GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung betrifft eine Luftansaugvorrichtung eines
Verbrennungsmotors vom V-Typ. Insbesondere betrifft sie eine
verbesserte Luftansaugvcrrichtung für einen V-Typ-Motor, bei
welcher Ansaugkrümmer, an denen andere Komponenten angebaut sind,
als solche bzw. direkt an Zylinderköpfen angebracht werden
können, ohne unterteilt werden zu müssen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Kraftfahrzeugmotoren sind in einen Motor mit in Reihe
angeordneten Zylindern, einen Motor mit einander gegenüberliegend
positionierten Zylindern, einen V-Typ-Motor mit in V-förmiger
Konfiguration angeordneten Zylindern und dergleichen
klassifiziert.
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Unter den V-Typ-Motoren steht ein Motor-Typ bereit, bei welchem
primär- und sekundärseitige Zylinderköpfe jeweils auf
primärund sekundärseitigen Zylinderbanken angeordnet sind, wodurch
primär- und sekundärseitige Motorbanken gebildet sind. Die
Zylinderbanken stellen obere Schenkelabschnitte eines
V-förmigen Zylinderblocks dar. Bei diesem Motor ist ein primärseitiger
Krümmerbefestigungsflansch für einen primärseitigen
Ansaugkrümmer an dem primärseitigen Zylinderkopf durch mehrere
primärseitige Befestigungselemente befestigt. Der vorstehend genannte
Ansaugkrümmer ist mit mehreren primärseitigen
Verzweigungsrohren
zum Zuführen von Saugluft in die primärseitigen Zylinder
der primarseitigen Motorbank versehen. Ein sekundärseitiger
Krümmerbefestigungsflansch für einen sekundärseitigen
Ansaugkrümmer ist an dem sekundärseitigen Zylinderkopf durch mehrere
sekundärseitige Befestigungselemente befestigt. Der
sekundärseitige Ansaugkrümmer ist mit mehreren sekundärseitigen
Verzweigungsrohren zum Zuführen von Saugluft in die
sekundärseitigen Zylinder der sekundärseitigen Motorbank versehen.
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Bei einem in Fig. 7 gezeigten V-Typ-Motor 102 handelt es sich
um einen Mehrzylindermotor, der beispielsweise sechs Zylinder
aufweist. Der Motor 102 weist primär- und sekundärseitige
Motorbanken 104 und 106 auf. Die Motorbank 104 ist mit drei
(nicht gezeigten) primärseitigen Zylindern versehen. Die
Motorbank 106 ist mit drei (nicht gezeigten) sekundärseitigen
Zylindem versehen. Außerdem ist zwischen den Motorbanken 104 und
106 ein V-förmiger Bankenzwischenraum 108 gebildet.
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Über der sekundärseitigen Motorbank 106 ist ein primärseitiger
Druckausgleichbehälter 112 angeordnet. Der
Druckausgleichbehälter 112 ist in einem primärseitigen Ansaugkrümmer 110 gebildet.
Der Druckausgleichbehälter 112 weist die folgenden
Verzweigungsrohre des Ansaugkrümmers 110 in nebeneinanderliegender
Gruppierung angeordnet auf: ein primärseitiges erstes
Verzweigungsrohr 114-1, ein primärseitiges zweites Verzweigungsrohr
114-2 und ein primärseitiges drittes Verzweigungsrohr 114-3.
Die Verzweigungsrohre 114-1 bis 114-3 sind an ihren distalen
Enden mit einem primärseitigen Krümmerhalterungsflansch 116
verbunden. Es stehen primärseitige (nicht gezeigte)
Ansaugschlitze bereit, welche die folgenden Abschnitte aufweisen, die
an einem oberen Abschnitt eines (nicht gezeigten)
primärseitigen Zylinderkopfs gebildet sind: einen primärseitigen ersten
Einlaßabschnitt 118-1, einen primärseitigen zweiten
Einlaßabschnitt 118-2 und einen primärseitigen dritten
Einlaßabschnitt 118-3. Der vorstehend genannte Flansch 116 ist an den
Einlaßabschnitten 118-1 bis 118-3 angeordnet.
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Der Flansch 116, der sich entlang den Einlaßabschnitten 118-1
bis 118-3 erstreckt, ist an dem primärseitigen Zylinderkopf in
der nachstehend angeführten Weise fest angebracht. Das heißt,
der Flansch 116 ist fest angebracht durch: ein primärseitiges
erstes Befestigungselement 122-1 an einem primärseitigen ersten
Flanschendabschnitt 120-1 auf dem ersten Einlaßabschnitt 118-1,
wobei das Befestigungselement 122-1 einen Bolzen und
dergleichen aufweist, ein primärseitiges zweites Befestigungselement
122-2 in der Nähe des zweiten Einlaßabschnitts 118-2, ein
primärseitiges drittes Befestigungselement 122-3 in der Nähe des
dritten Einlaßabschnitts 118-3, und ein primärseitiges viertes
Befestigungselement 122-4 am primärseitigen zweiten
Flanschendabschnitt 120-2, der sich ausgehend von einem primärseitigen
Verbindungsabschnitt 124 auf der Seite des dritten
Einlaßabschnitts 118-3 kontinuierlich erstreckt.
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Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, sind die vorstehend genannten
Befestigungselemente 122-1 bis 122-4 auf der primärseitigen
Einlaßmittenlinie LC angeordnet. Die Mittenlinie LC verbindet
die jeweiligen Mitten bzw. Zentren der Einlaßabschnitte 118-1
bis 118-3 miteinander, d.h., LO&sub1; für das primärseitige erste
Zentrum, LO&sub2; für das primärseitige zweite Zentrum und LO&sub3; für
das primärseitige dritte Zentrum.
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Ein sekundärseitiger Druckausgleichbehälter 128 ist über der
primärseitigen Motorbank 104 angeordnet. Der
Druckausgleichbehälter 128 ist in einem sekundärseitigen Ansaugkrümmer 126
gebildet. Der Druckausgleichbehälter 128 weist die folgenden
Verzweigungsrohre des Ansaugkrümmers 126 in
nebeneinanderliegender Gruppierung auf: ein sekundärseitiges erstes
Verzweigungsrohr 130-1, ein sekundärseitiges zweites Verzweigungsrohr
130-2 und ein sekundärseitiges drittes Verzweigungsrohr 130-3.
Die Verzweigungsrohre 130-1 bis 130-3 sind an jeweiligen
distalen Enden mit einem sekundärseitigen Krümmerhalterungsflansch
132 verbunden. Es liegen (nicht gezeigte) sekundärseitige
Einlaßschlitze vor, welche die folgenden Abschnitte an ihrem
oberen Abschnitt eines (nicht gezeigten) sekundärseitigen
Zylinderkopfs gebildet aufweisen: einen sekundärseitigen ersten
Einlaßabschnitt 134-1, einen sekundärseitigen zweiten
Einlaßabschnitt 134-2 und einen sekundärseitigen dritten
Einlaßabschnitt 134-3. Der vorstehend genannte Flansch 132 ist an den
vorstehend genannten Einlaßabschnitten 134-1 bis 134-3
angeordnet.
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Der Flansch 132, der sich entlang den Einlaßabschnitten 134-1
bis 134-3 erstreckt, ist an dem sekundärseitigen Zylinderkopf
durch die nachfolgend erläuterte Weise fest angebracht. Das
heißt, der Flansch 132 ist fest angebracht durch: ein
sekundärseitiges erstes Befestigungselement 140-1 an, einem
sekundärseitigen ersten Flanschendabschnitt 138-1, der sich ausgehend
von einem sekundärseitigen Verbindungsabschnitt 136 auf der
Seite des ersten Einlaßabschnitts 134-1 kontinuierlich
erstreckt, wobei das erste Befestigungselement 140-1 einen
Bolzen
oder dergleichen aufweist, ein sekundärseitiges zweites
Befestigungselement 140-2 in der Nähe des ersten
Einlaßabschnitts 134-1, ein sekundärseitiges drittes
Befestigungselement 140-3 in der Nähe des zweiten Einlaßabschnitts 134-2 und
ein sekundärseitiges viertes Befestigungselement 140-4 an einem
sekundärseitigen zweiten Flanschendabschnitt 138-2 benachbart
zu dem dritten Einlaßabschnitt 134-3.
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Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, sind die vorstehend genannten
Befestigungselemente 140-1 bis 140-4 auf der sekundärseitigen
Einlaßmittenlinie RC angeordnet. Die Mittenlinie RC verbindet
jeweilige Mitten bzw. Zentren der Einlaßabschnitte 134-1 bis
134-3 miteinander, d.h. RO&sub1; für das sekundärseitige erste
Zentrum, RO&sub2; für das sekundärseitige zweite Zentrum und RO&sub3; für
das sekundärseitige dritte Zentrum.
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Auf diese Weise sind die Flansche 116 und 132 jeweils durch
vier primärseitige Befestigungselemente 122 und die vier
sekundärseitigen Befestigungselemente 140 fest angebracht, wobei
sämtliche der Befestigungselemente entlang der jeweiligen
Mittenlinie LC und RC linear angeordnet sind. Dies dient dazu,
sowohl die Anzahl von Befestigungselementen zu verringern als
das Dichtungsvermögen zu gewährleisten, weil der
Bankenzwischenraum 108 einen niedrigen Freiheitsgrad bei der Befestigung
der beidseitigen Ansaugkrümmer 110 und 126 bereitstellt.
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Ein primärseitiges Verteilungsrohr 142 ist an einem Ende mit
dem primärseitigen Druckausgleichbehälter 112 verbunden. Das
andere Ende des Rohrs 142 ist mit einem körper- bzw.
klappenseitigen
Sammelrohr 146 verbunden, das sich ausgehend von einer
Drosselkiappe 144 erstreckt.
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Ein sekundärseitiges Verteilungsrohr 148 ist mit einem Ende des
sekundärseitigen Druckausgleichbehälters 128 verbunden. Das
andere Ende des Rohrs 148 ist mit dem klappenseitigen
Sammelrohr 146 verbunden.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Drosselklappe 144 an einem
Endabschnitt des Motors 102 innerhalb des Bankenzwischenraums 108
angeordnet.
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Außerdem ist ein Thermogehäuse 150 am anderen Endabschnitt des
Motors 102 innerhalb des Bankenzwischenraums 108 angeordnet.
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Eine derartige Luftansaugvorrichtung für einen
V-Typ-Verbrennungsmotor ist beispielsweise in der veröffentlichten
japanischen Gebrauchsmusteranmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 2-59253
und in der veröffentlichten japanischen
Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-50224 offenbart. Gemäß der zuletzt
genannten Veröffentlichung sind rechte und linke Verzweigungsrohre
zum jeweiligen Verteilen von Saugluft in die rechten und linken
Motorbanke sowie zwei Sammler zum jeweiligen Vereinigen der
rechten und linken Zweigrohre integral gebildet. Außerdem sind
die Zweigrohre integral miteinander an ihren Mittenabschnitten
verbunden. Die Sammler sind an ihren Einlaßabschnitten mit
jeweiligen Drosselventilen versehen. Gemäß der zuletzt
genannten Druckschrift liegen ein Ansaugrohr und ein weiteres vor.
Das erstgenannte Rohr verbindet einen Druckausgleichbehälter
auf einer Seite und einen Zylinder auf der anderen Seite
miteinander,
während das zuletzt genannte Rohr einen
Druckausgleichbehälter auf der anderen Seite und einen Zylinder auf der
einen Seite miteinander verbindet. Diese zwei Rohre sind
abwechselnd angeordnet, um eine Überlappung auf einer Ebene zu
verhindern, wobei die Ansaugrohre integral als Ansaugrohrkörper
gebildet sind. Dieser Körper ist mit jeweiligen Abschnitten zum
Haltern von Förderrohren zum Zuführen von Kraftstoff zu den
stromabwärtigen Seiten der Ansaugrohre versehen. Außerdem sind
Kopfbefestigungsabschnitte benachbart zu einem stromabwärtigen
Ende des Ansaugrohrkörpers vorgesehen. Die
Befestigungsabschnitte dienen zum Befestigen der jeweiligen Ansaugrohre an
einem Zylinderkopf auf einer Seite und eines weiteren auf der
anderen Seite.
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Weiterhin unter bezug auf die vorstehend genannte japanische
Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-50224, ist eine
Abdichtung vorgesehen, wie in Fig. 9 gezeigt, um die
Dichtleistung zu verbessern. Mehr im einzelnen ist der Flansch 116
abgedichtet bzw. befestigt durch: zwei primärseitige zweite
Befestigungselemente 122-2 in der Nähe des primärseitigen
zweiten Einlaßabschnitts 118-2, wobei die Befestigungselemente 122-
2 symmetrisch auf gegenüberliegenden Seiten der primärseitigen
Einlaßmittenlinie LC angeordnet sind, und zwei primärseitige
dritte Befestigungselemente 122-3 in der Nähe des dritten
Einlaßabschnitts 118-3, wobei die Befestigungselemente 122-3 auf
gegenüberliegenden Seiten der Mittenlinie LC symmetrisch
angeordnet sind. Außerdem ist der Flansch 132 befestigt durch: zwei
sekundärseitige zweite Befestigungselemente 140-2 in der Nähe
des sekundärseitigen ersten Einlaßabschnitts 134-1, wobei die
Befestigungselemente 140-2 auf gegenüberliegenden Seiten der
sekundärseitigen Einlaßmittenlinie RC symmetrisch angeordnet
sind, und zwei sekundärseitige dritte Befestigungselemente 140-
3 in der Nähe des dritten Einlaßabschnitts 134-3, wobei die
Befestigungselemente 140-3 auf gegenüberliegenden Seiten der
Mittenlinie RC symmetrisch angeordnet sind.
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Bei herkömmlichen Luftansaugvorrichtungen für
V-Typ-Verbrennungsmotoren tritt dann ein Problem auf, wenn Komponenten, wie
etwa eine Drosselklappe und ein ISC-Ventil (Leerlaufdrehzahl-
Steuerventil) auf den primär- und sekundärseitigen
Ansaugkrümmern angebaut werden müssen. Wenn, genauer gesagt, eine
Komponente, wie etwa eine Drosselkiappe innerhalb des
Bankenzwischenraums zwischen den primär- und sekundärseitigen
Motorbanken angeordnet ist, werden jeweilige Stellen für primär- und
sekundärseitige Befestigungselemente, die daran befestigt
werden müssen, vor einer Sicht versteckt. Wenn mehr im einzelnen
die primär- und sekundärseitigen Krümmerhalterungsflansche
benachbart zu den primär- und sekundärseitigen
Einlaßmittenlinien angeordnet sind, liegen die vorstehend genannten
Flansche in der Nähe der Längsachse des V-Typ-Motors. Infolge davon
sind die Flansche durch die Komponente, wie etwa die
Drosselklappe (wie etwa die Klappe 144, die in Fig. 7 durch
Schraffierungen gezeigt ist) verborgen. Infolge davon ist der Anbau der
Halterungsflansche schwierig zu erzielen. Dies führt zu dem
Nachteil, daß die vorstehend genannten beidseitigen
Ansaugkrümmer jeweils unterteilt werden müssen, was sowohl eine erhöhte
Anbauzeit sowie Kosten zur Folge hat.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, ist außerdem ein Thermogehäuse 150 unter
den Ansaugkrümmern innerhalb des Bankenzwischenraums 108
angeordnet.
Außerdem ist eine Rohrleitung an einem Endabschnitt des
V-Typ-Motors vorgesehen. In diesem Fall muß ein
Thermogehäusesystem in einem kleinen Spalt zwischen einem Kettengehäuse
(Zeitsteuerriemendeckel) und den Ansaugkrümmern verlegt werden.
Infolge davon ist der Spalt unter den Ansaugkrümmern extrem
klein, wenn die Flansche auf beiden Seiten in Positionen
benachbart zu den jeweiligen Mittenlinien der primär- und
sekundärseitigen Schlitzeinlässe befestigt werden. Das bedeutet
einen Nachteil durch Verringern des Freiheitsgrads bei der
Auslegung des Thermogehäusesystems.
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Um die vorstehend genannten Nachteile zu überwinden, schafft
die vorliegende Erfindung eine Luftansaugvorrichtung eines
Verbrennungsmotors vom V-Typ mit primär- und sekundärseitigen
Motorbanken, die durch primär- und sekundärseitige
Zylinderköpfe gebildet sind, die jeweils auf den primär- und
sekundärseitigen Zylinderbanken angeordnet sind, wobei die
Zylinderbanken obere Abschnitte eines V-förmigen Zylinderblocks aufweisen,
wobei ein primärseitiger Krümmerhalterungsflansch für einen
primärseitigen Ansaugkrümmer an dem primärseitigen Zylinderkopf
durch mehrere primärseitige Befestigungselemente befestigt ist,
wobei der primärseitige Ansaugkrümmer mit mehreren
primärseitigen Verzweigungsrohren zum Zuführen von Saugluft in die
primärseitigen Zylinder der primärseitigen Motorbank versehen sind,
und wobei ein sekundärer Krümmerhalterungsflansch für einen
sekundärseitigen Ansaugkrümmer an dem sekundärseitigen
Zylinderkopf durch mehrere sekundärseitige Befestigungselemente
befestigt ist, wobei der sekundärseitige Ansaugkrümmer mit
mehreren sekundärseitigen Verzweigungsrohren zum Zuführen von
Saugluft in die sekundärseitigen Zylinder der sekundärseitigen
Motorbank vorgesehen ist, wobei die Verbesserung darin besteht,
daß jeder Endabschnitt des primären Halterungsflansches an dem
primärseitigen Zylinderkopf durch ein jeweiliges der
primärseitigen Befestigungselemente befestigt ist, wobei jeder
Endabschnitt des sekundärseitigen Halterungsflansches an dem
sekundärseitigen Zylinderkopf durch ein jeweiliges der
sekundärseitigen Befestigungselemente befestigt ist, und wobei die
Befestigungselemente zum jeweiligen Befestigen der
Endabschnitte von zumindest einem der primären und sekundären
Halterungsfiansche in seitlicher Auswärtsrichtung des Motors in
bezug auf eine Einlaßmittenlinie angeordnet sind, welche
jeweilige Zentren von Einlaßabschnitten der Ansaugschlitze
miteinander verbindet, die dem einen Halterungsflansch zugeordnet sind.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Endabschnitte der
primären und sekundären Flansche aufbeiden Seiten in der
Auswärtsrichtung des V-Typ-Motors in bezug auf die primär- und
sekundärseitigen Einlaßmittenlinien angeordnet. Diese Anordnung
erlaubt es, daß die primär- und sekundärseitigen Ansaugkrümmer
eine Drosselklappe und dergleichen daran angebaut aufweisen,
und zwar zum Einbau in den V-Typ-Motor zu einem Zeitpunkt bzw.
gleichzeitig ohne die Ansaugkrümmer zu unterteilen. Dieses
Merkmal ermöglicht sowohl eine Verringerung der Anbauzeit wie
der Kosten. Außerdem können Komponenten, wie etwa ein
Thermogehäuse mit einem größeren Freiheitsgrad ausgelegt werden.
Außerdem ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit zu verringern,
daß kleine Komponenten herausfallen und in den
Bankenzwischenraum zwischen den primär- und sekundärseitigen Motorbanken
hineinfallen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 zeigt eine teilweise aufgebrochene Draufsicht eines V-
Typ-Motors,
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Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der primär- und sekundärseitigen
Ansaugkrümmerhalterungsflansche,
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Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des V-Typ-Motors,
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Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des V-Typ-Motors,
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Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der primär- und sekundärseitigen
Krümmerhalterungsflansche gemäß einer weiteren Ausführungsform,
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Fig. 6 zeigt eine Draufsicht der primär- und sekundärseitigen
Krümmerhalterungsflansche gemäß noch einer weiteren
Ausführungsform,
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Fig. 7 zeigt eine teilweise geschnittene Draufsicht eines V-
Typ-Motors,
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Fig. 8 zeigt eine Draufsicht eines herkömmlichen Beispiels von
primär- und sekundärseitigen Krümmerhalterungsflanschen, und
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Fig. 9 zeigt eine Draufsicht eines weiteren herkömmlichen
Beispiels von primär- und sekundärseitigen
Krümmerhalterungsflanschen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun im
einzelnen in bezug auf die Zeichnungen erläutert. Fig. 1 bis 4
zeigen eine Ausführungsform In Fig. 1, 3 und 4 bezeichnet die
Bezugsziffer 2 einen Mehrzylinderverbrennungsmotor vom V-Typ,
der beispielsweise sechs Zylinder aufweist. Der Motor 2 weist
primär- und sekundärseitige Motorbanken 14 und 16 auf, die
durch primär- und sekundärseitige Zylinderköpfe 10 und 12
gebildet sind, die jeweils auf primär- und sekundärseitigen
Zylinderbanken 6 und 8 angeordnet sind. Die Zylinderbanken 6
und 8 bilden jeweilige obere Abschnitte eines V-förmigen
Zylinderblocks 4. Ein primärseitiger Zylinderkopfdeckel 18 ist auf
dem Zylinderkopf 10 angebracht. Außerdem ist ein
sekundärseitiger Zylinderkopfdeckel 20 fest am Zylinderkopf 12 angebracht.
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Zwischen den Motorbanken 14 und 16 ist ein V-förmiger
Bankenzwischenraum 22 festgelegt.
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Die Motorbank 14 weist drei primärseitige Zylinder (nicht
gezeigt) auf, die in Reihe angeordnet sind. Die Motorbank 16
weist drei sekundärseitige Zylinder (nicht gezeigt) auf, die in
Reihe angeordnet sind.
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Die primärseitigen Zylinder stehen in Verbindung mit jeweiligen
primärseitigen Ansaugschlitzen (nicht gezeigt), welche die
folgenden Abschnitte aufweisen, die an einem oberen Abschnitt des
Zylinderkopfs 10 positioniert gebildet sind: einen
primärseitigen ersten Eifllaßabschnitt 24-1, einen primärseitigen zweiten
Einlaßabschnitt 24-2 und einen primärseitigen dritten
Einlaßabschnitt 24-3.
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Die sekundärseitigen Zylinder stehen mit jeweiligen
sekundärseitigen Ansaugschlitzen (nicht gezeigt) in Verbindung, welche
die folgenden Abschnitte an einem oberen Abschnitt des
Zylinderkopfs 12 positioniert gebildet aufweisen: einen
sekundärseitigen ersten Einlaßabschnitt 26-1, einen sekundärseitigen
zweiten Einlaßabschnitt 26-2 und einen sekundärseitigen dritten
Einlaßabschnitt 26-3.
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Ein primärseitiger Druckausgleichbehälter 30 ist über der
sekundärseitigen Motorbank 16 angeordnet. Der
Druckausgleichbehälter 30 ist in einem primärseitigen Ansaugkrümmer 28
gebildet. Der Druckausgleichbehälter 30 weist die folgenden
Verzweigungsrohre des Ansaugkrümmers 28 in nebeneinanderliegender
Gruppierung angeordnet auf: ein primärseitiges erste
Verzweigungsrohr 32-1, ein primärseitiges zweites Verzweigungsrohr 32-
2 und ein primärseitiges drittes Verzweigungsrohr 32-3. Die
Verzweigungsrohre 32-1 bis 32-3 sind an ihren distalen Enden
mit einem primärseitigen Krümmerhalterungsflansch 34 verbunden.
Der Flansch 34 ist an bzw. auf den vorstehend genannten
primärseitigen Einlaßabschnitten 24-1, 24-2 und 24-3 angeordnet.
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Der Flansch 34, der sich entlang den Einlaßabschnitten 24-1 bis
24-3 erstreckt, ist an dem primärseitigen Zylinderkopf 10
dadurch festangebracht, daß er in der vorstehend genannten
Weise verspannt bzw. befestigt ist. Das heißt, der Flansch 34
ist durch ein primärseitiges erstes Befestigungselement 38-1 an
einem primärseitigen ersten Flanschendabschnitt 36-1 an dem
ersten Einlaßabschnitt 24-1 befestigt. Der erste
Flanschendabschnitt 36-1 ist mit einem Abstand D (Fig. 2) in der
auswärtigen (d.h. seitwärtigen) Richtung des Motors 2 ausgehend von
der primärseitigen Einlaßmittenlinie LC angeordnet. Die
Mittenlinie LC verbindet jeweilige Zentren bzw. Mitten der
Einlaßabschnitte 24-1 bis 24-3 miteinander, d.h., LO&sub1; für das
primärseitige erste Zentrum, LO&sub2; für das primärseitige zweite Zentrum
und LO&sub3; für das primärseitige dritte Zentrum. Das erste
Befestigungselement 38-1 weist einen Bolzen und dergleichen
auf. Der Flansch 34 ist durch zwei primärseitige zweite
Befestigungselemente 38-2 in der Nähe des zweiten
Einlaßabschnitts 24-2 befestigt. Die zweiten Befestigungselemente 38-
2 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Mittenlinie LC
symmetrisch angeordnet. Außerdem ist der Flansch 34 durch zwei
primärseitige dritte Befestigungselemente 38-3 in der Nähe des
dritten Einlaßabschnitts 24-3 befestigt. Die dritten
Befestigungselemente 38-3 sind auf gegenüberliegenden Seiten der
Mittenlinie LC symmetrisch angeordnet. Außerdem ist der Flansch 34
durch ein primärseitiges viertes Befestigungselement 38-4 an
einen primärseitigen zweiten Flanschendabschnitt 36-2
befestigt. Der zweite Flanschendabschnitt 36-2 erstreckt sich
kontinuierlich von einem primärseitigen Verbindungsabschnitt 40
auf der Seite des dritten Einlaßabschnitts 24-3, und er ist um
einen Abstand D in der Auswärts(d.h. Seitlichen)richtung des
Motors 2 von der Mittenlinie LC beabstandet.
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Kurz gesagt, sind die folgenden primärseitigen
Befestigungselemente von der Mittenlinie LC um den Abstand D in der
Auswärtsrichtung des Motors 2 beabstandet: das erste
Befestigungselement 38-1 zum Befestigen des Flansches 34 am ersten
Flanschendabschnitt 36-1, ein äußeres der zweiten Befestigungselemente
38-2 zum Befestigen des Flansches 34 in der Umgebung des
zweiten Einlaßabschnitts 24-2, ein äußeres der dritten
Befestigungselemente 38-3 zum Befestigen des Flansches 34 in der
Umgebung des dritten Einlaßabschnitts 24-3, und das vierte
Befestigungselement 34-4 zum Befestigen des Flansches 34 an dem
zweiten Flanschendabschnitt 36-2. Das andere der zweiten
Befestigungselemente 38-2 und das andere der dritten
Befestigungselemente 38-3 sind in der Einwärtsrichtung des Motors 2 um einen
Abstand E von der Mittenlinie LC angeordnet.
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Der sekundärseitige Druckausgleichbehälter 44 ist über der
primärseitigen Motorbank 14 angeordnet. Der Druckausgleichbehälter
44 ist in einem sekundärseitigen Ansaugkrümmer 42 gebildet. Der
Druckausgleichbehälter 44 weist die folgenden Verzweigungsrohre
des Ansaugkrümmers 42 in nebeneinanderliegender Gruppierung
angeordnet auf: ein sekundärseitiges erstes Verzweigungsrohr
46-1, ein sekundärseitiges zweites Verzweigungsrohr 46-2 und
ein sekundärseitiges drittes Verzweigungsrohr 46-3. Die
Verzweigungsrohre 46-1 bis 46-3 sind an ihren einen distalen Enden
mit einem sekundärseitigen Krümmerhalterungsflansch 48
verbunden. Der Flansch 48 ist auf den vorstehend genannten
sekundärseitigen Einlaßabschnitten 26-1, 26-2 und 26-3 angeordnet.
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Der Flansch 48, der sich entlang den Einlaßabschnitten 26-1 bis
26-3 erstreckt, ist fest an dem sekundärseitigen Zylinderkopf
12 durch Befestigen in der nachfolgend erläuterten Weise
angebracht. Das heißt, der Flansch 48 ist durch ein
sekundärseitiges erstes Befestigungselement 54-1 an einem sekundärseitigen
ersten Flanschendabschnitt 52-1 befestigt. Der erste
Flanschendabschnitt 52-1 erstreckt sich kontinuierlich ausgehend von
dem sekundärseitigen Verbindungsabschnitt 50 auf der Seite des
ersten Einlaßabschnitts 26-1, und er ist um einen Abstand D
(Fig. 2) in der Auswärts- (d.h. seitlichen)Richtung des Motors 2
von der sekundärseitigen Einlaßmittenlinie RC versetzt. Die
Mittenlinie RC verbindet die jeweiligen Mitten bzw. Zentren der
Einlaßabschnitte 26-1 bis 26-3 miteinander, d.h., RO&sub1; für das
sekundärseitige erste Zentrum, RO&sub2; für das sekundärseitige
zweite Zentrum und RO&sub3; für das sekundärseitige dritte Zentrum.
Das erste Befestigungselement 54-1 weist einen Bolzen und
dergleichen
auf. Außerdem ist der Flansch 48 durch zwei
sekundärseitige zweite Befestigungselemente 54-2 in der Nähe des ersten
Einlaßabschnitts 26-1 befestigt. Die zweiten
Befestigungselemente 54-2 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Mittenlinie
RC symmetrisch angeordnet. Außerdem ist der Flansch 48 durch
zwei sekundärseitige dritte Befestigungselemente 54-3 in der
Nähe des dritten Einlaßabschnitts 26-3 befestigt. Die dritten
Befestigungselemente 54-3 sind auf gegenüberliegenden Seiten
der Mittenlinie RC symmetrisch angeordnet. Außerdem ist der
Flansch 48 durch ein sekundärseitiges viertes
Befestigungselement 54-4 an einem sekundärseitigen zweiten Flanschendabschnitt
52-2 auf dem dritten Einlaßabschnitt 26-3 befestigt. Der zweite
Flanschendabschnitt 52-2 ist um einen Abstand D in der
Auswärtsrichtung des Motors 2 ausgehend von der Mittenlinie RC
versetzt.
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Kurz gesagt, sind die folgenden sekundärseitigen
Befestigungselemente von der Mittenlinie RC um einen Abstand D in der
seitlichen Auswärtsrichtung des Motors 2 beabstandet: das erste
Befestigungselement 54-1 zum Befestigen des Flansches 48 am
ersten Flanschendabschnitt 52-1, ein äußeres der zweiten
Befestigungselemente 54-2 zum Befestigen des Flansches 48 in
der Umgebung des ersten Einlaßabschnitts 26-1, ein äußeres der
dritten Befestigungselemente 54-3 zum Befestigen des Flansches
48 in der Umgebung des dritten Einlaßabschnitts 26-3, und das
vierte Befestigungselement 54-4 zum Befestigen des Flansches 48
am zweiten Flanschendabschnitt 52-2. Das andere der zweiten
Befestigungselemente 54-2 und das andere der dritten
Befestigungselemente 54-3 sind in der Einwärtsseitenrichtung des
Motors 2 um einen Abstand E von der Mittenlinie RC beabstandet.
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Ein primärseitiges Verteilungsrohr 56 ist an einem Ende mit dem
primärseitigen Druckausgleichbehälter 30 verbunden. Das andere
Ende des Rohrs 56 ist mit einem körper- bzw. klappenseitigen
Verbindungsrohr 60 verbunden, das sich ausgehend von der
Drosselklappe kontinuierlich erstreckt.
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Ein sekundärseitiges Verteilungsrohr 62 ist an einem Ende mit
dem sekundärseitigen Druckausgleichbehälter 44 verbunden. Das
andere Ende des Rohrs 62 ist mit dem klappenseitigen Sammelrohr
60 verbunden.
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Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, ist die Drosselkiappe 58 an einem
Endabschnitt des Motors 2 innerhalb des Bankenzwischenraums
(d.h. des Raums 22 in Fig. 4) zwischen den sekundärseitigen
Motorbanken 14 und 16 angeordnet.
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Außerdem ist ein Thermogehäuse 64 an dem anderen Endabschnitt
des Motors 2 innerhalb des Bankenzwischenraums 22 angeordnet.
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Wie außerdem in Fig. 3 gezeigt, liegen innerhalb des
Bankenzwischenraums 22 primär- und sekundärseitige Förderrohre 66 und 68
vor. Das primarseitige Förderrohr 66 ist auf den
Einlaßabschnitten 24-1 bis 24-3 angeordnet. Das sekundärseitige
Förderrohr 68 ist auf den Einlaßabschnitten 26-1 bis 26-3
angeordnet.
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Das Förderrohr 66 ist verbunden mit: einem primärseitigen
ersten Kraftstoffeinspritzventil 70-1, einem primärseitigen
zweiten Kraftstoffeinspritzventil 70-2 und einem primärseitigen
dritten Kraftstoffeinspritzventil 70-3. Diese Ventile sind an
denm primärseitigen Zylinderkopf 10 benachbart zu den
Einlaßabschnitten 24-1, 24-2 und 24-3 angebracht. Das Förderrohr 68
ist verbunden mit: einem sekundärseitigen ersten
Kraftstoffeinspritzventil 72-1, einem sekundärseitigen zweiten
Kraftstoffeinspritzventil 72-2 und einem sekundärseitigen dritten
Kraftstoffeinspritzventil 72-3. Diese Ventile sind an dem
sekundärseitigen Zylinderkopf 12 benachbart zu den Einlaßabschnitten
26-1, 26-2 und 26-3 angebracht.
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Die Arbeitsweise der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 4 wird
nunmehr erläutert.
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Wie in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt, sind erste und zweite
Flanschendabschnitte 36-1 und 36-2 des primärseitigen
Krümmerhalterungsflansches 34 in Auswärtsrichtung angeordnet relativ zu:
einem primärseitigen ersten Einlaßabschnitt 24-1, einem
primärseitigen zweiten Einlaßabschnitt 24-2 und einem primärseitigen
dritten Einlaßabschnitt 24-3. Außerdem liegen erste und zweite
Flanschendabschnitte 52-1 und 52-2 des sekundärseitigen
Krümmerhalterungsflansches 48 in der Auswärtsrichtung relativ zu:
einem sekundärseitigen ersten Einlaßabschnitt 26-1, einem
sekundärseitigen zweiten Einlaßabschnitt 26-2 und einem
sekundärseitigen dritten Einlaßabschnitt 26-3. Diese Anordnung
ermöglicht es, daß die primär- und sekundärseitigen Flansche 34
und 48 problemlos auf den primär- und sekundärseitigen
Zylinderköpfen 10 und 12 von der Oberseite aus, je nach Bedarf,
selbst dann befestigt werden können, wenn eine beliebige
Komponente, wie etwa eine Drosseiklappe 58 auf den Ansaugkrümmern 28
und 42 angebaut verbleibt. Infolge davon besteht keine
Notwendigkeit
zum jeweiligen Unterteilen der Krümmer 28 und 42.
Dieses Merkmal ermöglicht sowohl eine Verringerung der Anbauzeit
wie der Kosten.
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Selbst dann, wenn ein Thermogehäuse 64 unterhalb der
Ansaugkrümmer 28 und 42 angeordnet ist, wie in Fig. 3 gezeigt,
verbleibt ein großer Spalt oder Zwischenraum 5 unterhalb sowie
zwischen den zweiten Flanschendabschnitten 36-2 und 52-2
(welcher Zwischenraum in Fig. 4 schraffiert gezeigt ist) . Dies
erbringt einen größeren Freiheitsgrad bei der Auslegung des
Systems des Thermogehäuses 64.
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Ein problemloses Befestigen der Flansche 34 und 48 ist außerdem
selbst dann erzielbar, wenn primär- und sekundärseitige
Kraftstofförderrohre 66 und 68 jeweils auf primär- und
sekundärseitigen Einlaßmittenlinien LC und RC angeordnet sind, wie in Fig.
3 gezeigt.
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Außerdem sind die Ansaugkrümmer 28 und 42, auf denen jeweilige
Teilaufbauten angebaut sind, auf dem V-Typ-Motor 2 angebracht.
Dies ermöglicht es, die Wahrscheinlichkeit zu verringern, daß
kleine Komponenten, wie etwa Bolzen, herausfallen und in den
Bankenzwischenraum 22 eintreten.
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Bei der vorliegenden Erfindung können nachfolgend erläuterte
Modifikationen entsprechend der Form jeder Komponente, wie etwa
der Drosselklappe 58, die auf den Ansaugkrümmern 28 und 42
angebracht ist, und der Form des Thermogehäuses 64, der Formen
der Kraftstofförderrohre 66 und 68 und dergleichen vorgenommen
werden. Das heißt, wie in Fig. 5 gezeigt, daß lediglich die
primärseitigen Flanschendabschnitte 36-1 und 36-2 in
Auswärtsrichtung des Motors 2 in bezug auf die Mittenlinie LC
angeordnet werden können. Wie in Fig. 6 gezeigt, können alternativ
lediglich die sekundärseitigen Flanschendabschnitte 52-1 und
52-2 in Auswärtsrichtung des Motors 2 in bezug auf die
Mittenlinie LC angeordnet sein. Infolge davon kann eine beliebige
Komponente, die innerhalb des Bankenzwischenraums 22 des Motors
2 angeordnet werden soll, mit größerem Freiheitsgrad ausgelegt
werden.
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In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird
zusammenfassend jeder der Flanschendabschnitte 36 des primärseitigen
Flansches 34 an dem primärseitigen Zylinderkopf 10 durch
jeweilige der primärseitigen Befestigungselemente 38 befestigt.
Außerdem wird jeder der Flanschendabschnitte 52 des
sekundärseitigen Flansches 48 an dem sekundärseitigen Zylinderkopf 12
in bezug auf eines der sekundärseitigen Befestigungselemente 54
befestigt. Die Befestigungselemente 38 und 54 zum jweiligen
Befestigen der Flanschendabschnitte 36 und 52 können in
Auswärtsrichtung auf zumindest einer Seite des Motors 2 in bezug
auf die jeweilige Einlaßmittenlinie angeordnet werden, welche
Mittenlinie die Zentren der Einlaßabschnitte einer Seite (d.h.
der primär- und sekundärseitigen Ansaugschlitze) des Motors
miteinander verbindet. Die Ansaugschlitze befinden sich jeweils
in Verbindung mit den primär- und sekundärseitigen Zylindern.
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Wie aus der vorstehend angeführten detaillierten Beschreibung
hervorgeht, wird jeder der Flanschendabschnitte des
primärseitigen Krümmerhalterungsflansches an dem primärseitigen
Zylinderkopf durch jeweilige der primärseitigen Befestigungselemente
befestigt. Außerdem wird jeder der Flanschendabschnitte des
sekundärseitigen Krümmerhalterungsflansches am sekundärseitigen
Zylinderkopf durch jeweilige der sekundärseitigen
Befestigungselemente befestigt. Darüber hinaus weist zumindest eine Seite
der primär- und sekundärseitigen Halterungsflansche seine
Befestigungselemente zum jeweiligen Befestigen der vorstehend
genannten Flanschendabschnitte angeordnet in der
Auswärtsseitenrichtung des V-Typ-Motors in bezug auf die Einlaßmittenlinie
auf, welche die Zentren der Einlaßabschnitte einer Seite der
primär- und sekundärseitigen Ansaugschlitze miteinander
verbindet. Die Ansaugschlitze befinden sich jeweils in Verbindung mit
den primär- und sekundärseitigen Zylindern. Diese Anordnung
ermöglicht, daß die primär- und sekundärseitigen Ansaugkrümmer
ein Drosselventil oder dergleichen daran angebaut aufweisen,
das in den V-Typ-Motor eingebaut werden soll, und zwar ohne die
Ansaugkrümmer zu unterteilen.