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DE69620263T2 - Verfahren und vorrichtung zum testen des isolationsgrades der isolation eines elektrischen leiters - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum testen des isolationsgrades der isolation eines elektrischen leiters

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DE69620263T2
DE69620263T2 DE69620263T DE69620263T DE69620263T2 DE 69620263 T2 DE69620263 T2 DE 69620263T2 DE 69620263 T DE69620263 T DE 69620263T DE 69620263 T DE69620263 T DE 69620263T DE 69620263 T2 DE69620263 T2 DE 69620263T2
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corona
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Dansk System Elektronik AS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Testen des Isolationsgrades und einer Isolation eines elektrischen Leiters, so wie eine emaillierte Leitung oder ein Kabel und vom Typ, der im einleitenden Teil des Anspruchs 1 beschrieben wird.
  • US-A-3 413 541 beschreibt eine Vorrichtung, wobei der Unterschied der elektrischen Spannung des Testens zwischen dem elektrischen Leiter und einer mechanischen Anordnung mit Rollen etabliert wird; und von US-A-2 488 578 ist es des weiter bekannt Suspensionsketten, um Verbindung zum Leiter zu schaffen, welche Isolation getestet werden muss. Darüber hinaus ist es bekannt die elektrische Testspannung zum Leiter durch Metalbälle oder ähnliches zu übertragen, durch welche der Leiter bewegt wird.
  • Diese Verfahren haben gemeinsam, dass ein Isolationsdefekt auf dem Leiter, zum Beispiel in der Form einer Spalte oder eines Lochs, als einen Spannungsüberschlag registriert wird. Die Spannung muss so gewählt werden, dass sie nicht die Durchschlagsspannung des isolierenden Materials übersteigt, aber grösser als die Durchschlagsspannung in atmosphärischen Luft auf demselben Abstand als die Dicke des isolierendes Materials ist.
  • Es ist außerdem bekannt ein Kontaktrad zu verwenden, wobei die Leitung, die in Bezug auf Isolation getestet werden soll, sich in einer winkligen Aussparung entlang der Peripherie des Rades erstreckt. Das ist, dass Durchschlag nur auftritt, wo die Seiten der Aussparung die Leitung berühren. Eine Anordnung wo das Rad durch ein leitendes Medium ersetzt ist, wie zum Beispiel salzhaltiges Wasser oder Quecksilber, was von der Beschreibung in der Dänischen Patentanmeldung Nr. 2281/88 gekannt ist, weist nicht diesen Mangel auf; sie wird aber die Leitung in einer unakzeptablen Weise verunreinigen, was ein nachfolgendes Reinigungsverfahren benötigt. Die Flüssigkeit kann durch ein Metallpulver oder durch Metallkugeln ersetzt werden. Das wird keine Verunreinigung auf der Oberfläche der Leitung verursachen, die Oberfläche der Leitung kann aber durch Schleifen beschädigt werden.
  • WO 90/05311 beschreibt außerdem ein Testverfahren, das eine überlagerte hohe Wechselspannung auf der Testspannung verwendet, wobei ein Durchschlag erzielt werden kann, wo die Dämmschicht fehlerhaft ist. Das beansprucht dass die überlagerte Spannung zu einer Spannung zwischen die Durchschlagsstärke für Luft angepasst wird, oder in diesem Fall ein leicht ionisierendes Gas, Argon, und für das gemessene Isolationsmaterial. In diesem Fall tritt die Ionisierung mittlerweile nur auf, wenn ein Fehler in der Isolation auftritt.
  • DD-A-209 912 und DD-A-209 913 beschreiben ein Testverfahren, wo das Leitungsmedium auch durch eine ausreichende Menge von elektrischen Ladungsträgern, Ionen, ersetzt werden kann, der über einen passenden axialen Abstand angeordnet ist, um die Leitung zu umgeben. Ein solcher elektrisch leitende Fluss kann ein Plasmafluss oder ionisiertes Gas sein. Ein Plasmafluss, der durch einen befeuerten elektrischen Bogen generiert ist, ist imstande, einen elektrischen Strom zu tragen, bei Ionisierung von z. B. Edelgas zwischen den Elektroden. Ein elektrisches Bogen ist aggressiv, sowohl gegen die Elektrodenmaterialien, die Isolationsmaterialien als auch in dieser Verbindung gegen den getesteten Gegenstand, aufgrund der sehr hohen Temperatur um das Bogen aufrechtzuerhalten und dabei die Ionisierung. Dies resultiert in ungünstige Eigenschaften in der Form von sporadischen Schäden des Testgegenstandes und des Isolationsmaterials und schlechte Haltbarkeit der Elektroden. Das in DD-A-209 912 beschriebene Testverfahren ist jedoch durch Erzielung einer variierenden Division der gelieferten Spannung vereinfacht, and damit eine potentielle Verschiebung zwischen dem Leuchtbogen und der Testspannung mit Hilfe von einer ohmschen Spannungsteilvorrichtung.
  • US-A-4 151 461 beschreibt, dass die Ionisierung auch durch fortlaufende Entladung von Funken erreicht werden kann; aber um eine fortlaufende Ionisierung zu sichern, fordert es großer Kraft, 150-800 VA bei 100-600 Hz, und deshalb wird verursacht, dass die Elektroden schnell abgenutzt werden.
  • US-A-3 263 165 beschreibt außerdem, dass die Ionisierung der atmosphärischen Luft auch mit Hilfe von radioaktiven Isotopen vorgesehen werden kann, was einen Strom durch die atmosphärische Luft etablieren kann. Aus umweltbedingten Gründen ist es unzweckmäßig und fordert intensiven Unterhalt.
  • EP-A-0 264 482 beschreibt die Verwendung von Laserstrahlen zur Generierung von Ladungsträgern, und EP-A-0 367 379 beschreibt darüber hinaus, dass elektrisch emittierende Materialien, wie zum Beispiel chemische Compound aus Barium oder Calcium Elektronen emittieren können - aber nur durch Erhitzung auf hohen Temperaturen.
  • Die sechs letzterwähnten Verfahren haben den großen Vorteil, dass das Isolierungsmaterial und die Leitung nicht mechanisch berührt werden, weil es entweder Schleiß noch Riss oder physische Schäden auf der Oberfläche der Isolierung gibt. Keine unerwünschte Form vom Härten des Metallkerns des Gegenstandes tritt auf, was normalerweise bei mechanischem Biegen um Rollen herum oder ähnliches passieren kann. Ein solches Härten ist sehr ungünstig für zum Beispiel eine Kupferleitung für Spulen in elektrischen Maschinen usw.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren für das Testen von Isolierungseigenschaften der Isolation auf einen elektrischen Leiter und des in der Einleitung erwähnten Typ vorzusehen, bei welchem Verfahren es in einer sorgfältigen, berührungsfreien Weise mit Hilfe von einfachen Maßnahmen möglich wird, strommäßig on-line eine ausreichende Menge von elektrischen Ladungsträgern in der Form von einer Ionwolke oder Corona zu schaffen, schnell und effektiv zu testen, ob der elektrische Leiter von einer ausreichenden Schicht von Isolationsmaterial ganz abgedeckt ist und dabei imstande ist, für elektrische Spannung zu isolieren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ionenfluss mittels eines Hochfrequenz-, Hochspannungserzeugers mit niedriger Leistung gebildet wird, und dass Defekte in der Isolation durch einen in einer elektrischen Serienschaltung mit dem Ionenfluss gebildeten Gleichstrom bestimmt werden, damit Isolationsdefekte im Testgegenstand einen elektrischen Strom durch den Träger der elektrischen Ladung in der Form von Ionen bewirkt werden, und dass der elektrische Strom von einem Strommessungskreislauf registriert wird. In einer sorgfältigen berührungsfreien Weise und mit Hilfe von einfachen Maßnahmen wird es möglich, strommäßig on-line eine ausreichende Menge von elektrischen Ladungsträgern in der Form von einem Ionenfluss oder Korona zu schaffen, schnell und effektiv zu testen, ob der elektrische Leiter von einer ausreichenden Schicht von Isolationsmaterial ganz abgedeckt ist und dabei imstande ist, für elektrische Spannung zu isolieren. Es muss betont werden dass - um schadenden Wärmeeinfluss auf den Testgegenstand zu verhindern - wird eine Hochfrequenz-Hochspannung mit niedriger Leistung verwendet, um eine permanente Korona zwischen den Testelektroden zu schaffen.
  • Die Erfindung umfasst außerdem eine Vorrichtung zur Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahren, welche Vorrichtung ein System von Testelektroden umfasst, die derart vorgesehen sind, dass sie zusammen eine zentrale Passage für einen Testgegenstand bilden, einen elektrischen Leiter, damit der Testgegenstand kontinuierlich durch die Passage bewegt werden kann, einen Hochfrequenz-, Hochspannungserzeuger mit niedriger Leistung, der dazu angepasst ist, die atmosphärische Luft in der erwähnten Passage zu ionisieren, und einen bleibenden Ionenfluss oder eine bleibende Korona, einen Strommessungserzeuger und einen Strommessungskreislauf zu bilden, worin der erwähnte Strommessungserzeuger dazu angepasst ist, eine Stromlinie durch den Ionenfluss oder durch die Korona zur Oberfläche des Testgegenstandes zu bilden, wenn Isolationsdefekte entstehen, da der Strommessungskreislauf auch mit dem elektrischen Leiter des Testgegenstandes verbunden ist, und worin das Testelektrodensystem als zwei Sätze von Elektroden vorgesehen ist, die in einem Kreis um die erwähnte Passage des Testgegenstandes auf einer solchen Weise angeordnet sind, dass die Elektroden gegenseitig gleichmäßig um den Kreis verteilt sind, dass heißt zum Beispiel gegenseitig um 45º verschoben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist außerdem so vorgesehen, dass ein Elektrodensatz vom erwähnten anderen Elektrodensatz isoliert ist, auf einer solchen Weise, dass ein bleibender Ionenfluss oder eine bleibende Korona wegen der durch die Hochspannung vom Hochspannungserzeuger erzeugten Stromkapazität gebildet wird.
  • In einer bevorzugten Weise ist das Isolationsmaterial zwischen dem erwähnten Elektrodensatz von einer solchen Form und von einem solchen Material, dass die Ioniseriung keinen Durchschlag, Funken bewirkt, aber kontinuierliche Entladungen in der Form eines bleibenden Ionenflusses oder einer bleibenden Korona.
  • Um das Effekt des vorzugsweise permanenten Ionenfluss oder Korona zu optimieren, sind die erwähnten Elektroden so vorgesehen, dass nur zwischen den respektiven Kreisläufen eine gemeinsame Stromlinie durch die ionisierte atmosphärische Luft in der Form eines Ionenflusses oder einer Korona gebildet wird, dass heißt, damit der Strom von dem Strommessungserzeuger den Ionenfluss oder die Korona durch ein Loch in der Isolation des Testgegenstandes und darüber hinaus durch den Metalleiter des mit dem Strommessungskreislauf verbundenen Testgegenstandes passieren kann.
  • Zweckmäßig ist die erfindungsgemäße Vorrichtung so vorgesehen, dass ein Elektrodensatz von einer Metallschicht auf der Innenseite eines Rohrstückes besteht, das aus Glas oder Keramik hergestellt ist, welches Rohrstück parallel mit der erwähnten Passage für den Testgegenstand angeordnet ist, während der andere Elektrodensatz von Elektrodenstäben besteht, die senkrecht zur erwähnten Passage und zwischen dem ersterwähnten Elektrodensatz angeordnet sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend detaillierter erklärt mit Referenz zu der Zeichnung, in der:
  • Fig. 1 einen schematischen Querschnitt zeigt, von der Seite gesehen mit Verbindungsdiagramm für eine Ausführungsform der Vorrichtung, die nach der Erfindung verwendet werden soll, und
  • Fig. 2 eine perspektivische so genannte explodierte Sicht einer Ausführungsform einer Anordnung der Elektrodensätze durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zeigt.
  • Vergleiche das Verbindungsdiagramm, das in Fig. 1 gezeigt ist, umfasst die Vorrichtung einen Elektrodensatz 2 und einen Elektrodensatz 4, der je aus vier Elektroden besteht, die in einem Zirkel um eine zentrale Passage 6 für einen Testgegenstand 8 angeordnet sind, zum Beispiel ein isolierender elektrischer Leiter, dessen isolierende Überzug fortlaufend getestet wird, während der Leiter durch die Passage mit angemessener Geschwindigkeit bewegt wird. Der Elektrodensatz 2 besteht aus vier dünnen zylindrischen - Elektrodenstäben, die senkrecht zum Testgegenstand 8 in der Passage 6 angebracht sind, und die gegenseitig um 90º entlang dem erwähnten Zirkel verschoben werden, das heißt, dass die Endteile der Elektrodenstäbe nahe zur zentralen Passage 6 des Testgegenstandes 8 angebracht sind. Der Elektrodensatz 4 besteht aus flächedefinierten Metallüberzügen 10 auf der Innenseiten der Rohrstücken 12, die aus Glas oder Keramik hergestellt sind, da das Isoliermaterial um den Elektrodensatz 4 ausreichend gute elektrische und mechanische Eigenschaften besitzen soll, so wie genau Glas oder Keramik. Anders gesagt zeigen Fig. 1 und 2 zwei Elektrodensätze je mit vier Elektroden, die gegenseitig um 45º verschoben sind.
  • Wie es außerdem aus Fig. 1 hervorgeht, steht mittels eines Hochspannungswechselstromgenerators 14 eine hochfrequente Hochspannungsfrequenz an, und die Kraft ist von den elektrischen Eigenschaften des Materials in Frage abhängig; es wird aber typisch bei ungefähr 60-100 kHz und 3-25 VA liegen. Mittels eines messenden Spannungsgenerators 16 wird eine Messpannung anstehen, und mittels eines Strommessungskreislaufs 18 werden Stromfehler entdeckt, die von Löchern in der Isolation des Testgegenstandes 8 verursacht sind, welcher Testgegenstand - wie in Fig. 2 gezeigt - dem Messungskreislauf entsprechend, mit der Vorrichtung an Masse angeschlossen ist. Das Messungssignal kann zwischen den Leitungen 20 und 22 gemessen werden.
  • Anders gesagt ist es die Aufgabe der Erfindung die Ionisierung auszunützen, die zum Beispiel in atmosphärischer Luft vorkommt, bevor die Intensität in der Luft des elektrischen Felds hoch genug ist, um einen Durchschlag zu verursachen. Eher gängig ist diese Ionisierung als Korona beschrieben. Um den fortlaufenden Ionenfluss beizubehalten, ohne dass einen Durchschlag vorkommt, werden die Elektroden 2 und 4 von einem Isoliermaterial getrennt, von den Rohren 12. Die Ionisierung erfolgt fortlaufend mittels eines hohen Wechselstroms mit einer hohen Frequenz vom Wechselstromsgenerator 14, weshalb der Strom der Korona mit dem Isoliermaterial 12 Kapazitiv als Dielektrikum ist. Ein Strom und eine Spannung sind mit kapazitiver Ladung um 90º Fasenverschoben, die entstehende Wärme ist hauptsächlich ausschließlich vom Dielektrikum-Verlust im Isoliermaterial 12 des Systems verursacht. Vom selben Grund ist der Stromverbrauch niedrig, ungefähr 5 VA für das beschriebene Elektrodensystem. Das Elektrodensystem ist in der Ausführungsform als um den Testgegenstand 8 zirkulärorientiert beschrieben, und die Ausführungsform gewährleistet, dass die Ionisierung der Luft um den ganzen Durchmesser des Gegenstandes ausreichend ist. Alternativ kann das Elektrodensystem mit den Elektroden in Reihe ausgeführt werden, wobei eine Platte, die auf der Isolierung angebracht ist, oder eine Folie über eine Metallrolle getestet werden können.
  • Die Funktion der Vorrichtung ist so, dass der Testgegenstand fortlaufend durch die zentrale Passage 6 des Elektrodensystems bewegt wird, und dass ein Isolierungsfehler verursachen wird, dass ein elektrischer Strom von elektrischen Ladungsträgern gefördert in der Form von Ionen laufen wird. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass die atmosphärische Luft im Elektrodensatz 2 und 4 elektrisch leitend gemacht ist, in der Form der Ionisierung mittels einer elektrischen Feldstärke-Intensität, die Entladung mit hoher Frequenz in der Form von Korona verursacht.
  • Die Ausführungsform der Elektroden gewährleistet, dass die ionisierte atmosphärische Luft eine ausreichende Quantität von Ionen im Zentrum des Elektrodensystems, damit ein lösbare Vergrößerung des Stroms vom Strommessungserzeuger 16 vom Strommessungskreislauf 18 registriert werden kann, wenn die Isolation des Gegenstandes defekt ist.
  • Die Ausführungsform gewährleistet, dass zwei Kreisläufe vorgesehen sind, welche an sich gemeinsame Strombahn in der ionisierten atmosphärischen Luft, Korona ausweisen. Dabei wird nur der Strom vom Strommessungserzeuger 16 durch die Korona zu laufen, über einen Loch in der Isolation, und weiter durch den Leiter des Gegenstandes, der zum Strommessungskreislauf 18 über die Masseverbindung zum Gerät verbunden ist. Wenn keine Löcher in der Isolation des Testgegenstandes vorgesehen sind, kann eine Strombahn zum Metallkern des Gegenstandes wegen des Isolationsmaterials nicht gebildet werden.

Claims (6)

1. Verfahren für nicht berührungsbedürftiges Testen des Isolationsgrades einer elektrischen Isolation auf einem elektrischen Leiter, worin der Testgegenstand (8), der Leiter, kontinuierlich zwischen einem System von Testelektroden (2, 4) bewegt wird, worin die Stromlinie zur Oberfläche des Testgegenstandes durch ionisierte atmosphärische Luft gebildet wird, Ionenfluss oder Korona, zwischen den Testelektroden (2, 4), und worin der Testgegenstand (8) durch das Zentrum des Elektrodensystems (2, 4) bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Ionenfluss mittels eines Hochfrequenz-, Hochspannungserzeugers (14) mit niedriger Leistung gebildet wird, und dass Defekte in der Isolation durch einen in einer elektrischen Serienschaltung mit dem Ionenfluss gebildeten Gleichstrom bestimmt werden, damit Isolationsdefekte im Testgegenstand (8) einen elektrischen Strom durch den Träger der elektrischen Ladung in der Form von Ionen bewirkt werden, und dass der elektrische Strom von einem Strommessungskreislauf (18) registriert wird.
2. Vorrichtung für nicht berührungsbedürftiges Testen des Isolationsgrades einer elektrischen Isolation eines elektrischen Leiters (8), welche Vorrichtung ein System von Testelektroden (2, 4) umfasst, die derart vorgesehen sind, dass sie zusammen eine zentrale Passage (6) für einen Testgegenstand (8) bilden, einen elektrischen Leiter, damit der Testgegenstand (8) kontinuierlich durch die Passage (6) bewegt werden kann, einen Hochfrequenz-, Hochspannungserzeuger (14) mit niedriger Leistung, der dazu angepasst ist, die atmosphärische Luft in der erwähnten Passage (6) zu ionisieren, und einen bleibenden Ionenfluss oder eine bleibende Korona, einen Strommessungserzeuger (16) und einen Strommessungskreislauf (18) zu bilden, worin der erwähnte Strommessungserzeuger (16) dazu angepasst ist, eine Stromlinie durch den Ionenfluss oder durch die Korona zur Oberfläche des Testgegenstandes zu bilden, wenn Isolationsdefekte entstehen, da der Strommessungskreislauf (18) auch mit dem elektrischen Leiter des Testgegenstandes verbunden ist, und worin das Testelektrodensystem als zwei Sätze von Elektroden (2, 4) vorgesehen ist, die in einem Kreis um die erwähnte Passage (6) des Testgegenstandes (8) auf einer solchen Weise angeordnet sind, dass die Elektroden gegenseitig gleichmäßig um den Kreis verteilt sind, dass heißt zum Beispiel gegenseitig um 45º verschoben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrodensatz (2) vom erwähnten anderen Elektrodensatz (4) isoliert ist, auf einer solchen Weise, dass ein bleibender Ionenfluss oder eine bleibende Korona wegen der durch die Hochspannung vom Hochspannungserzeuger (14) erzeugten Stromkapazität gebildet wird.
4. Vorrichtung nach Anpruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsmaterial zwischen dem erwähnten Elektrodensatz (2, 4) von einer solchen Form und von einem solchen Material ist, dass die Ioniseriung keinen Durchschlag, Funken bewirkt, aber kontinuierliche Entladungen in der Form eines bleibenden Ionenflusses oder einer bleibenden Korona.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Elektroden so vorgesehen sind, dass nur zwischen den respektiven Kreisläufen eine gemeinsame Stromlinie durch die ionisierte atmosphärische Luft in der Form eines Ionenflusses oder einer Korona gebildet wird, dass heißt, damit der Strom von dem Strommessungserzeuger (16) den Ionenfluss oder die Korona durch ein Loch in der Isolation des Testgegenstandes und darüber hinaus durch den Metalleiter des mit dem Strommessungskreislauf (18) verbundenen Testgegenstandes passieren kann.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrodensatz (4) von einer Metalschicht (10) auf der Innenseite eines Rohrstückes (12) besteht, das aus Glas oder Keramik hergestellt ist, welches Rohrstück (12) parallel mit der erwähnten Passage (6) für den Testgegenstand (8) angeordnet ist, während der andere Elektrodensatz (2) von Elektrodenstäben besteht, die senkrecht zur erwähnten Passage (6) und zwischen dem ersterwähnten Elektrodensatz angeordnet sind.
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