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DE69614603T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung einer Faserbahn in einer Ein-Filz Trockengruppe unter niedrigem Vakuum - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung einer Faserbahn in einer Ein-Filz Trockengruppe unter niedrigem Vakuum

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DE69614603T2
DE69614603T2 DE69614603T DE69614603T DE69614603T2 DE 69614603 T2 DE69614603 T2 DE 69614603T2 DE 69614603 T DE69614603 T DE 69614603T DE 69614603 T DE69614603 T DE 69614603T DE 69614603 T2 DE69614603 T2 DE 69614603T2
Authority
DE
Germany
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vacuum
group
drying
web
transfer rollers
Prior art date
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DE69614603T
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DE69614603D1 (de
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Adolf Guggemos
Markus Oechsle
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Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
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Publication of DE69614603T2 publication Critical patent/DE69614603T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/04Drying on cylinders on two or more drying cylinders
    • D21F5/042Drying on cylinders on two or more drying cylinders in combination with suction or blowing devices

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

    ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Papierherstellung und Papiermaschinen sowie Papierherstellungsverfahren und insbesondere ein Verfahren zum Trocknen einer Faserbahn in einer Ein- Filz-Trockengruppe, bei der die Vakuumtransferwalzen zwischen Trockenzylindern mit einem niedrigen Vakuum beaufschlagt werden.
  • Die WO 83/00514, die den nächstliegenden Stand der Technik zeigt, offenbart die Grundzüge des Trocknens einer Faserbahn in einer Ein-Filz- Trockengruppe mit Trockenzylindern und Saugwalzen, ohne Einzelheiten über die Höhe des Unterdrucks in den Saugwalzen anzugeben.
  • Ein Artikel mit dem Titel "Advances in Dryer Section Runnability" von G. L. Wedel & S. Palazzolo, TAPPI Journal, Sept. 1987, S. 65-69, offenbart auf S. 67 ein "Hochvakuum" von 1000 Pa (ca. 4 Zoll Wassersäule) zum Festhalten der Bahn an dem "Stoff" oder porösen Trägerfilz bzw. das poröse Trägerband, ohne Einzelheiten des Einflusses des Unterdrucks auf das Schrumpfen der Bahn anzuführen.
  • Die US-PS 5,279,049 erfordert 1490-1990 Pa (ca. 6-8 Zoll Wassersäule) in den Saugwalzen, um eine Schrumpfung der Bahn in Querrichtung "im Trockenende der Trockenpartie" zu verhindern.
  • Laut der US-PS 5,241,760 sind Saugwalzen bei gewissen Anwendungen "nicht erforderlich". Es werden genutete Transferwalzen ohne Saugwirkung mit "inhärenter Schrumpfung der Bahn in Maschinenrichtung bei ihrer Trocknung", die einer Schrumpfung der Bahn in Querrichtung entgegenwirken, vorgeschlagen.
  • Die DE 4328554A1 zeigt verschiedene Trockenpartien, auf die die vorliegende Erfindung anwendbar ist.
  • Die Informationen aus der zweiten, dritten und vierten Literaturangabe oben scheinen unvollständig oder zumindest doppeldeutig zu sein.
  • Des weiteren hat sich herausgestellt, daß der in der US-PS 5,279,049 erforderliche sehr hohe Unterdruck dazu neigt, die Bahn während des Trocknungsvorgangs zu beeinträchtigen. Dies führt zu einer fertigen Bahn minderer Qualität. Weiterhin entstehen in vielen Fällen Falten in der Bahn, nämlich im Bahnweg um die Saugwalzen herum, so daß sich die Bahn nicht verkaufen läßt und sich ein Produktivitätsverlust der Papiermaschine ergibt.
  • Bei gewissen Anwendungen können (je nach Sorte und/oder Flächengewicht der Faserbahn) selbst 1000 Pa (ca. 4 Zoll Wassersäule) zu hoch sein, um eine fertige Bahn mit der erforderlichen Qualität und den benötigten Eigenschaften (zum Beispiel für Druckzwecke) zu erreichen.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Deshalb besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines Trocknungsverfahrens und einer Trocknungsvorrichtung in einer Ein-Filz-Trockengruppe, bei denen die Nachteile der Verfahren nach dem Stand der Technik vermieden werden.
  • Insbesondere sollte das Trocknungsverfahren so erfolgen, daß die Schrumpfung der Bahn in Querrichtung vermindert oder sogar verhindert wird, während jegliche Beeinträchtigung der Qualität der fertigen Bahn vermieden wird.
  • Eine andere Aufgabe besteht in einer solchen Verbesserung des bekannten Trocknungsverfahrens, daß die Ausbildung von Falten vollkommen vermieden wird, so daß die Produktivität des Papierherstellungsprozesses verbessert wird.
  • Die obigen und andere Aufgaben der Erfindung werden durch eine Vorrichtung zum Trocknen einer Faserbahn gelöst, die mehrere Trockenzylinder umfaßt, die in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe angeordnet sind, wobei die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe läuft und jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, wobei zwischen den Trockenzylindern Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder angeordnet sind, wobei die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbunden sind und das Kanalsystem die Vakuumtransferwalzen mit einem Vakuum beaufschlagt, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe abnimmt.
  • Die obige und andere Aufgaben der Erfindung werden des weiteren durch eine Vorrichtung zum Trocknen einer Faserbahn gelöst, die mehrere Trockenzylinder umfaßt, die in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe angeordnet sind, wobei die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe läuft und jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, wobei zwischen den Trockenzylindern Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder angeordnet sind, wobei die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbunden sind und das Kanalsystem die Vakuumtransferwalzen mit einem Vakuum beaufschlagt, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vakuumhöhe unter ungefähr 1000 Pa liegt.
  • Des weiteren werden die Aufgaben der Erfindung durch ein Verfahren zum Trocknen einer Faserbahn gelöst, bei dem man mehrere Trockenzylinder in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe anordnet, die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe laufen läßt, jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, zwischen den Trockenzylindern angeordnete Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder mit Vakuum beaufschlagt, die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbindet und die Vakuumtransferwalzen mit Vakuum beaufschlagt, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der erste Gruppe zur letzten Gruppe abnimmt.
  • Des weiteren werden die Aufgaben der Erfindung durch ein Verfahren zum Trocknen einer Faserbahn gelöst, bei dem man mehrere Trockenzylinder in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe anordnet, die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe laufen läßt, jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, zwischen den Trockenzylindern angeordnete Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder mit Vakuum beaufschlagt, die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbindet und die Vakuumtransferwalzen mit Vakuum beaufschlagt, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vakuumhöhe unter ca. 1000 Pa liegt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung ersichtlich, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt eine Trockenpartie einer Papiermaschine;
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform einer Trockenpartie einer Papiermaschine; und
  • Fig. 3 zeigt ein Unterdruckbegrenzungsventil, bei dem ein bewegliches Ventilelement durch ein verstellbares Gegengewicht gesteuert wird.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Nunmehr auf die Zeichnungen Bezug nehmend, weist die in Fig. 1 gezeigte Trockenpartie zum Beispiel drei (oder vier oder fünf) Ein-Filz- Trockengruppen 21-23 auf. Sie können alle mit Oberfilz oder Unterfilz oder einer Kombination aus Ober- und Unterfilz versehen sein. In Fig. 1 berühren somit alle Trockenzylinder 71-73 die Unterseite der Bahn. Die Führungs-Saugwalzen 71' bis 73' können interne feststehende Saugkästen enthalten und in nur einem geringen Abstand von den benachbarten Trockenzylindern 71 angeordnet sein. Des weiteren können zum Beispiel zwei (oder drei) Doppelfilz- Trockengruppen 24, 25 mit Unterzylindern 74, 75 und mit Oberzylindern 74' und 75' versehen sein.
  • Die Trockenpartie nach Fig. 1 weist nur horizontale Reihen von Zylindern auf. In Fig. 2 jedoch sind die Zylinder der Ein-Filz-Trockengruppen zur Verkürzung der Gesamtbaulänge der Trockenpartie in mehreren zur Vertikalrichtung geneigten Reihen angeordnet, wobei sich nach hinten geneigte Reihen mit nach vorne geneigten Reihen abwechseln. Gemäß Fig. 2 bilden drei V-förmige Doppelreihen eine erste Trockengruppe 41, eine zweite Trockengruppe 42 und eine dritte Gruppe 43. Die Zylinder 91, 92 und 93 dieser drei Trockengruppen weisen einen Oberfilz auf. Darauf folgen zwei zweireihige Trockengruppen 44, 45 mit Ober- und Unterfilz.
  • In Fig. 2 können alle Transfersaugwalzen 91' bis 94', die in der entsprechenden Trockengruppe zwischen zwei Zylindern angeordnet sind, in einem größeren Abstand von diesen Zylindern angeordnet und mit externen Saugkästen versehen sein. Diese Ausführungsweise ist nicht nur mit geringeren Kosten verbunden, sondern spart darüber hinaus auch Trockenpartieenergie, da zwischen jeweils zwei Zylindern ein längerer freier Verdampfungsweg besteht, so daß die Trocknung wirtschaftlicher ist. Diese letzteren Faktoren gelten auch für die Anordnung gemäß Fig. 1.
  • Es hat sich herausgestellt, daß sich der bekannte Trocknungsprozeß durch Begrenzung des Unterdrucks in den Transfersaugwalzen auf Werte von allgemein unter 1500 Pa (ca. 6 Zoll Wassersäule), vorzugsweise zwischen 100 und ca. 1000 Pa (ca. 0,4 Zoll Wassersäule bis ca. 4 Zoll Wassersäule), wesentlich verbessern läßt.
  • Insbesondere hat sich herausgestellt, daß das Trocknen vieler Papiersorten durch Anlegen von sogar noch niedrigerem Unterdruck in den Transfersaugwalzen, nämlich in einem Bereich zwischen 100 und ca. 600 Pa (ca. 0,4 bis ca. 2,4 Zoll Wassersäule) verbessert werden kann. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, daß eine Schrumpfung in Querrichtung während des Trocknens einer Papierbahn deutlich vermindert wird, wenn der Unterdruck in den Transfersaugwalzen im Anfangsbereich (wo die Bahn noch relativ naß ist) relativ hoch ist und wenn im mittleren und Endbereich der Ein-Filz-Trockenpartie, wo die Bahn trockener ist, ein niedrigerer Unterdruck angelegt wird. Entlang der Ein-Filz-Trockenpartie kann sich der in den Saugwalzen angelegte Unterdruck von Saugwalze zu Saugwalze kontinuierlich oder schrittweise verringern.
  • Das Anlegen eines relativ niedrigen Drucks im Endbereich der Ein-Filz-Trockengruppen (wo die Bahn trockener ist) berücksichtigt, daß sich das Gewicht der noch nassen Bahn mit abnehmendem Feuchtigkeitsgehalt der Bahn kontinuierlich vermindert. Deshalb verringert sich die auf die um die Saugwalzen herum laufende Bahn wirkende Zentrifugalkraft von Saugwalze zu Saugwalze, so daß der (zum Entgegenwirken der Zentrifugalkraft und zum Festhalten der Bahn am porösen Band erforderliche) Unterdruck niedriger sein kann, wenn die Bahn trockener ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Höhe des an die Saugwalzen angelegten Unterdrucks von der Betriebsgeschwindigkeit der Papiermaschine abhängig sein, die zum Beispiel in einem Bereich von 1000 bis 2000 m/min liegen kann. Es hat sich herausgestellt, daß der Unterdruck P durch die Formel:
  • P = P1 + ( - 1000)/4 [Pa]
  • berechnet werden sollte, wobei P1 der bei einer Geschwindigkeit von 1000 m/min angelegte Unterdruck und die Istgeschwindigkeit [m/min] ist.
  • Vorzugsweise liegt P1 zwischen 100 und 400 Pa (ca. 0,4 bis 1,6 Zoll Wassersäule). Deshalb sollte der Unterdruck beispielsweise bei einer Geschwindigkeit von 1500 m/min zwischen 225 und 525 Pa (ca. 0,9 bis 2,1 Zoll Wassersäule) liegen.
  • Weiteres Beispiel
  • Istgeschwindigkeit = 1600 m/min.
  • P1 in der ersten Ein-Filz-Trockengruppe: 300 Pa (ca. 1,2 Zoll Wassersäule).
  • P1 in der letzten Ein-Filz-Trockengruppe: 100 Pa (ca. 0,4 Zoll Wassersäule).
  • Somit sollte der Ist-Unterdruck wie folgt sein:
  • P in der ersten Ein-Filz-Trockengruppe: 450 Pa (1,8 Zoll Wassersäule); und
  • P in der letzten Ein-Filz-Trockengruppe: 250 Pa (ca. 1 Zoll Wassersäule).
  • Die Saugwalzen können interne feststehende Saugkästen (Fig. 1) oder externe Saugkästen, die zwischen zwei Zylindern angeordnet sind (Fig. 2), enthalten.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, werden Gruppen der Vakuumwalzen 71' in der einreihigen Trockenpartie mit Vakuum aus gemeinsamen Vakuumkanälen A, B, C und D beaufschlagt. Ein jeweiliges Dämpfungsventil A', B', C' und D' verbindet die gemeinsamen Vakuumkanäle mit jeweiligen Vakuumquellen F&sub1; und F&sub2;. F&sub1; erzeugt eine größere Vakuumhöhe als F&sub2;. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die Ventile A' und B' mit der Quelle F&sub1; verbunden, und die Ventile C' und D' sind mit der Quelle F&sub2; verbunden. Die Ventile A', B', C' und D' gestatten eine allmählich niedriger werdende Einstellung der Vakuumhöhen der Gruppen durch die Trockenpartie während der Trocknung des Papiers.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann der den verschiedenen Vakuumwalzen zugeführte Unterdruck durch mindestens ein Unterdruckbegrenzungsventil R begrenzt werden, das sich automatisch öffnet, sollte der Unterdruck zu hoch werden. Da das Vakuum in den Kanälen im allgemeinen größer ist als das Vakuum in den Transferwalzen, müssen die Unterdruckbegrenzungsventile auf wesentlich höhere Schwellwerte eingestellt werden als in den Walzen gewünscht wird, um die erforderlichen Vakuumhöhen in den Walzen zu erreichen.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, können die Unterdruckbegrenzungsventile mechanische Ventile umfassen, die sich automatisch öffnen, wenn der Unterdruck im Kanal D' einen von einem Schwellwert- Einstellglied T eingestellten Schwellwert übersteigt. Das Schwellwert-Einstellglied T kann ein an einer Welle T' befestigtes, verstellbares Gegengewicht enthalten. Die Position des Gewichts T entlang der Welle T' bestimmt den Schwellwert. Wenn das Vakuum den Schwellwert übersteigt, schwenkt die Ventilplatte V und öffnet so das Unterdruckbegrenzungsventil, wodurch die Vakuumhöhe im Kanal D abgebaut wird.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 2 sind die Saugwalzen 91', 92' und 93' in fünf Vakuumuntergruppen unterteilt, die jeweils eine Saughöhe besitzen, wobei der Unterdruck durch ein von einer Vakuumquelle F3 versorgtes Ventil X individuell eingestellt werden kann. Mit jeder Saugleitung kann ein Unterdruckbegrenzungsventil R verbunden werden, insbesondere am Ende der Ein-Filz-Trockengruppen, wo die Bahn trockener ist, wie in Fig. 2 gezeigt. Die Schwellwerte dieser Unterdruckbegrenzungsventile R können unterschiedlich eingestellt sein, so daß die Bahn mit niedrigeren Vakuumhöhen beaufschlagt wird, während sie allmählich trockener wird.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung in bezug auf besondere Ausführungsformen davon beschrieben worden ist, sind für Fachleute viele andere Variationen und Modifikationen und andere Verwendungen offensichtlich. Deshalb sollte die vorliegende Erfindung nicht durch die spezielle Offenbarung hierin, sondern nur durch die beigefügten Ansprüche begrenzt werden.

Claims (23)

1. Vorrichtung zum Trocknen einer Faserbahn, die folgendes umfaßt:
mehrere Trockenzylinder (71, 72, 73), die in Gruppen (21, 22, 23) von einer ersten Gruppe (21) zu einer letzten Gruppe (23) angeordnet sind, wobei die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) läuft und jede Gruppe (21, 22, 23) Ein- Filz-Vakuumtransferwalzen (71' 72', 73') aufweist, die zwischen den Trockenzylindern (71, 72, 73) zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder angeordnet sind, wobei die Vakuumtransferwalzen (71', 72', 73') über ein Vakuumkanalsystem (A, B, C, D) mit einer Vakuumquelle (F&sub1;) verbunden sind und das Kanalsystem (A, B, C, D) die Vakuumtransferwalzen (71', 72', 73') mit einem Vakuum beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) abnimmt.
2. Vorrichtung zum Trocknen einer Faserbahn, die folgendes umfaßt:
mehrere Trockenzylinder (71, 72, 73), die in Gruppen (21, 22, 23) von einer ersten Gruppe (21) zu einer letzten Gruppe (23) angeordnet sind, wobei die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) läuft und jede Gruppe (21, 22, 23) Ein- Filz-Vakuumtransferwalzen (71', 72', 73') aufweist, die zwischen den Trockenzylindern (71, 72, 73) zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder angeordnet sind, wobei die Vakuumtransferwalzen (71', 72', 73') über ein Vakuumkanalsystem (A, B, C, D) mit einer Vakuumquelle (F&sub1;) verbunden sind und das Kanalsystem (A, B, C, D) die Vakuumtransferwalzen (71', 72', 73') mit einem Vakuum beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe unter ungefähr 1000 Pa unter Atmosphärendruck liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem mehrere Dämpfungsregelventile (A', B', C', D') umfaßt, die jeweils mehreren der Zylinder zugeordnet sind und dadurch jene Zylinder, denen ein jeweiliges Ventil zugeordnet ist, mit im wesentlichen den gleichen Vakuumhöhen beaufschlagen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen der Ventile (A', B', C', D') mit verschiedene Vakuumhöhen zuführenden Vakuumquellen (F&sub1;; F&sub2;) verbunden sind, wobei die Vakuumhöhen von den Quellen (F&sub1;; F&sub2;) von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) abnehmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, die weiterhin Unterdruckbegrenzungsventile (R) enthält, die gewissen der Quellen (F&sub1;; F&sub2;) zugeordnet sind, um die in das Kanalsystem zugeführten Vakuumhöhen unter einem Schwellwert zu halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, die weiterhin ein Unterdruckbegrenzungsventil (R) enthält, das jeweiligen der Ventile zugeordnet ist, um die den Walzen (71, 72', 73') durch die Ventile (A', B', C', D') zugeführten Vakuumhöhen unter einem Schwellwert zu halten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe zwischen ca. 100 Pa und 1000 Pa liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe zwischen ca. 100 Pa und 600 Pa liegt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum (P) im wesentlichen durch die Gleichung:
P = P1 + ( - 1000)/4 Pa
bestimmt wird, wobei P1 = zugeführtes Vakuum bei einer Bahngeschwindigkeit von 1000 m/min und die Bahn-Istgeschwindigkeit ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) kontinuierlich abnimmt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe (21) zur letzten Gruppe (23) inkremental abnimmt.
12. Verfahren zum Trocknen einer Faserbahn, bei dem man mehrere Trockenzylinder in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe anordnet, die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe laufen läßt, jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, zwischen den Trockenzylindern angeordnete Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder mit Vakuum beaufschlagt, die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbindet und die Vakuumtransferwalzen mit Vakuum beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der erste Gruppe zur letzten Gruppe abnimmt.
13. Verfahren zum Trocknen einer Faserbahn, bei dem man mehrere Trockenzylinder in Gruppen von einer ersten Gruppe zu einer letzten Gruppe anordnet, die Bahn sequentiell von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe laufen läßt, jede Gruppe einen einzigen Filz aufweist, zwischen den Trockenzylindern angeordnete Vakuumtransferwalzen zur Führung der Faserbahn von einem Trockenzylinder zum nächsten Trockenzylinder mit Vakuum beaufschlagt, die Vakuumtransferwalzen über ein Vakuumkanalsystem mit einer Vakuumquelle verbindet und die Vakuumtransferwalzen mit Vakuum beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe unter ca. 1000 Pa unter Atmosphärendruck liegt.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei dem das Kanalsystem mehrere Dämpfungsregelventile umfaßt, die jeweils mehreren der Zylinder zugeordnet sind, und weiterhin jene Zylinder, die einem jeweiligen Ventil zugeordnet sind, mit im wesentlichen den gleichen Vakuumhöhen beaufschlagt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem jeweilige der Ventile mit Vakuumquellen verbunden sind, die verschiedene Vakuumhöhen zuführen, und man weiterhin den Quellen Vakuumhöhen zuführt, die von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe abnehmen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem man weiterhin die in das Kanalsystem zugeführten Vakuumhöhen mit Unterdruckbegrenzungsventilen, die gewissen der Quellen zugeordnet sind, unter einem Schwellwert hält.
17. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem man weiterhin die den Walzen über die Ventile zugeführten Vakuumhöhen mit einem Unterdruckbegrenzungsventil, das jeweiligen der Ventile zugeordnet ist, unter einem Schwellwert hält.
18. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die Vakuumhöhe unter ca. 1500 Pa unter Atmosphärendruck liegt.
19. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe zwischen ca. 100 Pa und 1000 Pa unter Atmosphärendruck liegt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe zwischen ca. 100 Pa und 600 Pa unter Atmosphärendruck liegt.
21. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum (P) im wesentlichen durch die Gleichung:
P = P&sub1; + ( - 1000)/4 Pa
bestimmt wird, wobei P&sub1; = zugeführtes Vakuum bei einer Bahngeschwindigkeit von 1000 m/min und die Bahn-Istgeschwindigkeit ist.
22. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei dem die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe kontinuierlich abnimmt.
23. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhöhe von der ersten Gruppe zur letzten Gruppe inkremental abnimmt.
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