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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führung für einen
flexiblen linearen Körper zum Halten eines Zwischenabschnitts des
flexiblen linearen Körpers, der zwischen einem ersten Element
und einem zweiten Element aufgehängt ist, die relativ
beweglich sind, und zum Beschränken des Biegens und des Schwenkens
des flexiblen linearen Körpers, umfassend:
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ein Paar von Montageabschnitten, die mit den ersten und
zweiten Elementen verbunden sind, und einen Brückenabschnitt zum
Verbinden der Montageabschnitte miteinander.
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Eine Führung dieses Typs ist aus der gattungsbildenden GB-2
237 854 A bekannt, die an einem Kraftrad einen starren
vorderen Gabelschutz zum Halten eines Bremsschlauchs zeigt. An
seinem unteren Ende ist der Schutz fest an dem Innenrohr der
Vordergabel angebracht. An seinem Oberende ist der Schutz an dem
Außenrohr der Vordergabel verschiebbar angebracht.
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Aus den ungeprüften Japanischen Gebrauchsmusterschriften Nr.
SHO 57-165586 und SHO 64-22593 und aus den geprüften
Japanischen Gebrauchsmusterschriften Nr. HEI 3-36470 und SHO 62-
38848 sind Techniken zum Verhindern des Biegens und des
Schwenkens eines flexiblen linearen Körpers wie etwa eines
Bremsschlauchs oder eines Bremskabels eines Kraftrads bekannt,
wobei der Zwischenabschnitt des linearen Körpers durch eine
Klemme fixiert ist oder durch Einsetzen durch eine Öffnung
gehalten wird.
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Falls ein flexibler linearer Körper zwischen einem ersten und
einem zweiten Element aufgehängt ist, die relativ beweglich
sind, haben die oben beschriebenen herkömmlichen Techniken
Nachteile darin, daß die Montageposition der Klemme zum
Verhindern, daß der durch das Auseinanderweichen der ersten und
zweiten Elemente ausgelenkte lineare Körper sich mit dem
anderen Element stört, eingeschränkt ist, oder die Festigkeit des
linearen Körpers eingeschränkt ist.
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Die vorliegende Erfindung erfolgte im Hinblick auf das
Vorstehende, und ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, das
Auslenken eines zwischen einem ersten Element und einem
zweiten Element, die relativ beweglich sind, aufgehängten
flexiblen Körpers in einfacher Weise zu begrenzen.
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Zum Erreichen des obigen Ziels wird gemäß der in Anspruch 1
beschriebenen Erfindung eine Führung für einen flexiblen
linearen Körper angegeben, zum Halten eines Zwischenabschnitts
des flexiblen linearen Körpers, der zwischen einem ersten
Element und einem zweiten Element aufgehängt ist, die relativ
beweglich sind, und zum Begrenzen des Biegens und Schwenkens
des flexiblen linearen Körpers, umfassend: ein Paar von
Montageabschnitten, die mit den ersten und zweiten Elementen
verbunden sind, einen flexiblen Brückenabschnitt zum Verbinden
der Montageabschnitte miteinander, eine Mehrzahl von
Halteabschnitten, die an dem Brückenabschnitt zum Halten des
linearen Körpers vorgesehen sind, wobei der Brückenabschnitt eine
derartige Form hat, daß der Brückenabschnitt in einer
bestimmten, nicht mit dem anderen Element störenden Richtung leichter
verformbar ist und in die anderen Richtungen vergleichsweise
weniger leicht verformbar ist.
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Nach der in Anspruch 2 beschriebenen Erfindung wird ein
Führungskörper für einen linearen Körper nach Anspruch 1
angegeben, bei dem der Brückenabschnitt in der bestimmten Richtung
gekrümmt ist, wenn das Paar der Montageabschnitte mit den
ersten und zweiten Elementen verbunden ist.
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Nach der in Anspruch 3 beschriebenen Erfindung wird eine
Führung für einen linearen Körper nach Anspruch 1 angegeben, bei
der die Montageabschnitte und der Brückenabschnitt aus einem
Element gebildet sind.
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Nach der in Anspruch 4 beschriebenen Erfindung wird eine
Führung
für einen linearen Körper nach Anspruch 1 angegeben, bei
der der Montageabschnitt und der Brückenabschnitt aus
trennbaren verschiedenen Elementen gebildet sind.
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Nach der in Anspruch 5 beschriebenen Erfindung wird eine
Führung für einen linearen Körper nach Anspruch 1 angegeben, bei
der ein Halteabschnitt, der eine angenähert zylindrische Form
mit einem Schlitz aufweist, mit dem Brückenabschnitt
einstükkig geformt ist.
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Nach der in Anspruch 6 beschriebenen Erfindung wird eine
Führung für einen linearen Körper nach Anspruch 1 angegeben, bei
der die Querschnittsform des Brückenabschnitts eine
angenäherte Rechteckform aufweist, deren Abmessung entlang der
bestimmten Richtung schmal und deren Abmessung entlang der hierzu
orthogonalen Richtung breit ist.
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Fig. 1
Eine Seitenansicht des Vorderabschnitts eines Kraftrads nach
einer ersten Ausführung.
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Fig. 2
Eine vergrößerte Perspektivansicht eines wesentlichen
Abschnitts von Fig. 1.
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Fig. 3
Eine Ansicht mit Darstellung einer Modifikation der ersten
Ausführung.
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Fig. 4
Eine Ansicht mit Darstellung einer anderen Modifikation der
ersten Ausführung.
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Fig. 5
Eine Ansicht mit Darstellung einer weiteren Modifikation der
ersten Ausführung.
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Fig. 6
Eine Seitenansicht eines hinteren Abschnitts eines Kraftrads
nach einer zweiten Ausführung.
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Fig. 7
Eine vergrößerte Perspektivansicht eines wesentlichen
Abschnitts von Fig. 6.
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Nachfolgend werden Ausführungen der vorliegenden Erfindung
anhand der Zeichnungen beschrieben.
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Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführung der vorliegenden
Erfindung, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht des vorderen
Abschnitts eines Kraftrads ist und Fig. 2 eine vergrößerte
Ansicht eines wesentlichen Abschnitts von Fig. 1.
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Wie in Fig. 1 gezeigt, sind Vordergabelabschnitte 4 zum
drehbaren Halten eines Vorderrads Wf an deren Unterenden
schwenkbar durch ein Kopfrohr 3 gehalten, das an Vorderenden eines
Hauptrohrs 1 und eines unteren Rohrs 2 derart befestigt ist,
daß es in Querrichtung bewegbar ist. Der Vordergabelabschnitt
4 umfaßt ein oberes Innenrohr 6, das mit einem Handgriff 5
verbunden ist, und ein unteres Außenrohr 7, das teleskopartig
auf dem Außenumfang des unteren Abschnitts des oberen
Innenrohrs 6 aufgesetzt ist. Zwischen den beiden Rohren 6 und 7 ist
eine dehnbare Manschette 8 angebracht. In dieser Ausführung
bildet das Innenrohr 6 ein erstes Element, und das Außenrohr 7
bildet ein zweites Element.
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Ein Bremsschlauch 10, der von einem Hauptzylinder (nicht
gezeigt) kommt, der durch einen an dem Handgriff 5 vorgesehenen
Bremshebel 9 betätigt wird, erstreckt sich entlang dem
Vordergabelabschnitt 4 nach unten und ist mit einer Bremszange 11
verbunden, die am unteren Ende des Außenrohrs 7 vorgesehen
ist. Eine Führung G ist zwischen dem unteren Abschnitt des
Innenrohrs 6 und dem oberen Abschnitt des Außenrohrs 7 derart
angebracht, daß das obere und das untere Ende der Führung G
die Manschette 8 zwischen sich halten. Ein Zwischenabschnitt
des Bremsschlauchs 10 wird durch die Führung G gehalten. Der
Bremsschlauch 10 bildet in der ersten Ausführung einen
linearen Körper.
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Die Struktur der Führung G wird unten anhand Fig. 2 im Detail
beschrieben.
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Die Führung G ist einstückig aus Kunstharz gebildet und umfaßt
ein Paar von Montageabschnitten 12, 12, einen Brückenabschnitt
13, der die Montageabschnitte 12, 12 miteinander verbindet,
und sechs Stück von Halteabschnitten 14 ..., die an dem
Brükkenabschnitt 13 vorgesehen sind.
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Jeder der Montageabschnitte 12 ist ringförmig ausgebildet und
hat ein Paar von Montageansätzen 12&sub2;, 12&sub2;, die ausgebildet
sind, um zwischen sich einen Schlitz 12&sub1; zu halten. Befestigt
werden kann der Montageabschnitt 12 an dem Innenrohr 6 oder
dem Außenrohr 7 durch elastisches Öffnen des Schlitzes 12&sub1;,
Setzen des Montageabschnitts 12 um den Außenumfang des
Innenrohrs 6 oder des Außenrohrs 7, Schieben eines Bolzens 15 durch
Bolzenlöcher 12&sub3;, 12&sub3;, die in den Montageansätzen 12&sub2;, 12&sub2;,
gebildet sind, und Festziehen des Bolzens 15 mittels einer
Mutter 16. Durch Eingriff eines Positionierungslochs 12&sub4;, das in
dem Montageabschnitt 12 gebildet ist, mit einem Stift (nicht
gezeigt), der an dem Innenrohr oder an dem Außenrohr 7 sitzt,
wird hierdurch der Montageabschnitt 12 durch den Stift in
Passung gebracht.
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Der Brückenabschnitt 13 ist bandförmig ausgebildet mit einem
flachen rechteckigen Querschnitt und ist an beiden Enden mit
einem Paar der Montageabschnitte 12 verbunden. Im freien
Zustand (nicht führender Zustand) ist der Brückenabschnitt 13
bogenförmig gekrümmt, wohingegen er im Montagezustand zu der
Rückseite eines Fahrzeugs (X-Richtung) gekrümmt ist. Der
Brükkenabschnitt 13 ist mit einer bestimmten Lose gehalten, so
daß, auch wenn der Vordergabelabschnitt 4 ganz ausgefahren ist
(voller Ausfederzustand) der Brückenabschnitt 13 sich nicht
vollständig streckt und den gerkümmten Zustand hält.
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Der Brückenabschnitt 13 hat in den Krümmungsrichtungen (X-X'
Richtungen) eine geringe Abmessung und ist in den X-X'
Richtungen leicht auslenkbar; jedoch hat er eine große Abmessung
in den zu den Krümmungsrichtungen orthogonalen Richtungen (Y-
Y' Richtungen) und läßt sich in den Y-Y' Richtungen nur schwer
auslenken. Weil jedoch der Brückenabschnitt 13 in dem Zustand
angebracht wird, in dem er zuvor in der X-Richtung gekümmt
worden ist, wird, wenn der Vordergabelabschnitt 4 ausgefahren
ist und sich der Abstand zwischen einem Paar der
Montageabschnitte 12, 12 nicht ändert, der Brückenabschnitt 13 im
wesentlichen nur in der X-Richtung ausgelenkt und nur wenig in
der X' Richtung und in den Y-Y' Richtungen.
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Jeder der Halteabschnitte 14, der mit bestimmten Abständen
einstückig mit dem Brückenabschnitt 13 vorgesehen ist, ist
zylinderförmig ausgebildet und hat einen in der axialen
Richtung verlaufenden Schlitz 14&sub1;. Durch elastisches Öffnen des
Schlitzes 14&sub1; kann der Bremsschlauch 10 einfach durch den
Halteabschnitt 14 gehalten werden.
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Der Brückenabschnitt 13 ist an der Rückseite der Manschette 8
angeordnet, und der Bremsschlauch 10 ist an der Rückseite des
Brückenabschnitts 13 angeordnet. Demzufolge wird ein von der
Vorderseite heranfliegender Stein durch die Manschette 8 und
den Brückenabschnitt 13 abgehalten.
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Wenn der Vordergabelabschnitt 4 bei fahrendem Kraftrad
ausfährt bzw. einfährt, nimmt der Abstand zwischen dem an dem
Innenrohr 6 befestigten Montageabschnitt 12 und dem an dem
Außenrohr 7 befestigten Montageabschnitt 12 zu bzw. nimmt ab,
und hierdurch wird der Brückenabschnitt 13 zwischen dem in
Fig. 1 mit durchgehender Linie gezeigten Zustand und dem
strichpunktiert gezeigten Zustand gekrümmt. Hierbei ist die
Krümmungsrichtung des Krümmungsabschnitts 13 zur Rückseite des
Fahrzeugs (X-Richtung) beschränkt, und der Bremsschlauch 10
wird entlang dem Brückenabschnitt 13 gehalten. Dies beseitigt
Nachteile, nämlich daß der Brückenabschnitt 13 an der
Vorderseite des Fahrzeugs schwenkt, wodurch sich der Bremsschlauch
10 mit der Manschette 8 stört, oder der Brückenabschnitt 13 in
der Breitenrichtung des Fahrzeugs schwenkt, wodurch sich der
Bremsschlauch 10 mit der vorderen Schutzabdeckung 17 stört.
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Weil der entlang dem Brückenabschnitt 13 gehaltene
Bremsschlauch 10 nicht scharf sondern leicht gerkümmt ist,
unterliegt der Bremsschlauch 10 keiner großen Biegebelastung, und
ferner fängt sich der Zwischenabschnitt des Bremsschlauchs 10
nicht an dem anderen Element wie etwa der vorderen
Schutzabdeckung 7 und unterliegt daher keiner großen Zugbelastung.
Demzufolge läßt sich die Beschädigung des Bremschlauchs 10
verhindern.
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Weil der Brückenabschnitt 13 zum Halten des Zwischenabschnitts
des Bremsschlauchs 10 nicht direkt mit dem Innenrohr 6 und dem
Außenrohr 7 verbunden ist, sondern an beiden Enden mit dem
Innenrohr 6 und dem Außenrohr 7 über die Montageabschnitte 12,
12 indirekt verbunden ist, läßt sich der Bremsschlauch 10
leicht in einer Position halten, in der der Bremsschlauch 10
schwierig zu halten war, weil die Klemme nicht gehalten
werden konnte.
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Fig. 3 zeigt eine Modifikation der ersten Ausführung, wobei
die Querschnittsform des Brückenabschnitts 13 angenähert zu
einem gleichschenkligen Dreieck geformt ist, dessen Höhe in
Längsrichtung des Fahrzeugs geringer ist, um hierdurch das
Auslenken des Brückenabschnitts 13 zur Rückseite des Fahrzeugs
zu erleichtern.
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Fig. 4 zeigt eine andere Modifikation der ersten Ausführung,
in der in der Oberfläche des Brückenabschnitts 13 mit
kreisförmigem Abschnitt an der Rückseite des Fahrzeugs mit
bestimmten Abständen Ausschnitte 13&sub1; ausgebildet sind, um hierdurch
das Auslenken des Brückenabschnitts 13 zur Rückseite des
Fahrzeugs zu erleichtern.
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Fig. 5 zeigt eine weitere Modifikation der ersten Ausführung,
in der die Montageabschnitte 12, 12 der Führung G aus einem
Material hergestellt sind, das sich von jenem des
Brückenabschnitts 13 unterscheidet. Bolzen 15, 15 zum Befestigen der
Montageansätze 12&sub2;, 12&sub2; der Montageabschnitte 12, 12 sind durch
Bolzenlöcher 13&sub3;, 13&sub3; der Befestigungsansätze 13&sub2;, 13&sub3;
einsetzbar, die an beiden Enden des Brückenabschnitts 13 vorgesehen
sind. Wenn bei dieser Anordnung die Montageabschnitte 12, 12
an dem Innenrohr 6 oder dem Außenrohr 7 befestigt werden, kann
der Brückenabschnitt 13 zusammen mit den Montageabschnitten
12, 12 befestigt werden.
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In dieser Modifikation ist im Vergleich zur ersten Ausführung
die Anzahl der Teile der Führung G erhöht; jedoch kann durch
von dem Brückenabschnitt 13 getrenntes Gießen der
Montageabschnitte 12 die Größe der Gußform reduziert werden.
Darüberhinaus läßt sich die Vielseitigkeit der Führung G verbessern,
indem man mehrere Arten der Montageabschnitte 12, 12 und
Brükkenabschnitte 13 unterschiedlicher Größe und Form vorbereitet
und diese in geeigneter Kombination verwendet.
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Eine zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung wird anhand
der Fig. 6 und 7 beschrieben.
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Wie in Fig. 6 gezeigt, ist ein hinterer Gabelabschnitt 23
(zweites Element) schwenkbar am Hinterende jedes hinteren
Rohrs 21 (erstes Element) eines Kraftrads mittels eines
Gelenks 22 derart schwenkbar gehalten, daß er vertikal
schwenkbar ist. Ein Bremshebel 25 einer Trommelbremse 24 zum Bremsen
eines Hinterrads Wr, das am Hinterende des hinteren
Gabelabschnitts 22 drehbar gehalten ist, sowie ein Bremspedeal (nicht
gezeigt), sind miteinander durch ein Bremskabel (linearer
Körper) verbunden, das entlang der unteren Seite des hinteren
Rohrs 21 und des hinteren Gabelabschnitts 23 veräuft. Das
Bremskabel 26, das zwischen dem hinteren Rohr 21 und dem
hinteren Gabelabschnitt 23 aufgehängt ist, wird von einer Führung
G gehalten.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Führung G einstückig aus
weichem Kunstharz gebildet und umfaßt ein Paar von
Montageabschnitten 12, 12, einen Brückenabschnitt 13 zum Verbinden
beider Montageabschnitte 12, 12 miteinander sowie fünf Stück
Halteabschnitte 14 ..., die an dem Brückenabschnitt 13
vorgesehen sind. Die Strukturen des Brückenabschnitts 13 und des
Halteabschnitts 14 sind im wesentlichen genauso wie in der
ersten Ausführung. Die Struktur des Montageabschnitts 12
unterscheidet sich von jener der ersten Ausführung. Der
Montageabschnitt ist nämlich plattenartig ausgebildet und ist an
dem hinteren Rohr oder dem hinteren Gabelabschnitt 23 mittels
eines Bolzens 15, der ein an dem Montageabschnitt 12
ausgebildetes Bolzenloch 12, 6 durchsetzt, sowie einer mit dem
Bolzen 15 verschraubten Mutter 16 befestigt.
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Wenn nach der zweiten Ausführung bei fahrendem Kraftrad der
hintere Gabelabschnitt 23 relativ zu dem hinteren Rohr 21
vertikal verschwenkt, wird die Führung G zusammen mit dem
Bremskabel 26 nur nach unten gekrümmt (von der in Fig. 6
durchgehend gezeigten Position zu der strichpunktiert gezeigten
Position). Dies beseitigt Nachteile, nämlich daß der
Brückenabschnitt 13 nach oben schwenkt und sich das Bremskabel 26 mit
dem hinteren Rohr 21 oder dem hinteren Gabelabschnitt 23
stört; oder der Brückenabschnitt 13 in der Breitenrichtung des
Fahrzeugs schwenkt und sich das Bremskabel 26 mit dem anderen
Element stört oder sich an dem anderen Element fängt, wodurch
eine große Zugbelastung entsteht. Weil ferner das Bremskabel
26, das entlang dem Brückenabschnitt 13 gehalten ist, nicht
scharf gebogen wird, unterliegt es keiner großen
Biegebelastung.
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Auch wenn ein von dem Hinterrad Wr geworfener kleiner Stein
vor das Hinterrad Wr fällt, wird das Bremskabel 26, das an der
oberen Fläche mit dem Brückenabschnitt 13 der Führung G
abgedeckt ist, vor Beschädigung geschützt.
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Obwohl die vorliegende Erfindung anhand der Ausführungen
beschrieben wurde, sind verschiedene Konstruktionsänderungen
möglich, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung
abzuweichen.
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Beispielsweise unterliegen die ersten und zweiten Elemente der
vorliegenden Erfindung keiner Einschränkung, solange sie
relativ beweglich sind. Der lineare Körper ist nicht auf den
Bremsschlauch 10 und das Bremskabel 26 der Ausführungen
beschränkt und er kann einen beliebigen linearen Körper
beinhalten, wie etwa einen Schlauch, ein Rohr, eine Röhre, ein Kabel,
einen Draht und einen elektrischen Draht. Insbesondere kann
durch den Brückenabschnitt 13 auch ein solcher linearer Körper
richtig gehalten werden, der wegen geringer Steifigkeit und
leichter Auslenkbarkeit mit einer herkömmlichen Klemme nicht
richtig gehalten werden kann. Der Brückenabschnitt 13 läßt
sich im freien Zustand (unbelasteten Zustand) geradlinig
gießen und nach dem Anbringen krümmen.
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Zusammengefaßt beschränkt die vorliegende Erfindung in
einfacher Weise das Auslenken eines flexiblen linearen Körpers,
der zwischen ersten und zweiten Elementen, die relativ
zueinander beweglich sind, aufgehängt ist.
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Eine aus weichem Kunstharz einstückig geformte Führung G ist
zwischen einem Innenrohr 6 und einem Außenrohr 7 eines
Vordergabelabschnitts angebracht, um einen Zwischenabschnitt eines
Bremsschlauchs zu halten, der mit einer Bremszange zum Bremsen
eines Vorderrads eines Kraftrads verbunden ist. Die Führung G
umfaßt ein Paar ringartiger Montageabschnitte 12, die an dem
Innenrohr 6 und dem Außenrohr 7 befestigt sind, einen
bandartigen Brückenabschnitt 13 zum Verbinden beider
Montageabschnitte 12 miteinander, sowie eine Mehrzahl von
Halteabschnitten 14, die an dem Brückenabschnitt 13 zum Halten des
Bremsschlauchs 10 vorgesehen sind. Der Brückenabschnitt 13 hat
eine flache rechteckige Querschnittsform und ist zur Krümmung
in der X-Richtung leichter auslenkbar und in der X-Richtung
und in Y-Richtungen weniger leicht auslenkbar angebracht, so
daß der Bremsschlauch 12 sich nicht mit einer Manschette 8 und
der vorderen Schutzabdeckung stört.