DE69526743T2 - Konturiertes ventilationssystem für metalldächer - Google Patents
Konturiertes ventilationssystem für metalldächerInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft das allgemeine Gebiet von Dachboden- und Dachlüftungssystemen und insbesondere ein Verfahren zur Lüftung eines Metalldachs mittels eines konturierten, luftdurchlässigen und elastischen Streifens.
- Es ist eine seit langem bekannte Praxis, Dachböden unter Gabeldächern durch Anbringen eines Luftloches entlang dem Dachfirst zu belüften. Derartige Luftlöcher werden durch einen offenen Schlitz, der im Wesentlichen über die Länge des Dachs den Dachfirst entlang verläuft, geschaffen, was Entlüftung aus dem Dachboden durch Konvektionsluftstrom und durch Ansaugen von Wind, der über das Dach weht, bewirkt.
- Ein Leibungslüftungssystem wird häufig zusammen mit einem First verwendet, um passive Lüftung bereitzustellen. Die Leibungsluftlöcher erlauben, dass frische Umgebungsluft in den Dachboden fließt, um Dachbodentemperatur und -druck mit Außen auszugleichen. Wenn abgestandene, heiße Luft aus dem Firstschlitzluftloch durch Konvektion und/oder Windabsaugung entzogen wird, wird sie durch frische Umgebungsluft, die durch die Leibungsluftlöcher in den Dachboden gelangen, ersetzt.
- Die Wirksamkeit des Firstluftlochs hängt von dem Grad ab, in dem Konvektionsausfluss und Wind über die Luftlochlinie ungehindert durch die Luftlochstruktur ist. Am wirksamsten wäre ein vollständig unbedeckter Schlitz, doch die Notwendigkeit, Regenwasser, Schmutz und Ungeziefer draußen zu halten, erfordert eine Art Abdeck- oder Haubenstruktur. Überlegungen zum Design für eine Luftlochstruktur beinhalten daher einen Versuch, Konvektion und Absaugausfluss zu maximieren, während eine wirksame Barriere gegen Eindringen von Wasser, Schmutz und Insekten errichtet wird, wobei ein ästhetisches Erscheinungsbild des Dachs, langfristige Haltbarkeit, Bau zu niedrigen Kosten und einfacher Einbau geschaffen oder beibehalten wird.
- Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Firstluftlöchern finden sich häufig in den Haubenstrukturen, die über dem Lüftungsschlitz verwendet werden. Eine Beschreibung von repräsentativen Arten von Firstluftlöchern und Haubenstrukturen und Merkmalen oder Problemen, die mit den verschiedenen Arten verbunden sind, finden sich in einem früheren Patent dieses Erfinders, US-Patent 5,167,579 (Rotter). Das Patent offenbart als eine Lösung für viele der Probleme, die mit früheren Firstluftlöchern verbunden sind, ein verbessertes Dachfirstlüftungssystem, das eine unitäre Matte einsetzt, die aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern hergestellt ist, die durch Phenol- oder Latex-Bindemittel verbunden und wärmegehärtet sind, um eine luftdurchlässige Matte mit einem veränderlichen Geflecht bereitzustellen. Haubenschindeln werden durch die Matte gestützt und direkt durch die Matte an das Dach genagelt. Im Unterschied zu anderen Luftlochmaterialien bewirken die einzigartigen Merkmale der Matte, die in dem Patent von Rotter offenbart ist, viele wünschenswerte physikalische Eigenschaften, wie eine hohe Zugfestigkeit, hohe Spannkraft, die Fähigkeit, in Rollen transportiert und in Längen geschnitten zu werden, leichtes Verbinden von Streifen, Haltbarkeit bei lokalen Umgebungsbedingungen und eine ausgezeichnete Wasser- und Insektenbarriere. Zudem stellt oben genanntes Patent wünschenswerte Merkmale in einer dünnen Platte bereit, um der Luftlochstruktur zu erlauben, ein niedriges Profil entlang dem Dach zu halten.
- Obgleich das Luftloch, das in dem Patent von Rotter offenbart ist, wünschenswerte Anwendungen in vielen Dacharten aufweist, beginnen seine Vorteile geringer zu werden, wenn es in Verbindung mit Metalldächern verwendet wird. Metalldachplatten weisen eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf und dehnen sich daher aus und ziehen sich zusammen bei Temperaturveränderungen während des Tages und über die Jahreszeiten. Zudem sind Metalldächer typischerweise aus Platten geformt, die Versteifungsrippen aufweisen, bei welchen die Versteifungsrippe nahe einer Seitenkante die Versteifungsrippe nahe der anderen Seitenkante der angrenzenden Platte überlappt. Es ist daher schwierig, ein Luftloch für den Durchfluss von Luft an dem First zu schaffen und gleichzeitig Raum zu vermeiden, durch den Insekten und Feuchtigkeit eindringen können. Es ist daher üblicher, auf dem Metalldach Lüftungsbecher oder Wandluftlöcher, die auf Gabelenden des Gebäudes angeordnet sind, statt Firstluftlöcher auf Metalldächern zu haben.
- US-Patent 5,352,154 (Rotter und andere) beschreibt eine Klemme, die in Abständen auf jedem der Stehfalze angeordnet ist. Eine Vielzahl von luftdurchlässigen Lüftungsmaterialabschnitten erstreckt sich zwischen benachbarten Klemmen auf einer Seite des offenen Schlitzes und füllt im Wesentlichen die Kanäle in den Klemmen. Eine Firsthaube überlagert die Lüftungsmaterialabschnitte und überspannt den offenen Schlitz. Ein Nachteil dieses Verfahrens des Einsatzes der Klemmen ist, dass der Einbau sehr arbeitsintensiv ist, da jede Klemme und jeder Abschnitt des Lüftungsmaterials einzeln eingebaut werden muss. Zudem ist die planare Konstruktion der Matte in dem Patent '154 an sich nicht geeignet für den Gebrauch bei Platten, die fortlaufende gewellte Bögen aufweisen.
- EP-A-0,042,539 offenbart ein Dachluftlöch für eine Gebäudestruktur. Das Luftloch ist aus einem relativ steifen, doch elastischen Kunststoffmaterial geformt, das eine Vielzahl von nach außen gerichteten Vorsprüngen mit Öffnungen, die in den Seitenwänden davon definiert sind, aufweist. Der Lüftungsstreifen umfasst ein Kantenband, das eine Vielzahl von Ausnehmungen aufweist, die zu den Vorsprüngen der Dachschalungsplatten passen. Eine Firsthaube überlagert den Lüftungsstreifen und verhindert, dass Regen durch die Öffnungen eindringt. Jedoch können die Öffnungen das Eindringen von Schmutz und Insekten in die Gebäudestruktur unter der Firsthaube erlauben. Zudem erlauben die Ausnehmungen in dem Lüftungsstreifen, die zu den Vorsprüngen der Dachschalung passen, Abstände zwischen der Dachschalung und dem Lüftungsstreifen.
- Es wird angestrebt, eine Struktur und ein Verfahren zur Lüftung von Firsten von Metalldächern zu haben, die Versteifungsrippen aufweisen, die wirksam und nicht arbeitsintensiv sind und mit fortlaufenden gewellten Bögen funktionieren können.
- Gemäß eines ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung wird eine Gebäudestruktur bereitgestellt, die geeignet ist, den Austritt von Dämpfen aus dem Inneren der Struktur in einen Außenbereich zu ermöglichen, um einen Verfall der Struktur aufzuhalten, mit folgenden Bestandteilen:
- einem geneigten Dach, das eine Schalung und einen die Schalung überlagernden Belag aufweist;
- wobei der Belag eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweist, die in von der Schalung abgewandter Richtung nach oben herausstehen;
- wobei das geneigte Dach einen Lüftungsschlitz aufweist; der entlang einem Dachfirst angeordnet und geeignet ist, Luft aus einem Innenraum unter dem Dach durch den Schlitz und nach außen strömen zu lassen;
- einem Streifen, der eine Oberfläche aufweist, die eine Vielzahl von passend zu den Vorsprüngen des Belags geformten Ausnehmungen enthält, und eine Firsthaube, die den Schlitz und den Streifen überlagert, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen einen luftdurchlässigen und elastischen Abschnitt aufweist, der aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern hergestellt ist, die ein Geflecht bilden, und die Oberfläche des Streifens mit dem Belag in Eingriff tritt, wobei der luftdurchlässige und elastische Abschnitt des Streifens geeignet ist, Dämpfe aus dem Inneren der Struktur in einen Außenbereich strömen zu lassen, während das Einringen von Schmutz und Insekten verhindert wird. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Belag aus einer Vielzahl von Metallplatten gebildet, die Versteifungsrippen aufweisen. Jede Platte weist ein Paar Seitenkanten auf.
- Wenigstens eine der Versteifungsrippen ist nahe der einen der Seitenkanten und überlappt eine Versteifungsrippe auf einer angrenzenden Platte nahe der anderen Seitenkante. Der Streifen ist vollständig ein luftdurchlässiger und elastischer Streifen, der aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern hergestellt ist, die offen und gemischt sind, zur Bildung eines Faservlieses durch einen Luftfluss beliebig ausgerichtet sind, durch Phenol- oder Latex-Bindemittel verbunden und wärmegehärtet sind, um ein veränderliches Geflecht zu bilden, wobei der Streifen von einheitlicher Zusammensetzung ist, die keine andersartigen Beläge aufweist, die auflaminiert oder in sonstiger Weise miteinander verklebt sind.
- Gemäß eines zweiten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Verbessern der Entlüftung eines Gebäudes bereitgestellt, das die folgenden Schritte umfasst:
- Herstellen eines Dachs mit einem entlang einem Dachfirst angeordneten Lüftungsschlitz, wobei das Dach eine Schalung und einen die Schalung überlagernden Metallbelag aufweist, wobei der Metallbelag eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweist, die in von der Schalung abgewandter Richtung nach oben herausstehen, gekennzeichnet durch
- Vorsehen eines Streifens mit einem luftdurchlässigen und elastischen Teil aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern, wobei der Streifen eine Oberfläche aufweist, die derart geformt ist, dass sie komplementär zu den Vorsprüngen des Metallbelages eine Vielzahl von Vorsprüngen und Ausnehmungen enthält;
- Ausrichten der Ausnehmungen in der Oberfläche des Streifens zu den komplementären Vorsprüngen des Metallbelags;
- Anbringen des Streifens an den Metallbelag derart, dass die Oberfläche mit dem Metallbelag in Eingriff tritt; und Anbringen einer Firsthaube, die den Schlitz und den Streifen überlagert.
- Gemäß eines dritten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Anbringen eines Metalldaches an einem Gebäude bereitgestellt, das die folgenden Schritte umfasst:
- Anbringen einer Schalung an dem Gebäude;
- Ausbilden eines Lüftungsschlitzes entlang einem Dachfirst;
- Anbringen einer Vielzahl von Metallplatten, wobei die Platten jeweils zwei Seitenkanten und eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweisen, auf der Schalung derart, dass die Vorsprünge in von der Schalung abgewandter Richtung nach oben herausstehen und einer der Vorsprünge nahe einer der Seitenkanten die Vorsprünge auf einer angrenzenden Platte nahe einer angrenzenden Seitenkante überlappt; gekennzeichnet durch
- Ausbilden eines luftdurchlässigen und elastischen Streifens aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern mit einer Oberfläche, die komplementär zu den Vorsprüngen der Metallplatten geformt ist;
- Anbringen des die Metallplatten überlagernden Streifens nahe dem Lüftungsschlitz;
- Anbringen einer den Schlitz und den Streifen überlagernden Firsthaube;
- Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden Fachleuten deutlicher werden, da die Erfindung besser durch die begleitenden Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung verstanden wird.
- Für den Zweck der Veranschaulichung der Erfindung zeigen die Zeichnungen eine Form, die derzeit bevorzugt wird; es versteht sich jedoch, dass diese Erfindung nicht auf die gezeigten genauen Anordnungen und Mittel begrenzt ist.
- Fig. 1 ist eine Perspektivansicht eines Abschnitts eines Dachfirsts, die den Einbau einer Ausführungsform des Dachfirstlüfters mit dem luftdurchlässigen, elastischen Streifen, der an dem Metalldach befestigt ist, zeigt;
- Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht des Dachfirstlüfters, der in Fig. 1 gezeigt ist, entlang Linie 2-2;
- Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines Abschnitts des Dachfirsts von Fig. 1, die eine Ausführungsform des Dachfirstlüfters der vorliegenden Erfindung, der darauf befestigt ist, zeigt. Die linke Seite der Figur zeigt eine alternative Positionierung des elastischen Streifens zu der Kante des Metalldachs;
- Fig. 4 ist eine vergrößerte Perspektivansicht eines luftdurchlässigen und elastischen Streifens auf einem gebogenen Wellmetalldach;
- Fig. 5 ist eine vergrößerte Perspektivansicht einer alternativen Ausführungsform des luftdurchlässigen und elastischen Streifens auf einem gebogenen Wellmetalldach;
- Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht ähnlich wie Fig. 2 auf dem gebogenen Wellmetalldach;
- Fig. 7 ist eine vergrößerte Perspektivansicht des luftdurchlässigen und elastischen Streifens auf einer alternativen Ausführungsform mit rechteckiger Wellenform des Metalldachs;
- Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht ähnlich wie Fig. 2 für das Metalldach mit rechteckiger Wellenform;
- Fig. 9 ist eine vergrößerte Perspektivansicht einer alternativen Ausführungsform des luftdurchlässigen und elastischen Streifens auf einem alternativen Metalldach; und
- Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht ähnlich wie Fig. 2 für das alternative Metalldach.
- In den Zeichnungen werden gleiche Ziffern verwendet, um gleiche Elemente anzuzeigen, und Anführungsstriche ('und") werden verwendet, um Gegenstücke der gleichen Elemente anzuzeigen.
- Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines Dachlüftungssystems, das im Allgemeinen als 10 bezeichnet ist, gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Das Dachlüftungssystem 10 wird hinsichtlich eines geneigten Dachs 12 beschrieben, das eine Schalung 14 aufweist, die durch einen Belag 16 abgedeckt ist, der aus einer Vielzahl von Metallplatten 18 gebildet ist. Das Dach läuft in einen First 20, der durch seine Sparren 22 definiert ist.
- Bei einer typischen Metalldachkonstruktion nach dem Stand der Technik erstrecken sich die Metallplatten 18 bis zu dem First 20. Die Metallplatten 18 an dem First 20 sind mit einer Dachhaube 24 abgedeckt, die in der Regel aus einem ähnlichen Metall wie die Platten hergestellt ist und in Abschnitten, die entlang dem First verlaufen, angebracht ist. Die Lüftung von unter dem Dach erfolgt mittels becherartiger Lüfter oder Gabelendenluftlöcher. Ein offener Firstlüftungsschlitz findet sich nicht typischerweise im Zusammenhang mit einem Metalldach. Folglich erstreckt sich bei einem Metalldach, das keine Firstlüftung verwendet, die obere Reihe von Schalung, Sperrholz verkleidete Platten, die unter den Metallplatten 18 liegt, bis zu dem Firstkamm.
- Daher ist das Lüftungssystem 10 dieser Erfindung ähnlich wie Firstluftlöcher, die üblicherweise bei Bitumendachschindelkonstruktion zu finden sind und die in dem Metalldachlüftungssystem, US-Patent 5,352,154, offenbart sind. Die obere Reihe der Schalung 14 endet etwa 2,0-2,5 cm (3/4 bis 1 Inch) vor dem Kamm des Firsts, außer an den Enden des Firsts 20, und definiert dabei einen offenen Lüftungsschlitz 26. Der Lüftungsschlitz 26 kann während des Baus des Dachs geschaffen oder mit einer Kreissäge, mit der ein Schlitz in die Schalung geschnitten wird, nachgerüstet werden.
- Die Metallplatten 18 weisen jeweils eine Vielzahl von Vorsprüngen 28 auf, die in von der Schalung 14 abgewandter Richtung nach oben herausstehen. Wie Fachleuten bekannt und in Fig. 2 und 4 gezeigt, werden die benachbarten Metallplatten 18 miteinander verbunden, um durch Überlegen eines Paars Seitenenden 38 von den benachbarten Platten 18 den Belag 16 zu formen. Die Vorsprünge 28 der Metallplatten 18 sind eine größere Versteifungsrippe 40 und eine kleinere rechteckige Versteifungsrippe 42. Die größere Versteifungsrippe 40 nahe der Seitenkanten 38 wird verwendet, um die benachbarte Platte zu überlappen.
- In dieser Erfindung weist ein Streifen 30 eine untere Oberfläche 44 auf, die derart geformt ist, dass sie den Umrissen des Belags 16 entspricht, der durch die Metallplatten 18 einschließlich der Vorsprünge 28 ausgebildet ist. Der Streifen 30 ist nahe einer oberen Kante 34 der Metallplatten 18 gesichert und überlagert die Vorsprünge 28. Der Streifen 30 ist durch ein Klebemittel 48 an den Metallplatten 18 gesichert.
- Der Streifen 30 weist eine obere Oberfläche 46 auf, die planar ist. Die Firsthaube 24 ist an dem Belag 16 durch eine Reihe von Schraubenbefestigungen 36, vorzugsweise in eine der größeren Versteifungsrippen 40, gesichert, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Dicke des Streifens 30 ist vorzugsweise derart gewählt, dass der streifen 30 durch die Firsthaube 24 leicht zusammengedrückt wird.
- Der Streifen 30 weist wenigstens einen Abschnitt auf, der luftdurchlässig ist, um den Durchgang von Luft zum Lüften des Dachs zu erlauben. Der Streifen 30 füllt den Raum zwischen den Platten 18 und der Firsthaube 24 vollständig aus, um zu verhindern, dass Wasser, Schmutz und Insekten eindringen, erlaubt jedoch den Durchgang von Luft.
- In einer bevorzugten Ausführungsform, wie in Fig. 1-4 gezeigt, ist der gesamte Streifen 30 ein luftdurchlässiger und elastischer Streifen 32. Obgleich andere luftdurchlässige Geflechtmaterialien verwendet werden können, ist das bevorzugte Lüftungsmaterial 32 ein Streifen aus Synthetikvliesfasergeflecht, wie in US-Patent 5,167,579 (Rotter) beschrieben.
- Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, kann die relative Stellung des Streifens 30 zu der Oberkante 34 der Metallplatten 18 variieren und noch stets dieser Erfindung entsprechen. Die rechte Seite von Fig. 3 und 4 zeigt den Streifen 30, der sich jenseits der Oberkante 34 der Metallplatten 18 erstreckt. Wie in Fig. 3 gezeigt, überlappt der Streifen 30 den Lüftungsschlitz 26 in dem First 20 ein wenig. Die linke Seite von Fig. 3 und 4 zeigt den Streifen 30 leicht unter oder abwärts von der Oberkante 34' der Metallplatten 18 angeordnet.
- Fig. 5 und 6 zeigen eine alternative Ausführungsform für einen Metallbelag 16, der eine Vielzahl von Metallplatten 18 aufweist, die eine durchgehende gebogene Wellenform sind. Die durchgehende gebogene Wellenform weist eine Vielzahl von Firsten 52 und Nuten 54 auf. Der luftdurchlässige und elastische Streifen 32 weist eine untere Oberfläche 44 auf, die der Kontur der Metallplatten 18 entspricht. Der Streifen 30 ist in der gezeigten Ausführungsform vorzugsweise vollständig aus einem luftdurchlässigen und elastischen Streifen 32 geformt. Der Streifen 32 ist mit Abstand nach unten oder weg von der Oberkante 34 der Metallplatten 18 angeordnet gezeigt.
- Der Streifen 32 füllt den Raum zwischen den Metallplatten 18 und der Firsthaube 24 vollständig mit einer planaren oberen Oberfläche 46 aus, die in die Firsthaube 24 eingreift. Daher verhindert der luftdurchlässige und elastische Streifen 32, dass Wasser, Schmutz und Insekten eindringen, erlaubt jedoch den Durchgang von Luft. Der Gebrauch der Klammern des Patents 154 wäre bei einer durchgehend gebogenen Wellenform, wie in Fig. 5 und 6, oder anderem durchgehend unterschiedlich geformten Dach nicht durchführbar.
- Fig. 7 und 8 zeigen eine andere alternative Ausführungsform für ein Metalldach, das eine Vielzahl von Metallplatten 18 aufweist, die eine durchgehend einheitliche rechteckige Welle formen. Der Streifen 32 weist eine untere Oberfläche 44 auf, die der Kontur der Metallplatten 18 entspricht. Die obere Oberfläche 46 ist planar und greift in die Firsthaube 24 ein. Der Streifen 32 drückt dabei leicht zusammen, wenn die Firsthaube 24 gesichert wird, um eine feste Passung darin, durch die das Eindringen von Wasser, Schmutz und Insekten verhindert wird, die jedoch den Durchgang von Luft erlaubt, sicherzustellen.
- Fig. 9 und 10 zeigen eine andere alternative Ausführungsform für ein Metalldach, das eine Vielzahl von Metallplatten 18 aufweist. Jede Metallplatte weist ein Paar große rechteckige Wellenversteifungsrippen 40 nahe zueinander und benachbart zu einer der Seitenkanten 38 auf. Eine kleinere Versteifungsrippe mit Sägezahnwellenform 42 grenzt an jede Seite des Paars der großen rechteckigen Wellenversteifungsrippen 40. Benachbart zu der anderen Seitenkante 38 ist ein Abschnitt einer großen rechteckigen Wellenversteifungsrippe 40 und eine große rechteckige Wellenversteifungsrippe 40 und die kleinere rechteckige Versteifungsrippe 42, die durch jene der benachbarten Platte 18 überlappt sind. Der Rest der Platte weist ein Muster von einer kleineren Sägezahnwelle, die von einer Reihe einer kleineren Sägezahnwelle beabstandet ist, ein Paar großer rechteckiger Wellenversteifungsrippen und eine kleinere Sägezahnwelle auf. Das Muster wird wiederholt. Der Streifen 32 weist eine untere Oberfläche 44 auf, die der Kontur der Metallplatten 18 entspricht. Eine obere Oberfläche 46 des luftdurchlässigen und elastischen Streifens 32 ist planar und greift in die Firsthaube 24 ein. Der Streifen 32 drückt leicht zusammen, wenn die Firsthaube 24 gesichert wird, um eine feste Passung darin, durch die das Eindringen von Wasser, Schmutz und Insekten verhindert wird, die jedoch den Durchgang von Luft erlaubt, sicherzustellen.
- Aus Obigem wird deutlich, dass verschiedene Abänderungen, die Fachleuten offensichtlich sind, an den Ausführungsformen dieser Erfindung vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang davon, wie durch die angehängten Ansprüche beschrieben, abzuweichen. Zum Beispiel und ohne die Absicht, sämtliche der möglichen Abänderungen aufzuführen, ist es offensichtlich, dass Befestigungsmittel das Klebemittel, wo angebracht, und unterschiedliche Befestigungsmittel, wie Schrauben oder Klebemittel für Nägel, ersetzen können. Zudem können unterschiedliche Materialien verwendet werden, um dieselbe oder gleichwertige Wirkung wie die in den bevorzugten Ausführungsformen beschriebenen Strukturen zu erzielen.
Claims (11)
1. Gebäudestruktur, die geeignet ist, den Austritt von
Dämpfen aus dem Innern der Struktur in einen
Außenbereich zu ermöglichen, um einen Verfall der Struktur
aufzuhalten, mit folgenden Bestandteilen:
einem geneigten Dach (12) mit einer Schalung (14) und
einem die Schalung (14) überlagernden Belag (16);
wobei der Belag (16) eine Vielzahl von Vorsprüngen (28)
aufweist, die in von der Schalung (14) abgewandter
Richtung herausstehen;
wobei das geneigte Dach (12) einen Lüftungsschlitz (26)
aufweist, der entlang einem Dachfirst (20) angeordnet
und geeignet ist, Luft aus einem Innenraum unter dem
Dach (12) durch den Schlitz (26) und nach außen strömen
zu lassen;
einem Streifen (30) mit einer Oberfläche, die eine
Vielzahl von passend zu den Vorsprüngen (28) des
Belages (16) geformten Ausnehmungen enthält, sowie mit
einer Firsthaube (24), die den Schlitz (26) und den
Streifen (30) überlagert,
dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (38) einen
luftdurchlässigen und elastischen Teil (32) aufweist,
der aus beliebig ausgerichteten Synthetikfasern
hargestellt ist, die ein Geflecht bilden, und daß die
Oberfläche (4) des Streifens mit dem Belag (16) in
Eingriff tritt, wobei der laufdurchlässige und elastische
Teil (32) des Streifens (30) geeignet ist, Dämpfe aus
dem Innern der Struktur in einen Außenbereich strömen
zu lassen, während das Eindringen von Schmutz und
Insekten verhindert wird.
2. Gebäudestruktur nach Anspruch 1,
wobei der Belag aus Metall besteht und der Metallbelag
durch eine Reihe von Platten gehildet ist, wobei jede
Platte zwei Seitenkanten aufweist, wobei einer der
Vorsprünge nahe der einen Seitenkante angeordnet ist,
wobei der Vorsprung eine angrenzende Platte nahe der
anderen Seitenkante überlappt.
3. Gebäudestruktur nach Anspruch 2,
wobei die Vorsprünge Versteifungsrippen sind.
Gebäudestruktur nach Anspruch 2,
wobei der Metallbelag gewellt ist und eine Reihe von
Rippen und Rillen aufweist und die Vorsprünge durch
Rippen gebildet sind.
5. Gebäudestruktur nach Anspruch 2,
wobei der Streifen vollständig durch einen
luftdurchlässigen und elastischen Streifen gebildet ist, der aus
beliebig ausgerichteten Synthetikfasern hergestellt
ist, die offen und gemischt sind, zur Bildung eines
Faservlieses durch einen Luftstrom beliebig ausgerichtet
sind, durch Phenolharz- oder Latex-Bindemittel
verbunden sind und zur Bildung eines veränderlichen
Geflechtes warmgehärtet sind, wobei der Streifen von
einheitlicher Zusammensetzung ist und keine andersartigen
Beläge aufweist, die auflaminiert oder in sonstiger Weise
miteinander verklebt sind.
6. Verfahren zur Verbesserung der Entlüftung eines
Gebäudes mit den folgenden Verfahrensschritten:
Herstellen eines Daches mit einem entlang einem
Dachfirst (20) angeordneten Lüftungsschlitz (26), wobei das
Dach eine Schalung (14) und einen die Schalung (14)
überlagernden Metallbelagr (26) aufweist, wobei der
Metallbelag (16) eine Vielzahl von Vorsprüngen (28)
aufweist, die in von der Schalung (14) abgewandter
Richtung herausstehen, gekennzeichnet durch
Vorsehen eines Streifens (30) mit einem
luftdurchlässigen und elastischen Teil (32) aus beliebig
ausgerichteten synthetischen Fasern, wobei der Streifen (30) eine
Oberfläche (44) aufweist, die derart geformt ist, daß
sie komplementär zu den Vorsprüngen des Metallbelages
(16) eine Vielzahl von Vorsprüngen und Ausnehmungen
enthält;
Ausrichten der Ausnehmungen in der Oberfläche des
Streifens (30) zu den komplementären Vorsprüngen des
Metallbelages (16);
Anbringen des Streifens (30) an dem Metallbelag derart,
daß die Oberfläche mit dem Metallbelag (16) in Eingriff
tritt; und
Anbringen einer Firsthaube (24), die den Schlitz (26)
und den Streifen (30) überlagert.
7. Verfahren zur Verbesserung der Entlüftung eines
Gebäudes nach Anspruch 6, bei dem der Verfahrensschritt
des Anbringens des Streifens an dem Metallbelag die
folgenden Utnterverfahrensschritte enthält:
Aufbringen eines Klebemittels auf den Streifen; und
Anbringen des Streifens mit dem Klebemittel auf dem
Metallbelag derart, daß sich das Klebemittel mit dem
Metallbelag verbindet.
8. Verfahren zur Verbesserung der Entlüftung eines
Gebäudes nach Anspruch 6, bei dem die Firsthaube dadurch
angebracht wird, daß sie auf den Streifen aufgesetzt
wird und Schrauben in die Firsthaube und den
Metallbelag eingeschraubt werden.
9. Verfahren zum Anbringen eines Metalldaches an einem
Gebäude mit den folgenden Verfahrensschritten:
Anbringen einer Schalung (14) an dem Gebäude;
Ausbilden eines Lüftungsschlitzes (26) entlang einem
Dachfirst (20);
Anbringen einer Vielzahl von Metallplatten (18), wobei
die Platten (18) jeweils zwei Seitenkanten (38) und
eine Vielzahl von Vorsprüngen (4 ) aufweisen, auf der
Schalung (14) derart, daß die Vorsprünge (40) in von
der Schalung (14) abgewandter Richtung nach oben
herausstehen und einer der Vorsprünge (40) nahe einer der
Seitenkanten (38) die Vorsprünge (40) auf einer
angrenzenden Platte (18) nahe einer angrenzenden Seitenkante
(38) überlappt; gekennzeichnet durch
Ausbilden eines luftdurchlässigen und elastischen
Streifens (30) aus beliebig ausgerichteten
synthetischen Fasern mit einer Oberfläche (44), die
komplementär zu den Vorsprüngen (40) der Metallplatten
(18) geformt ist;
Anbringen des die Metallplatten (18) überlagernden
Streifens (30) nahe dem Lüftungsschlitz (26);
Anbringen einer den Schlitz (26) und den Streifen (3b)
überlagernden Firsthaube (24).
10. Verfahren zur Verbesserung der Entlüftung eines
Gebäudes nach Anspruch 9, bei dem der Verfahrensschritt
des Anbringens des Streifens an dem Metallbelag die
folgenden Unterverfahrensschritte enthält:
Aufbringen eines Klebemittels auf den Streifen; und
Anbringen des Streifens mit dem Klebemittel auf den
Netallplatten derart, daß sich das Klebemittel mit den
Metallplatten verbindet.
11. Verfahren zur Verbesserung der Entlüftung eines
Gebäudes nach Anspruch 9, bei dem die Firsthaube in der
Weise angebracht wird, daß sie auf den Streifen
aufgesetzt wird und Schrauben in die Firsthaube und die
Netallplatten eingeschraubt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/347,977 US5561953A (en) | 1994-12-01 | 1994-12-01 | Contoured ventilation system for metal roofs |
| PCT/US1995/015518 WO1996017141A1 (en) | 1994-12-01 | 1995-11-27 | Contoured ventilation system for metal roofs |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69526743D1 DE69526743D1 (de) | 2002-06-20 |
| DE69526743T2 true DE69526743T2 (de) | 2002-12-05 |
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