DE69600788T2 - Drehbare bewässerungsvorrichtung mit auswechselbaren düsen - Google Patents
Drehbare bewässerungsvorrichtung mit auswechselbaren düsenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Bewässerungsvorrichtung, die um eine annähernd vertikale Achse eine Drehung vollführen kann, um eine Fläche abzudecken, die der Bewässerung bedarf. Eine Bewässerungsvorrichtung und eine Düse gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 8 ist aus der US-PS- 5234169 bekannt.
- Die Bewässerungsvorrichtung gemäß der Erfindung wurde so konstruiert, daß sie schnell und einfach zusammenzusetzen ist, und daß die meisten ihrer Bauteile leicht geformt werden können, beispielsweise aus Kunstharz. Diese und andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung gehen aus dem folgenden Text hervor.
- Die Bewässerungsvorrichtung gehört zu dem Typ mit einer leckdichten Kupplung zwischen dem feststehenden Teil und dem beweglichen Teil und einem Rohrkopf, der einen gekrümmten Weg bietet, in welchem ein axial beginnender Teil abgelenkt ist, um einen Endteil zu bilden, der eine gewisse Neigung hat. Gemäß der Erfindung ist dieser geneigte Endteil sehr kurz und bildet einen Sitz für eine auswechselbare Düse, die aus einer Reihe von Düsen auswählbar ist, welche sich verengende Durchgangslöcher mit unterschiedli cher Neigung bezogen auf die Achse des Sitzes haben und alle an den Anfangsteil anschließbar sind.
- Diese Düsen und ihr Sitz können Schnappverbindungsformen haben mit Führungen, die nur eine Winkelposition beim Einsetzen der Düse in den Sitz erlauben. Diese Düsen sind vorteilhafterweise aus einem Material hergestellt, das für leichtes Einsetzen und Herausnehmen eine elastische Flexibilität hat.
- Andere Merkmale sind in den Unteransprüchen definiert, die der Beschreibung folgen.
- Die Erfindung wird aus der Beschreibung und den begleitenden Figuren klarer verständlich, wobei die zuletzt genannten ein praktisches, nicht begrenzendes Beispiel der Erfindung zeigen. In den Figuren zeigt:
- Fig. 1 die Bewässerungsvorrichtung in einer allgemeinen Schnittansicht;
- Fig. 2 die Hauptkomponenten der Bewässerungsvorrichtung in einer explosionsartigen Darstellung;
- Fig. 3 und 4 eine Ansicht nach der Linie III-III und ein Teilschnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV wie in Fig. 2 angegeben;
- Fig. 5 separat eine elastische Haltering-Komponente zum Verriegeln des feststehenden Teils mit dem winkelbeweglichen Teil, wobei eine Winkelbewegung ermöglicht ist;
- Fig. 6 und 7 den Schwenkarm, durch welchen dem Strahl der Düsen eine Winkelbewegung verliehen wird; in einer einzelnen Seitenansicht und einer Draufsicht gesehen von der Linie VII-VII in Fig. 6; und
- Fig. 8, 9 und 10 drei mögliche Beispiele von auswechselbaren Düsen im Axialschnitt.
- In einigen der Figuren sind die Positionen von Teilen oder Komponenten aus Gründen der Klarheit geändert dargestellt.
- Wie in der Zeichnung dargestellt, bezeichnet die Bezugsziffer 1 den feststehenden Teil als Ganzes und die Bezugsziffer 3 den mobilen Teil. Die Funktion des zuletzt genannten ist es, einen Sprühkopf zu bilden, der im spitzen Winkel zur Horizontalen geneigt ist und die Möglichkeit bietet, Strahlen unterschiedlicher Neigungen auf die später angegebene Art und Weise zu erzeugen; der bewegliche Teil 3 ist tatsächlich der Teil, welcher eine Ablenkbiegung bildet. Die Bezugsziffer 5 bezeichnet einen Schwenkarm, der in einer an sich bekannten Art und Weise bewirkt, daß der bewegliche Teil 3 eine Winkelbewegung in sukzessiven und sich periodisch umgekehrten Schritten durchführt unter Nutzung der Energie, die durch den Strom der Bewässerungsflüssigkeit zugeführt wird. In den Fig. 1 und 2 bezeichnet die Bezugsziffer 7 eine der Düsen, die in den beweglichen Teil 3 paßt.
- Der feststehende Teil 1 hat einen großen axialen Hohlraum 11 mit einem Innengewinde 12, während an der Außenseite zum Zweck der Handhabung eine Schürze 1A ausgebildet ist; der axiale Durchlaß 11 hat einen engeren Mittelteil 13, der ein Gitter 14 enthalten kann; darüber befindet sich eine abschließende Doppelstufe 15, die den Sitz für eine axiale Dichtung 8 bildet und eine Relativbewegung zwischen dem feststehenden Teil 1 und dem beweglichen Teil 3 ermöglicht. Um die Außenseite des Teils 13 mit verringertem Durchmesser des Durchlasses 11 ist ein äußerer ringförmiger Sitz 17 für einen elastischen Ring 9 ausgebildet, der bei 9A offen ist und zwei einander gegenüberliegende Zähne 9B bildet, die dreieckig sind oder auf andere Art und Weise eine geneigte Führungsfläche zum Einsetzen präsentieren. Der äußere ringförmige Sitz 17 des Teils 1 kann durch zwei Reihen unterer 17A und oberer 17B Vorsprünge definiert sein, welche den Sitz begrenzen und den Zweck haben, das Gewicht des Bauteils 1 zu minimieren und die Reibung zwischen der Oberfläche, welche den ringförmigen Sitz 17 definiert, und dem elastischen Haltering 9 zu vermindern. Der feststehende Teil 1 ist ein Bauteil, das leicht aus beispielsweise Kunstharz gespritzt werden kann, wobei eine Form verwendet wird, die mit Masken und mit einer geeigneten Anzahl von seitlich bewegbaren Teilen versehen ist, um eine rationale Ausrichtung der Vorsprünge 17A und 17B zu ermöglichen. Der Spalt 9A in dem elastischen Haltering 9 ist ausreichend groß, um sicherzustellen, daß er mit einer ausreichend kleinen elastischen Verformung quer um das Bauteil 1 aufgesetzt werden kann und in dem ringförmigen Sitz 17, der durch die Vorsprünge 17A und 17B definiert ist, aufgenommen und so gehalten wird, daß seine Zähne 9B ein wenig über die Außenabmessungen des feststehenden Teils 1 vorstehen, aus den später angegebenen Gründen.
- Der bewegliche Teil 3 (siehe insbesondere Fig. 2, 3 und 4) hat als Boden eine Glocke 31, in deren Wand zwei diametral einander gegenüberliegende, querliegende Durchgangsschlitze 31A ausgebildet sind, deren Form im wesentlichen der der abgerundeten Zähne 9B des elastischen Halterings 9 entspricht; wobei unterhalb jedes dieser Durchgangsschlitze 31A an dem unteren Rand der Glocke 31 eine Abrundung 31B vorgesehen ist, die so konstruiert ist, daß sie beim Zusammenbau auf die geneigten, d. h. abgerundeten Zähne 9B des Rings 9 wirkt. Ein Anfangsteil 32A eines gekrümmten Weges beginnt im Inneren der Glocke und erstreckt sich in einen Endteil 32B, der im Winkel A, der ungefähr 17º betragen kann, geneigt ist, relativ zu einer Ebene, die rechtwinklig zur Achse der Glocke 31 und des Anfangsteils 32A des gekrümmten Weges 32A, 32B ist; wobei dieser Teil 32B sehr kurz ist und grundsätzlich einen Sitz für die Aufnahme einer Düse 7 bildet, die später beschrieben wird. Das Bauteil, welches den beweglichen Teil 3 bildet, setzt sich axial nach oben oberhalb des gekrümmten Weges 32A, 32B des Rohrkopfes fort, um eine axiale Kupplung 33 zu bilden, von der ein Stift 34 ebenfalls axial aufsteigt; in der Aussparung zwischen der Kupplung 33 und 34 sind zwei äußere Anschläge 33A für die später angegebenen Zwecke. Der Stift 34 ist axial hohl und bei 34A geschlitzt, um zwei einander gegenüberliegende elastische Fortsätze 34B zu definieren, von denen jeder einen elastischen Zahn 35 hat, der für die später angegebenen Zwecke für Einsetzen geformt ist, beispielsweise abgerundet ist. An der Außenseite des Bauteils 3 ist an der zum geneigten Teil 32B des Durchlasses, welcher den Rohrkopf bildet, entfernten Seite ein Kasten 36 für die Rückkehrbewegung. Der Weg, welcher durch die Teile 32A und 32B gebildet wird, startet mit einem Kragen 37, der mit einem kurzen Abstand in das Innere der Glocke 31 vorsteht, um mit der Dichtung 8 in Eingriff zu gelangen, die in den Sitz wie vorstehend beschrieben aufgenommen ist; um den Kragen 37 herum sind geeignete Vorsprünge 37A ausgebildet, um die Dichtung 8 in ihrer Position zu halten, und diese Haltung 8 selbst hat einen allgemeinen U-förmigen Querschnitt, um auf die äußere zylindrische Fläche (die durch die Stufe 15 gebildet ist) und die innere zylindrische Fläche (die durch den Kragen 37 gebildet ist) zu passen. Der Sitz 32B, der durch den Endteil des Weges des Rohrkopfes gebildet ist, enthält einen flachen Ringkanal 38 und eine Längsnut 39 für die später angegebenen Zwecke. Wenigstens in dem Anfangsteil 32A des Weges sind geeignete Längsrippen in Form von Führungen enthalten, um die laminare Strömung der Flüssigkeit, welche unter Druck der Bewässerungsvorrichtung zugeführt wird, zu unterstützen, um den geneigten Strahl zu bilden, der parabolisch und mit einer Winkelbewegung um die Achse der Bewässerungsvorrich tung, um die der bewegliche Teil 3 läuft, ausgeschleudert wird.
- Der Schwenkarm 5 hat einen Durchgangssitz 51 mit Längsnuten 51A und mit einer unteren Vergrößerung 51B, die Anschläge 52 enthält, welche so konstruiert sind, daß sie mit den Anschlägen 33A des beweglichen Teils 3 zusammenwirken, wodurch eine geeignete Begrenzung des Winkelanschlages, den der Schwenkarm 5 relativ zum beweglichen Teil 3 durchführen kann, geschaffen ist. Der Durchgangssitz 51 ist so konstruiert, daß er den Stift 34 aufnehmen kann und seine Längsnuten 51A sind so konstruiert, daß sie die elastischen Zähne 35 auf den elastischen Fortsätzen 34B, die durch den Stift 34 gebildet sind, bequem durchgedrückt werden können. Es ist zu beachten, daß zur Vereinfachung der Zeichnung und des Verständnisses die Schlitze 34A, die elastischen Zähne 35 und die Fortsätze 35B einerseits und die Längsnuten 51A andererseits nicht in allen Figuren an denselben Positionen dargestellt sind. Um den Durchgangsitz 51 herum ist ein Gehäuse 53 mit einem Ringquerschnitt für eine Wendelfeder 54 ausgebildet, die in dem Gehäuse 53 plaziert ist und zwischen dem Boden dieses Gehäuses und einer Kappe 55 zusammengedrückt wird, die auf dem Ende des Stiftes 34 montiert werden kann, wobei die elastischen Zähne 35 dazu verwendet werden, in die Schlitze 55A dieser Kappe 55 einzugreifen. Der Schwenkarm 5 hat ein Blatt 56, das so konstruiert ist, daß es vom Strahl gestreift wird, wenn dieser den Rohrkopf verläßt, während der Schwenkarm 5 auf der anderen Seite eine Verlängerung 57 in Form eines umgekehrten Kastens hat, der dazu dient, die Winkelwanderungen, mit denen die Düse beaufschlagt wird, zu wiederholen.
- Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen drei unterschiedliche Düsen, die in den Sitz 32B passen. Jede dieser Düsen, die im allgemeinen mit der Bezugsziffer 7 bezeichnet ist, hat eine Oberfläche 71, die mit der Oberfläche des Sitzes 32B des Endteils des Weges des Rohrkopfes zusammenpaßt, der in dem beweglichen Teil 3 ausgebildet ist; auf dieser Oberfläche 31 ist ein ringförmiger Vorsprung 72, der in den Ringkanal 38 im Sitz 32B passen wird; auf dieser Oberfläche 71 ist auch eine Längsrippe 73, die in die Nut 39 passen wird, welche in dem Sitz 32B ausgebildet ist. Jede dieser Düsen 7 kann somit mit dem Sitz 32B in Eingriff gebracht werden, wobei die ringförmige Aussparung 38 diese an Ort und Stelle hält und die Rippe 73 mit der Längsnut 39 zusammenwirkt, um deren Winkelposition zu definieren. Die Düsen 7 sind alle aus einem Kunstharz hergestellt, das eine gewisse elastische Flexibilität hat, so daß jede der Düsen leicht in den Sitz 32B einzusetzen und aus diesem herauszuziehen ist.
- Jede Düse 7 ist mit einem Flansch 74 versehen, der an der Kante 32C des Rohrkopfes, der durch den beweglichen Teil 3 gebildet ist, anliegt; in diesem Flansch 74 ist eine Vertiefung 74A, deren Anwesenheit das Herausnehmen einer Düse aus ihrem Sitz 32B erleichtert. An dem dem Flansch 74 gegenüberliegenden Ende hat jede Düse 7 eine Öffnung 75, die dem Loch 32E des Durchlasses 32A, 32B an der Unterseite des Sitzes 32B entspricht. Diese Öffnung 75 ist für alle Düsen identisch und von dieser aus erstreckt sich ein verengendes Durchgangsloch 76, das sich für jede Düse wie in den Fig. 8, 9 und 10 bezüglich der Neigung der Achse dieses Loches relativ zur Achse X-X der Düse, insbesondere der Oberfläche 71, die mit dem Sitz 32B zusammenläuft, unterscheidet. Fig. 8 zeigt eine Düse 7X, bei der die Achse des sich verengenden Durchgangsloches 76X mit der Achse X-X der Oberfläche 71 übereinstimmt. Fig. 9 zeigt eine Düse 7Y, deren verengendes Durchgangsloch 76Y in einem Winkel B bezogen auf die Achse X-X geneigt ist. Die Düse 72, die in der Fig. 10 gezeigt ist, hat ein sich verengendes Durchgangsloch 76Z, das relativ zur Achse X-X der Oberfläche 71 in einem Winkel C entgegengesetzt zum Winkel B der Düse 7Y, die in der Fig. 9 gezeigt ist, geneigt ist. Der Sitz 32B ist um den Winkel A relativ zu einer Ebene rechtwinkelig zur Hauptachse der feststehenden und beweglichen Teile 1 und 3 geneigt. Mit dieser Anordnung des Sitzes 32B und der Achsen der sich verengenden Durchgangsöffnungen 76X, 76Y und 76Z ist es möglich, drei unterschiedliche Neigungen des Ausgangsstrahls zu erhalten, der von der Bewässerungsvorrichtung unter Verwendung unterschiedlicher Düsen erzeugt werden kann.
- Die Dichtung 8 ist in den Sitz eingepaßt, der durch die Stufe 15 gebildet ist, während der elastische Ring 9 in dem ringförmigen Sitz 17 aufgenommen ist, in welchen sie mit einer leichten elastischen Verformung eingeführt ist, um den Spalt 9A zu vergrößern. Die Glocke 31 des beweglichen Teils 3 paßt über die Oberseite des feststehenden Teils 1; in dem Vorgang wird die untere Kante der Glocke über die Zähne 9B gedrückt, die an dem Ring 9 vorstehen, welche sich infolge der Gleitwirkung, die durch die Abrundungen 31B möglich gemacht ist, zurückziehen, bevor sie wieder nach außen durch die Schlitze 31A in der Wand der Glocke drücken - wenn die Glocke an Ort und Stelle gedrückt wird - wobei sie das Element 3 am Element 1 in axialer Richtung sperren, während sie zulassen, daß eine Rotation stattfindet, wenn der Ring 9 um die Innenseite des Sitzes 17 herum gleitet. Der Zusammenbau bewirkt, daß der Graph 37 des Anfangsteils 32A des gekrümmten Durchlasses des Rohrkopfes in eine ringförmige Dichtung 8 geht, wobei die Verbindung zwischen dem feststehenden Teil und dem bewegbaren Teil abgedichtet wird. Der Schwenkarm 5 wird auf dem Stift 34 befestigt, so daß er auf der Aussparung sitzt, die durch die Kupplung 33 gebildet ist; auf diese Art und Weise werden die Anschläge 33A und 52 zusammengebracht und so in Eingriff gebracht, daß sie die schrittweisen Winkelbewegungen des bewegbaren Teils 3 hervorbringen. Die Feder 54 wird dann um den ringförmigen Sitz 53 eingesetzt und die Kappe 55 wird über das Ende des Stiftes 34 gedrückt, wobei die Elastizität der elastischen Fortsätze 34B und der Abrundungen der Zähne 35 ausgenutzt werden, die dann in die Schlitze 55A eingreifen. Dies erzeugt eine Torsion in der Feder 54 und darausfolgend eine axiale Stabilisierung des Schwenkarms 55, der ansonsten frei innerhalb der Grenzen, die durch die Anschläge 33A und 52 gesetzt sind, bewegbar ist.
- Die Bewässerungsvorrichtung ist nun vollständig zusammengebaut und bereit, mittels ihres Schraubgewindes 12 auf das Ende der Leitung geschraubt zu werden, welche die Bewässerungsflüssigkeit zuführt. Dadurch, daß die eine oder andere der Düsen 7 in den Sitz 32B eingesetzt ist, ist es möglich, die Ausgangsachse des Strahls aus der Düse und damit die Neigung des Wasserstrahls zu variieren. Die Achse des Strahls, wenn dieser die Düse verläßt, kann somit relativ zu einer Ebene rechtwinkelig zur Achse der Bauteile 1 und 3 geneigt sein: um den Winkel A, wenn die Düse 7X verwendet wird, die in der Fig. 8 gezeigt ist; oder um den Winkel A+B, wenn die Düse 7Y verwendet wird, die in der Fig. 9 gezeigt ist; oder um den Winkel A-C, wenn die Düse 72 verwendet wird, die in der Fig. 10 gezeigt ist. Unter der Annahme, daß der Sitz 32B eine Neigung, d. h. einen Winkel A, von 17º hat, kann die Neigung, die dem Strahl bei Wahl einer der drei Düsen 7X, 7Y und 72 verliehen wird, 17º oder beispielsweise 24º oder 10º sein, in Abhängigkeit davon, ob die Düse 7X bzw. 7Y bzw. 72 verwendet wird. Durch Erhöhen der Anzahl der Düsen mit zu den in den Fig. 9 und 10 gezeigten Winkeln B und C unterschiedlichen Neigungen ist es möglich - und völlig einfach - die Neigung des Strahls der Bewässerungsvorrichtung weiter zu variieren, einfach durch Einsetzen einer anderen Düse in den Sitz 32B.
- Eine Düse 7 kann leicht aus dem Sitz 32 entweder von Hand oder durch Plazieren eines Werkzeuges zwischen der Kante 32C und dem Flansch 74 an der Vertiefung 74A herausgenommen werden. Das Auseinandernehmen der Bewässerungsvorrichtung ist, wenn dies erforderlich ist, immens vereinfacht, weil die Kappe 55 einfach durch Drücken der Zähne 35 durch die Schlitze 55A abgenommen werden kann: dadurch wird es möglich, die Feder herauszuziehen und den Schwenkarm 5 vom Stift 34 abzunehmen. Durch Eindrücken der Zähne 9B des elastischen Rings 9 durch die Schlitze 31A ist es auch möglich, den beweglichen Teil 3 vom feststehenden Teil 1 zu lösen.
- Der Stift 34 kann durch ein Bauteil gebildet sein, welches auf dem feststehenden Teil 3 befestigt ist, beispielsweise mit der Kupplung 33 verbunden ist, wobei der Stift 34 in diesem Fall aus einem Material hergestellt ist, welches eine größere Elastizität hat, als die, welche durch die Schlitze 34A in den Stift 34 erzielt werden kann, der einstückig mit dem beweglichen Teil 3 ausgebildet ist.
Claims (8)
1. Bewässerungsvorrichtung, die eine Drehbewegung um eine
Orientierungsachse durchführen kann, mit:
- einem feststehenden Teil (1) und einem beweglichen Teil
(3) mit einer Dichtung dazwischen;
- einem Rohrkopf, der einen gekrümmten Weg definiert mit
einem Anfangsteil (32A), der axial beginnt und durch einen
geneigten, sehr kurzen Endteil abgelenkt wird, welcher
einen Sitz (32B) für eine auswechselbare Düse (7X, 7Y, 72)
bildet, wobei der Sitz eine Achse (X-X) hat, die relativ
zur Axialrichtung des Anfangsteils (32A) geneigt ist;
- und einem Satz von auswechselbaren Düsen (7X, 7Y, 72),
die zur Aufnahme in dem Sitz (32B) ausgebildet sind und
sich verengende Durchgangslöcher (76X, 76Y, 76Z) mit
jeweiligen Öffnungsachsen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der
Öffnungen der auswechselbaren Düsen unterschiedliche
Neigungen relativ zur Achse (X-X) des Sitzes (32B) haben.
2. Verbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (7X,
7Y, 72) und ihr Sitz (32B) Schnappverbindungsformen (38,
72) aufweisen mit Führungen (39, 73), die nur eine einzige
Winkelstellung der Düse erlauben, wenn diese in dem Sitz
(32B) eingesetzt ist.
3. Bewässerungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (7X,
7Y, 72) aus einem Material bestehen, das elastische
Nachgiebigkeit für das Einsetzen und Entfernen aufweist.
4. Bewässerungsvorrichtung gemäß mindestens Anspruch 1, mit
einem Schwenkarm (5), auf den der aus der Öffnung der Düse
ausgestoßene Strahl einwirkt, um die Drehbewegungen des
Strahls um die Orientierungsachse zu bewirken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
des Schwenkarms (5) mit der Orientierungsachse
zusammenfällt, wobei der Schwenkarm (5) an dem beweglichen Teil (3)
montiert ist, der den Sitz (32B) für die auswechselbare
Düse (7) umfaßt.
5. Bewässerungsvorrichtung nach mindestens einem der
vorangehenden Ansprüche,
bei dem der bewegliche Teil (3) eine Glocke (31) bildet,
die den feststehenden Teil (1) übergreift und umgreift,
wobei die Bewässerungsvorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Dichtung
(8) in einem Sitz (15) am oberen Ende des feststehenden
Teils (1) aufgenommen ist und von der Glocke (31)
festgehalten wird, und daß ein elastischer Haltering (9)
innerhalb der Glocke (31) eingesetzt ist und sich in einem
tiefen ringförmigen Sitz (17) in dem feststehenden Teil (1)
bewegen kann, um eine axiale Verriegelung zwischen dem
feststehenden Teil (1) und dem beweglichen Teil (3) zu
bewirken.
6. Bewässerungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten
des Schwenkarms (5) an dem beweglichen Teil (3) der
letztere einen Stift (34) mit elastischen Fortsätzen (34B)
aufweist, die Haltezähne (35) haben, und daß eine Haltekappe
(55) auf dem Stift (34) hinter dem Schwenkarm aufgesetzt
ist und durch die Haltezähne (35), die in durchgehende
Sitze (55A) greifen, festgehalten wird, wobei eine Feder
(54) zwischen der Haltekappe (55) und dem Schwenkarm (5)
aufgenommen ist und zwischen diesen eine Kraft ausübt.
7. Bewässerungsvorrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze (31A)
für die Zähne (9B) des elastischen Rings und die Sitze
(55A) für die Zähne (35) des Lagerstiftes (34) für den
Schwenkarm (5) in der Form von durchgehenden Schlitzen
sind, so daß die Montage durch Druck auf die Zähne (9B) und
(35) möglich ist.
8. Auswechselbare Düse (7Y, 72) für eine
Bewässerungsvorrichtung, die eine Drehbewegung um eine Achse ausführen
kann, wobei die Düse eine Außenfläche (71) hat, die mit der
Oberfläche eines Sitzes (32B) einer Bewässerungsvorrichtung
zusammenpaßt, wobei die Außenfläche eine Achse (X-X) hat,
und ferner mit einer sich verengenden durchgehenden Öffnung
(76Y, 76Z) mit einer jeweiligen Öffnungsachse, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungsachse relativ
zur Achse (X-X) der Außenfläche der Düse geneigt ist.
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