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DE69617283T2 - Vorrichtung zum Anpressen von Elementen in einer Kassette für trockene chemische Analyseelemente - Google Patents

Vorrichtung zum Anpressen von Elementen in einer Kassette für trockene chemische Analyseelemente

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Publication number
DE69617283T2
DE69617283T2 DE69617283T DE69617283T DE69617283T2 DE 69617283 T2 DE69617283 T2 DE 69617283T2 DE 69617283 T DE69617283 T DE 69617283T DE 69617283 T DE69617283 T DE 69617283T DE 69617283 T2 DE69617283 T2 DE 69617283T2
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DE
Germany
Prior art keywords
chemical analysis
coil spring
spring
cassette body
film
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69617283T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69617283D1 (de
Inventor
Kaoru Terashima
Sigeru Tezuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69617283D1 publication Critical patent/DE69617283D1/de
Publication of DE69617283T2 publication Critical patent/DE69617283T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/04Wound springs
    • F16F1/12Attachments or mountings
    • F16F1/128Attachments or mountings with motion-limiting means, e.g. with a full-length guide element or ball joint connections; with protective outer cover
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N35/00Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N35/00029Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor provided with flat sample substrates, e.g. slides
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft einen Chemisches-Analyseelement- Anpressmechanismus gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Allgemeiner bezieht sich die Erfindung auf eine Kassette für trockene chemische Analyseelemente, worin eine Mehrzahl von trockenen chemischen Analyseelementen, von denen jedes eine Reagenzschicht hat, deren optische Dichte sich bei einer chemischen Reaktion, biochemischen Reaktion oder Immunreaktion mit einer spezifischen biochemischen oder chemischen Komponente, die in einer Probenflüssigkeit, wie Blut oder Urin, enthalten ist, ändert, gespeichert werden und eines um das andere herausgenommen werden, und mehr im besonderen bezieht sich die Erfindung auf einen Elementdruckbeaufschlagungsmechanismus für eine solche Kassette für trockene chemische Analyseelemente.
  • Beschreibung der verwandten Technik
  • Es ist ein trockener ("trocken-für die-Berührung") integrierter mehrschichtiger chemischer Analysefilm in die Praxis umgesetzt worden, mit dem die Konzentration oder Aktivität einer spezifischen chemischen Komponente oder die Konzentration einer Feststoffkomponente in einer Probenflüssigkeit quantitativ analysiert werden kann, indem nur ein Tröpfchen der Probenflüssigkeit auf den Film getüpfelt wird. Weiter ist ein trockener chemischer Analysefilm, welcher aus Filterpapier ausgebildet ist und eine oder mehrere Schichten hat, vorgeschlagen und teilweise in die Praxis umgesetzt worden.
  • Wenn man quantitativ die chemischen Komponenten oder dergleichen, die in einer Probenflüssigkeit enthalten sind, unter Verwendung eines solchen chemischen Analysefilms analysiert, wird ein Tröpfchen der Probenflüssigkeit auf den Film getüpfelt (auf die Ausbreitungsschicht, wenn der Film mit einer Ausbreitungsschicht versehen ist, und direkt auf die Reagenzschicht, wenn der Film nicht mit einer Ausbreitungsschicht versehen ist) und während einer vorbestimmten Zeit (Inkubation) in einem Inkubator auf einer konstanten Temperatur gehalten, so dass eine Färbungsreaktion (Färbungssubstanz erzeugende Reaktion oder Farbänderungsreaktion der Färbungssubstanz in der Reagenzschicht) auftritt, die optische Dichte der durch die Färbungsreaktion gebildeten Farbe wird optisch gemessen. Das heißt, Messlicht, das eine Wellenlänge enthält, die entsprechend der Kombination der zu analysierenden Komponente (manchmal wird diese nachstehen als "Analyt" bezeichnet) und des in der Reagenzschicht des Films enthaltenen Reagenz vorher gewählt ist, wird auf den Film projiziert, und die optische Dichte des Films wird gemessen. Dann wird die Konzentration oder die Aktivitäts des Analyts auf der Basis der optischen Dichte unter Verwendung einer Kalibrierkurve oder einer Standardkurve, welche die Beziehung zwischen der Konzentration (Gehalt) des Analyts und der optischen Dichte repräsentiert, bestimmt.
  • Der integrierte mehrschichtige chemische Analysefilm umfasst generell eine Trägerfolie bzw. -platte aus organischem Polymer oder Kunststoff und wenigstens eine auf der Trägerfolie bzw. -platte ausgebildete Reagenzschicht. Vorzugsweise ist eine Ausbreitungsschicht über der Reagenzschicht ausgebildet. Der chemische Analysefilm ist generell in der Form eines Filmstückchens von einer vorbestimmten Form, wie quadratisch oder rechteckig. Das Filmstückchen wird manchmal mit einem Rahmen aus organischem Polymer oder dergleichen zur Erleichterung der automatisierten Handhabung des Filmstückchens versehen und manchmal wird es, wie es ist ohne Rahmen benutzt. Der chemische Analysefilm mit einem Rahmen wird generell als "ein chemischer Analyseobjektträger" bezeichnet, und jener ohne Rahmen wird generell als "ein rahmenloser chemischer Analysefilm" bezeichnet.
  • In dieser Beschreibung sollte die Bezeichnung "chemisches Analyseelement" breit interpretiert werden, so dass sie den rahmenlosen chemischen Analysefilm, den chemischen Analyseobjektträger und den einschichtigen oder mehrschichtigen chemischen Analysefilm, der aus Filterpapier ausgebildet ist (mit oder ohne Rahmen) wie auch einen Elektrolytanalyseobjektträger für das quantitative Analysieren der Aktivität von speziellen ionischen Substanzen, die in einer Probenflüssigkeit enthalten sind, und andere ähnliche Elemente und Einrichtungen für verschiedene Analysen umfasst. Die Patentinhaberin hat eine Technik für das Laden einer Mehrzahl von rahmenlosen chemischen Analysefilmen direkt in eine Kassette, das Einsetzen der Kassette in eine Filmzuführungseinrichtung einer biochemischen Analyseeinrichtung und das Herausnehmen der rahmenlosen chemischen Analysefilme einen um den anderen aus der Kassette für die Verwendung in der Analyse vorgeschlagen.
  • Zum Beispiel wird in einer Kassette für chemische Analyseelemente, die in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 57(1982)-53271 (US-Patent Nr. 4 151 931) offenbart ist, eine Mehrzahl von chemischen Analyseelementen in einem Stapel in der Kassette gespeichert, und das oberste chemische Analyseelement wird durch einen Herausnahmedurchlass, der in einer Seite des oberen Teils der Kassette ausgebildet ist, durch eine Drückerklinge, welche in der Querrichtung der Kassette bewegt wird, nach auswärts gedrückt. In der Kassette wird der Stapel der chemischen Analyseelemente auf einem Trägerteil gehalten, welches in den Kassettenkörper mittels eines Gesperrmechanismus so eingebaut ist, dass es nur aufwärts bewegbar ist, und das Trägerteil wird durch einen Kolben nach abwärts gedrückt, um das zweitoberste chemische Analyseelement jedesmal, wenn ein chemisches Analyseelement herausgedrückt wird, zu dem Herausnahmedurchlass zu bringen.
  • Weiter ist eine Technik offenbart worden, in welcher der Stapel von chemischen Analyseelementen durch ein Drückteil, das mittels einer Spiral- bzw. Schraubenfeder angetrieben wird, nach dem Herausnahmedurchlass zu gedrückt wird, und die chemischen Analyseelemente werden durch den Herausnahmedurchlass eines um das andere herausgenommen. Siehe z. B. die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 5(1993)-188058, die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 1(1989)-87438 (EP Nr. 0 304 838A) und EP Nr. 0 567 067A.
  • In der konventionellen Kassette für chemische Analyseelemente muss ein Elementandrückmechanismus, der ein Drückteil und eine Spiral- bzw. Schraubenfeder umfasst, hinter dem Stapel der chemischen Analyseelemente vorgesehen sein, und die Spiral- bzw. Schraubenfeder muss eine Länge haben, welche der Höhe des Stapels der chemischen Analyseelemente entspricht, was Schwierigkeiten verursachen kann, wenn der Elementandrückmechanismus in den Kassettenkörper eingebaut wird.
  • Das heißt, wenn, wie in Fig. 11 gezeigt ist, der Elementandrückmechanismus b in den Kassettenkörper a von einem Ende desselben her nach einem Stapel von chemischen Analyseelementen zu in den Kassettenkörper a eingefügt wird, neigt die Spiral- bzw. Schraubenfeder e, die zwischen dem Drückteil (nicht gezeigt) und dem Federhalter d1 des Verschlusses d zusammengedrückt wird, dazu, sich zu biegen, und die Mitte des äußeren Endteils der Spiral- bzw. Schraubenfeder wird von der Längsachse der Feder wegbewegt, wodurch ein Teil der Feder über eine Ecke des Federhalters d1 hinaus nach auswärts vorsteht und zwischen dem Kassettenkörper a und dem Federhalter d1 eingefangen wird, so dass sie das Einfügen des Verschlusses d verhindert. Dieses macht es unmöglich, die Gesperreklauen d2 in Eingriff mit den auf der Innenfläche des Kassettenkörpers a ausgebildeten Gesperrezähnen zu bringen, und der Zusammenbau der Kassette muss erneut versucht werden, was zu einer großen Verschlechterung der Arbeitseffizienz führt. Speziell, wenn ein Teil der Spiral- bzw. Schraubenfeder zwischen dem Kassettenkörper a und dem Federhalter d1 bei in Eingriff mit den Gesperrezähnen befindlichen Gesperreklauen d2 eingefangen wird, ist es sehr schwierig, die Gesperreklauen d2 von den Gesperrezähnen außer Eingriff zu bringen.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Im Hinblick auf die vorstehenden Beobachtungen und die vorstehende Beschreibung ist es das primäre Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Elementanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus für eine Kassette für chemische Analyseelemente zur Verfügung zu stellen, worin das Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder auf der Seite des Federhalters des Verschlusses daran gehindert wird, von einem flachen (rechteckigen oder quadratischen) Sitz des Federhalters an irgendeiner der Ecken des Sitzes nach außen vorzustehen, wodurch der Zusammenbau der Kassette für chemische Analysefilme erleichtert wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Chemisches-Analyseelement-Anpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus für eine Chemisches-Analyseelement-Kassette, welche in einen Kassettenkörper eingefügt wird, um einen Stapel von chemischen Analyseelementen in dem Kassettenkörper nach einem Elementherausnahmedurchlass zu, der an einem Ende des Kassettenkörpers ausgebildet ist, zu drücken, zur Verfügung gestellt, wobei der Elementanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus einen Verschluss umfasst, der mit einem Eingriffsmittel in Eingriff zu bringen ist, welches auf einer Innenwandoberfläche des Kassettenkörpers ausgebildet ist, und ein Drückmittel, welches in dem Kassettenkörper angeordnet ist, so dass es nach dem Stapel der chemischen Analyseelemente zu und von dem Stapel der chemischen Analyseelemente weg auf der von dem Elementherausnahmedurchlass entfernten Seite des Stapels verschiebbar ist, und welches den Stapel der chemischen Analyseelemente unter der Kraft einer Schrauben- bzw. Spiralfeder nach dem Elementherausnahmedurchlass zu drückt, wobei der Verschluss ein Schieberteil hat, welches relativ zu einem Schaftteil des Drückmittels verschiebbar ist, wobei die Schrauben- bzw. Spiralfeder um das Schieberteil herum angeordnet ist, wobei das eine Ende derselben in Anlage gegen das Drückteil ist und das andere Ende derselben durch einen Federhalteteil, der auf einem Ende des Schieberteils ausgebildet ist, gehalten wird, gekennzeichnet durch ein Abfluchtungsmittel, welches das Zentrum der Einhüllenden, die durch das genannte andere Ende der Schrauben- bzw. Spiralfeder definiert ist, mit dem Zentrum des Federhalteteils derart abfluchtet, dass das Zentrum der Schrauben- bzw. Spiralfeder nur um eine maximale Strecke von dem Zentrum des Federhalteteils weg bewegt werden kann, innerhalb welcher die Schrauben- bzw. Spiralfeder nicht außerhalb von irgendeiner der Ecken des Federhalteteils sein kann.
  • Wenn die Schrauben- bzw. Spiralfeder in einem Querschnitt, der längs einer Ebene ausgeführt ist, die senkrecht zu ihrer Längsachse ist, im wesentlichen ringförmig ist, kann das Abfluchtungsmittel einen Begrenzungsteil umfassen, welcher in der Form eines ausgebauchten bzw. aufgeweiteten Teils ist, der auf der äußeren Oberfläche des Schieberteils ausgebildet ist.
  • Weiter kann das Abfluchtungsmittel das Verändern der Form der Schrauben- bzw. Spiralfeder umfassen. Zum Beispiel kann in dem Fall einer Schrauben- bzw. Spiralfeder, welche in einem Querschnitt, der längs einer zu der Längsachse senkrechten Ebene ausgeführt ist, im wesentlichen ringförmig ist, ihr effektives Zentrum mit dem Zentrum des Federhalteteils dadurch abgefluchtet werden, dass der Durchmesser der Feder an einem Ende kleiner als jener in irgendeinem anderen Teil der Feder gemacht wird.
  • Weiter kann das Abfluchtungsmittel das Formen der Feder so, dass sie im Querschnitt ein Rechteck oder ein Quadrat ist, welches gerundete Ecken hat, umfassen.
  • In dem Chemisches-Analyseelement-Anpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung verhindert es das Abfluchtungsmittel, dass sich die Spiral- bzw. Schraubenfeder in hohem Maße seitwärts bewegt, wodurch verhindert wird, dass das Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder von dem Federhalteteil an irgendeiner der Ecken des Federhalteteils nach außen vorspringt, wenn der Chemisches-Analyseelement-Anpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus in den Kassettenkörper eingefügt wird und die Gefahr besteht, dass die Schrauben- bzw. Spiralfeder zwischen dem Verschluss und dem Kassettenkörper eingefangen wird. Demgemäß wird der Zusammenbau der Kassette für chemische Analyseelemente bzw. der Chemisches-Analyseelement-Kassette erleichtert, und die Kassetten für chemische Analyseelemente bzw. die Chemisches- Analyseelement-Kassetten können mit einer hohen Leistungsfähigkeit bzw. Effizienz zusammengebaut werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Kassette für chemische Analysefilme, die mit einem Filmandrück- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung versehen ist,
  • Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, ausgeführt längs der Linie A-A in Fig. 1,
  • Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht der Kassette, welche die Art und Weise des Herausnehmens des chemischen Analysefilms aus der Kassette zeigt,
  • Fig. 4 ist eine in Einzelteile aufgelöste perspektivische Ansicht, die den in der Kassette verwendeten Filmanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus zeigt,
  • Fig. 5A ist eine Vorderansicht des Filmanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus in dem zusammengebauten Zustand,
  • Fig. 5B ist eine Seitenansicht des Filmandrück- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus in dem zusammengebauten Zustand,
  • Fig. 5C ist eine Aufsicht auf den Filmanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus in dem zusammengebauten Zustand,
  • Fig. 6 ist eine Ansicht von unten, die den Verschluss und die Schrauben- bzw. Spiralfeder des Filmanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus zeigt,
  • Fig. 7 ist eine Ansicht von unten, die eine Abwandlung des Verschlusses und der Spiral- bzw. Schraubenfeder des Filmanpress- bzw. -druckbeaufschlagungsmechanismus zeigt,
  • Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht der Kassette, welche die Art und Weise des Herausnehmens des chemischen Analysefilms aus der in Fig. 1 gezeigten Kassette zeigt,
  • Fig. 9A ist eine perspektivische Ansicht, wie einen rahmenlosen chemischen Analysefilm unter der normalen Feuchtigkeitsbedingung zeigt,
  • Fig. 9B und 9C sind perspektivische Ansichten, die den rahmenlosen chemischen Analysefilm in einem trockenen Zustand zeigen,
  • Fig. 10 ist eine perspektivische Teilansicht, die eine Schablone für den Zusammenbau der Kassette zeigt, und
  • Fig. 11 ist eine perspektivische Teilansicht zur Veranschaulichung der Schwierigkeit, die in der konventionellen Kassette für chemische Analyseelemente auftreten kann.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • In Fig. 1 umfasst eine Kassette 10 für chemischen Analysefilm einen rechteckigen Kassettenkörper 11, der aus einer linken und rechten Hälfte ausgebildet ist. Das obere Ende des Kassettenkörpers 11 ist offen, und ein Stapel von rahmenlosen chemischen Analysefilmen 1 wird in den Kassettenkörper 11 geladen. Das obere Ende des Kassettenkörpers 11 ist durch ein Deckelteil 12 verschlossen.
  • Ein Filmherausnahmedurchlass 14 zum Herausnehmen des chemischen Analysefilms 1 ist an dem unteren Ende des Kassettenkörpers 11 ausgebildet. Der Filmherausnahmedurchlass 14 umfasst eine erste Öffnung 14a, die in einer Seitenwand 11a des Kassettenkörpers 11 ausgebildet ist, und eine zweite Öffnung 14b, die in dem Boden des Kassettenkörpers 11 ausgebildet ist. Nur ein einziger rahmenloser chemischer Analysefilm 1 kann auf einmal durch die erste Öffnung 14a hindurchgehen. Ein Filmherausnahmesaugkissen 15 (Fig. 3) wird durch die zweite Öffnung in den Kassettenkörper 11 eingeführt, wenn der Film 1 herausgenommen wird. Wie deutlich in Fig. 8 gezeigt ist, ist die zweite Öffnung 14b an dem unteren Ende der Seitenwand 11a des Kassettenkörpers 11 in Verbindung mit der ersten Öffnung 14a.
  • Die Dicke des chemischen Analysefilms 1 unterscheidet sich in Abhängigkeit von seinem Analyt, und demgemäß wird die Größe der ersten Öffnung 14a in Abhängigkeit von der Dicke des in den Kassettenkörper 11 zu ladenden chemischen Analysefilms 1 eingestellt bzw. festgesetzt, so dass die Filme 1 einer um den anderen sicher durch die erste Öffnung 14a herausgenommen werden können.
  • Ein Filmdruckbeaufschlagungs- bzw. -anpressmechanismus 16 (Fig. 2 bis 6) zum Antreiben bzw. Drücken des Stapels der chemischen Analysefilme 1 nach dem Filmherausnahmedurchlass 14 zu ist in dem Kassettenkörper 11 vorgesehen. Der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismus 16 umfasst ein Drückmittel 17, das ein Drückteil 17a hat, welches verschiebbar in dem Kassettenkörper 11 aufgenommen ist und in Kontakt mit dem Stapel der chemischen Analysefilme 1 auf der von dem Filmherausnahmedurchlass 14 entfernten Seite gebracht wird, um den Stapel der Filme 1 nach dem Filmherausnahmedurchlass 14 zu zu drücken, sowie eine Spiral- bzw. Schraubenfeder 18, die zum Drücken bzw. Antreiben des Drückteils 17a nach dem Filmherausnahmedurchlass 14 zu dient und im wesentlichen ringförmig in einem Querschnitt ist, der längs einer zu ihrer Längsachse senkrechten Ebene ausgeführt ist, und einen Verschluss bzw. Anschlag 19, welcher das obere Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 trägt und in Eingriff mit dem Kassettenkörper 11 ist, um eine Bewegung der Feder 18 weg von dem Herausnahmedurchlass 14 zu unterdrücken.
  • Ein Paar Längsrippen 11c sind auf der genannten einen Seitenwand 11a des Kassettenkörpers 11 in der Querrichtung des Kassettenkörpers 11 voneinander beabstandet ausgebildet. Eine Öffnung 11d zum Halten eines Schenkels 12a des Deckelteils 12 und drei Unterscheidungs- bzw. Erkennungsöffnungen 11e sind in der Seitenwand 11a zwischen den Rippen 11c ausgebildet. Die Unterscheidungs- bzw. Erkennungsöffnungen 11e sind anfänglich in der Form einer Vertiefung und haben eine dünne Bodenwand. Zum Beispiel wird während des Zusammenbaus der Kassette 10 für chemische Analysefilme eine der Unterscheidungs- bzw. Erkennungsöffnungen 11e in Abhängigkeit von der Dicke des in die Kassette 10 zu ladenden chemischen Analysefilms 1 selektiv geöffnet. Gesperrzähne 11h (Fig. 3) sind auf der inneren Oberfläche der Seitenwand 11a so ausgebildet, dass sie sich in der Längsrichtung des Kassettenkörpers 11 auf jeder Seite der Seitenwand 11a erstrecken.
  • Ein Paar Längsrippen 11f sind auf der Seitenwand 11b, die entgegengesetzt zu der Seitenwand 11a ist, in der Querrichtung des Kassettenkörpers 11 voneinander beabstandet ausgebildet. Eine Öffnung 11d zum Halten eines Schenkels 12a des Deckelteils 12 und ein langgestrecktes Durchgangsloch 11g, das entgegengesetzt den drei Unterscheidungs- bzw. Erkennungsöffnungen 11e ist, sind in der Seitenwand 11b zwischen den Rippen 11f ausgebildet. Gesperrzähne 11h (Fig. 3) sind auf der inneren Oberfläche der Seitenwand 11b so ausgebildet, dass sie sich in der Längsrichtung des Kassettenkörpers 11 auf jeder Seite der Seitenwand 11b erstrecken.
  • Obwohl der Kassettenkörper 11 in zwei Hälften geformt wird, sind die Hälften zu einem einzigen Stück schmelzgebunden, wenn die Filme 1 darein geladen werden, und können danach nicht geteilt werden, obwohl eine Teilungslinie in Fig. 1 erscheint. Auf der Seitenoberfläche, wo die Teilungslinie erscheint, ist ein Datenaufzeichnungsteil (nicht gezeigt) vorgesehen, auf dem Strichcodes oder dergleichen, welche die Produktionscharge, den Analyt, die Serviceperiode, Eigenschaften und dergleichen der in den Kassettenkörper 11 geladenen chemischen Analysefilme 1 aufgezeichnet werden.
  • Die Struktur des Filmdruckbeaufschlagungsmechanismus 16 wird nachstehend in Einzelheiten unter Bezugnahme auf die Fig. 4, 5A, 5B und 5C beschrieben.
  • Das Drückmittel 17 umfasst das genannte Drückteil 17a in der Form einer flachen Platten und einen Schaftteil 17b in der Form einer rechteckigen Säule, welche von dem Drückteil 17a senkrecht dazu vorsteht. Der Schaftteil 17b ist ein Rechteck im Querschnitt, das gerundete Ecken hat und das einen Halteteil 17c an dem freien Endteil desselben hat. Wenn das Drückmittel 17 mit einem Anschlag bzw. Verschluss 19, das später zu beschreiben ist, vereinigt wird, steht der Halteteil 17c durch den Verschluss 19 vor. Der Halteteil 17c ist mit einer Öffnung 17d versehen. Nuten 17e sind auf den Seitenoberflächen des Schaftteils 17b ausgebildet. Aufgrund der Nuten 17e kann der Schaftteil 17b, welcher aus organischem Polymer ist, gerade in einer gleichförmigen Dicke geformt werden.
  • Der Anschlag bzw. Verschluss 19 umfasst einen Schieberteil 19a, welcher sich in der Längsrichtung des Kassettenkörpers 11 erstreckt, im Querschnitt rechteckig ist und verschieblich den Schaftteil 17b des Drückmittels 17 aufnimmt, sowie einen Federhalteteil 19b, welcher sich quer an einem Ende des Schieberteils 19a erstreckt und sich auf einem Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 abstützt, und Eingriffsteile 19c, die auf dem Federhalteteil 19b ausgebildet sind.
  • Der Schieberteil 19a ist kürzer als die Strecke zwischen dem Drückteil 17a und dem Halteteil 17c dese Drückmittels 17. Das heißt, der Schaftteil 17b ist länger als die Strecke zwischen dem Federhalteteil 19b des Anschlags bzw. Verschlusses 19 und dem Drückteil 17a des Drückmittels 17 in einem Zustand, in dem die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 zwischen dem Federhalteteil 19b und dem Drückteil 17a bis zu einem vorbestimmten Ausmaß zusammengedrückt ist und der Halteteil 17c über die obere Oberfläche des Federhalteteils 19b in dem Zustand nach aufwärts vorsteht. Die Minimalentfernung zwischen dem Federhalteteil 19b und dem Drückteil 17a hängt von der Länge des Schieberteils 19a oder der minimalen zusammendrückbaren Länge der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 ab.
  • Der Anschlag bzw. Verschluss 19 ist mit dem Kassettenkörper 11 so in Eingriff, dass er relativ zu dem Kassettenkörper 11 bewegbar ist. Das heißt, die Eingriffsteile 19c sind in der Form von elastisch deformierbaren dünnen Platten, die sich von entgegengesetzten Seiten des Federhalteteils 19b nach aufwärts erstrecken, wobei sie voneinander weg divergieren, und Gesperrklauen 19d sind auf dem freien Ende von jedem Eingriffsteil 19c so ausgebildet, dass sie nach auswärts vorstehen. Die Gesperrklauen 19d sind mit den Gesperrzähnen 11a auf der inneren Oberfläche des Kassettenkörpers 11, wie oben beschrieben, in Eingriff.
  • Der Schieberteil 19a des Anschlags bzw. Verschlusses 19 ist auf der äußeren Oberfläche desselben mit Begrenzungsteilen 19e versehen, welche als ein Abfluchtungsmittel funktionieren, das die Mitte der durch das Ende der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 definierten kreisförmigen Einhüllenden, die auf dem Schieberteil 19a angebracht ist und längs des Schieberteils 19a zusammengedrückt und gestreckt wird, mit dem effektiven Zentrum des Federhalteteils 19a abfluchtet und die Bewegung der Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 so beschränkt, dass die Einhüllende nicht außerhalb der Ecken des Federhalteteils 19b sein kann. Die Einhüllende ist als ein Kreis definiert, der durch Verbinden der äußersten Punkte auf dem Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 erhalten wird, wenn sich das Ende der Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 seitlich in allen Richtungen bewegt, bis es gegen den Schieberteil 19a oder den begrenzenden Teil 19e zur Anlage kommt und verhindert wird, dass es sich weiter in der Richtung bewegt.
  • In dieser speziellen Ausführungsform ist der Durchgang 19f in dem Schieberteil 19a, in welchen der Schaftteil 17b eingefügt ist, ein langgestrecktes Rechteck im Querschnitt, wie in Fig. 6 gezeigt ist, und die begrenzenden Teile 19e sind in der Form von ausgebauchten bzw. aufgeweiteten Teilen, die auf dem Schieberteil 19a längs der längeren Seiten des Durchgangs 19f ausgebildet sind. Der Betrag der Ausbauchung bzw. Aufweitung der begrenzenden Teile 19e ist so eingestellt bzw. festgesetzt, dass der Abstand zwischen jeder der Ecken des Federhalteteils 19b, welches rechteckig ist, und dem Punkt auf dem Schieberteil 19a, der zu der Ecke auf der Seite, die von der Ecke entfernt ist, diagonal entgegengesetzt ist, größer als der Durchmesser der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 ist, und selbst wenn das Zentrum der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 von dem Zentrum des Federhalteteils 19a um eine maximale Strecke wegbewegt wird (bis die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 gegen den Schieberteil 19a zur Anlage kommt), kann die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 nicht außerhalb von irgendeiner der Ecken des Federhalteteils 19b sein, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
  • In der Abwandlung des Filmdruckbeaufschlagungsmechanismus, die in Fig. 7 gezeigt ist, ist der Schieberteil 19a des Anschlags bzw. Verschlusses 19 mit vier begrenzenden Teilen 19g versehen, die wie Längsrippen sind, welche sich in Längsrichtung an vier Ecken des Schieberteils 19a erstrecken. Das heißt, die begrenzenden Teile 19g, die in Fig. 7 gezeigt sind, sind durch Entfernen eines zwischenliegenden Teils von jedem der begrenzenden Teile 19e, die in Fig. 6 gezeigt sind, gebildet. Die begrenzenden Teile 19g funktionieren in der gleichen Art und Weise wie die begrenzenden Teile 19e, die in Fig. 6 gezeigt sind.
  • Die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 wird zwischen dem Drückteil 17a und dem Anschlag bzw. Verschluss 19 zusammengedrückt, wobei das eine Ende derselben gegen die Rückseite des Drückteils 17a um den Schaftteil 17b herum anliegt, und ihr anderes Ende gegen die Bodenfläche des Federhalteteils 19b um den Schieberteil 19a herum anliegt. Vor dem Einbauen in den Kassettenkörper 11 wird die Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 so zusammengedrückt, dass der Halteteil 17c des Schaftteils 17b nach aufwärts von der oberen Oberfläche des Federhalteteils 17b vorsteht und ein stabartiger Halteteil 20b einer Schablone 20 (Fig. 10), die später zu beschreiben ist, wird in die Öffnung 17d eingefügt, wodurch der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismus 16 zu einem Zusammenbau vereinigt wird, wie in Fig. 5A gezeigt ist.
  • Der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismuszusammenbau 16 wird durch ein Zusammenbaumittel (z. B. eine Roboterhand) mittels des Halteteils 17c gehalten und von dem Halteteil 20b der Schablone 20 entfernt. Das Zusammenbaumittel ist mit einem Teil versehen, welches in Anlage gegen den Verschluss bzw. Anschlag 19 gebracht wird, wenn er bzw. es den Druckbeaufschlagüngsmechanismusaufbau 16 mittels des Halteteils 17c hält, wodurch der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismusaufbau 17 in dem zusammengebauten Zustand gehalten wird.
  • Die Länge und die Federkonstante der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 werden in Abhängigkeit von der Höhe des Kassettenkörpers 11 und der Höhe des in den Kassettenkörper 11 zu ladenden Stapels von chemischen Analysefilmen 1 so eingestellt bzw. festgesetzt, dass selbst der letzte chemische Analysefilm 1 angemessen durch das Druckbeaufschlagungsteil 17a mit Druck beaufschlagt werden kann, selbst wenn der Anschlag bzw. Verschluss 19 relativ zu dem Kassettenkörper 11 in der anfänglichen Position gehalten wird. Zu diesem Zweck wird der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 eine große Länge und ein großer Durchmesser gegeben.
  • Das effektive Zentrum der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 kann mit dem Zentrum des Federhalteteils 19b durch Ändern der Form der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 abgefluchtet werden. Zum Beispiel kann in dem Fall einer Schrauben- bzw. Spiralfeder, die im Querschnitt, der längs einer zu deren Längsachse senkrechten Ebene ausgeführt ist, im wesentlichen ringförmig ist, deren effektives Zentrum mit dem Zentrum des Federhalteteils 19b abgefluchtet werden, indem man den Durchmesser der Feder an einem Ende kleiner als jenen in irgendeinem anderen Teil der Feder macht. Weiter kann das effektive Zentrum der Schrauben- bzw. Spiralfeder mit dem Zentrum des Federhalteteils 19b dadurch abgefluchtet werden, dass man die Feder so formt, dass sie im Querschnitt ein Rechteck oder Quadrat ist, welches gerundete Ecken hat.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen einen anfänglichen Zustand, in dem eine vorbestimmte Anzahl von chemischen Analysefilmen 1 in dem Kassettenkörper 11 geladen ist. In dem anfänglichen Zustand ist die Strecke, um welche das Drückteil 17a von dem obersten chemischen Analysefilm 1 wegbewegt werden kann, d. h. der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des Drückteils 17a und dem unteren Ende des Schieberteils 19a so eingestellt, dass sie kleiner als die Breite des chemischen Analysefilms 1 ist, wodurch verhindert wird, dass sich der chemische Analysefilm aufrichtet oder umgekehrt wird, wenn das Drückteil 17a von dem Filmherausnahmedurchlass 14 wegbewegt wird.
  • Die anfängliche Position des Anschlags bzw. Verschlusses 19 relativ zu dem Kassettenkörper 11 wird entsprechend der Anzahl der in den Kassettenkörper 11 zu ladenden chemischen Analysefilme 1 verändert, um zu verhindern, dass die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 übermäßig lang gestreckt wird, um es dem Drückteil 17a zu gestatten, sich um eine Strecke von dem obersten Film 1 weg zu bewegen, die größer als die Breite des Films 1 ist.
  • Wie in Fig. 9A gezeigt ist, umfasst der rahmenlose chemische Analysefilm 1, der in den Kassettenkörper 11 zu laden ist, eine lichtdurchlässige (transparente) Trägerfolie bzw. -platte 2, die aus einem Kunststofffilm oder organischem Polymerfilm bzw. einer organischen Polymerplatte, wie Polyethylenterephthalat, Polystyrol oder dergleichen ausgebildet ist, sowie eine Reagenzschicht 3 und eine Ausbreitungs- bzw. Spreitungsschicht 4. Das heißt, der rahmenlose chemische Analysefilm 1 wird durch Auftragen oder Binden der Reagenzschicht 3 auf die Trägerfolie bzw. -platte 2 und Laminieren bzw. Schichten der Ausbreitungsschicht 4 auf die Reagenzschicht 3 ausgebildet. Der Film 1 ist nicht mit irgendeinem Rahmen versehen.
  • Die Reagenzschicht 3 umfasst wenigstens eine Schicht, die aus einer porösen Schicht oder einem hydrophilen Polymerbindemittel, wie Gelatine, die darin eine detektierende Reagenzkomponente enthält, welche selektiv mit einem Analyt reagiert, und eine Reagenzkomponente (Chemisches-Analyse-Reagenz, Immunoassay-Reagenz oder dergleichen), die für die Färbungsreaktion notwendig ist. Die Ausbreitungsschicht 4 ist aus einem Material ausgebildet, das gegen Reiben beständig ist, wie gewebtes oder gestricktes bzw. gewirktes Textilmaterial (oder Tuch) aus synthetischer Faser, wie Polyester, oder einer Mischung von Naturfaser und Synthetikfaser, oder Papier, und funktioniert als eine Schutzschicht. Weiter bewirkt die Ausbreitungsschicht 4, dass sich eine darauf getüpfelte Probenflüssigkeit gleichförmig über die Reagenzschicht ausbreitet.
  • Unter den normalen Feuchtigkeitsbedingungen ist der rahmenlose chemische Analysefilm 1 im wesentlichen flach, wie in Fig. 9A gezeigt ist. Der Film 1 wird in einer trockenen Umgebung (z. B. in einer Umgebung, worin die Feuchtigkeit nicht höher als 20% ist) gespeichert, um eine chemische Reaktion oder eine Immunreaktion zu unterdrücken, und in einem trockenen Zustand ist der Film 1 nach der Ausbreitungsschicht 4 zu verbogen (gekräuselt oder gekrümmt), wie in Fig. 9B oder 9C gezeigt ist. In dem in Fig. 9B gezeigten Zustand ist der Film 1 in einer Richtung gekräuselt, und in dem in Fig. 9C gezeigten Zustand ist der Film 1 in einer Mehrzahl von Richtungen gekräuselt.
  • Die Fig. 10 zeigt eine Schablone 20 zum Halten des Filmdruckbeaufschlagungsmechanismusaufbaus 17 in dem zusammengebauten Zustand in dem Verfahren der Vorbereitung für das Einbauen des Aufbaus 17 in den Kassettenkörper 11. Die Schablone 20 umfasst einen plattenartigen Basisteil 20a und eine Mehrzahl von stabartigen Halteteilen 20b, die in vorbestimmten Abständen von dem Basisteil 20a vorstehen.
  • Jeder der Halteteile 20b wird in die Öffnung 17d eingefügt, die in dem Halteteil 17c des Schaftteils 17b ausgebildet ist, wobei die Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 zwischen dem Drückteil 17a und dem Anschlag- bzw. Verschluss 19 zusammengedrückt ist und der Halteteil 17c durch den Verschluss bzw. Anschlag 19 vorsteht, wie in Fig. 5A gezeigt ist, wodurch die Feder 18 zusammengedrückt gehalten wird und der Halteteil 17c durch den Anschlag bzw. Verschluss 19 vorstehend gehalten wird. Auf diese Art und Weise wird eine Mehrzahl von Filmdruckbeaufschlagungsmechanismen 16 auf der Schablone 20 in einer Reihe gehalten. Jetzt begrenzt der begrenzende Teil 19e auf dem Anschlag bzw. Verschluss 19 die Bewegung der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 so, dass das Ende der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 nicht außerhalb von irgendeiner der Ecken des Federhalteteils 19b sein kann.
  • Wenn die Kassette 10 für rahmenlose chemische Analysefilme zusammengebaut wird, wird eine vorbestimmte Anzahl von z. B. 50 oder 100 rahmenlosen chemischen Analysefilmen 1 in dem Kassettenkörper 11 durch das offene obere Ende des Kassettenkörpers 11 bei entferntem Deckelteil 12 gestapelt. Wenn die rahmenlosen chemischen Analysefilme 1 gestapelt werden, werden kleine Zwischenräume zwischen den Filmen 1 entsprechend dem Grad oder Zustand ihrer Kräuselung bzw. Krümmung gebildet, und der Stapel der Filme 1 hat Elastizität gegen ein Zusammendrücken.
  • Dann wird der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismuszusammenbau 16, der durch die Schablone 20 in dem zusammengebauten Zustand gehalten worden ist, durch ein Zusammenbaumittel (z. B. eine Roboterhand) gehalten, indem der Teil 17c gehalten wird, und er wird in den Kassettenkörper 11 eingeführt, bis das Drückteil 17a in Anlage gegen den Stapel der Filme 1 gebracht wird oder gerade kurz vor dem Stapel, während die Gesperrklauen 19d in Eingriff mit den Gesperrzähnen 11h auf dem Kassettenkörper 11 gebracht werden. Danach wird der Halteteil 17c freigegeben, und das Deckelteil 12 wird auf dem Kassettenkörper 11 angebracht. Wenn der Halteteil 17c freigegeben wird, wird das Drückteil 17a unter der Kraft der Schrauben- bzw. Spiralfeder 18 nach abwärts bewegt und beaufschlagt den Stapel der Filme 1 mit Druck.
  • Da kein Teil der Feder 18 über eine Ecke des Federhalteteils 19 aufgrund des beschränkenden Teils 19e nach auswärts vorstehen kann, kann der Filmdruckbeaufschlagungsmechanismus 16 leicht in den Kassettenkörper 11 eingefügt werden, ohne dass die Befürchtung besteht, dass die Feder 18 zwischen dem Kassettenkörper 11 und dem Federhalteteil 19b eingefangen wird.
  • Die in die Kassette 10 zu ladenden chemischen Analyseelemente brauchen nicht auf rahmenlose chemische Analysefilme beschränkt zu sein, sondern können chemische Analyseobjektträger, einzeln beschichtete oder mehrschichtige chemische Analysefilme, die aus Filterpapier ausgebildet sind (mit oder ohne Rahmen), Elektrolytanalyseobjektträger für das quantitative Analysieren der Aktivität von speziellen ionischen Substanzen, die in einer Probenflüssigkeit enthalten sind, oder ähnliche Elemente und Einrichtungen für verschiedene Analysen sein, wie oben beschrieben. Weiter braucht das Verfahren des Herausnehmens der chemischen Analyseelemente nicht auf jenes beschränkt zu sein, das oben beschrieben ist, wo ein Saugkissen verwendet wird, sondern es kann irgendein anderes geeignetes Verfahren angewandt werden. Zum Beispiel kann das chemische Analyseelement durch die Verwendung einer Drückerklinge oder dergleichen aus dem Kassettenkörper gedrückt werden.

Claims (4)

1. Chemisches-Analyseelement-Anpressmechanismus (16) für eine Chemisches-Analyseelement-Kassette (10), welche in einen Kassettenkörper (11) eingefügt wird, um einen Stapel von chemischen Analyseelementen (1) in dem Kassettenkörper (11) nach einem Elementherausnahmedurchlass (14), der in einem Ende des Kassettenkörpers (11) ausgebildet ist, zu zu drücken, wobei der Elementanpressmechanismus (16) einen Verschluss (19) umfasst, der mit einem Eingriffsmittel (11h) in Eingriff zu bringen ist, welches auf einer Innenwandoberfläche (11b) des Kassettenkörpers (11) ausgebildet ist, und ein Drückmittel (17), welches in dem Kassettenkörper (11) angeordnet ist, um nach dem Stapel der chemischen Analyseelemente (1) zu und von dem Stapel der chemischen Analyseelemente (1) weg auf der von dem Elementherausnahmedurchlass (14) entfernten Seite des Stapels verschiebbar zu sein, und welches den Stapel der chemischen Analyseelemente (1) unter der Kraft einer Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) nach dem Elementherausnahmedurchlass (14) zu drückt, wobei der Verschluss (19) ein Schieberteil (19a) hat, welches relativ zu einem Schaftteil (17b) des Drückmittels (17) verschiebbar ist, wobei die Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) um das Schieberteil (19a) herum angeordnet ist, wobei das eine Ende derselben in Anlage gegen das Drückteil (17) ist und das andere Ende derselben durch einen Federhalterteil (19b), der auf einem Ende des Schieberteils (19a) ausgebildet ist, gehalten wird, gekennzeichnet durch ein Abfluchtungsmittel (19e, 19g), welches das Zentrum der Einhüllenden, die durch das andere Ende der Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) definiert ist, mit dem Zentrum des Federhalterteils (19b) derart abfluchtet, dass das Zentrum der Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) nur um eine maximale Strecke von dem Zentrum des Federhalterteils (19b) weg bewegt werden kann, innerhalb welcher die Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) nicht außerhalb von irgendeiner der Ecken des Federhalterteils (19b) sein kann.
2. Chemisches-Analyseelement-Anpressmechanismus (16), wie im Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) in einem Querschnitt, der längs einer Ebene ausgeführt ist, die senkrecht zu ihrer Längsachse ist, im wesentlichen ringförmig ist, und das Abfluchtungsmittel einen Begrenzungsteil (19e, 19g) umfasst, welcher in der Form eines ausgebauchten bzw. aufgeweiteten Teils ist, der auf der äußeren Oberfläche des Schieberteils (19a) ausgebildet ist.
3. Chemisches-Analyseelement-Anpressmechanismus (16), wie im Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) in einem Querschnitt, der längs einer zu deren Längsachse senkrechten Ebene ausgeführt ist, im wesentlichen ringförmig ist, und das Abfluchtungsmittel das Kleinermachen des Durchmessers der Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) an dem anderen Ende, als er in irgendeinem anderen Teil der Feder (18) ist, umfasst.
4. Chemisches-Analyseelement-Anpressmechanismus (16), wie im Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, dass das Abfluchtungsmittel das Herstellen der Schrauben- bzw. Spiralfeder (18) im Querschnitt als ein Rechteck oder ein Quadrat, welches gerundete Ecken hat, umfasst.
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