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DE69609625T2 - Leistungstransformator hoher isolation - Google Patents

Leistungstransformator hoher isolation

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DE69609625T2
DE69609625T2 DE69609625T DE69609625T DE69609625T2 DE 69609625 T2 DE69609625 T2 DE 69609625T2 DE 69609625 T DE69609625 T DE 69609625T DE 69609625 T DE69609625 T DE 69609625T DE 69609625 T2 DE69609625 T2 DE 69609625T2
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DE
Germany
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coupling
power transformer
core
winding
windings
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DE69609625T
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John Robert Pickering
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Metron Designs Ltd
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Metron Designs Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F30/00Fixed transformers not covered by group H01F19/00
    • H01F30/06Fixed transformers not covered by group H01F19/00 characterised by the structure
    • H01F30/16Toroidal transformers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/346Preventing or reducing leakage fields
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type
    • H01F19/04Transformers or mutual inductances suitable for handling frequencies considerably beyond the audio range
    • H01F19/08Transformers having magnetic bias, e.g. for handling pulses
    • H01F2019/085Transformer for galvanic isolation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf den Entwurf von Leistungstransformatoren für einen erleichterten Aufbau von isolierten Stromversorgungen, welche sehr niedrige Leck-Wechselströme zwischen den primären und sekundären Seiten aufweisen.
  • Dabei ist beabsichtigt, dass sich der Begriff Leistungstransformator auf einen Transformator bezieht, der zur Übertragung von Strom in einem Stromversorgungskreis verwendet wird. Dieser arbeitet insbesondere mit Primär- und Sekundärspannungen auf seinen Wicklungen, die normalerweise größer als 1 Volt sind. Diese Feststellung dient zur Unterscheidung dieser Anmeldung von solchen Stromtransformatoren, die zu Messzwecken verwendet werden und für ein Betreiben mit sehr niedrigen Wicklungsspannungen ausgelegt sind. Stromversorgungen werden in zahlreichen Anwendungen verwendet und betreffen üblicherweise die Wandlung einer Spannung von einem Eingangspegel wie z. B. Netzspannung oder einer Gleichspannung wie beispielsweise üblicherweise in Motorfahrzeugen vorhandenen 12 Volt auf einen zum Betreiben der Schaltkreise oder der mit Strom zu versorgenden Ausrüstung notwendigen Ausgangspegel.
  • Somit weist ein Leistungstransformator gemäß der Erfindung normalerweise Primär- und Sekundärwicklungen mit einer verschiedenen Anzahl an Windungen auf, um für ein Herauf oder Herabtransformieren der Spannung zu sorgen. In vielen Fällen ist es aus Sicherheitsgründen oder mit der Messung in Zusammenhang stehenden Gründen notwendig, den Ausgang einer Stromversorgung elektrisch von dem Eingang zu isolieren, wobei diese Typen einen Transformator beteiligen, der allgemein als der Leistungstransformator bezeichnet wird, um sowohl die notwendige Spannungs- und Stromwandlung wie die Isolation bereitzustellen. In einigen Fällen ist eine Mehrzahl an Ausgängen erforderlich, wobei jeder Ausgang von dem anderen isoliert wird, und die Erfindung kann einfach auf diesen Anwendungsbereich ausgedehnt werden.
  • Eine hohe Isolation und ein sehr niedriger Leckstrom ist öfters in solchen Stromversorgungen notwendig, die zum Betreiben von empfindlichen Messgeräten oder sicherheitsrelevanten Ausrüstungen wie z. B. für die Überwachung von Patienten verwendet werden.
  • Die meisten Transformatoren und isolierten Stromversorgungen verfügen über einen Leckstrom, der durch die Kapazitanz zwischen den primären und sekundären Seiten fließt und von den an den Primär- und Sekundärwicklungen vorliegenden Wechselspannungen getrieben werden. Für gut konstruierte kleine Netzfrequenztransformatoren (< 10 Watt) liegt dieser typischerweise im Bereich von 0,1 bis 100 Mikroampere. Für Anwendungen vom Schalttyp, in denen höhere Frequenzen verwendet werden, beträgt dieser Leckstrom öfters mehrere Milliampere an der Schaltfrequenz und seiner Harmonischen. Derartig hohe Leckstrompegel können empfindliche Messungen beeinträchtigen und in einigen Fällen ein Sicherheitsrisiko ausmachen.
  • Durch einen sorgfältigen Aufbau des Transformators und insbesondere durch die Verwendung von elektrostatischen Abschirmungen um die Wicklungen herum ist eine Minimierung des Leckstroms möglich, wie dem Fachmann wohlbekannt ist. Allerdings ist es mit einer konventionellen Transformatorbauweise schwierig und kostspielig, nahezu perfekte (vollständig umschließende) Abschirmungen zu bewerkstelligen. Weiterhin besteht aus Gründen der Platzbeschränkung und Effizienzüberlegung die Tendenz einer Abschirmungsabtrennung durch eine dünne Isolationslage, was zu einer recht hohen Kapazitanz zwischen den Primär- und Sekundärwicklungen führt.
  • Dies stellt dort des öfteren ein Nachteil dar, wo der Transformator zur Stromzufuhr für Messschaltkreise verwendet wird, da die Kapazitanz zwischen jeder Abschirmung ebenfalls einen Leckstromweg mit niedriger Impedanz für jegliche Spannungen bereitstellt, die aus externen Verbindungen auf die Abschirmungen induziert werden.
  • Ein häufig beschrittener Weg zur Minimierung dieser Probleme stellt die Verwendung von zwei in Reihe geschalteten Transformatoren dar, wie im Schema der Fig. 2 gezeigt. Dies ermöglicht das Betreiben des Transformators an der sekundären Seite mit einer niedrigeren Spannung als dies der Fall wäre, wenn die primäre Seite vom herunter transformierenden Typ wäre. Allerdings liegt mit diesem normalen Aufbau eine ziemlich hohe Kapazitanz zwischen der Kopplungs- und der Sekundärwicklung vor, und in Abhängigkeit vom Windungsverhältnis ist auf der Kopplungswicklung eine Spannung vorhanden. Diese induzierte Spannung ist weiterhin elektrostatisch mit den Wicklungen und Abschirmungen gekoppelt und bewirkt daher selbst den Fluss von Leckströmen. Durch die Reduzierung auf eine einzige Windung liegt in der Kopplungswicklung zwar eine minimale, nicht Null betragende Spannung vor, aber in Folge fließen hohe Ströme, die möglicherweise zu übermäßigen Streumagnetfeldern und Verlusten aufgrund von Leistungsverlusten in der Kopplungswicklung führen.
  • Es ist ein Leistungstransformator bekannt, vgl. die kanadische Patentschrift Nr. 982 667, der mindestens zwei unabhängige Kraftlinienwege aufweist, die von Magnetkernen mit relativ hoher Permeabilität bereitgestellt sind, wobei jeder Kern jeweils von einer oder mehreren Wicklungen umgeben ist, und wobei mindestens eine Kopplungswicklung eine oder mehrere Windungen aufweist, die einen geschlossenen Kreis ausbilden, welcher mindestens zwei der Kraftlinienwege umschließt. Bei dieser Konstruktion ist die Kopplungswicklung von variabler Impedanz und beabsichtigt eine Variation der Ausgangsspannung des Transformators zu bewerkstelligen. Darüber hinaus sind weitere Transformatorformen bekannt, die eine derartige Kopplungswicklung aufweisen, aber diese sind entweder keine Leistungstransformatoren oder sie sind nicht für Anwendungen konzipiert, in denen ein elektrostatisches Abschirmen von primären Interesse ist.
  • Dementsprechend besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Bereitstellung einer praktischen und kostengünstigen Anordnung für den Aufbau von Leistungstransformatoren und somit für Stromversorgungen, die sehr geringe Pegel an von den Wicklungsspannungen induziertem Leckstrom aufweisen.
  • Dementsprechend stellt die Erfindung einen Leistungstransformator der oben erwähnten Art dar, der dadurch gekennzeichnet ist, dass jeder Kern zusammen mit der ihm zugeordneten Wicklung bzw. Wicklungen von einer elektrostatischen Abschirmung umschlossen ist, die wiederum von der bzw. jeder Kopplungswicklung umschlossen ist, welche den jeweiligen Kraftlinienweg umschließt.
  • Somit kann jeder Kern mit einer ihn nahezu vollkommen umschließenden Lage aus leitendem oder leicht widerstandbehaftetem Material getrennt abgeschirmt werden. Für diesen Zweck weist das leicht widerstandbehaftete Material von z. B. 0,1 bis 500 Ohm pro Quadrat den Vorteil auf, dass es die Verluste nicht signifikant erhöht, wenn es einen sogenannten "Windungsschluss" ausbildet, während hochleitende Materialen wie z. B. Metallfolien über einen Spalt oder eine isolierte Überlappung verfügen müssen, welche die Abschirmeffizienz im allgemeinen verringert. Die separat umwickelten und abgeschirmten Kerne sind magnetisch gekoppelt, um durch die Kopplungswicklung die Transformatorwirkung bereitzustellen. Diese Anordnung ermöglicht es, dass nahezu ideale elektrostatische Abschirmungen jede Wicklung umschließen, und dass die Wicklungen mit einem weit größerem Abstand voneinander getrennt werden können, als wenn sie beide auf einem ähnlich bemessenen Kern vorlägen. Unter Verwendung dieses Transformatoraufbaus ist die Reduktion der Leckströme in Netzfrequenz-Transformatoren (50 Hz - 60 Hz) auf wenige Picoampere und in Transformatoren, die in bei 3 kHz oder mehr betriebenen Schaltversorgungen verwendet werden, auf wenige Nanoampere möglich.
  • Die Erfindung wird in den beiliegenden Zeichnungen beispielshalber illustriert, wobei:
  • Fig. 1 eine Querschnittszeichnung eines Leistungstransformators gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist;
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung von zwei konventionellen abgeschirmten Leistungstransformatoren ist, die in Reihe verbunden sind;
  • Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Anordnung gemäß der Erfindung ist;
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung von drei konventionellen Leistungstransformatoren ist, die in Reihe verbunden sind, und
  • Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer weiteren Anordnung gemäß der Erfindung.
  • Bezugnehmend auf Fig. 3 ist diagrammartig eine Anordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Darstellung ähnelt dem Schema aus Fig. 2, aber unterscheidet sich darin, dass die Kopplungswicklung aus einer einzigen oder aus mehreren Leitungswindung(en) bzw. Leitungsweg(en) besteht, welche sich um zwei oder mehrere getrennte Magnetkerne schließen, wie symbolisch dargestellt. Da diese. Wicklung beide Magnetkerne umschließt und ein Kurzschluss darstellt, d. h. ihr Beginn ist elektrisch mit ihrem Ende verbunden, tendiert sie dazu, das Magnetfeld in dem Sekundärkern zu einem Ausgleichen des Magnetfelds in dem Primärkern zu drängen, so dass der Nichtlaststrom in der Kopplungswicklung minimiert wird. Befindet sich somit eine Primärwicklung um einen Kern und wird sie mit einer umschließenden elektrostatischen Abschirmung abgedeckt sowie von einer Spannung getrieben, die das Vorliegen eines magnetischen Wechselfeldes in diesem Kern bewirkt, wird die Kopplungswicklung ein Gegenfeld in dem Sekundärkern bewirken, das eine Spannung in der Sekundärwicklung induziert. Die Kopplungswicklung ist geschlossen und umschließt die Vektorsumme des sich dem Wert Null annähernden Flusses in den beiden Kernen, und somit wird unabhängig von der Anzahl an Windungen keine resultierende Spannung induziert, was bedeutet, dass nur minimale Ströme in den Primär- oder Sekundärabschirmungen oder -wicklungen aufgrund von Spannungen fließen, die in der Kopplungswicklung induziert sind, welche durch die Kapazitanz zwischen der Kopplungswicklung und jeder der Abschirmungen elektrostatisch gekoppelt ist.
  • Da die Funktion der Kopplungswicklung in der Aufrechterhaltung eines insgesamt Null betragenden Magnetfelds in sich selbst besteht, vollzieht sich dies unabhängig von der Anzahl an Windungen. Die Transformatorfunktion erfolgt daher zwischen der Primär- und Sekundärwicklung auf eine für konventio nelle Transformatoren normale Weise. Somit ist das Windungsverhältnis einfach das Verhältnis der Anzahl an Windungen der Primärwicklung zu der Anzahl an Windungen der Sekundärwicklung unabhängig von der Anzahl in der Kopplungswicklung.
  • In der Fig. 1 der Zeichnungen ist ein Querschnitt dargestellt, der einen praktischen Aufbau eines Leistungstraasformators zeigt, der diese Konstruktionsprinzipien umsetzt. Er verwendet zwei unabhängige ringförmiige Kerne 7, 8 des in der Transformatorherstellung allgemein verwendeten Typs. Jeder Kern ist von einer oder mehreren Wicklungen 1, 4 in einer vom Fachmann auf dem Gebiet der Transformatortechnik cder Induktorherstellung wohlbekannte Weise umgeben, und jeder Kern ist darüber hinaus von einer leitenden oder widerstandbehafteten elektrostatischen Abschirmung umschlossen. Im folgenden wird der Kern 7 als der die Primärwicklungen 1 und eine Abschirmung 2 tragende Primärkern und der Kern 8 als der die Sekundärwicklungen 4 und eine Abschirmung 5 tragende Sekundärkern bezeichnet. Die Aufgabe der Konstruktion besteht in der Bereitstellung einer nahezu normalen Transformatorfunktion zwischen den Primäranschlüssen 9 und den Sekundäranschlüssen 12 mit einer minimalen elektrostatischen Kopplung der Primär- und Sekundärspannungen zwischen sich selbst oder der Primärspannung zu der Sekundärabschirmung 5 oder der Sekundärspannung zu der Primärabschirmung 2. Eine Isolierung 3 wird auf die Oberseite der Wicklungen 1, 4 und leitende Abschirmungen 2,5 werden auf die Oberseite der Isolierung 3 angebracht. Jede Abschirmung kann wie zuvor beschrieben in dem Bereich von 0,1 bis 500 Ohm pro Quadrat widerstandbehaftet sein oder ein Material mit sehr niedrigem spezifischen Widerstand wie z. B. Kupfer aufweisen, jedoch muss sie dann um ihre Peripherie herum unterbrochen sein und idealer Weise mit der dazwischen liegenden Isolierung überlappen, so dass sie keine kurzgeschlossene Windung bildet. Ein Beispiel einer widerstandbehafteten Abschirmung kann ein Material wie z. B. ein leitender Anstrich sein, das einen ausreichend hohen Widerstand aufweist, um eine vernachlässigbare Last an dem Transformator zu sein, wenn er den Kern unter Bildung einer kurzgeschlossenen Windung um den einzelnen Kern umschließt, aber der Widerstand muss auch hinreichend niedrig sein, um als effektive elektrostatische Abschirmung dienen zu können. Ein Anschluss 10,11 wird für jede Abschirmung vorgesehen und kann wie gezeigt für eine Verbindung mit einem externen Stromkreis herausgeführt werden oder er kann intern mit einer Stelle auf einer Wicklung verbunden sein. Normalerweise wird eine weitere Lage aus Isolierung 3 zum Schutz der Abschirmungen 2, 5 über diesen vorgesehen.
  • Die zwei umwickelten abgeschirmten Kerne werden dann wie in der Fio. 1 dargestellt, übereinander gestapelt, wobei die Isolierung 3 zwischen ihnen liegt. Diese kann ziemlich dick ausfallen, um die Kapazitanz zwischen den Abschirmungen der zwei Kerne zu minimieren. Dann wird eine Kopplungswicklung 6 um die zwei aufeinander gestapelten Kerne gewunden, so als ob sie, wie in der Fig. 1 gezeigt, ein einziger Kern wären, und das Ende der Kopplungswicklung wird unabhängig von der Anzahl an Windungen mit ihrem Anfang verbunden. Der Strom in der Kopplungswicklung ist umgekehrt proportional zu der Anzahl an Windungen und daher sollte ihr spezifischer Widerstand hinsichtlich einer Minimierung der Verluste ausgewählt sein, die von dieser Stromverlustleistung in dem Widerstand der Kopplungswicklung bewirkt werden.
  • Zur Minimierung der auf der Oberseite jeder Abschirmung erforderlichen Isolierungsmenge kann die Kopplungswicklung vom Typ sein, der eine Isolationsbeschichtung oder einen Isolierschlauch aufweist und vorzugsweise besteht sie aus einem Werkstoff mit einer sehr hohen Durchschlagsspannung und niedriger Dielektrizitätskonstante wie z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE oder "Teflon") oder Polyethylen.
  • Es versteht sich, dass viele andere Variationen im Grundentwurf einschließlich eine Platzierung der Kerne Seite an Seite und die Verwendung von anderen (nicht ringförmigen) Kernformen wie z. B. "E", "C", "EFD", "ETD", "U" und anderer Kerne, bei welchen der Grundentwurf der Abschirmung und Kopplung; möglich ist, möglich sind. Ebenfalls können die Kraftlinienwege von einem Kern eines speziellen Typs "E", der als "planarer" Kern bekannt ist, bereitgestellt werden, und es können ebene Wicklungen wie z. B. Leiterbahnen auf einer gedruckten Leiter- oder Metallplatte für die Primär-, Sekundär- oder Kopplungswicklungen verwendet werden. Auch die elektrostatischen Abschirmungen können aus einem geeigneten widerstandbehafteten synthetischen Kunststoffmaterial ausgebildet sein.
  • In einigen Fällen kann es nützlich sein, eine Mehrzahl an Kopplungswicklungen zu verwenden.
  • Ebenso kann die Verwendung eines Zwischenkerns nützlich sein, indem der Primärkern an den Zwischenkern mit einer Kopplungswicklung und der Sekundärkern an den Zwischenkern mit einer weiteren Kopplungswicklung gekoppelt wird. Dann wird die Herstellung von Verbindungen zu den Kopplungswicklungen sinnvoll, damit diese zusätzlich zu den oben genannten elektrostatischen Abschirmungen für ein elektrostatisches Abschirmen verwendet werden können. In dieser besonderen Ausführungsform mit drei Kernen kann durch die Verwendung von einer oder der beiden Kopplungswicklungen als Abschirmungen eine Vereinfachung bzw. ein Weglassen der oben angeführten elektrostatischen Abschirmungen möglich werden, während der elektrostatische Kopplungsstrom nach wie vor sehr niedrig gehalten wird. Fig. 5 stellt das Schema einer derartigen die Erfindung verwendende Anordnung dar, während Fig. 4 eine Anordnung mit geringerem Wert zeigt, die auf bekannte Weise einen zusätzlichen Transformator verwendet. Die letztgenannte Anordnung weist eine höhere Spannung auf, die in den Zwischenwicklungen für eine ähnliche Anzahl an Windungen induziert wird, was somit zu einem zusätzlichen elektrostatisch gekoppelten Stromfluss zwischen der Primär- und Sekundärwicklung führt.

Claims (7)

1. Leistungstransformator zur Leistungskopplung, mit mindestens zwei unabhängigen Kraftlinienwegen, die von zwei Magnetkernen (7, 8) mit relativ hoher Permeabilität bereitgestellt werden, die jeweils von einer oder mehreren Wicklungen (1, 4) umgeben sind, die dem jeweiligen Kern individuell zugeordnet ist bzw. sind, sowie mindestens einer Kopplungswicklung (6), die eine oder mehrere Windungen aufweist, die einen geschlossenen Kreis bilden, der mindestens zwei der Kraftlinienwege umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Magnetkern (7, 8) zusammen mit der bzw. den ihm zugeordneten Wicklungen) (1, 4) von einer elektrostatischen Abschirmung (5) umschlossen ist, die wiederum von der bzw. jeder Kopplungswicklung (6) umschlossen ist, welche den jeweiligen Kraftlinienweg umschließt.
2. Leistungstransformator gemäß Anspruch 1, wobei die Kerne (7, 8) als ringförmige Kerne ausgebildet sind.
3. Leistungstransformator, der eine Abwandlung des Transformators gemäß Anspruch 1 oder 2 bildet, wobei die oder jede Kopplungswicklung (6) durch zwei Kopplungswicklungen und einen zusätzlichen Magnetkern (Fig. 5) ersetzt ist, so dass einer oder mehrere der Kraftlinienwege und der zusätzliche Kern von einer der beiden Kopplungswicklungen umschlossen sind und der zusätzliche Kern und ein weiterer oder mehrere weitere der Kraftlinienwege von der zweiten Kopplungswicklung umschlossen sind.
4. Leistungstransformator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die elektrostatischen Abschirmungen (5) aus einem widerstandbehafteten Material mit einem spezifischen Widerstand von 0,1 bis 500 Ohm pro Quadrat gebildet sind.
5. Leistungstransformator gemäß Anspruch 4, wobei das widerstandsbehaftete Material einen leitenden Anstrich aufweist.
6. Leistungstransformator gemäß Anspruch 4, wobei das widerstandsbehaftete Material ein synthetisches Kunststoffmaterial aufweist.
7. Leistungstransformator gemäß Anspruch 4, wobei das widerstandsbehaftete Material ein geformtes synthetisches Kunststoffmaterial aufweist.
DE69609625T 1995-12-01 1996-12-02 Leistungstransformator hoher isolation Expired - Fee Related DE69609625T2 (de)

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GB9524566A GB2307795A (en) 1995-12-01 1995-12-01 Isolation transformer with plural magnetic circuits coupled by a winding
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