DE69618671T2 - VERFAHREN ZUM VERMEIDEN ODER REDUZIEREN DER FORMUNG VON MAGNETISMUS ZWISCHEN ZWEI BENACHBARTEN GEGENSINNIG DREHENDEN KREISSäGEBLäTTER UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFüHRUNG DES VERFAHRENS - Google Patents
VERFAHREN ZUM VERMEIDEN ODER REDUZIEREN DER FORMUNG VON MAGNETISMUS ZWISCHEN ZWEI BENACHBARTEN GEGENSINNIG DREHENDEN KREISSäGEBLäTTER UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFüHRUNG DES VERFAHRENSInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verhindern oder Reduzieren der Bildung von Magnetismus bei zwei zueinander benachbart positionierten Sägeblättern, die sich bezüglich zueinander in entgegengesetzten Drehrichtungen drehen, und auf ein Gerät zum Verwenden des Verfahrens.
- Die SE, B, 458 096, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 2, offenbart ein Paar von Sägeblättern, das zwei bezüglich zueinander benachbart positionierte Sägeblätter umfaßt, die angeordnet sind, um bei einem Werkstück in einer gemeinsamen und wechselwirkenden Operation einen Sägeschnitt durchzuführen, während dieselben sich bezüglich zueinander in entgegengesetzten Drehrichtungen drehen. Gemäß dieser früheren Patentveröffentlichung wird der innere Kontakt zwischen den Sägeblättern durch Anlegen eines pneumatischen oder eines hydraulischen Drucks zwischen den Sägeblättern verhindert. Um einen solchen Luftdruck zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß jedes Sägeblatt mit geprägten Abschnitten von einer äußeren Seitenebene angeordnet ist, die angeordnet ist, um Kanäle zu bilden, die gegenüber der Drehrichtung geöffnet sind. Weitere Verbesserungen eines solchen interagierenden Paares von Sägeblättern sind in der schwedischen Patentanmeldung Nr. 9403767-8 vorgeschlagen, die hauptsächlich beabsichtigt, die Schnittoberfläche eines Werkstücks zu verbessern und die Gratbildung zu reduzieren, aber auch dieses Ausführungsbeispiel basiert darauf, daß das Paar von interagierenden Sägeblättern durch das Anlegen eines pneumatischen oder eines hydraulischen Drucks getrennt gehalten wird.
- Die praktische Verwendung der oben erwähnten bereits bekannten Sägeblätter hat jedoch zu einem vorher nicht bekannten und unerwünschten technischen Effekt geführt. Die benachbart positionierten und sich bezüglich zueinander in entgegengesetzten Richtungen drehenden Sägeblätter werden bei der Verwendung magnetisiert, und da benachbarte Oberflächen eine maschinell bearbeitete ebene Oberfläche aufweisen, werden die Sägeblätter während der Verwendung mit einer solchen Kraft magnetisch zueinander angezogen, daß dieselben kaum voneinander getrennt werden können. Die nachfolgend erhöhte Magnetisierung während des Betriebs führt außerdem zu einer wesentlichen Reduzierung der Drehgeschwindigkeit, und in bestimmten Fällen wird der Sägevorgang unterbrochen. Während des Anlassens wird für die Sägeblätter ein bestimmter "Flattereffekt" beobachtet, d.h. Schwingungen, die während eines Anfangsstadiums zu einem breiteren Sägeschnitt führen.
- Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Reduzieren der Bildung von Magnetismus in einem Paar von Sägeblättern des oben erwähnten Typs zu offenbaren, das während einer Anlaßphase auch dazu führt, daß sich die benachbart positionierten Sägeblätter in einer parallelen Beziehung bewegen, ohne die oben erwähnten Schwingbewegungen bezüglich zueinander. Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Gerät zur Verwendung des Verfahrens.
- Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zum Verhindern oder Reduzieren der Bildung von Magnetismus bei zwei benachbart positionierten Sägeblättern, die sich bezüglich zueinander in entgegengesetzten Drehrichtungen drehen, ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sägeblatt mit einer Anzahl von sich im wesentlichen radial erstreckenden Durchgangsrillen mit einer Erstreckung innerhalb des Bereichs der Drehmitte für jedes Sägeblatt und dem umgebenden Sägezahnbereich angeordnet ist, die angeordnet sind, um während dem Drehen Luft zu entfernen, die zwischen benachbarten Ebenen der Sägeblätter vorhanden ist, um dadurch die Magnetisierung der Sägeblätter zu verhindern oder zu reduzieren.
- Das Gerät für die Verwendung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sägeblatt mit einer Anzahl von sich im wesentlichen radial erstreckenden Durchgangsrillen mit einer Erstreckung innerhalb des Bereichs der Drehmitte für jedes Sägeblatt und dem umgebenden Sägezahnbereich angeordnet ist, die angeordnet sind, um während des Drehens Luft zu entfernen, die zwischen benachbarten Ebenen der Sägeblätter vorhanden ist.
- Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung und ein nicht beschränkendes Beispiel eines Ausführungsbeispiels für die Verwendung des Verfahrens werden nachfolgend mit Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
- Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Sägeblatts, das einen Teil eines interagierenden Paares von Sägeblättern bildet, von der Seite gesehen, die benachbart zu einem interagierenden Sägeblatt ist und mit einem Beispiel eines Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;
- Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht an der Linie II-II in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 3 zeigt eine Ansicht, die Fig. 2 entspricht, die zwei interagierende Sägeblätter offenbart, die sich bezüglich zueinander in entgegengesetzten Richtungen drehen;
- Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines modifizierten Ausführungsbeispiels eines Sägeblatts gemäß der vorliegenden Erfindung, von der Seite gesehen, die benachbart zu einem interagierenden Sägeblatt ist;
- Fig. 5 zeigt eine Querschnittsansicht an der Linie V-V in Fig. 4 in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 6 zeigt eine Querschnittsansicht in vergrößertem Maßstab durch Teile von zwei interagierenden Sägeblättern gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein Beispiel darstellen soll, wie die nichtdurchdringenden Rillen an den beiden Sägeblättern bezüglich zueinander verschoben angeordnet werden können;
- Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht eines weiteren modifizierten Ausführungsbeispiels eines Sägeblatts gemäß der vorliegenden Erfindung, von der Seite gesehen, die benachbart zu einem interagierenden Sägeblatt ist;
- Fig. 8 zeigt eine Fig. 7 entsprechende Ansicht eines Beispiels eines weiteren modifizierten Sägeblatts gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 9 zeigt eine Querschnittsansicht eines Sägeblatts gemäß der vorliegenden Erfindung an der Linie A-A in Fig. 7 oder Fig. 8 in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 10 zeigt eine Querschnittsansicht des in Fig. 7 gezeigten Sägeblatts an der Linie B-B in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht von zwei benachbart positionierten Sägeblättern, die übertrieben zeigen soll, wie die Sägeblätter während des Sägens voneinander abgelenkt werden können;
- Fig. 12 ist eine Ansicht, die Fig. 11 entspricht, die eine Modifikation übertrieben darstellt, die das in Fig. 11 gezeigte Problem entfernen soll;
- Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht des Bereichs, der in Fig. 12 als XIII bezeichnet ist, in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 14 ist eine Seitenansicht, die zwei zueinander benachbart positionierte Sägezähne zeigt, die gemäß der vorliegenden Erfindung modifiziert sind.
- Das Problem mit der starken Magnetisierung von zwei benachbart positionierten Sägeblättern, die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen, kann mit der Ionisierung von dazwischen positionierten Luftmolekülen in Verbindung mit der Bildung eines magnetisch/elektrischen Wechselfeldes zusammenhängen, und dieses Phänomen beeinflußt auch die Sägeblätter während einer anfänglichen Anlaßphase, und als Folge bewegen sich die Sägeblätter nicht in einer parallelen Beziehung zueinander.
- Bei bisher bekannten Lösungen wurden die Sägeblätter, wie vorher erwähnt, als bezüglich zueinander stabil angesehen, d.h. durch Anordnen von Luftkanälen in den Sägeblättern die, wenn sie gedreht werden, Luft zu dem Raum zwischen den Sägeblättern zuführen, und somit dieselben während eines Sägevorgangs durch eine pneumatische Kraft stabilisieren.
- Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung basiert auf einer wichtigen und in dieser Verbindung überraschenden Änderung der vorher akzeptierten Technologie, nämlich Luft zu entfernen, die zwischen den Sägeblättern vorhanden ist, indem durchdringende Rillen vorzugsweise im wesentlichen radial in dem Bereich zwischen dem Mittelabschnitt der Sägeblätter und dem Sägezahnbereich ausgedehnt werden.
- Theoretisch sollte ein solcher Vorgang dazu führen, daß die Sägeblätter zueinander gedrückt werden, und vermutlich sollten dieselben weiter magnetisiert werden, z. B. durch den Reibungseinfluß.
- Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung führt jedoch zu einem überraschenden Effekt, einerseits wird die Magnetisierung der Sägeblätter verhindert (im wesentlichen vollständig), andererseits nehmen die Sägeblätter bereits eine stabile und parallele Bewegung auf, wenn dieselben die Drehung in entgegengesetzten Drehrichtungen beginnen. Als weiteren überraschenden Effekt behalten die Sägeblätter eine benachbarte aber getrennte Beziehung bei.
- Mit Bezugnahme auf Fig. 1 ist ein Beispiel eines Ausführungsbeispiels für die Verwendung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Ein Sägeblatt, das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist, ist mit einer Anzahl von sich im wesentlichen radial erstreckenden Durchgangsrillen 2, 2', 2" angeordnet, die vorzugsweise im wesentlichen gleichmäßig winkelförmig voneinander getrennt sind. Bei dem gezeigten Beispiel eines Ausführungsbeispiels weisen die Rillen 2, 2', 2" eine leicht gebogene gekrümmte Erstreckung auf, wobei jeder Endabschnitt als ein erster Abschnitt in der Drehrichtung des Sägeblatts 1 positioniert ist, und der Mittelabschnitt als ein nachfolgender Teil. Diese Konfiguration ist eine bevorzugte Konfiguration, aber auch eine entgegengesetzte Erstreckung oder eine im wesentlichen lineare Erstreckung können verwendet werden.
- Der Effekt dieser Rillen kann weiter erhöht werden, was anfänglich mit Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben ist. Um ferner zu offenbaren, welche Ebene benachbart zu einem interagierenden Sägeblatt positioniert ist, wird dieselbe mit "N" bezeichnet, während die Ebene, die während der Verwendung als eine äußere oder Außenebene wirkt, mit "U" bezeichnet wird. Eine Rille 2 ist im Querschnitt gezeigt, wobei offenbart wird, daß die Rillen 2, 2', 2" an dem Kantenabschnitt, der ein erster Kantenabschnitt in der Drehrichtung ist, eine Abschrägung 3 aufweisen, und daß die Rillen 2, 2', 2" eine Abschrägung 4 in der gleichen Richtung an dem Kantenabschnitt aufweisen, der als Endkantenabschnitt in der Drehrichtung dient. Die letztere Abschrägung 4 erstreckt sich von der inneren Seitenebene und neigt sich zu der äußeren Seitenebene, während die erste Abschrägung 3 durch den Kantenabschnitt der Rillen 2, 2', 2" beendet wird, der bei der äußeren Ebene des Sägeblatts 1 positioniert ist.
- Während der Drehung des Sägeblatts 1 bewirken diese Abschrägungen 3, 4 das Entfernen von Luft, die bei der Innenebene des Sägeblatts 1 vorliegt, d.h. der Ebene, die zu einem interagierenden Sägeblatt 1 benachbart ist.
- Dies ist in Fig. 3 detaillierter gezeigt, die einen Abschnitt von zwei Sägeblättern 1, 1' zeigt, die sich in einer entgegengesetzten und benachbarten Beziehung drehen. Diese Figur stellt dar, wie die Rillen 2, 2', 2" während der Drehung der Sägeblätter 1, 1' die dazwischen vorliegende Luft entfernen, ein Vorgang, der dazu führt, daß die Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' verhindert wird, und daß die Sägeblätter 1, 1' während des Anlassens des Sägevorgangs eine stabile und parallele Bewegung aufnehmen. Die vorher erörterten Abschrägungen 3, 4 führen dazu, daß eine erhöhte Entfernung von Luft erreicht wird, aber eine annehmbare Reduzierung der Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' wird auch ohne solche Abschrägungen erreicht.
- Als ein Beispiel eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sind fünf Rillen 2, 2', 2" mit einer Rillenbreite von 3 mm und mit Abschrägungen 3, 4 angeordnet, die mit einem Winkel von 45º angeordnet sind. Ein Paar von Sägeblättern (Durchmesser 225 mm), die dementsprechend angeordnet sind, haben innerhalb des Drehbereichs von 2000-4700 Umdrehungen pro Minute nicht zu einer Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' geführt.
- Außerdem wurden Tests ohne die Abschrägungen 3, 4 durchgeführt und dieselben offenbaren mit einer Anzahl von Umdrehungen von 2000 Umdrehungen pro Minute, daß eine Breite von zumindest 4,8 mm für die Rillen 2, 2', 2" erforderlich ist, um die Magnetisierung zu verhindern. Wenn die Anzahl von Drehungen auf etwa 4700 Umdrehungen pro Minute erhöht wurde, war eine Rillenbreite von zumindest 6 mm erforderlich, um die Magnetisierung zu vermeiden, d.h. für eine erhöhte Drehgeschwindigkeit ist eine erhöhte Rillenbreite erforderlich.
- Es ist durch Ändern des Winkels der Abschrägungen 3, 4 außerdem möglich, die Rillenbreite auf unter 3 mm zu reduzieren. In diesem Fall wird den Abschrägungen 3, 4 ein spitzerer Winkel gegeben, der für jede Ein-Millimeter-Reduzierung der Rillenbreite um etwa 3º reduziert wird, d.h. etwa 42º für eine Rillenbreite von 2 mm und etwa 39º für eine Rillenbreite von 1 mm. Abschrägungen mit einem stumpferen Winkel als 45º führen zu einem beträchtlich schlechteren Ergebnis, und als Folge kann die Breite der Rillen 2, 2', 2" nicht wie beschrieben reduziert werden.
- Die oben beschriebenen Beispiele von verschiedenen Ausführungsbeispielen offenbaren, daß es eine Anzahl von Variablen bezüglich der Entwicklung der Rillen 2, 2', 2" gibt, die variiert werden können, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Abgesehen von dem, was veranschaulicht ist, bildet die Anzahl von Rillen offensichtlich eine weitere Variable, und die veranschaulichten Ausführungsbeispiele umfassen fünf Rillen 2, 2', 2", die im wesentlichen gleich voneinander beabstandet sind, um einen Winkel mit der Größe von 72º. Die Reduzierung oder Erhöhung der Anzahl von Rillen 2, 2', 2" kann somit durch eine Erhöhung/Reduzierung der Breite der Rillen 2, 2', 2" ausgeglichen werden, und die Breite der Rillen kann durch die vorher erwähnten Abschrägungen weiter reduziert werden. Die verwendete Drehgeschwindigkeit hat ebenfalls einen bestimmten Einfluß auf die Breite der Rillen, insbesondere wenn die Kantenabschnitte der Rillen 2, 2', 2" nicht mit Abschrägungen angeordnet sind, was, wie vorher erwähnt, bei einer erhöhten Drehgeschwindigkeit zu einem Bedarf nach einer größeren Rillenbreite führt.
- Ein modifiziertes Ausführungsbeispiel eines Sägeblatts mit Bezugnahme auf Fig. 1-3 ist in Fig. 4 und 5 gezeigt, das ähnlich zu dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Anzahl von sich im wesentlichen radial erstreckenden Durchgangsrillen 2, 2', 2" umfaßt, die sich vorzugsweise im wesentlichen gleichmäßig winkelförmig voneinander beabstandet erstrecken. Bei dem Beispiel eines gezeigten Ausführungsbeispiels weisen die Rillen 2, 2', 2" eine leicht gebogenen gekrümmte Erstreckung auf, wobei jeder Endabschnitt als ein anfänglicher erster Abschnitt in der Drehrichtung des Sägeblatts 1 positioniert ist, und der Mittelabschnitt als ein nachfolgender Teil. Diese Konfiguration ist eine bevorzugte Konfiguration, aber auch die entgegengesetzte Erstreckung oder eine im wesentlichen lineare Erstreckung können verwendet werden.
- Dies führt zu den vorher erörterten Vorteilen und ferner ist das Vakuum, das zwischen zwei interagierenden Sägeblättern gebildet ist, und auch die nicht erwünschte Temperaturerhöhung der Sägeblätter während der Drehbewegung derselben reduziert. Eine solche Temperaturerhöhung bewirkt eine Erstreckung des Zwischenraums zwischen den äußeren Teilen der Sägeblätter, da die Sägeblätter dazu neigen, sich voneinander wegzubiegen, ein Zustand, der dazu führt, daß Sägemehl und andere Teilchen zwischen die interagierenden Sägeblätter dringen können.
- Der Effekt der Rillen 2, 2', 2" wird durch eine Anzahl von nichtdurchdringenden Rillen oder Ausnehmungen 5, 5', 5", die an der Ebene des Sägeblatts angeordnet sind, die als eine benachbarte Oberfläche bezüglich eines interagierenden Sägeblatts dienen soll, erhöht. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) erstrecken sich die nichtdurchdringenden Rillen, 5, 5', 5" kreisförmig von der Mitte des Sägeblatts 1 mit voneinander unterschiedlichen Radien.
- Die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" weisen eine relativ kleine Tiefe auf, z. B. 0,1 mm, aber diese Tiefe kann von einigen Hundertstel eines Millimeters zu einigen Zehntel eines Millimeters variiert werden, und für Sägeblätter mit einem sehr großem Durchmesser können sogar noch tiefere Rillen 5, 5', 5" verwendet werden. Als Beispiel wurden Tests durchgeführt, mit äußerst guten Ergebnissen bei der Verwendung eines Sägeblatts 1 mit einem Durchmesser von 230 mm und 7-9 nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" mit einer Breite von 2 mm und einer Tiefe von 0,1 mm oder weniger.
- Die geeignete Breite/Tiefe für die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5", der Raum zwischen den Rillen und die Anzahl der Rillen kann jedoch offensichtlich innerhalb breiter Grenzen und mit Bezug auf den Durchmesser des Sägeblatts, die Drehgeschwindigkeit und ähnliche Faktoren variiert werden.
- Fig. 6 soll offenbaren, wie die Rillen 5, 5', 5" an zwei interagierenden Sägeblättern 1, 1' bezüglich zueinander verschoben angeordnet werden können. Eine solche relative Verschiebung führt zu einem verbesserten Ergebnis, aber es sollte betont werden, daß der gezeigte Verschiebungsgrad kleiner sein kann, und daß ein vollkommen annehmbares Ergebnis auch erhalten werden kann, wenn die Rillen 5, 5', 5" in einer im wesentlichen gegenüberliegenden Beziehung positioniert sind.
- In diesem Zusammenhang sollte außerdem betont werden, daß selbst wenn sich das vorhergehende Ausführungsbeispiel auf die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" als eine Anzahl von Rillen bezieht, diese Anzahl auf auch nur eine runde Rille reduziert werden kann. Ein Ausführungsbeispiel mit nur einer runden nichtdurchdringenden Rille weist jedoch offensichtlich nicht die gleichen guten Eigenschaften auf wie ein Ausführungsbeispiel mit mehreren solchen Rillen 5, 5', 5", aber selbst eine einzige Rille führt zu einem bestimmten technischen Effekt.
- Beispiele von weiteren modifizierten Ausführungsbeispielen sind in Fig. 7 und 8 gezeigt, die den Effekt der vorher erörterten Durchgangsrillen 2, 2', 2" durch eine Anzahl von nichtdurchdringenden Rillen oder Ausnehmungen 5, 5', 5" verbessern sollen, die in der Ebene des Sägeblatts 1 angeordnet sind, das eine benachbarte Oberfläche bezüglich eines interagierenden Sägeblatts sein soll. Gemäß einem bevorzugtem Ausführungsbeispiel (Fig. 7) erstrecken sich die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" mit einem gemeinsamen Radius gebogen von der Mitte des Sägeblatts 1 und weisen eine Winkelerstreckung auf, die geringer ist als der Abstand zwischen zueinander benachbart positionierten Durchgangsrillen 2, 2', 2". Jede nichtdurchdringende Rille 5, 5', 5" erstreckt sich von einer Durchgangsrille 2, 2', 2" in der Drehrichtung des Sägeblatts 1 (wie es durch einen Pfeil angezeigt ist) und wird durch einen geschlossenen Endabschnitt vor der nächsten Durchgangsrille 2, 2', 2" abgeschlossen.
- Die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" weisen eine relativ geringe Tiefe auf, z. B. 0,1 mm, aber diese Tiefe kann von einigen Hundertstel eines Millimeters zu einigen Zehnteln eines Millimeters variiert werden, und für Sägeblätter mit einem sehr großen Durchmesser können sogar noch tiefere Rillen 5, 5', 5" verwendet werden. Als Beispiel wurden mit einem Sägeblatt 1 mit einem Durchmesser von 230 mm und nichtdurchdringenden Rillen mit einer Breite 20 mm und einer Tiefe von 0,1 mm sehr gute Ergebnisse erzielt.
- Die geeignete Breite/Tiefe der nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" kann jedoch offensichtlich innerhalb breiter Grenzen und mit Bezug auf den Durchmesser des Sägeblatts 1, die Drehgeschwindigkeit und ähnliche Faktoren variiert werden.
- Selbst wenn die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" eine weitere begrenzte Erstreckung aufweisen, d.h. wenn dieselben nicht mit den Durchgangsrillen 2, 2', 2" kommunizieren, wird ein annehmbarer technischer Effekt erhalten. Ein Beispiel eines solchen Ausführungsbeispiels ist in Fig. 8 gezeigt, wobei die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" geschlossene Endabschnitte aufweisen, d.h. nicht direkt mit einer Durchgangsrille 2, 2', 2" kommunizieren.
- Auch wenn dies nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, können die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5", die in Fig. 7 und 8 gezeigt sind, beispielsweise durch zwei oder mehr vorzugsweise im wesentlichen parallele Rillen ersetzt werden, d.h. mit einem bezüglich zueinander unterschiedlichen Radius. Bei einem solchen Ausführungsbeispiel kann die Rillenbreite für jede einzelne nichtdurchdringende Rille 5, 5', 5" offensichtlich mit Bezug auf Ausführungsbeispiele mit nur einer Rille 5, 5', 5" ebenfalls normalerweise reduziert werden.
- Die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" können ebenfalls in Verbindung mit Durchgangsrillen 2, 2', 2" mit abgeschrägten Seitenabschnitten verwendet werden, d.h., die angeordnet sind, wie es in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3 offenbart ist.
- Es ist außerdem innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung, die nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" auf solche Weise anzuordnen, daß sich dieselben zwischen zwei zueinander benachbart positionierten Durchgangsrillen 2, 2', 2" erstrecken, d.h. mit jedem Endabschnitt zu den Dürchgangsrillen 2, 2', 2" geöffnet. Ein solches Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel, das vorher mit Bezugnahme auf Fig. 4 bis 6 beschrieben wurde.
- Ferner kann den nichtdurchdringenden Rillen 5, 5', 5" außerdem eine andere Längenerstreckung gegeben werden, als die, die gezeigt und beschrieben wurde, d.h. eine geradere Erstreckung, selbst wenn die gebogene Erstreckung vom Herstellungsstandpunkt und anderen Aspekten offensichtlich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist.
- Wie vorher erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt, die sich auf die vorne angegebene Rillentiefe, Rillenbreite und Anzahl von Rillen beschränkt, da die Möglichkeit besteht, diese Parameter innerhalb eines großen Spektrums zu variieren.
- Das Sägeblatt 1 gemäß der vorliegenden Erfindung kann ferner modifiziert werden, um sicherzustellen, daß der äußere Abschnitt derselben nicht während der Drehung von einem benachbarten und interagierenden Sägeblatt 1' abgelenkt wird, eine Situation, die in Fig. 11 übertrieben dargestellt ist.
- Durch Anordnen der Sägeblätter 1, 1', wie es in Fig. 12 übertrieben dargestellt ist, d.h. mit einander zugewandten Oberflächen, die eine im wesentlichen konkave Form aufweisen, ist die bestehende Kontaktoberfläche wesentlich reduziert, was zu einer reduzierten Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' und außerdem zu einer reduzierten Temperaturerhöhung führt. Während einem Sägebetrieb nehmen die Sägeblätter 1, 1' eine parallelere Erstreckung an, teilweise durch den Dreheinfluß und teilweise durch einen Druck von den gebildeten Sägeschnittoberflächen.
- Ferner sind die äußeren Peripherieabschnitte der Sägeblätter 1, 1' vorzugsweise mit einander zugewandten Oberflächen angeordnet, die sich anfänglich (vor einem Sägebetrieb) in einer im wesentlichen parallelen Beziehung erstrecken, wie es in Fig. 13 als der Bereich "X" angezeigt ist. Dies wird vorzugsweise durch einen Schleifvorgang erreicht, und stellt sicher, daß die Sägezähne während der Drehbewegung in entgegengesetzten Richtungen für die Sägeblätter 1, 1' nicht ineinandergreifen. Als ein Beispiel der Winkelgröße, die abgeschliffen wird, kann ein Winkel von 4º bis 7º erwähnt werden, aber die Größe des Winkels ist offensichtlich an die Schalenform der Sägeblätter 1, 1' angepaßt.
- Es wurde herausgefunden, daß ein weiterer Faktor die Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' beeinflußt, nämlich daß die Magnetisierung in dem Raum für Sägemehl durch die Sägezähne gebildet wird. Durch Anordnen des Bodenteils (Bereich "Z") des Raums für Sägemehl im wesentlichen gerade oder leicht gebogen und mit dem Abstand "Z" nicht kleiner als 4 mm, wie es in Fig. 14 gezeigt ist, kann diese Magnetisierung verhindert werden.
- Die obige Modifikation kann leicht implementiert werden, wenn neue Sägeblätter 1, 1' hergestellt werden, und auch für existierende Sägeblätter 1, 1' um die Probleme weiter zu reduzieren, die durch die Magnetisierung der Sägeblätter 1, 1' entstehen.
- Die vorliegende Erfindung ist offensichtlich auf keine Weise auf gezeigte und beschriebene Beispiele von Ausführungsbeispielen beschränkt, sondern kann weiter modifiziert werden. Beispielsweise können die gezeigten Beispiele von Ausführungsbeispielen innerhalb des Schutzbereichs der folgenden Ansprüche auf unterschiedliche Weise miteinander kombiniert werden.
Claims (18)
1. Verfahren zum Verhindern oder Reduzieren der Bildung
von Magnetismus bei zwei zueinander benachbart
positionierten Sägeblättern, die sich bezüglich
zueinander in entgegengesetzten Drehrichtungen drehen,
wodurch jedes Sägeblatt mit einer Anzahl von sich im
wesentlichen radial erstreckenden Durchgangsrillen
mit einer Erstreckung innerhalb des Bereichs der
Drehmitte für jedes Sägeblatt und dem umgebenden
Sägeblattbereich angeordnet ist, die während des
Drehens angeordnet sind, um Luft zu entfernen, die
zwischen benachbarten Ebenen der Sägeblätter vorliegt,
um dadurch die Magnetisierung der Sägeblätter zu
verhindern oder zu reduzieren.
2. Vorrichtung, die zwei zueinander benachbart
positionierte Sägeblätter (1, 1') umfaßt, die sich bezüglich
zueinander in entgegengesetzten Drehrichtungen
drehen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sägeblatt (1,
1') mit einer Anzahl von sich im wesentlichen radial
erstreckenden Durchgangsrillen (2, 2', 2") mit einer
Erstreckung innerhalb des Bereichs der Drehmitte für
jedes Sägeblatt (1, 1') und dem umgebenden
Sägeblattbereich angeordnet ist, die während des Drehens
angeordnet sind, um Luft zu entfernen, die zwischen
benachbarten Ebenen der Sägeblätter (1, 1') vorliegt,
und somit die Bildung von Magnetismus in den
Sägeblättern zu verhindern oder zu reduzieren.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchgangsrillen (2, 2', 2") eine im
wesentlichen gebogene Erstreckung aufweisen, wobei die
Endabschnitte der Rillen (2, 2', 2") vorzugsweise in
der Drehrichtung vor dem Mittelabschnitt positioniert
sind.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchgangsrillen (2, 2', 2") eine im
wesentlichen lineare Erstreckung aufweisen.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rillen (2,
2', 2") für Sägeblätter (1, 1'), die für einen
höheren Drehgeschwindigkeitsbereich vorgesehen sind,
größer angeordnet ist als für Sägeblätter (1, 1'), die
für einen niedrigeren Drehgeschwindigkeitsbereich
vorgesehen sind.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (2, 2', 2") im
wesentlichen symmetrisch und winkelmäßig gleich
voneinander beabstandet angeordnet sind.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (2, 2', 2") mit
einer Abschrägung (3) an dem Kantenabschnitt
angeordnet sind, der als ein erster Kantenabschnitt in der
Drehrichtung wirkt, wodurch eine geneigte
Kantenoberfläche gebildet wird, die sich von der äußeren Ebene
jedes Sägeblatts (1, 1') zu einem Bereich an der
inneren Ebene erstreckt (benachbartes interagierendes
Sägeblatt), der in der Drehrichtung nach vorne
positioniert ist, und daß die Rillen (2, 2', 2") an
dem Kantenabschnitt, der als nachfolgender
Kantenabschnitt in der Drehrichtung angeordnet ist, mit einer
Abschrägung (4) angeordnet sind, die eine geneigte
Kantenoberfläche bildet, die sich von der inneren
Ebene jedes Sägeblatts (1, 1') zu einem nachfolgenden
Bereich an der äußeren Ebene in Drehrichtung
erstreckt.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschrägungen (3, 4) bezüglich einer benachbarten
Sägeblattebene vorzugsweise mit einem Winkel
von 45º angeordnet sind.
9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rillen (2,
2', 2") durch Bilden der Abschrägungen (3, 4) als
Abschnitte mit einem spitzeren Winkel reduziert
angeordnet ist.
10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (2, 2', 2")
eine im wesentlichen senkrechte Erstreckung bezüglich
der äußeren Ebene des Sägeblatts (1, 1') aufweisen.
11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (2, 2', 2") mit
einer größeren Breite für eine reduzierte Anzahl von
Rillen und einer kleineren Breite für eine größere
Anzahl von Rillen angeordnet sind.
12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine
nichtdurchdringende Rille (5, 5', 5"), die vorzugsweise eine
gebogene Erstreckung aufweist, an der Seite des
Sägeblatts (1, 1') angeordnet ist, die als eine
benachbarte Seite zu einem interagierenden Sägeblatt (1,
1') dienen soll.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die nichtdurchdringende Rille (5, 5', 5")
angeordnet ist, um sich zwischen den Rillen (2, 2',
2") zu erstrecken und mit denselben zu
kommunizieren.
14. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die nichtdurchdringende Rille (5, 5', 5")
angeordnet ist, um sich zwischen denselben zu
erstrecken, wobei nur ein Endabschnitt mit einer
solchen Rille (2, 2', 2") kommuniziert.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die nichtdurchdringende Rille (5, 5', 5")
angeordnet ist, um sich zwischen den Rillen (2, 2',
2") zu erstrecken, und mit einer solchen
Erstreckung, daß die nichtdurchdringende Rille (5, 5', 5")
nicht mit den Rillen (2, 2', 2") kommuniziert.
16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeblätter (1, 1')
eine im wesentlichen schalenförmige Erstreckung
aufweisen, wobei einander zugewandte Seitenebenen eine im
wesentlichen konkave Erstreckung aufweisen.
17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sägeblätter (1, 1') an einander
zugewandten Peripherieoberflächen maschinell bearbeitet
sind, und somit einen im wesentlichen parallelen
Bereich (X) bilden.
18. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sägemehlraum bei den
Sägezähnen der Sägeblätter (1, 1') mit einem im
wesentlichen geraden oder leicht gebogenen Bodenbereich
(Z) mit einer Erstreckung, die 4 mm überschreitet,
angeordnet ist.
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