DE69621553T2 - Bogenausgabevorrichtung - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung, die ausgegebene Blätter in einem Zustand ausrichtet, in dem sie in der Reihenfolge der Seiten sortiert sind, während die Blätter, auf denen Bilder durch eine Bilderzeugungsvorrichtung erzeugt sind, ausgegeben werden, und die ein Nachbearbeiten für ein Bündel der ausgerichteten Blätter durchführt, z. B. Heften, Lochen oder Kleben.
- In jüngster Zeit sind digitale Kopierer als Bilderzeugungsgeräte mit einer Vielzahl von Funktionen in den Markt eingeführt worden, die im Druckmodus, im Faksimilemodus und dergleichen, als auch im Kopiermodus betrieben werden. Im allgemeinen Kopiermodus werden Papierblätter sequentiell mit ihrer Seite nach oben ausgegeben, d. h. mit nach oben gerichteten Flächen, die die Bilder tragen. Im Druck- oder Faksimilemodus wird im Allgemeinen eine nach unten gerichtete Papierausgabe durchgeführt, d. h. eine Papierausgabe, bei der jede Fläche, die ein Bild trägt, nach unten zeigt. Genauer gesagt wird in dem allgemeinen Kopiermodus im Hinblick auf ein Ordnen von bildtragenden Blättern, die auszugeben sind, eine automatische Dokumentvorschubeinrichtung oder dergleichen zum Fördern von Originalvorlagen verwendet, so dass das Gerät Bilder auf Blättern ausgehend von der letzten Seite sequentiell erzeugt, wodurch bildtragende Blätter in dem geordneten oder sortierten Zustand ausgegeben werden.
- Im Gegensatz hierzu wird beim Betrieb des Geräts als Drucker- oder als Faksimilegerät eine Bilderzeugung ausgehend von der ersten Seite durchgeführt, weil Bilddaten von einer äußeren Vorrichtung, wie z. B. ein Wortprozessor oder ein Personalcomputer, ausgehend von der ersten Seite sequentiell übertragen werden. Deshalb müssen im Kopiermodus die Blätter ohne eine Änderung ihres Zustands ausgegeben werden. Im Druckmodus müssen Blätter, nachdem sie gewendet sind, auf ein Ausgabefach ausgegeben werden, wobei die bildtragenden Flächen, nachfolgend Bildflächen genannt, nach unten zeigen.
- Um diese Blattausgabeverarbeitungsfunktion zu realisieren, offenbart z. B. die japanische offengelegte Patentanmeldung Hei 5 Nr. 310357 ein entsprechendes Gerät. Der Aufbau dieses Geräts wird nachstehend kurz beschrieben. Wie in Fig. 27 gezeigt, wenn ein Tonerbild auf einem Fotorezeptor 101 auf ein von einem Papierförderfach 100 zugestelltes Blatt übertragen ist, tritt das Blatt durch eine Fixiereinrichtung 102 und wird aus dem Gerät ausgegeben. Eine Papierausgabeverarbeitungseinheit 103 schaltet die Blattausgabebetriebsarten gemäß dem Kopiermodus oder dem Druckmodus um.
- Wenn sich das Bilderzeugungsgerät im Kopiermodus befindet, wird das Blatt mit nach oben gerichteter Aufzeichnungsfläche durch eine Papieröffnung 104 über verschiedene Förderwalzen einer Papierausgabeverarbeitungseinheit 103 auf ein erstes Ausgabefach 105 ausgegeben. Im Druckmodus wird die Förderbahn umgeschaltet, um das Blatt über verschiedene Förderwalzen zeitweilig zu einer Rückschaltförderbahn 106 zu führen, wobei die Förderrichtung durch eine Umschalteinrichtung 107 geschaltet wird. Hieran anschließend wird das Blatt mit nach unten gerichteter Bildfläche durch eine Papieröffnung 108 auf ein zweites Ausgabefach 109 ausgegeben.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 27 bezeichnet Bezugszeichen 110 eine Zwischeneinheit für eine doppelseitige Bilderzeugung, die an einem Gehäuse 111 des digitalen Bilderzeugungsgeräts abnehmbar oder integriert montiert ist. Wenn die Zwischeneinheit 110 an dem Gehäuse 111 des Bilderzeugungsgeräts montiert ist, wird das Blatt beim Erzeugen von Bildern auf der oberen und der unteren Fläche eines Blatts über die Papierausgabeverarbeitungseinrichtung 103 und die Rückschaltförderbahn 106 in ein Zwischenfach 112 gefördert, und wieder von dem Zwischenfach 112 zur Übertragungsposition auf dem Fotorezeptor 101 gefördert, auf dem ein Tonerbild erzeugt ist.
- Eine Laserstrahlleuchteinheit 113 is zum Erzeugen von Bildern oberhalb des Fotorezeptors 101 angeordnet, und eine Leseeinheit (Abtasteinrichtung) 114 zum optischen Lesen eines Bildes auf einer Originalvorlage ist im obersten Bereich des Geräts angeordnet. Ein Bild auf einer Originalvorlage, die auf einer transparenten Platte 115 für Originalvorlagen plaziert ist, wird mittels der Abtasteinrichtung 114 durch ein optisches System 116 auf einem Ladungsspeicherelement (CCD) als ein Leseelement 117 erzeugt. Das Bild wird fotoelektrisch umgewandelt und durch die CCD 117 gelesen. Der Halbleiterlaser der Laserstrahlleuchteinheit 113 wird auf Grundlage der gelesenen Bilddaten angetrieben, um auf dem Fotorezeptor 101 ein Bild zu erzeugen.
- Die japanische offengelegte Patentanmeldung Hei 4 Nr. 247993 offenbart einen digitalen Kopierer, der mit einer Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung bestückt ist, die einen Nachbearbeitungsmechanismus zum Heften von Blättern aufweist, auf denen im Faksimilemodus empfangene Bilder erzeugt sind. Fig. 28 zeigt den Detailaufbau dieses Kopiergeräts. Ein auf einem Fotorezeptor 121 erzeugtes Tonerbild wird durch eine Übertragungseinrichtung 122 auf ein von einer Papierförderkassette 120 gefördertes Blatt übertragen. Im allgemeinen Kopiermodus tritt das Blatt durch eine Fixiervorrichtung 123 und wird auf ein vorbestimmtes Fach 125 in einer Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 124 gefördert.
- Im Faksimilemodus wird geprüft, ob ein Satz von empfangenen Bildern einer Mehrzahl von Seiten entspricht. Falls der Satz einer Seite entspricht, wird ein Einzelseiten-Kopiermodus eingestellt. Falls der Satz einer Mehrzahl von Seiten entspricht, wird der Doppelseiten-Kopiermodus eingestellt. Bei gewähltem Doppelseiten-Kopiermodus wird jedes der Bilder von geraden Seiten der empfangenen Bilder auf einer Fläche eines Blattes erzeugt, wobei das bildtragende Blatt durch die Fixiervorrichtung 123 tritt und mittels einer Schaltschaufel 126 abgezweigt wird. Das Blatt wird anschließend zu einer Rücktransportbahn 127 geführt. Folglich wird die Förderrichtung des Blattes umgekehrt und das Blatt wird auf einem Rücktransportfach 128 mit nach oben gerichteter Bildfläche geführt. Die zweite Seite, die vierte Seite, die sechste Seite usw. werden von dem untersten Bereich sequentiell auf dem Rückförderfach 128 gestapelt. Die Blätter werden von dem Rückförderfach 128 wieder ausgehend von dem Blatt der letzten Seite (das oberste Blatt) sequentiell an die Übertragungseinrichtung 122 zugestellt. Im Ergebnis wird jedes der Bilder der ungeraden Seiten sequentiell auf der anderen Fläche eines entsprechenden Blattes erzeugt. In diesem Fall wird ein Bild einer (n - 1)ten Seite auf der Fläche entgegengesetzt zur Bildfläche einer letzten Seite n erzeugt, und ein Bild einer (n - 3)ten Seite wird auf der Fläche entgegengesetzt zur Bildfläche einer (n - 2)ten Seite erzeugt. Diese Blätter, bei denen auf beiden Seiten Bilder erzeugt sind, treten durch die Fixiervorrichtung 123 und werden mit nach oben gerichteten Flächen der ungeraden Seiten auf ein vorbestimmtes Fach 125 gefördert.
- Nachfolgend wird die Annahme getroffen, dass die vorstehend genannten Blätter auf dem Fach 125 ausgehend von der letzten Seite sequentiell gestapelt sind, und dass die Bilderzeugung von einem Satz Bilder abgeschlossen ist. In diesem Fall werden beim Betätigen eines Heftschalters 129 die Blätter beim Betrieb eines Solenoids 130 geheftet. Ein Motor 131 dient zum Bewegen des Heftmechanismus. Beim Betrieb des Solenoids 130 wird ein Bündel von Blättern auf dem Fach 125 geheftet.
- Um bei dem vorstehend genannten Aufbau ein Blatt, auf dem ein Bild erzeugt ist, der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung zuzuführen, ist eine Rückschaltfördereinrichtung erforderlich, um die Förderrichtung des Blatts durch eine Rückschaltförderbahn umzukehren. Um zu vermeiden, dass sich vordere und hintere Enden von Blättern überlappen, muss der Blattförderzyklus auf Grundlage eines Werts eingestellt werden, der gleich oder größer als die Länge eines Blatts in der Förderrichtung ist. Bei einer Zunahme der Bilderzeugungsgeschwindigkeit in dem Bilderzeugungsgerät muss die Fördergeschwindigkeit der Rückschaltfördereinrichtung so eingestellt sein, dass sie höher als die Fördergeschwindigkeit beim Durchführen der Bilderzeugung ist. Falls jedoch ein Rückschaltförderbetrieb bei einer höheren Geschwindigkeit durchgeführt wird, kann ein Papierstau oder dergleichen auftreten.
- Da zusätzlich die herkömmliche Papierausgabeverarbeitungsvorrichtung Bahnen und Fördereinrichtungen für den oben genannten Rückschaltförderbetrieb aufweist, nimmt die Gesamtgröße des Geräts zu, was zu Kostennachteilen führt.
- Bei dem in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Hei 5 Nr. 310357 offenbarten Gerät müssen, wenn Blätter mit nach oben oder unten gerichteten Bildflächen zum Durchführen einer Nachbearbeitung, wie z. B. ein Heften, auszugeben sind, Heftmechanismen an den oberen und unteren Ausgabefächern 105 und 10 beweglich montiert sein. Entsprechend sind bewegliche Mechanismen erforderlich, was den Aufbau des Geräts kompliziert gestaltet.
- Da ferner die Bildflächen umgekehrt sind, wird die Heftposition beim Heften von Blättern entgegengesetzt, wobei die Position einer Heftklammer umgekehrt ist. Um diese Positionen bezüglich der Bildflächen der Blätter gleichförmig zu machen, wird die Einrichtung für den Heftmechanismus sehr kompliziert, was beim Heftbetrieb zu Problemen oder dergleichen führt.
- Bei dem in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Hei 4 Nr. 247993 offenbarten Kopierer müssen, wenn in dem Faksimilemodus empfangene Bilddaten aus dem Speicher auszulesen sind, ein Fördern der Blätter und eine Bilderzeugung unter Berücksichtigung der ausgelesenen Reihenfolge so durchgeführt werden, dass die Blätter auf dem Fach 125 der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 124 von der letzten Seite an sequentiell gestapelt werden. Aus diesem Grund wird für den Fall, dass in der Blattförderbahn eine Blattförderstörung, insbesondere ein Papierstau auftritt, ein Vorgang zum Beheben dieses Staus sehr aufwändig. Da ferner alle Faksimile-Bilddaten vorübergehend gespeichert werden müssen, sind ein Speichermedium mit großer Kapazität und eine komplizierte Adresseneinrichtung und dergleichen erforderlich, um den gespeicherten Zustand zu halten, was zu einer Kostenzunahme führt.
- Die EP-0 576 235 A1 offenbart ein Gerät zum Kopieren und Drucken von Blättern, das ein Blattausgabesystem mit mehrfachen Betriebsarten aufweist, wobei Blattförderwalzen eine Blatttransportklemmstelle ausbilden, die mit einer vorderen Kante eines Blatts in Eingriff ist. Eine Bahnbewegung der Klemmstelle gewährleistet verschiedene Ausgabemöglichkeiten, so dass ein Blatt in Abhängigkeit von der Bahnposition der Klemmstelle auf verschiedene Fächer transportiert wird. Auf einem der Fächer wird eine weitere Blattverarbeitung ausgeführt.
- Die EP-0 416 633 A2 offenbart eine Stapeleinrichtung zum Stapeln und Ausgeben von Sätzen von Karten, welche Stapeleinrichtung einen Behälter zum Aufnehmen eines Satzes von Karten und eine Stapeleinrichtung zum Stapeln dieser Karten in dem Behälter in einer bestimmten Orientierung aufweist. Die Stapeleinrichtung weist zum Ausstoßen der Karten in den Behälter eine Zustelleinrichtung auf, um die Karten an eine Position von einer ersten und einer zweiten Ausstoßposition sequentiell zuzuführen, so dass die Reihenfolge, in der die Karten mit der Aufzeichnungsinformation gestapelt sind, ohne weiteres geändert werden kann.
- Entsprechend liegt der die Aufgabe zugrunde, eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung anzugeben, die bei einem Bilderzeugungsgerät mit einer Hochgeschwindigkeitsbilderzeugung zufriedenstellend arbeitet, den Nachbearbeitungsmechanismus für ein Bündel von Blättern vereinfacht und die Speicherkapazität für Bilddaten seitens des Bilderzeugungsgerät minimiert, ohne die Seitenreihenfolge durcheinanderzubringen, selbst wenn eine Bilderzeugung in der Reihenfolge von empfangenen Bilddaten durchgeführt wird, um eine Kostenverringerung zu erzielen.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung anzugeben, die ein Nachbearbeiten für Blätter von der gleichen Richtung an der gleichen Position durchführt.
- Erfindungsgemäß ist ferner eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, um Blätter, die zum Erzeugen von Bildern auf den Blättern auf der Grundlage von Bilddaten durch eine Bilderzeugungeinrichtung gefördert werden, sequentiell auf ein Ausgabefach auszugeben, welche Vorrichtung aufweist: einen Blattspeicherbereich zum sequentiellen Speichern von durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern; eine Blattausrichteinrichtung zum Ausrichten von Blättern, die ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell zum Blattspeicherbereich gefördert werden, von denen die bildtragenden Flächen bzw. die Bildflächen in eine Richtung zeigen; eine Nachbearbeitungseinrichtung zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich ausgerichteten Blättern; und eine Steuereinrichtung für den Betrieb der Blattausrichteinrichtung in Abhängigkeit davon, ob Blätter durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite gefördert werden.
- Der vorstehend genannte Blattspeicherbereich weist zwei einander gegenüberliegende Führungsplatten und ausgesparte Abschnitte auf, die in den Führungsplatten an einer Position ausgebildet sind, wo die ausgesparten Abschnitte der Blattausrichteinrichtung gegenüberliegen. Ferner ist ein Rand jedes ausgesparten Abschnitts an einer Position ausgebildet, bei der ein hinteres Ende eines in dem Blattspeicherbereich gespeicherten Blatts hervorsteht.
- Die Blattausrichteinrichtung weist ein Ausrichtelement auf, mit: einem Drehelement, das vorwärts und rückwärts gedreht wird; und mit Schaufeln, die einstückig mit dem Drehelement ausgebildet sind, um Blätter in den Blattspeicherbereich hineinzuführen und die gespeicherten Blätter durch Verschieben der Blätter in Richtung einer der Führungsplatten auszurichten, die den Blattspeicherbereich ausbilden. Die Schaufeln der Ausrichtführungselemente sind so angeordnet, dass eine der Schaufeln mit dem hinteren Ende eines Blatts in Kontakt kommt, das von einem Rand jedes der in den Führungsplatten ausgebildeten ausgesparten Abschnitte hervorsteht.
- Bei der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau werden die Blätter, wenn bildtragende Blätter in den Blattspeicherbereich hineingefördert werden und eine Bilderzeugung z. B. ausgehend von der letzten Seite durchgeführt wird, durch das Ausrichtführungselement als die Blattausrichteinrichtung zu einer der Führungsplatten geführt, wobei die bereits gespeicherten Blätter gespeichert werden, um für ein Ausrichten zur anderen Führungsplatte verschoben zu werden. Im Gegensatz hierzu werden bei einer ausgehend von der Startseite durchgeführten Bilderzeugung Blätter durch die Schaufeln des Ausrichtführungselements als die Blattausrichteinrichtung zur anderen Führungsplatte geführt, während die bereits gespeicherten Blätter gespeichert werden, um für ein Ausrichten zur anderen Führungsplatte verschoben zu werden. Bei Beendigung dieses Ausrichtens wird durch die Nachbearbeitungseinrichtung ein Nachbearbeiten durchgeführt.
- Erfindungsgemäß ist ferner eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, um Blätter, die zum Erzeugen von Bildern auf den Blättern auf der Grundlage von Bilddaten durch eine Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden, sequentiell auf eine Ausgabefach auszugeben, welche Vorrichtung aufweist: einen Blattspeicherbereich zum sequentiellen Speichern von durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern; eine Blattausrichteinrichtung zum Ausrichten von Blättern, die ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell zum Blattspeicherbereich gefördert werden, von denen die Bildflächen in eine Richtung zeigen; eine Nachbearbeitungseinrichtung zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich ausgerichteten Blättern; und eine Steuereinrichtung für den Betrieb der Blattausrichteinrichtung in Abhängigkeit davon, ob Blätter durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite gefördert werden, bei welcher Vorrichtung der Blattspeicherbereich zwei einander gegenüberliegende Führungsplatten aufweist, und bei der die Führungsplatten Führungsstücke aufweisen, um die gespeicherten Blätter von den Führungsplatten zu vereinzeln.
- Bei diesem Aufbau können die Blätter durch die Blattausrichteinrichtung zuverlässig ausgerichtet werden, da die Blätter gespeichert werden, während sie von den Führungsplatten des Blattspeicherbereichs vereinzelt werden.
- Die Blattausrichteinrichtung weist ein Ausrichtführungselement auf, das durch Ausbilden von Schaufeln an einem Drehelement erhalten wird, das vorwärts und rückwärts gedreht wird. Die Schaufeln dienen dazu, Blätter in den Blattspeicherbereich hineinzuführen und die gespeicherten Blätter auszurichten, die durch ein Verschieben zu einer Seite gespeichert sind. Die Steuereinrichtung dreht das Ausrichtführungselement in einer gegebenen Richtung gemäß der Seitenreihenfolge der ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite geförderten Blätter, so dass die Blätter mit den gemäß der Seitenreihenfolge in eine Richtung gerichteten Bildflächen in einem Blattspeicherbereich sortiert und ausgerichtet werden können.
- Zusätzlich ist jede Schaufel, die das Ausrichtführungselement bildet, aus einem elastischen Element hergestellt, das verformbar ist, wobei die Schaufel zum Hineinführen eines Blatts in den Blattspeicherbereich und die Schaufel zum Verschieben von in dem Blattspeicherbereich gespeicherten Blättern in eine Richtung auf dem Drehelement derart ausgebildet sind, dass sie zu einer Drehachse symmetrisch sind. Bei diesem Aufbau wird bei einer Drehung des Ausrichtführungselements um 180º ein Blatt geführt, und zur gleichen Zeit werden gespeicherte Blätter verschoben und ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Vorrichtung auf einen kurzen Blattförderzyklus zufriedenstellend abgestimmt ist, da die Drehzeit verkürzt ist.
- Da die Führungsstücke auf den jeweiligen einander gegenüberliegenden Führungsplatten des Blattspeicherbereichs derart angeordnet sind, dass sie nicht miteinander überlappen, ist der Reibwiderstand zwischen einem in den Blattspeicherbereich hineingeführten Blatt und den Führungsstücken herabgesetzt. Das Blatt kann deshalb störungsfrei gespeichert werden.
- Zusätzlich kann das Auftreten von Papierstaus von in dem Blattspeicherbereich geförderten Blättern unterdrückt werden, da die Vorrichtung eine Korrektureinrichtung aufweist, um die Steifigkeit eines Blatts zu erhöhen, das in der Blattförderrichtung in den Blattspeicherbereich gefördert wird. Deshalb können Blätter in dem Speicherbereich zuverlässig gespeichert werden.
- Falls die Korrektureinrichtung und das Ausrichtführungselement der Blattausrichteinrichtung derart angeordnet sind, dass sie in der Blattförderrichtung einander nicht überlappen, kann eine Zunahme des Reibwiderstands zwischen diesen Einrichtungen und einem Blatt unterdrückt werden. Deshalb können Blätter in dem Blattspeicherbereich zuverlässig gespeichert werden.
- Falls die Korrektureinrichtung und die Führungsstücke auf den jeweiligen Führungsplatten, die den Blattspeicherbereich bilden, derart positioniert sind, dass sie in der Blattförderrichtung einander nicht überlappen, kann eine Zunahme des Reibwiderstands zwischen diesen Einrichtungen und den Stücken und einem Blatt unterdrückt werden. Deshalb können Blätter in dem Blattspeicherbereich zuverlässig gespeichert werden.
- Erfindungsgemäß ist ferner eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, um Blätter, die zum Erzeugen von Bildern auf Blättern auf der Grundlage von Bilddaten durch eine Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden, sequentiell auf ein Ausgabefach auszugeben, welche Vorrichtung aufweist: einen Blattspeicherbereich zum sequentiellen Speichern von durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern; eine Blattausrichteinrichtung zum Ausrichten von Blättern, die ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell zum Blattspeicherbereich gefördert werden, von denen die Bildflächen in eine Richtung zeigen; eine Nachbearbeitungseinrichtung zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich ausgerichteten Blättern; und eine Steuereinrichtung für den Betrieb der Blattausrichteinrichtung in Abhängigkeit davon, ob Blätter durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend von einer letzten Seite oder eine Startseite gefördert werden, wobei der Blattspeicherbereich in einen oberen Bereich und in einen unteren Bereich unterteilt ist, wobei einer der oberen und unteren Blattspeicherbereiche vertikal beweglich ist.
- Die Nachbearbeitungseinrichtung ist an der vertikal beweglichen unteren Blattspeicherbereichseite angeordnet, wobei die vertikale Position des vertikal beweglichen unteren Blattspeicherbereichs gemäß der Größe eines Blatts eingestellt wird. Bei diesem Vorgang kann die Blattausrichtung gemäß der Größe eines zu verarbeitenden Blatts zuverlässig durchgeführt werden, und das Nachbearbeiten kann nach dem Ausrichten ebenfalls zuverlässig durchgeführt werden. Das bedeutet, dass zusätzlich zum Verarbeiten von Blättern der gleichen Größe ein Verarbeiten von Blättern von verschiedener Größe durchgeführt werden kann. Dieses Verarbeiten kann zur gleichen Zeit zuverlässig durchgeführt werden.
- Falls Führungsstücke zum Führen eines Blatts in dem vertikal beweglichen Blattspeicherbereich und dem feststehenden Blattspeicherbereich angeordnet sind, kann ein Blatt infolge der Funktion der Führungsstücke, obwohl der Blattspeicherbereich vertikal beweglich ist, zuverlässig an den unteren Blattspeicherbereich übertragen und darin gespeichert werden.
- Erfindungsgemäß ist ferner eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, um Blätter, die zum Erzeugen von Bildern auf den Blättern auf der Grundlage von Bilddaten durch eine Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden, sequentiell auf ein Ausgabefach auszugeben, welche Vorrichtung aufweist: einen Blattspeicherbereich zum sequentiellen Speichern von durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern; eine Blattausrichteinrichtung zum Ausrichten von Blättern, die ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell zum Blattspeicherbereich gefördert werden, von denen die Bildflächen in eine Richtung zeigen, wobei die Blattausrichteinrichtung vorwärts und rückwärts drehbar ist; eine Erfassungseinrichtung zum Erkennen eines hinteren Endes eines in dem Blattspeicherbereich geförderten Blatts; eine Nachbearbeitungseinrichtung zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich ausgerichteten Blättern; und eine Steuereinrichtung zum Drehen der Blattausrichteinrichtung ansprechend auf ein Erkennen eines hinteren Endes eines Blatts durch die Erfassungseinrichtung und zum Antreiben der Nachbearbeitungseinrichtung, wenn ein letztes Blatt in dem Blattspeicherbereich gespeichert ist.
- Bei diesem Aufbau kann das hintere Ende des in dem Blattspeicherbereich gespeicherten Blatts nach unten gestoßen werden, da die Drehung der Blattausrichteinrichtung ansprechend auf das Erkennen des hinteren Endes eines Blatts gesteuert wird. Deshalb kann das Blatt in dem Blattspeicherbereich zuverlässig gespeichert werden, ohne auf halbem Weg gestoppt zu werden. Zusätzlich kann das Nachbearbeiten für die Blätter, z. B. Heften, zum richtigen Zeitpunkt zuverlässig durchgeführt werden, da das Speichern des letzten Blatts aufgrund der Blatterkennung zuverlässig bestimmt werden kann.
- Die vorstehend genannte Steuereinrichtung stoppt die Drehung der Blattausrichteinrichtung, während gespeicherte Blätter durch die Blattausrichteinrichtung zur einen oder zur anderen Seite verschoben werden, wobei das letzte Blatt in dem Blattspeicherbereich gespeichert ist, und betätigt in diesem Zustand die Nachbearbeitungseinrichtung, wodurch die Nachbearbeitung ohne eine Verschiebung der Blätter zuverlässig durchgeführt wird.
- Nachfolgend wird die Annahme getroffen, dass die Vorrichtung eine Fördereinrichtung zum Fördern eines Blatts in den Blattspeicherbereich aufweist, und dass die Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung höher eingestellt ist als eine Fördergeschwindigkeit, bei der ein Blatt durch die Bilderzeugungseinrichtung gefördert wird. Für diesen Fall kann, selbst wenn die Blattausrichteinrichtung für eine lange Zeitdauer angetrieben wird, die vorstehend beschriebene gesamte Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung zufriedenstellend auf eine Hochgeschwindigkeitsverarbeitung abgestimmt sein.
- Jede der vorstehend beschriebenen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtungen weist zusätzlich zum Blattspeicherbereich zum Ausrichten von Blättern in der Seitenreihenfolge, um das Nachbearbeiten für die Blätter wie vorstehend beschrieben durchzuführen, ferner eine gerade Förderbahn zum Fördern eines Blatts an ein erstes Ausgabefach, das das Blatt mit nach oben gerichteter Bildfläche aufnimmt und von einer Förderstrecke abzweigt, um ein Blatt in den Blattspeicherbereich zu fördern, und eine Rücktransportbahn auf, um ein Blatt zu einem zweiten Ausgabefach mit nach unten gerichteter Bildfläche zu fördern, welches Fach von der geraden Förderbahn abzweigt und im Wesentlichen parallel zum Blattspeicherbereich angeordnet ist. Bei diesem Aufbau können Blätter in der Seitenreihenfolge sortiert und ausgegeben werden, selbst wenn kein Nachbearbeiten durchgeführt wird. Für diesen Fall kann die gesamte Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung in ihrer Größe verringert werden, da die Rücktransportbahn parallel zum Blattspeicherbereich angeordnet ist.
- Erfindungsgemäß ist weiter eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vorgesehen, um Blätter, die zum Erzeugen von Bildern auf den Blättern auf der Grundlage von Bilddaten durch eine Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden, sequentiell auf ein Ausgabefach auszugeben, welche Vorrichtung aufweist: einen Blattspeicherbereich zum sequentiellen Speichern von durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern; eine Blattausrichteinrichtung zum Ausrichten von Blättern, die von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell zum Blattspeicherbereich gefördert werden, von denen die Bildflächen in eine Richtung zeigen; eine Nachbearbeitungseinrichtung zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich ausgerichteten Blättern und eine Steuereinrichtung für den Betrieb der Blattausrichteinrichtung in Abhängigkeit davon, ob die Blätter durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend von einer letzten Seite oder von einer Startseite sequentiell gefördert werden.
- Falls die vorstehend genannte Nachbearbeitungseinrichtung einen Heftmechanismus aufweist, um eine Heftklammer in ein Bündel von Blättern zu treiben, werden insbesondere aufgrund der Tatsache, dass Blätter in dem Blattspeicherbereich immer in der gleichen Richtung ausgerichtet sind, Heftklammern an der gleichen Position in die Blätter getrieben. Deshalb ist es nicht erforderlich, den Heftmechanismus zu bewegen.
- Falls zusätzlich jede der vorstehenden Blattausgabeverarbeitungsvorrichtungen eine Störungserkennungseinrichtung zum Erkennen einer Förderstörung eines in dem Blattspeicherbereich gespeicherten Blatts aufweist, wird die Stellung der Blattausrichteinrichtung von dem Ausrichtzustand ansprechend auf ein Erkennen durch die Störungserkennungseinrichtung geändert. Genauer gesagt, falls eine Förderstörung eines Blatts erkannt wird, während es zu dem Blattspeicherbereich gefördert wird, wird die Blattausrichteinrichtung von der Ausrichtstellung zu einer Position zurückgezogen, wo sie den hinteren Endabschnitt des Blatts nicht einstellt. Falls eine Blattförderstörung nach dem Nachbearbeiten für ein Blatt erkannt wird, wird die Blattausrichteinrichtung zu einer Position zurückgezogen, wo sie das hintere Ende des Blatts nicht einstellt. Mit diesem Vorgang kann ein geklemmtes Blatt oder dergleichen ohne weiteres entfernt werden, ohne die Blattausrichteinrichtung zu beschädigen.
- Blätter können gemäß jeder der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtungen mit dem vorstehend genannten Aufbau in der vorstehend beschriebenen Weise sortiert werden, ungeachtet davon, ob Bilder auf den Blättern in der Reihenfolge erzeugt sind, in der die Blätter übertragen oder in der die Originalvorlagen gelesen werden. Da zusätzlich nicht alle Bildinformationen gespeichert zu werden brauchen, genügt es, dass die Speichereinrichtung seitens des Bilderzeugungsgeräts eine kleine Speicherkapazität aufweist.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen deutlich.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine vordere Längsschnittansicht des Innenaufbaus einer Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
- Fig. 2 eine vordere Längsschnittansicht des Gesamtaufbaus eines digitalen Kopierers einschließlich der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung;
- Fig. 3 ein Blockdiagramm einer Schaltungsanordnung einer Bildverarbeitungseinrichtung des digitalen Kopierers;
- Fig. 4 ein Blockdiagramm, das das gesamte Steuersystem in Verbindung mit einer Bildverarbeitung und einer Blattausgabeverarbeitung, einschließlich der Bildverarbeitungseinrichtung des digitalen Kopierers darstellt;
- Fig. 5 eine Draufsicht auf eine beispielhafte Bedientafel des digitalen Kopierers;
- Fig. 6 eine Perspektivansicht einer beispielhaften Anordnung von Blattführungsstücken in einem erfindungsgemäßen Blattspeicherbereich, wobei Fig. 6A einen Fall zeigt, bei dem die Führungsstücke erfindungsgemäß in geeigneten Positionen angeordnet sind, und Fig. 6B einen Fall zeigt, bei dem die Führungsstücke in falschen Positionen angeordnet sind;
- Fig. 7 eine Perspektivansicht eines Ausrichtführungselements zum erfindungsgemäßen Ausrichten von Blättern;
- Fig. 8 eine Schnittansicht zur Erläuterung einer erfindungsgemäßen Ausrichtreihenfolge von Blättern, wenn Blätter ausgehend von der letzten Seite sequentiell ausgerichtet werden;
- Fig. 9 eine Ansicht zur Erläuterung der Reihenfolge von auszurichtenden Blättern von Fig. 8;
- Fig. 10 eine Schnittansicht zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Ausrichtreihenfolge von Blättern, wenn Blätter ausgehend von der Startseite sequentiell ausgerichtet werden;
- Fig. 11 eine Ansicht zur Erläuterung der Reihenfolge von auszurichtenden Blättern von Fig. 10;
- Fig. 12 eine Pespektivansicht zur Erläuterung des ausgerichteten Zustands von Blättern und des gehefteten Zustands der Blätter nach dem Ausrichten in der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung, wobei Fig. 12A den gespeicherten Zustand von Blättern in dem Kopiermodus zeigt, Fig. 12B den ausgerichteten Zustand von Blättern und ihren Zustand bei einem Heftbetrieb in dem Kopiermodus zeigt, Fig. 12C den gespeicherten Zustand von Blättern in dem Druckmodus zeigt, und Fig. 12D den. ausgerichteten Zustand von Blättern und ihren Zustand bei einem Heftbetrieb in dem Druckmodus zeigt:
- Fig. 13 ein Flussdiagramm für ein Beispiel, wie eine Steuerung bei der erfindungsgemäßen Ausrichtreihenfolge von Blättern durchgeführt wird;
- Fig. 14 eine Schnittansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform des Blattspeicherbereichs, der Blätter verarbeiten kann, um sie gemäß der Größe jedes Blatts auszurichten, wobei diese Ansicht genauer gesagt den gespeicherten Zustand von Blättern mit Minimalgröße zeigt;
- Fig. 15 eine Schnittansicht des gespeicherten Zustands von Blättern der Maximalgröße in dem Blattspeicherbereich von Fig. 14;
- Fig. 16 den Zustand einer Blattförderstörung in dem Blattspeicherbereich, wobei Fig. 16A den Zustand eines Papierstaus nahe der Förderwalzen zeigt, und Fig. 16B eine Förderstörung in der Nähe eines Heftmechanismus zeigt;
- Fig. 17 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer Blattkorrekturvorrichtung zur Erhöhung der Steifigkeit eines Blatts, um das Blatt zuverlässig zu fördern;
- Fig. 18 eine Perspektivansicht zur Erläuterung, wie ein Blatt in Fig. 17 gefördert wird;
- Fig. 19 eine Schnittansicht zur Erläuterung, wie bei der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung eine Umkehrverarbeitung durchgeführt wird;
- Fig. 20 eine Draufsicht auf eine beispielhafte Korrektureinrichtung zur Erhöhung der Steifigkeit eines auszugebenden Blatts;
- Fig. 21 eine Perspektivansicht des Zustands eines Blatts, das durch die Korrektureinrichtung von Fig. 20 ausgegeben ist;
- Fig. 22 ein Flussdiagramm zur erfindungsgemäßen Steuerung eines Umkehrens eines Blatts;
- Fig. 23 eine vordere Längsschnittansicht einer Ausführungsform, die zeigt, wie eine Ausgabeverarbeitung gemäß der Größe jedes Blatts beim erfindungsgemäßen Blattumkehr-/-ausgabebetrieb durchgeführt wird, und genauer gesagt eine Ausführungsform zum Durchführen einer Ausgabeverarbeitung für Blätter mit minimaler Blattgröße;
- Fig. 24 eine vordere Längsschnittansicht einer Ausführungsform, die die Durchführung einer Ausgabeverarbeitung eines Blatts mit Maximalgröße bei der Blattumkehrverarbeitung von Fig. 23 zeigt;
- Fig. 25 ein Flussdiagramm, das beispielhaft zeigt, wie eine Blattumkehrverarbeitung in den Fig. 23 und 24 durchgeführt wird;
- Fig. 26 eine vordere Längsschnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Blattumkehrverarbeitungsabschnitts der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung;
- Fig. 27 eine vordere Längsschnittansicht einer herkömmlichen Blattausgabeverarbeitung, zusammen mit einer Bilderzeugungsvorrichtung; und
- Fig. 28 eine vordere Längsschnittansicht eines weiteren herkömmlichen Blattausgabeverarbeitens zusammen mit dem Bilderzeugungsgerät.
- Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen werden nachstehend Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Blattaustragverarbeitungsvorrichtung, im Weiteren Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung genannt, beschrieben, die Blätter aufnimmt, nachdem sie in einem Bilderzeugungsgerät eine Bilderzeugung durchlaufen haben, und die Einrichtungen zum Durchführen einer Nachbearbeitung für die Blätter aufweist, d. h. die Nachbearbeitungseinrichtung zum Verbinden der jeweiligen Blätter, z. B. Heften, Kleben und Lochen, die insbesondere einen Heftmechanismus aufweist.
- Die Erfindung betrifft eine Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung, die in dem Papierausgabebereich eines digitalen Bilderzeugungsgeräts mit einem Kopiermodus, einem Druckmodus, einem Faksimilemodus und dergleichen angebracht ist. Fig. 1 ist eine vordere Längsschnittansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung. Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Gesamtaufbaus des digitalen Bilderzeugungsgeräts unter Einschluss der erfindungsgemäßen Blattausgabevorrichtung.
- Zunächst wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 der Aufbau des Bilderzeugungsgeräts beschrieben. Dieses digitale Bilderzeugungsgerät ist ein digitaler Kopierer. Ein Gehäuse 1 des digitalen Kopierers ist im Wesentlichen aus einem Abtastbereich 2 und einem Laseraufzeichnungsbereich 3 gebildet.
- Der Abtastbereich 2 ist gebildet durch: eine aus transparentem Glas hergestellte Platte 200, auf die Originalvorlagen gelegt werden, eine automatische Dokumentumkehr-Vorschubeinrichtung (RADF) 201 zum automatischen Zuführen einer Originalvorlage auf die Platte 200 für Originalvorlagen, und eine Originalbildleseeinheit, d. h. eine Abtasteinheit 202, zum Abtasten und Lesen eines Bildes auf einer auf der Platte 200 angeordneten Originalvorlage.
- Das durch den Abtastbereich 2 gelesene Originalbild wird als Bilddaten an einen Bilddateneingabebereich (der nachstehend beschrieben wird) gesendet, in dem für die Bilddaten eine vorbestimmte Bildverarbeitung durchgeführt wird.
- Die RADF 201 ist eine Vorrichtung, um Originalvorlagen, die auf ein Vorlagenfach (nicht gezeigt) aufgelegt sind, nacheinander auf die Platte 200 für Originalvorlagen zu fördern. Die RADF 201 ist durch eine Förderbahn für einseitige Originalvorlagen, eine Förderbahn für doppelseitige Originalvorlagen, eine Förderbahnumschalteinrichtung und dergleichen gebildet, um es der Abtasteinheit 202 zu ermöglichen, eine oder zwei Flächen einer Originalvorlage gemäß der durch eine Bedienperson gewählten Einstellung zu lesen. Bezüglich der RADF 201 sind viele Patentanmeldungen eingereicht worden und viele Vorrichtungen sind kommerziell erhältlich, so dass im Weiteren eine Beschreibung dieser Vorrichtung ausgelassen ist.
- Die Abtasteinheit 202 als ein Teil des Abtastbereichs 2 zum Lesen eines Bildes einer auf der Platte 200 angeordneten Originalvorlage weist auf: eine erste Abtasteinheit 206a mit einer Lampenreflektorbaugruppe 203 zum Belichten der Originalvorlagenfläche und mit einem ersten Reflexionsspiegel 205a zum Reflektieren von durch die Originalvorlage reflektiertem Licht, um das reflektierte Lichtbild von der Originalvorlage auf das fotoelektrische Umwandlungselement 204 zu leiten, eine zweite Abtasteinheit 206b mit einem zweiten Reflexionsspiegel 205b und einem dritten Reflexionsspiegel 205c, um das reflektierte Lichtbild von dem ersten Reflexionsspiegel 205a zum fotoelektrischen Umwandlungselement (CCD) zu führen, einen optischen Linsenkörper 207, um das reflektierte Lichtbild von der Originalvorlage über die Reflexionsspiegel 205, 205b und 205c auf dem Element (CCD) 204 zu erzeugen, das dazu dient, das reflektierte Lichtbild in ein elektrisches Signal umzuwandeln, und die CCD 204 zum Umwandeln des reflektierten Lichtbilds von der Originalvorlage in ein elektrisches Bildsignal.
- Während zu lesende Originalvorlagen durch einen Verblock-Betrieb zwischen der RADF 201 und der Abtasteinheit 202 sequentiell auf der Platte 200 für Originalvorlagen plaziert werden, wird in dem Abtastbereich 2 die Abtasteinheit 202 entlang der unteren Fläche der Platte 200 für Originalvorlagen bewegt, um Originalbilder zu lesen. Die erste Abtasteinheit 206a wird derart angetrieben, dass sie sich entlang der Platte 200 von links nach rechts mit einer konstanten Geschwindigkeit V bewegt, und die zweite Abtasteinheit 206b wird derart gesteuert, dass sie sich parallel in der gleichen Richtung mit einer Geschwindigkeit V/2 bewegt. Bei diesem Vorgang wird ein Bild auf einer auf der Platte 200 angeordneten Originalvorlage sequentiell Zeile um Zeile auf der CCD 204 erzeugt, wodurch das Bild gelesen wird.
- Die Bilddaten, die durch Lesen des Originalbilds mit der Abtasteinheit 202 erhalten werden, werden an eine Bildverarbeitungseinheit, die später beschrieben wird, gesendet, in der verschiedene Prozesse durchgeführt werden. Die resultierenden Daten werden zeitweilig in dem Speicher der Bildverarbeitungseinheit gespeichert. Die Bilddaten in dem Speicher werden ansprechend auf einen Ausgabebefehl dem Laseraufzeichnungsbereich 3 zugeführt, um ein Bild auf Papier zu erzeugen.
- Der Laseraufzeichnungsbereich 3 umfasst ein Fördersystem für ein Blatt, wie z. B. Papier, auf dem ein Bild zu erzeugen ist, eine Laserschreibeinheit 30 und eine elektrofotografische Verarbeitungseinrichtung 31 zum Erzeugen eines Bildes.
- Die Laserschreibeinheit 30 umfasst einen Halbleiterlaser zum Emittieren eines Laserstrahls gemäß den durch die Abtasteinheit 202 gelesenen und von dem Speicher ausgelesenen Bilddaten, oder gemäß Bilddaten, die von einem externen Gerät übertragen werden, einen Polygonspiegel zum Durchführen einer Ablenkung des Laserstrahls mit konstanter Winkelgeschwindigkeit, eine f-θ-Linse zum Korrigieren des Laserstrahls, der eine Ablenkung mit konstanter Winkelgeschwindigkeit durchlaufen hat, so dass er auf einer fotoempfindlichen Walze 32 als ein Teil der elektrofotografischen Verarbeitungseinrichtung 31 eine Ablenkung mit konstanter Geschwindigkeit durchläuft, und dergleichen.
- Die elektrofotografische Verarbeitungseinrichtung 31 umfasst um die fotoempfindliche Walze 32 herum eine Beladungseinrichtung, eine Entwicklungseinheit, eine Übertragungseinheit, eine Ablöseeinheit, eine Reinigungseinheit und eine Ladungsentfernungseinheit, wobei die Verarbeitungseinrichtung ein bekanntes Element ist.
- Das Blattfördersystem umfasst eine Fördereinrichtung 33 zum Fördern eines Blatts an die Übertragungsposition der elektrofotografischen Verarbeitungseinrichtung 31 zum Durchführen des vorstehend genannten Bilderzeugungsvorgangs, bei welcher Position die Übertragungseinheit angeordnet ist, Kassettenpapiervorschubeinrichtungen 34a und 34b zum Fördern eines Blatts hinein in die Fördereinrichtung 33, eine manuelle Papiervorschubeinrichtung 35 zum Fördern eines Blattes einer erforderlichen Größe, wie erforderlich, eine Fixiereinheit 36 zum Fixieren des auf das Blatt übertragenen Bildes, d. h. des Tonerbildes auf dem Blatt, eine Rückschaltförderbahn 37 zum Umkehren des Blatts, so dass ein Bild auf der unteren Fläche des Blattes, das den Fixiervorgang durchlaufen hat, erzeugt werden kann, d. h., dass Bilder auf der oberen Fläche und auf der unteren Fläche des Blattes erzeugt werden können, und ein Zwischenfach 38 zum Speichern eines Blatts, das durch die Förderbahn 37 getreten ist.
- Eine Schaltschaufel 39 zum Schalten der Förderbahn eines Blatts zur Rückschalt- Förderbahn 37 ist stromabwärts von der Fixiereinheit 36 angeordnet. Die Schaltschaufel 39 schaltet die Förderbahn eines Blattes, das die Bilderzeugung durchlaufen hat, zu der Förderbahn, durch die das Blatt über einen Ausgabebereich 4 zu einer Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gefördert wird.
- In den Papierkassettenvorschubeinrichtungen 34a und 34b des vorstehend genannten Blattfördersystems sind Blätter in vorbestimmten Größen, wie durch die Bedienperson gewünscht, gespeichert. Die manuelle Papiervorschubeinrichtung 35 wird dazu verwendet, eine kleine Anzahl von Blättern zuzuführen, die eine Größe wie von der Bedienperson gewünscht aufweisen. Die Bedienperson wählt eine der Papiergrößen der Papiervorschubkassetten oder die manuelle Papiervorschubeinrichtung 35, um ein Blatt einer gewünschten Größe zuzuführen.
- In der Laserschreibeinheit 30 und der elektrofotografischen Verarbeitungseinrichtung 31 werden aus dem Bildspeicher ausgelesene Bilddaten auf der Oberfläche der fotoempfindlichen Walze 32 als ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt, wenn ein Laserstrahl durch die Laserschreibeinheit 30 abgetastet wird, wobei das latente Bild durch Toner sichtbar gemacht wird. Wenn ein Tonerbild somit auf der Oberfläche der fotoempfindlichen Walze 32 erzeugt ist, wird ein Blatt einer gewünschten Größe von einer der Kassettenpapier-Vorschubeinrichtungen 34a und 34b oder der manuellen Papiervorschubeinrichtung 35 über die Fördereinrichtung 33 zur Übertragungseinheit 33 gefördert. Im Ergebnis wird das Tonerbild auf der Oberfläche der fotoempfindlichen Walze 32 an die obere Fläche des Blatts übertragen, und das Blatt wird zur Fixiereinheit 36 gefördert, in der ein Fixiervorgang durchgeführt wird. Nachdem das Bild auf dem Blatt fixiert ist, wird das Blatt, das die Bilderzeugung durchlaufen hat, über die Ausgabeeinrichtung 4 zur Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gefördert.
- Nachstehend ist der Aufbau und die Wirkungsweise der Bildverarbeitungseinheit in dem Gehäuse 1 des digitalen Kopierers beschrieben, welche Einheit eine Bildverarbeitung zum Lesen von Originalbildinformationen durchführt.
- Fig. 3 ist ein Blockdiagramm der Bildverarbeitungseinheit, die in dem Gehäuse 1 des digitalen Kopierers in Fig. 2 enthalten ist. Die in dem Gehäuse 1 des digitalen Kopierers enthaltene Bildverarbeitungseinheit weist einen Bilddateneingabebereich 40, einen Bildverarbeitungsbereich 41, einen Bilddatenausgabebereich 42, einen durch einen RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff) gebildeten Speicher 43, eine Festplatte und dergleichen, und eine Zentraleinheit (CPU) 44 auf.
- Der Bilddateneingabebereich 40 umfasst einen CCD-Bereich 40a, einen Histogramm-Verarbeitungsbereich 40b und einen Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c. Der Bilddateneingabebereich 40 digitalisiert die von der CCD 204 empfangenen Originalbilddaten, verarbeitet die Bilddaten durch das Fehlerverteilungsverfahren, während ein Histogramm als eine binäre digitale Datenmenge erzeugt wird, und speichert die Daten zeitweilig in dem Speicher 43.
- In dem CCD-Bereich 40a wird ein analoges elektrisches Signal entsprechend der Pixeldichte der jeweiligen Bilddaten analog-digital-umgesetzt, wobei eine MTF-Korrektur, eine Schwarz-und-Weiß-Korrektur oder eine Gamma-Korrektur durchgeführt wird. Die resultierenden Daten werden als ein digitales Signal mit einem 256-Pegel (8-Bit) an den Histogramm-Verarbeitungsbereich 40b ausgegeben.
- In dem Histogramm-Verarbeitungsbereich 40b wird eine Dichteinformation (Histogrammdaten) erhalten, indem aus dem CCD-Bereich 40a ausgegebene digitale Signale zu jeder der Pixeldichten mit einem 256-Pegel addiert werden. Zusätzlich werden die erhaltenen Histogrammdaten an die Zentraleinheit 44 gesendet, oder diese Daten werden als Pixeldaten zum Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c gesendet, wie erforderlich.
- In dem Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c wird ein von dem CCD-Bereich 40a ausgegebenes digitales 8-Bit/Pixelsignal in ein 1-Bit (binäres)-Datensignal konvertiert mittels des Fehlerverteilungsverfahrens als eine Art der Pseudo-Halbton-Verarbeitung, d. h. ein Verfahren zur Berücksichtigung eines Digitalisierfehlers bei der Digitalisierbestimmung von angrenzenden Pixeln, wobei ein Rückverteilungsvorgang durchgeführt wird, um die lokalen Bereichdichten der Originalvorlage originalgetreu wiederzugeben.
- Der Bildverarbeitungsbereich 41 umfasst Mehrwertverarbeitungsbereiche 41a und 41b, einen synthetischen Verarbeitungsbereich 41c, einen Dichteumwandlungs- Verarbeitungsbereich 41d, einen Verarbeitungsbereich für variable Vergrößerung 41e, einen Bildverarbeitungsbereich 41f, einen Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 41g und einen Kompressionsverarbeitungsbereich 41h.
- Der Bildverarbeitungsbereich 41 dient dazu, um Eingabebilddaten schließlich in von der Bedienperson gewünschte Bilddaten zu konvertieren. Der Bildverarbeitungsbereich 41 ist dahingehend ausgelegt, eine Bildverarbeitung durchzuführen, bis die verarbeiteten Daten schließlich als konvertierte Ausgabebilddaten in dem Speicher 43 gespeichert sind. Die vorstehend genannten Verarbeitungsbereiche, die in dem Bildverarbeitungsbereich 41 enthalten sind, werden wie erforderlich betätigt, jedoch ist in einigen Fällen eine Betätigung nicht erforderlich. Die Mehrwert-Verarbeitungsbereiche 41a und 41b konvertieren die durch den Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c digitalisierten Daten wieder zurück in Daten mit einem 256-Pegel.
- Der synthetische Verarbeitungsbereich 41c führt für jeden Pixel selektiv eine logische Operation durch, d. h. eine logische "Oder"-Summenoperation, eine logische "UND"-Multiplikationsoperation oder eine Ausschließlich-ODER-Operation. Die Daten, die dieser Operation zu unterziehen sind, umfassen in dem Speicher 43 gespeicherte Pixeldaten und Bitdaten von einem Flächenmustergenerator (PG).
- In dem Dichteumwandlungs-Verarbeitungsbereich 41d wird auf der Grundlage einer vorbestimmten Abstufungsumwandlungstabelle eine willkürliche Beziehung zwischen der Eingabedichte und der Ausgabedichte für das Datensignal mit 256- Pegel eingestellt. Der Verarbeitungsbereich 41e für variable Vergrößerung führt eine Interpolationsverarbeitung mit bekannten Eingabedaten gemäß einer bestimmten Vergrößerung durch, um Pixeldaten (Dichtewert) für jeden Pixel nach einer Verarbeitung mit variabler Vergrößerung zu erhalten. Im Ergebnis wird, nachdem eine Verarbeitung für variable Vergrößerung in der Unterabtastrichtung durchgeführt worden ist, eine Verarbeitung für variable Vergrößerung in der Hauptabtastrichtung durchgeführt. Der Bildverarbeitungsbereich 41f führt für eingegebene Pixeldaten zahlreiche Bildprozesse durch, und erhält durch z. B. ein Herausziehen von Merkmalen Informationen über einen Datensatz. Der Fehlerverteilungsbereich 41g führt die gleiche Verarbeitung wie die Verarbeitung durch, die durch den Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c des Bilddateneingabebereichs 40 durchgeführt wird. Der Kompressionsverarbeitungsbereich 41h komprimiert die Binärdaten durch eine Lauflängenkodierung. Bilddaten werden in der letzten Verarbeitungsschleife komprimiert, wenn letzte Ausgabebilddaten vervollständigt sind.
- Der Bilddatenausgabebereich 42 umfasst einen Umspeicherbereich 42a, einen Mehrwertverarbeitungsbereich 42b, einen Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 42c und einen Laserausgabebereich 42d. Der Bilddatenausgabebereich 42 speichert die in dem Speicher 43 gespeicherten komprimierten Bilddaten, konvertiert die Daten in die ursprünglichen Daten mit 256-Pegel, führt eine Fehlerverteilung von Quaternär- Daten als ein Halbtonausdruck durch, welcher Ausdruck glatter als die Binärdaten ist, und überträgt die resultierenden Daten an den Laserausgabebereich 42d.
- Genauer gesagt speichert der Umspeicherbereich 42a die durch den Kompressionsverarbeitungsbereich 41h komprimierten Bilddaten um. Der Mehrwert-Verarbeitungsbereich 42b führt die gleiche Verarbeitung durch wie die Verarbeitung, die durch die Mehrwert-Verarbeitungsbereiche 41a und 41b des Bildverarbeitungsbereichs 41 durchgeführt wird. Der Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 42c führt die gleiche Verarbeitung durch, wie die Verarbeitung, die durch den Fehlerverteilungs-Verarbeitungsbereich 40c des Bilddateneingabebereichs 40 durchgeführt wird. Digitale Pixeldaten werden in dem Laserausgabebereich 42d für den Laser auf der Grundlage eines Steuersignals von einem Folgecontroller (nicht gezeigt) in ein AN/AUS-Signal konvertiert, und der Halbleiterlaser in der Laserschreibeinheit 30 wird ein-/ausgeschaltet, um auf die fotoempfindliche Walze 32 ein elektrostatisches latentes Bild zu schreiben.
- Daten, die durch den Bilddateneingabebereich 40 und den Bilddatenausgabebereich 42 zu verarbeiten sind, werden im Wesentlichen in dem Speicher 43 als Binärdaten gespeichert, um die Kapazität des Speichers 43 zu verringern. Die Daten können jedoch unter Berücksichtigung einer Verschlechterung der Bildqualität in der Form von Quaternär-Daten verarbeitet werden.
- Fig. 4 zeigt den Ablauf, wie die Zentraleinheit (CPU) 44 den Betrieb der jeweiligen Bereiche bzw. Einrichtungen in dem Gehäuse 1 des gesamten digitalen Kopierers abstimmt. Die CCD 204, der Bilddateneingabebereich 40, der Bildverarbeitungsbereich 41, der Bilddatenausgabebereich 42, der Speicher 43 und die Zentraleinheit (CPU) 44 sind die gleichen Elemente wie vorstehend beschrieben, so dass eine Beschreibung dieser Elemente entsprechend ausgelassen ist.
- Die Zentraleinheit 44 verwaltet den jeweiligen Mechanismus bzw. dient zur Abstimmung dieses Mechanismus, z. B. der RADF 201, der Abtasteinrichtung 2 und der Laseraufzeichnungseinrichtung 3, die unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben sind und die den digitalen Kopierer durch eine Folgesteuerung bilden, und welche Zentraleinheit Steuersignale an die jeweiligen Einrichtungen ausgibt.
- Eine durch eine Bedientafel gebildete Bedieneinheit 45 ist mit der Zentraleinheit 44 verbunden, um eine gegenseitige Verbindung zu ermöglichen. Die Bedieneinheit 45 überträgt in Übereinstimmung mit dem durch die Bedienperson gewählten Kopiermodus ein Steuersignal an die Zentraleinheit 44, wodurch der Betrieb des digitalen Kopierers 1 in Übereinstimmung mit verschiedenen eingestellten Betriebsarten gesteuert wird.
- Die Zentraleinheit 44 überträgt ein Steuersignal, das den Betriebszustand des digitalen Kopierers 1 anzeigt, an die Bedieneinheit 45. Die Bedieneinheit 45 lässt anschließend den Anzeigebereich den Betriebszustand in Übereinstimmung mit diesem Steuersignal anzeigen, um der Bedienperson den gegenwärtigen Zustand des Geräts kenntlich zu machen.
- Eine Sortierer-Steuereinheit 46 ist eine Steuereinheit zum Abstimmen des Betriebs der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung, um Kopien und dergleichen, die von dem digitalen Kopierer 1 ausgegeben werden, zu sortieren. Das bedeutet, dass die Sortierer-Steuereinheit 46 die Steuereinheit ist, um verschiedene Steuervorgänge in der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 von Fig. 1 durchzuführen.
- Eine Bilddatenübertragungseinheit 47 dient dazu, Teile von Informationen, wie z.
- B. eine Bildinformation und Steuersignale an andere digitale Bildvorrichtungen zu übertragen.
- Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine beispielhafte Bedientafel der Bedieneinheit 45 in dem digitalen Kopierer 1. Eine Berührungsfeld-Flüssigkristallanzeigevorrichtung 6 ist in dem mittigen Bereich der Bedientafel angeordnet, wobei zahlreiche Betriebsarteinstelltasten um die Berührungsfeld-Flüssigkristallanzeigevorrichtung 6 herum angeordnet sind.
- Ein Bildschirmumschaltbestimmungsbereich zum Umschalten des gegenwärtigen Bildschirms zu einem Bildschirm, der es der Bedienperson erlaubt, eine Bildbearbeitungsfunktion auszuwählen, wird stets auf dem Bildschirm der Fingerspitzen- Tablett-Flüssigkristallanzeigevorrichtung 6 angezeigt. Wenn dieser Bereich direkt durch einen Finger der Bedienperson gedrückt wird, wird auf dem Flüssigkristallbildschirm eine Liste von Bearbeitungsfunktionen angezeigt, um es der Bedienperson zu erlauben, eine Bildbearbeitungsfunktion auszuwählen. Wenn die Bedienperson einen Bereich berührt, in dem eine gewünschte Funktion der angezeigten Bearbeitungsfunktionen angezeigt ist, wird die gewünschte Bearbeitungsfunktion eingestellt.
- Die auf der Bedientafel angeordneten Einstelltasten werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Bezugszeichen kurz beschrieben. Bezugszeichen 7 bezeichnet einen Regler zum Einstellen der Helligkeit des Bildschirms der Berührungsfeld- Flüssigkristallanzeigevorrichtung 6.
- Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Einstelltaste zur automatischen Vergrößerung zum Einstellen einer Betriebsart, bei der eine Vergrößerung automatisch gewählt wird. Bezugszeichen 9 bezeichnet eine Zoomtaste zum Einstellen einer Kopiervergrößerung in Schritten von 1%; Bezugszeichen 10 und 11 bezeichnen befestigte Vergrößerungstasten zum Auslesen und Bestimmen von festgelegten Vergrößerungen; und Bezugszeichen 12 bezeichnet eine Eins-zu-Eins-Vergrößerungstaste zum Rücksetzen der Kopiervergrößerung auf die Standardvergrößerung (Vergrößerung im Verhältnis 1 : 1).
- Bezugszeichen 13 bezeichnet eine Dichteschalttaste zum Umschalten des Kopierdichteeinstellmodus von dem automatischen Modus zum manuellen Modus oder zum fotografischen Modus; Bezugszeichen 14 bezeichnet eine Dichteeinstelltaste zum abschließenden Einstellen eines Dichtepegels in dem manuellen oder in dem fotografischen Modus, und Bezugszeichen 15 bezeichnet eine Fachauswahltaste zum Auswählen einer gewünschten Papiergröße von den Papiergrößen von Blättern, die in dem Papierförderbereich des Kopierers eingelegt sind.
- Bezugszeichen 16 bezeichnet eine Kopierzähleinstelltaste zum Einstellen der Anzahl von Kopien; Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Löschtaste, die zum Löschen der Anzahl von Kopien oder zum Unterbrechen eines fortwährenden Kopiervorgangs zu betätigen ist. Bezugszeichen 18 bezeichnet eine Starttaste zum Auslösen des Starts eines Kopiervorgangs; Bezugszeichen 19 bezeichnet eine Gesamtlöschtaste zum Löschen von allen gegenwärtig gewählten Betriebsarten und zum Rücksetzen der Standardeinstellung; Bezugszeichen 20 bezeichnet eine Unterbrechungstaste, die zum Durchführen eines Kopiervorgangs für eine andere Originalvorlage während eines fortwährenden Kopiervorgangs zu betätigen ist; Bezugszeichen 21 bezeichnet eine Betriebshilfstaste, die betätigt wird wenn die Bedienperson nicht weiß, wie der Kopierer zu betätigen ist, um ein Bedienverfahren des Kopierers mit einer Anweisung anzuzeigen; und Bezugszeichen 22 bezeichnet eine Bildverschiebungstaste für nachfolgende Hinweise, um den verbleibenden Teil der angezeigten Meldung bei Betätigung der Betriebshilfstaste 21 anzuzeigen.
- Bezugszeichen 23 bezeichnet eine Doppelseiten-Betriebsart-Einstelltaste zum Einstellen des doppelseitigen Kopiermodus; und Bezugszeichen 24 bezeichnet eine Ausgabeverarbeitungsmodus-Einstelltaste zum Einstellen der Betriebsart der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5, um von dem Kopierer ausgegebene Kopien zu sortieren.
- Bezugszeichen 25 bis 27 bezeichnen Einstelltasten, die mit dem Drucker- und den Faksimile-Betriebsarten in Verbindung stehen. Genauer gesagt bezeichnet das Bezugszeichen 25 eine Speicherübertragungsmodus-Taste zum Einstellen einer Betriebsart, bei der Übertragungsoriginaldaten zeitweilig in einem Speicher gespeichert und danach die Daten übertragen werden; Bezugszeichen 26 bezeichnet eine Kopier-/Fax-Druckmodus-Umschalttaste, um die Betriebsart des digitalen Kopierers zwischen dem Kopiermodus und dem Fax-Druckmodus umzuschalten; und Bezugszeichen 27 bezeichnet eine Einmalberührungs-Wahltaste, die es der Bedienperson erlaubt, mittels einer Einmalberührung eine Verbindung zu einem Ziel herzustellen, dessen Telefonnummer im Voraus gespeichert worden ist.
- Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung erläutert, die in dem digitalen Bilderzeugungsgerät montiert ist. Die Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 empfängt Blätter, die in dem vorstehend genannten digitalen Kopierer 1 eine Bilderzeugung durchlaufen haben, richtet die Blätter in einer gewünschten Richtung aus und sortiert sie in einer gewünschten Seitenreihenfolge. Die Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 kehrt die Blätter gemäß dem Druckmodus oder dem Faksimilemodus um bzw. fördert sie in den jeweiligen Modus. Zusätzlich kehrt die Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 Blätter gemäß einer mittels der vorstehenden Bedientafel manuell eingegebenen Anweisung umgibt Blätter aus, oder gibt Blätter aus, ohne ihre Position zu verändern.
- Wenn ein Blatt, das eine Bilderzeugung durchlaufen hat, von dem Ausgabebereich 4 (siehe Fig. 2) an der Seite des digitalen Kopierers 1 gefördert wird, wird das Blatt über eine Blattaufnahmeöffnung (Einlass) 50 in die Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 geführt.
- An dem Einlass 50 sind erste Förderwalzen 51 angeordnet, um ein gefördertes Blatt zu fördern. Die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 weist drei Ausgabebereiche auf, um Blätter, die durch die ersten Förderwalzen 51 gefördert sind, durch die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 an die Außenseite auszugeben. Einer der Ausgabebereiche ist eine gerade Förderbahn 52, um ein Blatt von den ersten Förderwalzen 51 in Richtung der stromabwärtigen Seite in der Blattförderrichtung zu fördern, ohne dabei die Stellung des Blatts zu verändern. Die gerade Förderbahn 52 erstreckt sich in der horizontalen Richtung. Zweite Förderwalzen 53 zum Fördern eines Blatts und erste Ausgabewalzen 54 zum Ausgeben eines Blatts sind auf halber Strecke entlang der geraden Förderbahn 52 angeordnet. In Entsprechung zu den ersten Ausgabewalzen 54 ist ein erstes Ausgabefach 55 zum Aufnehmen eines Blatts mit nach oben gerichteter Bildfläche angeordnet, um von der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 vorzustehen.
- Der zweite Ausgabebereich ist eine Rücktransportbahn 56, die von der geraden Förderbahn 52 abzweigt. Die Rücktransportbahn 56 wird dazu verwendet, ein Blatt mit nach unten gerichteter Bildfläche auszugeben, wobei sich diese Bahn in der vertikalen Richtung erstreckt. Dritte Förderwalzen 57 und zweite Ausgabewalzen 58 sind auf halber Strecke entlang der Rücktransportbahn 56 angeordnet. Unterhalb des ersten Ausgabefachs 55 ist in Entsprechung zu den zweiten Ausgabewalzen 58 ein zweites Ausgabefach 59 zum Aufnehmen eines ausgegebenen Blatts angeordnet, um von der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 vorzustehen. In der Fig. 1 zeigt die Bildfläche eines Blatts, das in der Rücktransportbahn 56 gefördert wird, nach links. Wenn ein Blatt auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben ist, ist es bei dieser Anordnung allein unmöglich zu definieren, in welche Richtung die Bildfläche zeigt.
- Aus diesem Grund ist eine Führungsplatte 82 vertikal zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 angeordnet. Ein Gebläse 80 ist in der Nähe der Führungsplatte 82 angeordnet, um Luft von links in der Fig. 1 zu blasen. Zusätzlich ist in der Führungsplatte 82 in Entsprechung zu dem Gebläse 80 ein Öffnungsabschnitt 81 ausgebildet, durch den Luft geblasen wird. Dieser Öffnungsabschnitt 81 ist dazu ausgebildet, um Luft nach unten zu richten. Das Gebläse 80 entspricht einer Umkehr-/Vorspanneinrichtung, um Luft durch den Öffnungsabschnitt gegen die hintere Fläche eines Blatts zu blasen und um das Blatt in einem umgekehrten Zustand auf das zweite Ausgabefach 59 auszugeben. Das Gebläse 80 wird nicht immer angetrieben, sondern wird wie erforderlich angetrieben/gesteuert.
- Wenn ein bildtragendes Blatt in den zweiten Ausgabebereich hineingeführt ist, wird das Gebläse 80 zu dem Zeitpunkt angetrieben, wenn das hintere Ende des Blatts sich von den zweiten Ausgabewalzen 58 vereinzelt, um Luft gegen die hintere Fläche des Blatts an der gegenüberliegenden Seite der Bildfläche zu blasen. Bei diesem Vorgang fällt das Blatt herunter und wird auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben, wobei die Bildfläche in Richtung des zweiten Ausgabefachs 59 zeigt.
- Der dritte Ausgabebereich ist eine Nachbearbeitungsförderbahn 60, die von der geraden Förderbahn 52 zwischen den ersten Förderwalzen 51 und den zweiten Förderwalzen 53 abzweigt, und die dazu verwendet wird, ein Blatt in einen Nachbearbeitungsbereich zu führen. Die Nachbearbeitungsförderbahn 60 erstreckt sich in der vertikalen Richtung, um parallel zur Rücktransportbahn 56 zu sein. Die Nachbearbeitungsförderbahn 60 weist einen Blattspeicherbereich 61 auf. Vier Förderwalzen 62 sind an der Eingangsseite des Blattspeicherbereichs 61 angeordnet, um ein Blatt in den Blattspeicherbereich 61 hineinzufördern. Der Blattspeicherbereich 61 weist eine Hefteinrichtung 63 zum Heften eines Bündels von gespeicherten Blättern und eine Schaltklinke 64 zum Regulieren des hinteren Endes eines Blatts und zum Führen eines Bündels von gehefteten Blättern auf ein drittes Ausgabefach 65 auf, das unterhalb des Blattspeicherbereichs 61 angeordnet ist.
- Wie vorstehend beschrieben, ist die gerade Förderbahn 52 in einem nahezu horizontalen Zustand angeordnet und die Rücktransportbahn 56 und die Nachbearbeitungsförderbahn 60 einschließlich des Blattspeicherbereichs 61 erstrecken sich vertikal in einer Richtung senkrecht zur geraden Förderbahn 52, um zueinander parallel angeordnet zu sein. Eine Schaltklinke 66 zum Umschalten der Förderrichtung zur Rücktransportstrecke ist an der Abzweigposition zwischen der geraden Förderbahn 52 und der Rücktransportbahn 56 angeordnet. Eine Schaltklinke 67 zum Umschalten der Förderrichtung zur Nachbearbeitungsstrecke ist an der Abzweigposition zwischen der geraden Förderbahn 52 und der Nachbearbeitungsförderbahn 60 angeordnet. Erste bis dritte Erfassungssensoren 68 bis 70 sind an den jeweiligen Förderbahnen angeordnet. Der erste Erfassungssensor 68 bestimmt ein Blatt, das von den ersten Förderwalzen 51 gefördert wird. Der zweite Erfassungssensor 69 bestimmt ein Blatt vor den zweiten Ausgabewalzen 58 in der Rücktransportbahn 56. Der dritte Erfassungssensor 70 bestimmt den Eintritt eines Blatts in den Blattspeicherbereich 61 der Nachbearbeitungsförderbahn 60.
- Jeder der Erfassungssensoren 68, 69 und 70 ist ein optischer Sensor. Beispielsweise sind lichtemittierende und lichtempfangende Elemente an beiden Seiten einer Förderbahn angeordnet, um einander gegenüberzuliegen. Wenn ein Blatt zwischen diesen Elementen hindurchtritt, wird die optische Bahn blockiert. Im Ergebnis wird ein Blatt bestimmt. Alternativ wird ein Mikroschalter verwendet, um bei Betätigung eines Betätigungsteils des Schalters ein Blatt zu bestimmen.
- Eine Blattausrichtvorrichtung 71 bildet den Hauptteil des Blattspeicherbereichs 61. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Blattspeicherbereich 61 durch einen zwischen der ersten Führungsplatte 61a und der zweiten Führungsplatte 61b definierten Raum gebildet, welche Führungsplatten durch einen geeigneten Spalt angeordnet sind, um der Förder- und Rückseite eines Blatts gegenüberzuliegen. Führungsstücke 72, die jeweils aus einem Mylarfilm oder dergleichen gebildet sind, sind an der ersten Führungsplatte 61a und der zweiten Führungsplatte 61b angebracht, so dass ein Ende von jedem Führungsstück an der ersten oder der zweiten Führungsplatte 61a oder 61b befestigt ist, wobei das freie Ende jedes Führungsstücks nach unten zeigt. Obwohl die Führungsstücke 72 an der ersten Führungsplatte und an der zweiten Führungsplatte derart angebracht sind, dass die freien Enden von den Führungsplatten getrennt sind, bewegen sich die freien Enden bei einer Einwirkung von äußeren Kräften ohne Einschränkung in Richtung der Führungsplatten.
- Wie in Fig. 6A gezeigt, sind die Positionen der Führungsstücke 72 auf der ersten Führungsplatte 61a und auf der zweiten Führungsplatte 61a in vertikaler Richtung leicht voneinander verschoben. Die Positionen der Führungsstücke 72 können in horizontaler Richtung verschoben sein, oder können sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung verschoben sein. Diese Anordnung verhindert, dass ein in den Blattspeicherbereich 61 gefördertes Blatt P zwischen den Führungstücken 72 an den zwei Führungsplatten geklemmt und durch die Führungsstücke 72 blockiert wird, und dient ferner dazu, die Gesamtfläche eines Blatts zu führen.
- Bei dieser Anordnung wird deshalb ein in den Blattspeicherbereich 61 gefördertes Blatt P darin gespeichert, während das Blatt durch die Führungsstücke 72 von der ersten Führungsplatte 61a und von der zweiten Führungsplatte 61b vereinzelt wird. Falls jedoch die Positionen der Führungsstücke 72 in vertikaler und in horizontaler Richtung übereinstimmen, wie es in Fig. 6B gezeigt ist, wird das in den Blattspeicherbereich 61 hineingeführte Blatt P zwischen den gegenüberliegenden Führungsstücken 72 geklemmt, was den Reibwiderstand zwischen dem Blatt P und den Führungsstücken erhöht. Im Ergebnis wird ein Fördern des Blatts P gestört und gestoppt, was zu einem Papierstau oder zu einer Förderstörung führt. Zur Lösung eines solchen Problems sind die Führungsstücke 72 in der in Fig. 6A gezeigten Weise angeordnet. Bei dieser Anordnung kann das Blatt P, während es von der ersten Führungsplatte 61a und von der zweiten Führungsplatte 61b vereinzelt wird, zuverlässig geführt werden, da es nicht zwischen den Führungsstücken 72 geklemmt wird.
- Ein Ausrichtführungselement 73 ist in dem Blattspeicherbereich 61 drehbar angeordnet. Das Ausrichtführungselement 73 ist ein Teil einer Blattausrichteinrichtung, um ein in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördertes Blatt darin zuverlässig zu führen, und um die Richtungen umzuschalten, in denen Blätter in dem Blattspeicherbereich 61 unter Berücksichtigung der Seitenreihenfolge der Blätter gespeichert werden. Wie in Fig. 7 gezeigt, weist das Ausrichtführungselement 73 5 eine Mehrzahl von Drehelementen 75 auf, die an einer Drehwelle 74 an vorbestimmten Abständen befestigt sind. Die Drehwelle 74 wird durch einen Motor (nicht gezeigt) gedreht. Jedes Drehelement 75 ist aus einem elastischen Element, wie z. B. einem Gummielement hergestellt und weist Schaufeln 75a und 75b auf, die einstückig derart ausgebildet sind, dass sie symmetrisch sind. Die Schaufeln 75a und 75b dienen zum Führen von Blättern und ermöglichen ein Ausrichten der Blätter. Wenn die Schaufeln 75a und 75b gedreht werden, verformen sie sich und kommen teilweise gleitend in Kontakt mit der ersten Führungsplatte 61a und der zweiten Führungsplatte 61b. Die Drehwelle 74 wird durch einen Schrittmotor (nicht gezeigt) gedreht, der vorwärts und rückwärts drehen kann. Dieser Schrittmotor ist ein Teil einer Dreheinrichtung und wird durch die Sortierer-Steuereinheit 46 gesteuert.
- Wie vorstehend beschrieben, ist die Blattausrichtvorrichtung 71 durch den Blattspeicherbereich 61, die Einstell-Umschaltklinke 64, die zum Ausrichten der vorderen Enden von Blättern am Boden des Blattspeicherbereichs 61 angeordnet ist, das Ausrichtführungselement 73 und dergleichen gebildet. Die Hefteinrichtung 63 zum Heften eines Bündels von Blättern, die durch die Blattausrichtvorrichtung 71 ausgerichtet sind, ist am Boden des Blattspeicherbereichs 61 angeordnet. Diese Hefteinrichtung 63 weist einen bekannten Mechanismus auf und wird deshalb nicht im Detail beschrieben. Die Hefteinrichtung 63 fasst ein Bündel von Blättern mit einer Heftklammer 63a zusammen und ist derart positioniert, dass sie die Heftklammer 63a in Blätter stets von der gleichen Richtung bezüglich des Blattspeicherbereichs 61 hineintreibt.
- Nachstehend wird ein Steuerbetrieb zur erfindungsgemäßen Ausgabeverarbeitung in der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 beschrieben. Der digitale Kopierer 1 weist verschiedene Betriebsarten auf, z. B. den Kopiermodus, den Faksimilemodus und den Druckmodus.
- Im Allgemeinen wird der digitale Kopierer 1 dazu verwendet, ein Bild auf einer Originalvorlage zu kopieren. In diesem Fall fördert der digitale Kopierer 1 Originale sequentiell unter Verwendung der RADF 201, liest Bilder, und speichert diese Bilder sequentiell. Zu diesem Zeitpunkt fördert die RADF 201 die Originalvorlagen beginnend von der letzten Seite, so dass Bilder von dem Bild auf dem Original der letzten Seite sequentiell gelesen werden. Anschließend werden die Bilder kopiert. Bei diesem Vorgang werden Blätter, auf denen Bilder beginnend mit dem Bild des Originals auf der letzten Seite sequentiell kopiert sind, auf das Ausgabefach in der gleichen Seitenreihenfolge wie die der Originalvorlagen ausgegeben.
- Wenn ein Kopierbetrieb zum Kopieren von in die RADF 201 gelegten Originalvorlagen in dem Kopiermodus gestartet wird, wird das Bild der letzten Seite aus dem Speicher ausgelesen, das Bild wird auf einem geförderten Blatt erzeugt und das Blatt wird in die erfindungsgemäße Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 hineingefördert. In diesem Fall ist bei dieser Ausführungsform augenscheinlich auch der Heftmodus eingestellt.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, wird das Blatt P, auf dem ein Bild erzeugt ist, durch den Einlass 50 durch die ersten Förderwalzen 51 in die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 hineingefördert. Das vordere Ende dieses Blatts wird durch den ersten Erfassungssensor 68 bestimmt, wobei eine Vorbereitung für ein Fördern des Blatts hinein in die Nachbearbeitungsförderbahn 60 getroffen wird. In diesem Fall schließt die Schaltklinke 67 die gerade Förderbahn 52 und öffnet die Nachbearbeitungsförderbahn 60. Die Schaltklinke 64 schließt den Boden des Blattspeicherbereichs 61, um die vorderen Enden des Blatts zu regulieren und auszurichten. Bei diesem Vorgang wird das Blatt P in die Nachbearbeitungsförderbahn 60 mit dem vorderen Ende des Blatts P zuerst hineingeführt, und wird durch die vierten Förderwalzen 62 in den Blattspeicherbereich 61 hineingeführt.
- Das Ausrichtführungselement 73 ist in dem Wartezustand an der Position von Fig. 8 ansprechend auf z. B. ein Bestimmen des Blatts durch den ersten Erfassungssensor 68 eingestellt. Das bedeutet, dass das Ausrichtführungselement 73 in eine Position nach oben rechts geneigt ist, so dass die Bildfläche entlang der ersten Führungsplatte 61a des Blattspeicherbereichs 61 in Richtung des Blattspeicherbereichs 61 geführt wird. Unter Bezugnahme auf Fig. 8 sind die freien Enden der Schaufeln 75a und 75b von der ersten Führungsplatte 61a getrennt, um das Blatt durch den sich ergebenden Spalt zu führen. Das Blatt P wird deshalb durch die Schaufeln 75a und 75b des Drehelements 75 in den Blattspeicherbereich 61 hineingeführt, wobei das hintere Ende des Blatts P durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird.
- Wenn das Blatt P weitergefördert wird, und sein hinteres Ende durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird, wird das Drehelement 75 im Gegenuhrzeigersinn (durch Pfeile A angedeutet) gedreht. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich die 15 Schaufel 75b des Ausrichtführungselements 73, die sich an einer unteren Position befindet, um einen hinteren Endabschnitt des in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherten Blatts P in der Fig. 8 nach rechts zu drücken, d. h. gegen die zweite Führungsplatte 61b. Falls das Blatt nicht auf den Boden des Blattspeicherbereichs 61 fällt, stößt und drückt die Schaufel 75a das hintere Ende des Blatts und befindet sich an einer unteren Position, während sie der Bildfläche des Blatts gegenüberliegt. In diesem Zustand wird die Schaufel 75a gestoppt, das bedeutet, dass das Drehelement 75 um eine halbe Umdrehung gedreht und dann gestoppt wird. Bei dieser Stoppposition werden die Schaufeln 75a und 75b in der vertikalen Richtung umgekehrt, um ein Fördern des nächsten Blatts abzuwarten.
- Bei dem vorstehend genannten Betrieb wird das Blatt P in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert, wobei die Bildfläche entlang der ersten Führungsplatte 61a geführt wird. Schließlich wird bei Drehung des Drehelements 75 das in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherte letzte Blatt P durch die Schaufel 75a oder 75b gegen die zweite Führungsplatte 61b gedrückt. Im Ergebnis sind die Blätter P sequentiell gespeichert und so ausgerichtet, dass das Blatt P auf der Bildfläche des vorhergehenden Blatts P gestapelt ist. Dieser ausgerichtete Zustand wird als "die erste Ausricht-Reihenfolge" bezeichnet.
- Nachstehend wird die Annahme getroffen, dass die Anzahl von Originalvorlagen vier beträgt, wobei Bilder auf vier Blättern erzeugt sind. Für diesen Fall, wie es in Fig. 9 gezeigt ist, kommt zuerst das Blatt P, auf dem das Bild der letzten Seite (vierte Seite) erzeugt ist, in Gegenüberstellung zur ersten Führungsplatte 61a, wohingegen das Blatt P, auf dem das Bild der Startseite (erste Seite) erzeugt ist, in Gegenüberstellung zur ersten Führungsplatte 61a kommt. Wenn das Blatt P, auf dem das Bild der Startseite (erste Seite) erzeugt ist, gespeichert ist, während es der ersten Führungsplatte 61a gegenüberliegt, ist ein Ausrichten eines Satzes von Blättern beendet, und die Hefteinrichtung 63 wird betätigt, um die Heftklammer 63a in einen erforderlichen Abschnitt zu treiben. Ein Bündel von gehefteten Blättern wird auf das dritte Ausgabefach 65 ausgegeben. Zu diesem Zweck wird die Schaltklinke 64 gedreht, um den Boden des Blattspeicherbereichs 61 zu öffnen, wobei das Bündel der gehefteten Blätter aufgrund seines Eigengewichts auf das dritte Ausgabefach 65 ausgegeben wird.
- Die vorstehend gemachte Beschreibung bezieht sich auf die Nachbearbeitung für Blätter in dem Kopiermodus. Wenn eine Mehrzahl von Sätzen von Kopien erforderlich ist, wird zuerst ein Satz von Kopien erzeugt, und anschließend wird der nächste Satz von Kopien durch Wiederholen des vorstehenden Vorgangs erzeugt. Nach Beendigung eines Ausgabevorgangs wird deshalb die Schaltklinke 64 betätigt, um den Boden des Blattspeicherbereichs 61 zu schließen und eine Vorbereitung zum Ausrichten von Blättern zu treffen, um eine Nachbearbeitung für den nächsten Satz von Kopierblättern durchzuführen.
- Im Allgemeinen werden bei eingestelltem Faksimile- oder Druckmodus Bilddaten von einer äußeren Einheit, z. B. ein Faksimilegerät, ein Wordprozessor oder ein Personalcomputer, beginnend von der ersten Seite sequentiell übertragen. Wenn dieser Modus eingestellt ist, werden deshalb Bilder auf Blättern ausgehend von der Startseite bis zur letzten Seite sequentiell erzeugt.
- Falls zur gleichen Zeit der Heftmodus eingestellt ist, trifft die Ausgabeverarbeitungsrichtung 5 Vorbereitungen für einen Empfang von Blättern. Beispielsweise schließt die Schaltklinke 67 die gerade Förderbahn 52 und öffnet die Nachbearbeitungsförderbahn 60. Das Ausrichtführungselement 73 ist in eine Position nach oben links geneigt, wie in Fig. 10 gezeigt. Das Ausrichtführungselement 73 ist derart positioniert, um das Blatt P entlang der zweiten Führungsplatte 61b in den Blattspeicherbereich 61 hineinzuführen.
- Das bildtragende Blatt P wird durch die ersten und vierten Walzen 51 und 62 gefördert, so dass das vordere Ende entlang der zweiten Führungsplatten 61b geführt wird, wobei das Blatt allmählich in den Blattspeicherbereich 61 gefördert wird. Wenn das hintere Ende des Blatts P durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt ist, wird das Ausrichtführungselement 73 im Uhrzeigersinn (durch Pfeile P angedeutet) gedreht. Das Ausrichtführungselement 73 wird um eine halbe Umdrehung gedreht und bei der Position in Fig. 10 gestoppt, wodurch die Vorbereitungen für einen Erhalt des nächsten Blatts P beendet sind.
- Beim Fördern des nächsten Blatts P wird das Blatt P entlang der zweiten Führungsplatte 61b geführt und in dem Blattspeicherbereich 61 gespeichert. Wenn das Drehelement 75 ansprechend auf ein Bestimmen des hinteren Endes des Blatts P durch den dritten Erfassungssensor 70 gedreht wird, wird die Fläche des Blatts P, auf dem das Bild der Startseite erzeugt ist, durch die Schaufel 75a oder 75b gegen die erste Führungsplatte 61a gedrückt. In dieser Weise werden die gespeicherten Blätter P sequentiell ausgerichtet. Im Ergebnis sind die in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherten Blätter P in der Seitenreihenfolge ausgerichtet, wobei die Startseite der ersten Führungsplatte 61a gegenüberliegt. Der vorstehend genannte Zustand wird als "der ausgerichtete Zustand von Blättern in der zweiten Reihenfolge" bezeichnet.
- Wenn das Blatt P, auf dem das Bild der letzten Seite erzeugt ist, in dem Blattspeicherbereich 61 gespeichert ist, und die Drehung des Ausrichtführungselements beendet ist, ist ein Satz von bildtragenden Blättern P in der Seitenreihenfolge ausgerichtet. Wenn diese Ausrichtung beendet ist, wird die Hefteinrichtung 63 betätigt, um die Heftklammer 63a in die Blätter P an einer gewünschten Position zu treiben, wodurch der Heftvorgang beendet wird. Das Bündel der gehefteten Blätter wird bei Betätigung der Schaltklinke 64 auf das dritte Ausgabefach 64 ausgegeben. Fig. 11 zeigt für diesen Fall die Ausrichtreihenfolge und den ausgerichteten Zustand der Blätter P. Wie in Fig. 11 gezeigt, werden die Blätter P sequentiell von der ersten Seite zur vierten Seite gespeichert und ausgerichtet. Die Blätter P werden bei Beendigung des Ausrichtens mit der Heftklammer 63a verbunden.
- Wie vorstehend beschrieben, werden bildtragende Blätter in dem Blattspeicherbereich 61 ausgerichtet, ohne die Seitenreihenfolge durcheinanderzubringen. Eine Bilderzeugung wird entweder ausgehend von der letzten Seite oder ausgehend von der ersten Seite durchgeführt. In jedwedem Fall können Blätter, die in die Nachbearbeitungsförderbahn 60 und in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert sind, in der ersten oder in der zweiten Reihenfolge eingestellt werden, in Übereinstimmung mit der Reihenfolge, mit der Bilder auf den Blättern erzeugt sind. Aus diesem Grund sind für die Vorrichtung eine Rücktransportstrecke für Blätter, eine Einrichtung zum Auswählen dieser Strecke und dergleichen nicht erforderlich, die ansonsten bei einer herkömmlichen Vorrichtung erforderlich sind. Deshalb kann 5 die Gesamtgröße der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung in großem Maße verringert werden, und unnötige Förderstrecken können vermieden werden, was eine beträchtliche Kostenreduktion ermöglicht.
- Zusätzlich, da ein Blatt nicht umgekehrt/gefördert zu werden braucht, ist es nicht erforderlich, den Blattförderzyklus auf einen Wert gleich oder größer als die Länge eines Blatts einzustellen. Der Blattförderzyklus kann verkürzt werden, und das Ausrichten von Blättern kann fortwährend durchgeführt werden, wie vorstehend beschrieben. Selbst wenn deshalb die Geschwindigkeit einer Bilderzeugung in dem Bilderzeugungsgerät zunimmt, können eine Ausrichtung und eine Nachbeart5 beitung für Blätter geeignet durchgeführt werden.
- Die Hefteinrichtung 63 zum Durchführen einer Nachbearbeitung für ein Bündel von Blättern kann die Heftklammer 63a in Blätter stets von der gleichen Richtung her treiben. Dieser Aspekt ist von großer Bedeutung. Wenn bei der herkömmlichen Vorrichtung Blätter in verschiedenen Seitenreihenfolgen auszugeben sind, werden Blätter umgekehrt, und folglich wird auch der Zustand umgekehrt, in dem die Heftklammern 63a eingetrieben sind. Falls Blätter ausgegeben werden, ohne sie umzukehren, wird die Heftklammer 63a ausgehend von der ersten Seite eingetrieben. Im Gegensatz hierzu wird die Heftklammer 63a, wenn Blätter umgekehrt und ausgegeben werden, ausgehend von der letzten Seite eingetrieben. Im Ergebnis werden die Zustände, in denen die Heftklammern 63a eingetrieben sind, zueinander entgegengesetzt. Falls Heftklammern von der gleichen Seite her einzutreiben sind, wäre die Verwendung einer weiteren Hefteinrichtung erforderlich, um eine Heftklammer von der gleichen Seite einzutreiben, oder die Hefteinrichtung müsste bewegt werden, um eine Heftklammer von der gleichen Seite einzutreiben. In diesem Fall sind ein sehr komplizierter Mechanismus und ein Aufbau und ein Raum zur Bewegung der Hefteinrichtung erforderlich, was in einer Größenzunahme der Vorrichtung resultiert.
- Bezüglich dieses Aspektes werden bei der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung, wie in Fig. 9 und 11 gezeigt, die Heftklammern 63a an der gleichen Position auf der Bildfläche eingetrieben, so dass Bündel von Blätter weder aufeinandergestapelt sind, noch sich miteinander verfangen. Deshalb wird lediglich ein Heftmechanismus benötigt, wobei eine Verringerung der Größe der Vorrichtung erzielt werden kann.
- Ein Ausrichten von Blättern kann durchgeführt werden, indem lediglich die Ausrichtreihenfolge von Blätter gemäß der Reihenfolge von Bildinformationen umgeschaltet wird. Seitens des Bilderzeugungsgeräts, d. h. seitens des digitalen Kopierers 1, können Bilder in der gelesenen Reihenfolge oder in der Reihenfolge erzeugt werden, in der Bilddaten von einer äußeren Einheit übertragen werden. Deshalb brauchen nicht alle Bilddaten zur Bilderzeugung in dem Bilderzeugungsgerät gespeichert werden, wobei Blätter seitens der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 ohne eine Zunahme der Kapazität des Massenspeichers sortiert werden können.
- Nachstehend wird die Blattausrichtvorrichtung 71 im Detail beschrieben. Die Blattausrichtvorrichtung 71 verwendet den durch die erste Führungsplatte 61a und die zweite Führungsplatte 61b definierten Raum, der den Blattspeicherbereich 61 bildet. Die Führungsplatten 61a und 61b weisen teilweise Aussparungen auf, wobei das Ausrichtführungselement 73 gegenüberliegend zu den ausgesparten Abschnitten angeordnet ist.
- Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 12 dieser Aufbau ausführlich beschrieben. Die ausgesparten Abschnitte 76 sind in den ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b derart ausgebildet, dass untere Kanten 76a an einer Position angeordnet sind, bei der der hintere Endabschnitt des in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherten Blatts P leicht davon hervorsteht. Die Drehwelle 74 des Blattausrichtelements 73 ist in der Mitte von jedem ausgesparten Abschnitt 76 positioniert. Das Drehelement 75 ist an der Drehwelle 74 befestigt, wobei die Schaufeln 75a und 75b an oberen und unteren Endabschnitten des Drehelements 75 ausgebildet sind.
- Die Längen der Schaufeln 75a und 75b sind derart gewählt, dass die freien Enden der Schaufeln leicht über die Kanten 76a und 76b hervorstehen. Bei diesem Aufbau kann bei Drehung des Ausrichtführungselements 73 der hintere Endabschnitt des gespeicherten Blatts P durch das freie Ende von einer der Schaufeln 75a oder 75b gegen eine Führungsplatte gedrückt werden. An der anderen Seite der Schaufeln 75b oder 75a wird das Ausrichtführungselement 73 zu dem Zeitpunkt gedreht, wenn das hintere Ende eines Blatts bestimmt wird. Um die Wirkung zu gewährleisten, dass das Ausrichtführungselement 73 das hintere Ende eines Blatts nach unten stößt, sind die Längen der Schaufeln derart gewählt, dass sich das freie Ende von jeder Schaufel leicht oberhalb der Position zur Bestimmung des hinteren Endes befindet. Zu diesem Zweck ist die obere Kante 76b von jedem ausgesparten Abschnitt 76 leicht oberhalb der Position festgelegt, bei der das hintere Ende eines Blatts durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird, wobei die Längen der Schaufeln 75a und 75b derart festgelegt sind, dass sich das freie Ende von jeder Schaufel leicht über die obere Kante 76b eines jeden ausgesparten Abschnitts hinaus erstreckt.
- Gemäß vorstehender Beschreibung befindet sich die obere Kante 76b jedes ausgesparten Abschnitts 76 leicht oberhalb der Position, bei der das hintere Ende eines Blatts durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Es genügt, dass das freie Ende von zumindest einer Schaufel 75a und 75b sich oberhalb der Position befindet, bei der das hintere Ende eines Blatts durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird. Bei diesem Aufbau wird das hintere Ende eines Blatts bestimmt, wenn das hintere Ende des Blatts unterhalb des freien Endes von einer der Schaufeln gerät, so dass das Blatt durch die Schaufel nach unten gestoßen werden kann.
- Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird das Ausrichtführungselement 73 an die Position in Fig. 8 (entsprechend zur Fig. 12A) gedreht und in den Wartezustand in dem Kopiermodus eingestellt, und in die Position von Fig. 10 (entsprechend zu Fig. 12C) gedreht und in den Wartezustand in dem Druck-/Faksimilemodus eingestellt. Jedes Mal wenn ein Blatt zugeführt und sein hinteres Ende durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird, wird das Ausrichtführungselement 73 um 180º von dem Warte-/Ruhezustand in der durch den Pfeil A oder B angedeuteten Richtung gedreht (dieser Zustand entspricht den Fig. 12B oder 12D). Wenn das Ausrichtführungselement 73 gedreht wird, wird die untere Schaufel 75a oder 75b verformt, während sie den hinteren Endabschnitt eines Bündels von gespeicherten Blättern gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b drückt. Anschließend bewegt sich die Schaufel auf den hinteren Randabschnitt des Bündels von Blättern und kommt durch den ausgesparten Abschnitt 76 in Gegenüberstellung zu den vierten Förderwalzen 62, um das geförderte Blatt in Richtung der anderen Führungsplatte, d. h. der zweiten Führungsplatte 61b oder der ersten Führungsplatte 61a, zu führen. Falls das Blatt nicht vollständig in dem Blattspeicherbereich 61 gespeichert ist, stößt die Schaufel 75a oder 75b, die an den vierten Förderwalzen 62 angeordnet worden ist, das hintere Ende des Blatts nach unten und drückt das Bündel von gespeicherten Blättern gegen die andere Führungsplatte. Bei diesem Vorgang kann das gegenwärtig gespeicherte Blatt mit dem Bündel von Blättern ausgerichtet werden, die bereits gespeichert worden sind.
- Alternativ kann sich die Schaufel 75a oder 75b des Ausrichtführungselements 73, wie in Fig. 12A bis 12D gezeigt, derart erstrecken, dass sich das freie Ende der Schaufel leicht unterhalb des unteren Endes eines gespeicherten Blatts befindet, wobei der untere Rand 76a eines jeweiligen ausgesparten Abschnitts 76 unterhalb des hinteren Endes eines Blatts ausgebildet ist. Bei diesem Aufbau können gespeicherte Blätter gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b gedrückt werden. Das bedeutet, dass die gespeicherten Blätter gegen eine Führungsplatte gedrückt werden können, ohne dass die Führungsstücke 72 an den Innenflächen der Führungsplatten 61a und 61b angebracht sind. Falls die Führungsstücke 72 ebenfalls an den Führungsplatten angebracht sind, können die gespeicherten Blätter gegen eine Führungsplatte gedrückt und mit größerer Zuverlässigkeit ausgerichtet werden.
- Fig. 13 ist ein Flussdiagramm, das einen Ablauf zum Steuern der vorstehend genannten Vorgänge zeigt. Nachstehend wird unter Bezugnahme auf dieses Flussdiagramm der Steuerbetrieb beschrieben. Die gegenwärtige Betriebsart wird durch die Sortierer-Steuereinheit (FCU) 46 für eine Blattausgabeverarbeitung geprüft. Das bedeutet, dass die Sortierer-Steuereinheit 46 in Schritt 1 (S1) überprüft, ob der Kopiermodus eingestellt ist. Falls der Kopiermodus bestimmt wird (J in S1), wird das Ausrichtführungselement 73 an der Position von Fig. 8 in den Wartezustand versetzt, um ein in dem Blattspeicherbereich hineingefördertes Blatt in Richtung einer Führungsplattenseite zu führen. Falls der Kopiermodus nicht bestimmt wird (N in S1), wird bestimmt, dass der Druckmodus eingestellt ist, und der Ablauf fährt bei Schritt 8 (S8) fort, um das Ausrichtführungselement 73 an die Position von Fig. 10 zu schalten und in den Wartemodus zu setzen.
- Wenn ein bildtragendes Blatt in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert wird, und bestimmt wird, dass das hintere Ende des Blatts durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt wird (J in S3 oder S9), wird das Ausrichtführungselement 73 in dem Kopiermodus um 180º in einer Richtung A oder in dem Druckmodus um 180º in einer Richtung B gedreht (S4 oder S10).
- Im Kopiermodus werden Bilder sequentiell auf Blättern ausgehend von der letzten Seite erzeugt, und die Blätter werden in die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 hineingefördert. Um die Blätter in der ersten Reihenfolge auszurichten wird das Ausrichtführungselement 73 in den Wartezustand an der Position von Fig. 8 gesetzt, und ansprechend auf ein Bestimmen des hinteren Endes eines Blatts um 180º in der Richtung A gedreht. Im Druckmodus (einschließlich des Faksimilemodus), da Bilder sequentiell auf Blättern ausgehend von der Startseite erzeugt sind, wird das Ausrichtführungselement 73 bei der Position von Fig. 10 in den Wartezustand gesetzt, und ansprechend auf eine Bestimmung des hinteren Endes eines Blatts um 180º in der Richtung B gedreht.
- Wie vorstehend beschrieben, wird bei dieser Drehung ein in dem Blattspeicherbereich 61 gespeichertes Bündel von Blättern gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 71a und 71b gedrückt, wobei das gegenwärtig geförderte Blatt mit dem Bündel von Blättern ausgerichtet wird, um den Empfang eines Blatts abzuwarten, das als nächstes gefördert wird.
- Falls das in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherte Blatt nicht die letzte Seite (das letzte bildtragende Blatt) ist (N in S5 oder S11), wird der vorstehend beschriebene Betrieb wiederholt. Falls bestimmt wird, dass das Blatt die letzte Seite ist (J in S5 oder S11), wird die Hefteinrichtung 63 ungeachtet davon, ob die gegenwärtige Betriebsart der Kopiermodus oder der Druckmodus ist, betätigt, um einen Heftvorgang zu beenden (S6). Bei Beendigung dieses Vorgangs wird die Schaltklinke 64 geöffnet (S7), um das Bündel von Blättern, die eine Heftverarbeitung durchlaufen haben, auf das dritte Ausgabefach 65 auszugeben.
- Bei der Blattausrichtvorrichtung 71 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau kann das Blatt, falls zu verarbeitende Blätter die gleiche Länge, d. h. die gleiche Länge in der Förderrichtung, aufweisen, wirksam in Übereinstimmung mit der Drehsteuerung des Ausrichtführungselements 73 ausgerichtet werden. Es besteht ein Bedarf an einer Blattausrichtvorrichtug, die eine Blattausrichtung wirksam durchführen kann, selbst wenn zu verarbeitende Blätter unterschiedliche Längen aufweisen.
- Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform der Blattausrichtvorrichtung. In einer Blattausrichtvorrichtung 71' ist ein Blattspeicherbereich 61' in einen feststehenden oberen Blattspeicherbereich 61c und in einen vertikal beweglichen unteren Blattspeicherbereich 61d unterteilt.
- Die Breite des oberen Blattspeicherbereichs 61c (der Abstand zwischen den Führungsplatten 61a und 61b) ist so gewählt, dass sie leicht kleiner als die Breite des unteren Blattspeicherbereichs 61d ist, so dass der obere Blattspeicherbereich 61c teilweise in dem unteren Blattspeicherbereich 61d aufgenommen ist. In dem unteren Blattspeicherbereich 61d sind sowohl eine Hefteinrichtung 63 als auch eine Schaltklinke 64 an einem gemeinsamen Stützelement 77 gestützt. Das Stützelement 77 ist vertikal beweglich. Fig. 14 entspricht einem kürzesten Blatt (La). In diesem Zustand ist der obere Blattspeicherbereich 61c teilweise in dem unteren Blattspeicherbereich 61d aufgenommen. Fig. 15 entspricht einem längsten Blatt (Lb). In diesem Zustand ist der obere Blattspeicherbereich 61c von dem unteren Blattspeicherbereich 61d getrennt, wobei die Endabschnitte der zwei Speicherbereiche sich einander gegenüberliegen. Da der obere Blattspeicherbereich 61c und der untere Blattspeicherbereich 61d jeweils Blattführungsstücke 72 zum Vereinzeln eines gespeicherten Blatts von den Führungsplatten 61a und 61b aufweisen, können in diesem Fall Blätter selbst für den Fall, dass zwischen den zwei Endabschnitten der oberen und unteren Blattspeicherbereiche 61c und 61d ein leichter Spalt gebildet ist, zufriedenstellend in den unteren Blattspeicherbereich 61d hineingeführt werden.
- Gemäß dem Aufbau der Blattausrichtvorrichtung 71' in den Fig. 14 und 15 können durch das Steuern der vertikalen Bewegungsposition des unteren Blattspeicherbereichs 61d die hinteren Enden von gespeicherten Blättern durch die Drehschaufel 75a oder 75b des Ausrichtführungselements 73 gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b gedrückt werden. Deshalb können die Blätter ausgerichtet werden, ohne die Seitenreihenfolge durcheinander zu bringen.
- In diesem Fall wird die Größe eines Blatts bestimmt, wenn das Blatt in dem digitalen Kopierer 1 als ein Bilderzeugungsgerät verarbeitet wird. Wenn beispielsweise ein Blatt einer gewählten Größe von der Papierkassettenvorschubeinrichtung 34a zugestellt wird, und eine Information über diese Größe an die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gesendet wird, kann die vertikale Position des unteren Blattspeicherbereichs 61d gemäß dieser Größe ohne weiteres eingestellt/gesteuert werden.
- Zusätzlich weist die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 einen Erfassungssensor auf. Unter Verwendung dieses Erfassungssensors wird die Größe eines Blatts seitens der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 bestimmt. Die vertikale Position des unteren Blattspeicherbereichs 61d kann auf Grundlage der Blattgröße eingestellt/gesteuert werden.
- Als der vorstehend genannte Erfassungssensor kann der erste Erfassungssensor 68 zum Bestimmen eines Förderns eines Blatts verwendet werden, um die Größe eines geförderten Blatts zu bestimmen. Genauer gesagt wird unter Verwendung eines Zeitgebers ein Zeiterfassungsbetrieb gestartet, wenn das vordere Ende eines 3 Blatts durch den ersten Erfassungssensor 68 bestimmt wird, und der Zeiterfassungsbetrieb wird gestoppt, wenn das hintere Ende des Blatts bestimmt wird. Die Größe des Blatts kann auf der Grundlage der durch den Zeitgeber gezählten Zeit ohne weiteres erhalten werden. Es kann nicht nur die Größe eines Standardblatts, sondern auch die Größe eines vom Standard abweichenden Blatts bestimmt werden. Eine Ausrichtung der vertikalen Position des unteren Blattspeicherbereichs 61d in der vertikalen Position kann auf Grundlage der bestimmten Größe gesteuert werden, um die untere Schaufel zuverlässig dazu zu bringen, das hintere Ende des zu verarbeitenden Blatts gegen eine Führungsplatte zu drücken.
- Im vorstehenden Fall ist der Blattspeicherbereich 61 vertikal in zwei Bereiche unterteilt, wobei ein Blattspeicherbereich 61 auf der Grundlage der Größe eines zu verarbeitenden Blatts vertikal bewegt wird. Alternativ kann die Größe des Blattspeicherbreichs 61 in Entsprechung zur Maximalgröße eines zu verarbeitenden Blatts gewählt sein, und das Ausrichtführungselement 73 kann so ausgestaltet sein, dass es in der vertikalen Richtung beweglich ist. Bei diesem Aufbau kann die gleiche Wirkung wie vorstehend beschrieben erzielt werden. Das bedeutet, dass das hintere Ende des gespeicherten Blatts durch Bewegen des Ausrichtführungselements 73 in der vertikalen Richtung gemäß der Größe eines Blatts zuverlässig gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b gedrückt werden kann, um eine genaue Ausrichtung von Blättern zu ermöglichen.
- Für diesen Fall kann die Länge von jedem ausgesparten Abschnitt 76 in Übereinstimmung mit dem vertikal beweglichen Ausrichtführungselement 73 bestimmt werden. Insbesondere kann die untere Kante 76a jedes ausgesparten Abschnitts 76 in Übereinstimmung mit einem Blatt von minimaler Größe bestimmt werden. Das bedeutet, dass es genügt, dass jeder ausgesparte Abschnitt 76 derart ausgebildet ist, dass sich die untere Kante 76a leicht unterhalb des hinteren Endes eines zu speichernden Blatts mit Minimalgröße befindet. Falls jedoch die Führungsstücke an den ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b anzubringen sind, sind die ausgesparten Abschnitte 76 keine Bestandteile. Das bedeutet, dass mit den Führungsstücken 72 Blätter gespeichert werden, während sie von den Führungsplatten 61a und 61b getrennt sind, und folglich können die Blätter durch Drehen des Ausrichtführungselements 73 genau ausgerichtet werden.
- Nachfolgend ist ein Beispiel beschrieben, wie eine Steuerung durchgeführt wird, um es der Hefteinrichtung 63 zu erlauben, bei Beendigung der vorstehend genannten Blattausrichtung einen Heftvorgang in einem geeigneten Zustand durchzuführen. Das bedeutet, dass nachstehend ein Beispiel beschrieben wird, wie eine Steuerung durchgeführt wird, um ausgerichtete Blätter ohne ein Verschieben der Blätter geeignet zu heften.
- Wenn ein Blatt der letzten Seite oder der Startseite gefördert und in dem Blattspeicherbereich 61 in dem Kopier- oder in dem Druckmodus gespeichert ist, wird das Ausrichtführungselement 73 ansprechend auf ein Bestimmen des hinteren Endes des Blatts um 180º gedreht. Bei diesem Vorgang werden gespeicherte Blätter ausgerichtet, wobei auch das letzte Blatt ausgerichtet wird. Bei Drehung des Ausrichtführungselements 73 werden die durch eine der Schaufeln 75a und 75b ausgerichteten Blätter gegen eine der ersten und zweiten Führungsplatten 61a und 61b gedrückt. In diesem Zustand wird die Drehung des Ausrichtführungselements 73 gestoppt. Bei diesem Vorgang wird ein Bündel von gespeicherten Blättern in Ruhestellung gehalten, während der hintere Endabschnitt des Bündels zwischen der Schaufel und der Führungsplatte geklemmt ist, wobei das Bündel von Blättern nicht verschoben wird.
- Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 12A bis 12D der vorstehende Betrieb ausführlich beschrieben. In dem Kopiermodus, wenn das letzte Blatt P in dem Blattspeicherbereich 61 in dem in Fig. 12A gezeigten Zustand in dem Blattspeicherbereich 61 hineingefördert ist, und das hintere Ende des Blatts bestimmt ist, wird das Ausrichtführungselement 73 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung um 180º gedreht. Bei der Drehung werden die vorher gespeicherten Blätter P durch die Schaufel 75b gegen die zweite Führungsplatte 61b gedrückt. Wenn das Ausrichtführungselement 73 weitergedreht wird, kommt die Schaufel 75a in Gegenüberstellung mit der Bildfläche des letzten Blatts P. Im Allgemeinen wird die Drehung des Elements gestoppt, nachdem das Ausrichtführungselement 73 um 180º gedreht ist. Wenn jedoch das letzte Blatt P gefördert ist, wird das Ausrichtführungselement 73 weitergedreht, um die Schaufel 75a dazu 2u bringen, das Gesamtbündel von gespeicherten Blättern gegen die zweite Führungsplatte 61b zu drücken. Hiernach wird die Drehung des Ausrichtungselements 73 gestoppt. Fig. 12B zeigt diesen Zustand. Wie in Fig. 12B gezeigt, ist der hintere Endabschnitt der Blätter P zwischen der zweiten Führungsplatte 61b und der Schaufel 75a geklemmt, wobei das ausgerichtete Bündel von Blättern in Ruhestellung gehalten ist, wodurch die Hefteinrichtung 63 die Blätter heften kann, ohne sie zu verschieben.
- In dem in Fig. 12C gezeigten Druckmodus, wenn das letzte Blatt P in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert ist, und das hintere Ende des Blatts bestimmt ist, wird das Ausrichtführungselement 73 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung gedreht. Bei diesem Vorgang drückt die Schaufel 75a ein Bündel von gespeicherten Blättern gegen die erste Führungsplatte 61a. Wenn das Ausrichtführungselement 73 weitergedreht wird, kommt die Schaufel 75a in Gegenüberstellung zur Fläche des letzten Blatts P entgegengesetzt zu seiner Bildfläche.
- Selbst nachdem das Ausrichtführungselement 73 um 180º gedreht ist, wird das Element fortwährend gedreht. Im Ergebnis drückt die Schaufel 75a alle Blätter einschließlich des letzten Blatts P in der in Fig. 12D gezeigten Weise gegen das letzte Blatt P. Bei dieser Andrückposition wird die Drehung des Ausrichtführungselements 73 gestoppt, wobei das ausgerichtete Bündel von Blättern durch die Hefteinrichtung 63 ohne ein Verschieben geheftet wird.
- Wie vorstehend beschrieben wird die Hefteinrichtung 63 zu dem Zeitpunkt, wenn das Ausrichtführungselement 73 gestoppt ist, betätigt, um ein Bündel von Blättern in einem stabilen Zustand mit der Heftklammer 63a zu heften. Bei dem Heftvorgang werden deshalb Blätter nicht geheftet, während sie gegenseitig verschoben werden, sondern sie werden geheftet, während sie miteinander ausgerichtet gehalten sind. Das gleiche trifft nicht nur auf ein Heften als eine Nachbearbeitung, sondern auch auf ein Lochen zu, das durchzuführen ist, um ein Stanzloch an einer vorbestimmten Position jedes Blatts zu erzeugen, um die Blätter abzuheften. Da beim Lochen die Bewegung jedes Blatts eingestellt werden kann, lässt sich in jedem Blatt ein Loch an einer ausgerichteten geeigneten Position erzeugen.
- Nachstehend ist eine erfindungsgemäße Stauverarbeitung in dem Blattspeicherbereich 61 beschrieben, der eine Nachbearbeitung für Blätter durchführt, wenn in der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 eine Förderstörung, insbesondere ein Papierstau auftritt.
- Es wird die Annahme getroffen, dass ein Blatt P geklemmt ist, während es in den Blattspeicherbereich 61 hineingeführt ist, wie in Fig. 16A gezeigt. In diesem Fall wird das Ausrichtführungselement 73 gedreht und derart gestoppt, dass die Schaufeln 75a und 75b in eine Position parallel zu den Führungsplatten 61a und 61b des Blattspeicherbereichs 61 kommen, wie es in Fig. 16A gezeigt ist. In diesem Fall nimmt der Reibwiderstand zwischen dem Ausrichtführungselement 73 und dem Blatt P ab, um ein Entfernen des Blatts P zu erleichtern. Da zusätzlich die Endabschnitte des Ausrichtführungselements aus den Schaufeln 75a und 75b bestehen, die aus elastischen Elementen hergestellt sind, werden die Schaufeln selbst für den Fall, dass das Blatt P zwangsweise entfernt wird, lediglich verformt, jedoch kann eine Schädigung, wie z. B. ein Brechen der Schaufeln, vermieden werden.
- Nachstehend wird eine Einrichtung zum Bestimmen einer Förderstörung eines Blatts P beschrieben. Der dritte Erfassungssensor 70 bestimmt ein Blatt P, während es durch die vierten Förderwalzen 62 zum Blattspeicherbereich 61 gefördert wird. Dieser Bestimmungszustand, d. h. die Zeit, die das hintere Ende des Blatts P in Anspruch nimmt, durch den dritten Erfassungssensor 70 nach Bestimmen des vorderen Endes des Blatts P hindurchzutreten, wird in Übereinstimmung mit der Größe des Blatts bestimmt, das einer Ausgabeverarbeitung unterworfen ist. Da, wie vorstehend beschrieben, die Blattgröße im Voraus bestimmt wird, kann eine Förderstörung in dem in Fig. 16A gezeigten Zustand bestimmt werden, falls das Blatt P durch den dritten Erfassungssensor 70 nach Ablauf der Zeit bestimmt wird, die zur Bestimmung des vorderen Endes des Blatts P bis zum hinteren Ende des Blatts in Anspruch genommen wird. Das Ausrichtführungselement 73 kann ansprechend auf die Bestimmung durch diese Förderstörungs-Erfassungseinrichtung angetrieben werden, um in eine Position gedreht zu werden, wo sie nicht mit dem zu verarbeitenden Blatt in Störung kommt.
- Falls das hintere Ende des Blatts P bereits durch den dritten Erfassungssensor 70 getreten ist, wie in Fig. 16B gezeigt, kann eine Förderstörung des Blatts P nicht durch den dritten Erfassungssensor 70 bestimmt werden. Entsprechend kann bei Auftreten einer Förderabnormität eines Blatts P1 in der Nähe der Hefteinrichtung 63 ein Bündel von Blättern in dem Blattspeicherbereich 61 nach der Heftverarbeitung als eine abschließende Verarbeitung verbleiben. Ferner fällt das in Störung getretene Blatt P 1 selbst nicht in dem Fall herunter, wenn die Schaltklinke 64 geöffnet ist und normale Blätter P auf das dritte Ausgabefach 65 ausgegeben sind. Zum Bestimmen eines solchen Zustands ist an einem unteren Abschnitt des Blattspeicherbereichs 61 ein vierter Erfassungssensor 81 angeordnet. Falls der vierte Erfassungssensor 81 das Blatt P1 in einer vorbestimmten Zeitspanne nach der Betätigung der Schaltklinke 64 bestimmt, kann eine Blattförderstörung bestimmt werden.
- Ansprechend auf dieses Bestimmen wird das Ausrichtführungselement 73 zu einer Position zurückgezogen, wo es das hintere Ende des Blatts nicht reguliert, d. h. in die Horizontalrichtung. Bei diesem Vorgang können das Blatt P 1 oder das Bündel von Blättern aus dem Blattspeicherbereich 61 entfernt werden. Da zusätzlich das Ausrichtführungselement 73 nicht mit dem zu entfernenden Blatt in Störung tritt, wird das Element 73 durch das Entfernen nicht geschädigt.
- Wie vorstehend beschrieben, kann beim Bestimmen einer Blattförderstörung in dem Blattspeicherbereich 61 das Ausrichtführungselement 73 zu einer Position zurückgezogen werden, bei der es das Blatt ansprechend auf das Bestimmen nicht reguliert. Bei diesem Vorgang kann das in Störung getretene Blatt entfernt werden, wobei eine Schädigung des Ausrichtführungselements 73 verhindert werden kann.
- Wenn ein Blatt P in dem Blattspeicherbereich 61 hineingefördert ist, kann ein Papierstau wie vorstehend beschrieben auftreten. Nachstehend wird ein Aufbau zum Verhindern eines solchen Papierstaus beschrieben.
- Fig. 17 zeigt einen solchen Aufbau, gemäß dem die Blattausrichtvorrichtung 71 eine Korrektureinrichtung aufweist, damit ein Blatt selbst seine Steifigkeit in der Förderrichtung verstärken kann. Unter Bezugnahme auf Fig. 17 ist ein Führungselement 78 zum Führen eines Blatts an dem Blattspeicherbereich 61 angeordnet, um den an einem Eingang des Blattspeicherbereichs 61 angeordneten vierten Förderwalzen 62 gegenüberzustehen. Auf einem Führungselement 78a der Führungselemente 78 ist ein konvexer Vorsprung 79 ist angeordnet.
- Bei dem vorstehend genannten Aufbau tritt das durch die vierten Förderwalzen 62 geförderte Blatt P zuerst zwischen den Führungselementen 78a und 78b hindurch, wobei ein Teil des Blatts P auf den Vorsprüngen 79 an der Seite des Führungselements 78a reitet. Anschließend wird das Blatt P fortwährend in einem Reibzustand gefördert. Aus diesem Grund wird, wie in Fig. 18 gezeigt, das Blatt P gefördert, während es in der Längsrichtung an Abschnitten entsprechend zu den Vorsprüngen 79 wellige Vertiefungen (oder Vorsprünge) aufweist. Im Ergebnis wird die Steifigkeit des Blatts P verstärkt, wobei das Blatt P keine Biegung aufweist. Deshalb wird das Auftreten eines Papierstaus, der durch ein Biegen des Blatts oder dergleichen verursacht wird, unterdrückt, wobei das Blatt zuverlässig in den Blattspeicherbereich 61 gefördert werden kann.
- Indem eine Mehrzahl von welligen Abschnitten, d. h. Reibabschnitten auf dem Blatt P in der Breitenrichtung ausgebildet sind, kann die Haltekraft des Blatts in der Längsrichtung erhöht werden, um ein verlässlicheres Fördern des Blatts zu ermöglichen.
- In diesem Fall können die Führungsplatten 61a und 61b, die den Blattspeicherbereich 61 ausbilden, die Führungselemente 78 ersetzen. Zu diesem Zweck können an oberen Abschnitten der Führungsplatte 61a konvexe Vorsprünge ausgebildet sein, die den vierten Förderwalzen 62 entsprechen. Auch mit diesem Aufbau kann ein Blatt in einem welligen Zustand gefördert werden, wie es in Fig. 18 gezeigt ist.
- Wie in Fig. 18 gezeigt sind die Führungsstücke 72, die jedes ein Ende aufweisen, das an der ersten Führungsplatte 61a oder an der zweiten Führungsplatte 61b befestigt ist, nicht an Positionen entsprechend zu den welligen Abschnitten des zum Blattspeicherbereich 61 geförderten Blatts P, sondern an Positionen entsprechend zu den flachen Abschnitten des Blatts P angeordnet. Es ist also wichtig, die Führungsstücke 72 an Positionen anzuordnen, bei denen sie in der Föderrichtung die Vorsprünge 79 nicht überlappen. Eine solche Anordnung wird verwendet, um den Reibwiderstand zwischen den Führungsstücken 72 und dem durch die Vorsprünge 79 geriebenen Blatt P zu verringern. Falls die Reibabschnitte des Blatts in Kontakt mit den Führungsstücken 72 gebracht sind, nimmt die Kontaktkraft zu. Im Ergebnis nimmt die Haltekraft des geförderten Blatts ab, um mit dem Fördern in Störung zu kommen, wobei eine Förderstörung wie erwartet auftritt. Deshalb sind die Führungsstücke 72 vorzugsweise an Positionen angeordnet, die von den Positionen der Vorsprünge 79 in der Förderrichtung verschoben sind.
- Aus dem gleichen Grund wie vorstehend beschrieben sind zusätzlich die Ausrichtführungselemente 73 vorzugsweise an Positionen angeordnet, die von den Positionen der Vorsprünge 79 in der Förderrichtung verschoben sind.
- In den genannten Fällen dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform werden beim Ausrichten von Blättern die ersten und Zweiten Reihenfolgen automatisch in Abhängigkeit davon, ob das Bilderzeugungsgerät in dem Kopiermodus oder in dem Druckmodus (einschließlich des Faksimilemodus) eingestellt ist, umgeschaltet. Es ist jedoch wichtig, die Ausrichtreihenfolgen in Abhängigkeit davon umzuschalten, ob Bilder ausgehend von der Startseite zur letzten Seite oder ausgehend von der letzten Seite zur Startseite in dem Bilderzeugungsgerät erzeugt werden. Wenn eine Bilderzeugung in dem Kopiermodus ausgehend von der Startseite durchgeführt wird, wird eine Ausrichtung ausgehend von der Startseite durchgeführt, d. h. in dem Druckmodus wird eine Ausrichtung in der zweiten Reihenfolge wie vorstehend beschrieben durchgeführt. Wenn eine Bilderzeugung in dem Druckmodus ausgehend von der letzten Seite durchgeführt wird, wird in dem Kopiermodus ein Ausrichten in der ersten Reihenfolge wie in dem vorstehenden Fall durchgeführt.
- Falls eine Information, die anzeigt, ob das Bilderzeugungsgerät eine Bilderzeugung ausgehend von der letzten Seite oder von der Startseite durchführt, von dem Bilderzeugungsgerät an die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung gesendet wird, kann die vorstehend genannte Ausrichtsteuerung durchgeführt werden. Indem eine Information eingegeben wird, die die Reihenfolge der Bilderzeugung anzeigt, werden deshalb erfindungsgemäß eine Umschaltsteuerung des Ausrichtführungselements 73 und eine Steuerung der Drehrichtung davon durchgeführt, um Blätter in der ersten und zweiten Reihenfolge auszurichten. Bei dieser Steuerung werden in dem Blattspeicherbereich 61 gespeicherte bildtragende Blätter sequentiell in der Seitenreihenfolge ausgerichtet.
- Zusätzlich ist es bei der erfindungsgemäßen Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 nicht erforderlich, den Blattförderzyklus bei einem Wert gleich oder größer als die Größe eines Blatts zu halten, da Blätter lediglich sequentiell in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert werden, was von einem Fall verschieden ist, bei dem ein Blatt umgekehrt wird. Deshalb kann der Blattförderzyklus verkürzt werden. Da jedoch das Ausrichtführungselement 73 als eine Blattausrichteinrichtung gedreht werden muss, wenn Blätter zu speichern und auszurichten sind, kann das nächste Blatt in den Blattspeicherbereich 61 hineingefördert werden, während das Ausrichtführungselement 73 gedreht wird. Das bedeutet, dass bei einem sehr kurzen Blattförderzyklus ein Problem auftritt.
- Um dieses Problem zu lösen, wird bei der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 von Fig. 1 die Fördergeschwindigkeit der ersten Förderwalzen 51 in Übereinstimmung mit der Geschwindigkeit gebracht, bei der ein Blatt von dem digitalen Kopierer 1 gefördert wird. Die Fördergeschwindigkeit der vierten Förderwalzen 62 zum Fördern eines Blatts zum Speicherbereich 61 ist deshalb höher eingestellt als die Fördergeschwindigkeit der ersten Förderwalzen 51. Aufgrund des Förderns durch die vierten Förderwalzen 62 kann der Blattförderzyklus im Vergleich zu dem Zyklus, bei dem Blätter von dem digitalen Kopierer 1 gefördert werden, im Wesentlichen verlängert werden. Entsprechend kann eine ausreichende Zeit sichergestellt sein, um das Ausrichtführungselement 73 zu drehen.
- Obwohl eine kurze Drehzeit für das Ausrichtführungselement 73 auf einen kurzen Blattförderzyklus abgestimmt ist, muss die Umdrehungsgeschwindigkeit bei einer Verkürzung der Drehzeit erhöht werden. In einigen Fällen können deshalb Blätter nicht richtig ausgerichtet sein. Um ein genaues Ausrichten durchzuführen, kann der Blattförderzyklus bei den vierten Förderwalzen 62 verlängert sein. Wenn Blätter in der gleichen Richtung zu fördern sind, stellt sich hinsichtlich von Blattförderstörungen und Papierstaus kein ernsthaftes Problem. Beim Umkehren der Blattförderrichtung nimmt die Wahrscheinlichkeit eines Papierstaus oder dergleichen zu, da die Fördergeschwindigkeit ansteigt. Wenn jedoch Blätter in den linearen Blattspeicherbereich 61 zu fördern sind, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, erhöht sich die Häufigkeit eines Papierstaus oder dergleichen bei einer Zunahme der Fördergeschwindigkeit nicht.
- Falls deshalb die Geschwindigkeit, mit der ein Blatt durch die vierten Förderwalzen 62 gefördert wird, höher als die Fördergeschwindigkeit der ersten Förderwalzen 51 eingestellt ist, kann eine ausreichende Zeit sichergestellt sein, um das Ausrichtführungselement 73 zu drehen, um gespeicherte Blätter zuverlässig auszurichten, ohne dass dabei hinsichtlich einer Blattförderstörung ein Problem auftritt.
- Wie vorstehend beschrieben, ermöglicht bei der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung die Verwendung von nur einem Blattspeicherbereich die Ausrichtung ohne ein Durcheinanderbringen der Seitenreihenfolge von bildtragenden Blättern, und erlaubt eine Nachbearbeitung in dem ausgerichteten Zustand, da der gespeicherte Zustand von Blättern in dem Blattspeicherbereich gemäß der Reihenfolge der Bilderzeugung geändert wird.
- Aus diesem Grund erfordert diese Vorrichtung keine andere Förderstrecke für z. B. ein Umkehren oder Sortieren von Blättern, wie bei der herkömmlichen Vorrichtung, wobei der Gesamtaufbau vereinfacht sein kann, was eine Verringerung in der Größe und eine beträchtliche Kostenreduktion erlaubt.
- Durch Einstellen des Blattspeicherbereichs für eine Blattausrichtung gemäß der Blattgröße kann eine Ausrichtung ungeachtet der Größe eines zu verarbeitenden Blatts zuverlässig durchgeführt werden.
- Da Blätter gleichzeitig verschoben und ausgerichtet werden können, indem lediglich die Ausrichtführungselemente für eine Blattausrichtung gedreht werden, können die Blätter zuverlässig ausgerichtet werden. Zusätzlich kann der Ausrichtmechanismus in großem Maße vereinfacht sein.
- Wenn nach dem Ausrichten von Blättern eine Nachbearbeitung durchzuführen ist, kann eine genaue Nachbearbeitung ohne eine Verschiebung der Blätter durchgeführt werden, da eine Nachbearbeitung während der Regulierung der hinteren Enden der ausgerichteten Blätter durchgeführt wird.
- Selbst wenn alle Bilder auf Blättern in der Lese- oder Übertragungsreihenfolge erzeugt sind, ist es nicht erforderlich, alle Bilddaten in dem Bilderzeugungsgerät zu speichern, da die Blätter entsprechend ausgerichtet werden können, wobei die Blätter seitens der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung einfach ausgerichtet werden können.
- Die vorstehende Beschreibung steht in Verbindung mit einer Ausgabeverarbeitung für den Fall, bei dem beim Ausgeben von Blättern ein Heftvorgang durchgeführt wird. Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen werden Ausführungsformen der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung zum Durchführen eines Steuerbetriebs für ein erfindungsgemäßes Blattausgabeverarbeiten beschrieben, die keine Heftverarbeitung (Nachbearbeitung) durchführt, d. h. Blätter, die eine Bilderzeugung in dem Bilderzeugungsgerät durchlaufen haben, aufnimmt und die Blätter in der Seitenreihenfolge ausgibt.
- Wenn der Heftmodus nicht eingestellt ist, sondern lediglich der vorstehend genannte Kopiermodus eingestellt ist, werden Blätter sequentiell zur Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 ausgehend von dem Blatt gefördert, auf dem das Bild der letzten Seite erzeugt ist.
- Für diesen Fall werden die Schaltklinken 66 und 67 in die Zustände geschaltet, die in Fig. 1 gezeigt sind, so dass ein durch die ersten Förderwalzen 51 gefördertes Blatt sich in der geraden Förderbahn 52 in gerader Richtung bewegt, und dieses Blatt durch die zweiten Förderwalzen 53 und die ersten Ausgabewalzen 54 mit der nach oben gerichteten Bildfläche auf das erste Ausgabefach 55 ausgegeben wird. Das bedeutet, dass Blätter mit nach oben gerichteten Bildflächen sequentiell auf dem ersten Ausgabefach 55 gestapelt sind.
- Wenn die Bilder der gleichen Seiten fortwährend und sequentiell auf Blättern zu erzeugen sind, um eine Mehrzahl von Sätzen von Kopien zu produzieren, ist beispielsweise das erste Ausgabefach 55 durch viele Fächer gebildet, die eine Sortiereinheit bilden. Wenn eine Mehrzahl von Sätzen von Kopien von einem Bündel von Originalvorlagen zu produzieren sind, werden Bilder auf Blättern ausgehend von der letzten Seite zur Startseite erzeugt. Wenn dieser Vorgang entsprechend einer Anzahl zu wiederholen ist, die der gewünschten Anzahl von Sätzen entspricht, werden Blätter auf dem ersten Ausgabefach 55 gestapelt, ohne umgekehrt zu werden.
- Die Blätter werden deshalb auf dem ersten Ausgabefach 55 gestapelt, wobei das Blatt, auf dem das Bild der letzten Seite erzeugt ist, sich an der untersten Position befindet, und sich das Blatt, auf dem das Bild der Startseite erzeugt ist, an der obersten Position befindet. Diese Blätter werden mit den nach oben gerichteten Bildflächen gestapelt und in der Seitenreihenfolge auf das erste Ausgabefach 55 ausgegeben.
- Falls anstelle des Kopiermodus der Druck- oder der Faksimilemodus gewählt ist, werden die Schaltklinken 66 und 67 in der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 wie folgt umgeschaltet. Wie in Fig. 19 gezeigt, ist die Schaltklinke 67 so positioniert, um die gerade Förderbahn 52 zu öffnen, und die Schaltklinke 66 ist so positioniert, um die Förderbahn in Richtung der ersten Ausgabewalzen 54 zu schließen und die Rücktransportbahn 56 zu öffnen.
- Wie vorstehend beschrieben, werden bei dieser Betriebsart Bilder in dem digitalen Kopierer in der Reihenfolge ausgehend von der von einer anderen Einheit übertragenen Startseite erzeugt. Das bedeutet, dass das Blatt, auf dem das Bild der Startseite erzeugt ist, zuerst in die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 hineingefördert wird. Dieses Blatt wird zur Rücktransportbahn 56 an die Position der Schaltklinke 66 geführt und durch die dritten Förderwalzen 57 gefördert, um durch die zweiten Ausgabewalzen 58 auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben zu werden. In diesem Fall kann das Blatt in jede Richtung fallen, wenn es direkt auf das zweite Ausgabefach 59 auszugeben ist, da sich die Rücktransportbahn 56 vertikal erstreckt. Falls jedoch eine äußere Kraft auf die entgegengesetzte Fläche des Blatts zur Bildfläche einwirkt, fällt das Blatt auf das zweite Ausgabefach 59 mit nach unten gerichteter Bildfläche.
- Als die vorstehend genannte äußere Kraft wird bei dieser Ausführungsform Luft verwendet, die von dem Gebläse 80 geblasen wird. Wenn das Gebläse 80 zu einem vorbestimmten Zeitpunkt angetrieben wird, wird Luft gegen die entgegengesetzte Fläche des Blatts geblasen, die zur Bildfläche entgegengesetzt ist. Im Ergebnis wird das Blatt auf das zweite Ausgabefach 59 mit nach unten gerichteter Bildfläche ausgegeben, wie es in Fig. 19 gezeigt ist.
- Bei Wiederholung dieses Vorgangs werden Blätter, auf denen die Bilder von der Startseite zur letzten Seite erzeugt sind, auf dem zweiten Ausgabefach 59 mit nach unten gerichteten Bildflächen gestapelt. Im Ergebnis wird eine Ausgabeverarbeitung der Blätter in einem sortierten Zustand beendet.
- Beim Umkehren eines Blatts in der Rücktransportbahn 56 wird Luft gegen die Rückseite (entgegengesetzt zur Bildfläche) des Blatts geblasen, um das Blatt mit dieser äußeren Kraft auf das zweite Ausgabefach 59 auszugeben. Falls eine äußere Kraft auf die Rückseite eines Blatts in der Richtung des zweiten Ausgabefachs 59 zu dem Zeitpunkt einwirkt, wenn das hintere Ende des Blatts von den zweiten Ausgabewalzen 58 freigegeben wird, d. h. wenn das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 hindurchtritt, fällt das Blatt auf das zweite Ausgabefach 59.
- Um diesen Vorgang zuverlässig durchzuführen ist es wichtig, das Hindurchtreten eines Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 zu bestimmen und das Gebläse 80 anzutreiben/zu steuern. Aus diesem Grund ist der zweite Erfassungssensor 69 stromaufwärts der zweiten Ausgabewalzen 58 in der Förderrichtung angeordnet. Das Gebläse 80 wird ansprechend auf ein Bestimmen des hinteren Endes des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 angetrieben.
- Zu dem Zeitpunkt, wenn das vordere Ende eines Blatts das zweite Ausgabefach 59 erreicht und wenn das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 hindurchtritt, wird das Gebläse 80 angetrieben, um Luft in die Richtung des zweiten Ausgabefachs 59 zu blasen. Bei diesem Vorgang kommt das vordere Ende des Blatts in Kontakt mit dem zweiten Ausgabefach 59, wobei das Blatt so ausgegeben wird, als ob es um den Kontaktabschnitt wie ein Hebel in Richtung des zweiten Ausgabefachs 59 fallen/drehen würde.
- In diesem Fall, wenn das hintere Ende des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 bestimmt wird, wird das hintere Ende zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 geklemmt. Aus diesem Grund wird eine bestimmte Zeit t nach dem Bestimmen des hinteren Endes eine Steuerung durchgeführt, um ein Drehen des Gebläses 80 zu starten. Diese Zeit t kann auch auf die Zeit eingestellt sein, die ein Blatt benötigt, um den Abstand zwischen dem zweiten Erfassungssensor 69 und den zweiten Ausgabewalzen 58 zurückzulegen. Das bedeutet, dass die Zeit t auf die Zeitsumme eingestellt sein kann, die durch eine Division des vorstehend genannten Abstands durch die Fördergeschwindigkeit eines Blatts und einer Zeit erhalten wird, die hinsichtlich eines Fehlers festgesetzt ist.
- Wie vorstehend beschrieben, wird zu einem Zeitpunkt, bei dem das Gebläse 80 gestartet wird, ein Blatt auf das zweite Ausgabefach 59 in einem umgekehrten Zustand ausgegeben. In dieser Weise unterläuft ein Blatt eine Umkehrwirkung, wenn es nur in der Rücktransportbahn 56 gefördert wird, wobei es in einem umgekehrten Zustand auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben wird. Im Unterschied zur herkömmlichen Vorrichtung ist es deshalb in einer Rücktransportbahn nicht erforderlich, ein Rückschaltfördern eines Blatts durchzuführen, d. h. die Förderrichtung eines Blatts in einem umgekehrten Zustand braucht nicht umgekehrt zu werden. Deshalb können Blätter selbst bei einem sehr kurzen Blattförderzyklus sequentiell umgekehrt/ausgegeben werden, wobei die Vorrichtung auf eine Hochgeschwindigkeitsverarbeitung ohne eine Zunahme der Fördergeschwindigkeit in der Rücktransportbahn 56 abgestimmt ist.
- Beim Durchführen eines erfindungsgemäßen Rücktransportbetriebs muss ein Blatt durch die zweiten Ausgabewalzen 58 entlang der Führungsplatte 82 ausgegeben werden, die in einer vertikalen Stellung angeordnet ist und als ein Teil der Rücktransportbahn 56 ohne eine Drehung dient. Es wird die Annahme getroffen, dass das Blatt P ausgegeben wird, ohne dass sein vorderes Ende von der Führungsfläche der Führungsplatte 82 vereinzelt wird (in Fig. 19 nach links). Selbst wenn Luft von dem Gebläse 80 geblasen wird, erhöht sich in diesem Fall die Wahrscheinlichkeit, dass das vordere Ende des Blatts P in der Richtung vorgespannt wird, um sich weiter von der Führungsplatte 82 zu vereinzeln. Im Ergebnis kann das Blatt P ausgegeben werden, ohne dabei umgekehrt zu werden.
- Es ist wichtig, einen mittigen Abschnitt oder einen höheren Abschnitt der Rückseite des Blatts P mit einer Vorspannung zu beaufschlagen, um zu verhindern, dass der vordere Endabschnitt des Blatts P, der entlang der Führungsplatte 82 heruntergefallen ist, durch von dem Gebläse 80 als Umkehr-/Vorspanneinrichtung geblasene Luft vorgespannt und von der Führungsplatte 82 vereinzelt wird. Deshalb ist es erforderlich, das Gebläse 80 in der Mitte des vertikalen Abstands zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 oder an einer höheren Position anzuordnen.
- Zusätzlich ist eine Erhöhung der Steifigkeit des Blatts P, um es entlang der Führungsplatte 82 auszugeben, wirksam, indem verhindert wird, dass das Blatt P in solch einer Weise ausgegeben wird, dass das vordere Ende aufgrund einer Drehung oder dergleichen von der Führungsplatte 82 vereinzelt wird. Das bedeutet, dass eine Korrektureinrichtung zum Erhöhen der Steifigkeit eines Blatts vorzugsweise in der Nähe der zweiten Ausgabewalzen 58 angeordnet ist.
- Fig. 20 zeigt ein Beispiel dieser Korrektureinrichtung. Unter Bezugnahme auf Fig. 20 sind Führungselemente 88 zum Führen des Blatts P zur Führungsplatte 82 beim Ausgeben des Blatts P auf das zweite Ausgabefach 59 an den Ausgangsabschnitten zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 angeordnet. Die Führungselemente 88 zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58, die an der Umkehrförderbahn 56 angeordnet sind, weisen an den der Führungsplatte 82 gegenüberliegenden Flächen konvexe Vorsprünge 89 auf.
- Bei diesem Aufbau wird das durch die zweiten Ausgabewalzen 58 ausgegebene Blatt P zunächst entlang der Führungselemente 88 geführt, wobei das Blatt allmählich auf den Vorsprüngen 89 der Führungselemente 88 reitet. Das Blatt P wird durch die Vorsprünge 89 gerieben, während es ausgegeben wird. Im Ergebnis, wie es in Fig. 21 gezeigt ist, wird das Blatt P ausgegeben, während die Abschnitte des Blatts, die den Vorsprüngen 89 entsprechen, wellige Vertiefungen (oder Vorsprünge) in der Längsrichtung ausbilden. Im Ergebnis ist die Steifigkeit des Blatts P verstärkt, wobei das Blatt P keine Biegung aufweist. Deshalb wird das Auftreten eines durch ein Biegen des Blatts P oder dergleichen verursachten Papierstaus unterdrückt, wobei das Blatt P entlang der Führungsplatte 82 in der vertikalen Richtung zuverlässig gefördert werden kann.
- Indem eine Mehrzahl von gewellten Abschnitten, d. h. Reibabschnitte, auf dem Blatt P in der Breitenrichtung gebildet werden, kann die Haltekraft des Blatts in der Längsrichtung erhöht werden, um ein verlässlicheres Fördern des Blatts zu ermöglichen, Da das Blatt P wellige Vertiefungen (oder Vorsprünge) parallel zur Förderrichtung aufweist, kann mit der vorstehend genannten Beschaffenheit jede Drehung des Blatts P in einer Richtung senkrecht zu den Aussparungen korrigiert werden, wodurch verhindert wird, dass sich das Blatt P von der Führungsplatte 82 aufgrund der Drehung vereinzelt. Bei diesem Vorgang wird das Blatt P entlang der Führungsplatte 82 nach unten ausgegeben, wobei das vordere Ende vertikal nach unten fällt, und somit kann das Blatt in einem umgekehrten Zustand beim Antreiben des vorstehend genannten Gebläses 80 zum Blasen von Luft zuverlässig auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben werden.
- Um ein Blatt entlang der Führungsplatte 82 zu führen, ohne dass es dabei durch die Drehung des Blatts beeinflusst wird, kann das Blatt zur Führungsplatte 82 hingezogen werden, bevor es ausgegeben wird, anstatt dass die vorstehend genannten Einrichtungen zum Verstärken der Steifigkeit eines Blatts verwendet werden. Wie in Fig. 1 gezeigt, kann dieser Vorgang einfach durch Drehen des Gebläses in der Umkehrrichtung durchgeführt werden.
- Wenn der Motor zum Antreiben des Gebläses 80 vorwärts und rückwärts drehen kann, und in der Rückwärtsrichtung gedreht wird, wird Luft angesaugt, um ein Blatt in Richtung der Führungsplatte 82 zu ziehen. Wenn das hintere Ende des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 erfasst wird, wird das Gebläse 80 vorwärts gedreht, um Luft zu blasen. Bei diesem Vorgang wird das Blatt vertikal entlang der Führungsplatte 82 ausgegeben, und schließlich auf das zweite Ausgabefach 59 umgekehrt/ausgegeben.
- In diesem Fall wird Luft angezogen, d. h., das Blatt wird durch Drehung des Gebläses in der Rückwärtsrichtung zur Führungsplatte 82 gezogen. Falls jedoch die Saugkraft zu stark ist, kann das Blatt in einem angezogenen Zustand nicht gefördert werden. Aus diesem Grund ist die Saugkraft so eingestellt, dass sie nicht in Störung mit einem Fördern eines Blatts kommt. Das bedeutet, dass die Saugkraft so eingestellt ist, dass ein Blatt durch die zweiten Ausgabewalzen 58 gefördert werden kann.
- Fig. 22 zeigt ein Flussdiagramm eines Ablaufs zum Steuern des vorstehend genannten Betriebs. Dieser Steuerbetrieb wird unter Bezugnahme auf dieses Flussdiagramm beschrieben. Die Steuerung ist gleich zu der Steuerung, die durch die Sortierer-Steuereinheit 46 in Fig. 4 durchgeführt wird, und wird durchgeführt, um den Betrieb des Gebläses 80 zu steuern.
- Zunächst wird die gegenwärtige Betriebsart durch die Sortierer-Steuereinheit (FCU) 46 für eine Blattausgabeverarbeitung geprüft. Das bedeutet, dass die Sortierer-Steuereinheit 46 überprüft, ob der Kopiermodus eingestellt ist. Falls der Kopiermodus bestimmt wird, werden die Schaltklinken 66 und 67 in die in der Fig. 1 gezeigten Zustände eingestellt.
- Falls bestimmt wird, dass der Kopiermodus nicht eingestellt ist, wird der Druck- oder Faksimilemodus bestimmt. Wenn die gegenwärtige Betriebsart in dieser Weise geprüft ist, werden die Schaltklinken 66 und 67 in die in der Fig. 19 gezeigten Zustände positionsgesteuert. Wenn ein bildtragendes Blatt in die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 hineingefördert wird, wird das Blatt durch die ersten und zweiten Förderwalzen 51 und 53 in die Rücktransportbahn 56 hineingefördert. Falls bestimmt wird, dass das vordere Ende des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 bestimmt wird (EIN) (J in S21) wird das Gebläse 80 in der Umkehrrichtung gedreht (522). Zu diesem Zeitpunkt ist die Saugkraft in der vorstehend genannten Weise eingestellt, so dass Luft angesaugt wird, ohne einen Fördervorgang des Blatts zu stören.
- Bei dem vorstehend genannten Vorgang wird während der Ausgabe des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 das Blatt durch ein Ansaugen allmählich zur Führungsplatte 82 hingezogen und ausgegeben. Wenn das hintere Ende des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 bestimmt ist (AUS) (J in S23), wird die Drehung des Gebläses 80 zeitweilig gestoppt. Das Gebläse 80 wird in der Vorwärtsrichtung zu dem Zeitpunkt angetrieben, wenn das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 hindurchtritt (S24). Dieses Antreiben wird durchgeführt, um das Blatt umzukehren und es auf das zweite Ausgabefach 59 auszugeben.
- Das Gebläse 80 wird für eine lange Zeitdauer nicht in der Vorwärtsrichtung gedreht, jedoch für eine vorbestimmte Zeitdauer gedreht. Deshalb wird in dem Zeitgeber eine vorbestimmte Zeit T zur gleichen Zeit eingestellt, bei der das Gebläse 80 in der Vorwärtsrichtung gedreht wird (S25). Genauer gesagt ist diese vorbestimmte Zeit T eine kurze Zeitdauer und ist auf die Zeit eingestellt, die zum Umkehren eines Blatts erforderlich ist. Beispielsweise ist die Zeit T eine Sekunde oder weniger und ist auf die Zeit eingestellt, die ein Blatt dazu braucht, auf das zweite Ausgabefach 59 zu fallen, nachdem Luft gegen die Rückseite des Blatts geblasen ist. Deshalb wird in dem Zeitgeber die vorbestimmte Zeit T eingestellt, die eine kurze Zeitdauer ist, während der Luft geblasen wird. Falls diese Zeit zu lang ist, kann ein ausgegebenes Blatt in die Luft schweben und sich aus dem zweiten Ausgabefach 59 herausbewegen.
- Falls Luft in der vorstehend genannten Weise geblasen wird, und der Ablauf der vorbestimmten Zeit T durch den Zeitgeber bestimmt wird (S26), wird das Gebläse 80 gestoppt (S27) und eine Vorbereitung für ein Ausgeben des nächsten Blatts getroffen. In dieser Weise werden Blätter entlang der Führungsplatte 82 sequentiell ausgegeben, während Luft geblasen wird. Wenn das hintere Ende eines jeden Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 hindurchtritt, wird Luft gegen die Rückseite des Blatts geblasen, um das Blatt auf das zweite Ausgabefach 59 mit nach unten gerichteter Bildfläche auszugeben.
- Da ein Blatt durch ein Ansaugen zur Führungsplatte 82 gezogen ist, kann in diesem Fall ein Fördern des Blatts gestört werden, und das Blatt kann sich in einer Richtung senkrecht zu seiner Förderrichtung biegen. Wie vorstehend beschrieben, kann dieses Problem jedoch durch eine Verringerung der Kraft der Saugluft gelöst werden. Unter Verwendung der Korrektureinrichtung zum Bilden von gewellten Abschnitten auf einem Blatt in einer Richtung senkrecht zur Biegerichtung des Blatts, d. h. in der Förderrichtung, kann, wie vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 20 beschrieben, zusammen mit dem vorstehenden Luftblasbetrieb das Problem eines Blattbiegens gelöst werden, wobei das Blatt selbst mit einer leicht starken Saugkraft zufriedenstellend gefördert werden kann, wodurch das Problem einer Förderstörung gelöst wird. Zusätzlich können die Saugkräfte innerhalb eines breiten Bereichs eingestellt sein, was folglich eine Einstellung erleichtert.
- Wie vorstehend beschrieben, kann bei einer erforderlichen Verwendung von Luft eine Einrichtung zum zuverlässigen Fördern eines Blatts entlang der Führungsplatte 82 auch als Einrichtung zum Umkehren des Blatts dienen. Deshalb lässt sich eine Größenverringerung der Vorrichtung zufriedenstellend erreichen, wobei der Faktor, der eine Kostenerhöhung begründen würde, ausgeschlossen werden kann.
- Die vorstehende Beschreibung basiert auf der Annahme, dass Blätter mit der gleichen Größe auszugeben sind. Ein Abstand L zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 ist so eingestellt, dass er nahezu gleich oder leicht größer als die Länge eines auszugebenden Blatts, d. h. die Länge eines Blatts in der Förderrichtung ist. Wenn das vordere Ende eines Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 tritt und das zweite Ausgabefach 59 erreicht, tritt aus diesem Grund das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58. Wenn die Rückseite des Blatts beispielsweise durch eine Vorspanneinrichtung zum Blasen von Luft in diesem Zustand in eine Vorspannung versetzt wird, wird das Blatt um die Kontaktposition als ein Hebel umgekehrt/gedreht, bei der das vordere Ende des Blatts in Kontakt mit dem zweiten Ausgabefach 59 ist, und auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben.
- Der Abstand zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 ist so eingestellt, dass er nicht kleiner als die Minimalgröße und nicht größer als die Maximalgröße ist, die jeweils eine Verarbeitung eines Blatts erlaubt. Bei dieser Einstellung fällt beim Hindurchtreten eines hinteren Endes eines Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 das vordere Ende des Blatts auf das zweite Ausgabefach 59. Wenn in diesem Zustand Luft gegen die Rückseite des Blatts geblasen wird, kann das Blatt umgekehrt werden.
- Auch aus diesem Grund wird Luft vorzugsweise an einer Position in der Nähe der Mitte des Abstands zwischen den zweiten Ausgabewalzen und dem zweiten Ausgabefach 59 oder an einer höheren Position geblasen. Falls jedoch Luft an einem Abschnitt in der Nähe des vorderen Endes des Blatts geblasen wird, wird das vordere Ende des Blatts in starkem Maße von der Führungsplatte 82 vereinzelt. Entsprechend kann das Blatt nicht um das vordere Ende als ein Hebel umgekehrt/gedreht werden, und kann einer Ausgabeverarbeitung unterzogen werden, ohne dabei geeignet umgekehrt zu werden. Zur Vermeidung solch eines Nachteils ist die Position des Gebläses 80 in der vorstehend genannten Weise eingestellt.
- Der Abstand zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 wird in der vorstehend genannten Weise eingestellt, wobei die Position der Umkehr-/Vorspanneinrichtung, die durch das Gebläse 80 gebildet ist, feststehend ist. Der vorstehend genannte Abstand wird jedoch vorzugsweise gemäß der Größe eines zu verarbeitenden Blatts geändert.
- Falls Luft gegen die Rückseite eines Blatts geblasen wird, während das vordere Ende des Blatts um einen beträchtlichen Abstand von dem zweiten Ausgabefach 59 beabstandet ist, kann das Blatt schweben, bevor es auf das zweite Ausgabefach 59 fällt. Entsprechend ist die Wahrscheinlichkeit herabgesetzt, dass das Blatt mit nach unten gerichteter Bildfläche richtig ausgegeben wird, oder das Blatt kann schweben und sich aus dem zweiten Ausgabefach 59 herausbewegen. Deshalb ist der Abstand zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 vorzugsweise gemäß der Größe eines zu verarbeitenden Blatts eingestellt.
- Zur Umsetzung eines solchen Einstellvorgangs, wie es in Fig. 23 und 24 gezeigt ist, sind das zweite Ausgabefach 59, das Gebläse 80 und die Führungsplatte 82 an einem einzigen Stützelement 84 gestützt, das in vertikaler Richtung beweglich ist. Die Einstellung in Fig. 23 entspricht der Minimalgröße (La) eines zu verarbeitenden Blatts. Die Einstellung in Fig. 24 entspricht der Maximalgröße (Lb) eines zu verarbeitenden Blatts.
- Gemäß dem in den Fig. 23 und 24 gezeigten Aufbau kann durch Steuern der Bewegungsposition des Stützelements 84 in der Vertikalrichtung gemäß der Größe eines Blatts der Abstand L zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 gemäß der Blattgröße eingestellt werden.
- Für diesen Fall wird die Größe eines Blatts bestimmt, wenn ein Blatt in dem digitalen Kopierer 1 als ein Bilderzeugungsgerät verarbeitet wird. Wenn z. B. ein Blatt mit einer ausgewählten Größe von der Kassettenpapier-Vorschubeinrichtung 34a oder 34b zu fördern ist, und eine Information, die diese Blattgröße anzeigt, an die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gesendet wird, kann die Vertikalposition des Sützelements 84 ohne weiteres gemäß der Blattgröße eingestellt/gesteuert werden.
- Die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 weist einen Erfassungssensor auf. Unter Verwendung dieses Erfassungssensors wird die Blattgröße an der Seite der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 bestimmt, wobei die Vertikalposition des Stützelements 84 auf der Grundlage der bestimmten Größe eingestellt/gesteuert wird.
- Als der vorstehend genannte Erfassungssensor kann der erste Erfassungssensor 68 zum Bestimmen eines Förderns eines Blatts verwendet werden, um die Größe eines geförderten Blatts zu bestimmen. Genauer gesagt wird ein Zeitzählbetrieb des Zeitgebers gestartet, wenn das vordere Ende eines Blatts durch den ersten Erfassungssensor 68 bestimmt wird, und der Zeitzählbetrieb wird gestoppt, wenn dadurch das hintere Ende des Blatts bestimmt wird. Auf der Grundlage der durch den Zeitgeber bestimmten Zeit kann die Größe des Blatts ohne weiteres erhalten werden. Es kann nicht nur die Größe eines Standardblatts, sondern auch die Größe eines vom Standard abweichenden Blatts bestimmt werden. Die Vertikalposition des Stützelements 84 kann auf Grundlage der bestimmten Größe im Voraus eingestellt werden.
- Das Stützelement 84 wird auf der Grundlage der Größe eines zu verarbeitenden Blatts vertikal bewegt. Für diesen Fall ist das Gebläse 80 ebenfalls an dem Stützelement 84 gestützt und wird vertikal bewegt. Das Gebläse 80 befindet sich vorzugsweise zumindest in der Mitte des Abstand zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 oder an einer oberen Position, wenn ein Blatt mit Maximalgröße zu verarbeiten ist. Falls sich das Gebläse 80 unterhalb der Mitte des vorstehend genannten Abstands befindet, kann sich das vordere Ende eines Blatts von dem zweiten Ausgabefach 59 vereinzeln, wobei das Blatt nicht richtig um das vordere Ende umgekehrt/gedreht werden kann. Falls sich das Gebläse 80 in der Betriebsart, bei der ein Blatt mit Maximalgröße verarbeitet wird, oberhalb der mittleren Position befindet, befindet sich das Gebläse 80 sogar oberhalb der Mitte eines Blatts, das in seiner Größe kleiner als ein Blatt mit Maximalgröße ist.
- Da zusätzlich das Gebläse 80 an dem Stützelement 84 montiert ist, ist der Abstand zwischen dem Gebläse 80 und dem zweiten Ausgabefach 59 konstant. Das bedeutet, dass selbst bei einer Veränderung der Position des Gebläses 80 der Abstand zwischen dem Gebläse 80 und dem zweiten Ausgabefach 59 ungeachtet der Größe eines Blatts konstant bleibt. Deshalb kann ein Blatt bei Drehung des Gebläses 80 in der Rückwärtsrichtung ausgegeben werden, indem sein vorderes Ende entlang der Führungsplatte 82 geführt wird. Das bedeutet, dass ein Blatt entlang der Führungsplatte 82 geführt wird, bis das vordere Ende des Blatts nahezu in Kontakt mit dem zweiten Ausgabefach 59 kommt. Deshalb kann eine stabilere Umkehrverarbeitung durchgeführt werden.
- Nachstehend ist unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von Fig. 25 ein Beispiel beschrieben, wie eine Steuerung zum vertikalen Bewegen des zweiten Ausgabefachs 59 durchgeführt wird. Unter Bezugnahme auf Fig. 25 wird bei diesem Steuerbetrieb die Bewegung des Stützelements 84 durch die Steuereinrichtung, die durch die unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Sortierer-Steuereinheit 46 der Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gebildet ist, auf der Grundlage einer an die Ausgabeverarbeitungsvorrichtung 5 gesendeten Information über die Blattgröße gesteuert, wobei der Abstand L zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem Ausgabefach 59 gemäß der Blattgröße eingestellt wird (S31).
- Wenn in diesem Zustand das vordere Ende des durch die zweiten Ausgabewalzen 58 auszugebenden Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 59 bestimmt wird (J in S32), werden in dem Zeitgeber vorbestimmte Zeiten t1 und t2 gemäß der Größe des auszugebenden Blatts eingestellt (S33). Die vorbestimmte Zeit t1 ist die Zeit, die das hintere Ende des Blatts dazu braucht, durch die zweiten Ausgabewalzen 58 hindurchzutreten. Die vorbestimmte Zeit t2 ist die Antriebszeit des Gebläses 80 in der Vorwärtsrichtung, die dazu benötigt wird, das Gebläse 80 für eine vorbestimmte Zeit schrittweise anzutreiben, nachdem insbesondere ein Umkehrvorgang unter Verwendung des Gebläses 80 durchgeführt ist. Das bedeutet, dass die Zeit t1 gemäß der Größe eines Blatts bestimmt wird, und dass die Zeit t2 die Summe ist aus der Zeit t1 und der Zeit, während der das Gebläse 80 für die vorbestimmte Zeit fortwährend betrieben wird.
- Wenn die vorstehend genannten Zeitgeber-Zeiten t1 und t2 eingestellt sind, wird der entsprechende Zeitzählbetrieb gestartet. Beim Starten dieses Betriebs wird das Gebläse 80 in der Rückwärtsrichtung gedreht, um Luft anzusaugen (S34). Das vordere Ende des auszugebenden Blatts wird durch ein Ansaugen zur Führungsplatte 82 gezogen, wobei ein Ausgabevorgang in diesem Zustand allmählich fortgesetzt wird. Wenn durch den Zeitgeber der Ablauf der vorbestimmten Zeit t1 bestimmt ist (J in S35), wird das Gebläse vorübergehend gestoppt und sofort in die Vorwärtsrichtung gedreht (S36). Dieser Zeitablauf bzw. diese zeitliche Steuerung entspricht dem Zeitpunkt, zu dem das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 tritt. Wenn das hintere Ende des Blatts durch die zweiten Ausgabewalzen 58 tritt, während das Blatt entlang der Führungsplatte 82 gefördert wird, bläst das Gebläse 80 Luft gegen die Rückseite des Blatts. Im Ergebnis fällt das Blatt auf die der Rückseite entgegengesetzten Seite, um auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben zu werden.
- Das Gebläse 80 wird betrieben, um das Blatt zum vorbestimmten Zeitpunkt umzukehren. Wenn der Ablauf der vorbestimmten Zeit t2 durch den Zeitgeber bestimmt wird (J in S37), wird das Gebläse 80 gestoppt (S38), um eine Ausgabeverarbeitung des nächsten Blatts abzuwarten. Bei dem vorstehend genannten Flussdiagramm werden in dem Zeitgeber die vorbestimmten Zeiten t1 und t2 gemäß der Größe des zu verarbeitenden Blatts in Schritt 33 (S33) eingestellt. Jedoch kann eine ähnliche Steuerung unter Verwendung des zweiten Erfassungssensors 69 durchgeführt werden. Auch in diesem Fall wird das Gebläse 80 in der Rückwärtsrichtung gedreht, wenn das vordere Ende eines Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 bestimmt wird. Jedoch muss zu diesem Zeitpunkt in dem Zeitgeber keine Zeit eingestellt werden.
- Wenn das hintere Ende des Blatts durch den zweiten Erfassungssensor 69 bestimmt wird, wird die Drehung des Gebläses 80 in der Rückwärtsrichtung gestoppt, und die Drehung des Gebläses 80 in der Vorwärtsrichtung wird sofort gestartet. Nachdem das Gebläse 80 für eine vorbestimmte Zeitdauer in der Vorwärtsrichtung gedreht worden ist (z. B. t2 - t1), wird die Drehung des Gebläses 80 gestoppt. Auch bei dieser Steuerung kann das Blatt in einem umgekehrten Zustand auf das zweite Ausgabefach 59 ausgegeben werden.
- Die Erfindung ist nicht auf den in den Fig. 23 und 24 gezeigten Aufbau beschränkt. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, das Gebläse 80 an dem Stützelement 85 zusammen mit dem zweiten Ausgabefach 59 zu montieren. Das bedeutet, dass lediglich das zweite Ausgabefach 59 mit einer vertikalen Beweglichkeit montiert sein kann. In diesem Fall kann die gleiche Wirkung wie vorstehend beschrieben erzielt werden, indem eine Führungsplatte 82a unterhalb eines Öffnungsabschnitts 81 des Gebläses 80 zusätzlich zum zweiten Ausgabefach 59 vertikal bewegt wird.
- Bei diesem Aufbau wird lediglich das zweite Ausgabefach 59 gemäß der Größe eines Blatts vertikal bewegt, um den Abstand (Spalt) L zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 gemäß der Größe des zu verarbeitenden Blatts einzustellen.
- Das Blatt kann in zuverlässigerer Weise umgekehrt werden, indem das Gebläse 80 an einer Position entsprechend der Mitte des zu verarbeitenden Blatts oder an einer oberen Position befestigt wird. Falls das Gebläse 80 an einer Position höher als das zweite Ausgabefach 59 um La/2 oder mehr (wobei La der Abstand zwischen den zweiten Ausgabewalzen 58 und dem zweiten Ausgabefach 59 in der Betriebsart ist, bei der ein Blatt mit Minimalgröße verarbeitet wird) befestigt ist, kann das Gebläse eine Umkehrverarbeitung von Blättern mit beliebiger Größe an oberen Positionen durchführen.
- Bei der vorstehend genannten Ausführungsform wird die Umkehr-/Vorspanneinrichtung zum Umkehren eines Blatts durch Blasen von Luft dazu verwendet, ein Blatt umzukehren, indem die Rückseite des Blatts in eine Vorspannung versetzt wird. Die Umkehr-/Vorspanneinrichtung ist nicht auf die Einrichtung zum Blasen von Luft unter Verwendung des Gebläses 80 eingeschränkt. Beispielsweise kann ein Drehelement 85, das sich wie in Fig. 26 gezeigt dreht, zum Antriebszeitpunkt des Gebläses 80 betätigt werden. Auch bei diesem Betrieb kann ein Blatt umgekehrt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 26 ist ein Ende 85a des Drehelements 85 axial drehbar gestützt, wobei ein freies Ende 85b entsprechend der Rückseite eines Blatts angeordnet ist. Wenn das Drehelement 85 in Fig. 26 eine Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn (durch den Pfeil angedeutet) vollführt, wird die Rückseite des auszugebenden Blatts P durch das freie Ende 85b des Drehelements 85 nach links gedrückt. Im Ergebnis fällt das Blatt in der gleichen Weise wie bei dem Luftblasbetrieb auf das zweite Ausgabefach 59.
- Es ist nicht erforderlich, dass das Drehelement eine Umdrehung ausführt; das Drehelement kann reziprok angetrieben werden, um in die Ausgangsposition rückgesetzt zu werden, nachdem es um einen erforderlichen Winkel gedreht hat. Es genügt, wenn dieser Winkel auf 90º eingestellt ist. Alternativ kann dieser Winkel auf zumindest 30º eingestellt werden, bei dem das freie Ende 85b von der Führungsplatte 82 vorsteht und eine Vorspannkraft auf die Rückseite eines Blatts aufbringen kann.
- Falls das zweite Ausgabefach 59 in einer horizontalen Position eingestellt ist, kann ein Blatt schweben, während es auf das Fach fällt. Folglich können die ausgegebenen Blätter nicht ausgerichtet sein, oder ein Blatt kann schweben und sich aus dem zweiten Ausgabefach 59 herausbewegen. Deshalb ist ein Winkel α, bei dem das zweite Ausgabefach 59 angeordnet ist, bezüglich der horizontalen Position vorzugsweise auf 30º oder mehr eingestellt, wie es in den Fig. 19 oder 26 gezeigt ist. Falls jedoch der Winkel α auf 90º eingestellt ist, werden Blätter nicht umgekehrt und können nicht in der Reihenfolge der Bilderzeugung ausgegeben werden. Deshalb ist es erforderlich, den Winkel α auf kleiner als 90º einzustellen. Selbst wenn jedoch der Winkel α auf ungefähr 80º eingestellt ist, kann ein umgekehrtes Blatt wiederum aufgrund einer äußeren Kraft umgekehrt werden, um auf die Führungsplatte 82 zu fallen. Deshalb ist der Winkel α vorzugsweise auf 70º oder weniger eingestellt. Falls beispielsweise die Steifigkeit eines Blatts gering ist, kann das ausgegebene Blatt abgleiten. Aus diesem Grund ist es mehr bevorzugt, den Winkel kleiner als 70º einzustellen.
- Wie vorstehend beschrieben, kann gemäß der erfindungsgemäßen Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung ein Blatt ohne die Verwendung einer Rückschaltförderbahn umgekehrt werden, durch die die Förderrichtung eines Blatts umgekehrt wird, nachdem das Blatt wie bei der herkömmlichen Vorrichtung umgekehrt ist. Deshalb kann die Gesamtvorrichtung verkleinert werden, wobei gleichzeitig die Herstellungskosten beträchtlich verringert sind.
- Da zusätzlich kein Rückschaltförderbetrieb erforderlich ist, kann eine Ausgabeverarbeitung von Blättern durchgeführt werden, ohne dabei den Förderzyklus auf einen Wert gleich oder größer als die Größe eines zu verarbeitenden Blatts einzustellen. Aus diesem Grund kann der Blattförderzyklus verkürzt werden, so dass die Vorrichtung ohne weiteres auf ein Hochgeschwindigkeitsverarbeiten abgestellt ist. Da die Fördergeschwindigkeit nicht auf einen Wert höher als die Bilderzeugungsgeschwindigkeit eingestellt zu werden braucht, kann insbesondere eine Ausgabeverarbeitung bei einer Geschwindigkeit durchgeführt werden, die der Fördergeschwindigkeit für eine Hochgeschwindigkeitsbildverarbeitung entspricht, ohne dass sich Probleme in Verbindung mit einer Papierförderstörung, einem Papierstau und dergleichen stellen.
- Ausgegebene Blätter können in der Reihenfolge der Bilderzeugung sortiert werden. Zusätzlich kann eine Verarbeitung von Blättern gemäß der Größe jedes Blatts ohne eine Verringerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit durchgeführt werden.
- Da ferner ein Umkehrbetrieb zu dem Zeitpunkt durchgeführt wird, wenn das vordere Ende eines Blatts in Kontakt mit dem Ausgabefach kommt, kann das Blatt zuverlässig umgekehrt werden. Falls eine Einstellung gemäß der Größe eines Blatts durchgeführt wird, um das Blatt mit seinem in Kontakt mit seinem Ausgabefach stehenden vorderen Ende zu verarbeiten, kann eine Blattumkehrverarbeitung ungeachtet der Größe eines Blatts zuverlässig durchgeführt werden.
- Wenn das vordere Ende eines Blatts in einer Richtung senkrecht zum Ausgabefach zu fördern ist, wird die Einrichtung zum Durchführen eines Umkehrbetriebs verwendet, um das Blatt in einem vertikalen Zustand zu führen, um einen Umkehrbetrieb zuverlässig durchzuführen. Da zusätzlich die vorstehend genannte Einrichtung zwei Funktionen aufweist, kann eine Größenzunahme der Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung vermieden werden. Ferner kann mit der Verwendung der Korrektureinrichtung zum Verstärken der Steifigkeit eines auszugebenden Blatts das Blatt zuverlässig ausgegeben und genau umgekehrt werden.
Claims (21)
1. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) zum sequentiellen Ausgeben von
Blättern (P) auf ein Ausgabefach (65), welche Blätter durch eine
Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden, um auf der Grundlage von Bilddaten Bilder auf den
Blättern (P) zu erzeugen, mit:
einer Nachbearbeitungseinrichtung (63) zum Durchführen einer
Nachbearbeitung für ein Bündel von Blättern (P),
gekennzeichnet durch
- einen Blattspeicherbereich (61) zum sequentiellen Speichern von durch die
Bilderzeugungseinrichtung geförderten bildtragenden Blättern;
- eine Blattausrichteinrichtung (71) zum Ausrichten von Blättern, die
sequentiell zu dem Blattspeicherbereich (61) ausgehend von einer letzten Seite oder von
einer Startseite gefördert werden, von denen die bildtragenden Flächen in eine
Richtung zeigen, wobei das nachzubearbeitende Bündel von Blättern (P) in dem
Blattspeicherbereich (61) ausgerichtet wird; und
- eine Steuereinrichtung (44) für den Betrieb der Blattausrichteinrichtung (71)
in Abhängigkeit davon, ob Blätter durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend
von einer letzten Seite oder von einer Startseite gefördert werden.
2. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, bei der der
Blattspeicherbereich (61) zwei einander gegenüberliegende Führungsplatten (61a; 61b)
aufweist, ausgesparte Abschnitte (76) in den Führungsplatten (61a; 61b)
ausgebildet sind, die der Blattausrichteinrichtung (71) gegenüberliegen, und bei der
Ränder der ausgesparten Abschnitte (76) an einer Position ausgebildet sind, bei der
ein hinteres Ende eines in dem Blattspeicherbereich (61) gespeicherten Blattes (P)
hervorsteht.
3. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 2, bei der die
Blattausrichteinrichtung (71) ein Ausrichtführungselement (73) aufweist, das ein
Drehelement (75), das vorwärts und rückwärts gedreht wird, und Schaufeln (75a;
75b) hat, die einstückig mit dem Drehelement (75) ausgebildet sind, um Blätter (P)
in den Blattspeicherbereich (61) hinein zu führen und die gespeicherten Blätter
(P) in Richtung einer der Führungsplatten (61a; 61b) zu verschieben/auszurichten,
die den Blattspeicherbereich ausbilden, und bei der die Steuereinrichtung (44)
das Ausrichtführungselement (73) derart steuert, dass eine der Schaufeln (75a;
75b) des Ausrichtführungselements (73) mit einem hinteren Ende eines Blatts (P),
das von einem unteren Rand (76a) jedes der in den Führungsplatten (61a; 61b)
ausgesparten Abschnitte (76) hervorsteht, in Kontakt gebracht wird, um das Blatt
in Richtung einer der Führungsplatten (61a; 61) zu verschieben.
4. Blattausgabeverarbeitungvorrichtung (5) nach Anspruch 1, bei der der
Blattspeicherbereich (61) zwei einander gegenüberliegende Führungsplatten (61a; 61b)
aufweist, und bei der die Führungsplatten (61a; 61b) Führungsstücke (72)
aufweisen, um die gespeicherten Blätter (P) von den Führungsplatten (61a; 61b) zu
vereinzeln.
5. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 4, bei der die
Blattausrichteinrichtung (71) ein Ausrichtführungselement (73) aufweist, das ein
Drehelement (75), das vorwärts und rückwärts gedreht wird, und Schaufeln (75a;
75b) hat, die einstückig mit dem Drehelement (75) ausgebildet sind, um Blätter (P)
in den Blattspeicherbereich (61) hinein zu führen und die gespeicherten Blätter
(P) in Richtung einer der Führungsplatten (61a; 61b) zu verschieben/auszurichten,
die den Blattspeicherbereich (61) ausbilden, und bei der eine Steuereinrichtung
(44) das Ausrichtführungselement (73) durch eine Dreheinrichtung dreht, die das
Drehelement (75) in einer vorbestimmten Richtung in Abhängigkeit davon dreht,
ob Blätter (P) durch die Bilderzeugungseinrichtung ausgehend von einer letzten
Seite oder von einer Startseite gefördert werden.
6. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 5, bei der jede der
Schaufeln (75a, 75b) aus einem verformbaren elastischen Element hergestellt ist,
wobei die Schaufel (75a) zum Hineinführen eines Blatts in den
Blattspeicherbereich (61) und die Schaufel (75b) zum Verschieben eines Blatts in Richtung einer
der Führungsplatten (61a; 61b) des Blattspeicherbereichs (61) auf dem
Drehelement (75) derart ausgebildet sind, dass sie zu einer Drehachse symmetrisch sind.
7. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 4, bei der die
Führungsstücke (72) an den gegenüberliegenden Führungsplatten (61a; 61b) derart
angeordnet sind, dass sie sich nicht überlappen.
8. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 4, die weiter eine
Korrektureinrichtung (79) zum Erzeugen von Vertiefungen/Erhöhungen auf einem
Blatt (P) in einer Richtung senkrecht zu einer Förderrichtung des Blatts (P)
aufweist, um die Steifigkeit des zu dem Blattspeicherbereich (61) geförderten Blatts
(P) entlang
der Förderrichtung zu erhöhen.
9. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 8, bei der das
Ausrichtführungselement (73) an einer Position angeordnet ist, bei der das
Ausrichtführungselement (73) die Korrektureinrichtung (79) in der Förderrichtung eines
Blatts (P) nicht überlappt.
10. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die
Führungsstücke (72) an Positionen angeordnet sind, bei denen die Führungsstücke
(72) die Korrektureinrichtung (79) in der Förderrichtung eines Blatts (P) nicht
überlappen.
11. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, bei der die
Blätter (P) sequentiell durch die Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden; und bei
der der Blattspeicherbereich (61) in einen oberen Bereich (61c) und in einen
unteren Bereich (61d) unterteilt ist, wobei einer der oberen und unteren
Blattspeicherbereiche (61c; 61d) vertikal beweglich ist.
12. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 11, die weiter ein
Stützelement (77) aufweist, das die Nachbearbeitungseinrichtung (63) und den
unteren Blattspeicherbereich (61d) stützt und vertikal beweglich ist.
13. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 12, bei der die
Steuereinrichtung eine vertikale Position des Stützelements (77) in
Übereinstimmung mit einer Größe eines zu dem Blattspeicherbereich (61) geförderten Blatts
(P) einstellt.
14. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 11, die weiter
Führungsstücke (72) zum Führen eines Blatts (P) aufweist, welche Führungsstücke
jeweils in einem der Blattspeicherbereiche (61c; 61d), der vertikal beweglich ist, und
dem anderen Blattspeicherbereich (61c; 61d) angeordnet sind, der feststehend ist.
15. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, weiter mit:
- einer Blattausrichteinrichtung (73) zum Ausrichten von Blättern (P), die
sequentiell zu dem Blattspeicherbereich (61) ausgehend von einer letzten Seite oder
von einer Startseite gefördert werden, von denen die Bildflächen in eine Richtung
zeigen, wobei die Blattausrichteinrichtung (73) vorwärts und rückwärts drehbar
ist;
- einer Erfassungseinrichtung (70) zum Erkennen eines hinteren Endes eines
in den Blattspeicherbereich (61) geförderten Blatts (P);
- einer Nachbearbeitungseinrichtung (63) zum Durchführen einer
Nachbearbeitung für ein Bündel von in dem Blattspeicherbereich (61) ausgerichteten Blättern
(P); und mit
- einer Steuereinrichtung (44) zum Drehen der Blattausrichteinrichtung (73)
ansprechend auf ein Erkennen eines hinteren Endes eines Blatts (P) durch die
Erfassungseinrichtung (70) und zum Antreiben der Nachbearbeitungseinrichtung
(63), wenn ein letztes Blatt (P) in dem Blattspeicherbereich (61) gespeichert ist.
16. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 15, bei der die
Steuereinrichtung (44) die Drehung der Blattausrichteinrichtung (73) unterbricht
und die Nachbearbeitungseinrichtung (63) antreibt, wenn das letzte Blatt (P) in
dem Blattspeicherbereich (61) gespeichert ist, und bei der die Blätter durch die
Blattausrichteinrichtung (73) in dem Blattspeicherbereich (61) in eine Richtung
verschoben werden.
17. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 15, die weiter eine
Fördereinrichtung (51; 62) zum Fördern eines Blatts (P) in den
Blattspeicherabschnitt (61) aufweist, wobei eine Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung (51;
62) so eingestellt ist, dass sie höher als eine Fördergeschwindigkeit eines das
durch die Bilderzeugungseinrichtung geförderten Blatts (P) ist.
18. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 15, weiter mit:
einer geraden Förderbahn (52) zum Fördern eines Blatts (P) an ein erstes
Ausgabefach (55), das das Blatt (P) mit einer nach oben gerichteten Bildfläche aufnimmt
und von einer Förderstrecke abzweigt, über die ein durch die
Bilderzeugungseinrichtung gefördertes Blatt zu dem Blattspeicherbereich (61) gefördert wird; und
mit einer Rücktransportbahn (56) zum Fördern eines Blatts (P) an ein zweites
Ausgabefach (59), das das Blatt (P) mit einer nach unten gerichteten Bildfläche
aufnimmt, von der geraden Förderbahn (52) abzweigt und im wesentlichen parallel zu
dem Blattspeicherbereich (61) angeordnet ist.
19. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, bei der die
Blätter (P) sequentiell durch die Bilderzeugungseinrichtung gefördert werden.
20. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 19, bei der die
Nachbearbeitungseinrichtung (63) einen Heftmechanismus aufweist, um eine
Heftklammer (63a) in ein Bündel von Blättern (P) zu treiben.
21. Blattausgabeverarbeitungsvorrichtung (5) nach Anspruch 19, die weiter eine
Störungserkennungseinrichtung (70; 81) zum Erkennen einer Förderstörung eines
in dem Blattspeicherbereich (61) gespeicherten Blatts (P) aufweist, und bei der die
Steuereinrichtung (44) die Blattausrichteinrichtung (73) betreibt, um die
Blattausrichteinrichtung (73) von einem in dem Blattspeicherbereich (61) gespeicherten
Blatt (P) ansprechend auf eine durch die Störungserkennungseinrichtung (70; 81)
erkannte Förderstörung zu vereinzeln.
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