[go: up one dir, main page]

DE69610229T2 - Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung - Google Patents

Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung

Info

Publication number
DE69610229T2
DE69610229T2 DE69610229T DE69610229T DE69610229T2 DE 69610229 T2 DE69610229 T2 DE 69610229T2 DE 69610229 T DE69610229 T DE 69610229T DE 69610229 T DE69610229 T DE 69610229T DE 69610229 T2 DE69610229 T2 DE 69610229T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superconducting
fault current
arrangement according
current limiting
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69610229T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69610229D1 (de
Inventor
Francis J. Mumford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Power UK
Original Assignee
Alstom UK Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alstom UK Ltd filed Critical Alstom UK Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69610229D1 publication Critical patent/DE69610229D1/de
Publication of DE69610229T2 publication Critical patent/DE69610229T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/02Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
    • H02H9/023Current limitation using superconducting elements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F6/00Superconducting magnets; Superconducting coils
    • H01F6/06Coils, e.g. winding, insulating, terminating or casing arrangements therefor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F6/00Superconducting magnets; Superconducting coils
    • H01F2006/001Constructive details of inductive current limiters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E40/00Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
    • Y02E40/60Superconducting electric elements or equipment; Power systems integrating superconducting elements or equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Containers, Films, And Cooling For Superconductive Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine induktive supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung (SCFCL).
  • Gemäß Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen kann eine induktive SCFCL gebildet werden aus einer primären Wicklung 1 und einer verkürzten sekundären Wicklung 2, die um einen Eisenkern (oder ein Luftvolumen) 3 gewickelt sind. Die verkürzte Wicklung ist eine Schicht oder ein Zylinder aus supraleitendem Material und die primäre Wicklung ist Bestandteil eines Stromkreises, der gegen Fehlerströme zu schützen ist. Während des Normalbetriebs schirmt der Fluß, der auf den in dem Supraleiter induzierten Strom zurückgeht, effektiv den magnetischen Fluß der primären Wicklung gegenüber dem Eisenkern ab (oder hebt ihn auf) und aus der SCFCL wirkt eine niedrige Induktivität im Stromkreis. Falls jedoch die Stromdichte in dem Supraleiter über den kritischen Wert ansteigt, wird der Supraleiter normalleitend mit nichtverschwindendem Widerstand und der im Supraleiter induzierte Strom kann nicht mehr einen ausreichenden, ausgleichenden Fluß erzeugen. Dann besteht in der Summe ein nicht abgeschirmter/unausgeglichener primärer Fluß, der in das Eisen eindringt und Ursache für einen großen induktiven Blindwiderstand ist, der seinerseits den Fehlerstrom begrenzt.
  • Durch eine supraleitende Wicklung mit einer gegebenen kritischen Stromdichte (Jc) und einem gegebenen Querschnitt ist ein kritischer primärer Strom vorbestimmt - der Fehlerstrom - oberhalb dessen Wert die Selbstbegrenzung stattfindet.
  • Der Widerstand RS im sekundären Stromkreis in Fig. 1 stellt den Widerstand des Supraleiters dar, der auftritt, wenn die Primärstromstärke den Fehlerstrom überschreitet.
  • Eine supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung von induktivem Typ, die einen sog. Hochtemperatursupraleiter (HTS) verwendet, ist z. B. aus dem Europäischen Patent Nr. 0353449 bekannt.
  • Ein Problem, das in den oben genannten Bauelementen nach dem Stand der Technik auftritt, besteht darin, daß der Fehlerstrom, der sich einrichten läßt, übermäßig durch die Querschnittfläche des supraleitenden Flußpfads begrenzt ist. Ein Versuch, den Schwellwert des Fehlerstroms zu erhöhen durch eine Erhöhung der Dicke des sekundären Zylinders (und somit des Querschnitts des Flußpfads) in dem Bauelement nach dem Stand der Technik ist unbefriedigend, weil die kritische Stromdichte des Supraleiters (Jc) sich verschlechtert, wenn die Materialstärke zunimmt. Zudem ist eine dünne Schicht eines HTS wünschenswert, um kurze Schaltzeiten sicherzustellen und um sicherzustellen, daß ein Temperaturanstieg während der Fehlerbedingung kontrollierbar bleibt, ohne daß es nötig ist, Stromunterbrecher in dem zu schützenden Stromkreis wirken zu lassen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung zu ermöglichen, die weitgehend die obigen Probleme des Stands der Technik behebt.
  • Gemäß der Erfindung weist ein induktive supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung eine primäre Wicklung für den Fehlerstrom, eine sekundäre Wicklung in Form eines supraleitenden Zylinders und einen ferromagnetischen Kreis, der sowohl an die primäre als auch an die sekundäre Wicklung angekoppelt ist, auf, wobei die primäre und die sekundäre Wicklung so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen eine Auslöschung des primären Flusses im ferromagnetischen Kreis für den Fall der Supraleitung in der sekundären Wicklung bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß der supraleitende Zylinder ein Substrat umfaßt mit Abschnitten daran, die sich zur Seite in Bezug auf die Längsachse des Zylinders erstrecken, wobei die Abschnitte einen Überzug aus supraleitendem Material tragen.
  • Mindestens einige dieser Abschnitte sind offenliegende Oberflächen, die den Kontakt zwischen einer Kühlflüssigkeit und dem supraleitenden Überzug zulassen.
  • Die Abschnitte können einen Stapel aus scheibenförmigen Einzelteilen, die auf einer oder auf beiden Seiten mit einem supraleitendem Material überzogen sind, umfassen. Die scheibenförmigen Einzelteile können sich der Reihe nach abwechseln mit Distanzstücken, um zu ermöglichen, daß eine Kühlflüssigkeit mit den supraleitenden Überzügen in Kontakt tritt.
  • Alternativ kann das Substrat als ein Zylinder mit gerippter äußerer Oberfläche sein.
  • In einer anderen Ausführungsform kann das Substrat von im wesentlichen gleicher Stärke und von gewellter Form sein.
  • Der supraleitende Zylinder und die primäre Wicklung können an der selben Stelle auf dem ferromagnetischen Kreis angebracht sein und der supraleitende Zylinder kann innerhalb der primären Wicklung liegen.
  • Eine supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung gemäß der Erfindung wird nun beispielshalber beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen:
  • Fig. 1 das Schaltbild einer grundlegenden SCFCL zeigt;
  • Fig. 2(a) die Querschnittansicht einer SCFCL gemäß der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2(b) einen vergrößerten Ausschnitt des supraleitenden Zylinders aus Fig. 2 (a) zeigt; und
  • Fig. 3 eine Ansicht von oben und von der Seite auf eine einzelne "Scheibe" aus dem supraleitenden Zylinder aus Fig. 2 zeigt.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine Primärwicklung in Reihe geschaltet mit dem zu schützenden Stromkreis. Die Wicklung 1 umschließt einen ferromagnetischen Kern 3, der ebenfalls gekoppelt ist mit einer supraleitenden Wicklung 2, die einen kurz geschlossenen sekundären Stromkreis bildet. Der Widerstand der sekundären Wicklung ist dargestellt durch einen variablen Widerstand RS, dessen Wert vom Zustand der Supraleitung abhängt. Dieser wiederum hängt von der Stromdichte ab und ist supraleitend unterhalb eines kritischen Werts und normalleitend mit nichtverschwindendem Widerstand oberhalb dieses Werts. Im supraleitenden Zustand bei normalen Stromstärken ist der in dem supraleitenden Zylinder induzierte Strom derart, daß die Ampere-Windungen gleich groß und entgegen gerichtet zu denen der primären Wicklung sind.
  • Die zwei Wicklungen können in ihrer Zusammensetzung betrachtet werden, die eine verschwindende Gesamtfeldstärke erzeugt und demzufolge einen verschwindenden Gesamtfluß im Eisenkern.
  • Alternativ kann es so gesehen werden, daß der supraleitende Zylinder 2 als eine Abschirmung wirkt, die den primären Fluß daran hindert, den Eisenkern zu "sehen". Die primäre Induktivität ist daher sehr gering und gegenüber dem geschützten Stromkreis tritt ein zu vernachlässigender Scheinwiderstand auf.
  • Die sekundäre Stromstärke steigt mit der primären Stromstärke an, bis die kritische Stromstärke Jc für die supraleitende Abschirmung überschritten wird. An diesem Punkt, durch den der Eintritt einer Fehlerbedingung im Primärkreis festgelegt ist, wird die Sekundärseite normalleitend mit nichtverschwindendem Widerstand (d. h. RS nimmt von Null ausgehend zu), die zwei magnetischen Stärken geraten aus dem Gleichgewicht, ein Gesamtfluß dringt in den Eisenkern ein, die Induktivität der primären Wicklung nimmt sehr stark zu und der sich ergebende erhöhte Scheinwiderstand begrenzt den Fehlerstrom.
  • Gemäß Fig. 2(a) wird ein rechteckiger Weicheisenkern 3 gezeigt, von dem ein Teil umschlossen wird von einer primären Kupferwicklung 1 und einem supraleitenden Zylinder 2, der eine kurz geschlossenen sekundäre Wicklung bildet.
  • Der Zylinder 2 ist nur grob von zylindrischer Form und besteht aus einer keramischen Röhre 5 aus Zirkonium (vergrößert gezeigt in Fig. 2(b)), die zusammengepaßt ist mit scheibenförmigen Teilen 4, zu sehen in Fig. 3, aus Zirkonium, wobei die letztgenannten auf einer oder beiden Seiten mit einem Hochtemperatursupraleiter beschichtet sind. Zur Zeit sind verschiedene HTS Materialien verfügbar, die eine kritische Temperatur oberhalb von 77K haben.
  • Die Scheiben 4 sind getrennt durch Distanzstücke 6, die ebenfalls aus Keramik bestehen.
  • Die Dicke des Überzugs liegt im Bereich von 50-100 um und ist begrenzt auf unter 100 um, um eine Verschlechterung von Jc zu vermeiden. Die radiale Ausdehnung der beschichteten Oberfläche der Scheibe kann in der Größenordnung von 50-100 Mal der Dicke des Überzugs liegen.
  • Im Prinzip können die Distanzstücke von gleicher Größe und Form wie die beschichteten Scheiben sein, um so einen wirklich stabilen, dickwandigen keramischen Zylinder zu ergeben, der periodisch ringförmige supraleitende Abschnitte enthält. Jedoch ist es wesentlich, um die Supraleitung bis zum geplanten Schwellwert des Fehlerstroms aufrechtzuerhalten, daß die Temperatur unterhalb der kritischen Temperatur gehalten wird.
  • Der Einsatz von Distanzringen mit kleinem Durchmesser ermöglicht den Hinzutritt von einer Kühlflüssigkeit, z. B. flüssigem Stickstoff, zu den suprdleitenden Überzügen und verbessert somit die Stromtragfähigkeit beträchtlich.
  • In der Anordnung, die voneinander getrennte Scheiben mit supraleitendem Überzug verwendet, kann Verlustfluß zwischen den ringförmigen Abschnitten entweichen und so einen Grad der Kopplung zwischen primärem Fluß und Eisenkern zulassen. Dies kann behoben werden durch die Einschränkung des Zwischenraums zwischen den Scheiben und/oder durch das Überziehen des röhrenförmigen Substrats (5) selbst mit einem dicken Überzug aus supraleitendem Material. Dann wären keine Lücken für das Entweichen von Verlustfluß mehr vorhanden.
  • In Fig. 2 wird der supraleitende Zylinder dargestellt als zwischen der Kupferwicklung 1 und dem Eisenkern 3 liegend.
  • Diese Anordnung ist vorzuziehen, um den Gewinn aus der Wirkung als Abschirmung zu ziehen, die je nach Notwendigkeit verbessert wird durch Überziehen des röhrenförmigen Substrats 5.
  • Durch die Anordnung der primären Wicklung 1 unmittelbar auf dem Eisenkern kann offensichtlich der supraleitende Zylinder in dieser Ausführungsform keine Wirkung als Abschirmung entfalten, ergibt aber zusammen mit der primären Kupferwicklung einen verschwindenden äußeren Gesamtfluß. Es kann jedoch einen Grad von Verlustfluß geben aus der primären Wicklung, die mit dem anliegenden Eisenkern trotz der ausgleichenden supraleitenden Wicklung koppeln wird.
  • Unter manchen Umständen, in denen der Fluß auf den Eisenkern eingeschränkt werden kann, können die primäre und die sekundäre "Wicklung" entlang des magnetischen Kreises verschoben werden, so daß sie verschiedene Abschnitte des Kerns umschließen. Im allgemeinen wurden die besten Ergebnisse erzielt, wenn die Wicklungen zusammen angeordnet waren, und wenn die supraleitende Wicklung innerhalb der Kupferwicklung lag.
  • Es ist offensichtlich, daß der vergrößerte Querschnitt des sekundären Strompfads durch den Einsatz von supraleitenden Überzügen von anderer Form als in der Anordnung von Scheiben erreicht werden kann. Demnach kann die Oberfläche des keramischen Zylinders in der Ebene aus Fig. 2 eine Schlangenlinie oder eine Zickzacklinie als Kontur erhalten, indem V-förmige Rillen in die Oberfläche geschnitten werden. Weiterhin würde, falls ein dünnwandiger keramischer Zylinder geschmolzen werden könnte, dessen Oberfläche Wellen aus kreisbogenförmigen oder anderen Abschnitten hätte, und die gewellte Oberfläche mit supraleitendem Material auf einer oder auf beiden Seiten beschichtet würde, dadurch ein vergrößerter Querschnitt erzielt werden und gleichzeitig eine wirkungsvolle Kühlung ermöglicht werden.
  • In einer weiteren Alternative könnte das supraleitende Material auf einen gewellten Metallzylinder aufgetragen werden, falls der Metallzylinder einen ausreichend hohen Widerstand hätte.
  • Die beschriebenen Ausführungsformen erhöhen wirksam den Querschnitt der Supraleitung durch Vergrößerung seiner Länge (innerhalb der gleichen Gesamtlänge) ohne seine Dicke zu vergrößern.
  • Wird nun die Theorie zu der oben aufgezeigten Konstruktion betrachtet, dann ist das Gestaltungskriterium für die abschirmende Flußdichte BP, daß die gesamten Ampere- Windungen pro Meter im Supraleiter genau gleich groß aber entgegen gerichtet zu den Ampere-Windungen pro Meter in der primären Wicklung sind. Wenn BP nicht eingehalten wird, tritt ein Teil des Flusses oder der ganze Fluß in den Eisenkern ein.
  • Die maximale Flußdichte, die vom Supraleiter abgeschirmt wird, ist gegeben durch:
  • BP = u&sub0;JCt (T)(T)
  • worin
  • u&sub0; = 4π · 10&supmin;&sup7; (Hm&supmin;1)
  • = kritische Stromdichte des Supraleiters (Am&supmin;²)
  • t = Dicke des supraleitenden Überzugs (m)
  • Es ist zu erkennen, daß das Produkt JC t (Am&supmin;¹) den Grad der Abschirmung kontrolliert und weiterhin, daß BP ebenfalls eine beeinflussende Größe bei der Bestimmung des für eine spezifische Induktivität notwendigen Volumens VI für den Eisenkerns ist.
  • worin
  • IF = Fehlerstrom in der primären Wicklung (A)
  • VF = Spannung längs der SCFCL im Fehlerfall (V)
  • BS = Flußdichte im Eisenkern (T)
  • ω = 2π · Frequenz (Rad)
  • BP und somit JC t sollten groß sein für kleine VI.
  • Der derzeitige Stand bei HTS, die auf ein Substrat als Überzug aufgetragen sind, ist derart, daß der JC0 Wert sich mit zunehmender Dicke der Schicht verschlechtert. Zudem wird eine dünne Schicht von HTS erforderlich, um kurze Schaltzeiten abzusichern und um abzusichern, daß ein Temperaturanstieg während der Fehlerbedingung unter Kontrolle bleibt, ohne daß es erforderlich ist, eine schützende Stromunterbrechung wirken zu lassen, damit das Durchbrennen verhindert wird.
  • Ein wünschenswerter JC t Wert von 2 · 10&sup4; Am&supmin;¹ oder darüber ist erforderlich bei einer Dicke des Überzugs von 50-100 um. Folglich werden JC Werte von 5 · 10&sup9; - 1 · 10¹&sup0; Am&supmin;² angestrebt. Derzeit sind JC Werte von dieser Größenordnung in HTS Material bei 77K nur möglich für sehr dünne Schichten (< 1 um).
  • Die Erfindung bietet ein Vorgehen, durch welches das gewünschte Produkt JC t tatsächlich erreicht werden kann, während gleichzeitig die Bedingung an die Dicke des Überzugs < 100 um eingehalten wird.
  • Die Bedeutung der Anordnung in Fig. 2 eines Supraleiters auf einem Substrat besteht darin, daß die "wirksame Dicke" t des Supraleiters darin sich der Größe des Ringquerschnitts der Scheibe annähert. Dadurch kann das erforderliche Produkt Je t erreicht werden für ein Material mit einem verhältnismäßig kleinen JC Wert indem der Ringquerschnitt vergrößert wird. Weiterhin kann die tatsächliche Dicke der supraleitenden Schicht unterhalb von 100 um gehalten werden, wie es zum Zweck der Kühlung und für Schaltzwecke erforderlich ist.
  • Weiterer Nutzen ergibt sich aus diesem Entwurf mit "Scheiben" im Hinblick auf die Fertigung. Massenfertigung von Dickfilmsupraleitern auf Substrat könnte vereinfacht werden in Bezug auf die Erfordernisse beim Auftragen und bei den Schmelzöfen.
  • Die Herstellung eines induktiven SCFCL durch einen Stapel von ringförmigem Subtstratmaterial mit einem dicken HTS Überzug wird als ausreichend angesehen, eine angemessene Abschirmung des magnetischen Flusses zu leisten, selbst wenn J~ nur einen bescheidenen Wert hat. Sogar vor dem derzeitigen Entwicklungsstand bieten die erreichbaren Stromdichten (< 10&sup7; Am&supmin;² für dicke Filme) die Möglichkeit, jetzt einen SCFCL in großen Abmessungen zu fertigen.
  • Der oben beschriebene Entwurf mit Verbindung zu Fig. 2 verwendet direkte Kühlung durch das Umwälzen von einem flüssigen Gas zwischen den Scheiben 4. In einem alternativen Verfahren wird ein Gas-Kryo-Kühler verwendet. In diesem Verfahren wird eine Wärmebrücke (engl.: heat shunt) in engem Kontakt mit den zu kühlenden Scheiben angeordnet und das von den Scheiben abgewandte Ende der Wärmebrücke wird durch ein kaltes Gas gekühlt - z. B. durch Helium. Die Wärmebrücke kann in Form einer Scheibe ausgeführt sein, die als ein Distanzstück zwischen den supraleitend beschichteten Scheiben 4 wirkt. Diese Wärmebrücke erstreckt sich vorzugsweise in radialer Richtung über die Scheiben 4 hinaus, um einen guten Zutritt des Kühlgases zu erlauben. Geeignete Materialien für die Wärmebrücke sind Alaunerde, Rubin oder Diamant, die alle gute thermische Leitfähigkeit und schwache elektrische Leitfähigkeit aufweisen.

Claims (12)

1. Eine induktive supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung, aufweisend eine primäre Wicklung für den Fehlerstrom (1), eine sekundäre Wicklung (2) in Form eines supraleitenden Zylinders und einen ferromagnetischen Kreis (3), der sowohl an die primäre als auch an die sekundäre Wicklung gekoppelt ist, wobei die primäre und die sekundäre Wicklung so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen eine Auslöschung des primären Flusses in dem ferromagnetischen Kreis für den Fall der Supraleitung in der sekundären Wicklung bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß der supraleitende Zylinder ein Substrat umfaßt mit Abschnitten (4) daran, die sich zur Seite in Bezug auf die Längsachse des Zylinders erstrecken, wobei die Abschnitte (4) einen Überzug aus einem supraleitenden Material tragen.
2. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 1, worin mindestens einige dieser Abschnitte (4) frei liegende Oberflächen sind, die einer Kühlflüssigkeit ermöglichen, mit dem supraleitenden Überzug in Kontakt zu treten.
3. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die Abschnitte einen Stapel von scheibenförmigen Einzelteilen (4), die mit supraleitendem Material auf beiden Seiten beschichtet sind, umfassen.
4. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 3, worin die scheibenförmigen Einzelteile (4) sich der Reihe nach mit Distanzstücken (6) abwechseln, um der Kühlflüssigkeit den Kontakt mit dem supraleitenden Überzügen zu gestatten.
5. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 3, worin die scheibenförmigen Einzelteile (4) sich der Reihe nach mit Distanzstücken aus thermisch leitfähigem und elektrisch isolierendem Material abwechseln, und diese Distanzstücke in eine Kühlflüssigkeit hinein ragen.
6. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 3 bis 5, worin die scheibenförmigen Einzelteile (4) auf einem röhrenförmigen mit supraleitendem Material beschichteten Substrat (5) angebracht sind.
7. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Substrat Zirkonium ist.
8. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das Substrat ein Zylinder mit einer gerippten äußeren Oberfläche ist.
9. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das Substrat von im wesentlichen einheitlicher Dicke und von gewellter Form ist.
10. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der supraleitende Zylinder und die primäre Wicklung an der gleichen Stelle auf dem ferromagnetischen Kreis angeordnet sind.
11. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach Anspruch 10, worin der supraleitende Zylinder innerhalb der Primärwicklung angeordnet ist.
12. Eine Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, worin der supraleitende Zylinder und die primäre Wicklung an verschiedenen Stellen des ferromagnetischen Kreises angeordnet sind.
DE69610229T 1995-01-28 1996-01-16 Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung Expired - Fee Related DE69610229T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB9501717A GB2297432A (en) 1995-01-28 1995-01-28 Superconductive fault current limiters

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69610229D1 DE69610229D1 (de) 2000-10-19
DE69610229T2 true DE69610229T2 (de) 2001-04-26

Family

ID=10768761

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69610229T Expired - Fee Related DE69610229T2 (de) 1995-01-28 1996-01-16 Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5694279A (de)
EP (1) EP0724274B1 (de)
CN (1) CN1054710C (de)
AT (1) ATE196382T1 (de)
DE (1) DE69610229T2 (de)
GB (1) GB2297432A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011103619B4 (de) * 2011-06-08 2015-05-13 Schneider Electric Sachsenwerk Gmbh Vorrichtung zur Strombegrenzung

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB9621142D0 (en) * 1996-10-10 1996-11-27 Oxford Instr Public Limited Co Current limiting device
GB2321137B (en) * 1997-01-11 2000-11-15 Gec Alsthom Ltd Electric power transfer means
AU6291198A (en) * 1997-03-06 1998-10-20 Nkt Research Center A/S A current limiter with a superconducting current limiting element
US6275365B1 (en) 1998-02-09 2001-08-14 American Superconductor Corporation Resistive fault current limiter
DE19827227A1 (de) * 1998-06-18 1999-12-23 Siemens Ag Strombegrenzungseinrichtung mit Leiterbahnanordnung aus Hoch-T¶c¶-Supraleitermaterial sowie Verfahren zur Herstellung der Einrichtung
US6751075B2 (en) * 2001-12-12 2004-06-15 The University Of Chicago Superconducting fault current controller/current controller
EP1320166A1 (de) * 2001-12-12 2003-06-18 Abb Research Ltd. Vorrichtung der Supraleitungstechnik
US6920027B1 (en) * 2002-11-12 2005-07-19 Felix Torres Fast, variable, and reliable power system controller design
US7023673B2 (en) * 2002-12-23 2006-04-04 The University Of Chicago Superconducting shielded core reactor with reduced AC losses
ATE387743T1 (de) * 2003-10-15 2008-03-15 Nexans Supraleitender strombegrenzer mit magnetfeldunterstütztem quench
US7440244B2 (en) * 2005-04-02 2008-10-21 Superpower, Inc. Self-triggering superconducting fault current limiter
DE602006004161D1 (de) * 2006-01-13 2009-01-22 Europ High Temperature Superco Strombegrenzer
US8588875B2 (en) * 2010-01-21 2013-11-19 Superpower, Inc. Superconducting fault current-limiter with variable shunt impedance
US8739396B2 (en) * 2010-06-17 2014-06-03 Varian Semiconductor Equipment Associates, Inc. Technique for limiting transmission of fault current
ES2444789T3 (es) * 2010-07-02 2014-02-26 Bruker Hts Gmbh Método de acondicionamiento de corriente, en particular en un limitador de corriente de falla
US9754716B2 (en) * 2011-08-01 2017-09-05 General Electric Technology Gmbh Current limiter
ES2558313T3 (es) * 2012-06-06 2016-02-03 Bruker Hts Gmbh Dispositivo superconductor sin un sistema de derivación externo, en particular con una forma de anillo
DE102012218261B3 (de) 2012-10-05 2013-11-14 Bruker Hts Gmbh Induktiver Fehlerstrombegrenzer mit geteilter Primärspulenanordnung
DE102012218260B3 (de) 2012-10-05 2013-12-05 Bruker Hts Gmbh Induktiver Fehlerstrombegrenzer mit geteilter Sekundärspulenanordnung
KR101470965B1 (ko) * 2013-08-30 2014-12-10 연세대학교 산학협력단 직류 리액터의 역자화 구조 및 이의 초전도 벌크를 이용한 역자화 방법
DE102015210655A1 (de) * 2015-02-27 2016-09-01 Siemens Aktiengesellschaft Elektrische Spuleneinrichtung zur induktiv-resistiven Strombegrenzung
WO2017097351A1 (de) * 2015-12-09 2017-06-15 Siemens Aktiengesellschaft Hochenergie-stossstrombegrenzer
DE102016223022A1 (de) 2016-09-23 2018-03-29 Siemens Aktiengesellschaft Induktiver Strombegrenzer für Gleichstromanwendungen

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1370673A (fr) * 1963-06-24 1964-08-28 Csf Bobine à enroulement supraconducteur et son procédé de fabrication
BE657518A (de) * 1963-12-30 1965-06-23
DE1489856A1 (de) * 1965-11-13 1969-05-14 Eder Dr Ing Franz X Supraleitungsspule
JPS5732607A (en) * 1980-08-05 1982-02-22 Japan Atom Energy Res Inst Superconductive coil
US4431980A (en) * 1980-10-08 1984-02-14 Hitachi, Ltd. Electrical apparatus winding
JPS5958803A (ja) * 1982-09-28 1984-04-04 Fujikura Ltd 超電導コイルの製造方法
JPS63119507A (ja) * 1986-11-07 1988-05-24 Sumitomo Electric Ind Ltd 超電導マグネツト
CH677549A5 (de) * 1988-08-02 1991-05-31 Asea Brown Boveri
US5173678A (en) * 1990-09-10 1992-12-22 Gte Laboratories Incorporated Formed-to-shape superconducting coil
US5241447A (en) * 1991-02-27 1993-08-31 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Magnetic switch structure and method employing superconductive material
EP0620570B1 (de) * 1993-03-26 1997-02-12 Ngk Insulators, Ltd. Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011103619B4 (de) * 2011-06-08 2015-05-13 Schneider Electric Sachsenwerk Gmbh Vorrichtung zur Strombegrenzung

Also Published As

Publication number Publication date
GB2297432A (en) 1996-07-31
US5694279A (en) 1997-12-02
ATE196382T1 (de) 2000-09-15
EP0724274A2 (de) 1996-07-31
CN1137698A (zh) 1996-12-11
GB9501717D0 (en) 1995-03-15
EP0724274A3 (de) 1996-10-16
EP0724274B1 (de) 2000-09-13
CN1054710C (zh) 2000-07-19
DE69610229D1 (de) 2000-10-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69610229T2 (de) Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung
DE69401722T2 (de) Supraleitende Anordnung zur Fehlerstrombegrenzung
DE69924898T2 (de) Resistiver Fehlerstrombegrenzer
EP0293723B1 (de) Magnetspulensystem einer Anlage zur Kernspintomographie mit supraleitenden Grundfeldspulen und einem Strahlungsschild
EP2471115B1 (de) Multifilamentleiter und verfahren zu dessen herstellung
DE69308737T2 (de) Supraleitende Wicklung, insbesondere für Strombegrenzer und Strombegrenzer mit einer solchen Wicklung
DE69520939T2 (de) Supraleitende magnetspule
DE69817252T2 (de) Supraleitende Spule
EP2717278B1 (de) Induktiver Fehlerstrombegrenzer mit geteilter Sekundärspulenanordnung
DE3688764T2 (de) Nichtimprägnierte konische Wicklung für Kernresonanzmagnete.
DE2908879C2 (de) Supraleitendes Kabel
EP0154779B1 (de) Supraleitendes Magnetsystem für den Betrieb bei 13K
EP0218867B1 (de) Magnetspule
EP0288729B1 (de) Quenchausbreitungseinrichtung für einen supraleitenden Magneten
DE69023424T2 (de) Supraleitende bandförmige Spulen.
EP0485395B1 (de) Supraleitende homogene hochfeldmagnetspule
EP0440664B1 (de) Strombegrenzende drosselspule
EP2041808B1 (de) Supraleitende strombegrenzereinrichtung vom resistiven typ mit halteelement
WO2016135311A1 (de) Elektrische spuleneinrichtung zur induktiv-resistiven strombegrenzung
CH639772A5 (de) Supraleitende spule fuer ein spektrometer.
DE2056287B2 (de) Supraleitungsmagnetspule mit einer zwei- oder mehrpoligen Wicklung
DE112017007573T5 (de) Supraleitender Draht und supraleitende Spule
DE2626914A1 (de) Supraleitendes kabel
DE102011103619B4 (de) Vorrichtung zur Strombegrenzung
WO2005004248A2 (de) Hts-drossel hoher güte und verwendung der drossel

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ALSTOM UK, RUGBY, WARWICKSHIRE, GB

8339 Ceased/non-payment of the annual fee