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DE69612325T3 - Waschmaschine mit Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der Spülung - Google Patents

Waschmaschine mit Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung der Spülung Download PDF

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DE69612325T3
DE69612325T3 DE69612325T DE69612325T DE69612325T3 DE 69612325 T3 DE69612325 T3 DE 69612325T3 DE 69612325 T DE69612325 T DE 69612325T DE 69612325 T DE69612325 T DE 69612325T DE 69612325 T3 DE69612325 T3 DE 69612325T3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
ion concentration
flushing
detergent
washing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69612325T
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English (en)
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DE69612325D1 (de
DE69612325T2 (de
Inventor
Costantino Mariotti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Whirlpool EMEA SpA
Original Assignee
Indesit Co SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=11413658&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69612325(T3) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Indesit Co SpA filed Critical Indesit Co SpA
Publication of DE69612325D1 publication Critical patent/DE69612325D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69612325T2 publication Critical patent/DE69612325T2/de
Publication of DE69612325T3 publication Critical patent/DE69612325T3/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06F34/14Arrangements for detecting or measuring specific parameters
    • D06F34/22Condition of the washing liquid, e.g. turbidity
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine, insbesondere eine Wäschewaschmaschine gemäß dem Oberbegriff des anliegenden Anspruchs 1. Solch eine Waschmaschine ist bekannt aus EP-B-0030602.
  • Bekanntlich benötigen Haushaltswaschmaschinen zum Wäschewaschen Wasch-mittel, und bekanntlich sollte das Waschgut nach dem Waschen keine Waschmittelrückstände mehr aufweisen. Damit soll vermieden werden, dass die sauberen Kleidungsstücke schlechten Geruch verbreiten und/oder dass die in einigen Kleidungsstücken verbliebenen Waschmittelrückstände zu Hautreizungen führen.
  • Um dies zu erreichen, führt die Wäschewaschmaschine vor Abschluss eines Waschprogramms die sogenannten Spülgänge aus, wobei die Waschtrommel mit der Wäsche in Bewegung ist und Frischwasser aus dem Zulauf eingespeist wird. Die Spülgänge, von denen normalerweise eine begrenzte Anzahl (normalerweise vier) vorgesehen ist, werden jeweils dadurch abgeschlossen, dass das Wasser abgelassen wird, kurz geschleudert wird und dann das Wasser abgelassen wird, das beim Schleudern aus dem Waschgut gepresst worden ist.
  • Je größer die Anzahl der Spülgänge oder die dabei verwendete Wassermenge ist, desto geringer ist das Risiko, dass Waschmittelrückstände in den Kleidungsstücken verbleiben.
  • Dieses einfache Prinzip steht jedoch den Vorschriften über die Verringerung des Wasserverbrauchs entgegen, die in manchen Ländern gelten, ebenso wie der Tatsache, dass die Wasserkosten in manchen Ländern ziemlich hoch sind. Vor diesem Hintergrund wird für einige bekannte Waschmaschinen beispielsweise damit geworben, dass sie jeden Waschgang auch mit verringerter Wassermenge ausführen können. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass diese bekannten Waschmaschinen manchmal unbefriedigende Spüleigenschaften haben, insbesondere dann, wenn der Benutzer mehr Waschmittel in die Maschine gegeben hat als tatsächlich erforderlich gewesen wäre.
  • Grundsätzlich sind bei den bekannten Maschinen die für die Spülgänge verwendete Wassermenge sowie die Anzahl der Spülgänge unveränderlich und von in der Entwurfsphase der Maschinensteuerung voreingestellten Parametern abhängig. Im einzelnen ist die für einen Spülgang eingelassene Wassermenge abhängig von der Gestaltung eines Sensors mit festem Pegel, z.B. eines Druckschalters (der den Zulauf einer voreingestellten Wassermenge steuert), während die Anzahl der Spülgänge vom voreingestellten Waschprogramm abhängig ist, wobei jedes Waschprogramm stets die vorgesehene Anzahl von Spülgängen ausführt.
  • Somit weisen die bekannten Maschinen wenig Flexibilität bezüglich einer verbesserten Spülleistung und bezüglich Wassereinsparung auf.
  • Es sind auch Waschmaschinen bekannt, die eine Taste haben, mit der zusätzlich zu der normalerweise vom Waschprogramm vorgegebenen Anzahl von Spülgängen zumindest ein weiterer Spülgang ausgeführt oder die Wassermenge für die einzelnen Spülgänge erhöht werden kann. In diesem Fall kann die Bedienperson die Taste drücken, um ein wirksameres Spülen zu erreichen. Jedoch stellt eine solche Einrichtung lediglich eine "quantitative" und näherungsweise Lösung dar, weil sie in dem Sinne ein offenes Ergebnis hat, dass zwar die Betätigung der Taste mit Sicherheit zu einem höheren Wasserverbrauch, jedoch nicht unbedingt zur Erreichung des angestrebten Ziels, nämlich der vollständigen Beseitigung von Waschmittelrückständen, führt. Ein solches Ergebnis ist nämlich von mehreren Faktoren abhängig, beispielsweise von der von der Bedienperson in die Maschine gegebenen Waschmittelmenge, von der Härte des eingespeisten Wassers sowie von Art und Menge des Waschguts.
  • Nehmen wir einmal an, dass die Bedienperson zuviel Waschmittel in die Maschine gibt oder dass die Bedienperson von Waschmittelrückständen leicht Hautreizungen bekommt. In beiden Fällen wäre die Bedienperson gezwungen, nach Abschluss des Waschprogramms einen zusätzlichen Spülgang (durch Wahl eines speziellen Kurzprogramms) auszuführen, um zu erwartende Waschmittelrückstände zu entfernen, die während des Waschprogramms nicht beseitigt wurden.
  • Eine solche Vorgehensweise ist in Ländern wie Italien, in denen Wasser relativ wenig kostet, weit verbreitet.
  • Denken wir andererseits an das Waschen bei geringer Beladung oder an eine Bedienperson, die normalerweise wenig Waschmittel verwendet. In diesem Fall verwenden die bekannten Maschinen eine viel größere Wassermenge als tatsächlich gebraucht würde.
  • Ein anderer Standpunkt ist, dass die Hersteller von Haushaltsmaschinen das Problem der Spülleistung entsprechend dem Wasserverbrauch wohl wahrnehmen. Denken wir nur daran, dass ein und dieselbe Art Waschmaschine in verschiedene Länder verkauft wird, in denen unterschiedliche Vorschriften für den Wasserverbrauch und/oder unterschiedliche Wasserpreise gelten.
  • In diesem Fall müssen die Hersteller von Waschmaschinen diese für den Verkauf auf zwei verschiedenen Märkten unterschiedlich konzipieren, d.h. entweder mit der Pegelvorgabe durch den erwähnten Druckschalter arbeiten oder die Programmeinrichtung der Maschine so ändern, dass die für die wählbaren Waschprogramme einprogrammierte Anzahl von Spülgängen verringert oder erhöht wird.
  • Im Ergebnis ist bei den bekannten Waschmaschinen der Spülumfang, d.h. die Anzahl der Spülgänge und der jeweilige Wasserstand, immer voreingestellt, wobei die Bedienperson gegebenenfalls die Möglichkeit hat, mengenmäßig etwas zu ändern (mit der erwähnten Taste), jedoch die angestrebte Leistung nicht unbedingt gewährleistet ist, insbesondere nicht hinsichtlich der einzelnen Spülvorgänge und der wechselnden Anforderungen der Bedienperson.
  • Aus der FR-A-2.412.638 ist eine Waschmaschine bekannt, deren Steuerung die automatische Erzielung der optimalen Spülleistung erlaubt, womit sichergestellt wird, dass nahezu sämtliche Waschmittelrückstände aus dem Waschgut entfernt werden. Dies wird wie folgt erreicht:
    • a) durch Messen und Speichern der Waschmittelkonzentration im Wasser zu Beginn der Spülphase;
    • b) durch erneutes Messen der Waschmittelkonzentration nach einem bestimmten Zeitintervall und Errechnen der Differenz zwischen dem neuen Wert und dem zuvor abgespeicherten Wert;
    • c) durch Wiederholen der Schritte a) und b), solange die vorgenannte Differenz nicht einen vorgegebenen Grenzwert unterschreitet.
  • Im Fall der FR-A-2.412.638 erzielt die Waschmaschine daher stets dieselbe optimale Spülleistung, die von der Bedienperson nicht verändert werden kann.
  • Die Erfindung hat somit die Aufgabe, die gestellten Probleme zu lösen, indem eine Waschmaschine zum Wäschewaschen bereitgestellt wird, die eine "qualitative" Wahl bezogen auf die tatsächlichen Anforderungen an die Spülleistung ermöglicht und es der Bedienperson insbesondere ermöglicht, auf ihre Weise unmittelbar den richtigen Kompromiss zwischen der Notwendigkeit, möglichst viel Waschmittel aus den Kleidungsstücken zu entfernen, und einem geringen Wasserverbrauch zu finden.
  • Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe durch eine Waschmaschine gelöst, die die kennzeichnenden Merkmale der beigefügten Ansprüche 1 und 10 aufweist; weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus nachfolgender ausführlicher Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen hervor, die lediglich der Erläuterung dienen und keine Einschränkung des Schutzumfangs bedeuten und die folgendes zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung eines Bedienelements der erfindungsgemäßen Waschmaschine;
  • 2: eine schematische Darstellung eines Teils der Steuerschaltung der erfindungsgemäßen Waschmaschine;
  • 3: die Beziehung zwischen Waschmittelkonzentration und elektrischem Widerstand, gemessen von einer Vorrichtung, wie sie in der Maschine nach 2 vorhanden ist;
  • 4: ein Blockdiagramm eines Teils der Steuerlogikschaltung der erfindungsgemäßen Waschmaschine;
  • 5: ein Blockdiagramm eines Teils der Steuerlogikschaltung der Waschmaschine entsprechend einer möglichen Ausführungsform der Erfindung.
  • Die erfindungsgemäße Waschmaschine, die als Beispiel beschrieben wird, speziell eine Waschmaschine zum Wäschewaschen, weist eine Mikroprozessorsteuerung auf, die Programminformationen enthält, die in zugehörigen Permanentspeichermitteln kodiert sind.
  • Die Steuerung enthält außerdem Informationen über bestimmte physikalische Eigenschaften der Waschflüssigkeit mittels geeigneter Sensormittel. Die erfindungsgemäße Maschine hat außerdem eine Auswahleinrichtung, bestehend z.B. aus einem Drehknopf, der von der Bedienperson betätigt wird, um der Steuerung die erforderliche Spülleistung anzuzeigen.
  • Damit ist die Bedienperson in der Lage, mittels der Auswahleinrichtung eine qualitative Wahl des von der Maschine auszuführenden Spülvorgangs zu treffen.
  • 1 zeigt diesen mit M bezeichneten Knopf in schematischer Darstellung. Mit diesem Knopf kann die Bedienperson eine Position zwischen zwei entgegengesetzten Extremwerten wählen, nämlich zwischen der Position MC für minimalen Wasserverbrauch und der Position MR für höchste Spülleistung.
  • Jeder dieser beiden Extremwerte unterstreicht einen anderen Standpunkt der Bedienperson, wobei die tatsächlich gewählte Position des Knopfes M den richtigen Kompromiss zwischen der Notwendigkeit, soviel Waschmittel wie möglich aus dem Waschgut zu entfernen, und der Notwendigkeit, einen hohen Wasserverbrauch zu vermeiden, darstellt.
  • In dem als Beispiel beschriebenen Fall hat die erfindungsgemäße Waschmaschine eine geeignete Einrichtung zur Messung des Wasserwiderstands; eine mögliche Ausführungsform dieser Einrichtung ist in 2 dargestellt.
  • Diese Einrichtung zur Messung des Wasserwiderstands in der erfindungsgemäßen Wäschewaschmaschine hat zwei Elektroden, die in 2 mit den Buchstaben A und B bezeichnet sind. Die Elektrode A besteht aus einem elektrisch leitfähigen Element, das unmittelbaren Kontakt mit dem Waschwasser hat, wobei dieses Element im Fall von 2 mit der Metallkonstruktion V der Maschine selbst (Bottich-Trommel-Einheit) zusammentrifft, jedoch auch durch eine geeignete Gummidichtung davon getrennt sein könnte.
  • Die Elektrode B besteht aus einem elektrisch leitfähigen Element, das unmittelbaren Kontakt mit dem Waschwasser hat und gegenüber der Elektrode A isoliert ist.
  • Bei Verbindung der Elektrode A mit dem Pluspol eines eine Gleichspannung E erzeugenden Generators (z.B. E = 5 V) und Erdung der Elektrode B (Minuspol desselben Gleichspannungsgenerators E) über einen Kondensator C von geeigneter Kapazität (z.B. C = 1 Mikrofarad), wie in 2 gezeigt, fließt bedingt durch das leitfähige Waschwasser ein Strom von A nach B, der proportional zum Widerstand des Wassers im Bottich ist.
  • Dieser Stromfluss lädt den Kondensator C auf und endet, wenn die Aufladung abgeschlossen ist, d.h. wenn die Spannung an den Klemmen des Kondensators C den Wert E erreicht hat. Der Stromdurchgang wird von der Mikroprozessorsteuerung MP erzeugt, und seine Dauer hängt von der Kapazität des Kondensators C sowie vom Widerstandswert des Mediums (Waschwasser), durch welches der Aufladestrom fließt, ab.
  • Nachdem der richtige Aufladezustand des Kondensators C erreicht ist (z.B. C = 1 Mikrofarad), kann der Widerstandswert des Waschwassers ermittelt werden, indem die Aufladungszeit des Kondensators C gemessen wird. Wie in 2 gezeigt, kann die Aufladungszeit mit jedem handelsüblichen Mikroprozessor MP (4-oder 8-Bit-Konfiguration) gemessen werden, der die Zeit mit guter Auflösung erfassen kann (z.B. in der Größenordnung von 1 Mikrosekunde).
  • Ein digitaler Eingang des Mikroprozessors MP – in 2 mit INP bezeichnet – ist mit den Klemmen des Kondensators C verbunden, während ein digitaler Ausgang – mit OUT bezeichnet – zum Ansteuern eines Transistors Q verwendet wird, der als Steuerschalter für den Stromdurchgang dient und dessen Anschlüsse ihrerseits mit den Klemmen des Kondensators C verbunden sind.
  • Die Aufladungszeit des Kondensators C wird durch folgende Operationen des Mikroprozessors MP gemessen:
    • – Schnellentladung des Kondensators C durch Anlegen eines kurzen Impulses (von z.B. 1 Millisekunde) an die Basis des Kondensators C über den Ausgang OUT;
    • – Beginn der Zeitmessung mit der Rückkehr des Transistors Q zum Sperrzustand am Ende des Kondensatorentladeimpulses, wodurch die Aufladung des Kondensators beginnen kann;
    • – Beendigung der Zeitmessung genau dann, wenn die Spannung an den Kondensatorklemmen die Schaltschwelle des digitalen Eingangs INP erreicht, die typischerweise der halben Speisespannung des Mikroprozessors MP entspricht (d.h. E/2 = 2,5 V);
    • – Der vom Zeitzähler im MP bei Zählende erreichte Wert stellt das Meßergebnis dar und hat unmittelbaren Bezug zu den spezifischen Widerstandseigenschaften der Waschflüssigkeit.
  • Wie bereits erwähnt, hat die Mikroprozessorsteuerung MP ein Programm, das im Permanentspeicher ROM kodiert ist, um den Fluidwiderstand in Abhängigkeit von der gemessenen Aufladungszeit des Kondensators zu errechnen.
  • Diese Information (Widerstandswert) ermöglicht es der Steuerung der erfindungsgemäßen Waschmaschine auch, das Vorhandensein von Waschmittel im Wasser zu erfassen; der Wert der Ionenkonzentration im Wasser, der proportional zu der im Wasser gelösten Waschmittelmenge ist, kann nämlich mit Hilfe einer geeigneten Tabelle ermittelt werden, indem der Fluidwiderstand nach Zugabe des Waschmittels gemessen wird.
  • 3 zeigt in einem Diagramm ein Beispiel eines Versuchsergebnisses, welches die bestehende Beziehung zwischen der Waschmittelkonzentration und dem Widerstand zeigt, wie sie mit der Einrichtung von 2 erfasst wird, aus gedrückt in Gramm pro Liter bei einer Temperatur von 20 °C (Wasserhärte 30 °F).
  • Besonders hervorzuheben ist, dass die in 2 gezeigte Messeinrichtung abgesehen von der Wassertemperatur und der Wasserhärte unter normalen Bedingungen wegen des großen Unterschieds in der Ionenkonzentration zwischen reinem Wasser und Waschmittel enthaltendem Wasser in der Lage ist, die beiden unterschiedlichen Zustände äußerst exakt zu erfassen.
  • Schließlich ist in 2 mit M die erwähnte Auswahleinrichtung bzw. der Knopf bezeichnet, der mit der Widerstandsmesseinrichtung und dem Mikroprozessor MP zusammenwirkt, um den verlangten Spülvorgang einzustellen. Dieser Knopf M kann beispielsweise einfach ein Potentiometer sein, dessen Widerstand sich mit der Winkelposition ändert. Wie bereits erwähnt, bietet der Knopf M eine Vielzahl wählbarer Positionen zwischen höchster Spülqualität (MR) und minimalem Wasserverbrauch (MC).
  • Erfindungsgemäß steht jede Wählposition des Knopfs M für eine bestimmte Waschmittelrückstandskonzentration im letzten Spülwasser.
  • Bei Wahl der Position MR, d.h. der höchsten Spülleistung, ist die Waschmittelkonzentration im Wasser aus dem letzten von der Maschine ausgeführten Spülgang so gering wie möglich bei gleichzeitig auf einen bestimmten Höchstwert begrenztem Wasserverbrauch, der im Entwurfsstadium in der Maschinensteuerung eingestellt wurde und auf den einschlägigen Normen basiert (Erläuterung folgt).
  • Bei Wahl der Position MC, d.h. eines minimalen Wasserverbrauchs, ist die Konzentration an restlichem Waschmittel immer noch mit voreingestellten Grenzwerten vereinbar. Diesen Grenzwerten liegt insbesondere die sogenannte ECO-Label-Richtlinie zugrunde, die besagt, dass die Waschmittelkonzentration nach dem letzten von der Maschine ausgeführten Spülgang mindestens 60 Mal niedriger sein sollte als nach dem letzten Waschgang.
  • Die erfindungsgemäße Waschmaschine arbeitet wie folgt: Die Bedienperson füllt das Waschgut ein, wählt das gewünschte Waschprogramm in der bekannten Weise und stellt die gewünschte Spülleistung mit dem Knopf M ein. Dann schaltet sie die Maschine beispielsweise durch Betätigung eines Einschaltknopfes ein.
  • Wie bereits erwähnt, entspricht jede Position des Knopfes M einer bestimmten Ionenkonzentration im Wasser, die ein Zeichen für die im letzten Spülwasser noch vorhandene Waschmittelrückstandsmenge ist. Sobald die Steuerung die Position des Knopfes M kennt, wird somit auch die beim letzten Spülgang der Maschine zu erreichende Waschmittelrückstandskonzentration bestimmt, um das Waschprogramm zu beenden. Hierfür kann der dem Mikroprozessor MP zugeordnete nicht-flüchtige Speicher kodierte Daten enthalten, die für jede Position des Knopfes M einen entsprechenden Wert oder Wertebereich für die Ionenkonzentration wiedergeben, die das Wasser nach Abschluss der Spülphase aufweisen sollte.
  • Im Normalbetrieb führt die Maschine die normalen Waschgänge nach dem von der Bedienperson gewählten Programm aus. Der Mikroprozessor MP misst mit Hilfe der in 2 gezeigten Messeinrichtung entweder die Ionen- oder die Waschmittelkonzentration im Wasser während des letzten Waschgangs und speichert den Messwert in einem geeigneten Speicherregister, beispielsweise in einem nichtflüchtigen EEPROM-Speicher, ab.
  • Die Spülgänge werden vor Beendigung des Waschprogramms ausgeführt. Nehmen wir dazu an, dass auch die erfindungsgemäße Maschine normalerweise mindestens zwei Spülgänge ausführe.
  • Nach dem zweiten Spülgang und vor dem Ablassen des Wassers misst der Mikroprozessor MP – immer mittels der in 2 gezeigten Einrichtung – die Ionen- oder Waschmittelkonzentration im Wasser des letzten Spülgangs.
  • Dann vergleicht der Mikroprozessor MP die Ionenkonzentration im Wasser, die nach dem Waschgang gemessen wurde, mit der Ionenkonzentration nach dem Spülgang (wie bereits erwähnt, kann die Steuerung ausgehend von den Ionenkonzentrationsdaten die im Wasser vorhandenen Waschmittelrückstandsmen gen zurückverfolgen). Wie bereits erwähnt, wird dieser Vergleich gezogen, indem der Mikroprozessor MP berücksichtigt, dass in Übereinstimmung mit den von der ECO-Label-Richtlinie vorgegebenen Kriterien die Waschmittelkonzentration im letzten Spülwasser immer dann, wenn minimaler Wasserverbrauch (MC) gewählt worden ist, mindestens 60 Mal niedriger sein sollte als die beim letzten Waschgang erfasste Waschmittelkonzentration.
  • Die Beziehung zwischen der Waschmittelkonzentration nach dem Waschen und der Waschmittelkonzentration nach einem Spülgang wird hier als Verdünnungsverhältnis der Waschmittelrückstandskonzentration definiert.
  • Das Kriterium lautet daher, dass nach Abschluss der Spülgänge ein vorgegebenes Verdünnungsverhältnis des Waschmittelrückstands zwischen einem Mindestwert von z.B. 60 bei Wahl der Position MC für den geringsten Wasserverbrauch (entsprechend der ECO-Label-Richtlinie) und einem Maximalwert von z.B. 600 (bei Wahl der Position MR für die höchste Spülleistung) erreicht sein soll. Erfindungsgemäß sind offensichtlich entsprechend der tatsächlich mit dem Knopf M gewählten Position alle Zwischenpositionen zwischen den beiden Grenzwertpositionen Mindestwert und Maximalwert eingeschlossen.
  • Nehmen wir einmal an, die Bedienperson habe mit dem Knopf M die Position für maximale Wassereinsparung (d.h. MC) eingestellt.
  • Bei dem oben beschriebenen Fall von zwei Spülgängen vergleicht die Steuerung den Wert im zweiten Spülwasser mit dem Wert aus dem letzten Waschgang und den von der Bedienperson mit dem Knopf M eingestellten Daten. Wenn die Waschmittelkonzentration im zweiten Spülwasser mindestens 60 Mal niedriger ist als die Waschmittelkonzentration im letzten Waschgang, hört der Spülvorgang auf, und es wird das Wasser des zweiten Spülgangs abgelassen und der Schleudergang ausgeführt.
  • Im anderen Fall lässt die Steuerung das Wasser aus dem zweiten Spülgang ab, führt den auf jeden Spülgang folgenden normalen Schleuderschritt mit dem zugehörigen Wasserauslass aus und beginnt einen dritten Spülgang mit frischem Wasser. Nach diesem dritten Spülgang misst die Steuerung erneut die Ionen konzentration im Wasser und stellt erneut einen Datenvergleich an.
  • Eine derartige "Schleife" kann theoretisch so lange wiederholt werden, bis der Konzentrationswert im letzten Spülwasser entsprechend der ECO-Label-Richtlinie mindestens 60 Mal niedriger ist als der Wert im letzten Waschwasser.
  • Nehmen wir im Gegensatz dazu an, die Bedienperson habe die höchste Spülleistung (Position MR) eingestellt. In diesem Fall arbeitet die Maschine genau wie vorstehend beschrieben, weil die Steuerung den Ionenkonzentrationswert im zweiten Spülwasser mit dem Wert im letzten Waschwasser und dem von der Bedienperson mit dem Knopf M eingestellten Wert vergleicht. Wenn der Wert für die Waschmittelkonzentration im zweiten Spülwasser mit dem von der Bedienperson mit dem Knopf M eingestellten Wert übereinstimmt, endet der Spülvorgang, und es wird das zweite Spülwasser abgelassen, worauf das Schleudern folgt.
  • Im anderen Fall lässt die Steuerung das zweite Spülwasser ab, führt den auf jeden Spülgang folgenden Schleuderschritt mit zugehörigem Wasserauslass aus und startet einen dritten Spülgang mit frischem Wasser. Nach diesem dritten Spülgang mißt die Steuerung erneut die Ionenkonzentration des Wassers und führt erneut einen Datenvergleich aus.
  • Auch in diesem Fall kann die "Schleife" theoretisch so lange wiederholt werden, bis der Konzentrationswert für den letzten Spülgang dem von der Bedienperson eingestellten Wert entspricht. Auch hier kann es auf der Ebene der Steuerlogikschaltung zweckmäßig sein, einen Maximalwert für den Wasserverbrauch einzustellen.
  • 4 zeigt schematisch das Blockdiagramm für einen Teil einer denkbaren Steuerlogikschaltung der erfindungsgemäßen Waschmaschine.
  • Block 200 ist der Logikfluß-Startblock zum Starten eines zuvor gewählten Waschprogramms; dann geht die Steuerung zu Block 201, um die Art des gewählten Waschprogramms zu kontrollieren, und von Block 201 zu Block 202, um die Art der erforderlichen Spülung, d.h. die von der Bedienperson mit dem Knopf M getroffene Wahl, zu kontrollieren.
  • Dann geht die Steuerung zu Block 203 – Beginn des Waschprogramms -, um Wasser einzulassen, wodurch der erste Wasserzulauf erfolgt und die verschiedenen Schritte bis zum Ende des Waschprogramms ausgeführt werden.
  • Die Steuerung geht zu Block 204, um die Ionenkonzentration in dem für das gewählte Waschprogramm letzten Spülwasser zu berechnen.
  • Die Steuerung geht zu Block 205, um den ersten Spülgang zu überprüfen, und dann zu Block 206, um einen zweiten Spülgang durchzuführen.
  • Die Steuerung geht zu Block 207, um die Ionenkonzentration im Wasser nach dem zweiten Spülgang zu berechnen.
  • Die Steuerung geht zu Block 208, einem Kontrollblock, um die Vereinbarkeit des eingestellten Ionenkonzentrationswerts mit dem tatsächlich gemessenen Wert zu überprüfen.
  • Ist letzteres der Fall (Ausgabe "ja"), geht die Steuerung zu Block 209, um das Waschprogramm zu beenden, ist es nicht der Fall (Ausgabe "nein"), geht die Steuerung zurück zu Block 206, um einen neuen Spülgang auszuführen und erneut die Ionenkonzentration zu messen. Der Zyklus bzw. die "Schleife" 206-208 wird dann so oft wiederholt, bis das bei Block 206 kontrollierte Spülwasser den erforderlichen Ionenkonzentrationswert erreicht hat.
  • In einer anderen möglichen Ausführungsform der Erfindung arbeitet die Maschine wie folgt:
    Die Bedienperson füllt das Waschgut ein, stellt das gewünschte Waschprogramm in gewohnter Weise ein und stellt die gewünschte Spülleistung mittels des Knopfs M ein. Danach schaltet sie die Maschine ein.
  • Während des ersten Wasserzulaufs aus der Leitung misst der Mikroprozessor MP mittels der in 2 gezeigten Messeinrichtung den Wasserwiderstand am Zulauf und berechnet sowohl die Wasserhärte als auch die Ionenkonzentration. Damit erhält die Steuerung der Maschine die Information über die kleinstmögliche Zonenkonzentration, d.h. die Ionenkonzentration des aus der Leitung eingespeisten frischen Wassers. Hier ist darauf hinzuweisen, dass die Ionenkonzentration des Leitungswassers ebenso wie die Wasserhärte von Ort zu Ort und am selben Ort jahreszeitenabhängig unterschiedlich sein kann.
  • Die Maschine führt die normalen Funktionen und die normalen Waschgänge entsprechend dem von der Bedienperson eingestellten Waschprogramm aus. Spülgänge werden vor Programmende ausgeführt. Nehmen wir an, dass auch die Maschine in vorstehender Ausführungsform normalerweise mindestens zwei Spülgänge ausführe.
  • Nach dem zweiten Spülgang und vor dem Ablassen des Wassers berechnet der Mikroprozessor MP mittels der in 2 gezeigten Messeinrichtung in der bereits beschriebenen Weise die Ionenkonzentration des Wassers im Bottich, d.h. des für den zweiten Spülgang verwendeten Wassers, und anhand dieses Werts ermittelt die Steuerung die Waschmittelrückstandsmenge im Spülwasser.
  • Die Steuerung vergleicht dann die Ionenkonzentration des zweiten Spülwassers mit dem von der Bedienperson mittels des Knopfs M eingestellten Ionenkonzentrationswert.
  • Nehmen wir weiter an, die Bedienperson habe die gründlichste Spülung gewählt (Position MR). In dem beschriebenen Fall mit grundsätzlich zwei Spülgängen vergleicht die Steuerung den Wert für das zweite Spülwasser mit dem Ausgangswert für das Wasser aus der Leitung. Stimmen die beiden Werte überein, wird das Spülen beendet und das zweite Spülwasser abgelassen; anschließend wird geschleudert.
  • In anderen Fall lässt die Steuerung das zweite Spülwasser ab, bewirkt die Ausführung des auf jeden Spülgang folgenden Schleudergangs mit Wasserablass und startet dann einen dritten Spülgang mit frischem Wasser. Nach diesem dritten Spülgang misst die Steuerung die Ionenkonzentration im Wasser und nimmt erneut einen Vergleich vor.
  • Diese "Schleife" kann theoretisch so lange fortgeführt werden, bis der Konzentrationswert aus den wiederholten Spülgängen dem Ausgangswert für die Zonenkonzentration entspricht. Es ist jedoch auch möglich, die Ausführung der maximalen Anzahl von Spülgängen einzustellen, mit der die von der ECO-Label-Richtlinie vorgegebenen Grenzwerte sicher erreicht werden können.
  • In einem anderen Betriebsbeispiel hat die Bedienperson eine mittlere. Spülleistung gewählt, weil sie Wasser sparen möchte.
  • In diesem Fall vergleicht die Steuerung der Maschine die Ionenkonzentration des Wassers nach dem zweiten Spülgang mit dem von der Bedienperson mittels des Knopfes M eingestellten Wert.
  • Hier ist hervorzuheben, dass der von der Bedienperson eingestellte Wert immer ein relativer Wert ist, weil der Grad der Wirksamkeit des Spülvorgangs offensichtlich abhängig ist von der Ionenkonzentration des Frischwassers aus der Leitung, d.h. der von der Bedienperson eingestellte Wert wird von der Steuerung auf der Grundlage der Eigenschaften des verfügbaren Wassers interpretiert.
  • Wenn die Steuerung nach Messung der Wasserionenkonzentration nach dem zweiten Spülgang erkennt, dass das gewünschte Ergebnis noch nicht erreicht ist, veranlasst die Steuerung jedenfalls von selbst den Wasserablass, die Ausführung des auf jeden Spülgang folgenden normalen Schleuderschritts mit entsprechendem Wasserablass und den Start eines dritten Spülgangs mit sauberem Wasser. Nach diesem dritten Spülgang misst die Steuerung erneut die Ionenkonzentration im Wasser, nimmt einen Datenvergleich vor und wiederholt die "Schleife" in der beschriebenen Weise, bis die erfasste Ionenkonzentration mit dem mittels des Knopfs M eingestellten Wert vereinbar ist (d.h. entweder gleich groß ist, ihm weitgehend entspricht oder niedriger ist).
  • Aus dem Gesagten wird ersichtlich, wie die erfindungsgemäße Maschine in manchen Fällen auch eine Wasserersparnis gegenüber dem Stand der Technik erlaubt.
  • Denken wir nur an eine Bedienperson, die eine geringfügige Spülung bestimmter Teile (z.B. Wischtücher) ausführen oder eine geringe Wäschemenge waschen möchte oder die dazu neigt, eine geringe Waschmittelmenge zum Waschen nur leicht verschmutzter Wäsche zu verwenden.
  • In diesen Fällen liegt es auf der Hand, dass bei der Erfindung eine Wassereinsparung möglich ist im Vergleich zu den bekannten Lösungen, bei denen die Anzahl der Spülgänge im wesentlichen vorgegeben ist und somit in Anbetracht des tatsächlichen Bedarfs für einen Waschgang entweder zu groß oder zu klein sein kann.
  • Aus vorstehender Beschreibung wird außerdem ersichtlich, wie die Steuerung der Maschine in der vorstehend vorgeschlagenen Ausführungsform eine relative Messung der Ionenkonzentration des Spülwassers vornimmt, weil der Ausgangswert für den Vergleich mit dem von der Bedienperson eingestellten Wert stets die Ionenkonzentration des Leitungswassers, d.h. des zuerst in die Maschine eingespeisten Wassers, ist. Wie bereits erwähnt, kann die Eigenschaft des Ausgangswassers von Ort zu Ort und von Jahreszeit zu Jahreszeit variieren, jedoch ist die Maschine in der vorgeschlagenen Ausführungsform sehr gut in der Lage, ihre Funktionsweise an die sich ändernden Umgebungsbedingungen anzupassen.
  • Bei der Mehrzahl der bekannten Maschinen wiederum fließt das in den Waschbottich einzuspeisende Wasser durch eine Waschmittelkammer, die mehrere getrennte Fächer aufweist, auch wenn es selten vorkommt, dass die Bedienperson auch einen Vorwaschgang mit Waschmittel haben möchte.
  • In diesem Fall enthält daher auch das erste in die Maschine eingelassene Wasser eine gewisse Waschmittelmenge, so dass die Einrichtung, die sowohl den Widerstand als auch die Ionenkonzentration misst, keinen aussagefähigen Wert liefern kann.
  • In diesem Fall nimmt die Steuerung die erforderlichen Vergleiche erfindungsgemäß anhand eines historischen Werts für die Ionenkonzentration des Leitungs wassers vor, der immer dann aktualisiert wird, wenn ein Waschprogramm ohne Vorwaschgang mit Waschmittel ausgeführt wird.
  • Zu diesem Zweck ist die Steuerung zweckmäßigerweise mit einem nicht flüchtigen EEPROM-Speicher (d.h. einem elektrisch löschbaren, programmierbaren Speicher) ausgestattet, der die Werte für die Ionenkonzentration des Leitungswassers speichern kann. Diese Werte können Waschgang für Waschgang von der Messeinrichtung erfasst und in dem nicht flüchtigen Speicher gespeichert werden, der von Zeit zu Zeit nach geeigneten Kriterien aus der modernen Technik der lernfähigen Software (Lernalgorithmus) aktualisiert wird. Es wird somit ersichtlich, dass die Steuerung der Maschine sich mit der Zeit an die sich ändernden Eigenschaften des Leitungswassers anpassen kann.
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung des Blockdiagramms eines Teils der Steuerlogikschaltung der Waschmaschine in der vorstehenden erfindungsgemäßen Ausführungsform.
  • Block 100 ist der Startblock des Logikflusses und entspricht dem Start eines zuvor ausgewählten Waschprogramms. Die Steuerung geht dann zu Block 101 über, um die Art des ausgewählten Waschprogramms festzustellen, und von Block 101 zu Block 102, um die erforderliche Art der Spülung, d.h. die von der Bedienperson mittels des Knopfes M getroffene Wahl, festzustellen.
  • Die Steuerung geht zu Block 103, dem Beginn des Waschprogramms, womit der Wasserzulauf in die Maschine beginnt. Dann geht die Steuerung zu Block 104, um die Ionenkonzentration des Wassers während des Wasserzulaufs zu berechnen, und dann zu Block 105, einem Prüfblock, um zu prüfen, ob der errechnete Wert das Vorhandensein von Waschmittelrückständen im Wasser anzeigt (was eine Vorwaschgang anzeigt).
  • Ist letzteres der Fall (Ausgabe "ja"), geht die Steuerung zu Block 106, wodurch die Steuerung das Ablesen des erwähnten historischen Werts bewirkt und ihn unter einer geeigneten Speicheradresse speichert, woraufhin die Steuerung zu Block 108 geht. Ist kein Waschmittelrückstand vorhanden ("nein"), geht die Steuerung zu Block 107, um die im Leitungswasser erfasste Ionenkonzentration unter der erwähnten Speicheradresse zu speichern und den historischen Wert zu aktualisieren. Dann geht die Steuerung zu Block 108.
  • Block 108 überprüft die verschiedenen Waschschritte, einschließlich eines ersten Spülgangs; dann geht die Steuerung zu Block 109, um einen zweiten Spülgang auszuführen.
  • Die Steuerung geht dann zu Block 110, um die Ionenkonzentration des Wassers am Ende des zweiten Spülgangs zu berechnen.
  • Die Steuerung geht zu Block 111, einem Prüfblock, um zu prüfen, ob die gewünschte Ionenkonzentration und der tatsächlich erfasste Wert zusammenpassen (beispielsweise kann die tatsächliche Ionenkonzentration so eingestellt werden, dass sie immer gleich groß oder kleiner ist).
  • Ist letzteres der Fall (Ausgabe ja"), geht die Steuerung zu Block 112, um das Waschprogramm zu beenden; ist es nicht der Fall ("nein"), geht die Steuerung zu Block 109 zurück, um einen weiteren Spülgang auszuführen und erneut die Zonenkonzentration zu messen. Der Zyklus bzw. "die Schleife" 109-111 wird dann so oft wiederholt, bis das Spülwasser bei Block 109 die gewünschte Ionenkonzentration erreicht hat.
  • Da heutzutage fast alle modernen Wäschewaschmaschinen mit einem Mikroprozessor ausgestattet sind, ist klar, wie dieser – bei entsprechender Programmierung – die beschriebene erforderliche Information gewinnt. Der Erfindungsgedanke kann daher sowohl bei Maschinen mit elektronischer Mikroprozessor-Programmsteuerung bzw. Hybrid-Programmsteuerung als auch bei herkömmlichen Waschmaschinen mit elektromechanischer Programmsteuerung Anwendung finden, vorausgesetzt, diese haben einen Mikroprozessor in einer eingebauten Elektronikbaugruppe (beispielsweise einen Mikroprozessor, wie er normalerweise in einem digitalen Elektronikmodul zur Steuerung des Waschmaschinenmotors vorhanden ist).
  • Die Merkmale und die Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus vorstehender Beschreibung hervor, die eine Waschmaschine vorstellt, welche eine "quali tative" Wahl bzw. die Wahl einer geschlossenen Schleife, d.h. eine Wahl zuläßt, die in Beziehung zum Spülergebnis steht, damit in Abhängigkeit von wechselnden Anforderungen die optimale Spülleistung gewählt werden kann. Eine solche Lösung ermöglicht somit eine Anpassung an die wechselnden Anforderungen der Bedienperson, die sich situationsbedingt entweder für eine Wassereinsparung oder eine höhere Spülleistung entscheiden oder einen Kompromiss zwischen beidem erzielen kann. Zusätzlich ermöglicht die vorstehend beschriebene Lösung unter bestimmten Waschbedingungen (beispielsweise geringe Wäschemenge, genaue Waschmitteldosierung usw.) mit Sicherheit eine Wassereinsparung im Vergleich zu den bereits bekannten Lösungen, weil sie sich spezifisch an jedes Waschprogramm anpassen kann.
  • Schließlich liegt es auf der Hand, dass die erfindungsgemäße Waschmaschine im Rahmen der Neuheit des Erfindungsgedankens zahlreiche Abwandlungsmöglichkeiten zulässt.
  • Gemäß der unter Bezugnahme auf 5 beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann die Maschinensteuerung eine geeignete Steuerroutine zur Verfügung stellen, die automatisch während der Maschineninstallation ausgeführt wird, wenn das erste Waschprogramm mit Vorwäsche durchgeführt wird, weil die Steuerung in diesem Fall nämlich weder den tatsächlichen Ionenkonzentrationswert des Leitungswassers noch die historischen Daten verwenden kann. Unter Verwendung dieser Routine bewirkt die Steuerung beim ersten von der Maschine durchgeführten Waschprogramm eine größere vorgegebene Anzahl von Spülgängen als normalerweise bei einer Waschmaschine vorgesehen ist (z. B. die doppelte gewöhnliche Anzahl), um mit dieser Routine einen vermutlich zuverlässigen Wert für die Leitungswassereigenschaften am Ende des letzten Spülgangs zu erhalten.
  • Eine andere Ausführungsform kann eine Messeinrichtung der bereits beschriebenen Art sein, die unmittelbar am Wasserzulaufrohr, d.h. stromaufwärts der Waschmittelkammer, angeordnet ist. Damit erhält die Steuerung auch im Fall eines Vorwaschgangs den tatsächlichen Ionenkonzentrationswert des Leitungswassers, selbst wenn der Vorwaschgang mit Waschmittel ausgeführt wird.
  • Diese Lösung erscheint wegen der kostengünstigen Bauteile des Widerstandssensors auch sehr wirtschaftlich.
  • Im vorstehenden Beispiel war von der Änderung der vorgegebenen Anzahl von Spülgängen bei gleichbleibender Wassermenge die Rede, jedoch ist auch die Voreinstellung einer festen Anzahl von Spülgängen mit unterschiedlicher Wassermenge möglich, d.h. die Wassermenge für einen oder mehrere Spülgänge kann in Abhängigkeit vom angestrebten Ergebnis verändert werden. Die erste Lösung (Änderung der Anzahl der Spülgänge) scheint wegen des öfteren Wasserwechsels (bei gleichbleibender Wassermenge) die wirksamere zu sein, wenn man auch bedenkt, dass, wie erwähnt, auf jeden Spülgang normalerweise ein Schleuderschritt folgt und eine Erhöhung der Anzahl der Schleudergänge zur besseren Entfernung von Waschmittelrückständen beiträgt.
  • Es war bereits vom Einsatz eines Mikroprozessors für die Erfindung die Rede, weil ein solcher praktisch in allen modernen Waschmaschinen vorhanden ist. Es soll jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Funktionen des Mikroprozessors und der in 2 gezeigten Messeinrichtung gegebenenfalls auch von einer elektronischen Schaltung mit von der Bedienperson oder vom Waschmaschinenhersteller einstellbarem Schwellwert übernommen werden könnten, die die Ionenkonzentration des Wassers während des Spülvorgangs misst und bei Bedarf in der Lage ist, die beschriebenen Änderungen in der Ausführung des Spülvorgangs zu veranlassen, solange die von der Bedienperson gewünschte Leistung nicht erreicht ist.

Claims (13)

  1. Haushaltswaschmaschine, insbesondere Wäschewaschmaschine, enthaltend eine Steuereinheit (MP) und Mittel (A, B) zum Erfassen der Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers, wobei die Steuereinheit (MP) das Ausführen eines Spülvorganges steuert, der andauert, bis eine vorbestimmte Spülleistung (MR, MC) erreicht worden ist, die als Funktion von Messwerten der Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers erfasst wird, was durch die Erfassungsmittel (A, B) ausgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswahleinrichtung (M), z. B. bestehend aus einem Drehknopf, für die Qualität der Spülleistung vorgesehen ist, und von dem Benutzer betätigt wird, um die vorbestimmte Spülleistung der Steuereinheit anzuzeigen, wobei die Auswahleinrichtung (M), die Auswahl der vorbestimmten zu erzielenden Spülleistung (MR, MC) unter mehreren unterschiedlichen vorbestimmten Spülleistungen ermöglicht, so dass der Benutzer in der Lage ist, eine qualitative Auswahl durch die Auswahleinrichtung (M) für die Art der von der Waschmaschine auszuführenden Spülung vorzunehmen, und wobei die Steuereinheit (MP) zum Steuern des Spülvorganges (MR, MC) in einem geschlossenen Regelkreis als Funktion der durch die Auswahleinrichtung (M) erfolgten Auswahl durch den Benutzer und als Funktion der Detergenz- oder Ionenkonzentrationsmessungen des Wassers, die durch die Erfassungsmittel (A, B) ausgeführt werden, in der Lage ist, wobei die Auswahleinrichtung (M) mit zwei Grenzen (MC, MR) versehen ist, zwischen denen die vorbestimmte zu erzielende Spülleistung ausgewählt wird, wobei die Grenzen jeweils stehen für: – einen minimalen Wasserverbrauch für den zu erzielenden Spülvorgang und – eine minimale Detergenz- oder Ionenkonzentration, die das Wasser am Ende des zu erzielenden Spülvorganges haben sollte.
  2. Haushaltswaschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (MP) eine elektronische Steuereinheit ist und dass nicht flüchtige Speichermittel (ROM, EEPROM) mit der elektronischen Steuereinheit (MP) zusammenwirken.
  3. Haushaltswaschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht flüchtigen Speichermittel (ROM, EEPROM) kodierte Daten enthalten, die für jede Position der Auswahleinrichtung (M) einen entsprechenden Wert oder einen entsprechenden Bereich an Werten für die Detergenz- oder Ionenkonzentration beinhalten, welche das Wasser am Ende des Spülvorganges aufweisen sollte, damit dieser als ordnungsgemäß beendet angesehen werden kann.
  4. Waschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht flüchtigen Speichermittel (ROM, EEPROM) Kriterien enthalten, die durch die Steuereinheit (MP) zum Steuern des Spülvorganges verwendet werden als Funktion von: – den Detergenz- oder Ionenkonzentrationswerten, die in dem Wasser erfasst werden, und – dem Detergenz- oder Ionenkonzentrationswert des Wassers entsprechend der vorbestimmten Spülleistung, die durch die Auswahleinrichtung (M) ausgewählt worden ist.
  5. Haushaltswaschmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (A, B) zum Erfassen der Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers eine Einrichtung zum Messen des Widerstandswertes des Wassers enthalten, aus dem die Steuereinheit (MP) die Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers berechnen kann.
  6. Haushaltswaschmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung vorgesehen ist, um die Detergenz- oder Ionenkonzentration sowohl von klarem Wasser aus der Wasserleitung als auch des Wassers, welches während verschiedener Schritte eines Waschzyklus verwendet worden ist, zu erfassen.
  7. Waschmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht flüchtigen Speichermittel (ROM, EEPROM) einen Speicher des Lese-/Schreibtyps enthalten, welcher zum Speichern und Aktualisieren der Information bezüglich der Ionenkonzentration des Wassers aus der Wasserleitung verwendet wird.
  8. Haushaltswaschmaschine nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht flüchtigen Speichermittel (ROM) ein Betriebsprogramm enthalten, welches automatisch beim ersten Waschzyklus während der Lebensdauer der Maschine ausgeführt wird, sollte dieser einen Vorwaschschritt mit der Verwendung eines Waschmittels enthalten.
  9. Verfahren zum Steuern des Spülvorgangs in einer Haushaltswaschmaschine, insbesondere einer Wäschewaschmaschine, die Mittel zum Durchführen des Waschens und des Spülens, eine Steuereinheit (MP) und Mittel (AB) zum Erfassen der Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers enthält, wobei die Steuereinheit (MP) das Ausführen eines Spülvorgangs steuert, welcher andauert, bis eine vorbestimmte Spülleistung (MR, MC) erreicht worden ist, die als Funktion der Werte der Detergenz- oder Ionenkonzentration des Wassers erfasst wird, was durch die Erfassungsmittel (A, B) ausgeführt wird, gekennzeichnet durch – Bereitstellen einer Auswahleinrichtung (M) für die Qualität des auszuführenden Spülvorganges durch die Maschine, wobei die Auswahleinrichtung (M), z. B. bestehend aus einem Drehknopf, durch einen Benutzer betätigt wird, um die vorbestimmte Spülleistung der Steuereinheit anzuzeigen, – Einspeisen von Daten in die Steuereinheit (MP) mittels der Auswahleinrichtung (M), wobei die Daten für die Menge der Detergenzreste stehen, die in dem Wasser am Ende eines Spülvorganges noch vorhanden sein können, damit er als abgeschlossen angesehen werden kann, – Steuern des Spülvorganges durch die Steuereinheit (MP) in einem geschlossenen Regelkreis als Funktion der Information, die durch die Auswahleinrichtung (M) bereitgestellt wird, und als Funktion der Information, welche sich aus den Messungen, die durch die Erfassungsmittel (A, B) ausgeführt werden, ergibt, so dass der Benutzer in der Lage ist, eine qualitative Auswahl durch die Auswahleinrichtung (M) für die Art der von der Waschmaschine auszuführenden Spülung vorzunehmen, wobei die wählbare Spülleistung aus einem Bereich unterschiedlicher möglicher Leistungen ausgewählt werden kann, welche zwischen zwei Grenzen vorhanden sind, wobei: – bei der ersten Grenze der Spülvorgang mit einem minimalen Wasserverbrauch ausgeführt wird, – bei der zweiten Grenze der Spülvorgang bei Erreichen einer minimalen Detergenz- oder Ionenkonzentration im Wasser am Ende des Spülvorganges beendet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von der ausgewählten Spülleistung der voreingestellte Minimalpegel der Detergenz- oder Ionenkonzentration, die das Wasser während des letzten Spülvorganges, der durch die Maschine ausgeführt wird, haben sollte, und/oder die voreingestellte Maximalmenge des für den von der Maschine ausgeführten Spülvorgang verwendeten Wassers Vorrang hat.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiterhin vorsieht: – Einstellen einer vorbestimmten Spülleistung, wobei jede auswählbare Leistung einer voreingestellten Ionenkonzentration entspricht, die das Wasser am Ende eines Spülvorganges aufweisen sollte, – Messen der Ionenkonzentration des für einen Spülschritt verwendeten Wassers am Ende zumindest dieses Spülschrittes, – Vergleichen der Ionenkonzentration des Wassers am Ende des Spülschrittes mit der Konzentration bezogen auf die ausgewählte Spülleistung, wobei im Falle der Kompatibilität zwischen den beiden Konzentrationen der Spülvorgang beendet wird, und wobei im Falle der Nichtkompatibilität zwischen den beiden Konzentrationen der Spülvorgang fortgesetzt wird.
  12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem das Messen der Ionenkonzentration des Wassers während des letzten Waschschrittes, der durch einen Betriebszyklus der Maschine vorgesehen ist, und ihres Verhältnisses zur Ionenkonzentration des Wassers am Ende jedes ausgeführten Spülvorganges enthält.
  13. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es das Messen der Ionenkonzentration des Wassers aus der Wasserleitung und den Vergleich mit der Ionenkonzentration des Wassers von mindestens einem Spülschritt vorsieht.
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