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DE69502900T2 - Vorrichtung zum Handhaben und Positionieren von Schrauben - Google Patents

Vorrichtung zum Handhaben und Positionieren von Schrauben

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DE69502900T2
DE69502900T2 DE1995602900 DE69502900T DE69502900T2 DE 69502900 T2 DE69502900 T2 DE 69502900T2 DE 1995602900 DE1995602900 DE 1995602900 DE 69502900 T DE69502900 T DE 69502900T DE 69502900 T2 DE69502900 T2 DE 69502900T2
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DE
Germany
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screw
strips
bore
component
thread
Prior art date
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DE1995602900
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English (en)
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DE69502900D1 (de
Inventor
Jean-Christophe F-31000 Toulouse Castaing
Patrick F-31770 Colomiers Roques
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive France SAS
Original Assignee
Siemens Automotive SA
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Publication date
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Publication of DE69502900D1 publication Critical patent/DE69502900D1/de
Publication of DE69502900T2 publication Critical patent/DE69502900T2/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/08Quickly-detachable or mountable nuts, e.g. consisting of two or more parts; Nuts movable along the bolt after tilting the nut
    • F16B37/0807Nuts engaged from the end of the bolt, e.g. axially slidable nuts
    • F16B37/0842Nuts engaged from the end of the bolt, e.g. axially slidable nuts fastened to the threaded bolt with snap-on-action, e.g. push-on nuts for stud bolts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
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    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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    • F16B41/002Measures against loss of bolts, nuts or pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halte- und Positioniervorrichtung, die dazu dient, eine Schraube an einem zu montierenden Bauteil zu halten.
  • Es ist häufig erforderlich, Befestigungsschrauben einem mechanischen Bauteil zuzuordnen, das durch Schrauben an einer Anordnung angebracht werden soll. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Bauteil an einer schwer zugänglichen Stelle angebracht werden soll, wenn mehrere Schraubengrößen bei demselben Betätigungsvorgang verwendet werden müssen oder wenn die Schraube von unten nach oben befestigt werden muß, so daß die Gefahr besteht, daß sie beim Positionieren des zu montierenden Bauteils unter Schwerkraft herunterfällt.
  • Es wurden zahlreiche Lösungen zum Überwinden dieser Schwierigkeit vorgeschlagen. Man kennt beispielsweise sogenannte "unverlierbare" Schrauben, die an dem zu montierenden Bauteil durch eine Scheibe aus Karton gehalten werden, die von dem dem Schraubenkopf entgegengesetzten Ende her mit Kraft auf das Gewinde gedrückt wird. Diese Technik hat den Nachteil, daß ein Element (die Scheibe) zwischen die zu montierenden Bauteile eingeführt und somit eine Aufnahme an einem der beiden Bauteile vorgesehen werden muß, was die Kosten erhöht. Außerdem ist es für eine gute Halterung erforderlich, daß das Gewinde auf der dem Schraubenkopf gegenüberliegenden Seite über das Bauteil vorsteht, was diese Lösung unpraktikabel macht, wenn es beispielsweise darum geht, die Schraube an einem Ring anzubringen, der auf einer Welle gleitend gelagert ist. Ferner wurde vorgeschlagen, an dem zu montierenden Bauteil ein Innengewinde vorzusehen, in das die Schraube vor der Montage eingeschraubt werden kann, ohne vorzustehen. Abgesehen von den Kosten zur Herstellung des Innengewindes und dem Vorgang des vorläufigen Einschraubens besteht indessen die Gefahr, daß das zu montierende Bauteil sich wie eine Gegenmutter verhält, die eine korrekte Montage verhindert, es sei denn, es werden Spezialschrauben verwendet, die unter dem Kopf einen verringerten Durchmesser haben.
  • Die vorliegende Erfindung hat somit zum Ziel, eine einfache und wirtschaftliche Vorrichtung vorzuschlagen, die es erlaubt, eine Schraube an einem zu montierenden Bauteil zu halten und zu positionieren, ohne daß sie die Nachteile der bekannten Vorrichtungen besitzt.
  • Diese Ziele der Erfindung sowie weitere, die aus der folgenden Beschreibung hervorgehen, werden mittels einer Vorrichtung zum Halten und Positionieren einer Schraube in einer Bohrung eines zu montierenden Bauteils erreicht. Gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung versehen mit mehreren Leisten aus einem bezüglich der Schraube weichen Material, die auf der Wand der Bohrung parallel zu ihrer Achse gleichmäßig verteilt sind, wobei der innere Rand der Leisten einen Durchmesser definieren, der kleiner als der äußere Durchmesser des Gewindes der Schraube ist, und mit einem beim Einschrauben der Schraube verformbaren Bund, der dazu dient, die translationsförmige Bewegung der Schraube beim Einsetzen zu beenden.
  • Gemäß einem wichtigen Merkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß sie ferner eine Schulter zum Begrenzen der Einführbewegung der Vorrichtung in die Bohrung aufweist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Größe und Anzahl der Leisten in Abhängigkeit von der Härte des zu ihrer Herstellung verwendeten Materials bestimmt werden, derart, daß die Kraft zur Verformung der die Schraube schneidenden Flächen einen translationsförmigen Eingriff mit dieser beim manuellen Eindrücken erlaubt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Dicke des Bundes im wesentlichen gleich dem Gewindegang der Schraube ist und daß sein Innendurchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Gewindes der Schraube ist.
  • Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leisten und der Bund mit einem die Bohrung enthaltenden Bauteil einstückig ausgebildet sind.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen hervor, in denen:
  • - Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in einer Schnittansicht längs der Achse A-A in Fig. 2 darstellt;
  • - Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung der Erfindung von unten darstellt;
  • - Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in einer Schnittansicht längs der Achse A-A in Fig. 2 darstellt; und
  • - Fig. 4 ein Schema einer Einzelheit eines Teils der Vorrichtung darstellt.
  • Es wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der ein Bauteil 1 mit einer Bohrung 2 eines Durchmessers Da teilweise dargestellt ist. Eine Vorrichtung 3, die dazu dient, in der Bohrung eine Schraube (die in Fig. 3 bei 8 dargestellt ist) zu halten, hat im wesentlichen die Form eines Napfes und weist als Leisten bezeichnete längliche Elemente 4 auf, die in das Innere der Bohrung 2 vorstehen. Diese Leisten 4 eines im wesentlichen dreieckigen Querschnitts sind an der Bohrungswand winkelmäßig verteilt, wobei die Achse jeder Leiste parallel zur Bohrungsachse verläuft. Wie bei der in Fig. 2 dargestellten Ansicht von unten zu sehen ist, besitzt das beschriebene Ausführungsbeispiel drei Leisten, die unter einem Winkelabstand von 120º zueinander verteilt sind. Die Leisten haben an einem ihrer Enden eine Fase, um die Schraube 8 leichter einführen zu können. Ein Bund 6 verbindet die Leisten an dem der Fase entgegengesetzten Ende. Der Bund hat einen Außendurchmesser, der im wesentlichen gleich dem Bohrungsdurchmesser Da ist, einen Innendurchmesser, der im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Gewindes 9 der Schraube 8 ist, und eine Höhe, die im wesentlichen gleich dem Gewindegang der Schraube ist. Eine Schulter 7 verbindet die Leisten 4 an ihrem angefasten Ende außerhalb der Bohrung. Die Länge der Leisten, von der mit dem Bauteil 1 in Berührung stehenden Stirnseite der Schulter 7 bis einschließlich dem Bund, ist kleiner oder gleich der Tiefe der Bohrung 2. Die Leisten haben einen inneren Rand 5, der im Inneren der Bohrung 2 einen zur Bohrung koaxialen Zylinder definiert, dessen Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser De des Gewindes 9 der Schraube 8 ist. Die Vorrichtung 3 kann vorteilhafterweise aus Kunststoff, beispielsweise durch Spritzgießen, hergestellt werden. Sie kann auch aus einem anderen Material hergestellt werden, dessen Härte kleiner als die der Schraube ist, beispielsweise aus Messung oder Aluminium für eine Schraube aus Stahl, wie weiter unten anhand der Fig. 3 und 4 zu sehen sein wird.
  • Es wird nun die Verwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben. Die Vorrichtung 3 wird, mit dem Bund 6 voraus, in die Bohrung 2 eingesetzt, und zwar in Richtung der Einführbewegung der Schraube 8, bis die Schulter 7 an der Oberseite des Bauteils 1 anliegt. Im Hinblick auf die oben definierte Länge der Leisten gelangt der Band 6 in eine Lage unmittelbar oberhalb der Unterseite des Bauteils 1. Die Schraube 8 wird anschließend durch eine einfache translationsförmige Bewegung, beispielsweise durch manuellen Schub, in die Vorrichtung 3 eingesetzt, ohne daß ein Schraubvorgang erforderlich ist. Unter der von der Schraube ausgeübten Kraft verformt sich der Rand 5 der Leisten 4 plastisch und elastisch, und die Schraube 8 bewegt sich nach unten, bis ihr Ende an dem Bund 6 anschlägt. Da der Innendurchmesser desselben im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Gewindes der Schraube ist, tritt der erste Gewindegang der Schraube mit dem Umfang des Bundes 6 in Kontakt. Da diese Kontaktfläche deutlich größer als die von dem Rand der Leisten gebildete ist, wird die Kraft, die zum Einführen der Schraube erforderlich ist, schlagartig größer, und sie wird in ihrer Translationsbewegung angehalten, ohne über die Unterseite des Bauteils 1 vorzusehen. Wie ersichtlich, ist die Verformung des Randes 5 der Leisten 4 gleichzeitig plastisch und elastisch, was eine zweifache Wirkung zur Folge hat. Einerseits sammelt sich das Material der Leisten, das bei dem Einführgang fließend verformt wurde, in dem Raum zwischen den Gewindegängen, wodurch diese verankert werden und ein Abziehen der Schraube verhindert wird, und andererseits drückt die von der Elastizität des Werkstoffes herrührende Radialkraft die Leisten gegen die Bohrungswand, wodurch die Vorrichtung in der Bohrung durch Reibung festgelegt wird. Es ist somit ersichtlich, daß die Schulter 7 nur wahlweise vorgesehen ist. Wenn beim Einführen der Vorrichtung 3 in die Bohrung und beim Einsetzen der Schraube 8 das Bauteil 1 an einer entsprechenden Abstützung (nicht gezeigt) erhalten wird, so kann in der Tat auf die Schulter 7 zum Festlegen der Vorrichtung 3 in Translationsrichtung beim Aufbringen der Kraft zum Einsetzen der Schraube verzichtet werden, da die Festlegung der Vorrichtung in der Bohrung durch Reibung genügt, um die einmal positionierte Anordnung zu halten. In der gleichen Weise läßt sich die Rolle der Schulter beim Halten der Leisten dadurch ersetzen bzw. vervollständigen, daß man beim Gießen der Vorrichtung eine dünne zylinderförmige Materialschicht, die die Leisten an ihren Seiten untereinander verbindet, stehenläßt.
  • Es ist somit ersichtlich, daß die Vorrichtung 3, die - wie oben beschrieben - die Leisten 4 und den Bund 6 aufweist, in vorteilhafter Weise die Möglichkeit bietet, eine Schraube in einer Bohrung zu positionieren und zu halten, ohne daß ihr Ende über das Bauteil vorsteht, und dies in besonders wirtschaftlicher Weise, da eine einfache Montage von Hand ohne Schraubvorgang genügt. Das Bauteil kann dann, ohne die Schraube 8 zu verlieren, gehandhabt werden, um an einer Anordnung (nicht gezeigt) angebracht zu werden. Wenn sich das Bauteil 1 in der Montagestellung befindet, wird ein Schraubmoment auf die Schraube 8 ausgeübt. Unter der kombinierten Wirkung der Drehung der Schraube und der von dem Schraubwerkzeug ausgeübten Axialkraft sowie des Einschraubens der Gewinde in die Leisten dringt das Ende der Schraube 8 in den Bund 6 ein und verformt ihn, wodurch die von diesem ausgeübte Sperrung überwunden wird. Vorteilhafterweise wird die Dicke des Bundes 6 im wesentlichen gleich dem Gewindegang der Schraube 8 gewählt, was das Schraubmoment, das ab der Drehung der ersten Schraube zusätzlich aufgebracht werden muß, minimiert.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Wenn das Bauteil 1 seinerseits durch Gießen, beispielsweise aus Kunststoff, hergestellt wird, ist es von Vorteil, die Leisten 4 und den Bund 6 gleichzeitig mit der Produktion des Bauteils herzustellen. Die Haltevorrichtung ist dann durch die Form der Bohrung unmittelbar in das Bauteil integriert, und beim Einführen der Schraube 8 ist dann keine Schulter oder entsprechende Abstützung mehr erforderlich. Die integrierte Vorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel funktioniert in der gleichen Weise wie die autonome Vorrichtung gemäß dem vorstehenden Ausführungsbeispiel.
  • Es wird nun auf Fig. 4 Bezug genommen, in der in schematischer Weise ein Detail der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt ist. Dargestellt sind die Bohrung 2 mit dem Durchmesser Da, eine Leiste 4 und das Gewinde 9 mit dem Außendurchmesser De der Schraube 8. Die zwischen dem inneren Rand 5 der Leiste und dem Gewinde 9 gestrichelte Fläche 5 stellt die Schnittfläche zwischen dem Gewinde der Schraube 8 und der Leiste 4 dar. Beim Einsetzen der Schraube in die Vorrichtung hängt die erforderliche Kraft unmittelbar von dieser Fläche, von der Anzahl der Leisten und dem Material, aus dem die Vorrichtung besteht, ab. Wie ersichtlich, läßt sich in Abhängigkeit von der Härte des verwendeten Materials die Größe und Anzahl der Leisten bestimmen, die erforderlich ist, um die Einführkraft auf einen einfachen manuellen Schubvorgang zu begrenzen. Vorteilhafterweise kann ferner der Durchmesser des von den Rändern definierten Zylinders kleiner als der Innendurchmesser des Gewindes der Schraube 8 gemacht werden, um kein zu großes zusätzliches Schraubmoment hervorzurufen. Es versteht sich, daß die Leisten hier lediglich beispielhaft mit dreieckigem Querschnitt dargestellt wurden. Jede andere Form eines in das Bohrungsinnere vorstehenden Vorsprunges, wie beispielsweise Vorsprünge halbzylinderförmigen Querschnitts oder auch Abflachungen an der Bohrungswand könnten geeignet sein. Der Innenrand 5 der Leiste wird somit von dem der Bohrungsachse nächsten Teil des Vorsprungs gebildet.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Haltern und Positionieren einer Schraube (8) in einer Bohrung (2) eines zu montierenden Bauteils (1), mit mehreren Leisten (4) aus einem bezüglich der Schraube weichen Material, die auf der Wand der Bohrung parallel zu ihrer Achse gleichmäßig verteilt sind, wobei der innere Rand (5) der Leisten einen Durchmesser definieren, der kleiner als der äußere Durchmesser (De) des Gewindes (9) der Schraube ist, und mit einem beim Einschrauben der Schraube verformbaren Bund (6), der dazu dient, die translationsförmige Bewegung der Schraube beim Einsetzen zu beenden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Schulter (7) zum Begrenzen der Einführbewegung der Vorrichtung (3) in die Bohrung (2) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe und Anzahl der Leisten (4) in Abhängigkeit von der Härte des zu ihrer Herstellung verwendeten Materials bestimmt werden, derart, daß die Kraft zur Verformung der die Schraube (8) schneidenden Flächen (S) einen translationsförmigen Eingriff mit dieser beim manuellen Eindrücken erlaubt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Bundes (6) im wesentlichen gleich dem Gewindegang der Schraube (8) ist und daß sein Innendurchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Gewindes der Schraube ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (4) und der Bund (6) mit einem die Bohrung (2) enthaltenden Bauteil (1) einstückig ausgebildet sind.
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