DE69608093T2 - Blasinstrument und dichtung für ein blasinstrument - Google Patents
Blasinstrument und dichtung für ein blasinstrumentInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Blasinstrument so wie ein Saxophon, eine Klarinette, Flöte, ein Fagott, eine Oboe oder ein ähnliches Instrument, das mit Schließelementen versehen ist.
- Ein solches Blasinstrument umfaßt einen Grundkörper, in dem sich wenigstens ein mittiger Kanal erstreckt, welcher durch die Umfangswand des Grundkörpers begrenzt ist. In der Umfangswand ist eine Anzahl von Löchern ausgebildet, die den Kanal mit der Umgebungsluft verbinden. Wenigstens eine Anzahl dieser Öffnungen kann mittels an dem Instrument angebrachter Schließelemente geöffnet und geschlossen werden.
- Die Erfindung betrifft ein Blasinstrument des in der Präambel von Anspruch 1 genannten Typs. Das Instrument dieses Typs ist in US-A-3,501,991 offenbart. Aufgrund des Kerns können der Schließhub und die Hubhöhe des Schließelements der einen Öffnung nachgebend, d. h. automatisch an den Schließhub bzw. die Hubhöhe des Schließelements einer anderen Öffnung angepaßt werden, wobei die beiden Öffnungen gleichzeitig mittels gemeinsamer Bedienungsmittel bedient werden. Dies verhindert, daß ein Schließelement undicht ist, wenn das andere, mit demselben gekoppelte Schließelement bereits geschlossen ist, und daß die gegenseitige Einstellung dieser miteinander gekoppelten Schließelemente keine extrem genaue Anpassung mehr erfordert. Auswechselung von Schließelementen wird hierdurch sehr einfach. Einstellungsvorgänge sind nicht mehr oder kaum noch erforderlich. Der Bedienungsmechanismus wird einem geringeren Abnutzungsausmaß ausgesetzt und die Anschlagkorken des Betätigungsmechanismus werden weniger oft eingefangen, was eine längere Lebensdauer zur Folge hat.
- US-A-3,501,991 zufolge ist die im wesentlichen steife Platte mit dem Kern mittels einer Metallverbindungsplatte verbunden, die durch einen Kragen des Kerns ergriffen wird. Der Kern sollte aus einem sehr flexiblen Material hergestellt sein, um eine Schwenkbewegung der im wesentlichen steifen Platte zuzulassen, wobei die Schwenkbewegung die Anpassung der im wesentlichen steifen Platte bezüglich der Öffnungen zuläßt. Aufgrund des sehr weichen Materials des Kerns fühlt der Finger des Musikers eine Schließaktion, die zu weich ist. Wenn der Kern andererseits für ein gutes Fingergefühl aus ausreichend hartem elastischen Material hergestellt ist, wird die Schwenkbewegung behindert, was zu Luftaustritt entlang geschlossener Klappen führen kann.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Blasinstrument zu schaffen, bei dem die Nachteile bekannter Instrumente in geringerem Ausmaß auftreten.
- Der Erfindung zufolge wird dies durch Anwenden des kennzeichnenden Merkmals von Anspruch 1, 6 oder 7 erreicht. Aufgrund des Verbindungselements aus flexiblem Material wird die Platte aus im wesentlichen steifen Material automatisch einen guten Angriff an dem gesamten Umfang der Öffnung herstellen, wenn sie gegen die Öffnung gedrückt wird, und die richtige Stellung des Schließelements bezüglich der Öffnung wird mit geringer Fingerkraft erreicht.
- Ferner betrifft und schafft die Erfindung ein Schließelement nach einem der Ansprüche 11-13.
- Die Erfindung soll weiter in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen verdeutlicht werden, in denen
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Saxophons zeigt;
- Fig. 2 eine Detailansicht eines Schließelements des Saxophons von Fig. 1 wie gemäß Pfeil II zeigt;
- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Bruchstücks eines erfindungsgemäßen Instruments ist;
- Fig. 3A ein Querschnitt des Schließelements, jedoch nicht vollständig gemäß der Erfindung ist;
- Fig. 4, 5 und 7-13 einen Querschnitt des Schließelements in jedem Fall einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform zeigen; und
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht von Detail VI aus Fig. 5 ist.
- [0009] In der Figurenbeschreibung weisen funktionsmäßig identische Elemente die gleichen Ziffern auf.
- [0010] Das in Fig. 1 gezeigte Saxophon 1 umfaßt einen Hauptkörper oder Rumpf 2 aus Metall, zum Beispiel Messing, durch den sich ein Kanal erstreckt. Auch ein Rumpf aus Holz, hartem Kunststoff oder Verbundmaterial, so wie gemahlenem Hartholz mit Epoxidharz, ist bei bestimmten Instrumenten möglich.
- [0011] Dieser Kanal erstreckt sich vom Mundstück 3 zu der Öffnung 4 an dem Vorderende des Grundkörpers 2.
- [0012] In der Umfangswand des Grundkörpers 2 ist eine Anzahl von Öffnungen ausgebildet, die durch Klappen 5 geöffnet oder geschlossen werden können.
- [0013] Die Klappen 5 umfassen Schließelemente, die durch Bedienungsmittel 6 zwischen einer geöffneten Stellung in einem Abstand von der zugehörigen Öffnung 4 und einer geschlossenen Stellung bewegbar sind, in der die Öffnung 4 durch das Schließelement 15 geschlossen ist. Die Klappen 5 werden von Hand bedient, um eine gewünschte Tonhöhe zu erzeugen.
- [0014] Fig. 2 zeigt das Prinzip einer Klappe 5 des Saxophons 1. In dieser Ausführungsform umfaßt die Klappe 5 einen becherförmigen Deckel 8, der das näher zu beschreibende Schließelement 15 aufnimmt. Der Deckel 8 ist mit einem Stab 21 verbunden, der schwenkbar bei 10 mit einem fest mit dem Grundkörper 2 verbundenen Träger 11 verbunden ist. Am entgegengesetzten Ende ist der Stab 21 mit einer Taste 9 versehen. Am Stab 21 ist eine Blattfeder 12 angeordnet, die in diesem Beispiel den Stab 21 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn drückt; d. h. den Deckel 8 auf die Öffnung 4 drückt. Der Deckel 8 mit dem darin aufgenommenen Schließelement 15 kann auf diese Weise von der Öffnung 4 durch Drücken der Taste 9 wegbewegt werden. Die geöffnete Stellung der Klappe 5 wird durch ein Anschlagelement 13 bestimmt, das normalerweise aus Kork hergestellt ist.
- [0015] Das Schließelement 15 von Fig. 3A umfaßt eine im wesentlichen steife Platte 16, in jedem Fall eine Platte aus hartem Material, die auf der zur Öffnung 4 gerichteten Seite mit Dichtungsmaterial 17 versehen ist. In dieser Ausführungsform besteht das Dichtungsmaterial aus einem Ring 18 entweder aus Schaumstoffmaterial, wie einer dünnen Schicht aus Schaumgummi mit einer Dicke im Größenbereich von 0,5 bis 2 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 und 1,5 mm und insbesondere zwischen 0,7 und 1,2 mm, welche Schicht wahlweise mit einer dünnen Schicht aus biegsamem Leder 19 bedeckt ist, oder aus einem sehr weichen Vollgummi, das zum Beispiel auf die Platte 16 vulkanisiert ist, wobei der Ring direkt mit der steifen Platte 16 verbunden ist. Die Kante 20 um die Öffnung 4 ist gewöhnlich flach ausgebildet, so daß die Oberfläche des Dichtungsmaterials guten abdichten den Angriff an dieser Kante realisieren kann. Die Lederschicht 19 wird vorzugsweise nicht verwendet, und die dünne Schicht aus Schaumgummi besteht aus Schaumgummi mit sehr kleinen geschlossenen Zellen. Der durchschnittliche Zellendurchmesser ist kleiner als 0,5 mm, zum Beispiel kleiner als 0,3 mm und vorzugsweise kleiner als 0,2 mm. Dieses Dichtungsmaterial ist zum Beispiel auf der Außenseite mit einer Dichtungsschicht zum Verhindern der Eindringung von Feuchtigkeit versehen. Bei kleinen Klappen, zum Beispiel einer Klarinette, ist der Ring 18 beispielsweise durch eine runde Scheibe aus dem gleichen Material ersetzt.
- [0016] Die harte Platte 16 ist vorzugsweise eine flach ausgebildete Metallplatte, so daß sie sich exakt in einem konstanten Abstand von der Kante 20 erstreckt und die Dichtungsoberfläche auf diese Weise in ein und derselben Oberfläche exakt abgestützt wird. Die Platte 16 hat eine Starrheit, die von dem gewählten Metalltyp und dem Durchmesser der Tonöffnung abhängt, so daß die aus einer starken Spielkraft (ungefähr 2 N) resultierende Abweichung der Platte vorzugsweise kleiner als 0,3 mm, stärker bevorzugt kleiner als 0,2 mm, zum Beispiel in der Größenordnung von 0,1 mm ist. Im Fall von Edelstahl (Edelstahl 430) betragen die Plattendicken 0,1 bis 1 mm, vorzugsweise 0,15 bis 0,8 mm, am meisten bevorzugt in der Größenordnung von 0,5 mm.
- [0017] In der gezeigten Ausführungsform ist das Schließelement 15 nachgiebig mit dem Bedienungsmittel 6 verbunden. Diese nachgiebige Verbindung wird dadurch realisiert, daß ein Zapfenteil 23 eines Druckknopfes aus Hartgummi unter Zwischenfügung einer Schaumharzeinlage 22, die vorzugsweise eine Dicke im Größenbereich von 2 mm hat, in den Deckel 8 geklebt wird. Die steife Platte 15 wird über diesen Zapfenteil 23 des Druckknopfes geschoben und der Ösenteil 24 (aus Hartgummi oder Kunststoff) des Druckknopfes wird anschließend auf den durch die Platte 16 vorstehenden Teil geschnappt. Das Schaummaterial 22 bildet nachgiebige Mittel, mit denen das Schließelement 15 geringfügig bewegbar mit dem Bedienungsmittel 6 verbunden ist. Hinsichtlich seiner Stellung kann das Schließelement 15 und insbesondere sein Dichtungsring sich genau an die Kante 20 anpassen und um den gesamten Umfang dichtenden Angriff mit dieser herstellen, selbst wenn das Schließelement 15 in der noch nicht vollständig geschlossenen Stellung in einer leicht geneigten Stellung im Verhältnis zur Kante 20 liegen würde. Aufgrund der Druckkraft der Feder 12, oder im entgegengesetzten Fall, aufgrund der durch eine Hand ausgeübten Druckkraft, kommt das Schließelement 15 genau auf der Kante 20 zu liegen. Aufgrund dieser nachgiebigen Mittel in Form der Schicht von Schaumstoffmaterial 22 sind die beispielsweise gemäß Fig. 3 miteinander verbundenen Klappen 5 einfach im Verhältnis zueinander einstellbar. Bei geringer Einstellbarkeit kann der gleichzeitig gute Verschluß mit geringer Druckkraft realisiert werden. In Fig. 3 wird zum Beispiel die Klappe 5B auch jedesmal geschlossen, wenn jede oder einige einer Reihe von Klappen 5A geschlossen wird oder werden. Zu diesem Zweck ist der Stab 21B, der durch eine Feder 12B in die offene Stellung gedrückt wird, fest mit einem länglichen Stab 38 verbunden, der über einen Korken 41A an den Stäben 21A abstützt, welche sich selbst in der offenen Klappenstellung auf dem Körper 2 über einen Korken 42A abstützen. Wenn wenigstens eine der Klappen 5A mittels der darauf gelöteten Fingertaste 43 geschlossen wird, werden sich die Schließelemente 15B und 15A gleichzeitig richtig schließen, weil beide Schließelemente 15B und 15A mit dem Bedienungsmittel 6 über das nachgiebige Mittel verbunden sind.
- [0018] Das Anbringen der steifen Platte 16 ist sehr einfach. Keine oder nahezu keine Einstellvorgänge sind erforderlich, um sicherzustellen, daß das Dichtungsmaterial 18 an dem gesamten Umfang der Öffnung 4 angreift.
- [0019] Es wurde gefunden, daß das Stimmen des Instruments, das ebenfalls durch den Abstand der Schließelemente 15 zu der Öffnung 4 in der geöffneten Stellung bestimmt wird, besser gesteuert werden kann. Es wird festgestellt, daß das Instrument in Gebrauch etwas schneller ist und das Kleben (Hängenbleiben) von Klappen nicht oder in geringerem Maß auftritt.
- [0020] Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren gezeigten bevorzugten Ausführungsformen begrenzt.
- [0021] Es fällt in den Umfang der Erfindung, die Schließelemente 15 an dem Bedienungsmittel jeweils im Deckel 8 zum Beispiel mit einem Stück doppelseitigem Klebestreifen zu befestigen.
- [0022] Fig. 4 zufolge ist ein glatter Stift 39 an dem Bedienungsmittel 6 zum Beispiel durch Löten befestigt. Der Ring 32 und das Schließelement 15 werden auf dem Stift 39 vorgesehen und darauf mittels eines Elements, zum Beispiel eines Stücks gefalteten Gummischlauchs 40 gehalten, der das vorstehende Ende des Stifts 39 festgeklemmt.
- [0023] Das Ventil 5 von Fig. 5 umfaßt einen Deckel 8, der an einen Stab 21 geschweißt ist und in dem eine Grundplatte 45 eines Stifts 39 starr über eine Füllung 44 verbunden ist. Eine flexible, im wesentlichen nicht dehnbare dünne Membran 46 wird zuerst an einen Ring 32 aus elastischem Material, zum Beispiel 0,5 bis 1 mm Schaumgummi geklebt. Darauf wird ein steifer Druckring 47 angeordnet und auf dem letzteren ein kleiner, praktisch fester perforierter Gummiblock 48, zum Beispiel ein Ring mit einer Dicke von 0,5-1 mm, die alle auf dem Stift 39 über der steifen Platte 16 vorgesehen werden. Der Umfangsrand der Membran 46 wird anschließend in geschlossener Stellung auf die steife Platte 16 geklebt. Die Grundplatte 45 wird dann starr an den Deckel 8 über die Füllung 44 geklebt. Die steife Platte 16 kann aufgrund der nachgiebigen Schicht 32 etwas um den Ring 48 schwenken und kann etwas in axialer Richtung verschoben werden. Der Dichtungsring 18 aus Schaumgummi kann deshalb dünn sein, zum Beispiel 1 bis 2 mm.
- [0024] Die Klappe 5 von Fig. 7 umfaßt die Membran 46 und den Gummiblock 49 auf, der den Ring 32 ersetzt. Die Elastizität des Gummiblocks 49 befindet sich in der Größenordnung von 0-70º Shore, vorzugsweise 30-50º Shore, d. h. sie wird so gewählt, daß die erforderliche Nachgiebigkeit von 0,25 bis 0,5 mm automatisch bei Fingerkraftbetätigung der Tasten erhalten wird, um die geschlossene Stellung miteinander gekoppelter Klappen 5 sicherzustellen. Der Block 49 ist an die steife Platte 16 und die Grundplatte 45 geklebt. Die Membran 46 ist an die Grundplatte 45 und die steife Platte 16 geklebt. Die Membran 46 der Fig. 9 und 10 ist in Wirklichkeit etwas geneigt.
- [0025] In Fig. 8 erfolgt die Zentrierung der Platte 16 nahezu ausschließlich mittels der Membran 46, die zwischen den elastischen Gummiblock 49 und den Deckel 8 und an die Platte 16 geklebt ist. Dies ist eine einfache und wirksame Klappenkonstruktion. Der Block 49 stützt unverklebt gegen die Platte 16 ab, so daß die Platte 16 etwas schwenken kann. Der Block 49 kann ein halbkugelförmiges unteres Ende aufweisen oder kann vollständig aus einer elastischen Kugel gebildet sein.
- [0026] Die nachgiebigen Mittel, die zum Beispiel aus einer Schicht 32 oder einem Block 49 bestehen, ermöglichen einen kleinen Hub des Schließelements 15 bei Tastenbedienung mit einer normalen Fingerkraft während des Spielens des Instruments, so daß der gut abdichtende Verschluß jeder Klappe 5 von mehreren gleichzeitig schließenden Klappen 5 erhalten wird, wenn eine ausreichende Steifheit der Klappenbedienung vorliegt. Eine zu weiche Elastizität ist katastrophal. Beim Spielen des Instruments muß der Musiker das Gefühl einer direkten Berührung behalten. Der durch die nachgiebigen Mittel 6 ermöglichte Hub beträgt vorzugsweise weniger als 3 mm und stärker bevorzugt weniger als 1 mm. Ein Hub in der Größenordnung von 0,5 mm ist ideal. Je mehr ein feinfühliger, zum Beispiel professioneller Musiker das perfekte Gefühl von Kontakt mit dem Instrument schätzt, desto kleiner wird der Hub gewählt, zum Beispiel 0,2-0,4 mm, da in einem solchen Fall etwas längere Einstellungsarbeit und verknüpfte höhere Kosten weniger wichtig sind. Die Einstellung eines für professionellen Gebrauch vorgesehenen bekannten Instruments erfordert jedoch viel mehr Zeit.
- [0027] Falls der insbesondere professionelle Musiker die absolute Betriebssicherheit des perfekten Verschlusses der Klappen 5 schätzt, wird er einen etwas längeren Hub bevorzugen, zum Beispiel 0,4-0,7 mm.
- [0028] Für Amateure, die eine mögliche Klappenkorrektur lieber vermeiden, ist ein Hub in einer Größenordnung von 1 mm und mehr zu bevorzugen.
- [0029] Unter der erwähnten Fingerkraft wird eine Spielfingerkraft der Tastenbetätigung verstanden, d. h. eine kinetische Energie, die einer statischen Kraft entspricht, welche zwischen 0,25 und 5 N, insbesondere zwischen 0,25 und 3 N liegt und vorzugsweise kleiner als 1 N ist.
- [0030] In den Fig. 9 und 10 sind die Komponenten mit ihren bevorzugten Abmessungen gezeigt. Es wird auf diese angezeigten Abmessungen Bezug genommen. Es werden vorzugsweise Abmessungen in der gleichen Größenordnung angewandt. Die Durchmesser und die Ringe 18 der verschiedenen Elemente 15 sind natürlich an die Öffnungen 4 des Grundkörper 2 angepaßt. Identische Elemente werden andernfalls für die Verbindungen verwendet.
- [0031] Da die Schließelemente 15 so gut abdichten, können die Klappenfedern der geschlossenen Klappen mit weniger Spannung eingestellt werden.
- [0032] Die Kanten 20 der Öffnungen 4 sind jeweils sorgfältig in ein und derselben Ebene flachgeschliffen.
- [0033] In den Fig. 9-13 paßt eine völlig flache, dünne Metallplatte 16 zum Beispiel aus Titan mit einer Dicke von beispielsweise 0,2-0,5 mm, vorzugsweise dieser Größenordnung, auf die flache Kante 20, wobei der dünne Dichtungsring 18 aus Schaumgummi mit geschlossener Zellenstruktur mit einer Dicke von beispielsweise 0,5-2 mm, vorzugsweise dieser Größenordnung, dazwischen eingefügt wird. Eine Platte 16 aus Kunststoff oder anderem formstabilen, wenngleich elastischen Material kann auch vorgesehen werden. Die Platte 16 wird unter Zwischenfügung von nachgiebigen Mitteln 22 mittig an den Stab 21 geklebt, welche in der Fig. 9 aus einem weichen Gummikern 92 (Härte 40-80ºShore) mit einem Durchmesser von 2-7 mm und einer Höhe von 1-5 mm bestehen, der durch einen Ring 93 aus Schaumgummi mit einem Durchmesser von 4-12 mm und einer Dicke von 1-5 mm umschlossen ist. Der Ring 93 ist an beiden Seiten zwischen die Platte 16 und eine Buchse 94 geklebt, die an einen Stab 21 ohne Deckel 8 gelötet ist, oder zwischen die Platte 16 und einen Deckel 8 geklebt, der normalerweise mit dem Stab 21 integriert ist. Der Ring 93 dient dazu, die Klebfläche der Klebstoffschichten 96 zu vergrößern, ohne die erforderliche Schwenkbarkeit der Platte 16 zu verhindern. Der Kern 92 ist locker zwischen der Buchse 94 (oder dem Deckel 8) und der Platte 16 eingeschlossen, oder ist nur an eine Seite geklebt und kann konisch sein oder eine andere Form haben.
- [0034] Die Platte 16 ist vorzugsweise völlig flach, kann jedoch unter dem Einfluß der Schließkraft bleibend konkav oder konvex sein. Die nachgiebigen Mittel 22 können auch die Form der Elemente 49 von Fig. 8 annehmen, die vorzugsweise einen dünnen Mittelteil aufweisen.
- [0035] Alle angeführten Abmessungen und Werte dienen als Beispiele und zur Angabe der Größenordnung. Die Federn, die die Bedienungsmittel spannen, sind an die zum Schließen der Klappen erforderlichen Kompressionen angepaßt, d. h. sie sind beträchtlich weniger als gewöhnlich gespannt. Das erfindungsgemäße Instrument spielt sich hierdurch sehr leicht. Es ist weniger ermüdend, und es ist möglich, schneller und besser zu spielen. Die Spannung der Federn von in Ruhestellung geschlossenen Klappen ist vorzugsweise so niedrig, daß bei starkem Blasen diese Klappen durch den dann auftretenden Luftdruck nur gerade eben nicht aufgeblasen werden; die Spannung der Federn von in Ruhestellung geöffneten Klappen ist vorzugsweise niedrig, so daß diese Klappen sich mit gerade ausreichender Geschwindigkeit aufwärts- und abwärts bewegen, um den Fingern während schnellem Spiel zu folgen. Die Federspannungen werden hier aus Sicherheitsgründen etwas höher gewählt.
- [0036] In Fig. 9 wird die Verschiebung der Klappen 15 in radialer Richtung durch die Kante der Buchse 94 verhindert, die sich bis zu einem kleinen Abstand von beispielsweise 1 mm von der Platte 16 erstreckt.
- [0037] In den Fig. 10, 11 und 13 ist ein Führungsring 97 auf die Platte 16 und den Dichtungsring 18 geklebt, der sich nach außen von der Platte 16 erstreckt. Der Führungsring 97 aus elastischem Material, zum Beispiel Schaumstoff mit einer Dicke von 0,7-2 mm, vorzugsweise 0,7-1,5 mm ist vorzugsweise etwas steifer als der Dichtungsring 18 und hält die Klappe 18 im wesentlichen in radialer Richtung in richtiger Position. Die Drehung der Klappe 15 wird wie in den anderen Figuren durch den Ring 93 aus weichem Schaumgummi verhindert, das mittels einer Klebstoffschicht 96 an beide Seiten geklebt ist. Die Klebstoffschicht 96 kann Schwenken des Kerns 92 nicht verhindern oder ist an dem Kern 92 nicht vorhanden. Ein kugelförmiger Kern 92 wie gemäß Fig. 26 verbessert vorzugsweise die Schwenkmöglichkeit der Klappe 15. Der kugelförmige Kern 92 besteht zum Beispiel aus Vollgummi oder Teflon mit einer Härte in der Größenordnung von 40 bis 80º Shore bei einem Durchmesser von 1,5-5 mm. Der zähe Kern stellt eine gute Fingerempfindlichkeit sicher, die im Falle einer Kraft von ±0,25 N während weichem Spielen eine kleine federnde Bewegung des Fingers erfordert. Bei 2 bis 2,5 N im Falle von schnellem und hartem Spielen sollte die federnde Verschiebung an der Stellung der Fingertasten nicht zu groß sein (Größenordnung von 0,5-1,5 mm). Die federnde Verschiebung ist die Summe von : 0-0,5 mm Kompression des Dichtungsrings 18 bei einer Schichtdicke von 0,8-1,25 mm Schaumgummi;
- 0-0,25 mm Biegung der Platte 16 aus gehärtetem Edelstahl mit einer Dicke von 0,4 mm oder Titan, die sogar noch etwas dünner sein kann, in jedem Fall einer Platte 16 mit einer Steifheit in dieser Größenordnung;
- einer kleinen federnden Verschiebung des Kerns 92 in der Größenordnung von 0-0,75 mm;
- und einer kleinen federnden Verschiebung des Bedienungssystems im Falle von mehreren miteinander gekoppelten Klappen.
- [0038] Die Klappe 15 kann getrennt als Anbringung einer Reparaturklappe geliefert werden, wobei der Techniker die innere Höhe t des Deckels 8 mißt, wenn diese ihm unbekannt ist und, und einen Ring 93 und einen Kern 92 ungefähr gleicher Abmessung r auswählt. Die Ringe 93 sind vorzugsweise auf beiden Seiten mit selbstklebenden Schichten versehen, die mit entfernbaren Abziehstreifen bedeckt sind.
- [0039] Fig. 11 zufolge wird eine dünne Resonanzplatte 98 mittig an der Platte 16 über eine mittige dünne Schicht 99 aus Schaumgummi befestigt oder wird direkt auf den Dich tungsring 18 geklebt. Der Durchmesser der Resonanzplatte 98 ist 2-4 mm kleiner als die Öffnung 4.
- [0040] Der oben genannte Dichtungsring 18 aus Schaumgummi mit den geschlossenen Zellen kann mit zusätzlichem Vorteil in einer Baßklarinette und ähnlichen Instrumenten zum Verhindern des Problems von "Blasenbildung" verwendet werden.
- [0041] Die Klappe 15 von Fig. 12 umfaßt einen kegelstumpfförmigen Ring 93 aus Schaumgummi, der an die Platte 16 und in die Buchse 94 mit kegelstumpfförmiger Führungskante geklebt ist. Die Platte 16 kann an dem abgerundeten unteren Ende des Kerns 92 aus Vollgummi oder Teflon, jeweils 40º- 80º Shore, schwenken.
- [0042] Fig. 13 zeigt ein Detail eines hölzernen Musikinstruments, zum Beispiel einer Klarinette, dessen Öffnung 4 von einer konkaven Klappensitzkante 20 begrenzt wird. Die Klappe 15 ist im Prinzip wie in Fig. 11 aufgebaut.
- [0043] Zum Erhalt der erforderlichen Flexibilität der Kippbewegung der Klappe 16 liegt der Durchmesser der Schaumgummiringe 22 zwischen 4 und 15 mm, vorzugsweise zwischen 5 und 13 mm und stärker bevorzugt zwischen 7 und 11 mm. Der Innendurchmesser der Buchse 94 (wenn vorhanden) ist etwas (±1 mm) größer als der Außendurchmesser des Rings 22.
- [0044] Die Platten 16 werden in flachem Zustand durch Schneiden aus flachen Platten mittels Laserstrahlen oder durch einen Ätzvorgang hergestellt, bei dem Metallmaterial an den Schneidlinien, zum Beispiel von beiden Seiten, durch Ätzung mittels einer Säure entfernt werden. Bei den bekannten Ätztechniken werden die Schneidlinien durch lichtempfindliche Filme auf einer oder beiden Seiten der Metallplatten bestimmt, welche gemäß einem vorbestimmten Muster mit Licht behandelt werden.
Claims (12)
1. Blasinstrument (1), mit einem Grundkörper (2), in dem
sich ein mittiger Kanal erstreckt, der durch eine
Umfangswand des Grundkörpers (2) begrenzt ist, einer Anzahl von
Öffnungen (4) in der Umfangswand, die den Kanal mit der
Umgebungsluft verbinden, einer Anzahl von Klappen (5), die an
dem Grundkörper (2) angebracht sind und jeweils ein
Schließelement (15), das mit einer Öffnung (4)
zusammenwirkt, und Bedienungsmittel (6) aufweisen, die mit dem
Schließelement (15) verbunden sind, wobei die
Bedienungsmittel (6) das Schließelement (15) für Bewegung zwischen
einer geschlossenen Stellung, in der die Öffnung (4) durch
das Schließelement (15) geschlossen ist, und einer offenen
Stellung führen, in der die Öffnung (4) frei ist, wobei das
Schließelement (15) eine im wesentlichen steife Platte (16)
aufweist, die auf der zur Öffnung (4) gerichteten Seite mit
Dichtungsmaterial (17) versehen ist und in der
geschlossenen Stellung um die Öffnung (4) herum angreift, und das
Schließelement (15) durch nachgiebige Mittel (22) mit den
Bedienungsmitteln (6) verbunden ist, welche nachgiebigen
Mittel (22) einen Kern (92) aus elastischem Material und
ein Verbindungselement (93) aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement aus flexiblem Material
hergestellt ist und durch ein Kissen (93) aus elastischem
Schaumstoffmaterial gebildet wird, das den Kern (92)
umschließt und flexibler als das elastische Material des
Kerns (92) ist.
2. Blasinstrument (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Mittel die Platte durch Haftung
an der Platte (16) einerseits und Haftung an den
Bedienungsmitteln (6) andererseits mit dem Bedienungsmittel
verbinden.
3. Blasinstrument (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (16) aus im wesentlichen
steifen Material relativ zu den Bedienungsmitteln (5) mittels
eines mittigen elastischen Kerns gestützt wird, der durch
ein Verbindungselement (93) umschlossen ist, welches
vorzugsweise aus einem Ring aus weicherem elastischen
Material. wie Schaumgummi oder Schaumharz, besteht, wobei das
Verbindungselement (93) Kippen der Platte (16) zuläßt.
4. Blasinstrument (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kissen (93) durch Ringmittel (94)
der Bedienungsmittel umschlossen ist, wobei das Ringmittel
(94) sich in Richtung auf die Platte (16) erstreckt.
5. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) mit einer
Umfangskante versehen ist, die mit Ringmitteln (94) der
Bedienungsmittel (6) zusammenwirken.
6. Blasinstrument (1) mit einem Grundkörper (2), in dem
sich ein mittiger Kanal erstreckt, der durch eine
Umfangswand des Grundkörpers (2) begrenzt wird, einer Anzahl von
Öffnungen (4) in der Umfangswand, die den Kanal mit der
Umgebungsluft verbinden, einer Anzahl von Klappen (5), die an
dem Grundkörper (2) angebracht sind und jeweils ein
Schließelement (15), das mit einer Öffnung (4)
zusammenwirkt, und Bedienungsmittel (6) aufweisen, die mit dem
Schließelement (15) verbunden sind, wobei die
Bedienungsmittel (6) das Schließelement (15) für Bewegung in einer
Bewegungsrichtung zwischen einer geschlossenen Stellung, in
der die Öffnung (4) durch das Schließelement (15)
geschlossen ist, und einer offenen Stellung führen, in der die
Öffnung (4) frei gelassen wird, wobei das Schließelement (15)
eine im wesentlichen steife Platte (16) aufweist, die auf
der zur Öffnung (4) gerichteten Seite mit Dichtungsmaterial
(17) versehen ist und in der geschlossenen Stellung um die
Öffnung (4) herum angreift, und das Schließelement (15)
durch nachgiebige Mittel (22) mit den Bedienungsmitteln (6)
verbunden ist, welche einen Kern (49) aus elastischem
Material und ein Verbindungselement (46) aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement aus flexiblem
Material hergestellt ist und aus einer Membran (46) besteht,
welche sich von dem Kern (49) in nach außen verlaufende
Richtungen und quer zu der Bewegungsrichtung des
Schließelements (15) erstreckt, und einen ersten Verbindungsteil,
der mit den Bedienungsmitteln verbunden ist, und einen
zweiten Verbindungsteil aufweist, der mit der Platte (16)
verbunden ist, wobei der erste und der zweite
Verbindungsteil von einander in den nach außen verlaufenden Richtungen
beabstandet sind.
7. Blasinstrument (1), mit einem Grundkörper (2), in dem
sich ein mittiger Kanal erstreckt, der durch eine
Umfangswand des Grundkörpers (2) begrenzt wird, einer Anzahl von
Öffnungen (4) in der Umfangswand, die den Kanal mit der
Umgebungsluft verbinden, einer Anzahl von Klappen (5), die an
dem Grundkörper (2) angebracht sind und jeweils ein
Schließelement (15), das mit einer Öffnung (4)
zusammenwirkt, und Bedienungsmittel (6) aufweisen, die mit dem
Schließelement (15) verbunden sind, wobei die
Bedienungsmittel (6) das Schließelement (15) für Bewegung zwischen
einer geschlossenen Stellung, in der die Öffnung (4) durch
das Schließelement (15) geschlossen ist, und einer offenen
Stellung führen, in der die Öffnung (4) frei gelassen wird,
wobei das Schließelement (15) eine im wesentlichen steife
Platte (16) aufweist, die auf der zur Öffnung (4)
gerichteten Seite mit Dichtungsmaterial (17) versehen ist und in
der geschlossenen Stellung um die Öffnung (4) herum
angreift, und das Schließelement (15) durch nachgiebige
Mittel (22) mit den Bedienungsmitteln (6) verbunden ist,
welche einen Kern (32) aus elastischem Material und ein
Verbindungselement (40) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungselement (40) von einem Schlauch (40) aus
elastischem Material gebildet wird, der um einen mittigen
Stift (39) herum angeordnet ist, welcher mit
Bedienungsmitteln verbunden ist und sich durch den Kern (32) erstreckt,
wobei der Schlauch (40) auf sich selbst zurückgefaltet ist
zum Bilden eines die Platte (16) stützenden
zurückgefalteten Endteils.
8. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) aus im
wesentlichen steifen Material nur in ihrer Mitte mit
Bedienungsmitteln (6) verbunden ist.
9. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial aus
einer dünnen Schicht Schaumstoffmaterial, zum Beispiel
Schaumgummi, vorzugsweise mit geschlossenen Zellen gebildet
wird.
10. Schließelement (15) für ein Blasinstrument (1) nach
einem der Ansprüche 1-5, bei dem das Schließelement (15) eine
Platte (16) aus im wesentlichen steifem Material aufweist,
die auf der zur Öffnung gerichteten Seite mit
Dichtungsmaterial (17) für dichtenden Angriff um die gesamte Öffnung
(4) herum in der geschlossenen Stellung versehen ist, und
wobei das Schließelement (15) mit nachgiebigen Mitteln (22)
zum Befestigen der Bedienungsmittel (6) versehen ist,
welche nachgiebigen Mittel (22) einen Kern (92) aus
elastischem Material und ein Verbindungselement (93) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (93) aus
einem flexiblen Material hergestellt ist und aus einem
Kissen (93) aus elastischem Schaumstoffmaterial besteht, das
den Kern (92) umschließt und flexibler als das elastische
Material des Kerns (92) ist.
11. Schließelement (15) für ein Blasinstrument (1) nach
Anspruch 6, bei dem das Schließelement (15) eine Platte (16)
aus im wesentlichen steifem Material aufweist, die auf der
zur Öffnung gerichteten Seite mit Dichtungsmaterial (17)
für dichtenden Angriff um die gesamte Öffnung (4) herum in
der geschlossenen Stellung versehen ist, und wobei das
Schließelement (15) mit nachgiebigen Mitteln (22) zum
Befestigen der Bedienungsmittel (6) versehen ist, welche
nachgiebigen Mittel (22) einen Kern (49) aus elastischem
Material und ein Verbindungselement (46) aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (46) aus flexiblem
Material hergestellt ist und aus einer Membran (46)
besteht, welche Membran (46) sich von dem Kern in nach außen
verlaufenden Richtungen und quer zu der Bewegungsrichtung
des Schließelements (15) erstreckt und einen ersten
Verbindungsteil verbunden mit den Bedienungsmitteln und einen
zweiten Verbindungsteil verbunden mit der Platte (16)
umfaßt, wobei der erste und zweite Verbindungsteil von
einander in den nach außen verlaufenden Richtungen beabstandet
sind.
12. Schließelement (15) für ein Blasinstrument (1) nach
Anspruch 7, bei dem das Schließelement (15) eine Platte (16)
aus im wesentlichen steifem Material aufweist, die auf der
zur Öffnung gerichteten Seite mit Dichtungsmaterial (17)
für dichtenden Angriff um die gesamte Öffnung (4) herum in
der geschlossenen Stellung versehen ist, und wobei das
Schließelement (15) mit nachgiebigen Mitteln (22) zum
Befestigen der Bedienungsmittel (6) versehen ist, welche
nachgiebigen Mittel (22) einen Kern (32) aus elastischem
Material und ein Verbindungselement (40) aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (40) aus einem
Schlauch (40) aus elastischem Material besteht, der um
einen mittigen Stift (39) angeordnet ist, der mit den
Bedienungsmitteln verbunden ist und sich durch den Kern
erstreckt, welcher Schlauch (40) auf sich selbst
zurückgefaltet ist zum Bilden eines die Platte (16) stützenden
zurückgefalteten Endteils.
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MUSICAL TECHNOVELTIES B.V., DE WIJK, NL |
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