DE69523714T2 - Plattenwiedergabevorrichtung - Google Patents
PlattenwiedergabevorrichtungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenabspielvorrichtung, die wenigstens einen endlosen Treibriemen verwendet, um eine Platte zwischen einer Speicherposition, einer Plattenabsielposition und einer Ausstoßposition zu transportieren. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung solche Plattenspieler, die Platten in einer Speichervorrichtung mit einem minimalen vertikalen Platzbedarf speichern.
- Plattenabspielvorrichtungen, die Platten zwischen einer Speicherposition, einer Plattenabspielposition und einer Ausstoßposition transportieren, sind bekannt. Die geprüfte Japanische Patentveröffentlichung Nr. 7-7560 und das korrespondierende US-Patent 5,123,001 zeigen eine Plattenabspielvorrichtung vom Wechseltyp mit einem Speicher, der eine Vielzahl von Platten fassen kann. Eine Transfervorrichtung der Plattenabspielvorrichtung transportiert Platten zwischen einer Ausstoßposition, einer Abspielposition und dem Speicher. Der Transfermechanismus besitzt einen Schlitten, der den Träger trägt. Der Schlitten transportiert die Platte, indem der Träger mit der darauf gehaltenen Platte zwischen der Ausstoßposition und der Abspielposition bewegt wird.
- Wenn Platten in dem Speicher gemäß den Zitaten, 7560 und, 001 gespeichert sind, werden die Träger mit ihnen gespeichert. Da die Träger Platz benötigen, muss zusätzlicher vertikaler freier Platz vorhanden sein, um sie aufzunehmen. Dies begrenzt die Möglichkeiten des Designers, den Plattenspieler so kompakt zu machen, wie möglich wäre, wenn die Träger nicht mit den Platten in dem Speicher gespeichert würden.
- Außerdem sind Plattenspieler bekannt, die wenigstens einen Treibriemen zum Plattentransport verwenden. Vorrichtungen, die in der Japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 60-106250 und der Japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 61-24851 beschrieben sind, verwendet jeweils ein Paar endloser Treibriemen, um Platten zwischen Ausstoß-Abspiel- und Speicherpositionen zu transportieren. Die Japanische Patentoffenlegungsschrift 62-47893 offenbart auch eine Erfindung, die einen einzigen endlosen Treibriemen verwendet, um Platten zwischen einer Speicher- und einer Abspielposition zu transportieren.
- Bei den Japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschriften Nr. 60- 106250 und 61-24851 und der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 62- 47893 transportiert ein riemengetriebener Transportmechanismus eines Plattenspielers Platten zwischen zwei Positionen, einer in einem Speichermechanismus und einer außerhalb des Speichermechanismusses. Der Transportmechanismus kann die Platte nicht ausstoßen.
- Keine der obigen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik zeigt daher einen Mechanismus, um Platten zwischen Ausstoß-, Abspiel- und Speicherpositionen zu transportieren.
- Außerdem wird bei zwei der Vorrichtungen nach dem Stand der Technik wenigstens einer der Riemen zur Seite bewegt, um die Platte frei zu geben. Bei diesen Vorrichtungen ist der bewegte Riemen an einem seiner Endhalterungen schwenkbar gelagert, was ihn veranlasst in einem weiten Bogen nach einer Seite zu schwenken. Dies erfordert erheblichen Platz, was den Designer dazu zwingt, zusätzlichen Platz zu schaffen um den Riemen und seine Halterung schwenken zu lassen.
- Die JP-A-4 013 265 offenbart eine Vorrichtung zum Laden einer kassettenähnlichen Plattenabspielvorrichtung, die einen endlosen Treibriemen aufweist, der drehbar an wenigstens zwei Punkten des Gehäuses gehalten ist und der einen gespannten Bereich bildet, der entlang einer Transportrichtung der Kassette verläuft.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Stands der Technik zu überwinden.
- Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Antriebssystem für verschieden große Platten zu schaffen.
- Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, einen Plattenspieler zu schaffen mit wenigstens einem endlosen Treibriemen, der Platten zwischen einer Speicherposition, einer Abspielposition und einer Ausstoßposition transportiert.
- Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, einen Plattenspieler mit einem Transportmechanismus zu schaffen, der den endlosen Treibriemen von den Platten weg bewegt, ohne einen großen Platz in einer Ebene parallel zu der Platte zu benötigen.
- Kurz gesagt besitzt eine Plattenabspielvorrichtung wenigstens einen endlosen Treibriemen, der sich zwischen einer Speicherposition, einer Abspielposition und einer Ausstoßposition in Richtung des Plattentransports erstreckt. Der endlose Treibriemen wird in einer Richtung bewegt, die senkrecht zu der Richtung des Plattentransports entlang einer Ebene, die parallel zu der Platte ist, steht, was es dem Treibriemen erlaubt, sich vom Plattenrand zu entfernen, ohne viel Platz parallel zu der Platte zu benötigen.
- Erfindungsgemäß wird eine Plattenabspielvorrichtung vom Wechseltyp offenbart, bestehend aus einem Gehäuse, einem Speicher in dem Gehäuse um eine Mehrzahl von Platten zu halten, Plattenabspielmitteln um eine aus der Mehrzahl von Platten abzuspielen, wenigstens einem endlosen Treibriemen, der drehbar an dem Gehäuse gehalten ist, wobei der wenigstens eine endlose Treibriemen an wenigstens zwei Punkten des Gehäuses gehalten wird um wenigstens einen gespannten Bereich zu bilden, der sich zwischen den beiden Punkten erstreckt, wobei der gespannte Bereich zwischen einer Speicherposition in dem Speicher, einer Abspielposition bei den Plattenabspielmitteln und einer Ausstoßposition entlang einer Plattentransferrichtung verläuft, wobei der gespannte Bereich den Rand der einen aus der Vielzahl von Platten ergreift, wobei die eine aus der Mehrzahl von Platten zwischen der Speicher-, Abspiel- und Ausstoßposition bewegt wird, wenn sich der endlose Treibriemen dreht, sowie Antriebsmitteln für die Drehung des wenigstens einen endlosen Treibriemens.
- Die obigen und anderen Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung verdeutlicht, die in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen zu lesen ist, bei denen gleiche Referenznummern die gleichen Elemente bezeichnen.
- Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung;
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Plattenabspielvorrichtung;
- Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie A - A von Fig. 1;
- Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung von Fig. 1, bei der der Speicher 10, die Treibriemen 31 und 32, die Riementreibscheiben 33 und 35 und die passiven Riemenscheiben 34 und 36 weggelassen sind;
- Fig. 5 ist eine schematische Vorderansicht, die Plattenpositionshaltemittel zeigt;
- Fig. 6 ist ein Schnitt durch die Plattenpositionshaltemittel von Fig. 5;
- Fig. 7 ist ein Schnitt, der die Plattenpositionshaltemittel von Fig. 5 zeigt;
- Fig. 8 ist ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises für die Motoren, die die Treibriemen antreiben;
- Fig. 9 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung, die zeigen, wie das Treibriemenpaar eine Platte hält;
- Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung mit einer Platte in einer anfänglichen Abspielposition;
- Fig. 11 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung mit der Platte in einer abschließenden Abspielposition;
- Fig. 12(a) ist eine Ansicht, die eine Platte in der Plattenabspielvorrichtung zeigt, bevor sie in den Speicher bewegt wurde;
- Fig. 12(b) ist eine Ansicht, die eine Platte und Plattenpositionshaltemittel zeigt, wenn die Platte in den Speicher transportiert wird;
- Fig. 12 (c) ist eine Ansicht, die eine Platte und Plattenpositionshaltemittel zeigt, nachdem die Platte in den Speicher transportiert worden ist;
- Fig. 13 ist ein schematischer Schnitt durch die Plattenpositionshaltemittel, wobei die Steuerwelle gegen die Platte gedrückt ist;
- Fig. 14 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung, die zeigt, wie das Treibriemenpaar eine 8 cm Platte hält;
- Fig. 15 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung, die eine 8 cm in der anfänglichen Abspielposition zeigt;
- Fig. 16 ist eine Draufsicht auf die Plattenabspielvorrichtung, die die Platte in der Ausstoßposition zeigt;
- Fig. 17 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung im Standbymodus zum Laden.
- Gemäß Fig. 1 hält eine Plattenabspielvorrichtung vom Wechslertyp drei Platten. Die Plattenabspielvorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 2 und eine Frontabdeckung 9. Die Frontabdeckung 9 besitzt eine schlitzförmige Öffnung (in den Zeichnungen nicht gezeigt) um eine der Platten aufzunehmen oder auszustoßen.
- Gemäß nun auch Fig. 2 besitzt die Plattenabspielvorrichtung 1 auch einen Speicher 10, in dem eine 8-cm-Platte 3, mit einem Außenumfang von 8 cm und erste und zweite 12-cm-Platten 4 und 5 mit Außendurchmessern von 12 cm gespeichert sind. Die 8-cm-Platte und die erste und die zweite 12-cm-Platte 4 und 5 sind in dem Speicher konzentrisch angeordnet. Ein Speichertransfermechanismus ist angeordnet, um den Speicher vertikal (d. h. senkrecht zu der Ebene von Fig. 1) relativ zu dem Gehäuse 2 zu bewegen. Zusätzlich sind Halteplatten 11, 12 und 13, auf denen die 8-cm-Platte 3 und die 12-cm-Platten 4 und 5 angeordnet sind, an einer vertikalen Wand 19 am hinteren Ende des Speichers 10 befestigt. Die Oberseiten 14, 15 und 16 der Halteplatten 11, 12 und 13 tragen die 8-cm-Platte 3 und die erste und zweite 12-cm-Platte 4 und 5.
- Ein endloser Treibriemen 31 wird von einer treibenden Riemenscheibe 33 und einer angetriebenen Riemenscheibe 34 gehalten. Ein weiterer Treibriemen 32 wird von einer treibenden Riemenscheibe 35 und einer angetriebenen Riemenscheibe 36 gehalten. Die endlosen Treibriemen 31 und 32 sind gespannt durch die jeweiligen Riemenscheiben gehalten, die gespannte Abschnitte der Treibriemen 3 31 und 32 zwischen sich schaffen. Die endlosen Treibriemen 31 und 32 sind parallel. Die treibenden Riemenscheiben 33 und 35 und die angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 sind gleitend gelagert, so dass sich die endlosen Treibriemen und 32 aufeinander zu und voneinander weg bewegen und dabei parallel bleiben.
- Gemäß Fig. 9 halten die endlosen Treibriemen 31 und 32 eine ausgewählte Platte, wie die erste 12-cm-Platte 4, in dem deren Rand ergriffen wird. Die endlosen Treibriemen 31 und 32 bewegen sich zu der ersten 12-cm-Platte 4 bis jeder der endlosen Treibriemen 31 und 32 den Rand der ersten 12-cm-Platte 4 berühren. Sobald die endlosen Treibriemen 31 und 32 den Rand berühren werden die Riemenscheibenpaare 33-34 und 35-36 etwas weiter gefahren um die endlosen Treibriemen 31 und 32 sich biegen zu lassen. In dieser Position ist der Abstand der treibenden Riemenscheiben 31 und 32 kleiner, als der Durchmesser der ersten 12- cm-Platte 4. Da die endlosen Treibriemen 31 und 32 aus einem elastischen Material bestehen, werden die endlosen Treibriemen 31 und 32 gegen den Rand der ersten 12-cm-Platte aufeinander zu gedrückt, um die erste 12-cm-Platte 4 zu halten. Die endlosen Treibriemen 31 und 32 transportieren die erste 12-cm-Platte 4 in der Plattenabspielvorrichtung 1, indem sie sich in die gleiche Richtung drehen, während die erste 12-cm-Platte 4 zwischen ihnen gehalten wird. Wenn die erste 12-cm-Platte 4 in der Abspielposition ist, drehen sich die endlosen Treibriemen 31 und 32 in entgegengesetzten Richtungen, während sie die erste 12-cm-Platte 4 halten und die erste 12-cm-Platte 4 rotieren lassen.
- Bei einer alternativen Ausführung wird nur einer der endlosen Treibriemen 31 und 32 gedreht, um die Platte zwischen der Ausstoß-, der Abspiel- und der Speicherposition zu transportieren. Bei dieser Ausführung wird die Platte entlang des stationären Treibriemens 31 und 32 gerollt. Daher ist für den Plattentransport nur ein Motor erforderlich.
- Gemäß Fig. 3 besitzt die antreibende Riemenscheibe 33 entlang ihres Randes einen V-förmigen Einschnitt 66. Der endlose Treibriemen 31 ist um den V- förmigen Einschnitt geschlagen. Der endlose Treibriemen 31 besitzt einen V- förmigen Querschnitt, so dass er eine konkaven V-förmigen Einschnitt 67 an seinem äußeren Umfang und eine konvex geformte Oberfläche 68 an seinem inneren Umfang aufweist. Die konvex geformte Oberfläche 68 steht mit dem V-fömigen Einschnitt 66 der antreibenden Riemenscheibe 33 in Eingriff. Die antreibende Riemenscheibe 35 und die angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 besitzen die gleiche Form, wie die antreibende Riemenscheibe 33. Der endlose Treibriemen 32 hat die gleiche Form, wie der endlose Treibriemen 31.
- Gemäß jetzt auch Fig. 4 werden die Spannbereiche der Treibriemen 31 und durch einen Übersetzungsmechanismus 1001 parallel gehalten. Wellen 37 und 39 dertreibenden Riemenscheiben und Wellen 38 und 40 der angetriebenen Riemenscheiben tragen jeweils die treibenden Riemenscheiben 33 und 35 und die angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36. Die Wellen 37 und 39 der treibenden Riemenscheiben und die Wellen 38 und 40 der angetriebenen Riemenscheiben sind jeweils in Lagern 41, 43, 42 und 44 gehalten. Die Lager 41 und 42 sind an entgegengesetzten Enden einer länglichen Gleitplatte 47 auf der linken Seite des Gehäuses 2 befestigt. Die Lager 43 und 44 sind an entgegengesetzten Enden einer länglichen Gleitplatte 48 auf der rechten Seite des Gehäuses 2 befestigt.
- Das Gehäuse 2 besitzt Schlitze 55-58, die sich senkrecht zu den Längsachsen der Gleitplatten 47 und 48 erstrecken. Die Lager 41-44 sind nach oben jeweils durch die Schlitze 55-58 gesteckt.
- Ein Paar länglicher Dreharme 45 und 46 ist in ihrer Mitte drehbar auf einer an dem Gehäuse angeordneten Welle SO gelagert. Längliche Schlitze 51 und 52 sind an entgegengesetzten Enden des Dreharms 45 angeordnet. Die Schlitze 51 und 52 sind gleich weit von der Mitte des Dreharms 45 entfernt und besitzen Längsachsen, die parallel zu der Achse des Dreharms 45 liegen. Die Lager 41 und 44 ragen jeweils in die Schlitze 51 und 52. In ähnlicher Weise sind Längsschlitze 53 und 54 an den entgegengesetzten Enden des Dreharms 46 angeordnet. Die Schlitze 53 und 55 sind gleich weit von der Mitte des Dreharms 46 entfernt und besitzen Längsachsen, die parallel zu der Achse des Dreharms 46 liegen. Die Lager 42 und 43 ragen jeweils in die Schlitze 53 und 54.
- Die Gleitplatten 47 und 48 bewegen sich parallel zueinander. Die Linie, die die Achsen der Welle 37 der antreibenden Riemenscheibe und der Welle 38 der angetriebenen Riemenscheibe verbindet, ist immer parallel zu der Linie, die die Achsen der Welle 39 der antreibenden Riemenscheibe und der Welle 40 angetriebenen Riemenscheibe verbindet. So bleiben die Treibriemen 31 und 32 parallel, wenn die antreibenden Riemenscheiben 33 und 35 und die angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 bewegt werden.
- Mit der Gleitplatte 48 ist ein Treibriementransfermechanismus 60 verbunden. Der Treibriementransfermechanismus 60 bewegt die Gleitplatte 48. Die Gleitplatte 47, die durch die Dreharme 45 und 46 mit der Gleitplatte 48 verbunden ist, bewegt sich um den gleichen Betrag, wie die Gleitplatte 48. So werden die Treibriemen 31 und 32 jeweils um gleiche Beträge aufeinander zu oder vneinander weg bewegt. Mit den Gleitplatten 47 und 48 sind jeweils Motoren 61 und 62 verbunden. Die Wellen der Motoren 61 und 62 reichen durch die Lager 41 und 43 und sind jeweils mit den Wellen 37 und 39 der antreibenden Riemenscheiben 33 und 35 verbunden (die treibenden Riemenscheiben 33 und 35 sind in Fig. 4 nicht gezeigt). Die Motoren 61 und 62 treiben jeweils die treibenden Riemenscheiben 33 und 35 an, um die Platte zu transportieren und zu drehen.
- Gemäß Fig. 1 ist ein optischer Aufnehmer 6 mit einer Objektivlinse 7 an dem Gehäuse 2 befestigt, um die Daten, die auf der 8-cm-Platte und der ersten und zweiten 12-cm-Platten 3, 4 und 5 gespeichert sind, optisch abzuspielen. Die Daten sind in der Form von Spiralspuren aufgezeichnet. Den Spuren wird durch die Verwendung eines bekannten Nachführungsservomechanismusses gefolgt, um dem von der Spur reflektierten und dem von dem optischen Aufnehmer 6 aufgenommenen Licht zu folgen. Wenn der Spiralspur gefolgt wird, bewegt sich der optische Aufnehmer 6 relativ zu der gerade gespielten Platte von dem Innenumfang der Platte zu deren Außenumfang.
- Der optische Aufnehmer 6 ist an dem Gehäuse 2 befestigt. Die Platte 4 bewegt sich während des Abspielens relativ zu dem optischen Aufnehmer 6 in einer radialen Richtung. Da der optische Aufnehmer 6 fest steht, ist kein Transfermechanismus nötig, um den optischen Aufnehmer zu bewegen. Daher wird die mechanische Vibration, die durch einen solchen Transfermechanismus verursacht wird, nicht auf den optischen Aufnehmer 6 übertragen, was zu einer sehr stabilen Positionierung zwischen dem optischen Aufnehmer 6 und der Platte führt. Da die Treibriemen 31 und 32 die Platte 4 zum Abspielen auch drehen, wird das gleiche Antriebssystem sowohl für den Plattentransport, als auch zum Abspielen benutzt, was die Vorrichtung billiger herstellen lässt.
- Gemäß den Fig. 5 und 6 legt ein Plattenpositionshaltemittel 20 die Positionen der 8-cm-Platte 3 und der ersten und zweiten 12-cm-Platten 4 und 5 in dem Speicher 10 fest. Das Plattenpositionshaltemittel 20 besteht aus einer oberen Hohlwelle 21, die an dem Gehäuse 2 befestigt ist. Eine Transferwelle wird durch einen Wellentransfernmechanismus 25 in der oberen Welle 21 bewegt. Eine untere Hohlwelle 23 ist an dem Gehäuse 2 befestigt. Die untere Hohlwelle 23 hat die gleiche Achse, wie die oberen Hohlwelle 21. Platten passieren während der Bewegung der Platten in und aus dem Speicher 10 einen Spalt 24 zwischen der oberen Welle 21 und der unteren Welle 23.
- Das Plattenpositionshaltemittel 20 besitzt auch eine Stellwelle 27, die durch eine Feder 30 von der Transferwelle 22 weg gedrückt wird. Ein Abschnitt an der Spitze der Transferwelle 22 steckt in einem Innenraum 29 der Stellwelle 27. Die Stellwelle 27, Transferwelle 22 und die Feder 30 können sich in der oberen Welle 21 bewegen. Wenn die Transferwelle 22 in der Fig. 6 gezeigten Position ist, ist sie durch den Wellentransfermechanismus 25 in eine untere Position bewegt. Dies lässt die Spitze der Stellwelle 27 in den hohlen Bereich der unteren Welle 23 eintauchen und der Spalt 24 wird überbrückt.
- Die obere Welle 21 und die untere Welle 23 gehen durch Zentrierbohrungen 63, 64 und 65 der 8-cm-Platte 3 und der 12-cm-Platten 4 und 5 in dem Speicher 10. Die Zentrierbohrungen 63, 64 und 65 besitzen den gleichen Innendurchmesser. Die obere Welle 21 oder die untere Welle 23 gehen daher durch die Zentrierbohrungen 63, 64 und 65 der 8-cm-Platte 3 und der ersten und zweiten 12-cm- Platten 4 und 5 um die Platten in dem Speicher 10 exakt zu positionieren und zu sichern. Die Stellwelle 27 überbrückt den Spalt 24. So verhindert die obere Welle 21 die Bewegung der Platten 3 und 5 und die Stellwelle 27 verhindert die Bewegung der zweiten 12-cm-Platte 5.
- Gemäß Fig. 8 besitzt ein Steuerschaltkreis für die Plattenabspielvorrichtung 1 einen Mikroprozessor 70. Der Mikroprozessor 70 gibt ein Fokusservomechanismussignal von dem Ausgang 71 ab, um die optische Linse 7 des optischen Aufnehmers 6 hin zu der und weg von der Aufnahmeseite der Platten 3, 4 und 5 zu bewegen, um die Datenspuren zu fokussieren. Der Mikroprozessor 70 gibt am Ausgang 72 auch ein Spurservomechanismussignal aus. Das Spurservomechanismussignal wird benutzt, um die optische Linse 7 radial zu bewegen, um auf der Spur der spiralförmigen Datenspuren zu bleiben.
- Die Servomechanismussignale der Ausgänge 71 und 72 bewegen die Objektlinse 7 jeweils über Antriebsschaltkreise 80 und 81 in bestimmten Richtungen. Ein Tiefpassfilter (im folgenden TPF genannt), der mit dem Ausgang 72 verbunden ist, greift eine Gleichstromkomponente des Spurservomechanismussignals ab. Die Gleichstromkomponente wird an die Zusatzschaltkreise 83 und 84 gelegt.
- Der Ausgang 73 gibt ein Plattentransfersignal ab, um die Platten in der Vorrichtung 1 zu transportieren. Wenn eine Platte von der Ausstoßposition zum Speicher 10 bewegt werden soll, wird eine positive Spannung bestimmter Größe ausgegeben. Wenn die Platte von dem Speicher 10 zu der Ausstoßposition transportiert werden soll, wird eine negative Spannung der gleichen Größe ausgegeben. Die Plattentransfersignale werden jeweils an erste und zweite Zusatzschaltkreise 83 und 84 gelegt. Der Ausgangswert des ersten Zusatzschaltkreises 83 wird an einen dritten Zusatzschaltkreis 85 gelegt. Der Ausgangswert des zweiten Zusatzschaltkreises 84 wird an einen vierten Zusatzschaltkreis 86 gelegt, dessen Ausgangswert wiederum an den Wechselrichter 89 gelegt wird.
- Bei einer alternativen Ausführung wird das Transfersignal nur an einen der Motoren 61 und 62 gelegt, so dass sich einer der endlosen Treibriemen 31 und 32 dreht, um die Platte zwischen der Ausstoßposition und dem Speicher zu bewegen.
- Der Ausgang 74 des Mikroprozessors 70 gibt ein Servomechanismussignal für konstante lineare Geschwindigkeit (KLG) aus, um die Geschwindigkeit der Rotation der Platte zu regulieren. Wie aus dem Stand der Technik wohl bekannt, hält das KLG-Servomechanismussignal die Geschwindigkeit der Platte auf einem bestimmten Niveau, indem eine Phasendifferenz zwischen einem Synchronisationssignal, das in dem Abspielsignal des optischen Aufnehmers 6 enthalten ist, und einer Referenzuhr als Fehlersignal einer Servosteuerung benutzt wird. Dieses KLG-Servomechanismussignal wird an die dritten und vierten Zusatzschaltkreise 85 und 36 gelegt. Die Ausgangsspannungen der dritten und vierten Zusatzschaltkreise 85 und 86 werden jeweils an die Antriebsschaltkreise 87 und 88 gelegt, um die Motoren 61 und 62 zum Drehen zu bringen.
- Während des Transports einer Platte in der Vorrichtung 1 wird an dem Ausgang 73 die Spannung ausgegeben, die die gewünschte Richtung angibt, um die Motoren 61 und 62 zu steuern. Entsprechend drehen die Motoren 61 und 62 jeweils die endlosen Treibriemen 31 und 32, um die Platte zu transportieren. Während des Abspielens der Platte werden die Motoren 61 und 62 durch die Gleichstromkomponenten sowohl des KLG-Servomechanismussignals von dem Ausgang 74, das die Drehgeschwindigkeit der Platte steuert, als auch des Spurservomechanismussignals aus dem Ausgang 72, das die Platte relativ zu dem optischen Aufnehmer verschiebt, um der spiralförmigen Datenspur zu folgen, gesteuert.
- Der Ausgang 75 des Mikroprozessors wird an den Speichertransfermechanismus 8 gelegt, um den Speichertransfermechanismus 8 zu steuern. Der Ausgang 76 wird an den Wellentransfermechanismus 25 gelegt, um den Wellentransfermechanismus zu steuern. Der Ausgang 77 wird an den Treibriementransfermechanismus 60 gelegt, um den Treibriementransfermechanismus 60 zu steuern.
- Gemäß den Fig. 1 und 4 ist die zweite 12-cm-Platte 5 in der untersten Position des Speichers 10 gespeichert. Durch den Ausgang 77 gibt der Mikroprozessor 70 ein Steuersignal an den Treibriementransfermechanismus 60 aus. Der Treibriementransfermechanismus 60 bewegt die Gleitplatte 48 entlang der Schlitze 57 und 58 in dem Gehäuse nach links. Gleichzeitig und konsequenterweise bewegt sich die Gleitplatte 47, die durch die Dreharme 45 und 46 mit der Gleitplatte 48 verbunden ist, entlang der Schlitze 55 und 56 nach rechts. Daher bewegen sich die Gleitplatten 47 und 48 aufeinander zu, wobei sie parallel bleiben. Da die Treibriemen 31 und 32 jeweils auf den Gleitplatten 47 und 48 getragen werden, bewegen sich auch die Treibriemen 31 und 32 aufeinander zu.
- Gemäß Fig. 9 halten die endlosen Treibriemen 31 und 32 den äußeren Rand der zweiten 12-cm-Platte S. Die Gleitplatten 47 und 48 werden zu Positionen bewegt, an denen der Abstand zwischen den treibenden Riemenscheiben 33 und 35 und den angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 jeweils kleiner ist, als der Außendurchmesser der zweiten 12-cm-Platte S. So biegen und wickeln sich die endlosen Treibriemen 31 und 32 teilweise um einen Abschnitt des äußeren Rands der 12-cm-Platte.
- Gemäß den Fig. 7 und 8 sendet der Mikroprozessor 70 ein Steuersignal von dem Ausgang 76, um den Wellentransfermechanismus 25 zu steuren, bevor die zweite 12-cm-Platte 5 zu der Abspielstation gebracht wird. Der Wellentransfermechanismus 25 bewegt die Transferwelle 22 nach oben, um die Stellwelle 27 in die obere Welle 21 einzuziehen. Als Ergebnis wird der Spalt 24 zwischen der oberen Welle 21 und der unteren Welle 23 für die Passage der Platte frei gemacht.
- Der Mikroprozessor 70 sendet ein Plattentransfersignal, mit einer bestimmten negativen Spannung aus dem Ausgang 73. Dies lässt den Motor 61 im Uhrzeigersinn rotieren und den Motor 62 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dies veranlasst die gespannten Abschnitte der endlosen Treibriemen 31 und 32, die die zweite 12-cm-Platte 5 halten, sich in die gleich Richtung zu bewegen und die zweite 12-cm-Platte 5 aus dem Speicher 10 zu der Abspielposition zu bewegen.
- Gemäß Fig. 10 ist die zweite 12-cm-Platte 5 in die anfängliche Abspielposition gebracht. In dieser Position ist die Objektivlinse 7 des optischen Aufnehmers 6 an der innersten Position des bespielten Bereichs, was durch die gepunktete Linie auf der optischen Linse 7 angedeutet ist. Wenn die zweite 12-cm-Platte 5 zu der besagten Position gebracht ist, sendet der Mikroprozessor 70 ein positives KLG-Servomechanismussignal aus dem Ausgang 74, um die Motoren 61 und 62 entgegen dem Uhrzeigersinn rotieren zu lassen. Dies dreht die gespannten Abschnitte der Treibriemen 31 und 32, die die zweite 12-cm-Platte halten, in unterschiedliche Richtungen, was die zweite 12-cm-Platte 5 in einer geeigneten Geschwindigkeit im Uhrzeigersinn drehen lässt.
- Ein Laserstrahl, der von der Objektivlinse ausgeht wird auf die bespielte Seite der zweiten 12-cm-Platte fokussiert und wird bewegt, um der Datenspur auf der zweiten 12-cm-Platte 5 zu folgen. So bewegt der Fokusservomechanismus die Objektivlinse 7 entsprechend der Bewegung der Plattenoberfläche der zweiten 12- cm-Platte 5 axial zur Platte. Der Spurservomechanismus bewegt die Objektivlinse 7 entsprechend kleiner exzentrischer Bewegungen der zweiten 12-cm-Platte 5 oder Uneinheitlichkeiten der Spur radial zur zweiten 12-cm-Platte 5.
- Die Spur auf der zweiten 12-cm-Platte 5 besitzt eine Spiralform. Wenn das Abspielen fortschreitet, bewegt sich daher die Objektivlinse 7 schrittweise relativ zur zweiten 12-cm-Platte 5 nach außen. Die Geschwindigkeit der Treibriemen 31 und 32 ist einfach die lineare Geschwindigkeit der bespielten Oberfläche v, multipliziert mit dem Verhältnis des Plattenradius rd zu dem Radius der aktuellen Spur rt zur Zeit t nach Beginn des Lesens der innersten Spur. Die Werte von rt, t und v sind bezogen auf den Spurabstand der bespielten Fläche p und den Radius der innersten Spur ri, so dass:
- Vpt = π(rt² - ri²)
- und daher ist rt:
- rt = ri² + vpt/π
- Daher verändert sich die Geschwindigkeit des Riemens wesentlich mit dem Radius der zu lesenden Spur.
- Da sich die Objektivlinse 7 schrittweise nach außen bewegen muss, um die Ausrichtung zur Spur zu behalten, erscheint eine Gleichstromkomponente in dem Spurservomechanismussignal. Gemäß Fig. 8 wird die Gleichstromkomponente durch TPF 82 abgegriffen und durch die ersten und dritten Zusatzschaltkreise 83 und 85 und den Antriebsschaltkreis 87 an den Motor 61 gelegt. Die Gleichstromkomponente wird auch durch den zweiten Zusatzschaltkreis 84, den Wechselrichter 89, den vierten Zusatzschaltkries 86 und den Antriebsschaltkreis 88 an den Motor 62 gelegt. So sind die Spannungen, die an die Motoren 61 und 62 gegeben werden, identisch, wenn die Platte allein durch das KLG-Servomechanismussignal gedreht wird.
- Um die Position der Platte, die gelesen wird, zu ändern, werden die Spannungen, die an die Motoren 61 und 62 liegen, geändert, um die Geschwindigkeit des Motors 62 gegenüber dem Motor 61 zu verringern. Entsprechend der Veränderung der Geschwindigkeit der Motoren 61 und 62 erhöht sich die Geschwindigkeit des Treibriemens 31 gegenüber dem Treibriemen 32. Dies lässt den Drehpunkt der zweiten 12-cm-Platte S sich weg von der Objektivlinse 7 auf den Speicher 10 zu bewegen, während die Objektivlinse 7 des optischen Aufnehmers 6 der spiralförmigen Spur folgt, die auf der zweiten 12-cm-Platte 5 aufgezeichnet ist. Gemäß Fig. 3 besitzen die Treibriemen 31 und 32 einen V-förmigen Querschnitt. Der Rand der zweiten 12-cm-Platte greift in den V-förmigen Einschnitt 67 der Treibriemen 31 und 32. Während des Abspielens sind die Treibriemen 31 und 32 auch teilweise um den Rand der zweiten 12-cm-Platte 5 gewickelt. Dies verhindert Vibrationen der zweiten 12-cm-Platte, die durch die Rotation entstehen.
- Gemäß Fig. 11 bewegen die Treibriemen 31 und 32 die zweite 12-cm- Platte 5 relativ zu der Objektivlinse 7 und den optischen Aufnehmer 6. Wenn der optische Aufnehmer 6 die äußerste Stelle des bespielten Bereichs liest, was durch eine zweifach gepunktete Linie angedeutet ist, endet das Abspielen der zweiten 12-cm-Platte 5 und ein Vorrang zum Speichern der zweiten 12-cm-Platte 5 wird gestartet.
- Um die zweite 12-cm-Platte 5, die anfänglich an der letzten Absielposition ist, in den Speicher zu speichern, wird gemäß den Fig. 11, 12(a), 12(b) und 12(c) die Stellwelle 27 in die obere Welle 21 bewegt. So wird der Spalt 24 zwischen der oberen Welle 21 und der unteren Welle 23 frei gegeben, wie in Fig. 12(a) gezeigt. In der letzten Abspielposition liegt die zweite 12-cm-Platte 5 in dem Spalt 24. Wenn das Abspielen der zweiten 12-cm-Platte 5 beendet ist, gibt der Mikroprozessor 70 an dem Ausgang 76 ein Steuersignal ab. Dies lässt die Transferwelle in die untere Position gehen, um die Stellwelle 27 in die untere Welle 23 einzuführen. Da sich die zweite 12-cm-Platte 25 in dem Spalt befindet, berührt die Spitze der Stellwelle 27 die Oberfläche der zweiten 12-cm-Platte 5, wie in Fig. 12(b) gezeigt, und wird durch den Druck der Feder 30 auf der Oberfläche der zweiten 12-cm-Platte 5 gehalten.
- Gemäß nun auch Fig. 6 und 8, gibt der Mikroprozessor 70 an dem Ausgang 73 ein positives Plattentransfersignal aus, was die Treibriemen veranlasst, zu beginnen, die zweite 12-cm-Platte auf den Speicher zu zu bewegen (in der Richtung, die durch den Pfeil in Fig. 12(b) gezeigt ist). Mit dieser Bewegung gleitet die Spitze der Stellwelle 27 über die Oberfläche der zweiten 12-cm-Platte 5. Sobald die Zentrierbohrung 65 mit der Stellwelle 27 ausgerichtet ist, fällt die Stellwelle 27 durch die Zentrierbohrung 65 der zweiten 12-cm-Platte 5 und schiebt sich in die untere Welle 23. Ein Sensor 23a erkennt das Einschieben der Stellwelle 27 in die untere Welle 23. Wenn dieses Einschieben erkannt ist, werden die Motoren 61 und 62 und die Bewegung der zweiten 12-cm-Platte S angehalten.
- Das Stecken der Stellwelle 27 durch die Zentrierbohrung 65 der zweiten 12-cm-Platte 5 sichert ihre Position in dem Speicher 10 und verhindert, dass sie durch Vibrationen oder irgendeine andere irreguläre Bewegung der Plattenabspielvorrichtung 1 aus dem Speicher gelangt. Die 8-cm-Platte und die erste 12- cm-Platte 4 sind durch die obere Welle 21 ähnlich im Speicher 10 positioniert und sind auch daran gehindert, aus dem Speicher 10 zu fallen.
- Gemäß den Fig. 8 und 14 sendet der Mirkoprozessor 70, um die 8-cm- Platte 3 abzuspielen, nachdem die zweite 12-cm-Platte 5 in dem Speicher 10 gespeichert ist, ein Speicherantriebssignal aus dem Ausgang 75. Der Speicher 10 wird dann von dem Speichertransfermechanismus 8 abgesenkt, bis die 8-cm-Platte 3 und die Treibriemen 31 und 32 in derselben Ebene liegen. Dann sendet der Mikroprozessor 70 ein Steuersignal aus dem Ausgang 77, der den Treibriementransfermechanismus 60 steuert, um den Abstand zwischen den endlosen Treibriemen und 32 so einzustellen, dass die Treibriemen 31 und 32 teilweise um die 8-cm- Platte 3 gewickelt sind.
- Bevor die 8-cm-Platte 3 transportiert wird, sendet der Mikroprozessor 70 ein Steuersignal aus dem Ausgang 76, um den Wellentransfermechanismus 25 zu steuern. Der Wellentransfermechanismus 25 bewegt die Stellwelle 27 in die obere Welle 21, um den Spalt 24 zwischen der oberen Welle 21 und der unteren Welle 23 zu öffnen.
- Gemäß nun auch Fig. 15 gibt der Mikroprozessor 70 dann am Ausgang 73 ein Plattentransfersignal aus, das eine bestimmte negative Spannung aufweist. Dies lässt sich den Motor 61 im Uhrzeigersinn und den Motor 62 sich entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, was bewirkt, dass die 8-cm-Platte 3 von den Treibriemen 31 und 32 aus dem Speicher 10 gezogen wird. Die 8-cm-Platte 3 wird zu der anfänglichen Abspielposition gebracht und die Treibriemen 31 und 32 drehen, wie oben beschrieben, die 8-cm-Platte 3 in einer für das Abspielen angemessenen Geschwindigkeit im Uhrzeigersinn.
- Während des Ausstoßens wird gemäß Fig. 11 und 16 ein negatives Plattentransfersignal von dem Mikroprozessor 70 aus dem Ausgang 73 ausgegeben. Dies lässt den Motor 61 sich im Uhrzeigersinn drehen und den Motor 62 entgegen dem Uhrzeigersinn. Nachdem sie einen bestimmten Weg transportiert worden ist, ragt ein Teil der zweiten 12-cm-Platte 5 aus der Öffnung in der Frontabdeckung 9. In der letzten Abspielposition ist der Abstand zwischen den Innenseiten der treibenden Riemenscheiben 33 und 35 und der angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 kleiner, als der Durchmesser der Platte 5, so dass die Treibriemen 31 und 32 den Rand der zweiten 12-cm-Platte 5 umschlingen. Sobald sich die zweite 12-cm- Platte 5 daher zu der Ausstoßposition bewegt, wird der Abstand zwischen den angetriebenen Riemenscheiben 34 und 36 in der Ausstoßposition größer, als in Fig. 11 gezeigt. Die zweite 12-cm-Platte 5 wird dann hinter die angetriebenen Riememscheiben 34 und 36 transportiert, was die Platte ausstößt.
- Wenn gemäß Fig. 17 festgestellt wurde, dass die zweite 12-cm-Platte von dem Benutzer aus der Plattenabspielvorrichtung 1 entfernt wurde, sendet der Mikroprozessor 70 ein Treibriementransfersteuersignal aus dem Ausgang 77. Das Treibriementransfersteuersignal lässt den Treibriementransfermechanismus 60 die Treibriemen 31 und 32 in die gezeigte Standby-Ladeposition bewegen, was das Laden einer 8-cm- oder 12-cm-Platte erlaubt.
- Wenn eine 8-cm- oder 12-cm-Platte in die Öffnung in der Frontabdeckung 9 eingelegt wird, wird eine Kraft auf die angetriebenen Riemenscheiben 34, 36 ausgeübt, die diese auseinander drückt und den Abstand zwischen ihnen erhöht. Daher bewegen sich die Gleitplatten 47 und 48, die durch die Dreharme 45 und 46 verbunden sind, in gleicher Weise weg von einander. Wenn diese Bewegung erkannt wird, gibt der Mikroprozessor 70 ein positives Plattentransfersignal an dem Ausgang 73 aus, um die Treibriemen 31 und 32 zu bewegen, damit sie die eingelegte Platte in die Plattenabspielvorrichtung 1 laden.
- Wenn die geladene Platte ohne sie abzuspielen in dem Speicher 10 gespeichert werden soll, werden die nachfolgenden Vorgänge ausgeführt. Wenn gemäß Fig. 11 der Mittelpunkt der geladenen Platte in der letzten Abspielposition positioniert ist, steuert der Mikroprozessor 70 den Wellentransfermechanismus 25, um die Transferwelle 22 auf die untere Welle 23 zu zu bewegen. Eine Spitze der Stellwelle 27 drückt auf die Oberfläche der zweiten 12-cm-Platte 5. Die endlosen Treibriemen 31 und 32 werden gedreht, um die zweite 12-cm-Platte zu dem Speicher 10 zu bewegen. Wenn die Zentrierbohrung 65 der zweiten 12-cm-Platte mit der Stellwelle 27 ausgerichtet ist, schiebt sich die Stellwelle 27 unter dem Druck der Feder 30 in die Zentrierbohrung der zweiten 12-cm-Platte 5. So wird die zweite 12-cm-Platte 5 im Speicher 10 gesichert.
- Wenn irgendeine Platte in den Speicher 10 bewegt wird, gleitet die Spitze der Stellwelle 27 über die Oberfläche der Platte. Um eine Beschädigung der Platte zu vermeiden, ist es wünschenswert, wenn die Stellwelle 27 aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten, wie Polyacetalharz, besteht. Es ist auch möglich, ein Teil mit einem geringen Reibungskoeffizienten an der Spitze der Stellwelle 27 zu befestigen.
- Gemäß der oben beschriebenen Ausführung wird ein Paar endloser treibriemen verwendet, um eine Platte zwischen einer Ausstoßposition, einer Abspielposition und einer Speicherposition zu bewegen. Die gleichen endlosen Treibriemen drehen die Platte in der Abspielposition in einer angemessenen Geschwindigkeit, was eine niedrig preisige Plattenabspielvorrichtung ergibt.
- Obwohl bei der oben beschriebenen Ausführung die Riemenscheiben 31 und 32 gleichzeitig gedreht werden, um eine Platte in der Plattenabspielvorrichtung 1 zu transportieren, ist nachzuvollziehen, dass die Drehung nur eines der Treibriemen eine Platte zwischen der Ausstoß-, Abspiel- und Speicherposition bewegen könnte. Derartige andere Ausführung werden als um Umfang dieser Erfindung liegend erachtet.
- Obwohl bei der oben beschriebenen Ausführung die endlosen Treibriemen und 32 die platte zum Ablesen in der Abspielposition drehen und die Platte schrittweise verschieben, wenn die Platte abgelesen wird, um dem Bereich der Spiralspur, die abgelesen wird, über dem feststehenden optischen Aufnehmer zu halten, ist es nachzuvollziehen, dass der optische Aufnehmer relativ zu dem Gehäuse beweglich sein könnte. So würden die endlosen Treibriemen die Platte in der Abspielposition drehen und der optische Aufnehmer würde sich relativ zur Platte radial bewegen, um unter dem Bereich der Spiralspur zu bleiben, der gelesen wird. Derartige Ausführungen werden als im Umfang der Erfindung liegend erachtet.
- Obwohl bei der oben beschriebenen Ausführung die Speicherkapazität auf drei Platten beschränkt ist, ist es selbstverständlich, dass die Plattenspeicherkapazität des Plattenspielers jede Anzahl von Platten sein kann. Deratige andere Ausführungen werden als im Umfang der Erfindung liegend erachtet.
- Nachdem bevorzugte Ausführungen der Erfindung in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf diese konkreten Ausführungen beschränkt ist und dass verschiedene Änderungen und Modifikationen daran durch einen Fachmann vorgenommen werden können, ohne den Umfang der Erfindung, wie er in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist, zu verlassen.
Claims (9)
1. Plattenspieler (1) mit Wechselfunktion bestehend aus:
einem Gehäuse (2);
einem Speicher (10) an dem Gehäuse (2) um eine Mehrzahl von Platten (3,
4, 5) zu halten;
Plattenabspielmitteln um eine aus der Mehrzahl von Platten abzuspielen;
wenigstens einem endlosen Treibriemen (31), der drehbar an dem Gehäuse
gelagert ist;
wobei der wenigstens eine endlose Treibriemen (31) an wenigstens zwei
Punkten des Gehäuses (2) gehalten wird um wenigstens einen gespannten Bereich
zu bilden, der sich zwischen den zwei Punkten erstreckt;
Antriebsmitteln um den wenigstens einen endlosen Treibriemen (31)
umlaufen zu lassen,
charakterisiert dadurch,
dass der gespannte Bereich in einer Plattentransportrichtung zwischen
einer Plattenspeicherposition in dem Speicher (10), einer Abspielposition bei den
Plattenabspielmitteln und einer Ausstoßposition verläuft; und
dass der gespannte Bereich den Rand der einen aus der Mehrzahl von
Platten (3, 4, 5) ergreift, wobei eine aus der Mehrzahl von Platten zwischen der
Speicherposition, der Abspielposition und der Ausstoßposition bewegt wird, wenn der
wenigstens eine endlose Treibriemen (31) umläuft.
2. Plattenspieler nach Anspruch 1, wobei die Abspielposition, die
Ausstoßposition und die Speicherposition in einer im wesentlichen geraden Linie
angeordnet sind, wodurch die eine aus der Mehrzahl von Platten (3, 4, 5) sich in
einer geraden Linie bewegt, wenn die eine aus der Mehrzahl von Platten zwischen
der Speicher-, Abspiel- und Ausstoßposition bewegt wird.
3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, weiter bestehend aus:
einem paar Riemenscheiben (33, 34), die an den besagten wenigstens zwei
Punkten jeweils drehbar und beweglich mit dem Gehäuse (2) verbunden sind;
wobei der wenigstens eine Treibriemen (31) um das Riemenscheibenpaar
(33, 34) gelegt ist;
wobei der gespannte Bereich des wenigstens einen Treibriemens sich
zwischen dem Riemenscheibenpaar (33, 34) erstreckt und eine im wesentlichen
gerade Linie bildet;
Verschiebemittel, um das Riemenscheibenpaar im wesentlichen senkrecht
zu der im wesentlichen geraden Linie zu bewegen; und
wobei der gespannte Bereich des wenigstens einen endlosen Treibriemens
(31) in einer Ebene parallel zu der Platte liegt.
4. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei:
der wenigstens eine endlose Treibriemen (31) eine inner Oberfläche und
eine äußere Oberfläche besitzt;
die innere Oberfläche an den wenigstens zwei Riemenscheiben (33, 34)
anliegt;
jede der Mehrzahl von Platten (3, 4, 5) einen Rand besitzt; und
die äußere Oberfläche des Treibriemens eine äußere konkave Nut (67)
besitzt, die den Rand der einen aus der Mehrzahl von Platten ergreift, wenn der
endlose Treibriemen (31) die eine aus der Mehrzahl von Platten ergreift.
5. Plattenspieler nach Anspruch 1, wobei der Speicher weiter besteht aus:
einer vertikalen Montagewand an der Rückseite des Speichers (10);
einer Mehrzahl von Einbauplatten (11, 12), die an der vertikalen
Montagewand befestigt sind;
wobei jede Einbauplatte (11, 12) eine obere Fläche besitzt, die
gespeicherte aus der Mehrzahl von Platten hält; und
Wellenmitteln zur Beschränkung einer horizontalen Bewegung der
gespeicherten Platten.
6. Plattenspieler nach Anspruch 5, wobei die Wellenmittel bestehen aus:
einer oberen Welle (21);
einer unteren Welle (23);
wobei die obere Welle und die untere Welle axial zueinander ausgerichtet
sind und einen Spalt zwischen sich bilden;
wobei die obere und die untere Welle entlang eine Transportweges der
einen aus der Mehrzahl von Platten angeordnet sind, so dass sich die eine aus der
Mehrzahl von Platten während des Transports zu und von dem Speicher (10) in
dem Spalt befindet; und
Überbrückungsmitteln, um den Spalt wahlweise zu öffnen und zu
schließen.
7. Plattenspieler nach Anspruch 6, wobei die Überbrückungsmittel
bestehen aus:
einer Feder (30);
einer Regulierwelle (27);
wobei die Feder (30) die Regulierwelle (27) durch ein Zentrierloch (63,
64, 65) der ausgewählten Platte drückt, wenn der endlose Treibriemen die
ausgewählte Platte in konzentrische Ausrichtung mit den anderen Platten in dem
Speicher bringt.
8. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der
Speicher beweglich an dem Gehäuse (2) angeordnet ist, so dass sich der Speicher
vertikal bewegen kann.
9. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter
bestehend aus:
einem Paar endloser Treibriemen (31, 32) die sich parallel zueinander
erstrecken, wobei jeder der endlosen Treibriemen eine innere und eine äußere
Oberfläche besitzt;
wobei das Paar endloser Treibriemen drehbar von einem Paar
Riemenscheiben (33, 34, 35, 36) gehalten wird;
Verschiebemitteln (60) um das Paar endloser Treibriemen (31, 32)
aufeinander zu und von einander weg zu bewegen, so dass jeweils ein Bereich der äußeren
Oberflächen des Paares endloser Treibriemen eine von zwei einander
entgegengesetzt liegenden Stellen eines Randes einer Platte ergreift;
Antriebsmitteln (61, 62) um wenigstens einen von dem Paar endloser
Treibriemen umlaufen zu lassen, wodurch die Platte zwischen einer
Plattenspeicherposition, einer Plattenabspielposition und einer Ausstoßposition transportiert
wird.
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