ERFINDUNGSGEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Verfahren zur Herstellung einer lithographischen
Druckform, insbesondere ein Verfahren, bei dem eine
lithographische Druckplatte abtastend belichtet wird
und gemäß dem Silbersalz-Diffusionsübertragungsprozeß
entwickelt wird.
STAND DER TECHNIK
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Bei lithographischen Druckverfahren verwendet
man zum Drucken speziell vorbereitete Oberflächen, auf
denen einige Bereiche Farbe annehmen können (als
"oleophile" Bereiche bezeichnet), andere Bereiche
dagegen keine Farbe annehmen (als "oleophobe" Bereiche
bezeichnet). Die oleophilen Bereiche stellen die
Druckbereiche dar, während die oleophoben Bereiche die
Hintergrundbereiche darstellen.
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Man kennt zwei grundlegende Typen von
lithographischen Druckformen. Bei einem ersten Typ, den
sogenannten "nassen" Druckformen, bringt man auf die
Plattenoberfläche, die hydrophile und hydrophobe
Bereiche aufweist, entweder Wasser oder ein wäßriges
Feuchtmittel und Farbe auf. Die hydrophilen Bereiche
saugen sich mit Wasser beziehungsweise dem Feuchtmittel
voll und werden so oleophobiert, während die
hydrophoben Bereiche die Farbe annehmen. Beim zweiten
Typ von lithographischen Druckformen, den "trockenen"
Druckformen, arbeitet man ohne Feuchtmittel. Dieser Typ
von Druckformen umfaßt stark farbabweisende Bereiche
und oleophile Bereiche.
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Lithographische Druckformen können unter
Verwendung einer hier als "Belichtungselement"
bezeichneten lichtempfindlichen lithographischen
Druckplatte vorbereitet werden. Ein derartiges
Belichtungselement wird entsprechend den Bilddaten
belichtet und im allgemeinen danach entwickelt, so daß
es zu einer Differenzierung zwischen Farbe annehmenden
Eigenschaften zwischen den belichteten und
unbelichteten Bereichen kommt.
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Silbersalz-Diffusionsübertragungsprozesse sind
bekannt und beispielsweise in dem US-Patent
US 2,352,042 und in dem Buch "Photographic Silver
Halide Diffusion Processes" [Photographische
Silberhalogenid-Diffusionsprozesse] von Andre Rott und
Edith Weyde - The Focal Press - London und New York
(1972) beschrieben worden.
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Aus dem obengesagten geht hervor, daß
lithographisches Drucken nur in der Lage ist, zwei
Tonwerte zu reproduzieren, da die Bereiche entweder
Farbe annehmen oder nicht. Lithographisches Drucken ist
deshalb ein sogenannter "binärer" Prozeß. Um durch
derartige Prozesse Vorlagen zu reproduzieren, die sich
ständig verändernde Tonwerte aufweisen, werden, wie
oben erwähnt, Rasterungstechniken angewendet. Die
Wiedergabe von kleinen Punkten stellt aber immer noch
ein wichtiges Problem dar, wie unten erläutert wird.
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Eine Rasterungstechnik wandelt einen Dichtewert
in eine geometrische Verteilung von binären Punkten um,
die gedruckt werden kann. Das Auge kann die einzelnen
Rasterpunkte nicht sehen und sieht nur den
entsprechenden "räumlich integrierten" Dichtewert.
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Zur Verwendung in der Grafikbranche sind zwei
Hauptklassen von Rasterungstechniken beschrieben
worden. Diese beiden Techniken sind als
"Amplitudenmodulationsrasterung oder autotypische
Rasterung" (als AM abgekürzt) und
"Frequenzmodulationsrasterung oder stochastische
Rasterung" (abgekürzt als FM) bekannt. Es wird auf
Fig. 1 und 2 Bezug genommen, wobei Fig. 1 eine
Anordnung von Mikropunkten (in einer Bitmap) darstellt,
wie sie bei der Amplitudenmodulation verwendet wird;
und wobei Fig. 2 eine Anordnung von Mikropünkten (in
einer Bitmap) darstellt, wie sie bei der
Frequenzmodulation verwendet wird. Zum besseren
Verständnis werden die meisten der jeweiligen
technischen Ausdrücke, die in der vorliegenden
Anmeldung verwendet werden, in einem getrennten Kapitel
am Anfang der ausführlichen Beschreibung erläutert
(siehe weiter unten).
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Gemäß der Amplitudenmodulationsrasterung werden
die Rasterpunkte, die zusammen den Eindruck eines
bestimmten Tonwerts vermitteln, auf einem festen
geometrischen Gitter angeordnet. Durch Verändern der
Größe der Rasterpunkte können die verschiedenen
Tonwerte eines Bilds simuliert werden. Diese AM-Technik
kann dementsprechend auch als "Punktgrößen-
Modulationsrasterung" bezeichnet werden.
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Gemäß der Frequenzmodulationsrasterung wird
anstelle der Größe der Rasterpunkte die Entfernung
zwischen den Rasterpunkten moduliert. Diese FM-Technik
ist zwar auf dem Gebiet der niedrigauflösenden
Einfachpapierdrucker bekannt, hat aber für den
Offsetdruck und andere High-End-Druckverfahren
wahrscheinlich wegen der weiter unten zu erörternden
Nachteile nicht viel Aufmerksamkeit erhalten. Eine FM-
Rasterungstechnik ist in EP-A-620 673 beschrieben.
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Laserbelichter und "Direct to Plate"-Belichter
belichten Rasterbilder auf Grafikfilm und Platten mit
Hilfe von Laserstrahlabtastung und -modulation. Die
naturgetreue Wiedergabe von Halbtonwerten, die durch
binäre Bitmapbilder dargestellt werden, ist schwierig
zu erreichen, da das Bild durch die Gaußsche
Intensitätsverteilung des Laserstrahls (Fig. 3
skizziert eine dreidimensionale Verteilung eines
Gaußschen Laserstrahls) und die sensitometrischen
Charakteristika des Film- und Plattenmaterials
verfälscht wird. Diese Verfälschung ändert die
Wiedergabe der Halbtonwerte, kleine Punkte (positiv
oder negativ) in Spitzlichtern und Schatten werden
möglicherweise zu klein (Über- und Unterbelichtung)
wiedergegeben, und Rasterpunkte neigen dazu,
ungleichmäßig oder überhaupt nicht gedruckt zu werden.
Im allgemeinen wird ein schwarzer Punkt in einem weißen
Bereich als "ein Spitzlicht" bezeichnet, wohingegen ein
weißer Punkt in einem schwarzen Bereich als "ein
Schatten" bezeichnet wird.
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Eine derartige Verfälschung der Größe während
des Druckens wird oftmals als "Belichterzuwachs"
bezeichnet, was entweder einen "Punktzuwachs" oder
einen "Punktverlust" umfaßt. In diesem Zusammenhang ist
der Punktzuwachs die Zunahme der Größe der Rasterpunkte
während des Druckens im Vergleich zu ihrer Größe in
einem Film oder auf einer Platte. So kann
beispielsweise eine relative Punktfläche von 50% auf
einem Film einen Punkt von 70% drucken. In diesem Fall
wird von einem Punktzuwachs von 20% gesprochen (siehe
"Application of a dynamic measurement for the
investigation of the causes of dot gain in web offset
lithography", Pobboravsky et al., TAGA 1989
Proceedings, Rochester, Seite 482). Wenn Fig. 4 eine
eigentliche "Platten-Pressen-Kurve" darstellt, so kann
man sehen, daß mit Ausnahme der extremen Spitzlichter
und Schattentöne eine mit einem großen Punktzuwachs
behaftete Reproduktion überall zu dunkel ist. Weiterhin
ist der Tonwertkontrast in den Mitteltönen zu groß und
in den Schatten zu klein geworden; Detailkontrast ist
verlorengegangen.
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Die Verfälschung wird am meisten in kleinen
Rasterpunkten bemerkt, wobei nicht nur die Ränder,
sondern auch die Dichte des Punktes nicht optimal
wiedergegeben werden. Am anderen Ende der Tonwertskala
werden kleine unbelichtete Bereiche durch den Einfluß
von den umgebenden Bereich belichtenden Lichtstrahlen
verschleiert. Dies bedeutet, daß die naturgetreue
Wiedergabe kleiner Rasterpunkte extrem schwierig ist.
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Da die Spitzlichter bei der FM-Rasterung sich
auf eine Streuung von getrennten Rasterpunkten
beziehen, kann die Erfahrung erklärt werden, daß
während des Druckens ein FM-Raster in den unteren
Tonwertschritten oftmals einen Punktverlust aufweist.
Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, daß die
Summe der Längen der Seiten aller druckenden FM-Punkte
(siehe Fig. 2) in den unteren Tonwerten größer ist als
der Umfang eines AM-Punktes (siehe Fig. 1) mit dem
gleichen Prozentsatzwert beziehungsweise der gleichen
Abdeckung.
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Abgesehen von dem eben erwähnten Problem des
Punktzuwachses und des Punktverlustes und dem
wahrscheinlichen Grund dafür ist vielen
Rasterungstechniken auch der Nachteil eines sogenannten
schlechten "photomechanischen Verhaltens"
beziehungsweise einer sogenannten schlechten"
physikalischen Rekonstruktionsfunktion" gemein. Unter
diesen Ausdrücken versteht man, daß die
photomechanischen Eigenschaften eines
Belichtungselements, auf dem ein Rastermuster aufgezeichnet wird,
zum Großteil von der Wechselwirkung zwischen dem Layout
dieses Rasterpunktmusters und den
Belichtungseigenschaften der Einrichtung, auf der es wiedergegeben
wird, was auch als die physikalische
Rekonstruktionsfunktion der Wiedergabeeinrichtung bezeichnet wird,
abhängen. Eine eingehende Erläuterung des
photomechanischen Verhaltens beziehungsweise der
physikalischert Rekonstruktionsfunktion ist in
EP-A-94.202.329.2 (auf den Namen von Agfa-Gevaert)
beschrieben worden.
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Von der besagten Anmeldung werden einige
veranschaulichende Zeichnungen (siehe Fig. 11.1 bis
11.4) übernommen, um etwas mehr Einsicht in das Problem
des Belichterzuwachses zu vermitteln. Hier
veranschaulichen Fig. 11.1 und 11.2 den
Punktzuwachs, der bei Punkten auftritt, die entlang der
Hauptabtast- beziehungsweise der Nebenabtastrichtung
angeordnet sind; Fig. 11.3 und 11.4 veranschaulichen
einen Punktzuwachs, der sich aus einer Nachbildung von
Mikropunkten ergibt, wobei der Zuwachs eines einzelnen
Rasterpunkts die gleiche Gesamtfläche aufweist.
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Was eine mögliche Lösung für dieses Problem
anbetrifft, so könnten einige verschiedene Ansätze
unternommen werden.
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Zunächst ist eine Gesamtkompensation durch
Anlegen einer höheren oder niedrigeren Laserleistung
nicht annehmbar. Eine Überbelichtung macht kleine
Spitzlichtpunkte sogar größer, füllt aber kleine
Schattenpunkte aus. Durch Unterbelichtung wird dieser
Effekt umgekehrt, was die Schatten öffnet, aber die
Spitzlichter reduziert. Sowohl durch Über- als auch
durch Unterbelichtung wird die Anzahl wiedergegebener
Halbtonpegel beträchtlich reduziert.
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Zweitens können in der Theorie die besten
Ergebnisse unter Verwendung eines Laserstrahls mit
einer optimalen Fleckgröße für jede Abtastauflösung
zusammen mit einem Grafikfilm beziehungsweise einer
Grafikplatte erhalten werden, die durch einen hohen
Gradienten und eine steile Spitze gekennzeichnet sind.
Dies erfordert Bildbelichter mit engen
Herstellungstoleranzen und Filme mit speziellen
(sogenannten "explosiven") Entwicklungstechniken.
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Ein drittes Verfahren zum Reduzieren der durch
Belichterzuwachs geschaffenen Probleme bei der FM-
Rasterung ist die "Bildelementnachbildung", d. h. die
Kombination von mit dem Belichtergrundmaß
wiedergegebenen "Mikropunkten" (bzw. "Rels") zu
effektiv größeren Rasterpunkten durch Nachbildung. Die
Tatsache, daß der Gesamtzuwachs der Punktgröße kleiner
ist, wenn die Rasterpunkte unter Verwendung einer
Matrix kleinerer Belichtungselemente (bzw. "Rels" =
recording elements) wiedergegeben werden, wird in den
bereits erwähnten Fig. 11.1 und 11.2
veranschaulicht. Die Bildelementnachbildung ist
kommerziell in dem Rasterbildprozessor der Firma Miles
Inc., Agfa Division, verwendet worden. Wie in Fig.
11.3 und 11.4 angedeutet, wird eine Reduktion des
Punktzuwachses erreicht. Eine weitere Verbesserung ist
in der bereits erwähnten Anmeldung EP-A 94.202.329.2
beschrieben worden, doch ist die Reproduzierbarkeit von
gestreuten Spitzlichtern noch nicht ideal.
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Unter dem Titel "Wavelets as cool for the
construction of a halftone screen" von T. Mitsa und P.
Brathwaite, University of Iowa, USA (vor; etragen auf
dem IS & T - SPIE Symposium on Electronic Imaging,
Februar 1995) ist jüngst noch ein weiterer Ansatz
offenbart worden. Obwohl diese Offenbarung angibt, zu
einer reduzierten Körnigkeit in dem ausgegebenen
Rasterbild zu führen, bleibt das Kernproblem
unzureichender Reproduzierbarkeit gestreuter
Spitzlichter immer noch gegenwärtig.
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Es kann allgemein festgestellt werden, daß bei
der FM-Rasterung prinzipiell ein Kompromiß zwischen
zwei entgegengesetzten Interessen getroffen werden muß:
entweder eine reduzierte Körnigkeit (besonders
problematisch in den Mitteltönen), entweder eine
Reproduzierbarkeit von extremen Tönen (besonders
problematisch bei gestreuten Spitzlichtern und
Schatten). Ein großer Vorteil der vorliegenden
Erfindung besteht darin, daß sie einen überraschend
guten Kompromiß liefert, insbesondere eine gute
Reproduzierbarkeit von extremen Tonwerten und auch eine
reduzierte Körnigkeit in den Mitteltönen.
AUFGABEN DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
in der Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung
einer lithographischen Druckform gemäß dem DTR-Prozeß
aus einer Druckplatte mit Hilfe von
Frequenzmodulationsrasterung einer Vorlage mit
verbesserten Druckeigenschaften, zum Beispiel einem
größeren Entwicklungsspielraum, einer erweiterten
Tonwertskala im Druck und einer vergrößerten
Lebensdauer der Druckform.
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Weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung
gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die vorliegende Erfindung wird mit Hilfe eines
Beispiels mit den folgenden Zeichnungen
veranschaulicht, ohne daß die Erfindung darauf
beschränkt werden soll. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Anordnung aus Mikropunkten, wie sie
bei der Amplitudenmodulation verwendet wird;
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Fig. 2 eine Anordnung von Mikropunkten, wie sie
bei der Frequenzmodulationsrasterung verwendet wird;
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Fig. 3 eine dreidimensionale Verteilung eines
Gaußschen Laserstrahls;
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Fig. 4 eine sogenannte Platten-Pressen-Kurve;
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Fig. 5 eine schematische Darstellung einer
Schaltung zum Implementieren eines
Rasterungsverfahrens, das sich zur Verwendung bei der
vorliegenden Erfindung eignet;
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Fig. 6 schematisch eine
Flachbettabtasteinrichtung zur Verwendung in einem Verfahren gemäß der
vorliegenden Erfindung;
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Fig. 7 schematisch eine
Innentrommelabtastvorrichtung zur Verwendung bei einem Verfahren gemäß
der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 8 ein Flußdiagramm, das grundlegende
Schritte einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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Fig. 9 ein Flußdiagramm, das grundlegende
Schritte einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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Fig. 10 ein Flußdiagramm, das grundlegende
Schritte einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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Fig. 11.1 und 11.2 den Punktzuwachs, zu dem
es mit entlang der Hauptabtast- bzw. der
Nebenabtastrichtung angeordneten Punkten kommt;
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Fig. 11.3 und 11.4 den Punktzuwachs aus der
Nachbildung von Mikropunkten, wobei der Zuwachs eines
einzelnen Rasterpunkts die gleiche Gesamtfläche
aufweist;
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Fig. 12 vergleichende Versuche, wobei die
abtastende Belichtung zur Wiedergabe eines Rasterpunkts
intensitätsmoduliert wird.
KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein
Verfahren zum Erzeugen einer gerasterten Reproduktion
eines Mehrtonbilds auf einer lithographischen Druckform
bereitgestellt, das folgende Schritte enthält:
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Frequenzmodulationsrasterung des Multibilds, um
gerasterte Daten zu erhalten, die Tonwerte des
Mehrtonbilds als Rasterpunkte darstellen; Reproduzieren
der Rasterpunkte auf einer lithographischen Druckplatte
mit einer Oberfläche, die bei abtastender Belichtung in
Farbe annehmende und Farbe abstoßende Bereiche
differenziert werden kann, und einen fakultativen
Entwicklungsschritt, mittels einer
intensitätsmodulierten abtastenden Belichtung, wobei eine
Belichtungsintensität zur Wiedergabe von Rasterpunkten
gemäß der Anzahl benachbarter Rasterpunkte verändert
wird.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die unten gegebene Beschreibung umfaßt
hauptsächlich vier Kapitel, nämlich (i) Ausdrücke und
Definitionen, die in der vorliegenden Anmeldung
verwendet werden, (ii) bevorzugte Ausführungsformen
intensitätsmodulierter stochastischer Rasterung, (iii)
bevorzugte Ausführungsformen zur Herstellung einer
lithographischen Druckform und (iv) weitere Anwendungen
der vorliegenden Erfindung.
Erläuterung von Ausdrücken und Definitionen, die in der
vorliegenden Beschreibung verwendet werden
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Als Hilfe beim Verständnis der folgenden
Erörterung wird die Bedeutung einiger spezifischer
Ausdrücke, die die Spezifikation und die Ansprüche
betreffen, erläutert.
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Eine "Vorlage" ist eine beliebige Darstellung
(Hardcopy oder Softcopy), die Informationen enthält,
die Dichtewerte (z. B. Dichte, Transmission,
Undurchsichtigkeit...) eines Bilds darstellen. Der
Ausdruck Vorlage schließt auch ein sogenanntes
"synthetisches Bild" mit ein, das zum Beispiel von
einem Rechnerprogramm zusammengesetzt worden ist.
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Jede Vorlage besteht aus einer Reihe von
Bildelementen, die kurz als "Pixel" bezeichnet werden.
Die Anzahl der Pixel hängt von den räumlichen
Auflösungen in der Hauptabtast- bzw.
Schnellabtastrichtung X und in der Nebenabtast- bzw.
Langsamabtastrichtung Y ab.
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Ein "Halbtonbild" bzw. ein "Mehrtonbild" ist
eine Darstellung einer Halbtonvorlage durch digitale
Daten, entweder explizit (zuvor erzeugt) oder implizit
(im laufenden Betrieb erzeugt). Ein Halbtonbild umfaßt
eine Matrix von Elementen; jedes Element kann C
verschiedene Werte von Halbtonpegeln annehmen, wobei
die Zahl C möglicher Werte größer als Zwei sein muß
(c > 2; z. B. c = 255).
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Ein "Rasterbild" ist eine Darstellung einer
Halbtonvorlage durch digitale Daten. Ein Rasterbild
umfaßt eine Matrix aus Elementen, wobei die Anzahl
möglicher Werte H der Elemente unter der entsprechenden
Anzahl von Halbtonpegeln C liegt (H < C).
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Ein "Mikropunkt" bzw. "Elementarpunkt" bzw.
"Belichterelement" (allgemein als "Rel" abgekürzt) ist
die kleinste räumlich adressierbare Einheit auf einer
Belichtungseinrichtung. Ein Rel kann jede beliebige
Form aufweisen, wie beispielsweise rechteckig oder
hexagonal oder kreisförmig oder quadratisch.
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Im Zusammenhang mit photographischen
Materialien, die einem Prozeß unterzogen wurden, der
eine Frequenzmodulationsrasterung einer Vorlage umfaßt,
ist ein frequenzmodulierter "Rasterpunkt" die kleinste
Bildeinheit, die nach der Belichtung und Verarbeitung
des Materials auf dem photographischen Material
wiedergegeben wird. Die Größe eines Rasterpunkts kann
gleich der Größe eines Rel sein oder mehrere Rel
umfassen. Ein Rasterpunkt kann jede beliebige Form
aufweisen, doch ist seine Form üblicherweise
quadratisch oder rechteckig.
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Eine "Rasterumgebung" (eines Rasterbilds)
umfaßt eine feste Anzahl von Rel in einer vorbestimmten
Anordnung. Eine Rasterumgebung kann jede beliebige Form
aufweisen, doch ist in einer bevorzugten
Ausführungsform ihre Form entweder quadratisch oder
rechteckig. Mit der "Größe einer Rasterumgebung" ist
die Länge einer Seite gemeint, wenn die Rasterumgebung
ein Quadrat ist; die Länge, wenn die Rasterumgebung ein
Rechteck ist; der Durchmesser, wenn die Rasterumgebung
ein Kreis ist; die längste Achse, wenn die
Rasterumgebung eine Ellipse ist, und die Quadratwurzel
des Flächeninhalts, wenn die Rasterumgebung eine andere
Form aufweist. Mit dem Ausdruck "benachbarter
Rasterpunkt" ist jeder Rasterpunkt in der Umgebung
eines spezifischen Rasterpunkts innerhalb einer
Entfernung gemeint, die der Größe einer Rasterumgebung
entspricht.
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Ein frequenzmodulierter Rasterpunkt wird durch
eine mechanische, eine optische und/oder eine
elektrische Bearbeitung des Belichtungsstrahls der
Belichtungseinrichtung erhalten. Obwohl ein Rasterpunkt
aus genau einem Rel bestehen kann, besteht der
Rasterpunkt vorzugsweise aus einer [m * n]-Matrix von
Rel, wobei m 2 oder eine größere ganze Zahl und n 1
oder eine größere ganze Zahl darstellt.
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Obwohl m und n verschiedene Werte aufweisen
können, sind sie vorzugsweise gleich und ergeben einen
Rasterpunkt, der im wesentlichen ein Quadrat oder
wahlweise ein Rechteck ist, wenn sich die
Hauptabtastadressierbarkeit X von der Nebenabtastadressierbarkeit
Y unterscheidet.
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Ein Tonwert auf einer Tonwertskala oder einer
Grauwertskala betrifft einen Grad bzw. einen
Prozentsatz der Belegung bzw. "Abdeckung", manchmal
auch als "Prozentwert" oder "belegte Kapazität"
bezeichnet (z. B. eine Abdeckung von 50%; siehe auch
Fig. 4).
Bevorzugte Ausführungsformen intensitätsmodulierter
stochastischer Rasterung
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Bevor Fig. 5, die eine Schaltung zur
Durchführung einer Frequenzmodulationsrasterung zeigt,
die sich für die vorliegende Erfindung eignet,
detailliert erläutert wird, müssen zunächst einige
grundlegende Informationen vermittelt werden.
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Wenn ein Bild gescannt wird, werden die
Bildinformationen im allgemeinen in Tonwerte bzw.
Grauwerte, normalerweise zwischen 0 (z. B. Vollton) und
255 (z. B. Weiß) umgewandelt. Für den sich ergebenden
Rasterfilm jedoch gibt es nur zwei mögliche Zustände:
der Bildbereich ist entweder schwarz (d. h. druckend)
oder weiß (d. h. nichtdruckend). Das von dem Scanner
erzeugte Halbtonsignal (zwischen 0 und 255; oder 1 und
256) muß deshalb in einen binären Wert (1 oder 0)
umgeformt werden. Die einfachste Möglichkeit ist die,
alle Grauwerte über einen bestimmten Schwellwert mit 1
und den Rest mit 0 zu kodieren. Es ist offensichtlich,
daß auf diese Weise ein Großteil der Bildinformationen
verlorengeht.
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Um ein besseres Reproduktionsergebnis zu
erhalten, eignen sich verschiedene
Punktfrequenzmodulationsrasterungstechniken. Sie können in die
folgenden Unterklassen unterteilt werden:
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1) Techniken auf der Grundlage der Punkt-zu-Punkt-
Schwellwertbildung;
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2) Fehlerdiffusion entlang einer Abtastung Linie für
Linie, Spalte für Spalte;
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3) Fehlerausbreitung entlang einer Hilbert-Abtastung;
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4) Sondertechniken.
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Da diese Frequenzmodulationsrasterungstechniken
in einer am gleichen Tag eingereichten Anmeldung mit
dem Titel "Time modulated stochastic screening"
erläutert sind, ist in der vorliegenden Beschreibung
keine explizite und ausführliche Nachbildung
erforderlich.
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Die Aufmerksamkeit gilt nun der Fig. 5, die
eine Schaltung zeigt, um eine
Frequenzmodulationsrasterung (durch Fehlerdiffusion) in Kombination mit
einer binären Belichtungseinrichtung, z. B. einem
Belichter, durchzuführen. Zunächst werden verschiedene
Bausteine dieser Schaltung beschrieben, später wird
ihre Funktion erläutert.
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Block 15 (manchmal als "Pixelmap") bezeichnet,
ist ein Speicherblock, der die Halbtonpunktwerte eines
Bilds enthält. In der Regel sind dies 8-Bit-Werte, die
als N Zeilen mit M Spalten organisiert sind. Block 20
(in der Regel als "Bitmap" bezeichnet) ist ein
Speicherblock mit dem gleichen Layout wie Block 15, in
dem die gerasterten Pixelwerte gespeichert werden. Im
Fall einer binären Belichtungseinrichtung weist jedes
Rasterpixelwort eine Länge von einem Bit auf. Block 45
ist eine Einrichtung, die ein Substrat, zum Beispiel
einen photographischen Film oder eine lithographische
Druckplatte, unter Verwendung der Informationen in
Block 20 bildmäßig belichten kann. Block 40 ist eine
Recheneinheit, die die Summe aus dem Pixelwert P(i, j)
und dem Fehler E am Ausgang eines Verzögerungsregisters
35 berechnen kann. Die Umwandlung eines
Halbtonpixelwerts in einen Rasterpixelwert findet in
Block 25 statt. Diese Umwandlung kann auf einer
Schwellwertbildungsoperation beruhen: wenn der
Halbtonwert am Punkt (i, j) unter dem Wert von 128
liegt, wird in dem Rasterspeicher ein Wert "0"
gespeichert, ansonsten wird eine "1" gespeichert. Block
30 enthält eine Recheneinheit, die den Fehler zwischen
dem Halbtonwert der Vorlage und dem Wert des
gerasterten Pixels berechnen kann und ihn in dem
Verzögerungsregister 35 speichern kann. Block 8 ist ein
Zähler, der die Verarbeitung der N*M Pixel des Bilds
sequenziell ordnet. Block 10 ist eine
Nachschlagetabelle mit N*M Einträgen (einem für jeden
Bildpixel) und einer eindeutigen Kombination aus einer
Zeilen- und Spaltenadresse, die einer Pixelposition in
dem Bild entspricht. Block 5 ist ein Taktgeber.
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Es wird nun die Funktion von Fig. 5 erläutert.
Bei jedem Taktimpuls wird der Zähler 8 erhöht, und ein
neues Paar Koordinaten i(n), j(n) wird von Block 10
erhalten. Diese Koordinaten werden als Adresswerte für
den Pixelspeicher 15 verwendet, um einen
Halbtonpixelwert P(i(n), j(n)) zu erhalten. Dieser
Pixelwert wird sofort zu dem Fehler E (i(n-1), j(n-1), j (n-1)),
der in Register 35 nach dem vorhergehenden
Rasterschritt gespeichert wurde, addiert, und die Summe
aus beiden wird in Block 25 mit dem Schwellwert 26
verglichen. Das Ergebnis der
Schwellwertbildungsoperation bestimmt den Wert H(i(n),
j(n)), der bei Position i (n), j (n) in den
Rasterpixelspeicher geschrieben wird. Zur gleichen Zeit
wird aus der Differenz zwischen P(i(n), j(n)) und
H (i (n), j (n)) ein neuer Fehler E (i (n), j (n)) berechnet
und in dem Verzögerungsregister 35 gespeichert. Die
Schaltung wird initialisiert, indem der Zähler 8 auf
"1", der Fehler zum Beispiel auf "256" gesetzt wird,
und die Operation wird beendet, wenn der Zähler den
Wert N*M erreicht. Danach wird der Rasterspeicher 20
zeilenweise und spaltenweise ausgelesen, und sein
Inhalt wird von dem Belichter 45 auf ein Substrat
belichtet.
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Jeder Halbton- bzw. Mehrtonbildpixel trägt
Informationen über ein Adress- und ein Bildsignal.
Jedes Bildsignal wird in ein Bitmapsignal B umgeformt,
was zum Beispiel durch einen 8-Bit-Wert dargestellt
wird, was (unter anderem) von der erforderlichen
Qualität, Speicherkapazität und Leistung abhängt. Die
Halbtonbildsignale weisen vorzugsweise Werte von 0 bis
255 auf, wohingegen die Rasterbildsignale vorzugsweise
niedrigere Werte (im allgemeinen nur 2) aufweisen.
Durch das gleiche Verfahren kann aber jede andere Zahl
von Signalpegeln verarbeitet werden.
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In einem Bildbelichter baut ein sogenannter
"Rasterbildprozessor" (RIP) im Speicher ein binäres
Bitmapbild auf, das die Halbtonwerte darstellt, bevor
die Informationen als individuelle Abtastzeilen zu der
Belichtungseinheit gesendet werden. Durch einen in den
Bitmaperzeugungsfunktionen (durch Software- oder durch
Hardwareimplementierung) des RIP aufzunehmenden
speziellen Algorithmus kann das Vorliegen kleiner
Punktbereiche, negativ oder positiv, in dem Bitmapbild
ohne weiteres erfaßt werden.
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In der Belichtungseinheit kann die Intensität
der gerasterten Punkte gesteuert und automatisch
verändert werden, um die Wiedergabe kleiner
Punktbereiche zu verbessern. Die Bitmapinformationen
werden so in dem Rasterbildprozessor (RIP) selektiv
modifiziert, um die Wiedergabe kleiner Punkte zu
korrigieren.
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Kleine Rasterpunkte werden durch Belichtung
einer kleinen Anzahl von Rels erhalten, zum Beispiel
wird ein kleiner Punkt von 2 mal 2 Rel durch
Einschalten der Laserbelichtung für zwei Rel in zwei
aufeinanderfolgenden Abtastzeilen belichtet. Die
Belichtung einer kleinen Anzahl von Rel kann ohne
weiteres erfaßt werden, indem das Vorliegen
aufeinanderfolgender Rel in einer Abtastzeile überprüft
wird. Wenn die Belichtungssequenz unter einer
vorbestimmten Grenze bleibt (z. B. zwei Rel), wird die
Belichtung automatisch intensiver gemacht, ohne daß die
Wiedergabe der Bereiche mit großen Rasterpunkten
geändert wird.
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Mit dem gleichen Verfahren können die inversen
Rasterpunkte korrigiert werden, wie zum Beispiel ein
von einem großen belichteten Bereich umgebener kleiner
unbelichteter Bereich. Dies macht den unbelichteten
Bereich etwas größer, um sicherzustellen, daß kleine
Rasterpunkte in den Schatten korrekt wiedergegeben
werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung umfaßt ein Verfahren zum
Erzeugen einer gerasterten Reproduktion eines
Mehrtonbilds folgende Schritte:
Frequenzmodulationsrasterung des Multibilds, um gerasterte Daten zu
erhalten, die Tonwerte des Mehrtonbilds als
Rasterpunkte darstellen; Reproduzieren der Rasterpunkte
auf einem Belichtungselement mit Hilfe einer
abtastenden Belichtung; dadurch gekennzeichnet, daß die
abtastende Belichtung zur Wiedergabe eines Rasterpunkts
intensitätsmoduliert ist.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 8, die grundlegende
Schritte dieses Verfahrens darstellt, kann darauf
hingewiesen werden, daß die gerasterten Daten (immer
noch unkompensierte) Rasterpunkte darstellen, daß eine
oder mehrere Lichtquellen verwendet werden können und
daß die Modulierung gemäß einer Stelle entsprechender
Rasterpunkte auf einer Tonwertskala des
Belichtungselements durchgeführt werden kann.
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Da in einem Teil einer Tonwertskala eines
Belichtungselements oder Belichtungssystems die Anzahl
der Rasterpunkte niedrig sein kann und in einem anderen
Teil der Tonwertskala die Anzahl der Rasterpunkte hoch
sein kann, können unterschiedliche
Intensitätskompensationsdaten angewendet werden, wobei von den
Intensitätskompensationsdaten angegeben wird, daß sie
"von der Stelle" der entsprechenden Rasterpunkte auf
der Tonwertskala des Belichtungselements "abhängig"
sind. Die Intensitätskompensationsdaten bezüglich eines
Tonwerts auf einer Tonwertskala stehen somit zu einem
Prozentsatz an Belegung bzw. Abdeckung in Beziehung.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird somit eine Belichtung zur
Wiedergabe von Rasterpunkten gemäß einem bestimmten zu
reproduzierenden Tonwert verändert. In der Praxis wird
eine Intensität eines Rasterpunkts zur Wiedergabe von
Rasterpunkten von niedrigen Tonwerten relativ zu
Rasterpunkten von Mitteltönen erhöht, wohingegen eine
Intensität eines Rasterpunkts zur Wiedergabe von
Rasterpunkten von hohen Tonwerten gesenkt wird.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung (siehe Fig. 9) umfaßt das
Modulieren die Schritte des Erfassens von
Intensitätskompensationsdaten bezüglich einem Tonwert
auf einer Tonwertskala; und Kombinierens der
gerasterten Daten mit den Kompensationsdaten, um
kompensierte Rasterpunkte darstellende
intensitätsmodulierte Daten zu erhalten.
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Es kann festgestellt werden, daß bei dieser
Ausführungsform und auch bei der unmittelbar folgenden
Ausführungsform eine kompensierende Bearbeitung an den
gerasterten Daten durchgeführt wird, bevor sie bei dem
Belichtungsschritt verwendet werden.
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Bei später zu beschreibenden anderen
Ausführungsformen wird die kompensierende Bearbeitung
in Echtzeit ("im laufenden Betrieb") durchgeführt.
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Bei einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung basiert die kompensierende Bearbeitung auf
einer einzelnen Scanlinie und auf der Auswertung des
Punktmusters, das jeden abzubildenden Punkt umgibt
(sogenannte linke und rechte Nachbarn). Bei einer
weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
basiert die kompensierende Bearbeitung auf einem
größeren Bereich, einschließlich benachbarter Punkte in
vorhergehenden und nachfolgenden Scanlinien (sogenannte
vorhergehende und nachfolgende Nachbarn)
Bei einer noch weiter bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (siehe Fig.
10) umfaßt das Modulieren die folgenden Schritte:
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Erfassen der einen ersten Rasterpunkt darstellenden
gerasterten Daten; Finden mindestens eines anderen
Rasterpunkts innerhalb einer Umgebung des ersten
Rasterpunkts; Bilden von Kompensationsdaten für den
ersten Rasterpunkt bezüglich des Findens; Kombinieren
der gerasterten Daten mit den Kompensationsdaten, um
kompensierte Rasterpunkte darstellende
intensitätsmodulierte Daten zu erhalten; und
Wiederholen aller Schritte für jeden zu druckenden
Rasterpunkt.
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Bei einer vorangegangenen Ausführungsform wird
die kompensierende Bearbeitung relativ geradeaus bzw.
"in Mitkopplung" ausgeführt, da sie sich einzig auf
eine angestrebte Stelle auf einer Tonwertskala verläßt;
z. B. wird, um eine gute Belichtung eines Rasterpunkts
entsprechend nominell 3% herzustellen, eine
Intensitätskompensation gemacht, die 3,5% entspricht.
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In einer folgenden Ausführungsform wird die
kompensierende Bearbeitung durchgeführt, indem eine
tatsächliche Anwesenheit oder Abwesenheit von
Rasterpunkten innerhalb einer Umgebung geprüft wird;
wenn zum Beispiel neben einem (ersten) Rasterpunkt, der
nominell 3% entspricht, kein anderer Halbton vorliegt,
wird für den ersten Rasterpunkt eine
Intensitätskompensation gemacht, die 3,5% entspricht.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird deshalb eine Belichtung zum
Wiedergeben von Rasterpunkten gemäß der Anzahl
benachbarter Rasterpunkte verändert.
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Um die Intensitätsmodulation der abtastenden
Belichtung eines Belichtungselements gemäß der
vorliegenden Erfindung eingehender zu erläutern, wird
die Aufmerksamkeit nun auf das Belichtungssystem selbst
gelenkt. Als Beispiel, das aber den Schutzbereich nicht
einschränken soll, ist ein Verfahren zum Vorbereiten
einer Druckform bekannt, bei dem das Verfahren die
Schritte des informationsmäßigen Belichtens eines
Belichtungselements und nachfolgenden Verarbeitens des
belichteten Belichtungselements umfaßt. Ein derartiges
Verfahren ist als "Computer to Plate"-Verfahren bekannt
und kann mit Hilfe verschiedener Arten von
Scaneinrichtungen durchgeführt werden. Fig. 6 zeigt
schematisch eine Flachbettscaneinrichtung zur
Verwendung in einem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung; wohingegen Fig. 7 schematisch eine
Innentrommelscaneinrichtung zur Verwendung in einem
Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Für eine eingehendere Beschreibung dieser
Scaneinrichtung wird auf eine am gleichen Tag
eingereichte Anmeldung mit dem Titel "TIME MODULATED
STOCHASTIC SCREENING" (auf die hiermit ausdrücklich
Bezug genommen wird) verwiesen. Was Fig. 6 betrifft,
so findet sich eine noch ausführlichere Beschreibung im
EP-A 94.203.326.7 (auf den Namen Agfa-Gevaert).
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Eine bildmäßige Belichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung kann durch eine abtastende
Belichtung mit Hilfe zum Beispiel von
Kathodenstrahlröhren (CRT), lichtemittierenden Dioden
(LED) oder Lasern direkt auf die Druckplatte erfolgen,
oder sie kann ausgeführt werden, indem zunächst ein
photographischer Zwischenfilm mit hohem Kontrast, im
allgemeinen ein hochkontrastiger Silberhalogenidfilm,
gemäß den gerasterten Daten belichtet wird und dann der
belichtete photographische Film als Maske zum Belichten
einer lithographischen Druckplatte mit einer
herkömmlichen Lichtquelle in einer Kamerabelichtung
oder Kontaktbelichtung belichtet wird.
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Beispiele für Laser, die in Verbindung mit der
vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind
zum Beispiel HeNe-Laser, Argonionenlaser,
Halbleiterlaser, YAG-Laser, z. B. Nd-YAG-Laser, usw.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Verfahren
zum Erzeugen einer getasterten Reproduktion eines
Halbtonbilds die folgenden Schritte:
Frequenzmodulationsrasterung des Halbtonbilds, um ein
Rasterbild zu erhalten, das aus Rasterpunkten besteht;
Kompensieren einer Intensität der Rasterpunkte; und
abtastendes Belichten eines Belichtungselements mit
mindestens einer Lichtquelle gemäß den kompensierten
Rasterpunkten, wobei das Kompensieren gemäß einer
Abschätzung einer örtlichen Dichte in einer Umgebung
der Rasterpunkte durchgeführt wird.
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Bei einer noch weiter bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung basiert die
Abschätzung auf einem Halbtonwert eines Pixels
entsprechend dem Rasterpunkt oder einer Anzahl von
Rasterpunkten innerhalb einer Rasterumgebung.
Bevorzugte Ausführungsformen zur Herstellung einer
lithographischen Druckform
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Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt ein
Verfahren zur Herstellung einer lithographischen
Druckform aus einer Halbtonvorlage die folgenden
Schritte: Frequenzmodulationsrasterung der Vorlage, um
gerasterte Daten zu erhalten, Modulieren der
gerasterten Daten, um "intensitätsmodulierte Daten" zu
erhalten; abtastendes Belichten einer Druckplatte durch
eine Lichtquelle gemäß den intensitätsmodulierten
Daten; und Entwickeln einer auf diese Weise erhaltenen,
abtastend belichteten lithographischen Druckplatte.
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Eine bildmäßige Belichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung kann durch eine abtastende
Belichtung mit Hilfe z. B. eines Lasers direkt gemäß den
gerasterten Daten auf der Druckplatte erfolgen
(sogenanntes Computer to Plate), oder sie kann
durchgeführt werden, indem zunächst ein
photographischer Zwischenfilm mit hohem Kontrast, im
allgemeinen ein hochkontrastiger Silberhalogenidfilm,
gemäß den gerasterten Daten belichtet wird und dann der
belichtete photographische Film als Maske zum Belichten
einer lithographischen Druckplatte mit einer
herkömmlichen Lichtquelle in einer Kamerabelichtung
oder Kontaktbelichtung verwendet wird. Ein Beispiel
eines derartigen photographischen Zwischenfilms (als
Belichtungselement) wird von Agfa-Gevaert NV unter dem
Namen AGFASTAR vermarktet.
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Beispiele für lichtempfindliche lithographische
Belichtungselemente sind beispielsweise die in
EP-A-410500, EPA-483415, EP-A-423399 offenbarten
Silbersalz-Diffusionsübertragungsmaterialien (im
allgemeinen als DTR bezeichnet), Belichtungselemente
mit einer lichtempfindlichen Schicht, die
Diazoniumsalze oder ein Diazoharz enthält, wie
beispielsweise in EP-A-450199 beschrieben, und
Belichtungselemente mit einer lichtempfindlichen
Schicht, die eine photopolymerisierbare Zusammensetzung
enthält, wie beispielsweise in EP-A-502562,
EP-A-491457, EP-A-503602, EP-A-471483 und DE-A-41 02 173
beschrieben.
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Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung einer
lithographischen Druckform aus einer Halbtonvorlage
gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt einen
zusätzlichen Schritt des Entwickelns eines auf diese
Weise erhaltenen, bildmäßig belichteten
Belichtungselements.
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Ein Prozeß zum Erhalten einer lithographischen
Druckform mit Hilfe eines DTR-Prozesses verwendet ein
Belichtungselement, das in der angegebenen Reihenfolge
eine Unterlage mit einer hydrophilen Oberfläche, wie
beispielsweise eine gekörnte und anodisierte
Aluminiumfolie, eine Schicht aus physikalischen
Entwicklungskernen und eine
Silberhalogenidemulsionsschicht enthält. Ein Beispiel für ein derartiges
Belichtungselement wird von Agfa-Gevaert NV unter dem
Namen LITHOSTAR vermarktet. Das Belichtungselement der
vorliegenden Ausführungsform wird unter Verwendung
einer abtastenden Belichtung mit darauffolgendem
Entwicklungsschritt in Gegenwart von einem oder
mehreren Entwicklungsmitteln und einem oder mehreren
Silberhalogenidlösungsmitteln belichtet, so daß in der
Schicht aus physikalischen Entwicklungskernen ein
Silberbild gebildet wird. Danach werden die
Silberhalogenidemulsionsschicht und etwaige andere
wahlweise hydrophile Schichten durch Spülen des
belichteten Elements mit Wasser entfernt, so daß das
Silberbild freigelegt wird. Der hydrophobe Charakter
des Silberbilds wird schließlich vorzugsweise unter
Verwendung einer hydrophobisierende Mittel enthaltenden
Nachbearbeitungsflüssigkeit verbessert.
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Eine zweite Art von Einblatt-DTR-Material
umfaßt auf einer Unterlage in der angegebenen
Reihenfolge eine Silberhalogenidemulsionsschicht und
eine Bildaufnahmeschicht, die physikalische
Entwicklungskerne enthält, z. B. ein Schwermetallsulfid
wie beispielsweise PdS. Die Bildaufnahmeschicht enthält
vorzugsweise keine Bindemittel oder enthält ein
hydrophiles Bindemittel in einer Menge von nicht über
30 Gew.-%. Nach der bildmäßigen Belichtung wird das
Einblatt-DTR-Material unter Verwendung einer
alkalischen Verarbeitungsflüssigkeit in Gegenwart von
Entwicklungsmitteln, z. B. des Hydrochinontyps und/oder
Pyrazolidontyps, und eines
Silberhalogenidlösungsmittels, wie beispielsweise eines Thiocyanats,
entwickelt. Danach wird die Plattenoberfläche mit einer
Neutralisierungsflüssigkeit neutralisiert. Einzelheiten
über die Zusammensetzung dieser Art von Einblatt-DTR-
Material und geeignete Verarbeitungsflüssigkeiten
finden sich zum Beispiel in EP-A-423399, US-P-4501811
und US-P-4784933. Lithographische Druckplatten dieser
Art werden von Agfa-Gevaert NV unter dem Namen SETPRINT
und SUPERMASTER vermarktet.
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Es kann außerdem deutlich sein, daß die
abtastende Belichtung durch eine Lichtquelle mit einem
sichtbaren Spektrum oder mit einem Infrarotspektrum
oder mit einem Ultraviolettspektrum durchgeführt werden
kann, je nach den eigentlichen Belichtungselementen.
Belichtungselemente, die sich für die DTR-Verarbeitung
eignen, weisen in der Regel eine maximale
Empfindlichkeit innerhalb des Bereichs von 400 bis
800 nm auf, je nach dem Charakter des
Belichtungselements. So weisen LITHOSTAR LAP-B eine
maximale Empfindlichkeit bei etwa 490 nm, LITHOSTAR
LAP-O eine maximale Empfindlichkeit bei etwa 550 nm und
SUPERMASTER-Belichtungselemente ebenfalls eine maximale
Empfindlichkeit bei etwa 550 nm auf. Der schreibende
Lichtstrahl 60 weist somit vorzugsweise eine
Wellenlänge innerhalb des Bereichs von 400 bis 800 nm
auf, beispielsweise von 450 bis 600 nm.
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Empfindlichkeitsspektren für
Belichtungselemente, die in dem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können, finden sich in der
bereits erwähnten EP-A-94.203.326.7.
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Eine lithographische Druckform kann aber auch
aus einem "Wärmemodus"-Belichtungsmaterial als
lithographisches Belichtungselement vorbereitet werden.
Bei Aufbringen eines Wärmemusters gemäß Bilddaten und
wahlweise Entwicklung kann die Oberfläche eines
derartigen Wärmemodus-Belichtungsmaterials in Farbe
annehmende und Farbe abstoßende Bereiche differenziert
werden. Das Wärmemuster kann durch eine Lichtquelle,
wie beispielsweise einen Laser, hervorgerufen werden.
Das Wärmemodus-Belichtungsmaterial enthält eine
Substanz, die in der Lage ist, das Licht in Wärme
umzuwandeln. Wärmemodus-Belichtungsmaterialien, die zur
Herstellung eines lithographischen Belichtungselements
verwendet werden können, werden beispielsweise in
EP-A-92201633, DE-A-25 12 038, FR-A-1473751, Research
Disclosure 19201 vom April 1980 und Research Disclosure
33303 vom Januar 1992 offenbart.
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Eine lithographische Druckplatte, die auf einer
lichtempfindlichen Silberhalogenidschicht basiert,
erfordert im allgemeinen Laser, die weniger stark sind,
während Wärmemodus-Belichtungsmaterialien im
allgemeinen starke Laser erfordern.
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Um einige bemerkenswerte Vorteile der
vorliegenden Erfindung deutlich aufzuzeigen, werden nun
die Ergebnisse einiger Versuche erörtert.
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Unter Verwendung einer Vorrichtung wie in Fig.
6 oder 7 gezeigt wurde eine kommerziell erhältliche
lithographische Silbersalz-Diffusionsübertragungs -
Druckform LITHOSTAR LAP-B informationsmäßig mit
gerasterten Separationen in Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarz eines Farbbilds belichtet. Das Bild wurde durch
Frequenzmodulation unter Verwendung des Verfahrens der
vorliegenden Erfindung gerastert, und das
Belichtungselement wurde danach unter Verwendung der
Verarbeitungsflüssigkeit G5000B und der
Nachbearbeitungsflüssigkeit G5300B, beide von Agfa-
Gevaert NV erhältlich, entwickelt.
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Die auf diese Weise gebildeten Druckformen
wurden auf einer Druckpresse Heidelberg GT052 unter
Verwendung von Hartmann-Irocart-Farben zum Drucken von
50 Exemplaren auf Papierblatt verwendet. Das verwendete
Feuchtmittel war eine wäßrige Lösung, die 100%
Rotamatic (kommerziell von Rotaprint erhältlich)
enthielt. Bei dem verwendeten Druckpapier handelte es
sich um Zanders Ikonorex. Die gedruckten Exemplare
wurden untersucht und hinsichtlich Qualität,
insbesondere auf Kontrast, Tonwertbereich und feinste
wiedergegebene Mikropunktgröße hin beurteilt.
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Fig. 12 veranschaulicht Vergleichsversuche,
wobei die abtastende Belichtung zur Wiedergabe eines
Rasterpunkts intensitätsmoduliert ist. Hier wurde Fig.
12.1 mit einer normalen Intensität durchgeführt,
wohingegen Fig. 12.2 mit einer erhöhten Intensität des
Lichtstrahls durchgeführt wurde. Aus dieser Figur ist
deutlich ersichtlich, daß die Rasterpunkte durch
Verwendung der vorliegenden Erfindung bemerkenswert
beeinflußt werden können.
Weitere Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung
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Wie aus der oben gegebenen Beschreibung
deutlich ist, gestattet eine selektive
Verfälschungskorrektur, die nur die kleinen Punkte
verändert und sich auf die großen Punkte nicht
auswirkt, die Rasterwiedergabe zu verbessern, so daß
auf Film oder Platten eine optimale Anzahl von
Halbtonpegeln erhalten werden kann. Die vorliegende
Erfindung stellt ein Verfahren zum Erzeugen einer
gerasterten Reproduktion eines Halbtonbilds mit einem
auf ein Minimum reduzierten Verlust an Tonwertbereich
in den hellen Tönen aufgrund von Punktverlust und in
den dunklen Tönen aufgrund von Punktzuwachs bereit. Es
stellt auch eine verbesserte Halbtonwiedergabe bereit,
so daß auf Film oder Platten eine optimale Anzahl von
Halbtonpegeln erhalten werden kann.
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Das in der vorliegenden Erfindung beschriebene
Verfahren verbessert die naturgetreue Wiedergabe von
kleinen Punkten durch selektive Korrektur kleiner
Überbelichtungsbereiche, wodurch sich die Notwendigkeit
für eng gesteuerte Punktgrößen oder Materialien mit
hohen Gradienten erübrigt. Daraus folgt, daß das in der
vorliegenden Erfindung beschriebene Korrekturverfahren
angewendet werden kann, um die Ausgabequalität von
weniger teuren Flachfeld-Laserbelichtern und Direct-to-
Plate-Belichtungssystemen, Belichtungsformen, die nicht
die Charakteristika eines steilen Gradienten und einer
kurzen Spitze wie bei Grafikfilmen aufweisen, zu
verbessern. Es kann bemerkt werden, daß das Problem
einer unzureichenden Qualität, insbesondere des
Tonwertsbereichs im endgültigen Druck, besonders bei
Belichtungselementen entsteht, die für
Kantenschärfefehler empfindlich sind.
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Im Fall eines Farbbilds wird der oben
beschriebene Rasterungsprozeß an jeder der
Farbseparationen des Bilds durchgeführt. Das Farbbild
wird vorzugsweise in seine Komponenten Gelb, Magenta,
Cyan und Schwarz separiert. Jede dieser Komponenten
kann dann gerastert und zur bildmäßigen Belichtung von
vier lithographischen Druckplatten gemäß der
vorliegenden Erfindung verwendet werden. Es werden auf
diese Weise vier lithographische Druckformen, eine für
jede Farbseparation, erhalten. Die Farbseparationen
können dann registerhaltig in einer lithographischen
Druckpresse unter Verwendung der vier Platten
übereinander gedruckt werden.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
hauptsächlich die FM-Rasterung, d. h. Crystal Raster
(eingetragenes Warenzeichen von Agfa-Gevaert), es läßt
sich aber auch anwenden, um AM-Rasterung zu verbessern,
d. h. Agfa Balanced screening (eingetragenes
Warenzeichen von Agfa-Gevaert).
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Bei der Amplitudenmodulationsrasterung
erscheinen kleine Punkte nur in den Schatten und
Spitzlichtern, Mitteltöne werden als eine einzige große
Anhäufung von Pixeln belichtet. Die Auswirkung der
Punktgröße und Filmcharakteristika auf die Bildqualität
und die Halbtonwiedergabe kann am ehesten in den
Bereichen mit kleinen Punkten (Spitzlichtern und
Schatten) festgestellt werden.
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Theoretische Bitmapdarstellungen von 3% und 97%
Halbtönen können durch Belichtung auf Filme oder
Platten auf jeweils niedrigere Werte, 0% bis 1%, und
höhere Werte, 99% bis 100%, verfälscht werden. Indem
die Belichtungsintensität nur der kleinen Punkte
verändert wird, kann ohne Beeinflussung der Bereiche
mit großen Punkten (Mitteltönen) der volle Umfang der
Halbtonwerte wiedergegeben werden.