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DE69619658T2 - Auf eine Gleitschiene montierbarer Schlitten - Google Patents

Auf eine Gleitschiene montierbarer Schlitten

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DE69619658T2
DE69619658T2 DE69619658T DE69619658T DE69619658T2 DE 69619658 T2 DE69619658 T2 DE 69619658T2 DE 69619658 T DE69619658 T DE 69619658T DE 69619658 T DE69619658 T DE 69619658T DE 69619658 T2 DE69619658 T2 DE 69619658T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
rail
retaining
retaining element
locating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
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DE69619658T
Other languages
English (en)
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DE69619658D1 (de
Inventor
Michael Barry Sawdy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NMI Safety Systems Ltd
Original Assignee
NMI Safety Systems Ltd
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Publication date
Application filed by NMI Safety Systems Ltd filed Critical NMI Safety Systems Ltd
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Publication of DE69619658D1 publication Critical patent/DE69619658D1/de
Publication of DE69619658T2 publication Critical patent/DE69619658T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/005Arrangement or mounting of seats in vehicles, e.g. dismountable auxiliary seats
    • B60N2/015Attaching seats directly to vehicle chassis
    • B60N2/01508Attaching seats directly to vehicle chassis using quick release attachments
    • B60N2/01516Attaching seats directly to vehicle chassis using quick release attachments with locking mechanisms
    • B60N2/01558Attaching seats directly to vehicle chassis using quick release attachments with locking mechanisms with key and slot
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/20Control lever and linkage systems
    • Y10T74/20576Elements
    • Y10T74/20636Detents
    • Y10T74/2066Friction

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schlitten, der zum gleitbaren Anbringen an einer Schiene geeignet ist.
  • Schienen sind oft in Motorfahrzeugen wie etwa Stadt- oder Reisebussen, Zügen oder Flugzeugen vorgesehen, um eine große Anzahl von Passagiersitzen zu montieren. Typischerweise ist ein einzelner Sitz oder eine Reihe benachbarter Sitze über Beine an einem Schlitten befestigt, welcher dann verschiebbar auf einer Strecke der Schiene montiert ist, die am Boden des Fahrzeugs befestigt ist. Auf diese Weise kann eine Anzahl von Sitzen oder Sitzreihen entlang der Länge eines Fahrzeuges in solcher Weise installiert sein, daß die Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgenden Sitzen oder Sitzreihen angepasst werden können, wodurch der "Fußraum" für Passagiere verändert wird. Wenn die Sitze in ihrer gewünschten Stellung angeordnet worden sind, kann der Schlitten an der Schiene verriegelt werden, typischerweise mittels eines federbelasteten Kolbens, der in eine Aussparung in der Schiene eingreift.
  • Ein wesentliches Problem bei solchen Einbauten besteht darin, daß der Verriegelungsmechanismus relativ kleine Kolben verwendet. Dadurch ergeben sich kleine Angriffsflächen zwischen den Kolben und der Schiene, was zu extrem hohen lokalen Kräften in dem Fall führt, daß der Schlitten entlang der Schiene gegen den Verriegelungsmechanismus gedrückt wird, beispielsweise bei einem Unfall. Diese hohen lokalen Kräfte können eine Beschädigung an der Schiene oder dem Schlitten aufgrund einer Verbiegung oder eines Bruchs bewirken.
  • US-Patent 5,236,153, das dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, offenbart eine solche Anordnung, die einen Schlitten umfasst, der verschiebbar an einer Schiene montiert ist, sowie zwei Arme, die schwenkbar an dem Schlitten montiert sind. Ein Schwenkzapfen ist derartig vorgesehen, daß, wenn sich der Zapfen in einer Stellung befindet, die Arme nicht an die Schiene angreifen, und derartig, daß, wenn sich der Zapfen in einer zweiten Stellung befindet, die Arme nach außen, in Angriff an die Schiene gedrückt werden, um zu verhindern, daß sich der Schlitten in Bezug auf die Schiene bewegt.
  • Ein anderes allgemeines Problem bei solchen Einbauten besteht darin, daß verschiedene Arten von Schlitten jeweils eine individuelle Verriegelungsanordnung aufweisen, wodurch sie nur zur Verwendung mit einer bestimmten Schienenkonfiguration geeignet sind.
  • Im Falle eines Unfalls ist es wünschenswert, einen Verriegelungsmechanismus bereitzustellen, welcher als Energieabsorber wirkt, indem er eine kontrollierte Bewegung des Schlittens in Bezug auf die Schiene ermöglicht. Dies ist besonders wichtig, wenn Passagiere in einem Fahrzeug Sitzgurte tragen, da eine plötzliche Abbremsung bewirkt, daß sich der jeweilige Passagier aufgrund der Trägheit relativ zu dem Sitzgurt weiterbewegt, welcher seinerseits einen beträchtlichen Druck auf bestimmte Teile des Körpers ausübt, wodurch sich das Verletzungsrisiko erhöht.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Schlittenanordnung bereitzustellen.
  • Dementsprechend liefert die vorliegende Erfindung einen Schlitten geeignet zum gleitbaren Anbringen an einer Schiene, umfassend einen länglichen, nach oben offenen Kanal, ausgebildet mit zumindest einer sich längs ausbreitenden erstreckenden Lippe, wobei der Schlitten einen Hauptkörper mit zumindest einem bewegbaren Halteelement, geeignet zur lateralen Bewegung von einer Lokalisationsposition, in welcher der Schlitten frei auf dem Kanal anbringbar ist und von diesem entfernbar ist, in eine Sicherungsposition, in welcher das Halteelement dazu angepasst ist, an der Unterfläche/Unterseite der Lippe anzugreifen, wodurch der Schlitten an der Schiene gesichert ist, sowie ein Sicherungsmittel aufweist, gekennzeichnet durch ein dreh-/schwenkbar angebrachtes Messerelement mit einem freien Ende und geeignet zur Bewegung von einer ersten Position in eine zweite Position, in welcher das Messerelement einen Teil des oder jedes Halteelements angreift und das Halteelement nach außen, von der Lokalisationsposition in Richtung der Sicherungsposition bewegt.
  • Vorzugsweise ist das oder jedes Halteelement im wesentlichen von länglicher Form, mit einer unteren Flanke, die sich von unterhalb des Hauptkörpers des Schlittens nach außen erstreckt, wobei die untere Flanke dazu geeignet ist, an der Unterseite der Lippe anzugreifen.
  • Geeigneterweise ist ein Vorspannmittel bereitgestellt, um das oder jedes Halteelement nach innen, in Richtung der Lokalisierungsposition vorzuspannen.
  • Geeigneterweise ist das Sicherungsmittel ferner dazu geeignet/angepasst, das oder jedes Halteelement nach außen, von der Lokalisierungsposition in eine Zwischenhalteposition zu bewegen, wobei die Halteposition auf dem Weg zwischen der Lokalisierungsposition und der Sicherungsposition angeordnet ist, so daß der Schlitten auf der Schiene gehalten werden kann und darauf gleiten kann.
  • Vorteilhafterweise führt die Bewegung des Messerelements von der ersten Position in die zweite Position zu einer Bewegung des oder jedes Halteelements von der Lokalisierungsposition nach außen in die Halteposition.
  • Geeigneterweise umfaßt das Sicherungsmittel ein Mittel zum Herunterdrücken des freien Endes des Messerelements, wenn sich dieses in der zweiten Position befindet, wodurch das oder jedes Halteelement nach außen von der Halteposition in die Sicherungsposition bewegt wird.
  • Vorzugsweise ist der Schlitten in Kombination mit einer Schiene vorgesehen, wobei die Schiene einen länglichen, nach oben offenen Kanal umfaßt, der mit zumindest einer sich längs erstreckenden Lippe ausgebildet ist.
  • Zum leichteren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird eine Ausführungsform derselben beispielshalber unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schlittens ist, bei der ein Abschnitt weggeschnitten ist und die einen Teil des Schlittens, schemenhaft dargestellt, in einer alternativen Stellung zeigt;
  • Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Schlittens von unten ist;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Schiene ist, die zur Verwendung mit dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schlitten geeignet ist.
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer anderen Form einer Schiene, die zur Verwendung mit dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schlitten geeignet ist.
  • Fig. 5 ist ein schematischer Querschnitt durch den Schlitten aus Fig. 1 entlang der Linie I-I, welcher den Schlitten in Verbindung mit einer Schiene zeigt;
  • Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Schlittens aus Fig. 1, wobei sich zwei Teile in alternativen Stellungen befinden; und
  • Fig. 7 ist ein schematischer Querschnitt durch den Schlitten aus Fig. 6 entlang der Linie II-II, der den Schlitten in Verbindung mit einer Schiene zeigt.
  • Nehmen wir zu Beginn Bezug auf Fig. 1 und Fig. 2, so ist ein Schlitten 1 gezeigt, der auf einer Schiene 2 oder 3, wie sie in den Fig. 3 bzw. 4 gezeigt ist, montiert werden kann, wobei die Schiene am Boden eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Motorfahrzeugs, eines Zuges oder eines Flugzeugs befestigt ist.
  • Die Schiene 2, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, umfasst ein einzelnes längliches Stück aus stranggepresstem Aluminium, das als ein nach oben offener Kanal mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt geformt ist. Der Kanal ist durch eine Grundplatte 4 und zwei nach oben stehende, längliche Seitenwände 5, 6 gebildet, welche an zwei nach innen weisenden und gegenüberliegenden Lippen 7, 8 enden. Jede Seitenwand 5, 6 bestimmt einen Rand des offenen Kanals. Jede Lippe 7, 8 weist eine jeweilige Unterseite 9, 10 auf und bestimmt einen jeweiligen linearen Randabschnitt 11, 12, welcher parallel zu der Längsachse der Schiene 2 liegt.
  • Die Schiene 3, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, weist im wesentlichen eine ähnliche Konfiguration wie die Schiene 2 auf, wobei für gleiche Teile der Schiene die gleichen Bezugszeichen verwendet werden. Bei dieser Konfiguration sind die Lippen 7, 8 in regelmäßigen Intervallen entlang der Länge der Schiene 3 mit einer Anzahl bogenförmiger, ausgeschnittener Segmente 13 versehen. Jedes ausgeschnittene Segment 13 an jeder Lippe 7, 8 befindet sich direkt gegenüberliegend einem entsprechenden bogenförmigen, ausgeschnittenen Element 13 an der gegenüberliegenden Lippe 8, 7. Jedes Paar von gegenüberliegenden bogenförmigen, ausgeschnittenen Segmenten 13 bestimmt nominell einen Kreis. Zwischen benachbarten ausgeschnittenen Segmenten 13 an jeder Lippe 7, 8 ist ein linearer Randabschnitt 14 ausgebildet, welcher parallel zu der Längsachse der Schiene 3 liegt und welcher die Enden der benachbarten bogenförmigen, ausgeschnittenen Segmente 13 verbindet. Die linearen Randabschnitte 14 jeder Lippe 7, 8 sind zueinander ausgerichtet, wobei die linearen Abschnitte der beiden Ränder parallel und in einem vorgegebenen Abstand voneinander vorgesehen sind.
  • Der Schlitten 1 umfaßt einen im wesentlichen rechteckigen Hauptkörper 15, der an jedem Ende einen im wesentlichen zylindrischen, sich nach oben erstreckenden Sockel 16 aufweist, der dazu angepasst ist, das Bein eines Sitzes aufzunehmen, sowie einen sich nach unten erstreckenden Passansatz 17 von im wesentlichen rechteckiger Form.
  • In dem Hauptkörper 15 ist ein länglicher, mittiger Schlitz 18 durch diesen vorgesehen, in welchem ein schwenkbar montiertes Messerelement 19, ein Hebel 20 sowie ein Paar von gegenüberliegenden, länglichen Halteelementen 21 aufgenommen sind. Jedes Halteelement 21 weist einen C-förmigen Querschnitt mit einem vertikalen Steg 22, einer sich horizontal nach außen erstreckenden oberen Flanke 23 sowie einer sich horizontal nach außen erstreckenden unteren Flanke 24 auf. Die obere Flanke 23 weist eine nach innen gewandte, geneigte Anlagefläche 25 auf, die dazu angepasst ist, in Anlage an das Messerelement 19 zu kommen. Jedes Halteelement 21 ist in dem Hauptkörper 15 in solcher Weise aufgenommen, daß die obere Flanke 23 verschiebbar an einer nach oben gerichteten, ebenen Oberfläche 26 angreift, und der Steg 22 erstreckt sich von dem Hauptkörper 15 in solcher Weise nach unten, daß sich die untere Flanke 24 von diesem aus nach außen erstrecken kann. Eine Sicherungsplatte 27 ist an der Oberseite des Hauptkörpers 15 befestigt, wodurch sie jedes Halteelement 21 lose in dem Hauptkörper hält, so daß jedes Halteelement eine begrenzte Drehung um eine Längsachse ausführen kann.
  • Entlang der Länge des Hauptkörpers 15 ist in diesem eine Mehrzahl von quer verlaufenden Öffnungen 28 vorgesehen. In jeder Öffnung 28 ist eine Schraubenfeder 29 auf einem zylindrischen Stift 30 montiert, so daß das äußere Ende der Feder 29 an dem äußeren Ende des Stifts 30 befestigt ist und das innere Ende der Feder 29 an dem Steg 22 des Halteelements 21 angreift. Auf diese Weise dienen die Schraubenfedern 29 als Vorspannmittel, um die jeweilige Führungsschiene in Bezug auf den Hauptkörper 15 nach innen vorzuspannen.
  • Das Messerelement 19 ist schwenkbar auf einer Querwelle 31 an einem Ende des Schlitzes 18 montiert. Das Messerelement 19 ist im wesentlichen von länglicher Form, wobei es eine untere zugespitzte Kante 32 zur Anlage an der Anlagefläche 25 jedes Halteelements 21 aufweist. Das Messerelement 19 ist mit einem Knopf 33 versehen, der an dessen oberer Kante 34 befestigt ist. Das Messerelement 19 endet in einem freien Ende 35 mit einer nach unten gekrümmten Eckfläche 36 und einer flachen Unterseite 37. Außerdem ist an dem freien Ende 35 des Messerelements 19 ein verbreiterter, sich nach unten erstreckender Klingenabschnitt 38 vorgesehen.
  • Der Hebel 20 ist, um eine Querwelle 39 schwenkbar, an dem entgegengesetzten Ende des Schlitzes 18 montiert. Der Hebel 20 ist mit einem sich nach oben erstreckenden Griffteil 40, das an diesem befestigt ist, ausgebildet. Der Schaft 41 des Hebels 20 ist mit einer nach innen gerichteten Nockenfläche 42 und mit einem nach oben ragenden Vorsprung 43, der ein im wesentlichen bogenförmiges Profil aufweist, ausgebildet.
  • In Betrieb wird der Schlitten 1 über die Sockel 16 an den Beinen eines Sitzes befestigt. Das Messerelement 19 wird dann nach oben bewegt, in eine Position, wie sie im wesentlichen in Fig. 1 schemenhaft dargestellt ist, wobei der Hebel 20 ebenfalls in eine im wesentlichen vertikale Position bewegt wird. In diesem Zustand spannen die Vorspannfedern 29 die Halteelemente 21 in Bezug auf den Hauptkörper 15 nach innen vor. Der Schlitten 1 kann dann auf die Schiene 2 oder 3 in solcher Weise abgesenkt werden, daß die Passansätze 17 jeweils in dem Kanal der Schiene aufgenommen werden.
  • Das Messerelement 19 kann dann in eine Position abgesenkt werden, wie sie im wesentlicher in Fig. 1 fettgedruckt gezeigt ist. Auf diese Weise kommt die zugespitzte Kante 32 in Anlage an die Anlagefläche 25 jedes Halteelements 21 und drückt aufgrund der nach unten gerichteten Bewegung des Messerelements 19 die Halteelemente 21 auseinander, und zwar mit einem begrenzten Maße an Drehung in Bezug auf den Hauptkörper 15. In diesem Zustand befinden sich die Halteelemente in einer Position ähnlich der schematisch in Fig. 5 dargestellten. Die Drehbewegung erfolgt aufgrund der Tatsache, daß die auf die Federn 29 zurückzuführende, nach innen gerichtete Vorspannkraft entlang einer Linie unterhalb des Angriffspunkts der auf das Messerelement 19 zurückzuführenden, nach außen gerichteten Kraft wirkt, wodurch sich eine Hebelwirkung ergibt, die bewirkt, daß sich das jeweilige Halteelement aufgrund seiner losen Passung in dem Schlitten 1 dreht. Jeder untere Steg 24 greift an die Unterseite 9 oder 10 der Schienenlippen 7 oder 8 an. In diesem Zustand wird der Schlitten in solcher Weise auf der Schiene 2 oder 3 gehalten, daß der Schlitten frei entlang der Schiene gleiten kann.
  • Sobald die gewünschte Position des Schlittens erreicht ist, kann der Hebel 20 abgesenkt werden, so daß die Nockenfläche 42 in Anlage an die gekrümmte Eckfläche 36 kommt, wodurch das Messerelement 19 nach unten, in die in Fig. 6 gezeigte Position gedrückt wird. Durch diese Aktion wird der verbreiterte Klingenabschnitt 38 nach unten, zwischen die jeweiligen Führungsschienen 21 gedrückt, wodurch die Führungsschienen weiter auseinandergedrückt werden, so daß sie sich aufrichten und eine Position annehmen, wie sie im wesentlichen in Fig. 7 dargestellt ist. In diesem Zustand greifen die Außenkanten der unteren Flanken 24 an einen jeweiligen Seitenrand des in der Schiene 2 oder 3 ausgebildeten Kanals mit beträchtlicher Kraft an, so daß der Schlitten über Reibung an der vorgegebenen Position entlang der Länge der Schiene festgehalten wird.
  • In diesem Zustand wird eine etwaige Last, die dann auf den Schlitten 1 wirkt, aufgrund der länglichen Form der Halteelemente 21 über eine wesentliche Fläche der Schiene 21 verteilt. Somit reduziert sich das Risiko einer Verformung der Schiene wesentlich. In dem Fall, daß das Motorfahrzeug jedoch in einen Unfall verwickelt ist, ermöglichen die Halteelemente eine kontrollierte Vorwärtsbewegung des Schlittens 1 in Bezug auf die Schiene 2 oder 3 in Reaktion auf eine vorgegebene Kraft, die in der Lage ist, die Reibungskraft zwischen jedem Halteelement 21 und der Schiene zu überwinden. Wenn somit eine wesentliche Kraft auf die Person, welche den Sitz belegt, ausgeübt wird, kann sich der gesamte Sitz leicht nach vorn bewegen, wodurch sich das Verletzungsrisiko, dem die den Sitz belegende Person ausgesetzt ist, reduziert.
  • Um den Schlitten 1 von der Schiene 2 oder 3 zu entfernen, wird in einem ersten Schritt der Hebel 20 aus der in Fig. 6 dargestellten Position in die in Fig. 1 dargestellte Position angehoben. Diese Bewegung bewirkt, daß sich der bogenförmige Vorsprung 43 nach oben bewegt, wodurch er an die flache Unterseite 37 des Messerelements 19 angreift. Die nach oben gerichtete Bewegung des Hebels 20 hebt somit das freie Ende 35 des Messerelements 19 an, wodurch der verbreiterte Klingenabschnitt 38 angehoben wird und die Halteelemente 21 aufgrund der Vorspannkraft der Feder 29 die in Fig. 5 dargestellte Position annehmen können. In diesem Zustand kann der Schlitten 1 wieder entlang der Schiene 2 oder 3 gleiten, während er auf dieser gehalten wird.
  • Um den Schlitten 1 vollständig von der Schiene 2 oder 3 zu entfernen, muß das Messerelement 19 dann unter Verwendung des Knopfes 33 als Griff angehoben werden, so daß der zugespitzte Abschnitt 32 aus der Zwischenlage zwischen den Halteelementen 21 entfernt wird. Die Halteelemente 21 werden dann unter Wirkung der Vorspannfedern 29 nach innen gedrückt, so daß deren untere Flanken 24 nicht länger an der Unterseite 9, 10 der Schienenlippen 7, 8 angreifen. Der Schlitten 1 ist nun frei, um aus der Schiene 2 oder 3 herausgehoben zu werden.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf den Schlitten 1 beschrieben worden ist, welcher Sockel 16 zur Befestigung an den Beinen eines Sitzes trägt, ist zu beachten, daß alternative Befestigungsmittel verwendet werden können. Beispielsweise ist auch ins Auge gefaßt, daß Schlaufen, Ringe oder Bügel an dem Schlitten 1 befestigt werden können, um Riemen oder Seile in Eingriff zu nehmen, die verwendet werden können, um schwere Objekte in einem Fahrzeug festzubinden und zurückzuhalten.

Claims (7)

1. Schlitten (1), geeignet zum gleitbaren Anbringen an einer Schiene (2, 3), umfassend einen länglichen, nach oben offenen Kanal, ausgebildet mit zumindest einer sich längs ausbreitenden Lippe (7), wobei der Schlitten (1) einen Hauptkörper (15) mit zumindest einem bewegbaren Halteelement (21), das zur lateralen Bewegung von einer Lokalisationsposition geeignet ist, in welcher der Schlitten (1) frei anbringbar ist auf und entfernbar ist von besagtem Kanal, in eine Sicherheitsposition, in welcher das Halteelement (21) die Unterfläche der Lippe (7) angreifen kann, wodurch der Schlitten (1) in der Schiene (2, 3) gesichert ist, und ein Sicherungsmittel (19) aufweist, gekennzeichnet durch
ein drehbar angebrachtes Messerelement mit einem freien Ende und geeignet zur Bewegung von einer ersten Position in eine zweite Position, in welcher das Messerelement einen Teil des oder jedes Halteelements (21) angreift und das Halteelement nach außen von der Lokalisationsposition in Richtung der Sicherheitsposition bewegt.
2. Schlitten (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes Halteelement (21) im wesentlichen von länglicher Form mit einer unteren Flanke (24), die sich von unterhalb des Hauptkörpers des Schlittens (1) nach außen erstreckt, ist, wobei die untere Flanke (24) dazu geeignet ist, an der Unterfläche der Lippe (7) anzugreifen.
3. Schlitten (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorspannmittel (29) bereitgestellt ist, um das oder jedes Halteelement (21) nach innen, in Richtung der Lokalisierungsposition vorzuspannen.
4. Schlitten (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsmittel (19) ferner geeignet ist, um das oder jedes Halteelement (21) nach außen von der Lokalisierungsposition in eine Zwischenhalteposition zu bewegen, wobei die Halteposition auf dem Weg zwischen der Lokalisierungsposition und der Sicherheitsposition angeordnet ist, so daß der Schlitten (1) auf der Schiene (2, 3) zurückgehalten werden kann und darauf gleiten kann.
5. Schlitten (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Messerelements (19) von der ersten Position in die zweite Position zu einer Bewegung des oder jedes Halteelements (21) von der Lokalisierungsposition nach außen in die Halteposition führt.
6. Schlitten (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsmittel (19) ein Mittel (33) zum Herunterdrücken des freien Endes (35) des Messerelements (19), wenn in der zweiten Position, umfaßt, wodurch das oder jedes Halteelement (21) nach außen von der Halteposition in die Sicherheitsposition bewegt wird.
7. Schlitten (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, in Kombination mit einer Schiene (2, 3), wobei die Schiene (2, 3) einen länglichen, nach oben offenen Kanal umfaßt, der mit zumindest einer sich längs erstreckenden Lippe (7) ausgebildet ist.
DE69619658T 1996-07-10 1996-11-14 Auf eine Gleitschiene montierbarer Schlitten Expired - Lifetime DE69619658T2 (de)

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GB9614642A GB2315013B (en) 1996-07-10 1996-07-10 Improvements in or relating to a carriage adapted to be slideably mounted on a track

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DE69619658T Expired - Lifetime DE69619658T2 (de) 1996-07-10 1996-11-14 Auf eine Gleitschiene montierbarer Schlitten

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EP (1) EP0818344B1 (de)
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