DE69510444T2 - Stossfänger für stapelbare wagen - Google Patents
Stossfänger für stapelbare wagenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ineinanderschiebbare Wagen zur Verwendung in Supermärkten oder ähnlichem und spezieller einen Stoßfänger zur Verwendung an ineinanderschiebbaren Wagen.
- Ineinanderschiebbare Wagen zur Verwendung in Supermärkten oder dergleichen sind vom Stand der Technik her weithin bekannt. Im allgemeinen umfassen solche Wagen jeweils einen auf einem Metallgestell gestützten Korb, wobei der Korb mit einem rückwärtigen Paneel versehen ist, das so ausgebildet ist, dass es schwenkt, wenn eine Vorderpartie eines anderen Wagens darin eingreift. Bei dieser Anordnung kann die Vorderpartie eines Wagens in den Korb des anderen Wagens geschoben werden. Dies ermöglicht es, zahlreiche Wagen kompakt unterzubringen.
- Die Körbe für derartige Wagen sind entweder aus Metalldraht oder Plastik geformt. Das Formen der Körbe aus Plastik bietet zahlreiche Vorteile, da beispielsweise die Körbe zur Erleichterung des Manövrierens leichter gemacht werden können, das Plastik nicht rostet oder korrodiert und die Körbe weniger Beschädigungen an Fahrzeugen auf dem Parkplatz eines Ladens, der solche Körbe verwendet, verursachen werden. Unglücklicherweise leiden Wagen mit Plastikkörben unter dem Nachteil, dass, wenn die Wagen ineinander- oder auseinandergeschoben werden, ein direkter Kontakt von Plastik auf Plastik oder Plastik auf Metall stattfinden kann, der nach einiger Zeit das Plastik an den Kontaktstellen verschleißt.
- Dem Stand der Technik zufolge wurde dieses Problem gelöst, indem Stoßfänger an den Kontaktstellen zwischen den Wagen angebracht wurden, um das Plastik zu schützen. Beispielsweise offenbart das US-Patent Nr. 3.999.774 einen Wagen mit einem Plastikkorb, der, zumindest teilweise, an einem Wagengestell befestigt ist, mittels eines Verstärkungsrings aus Metall, der sich innerhalb einer Nut erstreckt, die um den oberen, äußeren Umfang des Korbs geformt ist. Am Frontpaneel jedes Wagens ist ein Paar mit einem Abstand versehener Stoßfänger separat an dem Verstärkungsring befestigt, beispielsweise durch Schweißen. Die Stoßfänger sind so ausgeführt, dass sie direkt in andere Kontaktelemente eingreifen, die vom rückwärtigen Paneel eines anderen Wagens getragen werden, um ein direktes Eingreifen zwischen Plastikpartien der Körbe während des Ineinander- und Auseinanderschiebens der Wagen zu verhindern.
- Obwohl das Vorhandensein der Stoßfänger gut wirkt, um die Plastikkörbe vor unzulässigem Verschleiß zu schützen, ist bekannt, dass die Verbindungen zwischen den Stoßfängern und dem Verstärkungsring im Lauf der Zeit versagen, hauptsächlich aufgrund der darauf angebrachten Ermüdungslast. Zusätzlich erfordert die Montage der Stoßfänger an dem Verstärkungsring einen zusätzlichen Produktionsschritt, wie auch die Produktion zusätzlicher Teile. Offensichtlich führen diese Faktoren zu erhöhten Reparatur- und Produktionskosten.
- Es besteht daher vom Stand der Technik her ein Bedarf an einem Stoßfänger zur Verwendung an ineinander schiebbaren Plastikwagen, der nicht nur zum Schutz des Plastiks des Wagens vor unzulässigem Verschleiß dienen wird, sondern der auch kostengünstiger zu produzieren und zuverlässiger ist.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein ineinanderschiebbarer Wagen zur Verfügung gestellt, der einen aus Plastik, wie etwa Polyethylen, hergestellten Korb umfasst, wobei der Korb, zumindest teilweise, von einem Verstärkungselement auf einem Gestell gestützt wird und wobei das Verstärkungselement einteilig mit zumindest einem Stoßfänger am Frontpaneel des Wagens geformt ist. Der Stoßfänger ist dazu ausgebildet, in ein von einem rückwärtigen Paneel eines gleichartig konstruierten Wagens getragenes Kontaktelement einzugreifen, derart, dass, wenn die zwei Wagen ineinandergeschoben sind, der Stoßfänger an dem Kontaktelement anschlägt, um das Schwenken des rückwärtigen Paneels zu erzwingen.
- Durch diese Anordnung werden die Plastikkörbe vor unzulässigem Verschleiß geschützt, der während des Ineinander- und Auseinanderschiebens der Wagen auftreten kann. Zusätzlich können durch einteiliges Ausbilden des Verstärkungselements mit dem Stoßfänger bedeutende Einsparungen sowohl bei den Produktionskosten als auch in der Effizienz erzielt werden. Weiterhin ist die Stoßfängeranordnung zuverlässiger als die dem Stand der Technik entsprechenden Anordnungen.
- Zusätzliche Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführung davon, wenn sie in Zusammenhang mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird, worin gleiche Referenzziffern sich auf übereinstimmende Teile in den verschiedenen Ansichten beziehen.
-
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Einkaufswagens, der den Stoßfänger der vorliegenden Erfindung umfasst;
- Fig. 2 ist eine Schnittansicht, genommen entlang Linie 2-2 von Fig. 1;
- Fig. 3 ist eine Frontansicht des Wagenkorbs, genommen entlang Linie 3-3 von Fig. 1;
- Fig. 4 ist eine Draufsicht einer vorderen Ecke des Korbs von Fig. 3; und
- Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht, generell genommen entlang Linie 5-5 von Fig. 5.
- [0011] Zu Anfang wird auf die Fig. 1-3 verwiesen, die einen Wagen 1 darstellen, generell des Typs, der gemeinhin in Supermärkten oder dergleichen verwendet wird, der die Stoßfängeranordnung der vorliegenden Erfindung umfasst. Der Wagen 1 ist im allgemeinen aus einem rohrförmigen Gestell 5 geformt, das eine hauptsächlich U- förmige Basis 8 beinhaltet, die mit Nieten 11 an einem Paar rückwärtiger aufrecht stehender Stützen 14, 15 befestigt ist. Die rückwärtigen aufrecht stehenden Stützen 14, 16 sind mittels einer Querstange 17 miteinan der verbunden. Vorzugsweise ist die Querstange 17 an ihrem Ende an die rückwärtigen aufrecht stehenden Stützen 14 und 15 geschweißt, jeweils so wie bei 18 in Fig. 2 angedeutet. Das Gestell 5 umfasst weiterhin ein Paar aufrecht stehender Stangen 20, 21, die vorzugsweise als eine einzige Einheit geformt sind und mittels eines sich quer erstreckenden Handgriffs 23 miteinander verbunden sind. Jede aufrecht stehende Stange 20, 21 umfasst ein zugehöriges gestauchtes Ende 28, 29, das jeweils fest an den rückwärtigen aufrecht stehenden Stützen 14 und 15 befestigt ist, vorzugsweise mittels einer Vielzahl von Nieten 31. Zusätzlich umfasst das Gestell 5 eine dazwischen plazierte, aufrecht stehende Stütze 35, wie am deutlichsten in den Fig. 1 und 3 dargestellt. Die dazwischen plazierte, aufrecht stehende Stütze 35 ist an ihren jeweiligen Enden an der Basis 8 befestigt, so wie an der Schweißstelle 38.
- [0012] Wie in der Technik bekannt ist, kann der Wagen weiterhin mit einer unteren Plattform 42 versehen werden, die von der Basis 8 getragen wird. Die untere Plattform 42 kann beispielsweise aus einer Vielzahl von Drähten oder aus Plastik geformt sein. Das Gestell 5 wird von einer Vielzahl vorn Schwenkrollen 45 getragen. Vorzugsweise sind vier Schwenkrollen angebracht, zwei vorn und zwei hinten. Jede Schwenkrolle 45 umfasst ein Rad 47, das rotierbar auf einer sich generell horizontal erstreckenden Achse 49 montiert ist, die ihrerseits von einer U- förmigen Klammer 52 getragen wird. Wie in der Technik bekannt ist, ist jede Klammer 52 so ausgebildet, dass sie um eine generell vertikale Achse schwenkt, sodass die Schwenkrollen 45 sich drehen können.
- [0013] Der Wagen 1 umfasst weiterhin einen Plastikkorb 60. In der bevorzugten Ausführung ist der Korb 60 aus Polyethylen geformt, das für diese Anwendung ideal geeignet ist, da Polyethylen relativ stark ist und hieraus hergestellte Paneele flexibel genug sind, um einige Verformung, etwa durch einen Stoß verursacht, zu absorbieren, ohne zu zerbrechen. Es sollte jedoch anerkannt werden, dass auch andere Polymermaterialien mit ähnlichen Eigenschaften verwendet werden können. Der Korb 60 umfasst zwei Seitenpaneele 63 und 64, ein Frontpaneel 66, ein Bodenpaneel 67 und ein rückwärtiges Paneel 69. Die Seitenpaneele 63, 64, das Frontpaneel 66 und das Bodenpaneel 67 sind vorzugsweise durch Spritzguss als eine einzige, integrale Einheit geformt. Andererseits ist das rückwärtige Paneel 69 als ein separates Teil geformt und ist so ausgebildet, dass es relativ zum Rest des Korbs 60 schwenkt, in der Art und Weise, wie sie detaillierter im weiteren beschrieben wird. Der gesamte Korb 60 ist vorzugsweise als eine offene Gitterstruktur gefertigt, wie dies in der Technik bekannt ist. Der Korb 60 ist dazu ausgebildet, vom Gestell 5 getragen zu werden und greift direkt an den rückwärtigen aufrecht stehenden Stützen 14, 15 und der dazwischen plazierten, aufrecht stehenden Stange 35 an. Zusätzlich erstreckt sich ein Befestigungselement 72, vorzugsweise in Form einer Stange, die unter und vor dem hintersten Ende 73 des Bodenpaneels 67 positioniert ist, um die aufrecht stehenden Stangen 20, 21 und ist an den Seitenpaneelen 63 und 64 befestigt.
- [0014] Die Trageanordnung für den Plastikkorb 60 umfasst weiterhin ein Verstärkungselement 74, das vorzugsweise in Form eines Rings vorliegt, der an die aufrecht stehende Stange 20 und 21 geschweißt ist, wie bei 76 (siehe Fig. 2). Das Verstärkungselement 74 erstreckt sich innerhalb eines Kanals 78, der um den oberen, äußeren Umfang des Plastikkorbs 60 geformt ist. Der Kanal 78 ist definiert durch sich generell horizontal erstreckende und mit vertikalen Zwischenabständen versehene Randpartien 81 und 82 des Korbs 60 und öffnet sich vom Korb 60 nach außen. Wie am deutlichsten in Fig. 2 dargestellt, umfasst das Verstärkungselement 74 eine sich generell horizontal erstreckende Partie 84, die zwischen den aufrecht stehenden Stangen 20, 21 positioniert ist. Die Partie 84 des Verstärkungselements 74 umfasst zwei mit Querabständen versehene, verengte Abschnitte 86, 87 (siehe Fig. 2), die zur Verhinderung des seitlichen Herausschiebens eines Paars Stützstangen 91, 92 aus dem Korb 60 dienen. Spezieller sind die Stützstangen 90 und 92 jeweils an ihren oberen Enden mit einer Schwenköse 95 ausgebildet, die sich um die Partie 84 des Verstärkungselements 74 an Ort und Stelle eines jeweiligen verengten Abschnitts 86, 87 erstreckt. Die Stützstangen 91 und 92 sind an dem rückwärtigen Paneel 69 an dessen unteren Enden und an verschiedenen, mit vertikalen Abständen angeordneten Stellen mittels Verbindungsstücken, wie die bei 100 angedeuteten, befestigt. Mittels dieser Montageanordnung des rückwärtigen Paneels 69 mit dem Verstärkungselement 74 mittels der Stützstangen 91 und 92 kann das rückwärtige Paneel 69 relativ zu den Seitenpaneelen 63, 64, dem Frontpaneel 66 und dem Bodenpaneel 67 um eine von der Partie 84 des Verstärkungselements 74 definierte Achse schwenken.
- [0015] Wie in den Zeichnungen deutlich dargestellt, wird das rückwärtige Paneel 69 nach unten hin schmaler, und der gesamte Korb 60 wird nach vorn hin schmaler. Zusätzlich sind die Seitenpaneele 63 und 64 etwas seitlich außerhalb des rückwärtigen Paneels 69 gelegen, und das Bodenpaneel 67 ist etwas unterhalb der untersten Partie des rückwärtigen Paneels 69 angeordnet. Aufgrund dieser Anordnung kann das rückwärtige Paneel 69, mittels der gegenseitigen Verbindungen zwischen den Stützstangen 91, 92 und der Partie 84 des Verstärkungselements 74, zwischen den Seitenpaneelen 63 und 64 schwenken, um das Ineinanderschieben mehrerer Wagen 1, die auf gleichartige Weise konstruiert sind, zu gestatten. Wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, geschieht dieses Ineinanderschieben, indem das Frontpaneel 66 eines Wagens 1 in das rückwärtige Paneel 69 eines anderen Wagens 1 gedrückt wird, um ein Schwenken des rückwärtigen Paneels 69 zu verursachen, derart, dass sowohl das rückwärtige Paneel 69 und ein vorderer Bereich des anderen Wagens sich innerhalb des Korbs 60 erstrecken. Auseinandergeschoben, begrenzt ein Stopelement 101 (siehe Fig. 2), das vom Bodenpaneel 67 nach oben herausragt und vorzugsweise einteilig damit geformt ist, das erlaubte Rückwärtsschwenken des rückwärtigen Paneels 69. Wie zuvor in dieser Anwendung erläutert, kann bei der Konstruktion eines Wagens mit einem Plastikkorb das Eingreifen der vorderen und rückwärtigen Paneele der Wagen einen unzulässigen Verschleiß des Plastiks hervorrufen, was höchst unerwünscht ist. Daher ist die Stoßfängeranordnung der vorliegenden Erfindung, wie im weiteren detailliert beschrieben wird, vorgesehen, um die Plastikkörbe während des Ineinander- und Auseinanderschiebens vor jedem unzulässigen Verschleiß zu bewahren, der bei direktem Kontakt von Plastik auf Plastik oder Plastik auf Metall auftreten könnte.
- [0016] Vollständigkeitshalber sollte erwähnt werden, dass der Wagen 1 auch mit einem Paar von Beinöffnungen 103, 104 versehen werden kann, die in dem rückwärtigen Paneel 69 geformt sind, die auf eine der Technik bekannten Weise zu einer einklappbaren Sitzeinheit 108 gehören. Die einklappbare Sitzeinheit 108 wird generell von einer Rückenpartie 110 und einer Sitzpartie 113 geformt. Da die Struktur und Funktion der einklappbaren Sitzpartie 108 als in der Technik weithin bekannt angesehen werden, wird diese Einheit hier im weiteren nicht im einzelnen erörtert.
- [0017] Bei der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Stoßfängeranordnung der vorliegenden Erfindung wird nun insbesondere auf die Fig. 3-5 Bezug genommen. Wie oben angemerkt, ist diese Stoßfängeranordnung dafür vorgesehen, einen direkten Kontakt von Plastik auf Plastik oder Plastik auf Metall zwischen Wagen beim Ineinander- und Auseinanderschieben zu verhindern. Diese Stoßfängeranordnung umfasst ein Paar Stoßfänger 123, 124, die einteilig mit dem Verstärkungselement 74 ausgebildet sind. Da jeder dieser Stoßfänger 123, 124 gleichartig konstruiert ist, wird ihre Konstruktion nun detailliert unter Bezug auf den Stoßfänger 123 beschrieben. Der Stoßfänger 123 wird geformt, indem eine Frontpartie 130 des Verstärkungselements 74 aufwärts gebogen wird, wie bei Referenzziffer 128 angedeutet, indem eine gerade Partie 131 vorgesehen wird und das Verstärkungselement 74 dann bei 134 umgebogen wird. Durch diese Anordnung ist leicht ersichtlich, dass der Stoßfänger 123 versetzt ist in Bezug zu einer generell längsgerichteten Achse, die von der Frontpartie 130 des Verstärkungselements 74 definiert wird. Wie am deutlichsten in Fig. 5 dargestellt ist, ragt die gerade Partie 131 etwas über die Randpartie 81 des Korbs 60 hinaus. Um die Stoßfänger 123 und 124 unterzubringen, ist die verstärkende Randpartie 81 mit Ausschnitten ausgebildet, wie in diesen Figuren dargestellt.
- [0018] Wie in Fig. 3 deutlich dargestellt, sind die Stoßfänger 123 und 124 mit einem seitlichen Abstand quer über das Frontpaneel 66 angebracht. Der Abstand zwischen den Stoßfängern 123 und 124 korrespondiert direkt mit dem seitlichen Abstand zwischen den Stützstangen 91 und 92 für das rückwärtige Paneel 69. Wenn ein Wagen, der die Stoßfängeranordnung der vorliegenden Erfindung umfasst, mit einem gleichartig konstruierten Wagen ineinandergeschoben werden soll, wird durch diese Anordnung die gerade Partie 131 jeden Stoßfängers 123, 124 gegen eine jeweilige Stützstange 91, 92 stoßen. Wenn die Wagen weiter ineinandergeschoben werden, werden die Stützstangen 91, 92 an den Stoßfängern 123, 124 hochgeschoben, wenn das rückwärtige Paneel 69 geschwenkt wird. Der anfängliche Kontakt zwischen der Stützstange 91 und der geraden Partie 131 des Stoßfängers 123 ist in Phantomdarstellung in Fig. 5 angedeutet. Diese Anordnung kann dadurch jeglichen Kontakt von Plastik auf Plastik oder Plastik auf Metall zwischen den sich ineinanderschiebenden Wagen verhindern, der zu unzulässigem Verschleiß des Plastiks führen würde. Die seitliche Länge jedes Stoßfängers 123 und 124 ist vorzugsweise zumindest 2-3 Mal der Durchmesser jeder Stützstange 91, 92, um einen angemessenen Kontaktbereich sicherzustellen. Um ein gutes Eingreifen zu ermöglichen, wenn jede Stützstange 91, 92 während des Ineinander- und Auseinanderschiebens auf einen entsprechenden Stoßfänger 123, 124 hochgeschoben wird, sind zusätzlich die geraden Partien 131 der Stoßfänger 123 und 124 vorzugsweise mit einer flachen Stelle 137 versehen.
- [0019] Aus der obigen Beschreibung sollte deutlich sein, dass der Plastikkorb 60 eines Wagens 1, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, während des Ineinander- und Auseinanderschiebens mit gleichartig konstruierten Wagen vor unzulässigem Verschleiß geschützt ist. Durch einteiliges Ausbilden des Verstärkungselements 74 mit den Stofffängern 123, 124 können bedeutende Ersparnisse sowohl bei den Produktionskosten als auch in der Effizienz erzielt werden. Zusätzlich ist die Stoßfängeranordnung zuverlässiger und ästhetisch ansprechender als die dem Stand der Technik angehörenden Stoßfängeranordnungen.
- [0020] Es ist auch anzumerken, dass, wie in Fig. 5 ersichtlich, die Stoßfängerbereiche 123, 124 hauptsächlich etwas von der am meisten nach vorn gelegenen Kante der in einem Abstand angebrachten Randpartien 81, 82 des Korbs 60 zurückweichen, sodass, falls ein Korb frontal mit einem Objekt kollidiert, die Stoßfängerbereiche aus Metall von einem direkten Kontakt mit dem angestoßenen Objekt abgeschirmt sind. Dies ist besonders wichtig bei einem Wagen, der einen Plastik-Einkaufskorb umfasst, wo es höchst erwünscht ist, jeglichen Kontakt von Metall auf Metall zwischen dem Wagen und einem Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Ladens, der die Plastik-Einkaufskörbe verwendet, zu vermeiden.
- [0021] Obwohl die Erfindung unter Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben wurde, versteht es sich, dass verschiedene Veränderungen und/oder Modifikationen an der Erfindung, wie beschrieben, vorgenommen werden können. Im allgemeinen wird die Erfindung nur durch die Reichweite der folgenden Ansprüche eingeschränkt.
Claims (11)
1. Ein Wagen (1), ausgebildet zum Ineinanderschieben mit
gleichartig konstruierten Wagen, umfassend:
ein Wagengestell (8), das Räder (47) und ein Paar
aufrecht stehender Stangen (20, 21) aufweist;
einen Plastikkorb (60), der ein Paar Seitenpaneele
(63, 64), ein Frontpaneel (66), ein Bodenpaneel (67) und
ein rückwärtiges Paneel (69) umfasst, wobei besagtes
Frontpaneel (66) mittels der Ecken besagten Korbs (68)
mit besagtem Paar Seitenpaneele (63, 64) verbunden ist;
Mittel (86, 87) zum Montieren besagten rückwärtigen
Paneels (69) für eine Schwenkbewegung um eine
hauptsächlich horizontale Achse relativ zu besagten Seitenpaneelen
(63, 64) und besagtem Frontpaneel (66); und
ein Verstärkungselement (74), das an besagten
aufrecht stehenden Stangen (20, 21) befestigt ist und
Teilstücke umfasst, die sich entlang des jeweiligen
oberen Umfangs besagter Seitenpaneele (63, 64), um
besagte Ecken und entlang besagten Frontpaneels (66),
erstrecken, um besagten Korb (60) gegen besagte Stangen
(20, 21) zu halten, wobei das Teilstück besagten
Verstärkungselements (74), das sich entlang besagten
Frontpaneels (66) erstreckt, eine zugehörige Längsachse
aufweist und zumindest einen Stoßfänger (123, 124)
umfasst, der in Bezug zu besagter Längsachse versetzt ist
und über besagtes Frontpaneel (66) vorspringt, wobei,
wenn zwei der besagten Wagen ineinandergeschoben werden,
zumindest ein Stoßfänger eines Wagens das rückwärtige
Paneel (69) des anderen Wagens erfasst und dessen
Schwenken verursacht, dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest der besagte eine Stoßfänger (123, 124) integral
als ein gebogener Abschnitt (128, 131, 134) besagten
Verstärkungselements (74) geformt ist.
2. Ein Wagen, wie in Anspruch 1 beansprucht, worin das
Teilstück besagten Verstärkungselements (74), das sich
entlang besagten Frontpaneels (66) erstreckt, mit zwei
mit einem Zwischenraum in Längsrichtung angeordneten
Stoßfängern (123, 124) ausgebildet ist.
3. Ein Wagen, wie in Anspruch 2 beansprucht, worin
besagtes Verstärkungselement (74) einen Endlos-Metallring
umfasst.
4. Ein Wagen, wie in Anspruch 2 beansprucht, worin
besagte Montagemittel ein Paar generell vertikal
orientierter und mit einem Zwischenraum seitlich
angeordneter Stützstangen (91, 92) für das rückwärtige Paneel
umfassen, die an besagtem rückwärtigen Paneel (69)
befestigt sind und in einer Ebene liegen, die in einem
Abstand hinter einer von besagtem rückwärtigen Paneel
(69) definierten Ebene angeordnet ist, wobei jede der
besagten Stützstangen (91, 92) für das rückwärtige Paneel
von besagtem Verstärkungselement (74) schwenkbar
unterstützt wird, wobei, wenn zwei der besagten Wagen
ineinandergeschoben werden, die zwei Stoßfänger (123,
124) eines Wagens an die Stützstangen (91, 92) für das
rückwärtige Paneel des anderen Wagens anschlagen, wobei
sie indirekt an das rückwärtige Paneel (69) angreifen, um
das rückwärtige Paneel (69) während des
Ineinanderschiebens zu schützen.
5. Ein Wagen, wie in Anspruch 1 beansprucht, worin das
Teilstück besagten Verstärkungselements (74), das sich
entlang besagten Frontpaneels (66) erstreckt, von einem
einheitlichen Element definiert wird.
6. Ein Wagen, wie in Anspruch 2 beansprucht, worin
besagtes Verstärkungselement (74) aus einem Endlos-
Metallring besteht.
7. Ein Wagen, wie in Anspruch 1 beansprucht, worin
besagte Stoßfänger (123, 124) in Bezug zu besagter
Längsachse vollständig versetzt sind.
8. Ein Wagen, wie in Anspruch 1 beansprucht, worin
besagter gebogener Abschnitt (128, 131, 134) ein aufwärts
geneigtes Teilstück (128), ein hauptsächlich horizontales
Teilstück (131) und ein abwärts geneigtes Teilstück (134)
umfaßt.
9. Ein Wagen, wie in Anspruch 8 beansprucht, worin
besagte Stoßfänger (123, 124) generell einen
kreisförmigen Querschnitt haben.
10. Ein Wagen, wie in Anspruch 8 beansprucht, worin der
besagte zumindest eine Stoßfänger (123, 124) mit einem
flachen Abschnitt (137) entlang besagtem hauptsächlich
horizontalen Teilstück (131) versehen ist.
11. Ein Wagen, wie in Anspruch 1 beansprucht, worin der
besagte zumindest eine Stoßfänger (123, 124) generell
einen kreisförmigen Querschnitt hat.
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