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DE69623621T2 - Scheibenbremse - Google Patents

Scheibenbremse

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Publication number
DE69623621T2
DE69623621T2 DE69623621T DE69623621T DE69623621T2 DE 69623621 T2 DE69623621 T2 DE 69623621T2 DE 69623621 T DE69623621 T DE 69623621T DE 69623621 T DE69623621 T DE 69623621T DE 69623621 T2 DE69623621 T2 DE 69623621T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
force
disc brake
brake according
transmission device
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69623621T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69623621D1 (de
Inventor
George Sturgess
Leonard Trott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meritor Inc
Original Assignee
ArvinMeritor Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GBGB9512522.5A external-priority patent/GB9512522D0/en
Priority claimed from GBGB9603159.6A external-priority patent/GB9603159D0/en
Application filed by ArvinMeritor Inc filed Critical ArvinMeritor Inc
Publication of DE69623621D1 publication Critical patent/DE69623621D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69623621T2 publication Critical patent/DE69623621T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut
    • F16D65/567Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting on a disc brake
    • F16D65/568Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting on a disc brake for synchronous adjustment of actuators arranged in parallel
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    • F16D65/183Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for drawing members together, e.g. for disc brakes with force-transmitting members arranged side by side acting on a spot type force-applying member
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    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/22Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting transversely to the axis of rotation
    • F16D2125/28Cams; Levers with cams
    • F16D2125/32Cams; Levers with cams acting on one cam follower
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D2127/00Auxiliary mechanisms
    • F16D2127/02Release mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Scheibenbremse, hauptsächlich für ein Kraftfahrzeug, mit einer Stellantriebsvorrichtung, die über zumindest eine Kraftübertragungsvorrichtung betätigt werden kann, um ein Reibungselement der Bremse im Betrieb mit einer Rotationsbremsscheibe in Eingriff zu bewegen, wobei die Kraftübertragungsvorrichtung eine automatisch einstellbare Länge aufweist und zum Kompensieren des Verschleißes der Reibungselemente wirkt.
  • In einer bekannten Anordnung, die in WO93/22579 dargestellt ist, ist ein Paar von Kraftübertragungsvorrichtungen vorgesehen, von denen jede die Form einer Strebe mit einem Paar von miteinander in Gewindeeingriff stehenden Strebenteilen aufweist, wobei die Länge jeder Strebe zur Verschleißkompensation durch relative Drehung der miteinander in Eingriff stehenden Strebenteile variabel ist. Ein Strebenteil in jeder Vorrichtung trägt einen integralen Kopf, über den im Betrieb eine Betätigungskraft auf das Reibungselement aufgebracht wird, und ein Schutzschuh ist zwischen jedem Kopf und einem feststehenden Teil der Bremse angeschlossen. Eine Anordnung dieser Art kann insofern unzweckmäßig sein, als es, um den Schuh zur Wartung oder Reparatur zu entfernen, erforderlich ist, entweder den Schuh über dem Kopf zu spannen, was eine Beschädigung des Schuhs riskiert, oder zumindest teilweise die Strebe abzumontieren, um die Entfernung des Schuhs entlang des den Kopf tragenden Strebenteils zu ermöglichen. Die Entfernung des Schuhs kann durch Vorsehen eines lösbaren Kopfes erleichtert werden, wie es in der Technik gut bekannt ist.
  • Ein weiteres Problem, das bei einigen herkömmlichen Bremsen, die ausziehbare Streben beinhalten, angetroffen wird, besteht darin, daß der Rückzug der Streben, um den Austausch der Reibungselemente und andere Wartungsvorgänge zu ermöglichen, dazu rühren kann, daß benachbarte Oberflächen der Strebenteile sich im zurückgezogenen Zustand miteinander verriegeln, was möglicherweise zu einer falschen Funktion der Strebe im Anschluß an den Wartungsvorgang führt.
  • Ein weiterer Nachteil von einigen bekannten Bremsen der angeführten Art besteht darin, daß eine Rückzugskraft, die gewöhnlich von einer Federeinrichtung bereitgestellt wird, für jede automatisch einstellbare Kraftübertragungsvorrichtung, von denen eine oder mehrere vorgesehen sein können, über miteinander in Eingriff stehende Teile der oder jeder Vorrichtung übertragen wird, was zu potentiell hohen Reibungsniveaus und resultierendem Verschleiß der Bauteile innerhalb des Stellantriebs im allgemeinen und insbesondere innerhalb der oder Jeder Kraftübertragungsvorrichtung führt.
  • Die vorliegende Erfindung erleichtert die Milderung dieses Problems, indem dafür gesorgt wird, daß die Rückstellfederkraft die miteinander in Eingriff stehenden Teile der oder jeder Kraftübertragungsvorrichtung umgeht.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Scheibenbremse nach Anspruch 1 bereitgestellt.
  • In einer typischen praktischen Anordnung, in der ein Paar von Kraftübertragungsvorrichtungen vorgesehen ist, sind jeweilige Zahnradgebilde an drehbaren Bauteilen dieser Vorrichtungen durch ein Zwischenzahnrad miteinander verbunden, welches die Rotation eines Bauteils auf das andere überträgt, wobei das Zwischenzahnrad drehbar an einer Achse gelagert ist, die auch ein axiales Widerlager vorsieht, um der Rückstellkraft entgegenzuwirken, wobei die Achse an einem Element anliegt, das so angeordnet ist, daß es die Rückstellkraft auf die Stellantriebsvorrichtung über ein axial frei bewegliches Bauteil jeder Kraftübertragungsvorrichtung überträgt.
  • Die Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen gilt:
  • Fig. 1 ist eine Ansicht von oben im Querschnitt von einer Form der Bremse der Erfindung und ihres Stellantriebs;
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Bauteils der Bremse von Fig. 1 in auseinandergezogener Anordnung;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teils der Bremse von Fig. 1;
  • Fig. 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines weiteren Bauteils der Bremse von Fig. 1;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht von oben im Querschnitt von einer alternativen Form der Bremse der Erfindung und ihres Stellantriebs;
  • Fig. 6 stellt die Bremse von Fig. 5 in einem Zustand vor der Montage von gewissen Bauteilen derselben dar, und
  • Fig. 7 ist ein Querschnittsdetail, das ein modifiziertes Bauteil der Bremse der Fig. 5 und 6 darstellt.
  • Mit Bezug auf Fig. 1 im einzelnen stellt diese einen Faustsattel 1 einer Scheibenbremse dar, der relativ zu einem feststehenden Träger 2 in herkömmlicher Weise durch Führungsstifte montiert ist, von denen einer bei 3 dargestellt ist. Der Sattel 1 definiert eine Kammer 4, die durch eine Endabdeckung 5 geschlossen ist und die einen Stellantrieb und einen nachstehend im einzelnen zu beschreibenden Einstellmechanismus aufnimmt.
  • Der Stellantrieb ist von einer Art ähnlich zu jener, die beispielsweise in WO93/22579 offenbart ist, wie für einen Fachmann verständlich ist, und umfaßt ein Rotationselement 6, das im Betrieb durch eine herkömmliche Kraftvorrichtung wie z. B. einen Luftstellantrieb (nicht dargestellt) drehbar ist, wobei das Element 6 an der Abdeckung 5 durch Nadellager 7 drehbar gelagert ist. Teile 6A, 6B des Elements 6 legen jeweilige zylindrische Walzen 8, 9 fest, die in jeweiligen teilzylindrischen Lagern 8', 9' sitzen. Die Achsen der Walzen 8 und 9 und die Teile 6A, 6B sind gegeneinander versetzt und bilden eine exzentrische Anordnung mit den Walzen 8 und 9, die gegen benachbarte einstellbare Kraftübertragungsvorrichtungen in Form von Stößelanordnungen 10, 11 drücken.
  • Die Stößelanordnungen sind identisch und nur die Anordnung 11 wird im einzelnen beschrieben. Diese Anordnung umfaßt eine äußere Hülse 12, die bei 12A über einen Teil ihrer Länge mit einem Innengewinde versehen ist und in welcher eine Achse 13 mit einem komplementären Außengewinde 14 über im wesentlichen ihre gesamte Länge, die mit dem Hülsengewinde 12A in Eingriff steht, enthalten ist. Die Achse 13 ist an ihrem äußeren Ende mit einem Stößelkopf 15 versehen, der lösbar mit der Achse gekoppelt ist, so daß er relativ zur letzteren durch eine Einrichtung, die nachstehend im einzelnen beschrieben wird, zweckmäßigerweise frei drehbar ist. Die Hülse 12 ist durch eine Lagerhülse 16 mit geringer Reibung drehbar im Sattelkörper 1 montiert und ist mit einer Außenzahnradform 17 versehen, die entweder ein separates Bauteil, das stabil an der Hülse befestigt ist, wie dargestellt, oder ein mit der letzteren integrales Gebilde sein kann. Die Zahnradform 17 steht mit einem entsprechenden Gebilde an einem Zahnrad 18 in Eingriff, das einen Teil eines Einstellmechanismus bildet, der insgesamt mit 19 bezeichnet ist, und auch mit einem Zwischenzahnrad 20, das frei drehbar zwischen den Stößelanordnungen 10 und 11 montiert und angeordnet ist.
  • Ein Kopf in Form eines Endwiderlagers 21 steht über dem Ende der Hülse 12 entgegengesetzt zu jenem, das den Stößelkopf 15 trägt, in Eingriff und ist mit einem Stift 22 starr verbunden oder integral, welcher sich innerhalb der Achse 13 erstreckt und eine nicht-kreisförmige Form aufweist, die mit einem relativ kurzen Einsatz 13A in Eingriff steht, welcher nicht-drehbar innerhalb der Achse montiert ist. Der Stift 22 sieht eine Führung für die Achse 13 während einer axialen Bewegung der Achse zwischen deren äußersten zurückgezogenen und ausgezogenen Stellungen vor und dient auch zum Verriegeln der Achse 13 gegen eine Rotation. Für diesen Zweck weist der Stift 22 bei der beschriebenen Ausführungsform einen teilweise kreisförmigen Querschnitt mit einem Paar von entgegengesetzten Abflachungen 22A zum Eingriff mit entsprechenden Abflachungen innerhalb des Einsatzes auf. Der Stift 22 und der Einsatz 13A können alternativ nicht-drehbar miteinander verbunden sein durch andere geeignete Gebilde, die die erforderliche rotationsfreie Verbindung vorsehen, während sie eine axiale Verschiebung der Achse 13 entlang des Stifts gestatten. Es ist zu sehen, daß das Widerlager 21 durch den Stift 22 und den Einsatz 13A gegen eine Rotation relativ zur Achse 13 verkeilt ist und das Widerlager selbst durch Eingriff mit einem Plattenelement 23 an einer Rotation gehindert wird, welches auch in ähnlicher Weise mit einem entsprechenden Widerlager 21 an der anderen Stößelanordnung 10 in Eingriff steht, wie weiter beschrieben wird. Das Plattenelement 23 trägt eine Achse in Form eines Stifts 24, der das Zwischenzahnrad 20 drehbar lagert, wobei ein radialer Flansch 25 des Stifts ein Widerlager für ein Ende einer Stößelrückstellfeder 26 vorsieht, deren anderes Ende gegen eine Innenfläche des Gehäuses 1 drückt.
  • Die Art und Weise zum Verbinden des Stößelkopfs 15 mit der Achse 13 ist in den Fig. 2 bis 4 genauer dargestellt. Die Verbindung wird durch einen Sprengring 27 bewirkt, der in einer Nut 28 der Achse 13 untergebracht ist und hinter einem Absatz 29 des Stößelkopfs in Eingriff steht. Fig. 2 stellt die Bauteilpositionen vor der Montage dar. Der Sprengring wird zuerst in die Nut 28 eingesetzt, die relativ tief ist, um darin ein Zusammendrücken des Sprengrings über seine normale Ruhestellung hinaus zu ermöglichen. Der Sprengring ist mit drei oder mehr am Umfang beabstandeten Anhängseln 27A versehen, die, wenn der Stößelkopf an der Achse angeordnet wird und axial entlang dieser bewegt wird, sich eine Rampe 30 hinaufbewegen, die an der Vorderkante des Absatzes 29 ausgebildet ist, welcher zum Drücken des Sprengrings in die Nut nach innen wirkt, bis er sich am Absatz vorbeibewegt, woraufhin sich der Sprengring elastisch zurückstellt, so daß er hinter dem Absatz 29 aufgenommen wird und dadurch die gewünschte Verbindung vorsieht, die normalerweise eine axiale Entfernung des Stößelkopfs ausschließt, während eine freie Rotation desselben relativ zur Welle ermöglicht wird. Die zwei Bauteile können durch Zusammendrücken des Sprengrings radial nach innen in üblicher Weise relativ leicht beispielsweise für Wartungszwecke getrennt werden.
  • Ein Schutz gegen das Eindringen von Fremdmaterial kann zweckmäßig durch einen Schutzschuh 15A vorgesehen werden, welcher um eines seiner Umfangsenden am Gehäuse durch eine Verankerungsvorrichtung 15B und um sein anderes Umfangsende am Stößelkopf 13, der eine Schuhschutzplatte 15C trägt, befestigt ist. Ein Vorteil, wenn der Stößelkopf lösbar gemacht wird, besteht darin, daß die Befestigung und Entfernung des Schuhes erleichtert werden und das Risiko einer Beschädigung des Schuhs während seines Aufsetzens und seiner Entfernung stark verringert wird.
  • Der von der Erfindung gebotene Hauptvorteil besteht jedoch darin, daß der Sprengring 27, der zum Befestigen des Kopfs 15 verwendet wird, als Anschlag dient, der mit einem Widerlager 30A zusammenwirkt, das als durch das Ende der Hülse 12 ausgebildet dargestellt ist, um den Rückzug der Achse 13 innerhalb der Hülse 12 zu begrenzen, wenn die Stößel zum Bremsbelagaustausch und/oder zur allgemeinen Wartung der Bremse verstellt werden. Diese Anschlaganordnung vereinfacht die Anordnung beträchtlich, indem von einem existierenden Bauteil Gebrauch gemacht wird, damit es als Anschlag dient.
  • Mit weiterer Bezugnahme auf Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 4 ist das Plattenelement 23 an beiden seiner Enden gegabelt und so bemessen, daß es das Widerlager 21 teilweise umfaßt und mit jeweiligen Abflachungen 21A in Eingriff steht, die an entgegengesetzten Seiten des Widerlagers ausgebildet sind, sowie mit benachbarten axial zugewandten Oberflächen 21B in Eingriff steht. Durch diese Anordnung wird die Kraft der Rückstellfeder 26 über den Flansch 25 des Stifts 24 und den Stift selbst auf die Platte 23 und von da auf das Widerlager 21 und die mit diesem in Eingriff stehende Walze 9 aufgebracht. Es ist daher zu sehen, daß die Rückstellfederkraft das Zahnrad 20 und folglich die Achse 13 und die Hülse 12 umgeht, so daß der in den Stößelanordnungen 10, 11 auftretende Reibungswiderstand im Vergleich zu einigen herkömmlichen Anordnungen sehr stark verringert wird.
  • Der automatische Einstellmechanismus 19 wirkt zum Verlängern der Stößelanordnung 11, um Verschleiß der Bremsenreibbeläge zu kompensieren, wobei die Einstellvorrichtung auf die Hülse 12 des Stößels und über das Zahnrad 20 auf die entsprechende Hülse im identischen Stößel 10 wirkt. Das exzentrische Element der Welle 6 ist mit der Einstellvorrichtung durch einen Stift 31 verbunden, der eine Verbindung zwischen der Welle 6 und einer Buchse 32 der Einstellvorrichtung bildet. Die Buchse 32 ist mit einer Antriebshülsenanordnung mit zwei insgesamt zylindrischen Bauteilen 33, 34 gekoppelt, die in axialer Folge um eine Einstellwelle 35 angeordnet sind, wobei die Bauteile durch eine Umhüllungsfeder 36, die zum Eingriff mit jeweiligen Innenflächen der Bauteile angeordnet ist, durch Reibung miteinander verbunden sind. Von einer Mehrplatten- Kupplungsanordnung, die insgesamt bei 37 dargestellt ist, ist ein Satz von Platten mit einer zylindrischen Verlängerung 38 des Bauteils 34 gekoppelt und ihr anderer Satz von Platten mit einem Zwischenbauteil 39, das an der Welle 35 montiert ist, verbunden. Die Mehrplattenkupplung steht auch mit dem vorher angeführten Zahnrad 18 in Antriebseingriff, wobei die Kupplung durch eine Feder 40 vorbelastet ist. Der normale Betriebsabstand der Bremse wird von einem Abstand zwischen dem Bauteil 34 und dem damit in Eingriff stehenden Teil der Kupplung 37 vorgesehen. Die Welle 35 ist mit einem inneren Sechseckgebilde 41 versehen, das mit einem entsprechenden inneren Gebilde innerhalb des Zahnrades 18 in Eingriff steht, und die Welle dreht sich somit permanent mit dem Zahnrad. Das äußere Ende der Welle 35 ist auch mit einem Antriebsgebilde 42 versehen, das bei dieser Ausführungsform sechseckig ist. Dieses Gebilde ist normalerweise innerhalb einer Schutzkappe 43 angeordnet, die fest im Gehäuse montiert und abnehmbar ist, um eine Einstellrotation der Welle durch das Antriebsgebilde 42 zu ermöglichen.
  • Die Betätigung der Bremse durch Rotation der Exzenterwelle 6 führt zur Rotation der Hülsenbauteile 33, 34, und wenn die Bewegung der Stößel den nominalen Bremsenabstand nicht übersteigt, wie es beispielsweise der Fall wäre, wenn sich die Beläge im Neuzustand befinden, bewegen sich die Hülsen lediglich um das Ausmaß des eingebauten Abstands und kehren in ihre ursprünglichen Stellungen zurück, ohne daß eine Einstellung stattfindet. Wenn ein Reibbelagverschleiß zu einer Rotationsbewegung der Hülse 34 um ein Ausmaß führt, das größer ist als der eingebaute Abstand, wird bewirkt, daß sich die Kupplung zusammen mit dem Zwischenbauteil 39 und dem Zahnrad 18 dreht, wodurch die Stößelhülsen 12 so in einer Richtung gedreht werden, daß die Achsen 13 ausgekurbelt werden und dadurch die Strebenanordnungen um ein Ausmaß gleich der übermäßigen Stellantriebsbewegung verlängern. Wenn der Sattel Belastungen ausgesetzt wird, die hoch genug sind, um eine Ablenkung der Bremsenbauteile zu bewirken, wird der Vorgang der Einstellung durch Gleiten der Mehrplattenkupplung bei einem vorbestimmten Drehmoment, das eine maximale zulässige Belastung darstellt, verhindert.
  • Das Lösen der Bremse führt zu einer Rückstellbewegung der Stößel unter der Wirkung der Rückstellfeder 26, wobei eine solche Rückstellbewegung durch Gleiten der Mehrplattenkupplung begleitet wird, bis das aufgebrachte Drehmoment derart ist, daß die Kupplung in ihrem Nicht-Gleitzustand gehalten wird. Eine fortgesetzte Rotation der Hülsen 33, 34 ermöglicht, daß der Bremsenabstand zurückgesetzt wird, und wenn die Einstellung stattgefunden hat, wird der Endteil des Rückstellhubs der Exzenterwelle 6 von einem relativen Gleiten zwischen den Bauteilen 33, 34 begleitet, wie durch die Umhüllungsfeder gestattet. Der Mechanismus wird dadurch für eine anschließende Bremsanwendung eingestellt.
  • Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Scheibenbremse ist ähnlich zu jener der Fig. 1 bis 4 und umfaßt insgesamt einen Sattel 1, der relativ zu einem feststehenden Träger und durch Führungsstifte verschiebbar montiert ist und wie vorher einen Stellantrieb und einen Einstellmechanismus aufnimmt.
  • Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorherigen zumindest was den Mechanismus betrifft, der die Hülsen 12 der Stößelanordnungen 10, 11 miteinander verbindet, so daß eine auf eine Hülse aufgebrachte Rotationsbewegung auf die andere übertragen wird. Dies wird wieder durch ein Zwischenzahnrad 40 bewirkt, das frei drehbar zwischen den Stößelanordnungen 10 und 11 montiert ist und Zähne 40A aufweist, die zu jenen an den Hülsen 12 dieser Anordnungen komplementär sind und mit diesen in Eingriff stehen. Das Zwischenzahnrad 40 ist an einer Nabe 41 zapfengelagert, welche durch eine Feder 42 fest gegen eine Antirotationsplatte 43 gedrückt wird, die mit jeweiligen Widerlagern 21 der Anordnungen 11, 12 in Eingriff steht. Ein Zapfen 41A erstreckt sich durch eine Öffnung in der Platte 43 und ein Sprengring 41B verankert die Nabe an der Platte. Der Durchmesser der Nabe 41 ist derart, daß die Nabe einen Hauptteil der benachbarten Oberfläche der Platte 43 bedeckt, wodurch die Belastung der Feder 42 über eine relativ große Tragfläche verteilt wird. Das Ende der Nabe jenseits des Zahnrades 40 in der Richtung von der Platte 43 weg ist mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch 44 versehen, zwischen welchem und einem Schnappring 17A das Zahnrad in Position gehalten wird. Alternativ könnte der Flansch durch eine separate Zwischenlagscheiben- und Schnappringanordnung ausgebildet sein Es ist zu erkennen, daß irgendeiner asymmetrischen Belastung des Zahnrades 40 während des Betriebs der Einstellanordnungen durch den entgegengesetzten Flansch und eine große Fläche der Platte 43 widerstanden wird, was zu einem Mechanismus führt, der für eine gute Stabilität unter extremen Betriebsbedingungen sorgt.
  • Die Nabe 41 weist einen zentralen axialen Steg 45 auf, der innerhalb eines zylindrischen Topfs 46 untergebracht ist, dessen unteres Ende, wie in der Zeichnung gesehen, einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 47 aufweist, gegen den das untere Ende der Feder 42 drückt. Eine weitere kleinere Feder 48 ist innerhalb des Topfs untergebracht und umgibt den oberen Endteil des Stegs 45 und kann in Abhängigkeit von dem Montageverfahren fest am letzteren befestigt sein oder nicht. Diese Feder 48 nimmt am Betrieb des Mechanismus nicht teil, sondern dient zum Sorgen für Stabilität für einen Teil des Mechanismus während seiner Montage im Gehäuse, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Der obere Teil von Fig. 6 stellt Bauteile der Bremse vor der Montage der Abdeckplatte 5 auf dem Bremsenkörper 1 dar. Es ist zu sehen, daß der Hebel 6 und seine Lager 7 zusammen mit der Walze 8, dem Widerlager 21 der Stößelanordnung 11 und der Antirotationsplatte 43 zwischen der Abdeckplatte 5 und der Nabe 41 montiert werden. Vor der Montage wird die letztere durch die kleinere Feder 48 in eine Position gedrückt, die von ihrer normalen Position in der zusammengesetzten Bremse axial verschoben ist, und der Topf 46 wird durch die große Feder 42 in derselben Richtung verschoben, bis sich diese Feder in ihre volle freie Länge ausgedehnt hat, wie dargestellt. Die Kraft der Feder 48 wird somit durch die Nabe und die Antirotationsplatte auf das Bauteil 21 übertragen und dient dadurch zum Halten der Bauteile 6, 7 und 8 an der Abdeckplatte. Dies hat den Effekt der Stabilisierung dieser teilweise zusammengesetzten Bauteile, während die Abdeckplatte dem Gehäuse geboten wird. Wenn die Nabe durch Druck auf die Abdeckplatte in Richtung ihrer normalen Verwendungsposition im Gehäuse gedrückt wird, wird die kleine Feder 48 zusammengedrückt und die große Feder 42 übernimmt schließlich, um ihre Arbeitsfunktion zu erfüllen, wie vorstehend beschrieben, wenn die Abdeckplatte 5 einmal in der Position am Gehäuse befestigt wurde.
  • Fig. 7 stellt eine Modifikation dar, bei der die Nabe 41 gegen ein insgesamt zylindrisches Element 50 aus Metall- oder Kunststoffmaterial mit dünner Stärke ausgetauscht ist. Dessen zylindrische Wand 51 liegt satt innerhalb des Zahnrads 40 an und wirkt als Lagerzapfen für das letztere. Eine Basis 52 des Elements liegt an der benachbarten Oberfläche der Platte 43 über im wesentlichen die gesamte Fläche dieser Oberfläche an. Die Kraft der Feder 42, die durch den Flansch 47 des Topfs 46 auf die Basis 52 wirkt, wird auf die Basis und von dort auf die Platte 43 übertragen. Bei dieser Ausführungsform ist das Zahnrad 40 zwischen einem radialen Flansch 53 des Elements und einem Abstandsring 54 aus einem Metall- oder Kunststoffmaterial gelagert. Ein separater Steg 55 mit einem zylindrischen Teil 56 ist vorgesehen, der sich durch eine Öffnung in der Platte 43 erstreckt und an der letzteren beispielsweise durch Hämmern seines freien Endes bei 57 gegen die Platte befestigt wird. Die Platte 43 und die Basis 52 des Elements 50 sind zwischen einem ersten Absatz 58 des Stegs und dem gehämmerten Endteil des letzteren eingeschlossen. Die kleinere Feder 48 ist zwischen einem weiteren Absatz 59 des Stegs und dem Topf 46 angeordnet. Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist ähnlich jener der Fig. 5 und 6 und weist den Vorteil der Bereitstellung von zusätzlicher Kosteneffizienz im Vergleich zur Ausführungsform der Fig. 5 und 6 auf.

Claims (7)

1. Scheibenbremse mit einem Gehäuse, das im Betrieb mindestens ein Reibungselement, eine Stellantriebsvorrichtung (6, 7, 8, 9), die über mindestens eine Kraftübertragungsvorrichtung (10, 11) betätigt werden kann, um das Reibungselement mit einer Rotationsbremsscheibe in Eingriff zu bewegen, wobei die oder jede Kraftübertragungsvorrichtung (10, 11) ein Paar von miteinander in Eingriff stehenden Teilen (12, 13) umfaßt, deren relative Positionen automatisch einstellbar sind, um den Verschleiß des Reibungselements zu kompensieren, und eine Rückstellfeder (26), die zum Ausüben einer Rückstellkraft auf die Stellantriebsvorrichtung (6, 7, 8, 9) entlang eines Weges, der nicht durch einen der miteinander in Eingriff stehenden Teile (12, 13) verläuft, angeordnet ist, umfaßt.
2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, bei welcher die von der Feder (26) ausgeübte Rückstellkraft die miteinander in Eingriff stehenden Teile (12, 13) über eine Achse (24, 45, 55) und ein Element (23, 43), das so angeordnet ist, daß es die Rückstellkraft auf die Stellantriebsvorrichtung (6, 7, 8, 9) über ein axial frei bewegliches Bauteil (21) überträgt, das zu der oder jeder Kraftübertragungsvorrichtung (10, 11) gehört, umgeht.
3. Scheibenbremse nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher ein Paar von Kraftübertragungsvorrichtungen (10, 11) vorgesehen ist, jeweilige Zahnradgebilde (17) an drehbaren Bauteilen (12) dieser Vorrichtungen durch ein Zwischenzahnrad (20), welches die Rotation eines Bauteils (12) auf das andere (12) überträgt, miteinander verbunden sind, wobei das Zwischenzahnrad (20) drehbar an der Achse (24, 45, 55) gelagert ist, die auch ein axiales Widerlager, um der Rückstellkraft entgegenzuwirken, vorsieht, wobei die Welle (25) an dem Element (23, 43) anliegt, das so angeordnet ist, daß es die Rückstellkraft auf die Stellantriebsvorrichtung über ein axial frei bewegliches Bauteil (21) überträgt, das zu jeder Kraftübertragungsvorrichtung (10, 11) gehört.
4. Scheibenbremse nach Anspruch 2 oder 3, bei welcher das oder jedes axial bewegliche Bauteil (21) mit einem jeweiligen entsprechenden Element (13) der oder jeder Kraftübertragungsvorrichtung (10, 11) zusammenwirkt, um das oder jedes Element (13) gegen eine Rotation relativ zu dem oder jedem axial beweglichen Bauteil (21) zu verriegeln.
5. Scheibenbremse nach Anspruch 2, 3 oder 4, bei welcher der Durchmesser des axial anliegenden Teils der Achse (24, 45, 55) derart ist, daß er an dem die Rückstellkraft übertragenden Element (23, 43) über einen Hauptteil der Fläche des letzteren anliegt, um dadurch die Rückstellast über eine relativ große Tragfläche zu verteilen.
6. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei welcher die Rückstellfederkraft über einen hohlen Behälter (46) aufgebracht wird, in dem eine Hilfsfeder (48) untergebracht ist, die zum Aufbringen einer stabilisierenden Kraft über die Achse (45, 55) auf Bauteile des Stellantriebs während der Montage in dem Gehäuse dient, aber nach einer solchen Montage inaktiv gemacht wird.
7. Scheibenbremse nach Anspruch 6, bei welcher die Hilfsfeder (48) an der Achse (45, 55) derart befestigt ist, daß ihre axiale Trennung von der letzteren verhindert wird.
DE69623621T 1995-06-20 1996-06-20 Scheibenbremse Expired - Lifetime DE69623621T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GBGB9512522.5A GB9512522D0 (en) 1995-06-20 1995-06-20 Brake and actuator therefor
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