DE69619707T2 - Verbesserte nachbearbeitung zum entfernen von blockeffekten in einem dekodierten bildsignal - Google Patents
Verbesserte nachbearbeitung zum entfernen von blockeffekten in einem dekodierten bildsignalInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Nachbearbeitungsverfahren für die Verwendung in einem Bildsignaldecodiersystem; und insbesondere ein verbessertes Verfahren, das geeignet ist, einen Blockbildungseffekte zu entfernen, der am Rand eines Blockes von decodierten Bilddaten auftritt, indem die decodierten Bilddaten effektiv nachbearbeitet werden, wodurch die Bildqualität des Systems verbessert wird.
- In zahlreichen elektronischen/elektrischen Anwendungen, wie hochauflösenden Fernseh- und Videotelefon-Systemen, kann es erforderlich sein, ein Bildsignal in digitalisierter Form zu übertragen. Wenn das Bildsignal in digitalisierter Form ausgedrückt wird, fällt jedoch zwangsläufig eine große Menge digitaler Daten an. Da jedoch die verfügbare Frequenzbandbreite eines herkömmlichen Übertragungskanals beschränkt ist, um das Bildsignal dort hindurch zu übertragen, wird die Verwendung eines Bildcodiersystem oftmals erforderlich, die große Menge digitaler Daten zu komprimieren. Unter den verschiedenen Videokomprimierungstechniken ist die sog. Hybridcodiertechnik, die zeitliche und räumliche Komprimierungstechniken zusammen mit einer statistischen Codiertechnik kombiniert, dafür bekannt, am effektivsten zu sein.
- Die meisten Hybridcodiertechniken wenden eine adaptive Inter-/Intra-Modus-Codierung, eine orthogonale Transformation, eine Quantisierung von Transformationskoeffizienten, eine RLC (Lauflängencodierung) und VLC (Variablelängecodierung) an. Die adaptive Inter-/Intra- Modus-Codierung ist ein Prozeß, bei dem ein Videosignal für eine nachfolgende orthogonale Transformation aus entweder PCM-Daten (PCM: Pulscodemodulation) eines aktuellen Frames oder aus DPCM-Daten (DPCM: Differenzpulscodemodulation) adaptiv ausgewählt wird, beispielsweise basierend auf einer Varianz davon. Die Inter-Modus-Codierung, auch als Vorhersage-Verfahren bekannt, die auf dem Konzept basiert, Redundanzen zwischen benachbarten Frames zu reduzieren, ist ein Prozeß, bei dem die Bewegung eines Objektes zwischen einem aktuellen Frame und seinem einen oder seinen beiden benachbarten Frames bestimmt wird, und der aktuelle Frame entsprechend dem Bewegungsfluß des Objektes vorhergesagt wird, um ein Fehlersignal zu erzeugen, das die Differenz zwischen dem aktuellen Frame und seiner Vorhersage darstellt. Dieses Codierverfahren ist beispielsweise in Staffan Ericsson "Fixed and Adapted Predictors for Hybrid Predictive/Transform Coding", IEEE Transactions on Communications, COM-33, Nr. 12, S. 1291-1301 (Dezember 1985) beschrieben; und in Ninomiya und Ohtsuka, "A Motion-compensated Interframe Coding Scheme for Television Pictures", IEEE Transaction on Communications, COM-30, Nr. 1, Seiten 201-210 (Januar 1982).
- Die orthogonale Transformation, welche die räumlichen Beziehungen zwischen Bilddaten, wie PCM-Daten des aktuellen Frames oder bewegungskompensierte DPCM-Daten ausnutzt, und räumliche Redundanzen zwischen diesen vermindert oder entfernt, wandelt einen Block digitaler Bilddaten in einen Satz Transformationskoeffizienten um. Diese Technik ist in Chen und Pratt, "Scene Adaptive Coder", IEEE Transactions on Communications, COM-32, Nr. 3, Seiten 225-232 (März 1984) beschrieben. Durch Verarbeiten solcher Transformationskoeffizientendaten mittels einer Quantisierung, Zickzack-Abtastung, RLC und VLC kann die zu übertragende Datenmenge effektiv komprimiert werden.
- Codierte Bilddaten werden über einen herkömmlichen Übertragungskanal einem Bildsignaldecodierer übertragen, der in einem Bildsignaldecodiersystem enthalten ist, der einen inversen Prozeß der Codieroperation durchführt, um dabei die ursprünglichen Bilddaten zu rekonstruieren. Die rekonstruierten Bilddaten weisen normalerweise störende Artifakte auf, wie ein Blockbildungseffekt, bei dem am Empfangsende die Randlinie eines Blockes sichtbar wird. Ein solcher Blockbildungseffekt tritt auf, da ein Frame in Blockeinheiten codiert wird.
- Wie im Stand der Technik wohl bekannt ist, werden zum Verbessern der Qualität der rekonstruierten Bilddaten oder decodierten Bilddaten im allgemeinen die decodierten Bilddaten weiterverarbeitet, indem ein Nachbearbeitungsfilter angewandt wird. Das Nachbearbeitungsfilter aus dem Stand der Technik führt ein Filtern der decodierten Bilddaten mit einer vorbestimmten Abschneidefrequenz durch, um dadurch die Qualität der decodierten Bilddaten zu verbessern.
- Da jedoch die bekannte Nachbearbeitung ohne ausreichende Rücksicht auf individuell gefilterte Pixeldaten durchgeführt wird, kann ein solches Filtern den Blockbildungseffekt am Rand eines Blockes nicht wesentlich vermindern oder kann verzerrte Bilddaten erzeugen, wodurch die Bildqualität verschlechtert wird.
- Es ist daher ein vorrangiges Ziel der Erfindung, ein Nachbearbeitungsverfahren für die Verwendung in einem Bildsignaldecodiersystem zu schaffen, das geeignet ist, den Blockbildungseffekt wesentlich zu reduzieren oder zu eliminieren, der am Rand eines Blockes von decodierten Bilddaten vorliegt, indem die decodierten Bilddaten effektiv Nachbearbeitet werden, wodurch die Bildqualität des Systems verbessert wird.
- Gemäß der Erfindung ist eine Filtervorrichtung geschaffen, für die Verwendung in einem Bildsignaldecodiersystem, zum Nachbearbeiten von decodierten Bilddaten eines aktuellen Frames von einem im Bildsignaldecodiersystem enthaltenen Bildsignaldecodierer auf einer pixelweisen Basis, wobei die Filtervorrichtung folgendes umfaßt:
- - einen Speicher zum Speichern der decodierten Bilddaten des aktuellen Frames;
- - einen Puffer zum Speichern eines Zielpixeldatenwerts, der einen Pixelwert eines zu filternden Pixels darstellt und in den decodierten Bilddaten des aktuellen Frames enthalten ist;
- - einen Filter zum Filtern des Zielpixeldatenwert, um einen gefilterten Zielpixeldatenwert bereitzustellen;
- - einen Addierer zum Addieren eines vorbestimmten Schwellwerts zum Zielpixeldatenwert, um dadurch einen höheren Wert bereitzustellen;
- - einen ersten Komparator zum Vergleichen des gefilterten Zielpixeldatenwerts und des höheren Werts, um ein erstes Auswahlsignal bereitzustellen;
- - einen ersten Schalter zum Auswählen, in Reaktion auf das erste Auswahlsignal, des Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte Zielpixeldatenwert größer als der höhere Wert ist; oder zum Auswählen, in Reaktion auf das erste Auswahlsignal, des gefilterten Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte Zielpixeldatenwert nicht größer als der obere Wert ist;
- - einen Subtrahierer zum Subtrahieren des vorbestimmten Schwellwerts vom Zielpixeldatenwert, um dadurch einen niedrigeren Wert bereitzustellen;
- - einen zweiten Komparator zum Vergleichen entweder des gefilterten Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der beim ersten Schalter ausgewählt ist, und des niedrigeren Werts, um ein zweites Auswahlsignal zu liefern;
- - einen zweiten Schalter zum Auswählen, in Reaktion auf das zweite Auswahlsignal, des Zielpixeldatenwerts, falls entweder der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der Zielpixeldatenwert, der beim Ersten Schalter ausgewählt ist, kleiner als der niedrigere Wert ist; oder zum Auswählen, in Reaktion auf das zweite Auswahlsignal, entweder des gefilterten Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der beim ersten Schalter ausgewählt ist, falls entweder der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der Zielpixeldatenwert, der beim ersten Schalter ausgewählt ist, nicht kleiner als der niedrigere Wert ist, um dadurch ein gefiltertes Ergebnis für den Zielpixel bereitzustellen; und
- - eine Steuerung zum Aktualisieren des im Speicher gespeicherten Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten Ergebnis für den Zielpixel.
- Die obigen und weitere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung deutlich, in der:
- Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Bildsignaldecodiersystems zeigt;
- Fig. 2 ein detailliertes Blockdiagramm der in Fig. 1 gezeigten Nachbearbeitungsfiltervorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 3 ein detailliertes Blockdiagramm der in Fig. 2 gezeigten Pixeldatenbewertungseinrichtung darstellt; und
- Fig. 4 ein detailliertes Blockdiagramm der in Fig. 1 gezeigten Nachbearbeitungsfiltervorrichtung gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
- Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Bildsignaldecodiersystem 100 zum Erläutern eines Nachbearbeitungsverfahrens und einer Nachbearbeitungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das Bildsignaldecodiersystem 100 umfaßt einen Bildsignaldecodierer 20 und eine Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40, wobei der Bildsignaldecodierer 20 einen Variablelängedecodierer (VLD) 22, einen Lauflängendecodierer (RLD) 24, einen inversen Zickzack-Abtaster 26, einen inversen Quantisierer 28, eine inverse Transformationseinheit (IT) 30, einen Addierer 32, einen ersten Framespeicher 34 und einen Bewegungskompensator 36 umfaßt.
- Beim Bildsignaldecodierer 20 werden dem VLD 22 codierte Bilddaten, d. h. ein Satz an mit einer variablen Länge codierten Transformationskoeffizienten und Bewegungsvektoren auf einer blockweisen Basis zugeführt. Der VLD 22 dient dazu, den Satz an mit einer variablen Länge codierten Transformationskoeffizienten und die Bewegungsvektoren zu decodieren, um dem RLD 24 mit einer Lauflänge codierte Transformationskoeffizienten bzw. dem Bewegungskomparator 36 die Bewegungsvektoren bereitzustellen. Der VLD 22 ist grundsätzlich eine Nachschlagetabelle, d. h. im VLD 22 sind eine Vielzahl an Codesätzen bereitgestellt, um jeweilige Beziehungen zwischen Codes variabler Länge und deren Lauflängencodes oder Bewegungsvektoren zu definieren. Danach werden die Lauflänge-codierten Transformationskoeffizienten dem RLD 24 zugeführt, der ebenfalls eine Nachschlagetabelle ist, zum Erzeugen von Zickzack-abgetasteten Transformationskoeffizienten. Die Zickzack-abgetasteten Transformationskoeffizienten werden dann dem inversen Zickzack-Abtaster 26 bereitgestellt.
- Beim inversen Zickzack-Abtaster 26 werden die Zickzack- abgetasteten Transformationskoeffizienten rekonstruiert, um dem inversen Quantisierer 28 Blöcke quantisierter Transformationskoeffizienten bereitzustellen, wobei jeder Block an quantisierten Transformationskoeffizienten in einen Satz Transformationskoeffizienten umgewandelt wird. Nachfolgend wird der Satz an Transformationskoeffizienten dem IT 30 zugeführt, beispielsweise einer Transformationseinheit für eine inverse diskrete Kosinustransformation, welche den Satz an Transformationskoeffizienten in einen Satz Differenzdaten zwischen einem Block eines aktuellen Frames und seinem entsprechenden Block eines vorhergehenden Frames transformiert. Der Satz an Differenzdaten wird dann dem Addierer 32 übersandt.
- Zwischenzeitlich extrahiert der Bewegungskompensator 36 einen Satz entsprechender Pixeldaten aus dem im ersten Framespeicher 34 gespeicherten vorhergehenden Frame, basierend auf einem Bewegungsvektor, der jedem Block des aktuellen Frames vom VLD 22 entspricht, und stellt dem Addierer 32 den Satz extrahierter Pixeldaten bereit. Der Satz extrahierter Pixeldaten vom Bewegungskompensator 36 und der Satz an Pixeldifferenzdaten vom IT 30 werden dann beim Addierer 32 summiert, um dadurch rekonstruierte Bilddaten eines vorgegebenen Blocks des aktuellen Frames zu rekonstruieren. Die rekonstruierten Bilddaten oder decodierten Bilddaten des Blockes werden dann dem ersten Framespeicher 34 für deren Speicherung und der Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 zugeführt.
- Bei der Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 der vorliegenden Erfindung wird eine Nachbearbeitung der decodierten Bilddaten vom Addierer 32 durchgeführt, um die decodierten Bilddaten effektiv zu filtern. Die Nachbearbeiteten Bilddaten werden dann einer Anzeigeeinheit (nicht gezeigt) übertragen.
- Bezugnehmend auf Fig. 2 ist ein detektiertes Blockdiagramm der in Fig. 1 gezeigten Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
- Die Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40, die einen zweiten Framespeicher 42, einen Filterblock 45 und einen Puffer 48 aufweist, filtert die decodierten Bilddaten des aktuellen Frames vom Bildsignaldecodierer 20 durch Verarbeiten des aktuellen Frames auf einer pixelweisen Basis.
- Die decodierten Bilddaten des aktuellen Frames vom Bildsignaldecodierer 20 werden zuerst im zweiten Framespeicher 42 gespeichert. In Reaktion auf ein Steuerungssignal von einer Systemsteuerung (nicht gezeigt) wird ein Zielpixeldatenwert, d. h. ein Pixelwert eines Zielpixels, aus dem zweiten Framespeicher 42 wiedergewonnen und dem Puffer 48 bereitgestellt; und es werden Pixeldaten für N · N, z. B. 3 · 3 Pixel, einschließlich des Zielpixels und seiner benachbarten Pixel, werden einem Filter 44 zugeführt, der im Filterblock 45 enthalten ist, wobei der Zielpixel einen zu filternden Pixel im aktuellen Frame bezeichnet und im Zentrum der N · N Pixel liegt, wobei N eine positive ganze Zahl ist.
- Der Filterblock 45 dient dazu, ein gefilterte Ergebnis für den Zielpixel gemäß der vorliegenden Erfindung bereitzustellen. Genauer gesagt, führt der Filter 44, der die Daten für die N · N Pixel vom zweiten Framespeicher 42 empfängt, dessen Filterung beispielsweise mit einer vorbestimmten Abschneidefrequenz durch, um dabei den gefilterten Zielpixeldatenwert zu erzeugen. Der Filter 44 kann unter Verwendung eines herkömmlichen Tiefpaßfilters, wie eines Median- Filters oder eines Laplace-Filters implementiert werden, die im Stand der Technik wohl bekannt sind. Es sei bemerkt, daß die vorbestimmte Abschneidefrequenz des Filters 44 oder Filtercharakteristiken, basierend auf der erforderlichen Bildqualität des Bilddecodiersystems bestimmt werden können.
- Danach wird der gefilterte Zielpixeldatenwert vom Filter 44 einer Pixeldatenbewertungseinrichtung 46 zugeführt, bei der entweder der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der ursprüngliche Zielpixeldatenwert ausgewählt wird, basierend auf dem Absolutwert der Differenz zwischen diesen, um dadurch das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel zurück zum zweiten Framespeicher 42 zu liefern. Der Filterprozeß wird für all die Pixel im aktuellen Frame wiederholt, und anschließend wird der Anzeigeeinheit ein beim zweiten Framespeicher 42 gespeicherter gefilterter aktueller Frame für dessen Anzeige bereitgestellt.
- Bezugnehmend auf Fig. 3 ist ein detailliertes Blockdiagramm der Pixeldatenbewertungseinrichtung 46 dargestellt. Die Funktion der Pixeldatenbewertungseinrichtung 46 liegt zusammenfassend darin, daß, falls der Absolutwert der Differenz zwischen dem ursprünglichen Zielpixeldatenwert und dem gefilterten Zielpixeldatenwert größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist, z. B. THR, der ursprüngliche Zielpixeldatenwert als das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel bestimmt wird; und daß, falls der Absolutwert der Differenz nicht größer als der vorbestimmte Schwellwert ist, der gefilterte Zielpixeldatenwert als das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel bestimmt wird.
- Die Pixeldatenbewertungseinrichtung 46 enthält zwei Komparatoren 53, 56, zwei Schalter 54, 57, einen Addierer 52 und einen Subtrahierer 55. Aus Gründen der Einfachheit werden der gefilterte Zielpixeldatenwert als F(i, j) bezeichnet; und der ursprüngliche Zielpixeldatenwert wird als I(i, j) bezeichnet. F(i, j) vom Filter 44 wird dem ersten Komparator 53 und dem ersten Schalter 54 eingegeben. I(i, j) vom Puffer 48 wird dem Addierer 52, dem Subtrahierer 55, dem ersten Schalter 54 und dem zweiten Schalter 57 zugeführt.
- Zuerst wird beim Addierer 52 der vorbestimmte Schwellwert THR zu I(i, j) addiert, und ein höherer Wert, d. h. I(i, j)+THR wird dem ersten Komparator 53 zugeführt. Beim ersten Komparator 53 wird F(i, j) mit dem höheren Wert I(i, j)+THR verglichen, um dabei ein erstes Auswahlsignal CS1 dem ersten Schalter 54 bereitzustellen. Es ist selbstverständlich, daß der vorbestimmte Schwellwert THR basierend auf der erforderlichen Bildqualität des Bildsignaldecodiersystems bestimmt werden kann.
- Beim ersten Schalter 54 dient das erste Auswahlsignal CS1 der Bestimmung, welche der beiden Eingaben dorthin, d. h. F(i, j) und I(i, j) ausgewählt und dem zweiten Komparator 56 zugeführt wird. D. h., falls F(i, j) größer als der höhere Wert I(i, j) + THR ist, wird I(i, j) ausgewählt und dem zweiten Komparator 56 zugeführt; andernfalls wird F(i, j) ausgewählt und dem zweiten Komparator 56 zugeführt.
- Beim Subtrahierer 55 wird THR wird von I(i, j) subtrahiert, um einen niedrigeren Wert, d. h. I(i, j)-THR dem zweiten Komparator 56 bereitzustellen. Beim zweiten Komparator 56 wird der niedrigere Wert I(i, j)-THR mit entweder I(i, j) oder F(i, j) verglichen, der beim ersten Schalter 54 ausgewählt ist, um, dadurch ein zweites Auswahlsignal TS2 dem zweiten Schalter 57 bereitzustellen.
- Beim zweiten Schalter 57 dient das zweite Auswahlsignal CS2 der Bestimmung, welche der beiden Eingaben dorthin, d. h. entweder F(i, j) oder I(i, j), das beim ersten Schalter 54 ausgewählt ist, und I(i, j). Falls I(i, j) beim ersten Schalter 54 ausgewählt ist, sind die beiden Eingaben an den zweiten Schalter 57 beide I(i, j) und daher wird I(i, j) dem zweiten Schalter 57 als das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel bereitgestellt. Falls F(i, j) heim ersten Schalter 54 ausgewählt ist, und F(i, j) größer als oder gleich dem niedrigeren Wert I(i, j)-THR ist, wird F(i, j) als das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel beim zweiten Schalter 57 ausgewählt; falls F(i, j) beim ersten Schalter 54 ausgewählt ist und F(i, j) kleiner als I(i, j)-THR ist, wird I(i, j) als das gefilterte Ergebnis für den Zielpixeldatenwert beim zweiten Schalter 57 ausgewählt. Das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel wird anschließend dem zweiten Framespeicher 42 zum Aktualisieren des darin gespeicherten Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten Ergebnis für den Zielpixel zugeführt.
- Die Filteroperation für den Zielpixel kann wiederholt werden, indem N · N Pixeldaten, einschließlich des aktualisierten Zielpixeldatenwerts vom zweiten Framespeicher 42, dem in Fig. 2 gezeigten Filter 44 zugeführt werden und der Filterprozeß erneut durchgeführt wird. Während der wiederholten Filteroperation für den Zielpixel wird der im Puffer 48 gespeicherte ursprüngliche Zielpixeldatenwert nicht aktualisiert und für die Bestimmung des gefilterten Ergebnis, wie oben beschrieben, verwendet. Der Filterblock kann so implementiert sein, daß die Charakteristiken oder die Abschneidefrequenzen des Filters und der vorbestimmte Schwellwert THR für jede Wiederholung der Filteroperation unterschiedlich zueinander sind.
- Die Filteroperation für den Zielpixel kann eine vorbestimmte Anzahl oft wiederholt werden. Alternativ wird das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel, unmittelbar bevor der Absolutwert der Differenz zwischen F(i, j) und I(i, j) größer als THR wird, als das endgültige gefilterte Ergebnis für den Zielpixel bestimmt. D. h., wenn der Absolutwert der Differenz zwischen F(i, j) und I(i, j) größer als THR wird, stoppt der Filterprozeß und der beim zweiten Framespeicher 42 gespeicherte Zielpixeldatenwert wird nicht mehr aktualisiert.
- Nachdem die Filteroperation für einen Zielpixel abgeschlossen ist, wird die Filteroperation für einen nächsten Zielpixel wiederholt, bis all die Pixeldaten des beim zweiten Framespeicher 42 gespeicherten aktuellen Frames aktualisiert sind.
- Bezugnehmend auf Fig. 4 ist ein detailliertes Blockdiagramm der in Fig. 1 gezeigten Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
- Die Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40, die einen zweiten Framespeicher 42, einen Puffer 48 und drei Filterblöcke 45a, 45b und 45c umfaßt, filtert die decodierten Bilddaten des vom in Fig. 1 gezeigten Bildsignaldecodierer 20 bereitgestellten aktuellen Frame, indem der aktuelle Frame auf einer pixelweisen Basis verarbeitet wird. Die Funktion der Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 ist im wesentlichen identisch derjenigen des in Fig. 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels, außer daß der Filterprozeß bei den drei Filterblöcken 45a bis 45c durchgeführt wird. Die Filterblöcke sind so implementiert, daß die Charakteristika oder die Abschneidefrequenzen der in den Filterblöcken enthaltenen Filter und der vorbestimmte Schwellwert THR jedes Filterblocks unterschiedlich voneinander sind.
- Die decodierten Bilddaten des aktuellen Frames vom Bildsignaldecodierer 20 werden zuerst im zweiten Framespeicher 42 gespeichert. In Reaktion auf ein Steuerungssignal von einer Systemsteuerung (nicht gezeigt) wird ein Zielpixeldatenwert, d. h. ein Pixelwert eines Zielpixels, wiedergewonnen und dem Puffer 48 bereitgestellt, während Pixeldatenwerte für N · N, z. B. 3 · 3, Pixel, einschließlich des Zielpixels und seiner benachbarten Pixel, dem Filterblock 1 45a zugeführt werden. Die Operation des Filterblocks 1 45a ist identisch derjenigen des mit Bezug auf Fig. 2 und 3 erläuterten Filterblocks 45.
- Das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel vom Filterblock 1 45a wird dem zweiten Framespeicher 42 zum Aktualisieren des dort gespeicherten Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten Ergebnis für den Zielpixeldatenwert vom Filterblock 1 45a zugeführt.
- Anschließend werden, in Reaktion auf ein Steuerungssignal von der Systemsteuerung, Pixeldatenwerte für N · N Pixel, einschließlich des aktualisierten Zielpixels und seiner benachbarten Pixel, dem Filterblock 2 45b zugeführt. Die Filteroperation beim Filterblock 2 45b wird durchgeführt, indem das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel vom Filterblock 1 45a und die Pixeldatenwerte für die benachbarten Pixel verwendet werden. Abgesehen davon, ist die Filteroperation identisch derjenigen des Filterblocks 1 45a.
- Das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel vom Filterblock 2 45b wird dem zweiten Framespeicher 42 zurückgeführt und dem Filterblock 3 45c zusammen mit Pixeldatenwerten für die benachbarten Pixel eingegeben. Nach einer ähnlichen Filteroperation beim Filterblock 3 45c wird das gefilterte Ergebnis vom Filterblock 3 45c dem zweiten Framespeicher 42 für die Aktualisierung des dort gespeicherten Zielpixeldatenwerts zurückgeführt. Der Filterprozeß wird für all die Pixel im aktuellen Frame wiederholt, und anschließend wird der beim zweiten Framespeicher 42 gespeicherte gefilterte aktuelle Frame der Anzeigeeinheit bereitgestellt.
- Auch wenn dargestellt ist, daß die Nachbearbeitungsfiltervorrichtung 40 drei Filterblöcke enthält, ist es selbstverständlich, daß eine beliebige Anzahl an Filterblöcken darin enthalten sein kann.
- Weiterhin kann die Operation der Filterblöcke auf ähnliche Weise modifiziert werden, wie mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben ist. D. h., anstatt den Filterprozeß für ein vorbestimmte Anzahl oft, z. B. 3 mal, durchzuführen, kann das gefilterte Ergebnis für den Zielpixel als das endgültige gefilterte Ergebnis für den Zielpixel bestimmt werden, unmittelbar bevor der Absolutwert der Differenz zwischen F(i, j) und I(i, j) größer als THR wird. Wenn beispielsweise der Absolutwert der Differenz zwischen F(i, j) und I(i, j) beim Filterblock 2 größer als THR wird, stoppt der Filterprozeß und das gefilterte Ergebnis vom Filterblock 1 45a wird als ein endgültiges gefiltertes Ergebnis für den Zielpixel bestimmt.
- Die vorliegende Erfindung ist geeignet, einen Blockbildungseffekt, der am Rand eines Blockes der decodierten Bilddaten auftritt, wesentlich zu reduzieren oder zu eliminieren, indem eine Nachbearbeitungsfilteroperation durchgeführt wird, wodurch die Bildqualität verbessert wird.
- Auch wenn die vorliegende Erfindung anhand spezieller Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben worden ist, ist es für den Durchschnittsfachmann selbstverständlich, daß zahlreiche Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
- ENCODED IMAGE DATA CODIERTE BILDDATEN
- TO DISPLAY UNIT ZUR ANZEIGEEINHEIT
- 22 VLD VLD
- 24 RLD RLD
- 26 INVERSE ZICKZACK SCANNER INVERSER ZICKZACK-ABTASTER
- 28 INVERSE QUANTISER INVERSER QUANTISIERER
- 30 IT IT
- 34 FIRST FRAME MEMORY ERSTER FRAMESPEICHER
- 36 MOTION COMPENSATOR BEWEGUNGSKOMPENSATOR
- 40 POST-PROCESSING FILTER APPARATUS NACHBEARBEITUNGSFILTER-VORRICHTUNG
- DECODED IMAGE FROM 20 DECODIERTE BILDDATEN VON 20
- TO DISPLAY UNIT ZUR ANZEIGEEINHEIT
- 42 SECOND FRAME MEMORY ZWEITER FRAMESPEICHER
- 44 FILTER FILTER
- 46 PIXEL DATA EVALUATION PIXEL DEVICE DATENBEWERTUNGSEINRICHTUNS
- 48 BUFFER PUFFER
- FROM FILTER 44 VOM FILTER 44
- FROM BUFFER 48 VOM BUFFER 48
- TO SECOND FRAME MEMORY ZUM ZWEITEN FRAMESPEICHER
- 53 FIRST COMPARATOR ERSTER KOMPARATOR
- 56 SECOND COMPARATOR ZWEITER KOMPARATOR
- DECODED IMAGE DATA FROM 20 DECODIERTE BILDDATEN VON 20
- TO DISPLAY UNIT ZUR ANZEIGEEINHEIT
- 42 SECOND FRAME MEMORY ZWEITER FRAMESPEICHER
- 45A FILTERING BLOCK 1 FILTERBLOCK 1
- 45B FILTERING BLOCK 2 FILTERBLOCK 2
- 45C FILTERING BLOCK 3 FILTERBLOCK 3
- 48 BUFFER PUFFER
Claims (7)
1. Filtervorrichtung (40)
für die Verwendung in einem
Bildsignaldecodiersystem zum Nachbearbeiten von
decodierten Bilddaten eines aktuellen Frames von einem im
Bildsignaldecodiersystem enthaltenen
Bildsignaldecodierer auf einer pixelweisen Basis, wobei die
Filtervorrichtung folgendes umfaßt:
ein Speichermittel (42) zum Speichern der decodierten
Bilddaten des aktuellen Frames;
einen Puffer (48) zum Speichern eines
Zielpixeldatenwerts, der einen Pixelwert eines zu filternden Pixels
darstellt und in den decodierten Bilddaten des
aktuellen Frames enthalten ist;
ein Mittel (44) zum Filtern des Zielpixeldatenwerts,
um einen gefilterten Zielpixeldatenwert
bereitzustellen;
ein Mittel (52) zum Addieren eines vorbestimmten
Schwellwerts zum Zielpixeldatenwert, um dabei einen
höheren Wert bereitzustellen;
ein erstes Vergleichsmittel (53) zum Vergleichen des
gefilterten Zielpixeldatenwerts mit dem höheren Wert,
um ein erstes Auswahlsignal bereitzustellen;
ein erstes Auswahlmittel (54) zum Auswählen, in
Reaktion auf das erste Auswahlsignal, des
Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte Zielpixeldatenwert größer
als der höhere Wert ist; oder zum Auswählen, in
Reaktion auf das erste Auswahlsignal, des gefilterten
Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte
Zielpixeldatenwert nicht größer als der höhere Wert ist;
ein Mittel (55) zum Subtrahierer des vorbestimmten
Schwellwerts vom Zielpixeldatenwert, um dadurch einen
niedrigeren Wert bereitzustellen;
ein zweites Vergleichsmittel (56) zum Vergleichen
entweder des gefilterten Zielpixeldatenwerts oder des
Zielpixeldatenwerts, der beim ersten Auswahlmittel
ausgewählt ist, mit dem niedrigeren Wert, um ein
zweites Auswahlsignal zu liefern;
ein zweites Auswahlmittel (57) zum Auswählen, in
Reaktion auf das zweite Auswahlsignal, des
Zielpixeldatenwerts, falls entweder der gefilterte
Zielpixeldatenwert oder der Zielpixeldatenwert, der beim ersten
Auswahlmittel ausgewählt ist, kleiner als der
niedrigere Wert ist; oder zum Auswählen, in Reaktion auf
das zweite Auswahlsignal, entweder des gefilterten
Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der
beim ersten Auswahlmittel ausgewählt ist, falls
entweder der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der
Zielpixeldatenwert, der beim ersten Auswahlmittel
ausgewählt ist, nicht kleiner als der niedrige Wert
ist, um dabei ein gefiltertes Ergebnis für den
Zielpixel bereitzustellen; und
ein Mittel zum Aktualisieren des beim Speichermittel
gespeicherten Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten
Ergebnis für den Zielpixel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel zum
Filtern folgendes aufweist:
ein Mittel zum Bereitstellen des Zielpixeldatenwerts
und beim Speichermittel gespeicherte Datenwerte für
benachbarte Pixel, wobei die Datenwerte für
benachbarte Pixel Pixelwerte von benachbarten Pixeln des
Zielpixels sind; und
ein Filtermittel zum Bestimmen des gefilterten
Zielpixeldatenwerts, basierend auf dem Zielpixeldatenwert
und den Datenwerten für benachbarte Pixel.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei cer das Filtermittel
den gefilterten Zielpixeldatenwert unter Verwendung
eines Median-Filters bestimmt.
4. Verfahren für die Verwendung in einem
Bildsignaldecodiersystem zum Nachbearbeiten von decodierten
Bilddaten eines aktuellen Frames von einem im
Bildsignaldecodiersystem enthaltenen Bildsignaldecodierer auf
einer pixelweisen Basis, das die folgenden Schritte
umfaßt:
a) Speichern der decodierten Bildaten des
aktuellen Frames;
b) Speichern eines Zielpixeldatenwerts, der einen
Pixelwert eines zu filternden Pixels darstellt
und in den decodierten Bilddaten des aktuellen
Frames enthalten ist;
c) Filtern des Zielpixeldatenwerts, um einen
gefilterten Zielpixeldatenwert. bereitzustellen;
d) Addieren eines vorbestimmten Schwellwerts zum
Zielpixeldatenwert, um dabei einen höheren Wert
bereitzustellen;
e) Vergleichen des gefilterten Zielpixeldatenwerts
mit dem höheren Wert, um ein erstes
Auswahlsignal bereitzustellen;
f) Auswählen, in Reaktion auf das erste
Auswahlsignal, des Zielpixeldatenwerts, falls der
gefilterte Zielpixeldatenwert größer als der höhere
Wert ist; oder Auswählen, in Reaktion auf das
erste Auswahlsignal, des gefilterten
Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte
Zielpixeldatenwert nicht größer als der höhere Wert
ist;
g) Subtrahieren des vorbestimmten Schwellwerts vom
Zielpixeldatenwert, um dadurch einen
niedrigeren Wert bereitzustellen;
h) Vergleichen entweder des gefilterten
Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der
im Schritt f) ausgewählt ist, mit dem
niedrigeren Wert, um dabei ein zweites Auswahlsignal
bereitzustellen;
i) Auswählen, in Reaktion auf das zweite
Auswahlsignal, des Zielpixeldatenwerts, falls entweder
der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der
Zielpixeldatenwert, der im Schritt f)
ausgewählt ist, kleiner als der niedrigere Wert ist;
oder Auswählen, in Reaktion auf das zweite
Auswahlsignal, entweder des gefilterten
Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der
im Schritt f) ausgewählt ist, falls entweder
der gefilterte Zielpixeldatenwert oder der
Zielpixeldatenwert, der im Schritt f)
ausgewählt ist, nicht kleiner als der niedrigere
Wert sind, um dabei ein gefiltertes Ergebnis
für den Zielpixel bereitzustellen;
j) Aktualisieren des im Schritt a) gespeicherten
Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten
Ergebnis für den Zielpixel;
k) N-faches Wiederholen der Schritte b) bis j);
und
l) Wiederholen der Schritte b) bis k) für einen
nächsten Zielpixel, bis all die im Pixel im
aktuellen Frame Nachbearbeitet sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem Schritt c)
folgendes umfaßt:
c1) Bereitstellen des im Schritt a) gespeicherten
Zielpixeldatenwerts und Datenwerte für
benachbarte Pixel, wobei die Datenwerte für
benachbarte Pixel Pixelwerte von benachbarten Pixeln
des Zielpixels sind; und
d2) Bestimmen des gefilterten Zielpixeldatenwerts,
basierend auf dem Zielpixeldatenwert und den
Datenwerten für benachbarte Pixel.
6. Verfahren für die Verwendung in einem
Bildsignaldecodiersystem zum Nachbearbeiten decodierter Bilddaten
eines aktuellen Frames von einem im
Bildsignaldecodiersystem enthaltenen Bildsignaldecodierer auf einer
pixelweisen Basis, welches die folgenden Schritte
umfaßt:
a) Speichern der decodierten Bilddaten des
aktuellen Frames;
b) Speichern eines Zielpixeldatenwerts, der einen
Pixelwert eines zu filternden Pixels darstellt
und in den decodierten Bilddaten des aktuellen
Frames enthalten ist;
c) Filtern des Zielpixeldatenwerts, um einen
gefilterten Zielpixeldatenwert bereitzustellen;
d) Addieren eines vorbestimmten Schwellwerts zum
Zielpixeldatenwert, um dadurch einen höheren
Wert bereitzustellen;
e) Vergleichen des gefilterten Zielpixeldatenwerts
und des höheren Werts, um ein erstes
Auswahlsignal bereitzustellen;
f) Auswählen, in Reaktion auf das erste
Auswahlsignal, des Zielpixeldatenwerts, falls der
gefilterte Zielpixeldatenwert größer als der höhere
Wert ist; oder Auswählen, in Reaktion auf das
erste Auswahlsignal, des gefilterten
Zielpixeldatenwerts, falls der gefilterte
Zielpixeldatenwert nicht größer als der höhere Wert
ist;
g) Subtrahieren des vorbestimmten Schwellwerts vom
Zielpixeldatenwert, um dadurch einen
niedrigeren Wert bereitzustellen;
h) Vergleichen entweder des gefilterten
Zielpixeldatenwerts oder des Zielpixeldatenwerts, der
im Schritt f) ausgewählt ist, mit dem
niedrigeren Wert, um dadurch ein zweites Auswahlsignal
bereitzustellen;
i) Auswählen, in Reaktion auf das zweite
Auswahlsignal, des gespeicherten Zielpixeldatenwerts,
falls entweder der gefilterte
Zielpixeldatenwert oder der Zielpixeldatenwert, der im
Schritt f) ausgewählt ist, kleiner als der
niedrigere Wert ist; oder Auswählen, in
Reaktion auf das zweite Auswahlsignal, entweder des
gefilterten Zielpixeldatenwerts oder des
Zielpixeldatenwerts, der im Schritt f) ausgewählt
ist, falls entweder der gefilterte
Zielpixeldatenwert oder der Zielpixeldatenwert, der im
Schritt f) ausgewählt ist, nicht kleiner als
der niedrigere Wert ist, um dadurch ein
gefiltertes Ergebnis für den Zielpixel
bereitzustellen;
j) Aktualisieren des im Schritt a) gespeicherten
Zielpixeldatenwerts mit dem gefilterten Ergebnis
für den Zielpixel, falls der gefilterte
Zielpixeldatenwert als das gefilterte Ergebnis
für den Zielpixel ausgewählt ist;
k) Wiederholen der Schritte b) bis j), falls der
gefilterte Zielpixeldatenwert als das
gefilterte Ergebnis für den Zielpixel ausgewählt ist,
für eine vorbestimmte Anzahl oft; und
l) wiederholen der Schritte b) bis k) für einen
nächsten Zielpixel, bis all die Pixel im
aktuellen Frame Nachbearbeitet sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem der Schritt c)
folgendes umfaßt:
c1) Bereitstellen des Zielpixeldatenwerts und von
Datenwerten für benachbarte Pixel beim Schritt
a) , wobei die Datenwerte für benachbarte Pixel
Pixelwerte von benachbarten Pixel des
Zielpixels sind; und
c2) Bestimmen des gefilterten Zielpixeldatenwerts,
basierend auf dem Zielpixeldatenwert und den
Datenwerten für benachbarte Pixel.
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