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DE69620365T2 - Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweissmaschine - Google Patents

Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweissmaschine

Info

Publication number
DE69620365T2
DE69620365T2 DE69620365T DE69620365T DE69620365T2 DE 69620365 T2 DE69620365 T2 DE 69620365T2 DE 69620365 T DE69620365 T DE 69620365T DE 69620365 T DE69620365 T DE 69620365T DE 69620365 T2 DE69620365 T2 DE 69620365T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
ejection
surface burr
burr formation
welding current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69620365T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69620365D1 (de
Inventor
Koji Fujii
Yasuhiro Goto
Makoto Ryudo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP33299495A external-priority patent/JP3221305B2/ja
Priority claimed from JP02088196A external-priority patent/JP3161315B2/ja
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE69620365D1 publication Critical patent/DE69620365D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69620365T2 publication Critical patent/DE69620365T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/25Monitoring devices
    • B23K11/252Monitoring devices using digital means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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    • B23K11/252Monitoring devices using digital means
    • B23K11/256Monitoring devices using digital means the measured parameter being the inter-electrode electrical resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung und insbesondere eine Steuervorrichtung für eine Punktschweißvorrichtung.
  • 2. Stand der Technik
  • Bei einer Widerstandsschweißvorrichtung, die zum Verschweißen von Stahlplatten oder dergleichen verwendet wird, sind drei Hauptparameter maßgebend, um die Schweißqualität zu stabilisieren, nämlich ein Schweißstrom, eine Anregungszeit und eine Elektrodendruckbeaufschlagungskraft. Es ist allgemein bekannt, dass diese Parameter anstatt einer wählbaren Einstellung empfehlenswerter Bedingungen oder jedes Grundmetalls/Basismetalls aufgrund von Fachkenntnis und Erfahrungen über eine Rückkopplung geregelt werden.
  • Es ist dringend gewünscht worden, Verbesserungen der Schweißqualität zu erreichen. Um eine derartige Anforderung zu erfüllen, offenbart die ungeprüfte japanische Patentanmeldung Nr. 4-178275, die 1992 veröffentlicht wurde, eine Technologie zur Steuerung eines Schweißvorgangs durch direktes Überwachen einer Schweißlinse (Nugget), da das Schweißlinsenwachstum das Ergebnis des Schweißvorgangs widerspiegelt.
  • Die Steuervorrichtung einer herkömmlichen Widerstandsschweißvorrichtung, die in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 4-178275 offenbart ist, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben.
  • In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 21 eine Energiequelleneinheit/Stromquelleneinheit für eine Widerstandsschweißvorrichtung, und Bezugszeichen 22 stellt eine Steuerung für die Schweißenergiequelleneinheit 21 dar. Bezugszeichen 23 stellt eine Schweißstrom-Detektionsvorrichtung dar. Bezugszeichen 24 zeigt einen Sekundärleiter. Bezugszeichen 25 stellt einen unteren Arm dar. Bezugszeichen 26 stellt ein zu schweißendes Grundmetall dar. Bezugszeichen 27 zeigt ein Paar Elektroden. Bezugszeichen 28 zeigt einen Druckbeaufschlagungszylinder.
  • Bezugszeichen 29 zeigt einen oberen Arm. Bezugszeichen 30 zeigt ein elektropneumatisches Proportionalventil. Bezugszeichen 31 zeigt einen Drucksensor. Bezugszeichen 32 zeigt eine Steuerung für das elektropneumatische Proportionalventil 30. Bezugszeichen 33 zeigt ein Kabel, das eine Zwischenelektrodenspannung (d. h. eine Spannung zwischen den Elektroden 27) detektiert. Bezugszeichen 34 zeigt einen Distanzdetektor, der eine Verstellgröße von Elektroden 27 detektiert.
  • Bezugszeichen 35 zeigt einen Signalverarbeitungsabschnitt, der als eine Hardwareschaltung zur Verarbeitung von Signalen wirkt, die die Elektrodendruckbeaufschlagungskraft, die Elektrodenverstellgröße, die Zwischenelektrodenspannung und den Schweißstrom darstellen. Bezugszeichen 36 zeigt einen Schätzabschnitt, der eine Schweißlinsengröße und eine Wärmezufuhrdichte/Wärmeeingangsdichte schätzt. Und Bezugszeichen 37 zeigt einen Steuersignalerzeugungsabschnitt, der Steuersignale für den Schweißstrom und die Elektrodendruckbeaufschlagungskraft erzeugt.
  • Die oben beschriebene Steuervorrichtung für die herkömmliche Widerstandsschweißvorrichtung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm, das in Fig. 2 gezeigt ist, erläutert. Zunächst werden jeweils die Plattendicke des Grundmetalls 26, die Anzahl von Metallplatten, die überlappt oder gestapelt werden sollen, und die Materialinformation des Grundmetalls 26 eingegeben (Schritt 101). Anschließend wird ein Schweißvorgang gestartet (Schritt 102). Vor einem Anregungsvorgang werden Elektroden 27 mit Druck beaufschlagt, um die Gesamtdicke der Metallplatten zu bestätigen. Anschließend wird eine Beziehung zwischen der tatsächlichen Druckbeaufschlagungskraft und der Verstellgröße von Elektroden 27 gemessen. Auf Grundlage des Messergebnisses wird ein Wert für die Elektrodendruckbeaufschlagungskraft auf einen geeigneten Wert eingestellt, um zu veranlassen, dass die Metallplatten ausreichend zusammenpassen (Schritt 103).
  • Bezüglich der Überlappungsanzahl von Metallplatten wird jeweils ein Standardmuster für die Wärmezufuhrdichte und ein Standardmuster für die Anregungsdurchmesserzunahme ausgewählt (Schritt 104). Das Standardmuster für die Wärmezufuhrdichte und das Standardmuster für die Anregungsdurchmesserzunahme werden beide im Voraus gemäß numerischer Berechnungen und Experimente bestimmt. Die Auswahl dieser beiden Standardmuster ist wesentlich zur Verwirklichung einer wirksamen Steuerung der Variation der Wärmezufuhrdichte und der Zunahme des Anregungsdurchmessers während des tatsächlichen Schweißvorgangs. Genauer werden sowohl die Wärmezufuhrdichte als auch der Anregungsdurchmesser so gesteuert, um an die Werte angeglichen zu werden, die durch die gewählten Standardmuster bestimmt sind.
  • Anschließend wird der Anregungsvorgang gestartet (Schritt 105). Dann wird eine momentane Änderung eines Schweißlinsendurchmessers durch eine Simulation numerischer Berechnungen überwacht, während eine Steuerung der Wärmezufuhrdichte, die später beschrieben wird, ausgeführt wird (Schritt 112). Wenn der geschätzte Schweißlinsendurchmesser größer als ein erforderlicher Schweißlinsendurchmesser wird (Schritt 113), wird der Anregungsvorgang beendet (Schritt 114). Durch diesen Vorgang wird es möglich, einen ausgezeichneten Schweißabschnitt mit großer Zuverlässigkeit zu verwirklichen.
  • Nachfolgend wird die Simulation numerischer Berechnungen für das Erhalten des Schweißlinsendurchmessers und die Steuerung der Wärmezufuhrdichte erläutert. Eine Zwischenelektrodenspannung und ein Schweißstromwert werden während des Schweißvorgangs nach dem Beginn des Anregungsvorgangs (Schritt 106) detektiert. Die detektierten Werte der Zwischenelektrodenspannung und des Schweißstroms werden in die folgende Gleichung (1) eingesetzt, um den Anregungsdurchmesser zu berechnen (Schritt 107).
  • wobei "dc" ein repräsentativer Anregungsdurchmesser eines Schweißabschnitts ist, "ρm" ein mittlerer spezifischer Widerstand des Schweißabschnitts ist, "A" ein Korrekturkoeffizient bezüglich einer Stromspanne ist, "Σhi" eine Gesamtplattendicke ist, "Rtip" ein Zwischenelektrodenwiderstand ist (= Vtip/I, wenn "Vtip" eine Zwischenelektrodenspannung und "I" ein Schweißstrom ist), und "R0" ein Elektrodenwiderstand ist.
  • In der oben beschriebenen Gleichung (1) wird der mittlere spezifische Widerstand "ρm" des Schweißabschnitts auf Grundlage einer mittleren Temperatur in dem Schweißabschnitt bestimmt. Wenn der Anregungsvorgang begonnen wird (t = 0), ist der mittlere spezifische Widerstand "ρm" gleich einem spezifischen Widerstand "ρm0" bei Raumtemperatur. Eine Temperaturänderung während eines winzigen Zeitintervalls At kann als vernachlässigbar betrachtet werden. Anschließend wird der somit berechnete Anregungsdurchmesser und der detektierte Schweißstromwert in die folgende Gleichung (2) eingesetzt, um eine Temperaturverteilung zu schätzen, die erhalten wird, nachdem eine Zeit Δt vergangen ist.
  • cσ ∂T/∂t = ∂/∂x(K∂T/∂x) + ρδ²
  • wobei "c" die spezifische Wärmekapazität ist, "σ" eine Dichte ist, "K" eine Wärmeleitfähigkeit ist, "δ" eine Stromdichte ist ( AJ/(π·c²/4)), "T" eine Temperatur ist, "t" eine Zeit ist, "x" eine Distanz in der Richtung der Plattendicke ist und "∂" das Symbol für partielle Ableitung ist.
  • Aus dieser Temperaturverteilung wird "ρm1" als ein mittlerer spezifischer Widerstand erhalten, der erhalten wird, nachdem eine Zeit Δt vergangen ist. Durch Einsetzen von "ρm1" in die Gleichung (1) kann ein Anregungsdurchmesser berechnet werden, der erhalten wird, nachdem eine Zeit Δt vergangen ist. Auf diese Art und Weise werden während einer Dauer von einem Start des Anregungsvorgangs zu einer bestimmten Zeit nacheinander momentane Werte des Anregungsdurchmessers, der Temperaturverteilung und der Wärmezufuhrdichte erhalten. Ferner kann ein richtiger Schweißlinsendurchmesser dadurch abgeschätzt werden, dass eine Verzögerungszeit in der Erwärmungsstartphase an jeder radialen Position berücksichtigt wird. Anschließend werden der Schweißstrom und die Elektrodendruckbeaufschlagungskraft so gesteuert, um den Anregungsdurchmesser und die Wärmeingangsdichte, die hier erhalten werden, an das bevorzugte Standardwärmezufuhrmuster und das bevorzugte Standardmuster für die Anregungsdurchmesserzunahme, die bei Schritt 104 gewählt wurde, anzugleichen (Schritt 111).
  • Eine Detektion einer Elektrodenverstellgröße (Schritt 108) ist notwendig, um einen Fehler des bei Schritt 107 berechneten Anregungsdurchmessers zu bestätigen und zu korrigieren (Schritt 109), der möglicherweise an der Anfangsstufe des Anregungsvorgangs bewirkt wurde. Die detektierte Elektrodenverstellgröße wird in die folgende Gleichung (3) eingesetzt, um eine mittlere Temperatur des Schweißabschnitts zu berechnen. Anschließend wird die somit erhaltene mittlere Temperatur dazu verwendet, die mittlere Temperaturverteilung, die vorher erhalten wurde, zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu korrigieren.
  • Tm = B·Δ1/3·αm·Σhi (3)
  • wobei "Tm" eine mittlere Temperatur des Schweißabschnitts ist, "Δ1" eine Elektrodenverstellgröße ist, "αm" ein mittlerer Wert eines linearen Ausdehnungskoeffizienten ist und "B" eine proportionale Konstante ist.
  • Jedoch ist es gemäß der oben beschriebenen herkömmlichen Anordnung notwendig, während des Schweißvorgangs nacheinander die mittlere Temperatur und den Anregungsdurchmesser des Schweißabschnitts zu identifizieren, und es ist kompliziert, das Standardmuster für die Anregungsdurchmesserzunahme und das Standardmuster für die Wärmezufuhrdichte zu bestimmen, um diese mit dem identifizierten Anregungsdurchmesser und der aus diesem Anregungsdurchmesser erhaltenen Wärmezufuhrdichte zu vergleichen. Ferner ist es notwendig, eine adaptive Steuerung in Echtzeit zur Einstellung des Schweißstroms und der Elektrodendruckbeaufschlagungskraft auf Grundlage des Vergleichsergebnisses des Anregungsdurchmessers und der Wärmezufuhrdichte in Verbindung mit dem Standardmuster der Anregungsdurchmesserzunahme und dem Standardmuster der Wärmezufuhrdichte auszuführen. Daher wird die Steuervorrichtung kompliziert und teuer.
  • Ferner ist bei der Widerstandsschweißvorrichtung, die zum Überlapptschweißen von Stahlplatten oder dergleichen verwendet wird, eine Erhöhung einer Wärmezufuhrgröße zu einem Schweißabschnitt wichtig, um die Schweißfestigkeit zu erhöhen. Die Faktoren, die die Wärmezufuhrgröße bestimmen, sind ein Schweißstrom, ein Widerstand des Anregungsabschnitts und eine Anregungszeit. Insbesondere wenn die Anzahl von Schweißpunkten erhöht ist, wird die Spitze einer Elektrode abgenutzt und verformt. Dies führt zu einer Verschlechterung der Schweißfestigkeit. Somit wird es notwendig, die Wärmezufuhrgröße zu dem Schweißabschnitt weiter zu erhöhen. Eine Erhöhung der Wärmezufuhrgröße provoziert jedoch eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung (generation of expulsion & surface flash). Es ist gut bekannt, dass, wenn die Ausstoß- und Oberflächengratbildung einmal hergestellt ist, die Schweißfestigkeit extrem verringert ist und das Aussehen oder die Gestaltung des Schweißabschnitts erheblich verschlechtert ist.
  • Mit der Verbesserung der Schweißqualität macht es die jüngste Entwicklung der Schweißtechnologie möglich, eine ausreichende Größe der Schweißlinse zu erhalten, während die Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf ein minimales Niveau unterdrückt wird. Beispielsweise hat sie zur Folge, dass der Schweißstrom während einer Startphasenperiode eines Schweißvorgangs und auch während der Periode der zweiten Hälfte des Schweißvorgangs beabsichtigt verringert wird, da in diesen festgelegten Zeitabschnitten die Neigung zu einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung besteht. Dazwischen wird zugelassen, den Schweißstrom während einer Zwischenperiode des Schweißvorgangs stark zu erhöhen, da die Ausstoß- und Oberflächengratbildung in diesem dazwischenliegenden Zeitabschnitt selten auftritt.
  • Das Patent Abstracts of Japan der ungeprüften japanischen Patentanmeldung JP-A-05 337 657, die den am nächsten liegenden Stand der Technik darstellt, offenbart eine Widerstandschweißsteuerung, die zumindest eine physikalische Größe an einem zu schweißenden Teil detektiert und eine numerische Analyse des Anregungsdurchmessers und des Schweißlinsendurchmessers durch Verwendung dieser physikalischen Größe ausführt. Das Ergebnis wird mit einer Modellwellenform verglichen, und es wird zumindest einer der Parameter Schweißstrom, Schweißzeit und Schweißkraft abhängig von dem Ergebnis des Vergleichs und der numerischen Analyse variiert.
  • Angesichts des vorhergehenden ist eine Musterschweißstromsteuerung und ein Konstantenergieschweißverfahren bereits vorgeschlagen worden, wie in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 63-180384 offenbart ist, die 1988 veröffentlicht wurde. Ferner existiert ein Verfahren zum Stoppen des Anregungsvorgangs, sobald die Ausstoß- und Oberflächengratbildung durch die plötzliche Änderung einer Druckbeaufschlagungskraft oder eines Schweißstromes detektiert wird, wie in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 1-241385 offenbart, die 1989 veröffentlicht wurde.
  • Überdies existiert für eine Vielzahl von Schweißpunkten, die kontinuierlich geschweißt werden, ein Verfahren zur Änderung eines Schweißstroms für den nächsten Schweißpunkt, wenn eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung während eines Schweißvorgangs für einen bestimmten Schweißpunkt detektiert wird, wie in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 5-337655 offenbart ist, die 1993 veröffentlicht wurde.
  • Jedoch bestehen gemäß den oben beschriebenen herkömmlichen Technologien die folgenden Probleme. Gemäß der Musterschweißstromsteuerung oder des Konstantenergieschweißverfahrens kann die Rate der Ausstoß- und Oberflächengratbildung im Vergleich zu dem Konstantstromschweißverfahren auf einen bestimmten Grad verringert werden. Jedoch ist es unmöglich, eine Schweißlinse mit einer maximalen Festigkeit zu erhalten, ohne dass eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung bewirkt wird. Unterdessen wird gemäß des Verfahrens zum Unterbrechen des Anregungsvorganges unmittelbar bei Detektion der Ausstoß- und Oberflächengratbildung notwendigerweise erlaubt, dass eine gewisse Ausstoß- und Oberflächengratbildung erzeugt wird. Ferner ist es gemäß des Verfahrens zur Änderung des Schweißstroms für den nächsten Schweißpunkt, wenn eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung in einem gegenwärtigen Schweißvorgang detektiert wird, unmöglich, die Ausstoß- und Oberflächengratbildung während des gegenwärtigen Schweißvorgangs zu verhindern. Kurz gesagt existierte kein Verfahren, das in der Lage war, die Ausstoß- und Oberflächengratbildung perfekt zu verhindern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß ist es angesichts der oben beschriebenen Probleme, auf die beim Stand der Technik gestoßen wurde, eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache und kostengünstige Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung vorzusehen, die in der Lage ist, eine stabile und bevorzugte Schweißlinse sicher zu erhalten.
  • Um diese und andere Aufgaben zu erfüllen, sieht die vorliegende Erfindung eine Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung vor, die umfasst:
  • ein Schweißstromdetektionsmittel zur Detektion eines Schweißstromes;
  • ein Detektionsmittel für eine Zwischenelektrodenspannung zur Detektion einer Zwischenelektrodenspannung;
  • ein Berechnungsmittel zum Schätzen einer Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung durch Schätzen der. Energieverteilung auf Grundlage des Schweißstromes und der Zwischenelektrodenspannung und zum Vergleichen der geschätzten Energieverteilung mit einer vorgegebenen Tabelle der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung; und
  • ein Steuermittel zur Steuerung des Schweißstromes, so dass die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden kann.
  • Ferner hat die vorliegende Erfindung zur Aufgabe, eine Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung vorzusehen, die die Wärmezufuhrgröße genau steuert, um zu verhindern, dass die Wärmezufuhrgröße einen kritischen Punkt in Bezug auf die Ausstoß- und Oberflächengratbildung überschreitet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sieht die vorliegende Erfindung eine Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung vor, die umfasst: ein Schweißstromdetektionsmittel zur Detektion eines Schweißstroms, ein Detektionsmittel für eine Zwischenelektrodenspannung zur Detektion einer Zwischenelektrodenspannung, ein Mittel zum Schätzen einer Energieverteilung zum Schätzen einer Energieverteilung in einem angeregten Abschnitt auf Grundlage von Zeitvariationen des Schweißstroms und der Zwischenelektrodenspannung, die durch das Schweißstromdetektionsmittel und das Detektionsmittel für die Zwischenelektrodenspannung detektiert werden, und ein Mittel zum Abschätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung zum Abschätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf Grundlage der Energieverteilung, die durch das Mittel zum Schätzen der Energieverteilung erhalten wird.
  • Gemäß dieser Anordnung schätzt das Mittel zum Schätzen der Energieverteilung eine Energieverteilung in einem angeregten Abschnitt auf Grundlage von Zeitvariationen des Schweißstroms und der Zwischenelektrodenspannung, die durch das Schweißstromdetektionsmittel und das Detektionsmittel für die Zwischenelektrodenspannung detektiert wurden. Das Mittel zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächenerzeugung schätzt eine Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächenbildung basierend auf der Energieverteilung, die durch das Mittel zum Schätzen der Energieverteilung erhalten wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung existiert zusätzlich zu der oben beschriebenen Anordnung ein Wärmezufuhrsteuermittel zur Steuerung einer Schweißwärmezufuhrgröße, um die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf einem vorbestimmten Wert beizubehalten. Mit dieser Anordnung kann die Wärmezufuhrgröße auf eine zulässige obere Grenze erhöht werden, während die Ausstoß- und Oberflächengratbildung verhindert wird.
  • Alternativ dazu ist es bevorzugt, dass das Mittel zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung ein Mittel zur Vorhersage des Zeitpunkts einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung umfasst, um einen Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung vorherzusagen. Zudem steuert das Wärmezufuhrsteuermittel eine Schweißwärmezufuhrgröße so, dass der Zeitpunkt der Ausstoß- und Oberflächengratbildung in einer vorbestimmten Zeitperiode nach einer Beendigung eines Schweißvorganges liegt. Mit dieser Anordnung kann die Wärmezufuhrgröße auf eine zulässige obere Grenze erhöht werden, während die Ausstoß- und Oberflächengratbildung verhindert wird.
  • Überdies ist es vorzuziehen, dass das Wärmezufuhrsteuermittel ein Mittel zum Schätzen eines optimalen Schweißstroms zur Erzeugung eines Steuersignals, das einen optimalen Schweißstromwert darstellt, und ein Schweißstromsteuermittel zur Steuerung des Schweißstroms gemäß des Steuersignals umfasst, das von dem Mittel zum Schätzen eines optimalen Schweißstroms erzeugt wird.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass ein Displaymittel zur Anzeige zumindest eines der folgenden Parameter vorgesehen ist: Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung, die durch das Mittel zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung geschätzt ist, Zeitpunkt der Ausstoß- und Oberflächengratbildung, die durch das Mittel zur Vorhersage des Zeitpunkts der Ausstoß- und Oberflächengratbildung vorhergesagt ist, und ein Verarbeitungsergebnis der Daten bezüglich der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung und dem Zeitpunkt der Ausstoß- und Oberflächengratbildung.
  • ZEICHNUNGSKURZBESCHREIBUNG
  • Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlicher, in welchen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm ist, das eine Anordnung einer herkömmlichen Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung zeigt;
  • Fig. 2 ein Flussdiagramm ist, das einen Betrieb der herkömmlichen Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung zeigt;
  • Fig. 3 ein Blockdiagramm ist, das eine Anordnung einer Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ein Flussdiagramm ist, das einen Betrieb der Steuervorrichtung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 5 ein Flussdiagramm ist, das eine Prozedur zum Schätzen einer Energieverteilung zeigt, die durch die Steuervorrichtung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;
  • Fig. 6A eine Ansicht ist, die Mikroabschnitte, die entlang einem Querschnitt eines Schweißabschnitts präpariert sind, gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 6B eine Ansicht ist, die einen ringförmigen 3-D-Abschnitt gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 7 ein Diagramm ist, das eine Zeitvariation der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung gemäß eines herkömmlichen Schweißvorgangs zeigt; und
  • Fig. 8 ein Diagramm ist, das eine Zeitvariation der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detaillierter unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen erläutert. Identische Teile sind in allen Ansichten mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • In Fig. 3 zeigt Bezugszeichen 201 zu schweißende Grundmetalle, und Bezugszeichen 202 zeigt ein Paar von Schweißelektroden, die die Grundmetalle 201 halten oder klemmen und durch einen geeigneten Druckbeaufschlagungsmechanismus (nicht gezeigt) mit Druck beaufschlagt werden, um einen Schweißstrom an den Schweißabschnitt zu liefern. Bezugszeichen 203 zeigt eine Schweißenergiequelleneinheit, die den Schweißstrom erzeugt. Bezugszeichen 204 zeigt einen Sekundärleiter, der die Schweißenergiequelleneinheit 203 mit den Elektroden 202 verbindet.
  • Bezugszeichen 205 zeigt eine Schweißstromdetektionsvorrichtung, die beispielsweise durch eine Ringspule oder einen Stromnebenschluss und einen Detektionsdraht gebildet wird. Bezugszeichen 206 zeigt eine Detektionsvorrichtung für die Zwischenelektrodenspannung, die einen Detektionsdraht umfassen kann, der mit einer vorbestimmten Position der Elektrode 202 oder einem Elektrodenhalter (nicht gezeigt) verbunden ist.
  • Bezugszeichen 207 zeigt eine Steuervorrichtung. Die Steuervorrichtung 207 umfasst die folgenden Komponenten. Bezugszeichen 208 zeigt einen Signalumwandlungsabschnitt, der die Ausgangssignale der Schweißstromdetektionsvorrichtung 205 und der Detektionsvorrichtung 206 für die Zwischenelektrodenspannung in Datensignale umwandelt, die in der Steuervorrichtung 207 verarbeitbar sind. Bezugszeichen 209 zeigt eine Eingabetastatur. Ein Berechnungsabschnitt 213 besteht aus einem Abschnitt 210 zum Schätzen der Energieverteilung, einem Abschnitt 211 zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung und einem Abschnitt 212 zum Schätzen eines optimalen Schweißstroms. Bezugszeichen 214 zeigt eine Tabelle für die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung, die auf Grundlage von durch die Erfinder durchgeführten Experimenten erhalten wurde. Bezugszeichen 215 zeigt einen Schweißstromsteuerabschnitt, und Bezugszeichen 216 zeigt einen Displayabschnitt 216. Der Abschnitt 212 zum Schätzen des optimalen Schweißstroms und der Schweißstromsteuerabschnitt 215 bilden in Zusammenwirken den Wärmezufuhrsteuerabschnitt.
  • Ferner umfasst die Steuervorrichtung 207 andere Komponenten, wie beispielsweise einen Zeitgeber, der zum Einstellen eines Schweißzeitgebers und zur Steuerung des Schweißvorgangs verwendet wird, einen Mustererzeugungsabschnitt zur Ausführung einer Mustersteuerung für den Schweißstrom und einen Abschnitt zur Steuerung einer Druckbeaufschlagungskraft. Diese Komponenten stehen nicht direkt in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung, sondern sind herkömmlich gut bekannt und daher in den Zeichnungen nicht gezeigt und in der folgenden Beschreibung nicht erläutert.
  • Ein Betrieb der oben beschriebenen Steuervorrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung gemäß der Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf Fig. 4 erläutert. Zunächst wird Information (beispielsweise Material, Plattendicke, Überlappungsanzahl, etc.) bezüglich des Grundmetalls 201, die durch eine Designpackung/Verpackung oder Spezifikation gegeben ist, durch die Eingabetastatur 209 eingegeben. Ferner wird Information (Material, Spitzenkonfiguration, etc.) bezüglich der verwendeten Schweißelektroden 202 ebenfalls durch die Eingabetastatur 209 eingegeben. Nachfolgend werden Schweißbedingungen (Schweißstrom, Druckbeaufschlagungskraft, Schweißzeit, etc.) eingegeben (Schritte 21 und 22).
  • Nach Beendigung der oben beschriebenen Vorbereitung werden die Grundmetalle 201 zwischen ein Paar oberer und unterer Elektroden 202 schichtartig angeordnet oder geklemmt, um den Schweißvorgang zu beginnen. Eine vorbestimmte Druckbeaufschlagungskraft wird zwischen die Elektroden 202 angelegt. Anschließend wird ein Schweißstrom geliefert. Der Schweißstromwert wird gemäß der Schweißbedingungen bestimmt, die vorher eingestellt wurden (Schritt 23). Nach dem Beginn des Anregungsvorgangs detektiert die Schweißstromdetektionsvorrichtung 205 einen momentanen Wert des Schweißstroms, und die Detektionsvorrichtung 206 für die Zwischenelektrodenspannung detektiert einen momentanen Wert der Zwischenelektrodenspannung (Schritt 24). Anschließend wandelt der Signalumwandlungsabschnitt 208 diese detektierten Werte in Datensignale um, die in der Steuervorrichtung 207 verarbeitet werden können. Diese Datensignale werden an den Berechnungsabschnitt 213 geliefert.
  • In dem Berechnungsabschnitt 213 schätzt der Abschnitt 210 zum Schätzen der Energieverteilung eine Energieverteilung auf Grundlage der detektierten momentanen Daten, die den Schweißstrom und die Zwischenelektrodenspannung darstellen (Schritt 25).
  • Ein Berechnungsmittel zum Schätzen einer Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung schätzt die Energieverteilung auf Grundlage des Schweißstroms und der Zwischenelektrodenspannung und schätzt unter Bezugnahme auf die Tabelle 214 für die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung eine Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung, wie nachfolgend beschrieben ist.
  • Eine Schätzung der Energieverteilung (Schritt 25) wird auf die folgende Art und Weise ausgeführt. Wie in Fig. 6A gezeigt ist, ist der Querschnitt des Schweißabschnitts in eine Vielzahl von Mikrogitterabschnitten Aij (i = 1, 2, ---; j = 1, 2, ---) präpariert, von denen jeder eine Größe von Δr·Δz aufweist. Fig. 6B zeigt einen ringförmigen 3-D-Abschnitt Mij, der durch Drehen des obigen Mikrogitterabschnitts Aij um einen Winkel von 360º um die Zentralachse der Elektrode 202 erhalten wird. Fig. 5 ist ein Flussdiagramm, das zum Erhalten numerischer Werte verwendet wird, die den spezifischen Widerstand, das elektrische Potential, die Temperatur und Energie in jedem ringförmigen 3-D-Abschnitt Mij darstellen.
  • Genauer wird der spezifische Widerstand jedes ringförmigen 3-D- Abschnitts auf Grundlage der Temperaturverteilung in dem Schweißabschnitt bestimmt (Schritt 201). Zu dem Zeitpunkt, wenn der Anregungsvorgang gerade gestartet wird, ist der spezifische Widerstand gleich einem spezifischen Widerstand bei Raumtemperatur in jedem ringförmigen 3-D- Abschnitt. Bei der Berechnung wird angenommen, dass während eines kleinen Zeitintervalls Δt keine signifikanten Änderungen in den Werten der Temperatur und des spezifischen Widerstands auftreten.
  • Anschließend wird ein mittlerer spezifischer Widerstand in dem Anregungsabschnitt als ein zusammengesetzter spezifischer Widerstand aller ringförmigen 3-D-Abschnitte erhalten. Alle Daten, die den mittleren spezifischen Widerstand, der somit erhalten wird, den Schweißstrom und die Zwischenelektrodenspannung, die vorher detektiert wurde, darstellen, werden in die folgende Gleichung (4) eingegeben, um einen Anregungsdurchmesser zu berechnen (Schritt 202). Der erhaltene Anregungsdurchmesser bestimmt den Bereich von nachfolgenden Berechnungen, die in diesem Anregungsdurchmesser ausgeführt werden.
  • wobei "Dc" ein repräsentativer Anregungsdurchmesser eines Schweißabschnitts (m) ist, "ρm" ein mittlerer spezifischer Widerstand des Schweißabschnitts (Ωm) ist, "A" ein Korrekturkoeffizient bezüglich der Stromspanne ist, "Σhi" eine Gesamtplattendicke (m) ist, "Rtip" ein Zwischenelektrodenwiderstand (Ω) ist (= Vtip/I, wenn "Vtip" eine Zwischenelektrodenspannung und "I" ein Schweißstrom ist), und "RO" ein Elektrodenwiderstand (Ω) ist.
  • Anschließend wird das elektrische Potential in jedem ringförmigen 3-D- Abschnitt gemäß der folgenden Gleichung (5) berechnet. Dann wird unter Verwendung des somit erhaltenen elektrischen Potentials die Stromdichte in jedem ringförmigen 3-D-Abschnitt gemäß der folgenden Gleichung (6) berechnet (Schritt 203). Ferner wird unter Verwendung der berechneten Stromdichte und des spezifischen Widerstands die Temperaturverteilung in jedem ringförmigen 3-D-Abschnitt gemäß der folgenden Gleichung (7) berechnet (Schritt 204). Dann wird unter Bezugnahme auf diese Temperaturverteilung die Energieverteilung in jedem ringförmigen 3-D-Abschnitt berechnet (Schritt 205). Diese Berechnungen werden durch das S.O.R- Verfahren wiederholt ausgeführt, bis die resultierenden Daten zu spezifischen Werten konvergieren. Der Energieverteilungsschätzabschnitt 210 sendet diese Energieverteilung an den Abschnitt 211 zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung und bestimmt einen spezifischen Widerstand in jedem ringförmigen 3-D- Abschnitt auf Grundlage der neu erhaltenen Temperaturverteilung (Schritt 201). Anschließend werden die oben beschriebenen Berechnungen unter Verwendung des Schweißstroms und der Zwischenelektrodenspannung, die neu detektiert sind, wiederholt.
  • ·(k V) = 0 (5)
  • wobei "i" eine Gitterzahl in der Radialrichtung ist, "j" eine Gitterzahl in der Axialrichtung ist, "k (i.j)" eine elektrische Leitfähigkeit in einem ringförmigen Mikroabschnitt Mi,j ist (Ω/m), und "V(i,j) eine Spannung in dem Mikroabschnitt Mi,j ist (V).
  • δ² = 1/(ρx1)²· grad V ² (6)
  • wobei δ eine Stromdichte ist (A/m²), p ein spezifischer Widerstand ist (m), 1 ein Gitterzwischenraum ist (m) und V eine Potentialdifferenz ist (V/m).
  • cσ∂T/∂t = ( kT) + ρδ2 (7)
  • wobei "c" eine spezifische Wärmekapazität ist (cal/kg), "σ" eine Dichte ist (kg/m³), "k" eine Wärmeleitfähigkeit ist, "k" eine Wärmeleitfähigkeit ist, "δ" eine Stromdichte ist ( AI/(π·Dc²/4)), "A" ein Korrekturkoefiizient bezüglich der Stromspanne ist, "I" ein Schweißstrom ist (A), "T" eine Temperatur ist, "t" eine Zeit ist und " " ein Symbol für partielle Ableitung ist.
  • Der Abschnitt 211 zum Schätzen der Ausstoß- und Oberflächengratbildung schätzt eine Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung entsprechend der Energieverteilung, die durch den Energieverteilungsschätzabschnitt 210 berechnet ist, unter Bezugnahme auf die Tabelle 214 für die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung (Schritt 26). Die Tabelle 214 für die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung wurde experimentell von den Erfindern auf Grundlage der Tatsache erhalten, dass die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung im wesentlichen durch eine Menge nicht verfügbarer Energie bestimmt wird, die in einem Kontaktbereich in der Umgebung einer Schweißlinse gespeichert ist.
  • Die nicht verfügbare Energiemenge ist gleich einer Differenz zwischen der Gesamtenergie, die von der Schweißenergieeinheit 203 an den Schweißabschnitt geliefert wird, und der Summe einer wirksamen Energiemenge, die zu dem Wachstum der Schweißlinse beiträgt, einem Wärmeübergangsverlust in den Grundmetallen 201 und anderen Energieverlusten durch Elektrodenkühlwasser oder in die Umgebung abgestrahlte Energie. Genauer wird gemäß der Tabelle 214 für die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung die Wahrscheinlichkeit für die Ausstoß- und Oberflächengratbildung als eine Funktion der nicht verfügbaren Energie in verschiedenen Kombinationen von Grundmetallen 201 und Elektroden 202 angegeben, um so irgendwo in dem Bereich von 0 bis 100 (%) zu liegen. Gewöhnlich steigt die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung gemäß dem Fortschritt des Schweißvorgangs. Es wird angenommen, dass die Ausstoß- und Oberflächengratbildung erzeugt wird, wenn die Wahrscheinlichkeit 100 (%) erreicht.
  • Der Abschnitt 211 zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung extrapoliert die Kurve, die die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung darstellt, die mit dem Fortschritt des Schweißvorgangs zunimmt, und sagt einen Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung (d. h. einen Zeitpunkt, zu dem eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung das erste Mal auftritt) in einem Fall vorher, wenn der Schweißvorgang kontinuierlich mit den anfänglich eingestellten Schweißbedingungen ausgeführt wird (Schritt 27). Es ist erwünscht, dass der Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung unmittelbar nachdem die Einstellschweißzeit abgelaufen ist, auftritt. Wenn der Zeitpunkt der Ausstoß- und Oberflächengratbildung vor dem Ablauf der Einstellschweißzeit auftritt, wird davon ausgegangen, dass der Schweißstrom übermäßig groß ist, und dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung während des vorliegenden Schweißvorgangs erzeugt werden kann. Wenn andererseits der Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung erheblich nach der Einstellschweißzeit auftritt, dann ist der Schweißstrom übermäßig klein, und es kann keine Schweißlinse mit einer zufriedenstellenden Größe erhalten werden.
  • Angesichts des Vorhergehenden vergleicht der Abschnitt 212 zum Schätzen eines optimalen Schweißstroms den vorhergesagten Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung mit der Schweißzeit, die anfänglich auf eine vorbestimmte Zeit eingestellt wurde, und schätzt einen optimalen Wert für den Schweißstrom, der während des nachfolgenden Schweißvorgangs geliefert wird (Schritt 28). Der geschätzte optimale Schweißstromwert wird an den Schweißstromsteuerabschnitt 215 gesandt. Der Schweißstromsteuerabschnitt 215 ändert den Schweißstromwert gemäß des optimalen Schweißstromwerts (Schritt 29). Während dessen wird die Abschätzung des optimalen Schweißstroms durch den Abschnitt 212 zum Schätzen des optimalen Schweißstroms dadurch forciert/erzwungen gestartet, dass die verbleibende Zeit für den Schweißvorgang betrachtet wird, sobald die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung 80% erreicht. Anschließend wird das Anweisungssignal zur Änderung des Schweißstroms zu einer Zeit erzeugt, die zwei Zyklen nach dem Moment entspricht, bei dem die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung 80% erreicht hat.
  • Der Schweißstromsteuerabschnitt 215 stoppt den Anregungsvorgang, wenn die Gesamtanregungszeit die anfänglich eingestellte Schweißzeit erreicht hat (Schritt 30). Nach dem Stoppen des Anregungsvorgangs zeigt der Displayabschnitt 216 den endgültig vorhergesagten Zeitpunkt für eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung des beendeten Schweißvorgangs an (Schritt 31). Dieser Wert wird bei der Einstellung der nächsten Schweißbedingungen berücksichtigt.
  • Wie in der vorhergehenden Beschreibung erläutert ist, umfasst die oben beschriebene zweite Ausführungsform die Schweißstromdetektionsvorrichtung 205 zur Detektion des Schweißstroms, die Vorrichtung 206 zur Detektion einer Zwischenelektrodenspannung, den Signalumwandlungsabschnitt 208, der die Ausgänge der Schweißstromdetektionsvorrichtung 205 und der Detektionsvorrichtung 206 für die Zwischenelektrodenspannung in Datensignale umwandelt, die in der Steuervorrichtung 207 verarbeitet werden können, die Eingabetastatur 209, den Berechnungsabschnitt 213, der aus einem Energieverteilungsschätzabschnitt 210, einem Abschnitt 211 zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung und einem Abschnitt 212 zum Schätzen des optimalen Schweißstroms besteht, die Tabelle 214 für die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung und den Schweißstromsteuerabschnitt 15. Die Energieverteilung wird auf Grundlage der momentanen Werte des Schweißstroms und der Zwischenelektrodenspannung geschätzt.
  • Anschließend werden sowohl die Wahrscheinlichkeit für eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung als auch der Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung aus der somit erhaltenen Energieverteilung geschätzt. Anschließend wird der Schweißstrom gesteuert, um eine Einstellung zu erreichen, so dass der vorhergesagte Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung unmittelbar nach der Beendigung der Einstellschweißzeit auftritt. Somit kann die Wärmezufuhrgröße bis auf das maximale Niveau erhöht werden, ohne dass eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung bewirkt wird, wodurch eine erwünschte Schweißlinse erhalten wird, die die maximale Festigkeit aufweist.
  • Gemäß der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform wird die Schweißstromsteuerung bei dem vorbestimmten Zeitpunkt oder bei der Zeit, die zwei Zyklen nach dem Moment entspricht, ausgeführt, wenn die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung 80% erreicht. Jedoch kann der Zeitablauf für die Schweißsteuerung flexibel geändert werden. Daher existiert kein Erfordernis zur Begrenzung des Zeitablaufs einer Schweißstromsteuerung auf eine festgelegte Zeit, wie beispielsweise die Zeit, die zwei Zyklen nach dem Moment, bei dem 80% erreicht werden, entspricht.
  • Ferner ist es anstelle einer Änderung der Schweißbedingungen während des betreffenden Schweißvorgangs möglich, die Schweißbedingungen für den nächsten Schweißbetrieb unter Bezugnahme auf den vorhergesagten Zeitpunkt einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung zu ändern, die auf dem Displayabschnitt 216 angezeigt wird. Außerdem zeigt gemäß der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform der Displayabschnitt 216 den endgültig vorhergesagten Zeitpunkt der Ausstoß- und Oberflächengratbildung an, wenn der betreffende Schweißvorgang beendet ist. Es sei angemerkt, dass es vorzuziehen ist, eine Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung zu einem Zeitpunkt unmittelbar vor einem Stopp des Anregungsvorgangs oder zu einem beliebigen Zeitpunkt anzuzeigen, oder einen Wert anzuzeigen, der aus einer statistischen oder vergleichenden Verarbeitung dieser Daten resultiert, oder eine Hysteresekurve anzuzeigen, die einen Anstieg der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung darstellt. Es ist auch vorzuziehen, diese Daten als Referenzwerte zu verwenden.
  • Ferner wird in Fig. 3 die Schweißstromdetektionsvorrichtung 205 durch ein Ringspule oder einen Stromnebenschluss gebildet. Es ist jedoch möglich, den Primärstrom eines Transformators der Schweißenergiequelleneinheit 203 zu messen, um den Schweißstrom zu detektieren.
  • Nachfolgend wird ein Demonstrationsergebnis der vorliegenden Erfindung detaillierter erläutert.
  • Gemäß einem Experiment, das von den Erfindern durchgeführt wurde, wurden galvanisierte Eisenbleche mit 1, 2 mmt als die überlappten Grundmetalle 201 verwendet. Eine Gesamtanregungszeit wurde auf 20 Zyklen festgelegt. Die Druckbeaufschlagungskraft wurde auf 320 kgf eingestellt. Der Schweißstrom wurde zunächst auf 8 kA für eine Dauer von sechs Zyklen eingestellt und anschließend, nachdem diese Zeitdauer vergangen ist, auf 14 kA erhöht. Wenn die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung 80% erreicht, wird der Schweißstrom zu einer Zeit, die 2 Zyklen nach dem Moment entspricht, bei dem 80% erreicht werden, verringert.
  • Fig. 8 zeigt eine Kurve, die eine Zeitvariation der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung in diesem Experiment im Vergleich zu Kurven darstellt, die den Schweißstrom und den Zwischenelektrodenwiderstand darstellen. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, erreicht die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung zu einem Zeitpunkt entsprechend 14 Zyklen 80%. Der Schweißstrom wird zu der Zeit, die 2 Zyklen nach dem Moment entspricht, bei dem 80% erreicht werden, (d. h. der Zeit entsprechend 14 Zyklen) auf 10 kA verringert. Als Ergebnis dieser genauen Schweißstromsteuerung wurde eine Erzeugung der Ausstoß- und Oberflächengratbildung sicher verhindert.
  • Fig. 7 zeigt ein Beispiel eines Schweißvorgangs, das sich nicht auf die genaue Schweißstromsteuerung der vorliegenden Erfindung verlässt, aber unter denselben Schweißbedingungen wie denjenigen des Schweißvorgangs von Fig. 8 ausgeführt wurde. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung mit ablaufender Anregungszeit angestiegen. Zu dem Zeitpunkt entsprechend 14 Zyklen wurde eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung bewirkt. Das Auftreten dieser Ausstoß- und Oberflächengratbildung ist durch den steilen Abfall des Zwischenelektrodenwiderstands ersichtlich.
  • Ferner wurde gemäß des oben beschriebenen Schweißvorgangs, der sich nicht auf die Schweißstromsteuerung der vorliegenden Erfindung verlässt, eine Verringerung der Schweißfestigkeit um eine Größe von 90 bis 70% an dem Schweißpunkt, der eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung bewirkt hatte, im Vergleich zu der Schweißfestigkeit eines normalen Schweißpunkts gefunden, der frei von der Ausstoß- und Oberflächengratbildung war. Im Gegensatz dazu war gemäß des Schweißvorgangs, der die Schweißstromsteuerung der vorliegenden Erfindung umfasst, eine Verteilung/Streuung der Schweißfestigkeit an jedem Schweißpunkt klein, und der Schweißfestigkeitswert wurde bei einem höheren Niveau von 95% oder darüber beibehalten.
  • Wie in der vorhergehenden Beschreibung erläutert ist, macht es die vorliegende Erfindung möglich, die Erzeugung einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung im Voraus vorherzusagen. Somit kann die Wärmezufuhrgröße bis zu dem maximalen Niveau erhöht werden, ohne dass eine Ausstoß- und Oberflächengratbildung erzeugt wird, wodurch eine ausgezeichnete Schweißlinse erhalten wird, die die maximale Festigkeit aufweist.
  • Da diese Erfindung in verschiedenen Formen ohne Abweichung vom Schutzumfang ausgeführt werden kann, sind die vorliegenden Ausführungsformen, die beschrieben wurden, daher nur veranschaulichend und nicht begrenzend.

Claims (6)

1. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung mit:
einem Schweißstromdetektionsmittel (205) zur Detektion eines Schweißstromes;
einem Detektionsmittel (206) für eine Zwischenelektrodenspannung zur Detektion einer Zwischenelektrodenspannung;
einem Berechnungsmittel (213) zum Schätzen einer Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung durch Schätzen der Energieverteilung auf Grundlage des Schweißstromes und der Zwischenelektrodenspannung und zum Vergleichen der geschätzten Energieverteilung mit einer vorgegebenen Tabelle der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung; und
einem Steuermittel (212, 215) zur Steuerung des Schweißstromes, so dass die Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden kann.
2. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einem Wärmezufuhrsteuermittel (212, 215) zur Steuerung einer Schweißwärmezufuhrgröße, um so die Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung auf einem vorbestimmten Wert beizubehalten.
3. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Mittel (211) zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit einer Ausstoß- und Oberflächengratbildung ein Vorhersagemittel der Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit zur Vorhersage einer Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit umfasst, und ein Wärmezufuhrsteuermittel (212, 215) zur Steuerung einer Schweißwärmezufuhrgröße vorhanden ist, so dass die Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode nach einer Beendigung eines Schweißvorganges liegt.
4. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei das Wärmezufuhrsteuermittel umfasst: ein Mittel (212) zum Schätzen eines optimalen Schweißstromes zur Erzeugung eines Steuersignals, das einen optimalen Schweißstromwert darstellt, und ein Schweißstromsteuermittel (215) zur Steuerung des Schweißstromes gemäß dem Steuersignal, das von dem Mittel zum Schätzen des optimalen Schweißstromes erzeugt wird.
5. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, ferner mit einem Anzeigemittel (216) zur Anzeige von zumindest einem aus der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung, die durch das Mittel zum Schätzen der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung geschätzt ist, der Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit, die durch das Mittel zur Vorhersage der Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit vorhergesagt ist, und einem Verarbeitungsergebnis von Daten bezüglich der Wahrscheinlichkeit der Ausstoß- und Oberflächengratbildung und der Ausstoß- und Oberflächengratbildungszeit.
6. Steuereinrichtung für eine Widerstandsschweißvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einem Bedingungseingabemittel (10) zur Eingabe von Information bezüglich eines Grundmetalls, einem Mittel (11) zum Speichern empfohlener Bedingungen, und einem Mittel (9) zum Einstellen der Schweißbedingungen zum automatischen Einstellen anfänglicher Schweißbedingungen, die für das Grundmaterial geeignet sind.
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