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DE69600305T2 - Anlage zur Herstellung und Verteilung von flüssiger Nahrung für Tiere - Google Patents

Anlage zur Herstellung und Verteilung von flüssiger Nahrung für Tiere

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Publication number
DE69600305T2
DE69600305T2 DE69600305T DE69600305T DE69600305T2 DE 69600305 T2 DE69600305 T2 DE 69600305T2 DE 69600305 T DE69600305 T DE 69600305T DE 69600305 T DE69600305 T DE 69600305T DE 69600305 T2 DE69600305 T2 DE 69600305T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
food
amount
animal
trough
control unit
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69600305T
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English (en)
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DE69600305D1 (de
Inventor
Pierre Bouffet
Loic Gouret
Roland Gouret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asserva SAS
Original Assignee
Asserva SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asserva SAS filed Critical Asserva SAS
Publication of DE69600305D1 publication Critical patent/DE69600305D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69600305T2 publication Critical patent/DE69600305T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0216Automatic devices for the distribution of liquid fodder
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/006Automatic identification systems for animals, e.g. electronic devices, transponders for animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids

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  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe einer Flüssignahrung an Tiere in Form von Portionen einer Tagesration dieser Nahrung. Diese Vorrichtung ist beispielsweise zur Fütterung von Tieren, beispielsweise von frei laufenden Kälbern, die jederzeit zur Futterstelle kommen können, mit Flüssignahrung bestimmt.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung einer zur Abgabe an Tiere bestimmten Flüssignahrung beispielsweise aus DE-A-1 955 418 und FR-A-2 458 997 bekannt. Die so hergestellte Nahrung ist eine Milch, die bei bestimmten Zubereitungstemperaturen aus Milchpulver und Wasser hergestellt wird. Die Zubereitung erfolgt also durch Vermischung dieser beiden Bestandteile in einer einzigen Wanne. Damit läßt sich die hergestellte Milch mit einer geigneten Temperatur an die Tiere verabreichen sowie auch in vollkommen gelöstem Zutand. Bei den vorgenannten Patenten ist hierbei eine zweite Wanne vorgesehen, die Lagerwanne genannt wird. In diesen Dokumenten ist ferner ein Verfahren zum Umfüllen der in der Herstellungswanne hergestellten Milch in die Lagerwanne beschrieben.
  • In diesen Dokumenten, insbesondere dem Dokument DE-A-1 955 418, erfolgt die Verteilung der Nahrung an die Tiere direkt durch den Züchter, der hierzu über ein Rohr verfügt.
  • Das Problem, das die vorliegende Erfindung lösen will, besteht in der Abgabe der Milch an Tiere, die frei herumlaufen und somit jederzeit zur Futterstelle kommen können. Dies bedeutet, daß sich die Tiere ihre Nahrung nicht nur zu jeder Tageszeit holen können, sondern daß bei dieser Verteilung auch den individuellen Merkmalen des Tieres Rechnung getragen wird.
  • Insbesondere aus dem französischen Patent FR-A-90 259 ist eine Vorrichtung zur Nahrungsausgabe bekannt. In diesem Dokument erfolgt die Ausgabe einer Portion in einer bestimmten Konzentration und Menge an jedes Tier, das zur Futterbox kommt. Dabei wird auch den individuellen Merkmalen des Tieres insofern Rechnung getragen, als die Zubereitung einer Portion von einer mechanischen Vorrichtung überwacht wird, die von einer in der Futterstation vorgesehenen Waage gesteuert wird.
  • Eine solche Vorrichtung ist auf jeden Fall ungeeignet für eine relativ große Viehherde mit beispielsweise mindestens etwa hundert Stück Vieh.
  • Ein Problem, das sich im Zusammenhang mit einer relativ großen Zahl an Tieren stellt, die freien Zugang zu der Futterstation haben, ist das der herzustellenden Nahrungsmenge und des Zeitpunkts ihrer Herstellung. Bekanntlich soll Milchnahrung nun aber nicht zu lange im voraus zubereitet werden, da sich sonst bakterielle Keime bilden können, die verheerend Auswirkungen in der Herde haben können. Folglich ist eine Vorrichtung erforderlich, in der die Herstellung bzw. Zubereitung mit der Ausgabe verknüpft ist.
  • Ziel der Erfindung ist es somit, eine Vorrichtung zur Herstellung und Ausgabe einer Flüssignahrung an Tiere einer relativ großen Herde bereitzustellen, mit deren Hilfe das vorgenannte Problem gelöst wird.
  • Hierzu ist eine Vorrichtung zur Herstellung und Ausgabe einer Flüssignahrung an Tiere nach der Erfindung von der Art, die mehrere Versorgungsstationen umfaßt, die mit einer Vorrichtung zur Nahrungsherstellung verbunden sind, welche Nahrungsherstellungsvorrichtung eine Herstellungswanne umfaßt, in der mindestens ein nichtfertiges Nahrungsmittel und ein flüssiger Inhaltsstoff vermischt und verrührt werden, wobei die Vorrichtung eine Vorratswanne und Vorrichtungen zum Umfüllen der vorher in der Herstellungswanne hergestellten Nahrungin die Vorratswanne umfaßt.
  • Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß sie an jeder Versorgungsstation, in die gerade ein Tier eingetreten ist, Vorrichtungen zum Ausgeben einer Portion der fertigen, in der Vorratswanne enthaltenen Nahrung umfaßt, wobei diese Vorrichtungen eine Dosierstation haben, die eine Dosierwanne umfaßt, die mit Vorrichtungen zur Bestimmung der Nahrungsmenge versehen ist, die sie enthält, sowie Vorrichtungen zum Befüllen der Wanne mit einer aus der Vorratswanne kommenden Flüssignahrungsmenge, die abhängig von dem Tier von einer Steuereinheit bestimmt wird, wobei die in der Dosierwanne enthaltene Nahrungsmenge anschließend in Form einer Portion ausgegeben wird.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe einer Flüssignahrung an Tiere der Art, die mehrere Versorgungseinheiten umfaßt, die ihrerseits jeweils aus mehreren Versorgungsstationen bestehen, die mit einer Vorratswanne verbunden sind, wobei jede Vorratswanne von einer einzigen Herstellungswanne versorgt wird, in der mindestens ein nichtfertiges Nahrungsmittel und ein flüssiger Inhaltsstoff vermischt und verrührt werden.
  • Sie ist dann dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungseinheit an jeder mit ihr verbundenen Versorgungsstation, in die gerade ein Tier eingetreten ist, Vorrichtungen zum Ausgeben einer Portion der in der Vorratswanne befindlichen fertigen Nahrung umfaßt, wobei die Vorrichtungen eine Dosierstation haben, die eine Dosierwanne umfaßt, die mit Vorrichtungen zur Bestimmung der Nahrungsmittelmenge versehen ist, die sie enthält, sowie mit Vorrichtungen zum Befüllen der Wanne mit einer Flüssignahrungsmenge, die aus der Vorratswanne der Versorgungseinheit kommt, wobei die Menge abhängig von dem Tier von einer Steuereinheit bestimmt und die in der Dosierwanne enthaltene Nahrungsmenge anschließend in Form einer Portion abgegeben wird.
  • Die oder jede Dosierstation einer Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt eine Zuleitung für einen flüssigen Inhaltsstoff sowie Vorrichtungen zum Befüllen der Dosierwanne mit einer Menge flüssigen Inhaltsstoffs, die von der Steuereinheit zur Verringerung der Konzentration der Flüssignahrung bestimmt wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung berechnet die Steuereinheit die Menge jeder an ein Tier abzugebenden Portion als geringer als den Inhalt einer Flasche, aber diesem so nahe wie möglich, und zwar so, daß die mit einer ganzen Zahl multiplizierte Menge die Menge der Tagesnahrungsration für das jeweilige Tier ergibt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jede Versorgungsstation mit einem Tiererkennungsgerät versehen, das erkennen soll, ob sich ein Tier in der Versorgungsstation befindet, sowie eine dem jeweiligen Tier zugeordnete Identifikationsnummer ausgeben soll, und ist ferner die Steuereinheit vorgesehen, um die Abgabe einer gegebenen Futterportion in Abhängigkeit der von jedem Erkennungsgerät ausgegebenen Nummer an jeder Versorgungsstation zu bewirken&sub4;
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soll die Steuereinheit die Herstellung von Nahrung in der Herstellungswanne sowie deren anschließendes Umfüllen in die oder eine Vorratswanne bewirken, wenn eine bestimmte Menge aus der Vorratswanne abgegeben wurde, wobei die Steuereinheit die abgegebene Nahrungsmenge bestimmt, indem sie die für jede Portion verwendete Nahrungsmenge zusammenrechnet, die seit der zuletzt erfolgten Herstellung abgegeben wurde.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soll die Steuereinheit das Umfüllen des Herstellungswanneninhalts in die oder eine Vorratswanne am Ende eines nach dem Herstellungsbeginn vorbestimmten Zeitraums bewirken.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Steuereinheit mit einer Datenbank ausgestattet, die von der von jedem Erkennungsgerät ausgegebenen Identifikationsnummer adressiert werden kann, wobei die Datenbank die Daten jedes Tieres der Herde erfaßt, die die Berechnung der Mengen ermöglichen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jede Versorgungsstation mit einer Flasche und einer Füllstandssonde versehen, welche die in der Flasche enthaltene Nahrungsmenge messen soll, wobei die Steuereinheit die Abgabe einer neuen Portion in die Flasche bewirkt, wenn diese leer ist, wenn das Tier nicht schon ein bestimmtes oder vorbestimmtes Portionsguthaben getrunken hat.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jede Versorgungsstation mit einer Flasche versehen, die selbst mit einem Sauger versehen ist, wobei der Sauger so angebracht ist, daß er eingezogen werden kann, wenn das Tier ein vorbestimmtes oder bestimmtes Portionsguthaben getrunken hat.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt die Dosierstation eine Vorrats- bzw. Lagerwanne, die ein zusätzliches Nahrungsmittel sowie Vorrichtungen zum Befüllen der Dosierwanne mit einer bestimmten Menge zusätzlichen Nahrungsmittels aus der Lagerwanne enthalten soll, wobei die Steuereinheit die für eine Portion erforderliche Menge an Flüssignahrung, flüssigem Inhaltsstoff und/oder zusätzlichem Nahrungsmittel bestimmt.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht. Darin zeigen:
  • Fig. 1a und 1b, die zusammengehören, eine schematische Ansicht einer Vorrichtung nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2a und 2b schematische Ansichten einer Versorgungsstation einer Vorrichtung nach der Erfindung mit dem Sauger in Betriebsposition bzw. mit eingezogenem Sauger, und
  • Fig. 3 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
  • Zur Ansicht der Figuren 1a und 1b lege man diese nebeneinander, wie es die Skizze in der Ecke der Fig. 1a zeigt, und zwar so, daß die kleinen Buchstaben a bis j auf einer Höhe liegen.
  • Die in Fig. 1a und 1b dargestellte Vorrichtung zur Abgabe von Flüssignahrung weist mehrere Versorgungsstationen 10 auf (in diesem Fall zur Veranschaulichung nur vier), die über ein geeignetes Netz von Leitungen 20 mit einer Vorrichtung zur Nahrungsherstellung 30 verbunden sind. Die Anzahl von vier Versorgungsstationen ermöglicht die Nahrungsverteilung an eine Herde von etwa 150 Tieren. Wie nachstehend noch zu sehen sein wird, ist die Einheit 30 zur Zubereitung von Flüssignahrung vorgesehen, die dann über das Netz 20 an eine oder mehrere Versorgungsstationen 10 geliefert wird.
  • Jede Versorgungsstation 10 besteht im wesentlichen aus einer Box 11, die das Tier aufnehmen soll und beispielsweise, wie dies an sich bekannt ist, aus Rohren besteht, die so miteinander verschweißt sind, daß sie zwei Seitenwände bilden, zwischen denen das Tier Platz hat. Jede Station 10 ist mit einer Flasche 12 ausgerüstet, die auf einer mit der Box 11 fest verbundenen Platte 13 angeordnet ist. Jede Flasche 12 weist oben einen Einlaß 12a zum Einfüllen der Flüssignahrung und unten einen Auslaß 12b auf, der mit einem Sauger 14 verbunden ist.
  • Das Tier, das trinken will, muß in die Box 11 gehen und an den Sauger 14 kommen, mit dem es die Nahrung trinkt, die in die Flasche 12 abgefüllt wurde.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Netz aus Leitungen 20 im wesentlichen aus einer Hauptleitung 21, deren vorderes Ende mit der Nahrungsherstellungsvorrichtung 30 verbunden ist. An geeigneten Stellen der Leitung 21, die die Ortslage jeder Station 10 berücksichtigen, schließen jeweils die Vorderenden der Leitungen 22 an, deren hintere Enden jeweils mit den Einlässen 12a der Flaschen 12 der Stationen 10 verbunden sind. An jeder Leitung 22 ist ein Magnetventil 23 vorgesehen, welches das Abfüllen der in der Leitung 21 fließenden Flüssignahrung in die jeweilige Flasche 12 entweder zuläßt oder verhindert.
  • Die Vorrichtung zur Nahrungsherstellung 30 besteht im wesentlichen aus einer Herstellungswanne 31, in der die auszugebende Nahrung zubereitet wird, sowie einer Vorratswanne 32, in der die Nahrung gelagert wird, die zuvor in der Wanne 31 zubereitet und in die Wanne 32 umgefüllt wurde.
  • Die Herstellungswanne 31 hat beispielsweise eine im wesentlichen zylindrische Form mit einem kegelstumpfförmigen Unterteil 31a. In ihrem oberen Bereich ist die Wanne 31 so vorgesehen, daß sie über zwei Leitungen 41 und 42 die nichtfertige Nahrung und (fakultativ) einen Zusatzstoff aufnehmen kann, die jeweils in (nicht dargestellten) geeigneten Behältern vorrätig bereitgehalten werden. Sie ist ferner so vorgesehen, daß sie über eine Leitung 43 und deren Abzweigung 43a einen flüssigen Inhaltsstoff aufnehmen kann.
  • Beispielsweise ist das nichtfertige Nahrungsmittel ein Milchpulver und der flüssige Inhaltsstoff warmes Wasser mit einer bestimmten Temperatur. In bezug auf die Erfindung ist das Vorhandensein der Leitung 42 zur Zuführung des Zusatzstoffs natürlich fakultativ. Ebenso ist die Erfindung natürlich nicht auf eine besondere Art von Nahrungsmitteln beschränkt, wenn deren Zubereitung durch Mischen mit mindestens einem flüssigen Inhaltsstoff erfolgt.
  • An der Leitung 43a ist ein Magnetventil 43b vorgesehen, welches das Zuführen des flüssigen Inhaltsstoffs in die Herstellungswanne 31 zuläßt oder verhindert.
  • In der Herstellungswanne 31 ist ein Rührer 31b vorgesehen, der beispielsweise eine Schnecke hat, die von einem Elektromotor 31c drehangetrieben wird.
  • Die Herstellungswanne 31 ist auf ein Gestell 33 der Einheit 30 montiert, und zwar mittels Wiegeeinrichtungen 31f, die beispielsweise Dehnungsmeßstreifen umfassen, die vorgesehen sind, ein Signal auszugeben, welches das Gewicht der Wanne 31 wiedergibt. Wie nachstehend noch zu sehen sein wird, ist dieses Signal zur Zubereitung der Nahrung in der Wanne 31 erforderlich, damit das Gewicht jedes in die Wanne 31 gegebenen Inhaltsstoffs bekannt ist.
  • Vom unteren Teil 31a der Wanne 31 geht eine Leitung 31d aus, deren hinteres Ende in der zwewiten Wanne 32 oben mündet. In der Leitung 31d ist ein Magnetventil 31e vorgesehen, welches das Fließen der in der Wanne 31 zubereiteten Nahrung zur Wanne 32 zulassen oder verhindern soll.
  • Das Umfüllen aus der Wanne 31 in die Wanne 32 erfolgt in der dargestellten Ausführungsform im übrigen durch Schwerkraft, doch könnte es auch mittels einer geeigneten Pumpe erfolgen, ohne daß der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
  • Die Vorratswanne 32 ist beispielsweise im wesentlichen zylinderförmig und hat einen kegelstumpfförmigen Unterteil 32a, von dem eine Leitung 32b ausgeht.
  • In der Wanne 32 ist ein Rührer 32f montiert, der beispielsweise eine Schnecke umfaßt, die von einem Elektromotor 32g in drehangetrieben wird.
  • In den unteren Bereich der Wanne 32 mündet eine Leitung 32d, die mit einem entweder manuell oder elektrisch betätigten Ventil 32e versehen ist. Die Leitung 32d ist mit einer Wasserquelle verbunden und dient hauptsächlich zum Reinigen der Vorrichtung oder genauer des unteren Teils der Wanne 32, der Leitung 21, der Leitungen 22 und ihrer Magnetventile 23 und der Flaschen 12.
  • Die in den Figuren 1a und 1b dargestellte Vorrichtung umfaßt auch noch eine Dosierstation 50.
  • Diese Dosierstation 50 umfaßt im wesentlichen eine Vorratsbzw. Lagerwanne 51, die mit einem Rührer 51a versehen und vorgesehen ist, ein zusätzliches Nahrungsmittel aufzunehmen, das in variabler Menge an bestimmte Tiere abgegeben werden kann und an andere eventuell nicht.
  • Sie umfaßt ferner eine Dosierwanne 52, die ebenfalls mit einem Rührer 52a versehen ist. Sie ist dazu bestimmt, über mehrere Eingänge in ihrem oberen Bereich die Leitung 32b, die über eine Pumpe 32c von der Vorratswanne 32 kommt, eine Leitung 51b, die über eine Pumpe 51c aus der Lagerwanne 51 kommt, sowie eine Leitung 43c aufzunehmen, die über ein Magnetventil 43d mit der Leitung 43 für die Zuführung des flüssigen Inhaltsstoffs verbunden ist.
  • Die Dosierwanne 52 ist mittels einer Wiegevorrichtung 52b auf das Gestell 33 montiert.
  • Der Auslaß der Dosierwanne 52 ist über eine Pumpe 52c an die Leitung 21 angeschlossen, um anschließend die Ausgabe der in der Dosierwanne 52 enthaltenen Portion sicherzustellen.
  • Die Vorrichtung der Erfindung weist ferner eine Steuereinheit 40 auf, die mit mehreren Eingangsanschlüssen 40e versehen ist, die jeweils mit den Ausgängen von Tiererkennungsgeräten 15, die jeweils an die Boxen 11 montiert sind, den Ausgängen der Gewichtsgeber 16, die jeweils so montiert sind, daß sie das Tier, das sich gerade in einer Box 11 befindet, wiegen können, den Ausgängen der Füllstandssonden 17, die in jeder Flasche 12 zum Messen der darin enthaltenen Menge vorgesehen sind, sowie den Ausgängen der Gewichtsgeber 31f verbunden sind, die zum Wiegen des Gewichts der Wanne 31 dienen.
  • Die Eingangsanschlüsse 40e sind außerdem mit dem Ausgang der Wiegevorrichtung 52b verbunden.
  • Die Einheit 40 ist ferner mit mehreren Ausgangsanschlüssen 40s versehen, die jeweils mit den Steuereingängen folgender Einrichtungen verbunden sind: der Magnetventile 23, des Magnetventils 43b, des Magnetventils 31e, eventuell des Magnetventils 32e (die Verbindung ist nicht dargestellt), der Motoren 31c und 329 der Rührer 31b und 32f und der Pumpe 32c, der Pumpen 51c und 52c und des Magnetventils 43d.
  • Die Einheit 40 umfaßt die ganze für ihren Betrieb notwendige Hard- und Software, wie dies nachstehend noch erläutert wird, insbesondere einen Zeitgeber 40h und eine Datenbank 40b. Der Zeitgeber 40h soll der Einheit 40 und der Vorrichtung allgemein Datum und Uhrzeit liefern. In der Datenbank 40b sind alle notwendigen Informationen gespeichert, die der Einheit 40 eine Berechnung der Tagesnahrungsration ermöglichen, die ein gegebenes Tier der Herde braucht. Zu diesen Daten gehören das Alter des Tieres, sein Gewicht, sowie andere Daten wie ein allgemeiner Gesundheitszustand, die von dem Züchter selbst über eine Tastatur 40c (oder eine beliebige andere Vorrichtung für den Dialog Mensch-Maschine) eingegeben werden können.
  • Die Einheit 40 errechnet ferner für ein gegebenes Tier und entsprechend der Tagesnahrungsration, die sie wie vorstehend beschrieben ermittelt hat, die Portionsmenge, die von der Herstellungswanne 30 an die Versorgungsstation 10 geliefert wird, in der sich das Tier befindet. Hierzu ermittelt die Einheit 40 die Menge, die unter dem Inhalt einer Flasche 12 liegt und diesem so nahe wie möglich ist, die, mit einer ganzen Zahl multipliziert, die Menge der Tagesnahrungsration dieses Tieres ergibt. Bei einem Inhalt der Flasche 12 von 500 ml und einer Tagesnahrungsration von 11,2 Litern beträgt die Menge der errechneten Portion 487 ml.
  • Die Erkennungsgeräte 15 sollen feststellen, ob sich ein Tier in der Box 11 befindet, und wenn ja, ein Digitalsignal ausgeben, das an die Steuereinheit 40 abgegeben wird und das entsprechende Tier identifiziert. Hierzu trägt jedes Tier eine Erkennungsmarke, die von jedem Erkennungsgerät 15 gelesen werden kann. Diese Erkennungsmarke kann beispielsweise ein Ohrring sein, der über Funksignale einen Digitalcode aussendet, der von jedem Erkennungsgerät 15 gelesen werden kann.
  • Die in den Figuren 1a und 1b dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt.
  • Zu programmierten Tageszeiten setzt die Einheit 40 den Herstellungsprozeß fur eine vorbestimmte Nahrungsmenge in der Wanne 31 in Gang. Diese Zeiten entsprechen den gewöhnlichen Fütterungszeiten der Tiere, beispielsweise für je eine Mahlzeit morgens, mittags und abends.
  • Der Herstellungsvorgarig ist folgender. Die Einheit 40 sorgt (über die Leitung 41) für die Ausgabe einer vorbestimmten Menge nichtfertiger Nahrung und eventuell (über die Leitung 42) einer vorbestimmten Menge an Zusatzstoff. Die Einheit 40 läßt das Magnetventil 43b so lange offen, bis das Gewicht des Erzeugnisses in der Wanne 31, wie von den Gewichtsgebern 31f gemessen, einen Wert erreicht, der einer gewünschten Konzentration entspricht, woraufhin die Einheit 40 das Magnetventil 43b schließt.
  • Zu erwähnen ist, daß dieser erste Herstellungsvorgang durch den Zeitgeber 40h der Einheit 40 eingeleitet wird und unabhängig davon ist, ob sich ein Tier in der Box 11 befindet oder nicht. Da es sich um die erste Zubereitung in einem Zyklus handelt, befindet sich normalerweise kein Tier in den Boxen 11, da die Auslöseuhrzeit für den Zubereitungsvorgang hierzu früh genug gewählt wird. Wenn im übrigen genau in diesem Moment ein Tier in eine der Boxen 11 käme und noch keine Nahrung fertig ist, wäre seine Abfütterung unmöglich und nicht wünschenswert.
  • Parallel zu diesem Herstellungsvorgang wird der Motor 31c in Drehung versetzt, wodurch in der Wanne 31 eine homogene Vermengung gewährleistet ist.
  • Nach einer vorbestimmten Zeitspanne, beispielsweise 15 Minuten nach der Einleitung, öffnet die Einheit 40 das Magnetventil 31e, wodurch die fertige Nahrungsmenge aus der Wanne 31 in die Vorratswanne 32 überführt wird. Nach dem Umfüllen schließt die Einheit 40 das Magnetventil 31e wieder.
  • Zu erwähnen ist, daß die Nahrung in der Wanne 31 lange genug gerührt wurde, damit eine homogene Mischung und eine gute Lösung aller Elemente der nichtfertigen Nahrung in der Flüssigkeit gewährleistet ist.
  • Kommt ein Tier in eine Box 11, liest das Erkennungsgerät 15 seinen Identifikationscode, der beispielsweise von der Erkennungsmarke, die es trägt, übermittelt wird. Dieser Code wird an die Einheit 40 geliefert und dient nun der Adressierung der Datenbank 40b. Auf der Grundlage der in dieser Datenbank 40b enthaltenen Daten für das entsprechende Tier berechnet die Einheit 40 die Tagesnahrungsration sowie die Menge der auszugebenden Portion und die eventuelle Menge zusätzlicher Nahrung.
  • Auf diese Weise bestimmt die Einheit 40 die Menge jedes Inhaltsstoffs, d.h. eine in der Vorratswanne 32 enthaltene Nahrungsmenge, eine aus der Leitung 43c kommende Flüssigkeitsmenge und eine Menge Zusatznahrung aus der Lagerwanne 51. Anschließend setzt sie die Pumpe 32c in Gang, um die Dosierwanne 52 bis zu der errechneten Nahrungsmenge zu füllen, öffnet das Magnetventil 43d, um die Dosierwanne 52 bis zu der berechneten Wassermenge zu füllen, was eine Verringerung der Konzentration der Nahrung, bezogen auf die Standardkonzentration der in der Wanne 32 befindlichen Nahrung, ermöglicht, und setzt die Pumpe 51c in Gang, um die Dosierwanne 52 bis zu der berechneten Zusatznahrungsmenge zu füllen.
  • Die Wiegevorrichtung 52b, mit der die Dosierwanne 52 versehen ist, ermöglicht im übrigen eine Ermittlung der in der Wanne 52 befindlichen Nahrungsmenge.
  • Die Einheit 40 öffnet ferner das Ventil 23, das der Box 11 zugeordnet ist, in der sich das Tier befindet, wodurch die entsprechende Flasche 12 mit einer Nahrungsmenge befüllt wird, die jener der errechneten Portion entspricht. Der Ausgabevorgang schließt sich praktisch unmittelbar hieran an, so daß das Tier direkt nach seiner Ankunft in der Box 11 bedient wird. Es trinkt also die in der Flasche 12 befindliche Nahrung.
  • Im allgemeinen wird ihm eine Portion nicht genügen. Die Einheit 40 weiß durch das von der Füllstandssonde 17 ausgegebene Signal, wann eine Portion aufgebraucht ist. Wenn der Einheit 40 in diesem Moment oder kurze Zeit später durch das Erkennungsgerät 15 angezeigt wird, daß das Tier die Box 11 noch nicht verlassen hat, sorgt sie für die Ausgabe einer weiteren Portion in die entsprechende Flasche 12. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis das Tier die Box 11 verlassen hat.
  • Der Vorgang wird ebenfalls unterbrochen, wenn das Tier ein Portionsguthaben verbraucht hat. Beispielsweise beträgt das Guthaben für die entsprechende Mahlzeit vier Portionen.
  • Die Einheit 40 liest dann das von der Füllstandssonde 17 kommende Signal. Wenn sich in der Flasche 12 noch eine Flüssigkeitsmenge befindet, berücksichtigt die Einheit 40 dies bei einer neuen Berechnung der nächsten an das Tier auszugebenden Portionen, das gerade die Box 11 verlassen hat, aber auch bei der Berechnung der nächsten, an das folgende Tier auszugebenden Portion. Somit bestimmt und berechnet die Steuereinheit 40 die an einer Versorgungsstation 10 auszugebende Portion in Abhängigkeit der noch in der Flasche 12 vorhandenen Nahrungsmenge.
  • Die Einheit 40 liest außerdem das von dem Gewichtsgeber 16 kommende Gewichtssignal und leitet daraus eine für das Freßverhalten des Tieres repräsentative Information ab, die dann in der Datenbank 40b der Steuereinheit 40 gespeichert wird.
  • Wenn eine bestimmte, in der Vorratswanne 32 enthaltene Nahrungsmenge ausgegeben wurde, löst die Einheit 40 erneut einen Nahrungsherstellungsvorgang in der Wanne 31 aus. Diese Menge wird beispielsweise von der Einheit 40 bestimmt, indem diese die pro Portion verwendete Nahrungsmenge seit der letzten Herstellung zusammenrechnet. Der Herstellungsvorgang ist völlig identisch mit dem vorstehend beschriebenen. Nach einer vorbestimmten Zubereitungsdauer,
  • Während der Herstellung der Nahrung in der Wanne 31 wird die Nahrung in der Wanne 32 in Form von Portionen an die Versorgungsstationen 10 ausgegeben, die diese anfordern.
  • Die vorstehend beschriebenen Zyklen werden bis zu einer vorbestimmten Uhrzeit wiederholt, zu der normalerweise alle Tiere zum Trinken gekommen sind.
  • In den Figuren 2a und 2b ist eine Versorgungsstation 10 dargestellt, die noch eine Verbesserung der Erfindung darstellt. In diesen Figuren 2a und 2b erkennt man die Box 11, die Flasche 12, den Sauger 14, das Erkennungsgerät 15, den Gewichtsgeber 16 und die Füllstandssonde 17 wieder. Die Flasche 12 ist auf eine nicht dargestellte Platte montiert. Sie ist über eine mit einem Magnetventil 23 versehene Leitung 22 mit der Leitung 21 verbunden.
  • Nach dieser Verbesserung ist der Sauger 14 einziehbar. Wenn ein Tier in eine Box 11 kommt, hat es nämlich ein Guthaben, das einer bestimmten Anzahl Portionen entspricht. Die Einheit 40 steuert die Vorrichtung also so, daß diese Portionsanzahl an sie ausgegeben wird, und zwar in der vorstehend dargestellten Weise.
  • Wenn das Tier sein Portionsguthaben getrunken hat, soll es die Box 11 verlassen. Wird der Sauger 14 nach dem Verbrauch dieses Guthabens eingezogen, erwartet das Tier keine weitere Portion und verläßt dann die Box 11.
  • Wie in den Figuren 2a und 2b zu sehen, ist der Sauger 14 auf einen Rahmen 18 montiert, der vorgesehen ist, um eine Achse 18a schwenken zu können. Mittels eines Schlauchs 12c ist er mit dem Auslaß der Flasche 12 verbunden. Die Schwenkbewegung dieses Rahmens 18 wird durch einen Zylinder 19 gesteuert, beispielsweise einen Pneumatikzylinder, dessen Stange über einen Zapfen fest mit der Box 11 verbunden ist, und der Kolben des Rahmens 18 durch einen anderen Zapfen. So sorgt die Einheit 40 nach dem Verbrauch des Guthabens für ein Ausfahren des Zylinders 19, wodurch der Rahmen 18 geschwenkt und der Sauger 14 eingezogen wird. In Fig. 2 sieht man den eingezogenen Sauger 14.
  • Fig. 3 zeigt eine Vorichtung, die eine Ausführungsform der Erfindung ist, die besser für die Züchtung einer Herde mit einer großen Anzahl von Tieren, beispielsweise etwa 500 geeignet ist. Wie man sieht, umfaßt diese Vorrichtung vier Versorgungseinheiten 601 bis 604, die alle mit einer einzigen Herstellungswanne 31 verbunden sind. Man erkennt ferner die Zuleitungen für die Inhaltsstoffe 41-43, Wannen mit zusätzlichen Inhaltsstoffen 44, Kalt- und Warmwasservorratsbehälter 31h und schließlich eine Pumpe 31g.
  • Jede Versorgungseinheit 60i (i = 1 bis 4) umfaßt eine Vorratswanne 32 (zur besseren Übersicht wurden die gleichen Bezugszahlen verwendet) und eine Dosierstation 50, die nach Art der ersten Ausführungsform eine Dosierwanne 52 aufweist, die mit Mitteln 52b zum Messen wie einem Gewichtsgeber oder einem Dehnungsmesser zum Bestimmen der Nahrungsmenge versehen ist, die sie enthält.
  • Jede Versorgungseinheit 60i weist ferner mehrere Versorgungsstationen 10 auf, die den gleichen Aufbau haben wie die Versorgungsstationen 10 der ersten Ausführungsform.
  • Jede Lagerwanne 32 ist mit der Herstellungswanne 31 mittels einer geeigneten Leitung verbunden, in der sich die Pumpe 31g und ein Magnetventil 31i befinden.
  • Sämtliche Teile der Vorrichtung bei dieser Ausführungsform werden von einer (nicht dargestellten) Steuereinheit gesteuert, welche die gleichen Aufgaben wie die Einheit 40 der ersten Ausführungsform hat, mit dem Unterschied, daß sie statt einer vier Einheiten steuert. Somit entspricht die Funktionsweise jeder Versorgungseinheit im wesentlichen derjenigen der Vorrichtung der ersten Ausführungsform

Claims (11)

1. Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von Flüssignahrung an Tiere der Art, die mehrere Versorgungsstationen (10) umfaßt, die mit einer Vorrichtung (30) zur Nahrungsherstellung verbunden sind, welche Vorrichtung zur Nahrungsherstellung (30) eine Herstellungswanne (31) umfaßt, in der mindestens ein nichtfertiges Nahrungsmittel und ein flüssiger Inhaltsstoff vermischt und verrührt werden, wobei die Anlage eine Vorratswanne (32) und Vorrichtungen (31d, 31e) zum Umfüllen der vorab in der Herstellungswanne (31) hergestellten Nahrung in die Vorratswanne (32) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß sie an jeder Versorgungsstation (10), in die gerade ein Tier gekommen ist, Vorrichtungen zum Ausgeben einer Portion der fertigen, in der Vorratswanne (32) enthaltenen Nahrung umfaßt, wobei die Vorrichtungen eine Dosierstation (50) haben, die eine Dosierwanne (52) umfaßt, die mit Vorrichtungen (52b) zur Bestimmung der Nahrungsmittelmenge versehen ist, die sie enthält, sowie Vorrichtungen (32c, 52b) zum Befüllen des Behälters (52) mit einer Flüssignahrungsmenge, die aus der Vorratswanne (32) kommt, die abhängig von dem Tier von einer Steuereinheit (40) bestimmt wird, wobei die in der Dosierwanne (52) enthaltene Nahrungsmenge anschließend in Form einer Portion abgegeben wird.
2 Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von Flüssignahrung an Tiere der Art, die mehrere Versorgungseinheiten umfaßt, die jeweils mehrere Versorgungsstationen (10) haben, die mit einer Vorratswanne (32) verbunden sind, wobei jede Vorratswanne (32) von einer einzigen Herstellungswanne (31) versorgt wird, in der mindestens ein nichtfertiges Nahrungsmittel und ein flüssiger Inhaltsstoff vermischt und verrührt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungseinheit an jeder mit ihr verbundenen Versorgungsstation (10), in die gerade ein Tier gekommen ist, Vorrichtungen zum Ausgeben einer Portion der in der Vorratswanne (32) befindlichen fertigen Nahrung umfaßt, wobei die Vorrichtungen eine Dosierstation (50) haben, die eine Dosierwanne (52) umfaßt, die mit Vorrichtungen (52b) zur Bestimmung der Nahrungsmittelmenge versehen ist, die sie enthält, sowie mit Vorrichtungen (31g, 31i) zum Befüllen der Wanne (52) mit einer Flüssignahrungsmenge, die aus der Vorratswanne (32) der Versorgungseinheit kommt, wobei die Menge abhängig von dem Tier von einer Steuereinheit (40) bestimmt und die in der Dosierwanne (52) enthaltene Nahrungsmenge anschließend in Form einer Portion abgegeben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Dosierstation (50) eine Zuleitung für einen flüssigen Inhaltsstoff sowie Vorrichtungen (51c, 52b) zum Befüllen der Dosierwanne (52) mit einer Menge flüssigen Inhaltsstoffs umfaßt, die von der Steuereinheit (40) zur Verringerung der Konzentration der Flüssignahrung bestimmt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) die Menge jeder an ein Tier abzugebenden Portion als niedriger als den Inhalt einer Flasche (12), aber diesem so annäherend wie möglich berechnet, und zwar so, daß die mit einer ganzen Zahl multiplizierte Menge die Menge der Nahrungs-Tagesration für das jeweilige Tier ergibt.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungsstation (10) mit einem Tiererkennungsgerät (15) versehen ist, das das Vorhandensein eines Tieres in der Versorgungsstation (10) erkennen sowie eine dem jeweiligen Tier zugeordnete Identifikationsnummer ausgeben soll, sowie dadurch, daß die Steuereinheit (40) vorgesehen ist, in Abhängigkeit der von jedem Erkennungsgerät (15) ausgegebenen Nummer an jeder Versorgungsstation (10) die Abgabe einer gegebenen Nahrungsportion zu steuern.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) vorgesehen ist, die Herstellung von Nahrung in der Herstellungswanne (31) sowie deren anschließende Umfüllung in die oder eine Vorratswanne zu bewirken, wenn eine bestimmte Menge aus der Vorratswanne (32) abgegeben wurde, wobei die Steuereinheit (40) die abgegebene Nahrungsmenge bestimmt, indem sie die für jede Portion verwendete Nahrungsmenge zusammenrechnet, die seit der zuletzt erfolgten Herstellung abgegeben wurde
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit (40) vorgesehen ist, die Umfüllung des Herstellungswanneninhalts in die oder eine Vorratswanne (32) am Ende eines nach dem Herstellungsbeginn vorbestimmten Zeitraums zu bewirken.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) mit einer Datenbank (40b) ausgestattet ist, die von der von jedem Erkennungsgerät (15) ausgegebenen Identifikationsnummer adressiert werden kann, wobei jede Datenbank (40b) die Daten jedes Tiers der Herde erfaßt, welche die Berechnung der Mengen ermöglichen.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungsstation (10) mit einer Flasche (12) und einer Füllstandssonde (17) versehen ist, welche die in der Flasche (12) enthaltene Nahrungsmenge messen soll, wobei die Steuereinheit (40) die Abgabe einer neuen Portion in die Flasche (12) bewirkt, wenn diese leer ist, es sei denn, das Tier hat ein bestimmtes oder vorbestimmtes Portionsguthaben getrunken.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungsstation (10) mit einer Flasche (12) versehen ist, die selbst mit einem Sauger (14) ausgestattet ist, wobei der Sauger (14) so montiert ist, daß er eingezogen werden kann, wenn das Tier ein bestimmtes oder vorbestimmtes Portionsguthaben getrunken hat.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierstation (50) oder jede Dosierstation (50) eine Lagerwanne (51) umfaßt, die ein Zusatznahrungsmittel sowie Vorrichtungen (51c, 52b) zum Befüllen der Dosierwanne (52) mit einer bestimmten Menge Zusatznahrungsmittel enthalten soll, und die Steuereinheit (40) die für eine Portion erforderliche Menge Flüssignahrungsmittel, flüssigen Inhaltsstoff und/oder Zusatznahrungsmittel bestimmt.
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