DE69501800T2 - Verbesserungen an Kraftfahrzeuggetrieben mit Wirbelstrombremse und an den Getriebebefestigungsteilen - Google Patents
Verbesserungen an Kraftfahrzeuggetrieben mit Wirbelstrombremse und an den GetriebebefestigungsteilenInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Antriebe für Fahrzeuge, insbesondere Nutzfahrzeuge, welche eine Wirbelstrom-Auslaufbremse aufweisen, sowie Befestigungselemente für solche Antriebe.
- Ganz besonders bezieht sich die Erfindung auf einen Fahrzeugantrieb, der einerseits ein Getriebe aufweist, das an eine Brennkraftmaschine ankoppelbar ist und ein Gehäuse sowie eine Abtriebswelle umfaßt, und andererseits ein Wirbelstrom-Auslaufteil aufweist, das mit einem Stator und einem Rotor ausgestattet ist, wobei der Stator am Gehäuse des Getriebes mittels Befestigungseinrichtungen befestigt ist, welche mindestens ein Befestigungselement aufweisen, und der Rotor mit der Abtriebswelle des Getriebes verbunden ist, und wobei der Stator bzw. der Rotor jeweils einen Kranz elektromagnetischer Pole aufweist, der auf der Abtriebswelle des Getriebes zentriert ist, und das jeweils andere Teil mindestens ein Ringteil aus magnetischem Werkstoff, welches ebenfalls auf der Abtriebswelle des Getriebes zentriert ist, und wobei die Pole und das Ringteil durch einen Luftspalt geringer Stärke voneinander getrennt sind.
- In den vorveröffentlichten Patentschriften GB-A-2122 035 und FR-A-26 10 272 werden Fahrzeugantriebe der vorgenannten Art beschrieben.
- Bei einem Fahrzeugantrieb dieser Art überträgt das Getriebegehäuse auf den Stator des Auslaufteils Schwingungen, die von der Brennkraftmaschine im Fahrzeug erzeugt werden. Diese Schwingungen bestehen insbesondere aus Torsionsschwingungen um die Abtriebswelle des Getriebes, die von den aufeinanderfolgenden Explosionen erzeugt werden, die im Motor stattfinden.
- Diese Torsionsschwingungen führen zu einer Ermüdung in den Befestigungsmitteln, die nach dem Stand der Technik durch eine Überdimensionierung dieser Befestigungselemente ausgeglichen wurde.
- Diese Überdimensionierung führt in jedem Fall leicht zu einer Erhöhung des Fahrzeuggewichts, was niemals erwünscht war, und andererseits ist es niemals sicher, ob das Gewicht angesichts der Leistungserhöhung bei Brennkraftmaschinen immer ausreicht.
- Der vorliegenden Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, dieses technische Problem zu lösen.
- Hierzu wird erfindungsgemäß ein Fahrzeugantrieb der hier angesprochenen Art geschaffen, der sich im wesentlichen dadurch auszeichnet, daß das Befestigungselement zwei starre Teile aufweist, von denen das eine am Stator des Auslaufteils und das andere am Gehäuse des Getriebes jeweils starr befestigt ist, wobei jedes der beiden Teile einen Bereich aufweist, der mindestens einen Bruchteil einer auf der Abtriebswelle des Getriebes zentrierten Revolutionsfläche darstellt, und wobei die beiden Bereiche einander gegenüber angeordnet und durch eine Schicht aus Elastomermaterial voneinander getrennt sind, welche an den beiden Bereichen anhaftet und dabei eine gewisse Winkelbewegung der beiden starren Teile relativ zueinander unter Drehung um die Abtriebswelle des Getriebes gestattet, wobei die beiden starren Teile relativ zueinander in einer zur Dicke des Luftspalts parallelen Richtung im wesentlichen feststehen.
- Bei bevorzugten Ausführungsbeispiele werden unter anderem die eine und/oder die andere der folgenden Maßnahmen herangezogen:
- - einer der beiden Bereiche besitzt die Form einer radial offenen Auskehlung, während der andere der beiden Bereiche ein vorspringender Abschnitt mit einer zur Auskehlung im wesentlichen komplementären Form ist und radial in die Auskehlung eingreift, wobei die Befestigungseinrichtungen angulär um die Abtriebswelle des Getriebes verteilt sind und wobei die zwischen die Auskehlung und den vorspringenden Abschnitt eingesetzte Elastomerschicht zumindest in der zur Dicke des Luftspalts parallelen Richtung eine Stärke aufweist, die gering genug ist, um im wesentlichen jede relative Verschiebung der beiden starren Teile relativ zueinander in der zur Dicke des Luftspalts parallelen Richtung zu verhindern;
- - die Stärke der Schicht aus Elastomermaterial beträgt zwischen 1 und 3 mm;
- - die Dicke des Luftspalts verläuft in axialer Richtung und das Elastomermaterial ist zumindest in axialer Richtung beiderseits des vorspringenden Abschnitts angeordnet, der in die Auskehlung eingreift;
- - die Auskehlung hat im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt, welcher einen Boden besitzt und in welchem das Elastomermaterial auch in radialer Richtung zwischen dem vorspringenden Abschnitt und dem Boden der U-förmigen Auskehlung angeordnet ist;
- - das Elastomermaterial ist ein Silikon;
- - die Befestigungseinrichtungen weisen mehrere angulär um die Abtriebswelle des Getriebes verteilte Befestigungselemente auf, wobei sich die Bereiche jedes Befestigungsteils jeweils angulär über eine gebogene Länge zwischen 50 und 100 Millimeter erstrecken;
- - die Befestigungseinrichtungen weisen mehrere Befestigungsteile auf, von denen mindestens eines einen Anschlag aufweist, der fest mit einem ihrer beiden starren Teile verbunden ist und so gestaltet ist, daß er gegen das andere ihrer beiden starren Teile in Anlage kommt und dabei die anguläre Verschiebung relativ zum Stator bezüglich des Gehäuses des Getriebes in einer ersten Winkelrichtung begrenzt, und von denen zumindest ein Befestigungsteil einen Anschlag aufweist, der fest mit einem ihrer beiden starren Teile verbunden ist und so gestaltet ist, daß er gegen das andere ihrer beiden starren Teile in Anlage kommt und dabei die anguläre Verschiebung relativ zum Stator bezüglich des Gehäuses des Getriebes in einer zweiten Winkelrichtung begrenzt;
- - ein Teil der Schicht aus Elastomermaterial ist mit einem gewissen Spiel zwischen den Anschlag und das mit diesem Anschlag zusammenwirkende starre Teil eingesetzt.
- Des weiteren liegt der Erfindung auch die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungsteil zur Befestigung eines Stators eines Wirbelstrom-Auslaufteils auf einem Gehäuse eines Getriebes bei einem Fahrzeugantrieb der vorstehend umrissenen Art zu schaffen, welches sich dadurch auszeichnet, daß es zwei starre Teile aufweist, von denen jedes entsprechende Befestigungsmittel jeweils zur starren Befestigung der starren Teile, und zwar des einen am Stator des Auslaufteils und des anderen am Gehäuse des Getriebes, vorgesehen ist, wobei diese beiden Teile jeweils einen Bereich aufweisen, der mindestens einen Bruchteil einer auf der Abtriebswelle des Getriebes zentrierten Revolutionsfläche darstellt, wenn der Stator auf dem Gehäuse mittels des Befestigungsteils montiert ist, und wobei die beiden Bereiche einander gegenüber angeordnet und voneinander durch eine Schicht aus Elastomermaterial getrennt sind und einer der beiden Bereiche die Form einer in radialer Richtung offenen Auskehlung besitzt, wohingegen der andere der beiden Bereiche ein vorspringender Abschnitt mit einer zur Auskehlung im wesentlichen komplementären Form ist, welcher radial in die Auskehlung eingreift, wobei die Schicht aus Elastomermaterial in axialer Richtung beiderseits des vorspringenden Abschnitts und radial zwischen dem vorspringenden Abschnitt und der Auskehlung angeordnet ist und diese Schicht eine Stärke zwischen 1 und 3 Millimeter aufweist.
- Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer der möglichen Ausführungsformen, die hier beispielhaft ohne jede Einschränkung anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert wird, in welcher:
- - Figur 1 schematisch einen Antriebsmotorblock für ein Nutzfahrzeug darstellt;
- - Figur 2 ein auf dem Getriebegehäuse des Antriebsmotorblocks aus Figur 1 angebrachtes Wirbelstrom-Auslaufteil teilweise im Axialschnitt zeigt;
- - Figur 3 eine schematische Ansicht in Richtung III in Figur 2 ist;
- - Figur 4 ein Detail aus Figur 2 darstellt, und
- - Figur 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Figur 4 ist.
- Der schematisch in Figur 1 dargestellte Antriebsmotorblock umfaßt in einer Einblockkonstruktion einen Motor 1, eine ausrückbare Kupplung 2, ein Getriebe 3 und ein Wirbelstrom-Auslaufteil 4 bzw. eine Auslaufbremse, wobei das Getriebe 3 an den Motor 1 über die ausrückbare Kupplung 2 gekoppelt werden kann und das Auslaufteil 4 permanent mit der Abtriebswelle des Getriebes 3 gekoppelt ist.
- Figur 2 zeigt in weiteren Einzelheiten die Anbringung des Auslaufteils 4 auf dem Getriebe 3. Dabei weist das Auslaufteil zum einen einen am Gehäuse 3&sub1; des Getriebes befestigten Stator 5 und zum anderen einen Rotor 6 auf, der starr mit der Abtriebswelle 3&sub2; des Getriebes verbunden ist und sich mit dieser Abtriebswelle um eine Drehachse 3&sub3; dreht.
- Bei dem hier dargestellten Beispiel weist der Rotor zwei radial angeordnete Scheiben 8 auf, die in axialer Richtung voneinander beabstandet und in radialer Richtung nach innen mit der Abtriebswelle 3&sub2; des Getriebes verbunden sind, und zwar nacheinander über zwei Schaufelkränze 30, die als Kühlrippen dienen, und zwei auf einer Zwischenplafte 32 angeschraubte Ringe 31.
- Zum anderen weist der Stator 5 gegenüber jeder Scheibe 8 einen Kranz mit elektromagnetischen Polen 9 auf. In der Mitte jedes Polkranzes sind die Pole 9 abwechselt als Nord- und Südpol gepolt und von der Scheibe 8 gegenüber dem Kranz durch einen Luftspalt 10 getrennt, der in radialer Richtung verläuft und in axialer Richtung eine sehr geringe Stärke e besitzt, die im allgemeinen zwischen einem und drei Millimeter beträgt; häufig liegt sie bei 1,5 Millimeter. Wegen des Spiels bei der Montage der Abtriebswelle 3&sub2; des Getriebes und aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnung kann die Dicke des Luftspalts während des Betriebs des Auslaufteils schwanken.
- Die Pole 9 der beiden Polkränze sind paarweise zugeordnet, wobei jedes Polpaar über eine Spule 18 magnetisiert wird, wenn durch diese Spule ein elektrischer Strom fließt.
- Jede Spule 18 umschließt einen Kern 19 aus ferromagnetischem Material, der sich zwischen den Polen 9 eines Polpaares in axialer Richtung erstreckt. Gegebenenfalls könnten die Pole 9 im übrigen auch einfach aus den axialen Enden der Kerne 19 bestehen.
- Die Pole 9, die Spulen 18 und die Kerne 19 des Stators sind fest mit einem Flansch 20 verbunden, der im allgemeinen aus nicht-magnetischem Material besteht und selbst wiederum am Gehäuse 3&sub1; des Getriebes über Befestigungsmittel 7 befestigt ist, welche angulär um das Auslaufteil verteilt sind.
- Wie aus Figur 3 zu erkennen ist, können diese Befestigungsmittel 7 gegebenenfalls vierfach vorgesehen und an den vier Ecken des Flansches 20 des Stators angeordnet sein, wenn dieser Flansch eine im wesentlichen quadratische Form aufweist.
- Wie Figur 4 im Detail zeigt, weist jedes Befestigungselement 7 zwei starre Teile 11, 12 aus Metall auf, die jeweils starr befestigt sind, und zwar das erste am Gehäuse des Getriebes und das zweite am Flansch 20 des Stators des Auslaufteils.
- Das erste starre Teil 11 weist Gewindebohrungen 11&sub1; zur Aufnahme von Schrauben 21 auf, welche die Befestigung des ersten Teiles 11 am Getriebegehäuse gestatten.
- Zum anderen umfaßt das erste Teil 11 eine radial nach innen offene Auskehlung 13, welche einem Bruchteil der auf der Drehachse 3&sub3; zentrierten Revolutionsfläche entspricht. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt diese Auskehl ung 13 einen U-förmigen Querschnitt mit einem im wesentlichen geradlinigen Boden und zwei ebenfalls im wesentlichen geradlinigen Schenkeln.
- In das zweite starre Teil 12 sind ebenfalls Gewindebohrungen 12&sub1; eingelassen, welche die Befestigung dieses starren Teiles 12 auf dem Flansch 20 des Stators mit Hilfe eines Zwischenelements 22 gestatten, durch welches Schrauben 23 geführt sind, die in die Gewindebohrungen 12&sub1; eingreifen. Außerdem sind zwischen das Zwischenelement 22 und das starre Teil 12 starre Einstellkeile 24 eingesetzt.
- Das starre Teil 12 weist einen vorspringenden Abschnitt 14 auf, der radial nach außen gerichtet ist und eine Form besitzt, die im wesentlichen komplementär zur Form der Auskehlung 13 ist, wobei der vorspringende Abschnitt 14 in jedem Fall vom Boden und von den beiden Schenkeln der Auskehlung 13 durch einen freien Raum getrennt ist, welcher mit einer dünnen Schicht 15 aus Elastomermaterial, vorzugsweise einem Silikon, ausgefüllt ist. Diese dünne Schicht weist vorzugsweise keine Unterbrechungen auf, doch kann sie gegebenenfalls auch unterbrochen sein.
- Die Schicht aus Elastomermaterial besitzt eine geringe Dicke u in der Größenordnung von einem bis drei Millimeter, beispielsweise von ca. zwei Millimeter. Diese Dicke kann gegebenenfalls entlang der Schenkel und des Bodens der U-förmigen Auskehlung unterschiedlich sein, um so die Festigkeit der Montage sowohl in axialer als auch in radialer Richtung einzustellen. Außerdem kann die Festigkeit in der Montage in Umfangsrichtung ebenfalls durch die gebogene Länge der Auskehlung 13 eingestellt werden.
- Wie Figur 5 zeigt, verläuft die Auskehlung 13 über den gesamten Winkelbereich des ersten starren Teiles 11 über eine gebogene Länge L, die in den allermeisten Fällen von fünfzig bis hundert Millimeter betragen kann; beispielsweise ist sie etwa achtzig Millimeter.
- Somit kann sich das zweite starre Teil 12 angulär bezüglich des ersten starren Teiles 11 unter Drehung um die Achse 3&sub3; verlagern und dabei die Elastomerschicht 15 unter Schub- bzw. Scherwirkung wirksam werden lassen.
- Bei einer Elastomerschicht aus Silikon mit einer Dicke zwischen einem und drei Millimeter können beispielsweise problemlos relative Verschiebungen zwischen den Teilen 11 und 12 um etwa 0,5 bis 1,5 Millimeter in angulärer Richtung erzielt werden.
- Wegen der geringen Dicke des Elastomermatenais ist dagegen die Verschiebung zwischen den Teilen 11 und 12 in axialer und radialer Richtung äußerst begrenzt. Im Falle einer Elastomerschicht 15 aus Silikon mit einer Dicke von ca. einem bis drei Millimeter können beispielsweise immer relative Verschiebungen zwischen den Teilen 11 und 12 in axialer und radialer Richtung erzielt werden, die auf 0,02 Millimeter begrenzt sind. Auf diese Weise wird das Risiko vermieden, daß die Dicke eines der Luftspalte 10 bis auf einen Wert verringert wird, bei dem die Gefahr besteht, daß jeglicher Kontakt zwischen Rotor und Stator nicht mehr mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.
- Zur bevorzugten Verbesserung, die jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, ist es möglich, auf dem ersten starren Teil 11 mit mindestens einem Befestigungselement 7 einen metallenen Anschlag 16 anzubringen, der beispielsweise auf das erste starre Teil 11 aufgeschweißt sein kann. Dieser Anschlag 16 kann an einem Ende der Auskehlung 13 in angulärer Richtung so angeordnet werden, daß er die anguläre Verschiebung des zweiten starren Teiles 12 gegenüber dem ersten starren Teil 11 in vorgegebener Winkel richtung begrenzt, wenn das zweite starre Teil 12 mit dem Anschlag 16 in Kontakt gelangt.
- Vorteilhafterweise verlängert sich die Elastomerschicht 15 auf der Seite des zweiten starren Teiles 12 gegenüber dem Anschlag 16 in der Weise, daß die Stöße zwischen dem Anschlag 16 und dem zweiten starren Teil 12, insbesondere im Falle der Alterung des Elastomermatenals, gedämpft werden. Dabei kann beispielsweise ein Spiel j von ca. 0,5 Millimeter zwischen dieser Verlängerung der Elastomerschicht 15 und dem Anschlag 16 vorgesehen sein.
- Auf mindestens einem weiteren Befestigungsteil 7 oder gegebenenfalls auch auf demselben Befestigungsteil 7 ist in der anderen Winkeirichtung ein identischer Anschlag 16 vorgesehen.
- Die vorliegende Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die vorstehend erläuterte spezielle Ausführungsform, sondern umfaßt vielmehr auch alle Varianten der Erfindung, vornehmlich jene, bei denen:
- - die Dicke des Luftspalts in radialer und nicht mehr in axialer Richtung verläuft,
- - der Stator des Auslaufteils den Anker darstellt und der Rotor die Induktionspole aufweist,
- - der Rotor des Auslaufteils die ferromagnetischen Scheiben in anderer Anzahl als zwei aufweist,
- - die verschiedenen Befestigungsteile 7 unter Bildung einer einzigen Funktionsgruppe miteinander verbunden sind,
- - die Auskehlung 13 der Befestigungsteile radial nach außen und nicht nach innen offen ist, und
- - die Auskehlung 13 in dem starren Teil ausgebildet ist, welches am Stator befestigt ist, wohingegen der vorspringe Abschnitt 14 zu dem starren Teil gehört, das am Getriebegehäuse befestigt ist.
Claims (10)
1. Fahrzeugantrieb, der einerseits ein Getriebe (3), das an eine
Brennkraftmaschine (1) ankoppelbar ist und ein Gehäuse (3&sub1;) sowie eine Abtriebswelle (3&sub2;)
umfaßt, und andererseits ein Wirbelstrom-Auslaufteil (4) aufweist, das mit einem
Stator (5) und einem Rotor (6) ausgestattet ist, wobei der Stator am Gehäuse (3&sub1;)
des Getriebes mittels Befestigungseinrichtungen befestigt ist, welche mindestens ein
Befestigungselement (7) aufweisen, und der Rotor mit der Abtriebswelle (3&sub2;) des
Getriebes verbunden ist, und wobei der Stator bzw. der Rotor jeweils einen Kranz
elektromagnetischer Pole (9) aufweist, der auf der Abtriebswelle (3&sub2;) des Getriebes
zentriert ist, und das jeweils andere Teil mindestens ein Ringteil (8) aus
magnetischem Werkstoff, welches ebenfalls auf der Abtriebswelle (3&sub2;) des Getriebes
zentriert ist, und wobei die Pole (9) und das Ringteil (8) durch einen Luftspalt (10)
geringer Stärke (e) voneinander getrennt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (7) zwei starre Teile (11, 12)
aufweist, von denen das eine am Stator (5) des Auslaufteils und das andere am
Gehäuse (3&sub1;) des Getriebes jeweils starr befestigt ist, wobei jedes der beiden Teile
einen Bereich (13, 14) aufweist, der mindestens einen Bruchteil einer auf der
Abtriebswelle (3&sub2;) des Getriebes zentrierten Revolutionsfläche darstellt, und wobei die
beiden Bereiche (13, 14) einander gegenüber angeordnet und durch eine Schicht
(15) aus Elastomermaterial voneinander getrennt sind, welche an den beiden
Bereichen (13, 14) anhaftet und dabei eine gewisse Winkelbewegung der beiden starren
Teile (11, 12) relativ zueinander unter Drehung um die Abtriebswelle (3&sub2;) des
Getriebes gestattet, wobei die beiden starren Teile (11, 12) relativ zueinander in einer
zur Dicke (e) des Luftspalts (10) parallelen Richtung im wesentlichen feststehen.
2. Antrieb nach Anspruch 1, bei welchem einer der beiden Bereiche die Form
einer radial offenen Auskehlung (13) besitzt, während der andere der beiden
Bereiche ein vorspringender Abschnitt (14) mit einer zur Auskehlung im wesentlichen
komplementären Form ist und radial in die Auskehlung eingreift, wobei die
Befestigungseinrichtungen
(7) angulär um die Abtriebswelle (3&sub2;) des Getriebes verteilt sind
und wobei die zwischen die Auskehlung (13) und den vorspringenden Abschnitt (14)
eingesetzte Elastomerschicht zumindest in der zur Dicke (e) des Luftspalts
parallelen Richtung eine Stärke (u) aufweist, die gering genug ist, um im wesentlichen jede
relative. Verschiebung der beiden starren Teile relativ zueinander in der zur Dicke
des Luftspalts parallelen Richtung zu verhindern.
3. Antrieb nach Anspruch 2, bei welchem die Stärke der Schicht (15) aus
Elastomermaterial zwischen 1 und 3 mm beträgt.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 2 und 3, bei welchem die Dicke(e) des
Luftspalts (10) in axialer Richtung verläuft und das Elastomermaterial zumindest in
axialer Richtung beiderseits des vorspringenden Abschnitts (14) angeordnet ist, der
in die Auskehlung (13) eingreift.
5. Antrieb nach Anspruch 4, bei welchem die Auskehlung (13) im
wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt aufweist, welcher einen Boden besitzt und in
welchem das Elastomermaterial auch in radialer Richtung zwischen dem
vorspringenden Abschnitt (14) und dem Boden der U-förmigen Auskehlung angeordnet ist.
6. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das
Elastomermaterial ein Silikon ist.
7. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die
Befestigungseinrichtungen (7) mehrere angulär um die Abtriebswelle (3&sub2;) des
Getriebes verteilte Befestigungselemente aufweist, wobei sich die Bereiche (13, 14) jedes
Befestigungsteils jeweils angulär über eine gebogene Länge (L) zwischen 50 und
100 Millimeter erstrecken.
8. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die
Befestigungseinrichtungen (7) mehrere Befestigungsteile aufweisen, von denen
mindestens eines (7) einen Anschlag (16) aufweist, der fest mit einem ihrer beiden
starren Teile verbunden ist und so gestaltet ist, daß er gegen das andere ihrer beiden
starren Teile in Anlage kommt und dabei die anguläre Verschiebung relativ zum
Stator (5) bezüglich des Gehäuses (3&sub1;) des Getriebes in einer ersten Winkelrichtung
begrenzt, und von denen zumindest ein Befestigungsteil (7) einen Anschlag (16)
aufweist, der fest mit einem ihrer beiden starren Teile verbunden ist und so gestaltet
ist, daß er gegen das andere ihrer beiden starren Teile in Anlage kommt und dabei
die anguläre Verschiebung relativ zum Stator (5) bezüglich des Gehäuses (3&sub1;) des
Getriebes in einer zweiten Winkeirichtung begrenzt.
9. Antrieb nach Anspruch 8, bei welchem ein Teil der Schicht (15) aus
Elastomermaterial mit einem gewissen Spiel (j) zwischen den Anschlag (16) und das mit
diesem Anschlag zusammenwirkende starre Teil eingesetzt ist.
10. Befestigungsteil (7) zur Befestigung eines Stators (5) eines Wirbelstrom-
Auslaufteils (4) auf einem Gehäuse (3&sub1;) eines Getriebes bei einem Fahrzeugantrieb
nach Anspruch 5, wobei dieses Befestigungsteil (7) dadurch gekennzeichnet ist, daß
es zwei starre Teile (11, 12) aufweist, von denen jedes entsprechende
Befestigungsmittel (11&sub1;, 12&sub1;) jeweils zur starren Befestigung der starren Teile, und zwar des
einen am Stator (5) des Auslaufteils und des anderen am Gehäuse (3&sub1;) des
Getriebes, vorgesehen ist, wobei diese beiden Teile jeweils einen Bereich (13, 14)
aufweisen, der mindestens einen Bruchteil einer auf der Abtriebswelle (3&sub2;) des Getriebes
zentrierten Revolutionsfläche darstellt, wenn der Stator (5) auf dem Gehäuse (3&sub1;)
mittels des Befestigungsteils montiert ist, und wobei die beiden Bereiche (13, 14)
einander gegenüber angeordnet und voneinander durch eine Schicht (15) aus
Elastomermaterial getrennt sind und einer der beiden Bereiche die Form einer in
radia-1er Richtung offenen Auskehlung (13) besitzt, wohingegen der andere der beiden
Bereiche ein vorspringender Abschnitt (14) mit einer zur Auskehlung im
wesentlichen komplementären Form ist, welcher radial in die Auskehlung eingreift, wobei die
Schicht aus Elastomermaterial in axialer Richtung beiderseits des vorspringenden
Abschnitts (14) und radial zwischen dem vorspringenden Abschnitt und der
Auskehlung (13) angeordnet ist und diese Schicht eine Stärke zwischen 1 und 3 Millimeter
aufweist.
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