[go: up one dir, main page]

DE696289C - Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige - Google Patents

Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige

Info

Publication number
DE696289C
DE696289C DE1938SC115794 DESC115794D DE696289C DE 696289 C DE696289 C DE 696289C DE 1938SC115794 DE1938SC115794 DE 1938SC115794 DE SC115794 D DESC115794 D DE SC115794D DE 696289 C DE696289 C DE 696289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light source
scale
scales
diaphragm
money
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938SC115794
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Koebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DARMSTADT GmbH
Carl Schenck AG
Original Assignee
DARMSTADT GmbH
Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DARMSTADT GmbH, Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH filed Critical DARMSTADT GmbH
Priority to DE1938SC115794 priority Critical patent/DE696289C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696289C publication Critical patent/DE696289C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Waage mit durch Geldeinwurf betätigter Leuchtbildanzeige Die Erfindung bezieht sich auf eine Waage mit Leuchtbildanzeige durch Projektion der Gewichtsangaben auf eine Mattscheibe mittels einer durch Geldeinwurf einschaltbaren Lichtquelle. Die bekannten Waagen dieser Art_ besitzen den Nachteil, daß die Nullage nur nach Geldeinwurf kontrolliert werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nullpunktskontrolle ohne Geldeinwurf auszuführen, jedoch ohne dabei wiegen zu können. Gemäß der Erfindung wird, dies dadurch erreicht, daß bei an sich bekannter Anordnung einer Blende oder eines Drehspiegels im Strahlengang zur Verhinderung der Anzeige der Gewichtsangaben- bei fehlendem Münzeinwurf zur Nullpunktskontrolle die Blende bzw. der drehbare Spiegel entweder von der üblichen Gewichtsskala nur die Teilstriche ohne die Bezifexungoder nur eine zusätzliche, parallel zur Hauptskala liegende kurze Hilfsskala zur Projektion auf die Mattscheibe durch die von Hand (Druckknopf) einschaltbare' Lichtquelle gelangen läßt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird bei bekannter Steuerung der Lichtquelle durch ein Zeitrelais gemeinsam mit der durch Geldeinwurf bewirkten Steuerung der Lichtquelle die Blende bzw. der Drehspiegel derart gesteuert, daß die gesamte Gewichtsskala zur Projektion gelangt.
  • Ein Ausführungsbeispiel- des Erfindungsgedankens, das sich insbesondere für Personenwaagen eignet, ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der Waage, Abb. a einen Querschnitt, und Abb.3 stellt einen Teil der Skala dar mit einem besonders gezeichneten Ausschnitt, wie er bei unbelasteter Waage auf der Mattscheibe erscheint.
  • In dem Gehäuse a befindet sich eine in der Zeichnung nicht dargestellte Auswiegevorrichtung mit durchsichtiger Skala zur Projektion des Wiegeergebnisses auf die Mattscheibe b mittels einer in der Zeichnung gleichfalls nicht dargestellten Lichtquelle. Die * Lichtstrahlen c werden durch einen Spiegel a un-@7 gelenkt und auf die genannte Mättscheib@e-b , geworfen und an dieser Stelle sichtbar gemacht. Eine Klappe e ist am festen Teil der Waage drehbar gelagert und kann durch einen Magneten/ gesteuert werden, indem sie mit dessen Anker g verbunden ist. Normalerweise wird diese Klappe durch eine Feder, ein Gewicht o. dgl. in der gezeichneten Lage gehal-.ten. Wird jedoch der Anker g durch den Magneten f angezogen, so wird die Klappe nach unten geführt und erreicht dabei die in der Zeichnung gestrichelt angegebene Läge.
  • Das mit dem Neigungspendel verbundene Skalendiapositiv ist mit einer Hauptskala h und einer Hilfsskala i versehen. Die durch dieses Diapositiv hindurchdringenden Lichtstrahlen werden teilweise abgefangen, solange sich die als Blende wirkende Plattee in der gezeichneten Stellung befindet. In der Zeichnung ist dies durch eine schwache Schattierung angedeutet. Die Lage der Blende e zu den Lichtstrahlen ist nun so gewählt; daß nur die Lichtstrahlen, die von der Hauptskala herrühren, zurückgehalten werden. Infolgedessen ist eine Ablesung der eigentlichen Gewichtsskala an der Mattscheibe nicht möglich. Dagegen können die Strählen, die von der Hilfsskala herkommen, ungehindert weitergehen und auf der Mattscheibe abgelesen werden.
  • Bei Einschaltung der Lichtquelle durch den Druckknopf h ist es dann jederzeit möglich., die Nullage der Waage, d. h. deren Einspielen auf den Nullpunkt, zu kontrollieren. Ein Wiegen auf der Waage ist jedoch nicht möglich,- da bei Belastung derselben außerhalb des kurzen Bereiches der Hilfsskala das Bild auf dex Mattscheibe vollständig verschwindet. Die Hilfsskala kann aus diesem Grunde beliebig kurz gehalten werden, unter Umständen genügt die Angabe des Nullpunktes. Die Waage ist erst dann richtig eingestellt, wenn dieser Nullpunkt mit der auf der Mattscheibe befindlichen festen Marke i übereinstimmt. Unter Umständen kann die Auffindung des Nullstriches dadurch unterstützt werden, daß Pfeile in der Nähe des Nullstriches angeordnet werden, die auf diesen Nullstrich gerichtet sind. Sobald diese Kontrolle beendet ist, kann der Druckknopf h losgelassen werden, wodurch die Lichtquelle wieder abgeschaltet wird.
  • Soll auf der Waage gewogen werden, dann ist in den Geldeinwurf m eine Münze einzuwerfen, die ein in der Zeichnung nicht dargestelltes einstellbares Zeitrelais in Gang setzt; durch dieses wird die Lichtquelle eingeschaltet. Gleichzeitig erhält der Magnet/ i` Strom, wodurch der Anker g angezogen und die Blende e aus dem Strahlengang ausgeschwenkt wird. Die Lichtstrahlen der Hauptskala werden damit freigegeben, und die Gewichtsanzeige kann an der Mattscheibe abgeaesen werden. Nach Ablauf der durch das Zeitrelais bestimmten Zeit wird die Lichtquelle ausgeschaltet und der Magnet f stromlos, wobei die Blende e wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehrt, um bei etwaiger Betätigung des Druckknopfes k die Lichtstrahlen der Hauptskala abzudecken.
  • Da eine Gewichtsbestimmung an einer Skala ohne Bezifferung derselben nicht möglich ist, kann der gleiche Zweck ohne Verwendung einer zusätzlichen Hilfsskala erreicht werden, indem nur die Ziffern der Hauptskala abgedeckt werden, sofern nicht gewogen, sondern nur der Nullpunkt nachgeprüft werden soll. Da die Skala mit dem Nullstrich beginnt, braucht nur darauf geachtet zu werden, ob der erste Teilstrich mit der festen Marken übereinstimmt. Ist dies der Fall, dann spielt die Waage richtig ein. Die Marken kann im übrigen bei ausgeschwenkter Skala zum Zwecke der Verwiegung gleichfalls als Anzeigemarke dienen.
  • An Stelle der Drehbewegung der Blende kann eine Verschiebebewegung ausgeführt werden, die gleichfalls durch einen Magneten gesteuert wird und im übrigen dem gleichen Zwecke, wie beschrieben, dient.
  • Schließlich ist es auch möglich, den Spiegel selbst gewissermaßen als Blende wirken zu lassen, indem er durch den Magneten/ derartig bewegt wird, daß ein Teil der Lichtstrahlen bei der Nullpunktskontrolle nicht auf, sondern über oder unter die Mattscheibe geworfen und damit unsichtbar gemacht wird, während er nach dem Geldeinwurf in die in der Zeichnung dargestellte Lage gebracht. wird, so daß sämtliche Lichtstrahlen auf die Mattscheibe fallen und das Gewichtsergebnis abgelesen werden kann. Zur Durchführung dieser Möglichkeit sind nur ganz geringe Schwenkungen des Spiegels notwendig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Waage mit Leuchtbildanzeige durch Projektion der Gewichtsangaben auf eine Mattscheibe mittels einer durch Geldeinwurf einschaltbaren Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung einer Blende (e) oder eines Drehspiegels im Strahlengang zur Verhinderung der Anzeige der Gewichtsangaben bei fehlendem Münzeinwurf zur Nullpunktskontrolle die Blende (e) bzw. der drehbare Spiegel entweder von der üblichen Gewichtsskala nur die Teilstriche ohne die Bezifferung oder nur eine zusätzliche, parallel zur Hauptskala liegende kurze Hilfsskala zur Projektion auf die Mattscheibe (b) durch die von Hand (Druckknopf h) einschaltbare Lichtquelle gelangen läßt.
  2. 2. Waage nach Anspruch i¢ deren Lichtquelle durch ein Zeitrelais gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß gemeinsam mit der durch Geldeinwurf bewirkten Steuerung der Lichtquelle die Blende (e) bzw. der Drehspiegel derart gesteuert wird, daß die gesamte Gewichtsskala zur Projektion gelangt.
DE1938SC115794 1938-05-22 1938-05-22 Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige Expired DE696289C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938SC115794 DE696289C (de) 1938-05-22 1938-05-22 Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938SC115794 DE696289C (de) 1938-05-22 1938-05-22 Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE696289C true DE696289C (de) 1940-09-17

Family

ID=7450415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938SC115794 Expired DE696289C (de) 1938-05-22 1938-05-22 Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE696289C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE696289C (de) Waage mit durch Geldeinwurf betaetigter Leuchtbildanzeige
DE619152C (de) Einrichtung zur rueckwirkungsfreien Schaltung von Anzeige-, Zaehl- oder Druckwerken
DE848262C (de) Vorrichtung zur bequemen und parallaxenfreien Ablesung von Messinstrumenten
DE587119C (de) Kopierphotometer mit auf eine kleine Flaeche des Negativs konzentriertem Strahlengang, der auf eine lichtempfindliche Zelle wirkt
DE838391C (de) Sucher mit Parallaxausgleich
DE724465C (de) Optische Anzeigevorrichtung fuer Praezisions-Balkenwaagen
DE637698C (de) Projektionswaage
DE1549230A1 (de) Waage,insbesondere fuer Postpakete
DE724335C (de) Belichtungsmesser mit optischem Sucher fuer photographische Apparate
DE890873C (de) Besonnungs- und Tageslicht-Pruefgeraet
DE913829C (de) Halbautomatische Analysenwaage
DE640082C (de) Selbstanzeigende Waage mit Vergroesserungseinrichtung am Zeiger
DE603410C (de) Photometer
DE567301C (de) Lichtbandmessgeraet
AT218377B (de) Einrichtung zum Einspiegeln von Einstellwerten in den Sucherstrahlengang einer photographischen Kamera
DE871071C (de) Einstellvorrichtung fuer die Projektionsoptik an Preiswaagen u. dgl.
DE410809C (de) Anzeigevorrichtung fuer Waagen, deren Ausschlag auf optischem Wege sichtbar gemacht oder vergroessert wird
AT211162B (de) Vergrößerungsanzeiger für photographische Vergrößerungs- und Reproduktionsgeräte
DE1979871U (de) Marschkompass.
DE192492C (de)
CH248529A (de) Optische Ableseeinrichtung an einer Waage.
DE640278C (de) Projektionswaage
AT155540B (de) Einrichtung zur Messung der reflektierten Lichtstärke, insbesondere für photographische Zwecke.
DE1855612U (de) Skalenvorrichtung fuer vergroesserungsobjektive.
CH206746A (de) Photographischer Apparat mit aufgebrachtem Belichtungsmesser.