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Anwendungsbereich
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung
zur Verwendung in einer Magnetresonanzbilderzeugungsvorrichtung
(nachfolgend als MRI /Magnetic Resonance Imaging/ Magnetresonanzbilddarstellung
bezeichnet) zur Verwendung bei medizinischen Behandlungen und dergleichen.
Umfassend ausgedrückt
betrifft die Erfindung eine MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung,
die zur Verringerung von Wirbelströmen in ihren Polstücken durch
ansteigende Magnetfeldspulen vorgesehen ist, ohne die Gleichförmigkeit
eines Magnetfeldes in dem den Arbeitsspalt darstellenden Luftraum
zu verschlechtern, wodurch eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme
möglich
wird.
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Der
Vorschlag gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in Anspruch 1 festgelegt, wobei weitere bevorzugte
Merkmale in den Unteransprüchen
festgelegt sind.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Bei
der MRI handelt es sich um eine Vorrichtung, die in der Lage ist,
tomografische Bilder einer Person zu erhalten, um soweit wie möglich die
Art der Gewebe derselben zu visualisieren, indem eine teilweise
oder ganz zu diagnostizierende Person in den Luftraum einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung
eingeführt
wird, in der ein starkes Magnetfeld ausgebildet wird.
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Bei
der MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung ist es notwendig, dass der
Raum ein solches Ausmaß aufweist,
dass er in der Lage ist, den Körper
einer zu diagnostizierenden Person ganz oder teilweise aufzunehmen,
wobei es erforderlich ist, dass ein stabiles und intensives, einheitliches
Magnetfeld von 0,02 bis 2,0 T, welches eine Genauigkeit von weniger
als 1 × 10–4 (normalerweise)
aufweist, in einem Bildaufnahmesichtfeld in dem Raum ausgebildet
wird, um klare tomografische Bilder zu erhalten.
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In
dem Dokument
EP 04 88 015 ist
eine Vorrichtung offenbart, wie sie in dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und
2 dargestellt ist. Eine Luftspaltschicht (
15) liegt zwischen
einer Basisschicht (
11b) und einer Platte (
11d),
die aus weichem Ferrit bestehen. Durch diese Konstruktion wird das
Kippen der Platte (
11d) ermöglicht.
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Eine
bekannte Anordnung einer MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung
ist in 6(A) und (B) dargestellt, wobei ein Paar von Dauermagnetbestandteilen 1, 1 unter
Verwendung von R-Fe-B-Magneten einander gegenüberliegt, wobei die Polstücke 2 und 2 an
jeweils einem Ende (als Magnetfelderzeugungsquelle) befestigt, und
an den anderen Enden mit Jochen 3 verbunden sind, um ein
statisches Magnetfeld in einem Raum 4 zwischen den Polstücken 2 und 2 zu
erzeugen (Japanische Patentveröffentlichung
Hei 2-23010, die der Japanischen Patentanmeldung 60-088407 entspricht).
In der Figur ist eine Ausführungsform
dargestellt, bei der die Joche 3 mit einem Paar von Plattenjochen 3a und 3b und
vier säulenartigen
Jochen 3c ausgebildet sind.
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Für die Polstücke 2 und 2 wird
eine Anordnung zur Bereitstellung eines ringförmigen Vorsprunges 5 an
dem Umfang, und weiterhin ein konvexer Vorsprung (nicht dargestellt)
an einem Mittelabschnitt verwendet, um die Einheitlichkeit einer
Magnetfeldverteilung in dem Raum 4 zu steigern (Japanische
Gebrauchsmusterveröffentlichung
Hei 5-37446).
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Weiterhin
ist es bekannt, die oben erwähnten
Dauermagnetbestandteile 1 und 1 als Magnetfelderzeugungsquelle
durch elektromagnetische Spulen zu ersetzen (die zum Beispiel normale
Leitspulen und Supraleitspulen umfassen), die um den Umfang eines
Kernes (nicht dargestellt) gewickelt sind (offengelegtes Japanisches
Patent Hei 4-288137), wobei Polstücke verwendet werden, die denjenigen
in 6 ähnlich sind.
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Es
ist auch eine auf der in 6 dargestellten
Konstruktion basierende Magnetfelderzeugungsvorrichtung bekannt,
bei welcher vier säulenförmige Joche 3c durch
ein C-förmiges
Joch ersetzt werden, wobei ein Paar von Plattenjochen 3a und 3b nur
an einem Ende mittels eines Plattenjoches 3d (Japanisches
Geschmacksmuster Nr. 847566) verbunden ist, wie in 7 dargestellt.
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Weiterhin
ist, wie in 8 dargestellt,
auch eine Magnetfelderzeugungsvorrichtung bekannt, bei, der säulenförmige Joche 3c an
beiden Enden eines Paares von Plattenjochen 3a und 3b (in
einer Position auf oder hinter einer durch den Mittelpunkt eines
Dauermagnetbestandteils 1, und senkrecht zu der Richtung
des Einführens
einer zu diagnostizierenden Person gedachten, verlaufenden Linie
verläuft)
(offengelegtes Japanisches Patent Hei 6-78893).
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Der
in 7 und 8 dargestellte Aufbau weist
im Vergleich zu dem in 6 dargestellten
Aufbau den Vorteil auf, dass er in Richtung des Einführens der
zu diagnostizierenden Person in den Raum 4 frei ist, und
der Person kein bedrückendes
Gefühl
vermittelt. Auch bei diesem Aufbau werden den in 6 dargestellten ähnliche Polstücke verwendet.
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Bei
einer vorgeschlagenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung mit einem
anderen Aufbau, wie in
9 dargestellt,
sind Dauermagnetbestandteile
11,
11 mit rechteckigem
Querschnitt und Dauermagnetbestandteile
12,
12,
12,
12 mit
dreieckigem Querschnitt, die jeweils aus einem R-Fe-B-Magneten bestehen,
als eine Magnetfelderzeugungsquelle auf einer Innenumfangsfläche mit
einem vieleckigen (in der Zeichnung rechteckigen) zylindrischen
Joch
10 angeordnet, wobei insbesondere Polstücke
13 und
13 mit
dem Raum gegenüberliegenden
Flächen
eines Paares von Dauermagnetbestandteilen
11 und
11 mit
rechteckigem Querschnitt befestigt sind, die ein Hauptmagnetfeld
ausbilden und dadurch ein statisches Magnetfeld in dem Raum
14 zwischen
den Polstücken
13 und
13 erzeugen
(offengelegtes Japanisches Patent Hei 6-151160, welches der
EP 0591542 entspricht).
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Zur
Steigerung der Einheitlichkeit einer Magnetfeldverteilung in dem
Raum 14 ist das Paar von Polstücken 13 und 13 an
beiden Axialenden derselben mit Vorsprüngen 15 und 15 jeweils
in Form einer rechteckigen Stange versehen, die in ihrem Mittelabschnitt
einen Vorsprung 16 in Form einer rechteckigen Platte aufweist.
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Wie
zuvor beschrieben, sind verschiedene Zusammensetzungen der Magnetfelderzeugungsvorrichtung
zur Verwendung bei der MRI bekannt. Bei jeder dieser Zusammensetzungen
sind Polstücke
auf den dem Raum gegenüberliegenden
Flächen
angeordnet, um die Einheitlichkeit der Magnetfeldverteilung in dem
Raum 4 zu steigern, wobei die Polstücke gewöhnlich einen großvolumigen
Ausschnitt aus einem magnetischem Werkstoff wie zum Beispiel elektromagnetischem
Weicheisen oder Reineisen aufweisen.
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Bei
der MRI werden ansteigende Magnetfeldspulen (GC), die aus drei Sätzen von
Spulengruppen bestehen, die drei Richtungen X, Y und Z entsprechen,
gewöhnlich
in der Nähe
von Polstücken
angeordnet, die jeweils in Richtung der dem Raum gegenüberliegenden
Flächen
der Dauermagnetbestandteile angeordnet sind (die ansteigenden Magnetfeldspulen
sind in 6 einfach mit 6 angegeben),
wobei ein ansteigendes Magnetfeld in einer gewünschten Richtung innerhalb
des Raumes durch die Anwendung eines Impulsstromes auf die ansteigenden
Magnetfeldspulen erzeugt werden kann.
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Die
Positionsinformationen werden nämlich
durch die Anwendung eines ansteigenden Magnetfeldes auf das in dem
Raum ausgebildete einheitliche Magnetfeld an nuklearmagnetische
Resonanzsignale übergeben,
wobei es zum Erhalten von Bildern notwendig ist, eine Mehrzahl von
ansteigenden Impulsmagnetfeldern anzuwenden.
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So
ist zum Beispiel eine ideale Wellenform eines durch ansteigende
Magnetfeldspulen erzeugten Magnetfeldes in 10(A) konzeptionell veranschaulicht,
wobei es sich um eine rechteckige Wellenform mit extrem kurzer Zeitdauer
handelt, um eine zuvor festgelegte Magnetfeldstärke zu erreichen (Anstiegs-
und Abstiegszeitdauer), und weist eine symmetrische Form auf, bei
welcher eine Wellenhöhe
zwischen Positiv-(+) und Negativ-(–)-seiten (B1 =
B2) gleich ist. Weiterhin wird die Magnetfeldstärke zwischen
aneinandergrenzenden rechteckigen Wellenformen auf 0 verringert.
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Da
die Polstücke
jedoch in der Nähe
der ansteigenden Magnetfeldspulen angeordnet sind, wenn den ansteigenden
Magnetfeldspulen ein Impulsstrom zugeführt wird, verändert sich
das Magnetfeld nach dem Anstieg und Abstieg des Impulsstromes abrupt,
so dass ein Wirbelstrom in den Polstücken erzeugt wird, die wie oben
beschrieben jeweils einen aus elektromagnetischem Weicheisen, Reineisen
oder dergleichen bestehenden Grundwerkstoff aufweisen. Zusätzlich werden
die Polstücke
durch die Magnetfelder der ansteigenden Magnetfeldspulen magnetisiert,
so dass die Einheitlichkeit des Magnetfeldes in dem Raum auf Grund
der magnetischen Hysterese (Remanenzmagnetismus) in den Polstücken gestört wird.
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Die
Erzeugung von Wirbelstrom oder von Remanenzmagnetismus stört die Wellenform
der durch die ansteigenden Magnetfeldspulen erzeugten Magnetfelder
erheblich.
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Es
wird nämlich,
wie in 10(B) dargestellt,
viel Zeit benötigt,
um eine zuvor festgelegte Magnetfeldstärke (Anstiegs- oder Abstiegszeitdauer)
zu erreichen, wobei sich die Wellenformen der Positiv-(+) und Negativ-(–)-seiten
(B1 B2) voneinander
unterscheiden, so dass eine asymmetrische Wellenform ausgebildet
wird. In der Figur entspricht eine gestrichelte Linie einer in 10(A) dargestellten idealen
Wellenform. Zusätzlich wird
die Magnetfeldstärke
zwischen aneinander angrenzenden rechteckigen Wellenformen nicht
auf 0 verringert, da diese rechteckige Wellenform keine ideale Wellenform
ist.
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Da
es in den letzten Jahren erforderlich wurde, klare Bildaufnahmen
mit hoher Geschwindigkeit zu erstellen, wurde oftmals eine Zusammensetzung
zum Beispiel unter Verwendung einer Impulsfolge des Schaltens des
ansteigenden Magnetfeldes mit einer hohen Geschwindigkeit wie zum
Beispiel mit einem FSE-(Fast Spin Echo)-Verfahren verwendet. Wenn
jedoch die Wellenform des durch die ansteigenden Magnetfeldspulen erzeugten
Magnetfeldes auf Grund der Wirkung des Wirbelstromes oder des Remanenzmagnetismus
eine asymmetrische Wellenform darstellt, wie in 10(B) dargestellt, können auf Grund der Erzeugung
von Signalfehlern oder dergleichen keine zielgerichteten Bilder
erhalten werden.
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Der
aktuelle Anmelder hat eine MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung
vorgeschlagen, die verschiedene Zusammensetzungen aufweist, die
für in
der Nähe
der ansteigenden Magnetfeldspulen angeordnete Polstücke als
Einrichtung zur Lösung
der vorangegangenen Probleme verbessert wurde.
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So
wird zum Beispiel ein in 11 dargestelltes
Polstück 20 bei
der MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung verwendet, wobei es sich
um ein Polstück
handelt, welches eine sogenannte Schichtkonstruktion mit der in 6 dargestellten Zusammensetzung
aufweist, wobei ein Reineisenring 22 mit rechteckigem Querschnitt
an dem Umfang einer dem Raum gegenüberliegenden Fläche einer
aus reinem Eisen bestehenden scheibenförmigen Magnetwerkstoffbasis 21 und
eine Mehrzahl blockförmiger
Weichferritwerkstoffe 23 in einem Mittelabschnitt liegt
(offengelegtes Japanisches Patent Hei 4-23411).
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In
der Zeichnung stellt ein Reineisenkern 24 ein Substrat
zum Anbringen der ansteigenden Magnetfeldspulen dar.
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Der
Anmelder hat weiterhin ein Polstück,
bei dem blockförmiges
Schichtsiliziumstahlblech 26 eine Mehrzahl zusammenlaminierter
Siliziumstahlbleche aufweist, die in einer dem Raum gegenüberliegenden Richtung
integriert sind, und welches wie in 12 und 13 dargestellt, gelegt wird,
anstatt des in 11 dargestellten
blockförmigen
Weichferrits 23 vorgeschlagen (offengelegtes Japanisches
Patent Hei 4-138131 und EP0479514).
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In 12 sind blockförmige Schichtsiliziumstahlbleche 26 unter
Verwendung ausgerichteter Siliziumstahlbleche dargestellt, bei welchen
eine Mehrzahl ausgerichteter Siliziumstahlbleche, die jeweils in
einer identischen Richtung ausgerichtet sind, zuvor zusammenlaminiert
und in Richtung der Dicke so integriert werden, dass sie Unterblöcke 26a und 26b ausbilden
(die Pfeile in der Figur zeigen die Richtung der Achse der leichten Magnetisierung
an) und nachfolgend die Unterblöcke
so laminiert und integriert werden, dass die Richtungen der Achsen
leichter Magnetisierung der Unterblöcke senkrecht zueinander verlaufen.
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In 13 sind blockförmige Schichtsiliziumstahlbleche 26 unter
Verwendung nicht ausgerichteter Siliziumstahlbleche dargestellt,
wobei sie jeweils unabhängig
von der Ausrichtung bei der Zusammensetzung von 12 lediglich in Richtung der Dicke laminiert
und integriert sind.
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Der
Anmelder hat weiterhin ein Polstück 30 wie
in 14 dargestellt vorgeschlagen,
bei dem die blockförmigen
Schichtsiliziumstahlbleche und blockförmigen Weichferrite wirksam
laminiert und angeordnet werden (offengelegtes Japanisches Patent
Hei 5-182821).
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Das
heißt,
dass ein Reineisenring 32 mit rechteckigem Querschnitt
an dem Umfang einer dem Raum gegenüberliegenden Fläche einer
aus reinem Eisen bestehenden scheibenförmigen Magnetwerkstoffbasis 31 und
blockförmige
Schichtsiliziumstahlbleche 36 und ein blockförmiger Weichferrit 33 laminiert
und so angeordnet werden, dass die Schichtsiliziumstahlbleche 36 gegen
die Magnetwerkstoffbasis 31 anliegen, so dass sie ein Polstück ausbilden.
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In 15 ist ein für die MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung
verwendetes Polstück 40 dargestellt, welches
die in 9 dargestellte
Zusammensetzung aufweist, wobei Reineisenvorsprünge 42, die jeweils
die Form einer rechteckigen Stange aufwei sen, an beiden Axialenden
derselben angeordnet sind, und ein blockförmiger Weichferrit 43 in
einem Mittelabschnitt auf der dem Raum gegenüberliegenden Fläche einer
Magnetwerkstoffbasis 41 in Form einer rechteckigen Platte
aus Reineisen gelegt wird (offengelegtes Japanisches Patent Hei
6-151160 und EP0591542).
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Auch
bei dieser Zusammensetzung können
blockförmige
Schichtsiliziumstahlbleche verwendet werden, oder die blockförmigen Schichtsiliziumstahlbleche
und die blockförmigen
Weichferrite können
anstatt des blockförmigen
Weichferrits 43 in dem Mittelabschnitt laminiert und angeordnet
werden.
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Es
ist möglich,
den Wirbelstrom und den Remanenzmagnetismus durch die Verwendung
eines Polstückes
wirksam zu verringern, bei dem das Weichferrit oder das Siliziumstahlblech
angeordnet sind, wobei jedoch eine weitere Verbesserung bei der
MRI verlangt wurde, wobei hierfür
zum Beispiel das FSE-Verfahren(Fast Spin Echo)-Verfahren verwendet
wird, wie zuvor erklärt.
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Das
heißt,
dass die Nachfrage nach der Verbesserung der Bildklarheit und Verkürzung der
Bildaufnahmezeitdauer immer mehr stieg, bei welcher ein auf die
ansteigenden Magnetfeldspulen angewandter Impulsstrom dazu neigt,
sich zu erhöhen,
und die durch den Impulsstrom erhöhte Magnetfeldstärke dazu
neigt, sich weiter zu erhöhen.
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Obwohl
Weichferrit, welches einen hohen elektrischen Widerstand aufweist,
bei der Verringerung der Erzeugung von Wirbelstrom wirksam ist,
neigt es dazu, die magnetische Sättigung
auf Grund eines Multiplikatoreffektes des Magnetfeldes durch die
Magnetfelderzeugungsquelle und des Magnetfeldes durch die ansteigenden
Magnetfeldspulen zu verursachen.
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Deshalb
erhöht
sich auch bei dem Polstück,
bei dem das Weichferrit in Richtung der dem Raum gegenüberliegenden
Fläche
angeordnet ist, die magnetische Flussdichte in dem Weichferrit gemeinsam
mit der Erhöhung
der Magnetfeldstärke
durch die ansteigenden Magnetfeldspulen, so dass eine teilweise
oder vollständige
magnetische Sättigung
verursacht wird und ein Teil der magnetischen Flüsse in die Magnetwerkstoffbasis
oder das Schichtsiliziumstahlblech streut, die mit dem magnetisch
gesättigten
Abschnitt des Weichferrits in Kontakt stehen.
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Dementsprechend
verursachen die gestreuten Magnetflüsse den Wirbelstrom und den
Remanenzmagnetismus in der Magnetwerkstoffbasis oder dem Schichtsiliziumstahlblech.
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Zur
Verringerung der Wirkung des Magnetfeldes durch die ansteigenden
Magnetfeldspulen auf die Magnetwerkstoffbasis oder auf die Schichtsiliziumstahlbleche
kann eine Erhöhung
der Dicke des Weichferrits in Betracht gezogen werden. Dies ist
jedoch nicht wirtschaftlich, da sich die Kosten für das Weichferrit
er höhen, und
sich mit der Dicke des Weichferrits unvermeidbarerweise die Gesamtdicke
des Polstückes
erhöht,
was eine Erhöhung
bei der Magnetflussstreuung von der Außenumfangsfläche des
Polstückes
zum Ergebnis hat, so dass die Maße der Vorrichtung vergrößert werden.
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Die
Schichtsiliziumstahlbleche weisen im Vergleich zu dem Weichferrit
eine höhere
magnetische Flussdichte (Bs) auf, und besitzen den Vorteil der Verringerung
der Erzeugung von Wirbelstrom und erreichen leicht die Steigerung
der Einheitlichkeit des Magnetfeldes in dem Raum. Da jedoch die
Koerzitivkraft des Siliziumstahls im Vergleich zu derjenigen des
Weichferrits etwas größer ist,
ist es schwierig, die Erzeugung von Remanenzmagnetismus vollständig zu
verhindern, so dass ein Remanenzmagnetismus in einer Größenordnung
von 10–7 T
verursacht wird, wodurch die Einheitlichkeit des Magnetfeldes insbesondere
in dem Raum in einem Polstück,
bei dem die Schichtsiliziumstahlbleche auf der dem Raum gegenüberliegenden
Fläche
angeordnet sind, obgleich wenig, gestört wird.
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AUFGABE UND
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts der vorangegangenen Situationen
des für
die MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung
verwendeten Polstückes
vorgeschlagen, wobei eine Aufgabe derselben in der Bereitstellung
einer MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung besteht, bei der ein Polstück so angeordnet
ist, dass es eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme klarer Bilder bei
hoher Empfindlichkeit ermöglicht,
indem der Wirbelstrom und der durch die ansteigenden Magnetfeldspulen
in den Polstücken
erzeugte Remanenzmagnetismus verringert werden, ohne die Einheitlichkeit
des Magnetfeldes in dem Raum zu verschlechtern, um eine stabile
Erzeugung und Beseitigung des ansteigenden Magnetfeldes in einem
Raum des Magnetkreises zu realisieren, zum Beispiel bei dem FSE-Verfahren,
welches für
die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme erforderlich ist, die für die Anwendung
von MRI unverzichtbar ist.
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Die
aktuellen Erfinder haben verschiedene Studien über die MRG-Magnetfelderzeugungsvorrichtung zur
Lösung
der vorangegangenen Aufgabe durchgeführt und als Ergebnis herausgefunden,
dass der durch die ansteigenden Magnetfeldspulen erzeugte Wirbelstrom
und der Remanenzmagnetismus ohne Verschlechterung der Magnetfeldstärke und
der Einheitlichkeit des Magnetfeldes verringert werden können, wodurch
eine Hochgeschwindkeitsbildaufnahme möglich wird, indem sie aus einem
Paar von Polstücken
bestehen, die einander an einem Raum in Form einer Schichtkonstruktion
gegenüberliegen,
wobei Weichferrit oder Schichtsiliziumstahlbleche und Weichferrit
auf einer Magnetwerkstoffbasis angeordnet werden und eine Schicht
mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischem Widerstand zwischen dem Weichferrit und den Schichtsiliziumstahlblechen
angeordnet wird, und haben die vorliegende Erfindung fertiggestellt.
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Mit
anderen Worten ausgedrückt
haben die aktuellen Erfinder und andere, mehrere Studien zur Durchführung einer
stabilen Erzeugung und Beseitigung von ansteigenden Magnetfeldern
zum Beispiel durch ein FSE-(Fast
Spin Echo)-Verfahren oder dergleichen durchgeführt, welches für eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme
in einem Raum eine s Magnetkreises einer MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung erforderlich
ist, und haben bemerkt, dass nahezu gesättigte Abschnitte teilweise
in dem Polstück
einer Schichtkonstruktion vorhanden sind, bei der Weichferrit auf
einer Magnetwerkstoffbasis angeordnet ist, was sie als Ergebnis
der Untersuchung des Magnetkreises mittels eines Diagramms mit gleicher
magnetischer Flussdichte herausfanden. Auf der Grundlage der Annahme,
dass wenn ein ansteigendes Magnetfeld in dem oben erwähnten Zustand
gegeben ist, durch das Weichferrit hindurchgehende Impulsmagnetflüsse den
magnetisch gesättigten Abschnitt
nicht passieren können,
sondern streuen, wie wenn sie sich um die Magnetwerkstoffbasis herumbewegen,
so dass sie in solchen Abschnitten einen Wirbelstrom und Remanenzmagnetismus
erzeugen, führten die
Erfinder dann mehrere Studien in Bezug auf Einrichtungen durch,
die in der Lage sind, solche unvorteilhaften Mechanismen zu beseitigen
und fanden heraus, dass der Wirbelstrom und der Remanenzmagnetismus selbst
unter der Wirkung des ansteigenden Magnetfeldes kaum erzeugt werden,
wenn eine Kunstharzschicht oder dergleichen mit niedriger magnetischer
Leitfähigkeit
und hohem elektrischen Widerstand zwischen der Magnetwerkstoffbasis
und dem Weichferrit positioniert wird. Es wird berücksichtigt,
dass die Kunstharzschicht einen Magnetspalt ausbildet, der bei der
gewöhnlichen
Konstruktion für
den Magnetkreis vermieden werden sollte, wobei diese jedoch die
magnetisch gesättigten
Bereiche beseitigen kann, um einen sanften Durchgang der Impulsmagnetflüsse durch
den Magnetkreis hindurch zu ermöglichen,
wobei die Erfinder herausfanden, dass eine ähnliche Wirkung auch durch
die Positionierung der Kunstharzschicht zwischen den Schichtsiliziumstahlblechen
und dem Weichferrit bei der Zusammensetzung mit dem Polstück erhalten
werden kann, bei der die Schichtsiliziumstahlbleche und das Weichferrit
auf der Magnetwerkstoffbasis angeordnet sind, und haben die vorliegende
Erfindung fertiggestellt.
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Daher
stellt die vorliegende Erfindung eine MRI bereit, wie sie in den
unabhängigen
Ansprüchen
1 und 2 dargestellt ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung mit
einem Paar von Polstücken
bereit, die in einem Raum einander gegenüberliegend angeordnet sind
und ein Magnetfeld in dem Raum erzeugen, wobei das Polstück eine
Schichtkonstruktion aufweist, bei der Weichferrit, Schichtsiliziumstahlbleche
und eine Magnetwerkstoffbasis von der Seite des Raumes her angeordnet
werden, und eine Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischen Widerstand zwischen dem Weichferrit und den
Schichtsiliziumstahlblechen positioniert wird.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besteht die Schicht mit niedriger magnetischer
Leitfähigkeit
und hohem elektrischem Widerstand vorzugsweise aus einer Kunstharzschicht.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Magnetwerkstoffbasis scheibenförmig, und
ein ringförmiger
Vorsprung mit einem aus magnetischem Werkstoff bestehenden Ring
mit einem oder mehreren Querschlitzen ist auf der dem Raum gegenüberliegenden
Fläche
des Polstückes
angeordnet, wodurch die Einheitlichkeit des Magnetfeldes weiter
verbessert wird.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist die Magnetmaterialbasis die Form
einer rechteckigen Platte auf, wobei jeweils die Form einer aus
einem magnetischem Werkstoff hergestellten rechteckigen Stange aufweisende
Vorsprünge
an beiden Axialenden auf der dem Raum gegenüberliegenden Fläche des
Polstückes
angeordnet sind, wodurch die Einheitlichkeit des Magnetfeldes weiter
verbessert wird.
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Die
MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung kann ohne Begrenzung auf die später beschriebenen Ausführungsformen
mit jeder Zusammensetzung verwendet werden, solan ge ein Paar von
an einem Raum einander gegenüberliegenden
Polstücken
zur Erzeugung eines Magnetfeldes in dem Raum vorgesehen ist.
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Das
heißt,
dass der Magnetbestandteil als die Magnetfelderzeugungsquelle nicht
auf den Dauermagneten begrenzt ist, sondern dass auch elektromagnetische
Spulen (einschließlich
normaler Leitspulen und Supraleitspulen), die um einen Kern herumgewickelt
sind, verwendet werden können,
wobei die Polstücke
nicht notwendigerweise dem Magnetbestandteil direkt gegenüberliegend
angeordnet sind. Weiterhin kann das Joch zur Ausbildung eines Magnetkreises,
der den Magnetbestandteil und das Paar von Polstücken zur Erzeugung des Magnetfeldes
in dem Raum magnetisch miteinander verbindet, eine optionale Form
und Größe aufweisen, die
in Abhängigkeit
von erforderlichen Merkmalen sie zum Beispiel der Größe des Raumes,
der Magnetfeldstärke
und Einheitlichkeit des Magnetfeldes passend ausgewählt werden.
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Im
Falle der Verwendung des Dauermagneten als Magnetbestandteil für die Magnetfelderzeugungsquelle
können
bekannte Magnete wie zum Beispiel der Ferritmagnet und der Seltenerd-Kobaltsystemmagnet verwendet
werden. Die Größe des Dauermagneten
kann insbesondere unter Verwendung eines Fe-B-R-Dauermagneten verringert
werden, wobei R ein hilfsreiches leichtes Seltenerdmetall ist, welches
hauptsächlich
Nd oder Pr aufweist, wobei B und Fe Hauptinhaltsstoffe sind und
ein extrem hohes Energieprodukt von größer als 30 MGOe an den Tag
legen.
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Zusätzlich kann
durch die kombinierte Anordnung solcher bekannter Dauermagnete eine
Magnetfelderzeugungsvorrichtung mit hervorragender wirtschaftlicher
Leistung ohne bemerkenswertes Hindernis für die Verkleinerung der Vorrichtung
bereitgestellt werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann als die die Polstücke darstellende
Magnetwerkstoffbasis bekannter Werkstoff wie zum Beispiel Weicheisen
und Reineisen für
die Polstücke
verwendet werden. Die Magnetwerkstoffbasis kann eine einheitliche
Magnetfeldstärke
bereitstellen, die mechanische Festigkeit des gesamten Polstückes sicherstellen
und den Betriebswirkungsgrad nach der Montage der Magnetfelderzeugungsvorrichtung
steigern.
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Bei
der vorliegenden Erfindung können
verschiedene Weichferrite wie zum Beispiel Mn-Zn-Ferrit und Ni-Zn-Ferrit für das das
Polstück
darstellende Weichferrit verwendet werden, wobei es wünschenswert
ist, dass das Weichferrit einen hohen elektrischen Widerstand aufweist,
um die Verringerung des Wirbelstromes zu erzielen, wobei es vorteilhaft
ist, einen Werkstoff auszuwählen,
der einen spezifischen Widerstand ρ von größer als 10–5 Ω·m, vorteilhafter
größer als
10–3 Ω·m, noch
vorteilhafter größer als
10–2 Ω·m, und
am vorteilhaftesten von größer als
10–1 Ω·m aufweist.
Weiterhin ist es zum Führen
erzeugter magnetischer Flüsse
von dem Magnetbestandteil in den Raum wünschenswert, dass die magnetische
Leitfähigkeit
hoch ist, wobei vorzugsweise ein Werkstoff ausgewählt wird,
der eine maximale magnetische Leitfähigkeit (nachfolgend als Durchlässigkeit μ bezeichnet)
von größer als
1000, und noch vorteilhafter von größer als 5000 aufweist.
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Weiterhin
ist es zur Verhinderung des Remanenzmagnetismus wünschenswert,
dass die Koerzitivkraft klein ist, wobei es zum Beispiel vorteilhaft
ist, einen Werkstoff auszuwählen,
der eine Koerzitivkraft Hc von weniger als 20 A/m, noch vorteilhafter
von weniger als 10 A/m aufweist.
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Weiterhin
ist es zur Verringerung der magnetischen Sättigung auf Grund der synergistischen
Wirkung des Magnetfeldes durch den Magnetbestandteil und des Magnetfeldes
durch die ansteigenden Magnetfeldspulen wünschenswert, dass der Werkstoff
eine hochgesättigte
magnetische Flussdichte Bs aufweist, wobei der Werkstoff vorzugsweise
eine gesättigte
magnetische Flussdichte Bs von größer als 0,4 T, und noch vorteilhafter
von größer als
0,5 T aufweist.
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Als
die verschiedenen Bedingungen erfüllendes Weichferrit ist das
Mn-Zn-Weichferrit am wünschenswertesten.
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Wenn
das aus dem oben erwähnten
Werkstoff hergestellte Weichferrit als Polstück angeordnet wird, kann ein
Block, welcher durch ein bekanntes Pressformverfahren erhalten,
und in eine erforderliche Form bearbeitet wurde, oder kleine Blöcke, die
jeweils in einer zuvor festgelegten Größe hergestellt, und mittels
eines Klebstoffes wie zum Beispiel einem Epoxyharz in einer zuvor
festgelegten Form montiert wurden, verwendet, und leicht an eine
zuvor festgelegte Position mit einem guten Betriebswirkungsgrad
gelegt werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist die Schichtungsrichtung der Schichtsiliziumstahlbleche
nicht nur auf die Richtung in den Ausführungsformen begrenzt, wobei
die Schichtung des Polstückes
in der entgegengesetzten Richtung (dem Spalt gegenüberliegende
Richtung) die Montage der blockförmigen
Schichtsiliziumstahlbleche erleichtern kann, was auch im Hinblick
auf die mechanische Festigkeit oder dergleichen wünschenswert
ist.
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Weiterhin
ist bei der Verwendung eines ausgerichteten Siliziumstahlbleches
zum Beispiel (JIS C2553), Japanische Industrie-Normen, die Schichtung
wie unter Bezugnahme auf 12 beschrieben
vorteilhaft. Bei der Verwendung eines nicht ausgerichteten Siliziumstahlbleches
(zum Beispiel JIS C2552), Japanische Industrie-Normen, ist die Schichtungszusammensetzung
wie unter Bezugnahme auf 13 beschrieben
vorteilhaft. Insbesondere bei der Verwendung des nicht ausgerichteten
Siliziumstahlbleches kann eine bemerkenswerte Wirkung in Bezug auf
die Verringerung des Remanenzmagnetismus bereitgestellt werden.
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Auch
bei dem Siliziumstahlblech ist es notwendig, einen bevorzugten Werkstoff
unter verschiedenen Werkstoffen auszuwählen, um die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung zu lösen,
wie bei dem oben beschriebenen Weichferrit. Für die Durchlässigkeit μ ist es insbesondere
wünschenswert,
einen Werkstoff mit einer Durchlässigkeit μ auszuwählen, die
nicht geringer als die Durchlässigkeit 11 des
Weichferrits ist. Sie ist wünschenswerterweise
möglichst
hoch, und mindestens größer als
4000 und vorzugsweise größer als
10.000. Weiterhin ist es auch wünschenswert,
dass die gesättigte
magnetische Flussdichte Bs möglichst
hoch ist, wobei es wünschenswert
ist, einen Werkstoff auszuwählen,
der eine gesättigte
magnetische Flussdichte Bs von größer als 1,5 T aufweist. Weiterhin
ist im Hinblick auf die Verringerung des Remanenzmagnetismus die
Koerzitivkraft Hc wünschenswerterweise
möglichst
klein, und bei Verwendung eines nicht ausgerichteten Siliziumstahlbleches
ist es wünschenswert,
einen Werkstoff mit einer Koerzitivkraft von weniger als 50 A/m
auszuwählen.
Im Hinblick auf die Verringerung des Wirbelstromes ist der elektrische
Widerstand wünschenswerterweise
möglichst
hoch, wobei es vorteilhaft ist, einen Werkstoff auszuwählen, der
einen spezifischen Widerstand ρ von
größer als
30 × 10–8 Ω·m, und
vorzugsweise von größer als
40 × 10–8 Ω·m aufweist.
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Das
Siliziumstahlblech kann eine optionale Dicke aufweisen.
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Da
leicht erhältliches
Siliziumstahlblech im Allgemeinen eine Dicke aufweist, die nur etwa
0,35 mm beträgt
und es schwierig zu handhaben ist, kann eine Mehrzahl von Siliziumstahlblechen,
die zuvor in eine rechteckige Form mit einer zuvor festgelegten
Größe geschnitten wurden,
in einer zuvor festgelegten Richtung geschichtet, und in eine Blockform
integriert werden, wodurch sie leicht an eine zuvor festgelegte
Position mit einem guten Betriebswirkungsgrad gelegt werden können.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann durch die kombinierte Verwendung
des Schichtsiliziumstahlbleches mit dem Weichferrit wirksam gelöst werden.
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Es
hat sich nämlich
durch die von den aktuellen Erfindern durchgeführten Versuche bestätigt, dass
das Weichferrit eine größere Wirkung
bei der Verringerung des Remanenzmagnetismus als das Schichtsiliziumstahlblech
aufweist, wobei es jedoch ein Problem im Hinblick auf die Symmetrie
der Magnetfeldwellenformen aufweist, und, dass das Schichtsiliziumstahlblech
die Symmetrie der Magnetfeldwellenform im Vergleich zu dem Weichferrit
steigert, jedoch ein Problem im Hinblick auf den Remanenzmagnetismus
(siehe 10(B)) aufweist.
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Dementsprechend
können
durch die Optimierung der Schichtungsmenge (Größe) des Weichferrits und der
Schichtsiliziumstahlbleche jeweils Vorteile derselben wirksam genutzt
werden. Es kann insbesondere deshalb ein großer wirtschaftlicher Vorteil
erzielt werden, weil das Schichtsiliziumstahlblech im Vergleich
zu dem Weichferrit preiswerter ist.
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Eine
Schicht mit geringer Durchlässigkeit
und hohen elektrischem Widerstand als Hauptmerkmal der vorlie genden
Erfindung muss zwischen dem Weichferrit und der Magnetwerkstoffbasis
dann ausgebildet werden, wenn ein Polstück mit einer Schichtung aus
Weichferrit und der Magnetwerkstoffbasis verwendet wird, oder sie
muss zwischen dem Weichferrit und den Schichtsiliziumstahlblechen
dann ausgebildet werden, wenn ein Polstück mit einer Schichtung aus
Weichferrit, Schichtsiliziumstahlblechen und der Magnetwerkstoffbasis verwendet
wird.
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Das
heißt,
dass die auf dem Polstück
ausgebildete Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit und
hohem elektrischen Widerstand die magnetische Sättigung in dem Weichferrit
verhindern kann, die durch das Magnetfeld von der Magnetfelderzeugungsquelle
wie zum Beispiel von einem Dauermagnetbestandteil verursacht wurde,
selbst unter der Wirkung des Magnetfeldes durch die ansteigenden
Magnetfeldspulen keine teilweise oder vollständige magnetische Sättigung
in dem Weichferrit zum Ergebnis hat, die Streuung magnetischer Flüsse von
dem Weichferrit zu der Magnetwerkstoffbasis oder den Schichtsiliziumstahlblechen
verringern kann, und als Ergebnis die Verringerung der Erzeugung
des Wirbelstromes und des Remanenzmagnetismus in der Magnetwerkstoffbasis
oder den Schichtsiliziumstahlblechen ermöglicht, die durch das Magnetfeld von
den ansteigenden Magnetfeldspulen verursacht werden.
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Wie
aus dem Vorangegangenen ersichtlich, ist es zum Verhindern der magnetischen
Sättigung
in dem Weichferrit durch das Magnetfeld von der Magnetfelderzeugungsquelle
durch die Anordnung einer Schicht zwischen dem Weichferrit und der
Magnetwerkstoffbasis oder einer zwischen dem Weichferrit und dem Schichtsiliziumstahlblech
ausgebildeten Schicht notwendig, dass die Schicht eine niedrige
magnetische Leitfähigkeit,
d. h. einen hohen magnetischen Widerstand aufweist, wobei die Verwendung
verschiedener nicht magnetischer Werkstoffe in Betracht gezogen
werden kann. Wenn die Schicht jedoch aus einem Werkstoff mit niedrigem
elektrischem Widerstand (hohe elektrische Leitfähigkeit) wie zum Beispiel Kupfer
oder Aluminium hergestellt wird, erzeugt die Schicht selbst den
Wirbelstrom, weshalb ein Werkstoff mit hohem elektrischem Widerstand
ausgewählt
werden muss.
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Entsprechend
dem Versuch der aktuellen Erfinder ist es gewöhnlich wünschenswert, einen industriell verfügbaren Werkstoff
mit einer magnetischen Leitfähigkeit
von etwa 1, und einen Werkstoff mit einem spezifischen Widerstand ρ auszuwählen, der
im Verhältnis
zu dem elektrischen Widerstand gleich oder größer als der spezifische Widerstand
des Weichferrits ist, aus dem das Polstück besteht (zum Beispiel größer als
0,2 Ω·m), und
zwar in Bezug auf den elektrischen Widerstand. Dann ist auch im
Hinblick auf die Handhabung die Verwendung von Kunstharz wie zum
Beispiel Vinylchlorid, Polyethylen, Epoxyharz und Phenolharz (Bakelit) wünschenswert.
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Weiterhin
kann eine ähnliche
Wirkung zum Beispiel auch mit einer Zusammensetzung erzielt werden, bei
der ein kleiner Vorsprung, der aus Kunstharz besteht, an jedem der
blockförmigen
Weichferrite auf der Seite der Magnetwerkstoffbasis oder auf der
Seite der Schichtsiliziumstahlbleche angeordnet wird, wodurch eine wesentliche
Luftschicht zwischen dem Weichferrit und der Magnetwerkstoffbasis
oder den Schichtsiliziumstahlblechen ausgebildet wird.
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Zusätzlich kann
auch Keramik wie zum Beispiel Aluminiumoxid oder Siliziumnitrid,
Hartholz wie zum Beispiel Sperrholz, und Faserplatten wie zum Beispiel
MDF(medium density fiberboard/mitteldichte Faserplatten) verwendet
werden.
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Die
oben beschriebene Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischem Widerstand ist wesentlich, um den Zweck der
vorliegenden Erfindung zu erreichen, wobei jedoch dann, wenn die Dicke
der Schicht übermäßig groß ist, diese
den magnetischen Widerstand übermäßig erhöht, was
einen erhöhten
Verlust der Magnetbewegungskraft der Magnetfelderzeugungsquelle
zum Ergebnis hat, wodurch sich die Magnetfeldstärke in dem Raum verringert.
Das heißt,
dass die magnetische Wirksamkeit des Magnetkreises verschlechtert
wird.
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Andererseits
wird die beabsichtigte Wirkung der Schicht nicht erzielt, wenn die
Dicke der Schicht unnötigerweise
verringert wird. Dann wird die Dicke der Schicht wünschenswerterweise
unter Berücksichtigung der
Form, Größe und des
Werkstoffes für
jeden der Komponenten, aus denen das Polstück besteht, der magnetischen
Eigenschaft der Magnetfelderzeugungsquelle, der Eigenschaft der
ansteigenden Magnetfeldspulen, der Magnetfeldstärke in dem Raum usw. ausgewählt. So
wird zum Beispiel die Dicke bei einem im Allgemeinen bis jetzt verwendeten
scheibenförmigen
Polstück
mit einem Außendurchmesser
von etwa 1 m–1,5
m und bei einem rechteckigen plattenförmigen Polstück mit etwa
0,4 m–1
m Breite × 1
m–1,5
m Länge
wünschenswerterweise
innerhalb eines Bereiches von 0,5 mm bis 5 mm festgelegt.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann die mechanische Festigkeit des Polstückes sichergestellt
werden, und die Wirkungen der Vereinheitlichung der Magnetfeldstärke und
der Verhinderung von Wirbelstrom können durch die Optimierung
der Dicke der Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und elektrischem Widerstand, sowie durch die Optimierung des Dickenverhältnisses
für jeden
der Komponenten maximiert werden, aus denen das Polstück besteht.
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So
ist es zum Beispiel bei einer Zusammensetzung, die das Weichferrit,
die Schicht mit kleiner magnetischer Leitfähigkeit und hohem elektrischem
Widerstand aufweist, wünschenswert,
dass das Dickenverhältnis
(Verhältnis
der Maximaldicke für
jeden der Komponenten) innerhalb eines Bereiches von 5–50 : 0,5–5 : 10–50 liegt.
Bei einer Zusammensetzung, die das Weichferrit, die Schicht mit
kleiner magnetischer Leitfähigkeit und
ho hem elektrischem Widerstand, die Schichtsiliziumstahlbleche und
die Magnetwerkstoffbasis aufweist, ist es wünschenswert, dass das Dickenverhältnis für jeden
derselben innerhalb eines Bereiches von 3–15 : 0,5–5 : 2–35 : 10–50 ausgewählt wird.
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Weiterhin
ist bei der vorliegenden Erfindung zur Steigerung der Einheitlichkeit
des Magnetfeldes in dem Raum das Weichferrit oder die Schichtkonstruktion
der Schichtsiliziumstahlbleche und des Weichferrits nur auf einem
Mittelabschnitt der dem Raum gegenüberliegenden Fläche der
scheibenförmigen
Magnetwerkstoffbasis oder der die Form einer rechteckigen Platte
aufweisenden Magnetwerkstoffbasis ausgebildet, und ein Vorsprung,
der einen aus magnetischem Werkstoff bestehenden Ring oder eine
aus magnetischem Werkstoff bestehende Stange umfasst, die zum Beispiel
aus elektromagnetischem Weicheisen oder Reineisen hergestellt ist,
ist auf der Umfangskante der scheibenförmigen Magnetwerkstoffbasis
oder auf den beiden Axialenden der rechteckigen plattenförmigen Magnetwerkstoffbasis
ausgebildet.
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Der
aus magnetischem Werkstoff bestehende Ring oder die aus magnetischem
Werkstoff bestehende Stange ist wünschenswerterweise elektrisch
von der Magnetwerkstoffbasis mit dem Ziel der Verringerung der Wirkung
von Wirbelstrom isoliert. Der aus magnetischem Werkstoff bestehende
Ring ist insbesondere wünschenswerterweise
durch die Anordnung von zwei oder mehr Schlitzen in Umfangsrichtung
unterteilt.
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KURZE ERKLÄRUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1(A) und 1(B) ist eine Draufsicht und eine vertikale
Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines
Polstückes
in einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 ist eine bruchstückhafte
vergrößerte, vertikale
Querschnittsansicht des in 1(B) dargestellten
Polstückes;
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3 ist eine bruchstückhafte
vergrößerte, vertikale
Querschnittsansicht, die eine weitere Zusammensetzung des Polstückes gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht;
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4 ist ein Diagramm mit gleicher
magnetischer Flussdichte für
ein Polstück
in der Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
-
5 ist ein Diagramm mit gleicher
magnetischer Flussdichte für
ein Polstück
in der Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
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6(A) und (B) ist
eine vertikale Querschnittsansicht und eine Querschnittsansicht
einer vorhandenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung;
-
7 ist eine vertikale Querschnittsansicht
einer vorhandenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung;
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8 ist eine erklärende perspektivische
Ansicht einer vorhandenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung;
-
9 ist eine perspektivische
Ansicht einer vorhandenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung;
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10(A), (B) und (C) sind Schaubilder, die eine Beziehung
zwischen Zeit und Magnetfeldstärke
veranschaulichen, die eine durch ansteigende Magnetfeldspulen erzeugte
Magnetfeldwellenform ausdrücken;
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11(A) und 11(B) ist eine Draufsicht und eine vertikale
Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines
Polstückes
in einer vorhandenen Magnetfelderzeugungsvorrichtung;
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12 ist eine erklärende perspektivische
Ansicht, die eine Ausführungsform
blockförmiger
Schichtsiliziumstahlbleche veranschaulicht;
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13 ist eine erklärende perspektivische
Ansicht, die eine weitere Ausführungsform
blockförmiger Schichtsiliziumstahlbleche
veranschaulicht;
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14 ist eine vertikale Querschnittsansicht,
die eine Zusammensetzung eines in einer in 6 dargestellten Magnetfelderzeugungsvorrichtung
verwendeten Polstückes
veranschaulicht; und
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15 ist eine vertikale Querschnittsansicht,
die eine Zusammensetzung eines in einer in 9 darge stellten Magnetfelderzeugungsvorrichtung
verwendeten Polstückes
veranschaulicht.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1(A) und 1(B) ist eine Draufsicht und eine vertikale
Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines
Polstückes
in einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
des Polstückes
in einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
und 2 ist eine bruchstückhafte
vergrößerte, vertikale
Querschnittsansicht eines Abschnittes in 1.
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3 ist eine bruchstückhafte
vergrößerte, vertikale
Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform eines Polstückes in
einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht.
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Ein
in 1 und 2 dargestelltes Polstück 50 weist eine scheibenförmige Magnetwerkstoffbasis 51 aus Reineisen
auf, auf deren Oberfläche
eine Vielzahl blockförmiger
Weichferrite 53 mittels einer dünnen Bakelitplatte 57 gelegt
ist, die als eine Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischem Widerstand angeordnet ist. Das blockförmige Weichferrit 53 ist
normalerweise mittels eines synthetischen Epoxyharzklebstoffes auf
der dünnen
Bakelitplatte 57 befestigt.
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In
der Figur stellen ein aus Reineisen bestehender Ring 52 und
ein aus Weicheisen bestehender Kern 54 ein Substrat zur
Montage von ansteigenden Magnetfeldspulen dar.
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Ein
durch die Einstellung der Dicke des blockförmigen Weichferrits 53 ausgebildeter
konvexer Vorsprung 55 ist in einem Mittelabschnitt des
Polstückes 50 ausgebildet,
wodurch die Einheitlichkeit der Magnetfeldstärke in dem Raum durch den Multiplikatoreffekt
mit dem Ring 52 weiter gesteigert werden kann.
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Ein
in 3 dargestelltes Polstück 60 weist
eine durch das Legen einer Vielzahl blockförmiger Schichtsiliziumstahlbleche 66 ausgebildete
Schicht auf, die durch die Verwendung nicht ausgerichteter Siliziumstahlbleche
auf der oberen Fläche
einer aus Reineisen bestehenden scheibenförmigen Magnetwerkstoffbasis 61 (siehe 11) und weiterhin durch
Legen einer Vielzahl blockförmiger
Weichferrite 63 mittels einer Schicht, die eine dünne Bakelitplatte 67 mit
einer niedrigen magnetischen Leitfähigkeit und einem hohen elektrischen
Widerstand umfasst, laminiert wird.
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Das
blockförmige
Schichtsiliziumstahlblech 66 und die blockförmigen Weichferrite 63 werden
ebenso durch die Verwendung eines synthetischen Epoxyharzklebstoffes
auf dieselbe Weise wie bei der oben beschriebenen Zusammensetzung
befestigt.
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In
der Figur ist ein aus Reineisen bestehender Ring 62 und
ein durch die Einstellung der Dicke der blockförmigen Schichtsiliziumstahlbleche 66 und
des blockför migen
Weichferrits 63 ausgebildeter konvexer Vorsprung 65 ausgebildet.
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Auch
bei einem Polstück,
bei dem eine Magnetwerkstoffbasis 41 in Form einer in 15 dargestellten rechteckigen
Platte verwendet wird, besteht eine ähnliche Wirkung darin, dass
das Polstück,
welches eine Zusammensetzung aufweist, bei der die scheibenförmige Magnetwerkstoffbasis
verwendet wird, durch die Positionierung einer aus einer dünnen Bakelitplatte
mit einer niedrigen magnetischen Leitfähigkeit und hohem elektrischem
Widerstand zwischen dem blockförmigen
Weichferrit 43 und der Magnetwerkstoffbasis 41 oder
zwischen dem blockförmigen
Weichferrit und den Schichtsiliziumstahlblechen (nicht dargestellt)
erhalten werden kann.
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Wenn
das die vorangegangene Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
aufweisende Polstück
für die
MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung verwendet wird, kann die an
einer zuvor festgelegten Position ausgebildete Schicht mit niedriger
magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischem Widerstand die magnetische Sättigung
in dem Weichferrit durch das Magnetfeld von der Magnetfelderzeugungsquelle
wie zum Beispiel einem Dauermagnetbestandteil verhindern, was selbst
unter der Wirkung des Magnetfeldes durch die ansteigenden Magnetfeldspulen
keine teilweise oder vollständige
magnetische Sättigung
in dem Weichferrit zum Ergebnis hat, und die Streuung magnetischer
Flüsse
von dem Weichferrit zu der Magnetwerkstoffbasis oder den Schichtsiliziumstahlblechen
verringert. Als Ergebnis kann dadurch die Erzeugung des Wirbelstromes
und des Remanenzmagnetismus in der Magnetwerkstoffbasis oder den
Schichtsiliziumstahlblechen verringert werden, die durch die ansteigenden
Magnetfeldspulen verursacht werden, wodurch die Durchführung einer
stabilen Erzeugung und Beseitigung von ansteigenden Magnetfeldern
durch das FSE-(Fast Spin Echo)-Verfahren oder dergleichen ermöglicht wird,
welches für
eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme gemäß Impulsfolge in dem Raum des
Magnetkreises erforderlich ist.
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Wie
an Hand der bevorzugten Ausführungsformen
ersichtlich, legt die durch die ansteigenden Magnetfeldspulen erzeugte
Magnetfeldwellenform kaum durch den Remanenzmagnetismus verursachte
Magnetfeldstörungen
an den Tag, wie in 10 dargestellt,
und die Erzeugung von Wirbelstrom wird ebenfalls bedeutend verringert,
so dass die Magnetfeldwellenform im Wesentlichen dieselbe Form wie
die ideale rechteckige Welle in 10(A) ist.
Das heißt,
dass klare Bilder mittels Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme erhalten
werden können.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORM
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Beispiel 1
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Bei
einer Magnetfelderzeugungsvorrichtung, die dieselbe Zusammensetzung
wie diejenige in 6 aufweist,
wurde ein Nd-Fe-B-System-Dauermagnet verwendet, der eine Größe von 1300
mm Außendurchmesser × 190 mm
In nendurchmesser × 150
mm Dicke, und einen (BH)max von 318,4 kJ/m3 aufwies,
und ein Polstück 50 wurde
daran befestigt. Das Polstück 50 wies
eine Zusammensetzung auf, die dadurch gebildet wurde, dass ein ringförmiger Vorsprung 52 aus
Schmiedeeisen mit einer Größe von 1200
mm Außendurchmesser × 1000 mm
Innendurchmesser × 70
mm Dicke am Umfang einer Magnetwerkstoffbasis 51 aus Reineisen
mit einer Größe von 1200
mm Außendurchmesser × 40 mm
Dicke angeordnet wurde, und eine Weichferritschicht mit einer Größe von 1000
mm Außendurchmesser × 25 mm
Dicke (Mittelabschnitt), die aus einem blockförmigen Weichferrit 53 zusammengesetzt
war, in eine scheibenähnliche
Form laminiert wurde, die einen konvexen Vorsprung 55 aufweist,
und zwar mittels einer dünnen
Bakelitplatte 57 mit einer Größe von 1000 mm Außendurchmesser × 1 mm Dicke.
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Bei
dem Weichferrit handelte es sich um ein Mn-Zn-Ferrit, welches folgende Werte aufwies:
Hc = 6,0 A/m, Bs = 0,54 T, μ =
6000, 0,2 Ω·m. Das
Reineisen wies folgende Werte auf: Hc = 80 A/m, Bs = 2,0 T, μ = 5000, ρ = 1 × 10–7 Ω·m. Das
Bakelit wies folgende Werte auf: μ =
1, ρ = 1 × 1011 Ω·m.
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Wenn
der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen des
Paares von oberen und unteren ringförmigen Vorsprüngen auf
500 mm eingestellt wurde, betrug die Magnetfeldstärke 0,3
T und die Einheitlichkeit des Magnetfeldes in einem gemessenen Raum
innerhalb von einem Radius von 200 mm rund um den Mittelpunkt des
Raumes betrug 30 ppm. Die magnetische Flussdichte bei dieser Ausführungsform
wurde durch Simula tion unter Verwendung eines Finite-Element-Verfahrens
berechnet, und das Ergebnis ist in 4 in
Form eines Diagramms mit gleicher magnetischer Flussdichte dargestellt.
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Weiterhin
ist das Ergebnis der Messung des Remanenzmagnetfeldes und des nach
der Erzeugung eines ansteigenden Magnetfeldes (8 m T/m) verursachten
Wirbelstromes durch den Impulsstrom in der ansteigenden Magnetfeldspule
bei einer Impulsbreite von 10 ms, und das Ergebnis der Messung in
Tabelle 1 dargestellt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Bei
der Magnetfelderzeugungsvorrichtung mit derselben Zusammensetzung
wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme, dass die dünne Bakelitplatte 57 nicht
zwischen den Polstücken
positioniert war, wurden die magnetischen Eigenschaften auf dieselbe
Art und Weise gemessen. Eine Magnetfeldeinheitlichkeit von 30 ppm und
eine Magnetfeldstärke
von 0,3 T wurde durch die Messung innerhalb eines Radius von 200
m rund um den Mittelpunkt des Raumes gemessen. Die magnetische Flussdichte
bei dieser Ausführungsform
wurde durch Simulation unter Verwendung eines Finite-Element-Verfahrens
berechnet, und das Ergebnis ist in 5 in
Form eines Diagramms mit gleicher magnetischer Flussdichte dargestellt.
-
Weiterhin
ist das Ergebnis der Messung des Remanenzmagnetfeldes und des nach
der Erzeugung eines ansteigenden Magnetfeldes (8 m T/m) verursachten
Wirbelstro mes durch den Impulsstrom in der ansteigenden Magnetfeldspule
bei einer Impulsbreite von 10 ms, und das Ergebnis der Messung in
Tabelle 1 dargestellt.
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Bei
den in 4 und 5 dargestellten isomagnetischen
Flussdichtediagrammen handelt es sich bei den auf den Kurven mit
gleicher magnetischer Flussdichte dargestellten Zahlenwerten um
die magnetische Flussdichte kG, die auf einer identischen Kurve
angibt, dass die magnetische Flussdichte identisch ist. Wie an Hand
der Diagramme ersichtlich, weist die magnetische Flussdichte in
einem Bereich, in dem die ansteigenden Magnetfeldspulen (GC) dem
magnetischen Polstück
gegenüberliegen,
einen Wert von 5,0 bis 5,4 KG auf, was nahe an einem magnetischen
Sättigungszustand
in dem Fall des Vergleichsbeispiels 1 liegt, während die magnetische Flussdichte
0,4 bis 0,42 T beträgt
und angibt, dass nach der Anwendung eines ansteigenden Magnetfeldes
in dem Fall von Beispiel 1 keine magnetische Sättigung eintritt.
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Beispiel 2
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Bei
der Zusammensetzung von Beispiel 1 wurde das in 3 dargestellte Polstück an dem Dauermagneten befestigt.
Das Polstück 60,
wies eine Zusammensetzung auf, die aus einem am Umfang angeordneten ringförmigen Vorsprung 62 aus
Schmiedeeisen mit einer Größe von 1200
mm Außendurchmesser × 1000 mm Innendurchmesser × 70 mm
Dicke auf einer Magnetwerkstoffbasis 61 aus Reineisen mit
einer Größe von 1200 mm
Außendurchmesser × 40 mm
Dicke, Anordnung einer scheibenförmigen
Siliziumstahlblechschicht mit einer Größe von 1000 mm Außendurchmesser × 15 mm
Dicke (Mittelabschnitt), die aus blockförmigen Schichtsiliziumstahlblechen 66 zusammengesetzt
war, indem nicht ausgerichtete Siliziumstahlbleche innerhalb des ringförmigen Vorsprunges 62 angeordnet
wurden, und darin durch Laminieren einer Weichferritschicht mit
einer Größe von 1000
mm Außendurchmesser × 10 mm
Dicke (Mittelabschnitt), die mittels einer dünnen Bakelitplatte 67 mit
einer Größe von 1000
mm Außendurchmesser × 1 mm Dicke
aus blockförmigen
Weichferrit 63 in eine scheibenförmige Form, die einen konvexen
Vorsprung 65 aufweist, montiert wurde.
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Der
nicht ausgerichtete Siliziumstahl wies folgende Werte auf: Hc =
40 A/m, Bs = 1,7 T, μ =
12000, ρ =
45 × 10–8 Ω·m.
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Wenn
die magnetischen Merkmale auf dieselbe Art und Weise gemessen wurden,
wurden für
die Magnetfelderzeugungsvorrichtung mit der vorangegangenen Zusammensetzung
30 ppm der Einheitlichkeit des Magnetfeldes und 0,3 T der Magnetfeldstärke innerhalb
eines Radius von 200 mm rund um den Mittelpunkt des Raumes erhalten.
Weiterhin wurden das Remanenzmagnetfeld und der nach der Erzeugung
eines ansteigenden Magnetfeldes (8 m T/m) verursachte Wirbelstrom
durch den Impulsstrom in der ansteigenden Magnetfeldspule bei einer
Impulsbreite von 10 ms gemessen, und das Ergebnis der Messung ist
in Tabelle 1 dargestellt.
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Das
Remanenzmagnetfeld beträgt
in dem Fall des Vergleichsbeispiels 1 4 mG, bei dem die Weichferritschicht
direkt an der Magnetwerkstoffbasis angeordnet war, während das
Remanenzmagnetfeld in jedem der Beispiele auf weniger als die Hälfte des
Vergleichsbeispiels 1 verringert wurde, wobei in Beispiel 1 die
Weichferritschicht auf die Magnetwerkstoffbasis laminiert, die dünne Bakelitplatte
zwischen diesen positioniert wurde, und die dünne Bakelitplatte in Beispiel
2 zwischen der Siliziumstahlblech- und der Weichferritschicht positioniert
wird.
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Weiterhin
ist der Wirbelstrom in Form eines Verhältnisses im Verhältnis zu
dem Wert in dem Vergleichsbeispiel dargestellt, wobei dieser mit „1" angenommen wird.
Es ist ersichtlich, dass das Verhältnis jeweils in Beispiel 1
und 2 stark verringert wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die in dem Weichferrit durch die ansteigenden Magnetfeldspulen
von der Magnetfelderzeugungsquelle wie zum Beispiel einem Dauermagnetbestandteil
verursachte magnetische Sättigung
verhindert werden, indem ein Paar von Polstücken einander an einem Raum
in Form einer Schichtkonstruktion gegenüberliegt, wobei ein Weichferrit
oder Schichtsiliziumstahlbleche und Weichferrit auf einer Magnetwerkstoffbasis
angeordnet werden und eine Schicht mit niedriger magnetischer Leitfähigkeit
und hohem elektrischen Widerstand wie zum Beispiel eine Kunstharzschicht,
zwischen dem Weichferrit und den Schichtsiliziumstahlblechen angeordnet
wird, was selbst unter der Wirkung des Magnetfeldes durch die ansteigenden
Magnetfeldspulen keine teilweise oder vollständige magnetische Sättigung
in dem Weichferrit zum Ergebnis hat, und die Streuung magnetischer
Flüsse
von dem Weichferrit zu der Magnetwerkstoffbasis oder den Schichtsiliziumstahlblechen
verringert werden kann, wobei es als Ergebnis möglich ist, die Erzeugung des
Wirbelstromes und des Remanenzmagnetismus in der Magnetwerkstoffbasis
oder den Schichtsiliziumstahl blechen zu verringern, die durch das
Magnetfeld von den ansteigenden Magnetfeldspulen verursacht werden,
so dass das für
eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme erforderliche ansteigende
durch das FSE-Verfahren oder ähnliches
erzeugte Magnetfeld in dem Raum des Magnetkreises in der MRI-Magnetfelderzeugungsvorrichtung
in den Zustand einer stabilen Impulsfolgensteuerung gebracht werden
kann.