HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft eine Abbilderzeugungsvorrichtung mit ·
einer thermischen Fixiereinrichtung, zum Beispiel eine
Kopiermaschine oder ein Faxgerät, und insbesondere eine
Abbilderzeugungsvorrichtung welche dazu ausgelegt ist, den
Energieverbrauch während eines Bereitschaftszustandes zu
reduzieren, ohne die Verfügbarkeit zu vermindern.
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2. Beschreibung des Standes der Technik
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Bei Abbilderzeugungsvorrichtungen aus dem Stand der Technik,
zum Beispiel bei Kopiermaschinen oder Faxgeräten, wird eine
fotoleitfähige Trommel mit Licht beschienen, um ein latentes
elektrostatisches Abbild auszubilden. Danach wird auf das
latente elektrostatische Abbild Toner aufgetragen, um es als
Tonerabbild sichtbar zu machen, welches dann auf ein Blatt
Papier übertragen wird. Nach dem Übertragen des
Tonerabbildes auf das Papier wird es durch eine thermische
Fixiereinrichtung thermisch fixiert. Für das thermische Fixieren wird
die thermische Fixiereinrichtung durch eine Heizeinrichtung
auf eine vorgegebene Temperatur aufgeheizt. Dabei besteht
jedoch das Problem, daß das Aufheizen der thermischen
Fixiereinrichtung
auf die vorgegebene Temperatur eine lange
Zeitspanne beanspruchen kann. Die meisten Kopiermaschinen
vermeiden dieses Problem, indem sie die Heizeinrichtung die
gesamte Zeit betreiben und indem sie Leerlaufperioden
einfügen, um die thermische Fixiereinrichtung auf der oder in der
Nähe der Betriebstemperatur zu halten. Dadurch entsteht aber
das Problem, daß viel Energie verbraucht wird, selbst dann,
wenn das Gerät nicht im Kopierbetrieb verwendet wird.
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Um dieses Problem zu lösen, wurde eine
Abbilderzeugungsvorrichtung vorgeschlagen, welche dazu ausgelegt ist, den
Energieverbrauch während der Leerlaufperioden zu verringern. So
wurde zum Beispiel ein Faxgerät vorgeschlagen, bei welchem
vorab Perioden häufiger Benutzung und Perioden weniger
häufiger Benutzung bestimmt werden und bei welchem dann die
Heizeinrichtung während der Zeiten häufiger Benutzung der
thermischen Fixiereinrichtung auf oder in der Nähe der
Betriebstemperatur gehalten wird, während die Heizeinrichtung
während der Zeitspannen weniger häufiger Benutzung
abgeschaltet wird, um den Energieverbrauch zu senken (ungeprüfte
japanische Offenlegungsschrift HEI 5-30315). Es wurde auch
eine andere Art von Kopiergerät vorgeschlagen, welches
ausgebildet ist, die thermische Fixiereinrichtung auf einer
Temperatur unterhalb der Betriebstemperatur zu halten,
nachdem es für eine vorgegebene Zeitspanne im Leerlauf
verblieben ist, um den Energieverbrauch des Gerätes außerhalb des
Betriebes zu senken (geprüfte japanische Patentanmeldung HEI
5-47833).
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All die oben genannten Abbilderzeugungsvorrichtungen sind
dazu ausgebildet, die Temperaturen der thermischen Fixiereinrichtungen
auf der Grundlage zuvor ermittelten
Zeitspannen oder beobachteter Leerlaufperioden zu steuern. Sie sind
jedoch nicht dazu bestimmt, die Temperaturen der thermischen
Fixiereinrichtungen auf der Grundlage der
Benutzungshäufigkeiten der Abbildungserzeugungsvorrichtungen zu steuern.
Entsprechend werden die Temperaturen der thermischen
Fixiereinrichtungen manchmal auch während Perioden häufiger
Benutzung abgesenkt. Ebenso werden im Gegensatz dazu
manchmal Betriebstemperaturen auch während Perioden weniger
häufiger Benutzung aufrechterhalten. Dadurch wird die
Verfügbarkeit der Abbilderzeugungsvorrichtungen vermindert. Ferner
wird dadurch auch ein wirkungsvolles Absenken des
Stromverbrauchs während des Bereitschaftsbetriebs unmöglich.
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Die US-A-5,321,478 offenbart eine
Abbilderzeugungsvorrichtung, bei welcher die Temperatur einer thermischen
Fixiereinrichtung auf eine vorgegebene Temperatur während der
Bereitschaftszeit unter Verwendung von mehr als zwei
Verwendungshäufigkeitswerten abgesenkt wird, wobei die
Verwendungshäufigkeiten bestimmt und in einem RAM gespeichert
werden. Ferner werden für unterschiedliche Zeitspannen
unterschiedliche Fixiertemperatureinstellmodi bestimmt. Des
weiteren werden zusätzliche Informationen, zum Beispiel ob
aktuell ein Zeitbereich häufiger Benutzung (normaler
Arbeitstag) oder weniger häufiger Benutzung (Feiertag)
vorliegt, ebenso im RAM gespeichert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist Aufgabe der Erfindung, eine
Abbilderzeugungsvorrichtung zu schaffen, welche die Temperatur einer thermischen
Fixiereinrichtung im Bereitschaftsmodus auf der Grundlage
von Abbilderzeugungsinformationen wie der Anzahl der in der
Vergangenheit erzeugten Abbilder oder dergleichen steuert,
um den Energieverbrauch während des Bereitschaftsbetriebs
wirkungsvoll zu reduzieren, ohne die Verfügbarkeit der
Abbilderzeugungsvorrichtung zu verschlechtern.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine
Abbilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche 2 bis 5.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung unter
Bezugnahme auf die Figuren.
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Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, welche ein
Kopiergerät gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
darstellt.
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Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des
Kopiergerätes aus Fig. 1 zeigt.
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Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines
Steuerbereichs des Kopiergerätes aus Fig. 1
zeigt.
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Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, welches den Betrieb des
Kopiergerätes aus Fig. 1 zeigt.
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Fig. 5 ist eine Tabelle, welche in einem RAM
gespeicherte Kopierinformationen zeigt.
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Fig. 6 ist eine Ansicht, welche die Temperatur einer
thermischen Fixiereinrichtung beschreibt.
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Fig. 7 ist ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
Auswählens eines Modus beschreibt.
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Fig. 8 ist ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
Steuerns der Temperatur einer thermischen
Fixiereinrichtung beschreibt.
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Fig. 9 ist eine Tabelle, in welcher die Temperatur, die
Wartezeit und der Energieverbrauch der
thermischen Fixiereinrichtung aufgelistet sind.
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Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
Auswählmodus gemäß einer anderen Ausführungsform
beschreibt.
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Fig. 11A bis 11C sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels
beschreiben.
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Fig. 12A und 12B sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß einer weiteren Ausführungsform
beschreiben.
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Fig. 13A und 13B sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß einer weiteren Ausführungsform
beschreiben.
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Fig. 14A und 14B sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß einer weiteren Ausführungsform
beschreiben.
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Fig. 15A und 15B sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß einer weiteren Ausführungsform
beschreiben.
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Fig. 15A und 16B sind Ansichten, welche die Änderungen
der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
gemäß einer weiteren Ausführungsform
beschreiben.
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Fig. 17 ist ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
Berechnens für periodische
Benutzungshäufigkeiten beschreibt.
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Fig. 18 ist ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
periodischen Einstellens des Modus beschreibt.
DETAILBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden nun bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
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Die erfindungsgemäße Abbilderzeugungsvorrichtung speichert
Abbilderzeugungsinformationen über die Anzahl der
vergangenen Abbilderzeugungsvorgänge usw. Die Benutzungshäufigkeit
wird auf der Grundlage dieser Abbilderzeugungsinformation
berechnet, und die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung im Bereitschaftsmodus wird auf der Grundlage der
berechneten Benutzungshäufigkeit gesteuert. Entsprechend kann
die Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung im
Bereitschaftsmodus auf der Grundlage der Benutzungshäufigkeit der
Abbilderzeugungsvorrichtung gesteuert werden, ohne daß die
Verfügbarkeit verschlechtert wird, während der
Energieverbrauch während des Bereitschaftsmodus wirkungsvoll reduziert
wird.
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Zusätzlich kann die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung im Bereitschaftsmodus um eine vorgegebene
Temperatur während der Bereitschaftszeit abgesenkt werden. Dabei
wird der Wert der vorgegebenen Temperatur bei häufig
benutzten Abbilderzeugungsvorrichtungen niedrig und bei weniger
häufig benutzten Abbilderzeugungsvorrichtungen hoch
eingestellt. Dies ermöglicht, daß häufig benutzte
Abbilderzeugungsvorrichtungen nach einer längeren Bereitschaftszeit
eine nur kurze Wartezeit bis zum Beginn des
Abbilderzeugungsvorgangs besitzen. Ferner wird dadurch ermöglicht, daß
weniger häufig benutzte Abbilderzeugungsvorrichtungen eine
größere Energieeinsparung auch bei kurzen
Bereitschaftszeiten besitzen.
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Zusätzlich wird bei häufig verwendeten Kopiermaschinen eine
hohe Zieltemperatur für die thermische Fixiereinrichtung
berechnet, und für weniger häufig verwendete Kopiermaschinen
wird eine geringere Zieltemperatur berechnet. Die Temperatur
wird jeweils auf die berechneten Temperaturen hin geregelt.
Dies ermöglicht aufgrund der hohen Temperaturen der
thermischen Fixiereinrichtungen im Bereitschaftsbetrieb bei häufig
benutzten Abbilderzeugungsvorrichtungen eine kürzere
Wartezeit und einen stärker verminderten Energieverbrauch bei
weniger häufig verwendeten Abbilderzeugungsvorrichtungen
aufgrund der geringeren Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung während des Bereitschaftsbetriebs.
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Des weiteren wird die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung bei einer häufig verwendeten
Abbilderzeugungsvorrichtung auf einer für die Abbildungserzeugung geeigneten
Temperatur für eine längere Zeitspanne gehalten, während
dies bei weniger häufig verwendeten
Abbilderzeugungsvorrichtungen für eine kurze Zeitspanne geschieht. Entsprechend ist
bei häufig verwendeten Abbildungserzeugungsvorrichtungen die
Wartezeit selbst nach einem langen Bereitschaftsbetrieb kurz
und folglich die Verfügbarkeit nicht vermindert.
Andererseits ist der Energieverbrauch bei weniger häufig
verwendeten Abbilderzeugungsvorrichtungen auch bei kurzen
Bereitschaftszeiten stark reduziert.
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Erfindungsgemäß wird die Abbilderzeugungsinformation
eingeteilt, um zu bestimmen, ob die Anzahl der pro Vorgang
erzeugten
Abbilder größer oder kleiner als eine vorgegebene
Anzahl ist. Die Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
wird aufgrund dieser Bestimmung im Bereitschaftsmodus
gesteuert.
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Entsprechend wird bei Abbilderzeugungsvorrichtungen, welche
häufig für aufwendige Vorgänge aber weniger häufig für
Vorgänge mit geringerem Aufwand verwendet werden (eine
Abbilderzeugungsvorrichtung, welche eine relativ geringe
Benutzungshäufigkeit besitzt, aber für bestimmte Zeitspannen
betrieben wird, wenn der Abbilderzeugungsvorgang erst einmal
begonnen wurde) die thermische Fixiereinrichtung auf die
berechnete hohe Temperatur eingestellt, um die Wartezeit bis
zum Beginn des Abbilderzeugungsvorgangs zu verkürzen und
ohne die Verfügbarkeit zu vermindern, und zwar unter
gleichzeitig hoher Reduzierung des Energieverbrauchs.
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Im Gegensatz dazu wird bei einer weniger häufig für
umfangreiche Vorgänge und häufig für weniger umfangreiche Vorgänge
verwendeten Abbilderzeugungsvorrichtung (zum Beispiel einer
Büroabbilderzeugungsvorrichtung, welche weniger häufig für
aufwendige Vorgänge, aber sehr häufig für weniger aufwendige
Vorgänge verwendet wird) die thermische Fixiereinrichtung im
Bereitschaftsbetrieb auf eine Temperatur geregelt, welche
auf der Grundlage der Verteilung der Benutzungshäufigkeit
ermittelt wird, um eine verminderte Verfügbarkeit zu
vermeiden und um den Energieverbrauch stark zu senken.
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Ferner kann bei sowohl für aufwendige als auch für weniger
aufwendige Vorgänge häufig verwendeten
Abbilderzeugungsvorrichtungen (zum Beispiel bei einer in einem Copycenter oder
dergleichen verwendeten Abbilderzeugungsvorrichtung) die
thermische Fixiereinrichtung im Bereitschaftsbetrieb auf die
berechnete hohe Temperatur eingestellt werden, um die
Wartezeit ohne Absenken der Verfügbarkeit der
Abbilderzeugungsvorrichtung zu verkürzen.
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Es wird auch die Abbilderzeugungsinformation gesammelt, um
die Anzahl der Kopien auf der Grundlage einer vorgegebenen
Periodizität, welche durch Zeitspannen usw. bestimmt wird,
aufzusummieren. Die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung im Bereitschaftsbetrieb wird auf der Grundlage der
für die gegebene Periode resultierenden
Abbilderzeugungsinformation gesteuert.
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Dabei kann unter der Annahme, daß die vorgegebene
Periodizität auf einer Stundenbasis beruht, weil zum Beispiel
Bürokopiergeräte weniger häufig während Arbeitsunterbrechungen
usw. genutzt werden, der Energieverbrauch während derartiger
Zeitspannen wirkungsvoll vermindert werden, wogegen dabei
die Verfügbarkeit nicht vermindert wird, weil die
Temperaturen gewöhnlich nicht auf der Grundlage der während der
Arbeitsunterbrechungen usw., während der die
Benutzungshäufigkeiten extrem klein sind, erhaltenen Informationen gesteuert
werden.
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Zusätzlich wird in Fällen, bei welchen die vorgegebene
Periodizität eine Tagesperiode ist, der Energieverbrauch von zum
Beispiel Bürokopiermaschinen oder dergleichen wirkungsvoller
an Feiertagen vermindert, wogegen die Verfügbarkeit dabei
nicht verschlechtert wird, weil an Wochentagen die
Temperatur nicht auf der Grundlage der an Feiertagen, an denen die
Benutzungshäufigkeit extrem niedrig ist, erhaltenen
Informationen gesteuert wird. Weil, wie oben beschrieben wurde, die
Wartezeit verkürzt ist, zumal die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung auf der Grundlage der Benutzungsverteilung
der sie enthaltenen Abbilderzeugungsvorrichtung gesteuert
wird, beginnt der Kopiervorgang unmittelbar. Die
Verfügbarkeit wird auch in den Fällen nicht vermindert, bei welchen
die Abbilderzeugungsvorrichtung häufig verwendet wird. Im
Gegensatz dazu wird auch in Fällen, bei denen die thermische
Fixiereinrichtung in nicht häufig verwendeten
Abbilderzeugungsvorrichtungen angebracht ist, der Energieverbrauch
während des Bereitschaftsbetriebs wirkungsvoll vermindert.
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Weil die Benutzungshäufigkeiten periodisch auf Stundenbasis
aufsummiert werden, um die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung auf der Grundlage der Benutzungshäufigkeiten
in bezug auf die gegebene Zeitspanne zu steuern, wird
zusätzlich der Energieverbrauch während der
Arbeitsunterbrechungen usw., welche extrem geringe Benutzungshäufigkeiten
zeigen, stark reduziert, wogegen dabei die Verfügbarkeit
nicht vermindert wird, weil die thermische Fixiereinrichtung
während der Arbeitsunterbrechungen gewöhnlich nicht auf der
Grundlage der beobachteten Benutzungshäufigkeiten gesteuert
wird.
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Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, welche das Innere einer
Kopiermaschine zeigt, welche eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt. Die Kopiermaschine 1 weist
ein optisches System zum Abtasten eines Originals 22 auf,
welches auf einer Dokumentenplatte 2 aufliegt. Ferner ist
ein Abbilderzeugungsabschnitt zum Übertragen des Originalbildes
auf ein Blatt Papier vorgesehen. Des weiteren ist ein
Papierzuführabschnitt zum Beladen eines Papierstapels
vorgesehen. Ein Fixierabschnitt zum Fixieren des Tonerabbildes
auf dem Blatt Papier ist ausgebildet. Schließlich ist auch
ein Ausgabebereich zum Ausgeben des fertiggestellten Blattes
Papier, auf welches das Originalabbild übertragen wurde,
vorgesehen. Das optische System besitzt einen
Beaufschlagungsbereich 3 mit einer Kopierlampe 20, einem Reflektor 21
und einem Spiegel 4. Es sind Spiegel 5, 6 und 7 und eine
Linse 8 zum Führen des vom Original reflektierten Lichts zum
Abbilderzeugungsbereich hin vorgesehen. Der
Abbilderzeugungsbereich weist eine photoleitfähige Trommel 9, welche im
Uhrzeigersinn rotiert, eine Hauptladeeinrichtung 10 für den
Umfangsbereich der Trommel, eine Entwicklungseinheit 11,
eine Übertragungsladungseinrichtung 12, eine
Oberflächenladeeinrichtung 15, eine Statik-Entladeeinrichtung 16 und eine
Reinigungseinrichtung 17 auf, welche in dieser Reihenfolge
angeordnet sind. Papierkassetten 13 und 14, welche
Papierstapel enthalten, sind im Papierzuführbereich vorgesehen.
Der Fixierbereich weist eine Fixiereinrichtung 18 mit einer
oberen Wärmewalze 23, einer unteren Wärmewalze 24, einer
Fixierheizeinrichtung 25 und mit einem Thermistor 26 auf.
Der Blattauslaßbereich für die fertiggestellten Blätter
weist ein Papierfach 19 für die fertiggestellten Blätter
auf.
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Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, welches das Kopiergerät zeigt,
und Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches den
Steuerabschnitt zeigt. Mit dem Steuerabschnitt 30 sind ein
Spannungsversorgungsschaltkreis 31 zum Empfang der
Betriebsspannung, ein Eingabebereich 32 und ein auf einer Betriebskonsole
vorgesehener Anzeigebereich 33 verbunden. Ferner ist
mit dem Steuerbereich 30 ein Gerätesteuerbereich 34 zum
Steuern des Betriebs der Kopiermaschine, ein
Fixierheizeinrichtungssteuerbereich 35 zum Steuern des durch die
Heizeinrichtung 25 fließenden Stroms und ein Thermistor 26
verbunden. Der Steuerbereich 30 weist eine CPU 41, ein ROM 42, ein
RAM 43, einen I/O-Bereich 44 und einen Zeitgeber 45 auf. Das
ROM 42, das RAM 43, der I/O-Bereich 44 und der Zeitgeber 45
sind mit der CPU verbunden. Ein Hauptschalter 31a für das
Kopiergerät ist im Stromversorgungsschaltkreis 31
vorgesehen, um das Gerät an- und abschalten zu können. Zusätzlich
sind der Eingabebereich 32, der Anzeigebereich 33, der
Gerätesteuerbereich 26, der Fixierheizeinrichtungssteuerbereich
35 sowie der Thermistor 26 mit dem I/O-Bereich 44 verbunden.
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Das Kopiergerät 1 beginnt den Kopiervorgang auf Betätigung
der Kopiertaste (nicht gezeigt) des Eingabebereichs 32 hin.
Wenn der Kopiervorgang beginnt, leuchtet die Kopierlampe 20
und der Belichtungsbereich 3 beginnt mit dem Abrastern des
auf der Dokumentenplatte 2 aufliegenden Originals 22,
während er sich in der Richtung A, wie in Fig. 1 gezeigt ist,
bewegt. Das von dem Original 22 reflektierte Licht erreicht
über die Spiegel 4, 5, 6 und 7 und die Linse 8 die
photoleitfähige Trommel 9. Die photoleitfähige Trommel wird über
die Hauptladeeinrichtung 10 aufgeladen und reproduziert das
Originalabbild als latentes elektrostatisches Abbild durch
Empfang des vom Original 22 reflektierten Lichts. Die
Entwicklungseinheit 11 wandelt dieses latente elektrostatische
Abbild in ein sichtbares Tonerabbild um, welches dann durch
die Übertragungsladungseinrichtung 12 auf ein Blatt Papier
übertragen wird, welches aus einer der Kassetten 13 oder 14
zugeführt wird, die ihrerseits im Papierzuführbereich
angeordnet sind. Das mit dem übertragenen Tonerabbild versehene
Blatt Papier wird von der photoleitfähigen Trommel durch die
Oberflächenladeeinrichtung 15 abgelöst und an die
Fixiereinrichtung 18 weitergeleitet. Die photoleitfähige Trommel wird
dann durch die Statik-Entladeeinrichtung 16 entladen und
nachfolgend durch die Hauptladeeinrichtung 10 wieder
aufgeladen, nachdem durch die Reinigungseinrichtung 17 auf der
Oberfläche verbliebener Toner entfernt wurde. Die
Fixiereinrichtung 18 ist so ausgebildet, daß das Tonerabbild auf dem
Blatt Papier zwischen der oberen Heizwalze 23 und der
unteren Heizwalze 24 thermisch fixiert wird. Danach wird das
fertige Blatt Papier in das Fach 19 für die fertigen Blätter
ausgegeben. Das RAM 43 speichert Benutzungshäufigkeitsdaten
(diese werden in der Beschreibung auch als
"Abbilderzeugungsdaten" bezeichnet), welche die Benutzungsverteilung des
Kopiergeräts beschreiben und welche die Zeitspannen der
Kopiervorgänge, die Anzahl der während der jeweiligen
Zeitspannen erzeugten Kopien und dergleichen umfassen. Die
Temperatur der Fixiereinrichtung 18 wird auf der Grundlage der
Benutzungshäufigkeitsdaten gesteuert. Die Steuerung der
Temperatur der Fixiereinrichtung 18 wird nachfolgend im
Detail beschrieben.
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Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, welches den Betrieb des
Kopiergerätes als Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
beschreibt. In der gesamten Beschreibung sind die in
Klammern angegebenen Zahlen identisch mit den Zahlbezeichnungen
der Arbeitsschritte in den jeweiligen Flußdiagrammen. Wenn
der Hauptschalter 31a aktiviert wird (1), wird das
Kopiergerät 1 initialisiert (2) und aufgeheizt, um die Temperatur
der Fixiereinrichtung 18 zu erhöhen und um andere
Verarbeitungsschritte auszuführen (3). Nach Abschluß des Aufwärmens
zeigt der Anzeigebereich 33 "bereit" an, das Kopiergerät
wechselt in den Bereitschaftsmodus über (4, 5). Die Vorgänge
während des Bereitschaftsmodus (5) werden unten beschrieben.
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Im Bereitschaftsmodus bewertet das Kopiergerät 1, ob ein
Kopieraufruf vorliegt, z. B. durch die Betätigung der Tasten
zum Eingeben der Kopierparameter, zum Beispiel des
Kopierskalierungsfaktors, oder durch die Betätigung der
Kopiertaste, welche den Kopiervorgang (6) einleitet, und verläßt
daraufhin den Bereitschaftszustand um die Vorbereitungen für
das Kopieren zu treffen (7). Diese Vorbereitungen für das
Kopieren umfassen den Vorgang des Erhöhens der Temperatur
der Fixiereinrichtung 18 auf die Kopiertemperatur hin usw.
Nach Abschluß der Vorbereitungen für das Kopieren zeigt der
Anzeigebereich 33 "kopierbereit" (8) an und beginnt dann den
Kopiervorgang, wenn die Kopiertaste betätigt wird. Um den
Kopiervorgang auszuführen, wird zunächst die Variable "i"
inkrementiert (9). Das laufende Datum, der Wochentag und die
Uhrzeit werden vom Zeitgeber 45 ausgelesen und in
vorgeschriebenen Bereichen (Di, Wi, ti) gespeichert (10). Der
Kopiervorgang wird dann ausgeführt (11). Nach Abschluß des
Kopiervorganges wird die Anzahl der Kopien in einem
vorgeschriebenen Bereich (Mi) im RAM 43 gespeichert (12). Der
Verfahrensablauf kehrt zum Schritt (4) zurück, um das
Kopiergerät in den Bereitschaftsmodus zurückzusetzen. Der
Vorgang wird gestoppt, falls der Hauptschalter 31a
ausgeschaltet wird (13).
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Auf die Beendigung
des oben beschriebenen Vorgangs hin
speichert das RAM 43 den Ablauf der Kopiervorgänge (siehe Fig.
5). "i" bezeichnet die Anzahl der Kopiervorgänge, Mi
bezeichnet die Anzahl der Kopien, ti bezeichnet die
Startzeiten der Kopiervorgänge. Di bezeichnet das Datum. Wi
bezeichnet den Wochentag. Die Papiergrößen, Informationen zu
Papierstaus usw. können ebenso gespeichert werden.
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Vorgänge im Zusammenhang mit dem Bereitschaftsmodus in (4)
werden nachfolgend detailliert beschrieben. Das Kopiergerät
wählt als Anfangsmodus den Bereitschaftsmodus. Die
Modusauswahl wird durch den folgenden Vorgang ausgeführt, und zwar
auf der Grundlage der Benutzungshäufigkeitsdaten, welche aus
der Berechnung durch die CPU 41 unter Hinzuziehung der im
RAM 43 gespeicherten Kopierdaten ermittelt werden. Gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel existieren folgende Modi 1-
6. Die in jedem der Modi bezeichnete Temperatur ist jeweils
die Temperatur der Fixiereinrichtung 18, welche mittels des
Thermistors 26 bestimmt wird.
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Modus 1: Die Betriebstemperatur von 180º (die Temperatur,
welche einen sofortigen Beginn eines Kopiervorgangs
ermöglicht) wird die gesamte Zeit aufrechterhalten.
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Modus 2: Die Betriebstemperatur von 180º wird für 8 Minuten
aufrechterhalten, nachdem ein Kopiervorgang abgeschlossen
ist. Die Temperatur wird dann um 5º pro Minute ab 8 Minuten
nach Abschluß des Kopiervorgangs gesenkt. Die Heizlampe 25
wird 16 Minuten nach Abschluß des Kopiervorgangs
ausgeschaltet.
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Modus 3: Die Betriebstemperatur von 180º wird für 4 Minuten
nach Abschluß des Kopiervorgangs aufrechterhalten. Die
Temperatur wird um 10º pro Minute abgesenkt, bis sie 120º
erreicht, wo sie dann aufrechterhalten wird. Die Heizlampe 25
wird 16 Minute nach Abschluß des Kopiervorgangs
ausgeschaltet.
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Modus 4: Die Betriebstemperatur von 180º wird für 2 Minuten
nach Abschluß des Kopiervorgangs aufrechterhalten. Die
Temperatur wird dann 2 Minuten nach Abschluß des Kopiervorgangs
auf 160º abgesenkt. Die Temperatur wird dann um 20º pro
Minute abgesenkt, bis sie 120º erreicht, und dann
aufrechterhalten. Die Heizlampe 25 wird 16 Minuten nach Abschluß des
Kopiervorgangs ausgeschaltet.
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Modus 5: Die Betriebstemperatur von 180º wird für 2 Minuten
nach Abschluß des Kopiervorgangs aufrechterhalten. Die
Temperatur wird dann 2 Minuten nach Abschluß des Kopiervorgangs
auf 120º abgesenkt. Die Heizlampe 25 wird 16 Minuten nach
Abschluß des Kopiervorgangs ausgeschaltet.
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Modus 6: Die Heizlampe 25 wird sofort nach Abschluß des
Kopiervorgangs ausgeschaltet.
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Die Änderungen in der Temperatur der Fixiereinrichtung 18
während der Bereitschaft in den Modi 1 bis 6 sind in der
Fig. 6 dargestellt. Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm, welches
beschreibt, wie der Modus jeweils bestimmt wird. Zunächst
wird die Kopierhäufigkeit pro Zeiteinheit berechnet (21).
Die Kopierhäufigkeit Y wird durch Y = M/X berechnet (M:
Kopienzahl während
der Meßzeit, X: Meßzeit). Die Meßzeit X
kann zum Beispiel sein
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1) eine Stunde von 9 : 00 bis 10 : 00 am 23. Januar 1995,
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2) neun Stunden von 9 : 00 bis 18 : 00 am 23. Januar 1995,
oder
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3) ein Monat von 0 : 00 am 1. Januar 1995 bis 0 : 00 am 1.
Februar 1995.
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In Abhängigkeit von der berechneten Kopierhäufigkeit Y wird
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Modus 1 für Y ≥ 10,
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Modus 2 für 10 > Y ≥ 7,
-
Modus 3 für 7 > Y ≥ 5,
-
Modus 4 für 5 > Y ≥ 3,
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Modus 5 für 3 > Y ≥ 1 und
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Modus 6 für Y ≤ 1 ausgewählt (22-32).
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Der ausgewählte Modus wird als Modus während des
Bereitschaftszustandes eingestellt, und die Temperatur der
Fixiereinrichtung 18 wird in diesem Modus gesteuert.
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Nachfolgend wird nun der Vorgang des Steuerns der Temperatur
der Fixiereinrichtung 18 im Detail erläutert. Fig. 8 ist ein
Flußdiagramm, welches den Vorgang des Steuerns der
Temperatur der Fixiereinrichtung 18 beschreibt. Wenn einer der Modi
ausgewählt wurde (21-32) wird die nach Abschluß des
Kopiervorgangs verstrichene Zeit (Bereitschaftszeit) ausgelesen
(41). Diese verstrichene Zeit wird durch den Zeitgeber 45
gemessen. Die Temperatur T, auf welche die Fixiereinrichtung
18 eingestellt wird, wird auf der Grundlage des ausgewählten
Modus und der verstrichenen Zeit berechnet (42). In den
Fällen, bei welchen der Modus 2 ausgewählt wurde, wird, wenn
10 Minuten seit Abschluß des Kopiervorgangs verstrichen
sind, die Temperatur zu T = 180 - (10 - 8) · 5 = 170 (Grad)
berechnet. Die laufende Temperatur der Fixiereinrichtung 18
wird durch den Thermistor 26 gemessen (43). Die berechnete
Einstelltemperatur T und die gemessene laufende Temperatur
werden miteinander verglichen (44). In den Fällen, bei
welchen der Vergleich ergibt, daß die laufende Temperatur der
Fixiereinrichtung 18 größer ist als die berechnete
Einstelltemperatur T, wird die Fixierheizungseinrichtung 25
ausgeschaltet (46). Im entgegengesetzten Fall wird die
Fixierheizungseinrichtung 25 eingeschaltet (45). Dieser Vorgang des
Steuerns der Temperatur wird aufeinanderfolgend ausgeführt,
bis der nächste Kopieraufruf abgegeben wird. Wie in Fig. 6
gezeigt ist, wird die Temperatur der Fixiereinrichtung 18 in
dieser Art und Weise variiert. In den Fällen, in welchen das
Kopiergerät 1 häufig benutzt wird, wird ein Modus für eine
hohe Benutzungshäufigkeit (Modus 1 oder 2) aufgrund der
erhöhten Betätigungszahl der Kopiertaste ausgewählt, wogegen
ein Modus für eine geringe Benutzungshäufigkeit (Modus 5
oder 6) in den Fällen ausgewählt wird, bei welchen das
Kopiergerät 1 weniger häufig mit einer verminderten Anzahl von
Betätigungen der Kopiertaste benutzt wird. Entsprechend
weist das Kopiergerät 1 eine geringe Wartezeit auf. Das
heißt, das Zeitintervall zwischen der Abgabe eines
Kopieraufrufs und dem Beginn des Kopiervorgangs ist kurz, wenn ein
Modus für eine hohe Benutzungshäufigkeit ausgewählt ist.
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Falls die Benutzungshäufigkeit reduziert ist, ist auch der
Energieverbrauch der Fixierheizungseinrichtung 25 während
des Bereitschaftsbetriebs vermindert, obwohl die Wartezeit
ansteigt. Im Ergebnis zeigt das Kopiergerät 1 bei einer
hohen Benutzungshäufigkeit keine verminderte Verfügbarkeit
und bei einer geringen Benutzungshäufigkeit dennoch einen
wirksam reduzierten Energieverbrauch im
Bereitschaftsbetrieb. Fig. 9 zeigt Daten in bezug auf die Temperatur, die
Wartezeit nach erfolgtem Kopieraufruf bei einer bestimmten
Temperatur sowie der Energieverbrauch der Fixiereinrichtung
18. Zum Beispiel ist bei dem Kopiergerät 1 im Modus 1
(häufig verwendetes Kopiergerät 1) die Wartezeit Null, weil die
Temperatur der Fixiereinrichtung 18 auf 180º gehalten wird
und folglich der Kopiervorgang auch nach einer langen
Bereitschaftszeit sofort beginnt, das heißt ohne die
Verfügbarkeit des Geräts zu mindern. Im Gegensatz dazu ist die
Wartezeit eines in den Modus 6 gesetzten Kopiergeräts 1
(weniger häufig genutztes Kopiergerät 1) die Wartezeit nach
einem Kopieraufruf etwa 40 Sekunden lang, weil die
Heizungseinrichtung ausgeschaltet ist, wogegen der Energieverbrauch
dabei auch bei kurzen Bereitschaftszeiten stark vermindert
ist, weil während der Bereitschaftszeit der Energieverbrauch
Null ist. Wie oben beschrieben wurde, wird das Kopiergerät 1
im Bereitschaftsmodus in Abhängigkeit von seiner
Benutzungsverteilung wirkungsvoll gesteuert. Dabei wird die
Verfügbarkeit in den Fällen einer hohen Benutzungshäufigkeit nicht
vermindert, wogegen der Energieverbrauch in den Fällen einer
weniger häufigen Benutzung wirkungsvoll in großem Umfang
vermindert werden kann.
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Ein anderes Verfahren zum Auswählen des Modus wird nun
beschrieben. Gemäß dem vorangehenden Ausführungsbeispiel wird
der Modus auf der Grundlage der Anzahl der pro Zeiteinheit
erfolgten Kopiervorgänge ausgewählt. Nun wird eine Erklärung
in bezug auf eine andere Ausführungsform gegeben, bei
welcher die Verteilung der hergestellten Kopien innerhalb eines
Kopiervorgangs auch bei der Auswahl des Modus berücksichtigt
wird. Dabei treten neben den oben beschriebenen Modi 1-6 die
nachfolgenden drei Modi auf.
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1) Copycentermodus für Kopiergeräte mit hoher
Benutzungshäufigkeit sowohl für das Herstellen einer geringen Anzahl von
Kopien (Vorgang mit geringem Umfang) als auch zum Herstellen
einer großen Anzahl von Kopien (Vorgänge mit großem Umfang).
-
2) Zirkelmodus für Kopiergeräte, welche weniger häufig
verwendet werden, um eine geringe Anzahl von Kopien
herzustellen (Vorgänge mit geringem Umfang), und welche häufig
verwendet werden, um eine große Anzahl von Kopien herzustellen
(Vorgänge mit großem Umfang).
-
3) Büromodus für Kopiergeräte, welche häufig verwendet
werden, um eine geringe Anzahl von Kopien herzustellen
(Vorgänge mit geringem Umfang) und welche weniger häufig verwendet
werden, um eine große Anzahl von Kopien herzustellen
(Vorgänge mit großem Umfang).
-
Fig. 10 zeigt in Form eines Flußdiagramms den Vorgang des
Auswählens der oben beschriebenen Modi. Zunächst wird die
vorgegebene Zeitspanne auf eine Woche eingestellt (51). Nach
Einstellen der vorgegebenen Zeitspanne bezieht sich die CPU
41 auf die Kopierdaten, um die Anzahl der Kopiervorgänge für
jede Gruppe auf der Grundlage der Kopienzahl zu berechnen.
In dem in Fig. 10 gezeigten Beispiel werden die Berechnungen
durchgeführt in bezug auf die Zahl 21 der Kopiervorgänge mit
11 oder mehr Kopien (Vorgänge mit großem Umfang) und die
Anzahl 22 der Kopiervorgänge mit weniger als 11 Kopien
(Vorgänge mit geringem Umfang). Der Copycentermodus, der
Zirkelmodus oder der Büromodus werden ausgewählt auf der Grundlage
der Anzahl der Vorgänge mit geringem Aufwand und auf der
Grundlage der Anzahl der Vorgänge mit hohem Aufwand (53-57).
In dem gezeigten Beispiel heißt dies:
-
1) Der Copycentermodus wird ausgewählt in den Fällen, wo
sowohl die Zahl der Vorgänge mit hohem Aufwand als auch die
Anzahl der Vorgänge mit geringem Aufwand größer oder gleich
50 ist.
-
2) Der Zirkelmodus wird ausgewählt in den Fällen, bei
welchen die Anzahl der Vorgänge mit hohem Aufwand 50 oder mehr
beträgt und bei welchen die Anzahl der Vorgänge mit geringem
Aufwand kleiner ist als 50.
-
3) Der Büromodus wird ausgewählt in den Fällen, bei welchen
die Anzahl der Vorgänge mit hohem Aufwand kleiner ist als 50
und bei welchen die Anzahl von Vorgängen mit geringem
Aufwand größer ist als 50.
-
In den Fällen, in welchen der Copycentermodus ausgewählt
wird, wird die Auswahl unbedingt zu dem oben beschriebenen
Modus geschaltet. In den Fällen, in welchen der Büromodus
ausgewählt wird, wird die Auswahl zu einem der Modi 1-6 auf
der Grundlage der pro Zeiteinheit stattfindenden
Kopiervorgänge geschaltet, welche in der oben beschriebenen Art und
Weise berechnet wird. In den Fällen, bei denen der
Zirkelmodus ausgewählt wird, wird die Auswahl zum Modus 2
geschaltet, falls die pro Zeiteinheit auftretende Anzahl von
Kopiervorgängen 3 oder mehr beträgt, und sie wird zum Modus 5
geschaltet, falls sie kleiner ist als drei.
-
Weil auf diese Art und Weise der Modus während des
Bereitschaftsbetriebs eingestellt wird, wird die Wartezeit bis zum
Beginn des Kopiervorgangs selbst nach einer langen
Bereitschaftszeit kurzgehalten, solange die Benutzungshäufigkeit
hoch ist, falls der Büromodus eingestellt ist. Und darüber
hinaus wird der Energieverbrauch selbst bei kurzen
Bereitschaftszeiten in großem Umfang vermindert, solange nur die
Benutzungshäufigkeit gering ist. Darüber hinaus wird im
Copycentermodus die Verfügbarkeit des Kopiergeräts nicht
verringert, weil die Wartezeit zu allen Zeiten Null ist. Im
Zirkelmodus wird der Modus in einen höheren Modus für eine
häufigere Verwendung eingestellt, um die Wartezeit zu
verringern, wogegen der Modus auf einen geringeren Modus
eingestellt wird, um bei einer weniger häufigen Verwendung den
Energieverbrauch stärker zu senken. Entsprechend wird die
Temperatur der termischen Fixiereinrichtung auf präzisere
Art und Weise auf der Grundlage der Benutzungsverteilung des
Kopiergerätes gesteuert.
-
Obwohl die Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18
so eingestellt wird, daß sie mit dem Verstreichen der
Bereitschaftszeit gemäß dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
variiert, wie das in Fig. 6 gezeigt ist, kann die Ausgestaltungsform
so gewählt werden, daß die Einstelltemperatur
während des Bereitschaftsbetriebs um eine vorgegebene
Temperatur mit Verstreichen der Bereitschaftszeit vermindert
wird. Dabei wird der Modus aus den drei Modi 1 bis 3
ausgewählt. Insbesondere wird die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung 18 um fünf Grad pro Minute im Modus 1, um
zehn Grad pro Minute im Modus 2 oder um zwanzig Grad pro
Minute im Modus 3 gesenkt. Zusätzlich wird die
Benutzungshäufigkeit Y pro Zeiteinheit berechnet. Es wird der Modus 1
ausgewählt für Y ≥ 7, Modus 2 für 7 > Y ≥ 5 und Modus 3 für
5 > Y. Die Änderung der Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung 18 im Bereitschaftsbetrieb in Modus 1 bis 3 ist
in Fig. 11(A) gezeigt. Die Benutzungshäufigkeit Y, für
welche einer der Modi ausgewählt wird, ist in Fig. 11 (B)
gezeigt. Wie darin gezeigt ist, ist die Ausgestaltung so
gewählt, daß der Temperaturgradient ansteigt, wenn die
Benutzungshäufigkeit absinkt. Wenn insbesondere 2 Minuten nach
Abschluß des Kopiervorgangs verstrichen sind, erreicht die
Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18 170º in den
Fällen, bei welchen Modus 1 ausgewählt wurde. Die thermische
Fixiereinrichtung 18 erreicht 160º in den Fällen, in denen
Modus 2 ausgewählt wurde. Die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung 18 erreicht 140º in den Fällen, in denen
Modus 3 ausgewählt wurde. Der Energieverbrauch während 2
Minuten nach Abschluß des Kopiervorgangs und die Wartezeit
zum Kopieren in jedem der Modi sind in Fig. 11(C) gezeigt.
In Modus 1 zum Beispiel werden die Temperatur T und der
Energieverbrauch W der thermischen Fixiereinrichtung 18,
falls 2 Minuten nach Abschluß des Kopiervorgangs verstrichen
sind, wie folgt berechnet:
-
T = 180 - (5 · 2) = 170 (Grad)
-
W = (100 + 90) / 2 = 95 (W).
-
Zusätzlich wird unter der Annahme, daß die Anstiegsrate der
Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18 4
Grad/Sekunde beträgt, die Wartezeit bis zum Beginn des
Kopiervorgangs gemäß (180 - 170) / 4 = 2,5 (Sekunde) berechnet.
-
Wie oben beschrieben wurde, kann in den Fällen, bei welchen
die Benutzungshäufigkeit hoch ist, die Wartezeit selbst bei
langen Bereitschaftszeiten relativ verkürzt werden. Ferner
kann der Energieverbrauch auch in Abhängigkeit von der
Wartezeit reduziert werden. Im Gegensatz dazu kann der
Energieverbrauch auch für kurze Bereitschaftszeiten in den Fällen
stark reduziert werden, bei welchen die Benutzungshäufigkeit
gering ist. Dies hat eine kürzere Wartezeit bis zum Beginn
des Kopiervorgangs zur Folge und ferner auch einen stark
verminderten Energieverbrauch während der Wartezeit. Hierbei
kann einer der Modi 1 bis 6 oder einer der drei Modi
ausgewählt werden, die als Copycentermodus usw. beschrieben
wurden.
-
Ferner kann die Temperatur während des Bereitschaftsbetriebs
unabhängig für jeden Modus einzeln gesetzt werden. Dabei
wird als Modus einer der fünf Modi 1 bis 5 ausgewählt. Die
Temperatur wird auf 180º für Modus 1, 160º für Modus 2, 140º
für Modus 3, und 120º für Modus 4 gesetzt, wogegen die
Heizungseinrichtung 25 beim Modus 5 ausgeschaltet bleibt.
Zusätzlich kann, wie oben beschrieben wurde, die
Benutzungshäufigkeit Y pro Zeiteinheit für die Auswahl des Modus
berechnet werden. Dabei wird Modus 1 für Y ≥ 7, Modus 2 für 7
>
Y ≥ 5, Modus 3 für 5 > Y ≥ 3, Modus 4 für 3 > Y ≥ 1 und
Modus 5 für 1 > Y ausgewählt. Die Temperaturänderung der
termischen Fixiereinrichtung 18 im Bereitschaftsbetrieb der
Modi 1 bis 5 ist in der Fig. 12(A) gezeigt. Wie dort
dargestellt ist, ist die Ausgestaltungsform derart, daß die
Einstelltemperatur für die Bereitschaftszeit sinkt, falls die
Benutzungshäufigkeit sinkt. Fig. 12(B) zeigt eine Tabelle,
welche den Energieverbrauch während des
Bereitschaftsbetriebs und die Wartezeit bis zum Beginn des Kopiervorgangs
auflistet. Weil die Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung 18 in der oben beschriebenen Weise gesteuert wird,
kann die Wartezeit bis zum Beginn des Kopiervorgangs bei
häufiger verwendeten Abbilderzeugungsvorrichtungen kürzer
ausfallen. Ferner kann der Energieverbrauch während des
Bereitschaftsbetriebs bei weniger häufig verwendeten
Abbilderzeugungsvorrichtungen stärker reduziert werden.
-
Des weiteren kann die Zeitspanne, während der die thermische
Fixiereinrichtung 18 auf einer Kopiertemperatur nach
Abschluß eines Kopiervorgangs gehalten wird, für jeden Modus
einzeln eingestellt werden. Die Temperatur kann auf eine
vorgegebene Temperatur (120º in dem gezeigten Fall) nach
Abschluß der Einstellperiode abgesenkt werden. Dabei wird
der Modus aus einem der vier Modi 1 bis 4 ausgewählt. Die
Kopiertemperatur wird im Modus 1 für 12 Minuten, im Modus 2
für 8 Minuten, im Modus 3 für 4 Minuten aufrechterhalten,
wogegen im Modus 4 die Temperatur sofort auf 120º abgesenkt
wird. Wie oben beschrieben wurde, wird auf die
Benutzungshäufigkeit Y pro Zeiteinheit aus dem Auswahlmodus berechnet.
Modus 1 wird ausgewählt für Y > 7, Modus 2 für 7 > Y ≥ 5,
Modus 3 für 5 > Y ≥ 3 und Modus 4 für 3 > Y. Fig. 13(A)
zeigt die Änderung
der Temperatur der thermischen
Fixiereinrichtung 18 im Bereitschaftsbetrieb in den Modi 1 bis 4. Wie
gezeigt ist, wird die Zeitspanne zum Aufrechterhalten der
Kopiertemperatur verkürzt, wenn die Benutzungshäufigkeit
sich vermindert. Fig. 13 (B) zeigt eine Tabelle, welche den
Energieverbrauch während des Bereitschaftsbetriebs und die
Wartezeit bis zum Beginn des Kopiervorgangs auflistet. Weil
die Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18 auf
diese Art und Weise gesteuert wird, neigen häufig verwendete
Kopiergeräte dazu, eine nahezu verschwindende Wartezeit bis
zum Beginn des nächsten Kopiervorgangs zu besitzen, und
folglich ist die Verfügbarkeit dieser Geräte nicht
verschlechtert. Zusätzlich kann der Energieverbrauch während
des Bereitschaftsbetriebs wirkungsvoll verringert werden,
weil die Temperatur so ausgelegt ist, daß sie für den
Bereitschaftsbetrieb in einer kurzen Zeitspanne auf die
Einstelltemperatur (120º) absinkt.
-
Zusätzlich können die oben beschriebenen Verfahren zum
Steuern der Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18
miteinander kombiniert werden, um einen der in den Fig. 14
bis 16 gezeigten Steuervorgänge zu realisieren. In diesen
Figuren zeigen die Abschnitte (A) die Änderung der
Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung 18. Die Abschnitte (B)
sind Tabellen, welche die Wartezeiten bis zum Kopieren und
den Energieverbrauch auflisten. Die in Fig. 14 gezeigte
Steuerung ist so ausgestaltet, daß die Zeitspanne, während
der die thermische Fixiereinrichtung 18 nach Abschluß eines
Kopiervorganges auf der Kopiertemperatur gehalten wird, in
jedem Modus eingestellt wird und daß die Temperatur beim
Abschluß der eingestellten Zeitspanne beginnt um eine vorgegebene
Temperatur gesenkt zu werden. Bei dieser
Ausgestaltungsform ist im Fall häufiger Verwendung die Zeitspanne,
während der die Kopiertemperatur aufrechterhalten wird
länger und der Temperaturgradient nach Verstreichen der
Zeitspanne ist moderat, so daß die Wartezeit bis zum
Kopiervorgang verkürzt ist und keine verminderte Verfügbarkeit
vorliegt. Im Gegensatz dazu ist im Fall einer weniger
häufigen Benutzung die Zeitspanne, während der die
Kopiertemperatur aufrechterhalten wird, kürzer und der Temperaturgradient
nach Verstreichen der Zeitspanne ist steil, so daß der
Energieverbrauch selbst bei kurzen Bereitschaftszeiten stark
vermindert werden kann.
-
Die in Fig. 15 gezeigte Steuerung ist geeignet, den
Temperaturgradienten für jeden Modus und die untere
Temperaturgrenze während des Bereitschaftsbetriebs einzustellen. Aus
dieser Steuerung ergibt sich, daß die Wartezeit bis zum
nächsten Kopiervorgang Null ist und daß die Verfügbarkeit im
Modus 1 für hohe Benutzungshäufigkeiten nicht vermindert
ist. Ferner ergibt sich, daß eine Verschlechterung des
Verminderns des Energieverbrauchs während des
Bereitschaftsbetriebs im Modus 4 für weniger häufige Benutzungen verhindert
wird, weil die Temperatur der thermischen Fixiereinrichtung
18 sofort auf 120º eingestellt wird. Zusätzlich bewirken die
Temperaturgradienten keine verminderte Verfügbarkeit, selbst
in den Modi 2 oder 3 für mittlere Benutzungshäufigkeiten
nicht, und der Energieverbrauch während des
Bereitschaftsbetriebs kann wirkungsvoll reduziert werden.
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Die in Fig. 16 gezeigte Steuerung ist so ausgebildet, daß
die Zeitspanne, während der die thermische Fixiereinrichtung
18 nach Abschluß eines Kopiervorgangs auf der
Kopiertemperatur gehalten wird, für jeden Modus eingestellt wird und daß
die Temperatur für jeden Modus nach Abschluß der Zeitspanne
auf die Einstelltemperatur variiert wird. Diese
Ausgestaltungsform vermeidet bei häufig verwendeten Kopiergeräten
eine verminderte Verfügbarkeit und ermöglicht bei weniger
häufig verwendeten Kopiergeräten eine Verminderung des
Energieverbrauchs im Bereitschaftsbetrieb.
-
Ferner kann die Kopierinformation periodisch aufsummiert
werden, zum Beispiel stündlich, täglich, wöchentlich oder
monatlich, um den Modus des Kopiergeräts 1 während des
Bereitschaftsbetriebs einzustellen. Unter der Annahme, daß die
Kopierdaten zum Beispiel auf stündlicher Basis aufsummiert
wurden, können die Modi 5 oder 6 für das Kopiergerät 1
eingestellt werden, wenn dieses in einem Büro oder dergleichen
während Arbeitsunterbrechungen mit der niedrigen
Benutzungshäufigkeit verwendet wird, um den Energieverbrauch
wirkungsvoll zu senken. Zusätzlich wird dabei die Verfügbarkeit des
Kopiergeräts nicht vermindert, weil die Verwendung der
Benutzungsverteilung während der Arbeitsunterbrechungen usw.
für die Steuerung während gewöhnlicher Arbeitsstunden nicht
berücksichtigt wird.
-
Ferner kann in den Fällen, bei welchen die Kopierdaten auf
täglicher Basis aufsummiert werden, um den Modus während des
Bereitschaftsbetriebs einzustellen, der Status des
Kopiergeräts 1 während des Bereitschaftsbetriebs für Feiertage mit
geringer Benutzungshäufigkeit der Kopiermaschine 1 separat
eingestellt werden, und für Wochentage ebenso. Der Betrieb
während des Bereitschaftsmodus kann auf der Grundlage einer
detaillierteren Benutzungsverteilung in
den Fällen gesteuert
werden, bei welchen die Kopierdaten sowohl auf täglicher als
auch auf stündlicher Basis aufsummiert werden.
-
Fig. 17 zeigt ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
Berechnens der periodischen Nutzungshäufigkeit illustriert.
-
Fig. 18 zeigt ein Flußdiagramm, welches den Vorgang des
periodischen (stündlichen, täglichen, usw.) Schaltens
zwischen den Modi beschreibt. Wenn die vom Zeitgeber 45
gemessene aktuelle Zeit den Wert X: 00 (Minuten) (eine
vorgegebene Zeit) erreicht, wobei X die Werte 1, 2, ... darstellt,
wird die Benutzungshäufigkeit Y innerhalb dieser Stunde
berechnet und gespeichert (61-63). Zusätzlich wird die
Benutzungshäufigkeit (Y) des letzten Tages berechnet und
gespeichert (64-66), wenn ein neues Kalenderdatum beginnt. In
ähnlicher Weise wird, wenn eine neue Woche beginnt (am
Montag, zum Beispiel), die Benutzungshäufigkeit Y für die
letzte Woche auf Wochenbasis berechnet, und die
Benutzungshäufigkeit Y für den letzten Monat wird auf Monatsbasis
berechnet (67-72). Die periodischen Benutzungshäufigkeiten
werden auf diese Art und Weise berechnet und im RAM 43
gespeichert. Dann wird, in den Fällen, bei welchen ein
stündliches Schalten zwischen den Modi eingestellt wurde (81),
falls eine neue Stunde beginnt (82), die Benutzungsfrequenz
Y in bezug auf die neue Stunde aus dem RAM 43 gelesen (83)
und dazu verwendet, gemäß einem der oben beschriebenen
Verfahren einen Modus auszuwählen (84). Die Temperatur der
thermischen Fixiereinrichtung 18 wird während dieser Stunde
in dem in der oben beschriebenen Art und Weise gewählten
Modus gesteuert (84). Eine derartige Modusauswahl wird in
der oben beschriebenen Art und Weise jedesmal mit Beginn
einer neuen Stunde ausgeführt.
-
In ähnlicher Art und Weise wird im Fall des täglichen
Schaltens zwischen den Modi (85) jedesmal mit Beginn eines neuen
Tages (86) die Benutzungshäufigkeit Y in bezug auf den neuen
Tag aus dem RAM 43 ausgelesen (87) und verwendet, um gemäß
einem der oben beschriebenen Vorgehensweisen einen Modus
auszuwählen (88). In ähnlicher Art und Weise wird im Fall
des wöchentlichen Umschaltens zwischen den Modi (89)
jedesmal mit Beginn einer neuen Woche die Benutzungshäufigkeit Y
im Zusammenhang mit der neuen Woche (welche zum Beispiel als
erste oder zweite Woche des Monats bezeichnet wird)
verwendet, um eine Modusauswahl auszuführen, und die Temperatur
wird in dem jeweils ausgewählten Modus gesteuert (90-92).
Zusätzlich wird im Fall des monatlichen Umschaltens zwischen
den Monaten (93) die mit dem laufenden Monat im Zusammenhang
stehende Benutzungshäufigkeit Y verwendet, um die
Modusauswahl auszuführen (94-96). Die Modusauswahl kann mittels
Verwendung dieser periodischen Umschaltvorgänge kombiniert
ausgeführt werden.
-
Wie oben beschrieben wurde, kann der Modus für die
Bereitschaftszeit in einer flexiblen Art und Weise geschaltet
werden (das Verfahren zum Steuern während des
Bereitschaftsmodus kann ersetzt werden), und zwar auf der Grundlage der
möglichen Änderungen in der Benutzungshäufigkeit des
Kopiergeräts, welche früh oder spät im Monat oder der Saison
auftreten können und auf der Grundlage anderer Zeitpunkte, weil
der Modus jeweils ausgelegt ist, periodisch zum Beispiel
stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich erneuert zu
werden. Zusätzlich können selbst stündliche Änderungen in
der Benutzungshäufigkeit des Kopiergeräts 1 verwendet
werden, um ein Absinken der Verfügbarkeit des Kopiergeräts 1 zu
verhindern und um den Energieverbrauch stärker zu
vermindern.
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Die Daten der Benutzungshäufigkeit können über die Tastatur
oder auf andere Art und Weise angegeben werden, obwohl ein
automatisches Speichern gemäß den beschriebenen
Ausführungsbeispielen bei jedem Ausführen eines Kopiervorgangs
vorgesehen ist. Auch der Bereitschaftsmodus kann über die Tastatur
erzwungen werden. Des weiteren sind die oben beschriebenen
Ausführungsbeispiele in erster Linie ein Beispiel der
Anwendung der vorliegenden Erfindung auf ein Kopiergerät. Die
vorliegende Erfindung kann auf sämtliche
Abbilderzeugungsvorrichtungen mit einer thermischen Fixiereinrichtung
angewandt werden, zum Beispiel auch auf Faxgeräte. Es wird
festgehalten, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die
genannte Anzahl der Modi gemäß den beschriebenen
Ausführungsbeispielen Beschränkt wird.
-
Die vorliegende Erfindung kann auch auf andere
Ausführungsformen angewandt werden, ohne daß die wesentlichen
Eigenschaften der vorliegenden Erfindung verlassen, werden, so
wie sie in den Ansprüchen beschrieben sind.