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DE69500003T2 - Gabelhubwagen mit Stabilisationsrädern - Google Patents

Gabelhubwagen mit Stabilisationsrädern

Info

Publication number
DE69500003T2
DE69500003T2 DE69500003T DE69500003T DE69500003T2 DE 69500003 T2 DE69500003 T2 DE 69500003T2 DE 69500003 T DE69500003 T DE 69500003T DE 69500003 T DE69500003 T DE 69500003T DE 69500003 T2 DE69500003 T2 DE 69500003T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
stabilizing
wheels
pivot
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69500003T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69500003D1 (de
Inventor
Gloan Andre Le
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jungheinrich AG
Original Assignee
MIC SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MIC SA filed Critical MIC SA
Publication of DE69500003D1 publication Critical patent/DE69500003D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69500003T2 publication Critical patent/DE69500003T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/04Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • B62B3/06Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/02Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
    • B60G21/04Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically
    • B60G21/05Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically between wheels on the same axle but on different sides of the vehicle, i.e. the left and right wheel suspensions being interconnected
    • B60G21/055Stabiliser bars
    • B60G21/0551Mounting means therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2301/00Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension
    • B62B2301/08Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension comprising additional wheels to increase stability

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hubwagen mit einem Fahrgestell, das mehrere Räder hat, mit denen es auf dem Boden rollen kann, von denen eines ein in der Längsmittelebene des Wagens angeordnetes Antriebs- und Steuerrad ist und zwei andere Räder ausrichtbare Stabilisationsräder sind, die jeweils beiderseits des Antriebs- und Steuerrads angeordnet sind, wobei jedes Stabilisationsrad gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenkbar und in der vertikalnahtung bezüglich des Fahrgestells beweglich gelagert ist, und bei dem mindestens ein Element mit Federwirkung auf die beiden Stabilisationsräder über einen Mechanismus einwirkt, der zwei über eine Stabilisationsstange verbundene Hebel aufweist und eine vertikale nach unten gerichtete Kraft auf die Stabilisationsräder überträgt.
  • Bei bekannten Hubwagen dieser Bauart kann ein einziges Element mit Federwirkung vorgesehen sein, wie in dem französischen Patent Nr. 2,667,546 beschrieben, oder es können zwei Elemente mit Federwirkung vorgesehen sein, die jeweils oberhalb der Stabilisationsräder angebracht sind, wie es z.B. bei dem von der Gesellschaft BT (AKTIEBOLAGET BYGG-OCH TRANSPORTEKONOMI) vermarkteten Hubwagen der Fall ist. Bei diesen bekannten Hubwagen ist jedes der beiden Stabilisationsräder jeweils an einem der beiden Hebel befestigt, die sich an den Enden der Stabilisationsstange befinden. Wenn sich unter diesen Bedingungen der Wagen in einer Kurve oder auf einer schiefen Ebene oder aber unter der Einwirkung des durch die Ladung bewirkten Ausbalancierens auf die eine Seite neigt, übt das Stabilisationsrad, das sich auf der Seite befindet, zu der sich der Wagen neigt, auf den zugeordneten Hebel einen vertikalen nach oben gerichteten Schub aus. Dieser vertikale Schub bewirkt ein Drehen der Stabilisationsstange um ihre Längsachse in ihren Haltelagern. Hieraus ergibt sich, daß das eine oder die mehreren Elemente mit Federwirkung, z. B. Schraubenfedern, komprimiert werden und daß der dem gegenüberliegenden Stabilisationsrad zugeordnete Hebel, d.h. desjenigen Stabilisationsrades, das sich auf der gegenüberliegenden Seite auf der Seite befindet, zu der sich der Wagen neigt, sich ebenfalls mit der Stabilisationsstange dreht. Folglich hebt sich das gegenüberliegende Stabilisationsrad und verliert den Kontakt mit dem Boden. Somit wird es nicht mehr durch den Kontakt mit dem Boden gesteuert, und da es selbstausrichtbar ist, kann es jede beliebige Ausrichtung einnehmen, während es mit dem Boden nicht mehr in Kontakt ist. Wenn der Wagen zu dem Zeitpunkt, zu dem das Stabilisationsrad mit dem Boden erneut Kontakt aufnimmt, wieder seine normale Position einnimmt, kann es folglich eine zu der Fortbewegungsrichtung des Wagens senkrechte Ausrichtung haben. Wenn dies vorkommt, kann das Rad oder die Elemente, die für seine Lagerung an dem Fahrgestell des Wagens sorgen, große Schäden erleiden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesem Nachteil abzuhelfen.
  • Hierfür stellt die Erfindung einen Hubwagen der eingangs genannten Bauart bereit, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Mechanismus nicht an den Stabilisationsrädem befestigt ist, sondern mittels einfacher Kontaktflächen auf jeweiligen Lagerelementen der Stabilisationsräder aufliegt, so daß der Mechanismus frei ist, um sich von den Lagerelementen des entsprechenden Stabilisationsrades in einer Richtung zu entfernen, die der Betätigungsrichtung des Elements mit Federwirkung entgegengesetzt ist, und daß jedem Stabilisationsrad Halteeinrichtungen zugeordnet sind, um ihre Verschiebung bezüglich des Fahrgestells nach unten zu begrenzen.
  • Wenn unter diesen Bedingungen eines der beiden Stabilisationsräder einen der beiden Hebel der Stabilisationsstange nach oben schiebt, entfernt sich der andere Hebel von dem anderen Stabilisationsrad, das mit dem Boden in Berührung bleibt, und wird infolgedessen weiterhin durch seinen Kontakt mit dem Boden gesteuert. Die beiden Stabilisationsräder halten somit ständig eine richtige Ausrichtung bei, und die oben erwähnten Nachteile werden vermieden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung unterschiedlicher Ausführungsformen der Erfindung, die als Beispiel anhand der beigefügten Zeichnung aufgeführt werden, wobei:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht ist, die den vorderen Achssatz eines erfindungsgemäßen Hubwagens zeigt, wobei lediglich ein kleiner Teil des Fahrgestells des Wagens dargestellt ist;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht ist, die eine abgewandelte Ausführung der Stabilisationsstange zeigt, die in dem Wagen von Fig. 1 verwendet wird;
  • Fig. 3 eine Ansicht zum Teil im Schnitt und zum Teil von der Seite ist, welche die beiden Stabilisationsräder des wagens der Fig. 1 zeigt, und eine mögliche Situation für die beiden Räder darstellt;
  • Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht ist, die jedoch nur ein einziges Stabilisationsrad in einer Ausführungsform der Erfindung zeigt; und
  • Fig. 5 eine schematische Ansicht ist, die eine Ausführung der Erfindung zeigt.
  • Der Hubwagen der vorliegenden Erfindung kann z. B. ein Wagen der Bauart eines "Palettenhubwagens" oder eines "Staplers" sein, und es kann sich um eine Bauart, bei der der Fahrer auf dem Wagen sitzt, wie z. B. der in dem französischen Patent Nr. 2,667,546 beschriebene Wagen, oder um eine Bauart mit begleitendem Fahrer, d.h, bei dem der Fahrer neben dem Wagen herläuft, handeln. Wie in Fig. 1 gezeigt, weisen die Wagen dieser Bauart ein Fahrgestell 1 auf, auf dessen einer Seite eine Gabel (in Fig. 1 nicht gezeigt) befestigt ist, bei der sich die beiden Arme im wesentlichen horizontal von dem unteren Teil des Fahrgestells 1 aus erstrecken. An seinem freien Ende sitzt jeder der Arme der Gabel über mindestens ein Röllchen (nicht gezeigt) auf dem Boden auf. Auf an sich bekannte Weise ist die Gabel üblicherweise beweglich auf dem Fahrgestell 1 montiert, um abgesenkt und angehoben werden zu können, damit eine Ladung, wie z. B. eine Palette ergriffen werden kann.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, liegt das Fahrgestell 1, das z. B. die Form eines umgekehrten U hat, auf dem Boden mittels dreier Räder auf. Diese Räder sind die Vorderräder des Wagens und umfassen ein mittiges Rad 2, das gleichzeitig dem Antrieb und der Steuerung dient, sowie zwei ausrichtbare Stabilisationsräder 3A und 3B, die sich jeweils beiderseits des Rades 2 befinden.
  • Das Rad 2 ist in einer Radhalterung 4 drehbar gelagert, die auch eine Antriebseinheit 5 trägt, welche dazu dient, das Rad 2 zu drehen. Die Antriebsgruppe 5 kann z. B. ein hydraulischer Motor oder eine Motor-Getriebeeinheit mit Elektromotor sein. Die Radhalterung 4 ist in bezug auf das Fahrgestell 1 um eine in Fig. 1 schematisch mit 6 bezeichnete vertikale Achse schwenkbar montiert. Auf herkömmliche Weise ist eine Betätigungsdeichsel 7 (in Fig. 1 partiell dargestellt) mit der Radhalterung 4 am oberen Ende ihrer vertikalen Schwenkachse verbunden und ermöglicht dem Führer des Wagens, das Rad 2 in der gewünschten Fortbewegungsrichtung auszurichten.
  • Jedes Stabilisationsrad 3 ist in einer Abdeckung 8 mit einem vertikalen Drehzapfen 9 drehbar gelagert, der gleichzeitig verschiebbar und drehbar in einem zylindrischen Sitz 11 mit vertikaler Achse gelagert ist, der mit dem Fahrgestell 1 direkt oder über eine geeignete Befestigungsvorrichtung starr verbunden ist, wie z. B. mit dem Bezugszeichen 12 in Fig. 1 schematisch gezeigt.
  • In Fig. 3 sieht man deutlicher, daß der Drehzapfen 9 jedes der beiden Stabilisationsräder 3A und 3B zwei beabstandete Reibungsminderungsringe 13 trägt, die es ihm gestatten, axial zu gleiten und sich in der inneren Bohrung des zylindrischen Sitzes 11 zu drehen. Eine große Ausnehmung 14 ist in der zylindrischen Oberfläche jedes Drehzapfens 9 zwischen den beiden Ringen 13 ausgebildet. Ein Splint bzw. Stift 15, der in ein in die zylindrische Wand des Sitzes 11 gebohrtes Loch eingefügt ist, ragt in die innere Bohrung des Sitzes 11 hinein und ist mit der Ausnehmung 14 im Eingriff. Die Ausnehmung 14 und der Splint 15 bilden zusammen Einrichtungen, welche die axialen Verschiebungen des Drehzapfens 9 in beiden Richtungen begrenzen und ebenfalls verhindern, daß das entsprechende Stabilisationsrad 3A oder 3B verloren werden kann, wenn das Fahrgestell 1 vom Boden angehoben wird.
  • In Fig. 3 sieht man ebenfalls, daß der zylindrische Sitz 11 jedes Drehzapfens 9 zumindest teilweise bei seinem oberen Teil geschlossen ist, so daß eine Stützfläche für eines der Enden einer Schraubenfeder 16 gebildet wird. So liegt, wie in Fig. 3 gezeigt, das obere Ende der Schraubenfeder 16 nicht direkt auf der Wand des oberen Endes des zylindrischen Sitzes 11 auf, sondern auf dem Kragen eines zylindrischen Teiles 17 zur Zentrierung und Führung der Schraubenfeder 16, wobei das Teil seinerseits auf der Wand des oberen Endes des Sitzes 11 aufliegt. Das andere Ende oder das untere Ende der Schraubenfeder 16 liegt auf einem Stößel 18 auf, der unter der Einwirkung der Schraubenfeder 16 eine vertikale Schubkraft auf das obere Ende des Drehzapfens 9 des entsprechenden Stabilisationsrades 3A oder 3B ausübt. Um die Drehbewegungen der Drehzapfen 9 nicht zu stören, ist ein Reibungsverminderungselement 19 vorzugsweise zwischen jedem Drehzapfen 9 und dem ihm zugeordneten Stößel 18 zwischengeschaltet. Das Reibungsverminderungselernent 19 kann z. B. aus einer kleinen Kugel bestehen, welche in einer konischen oder sphärischen Ausnehmung, die in der oberen Endfläche des Drehzapfens 9 ausgebildet ist, und zum Teil in einer konischen oder sphärischen Ausnehmung, die in der unteren Endfläche des Stößels 18 gebildet ist, gelagert sein.
  • Jeder Stößel 18 hat eine vertikale Stange 21, die sich im Innern der Schraubenfeder 16 koaxial erstreckt, und sich durch das Führungs- und Zentrierungsteil 17 sowie durch eine in der oberen Endwand des zylindrischen Sitzes 11 vorgesehene Öffnung 22 hindurch erstreckt. Das obere Ende der Stange 21 ragt über die obere Endwand des zylindrischen Sitzes 11 hinaus und ist über eine Art Gelenk an einem der Enden des Hebelarms 23 befestigt. Dieses Ende des Hebelarms 23 hat z. B. die Form einer Gabel, deren Zinken beiderseits der Stange 21 in einem kreisförmigen Raum zwischen zwei feststehenden Krägen am oberen Ende der Stange 21 im Eingriff sind. Das andere Ende des Hebels 23 ist an einem Ende an einer Stabilisationstange 24 starr befestigt. Die Stange 24 ist in geigneten Lagern 25 drehbar gelagert, welche durch Winkelstücke 26 getragen werden, die ihrerseits an dem Fahrgestell 1 befestigt sind.
  • Somit ist jedem Stabilisationsrad 3A oder 3B ein Stößel 18, eine Schraubenfeder 16, eine Stange 21 und ein Hebel 23 zugeordnet, und die beiden Hebel sind jeweils an den Enden der Stabilisationsstange 24 befestigt, wie man insbesondere in Fig. 1 sieht. Die beiden Hebel 23 und die Stabilisationstange 24 können anstelle ihrer Ausbildung in Form von drei gesonderten und aneinander befestigten Elementen in Form einer einzigen Stange ausgebildet sein, deren Enden gebogen sind, wie in Fig. 2 gezeigt.
  • Es wird nun erklärt, wie das oben beschriebene System arbeitet, um den Wagen zu stabilisieren. Wenn der Wagen dazu neigt, sich in einer Kurve oder auf einer schiefen Ebene oder aber unter der Einwirkung des Ausbalancierens, das durch die von ihm getragene Last bewirkt wird, zu einer Seite hin zu neigen, dringt der Drehzapfen 9 des Stabilisationsrades, das sich auf der Seite befindet, zu der sich der Wagen neigt, z. B. der Drehzapfen 9 des Stabilisationsrades 3A, in einen zylindrischen Sitz 11 ein und schiebt den Stößel 18 nach oben, wodurch die Schraubenfeder 16 komprimiert wird, die sich oberhalb von ihm befindet, wie in dem linken Teil von Fig. 3 gezeigt. Die dem Stabilisationsrad 3A zugeordnete ansteigende Bewegung des Stößels 18 wird auf den dem Stabilisationsrad 3B zugeordneten Stößel 18 über die beiden jeweils den Stößeln zugeordneten Stangen 21 und über die beiden Hebel 23 und die Stabilisationsstange 24 übertragen. Hieraus ergibt sich, daß die Schraubenfeder 16, die sich oberhalb des Stabilisationsrades 3B befindet, ebenfalls komprimiert wird. Infolgedessen wirken die Kräfte der beiden Schraubenfedern 16 zusammen, um dem Eindringen des Drehzapfens 9 des Stabilisationsrades 3A in seinen zylindrischen Sitz 11 entgegenzuwirken. Folglich dringt der Drehzapfen 9 des Stabilisationsrades 3A in seinen zylindrischen Sitz 11 um einen geringeren Betrag ein, als wenn eine einzelne Feder auf ihn einwirkt, und der Wagen neigt sich weniger.
  • Unter den oben beschriebenen Betriebsbedingungen wird außerdem durch die nach oben gerichtete Antriebskraft, die durch die Stabilisationstange 24 und durch den Hebel 23 auf den oberhalb des Stabilisationsrades 3B angeordneten Stößel 18 ausgeübt wird, die vertikal nach unten gerichtete Schubkraft teilweise oder vollsändig aufgehogen, welche die Schraubenfeder 16 auf das obere Ende des Drehzapfens 9 des Stabilisationsrades 3B ausübte. Hieraus ergibt sich, daß der nach oben gerichtete vertikale Schub, den das Stabilisationsrad 3B durch Reaktion auf den Boden auf das Fahrgestell ausübt, verringert oder sogar beseitigt wird. Dies trägt ebenfalls zur Erhöhung der Stabilität bei, da der nach oben gerichtete vertikale Schub, der durch das Stabilisationsrad 3B auf das Fahrgestell ausgeübt wird, bewirkte, die Neigung des Wagens, sich auf die Seite des Rades 3A zu neigen, hervorzuheben.
  • Da keiner der beiden Stößel 18 an dem Drehzapfen 9 des entsprechenden Stabilisationsrades 3A oder 3B befestigt ist, kann es unter den weiter oben aufgeführten Bedingungen im Betrieb dazu kommen, daß sich der Stößel 18 von dem oberen Ende des entsprechenden Drehzapfens 9 entfernt, z. B. von dem Drehzapfen 9 des Stabilisationsrades 3B in dem weiter oben beschriebenen Fall, wie in dem rechten Teil von Fig. 3 dargestellt. Unter diesen Bedingungen wird nicht nur der nach oben gerichtete vertikale Schub des Stabilisationsrades 3B auf dem Fahrgestell des Wagens unterdrückt, was dazu beiträgt, wie schon gezeigt wurde, die Stabilität des Wagens zu erhöhen, sondern es wird auch das Stabilisationsrad 3B durch den Stabilisationsmechanismus nicht über den Boden angehoben. Stattdessen bleibt, wie in dem rechten Teil von Fig. 3 gezeigt, das Stabilisationsrad 3B mit dem Boden in Kontakt, und da die Drehachse des Rades in bezug auf den Drehzapfen 9 abgedrängt wird, bleibt das Rad 3B weiterhin gesteuert und mit der Fortbewegungsrichtung des Wagens ausgerichtet. Folglich läuft man nicht Gefahr, daß es sich in bezug auf die Fortbewegungsrichtung des Wagens querstellt, wodurch das Stabilisationsrad oder die Befestigungselemente nicht Gefahr laufen, beschädigt zu werden.
  • In der vorhergehenden Beschreibung wurde angenommen, daß sich der Wagen zur Seite des Stabilisationsrades 3A neigte und daß der Drehzapfen 9 dieses Rades 3A in seinen Sitz 11 eindrang. Da jedoch der Stabilisationsmechanismus vollständig symmetrisch ist, wäre seine Arbeitsweise völlig gleich zu der oben beschriebenen, falls sich der Wagen zur Seite Stabilisationsrades 3B neigte und falls der Drehzapfen 9 dieses Rades 3B in seinen Sitz 11 eindränge.
  • Die Ausnehmung 14 und der dem Drehzapfen 9 jedes der beiden Stabilisationsräder 3A und 3B zugeordnete Splint 15 ermöglichen eine Begrenzung der axialen Verschiebung des Drehzapfens 9 in dem entsprechenden Sitz 11 und ermöglichen, den Verlust des entsprechenden Stabilisationsrades zu verhindern, wenn der Wagen angehoben wird. Es muß gesagt werden, daß die Breite der Ausnehmung 14, das heißt ihre Abmessung in der axialen Richtung des Drehzapfens 9, vorzugsweise mindestens genauso groß wie die für den Stabilisationsmechanismus vorgesehene maximale vertikale Durchfederung ist, damit der Splint 15 nicht den normalen Betrieb des Stabilisationsmechanismus stört.
  • Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des Stabilisationsmechanismus. In Fig. 4 wurde nur eines der beiden Stabilisationsräder dargestellt, z. B. das Rad 3A, wobei selbstverständlich die Elemente des Stabilisationsmechanisrnus, die dem anderen Stabilisationsrad 3B zugeordnet sind, identisch zu dem in Fig. 4 gezeigten sind. In dieser Figur sind die Elemente, die zu denjenigen der Ausführungsforn von Fig. 1 und 3 identisch sind oder die gleiche Rolle wie diese spielen, mit den gleichen Bezugsziffern versehen und werden nicht erneut ausführlich beschrieben. Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorhergehenden Ausführungsform dadurch, daß die Stange 21 jedes Stößels 18 weggelassen wurde und jeder Hebel 23 direkt auf das obere Ende des Drehzapfens 9 des entsprechenden Stabilisationsrades 3A oder 3B einwirkt. Genauer gesagt, weist jeder zylindrische Sitz 11 einen vertikalen Schlitz 27 auf, der sich in der zylindrischen Wand des Sitzes 11 in Längsrichtung erstreckt und über den der Hebel 23 ins Innere des Sitzes eindringt. Das Ende des Hebels 23, das sich im Innern des Sitzes 11 befindet, ist nach oben hin mit der unteren Oberfläche des Stößels 18 und nach unten hin mit der oberen Oberfläche des Drehzapfens 9 des Stabilisationsrades im Kontakt. Ein Reibungsverminderungselement 19 ist zwischen dem Drehzapfen 9 und dem Hebel 23 sowie zwischen diesem und dem Stößel 18 zwischengeschaltet. Das Reibungsverminderungselement 19 kann aus einer einzigen kleinen Kugel bestehen, die in das Ende des Hebels 23 eingepaßt ist, oder aus zwei hemisphärischen Vorsprüngen bestehen, die jeweils auf der unteren und der oberen Fläche des Endes des Hebels 23 befestigt sind.
  • Der Stabilisationsmechanismus gemäß Fig. 4 arbeitet im wesentlichen auf die gleiche Weise wie derjenige von Fig. 1 und 3. Wenn sich der Wagen zu einer Seite hin, wie z. B. zur Seite des Stabilisationsrades 3A, neigt, dringt der Drehzapfen 9 des Rades 3A in seinen Sitz 11 ein, wobei die Feder 16, die sich oberhalb von ihm befindet, zusammengedrückt wird und über die beiden Hebel 23 und die Stabilisationstange 24 die Feder 16 ebenfalls zusammengedrückt wird, die sich oberhalb des anderen Stabilisationsrades 3B befindet. Gleichzeitig entfernt sich der Hebel 23, der sich oberhalb des Stabilisationsrades 3B befindet, von dem oberen Ende des Drehzapfens 9 des Rades 3B, wobei jedoch dieses mit dem Boden in Kontakt bleibt. Unter diesen Umständen und auf Grund seines Abdrängens in Bezug auf die Achse des Drehzapfens 9 bleibt das Rad 3B in der Fortbewegungsrichtung des Wagens ausgerichtet.
  • In den zuvor beschriebenen Ausführungsformen waren die Schraubenfedern 16 vertikal angeordnet. Eine derartige Anordnung ist jedoch zur Durchführung der vorliegenden Erfindung nicht notig. Fig. 5 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Federn 16 horizontal angeordnet sein können. In diesem Fall liegt eines der Enden jeder Feder 16 auf einer vertikalen Anschlagfläche 18 auf, die dem Fahrgestell 1 des Wagens angehört. Das andere Ende der Feder 16 liegt auf einer Seite eines der Hebel 23 auf, der sich im wesentlichen von der Stabilisationstange 24 aus vertikal nach unten erstreckt und seinerseits über seine andere Seite auf einem der beiden Arme eines Winkelhebels 29 aufliegt. Der andere Arm des Winkelhebels 29 erstreckt sich im wesentlichen horizontal und trägt den Sitz 11 für den Drehzapfen 9 von einem der beiden Stabilisationsräder 3A und 3B. In diesem Fall ist der Drehzapfen 9 in dem Sitz 11 nur drehbar gelagert, ohne die Möglichkeit einer axialen Bewegung in ihm. Hier wird die vertikale Bewegung des Stabilisationsrades 3A oder 3B auf Grund der Tatsache ermöglicht, daß der Winkelhebel 29 im Bereich seines Winkels um eine Achse 31 angelenkt ist, die zu der Stabilisationsstange 24 parallel ist und von einer geeigneten, an dem Fahrgestell 1 befestigten Montagevorrichtung 32 getragen wird.
  • Wenn sich bei der Ausführungsform von Fig. 5 der Wagen auf eine Seite hin neigt, bewirkt die Reaktion des Bodens auf das Stabilisationsrad, das sich auf der Seite befindet, zu der sich der Wagen hin neigt, daß sich der diesem Stabilisationsrad zugeordnete Winkelhebel 29 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 31 dreht. Dieser Winkelhebel 29 drückt somit die Schraubenfeder 16, die sich auf derselben Seite wie er befindet, jedoch auch die Schraubenfeder 16, die sich auf der anderen Seite des Wagens befindet, mittels der Hebel 23 und der Stabilisationsstange 24 zusammen. Gleichzeitig entfernt sich der Hebel 23, der sich auf der anderen Seite des Wagens befindet, von dem Winkelhebel 29, der das andere Stabilisationsrad trägt, und letzteres bleibt mit dem Boden in Kontakt.
  • Ein Halte- oder Anschlagelement 33, das am Fahrgestell 1 befestigt ist, begrenzt die vertikale Verschiebung des Stabilisationsrades 3A oder 3B nach unten hin. Obwohl in Fig. 5 der Anschlag 33 so dargestellt ist, daß er auf dem Weg des im wesentlichen vertikalen Arms des Winkelhebels 29 sitzt, könnte er sich ebenfalls auf dem Weg des im wesentlichen horizontalen Arms des Winkelhebels 29 befinden.
  • Selbstverständlich wurden die oben beschriebenen Ausführungsformen lediglich als veranschaulichendes und in keinerlei Weise einschränkendes Beispiel angeführt, und es können zahlreiche Abwandlungen durch den Fachmann leicht durchgeführt werden, ohne daß man sich vom Umfang der Erfindung entfernt. So kann insbesondere die Verbindung zwischen jedem Hebel 23 und dem oberen Ende der entsprechenden Stange 21 unterschiedlich von derjenigen sein, die in Fig. 1 und 3 dargestellt ist. So kann z. B. jeder Hebel 23 in einem Zapfen auslaufen, der in dem Loch einer an dem oberen Ende der Stange 21 befestigten Öse im Eingriff ist. Darüber hinaus kann man anstelle zweier Schraubenfedern 16, das heißt eine für jedes Stabilisationsrad, eine einzige Schraubenfeder vorsehen, die auf einen zusätzlichen Hebelarm einwirkt, der an der Stabilisationsstange in einer ähnlichen Anordnung befestigt ist, wie der in dem französichen Patent Nr. 2,667,546 beschriebenen. In diesem Fall wird die einzige Schraubenfeder vorzugsweise derart ausgewählt, daß ihre Kraft gleich oder doppelt so groß wie die jeder der beiden Federn 16 ist. Es ist auch möglich, die eine oder die mehreren Federn 16 durch Elemente zu ersetzen, die eine Federwirkung haben, wie z. B. Puffer aus Elastomermaterial oder pneumatische Puffer.

Claims (7)

1. Hubwagen mit einem Fahrgestell (1), das mehrere Räder (2, 3) hat, mit denen es auf dem Boden rollen kann, von denen eines ein in der Langsmittelebene des Wagens angeordnetes Antriebs- und Steuerrad (2) ist und zwei andere Räder (3A, 3B) ausrichtbare Stabilisationsräder sind, die jeweils beiderseits des Antriebs- und Steuerrads angeordnet sind, wobei jedes Stabilisationsrad (3A, 3B) gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenkbar und in der Vertikalrichtung bezüglich des Fahrgestells (1) beweglich gelagert ist, und bei dem mindestens ein Element (16) mit Federwirkung auf die beiden Stabilisationsräder (3A, 3B) über einen Mechanismus (18, 21, 23, 24) einwirkt, der zwei über eine Stabilisationsstange (24) verbundene Hebel (23) aufweist und eine vertikale nach unten gerichtete Kraft auf die Stabilisationsräder überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus nicht an den Stabilisationsrädem (3A, 3B ) befestigt ist, sondern nur mittels einfacher Kontaktflächen auf jeweiligen Lagerelementen (9) der Stabilisationsräder (3A, 3B) aufliegt, so daß der Mechanismus frei ist, um sich von den Lagerelementen des entsprechenden Stabilisationsrades in einer Richtung zu entfernen, die der Betätigungsrichtung des Elements (16) mit Federwirkung entgegengesetzt ist, und daß jedem Stabilisationsrad (3A, 3B) Halteeinrichtungen (14, 15; 33) zugeordnet sind, um ihre Verschiebung bezüglich des Fahrgestells (1) nach unten zu begrenzen.
2. Wagen nach Anspruch 1, bei dem jedes Stabilisationsrad (3A, 3B) in einer Abdeckung (8) mit einem vertikalen Drehzapfen (9) drehbar gelagert ist, der verschiebbar und drehbar in einem mit dem Fahrgestell einstückigen zylindrischen Sitz (11) mit vertikaler Achse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Sitz (11) des Drehzapfens (9) jedes Stabilisationsrades (3A, 3B) oben zumindest teilweise durch eine obere Wand geschlossen ist, daß ein Element (16) mit Federwirkung in dem zylindrischen Sitz (11) des Drehzapfens jedes Stabilisationsrades (3A, 3B) zwischen der oberen Wand des Sitzes und einem Stößel (18) angeordnet ist, der ein Teil des Mechanismus ist und in dem Sitz vertikal beweglich ist.
3. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stößel (18) auf dem oberen Ende des Drehzapfens (9) des entsprechenden Stabilisationsrades (3A, 3B) aufliegt und eine vertikale Stange (21) hat, die durch das Element (16) mit Federwirkung und durch eine Öffnung (22) in der oberen Wand des zylindrischen Sitzes (11) hindurchtritt und deren oberes Ende über die obere Wand hinausragt und an einem Ende eines der beiden Hebel (23) des Mechanismus befestigt ist.
4. Wagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reibungsminderungselement (19) zwischen dem Drehzapfen (9) jedes Stabilisationsrades (3A oder 3B) und dem ihm zugeordneten Stößel (18) angeordnet ist.
5. Wagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibungsminderungselement (19) eine kleine Kugel ist, die teilweise in einer in der Fläche des oberen Endes des Drehzapfens (9) gebildeten Vertiefung und teilweise in einer in der Fläche des unteren Endes des Stößels (18) gebildeten Vertiefung sitzt.
6. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zylindrische Sitz (11) einen vertikalen Schlitz (27) aufweist, der sich in der Längsrichtung in der zylindrischen Wand des Sitzes erstreckt, und daß die beiden Hebel (23) in die zylindrischen Sitze (11) jeweils durch deren vertikalen Schlitz (27) hineinragen, wobei das Ende jedes Hebels (23), der sich im Innern des zylindrischen Sitzes befindet, nach oben hin mit der unteren Fläche des Stößels (18) und nach unten hin mit der Fläche des oberen Endes des Drehzapfens (9) des entsprechenden Stabilisationsrades (3A oder 3B) in Kontakt ist.
7. Wagen nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen für jedes Stabilisationsrad (3A, 3B) eine kreisförmige Ausnehmung (14), die in der zylindrischen Oberfläche des Drehzapfens (9) des Rades ausgebildet ist und eine der zulässigen vertikalen Verschiebung des Stabilisationsrades entsprechende vorbestimmte Breite hat, sowie einen Splint bzw. Stift (15), der ins Innere des zylindrischen Sitzes (11) ragt und sich in die Ausnehmung (14) des Drehzapfens (9) erstreckt, aufweisen.
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