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DE69529923T2 - Betonprodukt zur förderung der aufforstung - Google Patents

Betonprodukt zur förderung der aufforstung

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Publication number
DE69529923T2
DE69529923T2 DE69529923T DE69529923T DE69529923T2 DE 69529923 T2 DE69529923 T2 DE 69529923T2 DE 69529923 T DE69529923 T DE 69529923T DE 69529923 T DE69529923 T DE 69529923T DE 69529923 T2 DE69529923 T2 DE 69529923T2
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DE
Germany
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concrete
strand
carbon fiber
carbon fibers
water
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DE69529923T
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Shigeru Furukawa
Norihiko Hirano
Akira Kojima
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Individual
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Publication of DE69529923T2 publication Critical patent/DE69529923T2/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/043Artificial seaweed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/26Artificial reefs or seaweed; Restoration or protection of coral reefs

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Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Betonprodukte zur Verwendung unter Umweltbedingungen, bei denen Mikroorganismen und Pflanzen wachsen können. Die Erfindung betrifft insbesondere Betonprodukte zur Förderung der Aufforstung, die geeignet sind, die Oberfläche des Betonproduktkörpers mit einem grünen Pflanzenbewuchs zu versehen.
  • Stand der Technik
  • In letzter Zeit sind die Wertschätzung der natürlichen Umwelt, insbesondere die Betrachtung natürlicher und städtischer Szenerien als wichtig angesehen worden. Weil Deiche, Uferwälle oder Meeresuferbänke, Schutzwälle von Eisenbahnstrecken, Seitenwälle von Straßen usw., die aus Betonstrukturen aufgebaut sind, vor allem aus grauem Beton gebildet sind, der ein kaltes Bild abgibt, war es erwünscht, daß diese aus grüner Farbe bestehen, wodurch ein erfrischendes und helles Bild erzielt wird.
  • In Anbetracht gesellschaftlicher Forderungen nach einer solchen grünen Szenerie wurden mit Pflanzen bewachsene Betonblöcke und grün-verträglicher Beton usw. entwickelt und hergestellt. Weiterhin wies der frühere mit Pflanzen bewachsene Beton eine Struktur eines porösen Betonblocks auf, in dessen Raum die Pflanzenbasismaterialien eingefüllt waren, die eine spezielle anorganische Erde aufwiesen, in die Pflanzensamen eingebracht waren, so daß die Betonoberfläche in mehreren Monaten grün bewachsen war.
  • In bezug auf den letztgenannten grün-verträglichen Beton ist zu bemerken, daß das Produkt dafür vorgesehen ist, hauptsächlich auf die Strukturen aufgebracht zu werden und mit dem Ziel entwickelt wurde, die Dach- und Wandoberfläche von Gebäuden zu bedecken. Es ist dafür ausgelegt, abgedeckte Erde auf die Oberfläche des porösen Betons aufzubringen und darin Pflanzensamen einzusäen.
  • Weiterhin wurde versuchsweise in einem Forschungsstadium die Wasserqualität durch Reinigen verbessernder Beton entwickelt, um zu versuchen, die Wasserqualität durch Reinigen mittels sich ausbreitender Wasserpflanzen zu verbessern. Dieses Schema dient der Herstellung porösen Betons und dem Ermöglichen des Wachsens von Wasserpflanzen in seinem Raumteil.
  • Weil in dem vorstehend beschriebenen mit Pflanzen bewachsenen Betonblock die Pflanzensamen vorab in dem Raum des porösen Betonblocks verteilt werden, kann ein Grünbewuchs in einem kurzen Zeitraum von einigen Monaten erhalten werden. Die Öffnungsfläche in der Blockoberfläche des porösen Betonblocks, in die die spezielle Erde eingefüllt ist, ist in der Oberfläche des Blocks jedoch nur gering, und die Anzahl der Pflanzen, die wachsen können, also der Umfang des Grünbewuchses, ist dementsprechend gering. Weiterhin kann nie ein Grünbewuchs erhalten werden, es sei denn, daß die Samen verteilt werden.
  • Im Fall des mit Grün bepflanzten Betons kann kein Grünbewuchs erhalten werden, es sei denn, daß Samen in die bedeckende Erde eingesät sind, die auf die Oberfläche des porösen Betons aufgebracht ist.
  • Weiterhin ist bei dem die Wasserqualität durch Reinigen verbessernden Beton, der porösen Beton aufweist, ein sehr langer Zeitraum erforderlich, bevor die Wasserpflanzen natürlich wachsen, es sei denn, daß Wasserpflanzen in den Raumteil eingepflanzt sind.
  • Wie vorstehend dargelegt wurde, war bei den verschiedenen herkömmlichen Begrünungsmitteln bei Betonprodukten das Begrünen eines Betonmediums schwierig, es sei denn, daß Pflanzensamen in das Betonprodukt eingefüllt oder eingepflanzt wurden.
  • Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der problematischen Punkte der vorstehend ausgeführten herkömmlichen Technik gemacht, und ihre Aufgabe besteht darin, Betonprodukte zur Förderung der Aufforstung bereitzustellen, bei denen die sich auf natürliche Weise angesiedelten Pflanzensamen keimen und wachsen, um einen Grünbewuchs zu erreichen, ohne daß es erforderlich wäre, Samen in den Betonproduktkörper zu füllen oder in diesen einzupflanzen, indem die Oberfläche des Betonproduktkörpers in einen Zustand versetzt wird, in dem sich die Mikroorganismen leicht ansiedeln können, wobei bei einer Verwendung in Wasser dieses Betonprodukt dazu dienen kann, eine Wasserreinigung durch Bildung von Organismenmembranen infolge der Ansiedlung von Mikroorganismen zu erreichen.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Zum Erreichen der vorstehenden Aufgabe umfaßt bei dem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1 das Produkt Kohlefasern, die an vorbestimmten Positionen der äußeren Oberfläche eines Betonkörpers angeordnet sind, um unter der Umgebung verwendet zu werden, bei der eine ausreichende Menge Wasser, die zum Beschleunigen einer Keimung von Samen notwendig ist, bereitgestellt ist, wobei die Kohlefasern elastische und flexible Kohlefaserfäden umfassen, die in einer Litzenform gebündelt sind, wobei ein Endteil davon in den Betonkörper eingebettet und daran befestigt ist und der andere Teil in einem gebündelten Zustand zu einem gewissen Grade in der Atmosphäre gebündelt bleibt und in Wasser zerlegt wird, um es jedem Faden zu ermöglichen, frei zu schwimmen.
  • Nach Anspruch 2 ist bei einem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1 eine große Anzahl von Kohlefasern in vorbestimmten Abständen auf dem Betonkörper angeordnet und auf der gesamten Oberfläche des Bereichs, in dem die Kohlefasern angeordnet sind, ein Kohlefaservlies, das als Matte durch Kompression von elastischen und flexiblen Kohlefasern gebildet ist, ausgelegt. Das als Matte ausgebildete Vlies beschleunigt das Anlagern von Mikroorganismen in Luft oder Wasser und von herbeifliegenden Pflanzensamen.
  • Nach Anspruch 3 ist bei einem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1 oder 2 wenigstens der in den Betonkörper eingebettete Teil des Litzenformbündels in einer geflochtenen Form ausgebildet. Der Litzenteil erleichtert das Setzen auf die im Betonkörper bereitgestellte Verstärkung.
  • Nach Anspruch 4 ist bei einem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1, 2 oder 3 wenigstens der Teil, der der Oberflächenschicht des Betonkörpers des Litzenformbündels zugewandt ist, mit einem Schutzelement abgedeckt. Das Schutzelement verhindert das Brechen der Kohlefaserfäden.
  • Nach Anspruch 5 besteht bei einem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 4 das Schutzelement aus einem Kunstharz oder einem Gummi, das bzw. der hochelastisch ist und wenig dazu neigt, die Kohlefaserfäden zu beschädigen.
  • Nach Anspruch 6 ist bei einem Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 4 oder 5 der Teil, der der Oberflächenschicht des Betonkörpers des Litzenformbündels zugewandt ist, mit einem das Schutzelement umgebenden zylindrischen zweiten Schutzelement aus Metall oder Harz versehen, das eine hohe Festigkeit und eine ausgezeichnete Haltbarkeit aufweist. In das Innere des zylindrischen zweiten Schutzelements kann ein Klebstoff mit einer hohen Elastizität eingefüllt werden, um die Biegeelastizität des Litzenteils zu vergrößern.
  • Nachstehend wird die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung erklärt.
  • Kohlefasern sind mit einer positiven elektrischen Ladung geladen, und die Mikroorganismen, die in der Luft oder im Wasser in großer Zahl auftreten, sind gewöhnlich mit einer negativen Ladung geladen. Dementsprechend neigen diese Mikroorganismen dazu, sich an den Kohlefasern anzulagern, die an der Oberfläche des Betonproduktkörpers angeordnet sind. Insbesondere kann durch Bilden der Kohlefaserfäden in Form von Litzenformbündeln oder durch Verbinden des Litzenformbündels mit dem durch Komprimieren der Kohlefaserfäden zu einer Fließform hergestellten mattenförmigen Körper eine große Fläche von Kohlefasern sichergestellt werden, an denen sich die Mikroorganismen auf der Oberfläche des Betonkörpers ansiedeln können.
  • In einer Umgebung, in der den Kohlefasern Wasser zugeführt wird, werden die Mikroorganismen, die sich an den Kohlefasern angesiedelt haben, zu Schlamm. Insbesondere wird in einer staubigen Umgebung, beispielsweise am Seitenwall einer Straße, Staub oder Abfall, der in der Luft treibt, als Belag bzw. Schlamm auf den Kohlefasern abgeschieden. Die Pflanzensamen, die auf natürliche Weise angeflogen kommen und sich auf den Kohlefasern absetzen, keimen und wachsen unter Verwendung des Belags als Nährstoff.
  • Im Fall der unter dem Wasserspiegel vorhandenen Betonprodukte werden zusätzlich zur Begrünung durch Keimen und Aufwachsen von Saatkörnern, die im Wasser treiben und sich an den Kohlefasern anlagern, durch die Mikroorganismen, die sich an den Kohlefasern angelagert haben, Organismenmembranen gebildet, durch welche das Wasser gereinigt wird.
  • Das Schutzelement, das die Kohlefasern in Litzenform oder in geflochtener Form überzieht, verringert die Belastung, die auf den Wurzelteil der auf dem Betonproduktkörper angebrachten Kohlefaser-Formteile wirkt, und verhindert, daß die Kohlefaserfäden in direkten Kontakt mit dem Betonkörper gelangen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der erdgefüllten Wand zur Bildung einer senkrechten Ebene eines durch Aufeinanderlegen der Betonblöcke gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gebildeten Dammbeckens.
  • Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des Blocks.
  • Fig. 3 zeigt eine Ansicht zum Erläutern der Herstellungsschritte des Blocks.
  • Fig. 4 zeigt eine Ansicht, in der der Zustand dargestellt ist, in dem die Kohlefaserlitze an einem wasserlöslichen Band angebracht wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Ansicht zum Erklären der Wirkung des Kohlefaserfadens.
  • Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht des mit Beton überzogenen Blocks gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht des unteren Endes der Kohlefaserlitze.
  • Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht eines mit Beton bedeckten Blocks gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht eines mit Beton bedeckten Blocks gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 10 zeigt eine Ansicht zum Erläutern des Herstellungsschritts des Blocks.
  • Fig. 11 zeigt eine Schnittansicht des U-förmigen Blocks gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 12 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht des U- förmigen Blocks.
  • Fig. 13 zeigt eine teilweise vergrößerte Schnittansicht des U-förmigen Blocks gemäß der sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 14 zeigt eine teilweise vergrößerte Schnittansicht des U-förmigen Blocks gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden anhand Beispielen auf der Grundlage der anliegenden Zeichnung beschrieben.
  • In den Fig. 1 bis 5 sind die Ausführungsformen dargestellt, bei denen die vorliegende Erfindung auf den mit Beton ausgegossenen Block zum Bilden einer erdgefüllten Wand zur Bildung einer quadratischen Außenfläche eines Beckens in dem Wasserpumpdamm angewendet wird, wobei Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erdgefüllten Wand zur Bildung einer senkrechten Ebene eines Beckens in dem Wasserpumpdamm zeigt, der durch Aufeinanderlegen der mit Beton ausgegossenen Blöcke gemäß der ersten Ausführungsform hergestellt wird. Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des mit Beton ausgegossenen Blocks. Fig. 3 zeigt eine Ansicht zum Erläutern der Herstellungsschritte des Blocks. Fig. 4 zeigt eine Ansicht, in der der Zustand dargestellt ist, in dem die Kohlefaserlitze an dem wasserlöslichen Band angebracht wird. Fig. 5 zeigt eine Ansicht zum Erklären der Wirkung der Kohlefaserfäden.
  • Dieser mit Beton ausgegossene Block 10A ist so aufgebaut, daß, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, durch Bündeln (mehrerer Tausend bis mehrerer Zehntausend Fäden) der sehr feinen (beispielsweise mit einem Durchmesser von einigen um bis einigen Dutzend um) flexiblen Kohlefaserfäden 15 gebildete Kohlefaserlitzen 14 in einem vorbestimmten räumlichen Abstand an der Oberfläche des Blockkörpers 12 in der Art einer rechtwinkligen flachen Platte, der einen dichten Beton aufweist, angeordnet sind, um einen integralen bzw. einstückigen Körper zu bilden. Während die Litzen 14 an allen mit Beton ausgegossenen Blöcken 10A in Fig. 1 angeordnet sind, ist die Litze 14 in der Zeichnung nur an einem Teil des mit Beton ausgegossenen Blocks 10A dargestellt, und es wurde auf die Darstellung der Litze 14 in einem anderen Block 10A verzichtet.
  • Zum Herstellen dieses Blocks 10A wird, wie in Fig. 3(a) dargestellt ist, zuerst Beton in einer Art Rahmen 16 bis zu der vorbestimmten Tiefe ausgelegt. Als nächstes werden, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die Litzen 14 mit einem vorbestimmten Abstand kontinuierlich so angeordnet, daß das Ende der Kohlefaserlitze 14 mit den bandförmigen wasserlöslichen Bändern 17, 17 eingezwängt wird, um einen integralen, durchgehenden Litzenkörper W zu bilden. Weiterhin wird, wie in Fig. 3(b) dargestellt ist, eine große Anzahl durchgehender Litzenkörper W in gleichem Abstand gehalten, wobei die Kohlefaserlitze 14 aufrecht steht und das Band 17 auf der Unterseite des Rahmens 16 angeordnet ist, und es wird wiederum der dichte Beton ausgelegt. Wenn der Beton in den verfestigten Zustand übergeht, wird das Band 17 darin vollständig aufgelöst und verschwindet, und die Kohlefaserlitzen 14 werden in Kreuzform in gleichen Abständen an der Oberfläche des Blockkörpers 12 angeordnet, wodurch ein mit Beton ausgegossener Block gebildet wird, wie durch die Markierung 10A in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
  • Als nächstes wird der Fall der Verwendung des mit Beton ausgegossenen Blocks 10A als eine Erdfüllwand zum Bilden einer senkrechten Ebene des Beckens des Hochpumpdamms erklärt.
  • Der Betonblock 10A wird entlang der Außenseite in der Form, in der die Kohlefaserlitze 14 dem Becken gegenübersteht, auf die Krone 30 gelegt. Daher erstreckt sich die Kohlefaserlitze 14, wie in Fig. 5 dargestellt ist, in etwa vertikal zu der Oberfläche des Betonblockkörpers 12, so daß sie infolge ihres eigenen Gewichts an der Seite der Spitze einen abfallenden Zustand einnimmt. Weiterhin werden die Kohlefaserfäden 15 in der Atmosphäre in gewissem Maße in einem gebündelten Zustand gehalten, diese werden jedoch in Wasser voneinander getrennt, so daß sie einen ausgedehnten Zustand in Flusenform annehmen und entsprechend Wasserbewegungen oder einer Wasserströmung wie Wasserpflanzen oder Algen schwingen. Aus diesem Grunde weisen die Kohlefaserfäden 15, die stets unter dem Wasserspiegel liegen, angesichts der Tatsache, daß die Kohlefasern im Plusmodus elektrisch angeregt werden können und die Mikroorganismen gewöhnlich im Minusmodus elektrisch angeregt werden, eine Tendenz auf, daß sich die im Wasser lebenden Mikroorganismen darauf ansiedeln. Weil sich die Kohlefaserfäden 15 weiterhin im Wasser ausbreiten und darin schwingen, gibt es viele Gelegenheiten, daß diese in Kontakt mit Mikroorganismen gelangen, und es besteht dementsprechend die Neigung, daß sich darauf Mikroorganismen ansiedeln. Dementsprechend siedeln sich an den Kohlefaserfäden 15 Organismenmembranen an, und sie reinigen das Wasser. Wenn sich die Samen der in dem Wasser treibenden Wasserpflanzen auf den Kohlefaserfäden 15 ansiedeln, wird das Wachstum der gekeimten Wasserpflanzen beschleunigt, so daß sich durch die Ausbreitung der Wasserpflanzen ein Begrünungszustand ergibt.
  • Der Wasserspiegel der Beckenoberfläche bei dem Hochpumpdamm ändert sich in allgemeinen um mehrere Meter in der Höhe, die Kohlefaserfäden 15, die sich in der Nähe des Wasserspiegels befinden, sind jedoch in einer Umgebung, in den ihnen stets Wasser zugeführt wird, so daß sich die Mikroorganismen in der Luft oder im Wasser auf den Kohlefaserfäden ansiedeln können. Wenn sich die Samen der auf der Wasseroberfläche treibenden Pflanzen daher auf den Kohlefaserfäden ansiedeln und keimen, nehmen sie die toten Körper von Mikroorganismen als Nährstoffe und weisen ein beschleunigtes Wachstum auf, so daß durch das Pflanzenwachstum ein begrünter Zustand bereitgestellt wird.
  • In den Fig. 6 und 7 ist die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht des mit Beton ausgegossenen Blocks und
  • Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht um den unteren Endteil der Kohlefaserlitze.
  • Der mit Beton ausgegossene Block 10B weist einen unteren Schichtteil 12A auf, der dichten Beton aufweist, auf dem ein oberer Schichtteil 12B mit porösem Beton ausgelegt ist, und eine Kohlefaserlitze 14 ist auf dem oberen Schichtteil 12 angeordnet, um eine integrierte Struktur zu bilden.
  • Der untere Endteil der Litze 14 ist mit einem thermoplastischen Film 18 als Schutzelement bedeckt, wodurch verhindert wird, daß die Kohlefaser 15 in Kontakt mit dem Betonkörper 12 gelangt und das Brechen des Kohlefaserfadens 15 verhindert wird. Weil die Kohlefaserlitze 14 weiterhin mit dem Kunststoffilm 18 bedeckt ist, ist die Biegeelastizität in der Nachbarschaft der Wurzel 14a der Litze erhöht und die auf die Wurzel 14a der Litze wirkende Biegespannung verringert, wodurch eine Struktur bereitgestellt wird, die weniger leicht ein Brechen des Kohlefaserfadens 15 bewirkt.
  • Der Plastik- bzw. Kunststoffilm 18 wird durch Wickeln des bandförmigen Films 18a auf die Litze bereitgestellt, so daß die Anzahl der Wicklungen des bandartigen Films 18a zu dem unteren Teil der Litze 14 größer ist, wodurch eine sich entgegengesetzt verjüngende Struktur gebildet ist, bei der der in den Blockkörper 12 eingebettete Teil der Litze 14 zu dem unteren Ende hin größer ist. Dementsprechend hält die Litze 14 infolge der Zwischenraumanschlagswirkung (sich entgegengesetzt verjüngende Struktur am unteren Ende der Litze) des Kunststoffilms 18 während einer Verwendung über einen langen Zeitraum, ohne herunterzugleiten und wird der Kohlefaserfaden 15 in einem aufrechten Zustand vertikal gehalten, wobei der schwingende Zustand am oberen Ende infolge der Luft- oder Wasserströmung ausreicht.
  • Bei der vorhergehend angegebenen zweiten Ausführungsform wird eine Struktur verwendet, bei der der Kunststoffilm 18 dazu dient, den ganzen eingebetteten Teil der Litze 14 in dem Blockkörper 12 zu bedecken. Der Kunststoffilm 18 kann jedoch wenigstens die Position des Blockkörpers 12, die der Oberflächenschicht zugewandt ist, bedecken. Der Kunststoffilm kann durch ein Gummiband ersetzt werden. Mit anderen Worten kann das Material des Schutzelements zum Bedecken der Kohlefaserlitze 14 aus einem stark wetterbeständigen Harz oder Gummi bestehen, das den Kohlefaserfaden nicht beschädigt.
  • Fig. 8 zeigt die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und eine Schnittansicht des mit Beton ausgegossenen Blocks.
  • Bei diesem mit Beton ausgegossenen Block 10c weist der ganze Blockkörper 12 porösen Beton auf, und es ist ein Kohlefaservlies 20, dessen unterer Flächenteil in den Blockkörper 12 eingebettet ist, zur Bildung eines integrierten Körpers ausgelegt.
  • Das Kohlefaservlies 20 wird durch die Kompression der Kohlefaserfäden 15 mit einer Mattenform versehen. Die Kohlefaserfäden 15 erstrecken sich in einem miteinander verflochtenen Zustand und sind dementsprechend dafür geeignet, daß sich darauf Mikroorganismen in Luft oder Wasser oder fliegende Pflanzensamen ablagern, und es kann gefolgert werden, daß sie ausgezeichnete Hilfen für das Wachstum von Pflanzen, d. h. das Beschleunigen des Grünbewuchses, sind.
  • In den Fig. 9 und 10 ist die vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei Fig. 9 eine Schnittansicht eines mit Beton ausgegossenen Blocks zeigt und Fig. 10 eine Darstellung des Prozesses zur Herstellung des Blocks zeigt.
  • Dieser mit Beton ausgegossene Block 10D weist in der Hinsicht ein spezielles Merkmal auf, das sowohl die Kohlefaserlitzen 14 als auch das Kohlefaservlies 20A an der Oberfläche des Blockkörpers 12 mit dichtem Beton angeordnet sind. Insbesondere ist das Kohlefaservlies 20A mit einer großen Anzahl runder Löcher 22 versehen, durch die die Kohlefaserlitzen 14 vorstehen und sich nach oben erstrecken.
  • Zur Herstellung dieses mit Beton ausgegossenen Blocks 10D wird, wie in Fig. 10(a) dargestellt ist, zuerst Beton in der vorbestimmten Tiefe in den Rahmen 16 eingebracht. Als nächstes werden, wie in Fig. 10(b) dargestellt ist, durchgehende Litzenkörper W, die jeweils durch zusammenhängendes Anordnen der Litzen 14 auf einem wasserlöslichen Band 17 hergestellt werden, in gleichen Abständen angeordnet, und es wird Beton bis zu einer Tiefe eingebracht, bei der das wasserlösliche Band 17 verborgen ist. Als nächstes wird, wie in Fig. 10(c) dargestellt ist, ein Kohlefaservlies 20A von oben so angeordnet, daß die Litze 14 durch das runde Loch 22 hindurchtritt, und es wird, wie in Fig. 10(d) dargestellt ist, Beton bis zu einer bestimmten Tiefe eingebracht.
  • Während die vorstehenden Ausführungsformen 1 bis 4 mit Bezug auf die mit Beton gefüllten Blöcke erklärt worden sind, können auch Mörtelblöcke, die eine Mörtelauskleidung aufweisen, oder mit Beton und Mörtel ausgegossene Blöcke, die teilweise aus Beton und teilweise aus Mörtel bestehen, verwendet werden. Die Definition von "Beton" in den Ansprüchen soll abgesehen von dem ursprünglichen Beton auch teilweise aus Mörtel bestehenden Beton einschließen.
  • Anhand der vorstehenden Ausführungsformen wurden jene, bei denen die Kohlefaserfäden in Litzenform ausgebildet sind, jene, die in Vliesform vorliegen und Mischungen bzw. Verbindungen von diesen erklärt, sie können jedoch auch gewebt oder gewirkt ausgebildet sein.
  • In den Fig. 11 und 12 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die vorliegende Erfindung auf die U- förmige Rille angewendet wird, wobei Fig. 11 eine Schnittansicht eines U-förmigen Blocks zur Bildung einer U- förmigen Rille gemäß der fünften Ausführungsform zeigt und Fig. 12 eine vergrößerte vertikale Schnittansicht des gleichen U-förmigen Blocks zeigt.
  • Der U-förmige Block 10F hat einen Aufbau, bei dem eine Verstärkung 13 in einem Blockkörper 12 mit einem offenen Raum an dem oberen Teil mit einem U-förmigen Querschnitt, der dichten Beton aufweist, bereitgestellt ist. An der Innenfläche des Blockkörpers 12 sind in gleichem Abstand die aus Kohlefasern geformten Elemente 20B bereitgestellt, deren Basisteil in Litzenform vorliegt und deren Spitze in Form von Zusammenballungen bzw. Bündeln vorliegt.
  • Das aus Kohlefasern geformte Element 20B wird durch Knüpfen der Kohlefaserfäden 15 in Litzenform gebildet, so daß die Fäden in Zusammenballungsform von dem Mittelteil getrennt werden. Der Litzenteil 25 ist durch eine Metallklammer 27 an der Verstärkung 13 befestigt, und die Spitze des Litzenteils 25 ist mit einer Metallklammer 28 gebunden, um zu verhindern, daß der Zusammenballungsteil 26 mehr als erforderlich abgetrennt wird.
  • Das heißt, daß der Teil der aus Kohlefasern geformten Elemente 20B, der in den Blockkörper 12 eingebettet ist, aus kräftigen Litzen 25 besteht, so daß dieser leicht mit der Verstärkung 13 verbunden und daran befestigt werden kann, und daß er eine ausreichende Dauerhaftigkeit in bezug auf die von der äußeren Quelle auf die aus Kohlefasern geformten Elemente 20B wirkende Belastung aufweist. Weiterhin besteht der Endteil der Litze 25 aus den aus Kohlefasern geformten Elementen 20B aus Zusammenballungen 26, so daß, wenn Wasser innerhalb des U-förmigen Blocks 10E fließt, sich die Kohlefaserfäden 15, welche die Zusammenballungen 26 bilden, einfach durch die Wasserströmung ausbreiten, so daß sie wie Wasserpflanzen schwingen, wodurch die Bildung von Organismenmembranen durch Ansiedeln von Mikroorganismen beschleunigt wird (Reinigung des Wassers).
  • Der mit einer Markierung 29 bezeichnete Teil ist ein zylindrisches metallisches Schutzelement mit einem oberen Ende, das in sich verjüngender Form offen ist. Durch das Vorhandensein dieses zylindrischen Schutzelements 29 um den Litzenteil 25 wird verhindert, daß der Litzenteil 25 in direkten Kontakt mit dem Körperblock 12 kommt, so daß eine Struktur bereitgestellt wird, bei der weniger leicht ein Brechen der Kohlefaserfäden 15 hervorgerufen wird. In das Innere des Schutzelements 29 ist ein harzartiger Klebstoff eingefüllt, und der Litzenteil 25 ist mit einem hochelastischen Klebstoff 30 bedeckt. Insbesondere gibt es eine Struktur, bei der der Litzenteil 25 von einer Klebstoffschicht 30 umgeben ist, die das erste Schutzelement ist, und bei der weiterhin ihr Äußeres von dem zweiten Schutzelement 29 umgeben ist.
  • Die Positionen zum Binden der aus Kohlefasern geformten Elemente 20B der Verstärkung 13, die Klammern 27, 28 und das Schutzelement 29 sind mit den isolierenden Harzfilmen bedeckt, um eine Struktur bereitzustellen, bei der das Auftreten einer elektrolytischen Erosion zwischen den Kohlefasern und der Verstärkung 13 verhindert ist (Klammern 27, 28 und Schutzelement 29).
  • Weiterhin kann der isolierende Harzfilm an Stelle der Verstärkung 13, der Klammern 27, 28 und des auf dem Schutzelement 29 zu bildenden Isolierfilms oder zusätzlich zu den auf diesen Elementen zu bildenden Isolierfilmen auf dem ganzen Litzenteil 25 ausgebildet sein. Weiterhin kann zum Verhindern der elektrolytischen Erosion dafür gesorgt werden, daß die Drahtmaterialien, die aus Materialien bestehen, bei denen keine Gefahr des Auftretens einer elektrolytischen Erosion mit den Kohlefasern besteht, so entlang der Verstärkung 13 gelegt werden, daß das aus Kohlefasern geformte Element 20B an den Drahtmaterialien befestigt wird.
  • In den Fig. 13 und 14 ist der U-förmige Block gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. In den in Fig. 13 dargestellten U-förmigen Block 10F ist in das Innere des zylindrischen Schutzelements 29, das den ganzen Litzenteil 25 des aus Kohlefasern geformten Elements 20B schützt, ein hochelastischer Klebstoff eingefüllt, so daß sich eine solche Struktur ergibt, bei der die Biegeelastizität des Litzenteils 25 erhöht ist und die auf den Litzenteil 25 wirkende Spannung verringert ist, um die Haltbarkeit des Litzenteils 25 weiter zu erhöhen. Die Klebstoffschicht 30 ist so ausgebildet, daß diese bis zu der Verzweigungsposition zwischen dem Litzenteil 25 und dem Zusammenballungsteil 26 ansteigt, um zu verhindern, daß der Zusammenballungsteil abgetrennt wird.
  • Andererseits weist der in Fig. 14 dargestellte U-förmige Block 10 G eine Struktur auf, bei der der Kunststoffilm 18 auf die Position gewickelt ist, die der Oberflächenschicht des Körpers 12 des Litzenteils 25 gegenübersteht.
  • Andere Punkte gleichen denen der vorstehenden fünften Ausführungsform (Fig. 11, Fig. 12), und es wird auf ihre Erklärung verzichtet, wobei die gleichen Teile mit den gleichen Markierungen versehen sind.
  • Gemäß den vorstehenden Ausführungsformen eins bis vier wurde die vorliegende Erfindung anhand eines Beispiels eines mit Beton ausgegossenen Blocks erklärt, der bei dem Produkt der Bodenstruktur als ein Deich- oder Bodenstopper verwendet werden kann, und gemäß den Ausführungsformen fünf, sechs und sieben wurde die Erfindung anhand eines Beispiels eines U-förmigen Blocks erklärt. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auch auf verschiedene andere Betonblöcke oder Kastendolen für Deich- und Erdauffüllungen angewendet werden. Weiterhin kann die vorliegende Erfindung auf verschiedene Betonprodukte für Landstraßen und Straßenflachplatten für Fußwege, Blöcke für Beschichtungen, U- förmige Rillen, PC-Träger usw. und verschiedene Betonprodukte für Eisenbahnanwendungen, einschließlich Eisenbahnschwellen, Eisenbahnstreckenplatten, und dergleichen, angewendet werden. Weiterhin kann die Erfindung auf verschiedene Betonprodukte für Kreuzungsdolen, Regenwasserauffänger, Meeres-Betonprodukte einschließlich Anwendungen in Häfen und Buchten, wie Windabschwächungsblöcke, in der Fischerei, bei Uferkonstruktionen usw., Betonprodukte für Gartenanwendungen unter Einschluß von Blöcken für Pflanzenbeeten, dekorativen Flachplatten usw. und Betonprodukte für Konstruktionen unter Einschluß von Pflanzenbeetblöcken, dekorativen Blöcken, PC-Platten usw. angewendet werden. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung auf jedes solche Betonprodukt anwendbar, das eine periodische Zufuhr von Wasser durch die vorbestimmten Wasserzufuhrmittel in der Art eines Sprinklers aufweist und in der Umgebung verwendet wird, in der die Samen der Pflanze keimen können.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie aus der vorstehenden Erklärung ersichtlich ist, können sich bei den Betonprodukten zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1 Mikroorganismen auf den Kohlefasern ansiedeln, die Mikroorganismen werden zu Schlamm, und die Samen der Pflanzen, die sich an die Kohlefasern angelagert haben und gekeimt sind, wachsen unter Verwendung des Schlamms als Nährstoffe, so daß ein Grünbewuchs oder ein Pflanzenwachstum an der Oberfläche der Betonprodukte erreicht wird. Wenn insbesondere das Betonprodukt nach Anspruch 1 in Wasser verwendet wird, bilden sich durch die Mikroorganismen, die sich auf den Kohlefasern abgelagert haben, zusätzlich zum Grünbewuchs durch das Wachstum und die Ausbreitung von Wasserpflanzen Organismenmembranen, wodurch eine Wasserreinigung erreicht wird.
  • Nach Anspruch 2 ist wegen der großen Oberfläche der Kohlefasern, die einen Träger für das Ablagern von Mikroorganismen bilden, die Anzahl der Mikroorganismen, die sich an den Kohlefasern anlagern können, groß, und die gebildeten Mikroorganismenmembranen sind auch groß. Dementsprechend ist die Menge des Schlamms, der zum Nährstoff für das Pflanzenwachstum wird, groß, und das Wachstum und die Ausbreitung der Pflanzen werden in gleichem Maße kräftig, und es werden ein weiterer Grünbewuchs durch die Pflanzenausbreitung und/oder eine stärkere Wasserreinigung erreicht.
  • Nach Anspruch 3 wird dadurch, daß wenigstens ein Teil der elastischen und flexiblen Kohlefasern in Litzenform ausgebildet ist, das Binden und Fixieren der Kohlefaserfäden an die in dem Betonkörper bereitgestellte Verstärkung erleichtert.
  • Nach den Ansprüchen 4, 5 und 6 tritt es während des Schwingens des aus Kohlefasern geformten Elements nicht auf, daß die Kohlefaserfäden in Kontakt mit dem Betonkörper gelangen und schließlich eine Beschädigung oder ein Brechen hervorrufen, so daß die Haltbarkeit des aus Kohlefasern geformten Elements sichergestellt ist und der Begrünungszustand über einen langen Zeitraum bewahrt werden kann.

Claims (6)

1. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung mit Kohlefasern, die an vorbestimmten Positionen der äußeren Oberfläche eines Betonkörpers (12) angeordnet bzw. angelegt sind, um unter bzw. in der Umgebung verwendet zu werden, bei der eine ausreichende Menge an Wasser, die zum Beschleunigen einer Keimung von Samen notwendig ist, bereitgestellt ist, wobei die Kohlefasern elastische und flexible Kohlefaserfäden (15) umfassen, die in einer Seil- bzw. Litzenform (14) gebündelt sind, mit einem Endteil davon, der in dem Betonkörper eingebettet und fixiert ist, und der andere Endteil in einem gebündelten Zustand zu einem gewissen Grade in der Atmosphäre gebündelt bleibt und in Wasser zerlegt bzw. getrennt wird, um jedem Faden zu ermöglichen, frei zu schwimmen.
2. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1, bei dem eine große Anzahl von Kohlefasern bei vorbestimmten Abständen auf dem Betonkörper angeordnet sind und auf der gesamten Oberfläche des Bereichs, in dem die Kohlefasern angeordnet sind, eine Kohlefaser aus einem Vliesstoff, die als Matte durch Kompression von elastischen und flexiblen Kohlefasern gebildet ist, gelegt ist.
3. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 1 oder 2, bei dem zumindest der in dem Betonkörper eingebettete Teil des Litzenformbündels in einer Zopfform bzw. geflochten geformt ist.
4. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach einem der Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem zumindest der Teil, der der Oberflächenschicht des Betonkörpers des Litzenformbündels zugewandt ist, mit einem Schutzelement (18) abgedeckt ist.
5. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 4, bei dem das Schutzelement aus einem Kunstharz oder einem Gummi gebildet ist, das bzw. der hochelastisch ist und wenig geneigt, die Faser bzw. Fäden zu beschädigen.
6. Betonprodukt zur Förderung der Aufforstung nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der Teil, der der Oberflächenschicht des Betonkörpers des Litzenformbündels zugewandt ist, mit einem zylindrischen zweiten Schutzelement (29) aus Metall oder Harz versehen ist, mit hoher Widerstandskraft und exzellenter Haltbarkeit, das das Schutzelement, umgibt.
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