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DE69609923T2 - Unidirektionale Verbindungsvorrichtung zwischen zwei Objekten - Google Patents

Unidirektionale Verbindungsvorrichtung zwischen zwei Objekten

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DE69609923T2
DE69609923T2 DE69609923T DE69609923T DE69609923T2 DE 69609923 T2 DE69609923 T2 DE 69609923T2 DE 69609923 T DE69609923 T DE 69609923T DE 69609923 T DE69609923 T DE 69609923T DE 69609923 T2 DE69609923 T2 DE 69609923T2
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DE
Germany
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connecting element
coupling
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connecting elements
mechanical energy
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DE69609923T
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Pierre-Marcel Genequand
Joseph Moerschell
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CSEM Centre Suisse dElectronique et de Microtechnique SA Recherche et Développement
Original Assignee
CSEM Centre Suisse dElectronique et de Microtechnique SA Recherche et Développement
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/06Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
    • F16M11/10Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting around a horizontal axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/12Pivotal connections incorporating flexible connections, e.g. leaf springs
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    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur unidirektionalen Verbindung zweier Gegenstände und insbesondere eine Vorrichtung zum Koppeln zweier Gegenstände, so daß sie nur eine im wesentlichen geradlinige hin- und hergehende Relatiwerschiebung zwischen ihnen zuläßt.
  • Ein Anwendungsbereich umfaßt den Fall, bei dem man einen ersten beweglichen Gegenstand relativ zu einem festliegenden Grundkörper, der den zweiten Gegenstand bildet, führen möchte. Genauer gesagt, findet sich eine mögliche Anwendung einer derartigen Vorrichtung in der Betätigung und Führung beweglicher Teile eines ultrapräzisen Instrumentes, das beispielsweise die Ausrichtung eines Laserstrahls mit Hilfe eines Spiegels ermöglicht, der von drei flexiblen Stangen abgestützt wird, welche jeweils an dem beweglichen Gegenstand dreier derartiger Verbindungsvorrichtungen befestigt sind; ein solches Instrument kann in der Telekommunikation auf optischem Weg oder in der industriellen Bearbeitung durch Laser verwendet werden.
  • Die Erfindung liegt in einem Bereich, in dem man die Eigenschaften einer Verbindung durch eine dünne Lamelle, die an jedem ihrer Enden an einem der zu koppelnden Gegenstände befestigt ist, erforscht. Eine solche Lamelle ermöglicht eine praktisch reibungslose Verbindung, abgesehen von der inneren Reibung im Inneren der Lamelle, und eignet sich für Relativverschiebungen der Gegenstände in eine Richtung senkrecht zur Oberfläche der Lamelle, während Verschiebungen in Richtungen parallel zur Oberfläche der Lamelle ausgeschlossen sind.
  • Wenn die Lamelle in der Ruhestellung im wesentlichen eben ist, sind die möglichen Verschiebungen eines Endes bezüglich des anderen Endes Verschiebungen auf eine gekrümmten Bahn in einer Ebene senkrecht zu der Oberfläche der Lamelle.
  • Bei bestimmten Präzisionsanwendungen sollen die Relativverschiebungen der beiden Gegenstände so geradlinig wie möglich - statt bogenförmig - sein. Es ist bekannt, dieses Ergebnis durch das Dokument IBM Technical Disclosure Bulletin, Dez. 1984, zu erzielen. In diesem Fall wird eine flexible Lamelle verwendet, die U-förmig gebogen ist, mit zwei im wesentlichen parallelen Schenkeln gleicher Länge, wobei der eine der Schenkel mit seinem einen Ende an einem ersten der zu koppelnden Gegenstände befestigt ist und der andere Schenkel mit dem anderen Ende an dem zweiten der Gegenstände befestigt ist. Wenn zwei Verbindungselemente, die jeweils von einer derartigen U-förmig gebogenen Lamelle gebildet werden, verwendet werden, wobei die beiden Verbindungselemente mit ihren Schenkeln parallel zueinander und in einer Richtung senkrecht zur Ebene dieser Schenkel beabstandet sind, erhält man eine Verbindung, die eine sehr genau geradlinige Relativverschiebung mit einer relativ großen Amplitude ermöglicht.
  • Wenn die Verformungen so berechnet werden, daß sie deutlich innerhalb der Elastizitätsgrenzen und der kritischen Knicklasten bleiben, erhält man eine absolut präzise und reproduzierbare Vorrichtung ohne Spiel, ohne Reibung, ohne Verschleiß und ohne das Auftreten von Festfreßphänomenen. Die Reproduzierbarkeit wird nur durch die Resthysterese nicht kompensierter Effekte auf Grund der Laständerungen und der Endsteifigkeit der Lamellen begrenzt.
  • Zu diesen Vorteilen sollte die Möglichkeit hinzukommen, komplizierte Systeme mit einer geringen Anzahl einstückiger Bauteile zu verwirklichen, was dazu beiträgt, die Zuverlässigkeit zu verbessern und die Herstellungskosten zu verringern. Beispielsweise läßt sich eine komplizierte elastische Führungsvorrichtung, ausgehend von einer einzigen metallischen Scheibe verwirklichen, indem diese mit dem bekannten Verfahren der Elektrofadenerosion bearbeitet wird. Man bildet auf diese Weise aus einem einzigen Teil die U-förmig gebogene Lamelle und die angrenzenden Abschnitte der Gegenstände, die durch diese Lamelle miteinander verbunden sind.
  • Im Rahmen der erwähnten statischen Auslenkungsgrenzen haben die elastischen Gelenke somit große Vorteile gegenüber den herkömmlichen kinematischen Gelenken wie Lagern, Gleitführungen, Rollen. Die Lastgrenzen sind umso höher, je geringer die erforderlichen Auslenkungen sind und je größer die Dicke der elastischen Gelenke somit sein kann. Das ist die Problematik des statischen Kompromisses des Grundkörpers.
  • Indessen unterliegen auch die elastischen Systeme, und zwar in Abhängigkeit von der elastischen Qualität der Elemente, d. h. ihrer geringen Dämpfung, den Massen und dem Endwert der ins Spiel gebrachten Elastizitätskonstanten, Beschränkungen durch Resonanzphänomene, welche die Frequenz-Ansprechkurven stören.
  • Wenn man zuläßt, daß von den untereinander verbundenen Gegenständen der eine von ihnen eine festliegende Abstützung bildet, d. h. eine sehr große Masse, und der andere eine geringere aufgehängte bewegliche Masse, kann die Analyse unterscheiden zwischen einer "axialen Grundmode" bei niedriger Frequenz, die den alternierenden Verschiebungen der beweglichen Masse bezüglich der Abstützung entspricht, und einer "axialen Sekundärmode", die der Masse der Führungselemente entspricht. Diese axiale Sekundärmode entspricht den alternierenden Verschiebungen der Scheitel der U-förmig gebogenen Lamellen, deren Enden mit den zu koppelnden Gegenständen verbunden sind und nun als Festpunkte betrachtet werden. Da die Masse der elastischen Lamellen im allgemeinen sehr viel kleiner als die der aufgehängten beweglichen Masse ist, ist die Eigenfrequenz der axialen Sekundärmode im allgemeinen sehr viel größer als die der axialen Grundmode.
  • Man hat festgestellt, daß ein linearer elektromagnetischer Aktuator, der einerseits mit dem die Abstützung bildenden ersten Gegenstand und andererseits mit dem die bewegliche Masse bildenden zweiten Gegenstand verbunden ist, sich als ein Mittel erwiesen hat, das äußerst wirkungsvoll zum Dämpfen der axialen Grundmode ist und ein Minimum an Störungen der statischen Verschiebungseigenschaften hervorruft. Der Aktuator kann in einfacher Weise als passiver Schwingungsdämpfer durch Kurzschließen seiner Spulen oder als aktives Element, beispielsweise in Verbindung mit einem Wegsensor, verwendet werden.
  • Bedauerlicherweise ist die Verwendung eines derartigen Aktuators ohne Wirkung auf die axiale Sekundärmode und bildet somit nur eine Teillösung für das Problem der vollständigen Eliminierung der Resonanzfrequenzen.
  • Um die axiale Sekundärmode zu dämpfen, kann man zunächst daran denken, die Scheitel der U-förmigen Lamellen mit einem der untereinander gekoppelten Gegenstände, im Prinzip der festliegenden Abstützung, über viskoelastische Dämpfungselemente, die beispielsweise ein Elastomer enthalten, zu verbinden.
  • Indessen führt die Einfügung eines elastomeren Materials an dieser Stelle des Systems im allgemeinen zu einem nicht linearen Verhalten, einer starken Temperaturabhängigkeit, sowie einer Hystere, die den statischen Nutzbereich und die Genauigkeit der Relativlage der Gegenstände relativ zueinander verringert.
  • Man kann auch daran denken, die axiale Sekundärmode auf magnetischem Wege zu dämpfen, indem Elektromagnete auf dem einen der untereinander zu koppelnden Gegenstände so angeordnet werden, so daß Foucault-Ströme in den an den Scheiteln der U-förmigen Lamellen befestigten Leiterelementen induziert werden. Diese Art der Abbremsung ist weniger temperaturabhängig und besser reproduzierbar als die viskoelastische Dämpfung. Damit sie jedoch effektiv ist, muß eine ausreichende leitende Oberfläche den Wechselfeldern von nahe angeordneten Elektromagneten ausgesetzt sein, was in dem beengten Raum in Nähe der Scheitel der U-förmigen Lamellen kaum möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, diese Probleme zu lösen und eine Verbindungsvorrichtung zu schaffen, welche Mittel zum Eliminieren der axialen Resonanz-Sekundärmode aufweist, welche durch Verbindung ihrer Wirkungen mit einem effektiven Mittel zum Eliminieren der axialen Resonanz-Grundmode die vollständige Eliminierung sämtlicher axialer Resonanzen des Systems erlaubt.
  • Um dieses Ergebnis zu erzielen, hat die Erfindung somit zum Gegenstand eine Vorrichtung zum Koppeln zweier Gegenstände so, daß sie nur eine im wesentlichen geradlinige hin- und hergehende Relatiwerschiebung zwischen ihnen zuläßt, wobei diese Vorrichtung die in Anspruch 1 definierten Merkmale hat.
  • Wie man weiter unten noch genauer sehen wird, führen Schwingungen in der axialen Grundmode nicht zu einer Änderung der Abstände zwischen den Scheiteln der Verbindungselemente noch der Ausrichtung dieser Elemente bezüglich des Kopplungsmittels, so daß das Vorhandensein dieses Mittels keine Auswirkung auf die axiale Grundmode hat.
  • Man kann das Kopplungsmittel in verschiedener Weise ausbilden. Vorzugsweise ist das Kopplungsmittel ein starres Teil, das mit mindestens einem der Verbindungselemente durch ein Gelenk verbunden ist, dessen Drehung eine mechanische Energiedissipation erzeugt.
  • Als Mittel zur Dissipation dieser Drehenergie des Gelenkes kann man - zumindest theoretisch - auf verschiedene bekannte Mittel zurückgreifen, beispielsweise Schwingungsdämpfer, wie sie für Fahrzeuge verwendet werden; es ist jedoch offensichtlich, daß derartige Vorrichtungen nur in Anlagen großer Abmessungen verwendbar sind. Für kleinere Anlagen und insbesondere bei Anlagen für wissenschaftliche Zwecke, für die die Erfindung insbesondere bestimmt ist, bildet ein in dem Gelenk angeordnetes Teil aus elastomerem Material das bevorzugte Mittel für die Dissipation der dieser unerwünschten Drehung zugehörigen Energie.
  • Gemäß einem kostengünstigen praktischen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß mindestens ein Scheitel eines Verbindungselementes mit einer Bohrung versehen ist, die parallel zu dem Scheitel verläuft, und das Gelenk einen Gelenkzapfen aufweist, der in der Bohrung angeordnet ist und ein in dem Koppelungsteil vorgesehenes Loch durchquert, wobei Scheiben aus elastomerem Material auf dem Gelenkzapfen angeordnet sind und eine viskoelastische Verbindung zwischen dem Verbindungselement und dem Koppelungsteil sicherstellen.
  • Gemäß einer ebenfalls einfachen und kostengünstigen anderen praktischen Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Scheitel mindestens eines Verbindungselementes mit einer Außenfläche versehen ist, deren Form ähnlich der eines Zylinderabschnittes ist, wobei das entsprechende Ende des Koppelungsteils eine Form ähnlich der eines hohlzylindrischen Abschnittes hat, dessen Innenradius größer als der Außenradius des an dem Verbindungselement vorgesehenen Zylinders ist, und das Koppelungsteil auf dem Scheitel des Verbindungselementes unter Zwischenschaltung eines eine viskoelastische Verbindung sicherstellenden Einsatzes aus elastomerem Material angebracht ist.
  • Die axiale Resonanz-Sekundärmode kann auch gedämpft werden durch magnetische Abbremsung der Translationsbewegung des Kopplungsmittels, durch Erzeugung von Foucault'schen Strömen in dem leitenden Abschnitt des Kopplungsmittels durch Elektromagnete, die an einem der untereinander zu koppelnden Gegenstände befestigt sind. Gemäß einer praktischen Ausführungsform ist das Kopplungsmittel ein leitender Flachstab, und die Elektromagnete sind in einer Reihe von Blöcken wechselnder Polarisation zusammengebaut, die parallel und mit kleinem Abstand zu dem Flachstab festgelegt ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der Figuren genauer beschrieben; in diesen sind:
  • Fig. 1 und 1A theoretische Schemadarstellungen zum Veranschaulichen der axialen Grundmode,
  • Fig. 2 eine theoretische Schemadarstellung zum Veranschaulichen der axialen Sekundärmode,
  • Fig. 3 eine theoretische Schemadarstellung, die eine Lösung zur unmittelbaren Dämpfung der Schwingungen gemäß der Sekundärmode zeigt,
  • Fig. 4 eine ebenfalls theoretische Schemadarstellung, die die Erfindung zeigt,
  • Fig. 5 und 6 perspektivische Schemadarstellungen, die zwei praktische Ausführungsbeispiele von bei der Erfindung verwendbaren Gelenken zeigen, und
  • Fig. 7 und 8 theoretische Schemadarstellungen von Abwandlungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 1 zeigt eine feste Abstützung 1 und eine bewegliche Masse 2, die sich - in der Figur - nach rechts und links bezüglich der Abstützung 1 verschieben kann. Mit vollausgezogenen Linien ist eine Endstellung einer Schwingung gemäß der axialen Grundmode dargestellt, in der sich die bewegliche Masse 2 in ihrer Endstellung links bezüglich der Abstützung befindet. Mit gestrichelten Linien ist die Ruhestellung dargestellt. Die Endstellung rechts derselben beweglichen Masse 2 ist mit strichpunktierten Linien dargestellt. Die Verbindung zwischen der Abstützung 1 und der beweglichen Masse 2 wird durch zwei Verbindungselemente 3, 4 sichergestellt, die jeweils als U-förmig gebogene dünne Lamelle ausgebildet sind. Das Verbindungselement 3 hat einen mit der Abstützung verbundenen Schenkel 5 und einen mit der beweglichen Masse verbundenen Schenkel 6, und die beiden Schenkel 5 und 6 treffen sich in einem Scheitel 7. Die Bezugszeichen 8, 9 und 10 bezeichnen die entsprechenden Abschnitte des Verbindungselementes 4.
  • Die Fig. 1A zeigt in noch schematischerer Weise die Verformung der Verbindungselemente 3, 4, wenn die bewegliche Masse 2 nach rechts verschoben worden ist.
  • Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ändert eine Schwingung in der axialen Grundmode nicht den Abstand D zwischen den Scheiteln 7 und 10 der Verbindungselemente. Sie ändert auch nicht die Ausrichtung der Anordnung dieser Verbindungselemente, deren Mittelebene parallel zu sich selbst bleibt.
  • Die Fig. 2 zeigt dieselben Elemente wie die Fig. 1 im Verlauf einer Schwingung gemäß der axialen Sekundärmode eines der Verbindungselemente 3 ohne Verschiebung der beweglichen Masse gemäß der Mode der axialen Hauptverbindung. Es sind Bewegungen allein des Verbindungselementes 3 dargestellt. Wenn jedoch die Trägheit und die Elastizitätskonstante des anderen Verbindungselementes 4 im wesentlichen die gleichen sind wie die des Verbindungselementes 3, haben die beiden Elemente die Tendenz, mit der gleichen Frequenz der Sekundärmode zu schwingen. Im Falle einer Asymmetrie kann sich die Sekundärmode aufteilen. Man stellt in Fig. 2 fest, daß sich der Scheitel 7 des Verbindungselementes 3 bei Verschiebungen entsprechend der axialen Sekundärmode, auf einer bogenförmigen Bahn entsprechend dem Pfeil 11 verschiebt und daß gleichzeitig die Ausrichtung dieses Verbindungselementes in Nähe seines Scheitels nicht konstant bleibt.
  • Die Fig. 3 zeigt in symbolischer Weise eine nicht optimale Anordnung, bei der Dämpfungsmittel 12, 13 zwischen einem Scheitel 7, 10 eines Verbindungselementes und einem mit der Abstützung 1 fest verbundenen Angriffsteil 14, 15 eingefügt sind.
  • Es erscheint klar, daß nicht nur die Bewegungen entsprechend der Sekundärmode, symbolisiert durch den Pfeil 11 der Fig. 2, sondern auch die Verschiebungen der Scheitel 7, 10 entsprechend der Hauptmode gedämpft werden. Wenn die Dämpfungsmittel 12, 13 in der Lage sind, eine statische Kraft, z. B. eine Hysterese aufzubringen, wirkt sich dieser Effekt in gleicher Weise auf die Verschiebungen gemäß der Hauptmode und damit auf die relative Lage der Abstützung 1 und der beweglichen Masse 2 aus.
  • Es versteht sich, daß die Situation die gleiche wäre, wenn die Abstützungen 14 und 15 mit der beweglichen Masse 2 statt mit der Abstützung 1 fest verbunden wären.
  • Die Fig. 4 zeigt ebenfalls in symbolischer Weise eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • In der Fig. 4 sind die vertikalen Verbindungselemente 3 und 4 und das Koppelungsstück 20 als eine horizontale Stange dargestellt. Wenn man sich auf die Fig. 1 bezieht, sieht man, daß bei einer Verschiebung gemäß der Grundmode die Verbindungselemente 3 und in der Anordnung vertikal bleiben, während die Koppelungsstange 20 horizontal bleibt. Die Dämpfungsmittel 23 und 24 bleiben somit inaktiv. Im Fall einer Schwingung gemäß der Sekundärmode, wie in Fig. 2 dargestellt, wenn das Verbindungselement sich beispielsweise nach links verstellt, nimmt jedoch die Kopplungsstange 20 das Verbindungselement 4 mit, so daß es sich in der gleichen Richtung und mit der gleichen Amplitude verschiebt, wenngleich die Koppelungsstange horizontal bleibt. Umgekehrt werden sich die Verbindungselemente 3 und 4 nach links neigen, wenn der Winkel zwischen den Verbindungselementen und der Kopplungsstange von 90º verschieden wird. Die Dämpfungsmittel 23 und 24 werden dann in Ak tion treten und solche Sekundärschwingungen dämpfen. Man kann auch nur ein Dämpfungsmittel 23 oder 24 verwenden.
  • In Fig. 4 ist ein zusätzliches Dämpfungsmittel 25A dargestellt, das das Koppelungselement 20 mit der Abstützung 1 verbindet. Dieses Mittel kann ein Teil aus einem viskoelastischen elastomeren Material aufweisen. Es leidet dann zwar unter Nachteilen, die im Zusammenhang mit den Schwingungsdämpfern 12 und 13 der Fig. 3 vermieden wurden; es ermöglicht jedoch eine unterstützende Dissipation. Es kann auch auf einer magnetischen Dämpfung aufgebaut sein, die im Prinzip keine statische Wirkung hat. Eine solche Dämpfung wird durch Foucault'sche Ströme verwirklicht, die in der Flachstange 20 durch eine Reihe von Elektromagneten 25B induziert werden.
  • In der Fig. 4 sind in symbolischer Weise außerdem Mittel zum Dämpfen der Schwingungen gemäß der Hauptmode dargestellt. Diese Mittel werden von einem Magnetanker 26 gebildet, der von eine mit der beweglichen Masse 2 fest verbundenen Abstützung 27 getragen wird und der sich im Inneren einer mit der Abstützung 1 fest verbundenen Induktionsspule 28 axial verschieben kann. Wie weiter oben erwähnt, ist eine solche Anordnung besonders vorteilhaft, da sie praktisch hysteresefrei ist. Andere Mittel zum Dämpfen der Relativverschiebungen gemäß der Grundmode können vorgesehen werden. Die vorliegende Erfindung befaßt sich nicht mit den Mitteln zum Dämpfen der Relativverschiebungen gemäß der Grundmode.
  • Die Fig. 7 zeigt eine Variante der Vorrichtung gemäß der Erfindung. Entsprechend dieser Figur wird das Koppelungsteil von zwei Stangen 30, 31 gebildet, die starr und festgelegt sind, ohne daß eine Verschiebung in der Nähe der Enden 7 und 10 der Verbindungselemente 3 und 4 möglich sind. Die Stangen 30 und 31 sind aufeinander zu gerichtet und an ihrem Ende gegenüber dem entsprechenden Verbindungselement durch ein Dämpfungsmittel 32, dargestellt als elastomere Masse, untereinander verbunden.
  • Mit gestrichelten Linien ist der Zustand der Vorrichtung dargestellt, wenn das Verbindungselement 3 im Verlauf einer Schwingung nach der Sekundärmode nach rechts verschoben ist. Die Neigung des Verbindungselementes 3 hat zur Folge, daß das diesem Verbindungselement gegenüberliegende Ende der Stange 30 angehoben wird, während sich das von den Koppelungsmitteln 30, 31, 32 mitgenommene Verbindungs element 4 in gleicher Weise nach links verschiebt, was das Ende der Stange 31, das dem Ende der Stange 30 zugewandt ist, nach unten neigt. Hieraus folgt eine Verformung des Koppelungsmittels 32, welche Kräfte ausübt, die die Neigung haben, die Verschiebung zu dämpfen.
  • Die Fig. 8 zeigt eine Anordnung, die weitgehend der Fig. 2 gleicht; die Gruppe der Koppelungsmittel, die von den Stangen 30, 31 und dem Dämpfungsmittel 32 gebildet wird, wird in diesem Fall jedoch von einer einzigen Stange aus elastischem Material gebildet, die eine starke innere Dämpfung hat. Diese Stange 40 ist an einem seiner Enden mit dem Verbindungselement 3 in der Nähe seines Endes 7 fest verbunden. Das andere Ende der Stange 40 ist mit dem Verbindungselement 4 in der Nähe seines Endes 10 fest verbunden. Bei einer Verschiebung des Verbindungselementes 3 verläßt die Stange 40, wie durch gestrichelte Linien in Fig. 8 dargestellt, seine geradlinige Anordnung, um eine S-Form anzunehmen, und das Material dieser Stange entwickelt in sich selbst Rückholkräfte, die zur Dämpfung der oszillatorischen Verschiebung gemäß der Sekundärmode dienen.
  • Die Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform der Verbindung zwischen einer Koppelungsstange und einem Verbindungselement entsprechend dem Schema der Fig. 4. In Fig. 5 ist das Verbindungselement aufgeteilt, d. h. es wird von zwei Elementen in Form der U-förmig gebogenen Lamelle 40, 41 gebildet, deren Schenkel in derselben Ebene liegen und deren Enden 42, 43 zueinander ausgerichtet sind. Diese Enden 42, 43 haben eine Verdickung, welche mit einem Loch 44, 45 versehen ist, wobei die Löcher 44, 45 koaxial verlaufen. Das Ende der Koppelungsstange 46 ist so ausgebildet, daß sie zwischen die beiden Abschnitte 40, 41 des Verbindungselementes eingesetzt wird. Sie ist mit einer Bohrung 47 versehen, welche zu den Löchern 44, 45 ausgerichtet werden kann und ein wenig größer als diese ist. Eine Achse 48 kann, vorzugsweise mit Preßsitz, in die Löcher 44, 45 eingesteckt werden, wobei sie durch die Bohrung 47 mit einem die Schwenkbewegung ermöglichenden Spiel verläuft. Zwei Scheiben 49, 50 aus elastomerem Material sind vorgesehen, um auf die Achse 48 aufgezogen zu werden, und zwar die eine zwischen die Koppelungsstange 46 und den Abschnitt 40 des Verbindungselementes und die andere zwischen die Koppelungsstange 46 und den anderen Abschnitt 41 des Verbindungselementes. Diese Scheiben werden nach der Montage auf die Enden 42, 43 und die Stange 46 geklebt und bilden das Mittel zum Dämpfen der relativen Schwenkbewegungen der Stange 46 mit dem Verbindungselement 40, 41. Die Verklebung kann durch Stifte 51, 52 ersetzt werden, von denen die einen mit den Enden 42, 43 und die anderen mit der Stange 46 verbunden sind und die die Scheiben 49, 50 durchdringen.
  • Wie für den Fachmann ohne weiteres verständlich, kann der eine der beiden Abschnitte des Verbindungselementes 40, 41 weggelassen werden, und die Koppelungsstange 46 kann entweder nur auf einer Seite des Verbindungselementes befestigt werden oder in Form einer Gabel mit zwei Zinken ausgebildet werden, die das Ende des Verbindungselementes zwischen sich erfassen.
  • Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gemäß dem Schema der Fig. 4. Das Ende eines Verbindungselementes 60 ist mit einem nahezu zylindrischen Abschnitt 61 ausgebildet, mit einer Achse parallel zu der Schnittstelle der beiden Schenkel des Verbindungselementes.
  • Die Koppelungsstange 62 hat eine Form ähnlich der eines hohlzylindrischen Abschnittes 63 mit einem Innenradius, der geringfügig größer als der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnittes 61 ist. Der Abschnitt 63 ist auf dem Abschnitt 61 unter Zwischenschaltung eines Einsatzes 64 aus elastomerem Material in Form eines Zylinderteils aufgebracht. Beim Aufbringen der Koppelungsstange 62 auf das Verbindungselement 60 wird der Einsatz 64 zwischen den zylindrischen Abschnitten eingespannt, was somit eine effektive Dämpfung bei reduzierten Kosten mit sich bringt.
  • Es ist möglich, den Elementen 61, 63, 64 eine nicht exakt zylindrische Form zu verleihen, beispielsweise eine teilprismatische Form, genutete Form, ohne den Dämpfungseffekt auszuschalten.
  • Um die maximale Dämpfung der Vorrichtung gemäß der Erfindung für ein vorgegebenes elastomeres Material zu erzielen, muß die Elastizitätskonstante des Dämpfungsmittels an die des Verbindungselementes angepaßt werden. Wenn die Elastizitätskonstante zu klein ist, verformt sich das Dämpfungsmittel ohne zu große Energiedissipation. Wenn dagegen seine Elastizitätskonstante zu hoch ist, bleibt die Verformung in den Verbindungselementen lokalisiert, und es kommt somit ebenfalls zu keiner großen Energiedissipation. Das Dämpfungsmittel arbeitet am besten bei einem mittleren Wert. Die Einstellung auf diesen mittleren Wert ergibt sich durch Anpassung der Abmessungen des Dämpfungsmittels und durch Wahl der Härte des Materials, aus dem es besteht.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Koppeln zweier Gegenstände (1, 2), so daß sie nur eine im wesentlichen geradlinige hin- und hergehende Relatiwerschiebung zwischen ihnen zuläßt, wobei diese Vorrichtung zwei Verbindungselemente (3, 4) aufweist, die jeweils von einer flexiblen Lamelle in Form eines U mit zwei im wesentlichen parallelen Schenkeln gleicher Länge gebildet werden, von denen der eine Schenkel mit seinem Ende an einem ersten der Gegenstände und der andere Schenkel mit seinem Ende an dem zweiten der Gegenstände befestigt ist, wobei die beiden Verbindungselemente mit ihren beiden Schenkeln parallel verlaufend zueinander angeordnet und in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Lamellen dieser Schenkel beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner ein Koppelungsmittel (20, 30, 40) aufweist, die die Scheitel der U-förmigen Verbindungselemente verbindet, wobei das Koppelungsmittel (20, 30, 40) mit Mitteln zur Dissipation der mechanischen Energie (23, 24; 25) versehen ist, die den Drehbewegungen und Translationsbewegungen der Scheitel der U-förmigen Verbindungselemente zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Dissipation der den Drehbewegungen zugehörigen mechanischen Energie ein elastomeres Teil (32; 49; 50; 64) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelungsmittel ein starres Teil (20) aufweist, das mit jedem der Verbindungselemente durch ein Gelenk (21, 22) verbunden ist, dessen Drehung eine mechanische Energiedissipation erzeugt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Scheitel eines Verbindungselementes mit einer Bohrung (44, 45) versehen ist, die parallel zu dem Scheitel verläuft, und das Gelenk einen Gelenkzapfen (48) aufweist, der in der Bohrung angeordnet ist und ein in dem Koppelungsteil vorgesehenes Loch (47) durchquert, wobei Scheiben aus elastomerem Material (49, 50) auf dem Gelenkzapfen angeordnet sind und eine viskoelastische Verbindung zwischen dem Verbindungselement und dem Koppelungsteil sicherstellt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel (61) mindestens eines Verbindungselementes mit einer Außenfläche versehen ist, deren Form ähnlich der eines Zylinderabschnittes ist, wobei das entsprechende Ende (63) des Koppelungsteils eine Form ähnlich der eines hohlzylindrischen Abschnittes hat, dessen Innenradius größer als der Außenradius des an dem Verbindungselement vorgesehenen Zylinders ist, und das Koppelungsteil auf dem Scheitel des Verbindungselementes unter Zwischenschaltung eines eine viskoelastische Verbindung sicherstellenden Einsatzes (64) aus elastomerem Material angebracht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Dissipation der der Translationsbewegung zugehörigen mechanischen Energie eine Reihe von Magneten abwechselnder Polarisation (25B) aufweist, die an einem der zu koppelnden Gegenstände (1; 2) befestigt und längs eines leitenden Abschnittes des Koppelungs mittels (20) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (25A) zur Dissipation der der Translationsbewegung zugehörigen mechanischen Energie ein elastomeres Teil aufweisen.
DE69609923T 1995-10-25 1996-10-24 Unidirektionale Verbindungsvorrichtung zwischen zwei Objekten Expired - Fee Related DE69609923T2 (de)

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DE4030157A1 (de) * 1990-09-24 1992-03-26 Pierburg Luftfahrtgeraete Gelenk mit mindestens zwei biegeelementen

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FR2740533B1 (fr) 1997-12-26

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