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DE69618404T2 - Elektrisch betätigtes Regelventil - Google Patents

Elektrisch betätigtes Regelventil

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DE69618404T2
DE69618404T2 DE69618404T DE69618404T DE69618404T2 DE 69618404 T2 DE69618404 T2 DE 69618404T2 DE 69618404 T DE69618404 T DE 69618404T DE 69618404 T DE69618404 T DE 69618404T DE 69618404 T2 DE69618404 T2 DE 69618404T2
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DE
Germany
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valve
channel
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flow
slide
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DE69618404T
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Robert John Kanda
Michael Alfred Lamothe
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Lectron Products Inc
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Lectron Products Inc
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0686Braking, pressure equilibration, shock absorbing
    • F16K31/0693Pressure equilibration of the armature

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Elektroventile einer Bauart, die einen druckentlasteten Schieber aufweisen, der in einer Bohrung bewegbar ist, um den Durchfluss von einem Einlass zu einem Auslass längs der mit Anschlüssen versehenen Bohrung zu steuern.
  • Die WO-A 92/14085 offenbart z. B. ein druckkompensiertes Patronenventil dieser Art. Es weist ein Gehäuse auf, in dem eine Ventilspindel axial geführt ist, welche an ihrem einen Ende einen Ventilkegel trägt, dessen Dichtfläche in der Schließstellung des Ventils an einer Ringkante an der Gehäuseinnenwand anliegt. Eine Druckausgleichsbohrung verläuft in einer Gehäusewand, wobei in der Spindel ein Kanal vorgesehen ist, der einen Raum an dem offenen einlassseitigen Ende der die Spindel aufnehmenden Gehäusebohrung mit einem Ringraum verbindet, der die Ventilspindel auf der von dem Einlassende entfernt liegenden Seite ihres Ventilkegels umgibt. Auf seiner Einlassseite ist der Kanal gegenüber diesem Raum durch eine federbelastete Dichtkugel oder einen federbelasteten Dichtkegel verschlossen, wodurch sich eine Rückschlagventilfunktion ergibt.
  • Erfindungsgemäße Ventile werden dort verwendet, wo ein geregelter Durchstrom zu dem Auslassanschluss angesichts eines in weiten Grenzen veränderlichen Ventileinlassdruckes erwünscht ist. Ein solches Bedürfnis tritt typischerweise bei Anwendungsfällen für Kraftfahrzeug-Servolenkungen auf, wo es notwendig ist den Zustrom von Hydraulikfluid von einer motorgetriebenen Pumpe, deren Förderleistung sich mit der Motordrehzahl ändert zu der Servolenkanlage elektrisch zu steuern.
  • Bei Servolenkanlagen von Kraftfahrzeugen welche elektrisch betätigte Ventile zur Steuerung des Fluidzustroms zu der Lenkanlage verwenden, wurden bisher elektromagnetische Steuerelemente, wie etwa eine Solenoidspule mit einem mit einem druckentlasteten Ventilglied verbundenen Anker zu Steuerung des Durchflusses zu Auslassanschlüssen in einer Bohrung eingesetzt, in die das Ventilglied eng toleriert eingepasst ist. Bei solchen elektrisch betätigten Schieberventilen mit Druckausgleich hat sich gezeigt, dass mit Zunahme des Steuersignalstroms für den Solenoiden um den Anker und den Ventilschieber elektromagnetisch derart zu bewegen, dass der Durchfluss von dem Einlass- zu dem Auslassanschluss in der Bohrung zunehmend abgesperrt wird, die bei dem fortschreitenden Schließen der Anschlüsse zunehmende Strömungsgeschwindigkeit durch den Auslassanschluss einen merklichen Druckabfall auf der Einlassseite des Ventilschiebers und ein damit einhergehendes Kräfteungleichgewicht an den Enden des Ventilschiebers erzeugt. Auf diese Weise wird der Ventilschieber zu der Schließstellung hin durch die von dem Druckungleichgewicht herrührende Kraft beschleunigt, was bei einem vorgegebenen elektrischen Steuersignal zu dem Solenoiden zu einer sehr schnellen Änderung des Durchflusses durch das Ventil führt. Dieses von dem dynamischen Druckabfall in der Strömung durch die Auslassanschlüsse bedingte schnelle Schließen des Ventils macht es schwierig, bekannte Ventile bei bestimmten Anwendungsfällen einzusetzen, bei denen ein verhältnismäßig konstanter, geregelter Druckfluss erforderlich ist, wie etwa beim Einsatz für die Servolenkung bei Kraftfahrzeugen, und führt bei bestimmten Ventilstellungen zu einer unerwünschten Reaktion des geregelten Systems.
  • Aus Fig. 5, die die gemessene Betriebskennlinie eines bekannten Ventils veranschaulicht, ist zu ersehen, dass bei verhältnismäßig niederen Gegendrücken, d. h. 3,52 bar (50 psi) auf der Lastseite, der Durchfluss bei den bekannten Ventilen über den Bereich der verwendeten Drehzahlen der Fluidzufuhrpumpe ziemlich eratisch ist. Außerdem ist aus Fig. 5 zu entnehmen, dass bei höheren Gegendrücken bei den bekannten Ventilen der Durchfluss bei höheren Pumpendrehzahlen zwar in gewissem Maße stabilisiert ist, aber bei niedrigeren Pumpendrehzahlen drastische Ausschläge aufweist.
  • Bezugnehmend auf Fig. 5 ist dort die plötzliche Änderung der Durchflussrate durch das Ventil, bei verschiedenen Gegendruckniveaus, wie sie bei dem bekannten Ventil von der Belastung in dem System herrühren, für den Zustand veranschaulicht, bei dem der Ventileinlass mit einer Versorgung durch eine Pumpe mit veränderlicher Drehzahl verbunden ist.; die Wirkung ist in dem Pumpenwellendrehzahlbereich von 2000 bis 5000 UPM tatsächlich dramatisch.
  • Aus Fig. 6, die ebenfalls die gemessene Betriebskennlinie eines bekannten Ventils veranschaulicht, ist zu entnehmen, dass selbst ohne Stromzufuhr (0 mA) zu der Ventilspule einer bekannten Vorrichtung und bei in dem voll geöffneten Zustand befindlichen Ventil bei bestimmten Pumpendrehzahlen (Förderdrücken) der Durchfluss durch das Druckungleichgewicht an der Ventilspindel wesentlich herabgesetzt ist. Außerdem ist der Fig. 6 zu entnehmen, dass das bekannte Ventil bei unterschiedlicher Ventilspulenerregung einen Durchfluss ergibt, der bei niedrigen und hohen Förderpumpendrehzahlen ziemlich eratisch ist.
  • Demgemäß besteht ein Bedürfnis einen Weg oder Mittel zu finden, um den Durchfluss durch ein Schieberventil bei in starkem Maße sich ändernden Einlassdruckbedingungen, insbesondere solche die von einer Pumpenförderung unterschiedlicher Drehzahl in den Ventileinlass herrühren, elektrisch zu regeln und einen geregelten Durchfluss auf eine Weise zu erzielen, die zu einem Ventil mit verhältnismäßig niederen Herstellungskosten und zuverlässiger Ventilbetriebsweise führt.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, weist das elektrisch betätigte Durchflussventil erfindungsgemäß die Merkmale des Patentanspruchs 1 auf. Ein Verfahren zum Herstellen eines elektrisch betätigten Durchflussventils gemäß der Erfindung ist Gegenstand des Patentanspruch 8.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Seite der Erfindung besteht darin, ein elektrisch betätigtes, druckentlastetes Schieberventil zum Regeln des Durchflusses von einer veränderlichen Druckquelle am Ventileinlass zu schaffen.
  • Eine andere Seite der Erfindung besteht darin, ein elektromagnetisch betätigtes Durchflussregelventil zu schaffen, das einen Ventilschieber aufweist, der in einer Ventilbohrung durch den Anker zur Regelung des Durchflusses von einem mit einem Ende des Schiebers in Verbindung stehenden Einlass zu Auslassanschlüssen in der Bohrung bewegt wird.
  • Eine andere Seite der Erfindung besteht darin, ein elektromagnetisch betätigtes Schieberventil mit Druckausgleich zum Regeln des Durchflusses von einer veränderlichen Einlassdruckquelle zu Auslassanschlüssen zu schaffen, bei dem Mittel an dem Ventilschieber vorgesehen sind, um den zu den Auslassanschlüssen gehenden Einlassstrom so zu bedämpfen, dass die Abnahme des dynamischen Strömungsdrucks mit zunehmender Abdeckung der Auslassanschlüsse durch den Schieber kompensiert wird.
  • Eine weitere Seite der Erfindung besteht darin, ein elektromagnetisch betätigtes Schieberventil mit Druckausgleich zu schaffen, das einen Entlastungsanschluss zu dem Druckausgleichskanal in der Ventilspindel aufweist, um die von einem Abfall des dynamischen Drucks des zu den Auslassanschlüssen gehenden Durchflusses mit zunehmendem Verschluss der Auslassanschlüsse durch den Schieber herrührende Wirkung des Kräfteungleichgewichts an dem Ventilschieber zu verringern.
  • Die Erfindung verwendet eine Solenoidspule, die einen Anker elektromagnetisch bewegt, welcher an dem Ende eines Schieberventilkörpers befestigt ist, der in einer Ventilbohrung angeordnet ist, die ihren Einlass an einem Bohrungsende aufweist, während die Auslassanschlüsse längs der Bohrung vorgesehen sind. Bei Erregung der Spule durch ein Steuersignal wird der Ventilschieber so bewegt, dass er die Auslassanschlüsse zunehmend überdeckt bzw. freigibt, um so den Durchfluß von dem Einlass zu den Auslassanschlüssen zu regeln. Sowie der Schieber die Anschlüsse in einem vorbestimmten Maß überdeckt, setzt ein Entlastungskanal den durch den Ventilschieber verlaufenden Druckausgleichskanal mit den Auslassanschlüssen in Verbindung um damit die Auswirkung des dynamischen Druckabfalles zu vermindern, der durch die beim Schließen der Anschlüsse durch den Ventilschieber erhöhte Strömungsgeschwindigkeit durch die Anschlüsse hervorgerufen wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist ein Querschnitt der Ventilanordnung gemäß der Erfindung, veranschaulicht in der vollständig geöffneten Stellung;
  • Fig. 2 ist ein Teil einer Ansicht ähnlich Fig. 1, unter Veranschaulichung des Ventils in der vollständig geschlossenen Stellung;
  • Fig. 3 ist ein Diagramm des Durchflusses über der Förderpumpendrehzahl bei einem erfindungsgemäßen Ventil für verschiedene Niveaus des Belastungsgegendrucks;
  • Fig. 4 ist ein Diagramm des Durchflusses durch das erfindungsgemäße Ventil über der Förderpumpendrehzahl bei verschiedenen Niveaus der elektrischen Erregung der Spule;
  • Fig. 5 ist ein Diagramm des Durchflusses über der Förderpumpendrehzahl bei verschiedenen Niveaus des Gegendrucks bei einem Ventil nach dem Stand der Technik und
  • Fig. 6 ist ein Diagramm des Durchflusses über der Förderpumpendrehzahl bei verschiedenen Niveaus der elektrischen Erregung der Ventil-Solenoidspule bei einem Ventil nach dem Stand der Technik;
  • Fig. 7 ist ein Schnittbild längs der Schnittlinie 7-7 der Fig. 1.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 ist dort die Ventilanordnung allgemein mit 10 bezeichnet und mit Gehäusemitteln versehen, die einen Grundkörper 12 mit einem daran vorhandenen Einlassfitting 14 und ein Rohrteil 16 aufweisen, welches an dem Grundkörper durch eine geeignete Gewindeverbindung befestigt ist, die mit dem Bezugszeichen 18 bezeichnet ist. Das Rohrteil 16 ist längs der Gewindeverbindung 18 durch einen passenden Dichtungsring 22 abgedichtet. In dem Einlassfitting 14 ist ein Einlasskanal oder eine Einlassbohrung 20 ausgebildet, der bzw. die an eine (nicht dargestellte) Quelle eines Hydraulikfluids variablen Drucks, bspw. Fluid von einer motorgetriebenen Pumpe, angeschlossen werden kann.
  • In der Bohrung 20 des Grundkörpers 12 ist ein allgemein mit 24 bezeichneter Ventilschieber, eng toleriert eingepasst, mit seinem einem Ende 26 frei zu dem offenen Ende des Kanals 20 hinweisend verschieblich. Außerdem ist in dem Schieber 24 zentrisch und axial durchgehend ein Druckausgleichskanal 28 ausgebildet. An dem dem Ende 26 gegenüberliegenden oder von diesem entfernten Ende des Schiebers 24 ist ein ringförmiger ferromagnetischer Anker 30 durch Presssitz auf dem Schieber befestigt, wie dies durch das Bezugszeichen 32 angedeutet ist. Der Anker 30 und der Schieber 24 sind in einer von dem Einlass 20 wegweisenden Richtung durch eine Feder 34 vorgespannt, deren eines Ende auf einer von dem Anker rings um den Schieber ausgebildeten Schulter und deren anderes Ende auf der Stirnseite des Grundkörpers 12 abgestützt ist.
  • Der Einlasskanal 20 ist mit einer Anzahl, und zwar vorzugsweise 4, in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandeter querverlaufender Auslassanschlüsse 36 versehen, die an in Axialrichtung des Grundkörpers leicht gegeneinander versetzten Stellen angeordnet sind. Zwischen den Hauptauslassanschlüssen 36 und dem offenen Ende des Einlasskanales 20 ist ein Minimalströmungsanschluss 38 vorgesehen, um bei geschlossenen Anschlüssen 36 eine Minimaldurchströmung zu gewährleisten.
  • Der Druckausgleichskanal 28 in dem Ventilschieber 24 ist mit einer Anzahl von quer verlaufenden Öffnungen 40 versehen, die in diesem so ausgebildet sind, dass sie über den Ringraum zwischen dem Anker 30 und dem Rohrteil 16 eine Fluiddruckverbindung von dem Einlasskanal 20 zu dem das gegenüber liegende Ende des Ventilschiebers 24 in dem Rohrteil 16 umgebenden Bereich herstellen. Diese Anordnung ermöglicht es, dass die Druckkräfte des Fluids auf die einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Ventilschiebers 24 einwirken und auf diese Weise einen axialen Kraftausgleich an den Ventilschieber erzeugen.
  • Rings um das Ende 26 des Ventilschiebers 24 ist an diesem eine ringförmige Ventilsteuerfläche 42 vorgesehen, die sich über eine vorbestimmte axiale Länge erstreckt. Wie ohne Weiteres verständlich, wirkt die Steuerfläche 42 mit dem Einlasskanal 20 so zusammen, dass wegen des eng tolerierten Schiebesitzes zwischen der Steuerfläche 42 und dem Kanal 20 eine Durchströmung an dem Schieber 24 entlang zu den Anschlüssen 36 verhütet ist. In Fig. 1 ist der Ventilschieber auf seine voll geöffnete Stellung hin vorgespannt dargestellt, wobei die Stirnseite des Ankers 30 an der Innenseite des geschlossenen Endes des Rohrteils 16 anliegt, um damit den Hub des Ventilschiebers zu begrenzen.
  • Ein elektrisches Betätigungselement in Gestalt einer Solenoidspule 44 ist auf einem Spulenkörper 46 angeordnet und auf das Rohrteil 16 aufgesteckt sowie an diesem mittels eines ringförmigen Polstücks 48 befestigt, das einen nach auswärts ragenden Flansch 50 aufweist, der an dem Rohrteil 16 mittels eines reibschlüssig gehaltenen Sprengrings 52 befestigt ist. Der Polstückflansch 50 liegt an einer Stirnseite einer äußeren zylindrischen Schale oder eines zylindrischen Gehäuses 54 an, deren bzw. dessen andere Stirnseite an dem Grundkörper 12 abgestützt ist und die bzw. das den Schließungskreis des Magnetflusses um die Spule schließt. Die Spule 44 weist naturgemäß eine geeignete, zum Schutz dienende Verkapselung mit Isoliermaterial, vorzugsweise umspritztem Kunststoff auf, die mit dem Bezugszeichen 56 bezeichnet ist und an der eine zweckentsprechende elektrische Gerätesteckdose 58 nach außen ragend einstückig angeformt ist. Die Gerätesteckdose 58 erstreckt sich über ein paar elektrische Anschlüsse hinaus von denen einer in Fig. 1 veranschaulicht und mit dem Bezugszeichen 60 versehen ist und an den ein Ende der Spule 44 angeschlossen ist.
  • Auf dem Ventilschieber 24 ist eine ringförmige Sammelnut 62 ausgebildet, deren einer Rand mit der Stirnseite der Ventilsteuerfläche 42 zusammenfällt; außerdem ist in der Nut 42 ein Querloch oder Abzweigkanal 64 ausgebildet, das bzw. der den Druckausgleichskanal 28 mit der Sammelnut 62 verbindet. Die Sammelnut ist auf dem Ventilschieber so angeordnet, dass sie bei einer vorbestimmten Axialbewegung des Ventilschiebers 24 die Auslassanschlüsse überdeckt.
  • Bezugnehmend auf Fig. 2 sind dort der Anker 30 und der Ventilschieber 24 in der voll geschlossenen Stellung dargestellt, in der der Ventilschieber 24 durch eine zweckentsprechend große Erregung der Spule in dem Kanal 20 nach rechts in eine Stellung überführt worden ist, in der das Ende 26 des Ventilschiebers die Anschlüsse 36 absperrt. Wenn das Ende 26 des Ventilschiebers 24 mit steigender Erregung der Spule fortschreitend von der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung in die in Fig. 2 dargestellte Stellung überführt wird, reichen die auf den Anker 30 einwirkenden elektromagnetischen Kräfte aus, die Vorspannung der Feder 34 zu überwinden und den Anker in eine Stellung zu überführen, in der die Ankerschulter 66 an einem an dem Ende des Grundkörpers 12 vorgesehenen, kreisförmigen Anschlagring 68 anliegt.
  • Die Länge der Steuerfläche 42 in Axialrichtung ist geringfügig kleiner als der Durchmesser der Anschlüsse 36, so dass die Nut 62 einen der Auslassanschlüsse 36 zu überdecken beginnt bevor das Ende 26 des Ventilschiebers alle Anschlüsse 36 absperrt. Wenn somit bei den Anschlüssen 36 die Durchflussfläche fortschreitend verkleinert wird und die Strömungsgeschwindigkeit durch diese zunimmt ergibt die zunehmende Geschwindigkeit einen resultierenden dynamischen Strömungsdruck, der einen Druckungleichgewicht an den einander gegenüber liegenden Enden des Ventilschiebers 24 hervorrufen will. Dieses Druckungleichgewicht wird durch die Abströmung durch den Entlastungskanal 64 und nach außen dann durch die Nut 62 in den Kanal 36 abgeschwächt. Bei der gegenwärtig bevorzugten praktischen Ausführungsform der Erfindung weist der lochförmige Entlastungskanal 64 einen Durchmesser von 0,040 inches (1,016 mm) auf.
  • Ein Bypass oder Minimalströmungskanal ist in Gestalt eines Anschlusses 38 vorgesehen, der durch das Einlassfitting 14 durchgehend so ausgebildet ist, dass er den Einlasskanal 20 schneidet um eine Minimal- oder Restströmung aufrecht zu erhalten, wenn die Kanäle 36 durch die Ventilschiebersteuerfläche 42 vollständig verschlossen sind.
  • Bezugnehmend auf Fig. 3 sind dort die Wirkung des Kanals 64 und der Nut 62 für drei Niveaus oder Beträge des Verbrauchergegendrucks 2,52; 21,1 und 24,2 bar (50; 300 und 600 psi) veranschaulicht, wobei zu bemerken ist, dass im Vergleich zu den in Fig. 5 dargestellten Betriebskennlinien für den Stand der Technik der Durchfluss des erfindungsgemäßen Ventils von dem Mittelbereich der Pumpendrehzahl an bis zu der Maximaldrehzahl im Wesentlichen konstant ist und zwar ohne den bei den bekannten Ventilen angetroffenen dramatischen Abfall. Bei den Tests, deren Ergebnisse in den Fig. 3 und 5 dargestellt sind, wurden die Ventile mit einem Druckabfall von 2,1 bar (30 psi) vom Einlass zum Auslass betrieben.
  • Bezugnehmend auf Fig. 4 sind dort Kennlinien des Durchflusses als Funktion der Pumpendrehzahl für das erfindungsgemäße Ventil bei verschiedenen Niveaus der Erregung der Ventilsolenoidspule veranschaulicht, nämlich bei einem Strom von 0; 300; 400 und 600 mA. Aus Fig. 4 ist zu entnehmen, dass bei einem gegebenen Spulenstrom die Durchflusskennlinie im Vergleich zu den in Fig. 6 veranschaulichten Durchflusskennlinien des bekannten Ventils wesentlich konstanter ist.
  • Wenngleich die Erfindung im Vorstehenden unter Bezug auf die dargestellten Ausführungsformen beschrieben wurde, so versteht sich doch, dass die Erfindung abgewandelt und abgeändert werden kann und lediglich durch den Schutzbereich der nachfolgenden Patentansprüche beschränkt ist.

Claims (8)

1. Elektrisch betätigtes Durchflusssteuerventil mit:
(a) Gehäusemitteln (14, 16), die einen einseitig verschlossenen Ventilkanal (20) mit einer Anzahl von Auslassanschlüssen (36) in ihm begrenzen, der zu einem Einlass (14) hin offen ist;
(b) Ventilschiebermitteln (24), die mit einem ihrer Enden (26) zu dem Einlass hin freiliegend und mit einem gegenüberliegenden, in dem Kanal (20) abgeschlossenen Ende in dem Ventilkanal (20) beweglich angeordnet sind und die Ankermittel (30) mit einer verhältnismäßig hohen magnetischen Permeabilität aufweisen;
gekennzeichnet durch
(c) einen in den Ventilschiebermitteln (24) ausgebildeten Druckausgleichkanal (28), der das zu dem Einlass hin freiliegende Ende (26) mit dem abgeschlossenen Ende verbindet;
(d) Ventilschiebermittel (24), die eine rings um das dem Einlass gegenüber freiliegende Ende (26) ausgebildete, ringförmige Ventilsteuerfläche (42) aufweisen, wobei die Steuerfläche bei einer Bewegung der Ventilschiebermittel zum fortschreitenden Schließen und Öffnen der Auslassanschlüsse (36) zur Wirkung kommt;
(e) einen Entlastungskanal (64), der bei einem vorbestimmten Maß der Bewegung der Steuerfläche so zur Wirkung kommt, dass er den Druckausgleichskanal (28) mit den Auslassanschlüssen (36) in Verbindung setzt und
(f) Spulenmittel (44), die auf den Gehäusemitteln angeordnet sind und bei ihrer elektrischen Erregung derart wirksam werden, dass sie auf elektromagnetischem Wege die Bewegung der Ankermittel (30) und der Ventilschiebermittel (24) bewirken.
2. Ventil nach Anspruch 1, bei dem die Ankermittel (30) eine ringförmige Gestalt aufweisen.
3. Ventil nach Anspruch 1, bei dem die mehreren Auslassanschlüsse (36) vier Anschlüsse enthalten, die um die Ventilschiebermittel herum in Umfangsrichtung gleich voneinander beabstandet sind.
4. Ventil nach Anspruch 1, bei dem die Ventilschiebermittel (24) eine Radialbohrung (64) aufweisen, die mit dem Druckausgleichskanal (28) in Verbindung steht und in eine in den Ventilschiebermitteln ausgebildete Ringnut (62) mündet, wobei die Nut bei einer vorbestimmten Bewegung der Ventilschiebermittel (24) die Auslassanschlüsse (36) fortschreitend überdeckt.
5. Ventil nach Anspruch 1, bei dem die Ankermittel (30) ein ringförmiges Element aufweisen, das entfernt von dem dem Einlass gegenüber freiliegenden Ende (26) an den Ventilschiebermitteln befestigt ist.
6. Ventil nach Anspruch 1, bei dem der Druckausgleichskanal (28) eine in den Ventilschiebermitteln (24) ausgebildete Axialbohrung und einen damit in Verbindung stehenden Queranschluss aufweist.
7. Ventil nach Anspruch 1, das außerdem Kanalmittel (38) aufweisen, die bei verschlossenen Auslässen (36) einen Restdurchfluss ergeben.
8. Verfahren zum Herstellen eines elektrisch betätigten Durchflussventils bei dem.
(a) in einem Ventilkörper (14, 16) eine Einlassbohrung (20) ausgebildet und diese Bohrung an einen Auslass (36) in dem Ventilkörper angeschlossen wird und bei dem ein Ventilschieber (24) in der Bohrung angeordnet und der Ventilschieber (24) elektromagnetisch bewegt wird und die Anschlüsse mit einem Ende (26) des Ventilschiebers fortschreitend freigegeben bzw. überdeckt und der Durchfluss zu dem Auslass (36) gesteuert werden;
(b) ein Druckausgleichskanal (28) durch den Ventilschieber (24) in dessen Bewegungsrichtung ausgebildet wird;
(c) in dem Ventilschieber (24) ein quer verlaufender Entlastungskanal (64) ausgebildet und dieser Ausgleichskanal mit den Anschlüssen (36) in Verbindung gesetzt wird, wenn der Ventilschieber (24) die Anschlüsse in einem vorgegebenen Maß überdeckt und der eine unerwünscht schnelle Überdeckung der Anschlüsse zufolge nicht ausgeglichener Druckkräfte abmindert.
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