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DE69621806T2 - Verriegelungssystem - Google Patents

Verriegelungssystem

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Publication number
DE69621806T2
DE69621806T2 DE69621806T DE69621806T DE69621806T2 DE 69621806 T2 DE69621806 T2 DE 69621806T2 DE 69621806 T DE69621806 T DE 69621806T DE 69621806 T DE69621806 T DE 69621806T DE 69621806 T2 DE69621806 T2 DE 69621806T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
box
lock
coupling element
bicycle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69621806T
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English (en)
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DE69621806D1 (de
Inventor
Anders Eklund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JADE LAS MONTAGE FALUN AB
Original Assignee
JADE LAS MONTAGE FALUN AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by JADE LAS MONTAGE FALUN AB filed Critical JADE LAS MONTAGE FALUN AB
Application granted granted Critical
Publication of DE69621806D1 publication Critical patent/DE69621806D1/de
Publication of DE69621806T2 publication Critical patent/DE69621806T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/36Padlocks with closing means other than shackles ; Removable locks, the lock body itself being the locking element; Padlocks consisting of two separable halves or cooperating with a stud
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/003Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles using chains or cables
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B73/00Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices
    • E05B73/0005Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices using chains, cables or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf das Problem des Verriegelns von für Diebe attraktiven Gegenständen wie z. B. Fahrrädern, einer Skiausrüstung, einer Golfausrüstung, Schiffen/Schiffsmotoren etc., wenn die Gegenstände draußen oder an öffentlichen Plätzen plaziert sind, und bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren und ein Verriegelungssystem zum Verriegeln solcher Gegenstände, die von der in den jeweiligen Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 7 beschriebenen Art sind.
  • Der allgemeine Hintergrund der Erfindung ist die Tatsache, daß der Diebstahl von für Diebe attraktivem Eigentum der oben erwähnten Art ständig zunimmt. Der Diebstahl von Fahrrädern stellt in den meisten Aspekten das schlimmste Problem dar, und die folgende Beschreibung wird sich daher auf genau dieses Problem konzentrieren. Man wird jedoch verstehen, daß das Problem für den Diebstahl einer Skiausrüstung und Golfausrüstung usw. fundamental ist.
  • Das Fahrrad wurde eine zunehmend populäre, alternative Art der Beförderung entsprechend dem Bewußtsein der Menschen, die Umwelt schützen zu müssen, und auch im Hinblick auf die körperliche Betätigung, die das Radfahren bietet. Dies hat zum Verkauf von mehr Fahrrädern und besser ausgestatteten Fahrrädern zu höheren Preisen, als es früher der Fall war, geführt. Folglich werden Fahrräder oft zu dem Zweck gestohlen, die Fahrräder gegen Bargeld entweder innerhalb des Landes, wo der Diebstahl stattfand, oder im Ausland zu verkaufen. Personen, die solche Diebstähle begehen, sind mehr oder weniger organisierte Gruppen. Früher wurden Fahrräder als Transportmittel gestohlen, d. h. spät in der Nacht an Wochenenden "ausgeliehen", um von einem öffentlichen Gebäude, einem Nachtclub oder einer ähnlichen Einrichtung nach Hause zu fahren, und wurden später in einem größeren Maße als gegenwärtig, manchmal in einem verhältnismäßig unbeschädigten Zustand, wiedererlangt.
  • Dieser Wechsel in der Art von Fahrraddiebstählen hat zu größeren Anforderungen an die Sicherheit von Verriegelungsvorrichtungen bzw. Schlössern für Fahrräder geführt, wobei heutige Fahrradverriegelungen nicht nur die unmittelbare Verwendung eines Fahrrads verhindern sollen, sondern auch verhindern sollen, daß das Fahrrad weggetragen wird, oder ein Wegtragen zumindest erschweren sollen. Wie vorher erwähnt wurde, sind heutige Fahrräder so teuer, daß sie den Kauf eines Fahrrads mit bestimmten Designs zu einem großen und spürbaren Investment für den Käufer machen und den bestmöglichen Schutz angemessen erscheinen lassen.
  • Bezüglich der schwedischen Umstände trägt ein versichertes Fahrrad ein Eigenrisiko gegen Diebstahl von mindestens 1000 schwedischen Kronen, und um Zeit dafür zu lassen, daß das Fahrrad gefunden und wiedererlangt wird, gibt es eine minimale Wartezeit von einem Monat, bevor die versicherte Person für seinen/ihren Verlust entschädigt wird. Für den Eigentümer ist daher der Diebstahl eines Fahrrads sehr lästig, insbesondere wenn der Eigentümer täglich auf das Fahrrad angewiesen ist, um z. B. zu und von seinem Arbeitsplatz zu fahren. Um einen berechtigten Anspruch gegenüber der Fahrradversicherung geltend zu machen, ist es natürlich notwendig zu beweisen, daß das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls abgeschlossen bzw. verriegelt war. Zusätzlich zur Erfordernis, daß das Fahrrad mit einem fest eingebauten Schloß verriegelt ist, was eine allgemeine Forderung ist, fordern einige Versicherungsgesellschaften auch, daß das Fahrrad an irgendeinem anderen Gegenstand, z. B. einem Fahrradständer, einem Pfosten oder irgendeiner anderen Form einer baulichen Einrichtung fest verriegelt ist oder daß das Fahrrad mit zumindest einer zusätzlichen Verriegelung gesichert ist, die ein Drahtseil oder eine bügelartige Verriegelung enthält.
  • Im Handel sind mehrere verschiedene Arten von Fahrradverriegelungen erhältlich, von denen einige in einer verhältnismäßig kurzen Zeit ohne weiteres überwunden werden können, während andere stabiler und so konstruiert sind, daß sie einem Versuch, die Verriegelung aufzubrechen, für mindestens so viele Minuten widerstehen, um einen mutmaßlichen Dieb vom Stehlen eines Fahrrads abzuschrecken, das mit einer derartigen Verriegelung gesichert ist. Die meisten Verriegelungsalternativen, die für Radfahrer zur gegenwärtigen Zeit im Handel erhältlich sind, haben vernünftige Preise.
  • In den letzten Jahren wurde verschiedene ortsfeste Verriegelungssysteme entwickelt, bei denen der Radfahrer sein/ihr Fahrrad oft gebührenfrei fest verriegeln kann. Diese Systeme haben vermutlich einen abschreckenden Effekt auf die Mehrheit von Dieben.
  • In EP-A-0034554 ist z. B. ein Verriegelungssystem zum Sichern eines Fahrrads an einem stationären Gebilde offenbart. Ein biegsames Ankerglied, dessen ein Ende mit dem stationären Gebilde fest verbunden ist und freies Ende ein Kopplungselement aufweist, wird durch ein Rad des Fahrrads geführt, und das freie Ende wird hinter einer schwenkbaren Klappe eines kastenartigen Gebildes verankert, das an einem vertikalen Pfosten gehalten wird. In einer Verriegelungsstellung steht ein separater Verriegelungszylinder mit der Klappe so in Eingriff, dass er am Kasten fest gesichert ist, wodurch das Ankerglied hinter der Klappe arretiert wird.
  • In FR-A-2566824 ist ein Verriegelungssystem offenbart, das ein biegsames Ankerglied aufweist, dessen ein Ende an einem stationären Gebilde fest gesichert ist und freies Ende mit einem Kopplungselement ausgebildet ist. In einer Verriegelungsstellung wird das freie Ende in das stationäre Gebilde eingesetzt, und ein separater Verriegelungszylinder wird gleichfalls in das stationäre Gebilde, quer zum Kopplungselement, eingesetzt, um mit einer Ausnehmung in Eingriff zu kommen, die im Kopplungselement des Ankerglieds ausgebildet ist.
  • Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, daß der Diebstahl von Fahrrädern trotz der zahlreichen Verriegelungsalternativen für Fahrräder ständig zunimmt, die nun für die Person zur Verfügung stehen, die sein/ihr Fahrrad behalten möchte. Der Grund kann in der Tatsache liegen, daß viele Fahrräder, vielleicht die Mehrzahl der Fahrräder, noch schlecht verriegelt sind, und wenn man die bisher erhältlichen Verriegelungssysteme untersucht, erkennt man, daß dies hauptsächlich deshalb gilt, weil die bekannten Systeme Nachteile solcher Art und Schwere aufweisen, daß die Verrieglungssysteme vom Radfahrer als zu kompliziert betrachtet werden.
  • Drahtseilverriegelungen und Bügelverriegelungen sind sperrig, wenn sie während einer Reise auf dem Fahrrad befördert werden, wobei sie normalerweise von einem Teil des Fahrrads herabhängen. Diese Verriegelungen sind im Wege, nehmen Platz auf Gepäckträgern weg und können auch ein Sicherheitsrisiko bilden, falls sie von der Lenkstange herabhängen. Sie können im Verriegelungsmechanismus unhandlich sein und sind immer schwierig korrekt einzupassen, wenn das Fahrrad verriegelt wird, da sie oft durch das Hinterrad des Fahrrads in der einen oder anderen Weise verschraubt werden müssen. Der Radfahrer ist gezwungen, sich zu bücken, alles fallen zu lassen und beide Hände frei zu haben, bevor er oder sie sein/ihr Fahrrad verriegeln kann. Es besteht eine ernste Gefahr, daß die Kleider des Radfahrers verschmutzt und in Verbindung mit dieser Prozedur möglicherweise zerrissen werden, da die betreffende Person sich in der unmittelbaren Umgebung schmutziger und nach außen vorragender Teile des Fahrrads bewegen muß.
  • Im besten Fall findet man einen dauerhaft fixierten Gegenstand wie z. B. einen Pfosten oder dergleichen, um den die Drahtseilverriegelung oder Bügelverriegelung geführt werden kann, und, um das Fahrrad zu lösen, ist damit zumindest die Verwendung eines Bolzenschneiders erforderlich. In anderen Fällen ist es noch möglich, ein Fahrrad mit Verriegelungen und allem anderen einfach wegzutragen, so daß diese Verriegelungen später in aller Stille entfernt werden können.
  • Ketten und Vorhängeschlösser haben, außer daß sie sehr viel sperriger sind, um mitgeführt zu werden, alle die oben erwähnten Nachteile.
  • Diese ortsfesten Fahrradständer, die Verriegelungseinrichtungen aufweisen und nun im Handel erhältlich sind, sind auch mit offensichtlichen Nachteilen belastet, was bedeutet hat, daß diese Ständer in der Praxis nicht in großem Maße Verwendung gefunden haben. Bei einigen dieser Ständer ist es notwendig, den Fußhebel nach unten zu biegen, um das Fahrrad mit einem Vorhängeschloß zu sichern. Andere Ständer haben komfortablere Höhen zum Manövrieren, obgleich sie noch erfordern, daß der Radfahrer sein/ihr eigenes Vorhängeschloß, Bügelverriegelung oder Drahtseilverriegelung mit sich führt. Es ist notwendig, beide Hände zu verwenden, wenn all diese Verriegelungen gesichert werden.
  • Schließlich sind auch ortsfeste Fahrradverriegelungen erhältlich, bei denen der Radfahrer keine eigene Verriegelung haben muß. Diese Verriegelungssysteme benötigen jedoch Platz mit der Folge, daß vielen Radfahrern die Möglichkeit, ihre Fahrräder sicher zu parken, versagt ist, und sind oft verhältnismäßig kompliziert und benötigen verschiedene Installationsmaßnahmen in Straßen und Parkeinrichtungen, um zufriedenstellend zu funktionieren. Dies macht solche Systeme weniger attraktiv für diejenigen, die derartige System vermieten wollen, weil sie teuer und schwer kosteneffizient zu machen sind. Feste Fahrradständer sind auch meist unflexibel und schwierig zu bewegen oder mit verschiedenen Verriegelungssystemen zu kombinieren.
  • Fahrradgaragen, die sich in einem Appartementgebäude oder Mietgebäude oder in dessen unmittelbarer Nähe befinden, sind oft schwierig zu erreichen. Der Radfahrer ist oft gezwungen, sein/ihr Fahrrad eine Treppenflucht hinunter, über mehrere selbstschließende verriegelte Türen, an geparkten Wagen vorbei etc. zu tragen, bevor er schließlich einen geschlossenen Raum erreicht, der mit, oft miteinander verhedderten, Fahrrädern gefüllt ist. Das Fahrrad muß auch in solchen Räumen zuverlässig verriegelt werden, damit der Versicherungsanspruch bestehen bleibt, selbst wenn die Tür immer verriegelt ist.
  • Zusammengefaßt kann festgehalten werden, daß mit heutigen Verriegelungssystemen der Radfahrer ständig der Schwierigkeit gegenübersteht, sein/ihr Fahrrad in zuverlässiger Weise zu verriegeln, wo immer er/sie sich befinden mag. Dies ist der Grund, warum so viele Fahrräder entriegelt oder nur durch fest eingebaute Fahrradverriegelungen verriegelt draußen stehen gelassen werden. Der Radfahrer hat nicht die Zeit oder Energie, das Fahrrad zuverlässig zu verriegeln, oder möchte nicht riskieren, schmutzig zu werden oder durch die Verriegelungsprozedur nachteilig betroffen zu werden. Der Radfahrer vertraut einfach auf sein Glück und hofft, daß er/sie zum Fahrrad zurückkehren wird, bevor jemand die Zeit gehabt hat, es zu stehlen. Es sind diese unverriegelten oder schlecht verriegelten Fahrräder, die gestohlen werden. Es gibt alle Anzeichen, daß die Zahl von Fahrrädern, die gestohlen werden, dramatisch abnehmen wird, wenn der Radfahrer sein/ihr Fahrrad schnell, einfach und bequem unter vernünftigen Kosten verriegeln kann.
  • Demgemäß ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verriegelungsverfahren und ein Verriegelungssystem der oben erwähnten Art zu schaffen, mit denen die oben erwähnten Nachteile, die mit bekannten Verfahren und Systemen verbunden sind, eliminiert sind oder zumindest minimiert sind und welche ermöglichen, daß eine Verriegelung zu vernünftigen Kosten, schnell, einfach und bequem bewerkstelligt wird, während sie gleichzeitig außergewöhnlich flexibel ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Verriegelungsverfahren und ein Verriegelungssystem gelöst, die die in den jeweiligen Ansprüchen 1 und 7 dargelegten charakteristischen Merkmale aufweisen.
  • In den Unteransprüchen sind bevorzugte weitere Entwicklungen des Verriegelungsverfahrens und Verriegelungssystems dargelegt.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun mit Verweis auf ihre beispielhaften Ausführungsformen und auch unter Verweis auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen ausführlicher beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht, im Längsschnitt, einer grundlegenden Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verriegelungssystems ist und das System in einem verriegelten Zustand zeigt;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Verriegelungssystems ist;
  • Fig. 3 eine Ansicht entsprechend der Ansicht von Fig. 1 ist, aber die Komponenten des Verriegelungssystems in einem wechselseitig getrennten Zustand in der Absicht zeigt, ein Verriegeln des Systems zu veranschaulichen;
  • Fig. 4 eine Ausführungsform eines Verriegelungskastens zur Anbringung an einem Fahrradrahmen veranschaulicht, und
  • Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Verriegelungskastens veranschaulicht, der in einer festeingebauten oder fixierten Fahrradverriegelung integriert ist.
  • Wie aus Fig. 1, 2 und 3 evident ist, enthält das grundlegende erfindungsgemäße Verriegelungssystem 1 ein Ankerglied 2 mit einer im wesentlichen langgestreckten Form, ein separates Schloß bzw. eine separate Verriegelung 6, die vom Nutzer mitgeführt werden soll, und einen "Verriegelungskasten" 7, d. h. ein Gehäuse zum Aufnehmen der Verriegelung 6 in einer sicher verriegelten Weise. Im veranschaulichten Fall hat das Ankerglied 2 die Form einer herkömmlichen Kette, obgleich sie alternativ dazu die Form eines Drahtseils oder eines bügelartigen Gliedes haben kann. Das Ankerglied 2 soll ausreichend flexibel, d. h. biegbar, drehbar oder schwenkbar in zumindest einer Ebene sein, um zu ermöglichen, daß das Ankerglied zwischen einer ersten Stellung ohne Eingriff mit dem Fahrrad, das verriegelt werden soll, und einer zweiten Stellung bewegt wird, in der das Fahrrad in der im folgenden beschrieben Weise sicher verriegelt ist.
  • Gemäß der Erfindung ist an einem ersten Ende 2a des Ankerglieds 2 eine Befestigungsplatte 4 oder dergleichen vorgesehen, mit der das Glied mit einem fixierten, vorzugsweise unbeweglichen (in Fig. 1 angegebenen) Gegenstand 3 stationär verbunden werden kann, der ein Bauglied, einen am Boden verankerten Pfosten oder einen Betonblock umfassen kann, der gleichzeitig als Fahrradständer dient, etc. Eine Anbringung des Ankergliedes 2 am Gegenstand, d. h. eine Anbringung der Befestigungsplatte 4, soll damit mit solchen Befestigungsvorrichtungen 4a (nur in Fig. 1 angegeben) wie gegen Manipulation gesicherte Schrauben, Schweißungen etc. so ausgeführt werden, so daß die Platte nicht ohne eine beträchtliche Beschädigung und/oder ohne die Verwendung von Spezialwerkzeugen gelockert bzw. gelöst werden kann. Derartige Befestigungsvorrichtungen sind in verschiedenen technischen Gebieten bekannt und werden hier daher nicht im Detail beschrieben.
  • Am anderen Ende 2b des Ankerglieds ist ein Kopplungsglied 5 (siehe insbesondere Fig. 3) befestigt, das in der veranschaulichten Ausführungsform, bei der die separate, vom Eigentümer mit geführte Verriegelung 6 eine Zylinderverriegelung ist, die Form einer Kopplungsbuchse mit im wesentlichen zylindrischer Gestalt hat, die auf den (im folgenden beschriebenen) Verriegelungskasten 7 geschoben werden soll, wenn das Fahrrad verriegelt wird. Es versteht sich, daß das Kopplungsglied 5 eine von vielen verschiedenen Konstruktionen aufweisen kann, die ermöglichen, daß es mit einem Verriegelungskasten 7 gekoppelt und mit Hilfe einer separaten Verriegelung 6 damit verriegelt wird, und die Erfindung schließt folglich auch Ausführungsformen ein, in denen das Kopplungsglied in den Verriegelungskasten eingesetzt wird und wo in anderen Arten von Verriegelungen das Kopplungsglied eine andere Gestalt als eine im wesentlichen zylindrische Gestalt hat und an die Gestalt des Verriegelungskastens angepaßt ist.
  • In der veranschaulichten Ausführungsform hat das Kopplungsglied 5 entlang dem Hauptteil ihrer Länge einen Innendurchmesser, der geringfügig größer als der Außendurchmesser des Verriegelungskastens 7 ist, und dessen Außenende in einem montierten Zustand enthält einen verbreiterten Teil 5a, der Riegelelemente 6a in der Verriegelung 6 (wie im folgenden beschrieben) aufnehmen und schützen soll, wenn die Verriegelung gesichert ist. Natürlich soll das Kopplungsglied 5 aus einem Material hergestellt sein, das einer starken Kraft standhalten kann.
  • Wie veranschaulicht hat der Verriegelungskasten 7 der veranschaulichten Ausführungsform auch eine im wesentlichen zylindrische Wand 7a, die an einem Ende offen ist, um einen Raum zum Aufnehmen der Verriegelung/des Verriegelungszylinders 6 zu bilden, obgleich er wie das Kopplungselement eine unterschiedliche Gestaltung aufweisen kann, wenn ein anderer Verriegelungstyp genutzt wird. Das andere Ende des Verriegelungskastens 7 ist durch eine Bodenwand 7b geschlossen, die gemäß dem vorhergehenden als Befestigungsplatte zum Anbringen des Verriegelungskastens an einem dauerhaft befestigten Gegenstand 3 vorzugsweise mittels (nicht dargestellter) Befestigungsvorrichtungen der oben in Bezug auf das Ankerglied 2 erwähnten gleichen Art dient. Die zylindrische Wand 7a enthält im Bereich ihres äußeren offenen Endes mehrere durchgehende Öffnungen 7c, um die Riegelelemente 6a der Verriegelung 6 aufzunehmen, wenn die in den Verriegelungskasten eingesetzte Verriegelung verriegelt wird. Die Position, zu der die Verriegelung 6 in der axialen Richtung des Verriegelungskastens eingesetzt wird, ist durch einen Anschlagflansch 7d bestimmt, der auf der Innenfläche des Verriegelungskastens 7 vorgesehen ist. Dies gilt insbesondere für die veranschaulichte Ausführungsform des Verriegelungskastens, der eine größere Tiefe aufweist, die an die Ausführungsform von Fig. 5 angepaßt ist, wobei der Verriegelungskasten mit der fest eingebauten Fahrradverriegelung integriert ist. Der zusätzliche Raum ist erforderlich, um Platz für den längeren Schlüssel zu schaffen, der in diesem Fall verwendet wird. Alle in diesem System eingeschlossenen Verriegelungskästen werden vorzugsweise von Anfang an mit dieser zusätzlichen Tiefe gefertigt, um die Möglichkeit einer freien Kombination mit integrierten Verriegelungskästen und damit maximale Flexibilität zu schaffen.
  • Die Bodenwand 7b und die zylindrische Wand 7a sollen mit Ausnahme der Öffnungen 7c ungelocht sein, um die Möglichkeit auszuschließen, daß die Verriegelung 6 aus dem Verriegelungskasten 7 gerissen wird. Der Verriegelungskasten soll aus einem Material hergestellt sein, das starker Gewalt standhalten kann.
  • Die äußere Umfangsfläche der Verriegelung/des Verriegelungszylinders 6 und der Innenraum des Verriegelungskastens 7 weisen zweckmäßigerweise komplementäre (nicht dargestellte) Gestaltungen auf, so daß der Verriegelungszylinder in den Verriegelungskasten in einer korrekten Stellung zum Einsetzen der Riegelelemente in die Öffnungen geführt wird. Diese Ausbildungen oder Gestaltungen können zusammenpassende Rillen und Vorsprünge, Fasen und Verdickungen etc. umfassen, um einen Einsatz der Verriegelung in den Verriegelungskasten zu erleichtern.
  • Obgleich die veranschaulichte Verriegelung 6 die Form eines Verriegelungszylinders hat, der in den meisten Fällen nicht zuletzt aus Platz- und Bequemlichkeitsgründen als vorzuziehen angesehen wird, versteht man, daß die separate Verriegelung 6 ein unterschiedliches Design aufweisen kann. Die veranschaulichte Verriegelung 6 hat zwei Riegelelemente 6a, die radial nach außen vorstehen können und in der verriegelten Stellung mit jeweiligen Öffnungen 7c im Verriegelungskasten 7 in Eingriff stehen. In ihrer nicht verriegelten Stellung sind die Riegelelemente 6a durch eine Feder radial nach außen vorgespannt, so daß, wenn die Verriegelung in einen Verriegelungskasten eingesetzt wird, die Riegelelemente automatisch in die Öffnungen 7c schnappen und die Verriegelung fest im Verriegelungskasten 7 halten. Wenn der Schlüssel 9 um einen Winkel von z. B. 45º im Uhrzeigersinn gedreht wird, werden die Riegelelemente 6a in einer nach außen vorragenden Stellung verriegelt, und der Schlüssel 9 kann aus der Verriegelung entfernt werden. Wenn man die Verriegelung aus dem Verriegelungskasten 7 entfernen möchte, wird der Schlüssel in die Verriegelung 6 eingesetzt und um 45º im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch die Riegelelemente 6a gelöst werden, wobei die Elemente durch die Federvorspannung in ihrer nach außen vorragenden Stellung gehalten werden. Die Riegelelemente werden in die Verriegelung zurückgezogen, so daß die Verriegelung aus dem Kasten entfernt werden kann, indem der Schlüssel um weitere 20º im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Die Verriegelung ist zweckmäßigerweise so konstruiert, daß der Schlüssel aus der Verriegelung nur entfernt werden kann, wenn die Verriegelung in einem verriegelten Zustand ist, womit der Schlüssel immer an Ort und Stelle in der Verriegelung sein wird, wenn die Verriegelung nicht verwendet wird.
  • Fig. 4 veranschaulicht eine alternative Ausführungsform des Verriegelungskastens 7'. In dieser Ausführungsform ist an der Bodenwand 7b' des Verriegelungskastens mit einem im wesentlichen bügelförmigen Klemmittel 12 versehen, das dazu gedacht ist, am Rahmen 11 eines (in Fig. 4 angegebenen) Fahrrads z. B. an der Fahrzeugstange unmittelbar unterhalb des Sattels befestigt zu werden. Diese Ausführungsform eines Verriegelungskastens, die in anderer Hinsicht mit dem Verriegelungskasten gemäß den Fig. 1-3 identisch sein kann, ist in erster Linie dazu gedacht, als Platz zum Unterbringen einer Verriegelung zu dienen, wenn die Verriegelung nicht in Gebrauch ist, wodurch die Verriegelung immer mitgebracht wird, am Fahrrad gesichert ist und nicht in einer Tasche in der Kleidung des Benutzers mitgeführt oder auf dem Fahrrad lose angeordnet werden muß. Vorausgesetzt daß der Verriegelungskasten 7' der veranschaulichten Ausführungsform auch mit dem Rahmen in einer Weise verbunden ist, die eine starke Kraft oder ein Spezialwerkzeug erfordert, um den Kasten zu entfernen, kann das Kopplungsglied 5 des Ankerglieds 2 direkt mit dem Verriegelungskasten 7' des Fahrradrahmens gekoppelt und durch die Verriegelung 6 daran fest gesichert werden, wodurch die Notwendigkeit beseitigt wird, das Ankerglied um den Rahmen zu führen.
  • Fig. 5 veranschaulicht schließlich eine weitere Variante 7" des Verriegelungskastens, die in der Permanentverriegelung 10 eines Fahrrads integriert ist, vorzugsweise einer blockartigen Verriegelung (eine Verriegelung für hohe Beanspruchungen, die normalerweise an die hintere Gabel des Fahrrads geschweißt ist). Dies ist eine Ausführungsform, die in der Zukunft zusammen mit den Herstellern herkömmlicher Fahrradverriegelungen und/oder Fahrradherstellern entwickelt werden kann. Konkreter ist der Verriegelungskasten 7" als eine Verlängerung des Verriegelungskastens der standardmäßigen eingebauten Verriegelung 10 konstruiert und entspricht der in Fig. 1-3 veranschaulichten Ausführungsform mit der Ausnahme, daß in diesem Fall eine separate Bodenwand benötigt wird, da die Wand durch eine standardmäßige Dauerverriegelung gebildet wird. Der innere Anschlagflansch kann nach Wunsch auch weggelassen werden. Der durch diese Ausführungsform gelieferte Hauptvorteil ist, daß die Standardverriegelung 10 und das erfindungsgemäße Verriegelungssystem 1 in diesem Fall gleichzeitig mit ein und demselben Schlüssel 9" mit einem verlängerten Schlüsselbart betätigt werden können, der zwei funktionale Teile einschließt, nämlich einen äußersten Teil, der in die blockartige Verriegelung 10 paßt, und einen inneren Teil, der in die separate Verriegelung 6 des Verriegelungssystems 1 paßt. Diese Ausführungsform liefert zwei Fahrradverriegelungen, die an ein und derselben Stelle montiert werden und die mit Hilfe ein und desselben Schlüssels betätigt werden können. Ähnlich der Ausführungsform von Fig. 4 kann der in Fig. 5 veranschaulichte Verriegelungskasten 7" verwendet werden, um entweder das Kopplungselement 5 des Ankerglieds 2 direkt zu verriegeln, oder nur als Platz zum Unterbringen einer Verriegelung genutzt werden, wenn die Verriegelung 6 nicht in Gebrauch ist.
  • Aus der obigen Beschreibung ist evident, daß gemäß dem vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Verfahren das Ankerglied 2 mit einem fest installierten Gegenstand 3 wie vorher beschrieben durch den Nutzer selbst oder vorzugsweise durch eine öffentliche Leasingagentur wie z. B. eine Stadtverwaltung, einen regionalen Einkaufsbezirk, eine Gruppe von Mietern-Eigentümern etc. verbunden wird. Wenn das Fahrrad verriegelt wird, wird in der grundlegenden Ausführungsform das Ankerglied um einen Teil des Fahrrads geführt, und das Kopplungsglied 5 wird auf einen Verriegelungskasten 7 hochgeschoben, der mit dem dauerhaft fixierten Gegenstand ähnlich verbunden ist, und mit der separaten Verriegelung 6 fest verriegelt, die entweder in der Tasche des Nutzers oder in einem am Fahrrad montierten Verriegelungskasten aufbewahrt wird. Alternativ dazu wird das Kopplungsglied 5 direkt auf den mit dem Fahrrad verbundenen Verriegelungskasten 7% 7" hochgeschoben und damit fest verriegelt, ohne um irgendeinen Teil des Fahrrads geführt zu werden.
  • Das oben erwähnte Verriegelungsverfahren und Verriegelungssystem eliminieren die Nachteile von Fahrzeugverriegelungen, die bisher verwendet und in der Einführung beschrieben wurden. Das Fahrrad kann überall verriegelt werden, wo ein Ankerglied angeordnet worden ist. Die Kopplungs- und Verriegelungsprozeduren können mit einer Hand mit minimalem Bücken, wenn überhaupt, und ohne die Gefahr schmutzig zu werden ausgeführt werden. Die Verriegelung kann somit schnell, einfach und sicher in zulässiger Weise vorgenommen werden. Die Geschmeidigkeit, mit der ein Fahrrad verriegelt werden kann, wird weiter verbessert, wenn die Verriegelung auf dem Fahrrad gehalten und damit direkt verriegelt wird.
  • Alle Teile des Verriegelungssystems können zu vernünftigen Kosten hergestellt und zusammengebaut werden, und die Investitionen werden daher sowohl für die für das Parken von Fahrrädern zuständige öffentliche Behörde als auch den Nutzer klein sein. Das System verlangt von einem Dieb, zwei Verriegelungen aufzubrechen, was einen mutmaßlichen Dieb wohl effektiv abschreckt.
  • Obgleich die Erfindung im vorhergehenden ausschließlich mit Verweis auf ein Verriegeln von Fahrrädern beschrieben wurde, wird wieder betont, daß sie auch verwendet werden kann, um eine Golfausrüstung und Skiausrüstung, Schiffsmotoren/Schiffe etc. sicher zu verriegeln, indem geringfügige Abwandlungen vorgenommen werden. Eine Standardisierung der Komponenten des Verriegelungssystems liefert ein System mit unvergleichlicher Flexibilität, da ein Nutzer ein und dieselbe Verriegelung/ein oder denselben Verriegelungszylinder verwenden könnte, um gemäß dem vorhergehenden verschiedene Gerätearten unter verschiedenen Umständen zu verriegeln.
  • Es versteht sich auch, daß die Erfindung alle Variationen und Abwandlungen einschließt, die dem Fachmann offenkundig sind und in den Umfang der folgenden Ansprüche fallen.

Claims (7)

1. Verriegelungssystem, mit einem flexiblen Ankerglied (2) und einem separaten Verriegelungszylinder (6), dafür eingerichtet, einen Gegenstand an einem Gebäude, einem senkrechten Pfosten oder einem anderen feststehenden Gebilde zu sichern, worin eine erstes Ende des Ankerglieds mit dem feststehenden Gebilde fest verbunden werden kann (4) und dessen zweites freies Ende ein rohrförmiges Kopplungselement (5) aufweist, das dafür eingerichtet ist, mit dem Verriegelungszylinder (6) in Eingriff gebracht zu werden, gekennzeichnet durch
zumindest einen Verriegelungskasten (7, 7', 7"), der so ausgebildet ist, um das Kopplungselement (5) des Ankerglieds (2) den Verriegelungskasten umgebend außen aufzunehmen;
wobei der Verriegelungskasten (7, 7', 7") so ausgebildet ist, um den Verriegelungszylinder (5) in der eingesetzten Stellung innerhalb des Verriegelungskastens (7, 7', 7") aufzunehmen, und
wobei der Verriegelungszylinder (6) mit Riegeln (6a) ausgebildet ist, die betätigt werden können, um das Kopplungselement (5) durch den Verriegelungskasten (7, 7', 7") in Eingriff zu bringen, um das Kopplungselement (5) des Ankerglieds (2) auf dem Verriegelungskasten in einer Verriegelungsstellung axial zu sichern, wobei der Verriegelungskasten an dem feststehenden Gebilde oder an dem Gegenstand fixiert ist.
2. Verriegelungssystem nach Anspruch 1, worin das Kopplungselement (5), der Verriegelungskasten (7, 7', 7") und der separate Verriegelungszylinder (6) alle kreisförmige Querschnitte haben.
3. Verriegelungssystem nach Anspruch 2, worin die Riegel (6a) des separaten Verriegelungszylinders (6) so angeordnet sind, daß sie durch die Wand (7a) des Verriegelungskastens radial vorstehen und in einem verbreiterten Teil (5a) aufgenommen werden, der in der Wand des Kopplungselements (5) ausgebildet ist, um das Kopplungselement (5) in der Verriegelungsstellung am Verriegelungskasten (7, 7', 7") axial zu sichern.
4. Verriegelungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin komplementäre Ausbildungen auf dem Verriegelungskasten (7, 7', 7") und auf dem Verriegelungszylinder (6) geschaffen sind, um den Verriegelungszylinder zu führen, während er in den Verriegelungskasten eingesetzt wird.
5. Verriegelungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin identische Verriegelungskästen (7, 7', 7") sowohl auf dem feststehenden Gebilde als auch auf dem Gegenstand angeordnet sind, um durch das Verriegelungssystem verankert zu werden.
6. Verriegelungssystem nach Anspruch 5, worin der Verriegelungskasten (7, 7', 7") in eine standardmäßige eingebaute Fahrradverriegelung (10) integrierbar ist, die mit einem separaten Verriegelungszylinder (6) durch den Gebrauch eines gemeinsamen Schlüssels betätigt werden kann, der einen langgestreckten Schlüsselbart aufweist, der mit einem Außenteil, der die eingebaute Verriegelung betätigen kann, und einem Innenteil zum Betätigen der separaten Verriegelung versehen ist.
7. Verfahren zum Sichern eines Gegenstandes an einem Gebäude, einem senkrechten Pfosten oder einem anderen feststehenden Gebilde, worin ein flexibles Ankerglied (2) in seinem ersten Ende so ausgebildet ist, daß es mit dem feststehenden Gebilde fest verbunden werden kann, und dessen zweites freies Ende ein Kopplungselement (5) aufweist, das dafür angepaßt ist, durch einen separaten Verriegelungszylinder (6) in Eingriff gebracht zu werden, gekennzeichnet durch die Schritte, bei denen:
ein rohrförmiges Kopplungselement (5) im zweiten Ende des flexiblen Ankerglieds (2) gebildet wird;
ein Verriegelungskasten (7, 7', 7") auf dem feststehenden Gebilde und/oder auf dem Gegenstand jeweils vorgesehen wird und der Verriegelungskasten außen so ausgebildet wird, um in einer Verriegelungsstellung das Kopplungselement (5) den Verriegelungskasten umgebend aufzunehmen, und
der separate Verriegelungszylinder (6) gebildet wird, um in dem Verriegelungskasten (7, 7', 7") so eingesetzt werden, daß Riegel (6a) des Verriegelungszylinders (6) betätigt werden können, so daß sie durch den Verriegelungskasten (7, 7', 7") radial vorstehen und mit dem Kopplungselement (5) in Eingriff stehen, um das Kopplungselement auf dem Verriegelungskasten in der Verriegelungsstellung axial zu sichern.
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