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DE69601137T2 - Luftreifen - Google Patents

Luftreifen

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Publication number
DE69601137T2
DE69601137T2 DE1996601137 DE69601137T DE69601137T2 DE 69601137 T2 DE69601137 T2 DE 69601137T2 DE 1996601137 DE1996601137 DE 1996601137 DE 69601137 T DE69601137 T DE 69601137T DE 69601137 T2 DE69601137 T2 DE 69601137T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
groove
width
inner circumferential
circumferential grooves
ground contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1996601137
Other languages
English (en)
Other versions
DE69601137D1 (de
Inventor
Yoshiaki Kobeshi Hyogo-Ken Uemura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Rubber Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Rubber Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Rubber Industries Ltd filed Critical Sumitomo Rubber Industries Ltd
Publication of DE69601137D1 publication Critical patent/DE69601137D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69601137T2 publication Critical patent/DE69601137T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/04Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of continuous circumferential ribs, e.g. zig-zag
    • B60C11/042Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of continuous circumferential ribs, e.g. zig-zag further characterised by the groove cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/0306Patterns comprising block rows or discontinuous ribs
    • B60C11/0309Patterns comprising block rows or discontinuous ribs further characterised by the groove cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/13Tread patterns characterised by the groove cross-section, e.g. for buttressing or preventing stone-trapping
    • B60C11/1307Tread patterns characterised by the groove cross-section, e.g. for buttressing or preventing stone-trapping with special features of the groove walls
    • B60C11/1323Tread patterns characterised by the groove cross-section, e.g. for buttressing or preventing stone-trapping with special features of the groove walls asymmetric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen, insbesondere eine Lauffläche, die in der Lage ist, eine Verringerung des Fahrgeräusches und gleichzeitig eine Verbesserung des Aquaplaningverhaltens zu erreichen.
  • Während sich in den letzten Jahren die Kraftfahrzeugtechnologie merklich entwickelt hat, nimmt der Prozentsatz des Geräusches von den Reifen zu dem Gesamtgeräusch von dem Kraftfahrzeug zu. Deshalb gibt es einen großen Bedarf für Reifen mit geringerem Geräusch.
  • Im allgemeinen sind Reifen mit sich in Umfangsrichtung erstreckenden, fortlaufenden Rillen versehen, die eine Breite von ungefähr 10 bis 20 mm aufweisen, um einen Ablauf für den Laufflächenabschnitt zu schaffen und die Nässeverhalten, wie das Aquaplaningverhalten, zu verbessern.
  • Derartige Umfangsrillen bewirken jedoch ein sogenanntes Luftsäulenresonanzgeräusch.
  • Ein Luftsäulenresonanzgeräusch ist eine Resonanzerscheinung der Luft in einer Säule, die in der Bodenaufstandsfläche des Reifens gebildet wird, indem sie von der Innenfläche einer Umfangsrille und dem Straßenbelag umgeben ist. Weil beide Umfangsenden der Säule offen sind, tritt die Primärmodenresonanz bei einer Wellenlänge von ungefähr dem 2-fachen der Säulenlänge auf. In dem Fall eines Personenwagenreifens liegt deren Frequenz in einem Bereich von ungefähr 800 Hz bis 1 kHz, in welchem menschliche Ohren am empfindlichen sind, und ist im wesentlichen unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit konstant.
  • Wenn das Volumen und/oder die Anzahl der Umfangsrillen verkleinert wird, oder wenn in den Rillen Blöcke vorgesehen werden, kann das Luftresonanzgeräusch verringert werden. Weil der Ablauf durch die Rillen dann verkleinert ist, ist jedoch das Aquaplaningverhalten des Reifens stark verschlechtert.
  • Wenn die Anzahl und das Volumen der Umfangsrillen vergrößert wird, kann das Aquaplaningverhalten verbessert werden, jedoch nimmt das Reifengeräusch zu. Da die Bodenkontaktfläche abnimmt, werden auch ferner das Trockengriffverhalten, die Steifigkeit des Laufflächenprofils, die Lenkstabilität und dergleichen verschlechtert.
  • Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Luftreifen zu schaffen, bei dem das Luftsäulenresonanzgeräusch verringert ist, ohne das Aquaplaningverhalten zu verschlechtern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Luftreifen einen Laufflächenabschnitt, der mit zwei axial äußeren Umfangsrillen und einer axial inneren Umfangsrille versehen ist, die sich jeweils kontinuierlich in der Umfangsrichtung des Reifens erstrecken, wobei die axial äußeren Umfangsrillen innerhalb einer Bodenkontaktbreite 2 SW des Laufflächenabschnitts angeordnet sind und die axiale Entfernung L der Rillenmittellinie von diesem von dem Reifenäquator größer als das 0,4-fache einer Hälfte SW der Bodenkontaktbreite ist, die innere Umfangsrille derart angeordnet ist, daß die axiale Entfernung L der Rillenmittelinie von dieser von dem Reifenäquator nicht größer als das 0,4-fache einer Hälfte SW der Bodenkontaktbreite ist, wobei die Bodenkontaktbreite 2 SW in einem normal belasteten Zustand gemessen wird, bei dem der Reifen auf eine normale Felge aufgezogen, auf einen normalen Innendruck aufgepumpt und mit einer normalen Last belastet ist, das Verhältnis m/n der axialen Breiten m und n der äußeren Umfangsrille am Rillenboden bzw. der Rillenoberseite größer als 0,5 jedoch nicht größer als 1,0 ist, das Verhältnis m/n der axialen Breiten m und n der inneren Umfangsrille am Rillenboden bzw. der Rillenoberseite größer als 0 jedoch nicht größer als 0,5 ist.
  • Hier ist die oben erwähnte normale Felge eine Felge, die in der Norm ETRTO(Europa), TRA(USA), JATMA(Japan) und dergleichen spezifiziert ist und "Meßfelge", "zugelassene Felge", "normale Felge" und dergleichen genannt wird. Die normale Last beträgt 88% der maximalen Reifenlast, die in der gleichen Norm spezifiziert ist. Der normale Innendruck ist auch derart, wie er in der Norm spezifiziert ist.
  • Es ist bevorzugt, daß die äußeren und inneren Umfangsrillen eine Oberseitenbreite n von 3 bis 20% der Hälfte der Bodenkontaktbreite SW und eine Tiefe von 2,5 bis 20% der Hälfte der Bodenkontaktbreite SW aufweisen.
  • Es ist auch bevorzugt, daß die Oberseitenbreite n der äußeren Umfangsrillen größer als die Oberseitenbreite n der inneren Umfangsrille ist.
  • Wenn das Rillenbreitenverhältnis m/n der äußeren Umfangsrillen kleiner als 0,5 ist, nimmt die Aquaplaningleistung abrupt ab, wie es in Fig. 9 durch eine durchgezogene Linie gezeigt ist.
  • Weil der Bodendruck in der Nähe der äußeren Umfangsrillen kleiner als bei der inneren Umfangsrille ist, haben die äußeren Umfangsrillen viel Einfluß auf das Aquaplaningverhalten. Durch Vergrößern des Rillenbreitenverhältnisses m/n der äußeren Umfangsrillen wird das Rillenvolumen vergrößert und das Aquaplaningverhalten wird verbessert.
  • Wenn das Rillenbreitenverhältnis m/n größer als 1,0 ist, wird der Verschleißwiderstand und die Steifigkeit der Laufflächenelemente, wie Blöcke, Rippen und dergleichen, verringert, und infolgedessen wird die Haltbarkeit und die Manövrierbarkeit verringert.
  • Weil der Bodendruck in der Nähe der inneren Umfangrille höher als bei den äußeren Umfangsrillen ist, hat im Gegensatz dazu das Rillenbreitenverhältnis m/ n der inneren Umfangsrille nicht viel Einfluß auf das Aquaplaningverhalten. Jedoch hat die innere Umfangsrille viel Einfluß auf das Vorbeifahrgeräusch, und, wie es in Fig. 8 durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist, verkleinert sich das Vorbeifahrgeräusch, während das Rillenbreitenverhältnis m/n abnimmt.
  • Wie es in den Fig. 10(A), (B) und (C) gezeigt ist, wenn die Luftsäule, die durch eine Rille und den Straßenbelag verschlossen ist, die gleiche Querschnittsfläche (Wh) aufweist, nimmt im allgemeinen die Umfangslänge Z (abgewickelte Länge) des Querschnitts zu, während das Rillenbreitenverhältnis m/n abnimmt. Wenn die Luft in der Rille oder die Luftsäule sich in der Längsrichtung bewegt, nimmt der Reibungswiderstands proportional zur Zunahme der Umfangslänge Z zu. Entsprechend kann ohne eine Veränderung der Rillenquerschnittsfläche (Rillenvolumen) durch Verringern des Rillenbreitenverhältnisses m/n die Energie, die Luftresonanz bewirkt, verringert werden, um den Schalldruck des Vorbeifahrgeräusches zu verkleinern. Wie es oben erläutert wurde, kann das Vorbeifahrgeräusch verringert werden, obwohl das Rillenbreitenverhältnis m/n im Vergleich mit den äußeren Umfangsrillen an der inneren Umfangsrille verkleinert ist, wobei das Aquaplaningverhalten verbessert wird. Wenn das Rillenbreitenverhältnis m/n größer als 0,5 ist, ist die Verringerung des Vorbeifahrgeräusches sehr klein. Dies ist somit nicht bevorzugt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung sind die Rillenbreitenverhältnisse der inneren und äußeren Umfangsrillen bewußt unterschieden worden, wie es oben erläutert ist. Infolgedessen werden die Verbesserung des Aquaplaningverhaltens und die Verringerung des Vorbeifahrgeräusches miteinander vereinbar.
  • Nun werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
  • Fig. 2 den Bodenkontaktbereich der Lauffläche zeigt, wobei ein Beispiel des Laufflächenprofils gezeigt ist,
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht der inneren Umfangsrille ist,
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht der äußeren Umfangsrille ist,
  • Fig. 5 eine Draufsicht eines anderen Beispiels der Umfangsrille ist,
  • Fig. 6 eine Draufsicht eines anderen Beispiels der Umfangsrille ist,
  • Fig. 7 eine Querschnittsansicht ist, die ein anderes Beispiel der Querschnittsform der Umfangsrille zeigt,
  • Fig. 8 ein Graph ist, der die Zusammenhänge zwischen dem Rillenbreitenverhältnis der inneren Umfangsrille und dem Aquaplaningverhalten und dem Vorbeifahrgeräusch zeigt,
  • Fig. 9 ein Graph ist, der Zusammenhänge zwischen den Rillenbreitenverhältnis der äußeren Umfangsrille und dem Aquaplaningverhalten und dem Vorbeifahrgeräusch zeigt, und
  • Fig. 10(A) - (C) Querschnittsansichten sind, um einen Zusammenhang zwischen dem Rillenbereitenverhältnis m/n und der Umfangslänge Z der Rillenquerschnittform zu erläutern.
  • In den Figuren umfaßt ein Luftreifen 1 gemäß der vorliegenden Erfindung einen Laufflächenabschnitt 12, zwei axial beabstandete Wulstabschnitte 14, in denen jeweils ein Wulstkern 15 vorgesehen ist, zwei Seitenwandabschnitte 13, die sich zwischen den Laufflächenrändern E und den Wulstabschnitten 14 erstrecken, eine radiale Karkasse 16, die sich zwischen den Wulstabschnitten 14 durch den Laufflächenabschnitt 12 und Seitenwandabschnitte 13 erstreckt und um den Wulstkern 15 in dem Wulstabschnitt 14 von der axialen Innenseite zur Außenseite des Reifens umgeschlagen ist, um an diesem befestigt zu werden, einen Gürtel 17, der außerhalb der Kasse 16 und innerhalb des Laufflächenabschnitts 12 ange ordnet ist, und einen Wulstkernreiter 18, der zwischen dem Karkassenhauptabschnitt und dem Umschlagabschnitt in jedem Wulstabschnitt 14 angeordnet ist und sich radial von dem Wulstkern 15 nach außen erstreckt.
  • Die Karkasse 16 bei dieser Ausführungsform umfaßt eine einzige Lage aus radial angeordneten organischen Fasercorden. Innerhalb von Reifen für Personenwagen können beispielsweise Polyester, Nylon, Kunstseide oder dergleichen verwendet werden. ·
  • Der Gürtel 17 umfaßt mehrere Lagen aus Corden, die eine hohe Zugfestigkeit aufweisen, wie Stahl, aromatisches Polyamid und dergleichen. Die Corde in jeder Lage sind unter einem relativ kleinen Winkel von 15 bis 30 Grad in bezug auf die Reifenumfangsrichtung parallel zueinander jedoch über Kreuz zu den Corden der anderen Lage gelegt.
  • In Fig. 1 ist der Reifen 1 auf eine normalen Felge J aufgezogen und auf einen normalen Innendruck aufgepumpt. In einem Querschnitt von diesem ist die Oberfläche 2 des Laufflächenabschnitts 12 durch eine konvexe Kurve festgelegt, die einen einzigen Radius oder einen mehrfachen Radius aufweist. Wenn der Reifen mit einer normalen Last (= 88% der max. Last) belastet ist, nimmt somit der Bodendruck des Laufflächenabschnitts allmählich von den Laufflächenrändern E in Richtung des Reifenäquators C zu, wodurch die Bodenkontaktbreite (2 SW) als die maximale axiale Entfernung zwischen den axialen Rändern F des Bodenkontaktbereiches S festgelegt ist.
  • Der Laufflächenabschnitt 12 ist innerhalb der Bodenkontaktbreite (2 SW) mit mindestens drei Umfangsrillen 3 versehen, die sich kontinuierlich in der Umfangsrichtung des Reifens erstrecken.
  • Die Umfangsrillen 3 umfassen mindestens zwei axial äußere Umfangsrillen 5, die jeweils auf jeder Seite des Reifenäquators C angeordnet sind, und mindestens eine axial innere Umfangsrille 4, die axial innen von diesem angeordnet ist.
  • Jede äußere Umfangsrille 5 ist derart angeordnet, daß die axiale Entfernung der Rillenmitte von dem Reifenäquator größer als das 0,4-fache der Hälfte der Bodenkontaktbreite SW ist.
  • Jede innere Umfangsrille 4 ist derart angeordnet, daß die axiale Entfernung der Rillenmitte von dem Reifenäquator nicht mehr als das 0,4-fache der Hälfte der Bodenkontaktbreite SW beträgt.
  • Die Gesamtzahl der inneren und äußeren Umfangsrillen 4 und 5 ist dementsprechend nicht kleiner als drei und vorzugsweise nicht größer als sieben. Wenn die Gesamtzahl kleiner als drei ist, nimmt die Aquaplaningleistung stark ab. Wenn die Gesamtzahl größer als sieben ist, hat das Vorbeifahrgeräusch eine Tendenz zuzunehmen, und die Bodenkontaktfläche nimmt ab, so daß der Verschleißwiderstand, die Lenkstabilität und dergleichen verschlechtert sind.
  • Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind zwei innere Umfangsrillen 4 und zwei äußere Umfangsrillen 5 vorgesehen, von denen jede eine gerade Rille ist, die sich im wesentlichen parallel zu dem Reifenäquator C erstreckt.
  • Jedoch kann die Ausgestaltung der inneren und äußeren Umfangsrillen 4 und 5 zu einer nicht geraden modifiziert werden.
  • Fig. 5 zeigt die Umfangsrille 3 (4, 5), die als eine Zickzack-Rille 3A ausgebildet ist. In dem Fall einer Zickzack-Rille ist das Verhältnis X2/X1 der Zickzack-Höhe X2 zur Zickzack-Teilung X1 vorzugsweise nicht größer als 0,3. Hier umfaßt die "Zickzack"-Rille eine wellige Rille (glatt gekrümmte Ausgestaltung).
  • Fig. 6 zeigt eine Rechteckwellen-Rille 3B als eine weitere Modifikation der Umfangsrille 3 (4, 5). In dem Fall einer Rechteckwellen-Rille 3B ist das Verhältnis (e/n) der axialen Abweichung oder Amplitude (e) der Rillenmittellinie vorzugsweise nicht größer als das 0,45-fache der Rillenoberseitenbreite n.
  • Vorzugsweise ist der Laufflächenabschnitt 12 ferner mit axialen Rillen 21 versehen, die sich axial von dem Reifen erstrecken, so daß sie die inneren und äußeren Umfangsrillen 3 (4, 5) schneiden.
  • Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die axialen Rillen von jeder inneren Umfangsrille 4 zu der benachbarten äußeren Umfangsrille 5 und von der äußeren Umfangsrille 5 in Richtung des Laufflächenrandes E über den Rand der Bodenkontaktfläche F hinaus. Dadurch sind auf jeder Seite des Reifenäquators C zwei Blockreihen gebildet, jedoch ist in der Laufflä chenmitte zwischen den beiden inneren Rillen 4 eine in Umfangsrichtung fortlaufende Rippe gebildet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zwischen der inneren Umfangsrille und der äußeren Umfangsrille das Bodenbreite/Oberseitenbreite-Verhältnis verändert.
  • Bei den inneren Umfangsrillen 4 ist das Verhältnis m/n der Bodenbreite m zur Oberseitebreite n größer als 0 aber nicht größer als 0,5. Jedoch ist es in den äußeren Umfangsrillen 5 größer als 0,5 aber nicht größer als 1,0, wie es in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
  • Bei den inneren und äußeren Umfangsrillen 4 und 5 liegt die Oberseitenbreite n im Bereich von 3 bis 20% einer halben Bodenkontaktbreite SW, und die Rillentiefe GD liegt im Bereich von 2,5 bis 20% einer halben Bodenkontaktbreite SW, wodurch ein erforderliches Rillenvolumen erhalten werden kann, das hilft, das Aquaplaningverhalten mit dem Vorbeifahrgeräusch in Einklang zu bringen.
  • In den Fig. 3 und 4 sind die Querschnittsformen der Umfangsrillen 4 und 5 im wesentlichen symmetrisch um die Mittellinie der Rille herum.
  • Jedoch kann die Querschnittsform asymmetrisch sein. Fig. 7 zeigt eine asymmetrische Querschnittsform für die inneren und äußeren Umfangsrillen 3 (4, 5), wobei der Neigungswinkel der einen Seitenwand 7 zu demjenigen der anderen Seitenwand 7 unterschiedlich gestaltet ist, und infolgedessen ist die Mittellinie x1 der Oberseitenbreite n axial von der Mittellinie x2 der Bodenbreite m verschoben.
  • In dem Reifenquerschnitt, der die Reifenachse umfaßt, sind die Seitenwände 7 von jeder der äußeren und inneren Umfangsrillen 5 und 4 im allgemeinen gerade.
  • Die Oberseitenbreite n ist die axiale Entfernung zwischen den Schnittpunkten H der Seitenwände 7 mit der Laufflächenoberfläche 2.
  • Die Bodenbreite m ist die axiale Entfernung zwischen den Schnittpunkten G der Seitenwände 7 mit einer axialen geraden Linie, die durch den tiefsten Punkt des Bodens verläuft, der gewöhnlich in der Rillenmitte auftritt.
  • Vorzugsweise sind die Ecken zwischen dem Rillenboden und den Seitenwänden angefast, um ein Reißen zu verhindern. In diesem Fall wird stattdessen als der oben erwähnte Schnittpunkt G derjenige der Verlängerungslinie der Seitenwand 7 mit der oben erwähnten Bodenlinie verwendet.
  • Im Gegensatz dazu ist es bevorzugt, daß die Ecke zwischen der Seitenwand 7 und der Laufflächenoberfläche 2 nicht angefast ist. Wenn sie jedoch angefast ist, wie es der Schnittpunkt H ist, wird die Verlängerungslinie der Seitenwand 7 mit der Laufflächenoberflächenlinie verwendet.
  • In den Fig. 3 und 4 sind die Ecken des Rillenbodens 6 der inneren und äußeren Umfangsrillen 4 und 5 gerundet. Infolgedessen weist der Boden 6 der äußeren Umfangsrille 5 zwei gekrümmte Abschnitte (gerundete Ecken) auf, und zwar einen auf jeder Seite seines flachen Hauptabschnittes. Jedoch weist der Boden 6 der inneren Umfangsrille 4 keinen flachen Ab schnitt auf, seine Gesamtheit ist mit einem im wesentlichen einzigen Krümmungsradius gekrümmt. Es ist jedoch möglich, daß der Boden der inneren Umfangsrille einen flachen Abschnitt zwischen zwei gekrümmten Abschnitten umfaßt. Ferner ist es möglich, um die Ecken anzufasen, eine geneigte gerade Linie statt einer gekrümmten Linie zu verwenden, so daß die Querschnittsform der Rille nur aus geraden Linien besteht.
  • Die oben erwähnten verschiedenen Querschnittsformen und Ausgestaltungen für die Umfangsrillen 3 (4 und 5) können allein oder in Verbindung bei einem Reifen verwendet werden.
  • Es wurden Testreifen der Größe 205/60R15 mit dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Aufbau und den in der Tabelle 1 gezeigten Spezifikationen hergestellt. Die Testreifen wurden auf eine 15X6JJ-Felge aufgezogen und auf 2,0 kgf/cm² aufgepumpt und an einem Testwagen angebracht, und es wurden die folgenden Tests vorgenommen.
  • 1. Test 1 1.1. Fahrgeräuschtest
  • Gemäß JASO C-606 (Mikrofonposition 7,5 Meter) wurde der Testwagen gefahren und es wurde dessen gesamtes Fahrgeräusch (Vorbeifahrgeräusch) in dB(A) gemessen. In Tabelle 1 sind die Ergebnisse als eine Differenz zu einem herkömmlichen Reifen angezeigt.
  • 1.2. Aquaplaningverhalten
  • Indem der Testwagen auf einem nassen Straßenbelag gefahren wurde (Wassertiefe 5 mm, Radius 100 Meter, Länge 20 Meter) und die Fahrgeschwindigkeit schrittweise vergrößert wurde, wurde die Querbeschleunigung (Quer-G) gemessen. Aus diesen Daten wurde die Quer-G von 70 bis 90 km/h berechnet. Die Ergebnisse sind durch einen Index angezeigt, der darauf beruht, daß der herkömmliche Reifen 100 ist. Je größer der Wert ist, desto besser ist das Verhalten.
  • 2. Test 2
  • Ferner wurden Testreifen hergestellt, und das Aquaplaningverhalten und das Vorbeifahrgeräusch wurden auf die gleiche Weise wie oben gemessen. Die Testreifen wiesen ein Laufflächenprofil auf, das auf demjenigen des herkömmlichen Reifens in dem oben erwähnten Test 1 beruht, wobei jedoch alle axialen Rillen von diesem beseitigt waren. Das Rillenbreitenverhältnis m/n von nur den beiden inneren Umfangsrillen wurde verändert, indem nur die Rillenbodenbreite m verändert wurde. Die Testergebnisse sind in Fig. 8 gezeigt.
  • Außerdem wurden auf die gleiche Weise wie oben Testreifen hergestellt und getestet, bei denen das Rillenbreitenverhältnis m/n von nur den beiden äußeren Umfangsrillen verändert wurde. Die Testergebnisse sind in Fig. 9 gezeigt.
  • Durch die Tests 1 und 2 wurde bestätigt, daß die Reifen gemäß den vorliegenden Erfindung das Aquaplaningverhalten und das Vorbeifahrgeräusch zufriedenstellten. Dies ist insbesondere offensichtlich, wenn der Reifen gemäß den vorliegenden Erfindung mit dem Referenzreifen 4 verglichen wird, der das gleiche Rillenvolumen aufweist. Tabelle 1

Claims (6)

1. Luftreifen, der einen Laufflächenabschnitt (12) umfaßt, der mit zwei axial äußeren Umfangsrillen (5) und einer axial inneren Umfangsrille (4) versehen ist, die sich jeweils kontinuierlich in der Umfangsrichtung des Reifens erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die axial äußeren Umfangsrillen (5) innerhalb einer Bodenkontaktbreite (2 SW) des Laufflächenabschnitts angeordnet sind und die axiale Entfernung L der Rillenmittellinie von diesem von dem Reifenäquator größer als das 0,4-fache einer Hälfte (SW) der Bodenkontaktbreite ist, daß die innere Umfangsrille (4) derart angeordnet ist, daß die axiale Entfernung L der Rillenmittelinie von dem Reifenäquator nicht größer als das 0,4-fache einer Hälfte (SW) der Bodenkontaktbreite ist, daß das Verhältnis m/ n der axialen Breiten m und n der äußeren Umfangsrille (5) am Rillenboden bzw. der Rillenoberseite größer als 0,5 jedoch nicht größer als 1,0 ist, und daß das Verhältnis m/n der axialen Breiten m und n der inneren Umfangsrille (4) am Rillenboden bzw. der Rillenoberseite größer als 0 jedoch nicht größer als 0, 5 ist.
2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseitenbreite n der äußeren Umfangsrillen (5) im Bereich von 3 bis 20% der halben Bodenkontaktbreite SW liegt, daß die Rillentiefe der äußeren Umfangsrillen (5) im Bereich von 2, 5 bis 20% einer halben Bodenkontaktbreite SW liegt, daß die Oberseitenbreite n der inneren Umfangsrille (4) im Bereich von 3 bis 20% einer halben Bodenkon taktbreite SW liegt, und daß die Rillentiefe der inneren Umfangsrille (4) im Bereich von 2, 5 bis 20% einer halben Bodenkontaktbreite SW liegt.
3. Luftreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseitenbreite n der äußeren Umfangsrillen (5) größer als die Oberseitenbreite n der inneren Umfangsrille ist.
4. Luftreifen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axial äußeren und inneren Umfangsrillen (5, 4) gerade Rillen umfassen.
5. Luftreifen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axial äußeren und inneren Umfangsrillen (5, 4) eine nicht gerade Rille, wie eine Zickzack-Rille, eine wellige Rille oder eine Rechteckwellen-Rille umfassen.
6. Luftreifen nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken des Rillenbodens (6) der Umfangsrillen angefast sind, jedoch die Ecken zwischen den Rillenseitenwänden (7) und der Laufflächenoberfläche kantig oder scharf sind.
DE1996601137 1995-02-24 1996-02-21 Luftreifen Expired - Lifetime DE69601137T2 (de)

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