kanäle,
für die
die Empfangspegelmessung durch die Mobilstation auszuführen sind,
eingeengt werden, so dass es möglich wird,
die Empfangspegelmessung mit hoher Präzision in kurzer Zeit auszuführen.
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Wenn jedoch die Mobilstation die
Perch-Kanalliste für
umgebende Basisstationen nicht hat, gibt es einen Bedarf, Empfangspegelmessungen
für alle Perch-Kanäle auszuführen. Um die
für diese
Empfangspegelmessung erforderliche Zeit abzukürzen, verwendet das Zellularsystem
ein Schema zum Anordnen von Perch-Kanälen durch Wiederverwendung
desselben Perch-Kanals bei unterschiedlichen Dienstebereichen, um
eine Anzahl von Perch-Kanälen
zu reduzieren.
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Bei Anordnen der Perch-Kanäle gibt
es einen Bedarf, die identischen Perch-Kanäle mit einem ausreichenden
Abstand dazwischen vorgesehen anzuordnen, um eine Interferenz zwischen
identischen Perch-Kanälen
zu vermeiden. In konventionellen Zellularsystemen ist solch ein
Einstellen von Perch-Kanälen
von einem Systemdesigner vorgenommen worden. In einer Anfangsanordnung
zu einer Zeit des Systemdesigns werden Ausbreitungseigenschaften in Übereinstimmung
mit den geographischen Bedingungen geschätzt und die identischen Perch-Kanäle werden
mit einer ausreichenden Wiederbenutzungsdistanz dazwischen angeordnet,
um eine gegenseitige Interferenz zu verhindern. Zusätzlich wird
auch eine Perch-Kanalliste für
umgebende Basisstationen, die von jeder Basisstation zu signalisieren
ist, ebenfalls eingerichtet. Auch wird zu einer Zeit des Bereitstellens
einer neuen Basisstation ein verfügbarer Perch-Kanal ausgewählt und
eine Perch-Kanalliste für
umgebende Basisstationen wird eingerichtet in Übereinstimmung mit dem Benutzungszustand
der Perch-Kanäle
bei den umgebenden Basisstationen.
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Nun wird erwartet, dass eine für das Zellularsystem
erforderliche Teilnehmerkapazität
kontinuierlich zunehmen wird und es einen konstanten Bedarf geben
wird zum Bereitstellen einer neuen Basisstation in Übereinstimmung
mit dem zunehmenden Bedarf. In dem konventionellen Perch-Kanaleinrichtungsverfahren
müssen
die Perch-Kanäle
jedes Mal, wenn eine neue Basisstation bereitgestellt wird, vom Systemdesigner
eingerichtet werden, so dass es einen Nachteil gegeben hat in Bezug
auf einen spürbaren
Arbeitslastumfang, der erforderlich war für den Systemdesigner.
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Zusätzlich werden die Ausbreitungscharakteristika
nicht tatsächlich
gemessen, sondern geschätzt,
so dass es eine Möglichkeit
gegeben hat, dass Perch-Kanäle
einander durch Interferenz stören.
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RESÜMEE DER
ERFINDUNG
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Es ist demnach ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zum Einrichten von Perch-Kanälen in einer
Mobilkommunikation von einem Zellularsystem bereitzustellen, das
in der Lage ist, autonom und verteilt in Übereinstimmung mit den tatsächlichen
Ausbreitungszuständen
ohne das Erfordernis einer zusätzlichen
Arbeitsbelastung eines Systemdesigners einen Perch-Kanal und eine
Perch-Kanalliste für
umgebende Basisstationen bei jeder erneut bereitgestellten Basisstation
einzurichten.
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Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden
Erfindung, eine Basisstationseinrichtung bereitzustellen, die geeignet
ist für
eine erneut bereitgestellte Basisstation in dem obigen Verfahren
zum Einrichten von Perch-Kanälen
in einer Mobilkommunikation von einem Zellularsystem.
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Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden
Erfindung, eine Basisstationseinrichtung bereitzustellen, die geeignet
ist für
eine bereits arbeitende Basisstation in dem obigen Verfahren zum
Einrichten von Perch-Kanälen
in einer Mobilkommunikation von einem Zellularsystem.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt zum Einrichten von Perch-Kanälen in einer
Mobilkommunikation von einem Zellularsystem mit einer Vielzahl von
Basisstationen einschließlich
einer neu bereitgestellten Basisstation und Mobilstationen, wobei
das Verfahren die Schritte umfasst: Messen von Empfangspegeln von
Signalen, die von Mobilstationen zu umgebenden Basisstationen gesendet
werden bei der neu bereitgestellten Basisstation durch Abtasten
von Aufwärtsstreckenverbindungssteuerkanälen bzw. Up-Link-Steuerkanälen entsprechend
den Perch-Kanälen;
und autonomes Einstellen eines Perch-Kanals der neu bereitgestellten
Basisstation und einer Perch-Kanalliste, die von der neu bereitgestellten
Basisstation zu signalisieren ist bei der neu bereitgestellten Basisstation
in Übereinstimmung
mit den in dem Messschritt gemessenen Empfangspegeln.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt zum Einrichten
von Perch-Kanälen
in einer Mobilkommunikation durch ein Zellularsystem mit einer Vielzahl
von Basisstationen einschließlich
einer neu bereitgestellten Basisstation und Mobilstationen, wobei
das Verfahren die Schritte umfasst: Messen von Empfangspegeln von
durch Perch-Kanäle
von umgebenden Basisstationen übertragenen
Signalen bei der neu bereitgestellten Basisstation während des Empfangs
von durch die umgebenden Basisstationen signalisierten Perch-Kanallisten;
und autonomes Einstellen eines Perch-Kanals der neu bereitgestellten
Basisstation und Festlegen einer Perch-Kanalliste, die von der neu
bereitgestellten Basisstation zu signalisieren ist bei der neu bereitgestellten
Basisstation in Übereinstimmung
mit den im Messschritt erhaltenen Empfangspegeln und neu bereitgestellten Perch-Kanallisten
der umgebenden Basisstationen.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird eine Basisstationseinrichtung bereitgestellt
zum Einrichten von Perch-Kanälen
in einer Mobilkommunikation von einem Zellularsystem mit einer Vielzahl
von Basisstationen einschließlich einer
neu bereitgestellten Basisstation und Mobilstationen, wobei die
Einrichtung umfasst: eine Sender- und
Empfängervorrichtung
zum Realisieren von Funktionen einer Basisstation in dem Zellularsystem; eine
Messvorrichtung zum Messen von Empfangspegeln von von Mobilstationen
zu umgebenden Basisstationen gesendeten Signalen durch Abtasten
von Aufwärtsstreckenverbindungssteuerkanälen bzw. Up-Link-Steuerkanälen entsprechend
Perch-Kanälen;
und eine Steuervorrichtung zum autonomen Einstellen eines Perch-Kanals
der neu bereitgestellten Basisstation und Festlegen einer Perch-Kanalliste, die
von der neu bereitgestellten Basisstation signalisiert werden soll,
bei der neu bereitgestellten Basisstation in Übereinstimmung mit von der
Messvorrichtung gemessenen Empfangspegeln.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird eine Basisstationseinrichtung bereitgestellt,
zu verwenden als eine bereits arbeitende Basisstation in einer Mobilkommunikation durch
ein Zellularsystem mit einer Vielzahl von Basisstationen einschließlich einer
neu bereitgestellten Basisstation und Mobilstationen, wobei die
Einrichtung umfasst: eine Sender- und Empfängervorrichtung zum Realisieren
von Funktionen einer Basisstation in dem Zellularsystem; eine Messvorrichtung zum
Messen von Empfangspegeln von von Mobilstationen zu umgebenden Basisstationen
gesendeten Signalen durch Abtasten von Aufwärtsstreckenverbindungssteuerkanälen bzw.
Up-Link-Steuerkanälen entsprechend
Perch-Kanälen;
und eine Steuervorrichtung zum Neufestlegen einer von der bereits
arbeitenden Basisstation zu signalisierenden Perch-Kanalliste durch
Erhalten einer Frequenz, um einen gemessenen Empfangspegel über einem
vorbestimmten Schwellwert TH3 zu haben für jeden Up-Link-Steuerkanal
und Eingeben von Perch-Kanälen entsprechend
jener Up-Link-Steuerkanäle,
für die die
erhaltene Frequenz über
einem vorbestimmten Schwellwert TH4 ist, in die von der bereits
arbeitenden Basisstation zu signalisierende Perch-Kanalliste.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird eine Basisstationseinrichtung bereitgestellt,
zu verwenden als eine bereits arbeitende Basisstation in einer Mobilkommunikation durch
ein Zellularsystem mit einer Vielzahl von Basisstationen einschließlich einer
neu bereitgestellten Basisstation und Mobilstationen, wobei die
Einrichtung umfasst: eine Sender- und Empfängervorrichtung zum Realisieren
von Funktionen einer Basisstation in dem Zellularsystem; eine Messvorrichtung zum
Messen von Empfangspegeln von von Mobilstationen zu umgebenden Basisstationen
gesendeten Signalen durch Abtasten von Aufwärtsstreckenverbindungssteuerkanälen bzw.
Up-Link-Steuerkanälen entsprechend
Perch-Kanälen;
und eine Steuervorrichtung zum Neufestlegen einer von der bereits
arbeitenden Basisstation zu signalisierenden Perch-Kanalliste durch
Erhalten einer Frequenz, um einen gemessenen Empfangspegel über einem
vorbestimmten Schwellwert TH3 zu haben für jeden Up-Link-Steuerkanal
und Eingeben von Perch-Kanälen entsprechend
jener Up-Link-Steuerkanäle,
für die die
erhaltene Frequenz über
einem vorbestimmten Schwellwert TH4 ist, in die von der bereits
arbeitenden Basisstation zu signalisierende Perch-Kanalliste.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung wird eine Basisstationseinrichtung bereitgestellt,
zu verwenden als neu bereitgestellte Basisstation in einer Mobilkommunikation
durch ein Zellularsystem mit einer Vielzahl von Basisstationen und
Mobilstationen, wobei die Einrichtung umfasst: eine Sender- und
Empfängervorrichtung
zum Realisieren von Funktionen einer Basisstation in dem Zellularsystem;
eine Messvorrichtung zum Messen von Empfangspegeln von durch Perch-Kanäle von umgebenden
Basisstationen gesendeten Signalen während des Empfangs von durch
die umgebenden Basisstationen signalisierten Perch-Kanallisten; und eine
Steuervorrichtung zum autonomen Einstellen eines Perch-Kanals der
neu bereitgestellten Basisstation und Festlegen einer Perch-Kanalliste,
die von der neu bereitgestellten Basisstation zu signalisieren ist,
bei der neu bereitgestellten Basisstation in Übereinstimmung mit den Empfangspegeln
und den Perch-Kanallisten der umgebenden Basisstationen, erhalten
durch die Messvorrichtung.
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Andere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung, betrachtet
im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen, ersichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es zeigt:
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1 ein
schematisches Blockdiagramm eines Funkkommunikationssystems, in
dem ein Verfahren zum Einrichten von Perch-Kanälen in einer Mobilkommunikation
durch ein Zellularsystem gemäß der vorliegenden
Erfindung angewendet wird;
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2 ein
Blockdiagramm jeder Basisstation in dem Funkkommunikationssystem
der 1;
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3 ein
Blockdiagramm einer Mobilstation in dem Funkkommunikationssystem
der 1;
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4 ein
Diagramm einer beispielhaften Perch-Kanalanordnung unter Basisstationen,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;
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5 eine
Darstellung einer beispielhaften Perch-Kanalliste einer Basisstation bei einer
gemeinsam benutzten Zelle in einem Diagramm der 4;
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6 eine
Darstellung eines beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle einer
neubereitgestellten Basisstation gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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7 eine
Darstellung eines beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle einer
bereits arbeitenden Basisstation gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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8 eine
Darstellung eines anderen beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle
einer neubereitgestellten Basisstation gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 eine
Darstellung einer beispielhaften Korrespondenztabelle, die bei einem
Kommunikationsnetz in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist;
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10 eine
Darstellung eines anderen beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle
jeder Basisstation in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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11 eine
Darstellung eines beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle einer
neubereitgestellten Basisstation gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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12 eine
Darstellung eines beispielhaften Inhaltes in einer Messtabelle einer
bereits arbeitenden Basisstation gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun wird bezugnehmend auf 1 bis 10 die erste Ausführungsform eines Verfahrens
zum Einrichten von Perch-Kanälen in einer
Mobilkommunikation durch ein Zellularsystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung detailliert beschrieben.
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1 zeigt
eine Konfiguration eines Funkkommunikationssystems, auf das ein
Verfahren zum Einrichten von Perch-Kanälen in einer Mobilkommunikation
von einem Zellularsystem in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
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Dieses Funktkommunikationssystem
der 1 hat eine Vielzahl
von Basisstationen 1 (1a, 1b, 1c),
verbunden durch ein Kommunikationsnetz 10, wobei eine Mobilstation 4 in
Kommunikation versetzt ist, beispielsweise durch das Verbundensein
mit einer Basisstation 1a durch einen Funkkanal. Im allgemeinen
befindet sich eine Vielzahl von Mobilstationen 4 in dem
System.
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Jede der Basisstationen 1a, 1b und 1c hat
einen Perch-Kanal PC1, PC2, bzw. PC3) zugeordnet, welches ein Kanal
ist, der zum Ausführen
einer Pegelmessung bei der Mobilstation 4 zu verwenden
ist, und jede Basisstation 1 überträgt Signale durch den jeweiligen
Perch-Kanal. Hier sind die Perch-Kanäle, wie in 4 gezeigt, beispielsweise derart angeordnet,
dass die identischen Perch-Kanäle
einander nicht stören.
In 4 ist jeder Zelle
eine Zahl zugeordnet, die eine Perch-Kanalzahl angibt. Beispielsweise ist
der zentralen, gemeinsam benutzten Zelle der Perch-Kanal PC3 zugeordnet.
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Zudem führt jede Basisstation 1 auch
eine Signalisierung einer Perch-Kanalliste aus. 5 zeigt eine beispielhafte Perch-Kanalliste,
signalisiert von einer Basisstation einer in 4 angegebenen, geteilten, bzw. gemeinsam
verwendeten Zelle, welche den Perch-Kanal dieser Basisstation, gefolgt
von den Perch-Kanälen
der umgebenden Basisstationen enthält. Durch Empfangen dieser
Perch-Kanalliste kann die Mobilstation 4 die Perch-Kanäle lernen, durch
welche Signale von den umgebenden Basisstationen übertragen
werden.
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2 zeigt
eine detaillierte Konfiguration jeder Basisstation 1 in
dem System der 1. Die
Basisstation 1 der 2 umfasst:
eine Antenne 11 zum Ausführen von Funkkommunikation
mit der Mobilstation 4; einen Duplexer 12, verbunden
mit der Antenne 11; Sender 13 und 14 und
Empfänger 15 und 16,
alle verbunden mit dem Duplexer 12, wobei der Sender 14 und
der Empfänger 16 auch
mit dem Kommunikationsnetz 10 verbunden sind; eine Perch-Kanallistenspeichereinheit 17,
verbunden mit dem Sender 13; eine Messtabelle 18,
verbunden mit dem Empfänger 15;
und eine Steuereinheit 19, verbunden mit dem Sender 13,
dem Empfänger 15,
der Perch-Kanallistenspeichereinheit 17 und der Messtabelle 18 zum Steuern
des Betriebsablaufs in dieser Basissstation.
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Der Sender 13 führt die
Signalisierung der Perch-Kanalliste aus, die in der Perch-Kanallistenspeichereinheit 17 gespeichert
ist. In dieser Ausführungsform
wird die Perch-Kanallistensignalisierung durch
den Perch-Kanal ausgeführt,
aber es ist auch möglich,
diese Signalisierung der Perch-Kanalliste durch
einen anderen Kanal durch Bereitstellen anderer Sender vorzunehmen.
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Der Empfänger 15 empfängt die
Perch-Kanäle,
durch welche Signale von den umgebenden Basisstationen gesendet
werden, und führt
Pegelmessungen der jeweiligen empfangenen Perch-Kanäle aus,
während
er die von den umgebenden Basisstationen signalisierte Perch-Kanalliste
empfängt.
Auch kann der Empfänger 15 Aufwärtsstreckenverbindungssteuerkanäle, bzw.
Up-Link-Steuerkanäle
(d. h. von einer Mobilstation zu einer Basisstation) empfangen,
durch welche Signale von den Mobilstationen 4 gesendet
werden, und Pegelmessung jedes empfangenen Up-Link-Steuerkanals
ausführen.
Das von dem Empfänger 15 erhaltene
Messergebnis wird in der Messtabelle 18 gespeichert.
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Die Steuereinheit 19 führt eine
Steuerung des Empfängers 15 aus,
eine Analyse der Messtabelle 18, ein Bestimmen des Perch-Kanals, über welchen
Signale von dem Sender 13 zu senden sind und ein Bestimmen
der in der Perch-Kanallistenspeichereinheit 17 zu
speichernden Perch-Kanalliste.
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Die Sender 14 und die Empfänger 16 werden für Kommunikationen
in Bezug auf eine Vielzahl von Mobilstationen 4 durch die
Basisstation 1 verwendet. Kommunikationsdatensignale, die
von den Empfängern 16 empfangen
werden, werden zu dem Kommunikationsnetz 10 gesendet, während Kommunikationsdatensignale,
die von dem Kommunikationsnetz 10 gesendet werden, von
den Sendern 14 übertragen werden.
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Der Duplexer 12 ist vorgesehen
zum Verwenden der einzelnen Antenne 11, sowohl für Sende-,
als auch für
Empfangszwecke.
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3 zeigt
eine detaillierte Konfiguration der Mobilstation 4 in dem
System der 1. Die Mobilstation 4 der 3 umfasst: eine Antenne
21 zum Ausführen
von Funkkommunikationen mit der Basisstation 1; einen mit
der Antenne 21 verbundenen Duplexer 22; mit dem
Duplexer 22 verbundene Empfänger 23 und Sender 24;
eine Steuereinheit 25 zum Steuern des Empfängers 23 und
des Senders 24; eine mit dem Empfänger 23 und dem Sender 24 verbundene
Basisbandverarbeitungseinheit 26; und einen mit der Basisbandsverarbeitungseinheit 26 verbundenen
Handapparat 27.
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Der Empfänger 23 empfängt die
Perch-Kanäle,
durch welche Signale von der Basisstation 1 übermittelt
werden, die von der Basisstation 1 signalisierten Perch-Kanallisten,
sowie Kommunikationsdatensignale.
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Der Sender sendet Steuersignale über einen Up-Link-Steuerkanal, sowie
Kommunikationsdatensignale.
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Die Steuereinheit 25 steuert
den Empfänger 23 und
den Sender 24, um Steuersignale mit der Basisstation 1 auszutauschen.
Die von dem Empfänger 23 empfangenen
Kommunikationsdatensignale werden umgesetzt in Sprachsignale bei
der Basisbandverarbeitungseinheit 26 und zu dem Handapparat 27 gesendet.
Vom Handapparat 27 gesendete Sprachsignale werden bei der
Basisbandverarbeitungseinheit 26 in Kommunikationsdatensignale
umgesetzt und von dem Sender 24 gesendet.
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Der Duplexer 22 ist vorgesehen
zur Verwendung der einzelnen Antenne 21, sowohl zu Sende-, als
auch zu Empfangszwecken.
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Als nächstes wird der Betrieb des
Systems der 1 mit einer
Konfiguration, wie oben in einem Fall des Vorsehens einer neuen
Basisstation in Übereinstimmung
mit dieser ersten Ausführungsform
beschrieben.
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Bei einer neu bereitgestellten Basisstation 1 befiehlt
die Steuereinheit 19 dem Empfänger 15, Empfangspegelmessung
der Aufwärtsstreckensteuerkanäle entsprechend
zu allen Perch-Kanälen durchzuführen. Als
Reaktion hierauf führt
der Empfänger 15 wiederholt
Empfangspegelmessungen jedes Up-Link-Steuerkanals durch und misst eine Frequenz,
um Empfangspegel über
einem vorgeschriebenen Schwellwert TH1 zu erhalten (welcher in dieser
Ausführungsform
eingestellt ist auf 0 dB) und eine Frequenz, um Empfangspegel zu
erhalten über
einem vorbestimmten Schwellwert TH3 (welcher in dieser Ausführungsform
eingestellt ist auf 10 dB).
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Als ein hier zu verwendendes Messverfahren ist
es möglich,
ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Empfangspegelmessung jedes
Up-Link-Steuerkanals ausgeführt
wird für
eine vorgeschriebene Zeitdauer oder mit einer vorgeschriebenen Häufigkeit, und
welcher Prozentsatz der gemessenen Empfangspegel jeden Schwellwert übersteigt,
wird gemessen. Ein in der Messtabelle 18 nach dieser Empfangspegelmessung gespeichertes
beispielhaftes Messergebnis ist in 6 gezeigt.
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Dann richtet die Steuereinheit 19 in Übereinstimmung
mit dieser Messtabelle 18 folgendermaßen den Perch-Kanal dieser
Basisstation ein und die von dieser Basisstation zu signalisierende
Perch-Kanalliste.
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Zuerst wird der Perch-Kanal dieser
Basisstation ausgewählt
aus den Perch-Kanälen
entsprechend den Up-Link-Steuerkanälen, für welche die Frequenz mit einem
Empfangspegel über
dem Schwellwert TH1 (0 dB) nicht über einem vorbestimmten Schwellwert
TH2 (welcher in dieser Ausführungsform
auf gleich 2% eingestellt ist) liegt. In einem in 6 gezeigten beispielhaften Fall wird
der Perch-Kanal dieser Basisstation ausgewählt aus den Perch-Kanälen PC1,
PC7 etc. durch Ausschließen der
Perch-Kanäle
PC2, PC3, PC4, PC5 und PC6 in Übereinstimmung
mit den Up-Link-Steuerkanälen, welche
die Frequenz um einen Empfangspegel über dem Schwellwert TH1 zu
haben, größer ist
als der Schwellwert TH2. Beispielsweise kann der Perch-Kanal PC1
ausgewählt
werden als Perch-Kanal für
diese Basisstation. Der bestimmte Perch-Kanal dieser Basisstation
wird dann spezifiziert zu dem Sender 13.
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Als nächstes stellt die Steuereinheit 1 die Perch-Kanäle in Übereinstimmung
mit den Up-Link-Steuerkanälen
ein, für
welche die Frequenz zum Haben des Empfangspegels über dem
Schwellwert TH3 (10 dB) über
einem vorbestimmten Schwellwert TH4 (welcher gleich 10% eingestellt
ist in dieser Ausführungsform)
in der durch diese Basisstation zu signalisierenden Perch-Kanalliste
ist. In einem in 6 gezeigten
beispielhaften Fall sind die Perch-Kanäle PC2, PC3 und PC5 in der
Perch-Kanalliste eingestellt, um durch diese Basisstation signalisiert
zu werden. Die bestimmte Perch-Kanalliste wird
dann der Perch-Kanallistenspeichereinheit 17 gemeldet und
darin gespeichert.
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Nachdem der Perch-Kanal dieser Basisstation
und die von dieser Basisstation zu signalisierende Perch-Kanalliste,
wie oben beschrieben, eingerichtet worden sind, wird der Normalbetrieb
dieser neu vorgesehenen Basisstation gestartet.
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Wenn der Normalbetrieb dieser neu
vorgesehenen Basisstation gestartet ist, wird der Perch-Kanal dieser
neu vorgesehenen Basisstation automatisch in die Perch-Kanalliste
jeder umgebenden Basisstation eingetragen, wenn die Empfangspegelmessung ähnlich zu
jeder umgebenden Basisstation ausgeführt wird.
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Beispielsweise angenommen, dass eine
gewisse bereits arbeitende Basisstation, die Signale durch den Perch-Kanal
PC2 sendet, die Perch-Kanalliste hat, die die Perch-Kanäle PC2,
PC3, PC4 und PC6 enthält,
und wenn der Normalbetrieb der neu vorgesehenen Basisstation gestartet
wird, führt
die Mobilstation die Signalübertragung
durch den Aufwärtsstreckensteuerkanal
zu dieser neu vorgesehenen Basisstation derart durch, dass der Inhalt
der Messtabelle 18 in dieser bestimmten Basisstation geändert wird,
wie in 7 gezeigt. In
diesem Fall wird die Perch-Kanalliste dieser gewissen Basisstation geändert, um
die Perch-Kanäle
PC2, PC1, PC3, PC4 und PC6 zu enthalten.
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An dieser Stelle beachte, dass es
auch möglich
ist, für
die umgebenden Basisstationen, die Perch-Kanaleinstellung in einer
Weise der zweiten Ausführungsform
zu verwenden, welche später
detaillierter beschrieben wird.
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Es ist auch möglich, diese Änderung
der Perch-Kanalliste bei jeder umgebenden Basisstation durch das
Verwenden einer Meldung durch ein Netz zu realisieren. Die neu vorgesehene
Basisstation meldet nämlich
ein Hinzufügen
des Perch-Kanals PC1 dieser Basisstation in der Perch-Kanalliste
an jede der umgebenden Basisstationen in Übereinstimmung mit den Perch-Kanälen PC2,
PC3 und PC5, die in der Perch-Kanalliste dieser Basisstation enthalten sind.
Als Reaktion wird die Perch-Kanalliste
der Basisstation, die Signale über
den Perch-Kanal PC 2 überträgt, beispielsweise
geändert
werden von der die Perch-Kanäle
PC2, PC3, PC4 und PC6 enthaltenden zu der die Perch-Kanäle PC2,
PC1, PC3, PC4 und PC6 enthaltenden.
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Hier ist es möglich, als ein Verfahren zum Identifizieren
der Basisstation von dem Perch-Kanal, ein Verfahren zu verwenden,
bei dem eine Quellenbasisstations-ID eingefügt ist in Signale durch den Up-Link-Steuerkanal,
so dass die Quellenbasisstations-ID auch gemeinsam mit dem Empfangsmessungsergebnis
gespeichert wird, wie in 8 gezeigt.
Alternativ ist es auch möglich,
ein Verfahren zu verwenden, bei dem eine die Basisstationskoordinaten
und den Perch-Kanal für
jede Basisstation in Entsprechung registrierende Korrespondenztabelle,
wie in 9 gezeigt, im
Kommunikationsnetz 10 vorgesehen ist und die Meldung in
Bezug auf jede Basisstation mit einem ausersehenen Perch-Kanal durchgeführt wird,
welcher an einer nächsten
Position zu der erneut hinzugefügten
Basisstation unter den Basisstationen angeordnet ist, denen der
identische Perch-Kanal
zugeordnet ist.
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Es ist auch möglich, die Empfangspegelmessung
des Up-Link-Steuerkanals
durch die folgende Prozedur auszuführen.
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Die Steuereinheit 19 befiehlt
nämlich,
zu einer Zeit des Ausführens
der Messung zum Bestimmen der Anordnung der Perch-Kanäle der umgebenden
Basisstationen bei jeder von der neu vorgesehenen Basisstation und
den bereits arbeitenden Basisstationen, dem Empfänger 15, die Empfangspegelmessung
aller Perch-Kanäle
durchzuführen
und das von dem Empfänger 15 erhaltene
Messergebnis wird in der Messtabelle 18 gespeichert.
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Nachdem die Empfangspegelmessung
aller Perch-Kanäle
abgeschlossen ist, lesen die Steuereinheiten 19 die Messtabelle 18 und
befehlen dem Empfänger 15,
die Perch-Kanalliste
jeder Basisstation zu empfangen, für welche der Perch-Kanalempfangspegel über einem
vorgeschriebenen Schwellwert TH9 liegt (welcher gleich 5 dB festgelegt
ist in dieser Ausführungsform).
Der Empfänger 15 empfängt dann
die spezifizierten Perch-Kanallisten und speichert die empfangenen
Perch-Kanallisten in der Messtabelle 18. Ein beispielhafter
Inhalt, der in der Messtabelle 18 an diesem Punkt gespeichert
wird, ist in 10 gezeigt.
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Dann befiehlt die Steuereinheit 19 in Übereinstimmung
mit dieser Messtabelle 18 dem Empfänger 15, die Empfangspegelmessung
der Up-Link-Steuerkanäle
in Übereinstimmung
mit den Perchkanälen
PC2, PC3, PC4, PC5 und PC6 durchzuführen, für welche der Perch-Kanalempfangspegel über einem
vorgeschriebenen Schwellwert TH8 liegt (welcher auf 0 dB eingestellt
ist) und die Perch-Kanäle
PC1, PC8, PC10, PC11, PC12 und PC15, welche in der Perch-Kanalliste
der Basisstationen enthalten sind, für welche der Perch-Kanalempfangspegel über dem
Schwellwert TH9 (5 dB) liegt. Als Reaktion hierauf führt der
Empfänger 15 die
Empfangspegelmessung der spezifizierten Aufwärtsstreckensteuerkanäle durch
die ähnliche
Prozedur aus, wie oben beschrieben.
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Dann werden die Einstellung des Perch-Kanals
dieser Basisstation und die Einstellung/Neueinstellung der von dieser
Basisstation zu signalisierenden Perch-Kanalliste in ähnlicher
Weise, wie oben beschrieben ausgeführt.
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Nun wird unter Bezugnahme auf die 11 und 12 die zweite Ausführungsform eines Verfahrens zum
Einrichten von Perch-Kanälen in einer
Mobilkommunikation durch ein Zellularsystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung detailliert beschrieben.
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In dieser zweiten Ausführungsfarm
sind Konfigurationen des Funkkommunikationssystems, der Basisstation
und der Mobilstation dieselben, wie die in 1 und 2 und 3 oben beschriebenen.
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Im folgenden wird der Betrieb des
Systems der 1 in einem
Fall des Bereitstellens einer neuen Basisstation in Übereinstimmung
mit dieser zweiten Ausführungsform
beschrieben werden.
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Bei einer neu vorgesehenen Basisstation 1 befiehlt
die Steuereinheit 19 dem Empfänger 15, die Empfangspegelmessung
aller Perch-Kanäle
auszuführen
und das vom Empfänger 15 erhaltene
Messergebnis wird in der Messtabelle 18 gespeichert.
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Nachdem die Empfangspegelmessung
aller Perch-Kanäle
abgeschlossen ist, liest die Steuereinheit 19 die Messtabelle 18 und
befiehlt dem Empfänger 15,
die Perch-Kanalliste von allen Basisstationen zu empfangen, für welche
der Perch-Kanalempfangspegel über einen
vorgeschriebenen Schwellwert TH6 liegt (welcher in dieser Ausführungsform eingestellt
ist auf 10 dB) Der Empfänger 15 empfängt dann
die spezifizierte Perch-Kanallisten und speichert die empfangenen
Perch-Kanallisten
in der Messtabelle 18. Ein beispielhafter, in der Messtabelle 18 gespeicherter
Inhalt an diesem Punkt ist in 11 gespeichert.
Dann richtet in Übereinstimmung
mit dieser Messtabelle 18 die Steuereinheit 19 den Perch-Kanal
dieser Basisstation folgendermaßen
ein und die von dieser Basisstation zu signalisierende Perch-Kanalliste.
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Als erstes wird diese Basisstation
von den Perch-Kanälen,
die von denen abweichen, für
welche der Empfangspegel über
einen vorbestimmten Schwellwert TH5 liegt (welcher in dieser Ausführungsform
eingestellt ist auf 0 dB) und von jenen, die in den Perch-Kanallisten
der Perch-Kanäle
enthalten sind, für
welche der Empfangspegel über
dem Schwellwertpegel TH6 liegt (10 dB) ausgewählt. In einem in 11 gezeigten beispielhaften
Fall wird der Perch-Kanal dieser Basisstation aus den Perch-Kanälen PC1,
PC7, etc. ausgewählt
durch Ausschließen
der Perch-Kanäle
PC2, PC3, PC4, PC5 und PC6, für
welche der Empfangspegel über
dem Schwellwert TH5 liegt und den Perch-Kanälen PC8, PC10, PC12 und PC15,
welche in den Perch-Kanälen
PC2, PC3 und PC5 enthalten sind, für welche der Empfangspegel über dem
Schwellwertpegel TH6 liegt. Beispielsweise kann der Perch-Kanal
PC1 ausgewählt
werden, als der Perch-Kanal für
diese Basisstation. Der bestimmte Perch-Kanal dieser Basisstation
wird dann dem Sender 13 spezifiziert.
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Als nächstes stellt die Steuereinheit 19 die Perch-Kanäle ein,
für welche
der Empfangspegel über
einem vorbestimmten Schwellwert TH7 liegt (welcher in dieser Ausführungsform
auf 10 dB eingestellt ist) in der Perch-Kanalliste, die von dieser
Basisstation zu signalisieren ist. In einem in 11 gezeigten beispielhaften Fall werden
die Perch-Kanäle PC2,
PC3 und PC5 in der Perch-Kanalliste eingerichtet, um signalisiert
zu werden durch diese Basisstation. Die bestimmte Perch-Kanalliste
wird dann der Perch-Kanallistenspeichereinheit 17 gemeldet
und darin gespeichert.
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Nachdem der Perch-Kanal dieser Basisstation
und die Perch-Kanalliste,
die von dieser Basisstation zu signalisieren ist, eingerichtet worden
sind, wie oben beschrieben, wird der Normalbetrieb dieser neu vorgesehenen
Basisstation begonnen.
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Wenn der Normalbetrieb dieser neu
vorgesehenen Basisstation begonnen worden ist, wird der Perch-Kanal
dieser neu vorgesehenen Basisstation automatisch eingegeben in die
Perch-Kanalliste jeder umgebenden Basisstation.
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Beispielsweise angenommen, dass eine
gewisse bereits arbeitende Basisstation, welche Signale durch den
Perch-Kanal PC2 sendet, die Perch-Kanalliste hat, die die Perch-Kanäle PC2,
PC3, PC4, PC6 und PC8 enthält,
und wenn der Normalbetrieb der neu vorgesehenen Basisstation begonnen
wird, wird der Inhalt der Messtabelle 18 in dieser gewissen Basisstation
geändert,
wie in 12 gezeigt. In
diesem Fall wird die Perch-Kanalliste dieser gewissen Basisstation
geändert,
um die Perch-Kanäle
PC2, PC1, PC3, PC4, PC6 und PC8 zu enthalten.
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In dieser zweiten Ausführungsform
ist es auch in ähnlicher
Weise wie in der ersten Ausführungsform
möglich,
diese Änderung
der Perch-Kanalliste bei jeder umgebenden Basisstation unter Verwendung
einer Mitteilung durch ein Netz zu realisieren. Die neuvorgesehene
Basisstation meldet nämlich
ein Hinzufügen
des Perch-Kanals PC1 dieser Basisstation in der Perch-Kanalliste
an jede der umgebenden Basisstationen entsprechend den Perch-Kanälen PC2,
PC3 und PC5, die in der Perch-Kanalliste dieser Basisstation enthalten
sind. Als Reaktion hierauf wird die Perch-Kanalliste der Basisstation, welche
Signale durch den Perch-Kanal
PC2 übeträgt, beispielsweise
geändert
von der die Perch-Kanäle P2,
PC3, PC4, PC6 und PC8 enthaltenden, in die die Perch-Kanäle PC2,
PC1, PC3, PC4, PC6 und PC8 enthaltenden.
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Beachte, dass in den ersten und zweiten oben
beschriebenen Ausführungsformen,
wenn das FDMA-Schema verwendet wird (Frequenzmultiplex bzw. Frequency
Division Multiple Access), jeder Kanal bezüglich der Frequenzen aufgeteilt
ist und zu einer Zeit der Empfangspegelmessung Frequenzen des Empfängers abgestimmt
werden auf Frequenzen entsprechend einem gewünschten Kanal. Wenn das TDMA-Schema
verwendet wird (Zeitmultiplex bzw. Time Division Multiple Access),
wird jeder Kanal aufgeteilt bezüglich
der Zeit und zu einer Zeit der Empfangspegelmessung werden die Empfangszeitabstimmungen
bzw. Timings des Empfängers
auf Timings entsprechend einem gewünschten Kanal abgestimmt. Wenn
das CDMA-Schema verwendet wird (Code Multiplex bzw. Code Division
Multiple Access), wird jeder Kanal aufgeteilt in Bezug auf Codes
und zu einer Zeit der Empfangspegelmessung werden Korrelatoren des
Empfängers
abgestimmt auf Codes in Übereinstimmung
mit einem gewünschten
Kanal. In einem Fall der Verwendung des CDMA-Schemas muss die Signalübertragung
bei jeder bereits arbeitenden Basisstation unterbrochen werden,
wenn die Perch-Kanäle, durch
welche Signale übertragen
werden von den umgebenden Basisstationen und die Signalisierungsinformation
(Perch-Kanallisten), die von den umgebenden Basisstationen signalisiert
werden, zu empfangen sind.
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Beachte auch, dass in den ersten
und zweiten oben beschriebenen Ausführungsformen die Schwellwerte
TH1 bis TH9 vorzugsweise folgendermaßen bestimmt werden sollen.
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TH1 für den Empfangspegel: den Aufwärtsstreckensteuerkanälen, für welche
die Empfangspegel nicht über
diesem Schwellwert TH1 liegen entsprechende Perch-Kanäle können möglicherweise ausgewählt werden
als ein Perch-Kanal einer neu vorgesehenen Basisstation. Folglich
sollte dieser Schwellwert TH1 vorzugsweise auf einen Wert nahe beim
niedrigsten Pegel festgelegt werden, der möglicherweise empfangen werden
kann. In dieser Ausführungsform
ist dieser Schwellwert beispielsweise eingestellt als gleich 0 dB,
aber in der Praxis kann dieser Schwellwert TH1 so niedrig eingestellt
werden, dass alle empfangbaren Aufwärtsstreckensteuerkanäle bzw.
Up-Link-Steuerkanäle
den Empfangspegel über
diesem Schwellwert TH1 haben können.
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TH2 für die Frequenz: diese Frequenz
beeinträchtigt
die Interferenz zwischen identischen Perch-Kanälen und die Perch-Kanalwiederverwendungseffizienz.
Wenn diese Frequenz größer eingestellt
ist, wird die Interferenz zwischen identischen Perch-Kanälen größer, aber
die Perch-Kanalwiederverwendungseffizienz
wird höher.
Andererseits, wenn diese Frequenz kleiner eingestellt ist, wird
die Interferenz zwischen identischen Perch-Kanälen kleiner, aber die Perch-Kanalwiederverwendungseffizienz
wird niedriger. In der ersten Ausführungsform ist dieser Schwellwert
beispielsweise eingestellt worden als gleich 2%, aber in der Praxis
sollte eine optimale Einstellung für diesen Schwellwert TH2 bestimmt werden
in Hinblick auf diese zueinander in Konflikt stehenden Faktoren.
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TH3 für den Empfangspegel: dieser
Schwellwert TH3 sollte ausreichend hoch eingestellt werden, so dass
die Basisstationen, die den Up-Link-Steuerkanälen entsprechen, für welche
der Empfangspegel über
diesem Schwellwert TH3 liegt, Kandidaten sein können für eine Handover-Zielbasistation.
In der ersten Ausführungsform
ist dieser Schwellwert TH3 beispielsweise eingestellt worden als
gleich 10 dB.
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TH4 für die Frequenz: dieser Schwellwert TH4
sollte ausreichend hoch festgelegt werden, so dass die Basisstationen,
die den Up-Link-Steuerkanälen
entsprechen, für
welche die Frequenz mit Empfangspegeln über dem Schwellwert TH3 über diesem Schwellwert
TH4 liegen, Kandidaten sein können
für eine
Handover-Zielbasisstation. In der ersten Ausführungsform ist dieser Schwellwert
TH4 beispielsweise eingestellt worden gleich 10%.
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TH5 für den Empfangspegel: wenn die
Mobilstation simultan Signale von der neu bereitgestellten Basisstation
und einer Basisstation empfangen kann, für welche der Perch-Kanalempfangspegel
nicht über diesem
Schwellwert TH5 liegt, könnte
die Interferenz zwischen identischen Perch-Kanälen verursacht werden, wenn
der Perch-Kanal der neu vorgesehenen Basisstation auszuwählen ist
aus jenen, für
welche der Perch-Kanalempfangspegel
nicht über
diesem Schwellwertpegel TH5 liegt. Folglich sollte dieser Schwellwert
TH5 vorzugsweise eingestellt werden auf einen Wert nahe bei dem
niedrigsten Pegel, der möglicherweise
empfangen werden kann, um den Perch-Kanal wiederzuverwenden, der
einer Basisstation zugeordnet ist, die soweit entfernt ist von der neu
vorgesehenen Basisstation, dass der Perch-Kanal von dieser Basisstation
nicht bei der neu vorgesehenen Basisstation empfangbar ist. In der
zweiten Ausführungsform
ist dieser Schwellwert beispielsweise eingestellt worden auf gleich
0 dB, aber in der Praxis kann dieser Schwellwert TH5 so niedrig
eingestellt werden, dass alle empfangbaren Perch-Kanäle den Empfangspegel über diesem
Schwellwert TH5 haben können.
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TH6 für den Empfangspegel: dieser
Schwellwert TH6 kann praktischer weise gleich dem Schwellwert TH7
eingestellt werden. In der zweiten Ausführungsform ist dieser Schwellwert
TH6 beispielsweise eingestellt worden auf gleich 10 dB.
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TH7 für den Empfangspegel: die Perch-Kanäle, für die der
Empfangspegel über
diesem Schwellwert TH7 liegt, sind in die Perch-Kanalliste, die
der neu vorgesehenen Basisstation zu signalisieren ist, einzufügen. Folglich
sollte dieser Schwellwert TH7 ausreichend hoch eingestellt werden,
dass das Handover zu einer Basisstation, die dem Perch-Kanal mit
dem Empfangspegel über
diesem Schwellwert TH7 entspricht, möglich ist. In der zweiten Ausführungsform
ist dieser Schwellwert TH7 beispielsweise eingestellt worden gleich
10 dB.
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TH8 und TH9 für den Empfangspegel: die Schwellwerte
TH8 und TH9 werden verwendet zum Beschränken der Perch-Kanäle, für deren
entsprechende Aufwärtsstreckensteuerkanäle die Empfangspegelmessung
ausgeführt
werden sollte in Übereinstimmung
mit dem Empfangspegelmessergebnis dieser Perch-Kanäle. In der
ersten Ausführungsform
sind diese Schwellwerte TH8 und TH9 beispielsweise eingestellt worden
gleich 0 dB und 5 dB. In der Praxis kann ein zufriedenstellender
Betrieb realisiert werden durch Einstellen dieser Schwellwertwerte
TH8 und TH9 auf den niedrigsten Pegel, der möglicherweise empfangbar ist,
so dass diese Schwellwerte TH8 und TH9 so niedrig eingestellt werden können, dass
alle empfangbaren Perch-Kanäle
einen Empfangspegel über
diesen Schwellwerten TH8 und TH9 haben.
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In Übereinstimmung mit der ersten
oben beschriebenen Ausführungsform
kann eine neu vorgesehene Basisstation ihren eigen Perch-Kanal als
einen Perch-Kanal einrichten, welcher nicht in Interferenz steht
mit den Perch-Kanälen
der anderen Basisstationen, und kann eine Perch-Kanalliste produzieren
für die
umgebenden Basisstationen, basierend auf dem Empfangsergebnis der
Up-Link-Steuerkanäle,
durch welche Signale übertragen
werden von den Mobilstationen zu den umgebenden Basisstationen und
welche den Perch-Kanälen
der umgebenden Basisstationen entsprechen. Folglich ist es möglich, autonom
und verteilt einen Perch-Kanal und eine Perch-Kanalliste für umgebende
Basisstationen an jeder neu vorgesehenen Basisstation in Übereinstimmung
mit den tatsächlichen
Ausbreitungszuständen einzurichten,
ohne das Erfordernis einer zusätzlichen Arbeitsbelastung
für einen
Systemdesigner. Als ein Ergebnis können Perch-Kanäle effizienter
angeordnet werden und eine Häufigkeit
der Wiederverwendung desselben Perch-Kanals kann reduziert werden,
so dass eine Perch-Kanalabtastung in einem Anfangszustand schneller
ausgeführt
werden kann und ein Übergang
zu einem Wartezustand schneller ausgeführt werden kann.
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Zusätzlich kann in Übereinstimmung
mit der oben beschriebenen ersten Ausführungsform jede bereits arbeitende
Basisstation die Empfangspegel der von den Mobilstationen gesendeten
Signale durch Abtasten der Up-Link-Steuerkanäle in Übereinstimmung mit den Perch-Kanälen messen
und demgemäss
das Neueinstellen der von dieser Basisstation zu signalisierenden
Perch-Kanalliste ausführen. Folglich
kann ein Perch-Kanal einer neu vorgesehenen Basisstation automatisch
in Perch-Kanallisten der umgebenden Basisstationen eingegeben werden,
ohne das Erfordernis einer zusätzlichen
Arbeitsbelastung eines Systemdesigners.
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Alternativ kann in Übereinstimmung
mit der ersten oben beschriebenen Ausführungsform jede bereits arbeitende
Basisstation die Empfangspegel der Perch-Kanäle messen, durch welche Signale
von den umgebenden Basisstationen übertragen werden und die Neueinstellung
der Perch-Kanalliste, die von dieser Basisstation zu signalisieren
ist, demgemäss ausführen. Folglich
kann ein Perch-Kanal einer neu vorgesehenen Basisstation automatisch
in die Perch-Kanallisten
der umgebenden Basisstationen eingegeben werden, ohne das Erfordernis
einer zusätzlichen
Arbeitsbelastung eines Systemdesigners.
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Zudem kann in Übereinstimmung mit der ersten
oben beschriebenen Ausführungsform
jede der neu vorgesehenen Basisstationen und jede bereits arbeitende
Basisstation den Perch-Kanalempfang zuerst ausführen, um die zu empfangenden
Aufwärtsstreckensteuerkanäle zu begrenzen.
Folglich wird es möglich,
die Empfangspegel mit höherer
Präzision
in kurzer Zeit zu messen und es wird möglich, die Perch-Kanalanordnung
mit einer hohen Wiederverwendungseffizienz in kurzer Zeit zu realisieren.
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Wenn eine neu vorgesehene Basisstation die
Perch-Kanalliste einrichtet, oder wenn jede bereits arbeitende Basisstation
die Perch-Kanalliste ändert,
kann außerdem
in Übereinstimmung
mit der ersten oben beschriebenen Ausführungsform der Perch-Kanal dieser Basisstation
durch ein Netz an die umgebenden Basisstationen gemeldet werden, deren
Perch-Kanäle
in der Perch-Kanalliste dieser Basisstationen enthalten sind, um
das Abtasten durch die bereits arbeitenden Basisstationen unnötig zu machen.
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Andererseits kann in Übereinstimmung
mit der zweiten oben beschriebenen Ausführungsform eine neuvorgesehene
Basisstation die Empfangspegel der Perch-Kanäle, durch welche Signale von
den umgebenden Basisstationen übertragen
werden, messen während
des Empfangs der Perch-Kanallisten, die von den umgebenden Basisstationen
signalisiert werden und kann den Perch-Kanal der neu vorgesehenen
Basisstation entsprechend einrichten, während des Erstellens einer
Perch-Kanalliste
für die umgebenden
Basisstationen. Folglich ist es möglich, einen Perch-Kanal und
eine Perch-Kanalliste für
umgebende Basisstationen bei jeder neu vorgesehenen Basisstation
autonom und verteilt in kurzer Zeit einzurichten, ohne das Erfordernis
einer zusätzlichen Arbeitsbelastung
eines Systemdesigners. Als ein Ergebnis können die Perch-Kanäle effizienter
angeordnet werden und eine Häufigkeit
der Wiederverwendung desselben Perch-Kanals kann reduziert werden,
so dass eine Perch-Kanalabtastung in einem Anfangszustand schneller
ausgeführt
werden kann und ein Übergang
in einen Wartezustand schneller erreicht werden kann.
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Zudem kann in Übereinstimmung mit der zweiten
oben beschriebenen Ausführungsform
jede bereits arbeitende Basisstation die Empfangspegel der Perch-Kanäle, durch
welche Signale von den umgebenden Basisstationen übertragen
werden, messen und Neueinstellung der Perch-Kanalliste, die von dieser
Basisstation zu signalisieren ist, entsprechend ausführen. Folglich
kann ein Perch-Kanal einer neu vorgesehenen Basisstation automatisch
in die Perch-Kanallisten
der umgebenden Basisstationen eingegeben werden, ohne das Erfordernis
einer Zusatzarbeitsbelastung für
einen Systemdesigner.
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Wenn eine neu vorgesehene Basisstation eine
Perch-Kanalliste einrichtet oder wenn jede bereits arbeitende Basisstation
die Perch-Kanalliste ändert,
kann zudem in Übereinstimmung
mit der zweiten oben beschriebenen Ausführungsform der Perch-Kanal dieser Basisstation
durch ein Netz an die umgebenden Basisstationen mitgeteilt werden, deren
Perch-Kanäle
in der Perch-Kanalliste dieser Basisstation enthalten sind, um das Abtasten
durch die bereits arbeitenden Basisstationen überflüssig zu machen.
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Es muss auch bemerkt werden, dass
neben jenen oben bereits Erwähnten,
viele Modifikationen und Variationen der obigen Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne von den neuen und vorteilhaften Merkmalen der vorliegenden
Erfindung abzuweichen. Entsprechend sind alle Modifikationen und
Variationen als innerhalb des Schutzbereiches der beiliegenden Patentansprüche liegend
angesehen.