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DE69627321T2 - Regelbarer stabilisator zum richtbohren - Google Patents

Regelbarer stabilisator zum richtbohren Download PDF

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DE69627321T2
DE69627321T2 DE69627321T DE69627321T DE69627321T2 DE 69627321 T2 DE69627321 T2 DE 69627321T2 DE 69627321 T DE69627321 T DE 69627321T DE 69627321 T DE69627321 T DE 69627321T DE 69627321 T2 DE69627321 T2 DE 69627321T2
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DE
Germany
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stabilizer
borehole
drill string
blade
assembly according
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DE69627321T
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J. Frank SCHUH
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Validus International Co LLC
Original Assignee
Validus International Co LLC
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Publication date
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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    • E21B7/04Directional drilling
    • E21B7/06Deflecting the direction of boreholes
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    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/10Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
    • E21B17/1014Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B44/00Automatic control systems specially adapted for drilling operations, i.e. self-operating systems which function to carry out or modify a drilling operation without intervention of a human operator, e.g. computer-controlled drilling systems; Systems specially adapted for monitoring a plurality of drilling variables or conditions
    • E21B44/005Below-ground automatic control systems
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    • E21B7/06Deflecting the direction of boreholes
    • E21B7/062Deflecting the direction of boreholes the tool shaft rotating inside a non-rotating guide travelling with the shaft

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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Vorrichtung zum Bohren richtungsbestimmter Bohrlöcher. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung auf Stabilisatoreinheiten bezogen, die von einem Bohrstrang zum Ändern der Bohrrichtung aus der Vertikalen gehaltert werden.
  • Stand der Technik
  • In frühesten Anstrengungen zum richtungsbestimmten Bohren nach Ölkohlenwasserstoffen wurden mechanische Ablenkkeile (Whipstocks) benutzt, die dazu eingesetzt wurden, einen sich drehenden Bohrstrang aus der Vertikalen in eine ehedem vertikale Brunnenbohrung abzulenken. Der Hauptnachteil bei der Verwendung von Ablenkkeilen ist, dass die Richtungssteuerung der Bohrkrone und des Bohrstrangs verloren geht, wenn der Bohrstrang durch den Ablenkkeil abgeschlagen oder abgelenkt wurde. Dazu sind Arbeitsgänge mit Ablenkkeilen zeitaufwändig und von daher teuer.
  • Ein anderes Verfahren zum richtungsbestimmten Bohren bedient sich des Einsatzes einer abgewinkelten oder abwinkelbaren Unterkonstruktion zusammen mit einem Abwärtsmotor oder einer Abwärtsturbine. Die abgewinkelte Unterkonstruktion weist ein darin ausgebildetes Winkelstück auf, um die Bohrkrone einige Grad aus der vertikalen Achse des übrigen Bohrstrangs zu positionieren. Ein Abwärtsmotor ist zwischen der abgewinkelten Unterkonstruktion und der Bohrkrone angeschlossen, oder ist in der abgewinkelten Unterkonstruktion selbst eingebaut. Der Bohrstrang und der Abwärtsmotor können gedreht werden, um die Krone dazu zu veranlassen, Erdaushub zu zerkleinern und mit demselben Winkel und Azimut des bestehenden Bohrlochs voranzubohren. Wenn die Bohrrichtung geändert werden soll, wird die Drehung des Bohrstrangs angehalten, und die Krone durch den Bohrmotor gedreht. Diese Vorgangsweise ist als „Schubmodus" bekannt, da der Bohrstrang sich bezüglich der Seitenwand des Bohrlochs eher vorschiebt als sich dreht. Im abgelenkten Abschnitt des Bohrlochs erfährt der Bohrstrang ausreichenden Reibungskontakt mit der Seitenwand des Bohrlochs, so dass es schwierig wird, ein großes Gewicht an die Krone anzulegen, wodurch sich im Vergleich zum Rotary-Bohrverfahren reduzierte Bohrfortschrittraten ergeben. Beispiele von richtungsbestimmenden Bohrsystemen und -verfahren mit abgewinkelter Unterkonstruktion oder abgewinkeltem Motor sind in den Patentveröffentlichungen US-A-5,311,953, am 17. Mai 1994 an Walker erteilt; US-A-5,139,094, am 18. August 1992 an Prevedel et al. erteilt; und US-A-5,050,692, am 24. September 1991 an Beimgraben erteilt, offenbart.
  • In einem anderen richtungsbestimmenden Bohrsystem und -verfahren sind im Bohrstrang zwei Stabilisatoren vorgesehen und sind oberhalb der Bohrkrone voneinander beabstandet angeordnet. Der Unterschied im Durchmesser zwischen dem oberen Stabilisator und dem kronennahen Stabilisator, ob diese nun verstellbar oder feststehend sind, und die Beabstandung zwischen den Stabilisatoren stellen Seitenkräfte bereit, die zur Ablenkung der Krone aus der vertikalen Achse des Bohrlochs beitragen. Solche Stabilisatoranordnungen werden sowohl in Rotary-Bohrverfahren als auch in Abwärtsmotoranordnungen verwendet. Wenn die Stabilisatoren, die verstellbar sind, beim Oberflächenrotationsbohren verwendet werden, muss sich jedes Stabilisatorblatt vom Stabilisatorkörper gleich weit weg erstrecken, um die Symmetrie aufrechtzuerhalten, und Exzentrizität und damit verbundenen ungleichmäßigen Lauf zu vermeiden. Wenn das Bohren mit einem Bohrmotor durchgeführt wird, bestehen für den oberen Stabilisator oberhalb des Bohrmotors keine solchen Einschränkungen, da er nicht in Drehung versetzt wird. Beispiele von Stabilisatoranordnungen sind in den Patentveröffentlichungen US-A-5,332,048, am 26. Juli 1994 an Underwood et al. erteilt; US-A-5,293,945, am 15. März 1994 an Rosenhauch et al. erteilt; US-A-5,181,576, am 26. Januar 1993 an Askew et al. erteilt; und US-A-4,754,821, am 1. Juli 1988 an Swietlik erteilt, offenbart.
  • Eine Variation zum Thema verstellbarer Stabilisator besteht darin, Stabilisatorkörper mit feststehenden Stabilisatorblättern vorzusehen, die aber Kolben aufweisen, die zwischen dem Bohrstrang oder Stabilisatorunterteil und den feststehenden Stabilisatorkörpern wirken, um Exzentrizitäten zwischen dem oberen und unteren Stabilisator und sich daraus ergebende Ablenkkräfte einzuleiten. Diese Anordnungen machen mehrfache Kolbenhübe pro Umdrehung des Bohrstrangs erforderlich, und weisen somit Nachteile bei der Mechanik und Zuverlässigkeit auf. Beispiele solcher Anordnungen sind in den Patentveröffentlichungen US-A-5,038,872, am 13. August 1991 an Shirley erteilt, und US-A-3,593,810, am 20. Juli 1971 an Fields erteilt, zu finden.
  • In der am 14. August 1990 an Coltman et al. erteilten US-A-4,947,944 ist eine Baugruppe zum Lenken eines sich drehenden Bohrstrangs in einem Bohrloch offenbart, wie er im Oberbegriff des unab hängigen Anspruchs 1 definiert ist. Ein verstellbarer Lenkschuh oder Stabilisator ist durch einen Keil, der in einer Längsrichtung durch eine Einstellvorrichtung bewegbar ist, radial nach auswärts bewegbar.
  • Es besteht ein Bedarf nach einer richtungsbestimmenden Bohrbaugruppe oder einem richtungsbestimmenden Bohrsystem zum Einsatz mit einem wirkungsvollen, sich drehenden Bohrstrang, die es dem Bediener des Bohrers ermöglicht, den Bohrweg der Krone während des Bohrvorgangs präzise zu steuern und gleichzeitig den Bohrstrang vor einem Steckenbleiben im Bohrloch zu bewahren.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Baugruppe zum Lenken eines sich drehenden Bohrstrangs in einem Bohrloch bereitzustellen und gleichzeitig den Bohrstrang vor einem Steckenbleiben im Bohrloch zu bewahren.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, sieht die Erfindung in ihrem weitesten Aspekt eine Baugruppe zum Lenken eines sich drehenden Bohrstrangs in einem Bohrloch vor, wobei die Baugruppe ein Stabilisatorunterteil zur Befestigung in einem Bohrstrang aufweist, einen Stabilisatorkörper, der vom Stabilisatorunterteil drehbar gehaltert ist, bei der der Stabilisatorkörper bezüglich des Bohrlochs im wesentlichen stationär bleibt, wenn sich der Bohrstrang dreht, und mindestens ein Stabilisatorblatt, das vom Stabilisatorkörper gehaltert ist, wobei das Stabilisatorblatt sich vom Stabilisatorkörper radial und in Angriff an die Seitenwand des Bohrlochs erstrecken kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisatorblatt mittels einer Führungsschraube in einem Schlitz längsbeweglich ist, wobei der Schlitz einen geneigten Boden aufweist und im Stabilisatorkörper gebildet ist, wobei die Führungsschraube dazu ausgelegt ist, bei Beaufschlagung des Bohrstrangs mit einer ausreichenden axialen Kraft, vorzugsweise 44500 N (10.000 Pfund) pro Stabilisatorblatt nachzugeben, falls das Stabilisatorunterteil im Bohrloch stecken bleiben sollte.
  • Nach vorteilhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind zwei, drei oder vier Stabilisatorblätter am Umfang des Stabilisatorkörpers voneinander beabstandet. Jedes Stabilisatorblatt ist unabhängig von den anderen ausfahrbar oder einziehbar.
  • Ein Motor ist zwischen jedes Stabilisatorblatt und den Stabilisatorkörper geschaltet, um zwischen diesen eine relative Längsbewegung hervorzurufen, um dadurch das Stabilisatorblatt auszufahren oder einzuziehen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Stabilisatorunterteil an einem, der Bohrkrone entgegengesetzten Ende einen feststehenden Stabilisator.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Längsschnittansicht eines Bohrlochs, das die Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Draufsicht auf den Stabilisatorabschnitt der verbesserten Lenkbaugruppe von 1.
  • 3 ist eine Längsschnittansicht des Stabilisatorabschnitts von 2.
  • Die 4A4D sind Querschnittsansichten des Bohrlochs und der Lenkbaugruppe entlang der Schnittlinien 4-4 von 1.
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm, das den Arbeitsablauf und die Steuerung des verstellbaren Stabilisators der Lenkbaugruppe von 1 zeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Mit Bezug auf die Figuren und insbesondere auf 1, ist eine Längsschnittansicht eines Bohrlochs 1 mit einer darin angeordneten Lenkbaugruppe dargestellt. Die Lenkbaugruppe umfasst ein Stabilisatorunterteil 3, das herkömmlich durch eine mit Gewinde versehene Werkzeugverbindung in einem (nicht gezeigten) herkömmlichen Drehbohrstrang befestigt ist. Eine Bohrkrone 5, entweder mit feststehenden oder sich drehenden Schneideinsätzen ausgeführt, ist am untersten Ende des Stabilisatorunterteils 3 befestigt. Ein stationärer Stabilisator 7 ist vom Stabilisatorunterteil 3 gehaltert und von der Bohrkrone 5 beabstandet angeordnet. Ein verstellbarer Stabilisator 9, der mehrere Stabilisatorblätter 11 aufweist, ist vom Stabilisatorunterteil 3 an seinem unteren Ende nahe der Bohrkrone 5 gehaltert. Alternativ kann der obere Stabilisator 7 auch ein verstellbarer Stabilisator sein, was die Flexibilität der Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung noch mehr erhöht.
  • Die 2 und 3 sind eine Drauf- bzw. Längsschnittansicht des verstellbaren Stabilisators 9 der Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung. Ein im wesentlichen zylindrischer Stabilisatorkörper 13 ist außen am im allgemeinen zylindrischen Stabilisatorunterteil 3 durch Lager und Dichtungen 15 angeschlossen, welche es dem Stabilisatorkörper 13 ermöglichen, sich bezüglich des Stabilisatorunterteils 3 zu drehen und Schmiermittel in dem ringförmigen Spalt dazwischen zu enthalten.
  • Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind mindestens vier Stabilisatorblätter 11A, 11B, 11C und 11D in Längsschlitzen 17 im Stabilisatorkörper 13 aufgenommen und darin durch eine Nut- und Federverbindung gehalten. Jeder Längsschlitz 17 weist einen geneigten Boden 17A auf, der eine Rampe bildet, in der eine relative Längsbewegung zwischen den Stabilisatorblättern 11A–11D und der Rampe 17A ein radiales Ausfahren oder Einziehen der Stabilisatorblätter 11A–11D vom/in den Stabilisatorkörper 13 bewirkt. Jedem Schlitz 17 ist ein Elektromotor 19 mit einer halben Pferdestärke zugeordnet. Der Motor 19 versetzt eine Führungsschraube 21 in Drehung, die mit einer (nicht gezeigten) Kugelmutter in Eingriff ist, die in jedem Stabilisatorblatt 11A–11D gehaltert ist, um die relative Längsbewegung zu bewirken.
  • Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist jede Führungsschraube 21 so ausgelegt, dass sie, wenn der Stabilisator 9 axialen Festfahrkräften von 44500 N (10.000 Pfund) pro Stabilisatorblatt ausgesetzt ist, nachgibt, um durch den verstellbaren Stabilisator 9 zu verhindern, dass der Bohrstrang im Bohrloch stecken bleibt. Da jedes Stabilisatorblatt 11A–11D mit seinem eigenen Stellglied in Form des Motors 19 und der Führungsschraube 21 ausgestattet ist, sind die Stabilisatorblätter hinsichtlich des Stabilisatorkörpers 13 unabhängig ausfahrbar und einziehbar. Die Motoren 19 sind vorzugsweise Schritt- oder Servomotoren, die dazu ausgelegt sind, die Drehung der Führungsschrauben 21 und das Ausfahren jedes Stabilisatorblatts 11A11D vom Stabilisatorkörper 13 präzise zu steuern.
  • Ein Mikroprozessor oder eine Steuereinheit 23 ist an jeden Motor 19 angeschlossen, um die Drehung des Motors 19 und der Führungsschraube 21 und somit das Ausfahren der Stabilisatorblätter 11A–11D vom Stabilisatorkörper 13 zu steuern. Der Mikroprozessor 23, der im Stabilisatorkörper 13 untergebracht ist, enthält herkömmliche Einrichtungen zum Auslesen von Positionsdaten aus Codiereinrichtungen, die jedem Motor 19 zugeordnet sind, um das Ausfahren jedes Stabilisatorblatts 11A–11D zu bestimmen. Der Mikroprozessor oder die Steuer einheit 23 und die Motoren 19 werden von einer im Stabilisatorkörper 13 gehalterten Batterie 25 mit Strom versorgt. Die Batterie 25 wird vorzugsweise durch induktive Kopplung mit mehreren Ladespulen 27 geladen, die am Umfang des Stabilisatorunterteils 3 beabstandet angeordnet sind. Die Ladespulen 27 werden vorzugsweise von einem herkömmlichen, mit Bohrflüssigkeit angetriebenen Generator mit Energie versorgt, der vom Stabilisatorunterteil 3 oder einer gesonderten Vorrichtung, die während des Bohrens misst (MWD-Vorrichtung) gehaltert ist, die an einer anderen Stelle am Bohrstrang angeordnet ist.
  • Die 4A4D sind Querschnittsansichten des Bohrlochs 1 und Stabilisatorkörpers 13 und der Blätter 11A–11D entlang der Schnittlinie 4-4 von 1, die verschiedene Konfigurationen der Stabilisatorblätter 11A–11D zeigen, die verschiedene Auswirkungen auf, die Bohrbahn der Bohrkrone 5 haben. Der Einfachheit halber ist das obere Stabilisatorblatt mit 11A bezeichnet, das rechte Stabilisatorblatt mit 11B, das untere Stabilisatorblatt mit 11C, und das linke Stabilisatorblatt mit 11D.
  • In 4A ist die Stabilisatorgruppe 9 so konfiguriert, dass sie im Winkel abfällt bzw. den Abweich- oder Ablenkbetrag aus der Vertikalen reduziert. In dieser Konfiguration ist das Stabilisatorblatt 11A über den Stabilisatorkörper 13 hinaus ausgefahren und in Kontakt mit bzw. Angriff an der Seitenwand des Bohrlochs 1, während sich das untere Stabilisatorblatt 11C voll eingezogen nahe daran befindet. Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die entgegengesetzten Stabilisatorblätter 11A, 11C zu einem Durchmesser ausfahrbar, der größer ist als das Stichmaß der Bohrkrone 5 oder des Bohrlochs 1. Natürlich sind die entgegengesetzten Stabilisatorblätter 11A, 11C niemals gleichzeitig voll ausgefahren, um ein Steckenbleiben im Bohrloch 1 zu vermeiden. Dasselbe trifft auch auf die entgegengesetzten Stabilisatorblätter 11B, 11D zu, die in der Winkelabfallkonfiguration zu einem mittleren Grad ausgefahren sind, der kleiner ist als das Stichmaß der Bohrkrone 5 und des Bohrlochs 1.
  • In 4B ist der Stabilisator 9 in einer Konfiguration dargestellt, in der er einen Winkel aufbaut bzw. den Abweich- oder Ablenkbetrag aus der Vertikalen im Bohrloch 1 vergrößert. In dieser Konfiguration ist das untere Stabilisatorblatt 11C beinahe voll ausgefahren, und das obere Stabilisatorblatt 11A ist beinahe voll eingezogen. Das rechte und linke Stabilisatorblatt 11B, 11D hingegen sind zu einem mittleren Grad ausgefahren, der kleiner ist als das Stichmaß der Bohrkrone 5 und des Bohrlochs 1.
  • 4C stellt einen Stabilisator 9 in einer Konfiguration zum Drehen der Bohrkrone 5 nach links dar, bei der das rechte Stabilisatorblatt 11B nahezu vollständig ausgefahren und das linke Stabilisatorblatt 11D eingezogen ist, wodurch Änderungen beim Azimut der Bohrkrone 5 möglich werden. Das obere und untere Stabilisatorblatt 11A und 11C ist zu einem mittleren Grad ausgefahren, der kleiner ist als das Stichmaß der Bohrkrone 5 und des Bohrlochs 1, um den Winkel zu halten.
  • Auf ähnliche Weise stellt 4D den Stabilisator 9 in einer Konfiguration zum Drehen der Bohrkrone 5 nach links dar, bei der das linke Stabilisatorblatt 11D nahezu vollständig ausgefahren und das rechte Stabilisatorblatt 11B nahezu vollständig eingezogen ist, wohingegen das untere und obere Stabilisatorblatt 11A und 11C zu einem mittleren Grad ausgezogen sind, um den Winkel zu halten.
  • Während die 4A4D nur vier der Konfigurationen des Stabilisators 9 der Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung zeigen, ist jedoch, da jedes Stabilisatorblatt 11A–11D unabhängig von den anderen ausziehbar ist, eine praktisch unendliche Vielfalt an Stabiiisatorkonfigurationen und Bohrkronenbahnen möglich. Natürlich wird die praktisch unendliche Verstellbarkeit des Stabilisators 9 dadurch ermöglicht, dass der Stabilisatorkörper 13 drehbeweglich am Stabilisatorunterteil 3 angeschlossen ist, wobei er bezüglich des Bohrlochs 1 im wesentlichen feststehend ist, wenn sich der Bohrstrang dreht. Dies ermöglicht das differentiale bzw. asymmetrische Ausfahren der Stabilisatorblätter 11A–11D, was wiederum den breiten Bereich an Bohrbahnen ermöglicht, die mit den verschiedenen Konfigurationen des Stabilisators 9 bewerkstelligt werden können.
  • Selbstverständlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Stabilisatorkörper 13 bezüglich der Seitenwand des Bohrlochs vollkommen feststehend bleibt. Die Reibung, die zwischen dem Innendurchmesser des Stabilisatorkörpers 13 und dem Außendurchmesser des Stabilisatorunterteils 3 auftritt, ist geringer als diejenige zwischen den Stabilisatorblättern 11A–11D und der Seitenwand des Bohrlochs, so dass der Stabilisatorkörper 13 ungefähr eine Umdrehung auf jeweils 30 bis 150 Bohrmeter (100 bis 500 Fuß) macht. Wenn diese langsame Drehung auftritt, weist der obere Stabilisator 11A die Tendenz auf, sich zur Ausrichtung des rechten Stabilisators 11B hin zu bewegen, und selbiges trifft auch auf die Stabilisatorblätter 11C und 11D zu. Da sich die Ausrichtung der Stabilisatorblätter 11A–11D im Hinblick auf die Seitenwand des Bohrlochs 1 verändert, müssen Korrekturen vorgenommen werden, um die Bohrbahn der Bohrkrone 5 weiterhin den gewünschten Verlauf nehmen zu lassen.
  • Ein in drei Achsen wirkender Beschleunigungsmesser, wobei jeder Beschleunigungsmesser auf orthogonalen Achsen ausgerichtet ist, ist vom Stabilisatorkörper 13 gehaltert und an einen Mikroprozessor 23 angeschlossen, um eine Messung des Neigungswinkels des Stabilisatorkörpers 13 und der Drehausrichtung des Stabilisatorkörpers 13 und der Blätter 11A–11D zu ermöglichen. Der Mikroprozessor 23 ist so programmiert, dass er Änderungen in der Ausrichtung des Stabilisatorunterteils 13 automatisch korrigiert, oder er kann durch die MWD-Vorrichtung diese Information für eine angemessene Reaktion nach oben mitteilen. Wenn eine MWD-Vorrichtung benutzt wird, wird ein (nicht gezeigter) AM-Funktransceiver vom Stabilisatorkörper 13 gehaltert, um eine Zweiwege-Funkverbindung zwischen dem Mikroprozessor 23 und dem Telemetrieabschnitt der MWD-Vorrichtung bereitzustellen, die wiederum mit der Oberfläche über eine oder mehrere herkömmliche Telemetrie- oder drahtgebundene Techniken in Verbindung stehen kann.
  • Häufig ist es auch vorteilhaft, die Konfiguration des Stabilisators 9 zweckmäßiger Weise zu ändern, um unvorhergesehene Änderungen in der Bohrkronenbahn zu korrigieren, die von unerwarteten Änderungen im Bodenmaterial, den Bohrmerkmalen der Bohrkrone 5 und dergleichen herrühren. Somit wird die angemessene Konfiguration für den Stabilisator 9 an der Oberfläche bestimmt oder im Mikroprozessor 23 oder einer MWD-Vorrichtung im Bohrstrang vorabgespeichert, die mit dem Mikroprozessor 23 in Verbindung steht. Der Motor 19, die Führungsschrauben 21, und die Stabilisatorblätter 11A–11D werden dann für die gewünschte Bohrbahn oder Bohrbahnkorrektur zweckmäßig eingestellt.
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm, dass die Steuerabfolge und den Steuervorgang der Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung darstellt. Mit Bezug auf die 15 wird nun der Funktionsablauf der Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung beschrieben. Zuerst wird eine Bohrkrone in einem Bohrstrang angebracht, um ein Stück eines vertikalen Bohrlochs bis zu dem Start- oder Ablenkpunkt zu bohren, an dem das richtungsbestimmte Bohren begonnen werden soll. Falls dieser Startpunkt flach genug ist, um die Lebensdauer der Bohrkrone nicht vor oder kurz nach dem Starten auszuschöpfen, kann der vertikale Bohrstrang ein Stabilisatorunterteil 3 zusammen mit feststehenden und verstellbaren Stabilisatoren 7, 9 umfassen. Im vertikalen Abschnitt des Bohrlochs sind die Stabilisatorblätter 11A–11D voll eingezogen oder in eine Position ausgefahren, die kleiner ist als das Stichmaß der Bohrkrone 5 und des Bohrlochs 1, wobei die Stabilisatoren 7, 9 einfach nur als Zentriereinrichtungen wirken.
  • Am Startpunkt werden der Stabilisator 9 und die Stabilisatorblätter 11A–11D in die Konfiguration gebracht, die für die Startbahn ausgelegt ist, wie bei Schritt 101 von 5 wiedergegeben ist. Die gesteuerte Fehlausrichtung, die von voneinander beabstandeten Stabilisatoren 7, 9 bewirkt wird, verursacht eine Ablenkung des Stabilisatorunterteils 3 und der Bohrkrone 5 aus der vertikalen Achse des Bohrlochs 1, und das richtungsbestimmte Bohren beginnt.
  • Wie bei Schritt 103 von 5 wiedergegeben ist, wird der Stabilisatorkörper 13 für eine Drehung bezüglich des Bohrlochs 1 vom Mikroprozessor 23 allein oder zusammen mit der MWD-Vorrichtung überwacht, die mit der Oberfläche in Verbindung stehen kann. Wenn die Drehung des Stabilisatorkörpers 13 erfasst wird, wird diese Information an oder durch den Mikroprozessor 23 mitgeteilt, der eine Korrekturmaßnahme ergreift, um die Konfiguration der Stabilisatorblätter 11A–11D wieder einzustellen, um die Drehung des Stabilisatorkörpers 13 im Bohrloch 1 auszugleichen.
  • Wird bei Schritt 105 in 5 keine Drehung des Stabilisatorkörpers 13 erfasst, wird bestimmt, ob eine Änderung der Bohrbahn vorgenommen werden soll. Eine solche Änderung der Bahn ist im Mikroprozessor 23 gespeichert und wird durch Messergebnisse aus den Beschleunigungsmessern, die vom Stabilisatorkörper 13 gehaltert werden, oder durch Überwachungsdaten aus einer MWD-Vorrichtung ausgelöst, die anzeigen, dass eine Änderung bei der Bahn angemessen ist, oder kann dem Mikroprozessor 23 über Telemetrie von der Oberfläche aus mitgeteilt werden, wenn dort eine von der Oberfläche aus erfasste oder überwachte Anzeige vorliegt, dass eine Änderung in der Bahn gewährleistet ist.
  • Wie durch das Ablaufdiagramm von 5 wiedergegeben ist, fährt der Mikroprozessor 23, wenn weder eine Drehung des Stabilisatorkörpers 13 erfasst wird, noch eine Bahnänderung bzw. -korrektur gewährleistet ist, damit fort, beide Zustände zu überwachen, um im Falle des Auftretens dieser Zustände angemessen zu reagieren.
  • Die vorliegende Erfindung stellt gegenüber Lenkbaugruppen und -systemen aus dem Stand der Technik eine Anzahl an Vorteilen bereit. Ein Hauptvorteil ist, dass das Lenksystem zur Verwendung bei effizienten Oberflächendrehbohrtechniken und den damit verbundenen hohen Bohrraten ausgelegt ist. Die Lenkbaugruppe nach der vorliegenden Erfindung benötigt keine komplexen hydraulischen und mechanischen Systeme, um eine Ablenkung der Bohrkrone oder Änderungen in deren Bahn während des Bohrvorgangs zu bewerkstelligen.
  • Die Erfindung wurde mit Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Sie ist somit nicht eingeschränkt, kann aber eine Änderung und Modifikation erfahren, ohne dass dabei der Rahmen der Erfindung verlassen würde, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Claims (6)

  1. Baugruppe zum Lenken eines sich drehenden Bohrstrangs in einem Bohrloch (1), wobei die Baugruppe ein Stabilisatorunterteil (3) zur Befestigung in einem Bohrstrang aufweist, einen Stabilisatorkörper (13), der vom Stabilisatorunterteil (3) drehbar gehaltert ist, bei der Stabilisatorkörper (13) bezüglich des Bohrlochs (1) im wesentlichen stationär bleibt, wenn sich der Bohrstrang dreht, und mindestens ein Stabilisatorblatt (11), das vom Stabilisatorkörper (13) gehaltert ist, wobei das Stabilisatorblatt (11) sich vom Stabilisatorkörper (13) radial und in Angriff an die Seitenwand des Bohrlochs (1) erstrecken kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisatorblatt (11) mittels einer Führungsschraube (21) in einem Schlitz (17) längsbeweglich ist, wobei der Schlitz einen geneigten Boden (17A) aufweist und im Stabilisatorkörper (13) gebildet ist, wobei die Führungsschraube (21) dazu ausgelegt ist, bei Beaufschlagung des Bohrstrangs mit einer ausreichenden axialen Kraft, vorzugsweise 44500 N (10.000 Pfund) pro Stabilisatorblatt nachzugeben, falls das Stabilisatorunterteil (3) im Bohrloch (1) stecken bleiben sollte.
  2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Paar im allgemeinen entgegengesetzte Stabilisatorblätter (11) umfasst, die vom Stabilisatorkörper (13) gehaltert sind.
  3. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie drei, am Umfang des Stabilisatorkörpers (13) voneinander beabstandete Stabilisatorblätter (11) umfasst.
  4. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie vier, am Umfang des Stabilisatorkörpers (13) voneinander beabstandete Stabilisatorblätter (11) umfasst.
  5. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie darüber hinaus einen Motor (19) umfasst, der zwischen jedes Stabilisatorblatt (11) und den Stabilisatorkörper (13) geschaltet ist, um zwischen diesen eine relative Längsbewegung hervorzurufen.
  6. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisatorunterteil (3) an einem, einer Bohrkrone (5) entgegengesetzten Ende einen feststehenden Stabilisator (7) umfasst.
DE69627321T 1995-05-19 1996-05-20 Regelbarer stabilisator zum richtbohren Expired - Lifetime DE69627321T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US44600695A 1995-05-19 1995-05-19
US446006 1995-05-19
PCT/US1996/006878 WO1996036788A1 (en) 1995-05-19 1997-12-18 Adjustable stabilizer for directional drilling

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69627321D1 DE69627321D1 (de) 2003-05-15
DE69627321T2 true DE69627321T2 (de) 2004-02-12

Family

ID=23770975

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