DE69602493T2 - Vorrichtung zur Heizung, Lüftung eines Fahrzeuginnenraumes - Google Patents
Vorrichtung zur Heizung, Lüftung eines FahrzeuginnenraumesInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Heizung und Lüftung des Fahrgastraums eines Kraftfahrzeugs.
- Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung, umfassend ein Gehäuse, das einen Frischlufteinlaß begrenzt, einen Mischbereich, der mit einer Entfrostungsleitung, mit einer Belüftungsleitung und mit einer Heizungsleitung in Verbindung steht, sowie Mittel, um dem Mischbereich Frischluft oder Warmluft zuzuführen, wobei die Vorrichtung außerdem mindestens einen Frischluftzufuhrkanal umfaßt, der eine Einlaßöffnung, die mit dem Frischlufteinlaß in Verbindung steht, und eine Auslaßöffnung aufweist, die in eine Auslaßkammer mündet, die mit dem Mischbereich in Verbindung steht, wobei die besagte Auslaßkammer der Belüftungsleitung und der Heizungsleitung Luft zuführt.
- Eine derartige Heizungs- und Lüftungsvorrichtung ist aus der französischen Patentanmeldung Nr. 94 05850 (FR-A-2 719 809) auf den Namen der Anmelderin bekannt.
- Bei dieser bekannten Vorrichtung erhält der Mischbereich Luft mit regelbarer Temperatur, die anschließend zu den vorgenannten Leitungen weitergeleitet wird.
- Die Entfrostungsleitung kann einen Luftstrom zu mindestens einer Düse leiten, die zu mindestens einer der Fensterscheiben des Fahrzeugs, insbesondere zur Windschutzscheibe, gerichtet ist.
- Die Belüftungsleitung kann über Belüftungsklappen, die im Armaturenbrett des Fahrzeugs vorgesehen sind, einen Luftstrom zum Kopfbereich der Fahrzeuginsassen richten.
- Die auch als "Fußraumleitung" bezeichnete Heizungsleitung kann schließlich über mindestens eine zum unteren Bereich des Fahrgastraums führende Düse einen Luftstrom zum Fußbereich der Fahrgäste leiten.
- Die vorgenannten Leitungen werden selektiv durch Klappen geregelt, um auf an sich bekannte Weise verschiedene Verteilungskonfigurationen herbeizuführen.
- Bei der Vorrichtung nach der vorgenannten französischen Patentanmeldung ermöglicht der Frischluftzufuhrkanal die Zuleitung eines Frischluftanteils direkt in die Auslaßkammer, um der Belüftungsleitung und/oder der Mischleitung Luft zuzuführen, außer in dem Fall, in dem der Mischbereich Luft mit maximaler Temperatur erhält (Position Typ "ganz warm").
- Der Frischluftanteil wird dabei mit der Mischluft vermischt, die aus dem Mischbereich kommt, so daß der Auslaßkammer ein Luftstrom mit einer Temperatur zugeführt werden kann, die niedriger als die Temperatur des Luftstroms für die Entfrostungsleitung ist.
- Die Vorrichtung gemäß der vorgenannten Patentanmeldung kann insbesondere in einer Verteilungsart "Belüftung-Fußraum" betrieben werden, in der die Entfrostungsleitung geschlossen ist, während die Auslaßkammer sowohl der Belüftungsleitung als auch der Heizungsleitung Luft zuführt.
- Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, zusätzliche Verbesserungen an der vorgenannten Vorrichtung vorzuschlagen.
- Dazu schlägt sie eine Heizungs- und Lüftungsvorrichtung der vorgenannten Art vor, bei der der Frischluftzufuhrkanal im Gehäuse schwenkbar zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition gelagert ist, dergestalt daß die Auslaßöffnung des Kanals zu einer Leitung gerichtet ist, die zwischen der Entfrostungsleitung, der Belüftungsleitung und der Heizungsleitung ausgewählt wird, und wobei Betätigungsmittel vorgesehen sind, um das Schwenken des Frischluftzufuhrkanals zwischen seinen beiden Endpositionen zu betätigen.
- Dadurch kann vorzugsweise der aus der Auslaßöffnung des Frischluftzufuhrkanals kommende Frischluftstrom in Abhängigkeit von der durch den Benutzer gewünschten Komfortkonfiguration entweder zur Entfrostungsleitung oder zur Belüftungsleitung oder zur Heizungsleitung geleitet werden.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Frischluftzufuhrkanal den Luftstrom entweder zur Belüftungsleitung oder zur Heizungsleitung leiten.
- Die Erfindung kommt insbesondere bei einer Heizungs- und Belüftungsvorrichtung der vorgenannten Art zur Anwendung, bei der die Auslaßkammer, der Luft durch den Mischbereich zugeführt wird, eine allgemein zylindrische Form aufweist und mit einer zweiteiligen Klappe versehen ist, die die Verteilung des Luftstroms zwischen der Belüftungsleitung und der Heizungsleitung kontrollieren kann.
- Erfindungsgemäß haben die Betätigungsmittel des Frischluftzufuhrkanals die Funktion, diesen Frisch luftzufuhrkanal zu verschwenken, wenn sich diese zweiteilige Klappe in einer als "Belüftung-Fußraum" bezeichneten Position befindet, in der sie die Luftzufuhr sowohl zur Belüftungsleitung als auch zur Heizungsleitung zuläßt.
- In einer solchen Position erhalten daher die Belüftungsleitung und die Heizungsleitung beide vom Mischbereich kommende Luft mit geregelter Temperatur, wobei darüber hinaus der Frischluftstrom, der durch den Frischluftzufuhrkanal zugeleitet wird, vorzugsweise entweder zur Belüftungsleitung oder zur Heizungsleitung geleitet wird.
- Die Erfindung kommt außerdem bei einer Vorrichtung der vorgenannten Art zur Anwendung, die eine Entfrostungsklappe umfaßt, um die Entfrostungsleitung zu kontrollieren.
- Erfindungsgemäß haben die Betätigungsmittel des Frischluftzufuhrkanals die Funktion, den Frischluftzufuhrkanal zu verschwenken, wenn die Entfrostungsklappe die Entfrostungsleitung schließt, und den Frischluftzufuhrkanal in seiner ersten Endposition zu halten, wenn die Entfrostungsklappe die Entfrostungsleitung öffnet.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt die Vorrichtung einen einzigen Frischluftzufuhrkanal, der schwenkbar in einem Mittelbereich des Gehäuses gelagert ist.
- Vorteilhafterweise ist der Frischluftzufuhrkanal an zwei koaxiale Wellen angefügt, die durch zwei Seitenwände hindurchgehen, wobei mindestens eine der beiden Wellen mit den Betätigungsmitteln des Frischluftzufuhrkanals verbunden ist.
- Diese Betätigungsmittel umfassen vorteilhafterweise eine Gelenkstange, deren erstes Ende drehfest an einer der beiden Wellen angebracht ist und deren anderes Ende mit einem Betätigungsseilzug oder ähnlichem verbunden werden kann.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist der Frischluftzufuhrkanal durch eine Bodenwand, eine obere Wand und zwei Seitenwände begrenzt, um einen Innenquerschnitt mit einer in etwa rechteckigen Form zu bilden.
- Dieser Querschnitt verringert sich zwischen der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung, so daß der aus dem Frischluftzufuhrkanal austretende Luftstrom beschleunigt und in eine bevorzugte Richtung gelenkt werden kann.
- Nach einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt der Frischluftzufuhrkanal eine Umlenkwand, die sich an die obere Wand in der Nähe der Einlaßöffnung anschließt, um den Frischlufteinlaß in den Frischluftzufuhrkanal statt in die Entfrostungsleitung zu begünstigen.
- In der nachstehenden, nur als Beispiel angeführten Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Darin zeigen im einzelnen:
- - Fig. 1 eine Querschnittansicht einer erfindungsgemäßen Heizungs- und Lüftungsvorrichtung;
- - Fig. 2 eine vergrößerte Längssichnittansicht des Frischluftzufuhrkanals der Vorrichtung von Fig. 1;
- - Fig. 3 eine endseitige Ansicht des Frischluftzufuhrkanals von Fig. 2 auf der Seite der Einlaßöffnung; und
- Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 zur Veranschaulichung der Montage des Frischluftzufuhrkanals im Gehäuse der Vorrichtung von Fig. 1.
- Die Heizungs- und Belüftungsvorrichtung von Fig. 1 umfaßt ein Gehäuse 10, das hauptsächlich durch eine Wand 12, deren Erzeugende parallel zueinander und senkrecht zur Ebene der Figur verlaufen, sowie durch zwei Seitenwände 14 begrenzt wird (Fig. 4). Im Gehäuse ist ein Frischlufteinlaß 16 ausgebildet, um darin (Pfeil F) einen, gegebenenfalls klimatisierten, Gebläseluftstrom einzuleiten, der außerhalb des Fahrgastraums des Fahrzeugs aufgenommen oder vom Fahrgastaum aus umgewälzt wird.
- Außerdem begrenzt das Gehäuse 10 eine Mischkammer 18, die mit einer Entfrostungsleitung 20, einer Belüftungsleitung 22 und einer Heizungsleitung 24 in Verbindung steht.
- Die Entfrostungsleitung 20 wird durch eine Schwenkklappe 26 gesteuert und kann Frischluft oder Warmluft zu mindestens einer (nicht dargestellten) Düse befördern, die in der Nähe einer Fensterscheibe des Fahrzeugs, insbesondere der Windschutzscheibe, angeordnet ist.
- Die Belüftungsleitung 22 kann einen Frischluft- oder Warmluftstrom zu mindestens einer (nicht dargestellten) Belüftungsklappe befördern, die vor allem am Armaturenbrett des Fahrzeugs angeordnet ist. Üblicherweise sind zwei mittlere Belüftungsklappen und zwei seitliche Belüftungsklappen vorgesehen.
- Die (auch als "Fußraumleitung" bezeichnete) Heizungsleitung 24 kann einen Frischluft- oder Warmluftstrom zu mindestens einer (nicht dargestellten) Düse befördern, die im unteren Bereich des Fahrgastraums an geordnet ist, um diese Luft in den Fußraum der Fahrzeuginsassen einzuleiten.
- Die Leitungen 22 und 24 werden durch eine gemeinsame Regelklappe 28 gesteuert, die aus zwei Teilen 30 und 32 besteht, die mit einer Achse 34 verbunden sind, wobei sie in einem Winkel von etwa 120º zueinander stehen.
- Diese Klappe 28 kann sich im Innern einer Kammer 36 mit allgemein zylindrischer Form verstellen, die mit dem Mischbereich 18 in Verbindung steht und die den Leitungen 22 und 24 Luft zuführen kann.
- Darüber hinaus begrenzt die Vorrichtung 10 einen Frischluftübertragungsstrang 38, der zwischen dem Frischlufteinlaß 16 und dem Mischbereich 18 eingefügt ist, sowie einen Lufterwärmungsstrang 40, der in etwa die Form eines U aufweist und der einerseits mit dem Lufteinlaß 16 und andererseits mit dem Mischbereich 18 in Verbindung steht.
- Die U-Form des Strangs 40 wird durch einen Teil der Wand 12 und durch eine Innenwand 42 begrenzt. In dem Lufterwärmungsstrang 40 ist ein Wärmetauscher 44 mit zwei (nicht dargestellten) Stutzen angeordnet, die als Einlaß bzw. als Auslaß für ein Wärmeträgermedium, vorteilhafterweise die Kühlflüssigkeit des Fahrzeugmotors, dienen.
- An der Verbindungsstelle zwischen den beiden Strängen 38 und 40 ist eine Mischklappe 50 vorgesehen, die schwenkbar um eine Achse 52 gelagert ist und die durch zwei Teile 54 und 56 gebildet wird, die sich beiderseits dieser Achse erstrecken.
- Die Klappe 50 kann eine erste Endposition 50C oder "Warmposition" (mit gestrichelten Linien dargestellt) einnehmen, in welcher der gesamte Luftstrom durch die Lufterwärmungskammer 40 und damit auch durch den Wärmetauscher 44 strömt, wobei sie darin erwärmt wird. Außerdem kann sie eine zweite Endposition 50F oder "Kaltposition") (mit durchgezogenen Linien dargestellt) einnehmen, in welcher der gesamte Luftstrom durch den Frischluftübertragungsstrang 38 strömt, ohne durch den Wärmetauscher 44 hindurchzugehen.
- Außerdem kann die Mischklappe 50 jede Zwischenstellung zwischen den Endpositionen 50C und 50F einnehmen, um den Luftstrom zwischen den beiden Strängen zu verteilen und dadurch die Temperatur der Luft zu regeln, die zum Mischbereich 18 gelangt und die anschließend zwischen den Leitungen 20, 22 und 24 aufgeteilt wird.
- Die Klappe 26 ist in einer Schließposition dargestellt, wohingegen die Klappe 28 in einer als "Belüftung-Fußraum" bezeichneten Position dargestellt ist, in welcher der vom Mischbereich 18 kommende Luftstrom in die Kammer 36 gelangt, wobei er sich in zwei Ströme aufteilt: in einen Strom, der zur Belüftungsleitung 22 gerichtet ist, und einen zur Heizungsleitung 24 gerichteten Strom.
- In Fig. 1 sind außerdem mit gestrichelten Linien zwei weitere Positionen der Klappe 28 dargestellt, und zwar eine Position "Belüftung", in welcher der gesamte Luftstrom zur Belüftungsleitung 22 gerichtet ist, und eine Position "Fußraum", in welcher der gesamte Luftstrom zur Heizungsleitung 24 gerichtet ist. Die Vorrichtung, wie sie bislang beschrieben wurde, weist eine an sich bekannte Struktur auf, insbesondere gemäß der bereits erwähnten französischen Patentanmeldung Nr. 94 05850 (FR-A-2 719 809).
- Erfindungsgemäß umfaßt die Vorrichtung außerdem einen Frischluftzufuhrkanal 58, der im Gehäuse 10 angeord net ist und der eine Einlaßöffnung 16, die mit dem Frischlufteinlaß 16 in Verbindung steht, und eine Auslaßöffnung 62 aufweist, die zur Auslaßkammer 36 führt, an die die Leitungen 22 und 24 angeschlossen sind.
- Der Einlaß 60 des Kanals 58 befindet sich nahe am Einlaß 16, im Verstellbereich der Mischklappe 50, so daß er geschlossen wird, wenn sich die Mischklappe in der Position 50C befindet.
- Der Frischluftzufuhrkanal 58 (Fig. 2 bis 4) wird durch eine Bodenwand 64, eine obere Wand 66 und zwei Seitenwände 68 begrenzt, so daß ein Innenquerschnitt mit einer in etwa rechteckigen Form gebildet wird.
- Der Kanal 58 erhält dadurch die Form eines an seinen beiden Enden offenen Gehäuses (Öffnungen 60 und 62), das von der Einlaßöffnung 60 bis zur Auslaßöffnung 62 eine schräg zulaufende Form aufweist.
- Die Bodenwand 64 enthält ein erstes Teilstück 70, das sich von der Einlaßöffnung 60 aus erstreckt und das in etwa parallel zur Wand 66 verläuft. Dieses erste Teilstück 70 schließt sich an ein zweites Teilstück 72 an, das sich bis zur Auslaßöffnung 62 erstreckt, indem es sich allmählich an die obere Wand annähert.
- Das zweite Teilstück 72 umfaßt hintereinander eine an das erste Teilstück 70 angefügte erste geneigte Fläche 74 und daran anschließend eine zweite geneigte Fläche 76 in Form eines sehr weit geöffneten V, die sich an die erste geneigte Fläche anschließt und zur Auslaßöffnung 62 führt.
- Daraus folgt, daß sich der Innenquerschnitt des Kanals 58 zwischen der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung verringert, so daß der im Kanal zirkulierende Luftstrom beschleunigt und in eine bevorzugte Richtung gelenkt werden kann.
- Außerdem umfaßt der Kanal 58 eine Umlenkwand 78 (Fig. 2 und 3), die sich in der Nähe der Einlaßöffnung 60 an die obere Wand 66 anschließt und die sich auf der gesamten Breite des Kanals erstreckt. Diese Wand dient dazu, den Frischlufteinlaß in den Kanal 58 statt in die Entfrostungsleitung 20 zu begünstigen. Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, befindet sich diese Umlenkwand 78 nahe dem Einlaß der Entfrostungsleitung 20.
- Der Kanal 58 ist in einem Mittelbereich des Gehäuses 10 schwenkbar gelagert. Dazu ist der Kanal 58 über seine zwei Seitenwände 68 an zwei koaxiale Wellen 80 und 82 angefügt, die durch die Seitenwände 14 des Gehäuses hindurchgehen. Die Welle 80 kommt über eine Auflagescheibe 84 an der Innenfläche einer Wand 14 zur Anlage. Sie umfaßt einen Teil 86 mit quadratischem Querschnitt, der sich im Innern des Gehäuses erstreckt und der eine Gelenkstange 88 aufnimmt, die durch eine Schraube 90 in Position gehalten wird. Eines der Enden der Gelenkstange 88 ist an der Welle 80 befestigt, während ihr anderes Ende einen Zapfen 92 trägt, durch den der Kanal 58 im Innern des Gehäuses verschwenkt werden kann. Die andere Welle 82 kommt durch eine Auflagescheibe 94 im Innern der anderen Seitenwand 14 zur Anlage.
- Der Kanal 58 kann um eine durch die Wellen 80 und 82 definierte Achse XX zwischen einer (in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten) ersten Endposition, in der die Auslaßöffnung 62 des Kanals zur Belüftungsleitung 22 gerichtet ist, und einer (in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellten) zweiten Endposition schwenken, in der die Auslaßöffnung 62 zur Heizungsleitung 24 gerichtet ist.
- Die Schwenkweite des Kanals liegt in einer Größenordnung von 15 bis 20º. Normalerweise kann der Kanal nur in die eine oder die andere der beiden vorgenannten Endpositionen verbracht werden, wenngleich im Rahmen der Erfindung ebenfalls eine Variante vorgesehen werden kann, bei der dieser Kanal mindestens eine Zwischenposition einnehmen könnte.
- Die Betätigungsmittel des Kanals 58 sind so konzipiert, daß der Kanal nur dann verschwenkt wird, wenn sich die Klappe 28 in ihrer Position "Belüftung- Fußraum" befindet, wie sie in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist. In dieser Position wird der Belüftungsleitung 22 und der Heizungsleitung 24 gleichzeitig Mischluft zugeführt. Dabei kann die Auslaßöffnung des Kanals entweder zur Belüftungsleitung 22 oder zur Heizungsleitung 24 gerichtet werden. Im ersten Fall erhalten die Belüftungsklappen Luft mit einer niedrigeren Temperatur als die Fußraumauslaßdüsen. Im zweiten Fall stellt sich die umgekehrte Situation ein.
- Die besondere Form der Bodenwand 64 des Kanals 58 bildet eine Art Umlenkschaufel, um die Kaltluft zur Kammer 36 leiten zu können.
- Die mit dem Frischluftzufuhrkanal 58 verbundenen Betätigungsmittel sind so konzipiert, daß sie den Kanal verschwenken, wenn sich die Entfrostungsklappe 26 in einer Schließposition befindet, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
- Wenn die Entfrostungsklappe 26 hingegen die Entfrostungsleitung 20 öffnet, kann der Frischluftzufuhrkanal 58 nicht verschwenkt werden und bleibt in seiner ersten Endposition arretiert, das heißt in der Endposition, in der die Auslaßöffnung 62 zur Belüftungsleitung 22 gerichtet ist.
- Die Erfindung ist natürlich nicht auf die vorstehend als Beispiel beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern es sind auch zahlreiche Varianten möglich.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Heizung und Lüftung des
Fahrgastraums eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein Gehäuse
(10), das einen Frischlufteinlaß (16) begrenzt, einen
Mischbereich (18), der mit einer Entfrostungsleitung
(20), mit einer Belüftungsleitung (22) und mit einer
Heizungsleitung (24) in Verbindung steht, sowie
Mittel (44, 50), um dem Mischbereich (18) wahlweise
Kaltluft oder Warmluft zuzuführen, wobei die
Vorrichtung außerdem mindestens einen Frischluftzufuhrkanal
(58) umfaßt, der eine Einlaßöffnung (60), die mit dem
Frischlufteinlaß (16) in Verbindung steht, und eine
Auslaßöffnung (62) aufweist, die in eine Auslaßkammer
(36) mündet, die mit dem Mischbereich (18) in
Verbindung steht, wobei die besagte Auslaßkammer (36) der
Belüftungsleitung (22) und der Heizungsleitung (24)
Luft zuführt, wobei der Frischluftzufuhrkanal (58) im
Gehäuse (10) schwenkbar zwischen einer ersten
Endposition und einer zweiten Endposition gelagert ist,
dergestalt daß die Auslaßöffnung (62) des Kanals (58)
zu einer Leitung gerichtet ist, die zwischen der
Entfrostungsleitung (20), der Belüftungsleitung (22) und
der Heizungsleitung (24) ausgewählt wird, und wobei
Betätigungsmittel (88) vorgesehen sind, um das
Schwenken des Kanals (58) zwischen seinen beiden
Endpositionen zu betätigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die durch den
Mischbereich (18) gespeiste Auslaßkammer (36) eine
allgemein zylindrische Form aufweist und mit einer
zweiteiligen Klappe (28) versehen ist, die die
Verteilung des Luftstroms zwischen der Belüftungsleitung
(22) und der Heizungsleitung (24) kontrollieren kann,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungsmittel des Frischluftkanals (58) die
Funktion haben, diesen Frischluftzufuhrkanal zu
verschwenken, wenn sich die zweiteilige Klappe (28) in
einer als "Belüftung-Fußraum" bezeichneten Position
befindet, in der sie die Zufuhr des Luftstroms sowohl
zur Belüftungsleitung (22) als auch zur
Heizungsleitung (24) zuläßt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
umfassend eine Entfrostungsklappe (26), um die
Entfrostungsleitung (20) zu kontrollieren, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Betätigungsmittel des Frischluftzufuhrkanals (58) die Funktion
haben, den Frischluftzufuhrkanal zu verschwenken, wenn
die Entfrostungsklappe (26) die Entfrostungsleitung
(20) schließt, und den Frischluftzufuhrkanal in
seiner ersten Endposition zu halten, wenn die
Entfrostungsklappe (26) die Entfrostungsleitung (20)
öffnet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen einzigen Frischluftzufuhrkanal (58) umfaßt, der
schwenkbar in einem Mittelbereich des Gehäuses (10)
gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Frischluftzufuhrkanal (58) an zwei koaxiale Wellen (81, 82) angefügt
ist, die durch zwei Seitenwände (14) des Gehäuses
(10) hindurchgehen, und daß mindestens eine der
beiden Wellen mit den Betätigungsmitteln (88) des
Frischluftzufuhrkanals (58) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel
eine Gelenkstange (88) umfassen, deren erstes Ende
drehfest an einer (81) der beiden Wellen angebracht
ist und deren anderes Ende mit einem
Betätigungsseilzug oder ähnlichem verbunden werden kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Frischluftzufuhrkanal (58) durch eine Bodenwand (64),
eine obere Wand (66) und zwei Seitenwände (68)
begrenzt wird, um einen Innenquerschnitt mit einer in
etwa rechteckigen Form zu definieren.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der
Innenquerschnitt des Frischluftzufuhrkanals (58) zwischen der
Einlaßöffnung (60) und der Auslaßöffnung (62)
verringert.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenwand (64) ein erstes Teilstück (70), das sich von
der Einlaßöffnung (70) aus erstreckt und in etwa
parallel zur oberen Wand (66) verläuft, und ein zweites
Teilstück (72) umfaßt, das sich bis zur Auslaßöffnung
(62) erstreckt, indem es sich allmählich an die obere
Wand (66) annähert.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Teilstück
(72) hintereinander eine an das erste Teilstück (70)
angefügte erste geneigte Fläche (74) und daran
anschließend eine zweite geneigte Fläche (76) in Form
eines sehr weit geöffneten V umfaßt, die sich an die
erste geneigte Fläche anschließt und zur
Auslaßöffnung (62) führt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Frischluftzufuhrkanal (58) eine Umlenkwand (78)
umfaßt, die sich an die obere Wand (66) in der Nähe der
Einlaßöffnung (60) anschließt, um den
Frischlufteinlaß in den Frischluftzufuhrkanal (58) statt in die
Entfrostungsleitung (20) zu begünstigen.
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