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DE69614065T2 - Schiebefenster - Google Patents

Schiebefenster

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DE69614065T2
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DE
Germany
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sliding window
frame
partition plate
window according
molded part
Prior art date
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DE69614065T
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Yoshifumi Kato
Akiteru Nishio
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Toyota Industries Corp
Original Assignee
Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Toyoda Automatic Loom Works Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
    • B60J10/82Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors for movable panels in roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fenster nach Anspruch 1 zum Öffnen und Schließen einer Öffnung in einem Fahrzeugdach nach Wahl und insbesondere aus einem Kunstharz hergestellte und in Fahrzeugdächern vorgesehene Schiebefenster.
  • Das Dach eines Kraftfahrzeugs kann mit einem Schiebefenster versehen sein, das sich öffnen lässt, um Frischluft in den Fahrgastraum einzubringen. Ein typisches Schiebefenster 9 ist in Fig. 7 dargestellt. Wie in Fig. 8(a) gezeigt ist, ist das Fenster 9 in einer Öffnung des Fahrzeugdachs 99 eingepasst. Das Fenster 9 kann bezüglich des Dachs 99 abgesenkt und dann entlang einem Paar Führungsschienen 97 bewegt werden, um das Dach 99 wie in Fig. 8(b) dargestellt zu öffnen.
  • Wie in den Fig. 7 und 9 gezeigt ist, umfasst das Fenster 9 ein anorganisches Glas 91, ein Formteil 92 und einen Abdichtungsstreifen 93. Das Formteil 92 umgibt das Glas 91, und der Abdichtungsstreifen 93 umgibt die Außenseite des Formteils 92, um den Zwischenraum zwischen dem Fenster 9 und dem Dach 99 abzudichten. Das Formteil 92 ist aus einem verhältnismäßig harten Harz gefertigt, während der Abdichtungsstreifen 93 aus einem weichen Gummi gefertigt ist.
  • Wie in Fig. 9 gezeigt ist, sind an der Bodenfläche des Formteils 92 nahe jeder Seite des Glases 91 eine Unterlegscheibe 951 und ein Befestigungselement 952 angebracht. Von dem Befestigungselement 952 wird ein ellbogenförmiger Arm 962 gehalten. Mit dem Arm 962 ist eine Welle 961 gekoppelt, die eine Rolle 96 trägt. Die Rolle 96 rollt entlang der Schiene 97. Dieser einfache Schiebeaufbau ermöglicht das Öffnen und Schließen des Fensters 9.
  • In den letzten Jahren wurde für das Schiebefenster anstelle des anorganischen Glases verstärkt eine lichtdurchlässige Kunstharzplatte verwendet. Eine Harzplatte ist leichter und hat ein besseres Erscheinungsbild als anorganisches Glas. Wenn eine Harzplatte eingesetzt werden soll, ist es vorzuziehen, wenn bei dem obigen Schiebeaufbau keine größeren Änderungen notwendig sind. Mit anderen Worten ist es vorzuziehen, dass ein Schiebefenster, das eine Harzplatte einsetzt, den gleichen hochzuverlässigen Aufbau wie das Schiebefenster nach dem Stand der Technik hat, wonach der Aufbau die Abdichtung des Zwischenraums zwischen dem Fenster und dem Dach ermöglicht und außerdem ein Öffnen und Schließen des Fensters erlaubt.
  • Allerdings ist der lineare Ausdehnungskoeffizient von Kunstharz größer als der von anorganischem Glas. Wenn das Fahrzeug unterwegs ist, führt die Außentemperatur zu einem Ausdehnen oder Zusammenziehen der Harzplatte. Die Verformung des Glases ergibt eine Verschlechterung des Abdichtungsvermögens zwischen dem Schiebefenster 9 und dem Dach 99, wodurch der Komfort im Fahrgastraum beeinträchtigt werden kann.
  • Ein gattungsgemäßes Fenster zum Öffnen und Schließen einer innerhalb eines Dachs einer Fahrzeugkarosserie vorgesehenen Öffnung nach Wahl ist aus der US-A-4 881 773 bekannt. Das Fenster umfasst eine Trennplatte zum Trennen von Innen und Außen, einen die Trennplatte tragenden Rahmen und ein zwischen der Trennplatte und dem Rahmen angeordnetes Formteil. Der Rahmen ist aus einem harten Material gefertigt, das einen linearen Ausdehnungskoeffizienten hat, der im Wesentlichen gleich dem des Dachs ist. Die Trennplatte ist aus einem harten Harzmaterial gefertigt. Das Formteil hat einen flexiblen Abschnitt, um eine auf Temperaturänderungen zurückgehende Verformung der Trennplatte zu absorbieren.
  • Ein anderes Fenster für ein Fahrzeugdach gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus der EP-A-0 662 401 bekannt. Das Fenster umfasst eine Trennplatte zum Trennen von Innen und Außen, einen die Trennplatte tragenden Rahmen und ein zwischen dem Außenrand der Trennplatte und dem Rahmen angeordnetes Formteil. Das Formteil weist einen dünneren Abschnitt auf, der als ein flexibler Abschnitt dient, der einer Biegespannung unterliegt, wenn Trennplatten mit unterschiedlichen Abmessungen eingebaut werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechendes Fenster weiterzuentwickeln.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Fenster mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
  • Erfindungsgemäß wird ein leichtes Schiebefenster zur Verfügung gestellt, das ein überragendes äußeres Erscheinungsbild und eine hohe Zuverlässigkeit hat.
  • Die Erfindung wird nun mit ihrer Aufgabe und ihren Vorteilen unter Bezugnahme auf die derzeit bevorzugten Ausführungsbeispiele zusammen mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Querschnittansicht des Aufbaus eines Schiebefensters gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 2 eine schematische Querschnittansicht des Schiebefensters in einem Zustand niedriger Temperatur;
  • Fig. 3 eine schematische Querschnittansicht des Schiebefensters in einem Zustand hoher Temperatur;
  • Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Prüfbefestigung;
  • Fig. 5 eine schematische Querschnittansicht des Aufbaus eines Vergleichsprodukts;
  • Fig. 6 ein grafisches Schaubild zur Vertikalverformung;
  • Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Schiebefenster nach dem Stand der Technik;
  • Fig. 8(a) eine vereinfachte Abbildung des Schiebefensters nach dem Stand der Technik in einem geschlossenen Zustand;
  • Fig. 8(b) eine vereinfachte Abbildung des Schiebefensters nach dem Stand der Technik in einem offenen Zustand; und
  • Fig. 9 eine schematische Querschnittansicht des Aufbaus eines Schiebefensters nach dem Stand der Technik.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 wird nachstehend ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Harzschiebefensters beschrieben.
  • Wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, umfasst das Schiebefenster 1 eine lichtdurchlässige Kunstharzplatte 11, ein die Platte 11 umgebendes Formteil 12 und einen das Formteil 12 umgebenden Rahmen 13. Das Schiebefenster 11 befindet sich in einem Dach 100 eines Kraftfahrzeugs.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Harzplatte 11 aus einem lichtdurchlässigen Polycarbonatharz (PC-Harz) gefertigt und durch Spritzgießen geformt. Das Material der Harzplatte 11 ist jedoch nicht auf PC beschränkt. Andere lichtdurchlässige Harze wie etwa Polymethylmethacrylat (PMMA) können ebenfalls als Material für die Platte 11 eingesetzt werden. Wenn das Schiebefenster nicht lichtdurchlässig sein muss, können als Material für die Platte auch Harze eingesetzt werden, die nicht lichtdurchlässig sind.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Formteil 12 aus flexiblem Polyvinylchlorid (PVC) gefertigt und um die Platte 11 herum durch Zweistufen-Spritzgießen angeformt. Das Material für das Formteil 12 ist jedoch nicht auf PVC beschränkt. Andere flexible Harze oder Gummimaterialien wie etwa Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (EPDM) oder thermoplastisches Olefinelastomer (TPO) können ebenfalls verwendet werden. Es ist vorzuziehen, dass die Gummihärte des Formteils 12 in einem Bereich von 20 bis 80 liegt. Die bei diesem Ausführungsbeispiel eingesetzte PVC- Gummihärte beträgt ungefähr 40.
  • Das Formteil 12 hat eine Dicke T. In dem Formteil 12 ist ein dünner Abschnitt 120 definiert. Die Dicke des dünnen Abschnitts 120 ist geringer als die Dicke T des Formteils 12. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Rahmen 13 aus einer Harzmattenverlaindung (SMC-Verbindung) gefertigt, die ein verstärkter Kunststoff ist. Der lineare Ausdehnungskoeffizient der SMC-Verbindung ist fast der gleiche wie der von Stahl. Und zwar ist der lineare Ausdehnungskoeffizient des Rahmens 13 mit 1,8 · 10&supmin;&sup5; cm/cm/ºC etwas größer als der von Stahl (1,17 · 10&supmin;&sup5; cm/cm/ºC), aber wesentlich kleiner als der der Harzplatte 11 (PC, 7 · 10&supmin;&sup5; cm/cm/ºC).
  • Das Material für den Rahmen 13 ist nicht auf SMC beschränkt. Jedoch ist es vorzuziehen, dass der Rahmen 13 einen linearen Ausdehnungskoeffizienten von 1,8 · 10&supmin;&sup5; cm/cm/ºC oder weniger hat und aus einem Material gefertigt ist, das aus einer aus Stahl, Aluminium, verstärktem Kunststoff oder dergleichen bestehenden Gruppe gewählt ist. Dadurch lassen sich zufriedenstellend die Erfordernisse für den vorstehend angesprochenen Zusammenhang des linearen Ausdehnungskoeffizienten erfüllen. Als Material für den Rahmen 13 können verstärkte Kunststoffe wie etwa eine Formmassenverbindung (BMC) und faserverstärkter Kunststoff (FRP) verwendet werden.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat der Rahmen 13 einen L- förmigen Querschnitt. Dies erlaubt eine effektive Nutzung der Innenwände, Außenwände und des Bodens des Rahmens 13. Das Formteil 12 ist mit dem Rahmen 13 durch ein Butylklebemittel verklebt. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist um den Rahmen 13 herum ein Abdichtungsstreifen 4 angeklebt. Der Abdichtungsstreifen 4 kann auch einstückig mit dem Formteil 12 und aus dem gleichen Material wie das Formteil 12 geformt sein. Auf die gleiche Art und Weise wie im Stand der Technik sind an die Bodenfläche des Rahmens 13 eine Unterlegscheibe 101 und ein Befestigungselement 102 angebracht. Von dem Befestigungselement 102 wird ein Arm 103 gehalten. Mit dem Arm 103 ist eine Welle 104 gekoppelt, die eine Rolle 6 trägt. Die Rolle 6 rollt entlang einer Führungsschiene 7 und erlaubt dem Schiebefenster 1, sich bezüglich der Schiene 7 zu bewegen.
  • Das erfindungsgemäße Schiebefenster 1 ist mit der Harzplatte 11 versehen, die in dem Rahmen 13 von dem Formteil 12 umgeben ist. Demnach sind die Abmessungen des Schiebefensters 1 durch die Abmessungen des Rahmens 13 festgelegt. Darüber hinaus ist das Formteil 12 mit dem dünnen Abschnitt 120 versehen, der zwischen der Harzplatte 11 und dem Rahmen 13 gelegen ist. Der dünne Abschnitt 120 ist verglichen mit anderen Teilen des Formteils 12 flexibel. Der dünne Abschnitt dehnt sich daher aus, wenn tiefe Temperaturen ein wie in Fig. 2 gezeigtes Zusammenziehen der Platte 11 hervorrufen. Das Zusammenziehen der Platte 11 wird von dem dünnen Abschnitt 120 absorbiert. Wenn eine hohe Temperatur ein wie in Fig. 3 gezeigtes Ausdehnen der Platte 11 hervorruft, zieht sich der dünne Abschnitt 120 zusammen. Das Ausdehnen der Platte 11 wird von dem dünnen Abschnitt 120 absorbiert. Demnach verhindert der dünne Abschnitt 120 des Formteils 12 Abmessungsänderungen des Rahmens 13, wenn die Platte 11 durch verschiedene Temperaturen verformt wird. Dies wiederum verhindert eine Verformung des gesamten Schiebefensters 1.
  • Der lineare Ausdehnungskoeffizient des Rahmens 13 ist fast der gleiche wie der von Stahl. Die Differenz zwischen dem linearen Ausdehnungskoeffizienten des Rahmens 13 und dem der Stahlkarosserie einschließlich des Dachs 100 ist daher gering. Dementsprechend bleibt der zwischen dem Rand des Schiebefensters 1 und dem Dach 100 definierte Zwischenraum, in den das Fenster 1 eingepasst ist, ungeachtet von Temperaturänderungen im Wesentlichen der gleiche. Darüber hinaus bleibt der Zwischenraum zwischen dem Schiebefenster 1 und dem Dach 100 von dem Abdichtungsstreifen 4 abgedichtet.
  • Die vertikale und laterale lineare Verformung des Schiebefensters 1 wurde mit einer wie in Fig. 4 gezeigten Prüfbefestigung 8 gemessen. Für das Formteil 12 wurde ein thermoplastisches Elastomer (RABALON, eingetragene Marke der Mitsubishi Kagaku Kabushiki Kaisha) verwendet.
  • Die vertikale und laterale lineare Verformung eines Vergleichsprodukts (nach dem Stand der Technik) wurde ebenfalls gemessen, um die Daten zu vergleichen. Beim Vergleichsprodukt kam die gleiche Harzplatte 11 wie beim erfindungsgemäßen Schiebefenster 1 zum Einsatz. Somit war jede Platte 11 aus dem gleichem Material gefertigt. Wie jedoch in Fig. 5 gezeigt ist, war das Formteil 122 des Vergleichsprodukts mit keinem dünnen Abschnitt versehen und von keinem Rahmen umgeben. Das Formteil 122 war somit direkt mit dem Abdichtungsstreifen 4 verbunden. Als Material für das Formteil 122 wurde Polyamid 66 verwendet, das ein weithin bekanntes Material ist. Der übrige Aufbau des Vergleichsprodukts ist der gleiche wie der des erfindungsgemäßen Schiebefensters 1.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt ist, umfasst die Prüfbefestigung 8 eine Stahlfassung 81, durch die das Schiebefenster 1 und das Vergleichsprodukt gehalten wurden, eine vertikale Bezugsstange 82, die einen vertikalen Bezugspunkt (ersten Bezugspunkt) angibt, und eine laterale Bezugsstange 83, die einen lateralen Bezugspunkt (zweiten Bezugspunkt) angibt. Das zu prüfende Schiebefenster wurde in die Fassung 81 eingesetzt, um die Bedingungen während des tatsächlichen Einsatzes zu simulieren.
  • Die Befestigungselemente 102 jedes Schiebefensters wurden an der Fassung 81 befestigt, wenn eine vertikale lineare Verformung gemessen wurde, und gleitend mit der Fassung verbunden, wenn eine lineare laterale Verformung gemessen wurde.
  • Nachdem das jeweilige Schiebefenster in die Fassung 81 gesetzt worden war, wurde bei Zimmertemperatur (18ºC) der vertikale Abstand H&sub1; zwischen dem ersten Bezugspunkt und dem Schiebefenster und der laterale Abstand W1 zwischen dem zweiten Bezugspunkt und dem Schiebefenster gemessen. Dann wurde der vertikale Abstand H&sub2; zwischen dem ersten Bezugspunkt und dem Schiebefenster und der laterale Abstand W2 zwischen dem zweiten Bezugspunkt und dem Schiebefenster bei einer hohen Temperatur (90ºC) gemessen. Die durch die Differenz zwischen den zwei Temperaturbedingungen erhaltenen vertikalen und lateralen linearen Verformungen ΔH, ΔW wurden wie folgt berechnet:
  • H2-H1 = ΔH, W2-W1 = ΔW
  • Fig. 6 gibt die Ergebnisse der vertikalen linearen Verformung ΔH (mm) wider. Die Breitenachse bezeichnet das gemessene Objekt, während die Höhenachse die vertikale lineare Verformung AH angibt. Aus der Abbildung geht hervor, dass die vertikale Verformung des erfindungsgemäßen Schiebefensters etwa halb so groß wie die des Vergleichsprodukts war.
  • Anhand dieses Ergebnisses ist zu erkennen, dass durch das Vorsehen eines dünnen Abschnitts bei dem Formteil und das Verwenden eines flexiblen Materials für das Formteil die vertikale Verformung ausreichend verringert wird.
  • Die laterale Verformung ΔW des erfindungsgemäßen Schiebefensters betrug 0,3 mm, während die laterale Verformung ΔW des Vergleichsprodukts 1,2 mm betrug. Aufgrund dieses Ergebnisses zeigt sich, dass die laterale lineare Verformung ΔW des erfindungsgemäßen Schiebefensters verglichen mit dem Vergleichsprodukt, das für das Schiebefenster nach dem Stand der Technik steht, drastisch verringert war.
  • Offenbar absorbiert das Formteil 12, das aus einem flexiblen Material gefertigt ist und mit dem dünnen Abschnitt 120 versehen ist, die Verformung der Harzplatte 2. Außerdem wird durch den Einsatz eines Rahmens mit einem geringen linearen Ausdehnungskoeffizienten ausreichend die Verformung des Schiebefensters 1 unterdrückt.
  • Die Auswirkung der Härte des in dem erfindungsgemäßen Schiebefenster eingesetzten Formteils 12 wurde ebenfalls beurteilt. Wie in Tabelle 1 angegeben ist, wurden sechs Formteilarten mit jeweils unterschiedlicher Gummihärte beurteilt. Unter diesen beurteilten Produkten bezeichnen E1, E2, E3 Formteile 12 mit zufriedenstellender Gummihärte. Die Gummihärten von E1, E2, E3 betrugen jeweils 20, 50, 80. Die außerhalb des zufriedenstellenden Härtebereichs liegenden Produkte sind mit C2, C3, C4 bezeichnet. Die Gummihärte von C2 war niedriger als 10, während die von C3 100 betrug. Die Gummihärte von C4 überstieg 100. Tabelle 1
  • Die Beurteilungspunkte waren Formbarkeit, Festigkeit und Absorptionswirkung. Die Formbarkeit wurde beurteilt, indem die Effizienz beim Befüllen einer Form zum Zweistufen-Spritzgießen des Formteils 12 um die Harzplatte 11 festgestellt wurde und indem festgestellt wurde, wie einfach sich die Form nach Beendigung des Formens lösen ließ. Die Festigkeit wurde beurteilt, indem festgestellt wurde, ob das Formteil 12 während des tatsächlichen Einsatzes des Schiebefensters eine Schädigung zeigte oder ob das Formteil 12 von der Harzplatte fiel. Die Absorptionswirkung wurde beurteilt, indem festgestellt wurde, ob der dünne Abschnitt 120 des Formteils 12 wirksam das Ausdehnen und Zusammenziehen des Glases absorbierte. Jedes Formteil 12 wurde mit gut (O), zufriedenstellend (Δ) oder schlecht (X) beurteilt.
  • Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, ist die Formbarkeit und Festigkeit des Formteils etwas schlechter, wenn die Shorehärte kleiner als 10 ist. Die Absorptionswirkung des Formteils 12 nimmt ab, wenn die Shorehärte 100 oder mehr beträgt. Dementsprechend lassen sich die Vorteile der Erfindung sichern, indem die Shorehärte des Formteils im Bereich von 20 bis 80 gehalten wird.
  • Obwohl lediglich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde, ist für den Fachmann erkennbar, dass sich die Erfindung in vielen anderen spezifischen Formen ausführen lässt, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist. Insbesondere kann das obige Ausführungsbeispiel wie unten beschrieben abgewandelt werden.
  • Die aufgeführten Beispiele und Ausführungsbeispiele sind daher nur als veranschaulichend und nicht als einschränkend zu verstehen, wobei die Erfindung nicht auf die angegebenen Einzelheiten beschränkt ist, sondern innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche abgewandelt werden kann.

Claims (12)

1. Fenster zum Öffnen und Schließen einer im Dach (100) einer Fahrzeugkarosserie vorgesehenen Öffnung nach Wahl, mit einer Trennplatte (11) zum Trennen von Innen und Außen, mit einem die Trennplatte (11) tragenden Rahmen (13) und mit einem zwischen dem Außenrand der Trennplatte (11) und dem Rahmen (13) angeordneten Formteil (12), wobei der Rahmen aus einem harten Material gefertigt ist, das einen linearen Ausdehnungskoeffizienten hat, der im Wesentlichen gleich dem des Dachs (100) ist, die Trennplatte (11) aus einem harten Harzmaterial gefertigt ist und das Formteil (12) einen dünneren Abschnitt (120) aufweist, der als ein flexibler Abschnitt dient, um eine auf Temperaturänderungen zurückgehende Verformung der Trennplatte (11) aufzufangen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster als ein Schiebefenster (1) ausgebildet ist, bei dem die durch die Außenseite der Trennplatte (11) definierte Ebene durch den gesamten Verlauf des dünneren Abschnitts (120) geht.
2. Schiebefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (12) an dem Rahmen (13) festgemacht ist und es dem dünneren Abschnitt (120) gestattet ist, sich zum Rahmen hin auszubeulen, um eine Ausdehnung der Trennplatte (11) zu kompensieren.
3. Schiebefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (11) eine Außenkante hat und der flexible Abschnitt (120) zwischen dem Rahmen (13) und der Außenkante gelegen ist.
4. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (11) aus einem Material gefertigt ist, das einen größeren linearen Ausdehnungskoeffizienten als der Rahmen (13) hat.
5. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Abdichtungsstreifen (4), der aus einem Gummimaterial gefertigt ist und zwischen einer Innenkante der Öffnung und dem Rahmen (13) gelegen ist.
6. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen im Querschnitt eine Ellbogenform hat.
7. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (13) aus einem Material gefertigt ist, das aus der aus Stahl, Aluminium und verstärktem Kunststoff bestehenden Gruppe gewählt ist.
8. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (11) aus einem Material gefertigt ist, das aus der aus Polymethylmethacrylat und Polycarbonat bestehenden Gruppe gewählt ist.
9. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (12) aus entweder weichem Gummi oder weichem Harz mit jeweils einer Gummihärte im Bereich von 20 bis 80 gefertigt ist.
10. Schiebefenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (12) aus einem Material gefertigt ist, das aus der aus Polyvinylchlorid, Ethylen-Propylen-Dien- Terpolymer und thermoplastischem Olefinelastomer bestehenden Gruppe gewählt ist.
11. Schiebefenster nach einem der Ansprüche 6 bis 10, gekennzeichnet durch einen an der Unterseite des Rahmens (13) gelegenen Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Fensters nach Wahl.
12. Schiebefenster nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (11) aus transparentem Harz gefertigt ist.
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