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DE69505014T2 - Vorgespannten ring akustischer wandler - Google Patents

Vorgespannten ring akustischer wandler

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DE69505014T2
DE69505014T2 DE69505014T DE69505014T DE69505014T2 DE 69505014 T2 DE69505014 T2 DE 69505014T2 DE 69505014 T DE69505014 T DE 69505014T DE 69505014 T DE69505014 T DE 69505014T DE 69505014 T2 DE69505014 T2 DE 69505014T2
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DE
Germany
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ring
clamping
sectors
blocks
segments
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DE69505014T
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English (en)
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DE69505014D1 (de
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Pascal F-92402 Courbevoie Cedex Bocquillon
Marc F-92402 Courbevoie Cedex Edouard
Olivier F-92402 Courbevoie Cedex Lacour
Bernard F-92402 Courbevoie Cedex Loubieres
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE69505014T2 publication Critical patent/DE69505014T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
    • B06B1/06Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
    • B06B1/0644Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element
    • B06B1/0655Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element of cylindrical shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf piezoelektrische Wandler, die die Form eines Rings aufweisen und mit Mitteln versehen sind, die die mechanische Vorspannung dieses Rings ermöglichen, um auf ihn eine mechanische Spannung mit bestimmtem Wert auszuüben. Sie betrifft außerdem die Verfahren, die die Verwendung dieser Mittel ermöglichen, um die mechanische Vorspannung auf den Ring auszuüben.
  • In der Unterseeakustik werden häufig piezoelektrische Wandler verwendet, die ermöglichen, Schallwellen, insbesondere niederfrequente Schallwellen, anhand eines elektrischen Erregungssignals zu erhalten. Eine besondere Form eines solchen Wandlers, der vor allem an die Aussendung niederfrequenter Wellen angepaßt ist, ist diejenige eines Torus mit rechtwinkligem Querschnitt, der aus einer Gesamtheit von keramischen Segmenten gebildet ist, die entgegengesetzt polarisiert sind und durch Verkleben zusammengefügt sind, wobei zwischen jedem Segment eine Elektrode eingefügt ist. Die so erregten Segmente kontrahieren und dilatieren im Takt der elektrischen Signale, die über die Elektroden angelegt werden, wobei diese tangentiale Bewegung der Segmente zu einer radialen Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Rings führt. Diese Bewegung hat daher die Erzeugung von Schallwellen zur Folge, die mit einer radialen Symmetrie um die Achse des Rings in das Medium, im allgemeinen das Meer, in das der Wandler eingetaucht ist, ausgesendet werden.
  • Um eine hohe Schalleistung zu erhalten, werden die Ringe piezoelektrischen Vorspannungen mit hoher Amplitude unterworfen, wobei diese Wirkung um so deutlicher ist, je niedriger die Frequenz der auszusendenden Schallwellen ist. Unter der Wirkung dieser Spannungen neigt der Ring zu einer Auseinander bewegung, zunächst auf Höhe der Grenzflächen zwischen den verschiedenen Segmenten und anschließend ab einem bestimmten Sendepegel durch reinen und einfachen Bruch der piezoelektrischen Keramiken. Die Beseitigung dieses Nachteils führt zu einer mechanischen Vorspannung des Rings durch dessen Komprimierung mit Hilfe von Mitteln, die auf ihn radiale Kräfte ausüben, die zum Zentrum gerichtet sind und auf die äußere Oberfläche des Rings gleichmäßig verteilt sind. Diese radialen mechanischen Spannungen induzieren tangentiale mechanische Spannungen, die bestrebt sind, die Segmente relativ zueinander festzuhalten, und den Kräften entgegenwirken, die innerhalb der Keramiken zu Zugspannungen Anlaß geben, wovon bekannt ist, daß dieser Materialtyp ihnen gegenüber besonders empfindlich ist.
  • Es sind verschiedene Arten von Vorrichtungen in Betracht gezogen worden, um solche mechanischen Spannungen zu erhalten. Diese Methoden bestehen im allgemeinen darin, um den Ring einen Riemen aus einem geeigneten Material zu wickeln und an den Enden dieses Riemens sehr stark zu ziehen, um eine geeignete Umschnürung zu erhalten. Beispiele dieser Verfahren finden sich beispielsweise in den französischen Patenten Nr. 2 346 862 und 2 463 979.
  • Die hier verwendeten Methoden weisen indessen verschiedene Nachteile auf.
  • Insbesondere schwankt der so erhaltene Endwert der Vorspannung zwischen weiten Grenzen in unkontrollierbarer Weise. Diese Bedingungen und die Tatsache, daß das System weder demontierbar noch einstellbar ist, führen dazu, den Ring während seiner Konstruktion zu verwerfen, während er sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium seiner Fertigung befindet, was einen großen Verlust zur Folge hat.
  • Was überdies die verschiedene Mittel, die das Ziehen am Riemen ermöglichen, sowie die Reibung des Riemens auf der Oberfläche der Segmente betrifft, sind die so erzeugten mechanischen Spannungen nicht gleichmäßig verteilt, sondern im allgemeinen auf einen besonderen Punkt konzentriert, der dem Stapel von Seiten entspricht. Eine solche Unregelmäßigkeit stellt wegen der radialen Isotropie, die für die Erlangung der Schallstrahlung erwünscht ist, eine große Quelle der Behinderung dar.
  • Andererseits sind diese Nachteile um so größer, je größer der Durchmesser des Rings ist. Nun steht der Durchmesser des Rings direkt mit der gewünschten Sendefrequenz in Beziehung. Je niedriger die gewünschte Frequenz ist, desto größer muß der Ring sein, wobei in diesem Fall mit zunehmender gewünschter Sendeleistung die Notwendigkeit der mechanischen Vorspannung ansteigt, weshalb die weiter obenerwähnten Nachteile um so mehr an Wichtigkeit gewinnen.
  • Das Dokument US-A 3 043 967 offenbart einen Schallwandler gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Dieser Wandler verwendet keilförmige Klötze, um einerseits die verschiedenen geraden Segmente, die aus Stapeln piezoelektrischer Elemente zusammengefügt sind, zu verbinden, um der Gesamtheit eine Krümmung zu verleihen, und um andererseits für die verschiedenen Stapel Elektrodenoberflächen zu schaffen.
  • Um die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen, schlägt die Erfindung einen vorgespannten Ring-Schallwandler des Typs vor, der eine Gruppe von piezoelektrischen Segmenten enthält, die in Ringform angeordnet und so gruppiert sind, daß sie im wesentlichen gleiche Sektoren bilden, die durch keilförmige Klötze getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem Endstücke, die an den Enden dieser Sektoren befestigt sind und zwischen sich keilförmige Zwischenräume begrenzen, wovon das schmale Ende zum Innenraum des Rings gerichtet ist, keilförmige Klemmklötze, die an diese Zwischenräume angepaßt und in ihnen angeordnet sind, einen Spannring, mit dem die Gesamtheit der Sektoren gehalten werden kann, sowie Klemmittel enthält, die ermöglichen, die Klemmklötze in den Innenraum des Rings gleiten zu lassen, um die Segmente durch den Spannring vorzuspannen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal enthält der Wandler außerdem Dehnungsmeßstreifen, die an der Innenfläche der Sektoren befestigt sind, um die Messung der an die Segmente angelegten tangentialen Beanspruchungen zu ermöglichen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal sind die Klemmittel aus Schrauben gebildet, die in Löchern befestigt sind, die in den Innenflächen der Klemmklötze ausgebildet sind, und mit Unterlegscheiben versehen, die sich an den Endstücken der Sektoren abstützen, um die Ausübung eines Zugs auf die Klötze zu ermöglichen, wenn die Schrauben eingeschraubt werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal werden die Zwischenräume, die einerseits zwischen den Klemmklötzen und dem Spannring und andererseits zwischen diesen Klemmklötzen und den Klemmitteln vorhanden sind, mit einem Füllstoff verstopft, wenn die Einstellung erhalten worden ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal ist die dynamische Steifheit des Spannrings im wesentlichen zehnmal geringer als diejenige der piezoelektrischen Elemente.
  • Die Erfindung schlägt außerdem ein Verfahren zum Einstellen eines solchen Wandlers vor, das hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, daß die Klemmittel progressiv geklemmt werden, wobei die Angaben überwacht werden, die von den Dehnungsmeßstreifen ausgegeben werden, um in jedem Sektor völlig gleiche Beanspruchungen, die gleich dem gewünschten Wert sind, zu erhalten.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich aus der folgenden Beschreibung, die anhand eines nichtbeschränkenden Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Figuren gegeben wird, worin
  • - Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ringwandlers gemäß der Erfindung zeigt;
  • - Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Einstellkeils dieses Rings zeigt; und
  • - Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Ringsektors zeigt, der zwischen zwei Keilen wie etwa jenen nach Fig. 2 enthalten ist.
  • In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der den Wandler bildende piezoelektrische Ring durch Zusammenfügen einer Gesamtheit elementarer Segmente 101 verwirklicht, die die Form von Prismen mit trapezförmigem Querschnitt besitzen und jenen, die im Stand der Technik verwendet werden, völlig gleich sind.
  • Gemäß der Erfindung ist jedoch der Ring in eine Gesamtheit von Sektoren 102 unterteilt, die im wesentlichen gleich sind und Untergesamtheiten von Segmenten miteinander vereinigen. Beispielsweise liegt in einer praktischen Ausführung der Durchmesser des Rings in der Größenordnung von 20 cm und ist in 5 Sektoren, die jeweils 8 Segmente enthalten, unterteilt.
  • In Fig. 3 ist einer dieser isolierten Sektoren gezeigt. Er ist aus 8 elementaren Segmenten 101 aus einer piezoelektrischen Keramik, beispielsweise aus PZT, gebildet. Diese Segmente sind miteinander verklebt, wobei dazwischen Elektroden 103 eingefügt sind, die ermöglichen, die elektrischen Erregungsspannungen anzulegen. Gemäß einer bekannten Technik sind die Segmente abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen tangential polarisiert. Die Elektroden 103 sind abwechselnd mit Verbindungen 104 und 105, die ermöglichen, an die Elektroden diese elektrischen Spannungen anzulegen, verbunden.
  • Außerdem sind die Enden des Sektors mit Metallteilen versehen, die an die äußeren Flächen der Endsegmente geklebt sind. Diese Metallteile besitzen die Form eines Keils, wobei ihre äußeren Seitenflächen mit der Richtung des Radius des Rings einen Winkel α bilden, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Dieser Winkel α ist so bemessen, daß die Breite des Keils auf der inneren Oberfläche des Rings größer als auf dessen äußerer Oberfläche ist.
  • Außerdem ist auf der inneren Fläche des Sektors wenigstens ein Dehnungsmeßstreifen 107 angeordnet, der ermöglicht, die an die Sektoren auf Höhe dieser inneren Fläche ausgeübten mechanischen Spannungen zu messen. Dieser Dehnungsmeßstreifen ist beispielsweise in der bekannten Form eines Films verwirklicht, der die metallischen Elektroden trägt, die so angeordnet sind, daß die Ausdehnung oder die Kontraktion der Oberfläche, auf die der Streifen geklebt ist, eine Änderung des Widerstandes dieser Elektroden entsprechend einem bekannten Gesetz hervorruft.
  • Die Gesamtheit der 5 Sektoren ist in einem Spannring 108 angeordnet, der die Definition der Form und der Abmessungen des piezoelektrischen Rings ermöglicht. Dieser Ring ist beispielsweise aus Epoxidglas mit einer sorgfältig polierten Innenfläche hergestellt.
  • Die Abmessungen der Sektoren sind so beschaffen, daß zwischen den metallischen Teilen der Enden zweier benachbarter Sektoren ein Spiel vorhanden ist. Dieses Spiel ist durch Einstellklötze gefüllt, die die Form von Keilen 109 besitzen. Diese Klötze, wovon in Fig. 2 ein Exemplar gezeigt ist, gelangen somit zwischen die Sektoren und ermöglichen die Blockierung dieser Sektoren innerhalb des Spannrings 108. Der Winkel zwischen den beiden Seitenflächen dieser Klötze wird untersucht, damit er dem Winkel α der Endteile der Sektoren entspricht, so daß, wenn die Klötze angeordnet sind, diese äußeren Flächen auf die äußeren Flächen dieser Endteile mit einem möglichst kleinen Winkelspiel wirken, um an den Kontaktpunkten zwischen den Klötzen und den Endteilen übermäßige mechanische Spannungen zu vermeiden.
  • Um die Zusammenfügung der Gesamtheit sicherzustellen, sind die zum Innenraum des Rings gerichteten Flächen der Klötze 109 mit Gewindebohrungen 110 versehen, hier in der Anzahl 3, die ermöglichen, Klemmelemente aufzunehmen, die in diese Bohrungen geschraubt werden und sich dabei an den Flächen der Endteile 106 abstützen, die ihrerseits zum Innenraum des Rings gerichtet sind. Diese Klemmteile können mehr oder weniger kompliziert sein, im gezeigten Ausführungsbeispiel sind sie aus Schrauben 111 gebildet, auf die Unterlegscheiben 112 aufgefädelt sind. Diese Schrauben schrauben sich in die Gewindebohrungen und dann in die Unterlegscheiben, die sich ihrerseits auf den Teilen 106 abstützen. Dadurch wird auf die keilförmigen Klötze 109 ein Zug in Richtung zum Ringinnenraum ausgeübt, wobei der Zug bestrebt ist, aufgrund der Winkel α die Sektoren 101 voneinander zu entfernen und den durch die Gesamtheit dieser Sektoren und Klötze gebildeten Ring zu vergrößern.
  • Unter dieser Vergrößerungswirkung stützt sich der piezoelektrische Ring eng an der Innenseite des Spannrings 108 ab, was zunächst die Gesamtheit der Teile in ihrer Position hält. Wenn die so erhaltene Zusammenfügung geprüft worden ist, kann zu einem zweiten Zeitpunkt die Vorspannung erfolgen, indem die Schrauben fester angezogen werden. Unter dieser Wirkung bewegen sich die Einstellklötze 109 in Richtung zum Zentrum des Rings und erhöhen den Abstand e zwischen ihnen und dem Spannring und daher die Druckkraft der Sektoren auf den Spannring. Als Antwort darauf erfolgt eine Vorspannung dieser Sektoren durch diesen Spannring. Die Klemmung erfolgt in herkömmlicher Weise, indem die Schrauben über Kreuz progressiv angezogen werden, bis die gewünschte mechanische Vorspannung erhalten wird.
  • Um den Wert und die Gleichmäßigkeit der mechanischen Vorspannung sicherzustellen, schlägt die Erfindung vor, die weiter oben beschriebenen Dehnungsmeßstreifen 107 zu verwenden. Hierzu werden diese mit Meßmitteln 113 verbunden, die ermöglichen, die mechanische Spannung auf Höhe dieser Streifen zu bestimmen. Die mechanische Spannung an den Stellen, an denen diese Streifen angeordnet sind, gibt bis auf einen bekannten Multiplikationskoeffizienten die globale mechanische Spannung an, die auf die die einzelnen Sektoren bildenden Keramiken ausgeübt wird. Die Sektoren sind ausreichend klein, damit die so erhaltenen und gemessenen mechanischen Spannungen gleichmäßig verteilt sind. Im Fall eines größeren Rings würde dies eventuell zur Verwendung einer größeren Anzahl von Sektoren führen. Selbstverständlich erfolgt die Klemmung der Schrauben progressiv, wobei ständig die Entwicklung der Spannungen geprüft wird, um so die gewünschte globale mechanische Spannung zu erhalten und um die Abstände zwischen den lokal gemessenen mechanischen Spannungen maximal zu verkleinern.
  • Wenn die endgültige Einstellung erhalten worden ist, kann der Zwischenraum e zwischen den Klötzen 109 und dem Spannring 108 ebenso wie der eventuell zurückbleibende Zwischenraum zwischen den Klemmitteln und denselben Klötzen mit einem Füllstoff gefüllt werden. Dieser Füllstoff ist zweckmäßig verhältnismäßig elastisch, beispielsweise Polyurethan, so daß eventuelle spätere Einstellungen ermöglicht werden können.
  • Der Spannring 108 wirkt sich selbstverständlich auf die Schallcharakteristiken des so hergestellten Wandlers aus, wie dies übrigens in den bereits bekannten anderen mechanisch vorgespannten Systemen der Fall ist. Es ist festgestellt worden, daß für die Erlangung korrekter Ergebnisse, vor allem ohne die Funktionsweise des piezoelektrischen Rings übermäßig zerstören, zweckmäßig ein Spannring verwendet wird, dessen dynamische Steifheit ungefähr zehnmal geringer als diejenige des piezoelektrischen Keramikrings ist.
  • Gegenüber bekannten Systemen zur Ausübung einer mechanischen Vorspannung ist diese Vorrichtung besonders einfach herzustellen und daher nicht teuer. Außerdem ist sie modulartig, was gegebenenfalls ermöglicht, nur ein einziges Segment zu ersetzen, falls dieses beschädigt ist. Die mechanischen Spannungen sind in bemerkenswert gleichmäßiger Weise verteilt, wobei ihre zeitlichen Veränderung sehr gering sind. Dennoch kann diese mechanische Vorspannung eingestellt werden, entweder in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen oder um die zeitliche Drift zu korrigieren. Außerdem ist die Zusammenfügung demontierbar, was die weiter oben erwähnten Reparaturen ermöglicht. Schließlich begünstigen die metallischen Teile 106 und 109 gegebenenfalls die Wärmeabführung, insbesondere dann, wenn der Ring durch sehr hohe elektrische Leistungen belastet wird.

Claims (6)

1. Vorgespannter Ring-Schallwandler des Typs, der eine Gruppe von piezoelektrischen Segmenten (101) enthält, die in Ringform angeordnet und so gruppiert sind, daß sie im wesentlichen gleiche Sektoren (102) bilden, die durch keilförmige Klötze (109) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem Endstücke (106), die an den Enden dieser Sektoren befestigt sind und zwischen sich keilförmige Zwischenräume begrenzen, wovon das schmale Ende zum Innenraum des Rings gerichtet ist, keilförmige Klemmklötze (109), die an diese Zwischenräume angepaßt und in ihnen angeordnet sind, einen Spannring (108), mit dem die Gesamtheit der Sektoren gehalten werden kann, sowie Klemmittel (110-112) enthält, die ermöglichen, die Klemmklötze in den Innenraum des Rings gleiten zu lassen, um die Segmente durch den Spannring vorzuspannen.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem Dehnungsmeßstreifen (107) enthält, die an der Innenfläche der Sektoren befestigt sind, um die Messung der an die Segmente angelegten tangentialen Beanspruchungen zu ermöglichen.
3. Wandler nach irgendeinem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmittel aus Schrauben (111) gebildet sind, die in Löchern befestigt sind, die in der Innenfläche der Klemmklötze (109) ausgebildet sind, und mit Unterlegscheiben (112) versehen sind, die sich an den Endstücken (106) der Sektoren abstützen, um die Ausübung eines Zugs auf die Klötze zu ermöglichen, wenn die Schrauben eingeschraubt werden.
4. Wandler nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume, die einerseits zwischen den Klemmklötzen (109) und dem Spannring (108) und andererseits zwischen diesen Klemmklötzen und den Klemmitteln (110-112) vorhanden sind, mit einem Füllstoff verstopft werden, wenn die Einstellung erhalten worden ist.
5. Wandler nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dynamische Steifheit des Spannrings (208) im wesentlichen zehnmal geringer als diejenige der piezoelektrischen Segmente (101) ist.
6. Verfahren zum Einstellen eines Wandlers nach irgendeinem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmmittel (110-112) progressiv geklemmt werden, wobei die Angaben überwacht werden, die von den Dehnungsmeßstreifen (107) ausgegeben werden, um in jedem Sektor völlig gleiche Beanspruchungen, die gleich dem gewünschten Wert sind, zu erhalten.
DE69505014T 1994-12-23 1995-12-15 Vorgespannten ring akustischer wandler Expired - Lifetime DE69505014T2 (de)

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DE69505014D1 DE69505014D1 (de) 1998-10-29
DE69505014T2 true DE69505014T2 (de) 1999-05-06

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