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DE69516103T2 - Teilbares, reibungsarmes Türscharnier, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Teilbares, reibungsarmes Türscharnier, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE69516103T2
DE69516103T2 DE69516103T DE69516103T DE69516103T2 DE 69516103 T2 DE69516103 T2 DE 69516103T2 DE 69516103 T DE69516103 T DE 69516103T DE 69516103 T DE69516103 T DE 69516103T DE 69516103 T2 DE69516103 T2 DE 69516103T2
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DE
Germany
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Maria Gabriella Goitre
Marzio Raveggi
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SKF Industrie SpA
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SKF Industrie SpA
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D7/10Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis
    • E05D7/1005Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis by axially moving free pins, balls or sockets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D3/02Hinges with pins with one pin
    • E05D2003/025Hinges with pins with one pin having three knuckles
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    • E05D3/02Hinges with pins with one pin
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Hinge Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit einem teilbaren Türscharnier, insbesondere für Fahrzeuge, mit zwei schnell verbind- und trennbaren Untereinheiten, von welchen eine erste einstellbar an dem Türpfosten, insbesondere an dem Türpfosten einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist und eine zweite an der Tür befestigt verbleibt, um ein schnelles Entfernen und Wiederanbringen der Tür an der Fahrzeugkarosserie zu ermöglichen, siehe beispielsweise das Dokument DE-A-37 06 845.
  • Beim Zusammenbau und Lackieren von Fahrzeugkarosserien, insbesondere Kraftfahrzeugkarosserien, werden die Seitentüren an den Türpfosten der Rohkarosserie befestigt. Die Scharniere werden eingestellt (beispielsweise durch Ausgleichen mit Beilegscheiben und/oder durch das Ausführen kleinerer Einstellungen an dem Teil des Scharniers, der mit dem Türpfosten verbunden ist), um relativ große Arbeitstoleranzen auszugleichen und sicherzustellen, daß die Türen bündig an der Karosse sitzen. Die Karosserie wird als Ganzes lackiert. Die Türen werden entfernt, um die verschiedenen Betätigungsvorrichtungen an den Türen und der Karosserie zu montieren, und die fertigen Türen werden anschließend wieder an der Originalkarosse angebracht.
  • Um die vorstehenden Arbeitsschritte zu beschleunigen und eine Wiedereinstellung der Scharniere beim Wiederanbau der Türen an der Karosserie zu vermeiden, werden Tür-Karosserie-Scharniere verwendet, die in zwei Teile oder Untereinheiten aufgeteilt sind: Eine von diesen, welche diejenige ist, welche zur korrekten Ausrichtung der Tür mit Bezug auf die Türöffnung eingestellt wird, ist unmittelbar mit dem Türpfosten der Karosserie verbunden, während die andere mit der Tür verbunden verbleibt und mit ihr entfernt und wieder angebracht wird. Gewöhnlich erfolgt dies durch Entfernen eines Stiftes, normalerweise des Scharnierstiftes oder eines Stiftes oder einer Schraube, die koaxial in den Buchsen sitzt, um welche das Scharnier verschwenkt.
  • Bekannte Scharniere der zuvor beschriebenen Art besitzen mehrere Nachteile. Zunächst weisen sie einen relativ hohen Grad an Reibung auf, da sie vollständig um einfache Buchsen (Gleitlager) rotieren, die geschmiert gehalten werden müssen. Zweitens wirken bekannte Scharniere in vorspringender Weise, um es zu ermöglichen, die Türen mittels einer einfachen Linearbewegung zu entfernen/wieder anzubringen, was die Betriebsbelastung auf sie erheblich steigert, insbesondere, wenn das Fahrzeug eine Vielzahl von Zubehör besitzt und das Normalgewicht der Tür durch viele Betätigungsvorrichtungen gesteigert ist (Scheibenhebermotor, Zentralverriegelungseinheiten u. dgl.).
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue Art eines in zwei Teile oder Untereinheiten teilbaren Scharniers zu schaffen, welches außerdem in seiner Ausführung kompakt und äußerst einfach ist und für eine Reduzierung der Reibung und der Belastung im Betrieb sorgt, auch wenn es bei Türen verwendet wird, die eine Vielzahl von Betätigungsvorrichtung aufweisen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, für eine schnelle und störungsfreie Verbindung und Trennung der beiden Teile oder Untereinheiten des Scharniers zu sorgen, um eine störungsfreie Montage/Lackierung der Fahrzeugkarosserie zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung offenbart die in Anspruch 1 beschriebenen Merkmale.
  • Dies ermöglicht ein Abtrennen des/der das Scharnier drehbar tragenden Elements/Elemente von denjenigen, an welchen sie im Betrieb montiert sind, das Scharnier schnell in zwei Untereinheiten zu teilen und unter Aufrechterhaltung der Kompaktheit des Scharniers den notwendigen Raum für Wälzlager (oder Gleitlager, wie z. B. Buchsen o. dgl.) zu schaffen, um die Reibung im wesentlichen zu eliminieren, ohne gegenseitige Beeinflussung zwischen den Lagern und den Befestigungselementen des Scharniers.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzt das Scharnier auch ein Verbindungsglied, das durch das bewegliche Verbindungselement lösbar an dem Auge eines Tragarms der zweiten Untereinheit befestigt ist und seinerseits einen Kopf aufweist, der mit der unteren Absatzfläche einer Halterung der ersten Untereinheit zusammenwirkt. Das Verbindungsglied bildet einen Teil der Haltemittel, die auch ein Stiftelement aufweisen, das mit der Halterung verbunden ist und von der unteren Absatzfläche der Halterung koaxial mit der Scharnierachse vorspringt, wobei ein zweites Radiallager in den Kopf des Verbindungsgliedes eingepaßt ist, der die Form eines Auges besitzt und in welchen das Stiftelement frei laufend unter der Zwischenlage des zweiten Radiallagers eingreift.
  • Im Gegensatz zu einem Arbeiten in vorspringender Weise wirkt das Scharnier daher an zwei Punkten in einem gegebenen Abstand voneinander und fluchtend entlang der Gelenkachse und sorgt daher für eine optimale Lastverteilung, auch wenn es bei mit schwerem Zubehör versehenen Türen eingesetzt wird.
  • Eine nicht einschränkende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird als Beispiel mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Scharniers;
  • Fig. 2 eine Explosionsansicht der inneren Bauteile des Scharniers nach Fig. 1;
  • Fig. 3 einen Querschnitt eines Details des Scharniers nach Fig. 1 und 2;
  • Fig. 4 eine schematische Ansicht des Gelenks, wenn es getrennt ist.
  • Mit der Bezugsziffer 1 ist in den beigefügten Zeichnungen ein in zwei Elemente oder Untereinheiten 2 und 3 auftrennbares Scharnier bezeichnet. Das Scharnier 1 kann insbesondere bei einem Fahrzeug Einsatz finden, vorzugsweise bei einem Kraftfahrzeug, um auf leicht zu montierende und leicht zu entfernende Weise eine Seitentür 4 des Fahrzeuges an einem zugehörigen Türpfosten 5 der Fahrzeugkarosserie (nicht gezeigt) anzubringen. Wie später genauer erläutert werden wird, sind die Untereinheiten 2 und 3 so ausgebildet, daß sie leicht und schnell verbunden und getrennt werden können, wobei die Un tereinheit 3 einstellbar in bekannter Weise an dem Türpfosten 5 angebracht ist, und die Untereinheit 2 mit der Tür 4 verbunden bleibt.
  • Das Scharnier 1 erlaubt somit ein störungsfreies Entfernen und Wiederanbringen der Tür 4 von/an dem Türpfosten 5 und, im Falle eines Fahrzeuges, ein Durchführen eines bekannten Montage/Lackierungs-Zyklus, der die Arbeitsschritte einer Vormontage der Tür 4 an dem Türpfosten 5, eines Ausrichtens der Tür, das Lackieren der Tür und der Karosserie, eines Entfernens der Tür 4 zum Einbau der Betätigungsvorrichtungen (an der Tür 4 und in die Fahrzeugkarosse) und eines Wiederanbringens der Tür 4 an dem Türpfosten 5 der gleichen Karosserie wie vor dem Lackieren umfaßt, ohne weitere Einstellungen an dem Scharnier 1.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt die Untereinheit 3 einen Tragarm 9, der an einem Ende 10 in eine Platte 11 zum Anbringen an dem Türpfosten 5 und an dem entgegengesetzten Ende 12 in eine Halterung 13 mündet, die bei dem gezeigten Beispiel durch einen zylindrischen Abschluß gebildet ist. Die Platte 11 ist in bekannter Weise ausgebildet, um es zu ermöglichen, das Scharnier 1 in bekannter Weise mit Bezug auf den Türpfosten 5 (z. B. durch Einfügen von Beilegscheiben unter die Platte 11 und/oder durch Durchführen kleinerer Einstellungen an der Platte 11, wie sie durch Löcher 4 für bekannte Befestigungsschrauben (nicht gezeigt) ermöglicht sind, die geringfügig größer als die Schraubenschäfte sind) einzustellen, wohingegen die Halterung 13 so ausgebildet ist, daß sie Haltemittel 15 darstellt, die ihrerseits zur Aufnahme von Verbindungsmitteln (siehe Fig. 2) an der Untereinheit 2 ausgebildet sind, um die Untereinheit 2 mit sehr geringer Rei bung, wie noch zu sehen sein wird, und in drehbarer Weise um eine gemeinsame Scharnierachse A mit der Untereinheit 3 zu verbinden.
  • Genauer besitzen die Haltemittel 15 einen zylindrischen Stift 19, der mit der Halterung 13 verbunden ist, beispielsweise einstückig mit ihr ausgebildet ist, und koaxial zu der Scharnierachse A von der oberen Absatzfläche 20 der Halterung 13 vorspringt. Erfindungsgemäß weist die Untereinheit 3 auch ein radiales Wälzlager 21 einer bekannten, für den Anwendungsfall geeigneten Art (z. B. ein Rollen- oder Nadellager), das frei laufend auf dem Stift 19 sitzt, und ein Axialwälzlager 22 einer bekannten, für den Anwendungsfall geeigneten Art auf (z. B. ein Nadellager), das koaxial um den Stift 19 gegen die Fläche 20, und vorzugsweise innerhalb eines Sitzes 23 in Form einer Vertiefung in der Fläche 20 an der Halterung 12 angeordnet ist.
  • Die Untereinheit 2 besitzt andererseits einen Tragarm 24, der an einem Ende in einer bekannten Platte 25 zum Anbringen an der Tür 4, ähnlich der Platte 11, und an dem entgegengesetzten Ende in einem Auge 26 mündet, in welches in axial gleitender Weise der Stift 19 unter der Zwischenanordnung des Lagers 21 (Fig. 1) eingreift, das in das Auge 26 eingepaßt ist. Bei dem gezeigten Beispiel ist die verschiebliche Verbindung daher zwischen dem Lager 21 und dem Stift 19 ausgebildet, obwohl selbstverständlich das Lager 21 auf dem Stift 19 gepaßt sein kann, so daß die axial gleitende Verbindung zwischen dem Lager 21 und dem Auge 26 durch Schaffen einer beweglichen Verbindung zwischen dem Auge 26 und dem Außenring des Lagers 21 ausgebildet ist, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Das Auge 26 ist so ausgebildet, daß es die Absatzfläche 20 der Halterung 13 unter der Zwischenlage des Axiallagers 22 berührt, so daß das Gewicht der Tür 4 von der Halterung 13 getragen wird, während gleichzeitig eine Rotation der Untereinheiten 2 und 3 mit niedriger Reibung ermöglicht ist.
  • Die Untereinheit 3 besitzt ferner ein Verbindungsglied 27, das entfernbar mit der Halterung 13 verbunden ist und in dem gezeigten Beispiel einen Kopf 28 in Form eines Auges aufweist, der mit der unteren Absatzfläche 29, entgegengesetzt der Fläche 20, der Halterung 13 zusammenwirkt. Genauer bildet das Verbindungsglied 27 einen Teil der Haltemittel 15, die auch einen Stift 30 aufweisen, der mit der Halterung 13 verbunden und beispielsweise einstückig mit der Halterung 13 und dem Stift 19 ausgebildet ist und von der Fläche 29 koxial zu der Scharnierachse A vorspringt. Ein zweites Radialwälzlager 31, identisch zu dem Lager 21, ist in den Kopf 28 eingefügt, in welchen unter der Zwischenanordnung des Lagers 31 das Stiftelement 30 frei laufend eingreift, an welchem das Verbindungsglied 27 dann zwischen dem freien Ende des Stifts 30 und der Fläche 29 durch einen Stützring axial verriegelt wird, z. B. durch einen Seegerring 32, der in eine Nut 33 an dem freien Ende des Stifts 30 eingefügt ist.
  • Der Tragarm 24, der das Hauptbauteil der Untereinheit 2 darstellt, besitzt einen prismatisch-zylindrischen Körper 34, der die Platte 25 mit dem Auge 26 verbindet, seitlich und parallel zu dem Auge 26 angeordnet ist und eine Durchgangsbohrung 35 (Fig. 2) parallel zu der Scharnierachse A aufweist. Die Untereinheit 2 verfügt ferner über ein bewegliches Verbindungselement zum Verbinden des Auges 26 mit dem Kopf 28 des Verbindungsgliedes 27, das wiederum bei dem gezeigten Beispiel einen Stift 38 aufweist, der einen Kopf 39 (z. B. mit einer Sechskantsteckeinsatzöffnung 40) an einem Ende und einen Gewindebereich 42 am entgegengesetzten Ende besitzt. Der Stift 38 greift in verschieblicher Weise in die Bohrung 35 ein und ist länger als der Körper 34, so daß das Gewindeende 42 über den Boden der Bohrung 35 in Richtung des Verbindungsgliedes 27 hervorsteht, während der Kopf 39 nahe des Auges 26 verbleibt.
  • An dem dem Kopf 28 entgegengesetzten Ende verfügt das Verbindungsglied 27 seinerseits über eine Gewindedurchgangsbohrung 44, in welche das Gewindeende 42 eingreift, so daß das Verbindungsglied 27 zusätzlich zu der Drehverbindung an der Halterung 13 auch lösbar mit dem Auge 26 verbunden ist, wobei der Stift 38 ein bewegliches Verbindungselement bildet, das einen Teil des Scharniers 1 darstellt und zum mechanischen Verbinden der Untereinheiten 2 und 3 dient. Erfindungsgemäß wird jedoch die Verbindung durch den Stift 38 nicht entlang der Scharnierachse A, sondern entlang einer Achse B hergestellt, die mit der Achse der Bohrung 35 (Fig. 2) zusammenfällt und daher, wenngleich parallel zu der Scharnierachse A, von dieser abweicht.
  • Zum Verbessern der Verbindung zwischen dem Tragarm 24 und dem Verbindungsglied 27 besitzen die Verbindungsmittel 16 wenigstens einen prismatischen Vorsprung 50, bei dem dargestellten Beispiel ein Paar nebeneinanderliegender Vorsprünge 50, die einstückig mit dem Tragarm 24 ausgebildet sind und von dem Boden des Körpers 34 an einer von der Halterung 13 weg weisenden Seite des Körpers 34 vorspringen. Korrespondierend besitzt das Ende des Verbindungsgliedes 27 mit der Gewindebohrung 44 zwei entsprechende, nebeneinanderliegende Nuten 54 (Fig. 3) zur Aufnahme der Vorsprünge 50, die an einem rückwärtigen, äußeren Seitenflächenbereich 55 des Verbindungsgliedes 27 ausgebildet sind, der dem Tragarm 24 in der Verwendung zugewandt ist. Folglich fluchtet das Verbindungsglied 27 im wesentlichen mit dem Körper 34 und dem Auge 26, wenn die Vorsprünge 50 in die Nuten 54 eingreifen, und bildet eine angebundene Grunderweiterung des Tragarms 24, wenn der Gewindestift 38 in den Löchern 35, 44 verriegelt ist.
  • Die durch den Stift 19 und die Nuten 54 gebildeten Haltemittel erlauben es daher den durch das Auge 26 und die Vorsprünge 50 gebildeten Verbindungsmitteln, sich axial und parallel zu der Scharnierachse A zu bewegen, wobei die Axialbewegung nur verhindert wird, wenn der Gewindestift 38 in den Bohrungen 35, 44 verriegelt ist. Folglich kann bei der tatsächlichen Verwendung das Scharnier vormontiert werden, wie in Fig. 2 gezeigt, um die Untereinheiten 2 und 3 übereinander in drehbarer Weise mit niedriger Reibung (mittels der Lager 21, 22, 31) zu verbinden, wobei das Scharnier 1 in bekannter Weise an dem Fahrzeug angebracht werden kann, d. h. durch Befestigungsplatten 11 und 25 an dem Türpfosten 5 bzw. der Tür 4, und die Stellung des Scharniers 1 in bekannter Weise so eingestellt werden kann, daß die Tür 4 mit der Türöffnung ausgerichtet ist und mit der Außenseite der Fahrzeugkarosserie fluchtet.
  • Zum Entfernen der Tür 4 nach dem Lackiervorgang können die Untereinheiten 2 und 3 in im wesentlichen der gleichen Zeit, die zum Trennen bekannter Scharniere benötigt wird, getrennt werden, indem man den Stift 38 aus der Bohrung 44 (Fig. 4) herausschraubt, um das Verbindungsglied 27 zu lösen, das (aus der Stellung in Fig. 1) in der Richtung des Pfeils in die Stellung nach Fig. 4 verdreht wird, und die Tür 4 von dem Pfosten 5 zusammen mit der Untereinheit 2 abhebt. Der Stift 38 kann entweder mit der Untereinheit 2 innerhalb der Bohrung 35 verbunden bleiben oder ganz entfernt werden.
  • Zum Wiederanbau der Tür wird das Scharnier 1 wieder montiert, indem man die gleichen Arbeitsschritt in umgekehrter Reihenfolge durchführt. Dies wird durch die Vorsprünge 50 vereinfacht, die, wenn sie in die Nuten 54 eingefügt sind, einerseits für ein korrektes Positionieren des Verbindungsgliedes 27 sorgen (um den Stift 38 unmittelbar ohne Versuchs- und Fehlausrichtung des Stifts 38 und der Bohrung 44 einzufügen) und andererseits für die Ausbildung einer weiteren mechanischen Verbindung des Tragarms 24 mit dem Verbindungsglied 27 sorgen, so daß im Betrieb das Verbindungsglied 27 als eine Erweiterung des Tragarms 24 wirkt, der somit nicht nur durch den Stift 19 (vorspringende Verbindung), sondern auch durch den in das Verbindungsglied 27 eingreifenden Grundstift 30 mit der Halterung 13 verbunden ist. Wenn der Stift 38 zum Trennen der Untereinheiten 2 und 3 entfernt wird, wird das Verbindungsglied durch den Haltering 32 an dem Stift 30 gehalten.
  • In Abhängigkeit von dem zur Verfügung stehenden Raum können die Wälzlager 21, 22, 31 selbstverständlich durch entsprechende Buchsen oder Gleitlager oder durch sonstige ähnliche Mittel zur Reibungsverminderung ersetzt werden.

Claims (8)

1. Teilbares Türscharnier (1), insbesondere für Fahrzeuge, mit zwei schnell verbind- und trennbaren Untereinheiten (2, 3), von welchen eine erste (3) einstellbar an dem Türpfosten (5), insbesondere dem Türpfosten einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist und eine zweite (2) an der Tür (4) befestigt verbleibt, um ein Entfernen der Tür von und ein Wiederanbringen an dem Türpfosten zu ermöglichen, wobei die erste Untereinheit (3) Haltemittel (15) besitzt, die ihrerseits Lagermittel (21, 22, 31) aufweisen und zur Aufnahme entsprechender Verbindungsmittel (16) an der zweiten Untereinheit (2) ausgestaltet sind, um die zweite Untereinheit (2) auf drehbar gelagerte Art um eine gemeinsame Gelenkachse A an der ersten Untereinheit anzubringen, es die Haltemittel (15) den Verbindungsmitteln (16) erlauben, sich axial und parallel zu der Gelenkachse A verschieben zu lassen, und das Gelenk (1) ferner ein bewegliches Verbindungselement (38) zwischen den beiden Untereinheiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verbindungselement (38) zwischen den beiden Untereinheiten (2, 3) verschieben läßt und entlang einer zweiten Achse B wirkt, die von der Achse A abweichend parallel zu dieser liegt, wobei die Achse A und die Achse B in einer gemeinsamen Ebene liegen und jeweilige Ebenen senkrecht zu der Gelenkachse A und der zweiten Achse B parallel zueinander sind.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Untereinheit (3) einen Tragarm (9) aufweist, der an einem Ende (10) mit Befestigungsmitteln (11) zum Anbringen der ersten Untereinheit (3) an dem Türpfosten (5) und an dem entgegensetzten Ende (12) mit einer Halterung (13) für die Haltemittel (15) abschließt, die einen starr mit der Halterung (13) verbundenen Stift (19) besitzen, der koaxial zu der Gelenkachse von der oberen Absatzfläche (20) der Halterung (13) vorspringt, wobei ein erstes Radiallager (19) auf dem Stift (19) sitzt und ein Axiallager (22) koaxial um den Stift (19), gegen die obere Absatzfläche (20) der Halterung (13) und vorzugsweise innerhalb eines in der oberen Absatzfläche (20) ausgebildeten Sitzes (23) angeordnet ist.
3. Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Untereinheit (2) einen Tragarm (24) aufweist, der an einem Ende mit Befestigungsmitteln (25) zum Anbringen der zweiten Untereinheit (2) an der Tür (4) und an dem entgegensetzten Ende mit einem Auge (26) abschließt, in welches der Stift (19) unter Zwischenanordnung des ersten Radiallagers (21) eingreift und das unter Zwischenanordnung des Axiallagers (22) auf der oberen Absatzfläche (20) der Halterung (13) ruht.
4. Scharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es auch ein Verbindungsglied (27) aufweist, das durch das bewegliche Verbindungselement (38) lösbar mit dem Auge des Tragarms (24) der zweiten Untereinheit (2) verbunden ist und seinerseits einen Kopf (28) besitzt, der mit einer unteren Absatzfläche (29) zusammenwirkt, die an der der oberen Absatzfläche entgegengesetzt liegenden Seite der Halterung (13) ausgebildet ist.
5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (27) einen Teil der Haltemittel (15) bildet, die auch ein starr mit der Halterung (13) verbundenes Stiftelement (30) besitzen, das koaxial zu der Gelenkachse A von der unteren Absatzfläche (29) der Halterung (13) vorspringt, wobei ein zweites Radiallager (31) in den Kopf (28) des Verbindungsgliedes (27) eingefügt ist, der ein Auge aufweist, in welches das Stiftelement (30) unter der Zwischenanordnung des Radiallagers (31) frei laufend eingreift.
6. Scharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (27) zwischen dem freien Ende des Stiftelements (30) und der unteren Absatzfläche (29) mittels entfernbarer Stützmittel (32), beispielsweise mittels eines elastischen, auf das freie Ende des Stiftelements gefügten Stützrings, wie z. B. eines Schnappfederrings, axial verriegelt ist.
7. Scharnier nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (24) der zweiten Untereinheit (2) zwischen den Befestigungsmitteln (25) und dem Auge (26) einen Verbindungskörper (34) aufweist, der parallel seitlich des Auges (26) angeordnet ist und parallel zu der Gelenkachse A eine Durchgangsöffnung besitzt, die das bewegliche Verbindungselement (38) aufnimmt, das einen Stift (38) aufweist, der an einem Ende einen mitnehmbaren Kopf (39) und am anderen, entgegengesetzten Ende einen Gewindeabschnitt (42) besitzt, der aus dem Grund der Durchgangsöffnung (35) in dem Verbindungskörper (34) her vorsteht und in eine entsprechende Gewindebohrung (44) in dem dem Kopf (28) entgegengesetzt liegenden Ende des Verbindungsgliedes (27) eingreift.
8. Scharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (16) auch wenigstens einen prismatischen, einstückig mit dem Tragarm (24) der zweiten Untereinheit (2) ausgebildeten Vorsprung (50) aufweisen, der von dem Grund des Verbindungskörpers (34) an der von der Halterung (13) weg weisenden Seite des Verbindungskörpers (34) vorspringt, wobei das Ende des Verbindungsgliedes mit der Gewindebohrung (44) auch wenigstens eine Nut (54) aufweist, in welche der Vorsprung (50) eingreift und die in einem äußeren, dem Tragarm (24) zugewandten Seitenflächenbereich (55) des Verbindungsgliedes (27) ausgebildet ist.
DE69516103T 1994-12-01 1995-11-30 Teilbares, reibungsarmes Türscharnier, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired - Fee Related DE69516103T2 (de)

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