DE69600631T2 - Förderer zur schrittweisen Förderung von Produkten zwischen aufeinanderfolgenden Bearbeitungsmaschinen - Google Patents
Förderer zur schrittweisen Förderung von Produkten zwischen aufeinanderfolgenden BearbeitungsmaschinenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrittförderer zur Förderung von Produkten, insbesondere Sicherheitsbefestigern für Korken und Verschlüsse für Sprudelgetränkflaschen, zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen.
- In der folgenden Beschreibung wird aus Gründen der Einfachheit nur beispielhaft auf die obige Anwendung Bezug genommen.
- Wie bekannt ist, haben Sicherheitsbefestiger des o. g. Typs normalerweise einen Körper und einen unteren Gürtel, von denen jeder aus einem einzelnen Stück geformten Drahts gebildet ist. Der Körper hat ein oberes, ringförmiges Element zur Abstützung einer Metallkappe, die mit der oberen Oberfläche des Korkens oder Verschlusses zusammenwirkt; und vier gleichmäßig beabstandete, leicht auseinanderlaufende Pfosten, die sich von dem ringförmigen Element erstrecken und die jeweils am Ende Ösen bereitstellen, durch die der ringförmige Gürtel hindurchgepaßt wird, um den Befestiger um den Hals der Flasche festzuziehen.
- Solche Befestiger werden auf automatischen Maschinen geformt, die eine Anzahl von Arbeitsstationen haben, durch die die Halbfertigprodukte in Schritten gefördert werden. Genauer formt eine erste Arbeitsstation den Körper; und die Körper werden entlang eines Stabes zu einem Förderer, normalerweise vom Schalttisch-Typ, befördert, durch den sie durch weitere Arbeitsstationen gefördert werden, z. B. zum Einsetzen des Gürtels, Formen der Ösen und Einsetzen der Kappe.
- Bekannte Förderer zeigen Elemente zur Aufnahme der Produkte (Körper und fertiggetellte Befestiger) und Einrichtungen zur Zurückhaltung der Produkte innerhalb der Gehäuseelemente während des Transfers von einer Arbeitsstation zu einer anderen, siehe z. B. WO-A-8911360.
- Bei bekannten Förderern zeigen die Gehäuseelemente jeweils Rückhalteeinrichtungen, die relativ komplex und daher als Ganzes teuer sind. Zusätzlich sorgen die Rückhalteeinrichtungen normalerweise für eine aufschnappende Rückhaltung der Produkte, was bedeutet, daß ein hohes Maß an Präzision erforderlich ist, um nicht nur eine sichere, verläßliche Klemmung eines Produkts, sondern auch eine störungsfreie Freigabe an der Entladestation zu gewährleisten. Welche Präzision und Verläßlichkeit offensichtlich im Laufe der Zeit aufgrund von Verschleiß beeinträchtigt sind.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Produktförderer bereitzustellen, der konstruiert ist, um die typisch mit den bekannten Einrichtungen des o. g. Typs verbundenen Nachteile zu überwinden.
- Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein Förderer zur Förderung von Produkten bereitgestellt, die eine Achse und einen bezogen auf die Achse im wesentlichen radial vorstehenden Flanschabschnitt haben, insbesondere Sicherheitsbefestiger für Korken und Verschlüsse von Sprudelgetränkflaschen; der Förderer mit einer feststehenden Tragestruktur; einer Anzahl von Gehäusemitteln zur Unterbringung der Produkte und entlang einem vorgegebenen Weg bewegbar; und Fördermitteln zur Bewegung der Gehäusemittel in Schritten entlang des Weges; wobei die Produkte innerhalb der Gehäusemittel mit der Achse im wesentlichen senkrecht zu dem Weg aufgenommen sind; gekennzeichnet durch axiale Rückhaltemittel zum axialen Rückhalten der Produkte; und die an der Tragestruktur befestigt sind und sich entlang des Weges erstrecken; wobei die axialen Rückhaltemittel in gleitender Weise mit dem Flanschabschnitt der Produkte zusammenarbeiten.
- Eine bevorzugte, nicht beschränkende Ausführung der vorliegenden Erfindung wird beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Förderer gemäß der Lehren der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie II-II in Fig. 1 zeigt;
- Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie III-III in Fig. 1 zeigt;
- Fig. 4 ein Detail des Förderers von Fig. 1 zeigt;
- Fig. 5 einen Schnitt entlang Linie II-II in Fig. 1 zeigt;
- Fig. 6 einen Schnitt entlang Linie III-III in Fig. 1 zeigt;
- Fig. 7 ein vergrößertes Detail von Fig. 3 zeigt;
- Fig. 8 einen durch einen erfindungsgemäßen Förderer förderbaren Sicherheitsbefestiger zeigt.
- Nummer 1 in Fig. 1, 2 und 3 bezeichnet einen Schrittförderer zur Förderung von Drahtprodukten 2, insbesondere Sicherheitsbefestigern für Korken und Verschlüsse für Flaschen für sprudelnde Getränke und darauf bezogene Halbfertigprodukte. Der Förderer 1 bildet einen Teil einer automatischen Maschine zur Herstellung von Sicherheitsbefestigern, von denen nur die für die vorliegende Erfindung relevanten Teile gezeigt sind, und die eine Anzahl von Arbeitsstationen (nicht gezeigt) hat, durch die Produkte 2 in Schritten durch den Förderer 1 gefördert werden.
- Der Einfachheit halber wird in der folgenden Beschreibung der Begriff "Produkt" gebraucht, um, abhängig von dem jeweils im Bezug genommenen Bearbeitungsstadium, sowohl ein Halbfertigprodukt und einen fertigen Befestiger zu bezeichnen, wobei die genaue Natur des Produktes nur spezifiziert wird, wenn die streng erforderlich ist.
- Im Wege der Bezugnahme zeigt Fig. 8 ein Produkt 2 mit einem fertiggestellten Sicherheitsbefestiger, der einen Körper 3 und einen Gürtel 4 aufweist, jeder aus einem einzigen Stück Draht geformt. Körper 3 hat ein ringförmiges Element 5 und vier Pfosten 6, die von dem ringförmigen Element 5 hervorstehen und jeweils Ösen 7 an den Enden zeigen; die Ständer 6 sind winkelmäßig gleichmäßig beabstandet und laufen auseinander, so daß der Körper 3 im wesentlichen kegelstumpfförmig mit einer Achse X ist; der Gürtel 4 ist ringförmig und in gleitender Art durch die Ösen 7 eingesetzt; und der Befestiger 2 hat auch eine Metallkappe 23, die zwischen die Pfosten 6 eingesetzt ist und das ringförmige Element 5 kontaktiert.
- Mit Bezug auf Fig. 1, 2 und 3 hat der Förderer 1 einen Rundtisch 8, der mittels Lager 9 für eine Drehung um eine Achse A und innerhalb einer an der Struktur 11 der Maschine befestigten Hülse 10 montiert ist.
- Tisch 8 hat eine Scheibe 12 mit Achse A; eine zentrische Nabe 13, die sich axial abwärts zur Befestigung auf Lagern 9 erstreckt; und einen Umfangsflansch 14, der sich axial abwärts erstreckt und eine im wesentlichen regelmäßig prismatische äußere Oberfläche zeigt, die eine Anzahl (z. B. 24) von flachen Seiten 15 definiert, an denen jeweils winkelmäßig gleich beabstandete durchgehende Aufnahmen 16 gebildet sind.
- Auf dem Flansch 14 des Tisches 8 hat der Förderer 1 auch eine Anzahl von Elementen 17 zur Unterstützung und Aufnahme von Befestigern 2, und jedes ist innerhalb einer entsprechenden Aufnahme 16 befestigt.
- Ein Element 17 ist im Detail in Fig. 4 bis 6 gezeigt und hat im wesentlichen einen rohrförmigen Körper 8 mit Achse B, die, im Gebrauch relativ zum Tisch 8 radial positioniert ist; und einen flachen Endflansch 19 zur Anbringung an einer entsprechenden Seite 15 des Tisches 8. Der Körper 18 zeigt vier winkelmäßig gleich beabstandete innere Furchen 20, die jeweils angeschrägte Bodenoberflächen 21 zeigen, die in Richtung auf Achse B von Flansch 19 zum gegenüberliegenden Ende des Körpers 18 konvergieren; und Furchen 20 erstrecken sich entlang senkrechter Ebenen P1, P2 durch Achse B und um 45º geneigt zu einer horizontalen Ebene durch Achse B.
- Elemente 17 sind am Tisch 8 so befestigt, daß Körper 18 von jedem Element in einer jeweiligen Aufnahme 16 aufgenommen ist und Flansch 19 gegen eine jeweilige Seite 15 anliegt, an der er mittels Schrauben 25 befestigt ist.
- Der Umfang von Scheibe 12 von Tisch 8 ist mit einer Anzahl gleich beabstandeter Antriebsstifte 26 versehen, die anzahlmäßig gleich den Elementen 17 sind und die sich von der Scheibe 12 abwärts erstrecken und mit einer bekannten Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) zusammenwirken, um den Tisch 8 in aufeinanderfolgenden Schritten gleich dem Winkelabstand zwischen Elementen 17 zu drehen.
- Der Förderer 1 ermöglicht die Förderung von Produkten 2 von einer Ladestation 29 zu einer Entladestation 30 entlang einem kreisförmigen Weg P, während Achse X der Produkte 2 senkrecht zu Weg P gehalten wird. Weil sich Weg P über einen Winkel von 270º erstreckt, sind die Achsen B der Elemente 17, die jeweils an der Ladestation 29 und der Entladestation 30 angeordnet sind, senkrecht zueinander.
- Ladestatino 29 zeigt eine Einrichtung 31 zur Zufuhr von Produkten 2, welche in diesem Fall nur die Körper 3 der Befestiger umfassen.
- Einrichtung 31 hat einen Stab 32, entlang dem die Produkte 2 aufeinanderfolgen in Schritten in bekannter Weise mit der Achse X koinzidierend mit Achse C von Stab 32 gefördert werden; Achse C des Stabes 32 fällt mit Achse B des bei Ladestation 29 angeordneten Elements 17 zusammen; Stange 32 ist mit der Hauptübertragung der Maschine (nicht gezeigt) verbunden, um sich entlang Achse C linear hin- und herzubewegen; Produkte 2 sind so auf dem Stab 32 orientiert, daß Pfosten 6 in Ebenen durch Achse C liegen und gegen die Horizontale um 45º geneigt sind; und Stab 32 zeigt ein abgerundetes Ende 33 mit einem zentralen, vertikalen Durchgangsschlitz 34.
- Förderer 1 hat auch eine Lade/Entladeeinrichtung 35, die an einer feststehenden Trägerplatte 36a, die sich über Scheibe 12 von Tisch 8 erstreckt und starr mit dem oberen Ende der Hülse 10 verbunden ist, befestigt ist. Einrichtung 35 hat im wesentlichen einen Greifer 36 zum axialen Klemmen der Produkte 2 bei Ladestation 29; einen Abzieher 42 zum Auswerfen der Produkte 2 (in diesem Fall fertiggestellten Befestigern) an der Entladestation 30; und einen Betätigungsmechanismus 43 zur Aktivierung von Greifer 36 und Abzieher 42.
- Genauer (Fig. 2) hat der Greifer 36 zwei langgestreckte, übereinander liegende Hebel 38, die sich bzgl. des Tischs 8 an der Ladestation 29 radial erstrecken und die an einem mittleren Abschnitt an einem an Platte 36a befestigten Träger 39 so befestigt sind, daß sie um jeweilige horizontale Achsen rotieren. An dem auswärts vom Tisch 8 gewandten Ende zeigen Hebel 38 jeweils Zähne 40, die einander zugewandt und benachbart zu dem an der Ladestation 29 angeordneten Element 17 sind; am gegenüber liegenden Ende zeigen die Hebel 38 jeweils Nockenabschnitte 44, die kreuzweise zu Hebeln 38 vorstehen; und Abschnitte 44 zeigen jeweils einander zugewandte Oberflächen 44', die eine Rampe kreuzweise zu Hebeln 38 bilden und die an jedem Ende unterschiedliche Zwischenräume zeigen, genauer einen kleineren Zwischenraum am freien Ende der Abschnitte 44.
- Der Betätigungsmechanismus 43 hat eine Antriebswelle 45 mit Achse A, innerlich koaxial mit Hülse 10, die ein Endritzel 26 zeigt, das sich über Platte 36a hinaus erstreckt und das in bekannter (nicht gezeigter) Weise durch die Haupttransmission der Maschine (nicht gezeigt) hin- und hergedreht wird. Mechanismus 43 hat auch eine Zahnstange 47, die sich senkrecht zum Greifer 36 erstreckt, longitudinal innerhalb einer integral mit der Platte 36 ausgebildeten Führung 48 gleitet und einen gezahnten Endabschnitt 49 zeigt, der mit dem Ritzel 46 kämmt.
- Stange 47 ist seitlich mit einem vorstehenden Stift 50 versehen, der am Ende mit einer Rolle 54 versehen ist, die zwischen Oberflächen 44' der Abschnitte 44 der Hebel 38 angeordnet ist; und die Abschnitte 44 werden durch Zugfedern 52, die die Hebel 38 miteinander verbinden, in Kontakt mit Rolle 54 gehalten.
- Das gegenüberliegende Ende von Stange 47 ist fest mit Auswerfer 42 verbunden, der eine konkave Endoberfläche 55 zeigt, die mit Produkten 2 (fertiggestellten Befestigern) an der Entladestation 30 zusammenwirkt.
- Förderer 1 hat auch eine Gegeneinrichtung 60, die einer Station 61 zum Einführen der Kappe 23 zugeordnet ist und die diametral gegenüber der Ladestation 29 angeordnet ist.
- Die Gegeneinrichtung 60 hat im wesentlichen ein Gleitstück 62, das sich radial zu der und von der Station 61 bewegt und das an einem Ende einen mit Produkt 2 zusammenwirkenden Kopf 63 und am anderen Ende eine Betätigungsrolle 64 mit vertikaler Achse zeigt.
- Gleitstück 62 bewegt sich durch eine an der Trägerplatte 36a befestigte Führung 65 und ist starr integral mit einer Querplatte 66 nahe der Rolle 64 versehen. Platte 66 ist Führung 65 zugewandt und Druckfedern 67 sind zwischen Platte 66 und Führung 65 angeordnet, um Gleitstück 62 in einer zurückgezogenen Position zu halten, in der Kopf 63 außerhalb des Weges des Produktes 2 ist.
- Einrichtung 60 hat auch einen Nocken 70, der integral mit Ritzel 46 versehen ist und mit Rolle 64 von Gleitstück 62 zusammenwirkt, um Gleitstück 62 auswärts vom Tisch zu bewegen, so daß Kopf 63 mit dem in Station 61 angeordneten Produkt 2 zusammenwirkt.
- Förderer 1 hat auch ein Paar axialer Rückhalteglieder 71, 72 zur axialen Rückhaltung von Produkten 2 innerhalb der sich bewegenden Elemente 17.
- Genauer hat jedes Glied 71, 72 eine an der Platte 36a befestigte Tragestruktur 73; und ein Paar gekrümmter Schienen 74, die sich entlang Abschnitten des Weges des Produkts 2 erstrecken. Die Schienen 74 von jedem Glied 71, 72 sind übereinander liegend und vertikal beabstandet und erstrecken sich entlang und an der inneren Seite von Flansch 14 von Tisch B.
- Der Abstand zwischen Schienen 74 von Glied 71 und Flansch 14 ist so ausgewählt, daß das ringförmige Element 5 von Produkt 2, das durch Element 17 getragen wird, bündig mit der inneren Seite von Schiene 74 ist (Fig. 7); der vertikale Abstand zwischen Schienen 74 ist so, daß es für das Produkt 2 möglich ist, zwischen den Schienen zu gleiten, aber ist kleiner als der maximale Durchmesser des ringförmigen Elementes 5; und das ringförmige Element 5 definiert daher einen Flanschabschnitt von Produkten 2, der sich im wesentlichen radial in Bezug auf Achse X erstreckt und der an zwei diametral gegenüberliegenden Abschnitten mit Schienen 74 zusammenwirkt, um zu verhindern, daß Produkte 2 axial von Elementen 17 zurückgezogen werden.
- Ebenso ist der Abstand zwischen Schienen 74 des Gliedes 72 und Flansch 14 so ausgewählt, daß die Kappe 23 der Produkte 2, die durch Elemente 17 getragen werden, bündig ist mit der inneren Seite der Schienen 74 (Fig. 7); und der Vertikalabstand zwischen Schienen 74 ist so, daß es für die Produkte möglich ist, zwischen den Schienen zu gleiten, aber ist geringer als der maximale Durchmesser von Kappe 23, die in diesem Fall den mit Schienen 74 zusammenarbeitenden Flanschabschnitt von Produkten 2 bildet.
- Die Stationen freilassend erstrecken sich Schienen 74 von Glied 71 zwischen Ladestation 29 und Kappeneinführstation 61, und Schienen 74 von Glied 72 zwischen Station 61 und Entladestation 30.
- Förderer 1 arbeitet wie folgt.
- Bei jedem Schritt des Förderers lädt Stange 32 ein Produkt 2 (an diesem Punkt nur einen Körper 3) in das an der Ladestation 29 angeordnete Element 17. Innerhalb von Element 17 wird Produkt 2 aufgenommen mit Achse X zusammenfallend mit Achse B, mit dem ringförmigen Element 5 axial vom Körper 18 des Elements 17 gegen Achse A (Fig. 1) vorstehend, und mit den Pfosten 6 mit Eingriff in jeweilige Furchen 20, so daß Produkt 2 winklig festgesetzt und axial in einer Richtung durch Gürtel 4 festgesetzt ist, der auf Körper 18 von Element 17 ruht.
- Lade/Entlade-Einrichtung 35 wird durch die Hauptübertragung der Maschine im Takt mit Stange 32 gesteuert, so daß, wenn Stange 32 in der oben beschriebenen Vorwärtsposition ist, sich Welle 45 dreht (im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1) und Stange 47 durch Ritzel 46 in eine Position bewegt wird (abwärts in Fig. 1), in der Rolle 54 mit den Abschnitten mit minimalem Freiraum der Oberflächen 44' zusammenwirkt (die durch gepunktete Linien in Fig. 1 gezeigte Position), wodurch Greifer 36 geschlossen wird.
- Zähne 40 der Hebel 38 von Greifer 36 ergreifen Stange 32 bei Schlitz 34 und hinter jeweils diametral gegenüberliegenden Abschnitten des ringförmigen Elements 5 von Produkt 2, um zu verhindern, daß das Produkt zusammen mit Stange 32 zurückgezogen wird.
- Gleichzeitig mit der obigen Drehung von Welle 45 wird der Abzieher 42 in Richtung auf die Entladestation 30 bewegt und wirft das Produkt 2 (fertiggestellter Befestiger) an dieser aus, und Nocken 70 wird in eine Position mit Kontakt zu Rolle 64 von Gleitstück 62 gedreht.
- Nocken 70 drückt Gleitstück 62 in die Vorwärtsposition (Fig. 2), in der Kopf 63 mit dem Produkt 2 (in diesem Fall Körper 3) zusammenwirkt, um dem durch ein (nicht gezeigtes) Außenglied erzeugten Druck zur Einführung der Kappe 23 zu widerstehen.
- An diesen Punkt wird Welle 45 in ihre frühere Position (Fig. 1) zurückgesetzt, so daß Greifer 36 öffnet, Auswerfer 42 zurückgezogen wird und Gleitstück 62 durch Federn 67 zurückgezogen wird.
- Wenn Tisch 8 einen Schritt weiter gedreht wird, werden die jeweils an Ladestation 29 und Station 61 angeordnete Produkte 2 so bewegt, daß sie jeweils mit axialen Rückhaltegliedern 71, 72 zusammenwirken.
- Genauer, und wie in Fig. 3 und in größerem Detail in Fig. 7 gezeigt, ist das ringförmige Element 5 des mit Glied 71 zusammenarbeitenden Produkts 2, d. h. angeordnet entlang des Wegabschnittes zwischen (aber ausschließend) Stationen 29 und 61, mit axialem Kontakt zu Schienen 74 angeordnet, die damit Trägerelemente definieren, um zu verhindern, daß die Produkte aus den jeweiligen Elementen 17 herausgeschleudert werden, wenn der Tisch 8 gedreht wird.
- Ebenso (Fig. 3) hält Glied 72 axial die Produkte 2 (fertiggestellte Befestiger), die entlang des Wegabschnittes zwischen (aber ausschließend) Stationen 61 und 30 angeordnet sind, zurück, um zu verhindern, daß sie von den jeweiligen Elementen 17 zurückgezogen werden. In diesem Fall jedoch, im Gegensatz zu dem ringförmigen Element 5, kontaktieren die Schienen 74 von Glied 72 und Produkte 2 an diametral gegenüberliegenden Abschnitten von Kappe 23.
- Der obige Betrieb des Förderers 1 wird zyklisch wiederholt und bei jedem Schritt (Drehung) von Tisch 8 wirken Produkte 2 in gleitender Weise mit jeweiligen axialen Rückhaltegliedern 71, 72 zusammen.
- Die Vorteile des Förderers 1 gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der vorhergehenden Beschreibung klar.
- Insbesondere sorgen die Glieder 71, 72 zum axialen Zurückhalten von Produkten 2 entlang des Weges P in einer extrem einfachen, wirkungsvollen Weise für eine Verhinderung eines Zurückziehens der Produkte vom Tisch 8 ohne die Notwendigkeit für komplexe, kostspielige Rückhalteelemente, die konstruiert sind, um sich mit dem Tisch zu bewegen. Darüber hinaus sind bei Ergreifen und Freigabe der Produkte durch die Glieder 71 und 72 aufgrund der Tatsache, daß die Produkte 2 einfach an die Glieder 71, 72 angelegt im Gegensatz zu auf die Glieder aufgeklemmt werden, keine Spannung oder besondere Mechanismen beteiligt und sie sind sowohl einfach, als auch zuverlässig.
- Klar können Abänderungen an dem hier beschriebenen und erläuterten Förderer 1 gemacht werden, ohne jedoch den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Insbesondere kann der Förderer, anstatt vom Schalttischtyp zu sein, beispielsweise einen geraden Transportweg definieren.
Claims (13)
1. Förderer (1) zur Förderung von Produkten (2), die eine
Achse (X) und einen in Bezug auf die Achse (X) im
wesentlichen radial vorstehenden Flanschabschnitt (5,
23) haben, insbesondere Sicherheitsbefestiger für Korken
und Verschlüsse für Sprudelgetränkflaschen; der Förderer
(1) mit einer feststehenden Tragestruktur (11); einer
Anzahl von Gehäusemitteln (17) zur Aufnahme der Produkte
und entlang eines gegebenen Weges (P) bewegbar; und
Fördermitteln zur Bewegung der Gehäusemittel (17) in
Schritten entlang des Weges (P); wobei die Produkte
innerhalb der Gehäusemittel (17) mit der Achse (X) im
wesentlichen senkrecht zu dem Weg (P) aufgenommen
werden; gekennzeichnet durch axiale Rückhaltemittel (71,
72) zum axialen Rückhalten der Produkte (2), und welche
an der Trägerstruktur (11) befestigt sind und sich
entlang des Weges (P) erstrecken; wobei die axialen
Rückhaltemittel (71, 72) in gleitender Weise mit dem
Flanschabschnitt (5, 23) der Produkte (2)
zusammenwirken.
2. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gehäusemittel (17) erste
Einbahn-Axialunterstützungsmittel (18) für die Produkte (2) aufweisen; die
axialen Rückhaltemittel (71, 72) mit zweiten
Axialunterstützungsmitteln (74), die auf den Flanschabschnitt (5,
23) der Produkte (2) in entgegengesetzter Richtung zu
den ersten Axialunterstützungsmitteln (18) wirken.
3. Förderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Axialunterstützungsmittel mindestens ein
Paar von Schienen (74) aufweisen, die entlang des Weges
(P) gleich beabstandet sind und mit diametral
gegenüberliegenden Abschnitten des Flanschabschnittes (5, 23)
zusammenwirken.
4. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
Axialunterstützungsmittel (74) sich entlang einer Anzahl von separaten
Abschnitten des Weges (P) erstrecken, die sich zwischen
Stationen (29, 61, 30) zur axialen Bewegung der Produkte
(2) erstrecken.
5. Förderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Stationen zur axialen Bewegung der Produkte (2)
eine Ladestation (29) zum Laden der Produkte (2) auf den
Förderer (1) ist.
6. Förderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er
temporäre Axialrückhaltemittel (36) zur temporären
axialen Zurückhaltung der Produkte (2) an der
Ladestation (29) aufweist.
7. Förderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die temporären Axialrückhaltemittel einen Greifer (36)
aufweisen, der mit dem Flanschabschnitt (5) der Produkte
zusammenwirkt; und Betätigungsmittel (35) zur Betätigung
des Greifers (36) im Takt mit den Fördermitteln (8).
8. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stationen zur
axialen Bewegung der Produkte eine Entladestation (30)
zum Entladen der Produkte (2) von dem Förderer (1) ist.
9. Förderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß er
Extraktionsmittel (42) aufweist, die axial mit den
Produkten (2) an der Entladestation (30) zusammenwirken;
und Betätigungsmittel (35) zur Aktivierung der
Extraktionsmittel (42) im Takt mit den Fördermitteln (8).
10. Förderer nach Anspruch 9, wenn rückbezogen auf Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel
(35) zur Aktivierung des Greifers (36) und die
Extraktionsmittel (42) einen gemeinsamen Steuermechanismus
(43) aufweisen.
11. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel einen
Schalttisch (8) aufweisen, an dem die Gehäusemittel (17)
angebracht sind; wobei der Weg (P) kreisförmig ist.
12. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur
Förderung von Sicherheitsbefestigern für Korken und
Verschlüsse für Sprudelgetränkflaschen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt durch ein
ringförmiges Element (5) des Körpers (3) des Befestigers (2)
definiert ist.
13. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur
Förderung von Sicherheitsbefestigern für Korken und
Verschlüsse für Sprudelgetränkflaschen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt durch eine Kappe (23)
des Befestigers (2) definiert ist.
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Publications (2)
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