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DE69607573T2 - Vorrichtung zur Steuerung eines Wasserstrahl-Antriebsgeräts für ein Wasserfahrzeug - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung eines Wasserstrahl-Antriebsgeräts für ein Wasserfahrzeug

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Publication number
DE69607573T2
DE69607573T2 DE1996607573 DE69607573T DE69607573T2 DE 69607573 T2 DE69607573 T2 DE 69607573T2 DE 1996607573 DE1996607573 DE 1996607573 DE 69607573 T DE69607573 T DE 69607573T DE 69607573 T2 DE69607573 T2 DE 69607573T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
thrust
port
starboard
propulsion devices
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1996607573
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English (en)
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DE69607573D1 (de
Inventor
Tetsuo Nogami
Hiroshi Ohnishi
Yasuo Saito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kawasaki Heavy Industries Ltd
Kawasaki Motors Ltd
Original Assignee
Kawasaki Heavy Industries Ltd
Kawasaki Jukogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Kawasaki Heavy Industries Ltd, Kawasaki Jukogyo KK filed Critical Kawasaki Heavy Industries Ltd
Publication of DE69607573D1 publication Critical patent/DE69607573D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69607573T2 publication Critical patent/DE69607573T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
    • B63H11/02Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water
    • B63H11/10Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water having means for deflecting jet or influencing cross-section thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/02Initiating means for steering, for slowing down, otherwise than by use of propulsive elements, or for dynamic anchoring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
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    • B63H2025/026Initiating means for steering, for slowing down, otherwise than by use of propulsive elements, or for dynamic anchoring using multi-axis control levers, or the like, e.g. joysticks, wherein at least one degree of freedom is employed for steering, slowing down, or dynamic anchoring

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  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
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  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung eines Wasserstrahl-Antriebsgeräts für ein Wasserfahrzeug, die es bei einem wasserstrahlgetriebenen Wasserfahrzeug mit zwei Propellern, vier Propellern oder mehr nur einer Person ermöglicht, auf einfache Weise komplizierte Manövriervorgänge zu steuern, die beim Annähern oder Verlassen einer Pier erforderlich sind, und zwar durch Steuerung der Motordrehzahl (des Schubs), der Reversier- und Ablenkwinkel des Wasserstrahl-Antriebsgeräts mittels eines einzigen Steuerknüppels oder des Steuerknüppels und einer Kurssteuerscheibe.
  • Bei bekannten wasserstrahlgetriebenen Wasserfahrzeugen mit zwei Antriebsmotoren und zwei Propellern werden in vielen Fällen der Schub jedes Wasserstrahl-Antriebsgeräts (Reversierwinkel und Motordrehzahl) und der Ablenkwinkel entweder individuell für jedes Antriebsgerät oder gemeinsam so gesteuert, daß diese Werte verschiedener Antriebsgeräte in der gleichen Richtung gleich sind. Wenn ein solches Steuerverfahren bei einer Antriebsanordnung nach vorliegender Erfindung, beispielsweise einer Antriebsanordnung mit vier Antriebsmotoren und vier Propellern, angewandt wird, ist eine individuelle Manövriersteuerung wegen der großen Anzahl der das Manövrieren des Schiffes beeinflussenden Größen sehr schwierig und eine komplizierte Manövrierung, z. B. in einem Hafen, mit einer einfachen Gesamtsteuerung unmöglich.
  • Die ungeprüfte japanische Patentanmeldung 1-285486 offenbart eine Steuervorrichtung für ein Wasserfahrzeug, die mit zwei Antriebsgeräten, die eine freie Einstellung der Richtung und Größe des Schubs ermöglichen, einem Steuergerät für alle Richtungen, z. B. einem einzigen Steuerknüppel, einem Wählschalter und einem Steuerrad versehen ist und die Richtung und Größe des Schubs jedes Antriebsgeräts entsprechend der Position und dem Betrag der Drehung einer Antriebseinheit des Steuergeräts für alle Richtungen steuert. Bei der Steuervorrichtung mit dem offenbarten Aufbau werden das Steuergerät für alle Richtungen und der Wählschalter so betätigt, daß ein Schiff zur Annäherung an eine Pier oder zum Verlassen einer Pier manövriert wird, d. h. das Schiff quer oder schräg bewegt oder auf der Stelle gedreht wird. Jede dieser Bewegungen erfordert jedoch eine Umschaltung der Betriebsart, was eine Diskontinuität bei der Manövrierung bewirkt und die Gleichmäßigkeit der Manövriersteuerung verringert, so daß dieser Aufbau ungeeignet ist, um mit nur einer Person alle komplizierten Manövriervorgänge, z. B. in einem Hafen, durchzuführen.
  • Bei der in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung 6-24388 offenbarten Steuervorrichtung müssen zwei Vorwärts- Rückwärtshebel zusätzlich zu einem Steuerrad gleichzeitig betätigt werden. Sie hat daher den Nachteil, daß eine Manövriersteuerung, z. B. in einem Hafen, durch eine einzige Person schwierig ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Steuervorrichtung für ein Wasserstrahl- Antriebsgerät anzugeben, die es ermöglicht, eine angemessene Manövrierkraft einzustellen, und zur Durchführung komplizierter Manövriervorgänge geeignet ist, die viele das Manövrieren eines Schiffes beeinflussende Größen umfassen, wie sie beispielsweise in einem Hafen auftreten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist in einer Steuervorrichtung eines Wasserstrahl-Antriebsgeräts für ein Wasserfahrzeug gemäß der Erfindung ein einziger Steuerknüppel installiert, der innerhalb einer vorbestimmten Steuerebene frei beweglich ist, wobei die Mitte der Steuerebene als neutraler Ursprungspunkt gekennzeichnet ist und eine Vielzahl von Einstellpunkten in Betriebsgrenzpositionen in der Steuerebene des Steuerknüppels vorgesehen sind, während ein maximaler Schub und ein maximaler Ablenkwinkel jedes der Hauptantriebsgeräte, die an der Back- und Steuerbordseite angebracht sind, für die Vielzahl der Einstellpunkte eingestellt sind, und ein Sollwert des Schubs und ein Sollwert des Ablenkwinkels für einen Zwischensteuerpunkt in der Steuerebene des Steuerknüppels durch Interpolation zwischen drei Punkten bestimmt werden, nämlich dem Ursprungspunkt und zwei Einstellpunkten in seiner Nähe, so daß der Vorwärts/Rückwärts-Schub und der Ablenkwinkel der Back- und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte mittels des einzigen Steuerknüppels entsprechend den Sollwerten gesteuert werden.
  • Bei dieser Steuervorrichtung sind vorzugsweise zwei Hilfsantriebsgeräte, die jeweils eine Umkehreinrichtung aufweisen, back- und steuerbordseitig in der obigen Anordnung installiert, so daß ein wasserstrahlgetriebenes Wasserfahrzeug mit vier oder mehr Propellern gebildet ist, während eine Kurssteuerscheibe für zwei Hilfsantriebsgeräte in der Nähe des Steuerknüppels angebracht ist, wobei eine Position mit dem Drehwinkel Null der Kurssteuerscheibe als neutraler Ursprungspunkt eingestellt ist und ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes der Hilfsantriebsgeräte auf seitlich symmetrische Positionen mit vorbestimmten Drehwinkeln eingestellt ist, so daß der Vorwärts-/Rückwärts-Schub jedes Hilfsantriebsgerät durch Betätigung der Kurssteuerscheibe unabhängig von den Hauptantriebsgeräten gesteuert wird.
  • Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Steuervorrichtung eines Wasserstrahl-Antriebsgeräts für ein wasserstrahlgetriebenes Wasserfahrzeug mit wenigstens vier Propellern, das wenigstens zwei Hauptantriebsgeräte aufweist, die jeweils eine Umkehreinrichtung zur Steuerung des Vorwärts/Rückwärts-Schubs und eine Ablenkeinrichtung zur Steuerung des Ablenkwinkels aufweisen, und mit wenigstens zwei back- und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräten am Heck, ist ein einziger Steuerknüppel vorgesehen, der in einer bestimmten Steuerebene frei bewegbar ist, deren Mitte als neutraler Ursprungspunkt gekennzeichnet ist, und eine Vielzahl von Einstellpunkten in Betriebsgrenzpositionen der Steuerebene des Steuerknüppels vorgesehen sind, während ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes der Hauptantriebsgeräte und der Hilfsantriebsgeräte, die auf der Back- und Steuerbordseite angebracht sind, und ein Einheitsbetrag des maximalen Ablenkwinkels jedes der Hauptantriebsgeräte für die Vielzahl der Einstellpunkte eingestellt sind, und ein Sollwert des Schubs und ein Sollwert des Ablenkwinkels für irgendeinen Zwischeneinstellpunkt in der Steuerebene des Steuerknüppels durch Interpolation zwischen drei Punkten bestimmt werden, dem Ursprungs punkt und zwei Punkten in seiner Nähe, so daß die Vorwärts/Rückwärts-Schübe und die Ablenkwinkel der backbord- und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte und die Vorwärts/Rückwärts-Schübe der back- und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräte mittels des einzigen Steuerknüppels entsprechend den Sollwerten gesteuert werden.
  • Bei dieser Steuervorrichtung ist vorzugsweise eine Kurssteuerscheibe für jedes Hilfssteuergerät in der Nähe des Steuerknüppels angebracht, wobei eine Position des Drehwinkels Null der Kurssteuerscheibe als neutraler Ursprungspunkt eingestellt ist und ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes back- und steuerbordseitigen Hilfssteuergeräts auf seitlich symmetrische Positionen der vorbestimmten Drehwinkel eingestellt ist, so daß der Vorwärts/Rückwärts-Schub jedes Hilfssteuergeräts durch Überlagerung eines Steuersollwerts der Kurssteuerscheibe und eines Steuersollwerts des Steuerknüppels gesteuert wird.
  • Mittels dieser Steuervorrichtungen können alle Manövriervorgänge in einem Hafen, die die größte Anzahl von Schiffsmanövrier-Einflußgrößen (-Effektoren) aufweisen, mittels nur eines Steuerknüppels oder durch einfache Betätigung der Kurssteuerscheibe zusammen mit dem Steuerknüppel ausgeführt werden. Da ferner eine solche Anordnung ausgebildet werden kann, daß die Betätigungsrichtung des Steuerknüppels oder der Kurssteuerscheibe mit der tatsächlichen Richtung der Schiffsbewegung übereinstimmt, stimmt die Betätigung mit dem Gefühl der das Schiff steuernden Person überein, so daß das Manövrieren sehr einfach wird. Infolgedessen ist ein rasches und genaues Manövrieren möglich, so daß die zum Annähern an eine oder Verlassen einer Pier erforderliche Zeit erheblich verkürzt wird.
  • Da eine Vielzahl von Wasserstrahl-Antriebsgeräten vorgesehen ist, kann die Manövrierkraft leicht gesteigert werden, und es können daher die zum Manövrieren großer Schiffe geeignetsten Wasserstrahl-Antriebsgeräte erzielt werden.
  • Da die Mittel nach den Ansprüchen 2 bis 4 ein durch die beiden Hilfsantriebsgeräte erzeugtes Wendemoment aufbringen können, können Manövriervorgänge ähnlich denen ausgeführt werden, die mit einem Bugantrieb ausgeführt werden, nämlich eine Querbewegung des Schiffes und ein Kurs um einen Punkt in der Nähe des Hecks.
  • Das Mittel nach Anspruch 3 macht es insbesondere möglich, das Schiff quer oder rasch mit einem kleinen Wenderadius durch alleinige Betätigung des Steuerknüppels zu wenden.
  • Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 stellt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, in der ein Teil (a) eine schematische Draufsicht eines wasserstrahlgetriebenen Schiffs mit zwei Propellern und ein Teil (b) eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Heckteils eines mit den beiden Wasserstrahl-Antriebsgeräten versehenen Schiffes darstellt.
  • Fig. 2 stellt in einem Teil (a) eine Längsschnittansicht des Wasserstrahl-Antriebsgeräts im neutralen zustand und in einem Teil (b) eine Tabelle von augenblicklichen Sollwerten dar.
  • Fig. 4 stellt in einem Teil (a) eine Längsschnittansicht des Wasserstrahl-Antriebsgeräts im Umkehrzustand und in einem Teil (b) eine Tabelle augenblicklicher Sollwerte dar.
  • Fig. 5 ist eine Zeichnung zur Erläuterung einer kombinierten Steuerung.
  • Fig. 6 ist eine Zeichnung zur Veranschaulichung des Betätigungsbereichs eines Steuerknüppels.
  • Fig. 7 ist eine Zeichnung, die Sollwerte und Fälle von Manövriervorgängen bei dem ersten Ausführungsbeispiel darstellt.
  • Fig. 8 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, wobei ein Teil (a) eine schematische Zeichnung eines wasserstrahlgetriebenen Wasserfahrzeugs mit vier Propellern und ein Teil (b) eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Heckteils darstellt, bei dem Hauptantriebsgeräte und Hilfsantriebsgeräte installiert sind.
  • Fig. 9 ist eine Draufsicht des Heckteils eines wasserstrahlgetriebenen Wasserfahrzeugs mit 6 Propellern.
  • Fig. 10 ist eine Darstellung von Sollwerten und Fällen des Manövrierbetriebs bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Fig. 11 ist eine schematische Zeichnung eines wasserstrahlgetriebenen Wasserfahrzeugs mit vier Propellern als ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 12 stellt Sollwerte und Manövrierfälle bei dem dritten Ausführungsbeispiel dar.
  • Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt einen Fall der Steuerung von Schiffsmanövrier-Effektoren mittels nur eines Steuerknüppels bei einem Doppelpropellerschiff dar. Fig. 1 stellt ein Schiff mit Doppelantriebsmotor/Doppelantriebspropeller-Wasserstrahl- Antriebsgeräten dar, wobei (a) eine schematische Draufsicht des Schiffes und (b) eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Hecks eines Schiffes mit zwei Wasserstrahl-Antriebsgeräten darstellt.
  • Nach Fig. 1(a) ist eine Fernsteuervorrichtung (einschließlich eines Steuerwerks) 3 mit einem einzigen, in alle Richtungen einstellbaren Steuerknüppel 1 vorgesehen, um einer einzigen Person das Manövrieren des Schiffes zu erleichtern, wenn es sich einer Pier nähert oder sie verläßt (Ein-Mann-Steuerung). Die Steuervorrichtung 3 ist zur Erleichterung des Manövrierens in einem Hafen gewöhnlich in jedem Flügel eines Steuerhauses installiert. Jedes der beiden Wasserstrahl- Antriebsgeräte (Hauptantriebsgeräte) 5, 6, die am Ende eines Hecks installiert sind, ist mit einer Maschine bzw. einem Motor 4 versehen, der damit gekuppelt ist, um das Wasserstrahl-Antriebsgerät anzutreiben, so daß ein Doppelmotor/Doppelpropeller-Wasserstrahl- Antriebsgerät gebildet wird. Die Drehzahl jedes Motors 4 und der Reversiereinrichtungen R und Ablenkeinrichtungen D der backbord- und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte 5, 6 nach Fig. 1(b) wird durch Betätigung des Steuerknüppels 1 gesteuert. D. h. die zwei Wasserstrahlantriebsgeräte sind als Hauptantriebsgeräte ausgebildet, die mit den Reversier- oder Umkehreinrichtungen R zur Steuerung der Vor- und Rückbewegung und mit den Ablenkeinrichtungen D zur Steuerung des Kurses versehen sind. Die beiden Antriebsgeräte sind symmetrisch auf der Backbord- und der Steuerbordseite angeordnet. Von den beiden Wasserstrahl-Antriebsgeräten wird das auf der Backbordseite angeordnete auch Backbordeinheit 5 und das auf der Steuerbordseite angeordnete auch Steuerbordeinheit 6 genannt.
  • Die Fig. 2(a), 3(a) und 4(a) stellen Längsschnitte des Wasserstrahl-Antriebsgeräts jeweils im neutralen, Vorwärts- und Rückwärtszustand dar. Die in der Zeichnung dargestellte Reversiereinrichtung R wird auch Umkehr- oder Rückwärtsstrahlgerät genannt und enthält eine obere Klappe 10, eine untere Klappe 11, die zur Durchführung einer koordinierten Bewegung durch eine gelenkige Verbindungsrichtung L verbunden sind und durch Vor- und Rückbewegungen eines Stellers (Antriebszylinders) 9 bewegt werden, und eine Umkehr- oder Reversierschaufel 12. Wenn sich das Schiff beispielsweise vorwärts bewegt, befindet sich die Reversierschaufel 12 in einer horizontalen Lage, wie es in Fig. 3(a) dargestellt ist, während die obere Klappe 10 und die untere Klappe 11 parallel zueinander ausgerichtet sind, um eine maximale Austrittsöffnung 14 zwischen sich zu bilden (dies ist ein Zustand mit einem Reversierwinkel für maximalen Vorwärtsantrieb), so daß der aus einer Düse 18 ausgestoßene Wasserstrahl direkt nach hinten ausgestoßen wird, um den maximalen Schub zu erzielen. Um das Schiff rückwärtsfahren zu lassen, nehmen die Klappen 10, 11 eine Schließlage ein, wie es in Fig. 4(a) dargestellt ist, wobei die Reversierschaufel 12 nach unten in eine Lage geschwenkt worden ist, in der eine untere Öffnung 15 vollständig geöffnet ist (d. h. einen Zustand mit einem Reversierwinkel für maximalen Rückwärtsantrieb), so daß der Wasserstrahl auf die Klappen 10, 11 trifft und nach unten abgelenkt und längs der Reversierschaufel 12 schräg nach vorn ausgestoßen wird, so daß der maximale Rückwärtsschub erzielt wird. Fig. 1(a) stellt ebenfalls den Zustand einer Rückwärtsbewegung dar. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausbildungen beschränkt und kann abgewandelt werden, soweit das Wasserstrahl-Antriebsgerät einen solchen Aufbau aufweist, daß zumindest ähnliche Funktionen wie die der beschriebenen Reversier- und Ablenkeinrichtung usw. erreicht werden.
  • Die Ablenkeinrichtung D wird auch Horizontal- Strahlwinkelablenkeinrichtung genannt und hat die gleiche Funktion wie die einer Kurssteuereinrichtung durch Schwenkung des Ablenkers 13 um einen vertikalen Zapfen 17 auf seiten des Pumpengehäuses 16, wie es in Fig. 3(a) dargestellt ist, und Horizontalschwenkung des Ablenkers 13 um den Zapfen 17 mittels eines weiteren Stellers (der in der Zeichnung weggelassen ist), (wobei der Schwenkwinkel auch Ablenkwinkel genannt und der maximale Ablenkwinkel erzielt wird, wenn der Ablenker 13 vollständig nach links oder rechts geschwenkt worden ist). Der Steller ist in Fig. 2(a) bis Fig. 3(a) nicht dargestellt, um die Zeichnung zu vereinfachen.
  • Wie Fig. 5 zeigt, wird der Schub der Backbord- und Steuerbord-Hauptantriebsgeräte durch den Reversierwinkel und die Drehzahl des Hauptmotors gemeinsam gesteuert, und zwar durch ein sogenanntes kombiniertes Steuerverfahren (das gleiche gilt auch für die Hilfsantriebsgeräte, die nachstehend beschrieben werden). Fig. 5 zeigt den Zusammenhang zwischen der Drehzahl UPM des Motors und dem Reversierwinkel, die auf der Ordinate aufgetragen sind, und dem auf der Abszisse aufgetragenen Schub. Der Reversierwinkel längs der Ordinate stellt, wenn er in der oberen Hälfte liegt, eine Vorwärtsbewegung, in der unteren Hälfte eine Rückwärtsbewegung und bei dem Wert O einen neutralen Zustand dar. Der neutrale Zustand entspricht dem Fall, daß sich die Reversiereinrichtung R in der in Fig. 2(a) dargestellten Position befindet. Die rechte Hälfte der Abszisse stellt einen Vorwärtsschub und die linke Hälfte der Abszisse einen Rückwärtsschub dar. Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, wird bei dem kombinierten Steuerverfahren die Größe des Vorschubs durch Verringerung der Motordrehzahl bis zur Lehrlaufdrehzahl und Änderung des Reversierwinkels, wenn ein geringer Schub gewünscht wird, eingestellt wird, wobei die Größe des Schubs durch Änderung der Motordrehzahl bei fest auf maximalen Vorwärtsschub oder maximalen Rückwärtsschub eingestelltem Reversierwinkel eingestellt wird, wenn ein hoher Schub gewünscht wird.
  • Der Steuerknüppel 1 ist frei in dem durch das Rechteck in Fig. 6 begrenzten Bereich einstellbar, nämlich in einer vorbestimmten Steuerebene, wobei der Schub jedes Hauptantriebsgerät und des Ablenkwinkels durch die Mitte (den Ursprungspunkt) O der Steuerebene, Betätigungsgrenzpositionen (1), (5) des Steuerknüppels in der Steuerebene unmittelbar oberhalb und unterhalb des Ur sprungspunktes und Endpunkte (3), (7) rechts und links vom Ursprungspunkt, Endpunkte (3), (7) nach rechts und links vom Ursprungspunkt und vier Ecken (2), (4), (6), (8) auf den Diagonalen zwischen diesen Punkten, insgesamt 9 Einstellpunkte, in dem Rechteck definiert sind (das nicht quadratisch sein muß; vielmehr kann die Steuerebene auch kreisförmig sein oder eine andere Form haben). Üblicherweise werden der maximale Schub und der maximale Ablenkwinkel auf Einheitsbeträge eingestellt (wobei der Einheitsbetrag einen Steuersollwert bedeutet und der maximale Wert bei den folgenden Ausführungsbeispielen gleich 1 ist), wobei der Schub bei einer Vorwärtsbewegung mit positivem Vorzeichen und bei einer Rückwärtsbewegung negativem Vorzeichen und der Ablenkwinkel bei einem Kurs im Gegenuhrzeigersinn mit positivem Vorzeichen und bei einem Kurs im Uhrzeigersinn mit negativem Vorzeichen versehen werden. Der Einheitsbetrag ist ein spezieller Wert des jeweiligen Schiffes und wird gewöhnlich durch eine Simulation bestimmt. Bei obigem Beispiel wird der Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes Hauptantriebsgeräts bei den 8 Einstellpunkten, außer dem Ursprungspunkt, auf 1 eingestellt (einem absoluten Wert). Der Ablenkwinkel wird im Ursprungspunkt, im Einstellpunkt (1) und im Einstellpunkt (5) auf null eingestellt, während der Einheitsbetrag des maximalen Ablenkwinkels bei den anderen Einstellpunkten (2) bis (4) und (6) auf 1 (einen absoluten Wert) eingestellt wird. Wenn der Steuerknüppel 1 beispielsweise auf den Einstellpunkt (1) eingestellt wird, überträgt die Manövriersteuervorrichtung 3 den Schubsteuerwert 1 in die Steuervorrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) jedes Hauptsteuergeräts, wodurch die Wasserstrahl-Antriebsgeräte so gesteuert werden, daß sie den maximalen Schub erzeugen (insbesondere einen Hydraulikzylinder 9 nach Fig. 2 steuern).
  • Bei einem bestimmten Einstellpunkt kann der Wert aus Gründen der Manövriersteuerung eingestellt und geändert werden. Beispielsweise kann der Wert von 1 auf 0,75 entsprechend dem augenblicklichen Zustand der Manövrierung eingestellt werden.
  • Wenn der Steuerknüppel 1 sich in einem Zwischenbetriebspunkt befindet, z. B. im Punkt A der Fig. 6, werden bei jeder Betätigung des Steuerknüppels sofort Steuersollwerte für den Schub und den Ablenkwinkel durch Interpolation dreier Punkte, einschließlich des Ursprungspunktes und seiner unmittelbaren Umgebung (in diesem Falle des Ursprungspunktes und der Einstellpunkte (1), (2)) bestimmt. Wenn der Steuerknüppel 1 beispielsweise vom Punkt O um ¹/&sub2; vorwärts und ³/&sub4; nach rechts gedreht wird, um ihn auf den Punkt A einzustellen, werden der Vorschub und der Ablenkwinkel in diesem Augenblick wie folgt durch Interpolation bestimmt:
  • Backbord-Steuergerät-Schub = (backbordseitiger Schub von (1) - steuerbordseitiger Schub von O) · ¹/&sub2; + (backbordseitiger Schub (2) - backbordseitiger Schub von (1)) · ¹/&sub4; = 0,5.
  • Steuerbord-Antriebsgerät-Schub = (steuerbordseitiger Schub von (1) - steuerbordseitiger Schub von O) · ¹/&sub2; + (steuerbordseitiger Schub von (2) - steuerbordseitiger Schub von (1)) · ¹/&sub4; = 0,5.
  • Backbord-Anlenkwinkel = (backbordseitiger Winkel von (1) - backbordseitiger Winkel von O) · ¹/&sub2; + (backbordseitiger Winkel von (2) - backbordseitiger Winkel von (1)) · ¹/&sub4; = -0,25.
  • Steuerbord-Ablenkwinkel = (steuerbordseitiger Winkel von (1) - steuerbordseitiger Winkel von O) · ¹/&sub2; + (steuerbordseitiger Winkel von (2) - steuerbordseitiger Winkel von (1)) · ¹/&sub4; = -0,25.
  • In Fig. 7 sind neun Fälle der Manövrierung eines Schiffes mittels der vorstehend beschriebenen Anordnung dargestellt. Die in der oberen Zeile dargestellten Werte sind Schub-Sollwerte, wobei der linke Wert den Sollwert für das backbordseitige Antriebsgerät und der rechte Wert den Sollwert für das steuerbordseitige Antriebsgerät darstellt. Die Werte in der unteren Zeile sind Ablenkwinkel-Sollwerte. Wie zuvor erwähnt, sind die Werte zweckdienlich eingestellt, und in diesem Beispiel bedeutet der Wert 1 den zur Erzielung des maximalen Schubs oder maximalen Ablenkwinkels vorzugebenden Sollwert. Wenn daher ein kleinerer Sollwert als 1 vorgegeben wird, bedeutet dies, daß den Hauptantriebsgeräten 5, 6 von der Steuervorrichtung der Manövriersteuervorrichtung 3 Schub- und Ablenkwinkel-Sollwerte zugeführt werden, die kleiner als der maximale Schub- oder Ablenkwinkel sind.
  • In der Zeichnung stellt die etwa dreieckige Form schematisch das wasserstrahlgetriebene Schiff, der schwarze Pfeil die Richtung (die Schubrichtung ist entgegengesetzt dazu) und die Stärke des Wasserstrahls und der weiße Pfeil die Bewegung des Schiffs dar. Die Steuervorrichtung in der rechten oberen Ecke zeigt die Position des Steuerknüppels an.
  • (O) für neutral
  • Unter den in Fig. 7 dargestellten Diagrammen von 9 Manövrierfällen stellt das Diagramm in der Mitte den neu tralen Zustand dar, weil der Steuerknüppel auf den Ursprungspunkt O eingestellt ist, während das Wasserstrahl-Antriebsgerät sich in diesem Fall in dem in Fig. 2(a) dargestellten Zustand befindet. Die in Fig. 7 eingekreisten Zahlen entsprechen den Positionen des Steuerknüppels in Fig. 6. Das gleiche gilt für die nachstehende Beschreibung.
  • (1) für vorwärts
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (1) nach Fig. 6 gebracht worden ist, befinden sich die Backbord- und Steuerbord-Antriebsgeräte in dem in Fig. 3(a) dargestellten Zustand, in dem der Wasserstrahl nach hinten ausgestoßen wird, um einen Vorwärtsschub zu erzielen. In diesem Falle wird, da der Sollwert 1 ist, der maximale Vorwärtsschub erzeugt, so daß sich das Schiff in Richtung des weißen Pfeils bewegt.
  • (2) für vorwärts bei Drehung nach steuerbord
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (2) der Fig. 6 (in die rechte obere Ecke) gebracht worden ist, werden beiden Back- und Steuerbord-Antriebsgeräten der Schub- Sollwert 1 und der Ablenkwinkel-Sollwert -1 zugeführt, so daß die Back- und Steuerbord-Antriebsgeräte den maximalen Vorwärtsschub erzeugen, bei dem die Ablenker nach rechts auf den maximalen Ablenkwinkel geschwenkt werden, so daß der Wasserstrahl schräg nach hinten ausgestoßen und das Schiff nach steuerbord gedreht wird, während es sich vorwärts bewegt.
  • (3) für Querbewegung nach steuerbord
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (3) der Fig. 6 (rechts vom Ursprungspunkt) gebracht wird, werden dem Backbord-Antriebsgerät der Schub-Sollwert 1 und der Ablenkwinkel-Sollwert 1 zugeführt, während dem Steuerbord-Antriebsgerät der Schub-Sollwert -1 und der Ablenkwinkel-Sollwert -1 zugeführt werden. Daher schwenkt der Ablenker des Backbord-Antriebsgeräts nach links auf den maximalen Ablenkwinkel und der Ablenker des Steuerbord-Antriebsgeräts nach rechts auf den maximalen Ablenkwinkel, so daß der Wasserstrahl schräg nach vorne und nach links ausgestoßen wird. Hierbei bewegt sich das Schiff quer nach steuerbord, wobei es sich jedoch langsam nach backbord dreht, weil eine Richtungseinhaltefunktion nicht bewirkt wird.
  • (4) für Reversier-(rückwärts)bewegung bei Drehung nach steuerbord.
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (4) der Fig. 6 (in die rechte untere Ecke) gebracht wird, werden sowohl dem Backbord- als auch dem Steuerbord- Antriebsgerät der Schub-Sollwert -1 und der Ablenkwinkel-Sollwert -1 zugeführt. Daher werden die Ablenker beider Backbord- und Steuerbord-Antriebsgeräte nach rechts auf den maximalen Ablenkwinkel geschwenkt, so daß der Wasserstrahl schräg nach oben rechts ausgestoßen wird, um das Schiff nach steuerbord zu drehen, während es sich rückwärts bewegt.
  • (5) für Reversier-(rückwärts)bewegung
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (5) der Fig. 6 gebracht wird, werden sowohl dem Backbord- als auch dem Steuerbord-Antriebsgerät der Schub-Sollwert -1 und der Ablenkwinkel-Sollwert 0 zugeführt, so daß der Wasserstrahl nach vorn (Fig. 4) ausgestoßen und der maximale Rückwärtsschub erzeugt wird, so daß sich das Schiff genau rückwärts bewegt.
  • (6) für rückwärts bei Drehung nach backbord
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (6) der Fig. 6 gebracht wird, werden sowohl dem Backbord- als auch dem Steuerbord-Steuergerät der Schub-Sollwert -1 und der Ablenkwinkel-Sollwert 1 zugeführt. Die Ablenker schwenken daher nach links, und der Wasserstrahl wird schräg nach vorne rechts ausgestoßen, so daß das Schiff sich rückwärts bewegt und nach backbord dreht.
  • (7) für Querbewegung nach backbord
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (7) der Fig. 6 gebracht wird, werden dem Backbord-Antriebsgerät der Schub-Sollwert -1 und der Ablenkwinkel-Sollwert 1 zugeführt, während dem Steuerbord-Antriebsgerät der Schub- Sollwert und der Ablenkwinkel-Sollwert -1 zugeführt werden. Daher schwenkt der Ablenker des Backbord- Antriebsgeräts nach links, so daß der Wasserstrahl schräg nach vorne rechts ausgestoßen wird, während der Ablenker des Steuerbord-Antriebsgeräts nach rechts schwenkt, um den Wasserstrahl schräg nach hinten links auszustoßen. Das Schiff bewegt sich daher quer nach backbord, während es sich langsam nach steuerbord dreht, weil keine Richtungseinhaltefunktion vorgesehen ist.
  • (8) für vorwärts, bei Drehung nach backbord
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position (8) der Fig. 6 gebracht wird, werden sowohl dem Backbord-, als auch dem Steuerbord-Antriebsgerät der Schub-Sollwert 1 und der Ablenkwinkel-Sollwert 1 zugeführt. Die Ablenker schwenken daher nach links, so daß der Wasserstrahl schräg nach hinten links ausgestoßen wird und sich das Schiff nach vorne bei gleichzeitiger Drehung nach backbord bewegt.
  • Wenn der Steuerknüppel in die Position A (Zwischenposition) der Fig. 6 gebracht wird, ist der Schub- Sollwert für das Backbord-Antriebsgerät 0,5, der Schub- Sollwert für das Steuerbord-Antriebsgerät 0,5, der Ablenkwinkel des Backbord-Antriebsgeräts -0,25 und der Ablenkwinkel des Steuerbord-Antriebsgeräts -0,25. Das Schiff bewegt sich daher, ähnlich wie im Zustand (2), vorwärts, während es sich gleichzeitig nach Steuerbord dreht, jedoch langsamer (mit größerem Wenderadius).
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden Wasserstrahl-Antriebsgeräte mit insgesamt vier Propellern mittels eines Steuerknüppels und einer Kurssteuerscheibe gesteuert. D. h., wie Fig. 8(a) zeigt, es ist eine Fernsteuervorrichtung (einschließlich eines Steuerwerks) 3 mit einem Steuerknüppel für alle Richtungen, ähnlich dem zuvor beschriebenen, und eine Kurssteuerscheibe 2 installiert, so daß nur eine Person die Manövriervorgänge in einem Hafen leicht steuern kann. Alle vier am Heck installierten Wasserstrahl- Antriebsgeräte 5 bis 8 sind jeweils mit einem daran angeschlossenen Motor 4 versehen, so daß sich eine Wasserstrahl-Antriebsvorrichtung mit vier Motoren und vier Propellern ergibt. Das backbordseitig innen (in der Nä he der Schiffsmitte) installierte Gerät wird Backbord- Hauptantriebsgerät (innere Einheit) 5 genannt, das backbordseitig außen installierte Gerät wird Backbord- Hilfsantriebsgerät (äußere Einheit) 7 genannt, während die zur Paarbildung symmetrisch zu diesen Antriebsgeräten angeordneten Antriebsgeräte Steuerbord- Hauptantriebsgerät (innere Einheit) 6 und Steuerbord- Hilfsantriebsgerät (äußere Einheit) 8 genannt werden.
  • Wie Fig. 8(b) zeigt, sind zwei (das innere Antriebsgerätepaar 5, 6 in diesem Beispiel) der vier Wasserstrahl-Antriebsgeräte als Hauptantriebsgeräte mit Reversiereinrichtungen R zur Steuerung der Vorwärts- Rückwärtsbewegung und Ablenkeinrichtungen D zur Kurssteuerung versehen, während die anderen beiden Antriebsgeräte (die äußeren Antriebsgeräte 7, 8) nur Reversiereinrichtungen R aufweisen (die feststehen, so daß sie nicht horizontal geschwenkt werden können). Die inneren Antriebsgeräte 5, 6 und die äußeren Antriebsgeräte 7, 8 brauchen nicht notwendigerweise so ausgebildet zu sein, daß sie die gleiche Fähigkeit besitzen, obwohl die beiden jeweils ein Paar bildenden Antriebsgeräte vorzugsweise so ausgebildet sind, daß sie die gleiche Fähigkeit haben, um eine komplizierte Steuerung zu vermeiden.
  • Der Steuerknüppel 1 dient zur Steuerung der Drehzahlen der Motoren 4 der Backbord- und Steuerbord- Hauptantriebsgeräte 5, 6 und ihrer Reversiereinrichtungen R oder Ablenkeinrichtungen D, während die Steuerungs-Sollwerte in ähnlicher Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel bestimmt werden. In der Nähe des Steuerknüppels ist die Kurssteuerscheibe 2 installiert, die zur Steuerung der Drehzahlen der Motoren 4 der Backbotd- und Steuerbord-Hilfsantriebsgeräte 7, 8 und der Reversiereinrichtungen R dient. Der Steuerknüppel hat nichts mit der Steuerung der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 zu tun. Zusammengefaßt werden eine Position für den Drehwinkel Null der Kurssteuerscheibe 2 als neutraler Ursprungspunkt des Schubs Null und Einheitsbeträge der maximalen Schübe der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 seitlich und symmetrisch zu einem vorbestimmten Drehwinkel (gewöhnlich 90 Grad) eingestellt (siehe Fig. 10), so daß die Vorwärts-Rückwärtsschübe der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 durch Betätigung der Kurssteuerscheibe 2 über die Reversiereinrichtungen der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 unabhängig von den Hauptantriebsgeräten 5, 6 gesteuert werden können. Von dem ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dieses Ausführungsbeispiel darin, daß es zusätzlich zwei Hilfsantriebsgeräte aufweist und die Kurssteuerscheibe zur Steuerung der Hilfsantriebsgeräte installiert ist, so daß die Steuerung der Hilfsantriebsgeräte unabhängig von den Hauptantriebsgeräten nur eine Drehbewegung bewirkt.
  • Fig. 8 zeigt zwar eine Anordnung mit 4 Motoren und 4 Propellern, doch kann die Erfindung auch auf eine Anordnung mit sechs Motoren und sechs Propellern, wie es in Fig. 9 dargestellt ist, und eine Anordnung mit acht Motoren und acht Propellern, die nicht in der Zeichnung dargestellt sind, angewandt werden. Wenn es erforderlich ist, die Fähigkeit der Hauptantriebsgeräte zu steigern, können zwei oder mehr Paare von Hauptantriebsgeräten 5, 6 installiert werden.
  • Fig. 10 zeigt einige Fälle von Manövriersteuervorgängen bei obigem Aufbau. Es sind nur diejenigen Fälle von Manövriersteuervorgängen dargestellt, die in Fig. 7 nicht dargestellt sind. Durch Installierung der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 können Funktionen erreicht werden, die denjenigen ähnlich sind, die durch Installierung eines Bugantriebs erreicht werden. Wenn die Kurssteuerscheibe in eine Position (a) gebracht wird, wird kein Schub erzeugt, während eine Drehung der Kurssteuerscheibe um 90 Grad in die Position (c) bewirkt, daß der Sollwert -1 dem Backbord-Hilfsantriebsgerät 7 und der Sollwert +1 dem Steuerbord-Hilfsantriebsgerät 8 zugeführt wird. Die Vorzeichen dieser Werte werden umgekehrt, wenn die Kurssteuerscheibe in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird. Wenn die Kurssteuerscheibe in eine Zwischenposition (45 Grad Drehung) zwischen (a) und (c) gebracht wird, wird der Sollwert 0,5 vorgegeben. D. h., der Sollwert ändert sich linear in Abhängigkeit von dem Drehwinkel der Kurssteuerscheibe.
  • Wenn der Steuerknüppel gemäß Fig. 10 in der neutralen Position gehalten und die Kurssteuerscheibe in die Position (c) gebracht wird, werden die Richtungen der von den Backbord- und Steuerbord-Hilfsantriebsgeräten ausgestoßenen Wasserstrahlen umgekehrt (Rückwärtsschub des Backbord- und Vorwärtsschub des Steuerbord-Antriebsgeräts), so daß sich das Schiff auf der Stelle nach backbord dreht. Wenn die Kurssteuerscheibe in die Position (d) gedreht wird, die symmetrisch zur Position (c) liegt, dreht sich das Schiff nach steuerbord.
  • Wenn dagegen der Steuerknüppel 1 nach rechts und die Kurssteuerscheibe zum Punkt (b) gedreht wird, wird zu dem Manövriersteuerfall (7) nach Fig. 7 eine Richtungshaltefunktion addiert, so daß sich das Schiff quer nach rechts nach backbord bewegt. Wenn der Steuerknüppel und die Kurssteuerscheibe dagegen in symmetrisch zu obigen Positionen legenden Positionen gedreht werden, wird zu dem Manövriersteuerfall (3) nach Fig. 7 eine Richtungshaltefunktion addiert, so daß sich das Schiff quer nach rechts nach steuerbord bewegt. Dadurch kann eine ähnliche Funktion wie die durch Installierung eines Bugantriebs durch Installierung der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 erzielt werden.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel eine Antriebsanordnung mit vier Motoren und vier Propellern in ähnlicher Weise wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 angewandt wird, ist die Kurssteuerscheibe hier nicht vorgesehen, so daß die Hauptantriebsgeräte 5, 6 und die Hilfsantriebsgeräte 7, 8 backbordseitig und steuerbordseitig mit nur einem Steuerknüppel gesteuert werden.
  • Der Steuerknüppel 1 ist in einer quadratischen Steuerebene frei beweglich, wobei die Mitte der Steuerebene als neutraler Ursprungspunkt mit dem Vorschub Null eingestellt ist, Einheitswerte des Vorschubs der Hauptantriebsgeräte 5, 6 am oberen und unteren Ende eines durch den Ursprungspunkt verlaufenden Liniensegments am rechten und linken Ende und an den vier Ecken eingestellt sind, insgesamt 8 Einstellpunkte, und ferner der Ursprungspunkt und das obere und untere Ende als neutrale Punkte mit dem Ablenkwinkel Null und Einheitswerte des Ablenkwinkels am rechten und linken Ende sowie den vier Ecken eingestellt sind. Ferner sind der Ursprungspunkt und das obere und untere Ende als neutrale Punkte mit dem Vorschub Null für die Hilfsantriebsgeräte 7, 8 und Einheitswerte der Vorschübe der Hilfsantriebsgeräte 7, 8 am rechten und linken Ende und den vier Ecken eingestellt, insgesamt 8 Punkte. Der Sollwert des Vorschubs und der Sollwert des Ablenkwinkels für Zwischenpunkte in der Steuerebene des Steuerknüp pels 1 werden durch Interpolation von drei Punkten, dem Ursprungspunkt und Einstellpunkten in seiner Nähe, bestimmt, um dadurch den Vorwärts- und Rückwärtsschub sowie den Ablenkwinkel der backbordseitigen und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte 5, 6 und den Vorwärts- und Rückwärtsschub der backbordseitigen und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräte 7, 8 mittels nur eines Steuerknüppels in Abhängigkeit von den Sollwerten zu steuern.
  • Fig. 12 zeigt Beispiele eingestellter Steuerungs-Sollwerte. Wenn der Steuerknüppel beispielsweise auf den Steuerpunkt (1) oder (2) ein gestellt worden ist, sind die Einheitswerte des Vorschubs, die den Hauptantriebsgeräten zugeführt werden, nämlich die Vorschub-Sollwerte, die Maximalwerte 1 oder -1, während die Vorschübe der Hilfsantriebsgeräte und die Ablenkwinkel null sind. Im Steuerpunkt (2) wird den Hauptantriebsgeräten der Vorschub Sollwert 0,5 und der Ablenkwinkel -1 zugeführt, während den Hilfsantriebsgeräten auf der Backbordseite der Vorschub-Sollwert -0,75 und auf der Steuerbordseite 0,75 und auf beiden Seiten die Ablenkwinkel null zugeführt werden. Die Werte 0,5 und 0,75 sind keine absoluten Werte, sondern beziehen sich auf spezielle Eigenschaften des Schiffes (Schwerpunkt, Manövrierbarkeit usw., die durch den Schiffstyp, das Schiffsmodell, die Breite, Länge und andere Einzelheiten bestimmt werden). Da die Sollwerte nach Fig. 12 durch eine Simulation unter allgemeinen Bedingungen bestimmt werden, kann beispielsweise der Wert 0,75 durch den Kapitän an Bord in 1 geändert werden, wenn die Schiffsbewegung nicht den Anforderungen genügt. Hierbei werden nur geringe Änderungen der Schiffsbewegung bewirkt (z. B. der Wenderadius des Schiffes).
  • Bei der Steuervorrichtung mit den vorstehend beschriebenen Steuerfunktionen können die Manövriersteuervorgänge (1) bis (8) nach Fig. 12 durch Betätigung eines einzigen Steuerknüppels 1 bewirkt werden. Die schwarzen Pfeile am Heck in diesen Zeichnungen stellen die Richtung des Strahls (die Schubrichtung ist demgegenüber umgekehrt) und dessen Stärke dar, während die weißen Pfeile, die am Schiffskörper angebracht sind, die Schiffsbewegung ähnlich zu obigem anzeigen. D. h., obwohl die zuvor beschriebenen Manövrierfälle nach Fig. 7 erzielt werden können, ist es möglich, das Schiff quer nach backbord und steuerbord ohne Drehung zu bewegen, weil durch die Installierung wenigstens eines Paares von backbordseitigen und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräten 7, 8 eine Richtungshaltefunktion in den Steuerpunkten (3) und (7) vorgesehen ist. Weitere Vorgänge ähneln den anhand von Fig. 7 beschriebenen. Sie werden daher nicht beschrieben.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ist ähnlich wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel die Kurssteuerscheibe des zweiten Ausführungsbeispiels (Fig. 8) bei den Hilfsantriebsgeräten in der Wasserstrahl-Antriebsvorrichtung nach Fig. 11 mit den vier Motoren und vier Propellern ergänzt worden. D. h., die Kurssteuerscheibe ist in der Nähe des Steuerknüppels für die beiden Backbord- und Steuerbord- Hilfsantriebsgeräte installiert, wobei die Position der Kurssteuerscheibe für den Drehwinkel Null als neutraler Ursprungspunkt eingestellt ist und Einheitswerte der maximalen Schübe des Backbord- und Steuerbord- Hilfsantriebsgeräts auf seitliche symmetrische Positionen mit bestimmtem Drehwinkel (üblicherweise 90 Grad) eingestellt sind. Der Vorwärts- und Rückwärtsschub wird durch eine Umkehreinrichtung jedes Hilfsantriebsgeräts durch Überlagerung des Steuersollwerts der Kurssteuerscheibe und des Steuersollwerts des Steuerknüppels gesteuert. Für den Fall, daß der durch die Überlagerung der Sollwerte erhaltene Wert den maximalen Schub überschreitet, wird der Sollwert auf dem maximalen Schub festgehalten.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Steuerung eines Wasserstrahl- Antriebsgeräts für ein Wasserfahrzeug, das wenigstens zwei Hauptantriebsgeräte aufweist, die jeweils eine Umkehreinrichtung (R) zur Steuerung des Vorwärts/- Rückwärts-Schubs und eine Ablenkeinrichtung (D) zur Steuerung des Ablenkwinkels aufweisen und auf der Back- und Steuerbordseite am Heck angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Steuerknüppel (1) installiert ist, der innerhalb einer vorbestimmten Steuerebene frei beweglich ist, wobei die Mitte der Steuerebene als neutraler Ursprungspunkt (O) gekennzeichnet ist und eine Vielzahl von Einstellpunkten (1-8) in Betriebsgrenzpositionen in der Steuerebene des Steuerknüppels (1) vorgesehen sind, während ein Einheitsbetrag eines maximalen Schubs und ein maximaler Ablenkwinkel jedes der Hauptantriebsgeräte (5, 6), die an der Back- und Steuerbordseiteangebracht sind, für die Vielzahl der Einstellpunkte eingestellt sind, und ein Sollwert des Schubsund ein Sollwert des Ablenkwinkels durch Interpolation zwischen drei Punkten bestimmt werden, nämlich dem Ursprungspunkt und zwei Punkten in seiner Nähe, und zwar für jeden Zwischeneinstellpunkt in der Steuerebene des Steuerknüppels, so daß der Vorwärts/Rückwärts-Schub und der Ablenkwinkel der back- und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte mittels des einzigen Steuerknüppels entsprechend den Sollwerten gesteuert werden.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, bei der wenigstens zwei Hilfsantriebsgeräte, die jeweils eine Umkehreinrichtung aufweisen, auf der Back- und Steuerbordseite zusätzlich zu der Anordnung nach Anspruch 1 angeordnet sind, so daß ein wasserstrahlgetriebenes Wasserfahrzeug mit vier oder mehr Propellern gebildet ist, während eine Kurssteuerscheibe für zwei Hilfsantriebsgeräte in der Nähe des Steuerknüppels angebracht ist, wobei eine Position mit dem Drehwinkel 0 der Kurssteuerscheibe als neutraler Ursprungspunkt, eingestellt ist und ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes der Hilfsantriebsgeräte auf seitlich symmetrische Positionen mit vorbestimmten Drehwinkeln eingestellt ist, so daß der Vorwärts/Rückwärts-Schub jedes Hilfsantriebsgeräts durch Betätigung der Kurssteuerscheibe unabhängig von den Hauptantriebsgeräten gesteuert wird.
3. Vorrichtung zur Steuerung eines Wasserstrahl- Antriebsgeräts für ein wasserstrahlgetriebenes Wasserfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß sie vier oder mehr Propeller mit wenigstens zwei back- und steuerbordseitigen Antriebsgeräten (5, 6), die jeweils eine Umkehreinrichtung (R) zur Steuerung des Vorwärts/Rückwärts-Schubs und eine Ablenkeinrichtung (D) zur Steuerung des Ablenkwinkels aufweisen, und mit wenigstens zwei back- und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräten (7, 8), die jeweils eine Umkehreinrichtung (R) aufweisen, wobei beide Paare am Heck angeordnet sind, ein einziger Steuerknüppel (1) vorgesehen ist, der in einer bestimmten Steuerebene frei bewegbar ist, deren Mitte als neutraler Ursprungs punkt gekennzeichnet ist, und eine Vielzahl von Einstellpunkten in Betriebsgrenzpositionen der Steuerebene des Steuerknüppels (1) vorgesehen sind, während ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes der Hauptantriebsgeräte (5, 6) und der Hilfsantriebsgeräte (7, 8), die auf der Back- und Steuerbordseite angebracht sind, und ein Einheitsbetrag des maximalen Ablenkwinkels jedes der Hauptantriebsgeräte für die Vielzahl der Einstellpunkte eingestellt sind, und ein Sollwert des Schubs und ein Sollwert des Ablenkwinkels für irgendeinen Zwischeneinstellpunkt in der Steuerebene des Steuerknüppels durch Interpolation zwischen drei Punkten bestimmt werden, dem Ursprungspunkt und zwei Punkten in seiner Nähe, so daß die Vorwärts/Rückwärts-Schübe und die Ablenkwinkel der backbord- und steuerbordseitigen Hauptantriebsgeräte (5, 6) und die Vorwärts/Rückwärts-Schübe der back- und steuerbordseitigen Hilfsantriebsgeräte (7, 8) mittels des einzigen Steuerknüppels (1) entsprechend den Sollwerten gesteuert werden.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, bei dem eine Kurssteuerscheibe für jedes Hilfssteuergerät in der Nähe des Steuerknüppels angebracht ist, wobei eine Position des Drehwinkels 0 der Kurssteuerscheibe als neutraler Ursprungspunkt eingestellt ist und ein Einheitsbetrag des maximalen Schubs jedes back- und steuerbordseitigen Hilfssteuergeräts auf seitlich symmetrische Positionen der vorbestimmten Drehwinkel eingestellt ist, so daß der Vorwärts/Rückwärts-Schub jedes Hilfssteuergeräts durch Überlagerung eines Steuersollwerts der Kurssteuerscheibe und eines Steuersollwerts des Steuerknüppels gesteuert wird.
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