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DE69516014T2 - Pneumatischer bremskraftverstärker - Google Patents

Pneumatischer bremskraftverstärker

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DE69516014T2
DE69516014T2 DE69516014T DE69516014T DE69516014T2 DE 69516014 T2 DE69516014 T2 DE 69516014T2 DE 69516014 T DE69516014 T DE 69516014T DE 69516014 T DE69516014 T DE 69516014T DE 69516014 T2 DE69516014 T2 DE 69516014T2
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DE
Germany
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housing
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servomotor
pneumatic
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DE69516014T
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Pierre Gautier
Ulysse Verbo
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Bosch Systemes de Freinage SAS
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Bosch Systemes de Freinage SAS
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60T13/52Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60T13/5675Supportstruts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft pneumatische Servomotoren der Art, wie sie zur Bremsunterstützung von Kraftfahrzeugen verwendet werden.
  • Derartige Servomotoren sind in der Automobiltechnik wohl bekannt und werden dort häufig verwendet. Gewöhnlich enthalten sie ein Gehäuse, das mit seiner hinteren Wand an der den Motorraum vom Fahrzeuginnenraum trennenden Schürze so befestigt ist, daß sie durch ein im Fahrzeuginnenraum befindliches Bremspedal betätigt werden und den Hauptkolben eines Hauptzylinders betätigen können, der sich im Motorraum befindet und durch einen Hydraulikkreis mit den Fahrzeugbremsen verbunden ist, wobei der Hauptzylinder an der vorderen Wand des Servomotorgehäuses befestigt ist.
  • Das Gehäuse ist durch eine bewegliche Wandstruktur in dichter Weise in eine permanent mit einer Unterdruckquelle verbundene vordere Kammer und eine hintere Kammer unterteilt, die selektiv mit der vorderen Kammer oder einer Hochdruckquelle mittels eines Dreiwegeventils verbunden ist, das von einer mit dem Bremspedal verbundenen Steuerstange betätigt wird, welche in der Lage ist, sich über die Vorderseite eines Tauchkolbens an der Hinterseite einer fest mit einer Reaktionsscheibe verbundenen Schubstange abzustützen, welche den Hauptkolben des Hauptzylinders betätigt.
  • Um die durch derartige Servomotoren erbrachte Unterstützungskraft zu erhöhen, hat man doppelte Servomotoren oder Tandemservomotoren entwickelt, wie etwa in der EP-A-0 327 997 beschrieben ist, die schematisch aus zwei in Reihe angeordneten Servomotoren bestehen. Diese Tandemservomotoren haben einen relativ hohen Platzbedarf, wodurch die Verwendung auf bestimmte Fahrzeuge begrenzt ist, die über ausreichend Platz im Motorraum verfügen.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man beispielsweise in der DE-A-33 43 160 versucht, Servomotoren zu entwickeln, die eine zusätzliche Kammer mit geringerem Volumen aufweisen, so daß die durch den Servomotor erbrachte Unterstützungskraft erhöht wurde, ohne dabei die äußeren Abmessungen entscheidend zu vergrößern.
  • Beispielsweise ist aus der EP-B-0 395 461 ein dem Oberbegriff des Hauptanspruchs entsprechender Servomotor bekannt, bei dem ein Nebengehäuse fest mit der beweglichen Wand verbunden ist und in die vordere Kammer hineinragt. Ein Nebenkolben unterteilt im Inneren in dichter Weise das Nebengehäuse in einen vorderen Raum und einen hinteren Raum. Der Nebenkolben ist bezüglich des Gehäuses fest angeordnet und der vordere Raum ist permanent mit der hinteren Kammer und der hintere Raum permanent mit der vorderen Kammer verbunden.
  • Von Nachteil bei diesen Servomotoren mit zusätzlicher Kammer ist, daß sie aufgrund der Übertragung von erhöhten Unterstützungskräften Verformungen unterliegen, die in axialer Richtung um so höher sind. Daraus ergibt sich, daß bei der Betätigung des Servomotors für eine Bremswirkung der axiale Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Wand des Servomotors variiert, was sich in einem verlängerten Weg des Bremspedals auswirkt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Servomotor vorzuschlagen, der eine zusätzliche Kammer aufweist und bei dem die Steifigkeit in axialer Richtung so erhöht ist, daß der Weg des Bremspedals konstant bleibt.
  • Erfindungsgemäß enthält dazu der Servomotor der oben genannten Art ferner zumindest ein Glied zur Übertragung der Reaktionskraft, die durch die Betätigung eines Hauptzylinders an dessen Befestigungsflansch vor dem pneumatischen Servomotor erzeugt wird, wobei das Glied zur Übertragung der Reaktionskraft am Befestigungsflansch befestigt ist und das Gehäuse von einer Seite zur anderen parallel zur Symmetrieachse des Servomotors durchdringt und fest mit der vorderen und der hinteren Wand des Gehäuses verbunden ist, und wobei das Glied zur Übertragung der Reaktionskraft ein Zugglied ist, das in dichter Weise die Vorderseite des Nebengehäuses durchdringt.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Dabei zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht in Längsschnitt eines pneumatischen Servomotors zur Bremsunterstützung, der gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, und
  • Fig. 2 eine Seitenansicht in Längsschnitt eines pneumatischen Servomotors zur Bremsunterstützung, der gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist.
  • In den Figuren ist ein pneumatischer Servomotor zur Bremsunterstützung dargestellt, der zum Einsetzen in gewöhnlicher Weise zwischen dem Bremspedal eines Fahrzeugs und dem Hauptzylinder vorgesehen ist, welcher den hydraulischen Bremskreis dieses Fahrzeugs steuert. Üblicherweise wird mit "Vorderseite" des Servomotors derjenige Bereich des letztgenannten bezeichnet, der dem Hauptzylinder zugewandt ist und mit "Hinterseite" des Servomotors derjenige Bereich, der dem Bremspedal zugewandt ist. In den Figuren befindet sich somit die Vorderseite links und die Hinterseite rechts.
  • Der in den Figuren dargestellte Servomotor enthält ein äußeres Gehäuse 10 in Form einer Schale, das um die Achse X-X' rotationssymmetrisch ist.
  • Eine bewegliche Wandstruktur 12 begrenzt innerhalb des Gehäuses 10 in dichter Weise eine vordere Kammer 14, die durch ein Rückschlagventil 15 permanent mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, und eine hintere Kammer 16. Der beweglichen Wand 12 ist eine nachgiebige Abrollmembran 18 aus Elastomer zugeordnet, deren innerer Umfangsrand in dichter Weise durch einen inneren Wulst in einem hohl ausgeführten Unterstützungskolben 20 aufgenommen ist, der entlang der Achse X-X' des Servomotors angeordnet ist, und deren äußerer Umfangsrand in dichter Weise am äußeren Gehäuse 10 befestigt ist.
  • Der Hohlkolben 20 setzt sich nach hinten in Form eines rohrförmigen Abschnitts 22 fort, der in dichter Weise die hintere Wand des Gehäuses 10 durchdringt. Eine zwischen dem Kolben 20 und der vorderen Wand des Gehäuses 10 eingesetzte Druckfeder 24 hält normalerweise den Kolben 20 in der hinteren Ruhestellung, die in der Figur dargestellt ist und in der die hintere Kammer 16 ihr kleinstes Volumen und die vordere Kammer 14 ihr größtes Volumen aufweist.
  • Im Mittelbereich der beweglichen Wand, die sich vor dem rohrförmigen hinteren Abschnitt 22 befindet, weist der Kolben 20 eine Bohrung auf, in der ein Tauchkolben 26 gleitend aufgenommen ist. Das vordere Ende einer Steuerstange 28 des Servomotors, die auch entlang der Achse X-X' angeordnet ist, ist drehbar in einer Sacklochbohrung des Tauchkolbens 26 gelagert, und ihr hinteres Ende, das nach außen vom rohrförmigen Abschnitt 22 vorspringt, wird direkt durch das (nicht dargestellte) Bremspedal des Fahrzeugs gesteuert.
  • Der Tauchkolben 26 steuert in bekannter Weise den Betrieb eines Dreiwegeventils 30, wobei die hintere Kammer 16 selektiv mit der vorderen Kammer 14 und einer Überdruckquelle, wie etwa der Atmosphäre, verbunden ist, die im hinteren Bereich des rohrförmigen Abschnitts 22 vorhanden ist.
  • Ein ringförmiges Nebengehäuse 32 ist fest mit der beweglichen Wand 12 verbunden und ragt in die vordere Kammer 14 hinein. Ein ringförmiger Nebenkolben 34 begrenzt in dichter Weise im Inneren des Gehäuses 32 einen vorderen Raum 36 und einen hinteren Raum 38. Die Dichtigkeit wird durch eine nachgiebige Abrollmem bran 40 aus Elastomer gewährleistet, deren äußerer Umfangsrand in dichter Weise am Gehäuse 32 befestigt ist.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen der vorderen Wand 42 und der hinteren Wand 44 des Servomotorgehäuses 10 ein Glied zur Übertragung der Reaktionskraft vorgesehen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist dieses Glied zur Kraftübertragung ein Zugglied, das fest mit dem ringförmigen Nebenkolben 34 verbunden oder einteilig mit diesem ausgebildet ist, wie dargestellt ist.
  • Insbesondere besteht das Zugglied 50 beispielsweise aus einem Rohr, dessen beide Enden ein Innengewinde aufweisen. Am hinteren Ende ist ein erster Abschnitt eines Bolzens 52 eingeschraubt, der mit einer im Inneren des Gehäuses 10 angeordneten mittleren Verdickung 54 gebildet ist und an der Innenseite der hinteren Wand 44 anschlägt, wobei der zweite Abschnitt 56 des Bolzens 52 eine Öffnung in der Wand 44 durchdringt, deren Ränder auf den Bolzen umgebördelt sind. Es kann vorteilhaft eine Dichtung zwischen der Verdickung 54 und der Wand 44 eingesetzt sein.
  • Ebenso ist der erste Abschnitt eines zweiten Bolzens 58 in das vordere Ende des Zugglieds 50 eingeschraubt, wobei der zweite Abschnitt 60 des Bolzens 58 in dichter Weise eine Öffnung in der vorderen Wand 42 durchdringt, beispielsweise mit Hilfe eines rohrförmigen Stopfens 62 aus Gummi, wie dargestellt ist. Der Stopfen 62 ist ebenfalls in dichter Weise am Zugglied 50 angebracht.
  • Im Kolben 34 ist eine ringförmige Nut 64 um das Zugglied 50 herum ausgebildet, um in dichter Weise einen Wulst der Membran 40 aufzunehmen. Die Membran 18 der beweglichen Wandstruktur 12 ist auch mit einer Öffnung ausgebildet, deren Ränder einen in dichter Weise um das hintere Ende des Zugglieds 50 herum befestigten Wulst 66 bilden.
  • Im Innengewinde des hinteren Endes des Zugglieds 50 sind axiale Rillen 68 über eine Länge ausgebildet, die größer ist als die Länge des ersten Abschnitts des Bolzens 52, und im hinteren Ende des Zugglieds 50 sind hinter der Befestigung des Wulstes 66 radiale Öffnungen 70 eingebracht, die in die Rillen 68 münden, um die hintere Kammer 16 des Servomotors mit dem Raum 72 im Inneren des rohrförmigen Zugglieds 50 zu verbinden.
  • Radiale Öffnungen 74 sind auch im rohrförmigen Zugglied 50 vor der Nut 64 zur Befestigung des Wulstes der Membran 40 vorgesehen, um den Raum 72 mit dem vorderen Raum 36 des Nebengehäuses 32 zu verbinden. In der Wand des Nebengehäuses 32 sind Öffnungen 76 vorgesehen, um die vordere Kammer 14 des Servomotors mit dem hinteren Raum 38 des Nebengehäuses 32 zu verbinden.
  • Schließlich ist eine Lippendichtung 78 in einer vor dem Nebengehäuse 32 gebildeten Öffnung angeordnet, die für eine gleitende Dichtigkeit zwischen diesem Gehäuse und dem Zugglied 50 sorgt. Eine Mutter 79 kann vorteilhaft auf dem zweiten Abschnitt 60 des Bolzens 58 aufgeschraubt sein, um einerseits die beiden das Gehäuse 10 bildenden Teile 42 und 44 zusammenzuhalten und so die Handhabung und Lagerung des Servomotors zu erleichtern, und um andererseits in genauer Weise den axialen Abstand in der Ruhestellung zwischen der Vorderseite 42 und der Hinterseite 44 des Servomotors zu bestimmen.
  • Der so zusammengesetzte Servomotor ist auf der (nicht dargestellten) Schürze befestigt, die den Motorraum des Fahrzeugs vom Fahrzeuginnenraum trennt, und zwar mittels einer Mutter, die vom Fahrzeuginnenraum aus auf den zweiten Abschnitt 56 des Bolzens 52 aufgeschraubt ist, der die Öffnung der Schürze durchdringt. Ein (nicht dargestellter) Hauptzylinder ist im Vorderteil des Servomotors mittels einer Mutter auf dem zweiten Abschnitt 60 des Bolzens 58 aufgeschraubt, der eine Öffnung durchdringt, die in einem Flansch zum Befestigen des Hauptzylinders ausgebildet ist.
  • Befindet sich der gesamte Servomotor in der Ruhestellung, werden die Steuerstange 28 sowie der Tauchkolben 26 nach hinten beaufschlagt, so daß das Dreiwegeventil normalerweise eine Verbindung zwischen den beiden Kammern 14 und 16 des Servomotors herstellt. Da diese Kammern permanent mit dem Raum 38 bzw. 36 des Nebengehäuses 32 in Verbindung stehen, ist der gesamte Servomotor dem Druck ausgesetzt, der von der Unterdruckquelle durch ein Ventil 15 aufgebracht wird.
  • Drückt der Fahrer des Fahrzeugs auf das Bremspedal, ergibt sich eine Bewegung der Steuerstange 28 und des Tauchkolbens 26 nach vorne, die den Betrieb des Dreiwegeventils 30 steuert. Dann gelangt Luft unter Atmosphärendruck in die hintere Kammer 16 und in den vorderen Raum 36. Die Druckdifferenz zwischen der vorderen Kammer 14 und dem hinteren Raum 38, in denen stets der Druck aus der Unterdruckquelle herrscht, bewirkt eine Unterstützungskraft, die durch den Hohlkolben auf die Reaktionsscheibe 80 übertragen wird, die auch die Betätigungskraft an der Steuerstange 28 durch den Tauchkolben 26 aufnimmt.
  • Die Reaktionsscheibe 80 ist fest mit einer Schubstange 82 verbunden, welche den Hauptkolben des Hauptzylinders betätigt, wodurch der Hydraulikdruck im Bremskreis erhöht wird, an den er angeschlossen ist. Die Betätigung des Hauptzylinders ruft eine Reaktionskraft an seinem Befestigungsflansch hervor. Da dieser Flansch am Bolzen 58 befestigt ist, der selbst fest mit dem Zugglied 50 verbunden ist, welches mit dem Bolzen 52 an der Fahrzeugschürze befestigt ist, wird die durch Betätigung des Hauptzylinders aufgebrachte Reaktionskraft durch das Zugglied 50 so direkt zur Fahrzeugschürze übertragen, ohne daß sie dabei durch das Gehäuse 10 des Servomotors übertragen wird.
  • Somit ist es möglich, das Gehäuse 10 des Servomotors aus einem feineren oder leichteren Material herzustellen, da dieses Gehäuse nur der durch den Differenzdruck zwischen dem Innenraum und der äußeren Atmosphäre hervorgerufenen Spannung unterliegt.
  • In Fig. 2 ist eine Variante zur oben beschriebenen Ausführungsform dargestellt. Bei Fig. 2 sind die gleichen Teile wie in Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht erneut näher beschrieben. Bei dieser Variante ist das Zugglied in der axialen Richtung zusammendrückbar, so daß die Reaktionskraft des Hauptzylinders auf die Schürze übertragbar ist, ohne dabei im Falle einer Kollision des Fahrzeugs Kräfte auf diese Schürze zu übertragen, und so daß die passive Sicherheit des mit einem solchen Servomotor ausgestatteten Fahrzeugs erhöht wird.
  • Das in Fig. 2 dargestellte Zugglied 100 besteht aus einem Kabel 102, an dessen Enden Endteile 104 und 106 aufgebördelt sind. Jedes Teil 104 bzw. 106 ist an seinem Ende mit einem Gewindeabschnitt 108 bzw. 110 versehen, der eine Öffnung in der Wand 42 bzw. 44 durchdringt. Das Endteil 106 ist mit einer mittleren Verdickung 112 gebildet, die im Inneren des Gehäuses 10 angeordnet ist und sich in Anschlag an der Innenseite der hinteren Wand 44 befindet, wobei der Rand der Öffnung in der Wand 44 auf das Endteil 106 umgebördelt ist. Vorteilhaft kann eine Dichtung zwischen der Verdickung 112 und der Wand 44 eingesetzt sein.
  • Der ringförmige Nebenkolben 34 ist fest mit einem Rohr 114 verbunden, welches das Zugglied 100 umschließt und in dichter Wiese das Nebengehäuse 32 durchdringt, und zwar mittels einer Lippendichtung, die in einer im Vorderteil dieses Nebengehäuses 32 ausgebildeten Öffnung eingesetzt ist. Wie bei der vorhergehenden Ausführungsform ist das Rohr 114 mit Öffnungen 74 und 70 versehen, um die hintere Kammer 16 des Servomotors mit dem vorderen Raum 36 des Nebengehäuses 32 zu verbinden. Der rohrförmige Stopfen 62 sorgt auch für die Dichtigkeit des Durchgangs des Endteils 104 durch die Wand 42 und des Inneren des Rohrs 114 gegenüber der vorderen Kammer 14 des Servomotors.
  • Das Rohr 114 hat keine weitere Aufgabe, als die Dichtigkeit des Durchgangs des Kabels 102 durch die Vorderseite des Nebengehäuses 32 zu gewährleisten und die hintere Kammer 16 des Ser vomotors mit dem vorderen Raum 36 des Nebengehäuses zu verbinden, wobei die Übertragung der Reaktionskraft, die durch Betätigung des Hauptzylinders hervorgerufen wird, durch das Kabel 102 des Zugglieds 100 gewährleistet ist. Das Rohr 114 kann also aus einem relativ leichten Material, wie etwa Kunststoff, hergestellt sein.
  • Mit einer solchen Anordnung kann im Falle einer Druckbeaufschlagung des Servomotors, die beispielsweise durch eine frontale Kollision des Fahrzeugs hervorgerufen wird, das Rohr 114 brechen, so daß keinerlei Wirkung von der vorderen Wand 42 des Servomotors nach hinten auf die Fahrzeugschürze ausgeübt wird. Die Folgen einer Kollision sind somit für den Fahrer des Fahrzeugs gemindert.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen, sondern kann vielmehr zahlreiche, für den Fachmann denkbare Abwandlungen annehmen, ohne dabei den Rahmen der beigefügten Ansprüche zu verlassen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß das zusammendrückbare Zugglied teleskopischer Art ist und beispielsweise aus zwei ineinander gesteckten Rohren besteht. Das Zugglied 50 der Fig. 1 kann also aus zwei Rohren bestehen, wobei ein hinteres Rohr an der hinteren Wand 44 des Servomotors befestigt und fest mit dem ringförmigen Nebenkolben 34 verbunden ist und ein vorderes Rohr an der vorderen Wand 42 des Servomotors befestigt ist, wobei das vordere Rohr eine radial äußere Schulter enthält, die mit einer radial inneren Schulter des hinteren Rohres zusammenwirkt, um die Übertragung der Reaktionskräfte zu gewährleisten, wobei eine Dichtung zwischen den beiden Rohren angeordnet ist, um den Innenraum des Zugglieds von der vorderen Kammer des Servomotors zu trennen, wobei das vordere Rohr im hinteren Rohr unter Einwirkung einer äußeren Beaufschlagung, die auf eine Kollision folgt, gleiten kann, so daß jegliche Übertragung der Kräfte von der vorderen Wand des Servomotors zur Fahrzeugschürze vermieden wird.

Claims (7)

1. Pneumatischer Servomotor zur Bremsunterstützung, mit einem Gehäuse (10), das eine Symmetrieachse (X-X') besitzt und in dichter Weise durch zumindest eine bewegliche Wandstruktur (12) in eine permanent mit einer Unterdruckquelle verbundene vordere Kammer (14) und eine hintere Kammer (16) unterteilt ist, die selektiv mit der vorderen Kammer (14) oder einer Hochdruckquelle mittels eines Dreiwegeventils (30) verbunden ist, das von einer Steuerstange (28) betätigt wird, welche in der Lage ist, sich über die Vorderseite eines Tauchkolbens (26) an der Hinterseite einer fest mit einer Reaktionsscheibe (80) verbundenen Schubstange (82) abzustützen, wobei ein Nebengehäuse (32) fest mit der beweglichen Wand (12) verbunden ist und in die vordere Kammer (14) hineinragt, wobei ein Nebenkolben (34) das Nebengehäuse (32) innen in dichter Weise in einen vorderen Raum (36) und einen hinteren Raum (38) unterteilt, wobei der Nebenkolben (34) bezüglich des Gehäuses (10) fest angeordnet ist, wobei der vordere Raum (36) permanent mit der hinteren Kammer (16) und der hintere Raum (38) permanent mit der vorderen Kammer (14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner zumindest ein Glied (50, 100) zur Übertragung der Reaktionskraft enthält, die durch die Betätigung eines Hauptzylinders an einem Befestigungsflansch des letztgenannten vor dem pneumatischen Servomotor erzeugt wird, wobei das Glied (50, 100) zur Übertragung der Reaktionskraft am Befestigungsflansch befestigt ist und das Gehäuse (10) von einer Seite zur anderen parallel zur Symmetrieachse (X-X') des Servomotors durchdringt und fest mit der vorderen (42) und der hinteren Wandung (44) des Gehäuses (10) verbunden ist, und wobei das Glied zur Übertragung der Reaktionskraft ein Zugglied (50, 100) ist, das in dichter Weise die Vorderseite des Nebengehäuses (32) durchdringt.
2. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (50) fest mit dem Nebenkolben (34) verbunden ist.
3. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (50) zumindest über einen Teil seiner Länge rohrförmig ist und zumindest eine erste Öffnung (70), durch die der Innenraum (72) des Zugglieds (50) mit der hinteren Kammer (16) verbunden ist, und zumindest eine zweite Öffnung (74) aufweist, durch die der Innenraum (72) des Zugglieds (50) mit dem vorderen Raum (36) verbunden ist.
4. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (100) in axialer Richtung (X-X') zusammendrückbar ist.
5. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zusammendrückbare Zugglied (100) zumindest über einen Teil seiner Länge ein Kabel (102) enthält.
6. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (102) im Inneren eines Rohrs (114) angeordnet ist, das in dichter Weise die Vorderseite des Nebengehäuses (32) durchdringt.
7. Pneumatischer Servomotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zusammendrückbare Zugglied zumindest zwei ineinander gesteckte Rohre aufweist, um ein teleskopisches Zugglied zu bilden.
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