DE69528687T2 - Faseroptischer Stecker und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Faseroptischer Stecker und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenbau einer faseroptischen Verbinderanordnung sowie die Verwendung eines partiellen faseroptischen Verbinders.
- Faseroptische Verbinderanordnungen wie etwa ein herkömmlicher faseroptischer Verbinder vom Typ SC weisen im Allgemeinen eine Art von allgemein hohlem Gehäuse auf, in welchem eine innere Fassungsanordnung montiert ist. Die Fassungsanordnung beinhaltet eine nach vorn ragende Fassung, beispielsweise aus keramischem Material, um das nackte Faserende eines faseroptischen Kabels, das in ein rückwärtiges Ende des Gehäuses eingefügt wird, aufzunehmen. Das Gehäuse weist normalerweise eine Durchführung auf, die Fassungsanordnung weist einen Kanal auf und die Fassung selbst weist ein Loch auf, welche alle durch die Verbinderanordnung koaxial zueinander ausgerichtet sind. Eine Feder wie etwa eine Schraubenfeder ist normalerweise in Zwischenlage zwischen der Fassungsanordnung und dem Gehäuse angeordnet, um die nach vorn ragende Fassung vorzuspannen. Die Verbinderanordnung kann eine äußere Hülle oder Kupplungsmutter, eine rückwärtige Quetschröhre als auch einen Zugentlastungsschuh aufweisen. Alle diese verschiedenen Komponenten in der einen oder anderen Form sind bei diesen Arten von faseroptischen Verbinderanordnungen relativ herkömmlich.
- Ein Hauptproblem beim Zusammenbau und bei der Verwendung faseroptischer Verbinder, wie sie zuvor beschrieben wurden, betrifft die Lagerung, den Versand und die Handhabung aller dieser verschiedenen Komponenten des Verbinders. Außerdem wird beim Zusammenbau der Verbinder reichlich Epoxidharz verwendet, insbesondere zum Halten des faseroptischen Kabels in dem Verbinder. Für einen Hersteller ist es recht typisch, dass alle Komponenten hergestellt werden, die dann bis zur Montage mit einem faseroptischen Kabel separat gelagert werden. Die mehreren Komponenten werden dann zum Zusammenbau zu einer Bearbeitungsstation transportiert oder die mehreren Komponenten werden an einen Kunden versandt, bei dem das faseroptische Kabel installiert wird. Oder die mehreren Komponenten werden an den Einsatzort versandt, wo ein Arbeiter vor Ort die Komponenten zusammenbaut und das faseroptische Kabel installiert. Die Lagerung, der Versand und die Handhabung solcher mehreren Komponenten ist im Allgemeinen sehr ineffizient und teuer, was sich zu den Kosten addiert, die mit der Bevorratung so vieler Komponenten einhergehen.
- Außerdem neigt Epoxidharz, wenn dieses verwendet wird, um ein faseroptisches Kabel während der Montage in einem Verbinder zu installieren, dazu, in Bereiche einer relativen Bewegung innerhalb der Verbinderanordnung zu wandern. Anders ausgedrückt ist die nach vorn ragende Fassung oder die gesamte Fassungsanordnung wie zuvor angemerkt federbelastet, um eine relative Bewegung der Fassung/Fassungsanordnung und der Gehäusekomponente oder der Gehäusekomponenten des Verbinders zu ermöglichen. Wenn durch einen Teil des Epoxidharzes diese zueinander beweglichen Komponenten "festgesetzt" werden, ist die gesamte Verbinderanordnung defekt. Eine kontrollierte Anwendung des Epoxidharzes in Situationen, in denen der Verbinder selbst ebenfalls zusammengebaut werden muss, ist sehr schwierig, insbesondere bei Anwendungen vor Ort.
- Aus EP-A-0 330 399 ist eine partielle faseroptische Verbinderanordnung bekannt, welche eine Röhre mit einem Ende aufweist, das ein röhrenförmiges Element der Fassungsanordnung umgreift und durch Reibung auf diesem gehalten wird. Das Röhreninnere nimmt das eingespritzte Epoxidharz und das faseroptische Kabel auf. Die Fassungsanordnung weist keine Ausnehmung mit Fase zur abdichtenden und entfernbaren Aufnahme des vorderen Endes der Röhre auf, d. h. die Röhre bleibt in der faseroptischen Verbinderanordnung, wenn selbige letztendlich zusammengebaut ist. Die Röhre macht es schwierig, eine rückwärtige Quetschröhre zur Befestigung der üblichen Verstärkungselemente des faseroptischen Kabels zu verwenden. Darüber hinaus muss das äußere freie Ende der Röhre abgeschnitten werden.
- Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein neues und verbessertes Verfahren zum Zusammenbau einer faseroptischen Verbinderanordnung bereitzustellen, welches auch die Verwendung eines partiellen faseroptischen Verbinders beinhaltet, wenn die letztendliche Anordnung mit der optischen Faser hergestellt oder erzeugt wird.
- Die Erfindung ist in den Ansprüchen 1 und 5 definiert.
- In der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist eine entsprechend dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellte faseroptische Verbinderanordnung eine Gehäuseeinrichtung mit einem vorderen Ende, einem rückwärtigen Ende und einer sich axial durch diese erstreckenden Durchführung auf. In der Durchführung ist eine Fassungsanordnung montiert, welche eine nach vorn ragende Fassung in der Nähe des vorderen Endes des Verbinders zur axialen Aufnahme des Faserendes eines faseroptischen Kabels, das vom rückwärtigen Ende der Gehäuseeinrichtung aus in die Durchführung eingefügt wird, aufweist.
- Die Erfindung schlägt vor, eine Röhre bereitzustellen, die entfernbar in der Durchführung in der Gehäuseeinrichtung angeordnet wird, wobei sich ein vorderes Ende der Röhre an der Fassungsanordnung befindet und ein hinteres Ende der Röhre an dem rückwärtigen Ende der Gehäuseeinrichtung freiliegt, um Epoxidharz aufzunehmen, das in die Röhre eingespritzt wird. Daher kann die Verbinderanordnung im Wesentlichen mit der Röhre an ihrer Position in der Durchführung zusammengebaut und transportiert werden, das Epoxidharz kann später durch die Röhre zu der Fassungsanordnung eingespritzt werden, die Röhre kann entfernt werden und das faseroptische Kabel kann in die Durchführung in Eingriff in das eingespritzte Epoxidharz eingefügt werden.
- Wie vorliegend offenbart, weist die Fassungsanordnung ein Steckteil mit einem sich axial erstreckenden Kabelaufnahmekanal auf, der mit der Durchführung in der Gehäuseeinrichtung ausgerichtet ist. Die Fassung ragt von dem Steckteil aus nach vorn und weist ein Faseraufnahmeloch auf, das mit dem Kanal ausgerichtet ist. Die Röhrenwandung erstreckt sich durch die Durchführung hindurch und in Anlage an das Steckteil um den Kanal in diesem herum. Das Steckteil weist eine Ausnehmung zur abdichtenden Aufnahme des vorderen Endes der Röhre auf. Eigentlich wird zwischen dem Gehäuse und der Fassungsanordnung eine innere Grenzfläche oder Schnittstelle gebildet, an welcher eine relative Bewegung zwischen diesen erfolgt. Die Röhre erstreckt sich über die Schnittstelle hinaus, um zu verhindern, dass sich Epoxidharz zu der Schnittstelle oder über diese hinaus bewegt.
- Schließlich erstreckt sich die Röhre nach hinten über das rückwärtige Ende des Gehäuses hinaus. Die Röhre ist vorzugsweise durchsichtig, um eine Sichtüberprüfung der Menge des darin befindlichen Epoxidharzes zu ermöglichen.
- Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich werden, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird.
- Die Merkmale der vorliegenden Erfindung, welche als neu erachtet werden, sind insbesondere in den anhängenden Ansprüchen ausgeführt. Die Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung verstanden werden, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente in den Figuren kennzeichnen und in welchen:
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer faseroptischen Verbinderanordnung ist, bei welcher die Erfindung anwendbar ist;
- Fig. 2 ein auseinandergezogener axialer Schnitt durch die Verbinderanordnung ist;
- Fig. 3 ein axialer Schnitt durch die Verbinderanordnung ist, die bis auf den Schuh und die Quetschröhre im Wesentlichen zusammengebaut ist und bei welcher sich die Einspritzröhre für Epoxidharz an ihrem Platz befindet; und
- Fig. 4 ein axialer Schnitt durch die vollständig zusammengebaute Verbinderanordnung ist, wobei sich das faseroptische Kabel an seiner Position befindet.
- Nehmen wir detaillierter auf die Zeichnungen und zunächst auf die Fig. 1 und 2 Bezug, so ist die Erfindung in einer generell mit 10 bezeichneten faseroptischen Verbinderanordnung verkörpert, welche ein generell mit 12 bezeichnetes äußeres Gehäuse, ein generell mit 14 bezeichnetes inneres Gehäuse sowie eine generell mit 16 bezeichnete Fassungsanordnung umfasst, die in dem Gehäuse 14 montiert ist und durch eine Klemme 17 in dem Gehäuse 14 gehalten wird. Eine Schraubenfeder 18 ist in Zwischenlage zwischen dem Gehäuse 14 und der Fassungsanordnung 16 angeordnet, um eine relative Bewegung zwischen diesen zu ermöglichen, wie später detaillierter beschrieben wird. Zwischen der Schraubenfeder und der Fassungsanordnung ist eine Unterlegscheibe 20 angeordnet. Eine rückseitige Crimp- oder Quetschröhre 22 ist zum Quetschen der Verstärkungselemente des faseroptischen Kabels vorgesehen, und ein Zugentlastungsschuh 24 umgibt das Kabel, was alles später beschrieben wird. Schließlich weist die Fassungsanordnung 16 ein Steckteil 26 und eine nach vorn ragende Fassung 28 auf.
- Das äußere Gehäuse 12 stellt eine einstückige Struktur dar, die einheitlich aus dielektrischem Material wie etwa Kunststoff oder dergleichen geformt ist. Das innere Gehäuse 14 stellt eine einstückige Struktur dar, die einheitlich aus metallischem Material wie etwa Druckgusszink hergestellt ist. Das Steckteil 26 der Fassungsanordnung 16 ist einheitlich aus dielektrischem Material wie etwa Kunststoff oder dergleichen geformt, und die Fassung 28 ist aus Keramik oder einem ähnlichen Material hergestellt. Die Schraubenfeder 18, die Unterlegscheibe 20, die Klemme 17 und die Quetschröhre 22 sind aus metallischem Material hergestellt. Der Zugentlastungsschuh 24 ist aus einem flexiblen Material mit gummiartiger oder plastischer Beschaffenheit hergestellt.
- Bevor wir mit einer Beschreibung der Erfindung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, fortfahren, wird auf Fig. 4 Bezug genommen, welche die faseroptische Verbinderanordnung 10 in vollständig zusammengebautem Zustand zeigt. Es ist zu sehen, dass die Fassungsanordnung 16 in dem Gehäuse 14 montiert ist und in diesem durch die Klemme 17 gehalten wird, welche in Nuten 27 in dem Steckteil 26 eingreift. Das Gehäuse 14 ist seinerseits in dem äußeren Gehäuse 12 befestigt. Das Gehäuse weist zwei Schnappverrastungsvorsprünge 30 auf, welche in Öffnungen 32 des äußeren Gehäuses 12 eingreifen. Das Gehäuse weist einen sich nach hinten erstreckenden tonnenförmigen Abschnitt 34 auf, welcher eine Durchführung 36 bestimmt, die sich nach vorn zu einem verbreiterten Hohlraumbereich 38 der Durchführung hin erstreckt, welcher die Fassungsanordnung 16 aufnimmt. Das Steckteil 26 der Fassungsanordnung weist einen axialen Kanal 40 auf, und die Fassung 28 weist ein axiales Loch 42 auf, wobei die Durchführung 36 des Gehäuses, der Kanal 40 des Steckteils und das Loch 42 der Fassung durch die Verbinderanordnung hindurch alle koaxial ausgerichtet sind, um Abschnitte des faseroptischen Kabels aufzunehmen.
- Genauer gesagt und weiterhin auf Fig. 4 Bezug nehmend, weist ein generell mit 44 bezeichnetes faseroptisches Kabel einen herkömmlichen Aufbau auf und umfasst eine äußere Kunststoffhülle 46 und ein nacktes Faserende 48, das in dem Loch 42 der Fassung 28 angeordnet ist. Die innere Faser des Kabels ist von einem dielektrischen Mantel 50 umgeben. Obwohl sie in den Zeichnungen nicht gezeigt sind, können Verstärkungselemente wie etwa ein Geflecht zwischen der äußeren Hülle 46 und dem inneren Mantel 50 vorgesehen sein. Eine Abschirmfolie kann ebenfalls zwischen diesen Komponenten vorgesehen sein, wobei dies alles im Fachgebiet herkömmlich ist.
- Fig. 4 zeigt, dass die äußere Hülle 46 (zusammen mit etwaigen Verstärkungselementen) um den tonnenförmigen Abschnitt 34 des Gehäuses 14 herum und innerhalb der metallenen Quetschröhre 22 angeordnet ist. Die Quetschröhre 22 wird mechanisch auf die Hülle gequetscht, um das Verbundkabel wirksam zu greifen. Der dielektrische Mantel 50 und die innere Faser erstrecken sich durch die Durchführung 36 in dem Gehäuse 14 und durch den Kanal 40 in dem Steckteil 26 der Fassungsanordnung hindurch nach vorn. Das nackte Faserende 48 erstreckt sich dann durch das Loch 42 in der Fassung 28 hindurch.
- Schließlich ist unter Bezugnahme auf Fig. 4 zu sehen, dass die Schraubenfeder 18 zwischen dem Gehäuse 14 und dem Steckteil 26 der Fassungsanordnung 16 angeordnet ist, um die Fassungsanordnung vorzuspannen. Daher können sich die Fassung 28 und das Faserende 48 (zusammen mit der gesamten Fassungsanordnung) relativ zu dem Gehäuse 14, dem äußeren Gehäuse 12, usw. bewegen, wie durch den doppelseitigen Pfeil "A" angezeigt ist.
- Wie zuvor im "Hintergrund" angemerkt, wird beim Zusammenbau faseroptischer Verbinder reichlich Epoxidharz verwendet, insbesondere zum Halten der inneren Komponenten des faseroptischen Kabels in dem Verbinder. Genauer gesagt, wird herkömmlicherweise Epoxidharz in den Kanal 40 in dem Steckteil 26 der Fassungsanordnung eingespritzt, und das Epoxidharz wandert in das Loch 42 in der Fassung 28. Daher wird, wenn das faseroptische Kabel in den Verbinder eingefügt oder eingebaut wird, wie in Fig. 4 gezeigt ist und zuvor beschrieben wurde, das nackte Faserende und ein an dieses angrenzender Abschnitt des Mantels 50 durch das Epoxidharz in der Fassungsanordnung befestigt. Beim Aufbringen des Epoxidharzes treten sowohl während der Produktion als auch bei einem Zusammenbau vor Ort, was recht häufig vorkommt, beträchtliche Probleme auf. Wenn das Epoxidharz von den für dieses vorgesehenen Stellen wegwandert, kann die gesamte Verbinderanordnung defekt werden. Beispielsweise ist zwischen der Fassungsanordnung 16 und dem Gehäuse 14 ein Schnittstellenbereich 56 (Fig. 4) definiert. Sollte Epoxidharz in diesen Bereich und in die Kammer 38 um die Schraubenfeder 18 herum wandern, könnte die Schraubenfeder unbeweglich werden und dadurch die gesamte Verbinderanordnung fehlerhaft machen.
- Bezug nehmend auf Fig. 3 wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Verbinderanordnung im Wesentlichen zusammenzubauen (d. h. bis auf die Quetschrohre 22 und den Zugentlastungsschuh 24) und eine aus Teflon®-Material oder dergleichen hergestellte Röhre 58 durch ein rückwärtiges Ende 60 des Gehäuses 14 einzufügen. Diese Anordnung, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, bietet eine Reihe von Vorteilen.
- Insbesondere ist zu sehen, dass die Verbinderanordnung im Wesentlichen zusammengebaut ist. Dies kann am Produktionsstandort erfolgen, und diese Anordnung kann an andere Bearbeitungsstellen, an Kunden und/oder an Personal im Einsatzgebiet versandt werden. Durch eine solche Anordnung wird vermieden, alle separaten Komponenten wie etwa das äußere Gehäuse 12, das innere Gehäuse 14, die Fassungsanordnung 16, die Schraubenfeder 18 und die Unterlegscheibe 20 bevorratet zu halten. Dadurch wird auch vermieden, dass das Personal vor Ort oder Kunden der Anordnung alle diese Komponenten zusammenbauen müssen.
- Die in Fig. 3 gezeigte Anordnung wird auch mit der Röhre 58 an ihrer Position hergestellt. Die Röhre ist dafür vorgesehen, das Einspritzen von Epoxidharz in die Fassungsanordnung 16 zu erleichtern, und zwar in sauberer und exakter Weise an den anderen Komponenten der Anordnung vorbei. Sobald das Epoxidharz durch die Röhre in die Fassungsanordnung eingespritzt ist, wird die Röhre entfernt und das faseroptische Kabel 44 (Fig. 4) und seine verschiedenen Komponenten können wie zuvor beschrieben eingebaut werden, wobei das Kabel durch das eingespritzte Epoxidharz und die Quetschröhre 22 an seinem Platz befestigt wird.
- Genauer gesagt ist zu sehen, dass ein vorderes Ende 62 der Röhre 58 in eine Ausnehmung 64 an einem hinteren Ende 66 des Steckteils 26 der Fassungsanordnung 16 eingepasst ist. Eigentlich stellt die Ausnehmung 64 einen verbreiterten Teil des Kanals 40 durch das Steckteil dar. Die Ausnehmung ist derart bemessen, dass ein freies Einfügen des inneren Endes der Röhre 58 in diese möglich ist, aber die Ausnehmung ist nicht breit genug, dass Epoxidharz aus dieser heraustritt. Außerdem ist die Ausnehmung 64 wie bei 68 abgeschrägt, so dass sie eine nach innen schräge Fläche bietet, gegen welche das innere Ende 62 der Röhre 58 anstoßen und abdichten kann. Die Abdichtung wird durch leichte Presspassung der Röhre 58 in das Ende des Steckteils 26 hinein erreicht. Daher ist ein sicheres Abdichtmittel gegeben, um zu verhindern, dass Epoxidharz nach außen, in den Schnittstellenbereich 56 hinein zu der Schraubenfeder 18 und den anderen inneren Komponenten der Verbinderanordnung wandert. Sobald Epoxidharz in den Kanal 40 und das Loch 42 der Fassungsanordnung eingespritzt ist, wird die Röhre entfernt und die Anordnung ist bereit, um sofort das faseroptische Kabel aufzunehmen. Die Röhre 58 wird auf Grund der Eigenschaft des Teflon®-Materials oder dergleichen nicht mit Epoxidharz benetzt.
- Ein Merkmal der Erfindung beinhaltet das Bereitstellen der Röhre 58 mit ausreichender Länge, damit ein hinteres Ende 69 der Röhre über das rückwärtige Ende 60 des Gehäuses 14 hinaus nach außen vorragt, wie in Fig. 3 zu sehen ist. Vorzugsweise ist die Röhre durchsichtig. Daher kann, da die durchsichtige Röhre nach hinten aus dem Gehäuse herausragt, eine Sichtüberprüfung erfolgen, um sicherzustellen, dass Epoxidharz durch die Röhre eingespritzt worden ist, wenn die Röhre zumindest bis zu dem visuell beobachtbaren, vorragenden Teil derselben gefüllt ist.
- Schließlich schlägt die Erfindung ein Verfahren zum Zusammenbauen der faseroptischen Verbinderanordnung 10 vor. Das Verfahren ist im Folgenden angeführt und legt eine allgemeine Zusammenfassung der strukturellen Merkmale der Erfindung dar. Insbesondere beinhaltet das Verfahren folgende Schritte: Bereitstellen eines Gehäuses 14 mit einem vorderen Ende 70 und einem rückwärtigen Ende 60 mit der sich durch dieses erstreckenden, axial verlaufenden Durchführung 36. Die Fassungsanordnung 16 wird in der Durchführung montiert, wobei die Fassungsanordnung eine nach vorn ragende Fassung 28 zur axialen Aufnahme des Faserendes 48 des faseroptischen Kabels 44, welches vom rückwärtigen Ende des Gehäuses aus eingefügt wird, umfasst. Die Röhre 58 wird von dem rückwärtigen Ende des Gehäuses aus in die Durchführung eingesetzt, bis das vordere Ende 62 der Röhre in der Ausnehmung 64 des Steckteils 26 der Fassungsanordnung 16 angeordnet ist. Epoxidharz wird durch die Röhre zu der Fassungsanordnung eingespritzt. Die Rohre wird dann herausgezogen, und das faseroptische Kabel wird in die Verbinderanordnung eingesetzt und durch das Epoxidharz und die Quetschröhre 22 in dieser befestigt.
- Man wird verstehen, dass die Erfindung in anderen speziellen Formen verkörpert sein kann, ohne von dem erfinderischen Gedanken derselben oder von deren zentralen Merkmalen abzuweichen. Die vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen sind daher in jeglicher Hinsicht als veranschaulichend und nicht als einschränkend zu betrachten und die Erfindung ist nicht auf die vorliegend angegebenen Details beschränkt.
Claims (11)
1. Verfahren zum Zusammenbau einer faseroptischen
Verbinderanordnung (10) mit folgenden Schritten:
eine Gehäuseeinrichtung (14) mit einem vorderen Ende
(70), einem rückwärtigen Ende (60) und einer sich axial
durch dieses erstreckenden Durchführung (36) wird
bereitgestellt;
eine Fassungsanordnung (16) wird in der Durchführung
(36) montiert, wobei die Fassungsanordnung eine nach vorn
ragende Fassung (28) zur axialen Aufnahme des Faserendes
(48) eines faseroptischen Kabels (44) aufweist, das vom
rückwärtigen Ende (60) der Gehäuseeinrichtung (14) aus in
die Durchführung (36) eingefügt wird;
eine Röhre (58) wird vom rückwärtigen Ende (60) der
Gehäuseeinrichtung (40) aus in die Durchführung (36)
eingesetzt, bis ein vorderes Ende (62) der Röhre (58) an
der Fassungsanordnung (16) positioniert ist;
Epoxidharz wird durch das Röhre (58) zu der
Fassungsanordnung (16) eingespritzt;
die Röhre (58) wird herausgezogen; und
das faseroptische Kabel (44) wird in die Durchführung
in Eingriff in das Epoxidharz eingefügt, bis das
Faserende (48) in der Passung (28) angeordnet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Röhre (58) bis zur abdichtenden Anlage an der
Fassungsanordnung (16) eingefügt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Röhre (58) aus Polytetrafluorethylen oder
dergleichen hergestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Innendurchmesser der Röhre (58) mit
Polytetrafluorethylen oder dergleichen beschichtet wird.
5. Verwendung eines partiellen faseroptischen Verbinders mit
folgenden Merkmalen;
ein Gehäuse (14) weist ein vorderes Ende (70) und
eine sich axial durch dieses erstreckende Durchführung
(36) auf;
eine Fassungsanordnung (16) wird in diese
Durchführung (36) vom vorderen Ende des Gehäuses (14) aus
eingesetzt und weist eine Feder (18) auf, die eine
Vorspannkraft sowie ein Mittel zum Halten der
Fassungsanordnung (16) in dem Gehäuse (14) bereitstellt;
eine Fassung (28) ist an dem vorderen Ende der
Fassungsanordnung (16) angeordnet und erstreckt sich aus
dem vorderen Ende des Gehäuses (14) heraus, um axial ein
Faserende (48) eines faseroptischen Kabels (44)
aufzunehmen, das vom hinteren Ende (60) des Gehäuses aus
in die Durchführung eingesetzt wird;
ein äußeres Gehäuse (12) mit einem vorderen Ende und
einem rückwärtigen Ende ist bewegbar um das (innere)
Gehäuse (14) herum befestigt, wobei das vordere Ende des
äußeren Gehäuses (12) in deren vorderster Stellung im
Wesentlichen mit dem vorderen Ende des (inneren) Gehäuse
(14) fluchtet und sich das rückwärtige Ende (60) des
(inneren) Gehäuses (14) über das rückwärtige Ende des
äußeren Gehäuses (12) hinaus erstreckt;
eine Röhre (58) ist in der Durchführung (36) derartig
positioniert, dass sich ein vorderes Ende (62) der Röhre
(58) an der Fassungsanordnung (16) befindet und ein
rückwärtiges Ende (69) der Röhre am rückwärtigen Ende
(60) des Gehäuses (14) freiliegt, um Epoxidharz, das in
die Röhre eingespritzt wird, aufzunehmen;
wobei die Fassungsanordnung (16) eine Ausnehmung (64)
mit Fase auf weist, welche das vordere Ende (62) der Röhre
(58) abdichtend und entfernbar aufnimmt;
wobei die Verwendung folgende Schritte beinhaltet:
beim Transport des partiellen faseroptischen
Verbinders befindet sich die Röhre (58) in einer Stellung
in der Durchführung (36),
später wird Epoxidharz durch die Röhre (58) zu der
Fassungsanordnung (16) eingespritzt,
die Röhre (58) wird entfernt, und
das Ende (48) der optischen Faser des faseroptischen
Kabels (44) wird in die Durchführung (36) in Eingriff in
das eingespritzte Epoxidharz eingesetzt, um die
Endmontage der faseroptischen Verbinderanordnung (10)
vorzunehmen.
6. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem endmontierten Verbinder (10) eine offene
innere Schnittstelle (56) zwischen dem Gehäuse (14) und
dem rückwärtigen Ende der Fassungsanordnung (16)
ausgebildet ist, wobei sich das vordere Ende (62) der
Röhre (58) über die Schnittstelle (56) hinaus erstreckt,
und
wobei das Epoxidharzes durch die Röhre (58) so
eingespritzt wird, um Epoxidharz in einem sich axial
erstreckenden Kabelaufnahmekanal (40) der
Fassungsanordnung (16) in solcher Weise zu deponieren,
dass der Austritt von Epoxidharz aus diesem Kanal (40)
heraus zu der offenen Schnittstelle (56) oder über diese
hinaus verhindert wird, wenn die Röhre (58) entfernt
wird.
7. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fassungsanordnung (16) ein Steckteil (26)
umfasst, das den sich axial erstreckenden
Kabel auf nahmekanal (40) koaxial zu der
Gehäusedurchführung (36) aufweist,
dass die Fassung (28) von dem Steckteil (26) aus nach
vorn ragt, und zwar mit einem Faseraufnahmeloch (42)
koaxial zu dem Kanal (40), und
dass sich das Rohr (58) derartig durch die
Gehäusedurchführung (36) hindurch in Anlage an das innere
Ende der Ausnehmung (64) in dem Steckteil (26) erstreckt,
dass sich das Innere der Röhre (58) zu dem Kanal (40)
fortsetzt und zu diesem ausgerichtet ist.
8. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Röhre (58) nach hinten über das rückwärtige
Ende (60) des Gehäuses (14) hinaus erstreckt.
9. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Röhre (58) durchsichtig ist, um eine
Sichtüberprüfung der Menge an Epoxidharz mit diesem zu
ermöglichen.
10. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Röhre (58) aus Polytetrafluorethylen oder
dergleichen hergestellt ist.
11. Verwendung des partiellen faseroptischen Verbinders nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Innendurchmesser der Röhre mit
Polytetrafluorethylen oder dergleichen beschichtet ist.
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