-
Hintergrund
der Erfindung
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
Erfindung betrifft eine Hochfrequenzschaltung für ein Radiogerät.
-
Einschlägiger Stand
der Technik
-
Die
Druckschrift EP-A-0 360 442 offenbart einen Frequenzsynthesizer,
bei dem die Oszillationsfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators durch
Einstellen des Teilungsverhältnisses
eines variablen Spannungsteilers gesteuert wird, der in einem Rückkopplungsweg
eines Phasenregelkreises eines Phasendetektors vorgesehen ist. Wird
die Frequenz durch Ändern
des Teilungsverhältnisses
geschaltet, so wird eine Steuerspannung an dem spannungsgesteuerten
Oszillator angelegt. Diese Steuerspannung kann eine Nichtlinearität ausgleichen,
um so Frequenz- und Phasenfehler nach dem Schalten zu verringern,
wodurch ein Schalten der Frequenz mit hoher Geschwindigkeit möglich wird.
-
Ein
Frequenzsynthesizer, bei dem Regelkreisfilter in Entsprechung zur
Oszillationsfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators (voltage controlled
oscillator VCO) geschaltet werden, wird in der US-Patentanmeldung
mit der Nummer 682,255 beschrieben. Bei dem Synthesizer werden ein
Signal, das durch Teilen der Oszillationsfrequenz des spannungsgesteuerten
Oszillators mittels eines Frequenzteilers erzeugt wird, und ein
Ausgabesignal eines Bezugsoszillators einem Phasenvergleicher zugeleitet,
woraufhin ein Fehlersignal, das der Phasendifferenz zwischen den
beiden Signalen entspricht, dem spannungsgesteuerten Oszillator
als Steuersignal durch den Regelkreisfilter zugeleitet wird. Auf
diese Weise ist ein Rückkopplungskreis
gebildet, bei dem ein Ausgabesignal erzeugt wird, das die gleiche Genauigkeit
wie das Bezugssignal aufweist. Die Oszillationsfrequenz wird durch Ändern des
Teilungsverhältnisses
des Frequenzteilers geändert.
Entsprechend der in der genannten Patentanmeldung offenbarten Erfindung
können
bei einer Änderung
der Oszillationsfrequenz Regelkreisfilter in Entsprechung zur geänderten Oszillationsfrequenz
geschaltet werden, wodurch der Synthesizer in die Lage versetzt wird,
stets ein Signal hoher Genauigkeit auszugeben.
-
Gleichwohl
weist der vorgeschlagene Synthesizer einige verbesserungsbedürftige Eigenschaften
auf. Es wird zunächst
derjenige Fall betrachtet, in dem ein spannungsgesteuerter Oszillator
zum Einsatz kommt, bei dem ausgegebene Oszillationsfrequenzbänder durch
ein externes Steuersignal geschaltet werden können. In diesem Fall müssen die Regelkreisfilter
derart geschaltet werden, dass sie nicht nur auf die als Ergebnis
des Schaltvorganges erhaltene Frequenz, sondern auch auf die nach
dem Schaltvorgang erhaltene Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten
Oszillators abgestimmt sind. Nunmehr wird derjenige Fall betrachtet,
in dem der Synthesizer eine Frequenzmodulationsfunktion unter Verwendung
eines digitalen Modulationssignals aufweist. In diesem Fall kann
insbesondere dann, wenn ein Modulationssignal mit hoher Bitrate
Verwendung findet, die Modulation nicht ausgeführt werden, wenn der Regelkreisfilter
des Synthesizers geschlossen ist. Auch in diesem Fall muss die Modulation
durch Verwendung eines Modulationssystems mit offenem Regelkreis
vorgenommen werden, bei dem der Rückkopplungsregelkreis nur während des
Modulationsvorganges geöffnet
ist. Für
den Fall der Verwendung des Modulationssystems mit offenem Regelkreis
kann gleichwohl die Modulation mit offenem Regelkreis nicht zufriedenstellend
mittels eines Filters vorgenommen werden, der lediglich auf eine
reine Frequenzänderung
abgestimmt ist. Um die Modulation mit offenem Regelkreis zufriedenstellend
vorzunehmen, muss der spannungsgesteuerte Oszillator derart ausgelegt
sein, dass er sogar im Zustand eines offenen Regelkreises eine kleine
Frequenzänderung
zeigt.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Es
ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Frequenzmodulationsschaltung
bereitzustellen.
-
Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
-
Weitere
Ausführungsbeispiele
sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
-
Ein
Kondensator, der einen Abschnitt zwischen einem den Rückkopplungsregelkreis
schließenden
und öffnenden
Analogschalter und dem spannungsgesteuerten Oszillator darstellt,
ist als laminierter Schichtkondensator ausgebildet, der Eigenschaften
mit Blick auf eine kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine kleine Hysterese
aufweist. Auch wenn der Rückkopplungsregelkreis
unmittelbar nach dem Schalten der ausgegebenen Oszillationsfrequenzbereiche
des spannungsgesteuerten Oszillators geöffnet ist, ist die Änderung
der Oszillationsfrequenz mithin klein.
-
1 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines ersten zum Verständnis der Erfindung
angeführten
Beispieles.
-
2 ist
ein Graph der Eingabe-Ausgabe-Kennkurven des spannungsgesteuerten
Oszillators, der bei dem ersten Beispiel zum Einsatz kommt.
-
3 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei dem Frequenzsynthesizer
des ersten Beispieles zum Einsatz kommt.
-
4 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei einem Frequenzsynthesizer
eines zweiten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt.
-
5 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei einem Frequenzsynthesizer
eines dritten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt.
-
6 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei einem Frequenzsynthesizer
eines vierten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt.
-
7 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines fünften zum
Verständnis der
Erfindung angeführten
Beispieles.
-
8 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Regelkreisfilters und eines
Analogschalters zeigt, die bei einem Frequenzsynthesizer eines sechsten
zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommen.
-
9 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Regelkreisfilters und eines
Analogschalters zeigt, die bei einem Frequenzsynthesizer eines siebten
zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommen.
-
10 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines achten zum Verständnis der
Erfindung angeführten
Beispieles.
-
11 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines neunten zum Verständnis der
Erfindung angeführten
Beispieles.
-
12 ist
ein Blockdiagramm einer Schaltung, die bei einem Frequenzsynthesizer
eines zehnten zum Verständnis
der Erfindung angeführten
Beispieles ein Steuersignal zum Öffnen/Schließen eines Regelkreises
in das Schaltsteuersignal umwandelt.
-
13 ist
ein Zeitlaufdiagramm des zehnten zum Verständnis der Erfindung angeführten Beispieles.
-
14 ist
ein Blockdiagramm einer Schaltung, die bei einem Frequenzsynthesizer
eines elften zum Verständnis
der Erfindung angeführten
Beispieles ein Steuersignal zum Öffnen/Schließen eines
Regelkreises in das Schaltsteuersignal umwandelt.
-
15 ist
ein Zeitlaufdiagramm des elften zum Verständnis der Erfindung angeführten Beispieles.
-
16 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines ersten Ausführungsbeispieles
der Erfindung.
-
17 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines spannungsgesteuerten Oszillators
zeigt, der bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung zum Einsatz kommt.
-
18 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines spannungsgesteuerten Oszillators
zeigt, der bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zum
Einsatz kommt.
-
1 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines ersten zum Verständnis der Erfindung
angeführten
Beispieles. In 1 bezeichnen das Bezugszeichen 1 einen
spannungsgesteuerten Oszillator, bei dem Oszillationsfrequenzbereiche in
Entsprechung zu einem Schaltsteuersignal geschaltet werden, das
durch einen zweiten Steueranschluss 12 zugeleitet wird,
das Bezugszeichen 11 einen ersten Steueranschluss, durch
den ein Steuersignal zum Ändern
der Oszillationsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 1 in
dem Oszillationsfrequenzbereich zugeleitet wird, das Bezugszeichen 2 einen
variablen Frequenzteiler, der die Frequenz eines Ausgabesignals
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 variabel teilt,
das Bezugszeichen 3 einen Phasenvergleicher, der ein Ausgabesignal
des variablen Frequenzteilers 2 mit einem Bezugsfrequenzsignal
vergleicht, das über
einen Bezugsfrequenzeingabeanschluss 5 zugeleitet wird
und als Bezug für die
Frequenz dient, das Bezugszeichen 4 ein Regelkreisfilter,
in dem die Filterantwortkennkurven in Entsprechung zu einem Steuersignal
geändert
werden können,
das über
einen Regelkreissteueranschluss 41 zugeleitet wird, und
das Bezugszeichen 6 einen Ausgabeanschluss des spannungsgesteuerten
Oszillators 1. Die Frequenzbereiche des spannungsgesteuerten
Oszillators 1 werden beispielsweise mittels eines Verfahrens
geschaltet, bei dem die Resonanzschaltungen aus jeweils einer Spule,
einem Kondensator und dergleichen in einer Oszillationsschaltung mittels
eines Schalters geschaltet werden, der in Entsprechung zu einem
Schaltsteuersignal betrieben wird.
-
Nachstehend
wird der Betrieb des in 1 gezeigten Frequenzsynthesizers
beschrieben. 2 zeigt die Kennkurven des spannungsgesteuerten
Oszillators 1. In 2 bezeichnet
die Abszisse die Steuerspannung, die durch den ersten Steueranschluss 11 des
spannungsgesteuerten Oszillators 1 zugeleitet wird, während die
Ordinate die Ausgabefrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 1 bezeichnet. Bei
dem zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispiel
werden die Oszillationsfrequenzen in den beiden Oszillationsfrequenzbereichen
in Entsprechung zu dem Schaltsteuersignal geschaltet, das durch
den zweiten Steueranschluss 12 zugeleitet wird. Insbesondere
wird immer dann, wenn eine Eingabe-Ausgabe-Kennkurve 71 durch
das durch den zweiten Steueranschluss 12 zugeleitete Schaltsteuersignal
ausgewählt
wird, die Ausgabefrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators von
f1 nach f2 geändert,
indem die Spannung des ersten Steuersignals von V1 nach V2 geändert wird.
Wird eine Eingabe-Ausgabe-Kennkurve 72 durch
das Schaltsteuersignal ausgewählt,
so wird die Ausgabefrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators
von f3 nach f4 geändert,
indem die Spannung des ersten Steuersignals von V1 nach V2 geändert wird.
Die Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators 1, die
sich als Ergebnis der vorstehend genannten Steuerung ergibt, wird
verzweigt. Einer der Zweige wird durch den Ausgabeanschluss 6 ausgeleitet,
wohingegen der andere Zweig dem variablen Frequenzteiler 2 zugeleitet wird.
Die Frequenz des Signals, das dem variablen Frequenzteiler 2 zugeleitet
wird, wird geteilt, woraufhin das sich ergebende Signal zusammen
mit dem Bezugsfrequenzsignal, das dem Bezugsfrequenzeingabeanschluss 5 zugeleitet
wird, dem Phasenvergleicher 3 zugeleitet wird. Anschließend wird
ein Signal, das der Phasendifferenz zwischen den beiden Frequenzsignalen
entspricht, dem Regelkreisfilter 4 zugeleitet. In Entsprechung
zu dem Steuersignal, das dem Regelkreisfiltersteueranschluss 41 zugeleitet
wird, werden die Antwortkennkurven des Regelkreisfilters 4 derart
gesteuert, dass sie auf die Empfindlichkeit abgestimmt sind, die
der Steigung der Kennkurven (71 oder 72) des spannungsgesteuerten Oszillators 1,
wie in 2 gezeigt, entspricht. Anschließend wird
das Ausgabesignal des Regelkreisfilters 4 als erstes Steuersignal
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 zugeleitet, sodass
ein Rückkopplungsregelkreis
gebildet ist.
-
3 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Regelkreisfilters zeigt,
das bei dem Frequenzsynthesizer des Beispieles zum Einsatz kommt.
In 3 bezeichnen das Bezugszeichen 31 einen
Regelkreisfiltereingabeanschluss, das Bezugszeichen 32 einen
Regelkreisfilterausgabeanschluss, das Bezugszeichen 34 einen
Analogschalter, die Bezugszeichen 39 und 40 Kondensatoren,
die Bezugszeichen 37 und 38 Widerstände und
das Bezugszeichen 41 den Regelkreisfiltersteueranschluss.
-
In
Entsprechung zu dem Steuersignal, das dem Regelkreisfiltersteueranschluss 41 zugeleitet wird,
wird der Betriebszustand des Schalters 34 selektiv derart
geändert,
dass ein der Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1 entsprechendes
Regelkreisfilterband verwirklicht ist. Wird ein Anschluss a durch
den Schalter 34 ausgewählt, so
wird das Signal, das dem Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 zugeleitet
wird, durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 39 und
dem Widerstand 37 beschränkt und anschließend durch den
Regelkreisfilterausgabeanschluss 32 ausgegeben. Demgegenüber wird,
wenn ein Anschluss b durch den Schalter 34 ausgewählt wird,
das dem Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 zugeleitete
Signal durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 40 und
dem Widerstand 38 beschränkt und anschließend durch
den Regelkreisfilterausgabeanschluss 32 ausgegeben.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird, ist es sogar bei
einer Änderung
der Eingabe-Ausgabe-Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1,
bei dem die Oszillationsfrequenzbereiche geschaltet werden können, möglich, ein
Regelkreisfilter entsprechend der Änderung der Eingabe-Ausgabe-Empfindlichkeit
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 zu verwirklichen.
Entsprechend kann die für
die Änderung
des Kanals nötige Zeitspanne
optimiert werden.
-
Nachstehend
wird ein zweites zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
4 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei dem Frequenzsynthesizer
des zweiten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt. Das Beispiel ist im Wesentlichen genauso wie
das Beispiel gemäß 1 aufgebaut.
Die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
von 1 identisch oder äquivalent sind, werden mit
denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung derselben
unterbleibt. In 4 sind Analogschalter 42 und 43 an
der Eingabe- beziehungsweise Ausgabeseite des Regelkreisfilters 4 angeordnet.
Die Analogschalter 42 und 43 schalten zwischen
Reihenschaltungen eines Kondensators 50 und eines Widerstandes 48 sowie
eines Kondensators 51 und eines Widerstandes 49 hin
und her.
-
Der
Betrieb des Frequenzsynthesizers des zweiten Beispieles wird nachstehend
anhand der Zeichnung beschrieben.
-
Die
Analogschalter 42 und 43 werden durch das Steuersignal
geschaltet, das durch den Regelkreisfiltersteueranschluss 41 zugeleitet
wird, sodass ein Regelkreisband entsprechend der Empfindlichkeit
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 verwirklicht ist.
Werden ein Anschluss c1 durch den Analogschalter 42 und
ein Anschluss c2 durch den Analogschalter 43 ausgewählt, so
wird das Signal, das dem Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 zugeleitet
wird, durch das Frequenzband entsprechend dem Kondensator 50 und
dem Widerstand 48 beschränkt und anschließend über den
Regelkreisfilterausgabeanschluss 32 ausgegeben. Demgegenüber wird,
wenn ein Anschluss d1 durch den Analogschalter 42 und ein
Anschluss d2 durch den Analogschalter 43 ausgewählt werden,
das Signal, das dem Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 zugeleitet
wird, durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 51 und dem
Widerstand 49 beschränkt
und anschließend über den
Regelkreisfilterausgabeanschluss 32 ausgeleitet.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist es entsprechend
dem zweiten zum Verständnis
der Erfindung angeführten
Beispiel möglich,
ein Regelkreisfilter entsprechend der Änderung der Eingabe-Ausgabe-Empfindlichkeit
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 zu verwirklichen.
-
Nachstehend
wird ein drittes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
5 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei dem Frequenzsynthesizer
des dritten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt. Die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen,
die zu denjenigen in 1 und 3 identisch
oder äquivalent
sind, werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine
Beschreibung derselben unterbleibt. In 5 bezeichnen
das Bezugszeichen 59 einen Schalter, das Bezugszeichen 54 einen
Kondensator und die Bezugszeichen 55 und 56 Widerstände. In dem
Beispiel werden die Antwortkennkurven geschaltet, indem der Widerstand 56 mittels
des Schalters 59 überbrückt wird.
-
Der
Betrieb des Frequenzsynthesizers des dritten Beispieles wird nachstehend
anhand der Zeichnung beschrieben.
-
Der
EIN-AUS-Zustand des Schalters 59 wird durch das Steuersignal
gesteuert, das durch den Regelkreisfiltersteueranschluss 41 zugeleitet
wird, sodass Regelkreisfilterantwortkennkurven entsprechend der
Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1 verwirklicht
sind. Bei dem Beispiel wird, wenn der Schalter 59 im EIN-Zustand
ist, das Signal, das durch den Eingabeanschluss 31 zugeleitet
wird, durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 54 und
dem Widerstand 55 beschränkt und anschließend durch
den Ausgabeanschluss 32 ausgeleitet. Demgegenüber wird,
wenn der Schalter 59 im AUS-Zustand ist, das Signal, das durch
den Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 beschränkt wird,
durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 54 und
den Widerständen 55 und 56 beschränkt und
anschließend
durch den Ausgabeanschluss 32 ausgeleitet.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, kann ein Regelkreisfilter
entsprechend der Änderung
der Eingabe-Ausgabe-Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1 durch
einen einfachen Schaltungsaufbau verwirklicht werden.
-
Nachstehend
wird ein viertes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
6 ist
ein Blockdiagramm eines Regelkreisfilters, das bei dem Frequenzsynthesizer
des vierten zum Verständnis
der Erfindung angeführten Beispieles
zum Einsatz kommt. Die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen,
die zu denjenigen in 1, 3 und 5 identisch
oder äquivalent sind,
sind durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt. In 6 bezeichnen
das Bezugszei chen 52 einen Transistor, das Bezugszeichen 53 einen
Transistorsteueranschluss und die Bezugszeichen 57 und 58 Widerstände. Mit
anderen Worten, der Schalter 59 von 5 ist durch
Verwendung des Transistors 52 verwirklicht. Der Transistorsteueranschluss 53 entspricht
dem Regelkreisfiltersteueranschluss 41.
-
Der
Betrieb des Frequenzsynthesizers des vierten Beispieles wird nachstehend
anhand der Zeichnung beschrieben.
-
Der
EIN-AUS-Zustand des Transistors 52 wird durch das Steuersignal
gesteuert, das durch den Transistorsteueranschluss 53 zugeleitet
wird, sodass eine Regelkreisfilterantwortkennkurve entsprechend der
Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1 verwirklicht
ist. Ist der Transistor 52 im EIN-Zustand, so wird das
Signal, das durch den Eingabeanschluss 31 zugeleitet wird,
durch das Regelkreisband entsprechend dem Kondensator 54 und dem
Widerstand 55 beschränkt
und anschließend durch
den Ausgabeanschluss 32 ausgegeben. Demgegenüber wird,
wenn der Transistor 52 im AUS-Zustand ist, das Signal, das durch den
Regelkreisfiltereingabeanschluss 31 zugeführt wird,
durch das Frequenzband entsprechend dem Kondensator 54 und den
Widerständen 55 und 56 beschränkt und
anschließend
durch den Regelkreisfilterausgabeanschluss 32 ausgeleitet.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird, wird ein Regelkreisfilter
entsprechend der Änderung
der Eingabe-Ausgabe-Empfindlichkeit des spannungsgesteuerten Oszillators 1 durch
einen einfachen Schaltungsaufbau verwirklicht.
-
Entsprechend
diesem Beispiel ermöglicht die
Verwendung des spannungsgesteuerten Oszillators 1, bei
dem die ausgegebenen Oszillationsfrequenzbereiche durch ein externes
Steuersignal geschaltet werden können,
dass der spannungsgesteuerte Oszillator 1 zwei oder mehr
Frequenzbereiche ausgibt, und die Antwortkennkurven des Regelkreisfilters 4 in
Abstimmung auf die Empfindlichkeit geändert werden, die das Verhältnis der
Ausgabefrequenz zur Eingabespannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 in
jedem ausgegebenen Oszillationsfrequenzbereich darstellt. Infolgedessen
kann die für eine Änderung
des Verhältnisses
C/N und des Kanals notwendige Zeit optimiert werden.
-
Bei
dem vorstehend beschriebenen Beispiel sind der spannungsgesteuerte
Oszillator und der Regelkreisfilter derart ausgelegt, dass die Schaltung zweier
Frequenzbereiche ermöglicht
wird. Dieses Beispiel kann jedoch auch auf einen Aufbau angewendet
werden, bei dem drei oder mehr Frequenzbereiche geschaltet werden.
-
Bei
dem Beispiel ist die Steigung in einem Bereich höherer Frequenzen der Empfindlichkeitskurven
des spannungsgesteuerten Oszillators größer als diejenige in einem
Bereich niedrigerer Frequenzen. Das Beispiel kann auch auf einen
Aufbau angewendet werden, bei dem die Steigung in einem Bereich
höherer
Frequenzen kleiner als diejenige in einem Bereich niedrigerer Frequenzen
ist.
-
Bei
dem Beispiel kommt eine Reihenschaltung aus einem Widerstand und
einem Kondensator als Filterelement für den Regelkreisfilter zum
Einsatz. Das Beispiel kann jedoch auch auf einen Aufbau angewendet
werden, bei dem ein passives Element beziehungsweise passive Elemente
anderer Art, so beispielsweise eine Spule, oder ein aktives Element
beziehungsweise aktive Elemente, so beispielsweise ein Halbleiterelement,
verwendet werden, wenn nur das Element beziehungsweise die Elemente
die gewünschten
Filterantwortkennkurven aufweisen. Alternativ ist die Art der Schaltung
dieser beiden Elemente nicht auf eine Reihenschaltung beschränkt.
-
Bei
einem vierten zum Verständnis
der Erfindung angeführten
Beispiel wird ein Transistor als Schalter verwendet. Alternativ
kann ein Halbleiterelement anderer Art verwendet werden, wenn es
eine steuerbare Schaltfunktion wahrnehmen kann.
-
Der
Schaltungsaufbau des Regelkreisfilters ist nicht auf denjenigen
gemäß der Beschreibung
bei den vorstehenden Beispielen beschränkt, sondern immer anwendbar,
wenn eine Änderung
der Filterantwortkennkurve derart möglich ist, dass eine Abstimmung
auf die Empfindlichkeit der geschalteten Frequenzbereiche in Entsprechung
zu dem Schaltsteuersignal des spannungsgesteuerten Oszillators möglich ist.
-
Nachstehend
wird ein fünftes
zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
7 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers 15 eines zum
Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispieles. In 7 bezeichnen das Bezugszeichen 1 einen
spannungsgesteuerten Oszillator, das Bezugszeichen 13 einen
Hochfrequenzerdungskondensator, das Bezugszeichen 2 einen
variablen Frequenzteiler, das Bezugszeichen 3 einen Phasenvergleicher,
das Bezugszeichen 5 einen Bezugsfrequenzeingabean schluss,
das Bezugszeichen 4 ein Regelkreisfilter, das Bezugszeichen 451 ein
erstes Regelkreisfilter, das Bezugszeichen 452 ein zweites
Regelkreisfilter, das Bezugszeichen 60 einen EIN-AUS-Schalter,
der als Halbleiteranalogschalter ausgebildet ist, das Bezugszeichen 601 einen
Steuersignaleingabeanschluss zum Öffnen und Schließen des
Regelkreises und das Bezugszeichen 6 einen Ausgabeanschluss.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 7 beschrieben.
-
Das
Ausgabesignal des spannungsgesteuerten Oszillators 1 wird
verzweigt. Eines der verzweigten Signale wird über den Ausgabeanschluss 6 ausgeleitet,
wohingegen das andere abgezweigte Signal dem variablen Frequenzteiler 2 zugeleitet
wird. Die Frequenz des Signals, das dem variablen Frequenzteiler 2 zugeleitet
wird, wird geteilt, woraufhin das sich ergebende Signal zusammen
mit dem Bezugsfrequenzsignal, das dem Bezugsfrequenzeingabeanschluss 5 zugeleitet
wird, dem Phasenvergleicher 3 zugeleitet wird. Anschließend wird
ein Signal, das der Phasendifferenz zwischen den beiden Eingabesignalen
entspricht, dem ersten Regelkreisfilter 451 des Regelkreisfilters 4 zugeleitet.
Das Ausgabesignal des ersten Regelkreisfilters 451 wird
dem Analogschalter 60 zugeleitet, während das Ausgabesignal des
Analogschalters 60 dem zweiten Regelkreisfilter 452 zugeleitet
wird. Das Ausgabesignal des zweiten Regelkreisfilters 452 wird
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 als Steuersignalspannung zugeleitet,
sodass ein Rückkopplungsregelkreis
entsteht. Bei dem beschriebenen Beispiel dient ein Hochfrequenzerdungskondensator 13 dazu,
die Übertragung
eines Hochfrequenzsignals des spannungsgesteuerten Oszillators an
den Regelkreisfilter zu verhindern.
-
Ein
Steuersignal zum Öffnen/Schließen des Regelkreises
wird dem Steuersignaleingabeanschluss 601 zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises zugeleitet, sodass eine Steuerung des EIN-AUS-Zustandes
des EIN-AUS-Schalters 60 erfolgt, wodurch der offene/geschlossene
Zustand des Rückkopplungsregelkreises
gesteuert wird.
-
Von
den zwischen dem Analogschalter 60 und dem spannungsgesteuerten
Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren sind alle Kondensatoren
mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 laminierte
Schichtkondensatoren, die Eigenschaften mit Blick auf eine kleine Änderung
der Kapazität in
Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine kleine Hysterese aufweisen.
-
Insbesondere
ist der Kondensator, der den zweiten Regelkreisfilter 452 mit
bildet, ein laminierter Schichtkondensator.
-
Im
Ergebnis zeigen alle zwischen dem Analogschalter 60 und
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren
mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 eine
kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine Änderung
der Spannung des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, kann daher die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
gemacht werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
wird.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird, ist sogar für den Fall,
dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach dem Schalten
der Frequenz gegeben ist, die Änderung der
Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein,
weshalb die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
ist.
-
Nachstehend
wird ein sechstes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
8 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Regelkreisfilters und eines
Analogschalters zeigt, die bei dem sechsten zum Verständnis der Erfindung
angeführten
Beispiel zum Einsatz kommen.
-
Das
Beispiel ist im Wesentlichen genauso wie dasjenige des fünften Beispieles
aufgebaut. Daher sind die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen,
die zu denjenigen in 7 identisch oder äquivalent
sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt.
-
In 8 bezeichnen
die Bezugszeichen 453 und 455 Kondensatoren, während das
Bezugszeichen 454 einen Widerstand bezeichnet.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand der Figur beschrieben.
-
Das
Ausgabesignal des Phasenvergleichers 3 wird dem ersten
Regelkreisfilter 451 zugeleitet, durch den Kondensator 453 geglättet und
anschließend
dem Analogschalter 60 zugeleitet. Die Ausgabe des Analogschalters 60 wird
dem zweiten Regelkreisfilter 452 zugeleitet, durch den
Widerstand 454 und den Kondensator 455 geglättet und
anschließend
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 als Steuersignalspannung
zugeleitet.
-
Von
den zwischen dem Analogschalter 60 und dem spannungsgesteuerten
Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren sind alle Kondensatoren
außer
dem Hochfrequenzerdungskondensator 13 laminierte Schichtkondensatoren.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, zeigen daher alle zwischen
dem Analogschalter 60 und dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 vorhandenen
Kondensatoren mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 eine
kleine Änderung der
Kapazität.
Daher kann die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
gemacht werden, wodurch die Änderung der
Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
wird.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist sogar für den Fall,
dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach dem Schalten
der Frequenz gegeben ist, die Änderung der
Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein,
weshalb die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
ist. Darüber
hinaus wird, wenn der Analogschalter 60 geöffnet ist,
die Spannung über
den Analogschalter 60 von den Kondensatoren 453 und 455 gehalten,
weshalb das Schaltrauschen einen niedrigen Pegel aufweist.
-
Alternativ
können
der erste Regelkreisfilter 451 und der zweite Regelkreisfilter 452 gegeneinander
ausgetauscht werden. Bei dieser Alternative ist der Kondensator 453 ein
laminierter Schichtkondensator.
-
Nachstehend
wird ein siebtes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
9 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines Regelkreisfilters und eines Analogschalters zeigt,
die bei dem siebten zum Verständnis
der Erfindung angeführten
Beispiel zum Einsatz kommen.
-
In 9 sind
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 7 und 8 identisch oder äquivalent
sind, durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt.
-
Bei
dem in 9 gezeigten Beispiel bezeichnen das Bezugszeichen 456 einen
Widerstand und das Bezugszeichen 457 einen Kondensator.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 9 beschrieben.
-
Das
Ausgabesignal des Phasenvergleichers 3 wird dem ersten
Regelkreisfilter 451 zugeleitet, durch den Kondensator 453 geglättet und
anschließend
dem Analogschalter 60 zugeleitet. Die Ausgabe des Analogschalters 60 wird
dem zweiten Regelkreisfilter 452 zugeleitet und durch die
Widerstände 454 und 456 sowie
die Kondensatoren 455 und 457 geglättet. Das
geglättete
Signal wird anschließend dem
spannungsgesteuerten Oszillator 1 als Steuersignalspannung
zugeleitet. Die Kondensatoren 455 und 457 sind
laminierte Schichtkondensatoren, die Eigenschaften mit Blick auf
eine kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine kleine Hysterese
aufweisen.
-
Als
Ergebnis zeigen alle zwischen dem Analogschalter 60 und
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren
mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 eine
kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine Änderung
der Spannung des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, kann die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 daher
klein gemacht werden, sodass die Änderung des Frequenzausgabesignals
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein wird.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist sogar für den Fall,
dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach dem Schalten
der Frequenz gegeben ist, die Änderung der
Kapazität
der den Regelkreisfilter bildenden Kondensatoren klein. Daher kann
die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird.
-
Darüber hinaus
wird der Rauschpegel weiter dadurch verringert, dass das Tiefpassfilter
durch den Widerstand 456 und den Kondensator 457 gebildet ist.
-
Nachstehend
wird ein achtes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
10 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers des achten zum Verständnis der Erfindung
angeführten
Beispieles.
-
In 10 werden
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 7 identisch oder äquivalent sind, durch dieselben
Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung derselben unterbleibt.
Bei dem Beispiel ist der Analogschalter 60 zwischen dem
Phasenvergleicher 3 und dem Regelkreisfilter 4 angeordnet.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 10 beschrieben.
-
Das
Ausgabesignal des Phasenvergleichers 3 wird dem Analogschalter 60 zugeleitet.
Die Ausgabe des Analogschalters 60 wird dem Regelkreisfilter 4 zugeleitet
und durch die Widerstände 454 und 456 sowie
die Kondensatoren 453, 455 und 457 geglättet. Die
geglättete
Ausgabe wird anschließend
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 als Steuersignalspannung
zugeleitet. Der Hochfrequenzerdungskondensator 13 dient
dazu, eine Übertragung
eines Hochfrequenzsignals des spannungsgesteuerten Oszillators an
den Regelkreisfilter 4 zu verhindern.
-
Die
Kondensatoren 453, 455 und 457 sind laminierte
Schichtkondensatoren, die Eigenschaften einer kleinen Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine Hysterese aufweisen.
-
Als
Ergebnis zeigen alle zwischen dem Analogschalter 60 und
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren
mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 eine
kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf die Änderung
der Spannung des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, kann daher die Änderung
der Steuersignalspannung des span nungsgesteuerten Oszillators klein
gemacht werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
ist.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird sogar für den Fall,
dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach dem Schalten
der Frequenz gegeben ist, die Änderung der
Kapazität
der den Regelkreis 4 bildenden Kondensatoren klein. Daher
kann die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
groß wird.
-
Da
alle Kondensatoren zwischen dem Analogschalter 60 und dem
spannungsgesteuerten Oszillator vorhanden sind, ist zudem die Gesamtkapazität der Kondensatoren,
die die Steuerspannung im Zustand eines offenen Regelkreises halten,
groß, weshalb
der Betrieb stabilisiert wird.
-
Nachstehend
wird ein neuntes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
11 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers des neunten zum Verständnis der Erfindung
angeführten
Beispieles. Die Vorrichtung, Schaltelemente und dergleichen, die
zu denjenigen in 7 identisch oder äquivalent
sind, werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt. In 11 bezeichnen
das Bezugszeichen 331 eine Phasenvergleichsschaltung, das
Bezugszeichen 332 eine Ladepumpe und das Bezugswellen 333 einen
Steuersignaleingabeanschluss zum Öffnen/Schließen eines Regelkreises.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 11 beschrieben.
-
Das
Ausgabesignal des variablen Frequenzteilers 2 wird der
Phasenvergleichsschaltung 331 zusammen mit dem Bezugsfrequenzsignal
zugeleitet, das dem Bezugsfrequenzeingabeanschluss 5 zugeleitet
wird. Anschließend
wird ein Signal, das der Phasendifferenz zwischen den beiden Frequenzsignalen
entspricht, der Ladepumpe 332 zugeleitet. Die Ladepumpe 332 wirkt
folgendermaßen.
Eilt die Phase der Ausgabe des variablen Frequenzteilers voraus,
so wird die Ausgabespannung während
einer Zeitspanne entsprechend der Phasendifferenz gesenkt. Eilt
die Phase nach, so wird die Ausgabespannung erhöht. Während der anderen Zeitspannen
wird die Ausgabe derart festgelegt, dass ein offener Zustand gegeben
ist. Die Ausgabe der Ladepumpe 332 wird dem Regelkreisfilter 4 zugeleitet
und durch die Widerstände 454 und 456 sowie
die Kondensatoren 453, 455 und 457 geglättet. Die
geglättete
Ausgabe wird anschließend
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 als Steuersignalspannung
zugeleitet. Die Kondensatoren 453, 455 und 457 sind
laminierte Schichtkondensatoren, die Eigenschaften mit Blick auf
eine kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine kleine Hysterese
aufweisen. Die Ausgabe der Ladepumpe 332 wird zwangsweise
derart eingestellt, dass ein offener Zustand gegeben ist, was durch
die Steuersignaleingabe zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises an den Steuersignaleingabeanschluss 333 zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises erfolgt, wodurch sich der Zustand eines offenen Regelkreises
ergibt.
-
Alle
zwischen der Ladepumpe 332 und dem spannungsgesteuerten
Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren außer dem
Hochfrequenzerdungskondensator 13 zeigen eine kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine Änderung
der Spannung des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, kann daher die Änderung der
Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
werden, sodass die Änderung der
Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
wird.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist sogar für den Fall,
dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach dem Schalten
der Frequenz gegeben ist, die Änderung der
Kapazität
der den Regelkreisfilter bildenden Kondensatoren klein. Daher kann
die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird.
-
Darüber hinaus
dient die Ladepumpe 332 auch als EIN-AUS-Schalter, wodurch
die Anzahl der Bauelemente verringert werden kann.
-
Nachstehend
wird ein zehntes zum Verständnis
der Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
12 zeigt
eine Synchronisierungsschaltung und eine Verzögerungsschaltung, die das Steuersignal
zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises in das Schaltsteuersignal bei dem zehnten zum Verständnis der
Erfindung angeführten
Beispiel umwandelt, während 13 den
Zeitablauf der Signale darstellt. In 12 sind
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 7 identisch oder äquivalent sind, mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung derselben unterbleibt.
In 12 bezeichnen das Bezugszeichen 8 die
Synchronisierungsschaltung mit einem Flipflop vom D-Typ, das Bezugszeichen 9 die Verzögerungsschaltung,
das Bezugszeichen 91 einen Widerstand, das Bezugszeichen 92 einen
Kondensator, das Bezugszeichen 110 einen Steuersignaleingabeanschluss
zum Öffnen/Schließen eines Regelkreises,
das Bezugszeichen 111 einen Bezugssignaleingabeanschluss,
das Bezugszeichen 112 einen Schaltsteuersignalausgabeanschluss
und das Bezugszeichen 113 einen Ausgabeanschluss der Synchronisierungsschaltung.
In 13 bezeichnen das Bezugszeichen 81 die
Wellenform des Bezugssignals, das Bezugszeichen 82 die
Wellenform der Ausgabe der Ladepumpe, das Bezugszeichen 83 die Wellenform
des Regelkreissteuersignals, das Bezugszeichen 84 die Wellenform
des Ausgabesignals der Synchronisierungsschaltung und das Bezugszeichen 85 die
Wellenform des Ausgabesignals der Verzögerungsschaltung.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 12 und 13 beschrieben.
-
Zunächst werden
das durch den Steuersignaleingabeanschluss 110 zum Öffnen/Schließen des Regelkreises
zugeleitete Steuersignal zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises und das durch den Bezugseingabeanschluss 101 zugeleitete
Bezugssignal als Dateneingabe und Takteingabe der Synchronisierungsschaltung 8 des
Flipflops vom D-Typ zugeleitet. In diesem Fall werden das Steuersignal
zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises und das Bezugssignal der Synchronisierungsschaltung 8 zu
dem mit 83 beziehungsweise 81 bezeichneten Zeitpunkt
zugeleitet. Das Signal der Synchronisierungsschaltung 8 wird
anschließend über den
Ausgabeanschluss 113 der Synchronisierungsschaltung zu
dem mit 84 bezeichneten Zeitpunkt ausgegeben. Anschließend wird
die Ausgabe der Verzögerungsschaltung 9 zugeleitet
und um einen Verzögerungsbetrag
entsprechend dem Widerstand 91 und dem Kondensator 92 verzögert. Das
verzögerte
Signal wird über
den Schaltsteuersignalausgabeanschluss 112 zu dem mit 85 bezeichneten
Zeitpunkt ausgegeben.
-
Anschließend wird
die Ausgabe der Verzögerungsschaltung
dem Analogschalter 60 als Schaltsteuersignal zum Öffnen/Schließen zugeleitet.
Der Zeitpunkt, zu dem der Signalpegel die Schwelle der Steuerspannung
des Analogschalters 60 erreicht, wird auf einen Zeitpunkt
festgelegt, zu dem die Ausgabe 82 der Ladepumpe kein Signal
erzeugt. Diese Einstellung kann durch geeignete Auswahl der Kennwerte
des Widerstands 91 und des Kondensators 92 eingestellt
werden, die die Verzögerungsschaltung 9 bilden.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird der Zeitpunkt
der Zuleitung des Steuersignals zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises auf einen Zeitpunkt eingestellt, zu dem die Ausgabe
der Ladepumpe kein Signal erzeugt. Sogar für den Fall, dass das Steuersignal
zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises zu einem beliebigen Zeitpunkt zugeleitet wird, um dort
den Zustand eines offenen Regelkreises zu erzeugen, kann daher die Änderung der
Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
gemacht werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird.
-
Vorstehend
wurde derjenige Aufbau beschrieben, bei dem die Synchronisierungsschaltung und
die Verzögerungsschaltung
bei dem achten Beispiel zum Einsatz kommen. Selbstverständlich können diese
Schaltungen auch bei dem fünften,
sechsten, siebten oder neunten Beispiel zum Einsatz kommen, wobei
der Betrieb dann auf die gleiche Weise erfolgt.
-
Nachstehend
wird ein elftes zum Verständnis der
Erfindung angeführtes
Beispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
-
14 zeigt
eine Synchronisierungsschaltung und eine Verzögerungsschaltung, die das Steuersignal
zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises bei dem elften zum Verständnis der Erfindung angeführten Beispiel
in das Schaltsteuersignal umwandeln. 15 zeigt
die Zeitläufe
der Signale. In 14 und 15 sind
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 7, 12 und 13 identisch
oder äquivalent
sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt.
-
In 14 bezeichnen
das Bezugszeichen 14 eine Wellenformbildungsschaltung,
während
in 15 das Bezugszeichen 86 die Wellenform
des Schaltsteuersignals bezeichnet, das ein Ausgabesignal der Wellenformbildungsschaltung
darstellt.
-
Der
Betrieb des derart ausgestalteten Frequenzsynthesizers wird nachstehend
anhand 14 und 15 beschrieben.
-
Das
von der Verzögerungsschaltung 9 ausgegebene
Signal wird der Wellenformbildungsschaltung 14 zugeleitet,
die aus einem herkömmlichen
Logikgatter oder Vergleicher (Komparator) besteht. In Abhängigkeit
davon, ob das Ausgabesignal der Verzögerungsschaltung 9 höher als
die Schwellenspannung ist oder nicht, gibt die Wellenformbildungsschaltung
ein HIGH- oder LOW-Signal aus. Der Zeitpunkt der Ausgabe des Signals
ist mit 86 bezeichnet.
-
Das
Signal wird anschließend
durch den Schaltsteuersignalausgabeanschluss 112 als Schaltsteuersignal
ausgegeben und sodann dem Schaltsteuersignaleingabeanschluss 601 des
Analogschalters 60 zugeleitet.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird der Zeitpunkt
der Zuleitung des Steuersignals zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises auf einen Zeitpunkt eingestellt, zu dem die Ausgabe
der Ladepumpe kein Signal erzeugt. Sogar für den Fall, dass das Steuersignal
zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises zu einem beliebigen Zeitpunkt zugeleitet wird, um den
Zustand eines offenen Regelkreises darzustellen, kann daher die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
gemacht werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird.
-
Gemäß dem Vorstehenden
wird ein Aufbau, bei dem die Zeitsteuerschaltung auf das achte Beispiel
angewendet wird, beschrieben. Selbstverständlich kann die Schaltung auch
bei dem fünften,
sechsten, siebten oder neunten Beispiel angewendet werden, wobei
der Betrieb auf dieselbe Weise erfolgt.
-
Die
steigende Kante des Steuersignals zum Öffnen/Schließen des
Regelkreises wird steiler, weshalb der Grad der Unsicherheit beim
Schalten gesenkt wird, sodass der Rauschpegel verringert wird.
-
Nachstehend
wird ein erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
-
16 ist
ein Blockdiagramm eines Frequenzsynthesizers eines ersten Ausführungsbeispieles
der Erfindung, wobei 17 ein Diagramm darstellt, das
den Aufbau eines spannungsgesteuerten Oszillators zeigt.
-
In 16 und 17 sind
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 7 identisch oder äquivalent sind, mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung derselben unterbleibt.
Bei dem in 16 gezeigten Ausführungsbeispiel
bezeichnet das Bezugszeichen 15 einen Modulationssignaleingabeanschluss,
während
in 17 das Bezugszeichen 16 einen Steuersignalspannungseingabeanschluss,
das Bezugszeichen 17 eine erste Diode variabler Kapazität, das Bezugszeichen 19 eine
zweite Diode variabler Kapazität,
die Bezugszeichen 18 und 21 Kondensatoren, das
Bezugszeichen 22 einen Resonator und das Bezugszeichen 23 eine
Oszillationsschaltung bezeichnen.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
wird nachstehend anhand 16 und 17 beschrieben.
-
Die
Ausgabe des zweiten Regelkreisfilters 452 wird dem Steuersignalspannungseingabeanschluss 16 des
spannungsgesteuerten Oszillators 1 zugeleitet. Die Kapazität der ersten
Diode 17 variabler Kapazität, von der ein Anschluss geerdet
ist, ist durch das Steuersignal festgelegt. Die Oszillationsfrequenz
der Oszillationsschaltung 23 ist durch die erste Diode 17 variabler
Kapazität
und den Resonator 22 festgelegt, die miteinander bezüglich einer
hohen Frequenz gekoppelt sind, wobei die bestimmte Frequenz als
Ausgabefrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 1 verwendet
wird.
-
Die
Kapazität
der zweiten Diode 19 variabler Kapazität, von der ein Anschluss geerdet
ist, kann durch das Modulationssignal geändert werden, das durch den
Modulationssignaleingabeanschluss 15 zugeleitet wird. Infolgedessen
ist die Oszillationsfrequenz der Oszillationsschaltung 23 durch
die erste Diode 17 variabler Kapazität, die zweite Diode 19 variabler
Kapazität
und den Resonator 22 festgelegt, die miteinander bezüglich einer
hohen Frequenz gekoppelt sind. Darüber hinaus kann die Ausgabe
des spannungsgesteuerten Oszillators 1 auch einer Frequenzmodulation
unterzogen werden.
-
Von
den zwischen dem Analogschalter 60 und dem spannungsgesteuerten
Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren sind alle Kondensatoren
mit Ausnahme des Hochfrequenzerdungskondensators 13 laminierte
Schichtkondensatoren, die Eigenschaften mit Blick auf eine kleine Änderung
der Kapazität in
Reaktion auf eine angelegte Spannung und eine kleine Hysterese aufweisen.
-
Im
Ergebnis zeigen alle zwischen dem Analogschalter 60 und
dem spannungsgesteuerten Oszillator 1 vorhandenen Kondensatoren
außer
dem Hochfrequenzerdungskondensator 13 eine kleine Änderung
der Kapazität
in Reaktion auf eine Änderung
der Spannung des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1.
Sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar
nach dem Schalten der Frequenz gegeben ist, kann daher die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
gemacht werden, sodass die Änderung
der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators 1 klein
ist.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist entsprechend
dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung sogar für
den Fall, dass der Zustand eines offenen Regelkreises unmittelbar nach
dem Schalten der Frequenz gegeben ist, die Änderung der Kapazität der den
Regelkreisfilter 4 bildenden Kondensatoren klein. Daher
kann die Änderung
der Steuersignalspannung des spannungsgesteuerten Oszillators klein
gemacht werden, weshalb die Änderung
des Frequenzausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird.
-
Da
der spannungsgesteuerte Oszillator 1 mit dem Modulationssignaleingabeanschluss 15 versehen
ist, kann auch das Ausgabesignal des spannungsgesteuerten Oszillators 1 einer
Modulation unterworfen werden.
-
Vorstehend
wurde derjenige Aufbau, bei dem der Modulationssignaleingabeanschluss 15 zu dem
spannungsgesteuerten Oszillator 1 des fünften Beispieles hinzugefügt wird,
beschrieben. Alternativ kann der Modulationssignaleingabeanschluss 15 auch
zu den spannungsgesteuerten Oszillatoren 1 des sechsten,
siebten, achten und neunten Beispieles hinzugefügt werden.
-
Nachstehend
wird ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
-
18 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines spannungsgesteuerten Oszillators
zeigt, der bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommt.
-
In 18 sind
die Vorrichtungen, Schaltelemente und dergleichen, die zu denjenigen
in 1 und 17 identisch oder äquivalent
sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine Beschreibung
derselben unterbleibt. In dem Ausführungsbeispiel von 18 bezeichnen
die Bezugszeichen 202 und 206 Spulen, die Bezugszeichen 203 und 204 Kondensatoren
und die Bezugszeichen 205 und 207 Dioden.
-
Der
Betrieb des derart aufgebauten Frequenzsynthesizers des zweiten
Ausführungsbeispieles
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand 18 beschrieben.
-
Der
leitende/nichtleitende Zustand der ersten Diode 205, von
der ein Anschluss über
den Kondensator 204 geerdet ist, kann durch das Steuersignal
geändert
werden, das durch den zweiten Steuersignaleingabeanschluss 12 zugeleitet
wird. Dies ermöglicht
eine Änderung
des elektrostatischen Widerstandes des Resonators 22 des
spannungsgesteuerten Oszillators 1, sodass zwei Oszillationsfrequenzbereiche
geschaltet werden. Entsprechend dem Schaltungssystem wird für den Fall,
dass das Vorzeichen der Steuersignaleingabe über den zweiten Steuersignaleingabeanschluss 12 minus
ist, der höhere
Frequenzbereich der beiden Frequenzbereiche ausgegeben, wohingegen
für den
Fall, dass das Vorzeichen des Eingabesignals plus ist, der niedrigere Frequenzbereich
ausgegeben wird. Der Anschluss der ersten Diode, der nicht geerdet
ist, ist mit der zweiten Diode 207 über die Spule 206 verbunden. Wird
das Vorzeichen des Steuersignals, das über den Steuersignaleingabeanschluss 12 zugeleitet wird,
von plus nach minus geändert,
so bewirkt die zweite Diode 207 das Schalten der ersten
Diode 205.
-
Sogar
für den
Fall, dass der Rückkopplungsregelkreis
des Synthesizers derart eingestellt ist, dass unmittelbar nach der
Schaltung des niedrigeren Frequenzbereiches der beiden Oszillationsfrequenzbereiche
auf den Bereich höherer
Frequenz der offene Regelkreis gegeben ist, ist die für die Schaltung der
ersten Diode 205 benötigte
Zeitspanne klein. Dies ermöglicht
eine Änderung
der Kapazität
der Diode nach dem Zustand des offenen Regelkreises auch für den Fall,
dass die Zeitspanne ab dem Schalten des Frequenzbereiches in den
Zustand eines offenen Regelkreises klein ist. Infolgedessen kann
die Änderung
des Steuersignals des spannungsgesteuerten Oszillators nach dem
Zustand des offenen Regelkreises klein gemacht werden, sodass die Änderung
des Frequenzausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators
klein wird. Bei dem Ausführungsbeispiel
sind die Spulen 202 und 206 derart angeordnet,
dass die Steuersignale hinsichtlich einer hohen Frequenz abgeschnitten
werden.