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Die Erfindung betrifft ein Präparat zur perkutanen Resorption
für die perkutane Verabreichung von Buprenorphin
(Hydrochlorid), das zur Linderung von Schmerzen bei terminalem Krebs
oder postoperativen Schmerzen hilfreich ist.
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Laut Weltgesundheitsorganisation beläuft sich die Gesamtzahl
der Krebspatienten in allen Ländern der Erde auf etwa sieben-
unddreißig Millionen. Im Krebsendstadium leiden etwa 80 bis
90% der Patienten an Schmerzen, wenn auch das Ausmaß der
Schmerzen von Fall zu Fall unterschiedlich ist. Bei
terminalem Krebs werden die physischen Schmerzen aufgrund sozialer
und mentaler Notlagen noch schwerer erträglich. Demgemäß ist
es nicht nur für den Patienten oder die Patientin selbst,
sondern auch für dessen oder deren Familienangehörige überaus
sinnvoll, die Schmerzen zu lindern, um auf diese Weise das zu
Ende gehende Leben human zu gestalten.
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Das letzte Mittel zur Linderung von Krebsschmerzen besteht in
der Verabreichung von Morphin. Allerdings ist man bei der
Verwendung von Morphin etwas zögerlich, da es sich um ein
Narkotikum handelt. Somit war es erforderlich, ein
nichtnarkotisches hochwirksames Analgetikum zu entwickeln. Unter den
gegebenen Umständen wurden Buprenorphin-hydrochlorid und/oder
Buprenorphin entwickelt (im folgenden bisweilen als
"Buprenorphin (Hydrochlorid)" bezeichnet). Buprenorphin
(Hydrochlorid) ist ein nichtnarkotisches Analgetikum, das eine
analgetische Wirkung aufweist, die etwa 30mal höher ist als die von
Morphin, und wird in Form von Injektionen, sublingualen
Tabletten und Suppositorien angewandt, um Krebsschmerzen und
postoperative Schmerzen zu lindern.
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Allerdings bietet Buprenorphin keine Lösung der
schwerwiegenden Probleme, die mit der Verabreichung von Opium-Analgetika
verbunden sind, z. B. das Suchtpotential und die geringe
Bio
verfügbarkeit (bioavailability: BA), die bei oraler
Verabreichung erzielt wird. Beispielsweise ist die
gastrointestinale BA von Buprenorphin nur etwa 10%, während die
sublinguale BA nur etwa 50% beträgt. Das heißt, daß Buprenorphin oral
in einer Dosis verabreicht werden sollte, die etwa 10mal
höher ist als die Dosis im Falle intravenöser Verabreichung,
woraus sich zeigt, daß die Anwendung von Buprenorphin mit
einem ernsten Problem behaftet ist, weil die durch übermäßige
Verabreichung von Buprenorphin verursachte Atemdepression
nicht mit einem Antagonisten, z. B. Nalorphin behandelt werden
kann, das ein geeignetes Gegenmittel für Opiat-Intoxikationen
ist.
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Andererseits sollten Injektionen im allgemeinen von Ärzten
oder Krankenschwestern gegeben werden, was die häusliche
Behandlung erschwert. Zudem sind Injektionen nur von kurzer
Dauer und sollten daher in kurzen Abständen verabreicht
werden. Diese Kennzeichen vertragen sich nicht mit einer
notwendig werdenden Behandlung akuter Schmerzen. Auch Suppositorien
haben den Nachteil kurzer Dauer.
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Zum andern bietet die perkutane Verabreichung, die in neuerer
Zeit eingehend untersucht worden ist, eine Reihe von
Vorteilen, wie nachstehend beschrieben wird. (1) Es ist zu
erwarten, daß mit der perkutanen Verabreichung eine
Arzneimittelwirkung erreicht wird, die 24 Stunden oder länger anhält,
wodurch eine derart häufige Verabreichung unnötig wird, wie
sie bei Injektionen, sublingualen Tabletten und Suppositorien
erforderlich ist. (2) Es ist zu erwarten, daß die Resorption
durch die perkutane Verabreichung gleichmäßig wird, so daß
übermäßige Verabreichung vermieden werden kann. Deshalb
lassen sich Nebenwirkungen verringern. (3) Die perkutane
Verabreichung verursacht weder irgendeine Ungleichmäßigkeit in
der Resorption/Retention im Verdauungstrakt noch einen First
pass effect in der Leber. (4) Die perkutane Verabreichung ist
auch auf Patienten anwendbar, bei denen orale Verabreichung
nicht möglich ist.
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Arzneimittel sind jedoch im allgemeinen für die perkutane
Resorption ungeeignet und können deshalb an einer praktisch
nutzbaren Haftfläche, d. h., 100 cm² oder weniger, kaum in der
erforderlichen Dosis resorbiert werden. Der Grund dafür ist
anscheinend der, daß die Hornschicht der Haut als Barriere
fungiert. Buprenorphin (Hydrochlorid) ist nicht die Ausnahme,
sondern zeigt äußerst schlechte perkutane Resorption. Es
wurden daher Versuche unternommen, ein Präparat mit
Buprenorphin (Hydrochlorid) zur perkutanen Resorption zu
entwickeln, das viele der vorstehend beschriebenen Vorteile
aufweist (zum Beispiel JP-A-2-191214, JP-A-2-191215, JP-A-2-
237915, JP-A-3-163014, JP-A-3-193732, JP-A-4-217926,
US-Patent Nr. 5 069 909; der Begriff "JP-A", so wie hierin
verwendet, steht für "ungeprüfte veröffentlichte japanische
Patentanmeldung"). Tabelle 2 in WO-A-9119474 zeigt die
Löslichkeit von Buprenorphin in verschiedenen Trägern, und
Tabelle 3 die Permeation von Buprenorphin durch die menschliche
Haut. Allerdings sind die meisten dieser Patente in der
Praxis nicht brauchbar, da die Hautpenetration eines
Arzneimittels in Form einer Lösung erörtert wird, oder ein
Penetrationsverstärker ohne irgendeine besondere Vorstellung
lediglich einem Haftkleber zugesetzt wird, so daß ein Präparat zur
perkutanen Resorption damit kaum gebildet werden kann. Zudem
werden bei einigen dieser Patente Penetrationsverstärker
verwendet, die organische Säuren enthalten, welche
Hautreizungen hervorrufen könnten. WO-A-930884 offenbart eine
Zusammensetzung, die eine große Menge an Ethanol und
Ethylacetat enthält und im Hinblick auf Hautreizungen ebenfalls
nicht anwendbar zu sein scheint. Vom Blickwinkel der
Unbedenklichkeit her gesehen gibt es bei den vorstehend erwähnten
Zusammensetzungen somit einige Probleme.
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Die EP-A-413034 offenbart unter anderem die Verwendung von
Isopropylmyristat als Penetrationsverstärker für
Buprenorphin-hydrochlorid. Laut International Journal of
Pharmaceuticals, Bd. 91, April 1993, S. 9 bis 14, wurden etliche
Verbindungen wie etwa Azone®, Isopropylmyristat, Sefsol-138® und
Ethanol als Penetrationsverstärker für Morphin-hydrochlorid
und Naloxon-hydrochlorid bewertet.
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Bei Zusatz eines perkutanen Penetrationsverstärkers zur
Verbesserung der perkutanen Resorption von Buprenorphin
(Hydrochlorid) sickert der Penetrationsverstärker bisweilen auf die
Oberfläche des Pflasters aus und verändert so die
Eigenschaften des Präparats. Zudem führt der Zusatz eines Weichmachers
oder Penetrationsverstärkers zum Haftkleber zu einer
Verringerung der Kohäsionskraft, wodurch der Haftkleber auf der
Hautoberfläche verbleibt. Zur Lösung dieses Problems wurde
versucht, Kieselsäureanhydrid (hydrophiles
Kieselsäureanhydrid, hydrophobes Kieselsäureanhydrid) zuzusetzen, um so die
Kohäsionskraft zu erhöhen (JP-A-3-291218, JP-A-4-299927, JP-
A-4-312525). Der Zusatz von Kieselsäureanhydrid führt jedoch
zu dem Problem, daß die so verstärkten thixotropen
Eigenschaften der Pflasterlösung die Anwendung beeinträchtigen.
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Ziel der vorliegenden Erfindung, die zur Lösung der
vorstehend erwähnten Probleme fertiggestellt wurde, ist die
Bereitstellung eines Präparats zur perkutanen Resorption mit
ausgezeichneter Hautpenetration von Buprenorphin (Hydrochlorid).
Ziel der vorliegenden Erfindung ist auch die Bereitstellung
eines Präparats zur perkutanen Resorption mit ausgezeichneter
Hautpenetration von Buprenorphin (Hydrochlorid) und
hervorragender Lagerstabilität.
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Die vorliegenden Erfinder haben zur Lösung der vorstehend
erwähnten Probleme umfangreiche Studien durchgeführt. Im
Ergebnis fanden sie heraus, daß die Hautpenetration von
Buprenorphin (Hydrochlorid) durch Verwendung einer Kombination
aus einem Monoglycerid einer Fettsäure mit 6 bis 8
Kohlenstoff-Atomen und Isopropylmyristat als Penetrationsverstärker
synergistisch erhöht werden kann, und somit war die
vorliegende Erfindung fertiggestellt.
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Die vorliegende Erfindung macht ein Präparat zur perkutanen
Resorption für die Verabreichung von
Buprenorphin-hydrochlorid und/oder Buprenorphin verfügbar, umfassend einen Träger,
der auf seiner einen Fläche eine Pflasterschicht aufweist,
die einen Haftkleber, Buprenorphin-hydrochlorid und/oder
Buprenorphin und einen Penetrationsverstärker aufweist, wobei
der Penetrationsverstärker eine Kombination aus einem
Monoglycerid einer Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-Atomen und
Isopropylmyristat umfaßt, und die Pflasterschicht wenigstens
10 Gew.-% eines Monoglycerids einer Fettsäure mit 6 bis 8
Kohlenstoff-Atomen und wenigstens 5 Gew.-% Isopropylmyristat
enthält, mit der Maßgabe, daß der Gehalt an gesamtem
Penetrationsverstärker im Bereich von 25 bis 50 Gew.-% liegt. Die
Position der Fettsäuregruppe im Monoglycerid ist beliebig.
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Zwar kann weder das Monoglycerid der Fettsäure mit 6 bis 8
Kohlenstoff-Atomen noch das Isopropylmyristat, die bei der
vorliegenden Erfindung als Penetrationsverstärker für
Buprenorphin (Hydrochlorid) zu verwenden sind, bei alleiniger
Verwendung die gewünschte Hautpenetration verleihen, doch
kann durch kombinierte Anwendung dieser Substanzen die
synergistische Wirkung einer Verstärkung der Hautpenetration
erreicht werden.
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Wird das Präparat zur perkutanen Resorption bei hoher
Temperatur gelagert, so sickert der perkutane
Penetrationsverstärker, der im Präparat in einer Menge von 25 bis 50 Gew.-%
enthalten ist, leicht auf die Oberfläche des Pflasters aus.
Sickert der Penetrationsverstärker auf die Oberfläche des
Pflasters aus, so entsteht das Problem, daß die Freisetzung
des Arzneimittels aus dem Präparat gefördert wird. Die
vorliegenden Erfinder konzentrierten sich darauf, diesen Punkt
zu behandeln, und fanden schließlich heraus, daß sich das
Aussickern des Penetrationsverstärkers durch Zusatz
hydratisierter Kieselsäure zum Pflaster verhindern läßt, so daß die
Freisetzung des Arzneimittels unterdrückt werden kann. Obwohl
der Unterschied zwischen hydratisierter Kieselsäure und
Kie
selsäureanhydrid lediglich im Vorhandensein oder Fehlen von
Kristallisationswasser liegt, ergeben sich große Unterschiede
in den Eigenschaften, die durch Zugabe dieser Verbindungen
zum Präparat der vorliegenden Erfindung erzielt werden. Das
heißt, die Zugabe von Kieselsäureanhydrid führt zu einer
nachteiligen Erscheinung, nämlich einer Abnahme der
Freisetzung des Arzneimittels aus dem Präparat mit dem Lauf der
Zeit, während durch Zusatz hydratisierter Kieselsäure keine
Änderung mit dem Lauf der Zeit hervorgerufen wird. Es gibt
noch einen weiteren Unterschied, nämlich, daß durch die
Verwendung von Kieselsäureanhydrid die Anwendung aufgrund der
thixotropen Eigenschaften schwierig wird, während die
Verwendung hydratisierter Kieselsäure die Anwendung einfach
macht und so die Bildung der Pflasterschicht erleichtert.
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Das Präparat zur perkutanen Resorption gemäß vorliegender
Erfindung soll nun ausführlich beschrieben werden.
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Der bei der vorliegenden Erfindung zu verwendende Träger kann
aus einem beliebigen Material sein, solange das Buprenorphin
(Hydrochlorid) und der Penetrationsverstärker, die in der
Pflasterschicht enthalten sind, nicht hindurchdringen können.
Der Träger dient als Schutz für die Pflasterschicht und
gleichzeitig als tragende Grundlage. Zu den Beispielen für
Materialien, die für die Bildung des Trägers geeignet sind,
gehören Polyethylenterephthalat-, Polypropylen- und
Metallfolie. Diese Materialien können entweder in Form eines
einschichtigen Films verwendet werden, oder in Form eines
mehrschichtigen Films, der durch Laminieren einer Reihe von
Schichten gebildet wird. Es kann auch ein mehrschichtiger
Film verwendet werden, der gebildet wird durch Laminieren
eines gewebten Stoffs oder eines Vliesstoffs aus einem
solchen Material auf einen Film aus einem solchen Material. Es
ist auch möglich, einen mehrschichtigen Film zu verwenden,
der gebildet wird durch Laminieren eines Material, welches
das Arzneimittel oder der Penetrationsverstärker nicht
durchdringen kann, auf einen Film aus dem obenerwähnten
undurch
dringlichen Material. Die Dicke des Trägers ist zwar nicht
speziell eingeschränkt, solange die vorstehend erwähnten
Funktionen sichergestellt werden können, doch liegt vom
Blickwinkel der Handhabungseigenschaften her die Dicke
geeigneterweise im Bereich von 2 bis 100 um.
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Zu den bevorzugten Beispielen für das bei der vorliegenden
Erfindung zu verwendende Monoglycerid der Fettsäure mit 6 bis
8 Kohlenstoff-Atomen gehören Capronsäuremonoglycerid und
Caprylsäuremonoglycerid. Zum Beispiel kann das im Handel
erhältliche Produkt "Sunsoft 700P-2®" (hergestellt von Taiyo
Kagaku Co., Ltd.) als solches verwendet werden. Nicht
geeignet ist die Verwendung von Fettsäurediglyceriden oder
-triglyceriden, da diese Substanzen die Resorption von
Buprenorphin (Hydrochlorid) verhindern. Bei alleiniger Verwendung von
Isopropylmyristat wird die perkutane Resorption von
Buprenorphin (Hydrochlorid) kaum begünstigt. Durch kombinierte
Anwendung von Isopropylmyristat mit einem Monoglycerid einer
Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-Atomen wird jedoch die
synergistische Wirkung einer Förderung der Resorption
erzielt. Als Isopropylmyristat kann das im Handel erhältliche
Produkt "IPM-100®" (hergestellt von Nikko Chemicals Co.,
Ltd.) als solches verwendet werden.
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Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Kombination aus
einem Monoglycerid einer Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-
Atomen mit Isopropylmyristat als Penetrationsverstärker
verwendet. Die Pflasterschicht des erfindungsgemäßen Präparats
enthält als Penetrationsverstärker wenigstens 10 Gew.-% des
Monoglycerids der Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-Atomen
und wenigstens 5 Gew.-% Isopropylmyristat, und der Gehalt des
gesamten Penetrationsverstärkers (d. h., die Gesamtmenge an
Fettsäuremonoglycerid und Isopropylmyristat) im Pflaster
liegt im Bereich von 25 bis 50 Gew.-%. Es wird bevorzugt, daß
das Gewichtsverhältnis von Fettsäuremonoglycerid zu
Isopropylmyristat, die in der Pflasterschicht enthalten sein
sollen,
10 : 1 bis 2 : 3 beträgt, mehrbevorzugt 7 : 1 bis 1 : 1.
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Die Wirkung der Förderung der Resorption wird synergistisch
verstärkt durch Verwendung von wenigstens 1 Gew.-% eines
Monoglycerids einer Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-Atomen
zusammen mit Isopropylmyristat. Ist die Menge des
Monoglycerids der Fettsäure mit 6 bis 8 Kohlenstoff-Atomen jedoch
kleiner als 10 Gew.-%, ist es nicht möglich, eine derartige
Wirkung der Förderung der Resorption zu erhalten, um die
gewünschte analgetische Wirkung bei einer nutzbaren
Haftfläche (d. h., 100 cm² oder weniger) zu erzielen, auch wenn
Isopropylmyristat mitverwendet wird. Ist andererseits die Menge
an Isopropylmyristat kleiner als 5 Gew.-%, ist es nicht
möglich, eine derartige Wirkung der Förderung der Resorption zu
erhalten, um die gewünschte analgetische Wirkung bei einer
nutzbaren Haftfläche (d. h., 100 cm² oder weniger) zu
erzielen, auch wenn das Monoglycerid der Fettsäure mit 6 bis 8
Kohlenstoff-Atomen mitverwendet wird. Ebenso kann, wenn der
Gehalt an gesamtem Penetrationsverstärker geringer als
25 Gew.-% ist, die perkutane Resorption der gewünschten Menge
Buprenorphin (Hydrochlorid) bei einer nutzbaren Haftfläche
(d. h., 100 cm² oder weniger) nicht erreicht werden.
Übersteigt andererseits der Gehalt an gesamtem
Penetrationsverstärker 50 Gew.-%, so erweicht das Pflaster und zieht Fäden
(Kohäsionsbruch), selbst wenn eine Vernetzung durch Zugabe
eines Vernetzungsmittels herbeigeführt wird. In diesem Fall
ist es schwierig, die Form des Präparats beizubehalten, und
nach dem Abziehen des Präparats bleibt bisweilen ein
Rückstand auf der Haut zurück. Was die Menge des
Penetrationsverstärkers anbetrifft, ist es daher vorzuziehen, wenigstens
15 Gew.-% des Fettsäuremonoglycerids und wenigstens 10 Gew. -%
Isopropylmyristat zu verwenden.
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Bei der vorliegenden Erfindung wird Buprenorphin-hydrochlorid
und/oder Buprenorphin als Arzneimittel eingesetzt. Das
Arzneimittel wird mit einem Anteil von 2,5 bis 20 Gew.-%,
vorzugsweise 5 bis 10 Gew.-% im Pflaster verwendet. Zwar
verstärkt sich die Hautpenetration des Arzneimittels mit
steigender Arzneimittel-Konzentration, doch wenn die
Arzneimit
tel-Konzentration 10 Gew.-% übersteigt, wird das Verhältnis
der Arzneimittelmenge, die die Haut durchdringt, zur Menge
des im Präparat enthaltenen Arzneimittels kleiner. Bei einer
20 Gew.-% übersteigenden Arzneimittel-Konzentration wird
diese Tendenz höchst augenfällig, die vom Blickwinkel der
effektiven Nutzung des Arzneimittels unerwünscht ist. Ist
andererseits die Arzneimittel-Konzentration geringer als
2,5 Gew.-%, so ist eine übermäßig große Haftfläche des
Präparats erforderlich, um eine solche Arzneimittel-Konzentration
im Blut (Blutspiegel) zu erreichen, daß sich ausreichende
Arzneimittel-Wirkung zeigt. Auch wird bevorzugt, daß die
Haftfläche nicht mehr als 100 cm² beträgt. Vorzugsweise ist
die Haftfläche auch nicht kleiner als 5 cm², da durch eine
übermäßig kleine Haftfläche die Anwendung erschwert wird.
Das Präparat zur perkutanen Resorption der vorliegenden
Erfindung kann hydratisierte Kieselsäure im Pflaster enthalten,
um zu verhindern, daß der Penetrationsverstärker während der
Lagerung auf die Oberfläche des Pflasters aussickert. Die bei
der vorliegenden Erfindung verwendete hydratisierte
Kieselsäure wird gewöhnlich durch die allgemeine Formel SiO&sub2; · nH&sub2;O
dargestellt und hydratisiertes amorphes Siliciumoxid oder
hydratisiertes Siliciumdioxid genannt. Hierfür kann zum
Beispiel das im Handel erhältliche Produkt "Carplex®"
(hergestellt von Shionogi & Co., Ltd.) als solches verwendet
werden. Die hydratisierte Kieselsäure wird in einer Menge von
2,5 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 15 Gew.-% im Pflaster
verwendet. Ist die Menge an hydratisierter Kieselsäure
kleiner als 2,5 Gew.-%, so wird mit der hydratisierten
Kieselsäure nur eine unzureichende Wirkung beim Unterdrücken des
Aussickerns des Penetrationsverstärkers erreicht. Übersteigt
sie andererseits 20 Gew.-%, so läßt sich die Wirkung beim
Unterdrücken des Aussickerns des Penetrationsverstärkers
nicht mehr verbessern, doch verschlechtern sich die
Adhäsionseigenschaften. Zudem ist hydratisierte Kieselsäure
wirksam bei der Verminderung des Fadenziehens (Kohäsionsbruch).
Die Hautpenetrationsrate eines hydratisierte Kieselsäure
enthaltenden Präparats ist nahezu die gleiche wie die eines
Präparats ohne hydratisierte Kieselsäure. Somit ist erwiesen,
daß hydratisierte Kieselsäure keine begünstigende Wirkung auf
die perkutane Resorption hat.
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Was den bei der vorliegenden Erfindung zu verwendenden
Haftkleber anbetrifft, wird die Auswahl eines Acryl-Haftklebers
bevorzugt, bei dem es sich um ein Copolymer von Acrylsäure
mit einem damit copolymerisierbaren Acrylmonomer handelt, das
bei normalen Temperaturen Haftkleber-Eigenschaften aufweist.
Das Copolymer von Acrylsäure mit dem damit
copolymerisierbaren Acrylmonomer umfaßt das erstere Monomer und das
letztere Monomer in einem Gewichtsverhältnis von 2 : 98 bis 10 : 90 und
hat vorzugsweise ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von
30 000 bis 100 000. Besonders geeignet ist die Verwendung
eines Copolymers von Acrylsäure mit einem Alkylacrylat. Vom
Blickwinkel der problemlosen Vernetzung, der passenden
Adhäsionseigenschaften und inneren Adhäsionskraft des Haftklebers
wird die Verwendung eines Copolymers von Acrylsäure mit einem
Alkylacrylat mit 4 bis 15 Kohlenstoff-Atomen in der Alkyl-
Gruppe bevorzugt. Dieser Haftkleber ist vorteilhaft, um
gegebenenfalls eine problemlose Vernetzung durchzuführen.
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Zu den speziellen Beispielen für das Alkylacrylat gehören
diejenigen mit linearen Alkyl-Gruppen wie etwa einer Butyl-,
Pentyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Decyl-, Undecyl-,
Dodecyl- und Tridecyl-Gruppe und verzweigten Alkyl-Gruppen
wie z. B. einer 2-Ethylhexyl-Gruppe. Es kann entweder eines
dieser Alkylacrylate oder eine Mischung derselben verwendet
werden.
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Das Pflaster beim Präparat zur perkutanen Resorption der
vorliegenden Erfindung kann einer Vernetzung unterzogen
werden, um so zur Verhinderung des Fadenziehens (Kohäsionsbruch)
einen vernetzten Haftkleber zu ergeben. Das Auftreten von
Fadenziehen ist vom praktischen Standpunkt her nicht
bevorzugt, da ein Teil des Pflasters an der Trennfolie nach
Ab
ziehen des Präparats von der Trennfolie verbleibt, oder
bisweilen ein Rückstand auf der Haut verbleibt, nachdem das
darauf applizierte Präparat abgezogen wurde. Es wird daher
bevorzugt, eine Vernetzungsbehandlung vorzunehmen, um so die
Kohäsionskraft zu erhöhen und Fadenziehen zu verhindern. Zur
Vernetzungsbehandlung kann eine chemische Vernetzung
durchgeführt werden, wobei ein Vernetzungsmittel wie etwa eine
Polyisocyanat-Verbindung, ein organisches Peroxid, ein
organisches Metallsalz, ein Metallalkoholat oder eine
Metallchelat-Verbindung verwendet wird. Aufgrund der Reaktivität
und der problemlosen Handhabung wird bei der vorliegenden
Erfindung bevorzugt, ein trifunktionelles isocyanat oder ein
Metallalkoholat oder eine Metallchelat-Verbindung, umfassend
Titan oder Aluminium, aus den vorstehend erwähnten als
Vernetzungsmittel auszuwählen. Zu den Beispielen für diese
gehören das Trimethylolpropan-Addukt von Hexamethylendiisocyanat
(Coronate HL®, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry
Co., Ltd.), das Trimethylolpropan-Addukt von
Xylylendiisocyanat (Coronate L®, hergestellt von Nippon Polyurethane
Industry Co., Ltd.), Tetraoctylenglycol-titan (Tyzer OG®,
hergestellt von Du Pont), Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat
(ALCH®; hergestellt von Kawaken Fine Chemicals Co., Ltd.) und
Aluminium-tris(ethylacetoacetat) (ALCH-TR®, hergestellt von
Kawaken Fine Chemicals Co., Ltd.). Ein solches
Vernetzungsmittel kann in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 Gewichtsteilen
pro 100 Gewichtsteile Haftkleber eingesetzt werden.
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Wie vorstehend beschrieben, ist hydratisierte Kieselsäure
wirksam bei der Unterdrückung des Fadenziehens. Deshalb kann
ein hydratisierte Kieselsäure enthaltendes Präparat
gegebenenfalls einer Vernetzung unterzogen werden.
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Das Präparat zur perkutanen Resorption gemäß vorliegender
Erfindung ist normalerweise mit einer Trenndecklage versehen,
um die Freisetzung von Buprenorphin (Hydrochlorid) und
Penetrationsverstärker vor dem Gebrauch zu verhindern und die
Klebefläche der Pflasterschicht zu schützen. Bei der
Trenn
decklage handelt es sich um eine solche aus einem geeigneten
Material, das vom Buprenorphin (Hydrochlorid) und dem
Penetrationsverstärker, die in der Pflasterschicht enthalten
sind, nicht durchdrungen werden kann, und die wenigstens eine
Fläche aufweist, die einer Trennmittel-Behandlung, z. B. mit
Silicon unterzogen wurde. Zu den Beispielen für hierfür
bevorzugte Materialien gehören Polyethylenterephthalat und
Polypropylen.
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Die Dicke der Pflasterschicht liegt vorzugsweise im Bereich
von 10 bis 200 um, mehrbevorzugt 20 bis 100 um, wenn auch die
vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt ist. Eine
übermäßig dünne Pflasterschicht erfordert eine größere
Klebefläche des Präparats, um eine analgetische Wirkung zu erzielen.
Andererseits führt eine übermäßig dicke Pflasterschicht zu
einer Verringerung des Nutzungsverhältnisses des
Arzneimittels (d. h., des Verhältnisses der durch die Haut dringenden
Arzneimittelmenge zu der im Präparat enthaltenen
Arzneimittelmenge), was unwirtschaftlich ist.
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Das Präparat zur perkutanen Resorption gemäß vorliegender
Erfindung kann beispielsweise mit Hilfe des folgenden
Verfahrens hergestellt werden.
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Unter einer Inertgasatmosphäre wird/werden das/die Monomer(e)
zur Bildung des Haftklebers mit einem
Polymerisationsinitiator in einem geeigneten organischen Lösungsmittel (zum
Beispiel Ethylacetat) umgesetzt, um so eine Lösung des
Haftklebers zu ergeben. Das Buprenorphin-hydrochlorid und/oder
Buprenorphin und der Penetrationsverstärker werden in einem
geeigneten organischen Lösungsmittel gelöst (oder
dispergiert), und die obenerwähnte Haftkleberlösung wird
gegebenenfalls zusammen mit einem Vernetzungsmittel zugegeben. Auf
diese Weise wird eine Haftkleberlösung zur Bildung einer
Pflasterschicht erhalten. Zur Herstellung eines Präparats,
das hydratisierte Kieselsäure enthält, kann dieser
Haftkleberlösung hydratisierte Kieselsäure zugesetzt werden.
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Als nächstes wird die vorstehend erwähnte Haftkleberlösung
auf die Oberfläche einer Trenndecklage aufgebracht, die einer
Trennmittelbehandlung unterzogen wurde, um so eine
Pflasterschicht gewünschter Dicke zu bilden, die nach Entfernen des
Lösungsmittels auf einen Träger aufgeklebt wird. Alternativ
wird die vorstehend erwähnte Haftkleberlösung auf einen
Träger aufgebracht, um so eine Pflasterschicht gewünschter Dicke
zu bilden, die nach Entfernen des Lösungsmittels auf eine
Trenndecklage aufgeklebt wird, die einer
Trennmittelbehandlung unterzogen wurde. Auf diese Weise kann das Präparat zur
perkutanen Resorption erhalten werden. Die Haftkleberlösung
kann mit Hilfe eines Verfahrens aufgetragen werden, das in
der Fachwelt üblicherweise eingesetzt wird, zum Beispiel
Gießen, Walzenbeschichten, Umkehrbeschichten,
Rakelbeschichten oder Stangenbeschichten.
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Das Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
kann gegebenenfalls in einem geeigneten Stadium einer
Vernetzung unterzogen werden. Zum Beispiel kann eine chemische
Vernetzung durchgeführt werden durch Erhitzen des in der
vorstehend erwähnten Weise gebildeten Präparats auf etwa 40
bis etwa 70ºC für 24 bis 96 Stunden. Alternativ wird die
Haftkleber-Zusammensetzung vor der Bildung der
Pflasterschicht zum Dispergieren mit Hilfe eines geeigneten
Hilfsmittels (beispielsweise mit einem Mischer) gerührt. Dann wird
mit Hilfe des gleichen Verfahrens wie das vorstehend
beschriebene eine Pflasterschicht gebildet, um so ein Präparat
zur perkutanen Resorption zu ergeben.
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Die Wirkung des Perkutanresorptionspräparats der vorliegenden
Erfindung zeigt sich durch Aufkleben der auf einer Fläche des
Trägers ausgebildeten Pflasterschicht auf die Haut, so daß
die Haut das Arzneimittel resorbieren kann. Hat die
Pflasterschicht beim Anwendungsschritt nur unzureichende
Adhäsionseigenschaften auf der Haut, so kann das Präparat mit Hilfe
anderer Hilfsmittel auf der Haut befestigt werden. Zwar gibt
es für das Hilfsmittel zum Befestigen keine spezielle
Ein
schränkung, doch ist es zweckmäßig, das Präparat unter
Verwendung einer Klebefolie etc. auf der Haut zu befestigen.
Zur ausführlicheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung
werden die folgenden Beispiele gegeben. In den folgenden
Beispielen sind alle Teile und Prozentzahlen gewichtsbezogen.
Beispiel 1
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Unter einer Inertgasatmosphäre wurden 5 Teile Acrylsäure und
95 Teile 2-Ethylhexylacrylat in einen Kolben gegeben, und es
wurden 0,3 Teile Azobisisobutyronitril als
Polymerisationsinitiator zugesetzt. Diese Monomere wurden dann in
Ethylacetat polymerisiert, wobei die Temperatur bei 60ºC gehalten
wurde. Auf diese Weise wurde eine Acryl-Haftkleberlösung
(Feststoffgehalt: 40%) erhalten.
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5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 10 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 15 Teilen Isopropylmyristat und 196
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 174,5 Teile (69,8 Teile als
Feststoffe) der vorstehend beschriebenen Haftkleberlösung und 0,2
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten, die mitunter als "Pflasterlösung" bezeichnet wird.
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Diese viskose Lösung wurde auf eine Polyester-Trenndecklage
mit einer Dicke von 75 um in einer Weise aufgetragen, daß
sich eine Trockendicke von 60 um ergab, und 4 Minuten bei
90ºC getrocknet. Als nächstes wurde ein
Polyethylenterephthalat-Träger von 12 um Dicke aufgeklebt. Auf diese Weise
wurde ein Perkutanresorptionspräparat gemäß vorliegender
Erfindung erhalten.
Vergleichsbeispiel 1
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Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 1 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Isopropylmyristat.
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Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
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Caprylsäuremonoglycerid 10 Teile
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Haftkleber (als Feststoffe) 84,8 Teile
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Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,2 Teile
Vergleichsbeispiel 2
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Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 1 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt
insgesamt 15 Teile Penetrationsverstärker.
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Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
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Caprylsäuremonoglycerid 10 Teile
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Isopropylmyristat 5 Teile
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Haftkleber (als Feststoffe) 79,8 Teile
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Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,2 Teile
Beispiel 2
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5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 20 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 203
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 162,0 Teile (64,8 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen Haftkleberlösung und 0,2
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 1 wiederholt, um so ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit
einer Dicke von 60 um zu ergeben.
Beispiel 3
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 20 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 20 Teilen Isopropylmyristat und 181
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 137,0 Teile (54,8 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen Haftkleberlösung und 0,2
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 1 wiederholt, um so ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit
einer Dicke von 60 um zu ergeben.
Beispiel 4
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 181
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 137,0 Teile (54,8 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen Haftkleberlösung und 0,2
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocya
nat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 1 wiederholt, um so ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit
einer Dicke von 60 um zu ergeben.
Beispiel 5
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 4 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Trimethylolpropan-Addukt von Hexamethylendiisocyanat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 55 Teile
Vergleichsbeispiel 3
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 4 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Caprylsäuremonoglycerid.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 84,8 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,2 Teile
Vergleichsbeispiel 4
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 4 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 64,8 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,2 Teile
Vergleichsbeispiel 5
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 4 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Caprylsäuremonoglycerid noch Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 94,8 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,2 Teile
Vergleichsbeispiel 6
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen eine Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 4 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Caprylsäuremonoglycerid, noch Isopropylmyristat, noch das
Trimethylolpropan-Addukt von Hexamethylendiisocyanat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 95 Teile
Beispiel 6
-
10 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 35 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 15 Teilen Isopropylmyristat und 173
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 99,25 Teile (39,7 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen Haftkleberlösung und 0,3
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 1 wiederholt, um so ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit
einer Dicke von 40 um zu ergeben.
Vergleichsbeispiel 7
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 6 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Caprylsäuremonoglycerid noch Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 89,7 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
Beispiel 7
-
10 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 45 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 5 Teilen Isopropylmyristat und 173
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 99,25 Teile (39,7 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen Haftkleberlösung und 0,3
Teile des Trimethylolpropan-Addukts von Xylylendiisocyanat
gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Diese viskose Lösung wurde auf eine Polyester-Trenndecklage
mit einer Dicke von 75 um in einer Weise aufgetragen, daß
sich eine Trockendicke von 20 um ergab, und 4 Minuten bei
90ºC getrocknet. Als nächstes wurde ein
Polyethylenterephthalat-Träger von 12 um Dicke aufgeklebt. Auf diese Weise wurde
ein Perkutanresorptionspräparat gemäß vorliegender Erfindung
erhalten.
Vergleichsbeispiel 8
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 7 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Caprylsäuremonoglycerid.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 10 Teile
-
Isopropylmyristat 5 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 84,7 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Xylylendiisocyanat 0,3 Teile
Vergleichsbeispiel 9
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 7 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 10 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 45 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 44,7 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Xylylendiisocyanat 0,3 Teile
Beispiel 8
-
Es wurde ein Präparats zur perkutanen Resorption erhalten
durch Wiederholen des Verfahrens des obigen Beispiels 4,
außer daß Capronsäuremonoglycerid anstelle von
Caprylsäuremonoglycerid verwendet wurde.
Beispiel 9
-
Es wurde ein Präparat zur perkutanen Resorption erhalten
durch Wiederholen des Verfahrens des obigen Beispiels 6,
außer daß Buprenorphin anstelle von Buprenorphin-hydrochlorid
verwendet wurde.
Beispiel 10
-
Unter einer Inertgasatmosphäre wurden 5 Teile Acrylsäure, 75
Teile 2-Ethylhexylacrylat und 20 Teile Butylacrylat in einen
Kolben gegeben, und es wurden 0,3 Teile Azobisisobutyronitril
als Polymerisationsinitiator zugesetzt. Diese Monomere wurden
dann in Ethylacetat polymerisiert, wobei die Temperatur bei
60ºC
gehalten wurde. Auf diese Weise wurde eine
Acryl-Haftkleberlösung (Feststoffgehalt: 35%) erhalten.
-
10 Teile Buprenorphin wurden mit 30 Teilen
Capronsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 210 Teilen
Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin wurde dann durch intensives
Rühren gelöst. Zu der resultierenden Lösung wurden 141,86
Teile (49,65 Teile als Feststoffe) der vorstehend
beschriebenen Haftkleberlösung und 0,35 Teile
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose
Lösung erhalten.
-
Diese viskose Lösung wurde auf eine Polyester-Trenndecklage
mit einer Dicke von 75 um in einer Weise aufgetragen, daß
sich eine Trockendicke von 30 um ergab, und 4. Minuten bei
90ºC getrocknet. Als nächstes wurde ein Träger aufgeklebt,
der durch Laminieren eines Polyesterfilms von 2 um Dicke auf
einen Polyester-Vliesstoff (12 g/m²) gebildet wurde. Auf
diese Weise wurde ein Präparat zur perkutanen Resorption
gemäß vorliegender Erfindung erhalten.
Beispiel 11
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 10 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 10 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat.
-
Buprenorphin 10 Teile
-
Capronsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 50 Teile
Vergleichsbeispiel 10
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 10 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen eine Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 10 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Capronsäuremonoglycerid.
-
Buprenorphin 10 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 79,65 Teile
-
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat 0,35 Teile
Vergleichsbeispiel 11
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 10 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 10 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin 10 Teile
-
Capronsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 59,65 Teile
-
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat 0,35 Teile
Vergleichsbeispiel 12
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 10 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 10 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Capronsäuremonoglycerid noch Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin 10 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 89,65 Teile
-
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat 0,35 Teile
Beispiel 12
-
20 Teile Buprenorphin wurden mit 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 210 Teilen
Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin wurde dann durch intensives
Rühren gelöst. Zu der resultierenden Lösung wurden 113,7
Teile (39,8 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 9
erhaltenen Haftkleberlösung und 0,2 Teile des Trimethylolpropan-
Addukts von Xylylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren
wurde eine viskose Lösung erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 10 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 30 um zu ergeben.
Beispiel 13
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 181
Teilen Ethylacetat versetzt. Das Buprenorphin-hydrochlorid
wurde dann durch intensives Rühren dispergiert. Zu der
resultierenden Dispersion wurden 156,6 Teile (54,8 Teile als
Feststoffe) der in Beispiel 10 erhaltenen Haftkleberlösung und
0,2 Teile des Trimethylolpropan-Addukts von
Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose Lösung
erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 10 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 30 um zu ergeben.
Beispiel 14
-
2,5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid und 2,5 Teile
Buprenorphin wurden mit 30 Teilen Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen
Isopropylmyristat und 181 Teilen Ethylacetat versetzt. Das
Buprenorphin-hydrochlorid wurde dann durch intensives Rühren
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 156,6
Teile (54,8 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 10
erhaltenen Haftkleberlösung und 0,2 Teile des Trimethylolpropan-
Addukts von Xylylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren
wurde eine viskose Lösung erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 10 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 30 um zu ergeben.
Beispiel 15
-
156,6 Teile (54,8 Teile als Feststoffe) des in Beispiel 1
erhaltenen Haftklebers wurden mit 0,08 Teilen des
Trimethylolpropan-Addukts von Xylylendiisocyanat versetzt. Dann wurde
die Mischung durch 2 Tage langes Erwärmen auf 65ºC vernetzt.
Die Mischung wurde dann in einem Homogenmischer gerührt und
dispergiert und danach mit 2,5 Teilen
Buprenorphin-hydrochlorid, 2,5 Teilen Buprenorphin, 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat und 181 Teilen Ethylacetat
gemischt. Nach gutem Rühren der Mischung, um so das
Buprenorphin-hydrochlorid zu dispergieren, wurde ein viskose
Lösung erhalten. Dann wurde das Verfahren von Beispiel 10
wiederholt. Auf diese Weise wurde ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit einer Dicke von 30 um
erhalten.
Beispiel 16
-
Unter einer Inertgasatmosphäre wurden 5 Teile Acrylsäure und
95 Teile 2-Ethylhexylacrylat in einen Kolben gegeben, und es
wurden 0,3 Teile Azobisisobutyronitril als
Polymerisationsinitiator dazugegeben. Diese Monomere wurden dann in
Ethylacetat polymerisiert, wobei die Temperatur bei 60ºC gehalten
wurde. Auf diese Weise wurde eine Acryl-Haftkleberlösung
(Feststoffgehalt: 40%) erhalten.
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 10 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 15 Teilen Isopropylmyristat, 5 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von
Shionogi & Co., Ltd.) und 203 Teilen Ethylacetat versetzt.
Das Buprenorphin-hydrochlorid und die hydratisierte
Kieselsäure wurden dann durch intensives Rühren der Mischung
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 162,5 Teile
(65 Teile als Feststoffe) der vorstehend beschriebenen
Haftkleberlösung gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose
Lösung erhalten.
-
Diese viskose Lösung wurde auf einen Träger aufgebracht, der
durch Laminieren eines Polyesterfilms von 2 um Dicke auf
einen Polyester-Vliesstoff (12 g/m²) in einer Weise gebildet
wurde, daß sich nach dem Trocknen eine Dicke von 60 um ergab.
Nach 4 Minuten Trocknen bei 90ºC wurde eine
Polyester-Trenndecklage von 75 um Dicke aufgeklebt. Auf diese Weise wurde
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
erhalten.
Beispiel 17
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 20 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 5 Teilen Isopropylmyristat, 10 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von
Shionogi & Co., Ltd.) und 210 Teilen Ethylacetat versetzt.
Das Buprenorphin-hydrochlorid und die hydratisierte
Kieselsäure wurden dann durch intensives Rühren der Mischung
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 150 Teile
(60 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen
Haft
kleberlösung gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose
Lösung erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 16 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 60 um zu ergeben.
Beispiel 18
-
5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 10 Teilen Isopropylmyristat, 10 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von
Shionogi & Co., Ltd.) und 233 Teilen Ethylacetat versetzt.
Das Buprenorphin-hydrochlorid und die hydratisierte
Kieselsäure wurden dann durch intensives Rühren der Mischung
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 111,75
Teile (44,7 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 1
erhaltenen Haftkleberlösung und 0,3 Teile des Trimethylolpropan-
Addukts von Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem
Rühren wurde eine viskose Lösung erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 16 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 40 um zu ergeben.
Beispiel 19
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt das
Kieselsäureanhydrid "Aerosil A 200®" (hergestellt von Nippon
Aerosil Co., Ltd.) anstelle hydratisierter Kieselsäure.
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Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Kieselsäureanhydrid ("Aerosil A200") 10 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 44,7 Teile
Beispiel 20
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Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Kieselsäureanhydrid.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 54,7 Teile
Vergleichsbeispiel 13
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt
Caprylsäuremonoglycerid.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Isopropylmyristat 10 Teile
-
Hydratisierte Kieselsäure ("Carplex #80®") 10 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 74,7 Teile
Vergleichsbeispiel 14
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt kein
Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid. 5 Teile
-
Caprylsäuremonoglycerid 30 Teile
-
Hydratisierte Kieselsäure ("Carplex #80®") 10 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 54,7 Teile
Vergleichsbeispiel 15
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Caprylsäuremonoglycerid noch Isopropylmyristat.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Hydratisierte Kieselsäure ("Carplex #80®") 10 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 84,7 Teile
Vergleichsbeispiel 16
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 16 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 18 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt weder
Caprylsäuremonoglycerid, noch Isopropylmyristat, noch
hydratisierte Kieselsäure.
-
Buprenorphin-hydrochlorid 5 Teile
-
Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat 0,3 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 94,7 Teile
Beispiel 21
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5 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 30 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 5 Teilen Isopropylmyristat, 20 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von
Shionogi & Co., Ltd.) und 248 Teilen Ethylacetat versetzt.
Das Buprenorphin-hydrochlorid und die hydratisierte
Kieselsäure wurden dann durch intensives Rühren der Mischung
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 86,75 Teile
(34,7 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 1 erhaltenen
Haftkleberlösung und 0,3 Teile des Trimethylolpropan-Addukts
von Hexamethylendiisocyanat gegeben. Nach gutem Rühren wurde
eine viskose Lösung erhalten.
-
Dann wurde das Verfahren von Beispiel 16 wiederholt, um so
ein Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung
mit einer Dicke von 40 um zu ergeben.
Beispiel 22
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Unter einer Inertgasatmosphäre wurden 5 Teile Acrylsäure, 75
Teile 2-Ethylhexylacrylat und 20 Teile Butylacrylat in einen
Kolben gegeben, und es wurden 0,3 Teile Azobisisobutyronitril
als Polymerisationsinitiator zugesetzt. Diese Monomere wurden
dann in Ethylacetat polymerisiert, wobei die Temperatur bei
60ºC gehalten wurde. Auf diese Weise wurde eine
Acryl-Haftkleberlösung (Feststoffgehalt: 35%) erhalten.
-
10 Teile Buprenorphin-hydrochlorid wurden mit 45 Teilen
Capronsäuremonoglycerid, 5 Teilen Isopropylmyristat, 10 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von
Shionogi & Co., Ltd.) und 245 Teilen Ethylacetat versetzt.
Das Buprenorphin-hydrochlorid und die hydratisierte
Kieselsäure wurden dann durch intensives Rühren der Mischung
dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden 84,6 Teile
(29,6 Teile als Feststoffe) der vorstehend beschriebenen
Haftkleberlösung und 0,4 Teile
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine viskose
Lösung erhalten.
-
Diese viskose Lösung wurde auf eine Polyester-Trenndecklage
mit einer Dicke von 75 um in einer Weise aufgetragen, daß
sich eine Trockendicke von 20 um ergab, und 4 Minuten bei
90ºC getrocknet. Als nächstes wurde ein Träger aufgeklebt,
der durch Laminieren eines Polyesterfilms von 2 um Dicke auf
einen Polyester-Vliesstoff (12 g/m²) gebildet wurde. Auf
diese Weise wurde ein Präparat zur perkutanen Resorption
gemäß vorliegender Erfindung erhalten.
Beispiel 23
-
Unter Verwendung der im obigen Beispiel 22 erhaltenen
Haftkleberlösung wurde eine Pflasterlösung in einer Weise
hergestellt, daß sich nach dem Trocknen die Zusammensetzung wie
nachstehend angegeben ergab. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 22 wiederholt, um so ein Präparat zur perkutanen
Resorption zu ergeben. Diese Pflasterlösung enthielt keine
hydratisierte Kieselsäure.
-
Buprenorphin 10 Teile
-
Capronsäuremonoglycerid 45 Teile
-
Isopropylmyristat 5 Teile
-
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat 0,4 Teile
-
Haftkleber (als Feststoffe) 39,6 Teile
Beispiel 24
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10 Teile Buprenorphin wurden mit 20 Teilen
Caprylsäuremonoglycerid, 20 Teilen Isopropylmyristat, 10 Teilen
hydratisierter Kieselsäure "Carplex #80®" (hergestellt von Shionogi &
Co., Ltd.) und 225 Teilen Ethylacetat versetzt. Die
hydratisierte Kieselsäure wurde dann durch intensives Rühren der
Mischung dispergiert. Zu der resultierenden Dispersion wurden
113,4 Teile (39,7 Teile als Feststoffe) der in Beispiel 22
erhaltenen Haftkleberlösung und 0,3 Teile
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat gegeben. Nach gutem Rühren wurde eine
viskose Lösung erhalten.
-
Diese viskose Lösung wurde auf eine Polyester-Trenndecklage
mit einer Dicke von 75 um in einer Weise aufgetragen, daß
sich eine Trockendicke von 40 um ergab, und 4 Minuten bei
90ºC getrocknet. Als nächstes wurde ein Träger aufgeklebt,
der durch Laminieren eines Polyesterfilms von 9 um Dicke auf
einen Ethylen/Vinylacetat-Copolymerfilm von 20 um Dicke
gebildet wurde. Auf diese Weise wurde ein Präparat zur
perkutanen Resorption gemäß vorliegender Erfindung erhalten.
Beispiel 25
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143 Teile (49,9 Teile als Feststoffe) des in Beispiel 22
erhaltenen Haftklebers wurden mit 0,1 Teilen des
Trimethylolpropan-Addukts von Hexamethylendiisocyanat versetzt. Dann
wurde die Mischung durch 2 Tage langes Erwärmen auf 60ºC
vernetzt. Die Mischung wurde dann in einem Homogenmischer
gerührt und dispergiert und danach mit 10 Teilen
Buprenorphin, 20 Teilen Capronsäuremonoglycerid, 10 Teilen
Isopropylmyristat, 10 Teilen hydratisierter Kieselsäure "Carplex
FPS-1®" (hergestellt von Shionogi & Co., Ltd.) und 307 Teilen
Ethylacetat gemischt. Nach gutem Rühren der Mischung, um so
die hydratisierte Kieselsäure zu dispergieren, wurde ein
viskose Lösung erhalten. Dann wurde das Verfahren von
Beispiel 24 wiederholt. Auf diese Weise wurde ein
Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung mit einer Dicke
von 40 um erhalten.
Testbeispiel 1
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Die bei den Beispielen 1 bis 15 und den Vergleichsbeispielen
1 bis 12 erhaltenen Präparate wurden jeweils 2 Tage lang bei
60ºC gelagert und anschließend den folgenden Prüfungen
unterzogen.
(1) Prüfung auf Rückstände auf der Haut (Prüfung auf Kleber-
rückstände)
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Ein Präparat wurde 30 Minuten lang auf die Unterarminnenseite
von Freiwilligen (jeweils 3 für ein Präparat) aufgeklebt.
Nach Ablösen des Präparats wurde bewertet, ob irgendein
Rückstand an der Klebestelle zurückgeblieben war oder nicht
(d. h., das Ausmaß an Kleberrückstand). "A" bedeutet, daß kein
Rückstand beobachtet wurde; "B" bedeutet, daß ein Rückstand
ausschließlich um den Rand des Präparats herum beobachtet
wurde; und "C" bedeutet, daß ein Rückstand in einigen
Bereichen der Klebestelle oder über die gesamte Klebestelle
beobachtet wurde.
(2) Penetrationstest an Hautexzisionen unbehaarter Ratten
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Ein jedes Präparat wurde auf eine Probe Bauchhaut,
ausgeschnitten aus unbehaarten Ratten, aufgeklebt und in eine
Hautpenetrationstestzelle vom 2-Rammer-Typ (wirksame Fläche:
1,0 cm²; Volumen: 2,5 ml) eingeführt. Dann wurde die die Haut
durchdringende Arzneimittelmenge mittels
Hochleistungsflüssigchromatographie gemessen, und auf diese Weise wurde die
Penetrationsrate bestimmt.
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Die Tabellen 1 bis 4 zeigen die Pflaster-Zusammensetzungen
der Präparate sowie die Ergebnisse dieser Tests.
Tabelle 1
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Tabelle 2
Tabelle 2 (Fortsetzung)
Tabelle 3
Tabelle 3 (Fortsetzung)
Tabelle 4
Tabelle 4 (Fortsetzung)
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Kleber (1): Acrylsäure/2-Ethylhexylacrylat = 5 : 95
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Kleber (2): Acrylsäure/2-Ethylhexylacrylat/Butylacrylat =
5 : 75 : 20
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Vernetzungsmittel (1): Trimethylolpropan-Addukt von
Hexamethylendiisocyanat
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Vernetzungsmittel (2): Trimethylolpropan-Addukt von
Xylylendiisocyanat
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Vernetzungsmittel (3):
Aluminium-diisopropoxidmonoethylacetat
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Die Perkutanresorptionspräparate der vorliegenden Erfindung
zeigten jeweils hohe Hautpenetration von Buprenorphin
(Hydrochlorid).
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Ein Vergleich des Ergebnisses von Beispiel 1 mit den
Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 1 und 2 weist auf folgende
Tatsachen hin: Das Präparat, das als Penetrationsverstärker
Caprylsäuremonoglycerid alleine enthielt, zeigte schlechte
Hautpenetration (Vergleichsbeispiel 1). Auch wenn
Caprylsäuremonoglycerid zusammen mit Isopropylmyristat eingesetzt
wurde, konnte keine ausreichende Hautpenetrationsrate
erreicht werden, wenn sich die Gesamtmenge an
Penetrationsverstärker auf 15 Gew.-% belief (Vergleichsbeispiel 2). Dagegen
zeigte das Präparat, das Caprylsäuremonoglycerid zusammen mit
Isopropylmyristat als Penetrationsverstärker in einer
Gesamtmenge von 25 Gew. -% enthielt, deutlich verbesserte
Hautpenetration (Beispiel 1).
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Ein Vergleich der Ergebnisse der Beispiele 4 und 5 mit den
Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 3 bis 6 weist auf
folgende Tatsachen hin: Das Präparat, das Caprylsäuremonoglycerid
zusammen mit Isopropylmyristat enthielt (Beispiele 4 und 5)
zeigte synergistisch erhöhte Hautpenetrationsraten gegenüber
den Präparaten, die die beiden Komponenten alleine enthielten
(Vergleichsbeispiele 3 und 4). Das vernetzte Präparat
(Beispiel 4) ergab keinen Kleberrückstand (Kohäsionsbruch).
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Ein Vergleich des Ergebnisses von Beispiel 7 mit den
Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 8 und 9 weist auf folgende
Tatsache hin: Das Präparat, das Caprylsäuremonoglycerid
zusammen mit Isopropylmyristat enthielt (Beispiel 7) zeigte
eine synergistisch erhöhte Hautpenetrationsrate gegenüber den
Präparaten, die die beiden Komponenten alleine enthielten
(Vergleichsbeispiele 8 und 9).
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Ein Vergleich der Ergebnisse der Beispiele 10 und 11 mit den
Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 10 bis 12 weist auf
folgende Tatsachen hin: Die Präparate, die
Capronsäuremonoglycerid zusammen mit Isopropylmyristat enthielten (Beispiele 10
und 11) zeigten synergistisch erhöhte Hautpenetrationsraten
gegenüber den Präparaten, die die beiden Komponenten alleine
enthielten (Vergleichsbeispiele 10 und 11). Das vernetzte
Präparat (Beispiel 10) ergab keinen Kleberrückstand
(Kohäsionsbruch).
(3) Adhäsionstest am Beagle (Bestimmung des Arzneimittel-
Blutspiegels)
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Der Brust-Bauch-Bereich eines Beagles wurde sorgfältig mit
einem Rasierapparat rasiert, und die Präparate von Beispiel
6 und Vergleichsbeispiel 7 wurden in einer Dosis von 3 cm²/kg
aufgeklebt. Dann wurde der Blutspiegel mittels
Gaschromatographie mit dem Lauf der Zeit überwacht. Tabelle 5 zeigt die
Ergebnisse.
Tabelle 5
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Das Perkutanresorptionspräparat gemäß vorliegender Erfindung
war imstande, einen hohen Blutspiegel über einen langen
Zeitraum stabil aufrechtzuerhalten.
Testbeispiel 2
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Die bei den obigen Beispielen 16 bis 25 und den
Vergleichsbeispielen 13 bis 16 erhaltenen Präparate wurden jeweils 2
Tage lang bei 60ºC gelagert und anschließend den folgenden
Tests unterzogen.
(1) Prüfung auf Rückstände auf der Haut (Prüfung auf
Kleberrückstände)
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Ein Präparat wurde 30 Minuten lang auf die Unterarminnenseite
von Freiwilligen (jeweils 3 für ein Präparat) aufgeklebt.
Nach Ablösen des Präparats wurde bewertet, ob irgendein
Rückstand an der Klebestelle zurückgeblieben war oder nicht
(d. h., das Ausmaß an Kleberrückstand). "A" bedeutet, daß kein
Rückstand beobachtet wurde; "B" bedeutet, daß ein Rückstand
ausschließlich um den Rand des Präparats herum beobachtet
wurde; und "C" bedeutet, daß ein Rückstand in einigen
Bereichen der Klebestelle oder über die gesamte Klebestelle
beobachtet wurde.
(2) Penetrationstest an Hautexzisionen unbehaarter Ratten
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Ein jedes Präparat wurde auf eine Probe Bauchhaut,
ausgeschnitten aus unbehaarten Ratten, aufgeklebt und in eine
Hautpenetrationstestzelle vom 2-Kammer-Typ (wirksame Fläche:
1,0 cm²; Volumen: 2,5 ml) eingeführt. Dann wurde die die Haut
durchdringende Arzneimittelmenge mittels
Hochleistungsflüssigchromatographie gemessen. Die Tabellen 6 und 7 zeigen die
Pflaster-Zusammensetzungen der Präparate und die Ergebnisse
dieser Tests.
Tabelle 6
Tabelle 6 (Fortsetzung)
Tabelle 7
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Die in der obigen Tabellen gegebenen Kleber (1) und (2) und
die Vernetzungsmittel (1) bis (3) sind
die wie vorstehend
definierten.
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Hydratisierte Kieselsäure (#80): "Carplex #80®"
(hergestellt von Shionogi & Co.,.Ltd.).
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Hydratisierte Kieselsäure (FPS-1): "Carplex FPS-1®"
(hergestellt von Shionogi & Co.,.Ltd.).
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Kieselsäureanhydrid (A200): "Aerosil A200®"
(hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.).
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Die Perkutanresorptionspräparate der vorliegenden Erfindung
zeigten alle hohe Hautpenetration von Buprenorphin
(Hydrochlorid).
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Ein Vergleich des Ergebnisses von Beispiel 18 mit den
Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 13 bis 16 weist auf folgende
Tatsache hin: Das Präparat, das Caprylsäuremonoglycerid
zusammen mit Isopropylmyristat enthielt (Beispiel 18) zeigte
eine synergistisch erhöhte Hautpenetrationsrate gegenüber den
Präparaten, die die beiden Komponenten alleine enthielten
(Vergleichsbeispiele 13 und 14).
(3) Adhäsionstest am Beagle (Bestimmung des Arzneimittel-
Blutspiegels)
-
Der Brust-Bauch-Bereich eines Beagles wurde sorgfältig mit
einem Rasierapparat rasiert, und die Präparate von Beispiel
18 und Vergleichsbeispiel 16 wurden mit einer Dosis von
3 cm²/kg aufgeklebt. Dann wurde der Blutspiegel mittels
Gaschromatographie mit dem Lauf der Zeit überwacht. Tabelle 8
zeigt die Ergebnisse.
Tabelle 8
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Das Perkutanresorptionspräparat gemäß vorliegender Erfindung
war imstande, einen hohen Blutspiegel über einen langen
Zeitraum stabil aufrechtzuerhalten.
(4) Arzneimittel-Elutionstest
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Dieser Test wurde mit den Präparaten aus den Beispielen 18,
19, 20, 22 und 23 durchgeführt. 20 cm² eines jeden Präparats
wurden in 800 ml Wasser bei 32ºC getränkt und mit einer
Rührblatt-Drehgeschwindigkeit von 100 U/min gerührt. Im Verlauf
der Zeit wurden dann von der Testlösung Proben gezogen, und
der Gehalt an Arzneimittel jeder Probe wurde mittels
Flüssigchromatographie bestimmt. Aus den erhaltenen Daten wurde die
aus dem Präparat eluiert Arzneimittelmenge bestimmt, und das
Elutionsverhältnis ((eluierte Menge/vor dem Test im Präparat
enthaltene Menge) · 100 (%)) wurde auf der Grundlage des
Arzn~imittelgehalts des Präparats vor dem Test berechnet.
Zudem wurden die Präparate 2 Monate lang bei 60ºC gelagert
und dann dem gleichen Test unterzogen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 9 zusammengefaßt.
Tabelle 9
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Die hydratisierte Kieselsäure enthaltenden Präparate der
Beispiele 18 und 22 zeigten wenig Änderung im
Elutionsverhältnis nach 2monatiger Lagerung bei 60ºC. Dagegen zeigten
die Präparate der Beispiele 20 und 23, die keine
hydratisierte Kieselsäure enthielten, große Änderungen im
Elutionsverhältnis, während das Präparat aus Beispiel 19, das
Kieselsäureanhydrid enthielt, eine starke Abnahme im
Elutionsverhältnis zeigte.
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Da es ein Monoglycerid einer Fettsäure mit 6 bis 8
Kohlenstoff-Atomen und Isopropylmyristat als Penetrationsverstärker
enthält, weist das Perkutanresorptionspräparat der
vorliegenden Erfindung synergistisch erhöhte Hautpenetration von
Bu
prenorphin (Hydrochlorid) auf und kann einen hohen
Blutspiegel über lange Zeit stabil aufrechterhalten.
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Im Falle des Perkutanresorptionspräparats der vorliegenden
Erfindung, das hydratisierte Kieselsäure im Pflaster enthält,
wird das Aussickern des Penetrationsverstärkers während der
Lagerung verhindert, und das Präparat erleidet wenig
Veränderungen in seinen Eigenschaften (Auswaschen des Arzneimittels
etc.) und besitzt hohe Lagerstabilität. Dieses Präparat
besitzt zudem die Vorteile, daß die Pflasterlösung problemlos
aufgetragen und die Bildung einer Pflasterschicht erleichtert
werden kann.
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Weiterhin ist ein Präparat, das einen vernetzten Haftkleber
enthält, hervorragend bezüglich Hautpenetration und
Beibehaltung der Form. Es führt nach dem Abziehen auch nicht zu
Rückständen auf der Haut (Kleberrückstände). Durch diese
Kennzeichen ist es in hohem Maße für die praktische Anwendung
geeignet.
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Das Perkutanresorptionspräparat der vorliegenden Erfindung,
mit dessen Hilfe das nichtnarkotische Analgetikum
Buprenorphin in kontinuierlicher Weise perkutan in einer wirksamen
Dosis verabreicht werden kann, ist hilfreich bei der
Linderung von Krebsschmerzen und postoperativen Schmerzen.