DE69612087T2 - Kipphebelvorrichtung für brennkraftmaschine - Google Patents
Kipphebelvorrichtung für brennkraftmaschineInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft generell Kipphebelanordnungen für Verbrennungsmotoren und insbesondere eine Verbrennungsmotor-Kipphebelanordnung mit einem einfachen, kostengünstigen Halterungsaufbau, der jeden einzelnen Kipphebel sowohl stützt als auch an einer optimalen Betriebsposition anordnet. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Kipphebelanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Die exakte Positionierung von Kipphebelanordnungen auf einem Verbrennungsmotor ist sowohl für die Haltbarkeitsdauer des Kipphebels als auch für den Betrieb der zugehörigen Ventile, Kraftstoffinjektoren und anderer Strukturen wichtig. Zusätzlich ist eine gute Halterung für Verbrennungsmotor- Kipphebelanordnungen wesentlich, wenn die rasche Bewegung der Kipphebel und zugehörigen Strukturen während des Motorbetriebs andauernd sein soll. Die Bereitstellung der gewünschten Ausrichtung und notwendigen Halterung für die Kipphebel kann durch die Form des Motorzylinderkopfs weiter kompliziert werden. Motorkonstruktionen, bei welchen vier Ventile für jeden Zylinder anstelle der häufiger vorkommenden zwei Ventile verwendet werden, stellen auch eine Herausforderung an die Konstruktion der betriebsfähigen Halterung der Kipphebel dar, welche diesen Ventilen zugeordnet sind. Einige Motorkonstruktionen erfordern Kipphebel-Halterungsstrukturen mit komplexen Formen zur Anordnung der Kipphebel in Positionen, in welchen sie mit Stößelstangen und anderen Verbindungselementen in Eingriff gelangen. Die Formen solcher Kipphebel-Halterungen können ausreichend komplex sein, so daß ihre maschinelle Bearbeitung äußerst teuer ist.
- Bei einem Motor, bei dem vier Ventile für jeden Zylinder verwendet werden, müssen die Kipphebel und die Halterungsstruktur in einem relativ begrenzten Bereich untergebracht werden. Die Befestigung jedes Kipphebels an einer einzigen Halterung bietet mehr Flexibilität als die Befestigung eines Kipphebelpaares an einer einzigen Halterung.
- Vom Stand der Technik wurden Kipphebelanordnungen für Verbrennungsmotoren vorgeschlagen. Zum Beispiel beschreibt die US-A-4,655,177 eine Kipphebel-Halterungsanordnung. Diese Halterungsanordnung enthält einen Sockel, der ein Paar von Kipphebeln an einer einzigen Welle befestigt. Der seitliche Abstand zwischen den Kipphebeln ist so gewählt, daß er den Stellen der Stößelstangen und Ventilspindeln angepaßt ist, die mit den Enden jedes Kipphebels in Eingriff gelangen. Diese Kipphebel-Halterungsanordnung ist für eine Motorkonstruktion gut geeignet, in welcher nur zwei Ventile für jeden Zylinder verwendet werden. Sie funktioniert jedoch nicht effektiv bei einer Motorkonstruktion, die sowohl vier Ventile pro Zylinder als auch ein Eingreifen der Positionen der Kipphebelenden mit bestehenden Teilen benötigt.
- Die US-A-4,732,119 offenbart Kipphebelhalterungen für einen Verbrennungsmotor mit zwei oder mehr Ventilen pro Zylinder. Jeder Kipphebel ist einzeln auf einer separaten Halterungsstruktur befestigt. Diese Kipphebel werden jedoch direkt durch den Kontakt mit Nocken auf einer drehenden Nockenwelle betätigt, wodurch deutlich andere Überlegungen hinsichtlich der Motorkonstruktion angestellt werden müssen, als bei einer optimalen Positionierung und Befestigung von Kipphebeln an dem Zylinderkopf, um vier Ventile pro Zylinder in einem Motor mit Kompressionszündung zu betätigen.
- Die US- A-4,721,075 offenbart einzeln befestigte Kipphebelhalterungen für eine Motorkonstruktion mit zwei Ventilen.
- Die NO-A-79167 offenbart eine Kipphebel-Halterungsanordnung zur Befestigung und Stützung von Kipphebeln, die vier Ventile betätigen können. Diese komplexe Anordnung, die in der Herstellung teuer wäre, befestigt jedoch zwei parallele Kipphebel an einer einzigen Welle, und einen dritten Kipphebel, der zur Betätigung von zwei Ventilen modifiziert ist, an einer separaten Welle. Diese Anordnung bietet des weiteren keine kostengünstige Lösung für die optimale Anordnung und Stützung der Kipphebel, die zum Betätigen von vier Ventilen in jedem Motorzylinder notwendig sind.
- Die FR-A-1,562,659, die den Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung darstellt, offenbart eine Kipphebelanordnung für einen Verbrennungsmotor mit vier Ventilen pro Zylinder. Jedes Paar von Einlaßventilen wird durch einen Einlaßkipphebel über einen Kreuzkopf betätigt. Jedes Paar von Auslaßventilen wird gleichfalls durch einen Auslaßkipphebel über einen Kreuzkopf betätigt. Beide Kipphebel, die einem Zylinder zugeordnet sind, sind symmetrisch zu einer Ebene angeordnet, die senkrecht zu der Längsachse des Motorkopfs liegt. Somit sind die Achsen dieser Kipphebel geneigt, aber nicht zueinander versetzt. Die erforderliche Halterung für die Kipphebel ist nicht beschrieben.
- Vom Stand der Technik wird somit keine einfache, kostengünstige Kipphebel-Halterungsanordnung bereitgestellt, die an einem Motorzylinderkopf befestigt werden kann, so daß die Komponenten der Kipphebelanordnung in bestehende Motorteile eingreifen können, um die Kipphebel, die zur Betätigung von vier Ventilen pro Motorzylinder notwendig sind, optimal zu positionieren und zu stützen. Es besteht ein Bedarf an einer solchen Kipphebel- Halterungsanordnung.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine einfache, kostengünstige Kipphebelanordnung bereitzustellen, die die Kipphebel und zugehörigen Komponenten, die zur Betätigung von vier Ventilen für jeden Motorzylinder notwendig sind, einzeln bzw. individuell an dem Motorzylinderkopf hält und lagert.
- Die obengenannte Aufgabe wird durch eine Kipphebelanordnung nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Insbesondere wird eine einfache, kostengünstige Kipphebel-Halterungsanordnung bereitgestellt, die ein Paar von Kipphebeln, die vier Motorzylinderventile pro Zylinder betätigen, an einem Motorzylinderkopf in optimalen Betätigungspositionen mit bestehenden Motorventil-Betätigungskomponenten stützen bzw. lagern kann. Die Kipphebelanordnung umfaßt eine Stützbasis bzw. einen Stützsockel, die bzw. der an dem Motorzylinderkopf befestigt und so gestaltet ist, daß zwei separate Sockel und Wellen, an welchen jeweils ein Kipphebel zur Hin- und Herbewegung befestigt ist, der zur Betätigung eines Paares von Motorzylinderventilen optimal positioniert ist, gestützt und in einem versetzten Verhältnis positioniert werden. Die Stützbasis ist vorzugsweise aus einem gesinterten Metall gebildet.
- Weitere Aufgaben und Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung hervor.
- Fig. 1A ist eine perspektivische Draufsicht auf einen Motorzylinderkopf, welche die positionierenden Stützplatten bzw. -sockel und Kipphebelanordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die an dem Zylinderkopf befestigt sind, wobei ein Kipphebel in Kontakt mit einer der Motorstößelstangen dargestellt ist;
- Fig. 1 B ist eine perspektivische Draufsicht auf den Motorzylinderkopf, die positionierenden Stützsockel und Kipphebelanordnungen von Fig. 1A, aus der zu Fig. 1A entgegengesetzten Richtung betrachtet;
- Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Motorzylinderkopf, die drei Kipphebelanordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 3 ist eine explosionsartige, perspektivische Ansicht einer Kipphebelanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 ist eine Schnittansicht des Motorzylinderkopfs von Fig. 2 entlang der Linie 4-4;
- Fig. 5 ist eine Schnittansicht des Motorzylinderkopfs von Fig. 2 entlang der Linie 5-5; und
- Fig. 6 ist eine Schnittansicht des Motorzylinderkopfs von Fig. 2 entlang der Linie 6-6.
- Die Position von Motorkomponenten, so daß sie mit optimaler Effizienz funktionieren, ist häufig durch Konstruktionsüberlegungen begrenzt, welche die Anordnung anderer Motorkomponenten vorsehen, die nicht bewegt oder verschoben werden können. Wenn ein Motor umkonstruiert wird, um vier Ventile pro Zylinder anstelle der üblichen zwei Ventile unterzubringen, gibt es gewisse Antriebsstrang- und Ventilbetätigungsstrukturen, die nicht bewegt werden können. Dies erfordert die Veränderung anderer Antriebsstrang- und Ventilbetätigungsstrukturen, um zu gewährleisten, daß die Ventile mit optimaler Effizienz arbeiten. Die Position der Stößelstange ist zum Beispiel relativ festgelegt und unveränderlich. Infolgedessen müssen die Kipphebel, die zur Bildung der antreibenden Verbindung zwischen den Stößelstangen und den Ventilen verwendet werden, so positioniert sein, daß ein Ende eines Kipphebels mit einer Stößelstange in Kontakt gelangen kann, und daß das andere Ende eines Kipphebels mit dem Kreuzkopf oder einer anderen Struktur in Kontakt gelangen kann, die zur Betätigung von zwei der vier Ventile notwendig ist, die jedem Zylinder zugeordnet sind. Die Anforderung, daß die Kipphebel mit bestehenden Motorteilen in Eingriff stehen, in Verbindung mit den räumlichen Einschränkungen, die der Motorzylinderkopf auferlegt, scheint eine komplexe Halterungsstruktur für die beiden Kipphebel zu verlangen, die für jeden Satz von vier Zylinderventilen notwendig sind. Die vorliegende Erfindung sieht eine kostengünstige Stützbasis für eine Kipphebelanordnung vor, die sowohl die Wellen positioniert, welche die einzelnen Kipphebel tragen, als auch für eine richtige axiale Position der Kipphebel sorgt. Obwohl die Form der Kipphebel-Halterungsstruktur komplex zu sein scheint, ermöglicht diese Konstruktion eigentlich, daß die Kosten gering gehalten werden, da die Halterung gesintert werden kann und nicht maschinell bearbeitet werden muß. In der Kipphebelanordnung der vorliegenden Erfindung werden auch zwei Kipphebel effektiv befestigt, so daß die Kipphebel sich während des Motorbetriebs frei hin- und herbewegen können, und ein Kontakt mit Strukturen, wie Ventilfedern, vermieden wird.
- Die vorliegende Konstruktion verwendet einzelne Kipphebel, von welchen jeder einzeln an seiner eigenen Welle und seinem eigenem Sockel befestigt ist, um sich um die Achse dieser Welle hin- und herzubewegen. Eine einzige Halterungsstruktur trägt die einzelnen Wellen und Sockel für die beiden Kipphebel, welche zur Betätigung der vier Ventile erforderlich sind, die jedem Zylinder zugeordnet sind. Diese Anordnung sorgt für eine Flexibilität, die bisher mit bestehenden Kipphebel-Halterungsanordnungen nicht erreicht wurde.
- Mit Bezugnahme auf die Zeichnung zeigen Fig. 1A und 1B zwei entgegengesetzte perspektivische Ansichten eines Motorzylinderkopfs 10, an dem mehrere Kipphebelanordnungen 12 gemäß der vorliegenden Erfindung befestigt sind. In Fig. 1A wird der Zylinderkopf von der Seite der Stößelstange des Motorantriebsstrangs betrachtet, und in Fig. 1B wird der Zylinderkopf von der Ventilseite des Motorantriebsstrangs betrachtet. Die Größe und Form des Motorzylinderkopfs in bezug auf die Hauptkomponenten des Motorantriebsstrangs unterliegen keinen starken Veränderungen. Zusätzlich sind die Positionen bestimmter Antriebsstrangkomponenten relativ unveränderlich, zum Beispiel der Stößelstange 14, die eine Verbindung zwischen dem massiven Ventilstößel 16 und den Auslaßventilen (nicht dargestellt) bildet, die von der Kipphebelanordnung 12 betätigt werden. Obwohl ein massiver Stößel 16 und seine zugehörige Stößelstange 14 hier dargestellt sind, kann die Kipphebelanordnung der vorliegenden Erfindung mit anderen ähnlichen Strukturen, wie hydraulischen Stößeln, effektiv verwendet werden. Daher wurde die Kipphebelanordnung 12 der vorliegenden Erfindung so konstruiert, daß sie die notwendigen betriebsbereiten Verbindungen innerhalb der Begrenzungen der Zylinderkopfformen und -dimensionen bereitstellt. Die Form der Kipphebelstützplatten bzw. -basen ermöglicht des weiteren die exakte Positionierung der Kipphebel an dem Motorzylinderkopf.
- Jede Kipphebelanordnung 12 umfaßt ein Paar von Kipphebeln 18 und 20, die sich um eine Achse, die im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Zylinderkopfs liegt, hin- und herbewegen oder schwenken, um die Einlaß- und Auslaßventile in Übereinstimmung mit der Bewegung des Motorantriebsstrangs zu heben und zu senken. In Fig. 1A und 1B und deutlicher in den anderen Figuren ist erkennbar, daß die Achsen, um welche sich jeder der Kipphebel 18 und 20 hin- und herbewegt, nicht koaxial oder ausgerichtet sind, sondern leicht zueinander versetzt sind. Diese versetzte Befestigung der Kipphebel sorgt für eine maximale Flexibilität bei der Anordnung der Kipphebel in Position, welche die notwendigen, ineinandergreifenden Verbindungen in einem Motorantriebsstrang mit vier Ventilen in jedem Zylinder bietet. Eine Stützbasis 22 mit der dargestellten, komplexen Form wird gebildet und an dem Zylinderkopf 10 befestigt.
- Die Form der Stützbasis 22 nimmt einen Auslaßkipphebel 18 auf, der durch einen Kreuzkopf 24 mit zwei Auslaßventilen 26 und 28 verbunden ist, sowie einen Einlaßkipphebel 20, der durch einem Kreuzkopf 30 mit zwei Einlaßventilen verbunden ist, von welchen nur ein Ventil 32 in Fig. 1A und 1B dargestellt ist. Die Stützbasis 22 positioniert die Kipphebel 18 und 20 exakt, so daß jeder die notwendigen antreibenden Verbindungen zwischen seiner zugehörigen Stößelstange 14 und dem Kreuzkopfstück 24, 30 herstellen kann. Der Raum, der an dem Motorzylinderkopf zur Aufnahme all dieser Strukturen in ihrer richtigen Ausrichtung zur Verfügung steht, ist begrenzt. Die Erfinder haben jedoch eine Kipphebelanordnung-Stützbasis 22 konstruiert, die nicht nur allen erforderlichen Konstruktionseinschränkungen gerecht wird, sondern auch trotz ihrer komplexen Form geringe Kosten verursacht. Die Stützbasis 22, die vorzugsweise aus Eisen oder Stahl hergestellt ist, bedarf keiner teuren maschinellen Bearbeitung, sondern kann gesintert werden. Jeder der Auslaßkipphebel 18 kann einzeln an der Stützbasis 22 in bezug auf seinen entsprechenden Einlaßkipphebel 20, wie in der Folge ausführlich erklärt wird, in der dargestellten versetzten Anordnung befestigt werden, so daß er effektiv mit den Motorantriebsstrang-Stößelstangen und Ventilen in Eingriff steht.
- Fig. 2 ist eine Draufsicht auf ein Ende eines Motorzylinderkopfs 10, welche die Positionen der drei Kipphebelanordnungen 12 zeigt, von welchen jede einen Auslaßkipphebel 18 und einen Einlaßkipphebel 20 enthält. Das versetzte Verhältnis der Drehachse a für den Auslaßkipphebel 18 in bezug auf die Drehachse b für den Einlaßkipphebel 20 ist am linken Ende von Fig. 2 deutlich zu erkennen. Zusätzlich sind die unterschiedlichen Formen für jeden Auslaßkipphebel 18 und jeden Einlaßkipphebel 20, die notwendig sind, um für den erforderlichen Eingriff sowohl mit den Stößelstangen als auch den Ventilkreuzköpfen zu sorgen, während andere Motorkomponenten gemieden werden, in Fig. 2 deutlich erkennbar. Die Auslaßkipphebel 18 sind etwas größer und anders geformt als die Einlaßkipphebel 20.
- Fig. 3 zeigt in einer in Einzelteile aufgelösten bzw. explosionsartigen, perspektivischen Ansicht die Hauptkomponenten einer Kipphebelanordnung 12 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Form der Stützbasis 22, an welcher die Einlaß- und Auslaßkipphebel in axial versetzten Positionen befestigt sind, so daß die Kipphebel für optimale antreibende Verbindungen zwischen den Stößelstangen und den Einlaß- und Auslaßventilen sorgen, sind in Fig. 3 deutlich erkennbar. Jede Stützbasis 22 enthält eine Auslaßkipphebel-Auflage 23 und eine Einlaßkipphebel-Auflage 25, die durch einen Brückenabschnitt 27 verbunden sind. Diese Form wurde konstruiert, um die präzise Befestigung von zwei Kipphebeln zu ermöglichen, aber mit der Flexibilität, die geboten wird, wenn jeder Kipphebel an einer eigenen Welle befestigt ist. An der Auslaßkipphebel-Auflage 23 und der Einlaßkipphebel-Auflage 25 sind zwei Sockel 36 bzw. 38 befestigt, wobei jeder Sockel eine konkave obere Oberfläche 40, 42 mit einem Krümmungsradius aufweist, der für die Aufnahme einer im wesentlichen zylindrischen Welle 44 bzw. 46 dimensioniert ist. Jede Welle 44, 46 ist durch die Stützbasis 22 starr an ihren entsprechenden Sockel 36, 38 und den Zylinderkopf 10 geklemmt. Der Sockel 36 und die Welle 44 befestigen den Auslaßkipphebel 18 an der Auflage 23, und der Sockel 38 und die Welle 46 befestigen den Einlaßkipphebel 20 an der Auflage 25. Jeder Kipphebel 18, 20 enthält eine entsprechende Befestigungsbohrung 48, 50. Die zylindrische Welle 44 verläuft durch die Bohrung 48 zur Befestigung des Kipphebels 18 an dem Sockel 36, und die zylindrische Welle 46 verläuft durch die Bohrung 50 zur Befestigung des Kipphebels 20 an dem Sockel 38. Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) werden zur sicheren Befestigung jeder zylindrischen Welle 44, 46 an ihrem entsprechenden Sockel verwendet. In den zylindrischen Wellen 44 und 46 sind Schraubenaufnahmelöcher 52 und 54 vorgesehen, die mit den Schraubenaufnahmelöchern 56 und 58 in den Sockeln 36 und 38 ausgerichtet sind, und somit die Kipphebel-Halterungskonstruktionen an der Stützbasis 22 sichern, so daß die Kipphebel 18 und 20 korrekt ausgerichtet sind, um mit einer entsprechenden Stößelstange und einem Paar von Ventilen in Eingriff zu gelangen.
- Jeder Kipphebel 18, 20 hat ein Stößelstangenkontaktende 60, 62 und ein Ventilkreuzkopfkontaktende 64, 66. An jedem Stößelstangenkontaktende 60, 62 ist eine Kipphebelstellschraube 68, vorzugsweise mit einer Gegenmutter 70, befestigt. Die Ventilkreuzkopfkontaktenden 64, 66 sind an Kreuzkopfbefestigungsanordnungen 72 bzw. 74 befestigt. Jede Kreuzkopfbefestigungsanordnung enthält eine Kipphebelkugel 76, eine O-Ringdichtung 78, und einen Hebelspitzendrehzapfen 80.
- Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht der Kipphebelanordnung der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 4-4 von Fig. 2. Diese Ansicht zeigt die Positionen des Einlaßkipphebels 20 und des Auslaßkipphebels 18 in bezug auf das Ventil 34. Eine Abdeckung 11 ist über der Kipphebelanordnung dargestellt.
- Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht der Kipphebelanordnung der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 5-5 von Fig. 2. Die Verbindungen zwischen dem Auslaßkipphebel 18, der Stößelstange 14 und dem Stößel 16 und den Auslaßventilen 26 und 28 sind ausführlich in Fig. 6 dargestellt.
- Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht der Kipphebelanordnung der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 6-6 von Fig. 2. Die Verbindungen zwischen dem Einlaßkipphebel 20, der Stößelstange 14 und den Einlaßventilen 32 und 34 durch den Kreuzkopf 30 sind ausführlich in Fig. 6 dargestellt. Fig. 6 zeigt zusätzlich die Schmierkanalstrukturen, die zur Zuleitung von Schmiermittel zu der Welle 46 und dem Einlaßkipphebel 20 verwendet werden. Ein Schmiermittelkanal 82 in der Stützbasis 22 und dem Sockel 38 steht mit einer Schmiermittelbohrung 84 im Motorzylinderkopf 10 in Verbindung. Die Schmiermittelbohrung 84 leitet Schmiermittel aus der Motorschmiermittelversorgung (nicht dargestellt) durch eine Öffnung 86 in den Schmiermittelkanal 82 und zu der Welle 46 und dem Kipphebel 20. Wenn sich der Kipphebel 20 auf der Welle 46 hin- und herbewegt, fließt Schmiermittel um die Welle 46 und auf die innere obere Oberfläche 21 des Einlaßkipphebels 20. Die Welle für den Auslaßkipphebel 18 enthält einen gleichen Schmiermittelkanal und eine gleiche Öffnung (nicht dargestellt).
- Die Kipphebel-Halterungsanordnung der vorliegenden Erfindung findet vorwiegend in der Befestigung von Einlaß- und Auslaßkipphebeln am Zylinderkopf Anwendung, um die erforderlichen, betriebsbereiten, antreibenden Verbindungen zwischen Stößelstangen und Zylinderventilen in einem Verbrennungsmotor bereitzustellen, insbesondere in einem Motor mit Kompressionszündung oder einem Dieselmotor, der vier Ventile pro Motorzylinder verwendet.
Claims (5)
1. Kipphebelanordnung (12) für einen Verbrennungsmotor, die am
Motorzylinderkopf (10) befestigt ist, um die antreibenden Verbindungen zwischen
zugehörigen Motorstößelstangen (14) und einem Paar von Einlaßventilen
(32, 34) und einem Paar von Auslaßventilen (26, 28) bereitzustellen, die
einem einzigen Motorzylinder zugeordnet sind, wobei die
Kipphebelanordnung (12) aufweist:
(a) einen Einlaßkipphebel (20), der antriebsmäßig an einem Ende mit einer
Stößelstange (14) und an einem gegenüberliegenden Ende mit einem
Paar von Einlaßventilen (32, 34) verbunden ist;
(b) einen Auslaßkipphebel (18), der antriebsmäßig an einem Ende mit einer
Stößelstange (14) und an einem gegenüberliegenden Ende mit einem
Paar von Auslaßventilen (26, 28) verbunden ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Kipphebelanordnung (12) des weiteren
aufweist:
(c) eine Stützbasis (22), die am Motorkopfzylinder (10) befestigt ist und
einen Einlaßkipphebel-Auflageabschnitt (25) und einen
Auslaßkipphebel-Auflageabschnitt (23) umfaßt, die durch einen Brückenabschnitt
(27) verbunden sind, wobei die Stützbasis (22) so geformt ist, daß der
Einlaßkipphebel-Auflageabschnitt (25) asymmetrisch zu dem
Auslaßkipphebel-Auflageabschnitt (23) versetzt ist;
(d) einen Einlaßkipphebelsockel (38), der an dem
Einlaßkipphebel-Auflageabschnitt (25) befestigt und so geformt ist, daß er eine
Einlaßkipphebelwelle (46) aufnimmt; und
(e) einen Auslaßkipphebelsockel (36), der an dem
Auslaßkipphebel-Auflageabschnitt (23) befestigt und so geformt ist, daß er eine
Auslaßkipphebelwelle (44) aufnimmt, wobei der Einlaßkipphebel (20) schwenkbar an
der Einlaßkipphebelwelle (46) befestigt ist und der Auslaßkipphebel
(18) schwenkbar an der Auslaßkipphebelwelle (44) befestigt ist, so daß
die Schwenkachse (b) des Einlaßkipphebels (20) linear zu der
Schwenkachse (a) des Auslaßkipphebels (18) versetzt ist und jeder
Kipphebel (18, 20) optimal positioniert ist, um frei zwischen seiner zugehörigen
Stößelstange (14) und einem Paar von Ventilen (26, 28, 32, 34)
während des Motorbetriebs zu schwenken.
2. Kipphebelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützbasis (22) aus gesintertem Metall, vorzugsweise aus Eisen oder Stahl,
gebildet ist.
3. Kipphebelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaßkipphebel (20) antreibend mit einem Ventilkreuzkopfelement
(30) verbunden ist, das mit einem Paar von Einlaßventilen (32, 34) verbunden
ist, und der Auslaßkipphebel (18) antreibend mit einem
Ventilkreuzkopfelement (24) verbunden ist, das mit einem Paar von Auslaßventilen (26, 28)
verbunden ist.
4. Kipphebelanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßkipphebelsockel (28) und die
Einlaßkipphebelwelle (46) fest an dem Einlaßkipphebel-Auflageabschnitt (25)
befestigt sind, und der Auslaßkipphebelsockel (36) und die Auslaßkipphebelwelle
(44) fest an dem Auslaßkipphebel-Auflageabschnitt (23) befestigt sind.
5. Kipphebelanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßkipphebel-Auflageabschnitt (25) und
der Einlaßkipphebelsockel (28) und der Auslaßkipphebel-Auflageabschnitt
(23) und der Auslaßkipphebelsockel (36) jeweils Schmierkanäle (82)
enthalten, die für eine Schmiermittelzuleitung zu jeder der Einlaßkipphebelwelle
(46) und der Auslaßkipphebelwelle (44) sorgen, wenn jeder Kipphebel (20,
18) um seine entsprechende Achse (46, 44) schwenkt.
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